A. Fursow – Die finalen 30 Jahre des Kapitalismus

Der erste Teil einer Übersetzung eines Artikels von Prof. A. Fursow durch Artur (Quelle)

Die Wasserscheide – die finalen 30 Jahre des Kapitalismus (Teil 1)

Andrej Fursow – russischer Historiker, Gesellschaftskritiker, Publizist und Soziologe. Autor von mehr als 200 wissenschaftlichen Arbeiten, darunter auch neun Studien. Direktor des Zentrums russischer Forschung des Instituts für fundamentale und angewendete Forschung an der Moskauer Staatlichen Geisteswissenschaftlichen Universität (RGGU), Vorsteher der Abteilung Asien und Afrika am Institut für Wissenschaftliche Information in den Sozialwissenschaften der Russischen Akademie der Wissenschaften.

„Erzittert die Erde wie ‘ne hohle Nuss,
wie Span erzittert der Harnisch.“

(Lied aus dem Film „Der letzte Zoll“ [AdÜ.: Drama, UdSSR, 1958])

1.

Die Mehrheit der Menschen fühlt auf die eine oder andere Weise: vor unseren Augen endet eine Epoche, genauer – gleich mehrere Epochen. Die fette Zeitlinie verlief zwischen 2008 und 2014. Im Jahr 2008 – eine Weltkrise. Im Jahr 2014 – ein US-amerikanisch-bandera’scher Putsch in Kiew als Startpunkt für eine (geo-)politische Weltkrise, urplötzlich, dabei die Beziehungen zwischen der Russländischen Föderation und den USA, dem „kollektiven Westen“, auf lange Sicht verschlechternd. Auf lange Sicht, da der Putsch einen Aggressionsakt bestimmter Kräfte vonseiten des Westens gegen Russland darstellt, gegen die russische Welt, der schlussendlich in einer, wenn auch unvollständigen, leider nur auf die Krim beschränkten, Antwort von Seiten Russlands resultiert. Um eine Debatte führen zu können, welche Epochen die Linie „2008-2014“ voneinander trennte, wäre es sinnvoll, zuerst auf die Geschichte des kapitalistischen Systems als Ganzes zu schauen.

Die Genesis des Kapitalismus fällt auf das dritte „Dunkelalter“ der europäischen Geschichte – die 1350er bis 1650er Jahre. Das erste fand im 12. bis zum 9. Jahrhundert vor unserer Ära statt, als das „alte“ Mittelmeertum zusammenbrach und aus dem Chaos mithilfe der Polis-Revolution [AdÜ.: Bildung von Stadtstaaten] die griechische Welt „entstieg“; das zweite im 6. bis zum 9. Jahrhundert unserer Ära, als aus den Ruinen des Römischen Imperiums und seines „Schattens“, das Imperium Karls des Großen, in Folge der seigneurischen Revolution [AdÜ.: Bildung von Kriegsherren-Staaten] der Feudalismus entstand. Das dritte Dunkelalter, beginnend mit der Pest, dem „Schwarzen Tod“ (1348), endete mit dem Westfälischem Frieden (1648), dabei den Staat („state“, das machiavellische „lostato“) als besonderes historisches Subjekt parallel zum Kapitalismus einführend. Es werden mehrere Jahrzehnte vergehen, bis in Form des Freimaurertums als seine erste historische Form ein drittes Subjekt begründet wird: die geschlossenen, transnationalen Strukturen der Weltabsprache und -kontrolle. Mit diesem erlangt das kapitalistische System seine Ganzheit.

Das dritte „Dunkelalter“ kann man auch das Zeitalter von [AdÜ.: Hieronymus] Bosch nennen. Obwohl diese Zeit noch vor der Geburt des Künstlers begann, und erst ein halbes Jahrhundert nach seinem Tod endete, bekam die Epoche des Wandels von einem System zum nächsten gerade auf seinen Leinwänden ein konkretes [AdÜ.: sehr düsteres] Abbild. Generell gilt, dass alle Dunkelalter als Abschluss eines Systems und einer Epoche, – so auch in bekannten Maßen in den „Zeiten Boschs“, Zeiten der sozialen Hölle, Zeiten des Auftauchens von Ungeheuern in sowohl menschlicher, als auch in Form neuer, ungesehener Organisationen und Strukturen, – Manifestationen von Asozialität und tierischem Verhalten sind. Dementsprechend sind frühe Epochen, Phasen beliebiger neuer Systeme als Ausweg aus einem Dunkelalter und seiner Bezwingung, durch eine harte soziale Kontrolle geprägt.

Die Epoche des frühen Kapitalismus umfasst die Periode von Mitte des 17. Jahrhunderts bin in die 1780er Jahre, gezeichnet durch den Beginn einer dreifachen Revolution – die industrielle in Großbritannien, die sozial-politische in Frankreich (dabei den Beginn für freimaurerische Revolutionen legend, welche sich bis 1848 fortsetzten und mit der „Einstaatlichung“ des Freimaurertums und dem Erschöpfen seiner qualitativen, historischen Möglichkeiten endeten; als Resultat dessen wurden in den 1870ern – 1880ern für eine neue Etappe der Entwicklung des kapitalistischen Systems neue Geheimstrukturen benötigt, und schlussendlich von den Briten auch bereitgestellt) und die geistige, philosophische in Deutschland. Das frühe Entwicklungsstadium des kapitalistischen Systems dauerte 130 Jahre an.

Seine „progressive Reife“ erlangte dieses System von den 1790ern bis zu den 1910ern, also auch in ungefähr 130 Jahren, akkurat zwischen einerseits der französischen Revolution und ihrer „Exportvariante“, den Napoleonischen Kriegen, und andererseits dem Ersten Weltkrieg. Dieser Krieg beschreibt eine gewisse, äußerst wichtige Trennlinie in der Geschichte der europäischen Zivilisation, des Westens, was auch O. Spengler [AdÜ.: deutscher Historiker und Philosoph] in seinem Werk „Der Untergang des Abendlandes“ festhielt. Der Untergang Europas ins „Loch der Geschichte“ ist keine zufällige Erscheinung, sondern eine Folge dessen, dass zu Beginn des 19. – 20. Jahrhunderts der Kapitalismus die Möglichkeiten seiner nachhaltigen Wirtschaftsentwicklung erschöpfte. Lenin, den Imperialismus als höchstes Stadium des Kapitalismus und als Vorabend einer bevorstehenden sozialistischen Revolution beschreibend, hatte im Großen und Ganzen recht. Er irrte sich bei Einzelheiten: erstens, dass ein Vorabend einer sozialistischen Revolution nicht auf der ganzen Welt, und auch nicht im Kern des kapitalistischen Systems, sondern, mehr oder weniger, an seiner Peripherie, in einem schwachen Glied des Kap-Systems – im imperialen Russland bestand; zweitens hat der Imperialismus selbst, wie es scheint, nicht nur ein, sondern mehrere Stadien. K. Kautsky, Lenin auf diese Tatsache hinweisend, hatte mit seinem Schema des „Ultra-Imperialismus“ recht. Das 20. Jahrhundert demonstrierte einige imperialistische Formen. Es gibt sowohl den staatlich-monopolistischen Kapitalismus (SMK) [AdÜ.: z.B. Hitler-Deutschland], als auch transnationale Unternehmen (TNU), und schlussendlich auch den heutigen finanzwirtschaftlichen Kapitalismus, völlig losgelöst von jeglichem realen, „physischen“ Wirtschaftsinhalt, ein „Selbstmord-Kapitalismus“. All diese Typen führten zu einem Kapitalismus, in dem das Wirtschaftspotential des Systems erschöpft ist, bei dem dieses aufgrund seines extensiven Charakters den Planeten ausgeschöpft und seinen systemischen Antipoden geschaffen hat – den systemischen Anti-Kapitalismus in Form der UdSSR, zu einer Zeit, als die Entwicklung des Systems durch innerwirtschaftliche Faktoren gestützt und angeleitet wurde.

Das, was im 20. Jahrhundert geschah demonstriert, dass die Entwicklung bzw. sogar der Progress des Kapitalismus hauptsächlich auf Kosten innerwirtschaftlicher Faktoren und auf deren Basis erfolgte. Das ist die Vernichtung industriell-wirtschaftlicher Komplexe kapitalistischer Länder, – Deutschlands und Österreich-Ungarns während des Ersten; Deutschlands, Italiens und Japans während des Zweiten Weltkrieges, – und deren anschließend dynamische Wiederherstellung und Verwendung als Fundament und Mittel zur weiteren Wirtschaftsentwicklung des Kapitalismus. Eine besondere Rolle in der kapitalistischen Dynamik spielten auch die Prozesse des industriell-wirtschaftlichen Wiederaufbaus der UdSSR, also des systemischen Anti-Kapitalismus in den 1930er und der zweiten Hälfte der 1940er bis hin zur ersten Hälfte der 1950er Jahre (das „sowjetische Wirtschaftswunder“). Allerdings endete das „Wunder“ in der UdSSR Anfang der 1960er; die Nachkriegsentwicklung des Kap-Systems, vor allem in den USA, fing auch an, ernste Schwierigkeiten aufzuzeigen. Man kann sagen, dass in den 1960er Jahren die Aufstiegsphase der späten Entwicklungsetappe des Kapitalismus endete und die Abstiegsphase begann; die Krisenerscheinungen der 1970er Jahre demonstrierten es in aller Deutlichkeit.

Werke der 1970er und besonders der 1980er, das kapitalistische System betreffend, sowohl westlicher als auch sowjetischer Ökonomen, ungeachtet aller ideologischen Unterschiede, kamen zu einem recht beunruhigenden Bild und zu beunruhigenden Entwicklungsprognosen betreffend des Kapitalismus überein, diesem oftmals nur noch wenige Jahrzehnte Lebenszeit bescheinigend. Bei uns waren es, teilweise, Werke von S. Menschikow, W. Krylow, P. Kusnetsow, W. Scharkow, S. Medwedkow und eine Reihe weiterer; in der heutigen quasi-bourgeoisischen, postsowjetischen Russischen Föderation vergessene und verworfene Namen. Im Westen schrieben über dasselbe H. Kahn, H. Özbekhan, später auch Gruppen unter der Leitung von B. Bonner, R. Collins (ein bekannter Soziologe, militärpolitischen Kreisen nahestehend, Autor einer Reihe fundamentaler Studien, darunter auch das in Russische übersetzte „Die Soziologie der Philosophie. Eine globale Theorie des intellektuellen Wandels“ und „Makrogeschichte. Umrisse einer langfristigen Soziologie“), M. Gell-Mann (Nobelpreisträger, Gründer des Instituts komplexer Systeme in Santa-Fe) und H. Teeman.

Die auf das Kap-System zurollende neunte Welle des historischen Prozesses ließ seinen Herren nur zwei Auswege: der erste – dieses Problem in Kooperation mit der UdSSR lösen; der zweite – die Vernichtung der UdSSR und des sozialistischen Lagers, um durch das Plündern und Verwenden ihrer Ressourcen die eigene Existenz zu verlängern, die Krise auf diese Weise aber nur aufschiebend. Der zweite Ausweg löste das Problem im Grunde nicht, war aber deutlich einfacher. Nichtsdestotrotz wurde eine gewisse Zeit (in der zweiten Hälfte der 1960er bis in die 1970er Jahre), erstens aufgrund von Problemen, mit denen die USA zusammenstießen, zweitens aufgrund von starken Kämpfen innerhalb der US-amerikanischen und der globalen Elite auf gleich mehreren Ebenen und Schauplätzen, also aufgrund von „Umständen“, die erste Variante verfolgt.

2.

Übrigens, wenn wir über die zwei Ansätze der westlichen Machtspitze in den 1960er / 1970er Jahren in Bezug zur UdSSR reden, muss man im Kopf behalten, dass der erste einen taktischen, notwendigen Charakter trug, während gerade der zweite strategisch war. Das zeigt nicht nur die allgemeine historische Beziehungslogik der westlichen Spitzen zur UdSSR und generell zum historischen Russland, sondern auch konkrete Fakten aus eben jenen 1960ern. Fast das gesamte 19. Jahrhundert über strebten die Briten die maximale Schwächung Russlands an, an dessen Ende – die Vernichtung Russlands und Deutschlands mithilfe eines germano-russländischen Konfliktes stand. Anfang des 20. Jahrhunderts schlossen sich diesem Plan die USA an. 1915 bildeten im Realisierungsrahmen des Plans „Marburg“ (politisch-ökonomische Eroberung der Welt, allem voran Eurasien, durch den US-Dollar) die größten US-amerikanischen Bankiere und Unternehmer, zwei Jahre zuvor Gründer des Federal-Reserve-Systems, die Amerikanische Internationale Korporation (American International Corporation), dessen offizielles Ziel der Kontrollerausbau über den russländischen Markt war. Können solche Sachen ohne eine, als Minimum, teilweise Beschneidung der Staatsouveränität erreicht werden? Übrigens, die Handlungen der USA gegenüber Russland von 1917 bis 1920 zeigen, dass die Yankees das volle Programm, und nicht die minimale Variante realisieren. Dabei rede ich nicht einmal über US-amerikanische Pläne des atomaren Bombardements, der Tilgung hunderter sowjetischer Städte vom Antlitz der Erde, also des Genozids an sowjetischen Menschen; genauso wenig über die inflationäre anti-russländische Propaganda der letzten Jahre. Vor so einem Hintergrund, mit kurzen Momenten der anti-hitler’schen Zusammenarbeit und der Détente [AdÜ.: Sinken der Beziehungsspannungen] in den 1970ern, zu vermuten, der von mir als erster angegebene Ansatz wäre der strategische Kurs gewesen? Nur sehr naive Menschen, zudem mit dem Verlangen, belogen zu werden, können an so etwas glauben. Es muss in diesem Fall über einen taktischen, zeitweiligen Schachzug geredet werden, welcher bei erster günstiger Gelegenheit für den Westen und ungünstiger für die UdSSR (z.B. im Falle einer sich rasant verschlechternden Wirtschaftssituation in der Sowjetunion) sich sofort in sein Gegenteil umschlug – in den für die Anglosachsen traditionellen strategischen Kurs.

Bezeichnend, dass noch 1964 in New York ein Buch von B. Crozier (Aufklärer, Analytiker, arbeitete sein Leben lang an der Unterminierung der UdSSR) und D. Stolypin mit dem Titel „Die wirtschaftlichen Anzeichen des Kollapses des kommunistischen Russlands“ (Crozier B., Stolypin D., Economic preconditions of collapse of the Communist Russia. N.Y., 1964) erschien. Das Vorwort des Buches, in dem es über die ökonomischen Voraussetzungen zur Zerstörung der UdSSR und, impliziert, über die Schaffung dieser Zustände geht, wurde von einem Veteranen und Organisatoren des Kalten Krieges verfasst, dem „stillen Amerikaner“ G. Kennan. Beachten wir: das Buch tauchte 1964 auf, die Détente stand noch bevor – und trotzdem war der Plan schon da.

Es gibt noch einen weiteren Aspekt des Problems. Allein die Existenz einer „friedlichen“ („détentischen“) und einer „kriegslustigen“ Fraktion in der globalen, kapitalistischen Machtspitze, – wobei die erste ihre kurz- und mittelfristigen Interessen bei der Annährung zur UdSSR besaß, welche sie auch umsetzte, und welche sogar bessere Resultate bei höherer Qualität der sowjetischen Spitze hätten aufweisen können, – verwirrte und desorientierte die sowjetische Führung, dabei ein fehlerhaftes Weltbild und trügerische Illusionen bei dieser schaffend; letztendlich führte das alles zur Niederlage.

So gesehen führte in den 1970ern / Anfang der 1980er die globale (vor allem US-amerikanische) Spitze mit der sowjetischen Führung ein psychohistorisches Mittelspiel, sehr ähnlich dem, welches in der zweiten Hälfte der 1930er Jahre von der britischen Spitze gegen Hitler geführt wurde, diesen dabei mithilfe der UdSSR in ein für ihn katastrophales Endspiel treibend.

Wie allgemein bekannt, existierten in den 1930er Jahren in der britischen Elite drei Gruppen. Eine Gruppe suchte (vorgeblich?) die Union mit Hitler aufgrund von politischen Sympathien. Die zweite – „die Imperialen“ – sah als seine wichtigste Aufgabe die Rettung des Empire, wozu man Europa hätte opfern müssen, um Hitler zu befriedigen und diesen anschließend gegen die UdSSR zu hetzen. Die dritte – „die Nationalisten“ – sahen in erster Linie nicht das Empire, sondern Großbritannien selbst; sie strebten die Union mit den USA an (in diesem Sinne waren sie nicht nur „Nationalisten“, sondern auch „Globalisten“) und traten, natürlicherweise, gegen das Dritte Reich auf (man kann sie auch wortwörtlich „die Kriegspartei“ nennen).

Die drei Gruppen hatten ernsthafte Meinungsverschiedenheiten, hinter welchen reale Interessen standen; ihre Konfrontation war nicht vollständig öffentlich einsichtbar. Zusammen stellten sie jedoch einen ganzheitlichen Cluster der britischen Aristokratie, in welchem einzelne Gruppen die Funktion von Organen eines einheitlichen Körpers erfüllten. In einem breiteren Kontext betrachtet verwirrten sie mit ihren Handlungen Hitler, dabei bei diesem den Eindruck einer möglichen Kooperation mit Britannien und seiner Aristokratie schaffend, bei welchen der Wien’sche Plebejer offensichtlich einen Komplex verspürte. Alles endete damit, dass die Briten Hitler gekonnt Richtung UdSSR schubsten, um dann mit der UdSSR (und den USA) in die anti-hitler’sche Koalition zu treten.

Hitler konnte danach, genauso wie 27 Jahre zuvor der durch die Briten belogene Wilhelm, nur noch wüst fluchen, und vergleichbar mit Icharew aus Gogols „Die Spieler“, betrogen durch Schwochnew, Krugel und Utischitelnyj (Sinnbilder für die drei Gruppen der britischen Elite!), kreischen: „… neben dir befindet sich doch stets ein Gauner, der dich noch übergaunert!“, den Kartenstapel [AdÜ.: des Spiels] „Adelaida Iwanowna“ dabei so gegen die Tür schmeißend, dass die „Damen“ und „Zweier“ in alle Richtungen davonfliegen.

Die Anglosachsen waren schon immer unehrlich, selbst gegenüber ihren Verbündeten. Wie der Generalmajor und Kenner ihrer geopolitischen Kunststücke, S. L. Petschurow, bemerkt, arbeiten die Anglosachsen selbst bei einem Bündnis mit diesem oder jenem Staat fortlaufend an seiner maximalen Schwächung; ein Beispiel ist die Beziehung der Briten zu Russland 1917, sowie der Briten und US-Amerikaner 1944-1945 zur UdSSR. Während der 1970er Jahre war die UdSSR kein Verbüneter der Anglosachsen, sie war deren Gegner. So gesehen erfüllten die Anhänger der Détente und bestimmter anglo-amerikanischer Unternehmen, welche auf die UdSSR zugingen und dadurch ökonomische und politische Dividenden kassierten, objektiv gesehen zur selben Zeit eine äußerst wichtige Rolle der Camouflierung der strategischen Pläne – und je aufrichtiger und interessierter sie es taten, desto überzeugender war die Camouflage. Hieraus folgt der altbewährte Schluss: fürchtet den Danunäer, der Gaben bringt. Oder die modernere Maxime A. E. Edrichin-Vandams, laut derer nur eines schlimmer als die Feindschaft mit den Anglosachsen sein kann – die Freundschaft mit ihnen. Was, übrigens, sowohl taktische Koalitionen, als auch Interaktionen mit ihnen „aus Notdurft“ nicht ausschließt; man muss dabei nur die Hände des „Partners“ im Blick behalten. Kehren wir nun allerdings zu den Siebzigern zurück.

86 Gedanken zu „A. Fursow – Die finalen 30 Jahre des Kapitalismus“

  1. Ich habe ja gute Gründe, Artur nicht nur für sein Engagement, sein Können und seinen Fleiß zu schätzen, sondern auch für seine gute Nase.

    Ein Prachtstück hat Artur da übersetzt, einen exzellenten Fursow Text, der nicht nur erneut bestätigt, dass Fursow in seinem Fach zur absoluten Spitze gehört, sondern der uns auch wesentlich und kenntnisreich hilft, so manches zu erkennen und einzuordnen.

    Vielen Dank, Artur! Ein prächtiger und zweifellos fruchtbarer und für uns sehr nützlicher Text.

      1. Nein, lieber Artur, hier sind ganz klar Sie der, dem ich und wir Dank schulden. Gut gemacht (und bringen Sie mich bitte nicht in Verlegenheit mit ganz unverdientem Dank. Ich habe hier nur als Hausmeister gewirkt; Sie aber haben die ganze Arbeit geleistet).

  2. Wieder mal ein hervorragendes Näschen gehabt.
    Danke, @Artur, für diese Prachtstück. Ich freu mich schon auf die Fortsetzung.
    Entspricht im Übrigen genau dem Wissensstand auf dem ich mom. bin. Wobei ich leider von russischen Autoren ausgeschlossen bin, da ich die Spache nicht kann.
    Ist ja auch klar, dass sowas im Wertewesten nicht übersetzt wird.
    Vor allem die Hinweise auf Hitler und dessen „Heranführen“ an einen Konflikt mit der UdSSR sind wohltuend und richtig.
    Wie gesagt, ich bin gespannt auf die Fortsetzung.

    1. Auch von mir ei en herzlichen Dank an Arthur! Ein stimmiges Bild welches die wechselhafte Vergangenheit bis ins Jetzt umspannt.
      Die einzigartige Verlogenheit, das Intrigieren und Ausspielen Anderer für ihre Zwecke ist ein Merkmal was seit jeher die Anglosachsen, das britische Empirie uns seine Anhängsel bzw. Auswüchse auszeichnete.
      Ich bin sehr gespannt auf den zweiten Teil!
      Vielen Dank!

  3. Mich hätte interessiert, warum sich Rußland in 2 WK gegen die Deutschen wendete. Den Aufschwung der UdSSR bis Anfang der 60er verdankten sie ihren Raubzügen in Deutschland nach WK II und der laufenden Abzocke der DDR. Die Rolle der Angelsachsen ist hervorragend analysiert.

      1. Bis vor kurzem habe ich mir auch den Schuldschuh anziehen lassen, aber informieren Sie sich bitte richtig. 1941 war ein Präventivkrieg, weil die Russen im Osten aufmarschiert sind. Dieses ganze Gewäsch in der Literatur von Simonow und Co. habe ich bereits vor 8 Jahren entsorgt. Rußland feiert immer noch den Tag des Sieges und findet bis heute „Väterchen Stalin“ gar nicht so verkehrt. 1. WK: Nach dem Attentat in Sarajewo stellte sich Serbien taub für Verhandlungen, weil es Rußland im Rücken wußte. Übrigens-bin ich dagegen, daß wir Deutschen uns von dem Krallengriff der Angelsachsen in den der Russen begeben.

        1. Sie sind ganz offensichtlich zum Opfer anglo-zionistischer Verdrehungsansätze geworden und dem Wahn anheim gefallen, ein Angriff sei kein Angriff, wenn man ihn nur „präventiv“ nennt.

          Was Stalin angeht, so haben Sie doch bitte die Güte anzuerkennen, dass die Russen um nichts weniger ein Recht darauf haben als wir – im Gegenteil -, die Ereignisse und die Geschichte in ihrem eigenen Land so zu sehen, wie es ihnen passt.

          „Krallengriff der Russen“? Gute Güte. Mir scheint, Sie sind im falschen blog gelandet.

          1. Zum Artikel. Ein Sozialist erklärt Kapitalismus natürlich blickt er dabei tief in die Geschichtsbücher hinein. Das vollkommen unerwartete Ergebnis, Kapitalismus schlecht. Die Sozialisten jubeln und klatschen Beifall ob des unerwarteten ergebnisses. Wobei eben diejenigen welche jubeln und klatschen in anderen kommentarsträngen die Richtigkeit der Geschichte in Zweifel stellten. Also je nach Laune und Tagesverfassung.
            @ KW
            Diejenigen welche von der Mafia ausgeraubt wurden gaben es meist nicht zu. Natürlich war die Angst ihr Leben zu verlieren der ausschlaggebende Punkt. Das steckt tief in der Psyche, das bekommen sie nicht raus.
            Und, streiten Sie sich nicht mit Sozialisten, wenn die sagen das ist so, dann ist das so!
            Übrigens, interessant ist das diejenigen welche am lautesten ihre „Heilsbringende“ Ideologien unter die Menschheit bringen die skrupellosesten Verbrechen an den Menschen begehen.
            @ alexander
            Sie erinnern mich an einen CDU Politiker der im Bezug auf Flüchtlinge den Deutschen sagte „wem es nicht passt der kann ja gehen“ Sie haben es weit gebracht „alexander“.
            Ein Tipp, bauen sie sich doch eine DDR auf. Da gibt es dann sozialistische Einheitsmeinung. Also ihre Meinung, da müssen Sie ihr Köpfchen auch nicht mehr anstrengen. Alles wird gut.
            @ Maxim (Tamas)
            Ich geh jetzt Ihren Weg. Das hier ist für alte sozialistische „Haudegen“ (z. B. R.B.) die im Gestern hängen geblieben sind. Die denken Sozialismus hat was mit sozial zu tun. Ich geh jetzt aus dem muffigen Politbüro raus und geh auch nie wieder rein.

            Das wars dann hier.

        2. @KW
          Ihre Posts sind etwas verwirrend.
          2.Weltkrieg mit Sprung auf 60er Jahre.
          „Väterchen Stalin“ und 1.Weltkrieg.

          Die Präventivkriegthese ist tatsächlich nicht ausdiskutiert. Vor allem seit Bernd Schwipper in „Deutschland im Visier Stalins“ die sowjetische Aufrüstung – Aufbau der Roten Armee und den Aufmarsch detailliert nachvollzieht. Er hatte auch Zugang zu russischen Akten und kennt, da ehem. NVA-Offizier, auch die russische militärische Denkweise.
          Ob seine Schlüsse aber tatsächlich zutreffen ist fraglich in jedem Fall ist das Buch, für Interessenten, absolut lesenswert.

          Die Sowjetunion hat also, nach ihnen, ihren Aufschwung in den 60er Jahren nur den Raubzügen und der Abzocke in der DDR zu verdanken. Die sowjetische Bevölkerung hatte rein gar nichts damit zu tun?

          1.Weltkrieg – tatsächlich. Am „Ausbruch“ des 1.WK´s hatte Rußland einen erheblichen Anteil. Allerdings darf man dabei die Handlungen, wie es ja Fursow darstellt, der Angelsachsen nicht ignorieren.

              1. 1) auch nicht um die Ecke hintenrum
                2) Betonung auf *hier*. Dieser Strang ist themengebunden.
                3) Wir hatten schon genug Stränge, die durch diese „Diskussionen“ entgleist sind.

      2. Russophilus:
        Den Ersten fingen die Russen durch erste Kampfhandlungen nach den wiederholten Aufforderungen des Kaisers an den Zaren, die erfolgte Generalmobilmachung zurückzunehmen, an.
        Den Zweiten hat England auf dem Gewissen, hat es doch eine dringende Revision der deutsch-polnischen Verhältnisse verunmöglicht und den lokalisierten deutsch-polnischen Konflikt zum Weltkrieg ausgeweitet.
        Daß es zum deutsch-russischen Krieg kam, ist bedauerlich, allerdings verbleibt bei der Schuldzuteilung, auf die man sich auf Siegerseite geeinigt hat, immer noch die offene Frage des Zweckes einer riesengroßen Roten Angriffsarmee entlang der sowjetisch-deutschen Demarkationslinie. Dieser Frage lassen die alliierten Apologeten keine Antwort zukommen.

    1. @KW
      Meine Frau hat mir heute früh nach alter und immer noch echter Tradition eine hervorragende Flasche Wein zum Frühstück mit dem Hinweis und Glückwunsch „zum 62. Jahrestag deiner Armee“…überreicht…sie weiß genau das der 8. März nicht weit hin ist…nun mal das nette vorbei…
      KW….Was Sie hier kreieren sollten sie nochmal oder mehrere mal anschauen um zu begreifen welchen Unsinn sie hier fabriziert haben….fühle mich sehr wohl dem deutschen Soldaten und dessen Können, Mut und Tapferkeit verpflichtet und zwar in allen WK, aber den Unsinn über die UdSSR können sie getrost vergessen.
      Zeigt nur das sie über die Welt der Russen null Ahnung haben.
      Arthur danke ich für die hervorragende Übersetzung und die Fleißarbeit…vielen Dank….es kommen ständig neue Nuancen hinzu….freue mich auf Teil 2 !!

      1. R.B.:
        Auch nach wiederholtem Durchlesen des Kommentars von KW kann ich die aufgeschreckten Antworten darauf nicht verstehen, wedr Ihre, des Russophilus, alexanders, noch die von sw. Nur Politicus behält einen klaren Kopf mit seiner eher philosophischen Replik. Also, sind die Sowjets mit einer Riesenarmee aufmarschiert oder nicht? Haben sie auf Anfrage des deutschen Generalstabs Ausflüchte gemacht oder nicht? Haben die Sowjets aggressiv gegen Staaten in Osteuropa gehandelt oder nicht? (Finnland, Rumänien, Jugoslawien, Lettland, Litauen Estland, Polen). Ja oder nein. Wenn ja, steht es einem anderen Staat dann zu, Schlüsse hinsichtlich der Absichten dieses Staates (SU) zu ziehen?

        1. Das alles ist irrelevant. Relevant ist nur eine Frage: Haben die Russen Deutschland angegriffen?

          Nein, haben sie nicht. Deutschland hat Russland angegriffen.

          Sie dürfen das aber gerne „aufgeregt“ finden.

          1. Russophilus:
            Relevant ist, ob Deutschland sich von der SU (die sie anscheinend-interessanterweise- mit Rußland in eins setzen) bedroht fühlte. Dafür müssen Sie sich doch erwärmen können, immerhin hat sich Rußland sogar vom winzigen, kaum bewaffneten Finnland, von den kaum waffenstarrenden Baltischen Staaten oder von den Ölfeldern Rumäniens bedroht gefühlt und – diese Staaten angegriffen, gedeckt von einer ideologie der Weltrevolution (eine Ideologie des Angriffs). Wenn ich mich recht erinnere, wurde von der Delegiertenversammlung (ich glaube, das war 1938), ein Angriff von Seiten der Sozialistischen SU unter allen Umständen in eine Verteidigung umgemünzt. Sie können schon Ihre eigene Anschauung der vorliegenden Informationen zum Kriegsbeginn haben, aber ins Infantile braucht das nun nicht gerade abzugleiten. Sie versuchen ein Bild der SU zu vermitteln, das an einen gutmütigen, arglosen Trottel gemahnt. Ich sage an dieser Stelle nicht, daß Hitler mit seiner Einschätzung gegenüber der SU recht hatte, ich sage aber, daß er aufgrund der ihm vorliegenden Erkenntnisse seinen Angriffsbefehl glänzend rechtfertigen konnte. Er zog nämlich den Schluß, daß die Schlachtaufstellung der Roten Armee kurz vor dem Abschluß stand und ein Angriff binnen kurzem erfolge. Das kann ich durchaus nachvollziehen.
            Also: Was haben Iher Ansicht nach die Millionen Rotarmisten, ausgerüstet mit offensiven Waffen, Karten und mundgerechten Deutschfibeln, inmitten einer offensiven Aufmarschbewegung an der deutsch-sowjetischen Demarkationslinie im Sommer 1941 getrieben?

            1. Das ist völlig egal. Gleich wie Sie versuchen zu „differenzieren“ und zu relativieren: Nicht Russland hat Deutschland angegriffen, sondern Deutschland ist in Russland eingefallen.

              Mag ja sein, dass Hitler aus dieser oder jener Sicht meinte, das sei notwendig, unvermeidlich, berechtigt oder sonstwas.

              Maßgeblich ist zuletzt ein Faktum: Wer wen angegriffen hat.

              Zu Ihrer Frage, was die Rotarmisten getrieben haben? *Nicht* unser Land angegriffen.

              ——————————

              Als Moderator: Diese Diskussion ist *hier* (in diesem Strang) beendet. Ich werde nicht zulassen, dass einige, die meinen Regeln würden nicht gelten, wenn sie doch dringend xyz tun müssten (z.B. einen Strang missbrauchen), diesem Strang zum Entgleisen bringen.

              Weitere Äusserungen à la „Deutschland hat sich doch nur vorwärts verteidigt“ werde ich *hier in diesem Strang* kommentarlos löschen.

            2. Infantil sind SIE. Wissen Sie denn nicht dass england versuchte (vor dem Russischen Angriff!) in Finnland militärische Basen zu errichten ????
              Genau wie in Nord-Irischen Flüssen und auf Grönland amerikanische Basen zw. 1937 und 1941 errichtet wurden. VOR dem WK2 ??

              Diese tauchen gerade in Grönland wieder aus dem Eis auf, was so ganz nebenbei auch die Märchen der Gründe vom Klimawandel entlarvt.

              Nur mal so der Logik wegen. – Huch?

              1. @Russophilus:
                Entschuldigung ich hatte Ihre Ansage in Ihrem letzten Kommentar dazu glatt übersehen.

                Arturs Übersetzung ist zu Wertvoll um es zuzumüllen, Sie haben vollkommen Recht.

            3. Lesen Sie das Buch von Nikolai Starikov „Wer hat Hitler gezwungen Stalin zu überfallen“.
              Auch das Buch von Schulze-Roenhoff (General der Bundeswehr a.D.) „Der Krieg der viele Väter hatte“ kann Ihr historisches Verständnis zurecht rücken.

        2. @ Germanophilus

          Lassen Sie es mich versuchen. Die Chancen stehen schlecht, aber einen Versuch ist es allemal wert. Ein Dialog zw. Michel und seinem Richter (bei Gott, kein deutscher Richter … aus heutiger Sicht, wäre das untragbar).

          Richter: Warum hat dein Großvater (Albert) damals auf Sergej eingeschlagen?

          Michel: Na, weil Sergej sonst zugeschlagen hätte?

          Richter: War Sergej mit seinen Ideen nur für deinen Großvater ein Problem oder auch für eure unmittelbare Verwandtschaft?

          Michel: Für uns alle.

          Richter: Warum hat sich dein Großvater nicht mit der Verwandtschaft zusammengetan und ist nicht gemeinsam mit ihnen gegen den kräftigen Sergej angetreten?

          Michel: Na, weil er mit der Verwandtschaft zerstritten war.

          Richter: Und statt sich mit der Verwandtschaft – in Hinblick auf den kräftigen Sergej – auszusöhnen und gemeinsam aufzutreten, verärgert dein Großvater die Verwandtschaft noch mehr und geht dann im Alleingang gegen Sergej vor. Ist das nicht ein ziemlich selbstmörderisches Verhalten?

          Michel: Na ja … aber ich bleibe dabei … mein Großvater hat sich nur verteidigt, sonst hätte er von Sergej eines auf die Mütze bekommen …

          Richter: … und dafür bekommst du sechs Monate fix; zum absitzen und nachdenken, da du eine Gefahr – nicht nur für andere – sondern in erster Liniefür dich selbst darstellst.

          Ich gebe dir einige Gedanken auf den Weg:

          Nehmen wir einmal an, es gäbe da eine Gruppe, die über Jhdt. nur eines im Kopf hat: die Weltherrschaft. Nehmen wir weiter an, dass sie auf eine Ideologie setzt, die alle Menschen vereinheitlicht (Liberalismus). Um die Menschheit der „einzigen wahren Ideologie“ zuzuführen, braucht sie abschreckende Beispiele (links/rechts; Nationalismus bzw. Faschismus/Kommunismus; Hitler/Stalin).

          Für diese Gruppe spielen Menschenleben, Geld oder Zeit keine große Rolle. Handlanger kaufen sie sich auf Schritt und Tritt. Nehmen wir weiters an, die Gruppe hätte deinem Großvater einen von ihnen vorgesetzt; dasselbe gilt selbstverständlich auch für Sergej. Da sie die (sture) Menschheit nicht gleichzeitig von beiden Ideologien abbringen kann, geht es schrittweise.

          1. Menschen von Gedanken wie Nation, Volk, Gemeinschaft abbringen: Die Nationalisten (hier Nazis) einen „Scheinangriff“ (milde Vorgehensweise) gegen die „eigenen Leute“ (liberale Demokraten) fahren lassen, um in weiterer Folge einen Vernichtungskrieg gegen „Links“ loszutreten. Es kämpft: Rechts gegen Links. Der Retter? Die Liberalen! Sie retten – im ersten Schritt – halb Europa vor Links.

          2. Die Vernichtung von „Links“: Mit Hilfe der nun „bekehrten“ westeurop. Liberalen wird der Kommunismus besiegt. Damit wurde die andere Hälfte von Europa bekehrt? Ganz Europa? Eben nicht; daher stehen wir, wo wir heute stehen.

          Solltest du das (endlich) verstanden haben, gebe ich dir noch einige Gedanken auf den Weg (Zeit genug hast du ja …).

          Was hat die Gruppe mit ihrem Werkzeug „Liberalismus“ vor? Der Mensch soll zum „perfekten Individuum“ mutieren? Die Gender-Geschichte ist dabei nur eine Etappe. Dass man sich sein Geschlecht nach Lust und Laune aussuchen soll/kann ist eigentlich nur die Vorstufe zum perfekten Individuum, dass sich letztlich aussuchen kann, ob es Mensch oder Maschine sein will. Das sollte weiterhin stufenweise erfolgen … ein „Adlerauge“ hier zur Verfügung gestellt … zusätzlicher externer Speicherplatz für das Gehirn, um es leistungsfähiger zu machen, da … usw. usf.

          Das Ziel? Den Menschen endlich vor dem befreien, wovor er am meisten Angst hat: den Tod. Ihn unsterblich machen.

          Michel: Aber dann ist er ja kein richtiger Mensch mehr?

          Richter: Wem kümmert´s?

          Michel: Und was ist mit dem Islam? Da werden sie sich die Zähne ausbeißen!

          Richter: Nun. Die Sache hat sich – zugegebenermaßen – verkompliziert. Eigentlich hätte die Russen schon längst „Liberal“ sein sollen und der Islam wäre (nach obigen Schema) als nächstes an der Reihe gewesen. Diesmal auf Seiten der Gruppe? amis (der Vorreiter), ganz europa (samt Russland) … und das wäre immer so weiter gegangen, bis die ganze Welt „liberal“ geworden wäre.

          Michel: Das geht aber mit Asiaten nicht so einfach …

          Richter: Meinst du? Dann schau dir einmal an, was aus Japanern in wenigen Jahrzehnten wurde. Aus stolzen Samurai wurden verweichlichte, Comic-Figuren anbetenden Selbstmörder.

        3. Sie können hier rumlamentieren wie Sie wollen.
          Am 10. Mai 41 flog Hitlers Stellvertreter nach Schottland und ward nicht mehr gesehen.
          Am 22.6.41 löste Hitler den Pakt ein, den er eingegangen war.
          So ist das, wenn man dem Teufel seine Seele verkauft. Das ist nicht mehr rückgängig zu machen.
          …..und wie hat er dann doch lautstark geweint, das Churchill deutsche Städte bombardieren läßt.
          Für mich hörte sich das Weinerliche immer so an, wie eine Anklage an einen (Unbekannten), dem er doch immer vertraut hat.

            1. Germanophilus
              Ich gebe zu, daß Sie das äußerst geschickt machen., Ihren Diskussionsdrang weiterverfolgen. Einfach nur eine naive Frage stellen!!!
              Aber nach Dünkirchen und meinem Kurzen Kommentar beantwortet sich doch so ziemlich alles von selbst.
              Die Märchenpropaganda, “ Rotarmisten, ausgerüstet mit offensiven Waffen, Karten und mundgerechten Deutschfibeln, inmitten einer offensiven Aufmarschbewegung“ , wie witzig!
              Haben die wohl den in Unterhosen überraschten und zum größten Teil unbewaffneten in Massen umgemähten Rotarmisten aus dem Arsch gezogen, oder wie?
              Meinen Sie vielleicht, das jeder Wehrmachtssoldat zB einen Stadtplan von Stalingrad dabei hatte, als die Russland überfallen hatten? Ich für mein Dafürhalten hatte von den Russen nie gehört, solch dämliche Beweise für die Agression Deutschlands vorzulegen. ….und jetzt beherzige ich wirklich die Bitte von Russophillus, ihnen keinen Anreiz mehr zum Sticheln und herabsetzen des Artikels von Arthur zu geben.

    2. Ihnen wird vielleicht entgangen sein, daß Deutschland im Juni 1941 in die Sowjetunion einmarschiert ist und nicht umgekehrt …

    3. Um mir vorstellen zu können, wie die relativ kleine DDR den Aufschwung der großen UdSSR bewirken konnte, bedarf es für mich ein paar Hinweise, nicht nur ein pauschales „Raubzüge“.

      Außerdem kann ich mir vorstellen, bei der Zerstörung und den Verlusten in der UdSSR hätte man mit Sicherheit auch jeden Mann zuhause gut brauchen können.

      1. @ M.E.
        Ohne die UdSSR als Siegermacht möchte ich mir die Kriegsfolgen für Deutschland nicht vorstellen. Wann wurde eigentlich die Hungerblockade nach Beendigung des 1. WK aufgehoben?

        Zu den „Raubzügen“:
        – Verwendung deutscher Arbeitskräfte bis ca. 10 Jahre
        – Uran-Förderung (SDAG Wismut)
        – Reparationen (Fabrikanlagen, 2. Bahngleis, Oberleitung)
        – DDR war der größte Außenhandelspartner der SU
        – DDR-Industrie war zum großen Teil auf die Bedürfnisse der UdSSR ausgerichtet
        – niedrigste Exportpreise für UdSSR, höchste für Rumänien

        Trotzdem höchster Lebensstandard im RGW und ansprechendes Bildungsniveau.

        1. Solche Pauschal-Aussagen wie die von KW sind leider wenig hinterfragt von der Allgemeinheit als Tatsachen verbucht worden (zumindest in meinem Umfeld).
          Danke dafür, es in Relation zu bringen.

          (Die Hungerblockade wurde im Frühjahr 1919 aufgehoben (so mehrheitlich im www))

          Hier auch nochmal Danke an Artur wegen dem Link zu den Bedingungen, die die NVA vorgesetzt bekamen, was ebenfalls der Allgemeinheit verborgen geblieben sein dürfte.

    4. @KW
      Eigentlich wollte ich meinen Senf nicht dazugeben, aber die erste Frage ist im obigen Artikel äußerst exzellent und kompakt erklärt.
      Mit einfachen Worten: Willy und Nicky waren keine Politikgenies, haben das Spiel nicht durchschaut und hatten inkompetente bzw. käufliche Berater.
      Die erstarkte UdSSR war ein völlig unerwünschtes Resultat des WK1. Aus diesem Blickwinkel sind die extremen Maßnahmen (diplomatisch, militärisch, innenpolitisch) von Stalin erklärbar.

  4. Danke Artur!

    Das passt wunderbar zum „Geschichtsunterricht“ den ich seit geraumer Zeit auf einem Radiosender (Radio Serbona) verfolge. Alles, was man mich über die Geschichte in wertewesten gelehrt hat, kann man getrost in den Mülleimer werfen. Einfach alles.

    Alles hatte nur ein Ziel, wobei daraus – wie wir alle heute mit eigenen Augen sehen können – nur ein kümmerliches Produkt wurde. Ich kann es nur immer wiederholen: Einmal ein Lügner – immer ein Lügner … ein notorischer Lügner (in allen Aspekten: Geschichtsschreibung; (Luft-)Geld (mitsamt seiner „immerwährenden besten Zahlen“ und „Stabilität“), Exportweltmeister, der eigentlich „Integrationsweltmeister“ ist usw. usf.).

    Die Spitze des Eisberges ist heute klar zu sehen. Ist man bereit, den Rest des Eisberges zu akzeptieren?

    Ich sehe bez. 70/80er keine zwei Varianten. Ich sehe die (hinterhältige) Annäherung an sein Opfer, um letztendlich zuzuschlagen.

    1. Hallo sloga, die heutige Rezeption des sog. „Wandel durch Annäherung“ ist ein hervorragender Maßstab für das Niveau der Indoktrinierung und Verdummung, die den politischen Diskurs hierzulande prägt (wobei der Begriff „Diskurs“ in der heutigen BRD ja bereits in die Kategorie Euphemismus fällt, da fast alle dasselbe mit denselben Worten sagen). Das gesamte deutschsprachige Internet ist voll von Quellen zu Sinn und Zweck dieser Politik und selbst Systemmedien wie die bpb halten mit dem eigentlichen Ziel des „Wandel durch Annäherung“ nicht hinter dem Berg: Den Osten, statt die Konfrontation zu suchen, von innen heraus zu schwächen und auszuhöhlen. Nie ging es um etwas anderes, als die andere Seite zu umarmen, um hernach besser würgen zu können, und trotzdem glaubt heutzutage ein jeder Mensch, sobald er die Schule verlässt, der „Wandel durch Annäherung“ sei wahlweise eine Art Appeasement oder aber eine selbstlose Wohltat des Westens gewesen. Wie gesagt, jeder kann ohne Mühe nachlesen, wie es wirklich gemeint war und betrieben wurde, aber niemand glaubt etwas anderes als den Mist, den Claus Kleber und Guido Knopp über die Glotze transportieren. Und das Beste daran, dieser erkenntnisresistente Menschenschlag hält sich auch noch für wer-weiß-wie-aufgeklärt und für die Krone der Schöpfung. Der Sozialismus und selbst der historische Faschismus haben weitaus mehr kritische, kreative und weltoffene Geister hervorgebracht als alle „liberalen Demokratien“ zusammengenommen es jemals könnten bzw. es zuzulassen bereits wären.

  5. Vielen Dank an Artur für die Übersetzung dieses Textes. ich habe mich sehr gefreut, als ich sah, dass es eine Übersetzung von A. Fursow ist. Freue mich schon auf den zweiten Teil. Immer dann, wenn die Kommentare von Russophilus etwas Rarer werden kann man sich auf einen neuen Text freuen.
    Vielen Dank auch an Russophilus für die „Pflege“ dieses Dorfes.

  6. Von mir auch Dank an Artur. Sehr interessant sind dabei auch die „drei dunklen Epochen“ und die zeitlichen Rahmen … Wobei ich ehrlich gesagt nicht mehr sicher bin, ob es historisch gesehen wirklich so etwas wie das „Römische Reich“ oder „Karl d. Große“ gab…

    Ich bin auf den 2. Teil gespannt.

  7. Danke erstmal an den Übersetzer und danke für den Text

    Bin auch selber in dieser Thematik drin, und habe von Fursow nahen Kreisen, zwei, eigentlich drei Texte.

    Verlinke mal beide, die ich für relevant halte, mit kurzer Beschreibung des Inhalts, sind wohlgemerkt von 2010! Habe Sie Ende letzen Jahres gelesen und war erstaunt.

    ANALYTISCHE NOTIZ „Das Ende der Geschichte“, „Kampf der Kulturen“ und die wirklichen Perspektiven der Menschheit

    https://storage.googleapis.com/dotu-154621.appspot.com/20100730-Das_Ende_der_Geschichte.pdf

    Langfristige Strategie zur Überwindung des koranischen Islams durch die Drahtzieher des biblischen Projekts

    https://storage.googleapis.com/dotu-154621.appspot.com/20100218_Langfristige-Strategie.pdf

    Und hier die komplette Seite, mit den drei Artikeln auf deutsch, der Rest in russisch.

    https://www.dotu.ru/lang/de/

    —————————–
    Wunschgemäß link ergänzt – Russophilus

    1. Danke erst mal an Artur für die sicher sehr arbeitsreiche Übersetzung dieses äußerst interessanten Artikels. Bin gespannt auf den 2. Teil…

      @ Sebastian Mortak
      Danke für die Links! … Sind auch ganz schön krass die Texte!

      Vor allem der dritte, ist echt der Hammer…
      Inzwischen ist ja durch die Politik der russischen, iranischen und syrischen Eliten, der Traum vom großen Kalifat erst mal ausgeträumt. Dieser sollte wohl in Syrien beginnen und von dort aus weiter um sich greifen und sich auch die anderen Staaten der Region einverleiben. Ein Glück, dass eben genannte Eliten so beherzt eingriffen und das verhinderten!

      Nun gibts kein Kalifat!…Und wie passt die anschließende Flüchtlingsflutung von Europa ins Bild?…Versucht man nun das Kalifat hier zu errichten? Wenn man das mit den Handlungen unserer Eliten abgleicht, versuchen die genau das. Aber das kann doch nicht klappen, oder?…Sind die derart verblödet, dass sie glauben, dass könnte klappen? Aber wo ist dann der „Westen“ mit dem sich das Kalifat dann batteln wird…wenn der „Westen“ zum Kalifat wird?….Hmm… Irgendwas kann da nicht ganz stimmen…

      Es könnte auch sein, dass mit der Flüchtlingsflutung nur ein „Brain drain“ Syriens ausgelöst werden sollte…

  8. Danke, Artur, für die Übersetzung dieses hervorragenden und tiefgründigen Textes.

    Für mich als Deutschen, mit Blick auf die Belange des deutschen Volkes, sind einige Aspekte der Analyse von aktuell-praktischer Bedeutung:

    > vor unseren Augen endet eine Epoche, genauer – gleich mehrere Epochen.

    Der weltweite Aufwach-Prozeß wird immer augenscheinlicher.
    Im Oktober 2017 trat die Menscheit in das Goldene Zeitalter [nicht zu verwechseln mit „Schlaraffenland“ oder „ewigem Friede auf Erden“ – alles Illusionen] der Menschheit im 21. Jahrhundert ein.
    Mit Möglichkeiten und Aufgaben für unser Volk als Gemeinschaft!

    Hier der zweite Aspekt mit unmittelbarem Bezug zu uns Deutschen. A. Fursow schreibt:

    > Die Epoche des frühen Kapitalismus umfasst die Periode von Mitte des 17. Jahrhunderts bin in die 1780er Jahre, gezeichnet durch den Beginn einer dreifachen Revolution

    Als dritte Revolution [vom Ende des 18. Jhdt. bis in die 1830iger Jahre] benennt Fursow:

    > die geistige, philosophische [Revolution] in Deutschland

    Der Sturm und Drang, die Romantik in Einheit mit dem deutschen Idealismus war genau das:
    Eine geistige Revolution, die in ihren Dimensionen nur vergleichbar der antiken Hochzeit in Griechenland [aber auch in Indien, Persien] ist.

    Um meinen Beitrag nicht zu lang werden zu lassen, verkürze ich.

    Der deutsche Idealismus, die geistige Revolution, von der A. Fursow spricht, ist unvollendet.
    Die Vollendung des deutschen Idealismus ist die Aufgabe [hoffentlich in naher Zukunft] kommender „Dichter und Denker“ des deutschen Volkes.

    Hier der Link zu einem Text, in dem das von mir nur Angerissene kenntnisreich ausgeführt wird:

    http://www.freiheit-wahrheit-verantwortung.de/freiheit/deutsche-freiheit/

    Ich freu mich schon auf Teil II des Textes.

      1. Hallo Johanniskraut, ich bitte gleich einmal vorab um Entschuldigung für die unverblümten Worte, aber ich hatte Sie bisher für verständiger eingeschätzt, um auf dieses krude und in weiten Teilen automatisch generierte Geschwafel (New Age Bullshit Generator) hereinzufallen. Ein jeder hier im Dorf hat seine Themengebiete, auf denen er Wissen und Erfahrung beisteuern kann, ausgenommen Ekstroem, der außer Geltungssucht mit fremden Federn nichts zu bieten hat. Solche Figuren sind einerseits bemitleidenswert, andererseits aber gefährlich, da sie stets auf Zersetzung abzielen. Wehret den Anfängen.

        1. @ Bilito

          Da gehen unsere Meinungen ja ganz schön auseinander…Macht ja nix …Ist ja nix schlimmes…

          Der verlinkte Artikel, wegen dessen Sie Ekstroem so sehr ablehnen, hat, so glaube ich (in voller Gänze kann ich es nicht abschätzen, dazu habe ich mich viel zu wenig mit den Persönlichkeiten der Personen, die im Artikel eine wegweisende Rolle spielen wie Fichte, Schelling, Hegel usw. auseinander gesetzt) eine beeindruckende Tiefe und zeigt etliche Dinge auf, die mir bruchstückhaft auch schon aus anderem Munde und ein wenig anders erklärt an mein Ohr kamen. Für mich beginnt sich damit ein Kreis zu schließen.

          Entsprechend kann ich dem Artikel, weswegen Sie Ekstreom so sehr ablehnen, nur gutes abgewinnen.

          Ich denke meine Basis eine andere, als die Ihre. Was auch keinesfalls etwas schlimmes ist…

          Ekstreom generell zu verteufeln, und – wie sagten Sie? „Ein jeder hier im Dorf hat seine Themengebiete, auf denen er Wissen und Erfahrung beisteuern kann, ausgenommen Ekstroem, der außer Geltungssucht mit fremden Federn nichts zu bieten hat. Solche Figuren sind einerseits bemitleidenswert, andererseits aber gefährlich, da sie stets auf Zersetzung abzielen.“ geht in meinen Augen viel zu weit…

          Allerdings habe ich keine anderen Kommentare von Ekstreom parat, die ich auf das von Ihnen vorgebrachte untersuchen könnte. Aber ich werde diesbezüglich meine Augen offen halten – obwohl ich vermute, dass sich auch bei genauerer Untersuchung seiner anderen Kommentare, das von Ihnen hervor gebrachte, als nicht Haltbar erweisen wird.

          Einen schönen Abend Ihnen noch!

          1. Hallo Johanniskraut, yandexen Sie einfach einmal auf den Seiten unseres Dorfes und Sie werden sehen, was ich meine z.B. in den Kommentaren zu http://vineyardsaker.de/2017/11/09/dies-und-das-krummdolche-wahre-groesse-und-haessliche-tatsachen/. Zur Person Ekstroem finden Sie alles auf seinem Blog inklusive ausgiebiger Freimaurer-Zitate und -Symbolik. Der Mann hat einen Hang zu autoritären, sektiererischen Vereinigungen und ist ständig auf der Suche nach Anhängerschaft wobei er typischen Zersetzungs- und Infiltrationsmethoden á la Scientology und Zeugen Jehovas folgt. Ekstroem können Sie lesen, als stände er mit dem „Wachtturm“ vor Ihrer Haustür und versuche, mit den Worten „Dürfen wir mit Ihnen über Gott sprechen“ in Ihr Wohnzimmer einzudringen, wobei der Schuh mit Stahlkappe schon im Türrahmen steht. Wenn Sie seine Beiträge seit Mai 2017 einmal nachvollziehen, werden Sie sehen, dass er stets mit autoritären Behauptungen, häufig esoterisch verpackt, um sich wirft und bei Nachfragen bzw. Widerspruch vorzugsweise mit dem Kharma, ewiger Verdammnis oder dem Zorn seines Meisters droht. Gerne „borgt“ er sich mit dem Konversationslexikon, dem Gedichtband und einer Spruchsammlung neben der Tastatur Autorität bei Schriftstellern und Künstlern, wobei wieder vorzugsweise der Freimaurerei nahestehende Quellen zum Einsatz kommen. In letzter Zeit nutzt er neben dem schleimerischen „werter Sowieso“ auch gerne Theorien/Überlegungen anderer Blogteilnehmer als Eingang und Vorwand, um die „Lehre“ seiner „Meister“ zu verbreiten.
            Und zu guter Letzt die Begründung, warum ich das alles eigentlich schreibe: Weil autoritäre, affirmative Glaubenssätze die Methode der Globalisten, der Transatlantiker und des Mainstreams sind, die die Welt in Gläubige und Ungläubige, schwarze und weiße Schafe trennt, und wir uns hier im Dorf unter keinen Umständen dieser Sicht der Dinge unterwerfen sollten.
            Lassen wir uns dies aber, egal ob von Ekstroem oder einem anderen aufzwingen, dann spielen wir den Globalisten exakt in die Hände, weil wir dann genau wie sie werden, nur vielleicht mit umgekehrtem Vorzeichen. Wichtig ist nicht, ob ich z.B. der Tagesschau blind vertraue und Abweichler bekämpfe oder ob ich Sputniknews blind vertraue und Abweichler bekämpfe. Wichtig ist, dass ich mich nicht zum blinden Anhänger egal welcher Sache mache und genau dies sollten wir hier im Dorf immer versuchen zu üben und denjenigen, die es nicht tun mögen, durchaus mal auf den Zahn fühlen, woher sie denn ihre „Gewissheit“ beziehen.

            Ihnen auch beste Grüße.

            1. @ Bilito

              Also wenn Sie dem Ekstroem Freimaurerische Tätigkeit oder Bezug nachweisen können…das würde ihn natürlich sofort disqualifizieren! Diese sogg. „Brüder“! Ha! Verboten gehören die! Denn deren sogg. „Verschwiegenheit“ dient ausschließlich der Täuschung und Vertuschung!!! Zusätzlich sind sie extrem hierarchisch und autoritär strukturiert (da haben sie völlig recht). Das wäre also das genaue Gegenteil von dem, was in Ekstroems verlinktem Artikel propagiert wird! Und wieso sollte er, wenn er denn so autoritär orientiert ist, einen Artikel weiterverbreiten, der sich von uns das genaue Gegenteil wünscht?

              Bin jetzt kurz vor dem zu Bett gehen, aber werde mir die Person Ekstroem aber in den nächsten Tagen noch mal näher ansehen. Wo finde ich seinen Blogg?

              Naja, und in Ekstroems letzten Post oben kann ich auch nichts zersetzendes oder autoritäres entdecken. Vielmehr streicht er Fursows Aussage über die deutsche geistige und philosophische Revolution heraus, die offenbar nicht unbemerkt an den Russen vorbei gegangen ist!!! und stellt dann mit dem verlinkten Artikel weiterführende Information zu dieser Revolution zur Verfügung. Das finde ich ziemlich gut!!! Vielleicht hilft es Ihnen, wenn Sie sich vorstellen Russophilus (oder irgendwer, den Sie mögen) hätte den Link eingestellt, um so eventuell zu einer Neubewertung zu kommen?…Sie haben den Artikel doch aufmerksam gelesen?

              Den von Ihnen verlinkten Beispielpost werde ich mir morgen dann in Ruhe ansehen und schauen, ob Ihre Aussagen dort wenigstens zutreffen.

              Und Esoterik ist was feines, finde ich zumindest generell (Ausnahmen bestätigen die Regel). Also wenn Sie die „Esotherikkeule“ schwingen wollen, sind Sie bei mir eh an der falschen Adresse…

              1. Hallo Johanniskraut, sein Blog ist genau die Seite, die er hier ständig gewaltsam bewirbt (wg. Backlink) – Herr Lehrer/google ich bin wichtig!!!! Sie finden da schon im Logo die üblichen verklausulierten Symbole von Winkel, Hammer, Kette, Maßstab, etc. kombiniert mit Sprüchen und Doktrinen der ebenfalls freimaurerisch begründeten Eckankar-Bewegung.
                Vielleicht wird es Sie überraschen, dass ich gar nicht prinzipiell gegen Freimaurer eingestellt bin. Im Gegenteil habe ich eine Reihe guter Freunde in deren Kreisen, allerding in Lateinamerika, wo die Freimaurerei noch eng mit dem Baugewerbe verknüpft ist und nicht in Deutschland, wo man überwiegend auf dumpfbackige, geltungssüchtige Studienräte/Mathelehrer trifft.
                Zum Thema freimaurerische Ideale und deren Verklausulierung können sie einfach einmal die Website von Ekstroems Loge in Berlin lesen ((h t t p://w w w.freimaurerberlin.de/start.html- Doppelloge „Friedrich Wilhelm zur gekrönten Gerechtigkeit/Pythagoras zum flammenden Stern“). Sie werden dann sehen, dass der Hang zum Pseudo-Nationalen wie auch Pseudo-Esoterischen da sehr gut hineinpasst.
                Gleichermaßen bin ich überhaupt kein Feind esoterischer Denkformen, nichtsdestotrotz aber unduldsam gegenüber Versuchen, Bauernfängerei damit zu betreiben und Menschen in Abhängigkeit und Denkschablonen/-verbote zu führen.

                1. @ Bilito

                  Da bin ich mit Ihnen völlig einer Meinung: Die Freimaurer benutzen ihren pseudo religiösen Überbau einzig und alleine um Herrschaft zu ermöglichen. Da steckt nix anderes hinter, als das ein hoher Grad einem niedrigen Grad zeigen kann, was er alles nicht versteht, und damit seinen Herrschaftsanspruch über ihn legitimieren. Also ist das pseudo religiöse Geschwafel, nichts weiter als ein Trick, um weltliche Macht aus zu üben. Deshalb ist alles Täuschung, was die Freimaurer tun. Und das gepaart mit Unterwerfungsritualen – Auweia! Dafür gibt es keine Entschuldigung – die gehören verboten!

                  Aber bei Ekstroem kann ich das gar nicht beobachten. Ich bin Ihrem Link gefolgt, bin auf den Saker Threat gestoßen und habe angefangen Ekstroems Kommentare zu lesen. Nach dem gefühlt zehnten Kommentar, habe ich aufgegeben. Denn ich habe dort weder autoritäre Rechthaberei, noch pseudo esoterisches Geschwafel, noch irgendwelche aggressive Werbung für irgendwas entdecken können.

                  Ich möchte das Thema hiermit und jetzt beenden. Dies ist das letzte, was ich zu Ekstroem schreibe.

                  Denn eigentlich will ich mich hier gar nicht über einzelne Personen unterhalten, sondern will viel mehr über z.B. Ekstreoms verlinkten Artikel reden!!! Kann ich Sie dazu bewegen?

                  1. Hallo Johanniskraut, das lohnt wirklich nicht, selbst in Spucknäpfen findet sich bisweilen Wertvolleres. Seien Sie einfach vorsichtig und achten Sie auf Ihre Seele, wenn Sie sich mit Sektierern einlassen.

                    Eigentlich ist es doch recht einfach, Sie zum Beispiel haben an der letztjährigen Friedensfahrt teilgenommen und einen schönen, weil direkten und authentischen Reisebericht verfasst. Selbst wenn nun jemand aufstünde und nachwiese, Sie hätten sich in diesem oder jenem Detail geirrt, wäre Ihr Reisebericht damit um kein Deut weniger verdienst- oder wertvoll. Ein Herr Ekstroem dagegen würde via wikiblödia Nostradamus, Hubbard und einige halbverstandene vedische Texte bemühen und behaupten, die einzige Wahrheit über Moskau, Russland und die Friedensfahrt zu besitzen, obwohl er doch gar nicht über Berlin-Treptow hinausgekommen wäre.

                    1. Nun stecken Sie die Giftpfeile mal wieder ein. Wenn, dann kritisieren Sie Ekstroem doch bitte für Dinge, die er hier tatsächlich in einer Diskussion sagt.

  9. Russland testet eine Superschnelle ICBM namens Sarmat um die USA zu kontern. Derweil heulen die Polen rum das in Kaliningrad (eigentlich Königsberg, wobei doch gut ist das es nicht in der BRD liegt, sonst wäre dieser Ort wohl auch mit Flüchtelanten überflutet worden…) Iskander-Raketen bereitstehen um NATO Truppen vor der russischen Grenze zu kontern. Ja liebe Polen würdet ihr nicht immer mit NATO Truppen provozieren würden auch keine Raketen stehen die eure Städte platt macht. Aber Polen ist so oder so strunzdumm, unterstützen Banderovci die Polen abschlachten und Polnische Kultureinrichtungen zerstören, nur weil es gegen Russland geht. Jetzt hat man ne Million Ukrainer am Hals während eigene Polen selbst massenhaft im Ausland sind. Und Ukrainer sind nicht unbedingt so beliebt in Polen. Wenn das kein Blowback gibt…

    1. Ah, noch die Worte von Wladimir Wladimirovic Putin, den Präsidenten der Russischen Förderation: „Es geht um neue strategische Raketensysteme Russlands, die wir entwickelt haben als Reaktion auf den einseitigen Ausstieg der USA aus dem Vertrag über Raketenabwehr und die De-facto-Stationierung solcher Systeme auf dem Gebiet der USA und außerhalb der US-Grenzen“

      US-Amerikaner haben es ja so ansich sich nicht an Verträge oder Völkerrecht zu halten.

  10. Hallo Artur, ein sehr schöner erster Teil und der Qualität der Übersetzungen merkt man an, dass es nicht nur eine Fleißarbeit ist, sondern Sie sich in die Aufgabe wirklich hineingekniet haben.
    Eine kleine Anmerkung zu Fursows historischem Abriss: Fursow schreibt für das russische Publikum und nicht für uns hier in den US-Kolonien. Daher ist das Geschichtsbild und die Bewertung einzelner Epochen auch eine etwas andere als wir sie in Westeuropa gewohnt sind (Geschichtsklitterung und -Geschichtsrevisionismus mal ganz außer Acht gelassen).

  11. Sehr geehrter Artur was können wir uns Glücklich schätzen, sie hier im Dorf zu haben.
    Jetzt eine Darstellung, der Geschichte des Kapitalismus, von einer sehr hohen Warte aus und dem Vermögen, dieses gesehene, für die Allgemeint zu Ordnen.
    Großartig
    *** z.B. im Falle einer sich rasant verschlechternden Wirtschaftssituation in der Sowjetunion ***
    Wobei man natürlich bedenken muss, dass die Wirtschaft, des “ Westens „, auf der Ausplünderung, der materiellen und Menschlichen Recourcen des Planeten beruhte, wärend die UdSSR, die dem Kollonalismus entkommenen Länder, aus ihrer eigenen Wirtschaftskraft, Aufbauhilfe leistete, so das die UdSSR, im eigenen Land, weniger hatte, als sie selbst Erarbeitet hatte.
    Das Totrüsten der UdSSR, durch den Westen, hat die sogenante 3 Welt, in einem völlig Verwüsteten zustand hinterlassen, so das Heute, dort nicht mehr genügend, zu Plündern gibt, um den Wachsttums Wahnsinn, des Westens, zu befriedigen, darum MUSS die Hegemonalmacht USA anfangen , bei ihren Vasallen zu Plündern.
    Die Phase, des Kannibalismus, dieses perversen Gesellschaft, Wirtschaft und Finanssystems.

  12. @ Artur

    Vielen Dank für Auswahl und Übersetzung dieser Gedanken!

    Das ist so unschätzbar wertvoll, in dieser Zeit, in diesem Land mit diesen Medien.

    Diesen Dank spreche ich an dieser Stelle auch nochmals
    @sloga
    aus, für seine häufig so unverhofft eingestreuten Trüffelarbeiten!

  13. „…Um was es sich handelt, ist doch, daß in den ihr Wissen geheimhaltenden Zirkeln des Westens sehr darauf gesehen wird, daß gewisse Dinge sich so herausbilden, daß dieser Westen unter allen Umständen über den Osten die Herrschaft erwirbt. Mögen die Leute heute in ihrem Bewußtsein sagen, was sie wollen, dasjenige, was angestrebt wird, ist, eine Herrenkaste des Westens zu begründen und eine wirtschaftliche Sklavenkaste des Ostens, die beim Rhein beginnt und weiter nach Osten bis nach Asien hinein geht. Nicht eine Sklavenkaste im alten griechischen Sinne, aber eine ökonomische Sklavenkaste, eine Sklavenkaste, welche sozialistisch organisiert werden soll, welche alle Unmöglichkeiten einer sozialen Struktur aufnehmen soll, die aber dann nicht angewendet werden soll auf die englisch sprechende Bevölkerung. Darum handelt es sich, die englisch sprechende Bevölkerung zu einer Herrenbevölkerung der Erde zu machen…“

    RUDOLF STEINER Die soziale Grundforderung unserer Zeit In geänderter Zeitlage Zwölf Vorträge, gehalten in Dornach und Bern vom 29. November bis 21. Dezember 1918

    DRITTER VORTRAG Dornach, 1. Dezember 1918
    Siehe im 3. Vortrag auf Seite 24 unten:
    http://bdn-steiner.ru/cat/ga/186.pdf

    1. Wobei die Flexibilität und Mutationsfähigkeit dieses sog. „Westens“ – Luzifer – schier unendlich erscheint. Dazu muss man sich nur anschauen wie „die Engländer“ oder „die Anglo-Amerikaner“ heute die Engländer und Angloamerikaner zu einer Unterschicht degradieren und zur Ausrottung freigegeben haben. Die wahren Einheimischen des Albion sind ebenso Opfer des perfiden Albion geworden. Auch sie wurden und werden sowohl zu Kriegs- als auch zu Friedenszeiten verheizt.
      Es erscheint als ewiger Kampf zwischen Gut und Böse, wobei jedes Volk, das sich führen lässt, früher oder später verführt wird. Deutschland wird von einer „Merkel“ geführt, Russland von einem „Putin“ usw. usf.

      1. @Venus
        Es kommt immer wieder von Zeit zu Zeit ein schier unerschöpfliches Allerlei Sammelsurium in dem „wahnsinnig ausführliche Tiraden“ ihres gleiches suchen, aber mit der realen Politik und den weltumspannenden Vorkommnissen die ablaufen nur im mystischen Sinne etwas zu tun haben…
        „Flexibilität und Mutationsfähigkeit des Westens“ usw. usf….ist ja richtig interessant wenn man bedenkt wie flexibel die deutschen Lande jetzt umgestaltet werden durch eine offensichtlich auch zur Unkenntlichkeit mutierte Pastorentochter, aber gähnend uninteressant für den der sich mit dem Thema welches aufgeworfen und durch Arthur top übersetzt wurde wirklich beschäftigt…ich warte auf Teil 2

      2. @ Venus

        Mir stößt auf das Sie sagen: „….jedes Volk, das sich führen lässt, früher oder später verführt wird.“
        Und weiter:
        “ Deutschland wird von einer „Merkel“ geführt, Russland von einem „Putin“ usw. usf.“
        Das impliziert, dass „von Putin geführt“ und „von Merkel geführt“ in etwa das gleiche ist oder auf gleiche raus kommt.

        Und das kann ja wohl nicht Ihr ernst sein!?

    2. Sie sollten uns das nicht einfach hin schmeissen, sondern zumindest kurz ausführen, warum Sie den verlinkten Text für relevant halten und den Bezug zum Thema aufzeigen.

  14. Danke Artur, ein erhellender Beitrag.

    Wir Dorfler können nicht genug danken für diese hervorragende Übersetzungsarbeit (und wie kompliziert das ist solche Texte zu übertragen, weiß ich nur zu gut, da ich selbst, unter anderem, Übersetzer bin).
    Ich freue mich schon auf den nächsten Teil.

    Ich wünsche Ihnen alles Gute.

  15. Lieber Artur,
    herzlichen Dank für die Auswahl und Übersetzung dieses herausragenden Textes vom uns inzwischen bekannten Autor Fursow, den ich besonders schätze, auch weil er mit kurzen prägnanten Sätzen Wahrheiten ausspricht, die ich oft mehrmals lesen muss, um den Gehalt zur Gänze zu erfassen. So schreibt er für den unaufmerksamen Schnellleser weniger verständlich „Die Anglosachsen waren schon immer unehrlich, selbst gegenüber ihren Verbündeten.“ Aber bei sorgfältigem Lesen muss ich feststellen, dass bereits dieser kurze Satz sehr viel Wissen und Erkenntnis transportiert.
    Die Anglosachsen haben bereits den Zaren gegen Napoleon betrogen/instrumentalisiert, danach Hitler-Deutschland gegen Russland und heute wieder die eu.
    Ich freue mich bereits auf die Fortsetzung.

  16. Gazprom stoppt Gaslieferungen in und um die Ukraine. Somit verliert die Ukraine ein paar Milliarden Euro Transitgebüren. Der Bankrott kommt immer schneller. Bin mir sicher das die Ukraine total Kollabieren wird. Der Kosovo hat die Ukraine was Nettoverdienst angeht überholt. Schon lustig was passiert wenn Politiker ein Land mit Gewalt zum Wertewesten drängen will.

  17. Vielen Dank für den interessanten Artikel. Mich beschäftigt schon länger eine Frage, die den hier anwesenden zweifellos eher lächerlich vorkommen wird.

    Es ist ziemlich einleuchtend, das Treiben der Angelsachsen hinter den Versuchen zu sehen, Keile zwischen Rußland und den europäischen Kontinent zu treiben.

    Aber: Großbrittanien leidet ja auch unter ähnlichen Verhältnissen, teilsweise natürlich aus der Kolonialzeit, aber Blair hat das Land ja auch explizit mit Ausländern geflutet.

    Sind das verschiedene Parteien, die da gegeneinander spielen?

    1. Betrachten Sie einmal, wer genau in gb unter den, sagen wir, Maßnahmen der nwo-satanisten leidet. Es sind nicht die Satrapen der Geldherren, nicht die installierten Kapos, sondern die ganz ordinäre Bevölkerungsmasse.

      Das, was gemeinhin als Elite einer zum Abschuß freigegebenen Nation gilt, denkt an alles mögliche, nur nicht an das Wohl und den Fortbestand des ihm unterworfenen Volkes. Das ist nicht bloß bei uns so, sondern auch und gerade in den Kernländern des Bösen wie us-a und gb.

      Deren sogn. Eliten schei**en schon seit Generationen auf ihr Volk; in Ihren Augen ist das nur Nutzvieh, Kanonenfutter u.ä.

      Das ist die Lösung des angelsächsischen Rätsels.

  18. Eine Mords Leistung , diese Übersetzung.
    Muß ich mehrmals lesen und genau lesen.
    Ich bedanke mich sehr bei dem fleißigen Übersetzer Herrn Artur und bei Russophilus.
    Man erwartet gespannt die Fortsetzung.
    Von guten Dingen kann man eben nie genug kriegen.

  19. Werter Russophilus, werte Dorfgemeinde,
    ich lese hier schon sehr lange mit und kann nicht genug Danke sagen für die Informationen und das Hintergrundwissen das hier vermittelt wird.
    Danke an Artur für diesen Text.
    Vieles von dem was im Artikel von Fursow übersetzt wurde kann in deutscher Sprache vertieft werden:
    Das Buch von Peter Haisenko:
    „England, die Deutschen, die Juden und das 20. Jahrhundert“

    DerAutor zeigt die wirtschaftliche Situation des British Empire am Vorabend des 1. WK auf und beschreibt, wie es fast zwingend zur heutigen Konstellation kommen musste. Gleichzeitig räumt er auf mit der vielerorts verbreiteten Meinung die Juden würden hinter vielem stehen. Er zeigt auf wie Menschen jüdischen Glaubens schon früher in England und in den frühen usppa um ihre Rechte kämpfen mussten.

    anderweltonline.com

    Nochmals Danke an dieses Dorf und seinen Hausmeister

  20. Ist schon bewundernswert wie tief und rückwirkend analysiert wird, und werden muss. Danke auch an die Russen, die das tun, vor allem auch, weil dadurch sich viele andere nicht hinter den vordergründigen Schuldigen (Hitler und die Deutschen) verstecken können.
    Ob diese vielen Informationen die A. Fursow da verwertet auch deutsche kluge Leute haben, frag ich mich, und vor allem wo und wer die sind, und ihre Analysen.

    Danke Artur,
    solche Texte zu wählen und die schwierige Übersetzung auf sich zu nehmen, machen kluge Menschen.

  21. „Oder die modernere Maxime A. E. Edrichin-Vandams, laut derer nur eines schlimmer als die Feindschaft mit den Anglosachsen sein kann – die Freundschaft mit ihnen“

    DIESEN SATZ müssten sich die Deutschen auch endlich hinter die Ohren schreiben, ausser man ist passionierter Masochist und liebt den Schmerz.

    Zum Kaptialismus: – Eine Lüge bleibt eine Lüge – egal wieviel ‚Wahrheit‘ man sonst darin findet. Ein System das auf Wachstum beruht um zu existieren ist für Zwecke der ökonomischen Gestaltung einer Gesellschaft – SCHWACHSINN – pur und rein ! Sie ist aber hervorragend dazu angetan HERRSCHAFT zu erzeugen und zu sichern.
    Wenn dann dieses System noch so konzipiert ist, dass es seine Vorherrschaft implizit als Naturgesetz als Selbstzweck manifestiert, DANN ist alles Gelabber von Freiheit und Demokratie Theater und die unwichtigste Nebensache überhaupt !!!!!!!!
    Wir werden und wurden über alle Ohren verschaukelt und betrogen.
    Nur, was sind die Alternativen ? Hier bei dieser Frage zeigt sich unsere fundamental barbarische Verfasstheit – wir haben keinen Schimmer – da ausser der Lüge – (beinahe) nichts da wäre, kulturell, geschichtlich an das man anknüpfen könnte. Da ist nur Wüste, wo Blumen und Gärten sein sollten !!! Der Beginn müsste in einer neu aufgebauten Philsophie liegen, die nicht schwafelt, sondern ein verbindliches Begriffsystem von Wahrheiten darstellt das als Grundlage für eine neue Gesellschaft dienen könnte. Dabei muss ganz am Anfang der Gottesbegriff neu und klar definiert werden, steht er da nicht kann es a priori keine Philosophie sein, da diese das ERSTE ELEMENT unbedingt benötigt !!! Wo Gott nicht ist, da ist der Teufel !
    „Es IST und es ist nicht NICHTS“. Dies MUSS in etwa der erste Satz darin sein, soll die Sache etwas taugen. Ohne Verbindung zum lebendigen Gott muss alles scheitern, denn er ist der Schöpfer und das erste Element !

    1. @HDan

      Bravo!

      Ich unterschreibe jede Zeile. Kluge Russen wie zB. I. Iljin und L. Tihomirow haben das Primat der Religion schon längst erkannt und gut begründet, aber wenn die Leute nicht auf sie hören wollen…

  22. Es freut mich, werter Johanniskraut, daß der Gastbeitrag auf meinem Blog zur „Freiheitslehre des deutschen Idealismus“ Ihnen etwas geben konnte.
    Sie fragen, wie Sie zu meinem Blog kommen. Ganz einfach die Worte Freiheit Wahrheit Verantwortung (ohne Komma) in einen Webbrowser eingeben.
    Meinen Blog kann man sich wie einen Tisch vorstellen, der mit Verschiedenstem gedeckt ist.
    Ein Gast besucht den Raum, in dem der Tisch steht und schaut sich um. Es kann sich vom Tisch nehmen, was er möchte – oder auch gar nichts. Das ist seine freie Entscheidung.

    Werter Russophilus, ich weiß nicht, ob Sie noch wert auf meine Besuche im Dorf und meine gelegentlichen Kommentare legen.
    Da es nichts bringt, einer Person, die einem mit Haß begegnet, argumentativ zu antworten, bitte ich Sie, hier [siehe Kommentare zu meinem Beitrag vom 1. März 2018, 12:36 Uhr] Ihrer Aufgabe als Dorfpolizist gerecht zu werden.
    Ansonsten muß ich den Weg von Politicus gehen.
    Was ich bedauern würde.

    ———————————–
    Ich fand einige der Äusserungen auch ziemlich scharf, aber: Sie sind nicht irgendjemand, nicht irgendeine Privatperson, die hier halt mit schreibt, sondern Sie sind ein blog-Betreiber, der die Öffentlichkeit ja sucht und z.B. hier als blog-Betreiber auftritt, seine Inhalte/Artikel bewirbt, usw. Insofern gibt es einen größeren Freiraum in der Reaktion auf Sie (als bei rein privat hier mit Schreibenden).
    Was ich noch anbieten kann ist ein persönlicher Rat: Wenn es Ihnen völlig egal sein sollte, wie man Ihnen begegnet, dann wäre dieser Beitrag von Ihnen seltsam. Wenn es Ihnen aber *nicht* egal sein sollte – und so scheint es – dann würden Sie wohl gut daran tun, sich mit den Äusserungen zu Ihnen auseinander zu setzen, sie zu bedenken und gegebenfalls ordentlich argumentierend zu entkräften.

    @Bilito Ich habe das aus den erwähnten Gründen durchgelassen. Aber: Freiwild ist Ekstroem nicht. Also lassen Sie’s entweder gut sein oder belegen Sie Ihre Vorhalte ordentlich (und behalten Sie dabei auch im Blick, ob das noch hilfreich fürs Dorf ist oder schon schädlich. Wie bei Medizin auch, ist das alles auch eine Frage der Dosis) – Russophilus

    1. Werter Russophilus, wenn ich all die Behauptungen, in die sich Bilito versteigt, analysieren sollte, würde das den Rahmen eines Kommentars sprengen. Ich beschränke mich deswegen auf die Analyse von einer seiner zentralen Behauptungen, nämlich der Unterstellung, ich sei ein Freimaurer.

      Die menschliche Wahrnehmung ist ein interessantes Phänomen. Wie trügerisch sie ist, zeigen eine Vielzahl von optischen Täuschungen. Eine gewisse Art der Kombination von Linien führt dazu, daß gleichgroße Objekte als deutlich unterschiedlich in der Größe wahrgenommen werden.
      Die Sinne bilden kein objektives Bild der Realität ab.

      Unsere Postulate und Erwartungen beeinflussen zusätzlich das, was wir wahrzunehmen meinen.
      So haben Psychologen der Universität Giessen kürzlich nachgewiesen, daß Erfahrung und Erwartung die Farbwahrnehmung beeinflussen. Die Giessener Psychologen zeigten beispielsweise, daß graue Schlümpfe als blau und graue Bananen als gelb wahrgenommen werden.

      Bilito stellte für sich das Postulat auf, ich sei ein Freimaurer.
      Er nimmt im Logo meiner Website freimaurerische Symbole wahr:

      > Sie finden da schon im Logo die üblichen verklausulierten Symbole von Winkel, Hammer, Kette, Maßstab, etc.

      Das Logo wurde von einer befreundeten bildenden Künstlerin für mich entworfen. Ich ließ ihr völlige Freiheit für ihre Entwürfe. Das Logo sollte nur zu den drei Worten „Freiheit, Wahrheit, Verantwortung“ passen. Aus zwei oder drei Entwürfen wählte ich schießlich das jetzige Logo aus.

      Die Künstlerin ist keine Fraumaurerin. Genau wie ich war sie Teil der „Scene“, die sich in Opposition zum DDR Regime befand. Mit Freimaurerei hat sie, genau wie ich, bis heute nichts im Sinn.

      Deswegen erstaunte mich die Behauptung, im Blog-Logo seien freimaurerische Symbole zu sehen. Ich schaute es mir daraufhin genau an. Damit die Dörfler sich selbst ein Bild machen können hier der Link zum Blog mit dem besagten Logo:

      (Eigenwerbung gelöscht – Russophilus)

      Eine Spezialität der Künstlerin ist die Verwendung von Schrift für ihre künstlerischen Arbeiten.
      Verantwortung ist der Körper [Basis] des stilisierten Vogels mit den Flügeln Freiheit und Wahrheit.
      Selbst mit viel Fantasie, kann ich in der Grafik weder Winkel, Hammer, Kette noch Maßstab erkennen.

      Wenn man allerdings für sich das Postulat aufstellt, ich sei ein Freimaurer, greift der psychische Mechanismus, den ich oben beschrieben habe.
      Die Erwartungshaltung verfälscht die Wahrnehmung.

      Aus Respekt für Sie, werter Russophilus, habe ich Ihrer Bitte entsprochen.
      Zukünftig bin ich aber nicht bereit, mich jedes Mal, wenn ich einen Kommentar im Blog schreibe, mit den Angriffen und Unterstellungen Bilitos auseinanderzusetzen.

      Sachliche Argumente sind etwas völlig anderes.
      Darauf gehe ich jederzeit selbstverständlich gerne ein.

      Wer sich aber die Kommentare von Bilito [4. März, 0:29 Uhr, 4. März 20:50 Uhr und 5. März 01:53 Uhr] anschaut, wird sehen, daß darin KEIN EINZIGES sachliches Argument mit Bezug zu meinem Beitrag vom 1. März, 12:36 Uhr, zu finden ist.
      Stattdessen ausschließlich persönliche Angriffe und Unterstellungen in meine Richtung.
      Das ganze in einem Ton und in einer Art und Weise, die ich nicht tolerieren kann.

        1. Hallo Russophilus, wie Sie sehen, haben mich die Karmawaffe und die Flüche des Herrn E. noch nicht dahingestreckt, obwohl ich gestern tatsächlich ein leichtes Kratzen im Hals verspürte ;-). Sie haben Recht, wenn Sie nach dem Nutzen für das Dorf fragen. Bringt es wirklich etwas, sich an einem Mittwoch vor dem Logenhaus in der Emser Straße mit Kamera zu postieren, und dann laut „ätsch, erwischt“ zu rufen? Eher nicht!

          Nutzen und Schaden von Medizin, das ist wirklich so eine Sache. Denken Sie einmal an ein aufrichtiges Mitglied der Dorfgemeinschaft wie HPB, der sich meine Einwände wohl so sehr zu Herzen genommen hat, dass er seit fast drei Wochen kein Lebenszeichen mehr von sich gibt. Natürlich frage ich mich da, ob die von mir angelegte Messlatte für ihn persönlich nicht unnötig hoch war? Andererseits sollten wir uns doch in unseren Ansprüchen vom Mainstream oder anderen Propagandaschleudern/Sektierern unterscheiden wollen und uns auf unsere Kenntnisse, Fähigkeiten und Belegbares besinnen, statt Ungeprüftes zu verbreiten, bloß weil es in ein präferiertes/ideologisiertes Bild passt oder genehme Schlagworte bedient. Also HPB, es tut mir wirklich leid, so streng mit Ihnen gewesen zu sein, bleiben Sie dem Dorf nicht fern.

          Andererseits und um im Bild der Medizin zu bleiben, was tun, mit multiresistenten Erregern, welchen jede Fähigkeit zur Selbstreflektion abgeht und die unbeirrt von Einwänden (freundlich, sachlich, ironisch) ihrem Missionierungswahn folgen, sich sogar erdreisten zu behaupten, einen Tisch für uns gedeckt zu haben, auf dem tatsächlich nichts als ausgekotze, halbverdaute, von wer-weiß-wo hochgewürgte Reste liegen. Soll man so jemanden, der die Ausdrucksfreiheit hier im Dorf schamlos/uneinsichtig ausnutzt, nicht aufs Haupt schlagen, wenn er unter vielerlei Vorwänden daherkommend Schaden an Geist, Seele und Verstand zu verbreiten sucht und noch dazu ständig mit einem allesverschlingenden Karma und göttlichem Zorn bedroht, wer auch immer seine unbewiesenen und größtenteils unbeweisbaren, weil widersinnigen Glaubenssätze in Zweifel zu ziehen wagt? Selbst die Schickelgruber-DKPler sind hier nicht so dreist aufgetreten.
          Wie redet man mit den Zeugen Jehovas, wenn diese über Stunden, Tage, Wochen an der Tür sturmklingeln, Besucher voller Sendungsbewusstsein, breitbeinig und mit grimmigen Blicken von der Schwelle vertreiben, beseelt von der Überzeugung, die einen, einzigen Verbreiter der Wahrheit zu sein? Nicht zufällig redet Herr Ekstroem ja ständig vom „Erwachen“, er ist desselben Geistes Kind. Ja, man kann Sektierer bis zu einem gewissen Grad ignorieren, man muss nur wissen, dass diese es stets als Ansporn und Schwäche des Anderen interpretieren und dass man die Austragung des Konflikts damit lediglich hinausgezögert hat.

          Bis auf dezente Hinweise hatte ich die Causa Ekstroem ja seit November ruhen lassen, obwohl ich natürlich bemerkte, wie ihm erneut der Kamm schwoll und er zunehmend dreister und offensiver in seinen Behauptungen wurde. Na schön, versuchen wir‘s nochmal.

          P.S.: Mit leichtem Entsetzen bin ich gerade noch über einen Beitrag von Ekstroem vom 12.12.17 gestolpert, in dem er doch tatsächlich behauptet, der Name eines Menschen (speziell ein jüdischer), mache einen Unterschied bei der Bewertung der Person. (http://vineyardsaker.de/2017/12/03/dies-und-das-apeiron-atomwaffen-gesundheit/#comment-33309) Uneinsichtig, halsstarrig und sektiererisch eben, trotz mehrfacher Ermahnung Ihrerseits, und wieder ging es darum, mit einen seiner Artikel, diesmal über die angebliche „Weltverschwörung“, auf Bauernfang zu gehen.

          1. Den geschätzten HPB betreffend denke ich nicht, dass der mimosenhaft oder eingeschüchtert ist. Ich tippe eher auf eine hässliche Grippe oder so etwas. Falls ich richtig liege: Gute Besserung, lieber HPB!

  23. Quid quid it est timeo Danaos et dona ferentes.
    Ein Hexameter von Ovidius Nasco.
    Übersetzung:
    Was es auch sei ich fürchte die Griechen, selbst wenn sie Geschenke bringen.

    Dies bezieht sich auf das Trojanische Pferd und damals wurden die Griechen Danäer genannt und nicht „Danunäer“.
    Als Humanist konnte ich das nicht unkommentiert lassen.

  24. Um dieses Geschwafel zu begreifen muss man die Protokolle der Weisen von Zion gelesen haben. Und zwar vor allen die Passage, wo es um die Rolle der Opposition geht. Das Judentum stellt auch die Opposition, um diese zu steuern und um den Gojim die Augen mit Sand zu blenden.
    Die so geliebte UdSSR war kein Arbeiter und Bauernstaat, sondern die Herrschaft der Juden über ein arbeitsames Volk. Der Sozialismus wurde nur prpagiert, aber in Wirklichkeit ging es um die Erschffung einer Zweiklassengesellschaft. Der arbeitenden Masse und der nutzniesenden jüdischen Herrscherschicht. Also eine Herstellung der extremsten Form des Kapitalismus.

    ———————————-
    Aha. Und warum heisst der genannte Text dann nicht „Die Protokolle der *jüdischen* Weisen? Verpissen Sie sich und kippen Sie Ihre viertelgare, dämliche Hetz-Gülle anderswo ab! – Russophilus

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