Dies und Das – Ungesehenes, „experience“ und der Preis für Lüge und Ignoranz

Oh weh, oh weh, die uralte Kulturperle Notre-Dame hat gebrannt! Freilich, ja, das muss man einräumen, wenn man mal kurz die hauchdünne Plastik-Folie der „modernen Gesellschaft“ beiseite schiebt, ist Notre-Dame kein Produkt einer gesichtslosen Kultur sondern eines des Christentums. Und Notre-Dame war zumindest über 90% der Zeit ihrer Existenz auch kein „Kultur-Denkmal“ (bzw. nur nebenbei) sondern eine *Kirche*.
Und sie war keineswegs eine seltene Ausnahme, die brennende Notre-Dame Kirche. Nein, sie war eine von ca. 300 (!!) alleine nur im vergangenen Jahr geschändeten, zerstörten, in Brand gesteckten oder anderweitig terroristisch maltraitierten Kirchen in frankreich. Nur erfuhr man von den allermeisten Vorfällen nichts bzw. nur kurz zwischen Verkehrs-Durchsagen und lala Pop Gedödel im Radio oder in Meer von Anzeigen in einem Lokalblättchen untergehend.

Zufall? Nein, System. In diesem Zusammenhang drängt es sich auch auf, das Phänomen „experience“ – nein, Worte in der eigenen Sprache (wie „Erlebnis“, denn das ist es, was gemeint ist) sind nicht nötig. Es ist allgemein üblich, u.a. weil „cool“ (sic), gleich auch den Begriff aus der Sprache der amis zu übernehmen – näher zu betrachten. Diese Abartigkeit, in der ich ein erschreckendes Symptom sehe, ist inzwischen soweit fortgeschritten, dass es im Internet-Bereich sogar den fest etablierten „user experience ‚engineer'“ gibt. Es dreht sich alles um „experience“. Beim Einkaufen sollen wir ein – natürlich möglichst komplett gesteuertes – „experience“ haben, beim Lesen und erst recht beim Fernsehen sollen wir ein – natürlich möglichst komplett gesteuertes – „experience“ haben und wenn es nicht etwas anrüchig (Entschuldigung, Wortwitz, ein Überbleibsel von Geisteskultur) wäre, dann würden auch Klopapier und Kloschüssel-Hersteller von „Entleerungs-experience“ sprechen.

Von einer „experience“ allerdings wird tunlichst *nicht* gesprochen, obwohl sie die mit dem größten Aufwand gesteuerte und mit aufwendigen Inszenierungen gefütterte ist: Die Realitäts- und Lebens-„experience“.
Zu dieser „experience“ gehört es, dass eine Kirche möglichst nicht „Kirche“ (und „Christen“ nicht „Christen“ sondern z.B. von hitlary clinton „Ostern-Gläubige“) genannt wird, sondern z.B. „Kultur-Denkmal“. Und ebenso gehört dazu, dass um die 300 andere geschändete Kirchen möglichst gar nicht auftauchen in der „experience“.

In Sri-Lanka gab es einen „Terrorakt“, bei dem sozusagen rein zufällig, Hunderte *Christen* ums Leben kamen.
War es wirklich ein Terrorakt? Nein, ziemlich sicher nicht. Aber „Terrorakt“ ist die für die „experience“ gewählte Bezeichnung.

Früher mal, als Worte noch Bedeutung hatten und Klugheit noch mehr wog als ein „Star“ auf youtube zu sein, da wusste man noch, dass die Bedeutung des Wortes „Terror“ die ist, dass durch einen Angst und/oder Schock erzeugenden verbrecherischen Akt, eine bestimmte erwünschte Veränderung erzeugt werden soll. In diesem Land lernte man das üblicherweise am Beispiel RAF; diese bösen Terroristen versuchten mit verbrecherischen und auf die Erzeugung von Angst und Schock ausgelegten Aktionen, eine Veränderung zu bewirken. Und schon damals wussten zumindest jene Bürger, die zumindest gelegentlich etwas nachdachten über das, was sie in der Zeitung oder der tagesschau erfahren hatten, dass a) RAF – jedenfalls im Hinblick auf die offizielle Erklärung – notwendig zum Scheitern verurteilt war und b) hinter Terrorismus praktisch immer staatliche Organisationen stecken. Die klassische Erscheinungsform von tatsächlichem Terrorismus schlechthin ist die, dass eine von Staat A gelenkte, finanzierte und ausgerüstete Organisation – manchmal sogar direkt eine Geheimdienst Einheit – in Staat B auf verbrecherische Weise Fakten schafft und, wie man heute sagen würde, auf eine „experience“ Verschiebung hin wirkt.

Nebenbei bemerkt haben die Iraner völlig recht, wenn sie das ami „Militär“ als Terror-Organisation bezeichnen – und das meine ich ganz sachlich, sozusagen wie ein akribischer Wort-Verwalter. Das ami „Militär“ hat seit Ewigkeiten keinen einzigen Krieg für das, was man halbwegs sinnvoll die nationale Sicherheit nennen könnte geführt; praktisch alle militärischen Aktionen der amis seit dem WK2 waren *Terror Aktionen*, die – teilweise sogar offen und amtlich in ihren Namen wie z.B. „shock and awe“ – darauf ausgerichtet waren, irgendwo in der Welt Veränderungen nach ihrem Belieben herbei zu führen.

Bleiben wir gleich in der Abteilung Wort-Bedeutung. Die von „experience“ ist sozusagen das Symbol der tavistock und bernays Arbeit: Der Begriff umschreibt einen Zustand, in dem möglichst nicht die Realität, die Wirklichkeit in angemessener Weise wahrgenommen wird, sondern das, was die Manipulatoren uns vorsetzen. Eine von vielen geradezu symbolischen Formen ist, wenn z.B. Architekten oder Schiffsbauer anhand von Simulationen konstruieren oder, noch extremer, wenn „virtual reality“ ins Spiel kommt und man z.B. durch eine simulierte Stadt „geht“. Und ja, *natürlich* fängt auch das mit zumindest anscheinend (und manchmal auch tatsächlich) nützlichen Formen an. Warum z.B. – das ist wohl jedem eingängig – sollte man in Crash-Tests echte Autos gegen echte Betonblöcke rasen lassen, wenn man das auch zumindest zu weiten Teilen virtuell tun kann?

An dieser Stelle allerdings gilt es sehr aufmerksam zu sein und sauber zu separieren und unterscheiden. Was ich eben beschrieb (z.B. Autos gegen Wand), ist im Bereich „Wie?“ angesiedelt – es beantwortet nicht das „Was?“ oder das „Warum?“. Das „Was?“ (will man) liegt im Bereich dessen, was bereits heute mit der geradezu aufdringlichen Etablierung des Begriffs „experience“ zum Ausdruck kommt. Das „Was?“ ist die komplette Kontrolle über das, was man früher Realität nannte – und auch künftig Realität nennen wird, nur dass es eben keine wirkliche mehr ist.
Uns das unverblümt zu sagen, wäre natürlich wenig Erfolg versprechend und würde womöglich zu erheblichen Protesten führen. Natürlich macht man das nicht, sondern wählt stattdessen die inzwischen vielfach bewährte Methode des Frösche Kochens: Anfangs präsentiert man uns tolle neue und vor allem jedermann eingängige Möglichkeiten wie z.B. die der Umwelt schonenden und offenkundig vernünftigen simulierten Crash-Tests. Und Computer-Spiele. Mit jedem Schritt werden die anfänglichen Bedenken kleiner und die Akzeptanz größer. Und irgendwann, knapp vor Ende, präsentiert man eine – höchstwahrscheinlich selbst gebastelte – große böse Gefahr, gegen die – welch unerhörter Zufall! – nur Simulation hilft, genauer, künstliche Realität für die Massen und Zack ist der Deckel auf dem Topf.

Sie meinen, ich übertreibe? Dann rate ich Ihnen, sich mal näher mit dem Phänomen „Terrorismus“ zu befassen. Sie werden erstaunt sein, das kann ich versprechen. Ein recht guter Anfang wäre „gladio“.
Übrigens, das nur am Rande, haben diese Inszenierungen reiche Ernten eingebracht. Für die, natürlich, nicht für uns. So wird inzwischen z.B. ein Ausmaß an Total-Überwachung und Zensur toleriert und für normal gehalten, von dem selbst hartgesottene Faschisten oder die böse Stasi vor 25 Jahren nicht zu träumen gewagt hätten.

Nochmal zurück zu „experience“ und Kirchen. Fast könnte man meinen „Pfaffe = Kinderficker“. Die Realität allerdings sieht anders aus. Sogar „1% der Pfaffen sind Kinder-Missbraucher“ (im weitesten Sinn) wäre völlig überzogen. Aber: Ja, *natürlich* gibt es Kinder missbrauchende Pfaffen; das sind ja Menschen und also nicht vollkommen; *natürlich* gibt es auch da schwarze Schafe.
Kurzer Kamera-Schwenk zu den herzensguten grünen: Die hatten sogar Arbeitskreise, die sich ganz unverhohlen für Sex mit Kindern ausgesprochen haben. Aber die sind nun mal die herzensguten anständigen grünen und die bösen Pfaffen, die höchstens mal Arbeitskreise zu der Frage hatten, wie man selbst hässliche Ausnahmefälle vermeiden kann, sind nun mal die bösen Pfaffen.
Sie erinnern sich noch an volker beck, das grüne Mistvieh, das minderjährige Stricher mochte und mit Drogen bezahlte? Nun, der gehört zu den herzensguten grünen und deshalb ist in der verordneten „Realität“ recht schnell Ruhe eingekehrt und inzwischen ist das Mistvieh wieder – gut bezahlt vom Volk natürlich! – aktiv in der politik.
Aber die Pfaffen, die sind alle Kinderficker! Merken Sie sich das!

Und so ist es – jedenfalls in den offiziellen medien – nicht sonderlich schlimm, wenn mal wieder so ein Pfaffe (war eh ein Kinderficker, weiss man doch) von einem islamisten tot gemessert wird. Natürlich gibt man dazu ein verurteilendes statement ab, so wie ja auch Papa sagt „man darf andere nicht schlagen“, obwohl wir sehr deutlich an seinem Blick sehen, dass er stolz ist auf seinen Sohn, der dieser nervigen Missgeburt mal ordentlich die Fresse poliert hat. Fast wartet man darauf, dass ein politster „jedes Menschenleben ist kostbar“ salbadert (obwohl es bei gemesserten Pfaffen meist ausbleibt).
Ach und: Der islam ist die Religion des Friedens! Stimmt zwar nicht und nicht wenige muslime erklären selbst, dass die Bedeutung von islam „Unterwerfung“ ist, aber der papst – ja, ich meine den, der neulich den „chrislam“, also die Vereinigung von Christentum und islam eingeführt und verkündet hat – sagt uns, der islam stünde für Frieden und der ist ja der papst und dann muss es wohl wahr sein (unter uns: Wenn Sie der Wahrheit nahe sein wollen, dann schauen Sie am besten immer in die entgegengesetzte Richtung von dem, was der „moderne, aufgeschlossene“ papst verkündet).

Unterm Strich sage ich nun etwas, das zu sagen ich nicht nur nie gedacht, sondern für geradezu ausgeschlossen gehalten hätte: Das Christentum ist die eine wahre Religion.
So, nun hab ich’s gesagt. Und zwar nicht, weil es zufällig meine Religion ist. Und garantiert nicht, weil ich ein Fan der römischen Kirche wäre (bin ich absolut nicht). Nein, ich habe es gesagt, weil es *offensichtlich* und belegt ist. Belegt durch die große Gemeinsamkeit, die offenkundig das Ergebnis einer konzertierten und die ganze Welt umspannenden Aktion ist. Es sind immer Christen, die verteufelt und massakriert werden. Bevorzugt von muslimen, aber das sehe ich nicht als Beleg für die Schlechtigkeit der muslime; die sind nur ausführende Front-Figuren; die sind wie ami-Soldaten nur nützliche Idioten, die Gewehre halten. Gewiss, der islam bietet sich als geradezu ideal an, weil er eben auf Unterwerfung aus ist, aber das ist wie mit dem Ghettos und Slums in ami Großstädten; die sind einfach ideal um Mörder für die Terror-Organisation „ami Militär“ zu rekrutieren; das heisst aber nicht, dass die Bewohner besonders schlechte Menschen wären.

Nun noch zu einem – nicht viel – anderen Thema: Zum Preis von Ignoranz und Lüge.
Wir, also die „moderne Gesellschaft“ sind es so gewohnt und handeln, als ob Lügen und Ignoranz kostenlos wären. Sind sie aber nicht.
Es ist ein *Fakt*, dass es Unterschiede zwischen Frauen und Männern gibt. Das heisst nicht, dass die einen weniger wert wären als die anderen – aber sie sind unterschiedlich. Und es ist auch ein Fakt, dass Intelligenz unterschiedlich verteilt ist. Neger z.B. haben im Durchschnitt einen IQ, der ca. 15 Punkte unter dem von Weissen und Asiaten liegt.
Wohlgemerkt, man mag darüber diskutieren, ob wir Intelligenz einen zu hohen Stellenwert geben; ich persönlich denke, dass unsere Bewertungs-Skala kein gesundes und gutes Gemisch ist. Nur: Das ändert nichts an den Fakten.
Bei einigen super modernen, aufgeschlossenen und gutmenschlichen ami-Konzernen („Konzernen! Sehe nur ich den grausamen Zynismus?) wie z.B. microsoft ist es inzwischen soweit, dass eine (ich glaube weisse) Mitarbeiter*in* einen mahnenden (und klagenden) Text veröffentlicht hat. Weil es inzwischen etabliert – und mit höheren Einkommen belohnt! – ist, dass man Weisse und Männer erheblich benachteiligt, während man – auch offensichtlich nicht qualifizierte – dunkelhäutige und Frauen bevorzugt.

Nun könnte man schadenfroh lachen; sind ja nur schei** ami Konzerne, aber: Fast alle sind auf die angewiesen. Wenn z.B. bei microsoft bevorzugt unfähige schwarze Frauen eingestellt und befördert werden, dann werden Milliarden Menschen direkt oder indirekt mit den fauligen Früchten, die da entstehen, konfrontiert werden und darunter leiden (Hinweis: Die meisten Behöreden sind windows Nutzer).
Ehe nun linux Leute grinsen, sei erinnert, dass Linus, der u.a. ein Fels der starrsinnigen technischen Vernunft beim linux Prokekt war, aufgegeben und das Projekt der Herrschaft von „gender-equality“ Halbschwuchteln und Transen überlassen hat.

Nochmal: Gut möglich, dass wir Intelligenz überbewerten und keineswegs die beste Gesellschafts-Form haben. Vielleicht wäre es durchaus gut, wenn wir wie Neger mehr singen und tanzen würden. Möglich. Nur: Wir *haben* nunmal diese Gesellschaft und das ist etwas, das über Jahrhunderte geformt wurde; das kann man nicht mal eben erheblich verändern oder austauschen. Und in dieser Gesellschaft, die wir nunmal haben, ist Intelligenz wichtig. Oder um es wirklich deutlich zu sagen: Intelligenz, idealerweise gepaart mit menschlicher Qualität, ist *das Einzige und absolut Entscheidende*, was uns noch retten kann.
Und das gilt hoch drei für dieses Land, denn dieses Land ist arm an Rohstoffen und lebt im wesentlichen davon, dass wir Rohstoffe (und halbfertige Rohprodukte und Baugruppen) kaufen und „veredeln“, indem wir z.B. *gute* Autos bauen oder Werkzeuge und Maschinen, die besser sind als andere; und zwar so deutlich besser, dass die ziemlich hohen Preise, die eine Gesellschaft wie die unsere braucht, auch bezahlt werden.

Wie sieht die Realität aus? Wir sind verblödet – und zwar nicht zufällig und, schlimmer noch, wir haben nun eine Armee von Millionen dummen und gewaltbereiten Kultur-Zerstörern ins Land geholt. Und *keine* der Auswirkungen ist wirklich überraschend. Man konnte alle *wissen*, denn diese Armee spricht ganz offen darüber, darüber z.B. dass sie auf unsere Gesetze scheissen – und scheissen *können*, weil die Polizei weitgehend hilflos zusehen muss oder will.
Übrigens musste man auch 2015 keineswegs erstaunt sein, denn man konnte seit Jahrzehnten bei unserem Nachbarn und Freund frankreich alles unverblümt und deutlich sehen. Szenen z.B., in denen Polizisten sich in Neger-Vierteln zurückziehen und ihre Ermittlungen aufgeben mussten, weil sie bedroht und angegriffen wurden von Neger-Horden.
Die Lösung ist eigentlich recht einfach und jeder Staat kennt sie und wendet sie an, *wenn er will*: Gewalt. Und zwar nicht, weil wir Gewalt mögen, sondern weil *die* nur auf Gewalt reagieren. Hätten die franzosen noch am selben Tag ein ganzes Batallion ihrer härtesten Prügel-Polizisten in das Neger-Viertel geschickt und zwar mit der klaren Maßgabe, den Negern klar zu machen, wer im Land das Sagen hat, dann gäbe es keine Probleme mehr. Woher ich das weiss? Weil es genau so gemacht wurde und wird und zwar in deren eigenen Ländern. Dort wussten und wissen Neger, dass eine weisse Frau auch nur anzufassen zu brutaler Bestrafung führt. Und sie verhalten sich entsprechend. Weil sie das kennen und respektieren. Übrigens, das sei deutlich engemerkt, halte ich das für eine Schweinerei; wir haben, so wie ich das sehe, in deren Ländern gar nichts zu melden und sollten uns gefälligst wie Gäste benehmen. Aber darum ging es hier nicht; worum es ging war die Frage, welche „Sprache“ die verstehen, wie man denen klar machen kann, wer das Sagen in *unseren* Ländern hat.
Und diesbezüglich „sagen“ wir denen seit 2015 – aus deren Sicht – absolut unmissverständlich „Bedient euch, tut was ihr wollt. Wir sind eine verkommene Gesellschaft aus Halbschwuchteln und wollen uns nicht mal wehren“.

Und ja, das ist *gewollt*, das ist die Vorgabe von ganz oben. Das sehen wir unmissverständlich an der Reaktion, also Verteufelung, von Orban und Salvini.

Was wird unweigerlich, egal wie hübsch wir plaudern, das Ergebnis sein? Eine erhebliche Verschlechterung. Das ist ein Naturgesetz. Wärme z.B. muss aufwendig und unter Energie-Einsatz erzeugt werden. Kälte dagegen stellt sich von alleine ein.
Die „flüchtlinge“ werden, abgesehen von vereinzelten Ausnahmen, *nicht* lernen und zu guten Handwerkern und Ingenieuren werden, genauso wenig wie durch ein geöffnetes Fenster im Winter hereingelassene kalte Luft sich von selbst der höheren Raumtemperatur angleichen wird. Nein, es wird einfach kälter im Raum. Selbst wenn morgen ein Hitler an die Macht käme und die „flüchtlinge“ allesamt aus dem Land werfen oder anderweitig entsorgen würde, wäre das Ergebnis *nicht*, das bei uns alles wieder auf dem alten Stand ist; nein, wir müssten *gewaltigen* Aufwand betreiben, um mit viel Glück und Aufwand wieder auf den Stand von 2014 zu kommen.

Ähnlich ist es bei microsoft. Deren Gesamt-Leistungsfähigkeit ist enorm gesunken, aber selbst wenn morgen ein neuer harter Vorstandschef käme und all die wegen ihres Geschlechts oder ihrer Hautfarbe Eingestellten fristlos entlassen würde, so würde microsoft trotzdem noch Milliarden aufwenden müssen, um den alten Zustand wieder zu erreichen. Weil die Schlechten nämlich nicht nur selbst schlecht waren, sondern auch die Guten nach unten gezogen haben. Genauso wie die „flüchtlinge“ bei uns alles nach unten ziehen.

Ich halte diese Zustände für extrem unterschätzt oder ungesehen und für so gefährlich, dass ich absolut sicher bin, dass idiotistan fertig hat. Es ist völlig egal, ob trump ein Guter ist oder nicht; die Frage, ob trump Präsident ist oder hitlary clinton ist vergleichsweise unbedeutend neben der Mischung aus gender-, Gleichberechtigungs- und anderem Wahnsinn.
Allerdings sollten wir uns davor hüten, grinsend zuzusehen und zu meinen, das betreffe uns nicht. Weit gefehlt, wir sind nur knapp hinter idiotisten und auch für uns gilt:
Es gibt nur zwei mögliche Optionen. Die eine ist ein Diktator und zwar ein ziemlich brutaler. Und die andere ist die, auch noch die – erschreckend wenigen – Schritte nach ganz unten zu machen und schlicht unterzugehen.

Womit wir beim letzten und sehr nahe gelegenen Punkt wären: ukrostan.

Bei nicht Wenigen kehrt Ernüchterung ein, nachdem selinski – noch ehe er im Amt ist – Äusserungen gemacht hat, die näher an porkoschenko als an Vernunft und Hoffnung liegen. Ich bin überrascht. Darüber, dass so einige überrascht sind. Dachte wirklich jemand, sind wir tatsächlich schon so verblödet, dass jemand das ernsthaft dachte, dass selinski ein weisser Ritter ist?

ukrostan ist zu einer ami Kolonie verkommen. Ich sagte es doch deutlich: Die Macht dort liegt (gewiss nicht beim Volk, das froh sein muss, wenn es genug zu fressen hat und nicht erfriert, sondern) in der cia Etage beim Geheimdienst und in der ami „Botschaft“. Da es offenkundig nötig ist zu erklären, was dort stattgefunden hat:
porkoschenko hat versagt. Nicht als Präsident, drauf geschissen (auf Land und Volk). Nein, er hat als Handlanger der amis versagt. Warum ist absolut nicht schwer zu verstehen; man muss nur aufs Banner der amis schauen. Dort steht sinngemäß „eine nette hübsche demokratie“ (*natürlich* nur ein Anschein). Meist ist dazu anfangs Gewalt nötig, sei es in Form von „shock and awe“ durchs ami „Militär“ oder auch durch ukro Mörderbanden. Aber dann *muss* eine hübsche nette demokratie kommen. Dazu gehört in einem geradezu tradionell von oligarchen ausgeplünderten Land notwendig auch eine gewisse diesbezügliche Zurückhaltung der ami Marionette. Aber porkoschenko hat versagt. Nicht nur ging sein „shock and awe“ – trotz erheblicher nato Unterstützung – elend in die Hose, sondern er hat auch geradezu provokativ tief in die Staatskasse gegriffen, während das Volk immer weniger auf dem Teller hatte und immer mehr fror.

Ein solches Volk muss ein bisschen gestreichelt werden. Und selenski ist eine geradezu ideale Besetzung. Als weithin gemochter Komiker kann er eine gewisse Menschlichkeit simulieren und mit markigen Sprüchen gegen porkoschenko und dessen Handlanger auf eine hübsche nette demokratie- Simulation hinarbeiten. *Das* ist seine Aufgabe und an der grundsätzlichen Konstellation hat sich nichts geändert; die wirkliche Regierung sitzt nach wie vor in der cia Etage und in der ami „Botschaft“.

Was wirklich bemerkenswert ist, findet nicht in nazigrad statt sondern in Moskau. Nämlich: Putin verkündet, dass alle Donbassler die russische Staatsbürgerschaft bekommen. Und kurz darauf kommen Gerüchte aus dem Kreml, dass Putin, wie auch bald weitgehend bestätigt wird, ernsthaft „erwägt“, allen ukros, die das wollen, die russische Staatsbürgerschaft zu geben.
Interessant ist daran zunächst mal, dass das im werte-westen weitgehend nicht auftauchte und jedenfalls nicht weiter beachtet wird. Es ist müßig, darüber nachzudenken, ob der Grund dafür das Ankommen im Endstadium von Dummheit und Realitätsferne liegt oder woanders. Das Ergebnis ist jedenfalls massiv.

Was tut Putin damit? Zunächst mal erhöht er die Zahl der Bürger um ungefähr dasselbe wie deutschland „flüchtlinge“ ins Land geholt hat. Um etwa 2 – 3 % – nur dass Putin weitgehend gute Leute holt, die perfekt in die russische Kultur und Gesellschaft passen, während wir uns verbrecherischen Abschaum geholt haben.
Aber es geht noch weiter, viel weiter. Und es ist absolut angebracht, den Kreml als Schachspieler zu betrachten, während der werte-westen günstigenfalls halb besoffen Mau-Mau spielt.
Zunächst mal hat Putin die Möglichkeit – und zwar wunderbar rechtskonform – die „ich bin verpflichtet, unseren eigenen Bürgern zu helfen“ Karte zu spielen. Aber das ist nur der Anfang.
Was Putin wirklich spielt, läuft darauf hinaus, dass ukrostan geteilt endet (und die polen und andere stehen schon lechzend Gewehr bei Fuss). Und es ist hübsch, das Spiel des Kreml, auch weil es sozusagen perfekt zu unserem Thema passend, „experience“ gegen wirkliche Realität stellt. Was ist die wirkliche Realität? ukros haben kaum zu fressen, sie werden von aberwitzig gestiegenen Kosten fürs Lebensnotwendige gewürgt und sie sind einem offensichtlich verbrechersichen Regime und dessen Einrichtungen ausgeliefert, das ist die Realität. Und die andere Realität ist die, dass Russland *reale* Optionen bietet. Und genau das findet auch in Umfragen in den Straßen von Donetzk und Lugansk Erwähnung. Da sagen z.B. jüngere wie auch ältere Menschen, dass man nun Zugang zu ordentlicher und kostenloser medizinischer Versorgung und Ausbildungs-Einrichtungen habe. *Das* ist Realität – nicht gender-blabla, nicht demokratie-Simulation.
Und genau das hält Putin auch dem großen Teil des Restes von ukrostan unter die Nase. Meiner Ansicht nach ist die Absicht des Kreml nicht die, das tatsächlich umzusetzen, obwohl es natürlich denkbar und möglich ist. Nein, die primäre Absicht ist die, einen Rahmen und einige Notwendigkeiten fürs neue Regime zu schaffen. selinski *weiss*, dass ukrostan knapp vorm Zerbrechen steht und dass er schleunigst reale und greifbare Verbesserungen bieten muss. Und nun weiss er noch etwas, nämlich dass die bisher genutzte Methode, alles als unerlässlichen Kampf gegen Russland darzustellen, während man Eltern ihre Söhne nimmt und sie an die Front schickt und während man die Gaspreise geradezu absurd erhöht, nicht mehr greifen wird. Weil man gebeutelteln und notleidenden ukros das nicht mehr verkaufen kann, während das oh so böse Russland ganz Greifbares und dringend Gebrauchtes anbietet.

Im Grunde sagt Putin den ukros „Ihr könnt weiter deren Spielchen spielen und immer schlimmer hungern und frieren oder aber ihr könnt kapieren, dass Russland nicht böse und euch, nebenbei bemerkt, hundert mal näher ist als amärrika“.
Die einzige Möglichkeit des werte-westens, das zu kompensieren wäre die, ein deutlich besseres und *greifbares, reales* Angebot zu machen – was auf keinen Fall geschehen wird. Die amis haben zu viele Schulden und zu wenig Interesse (zumal trump das Problem leicht auf obama und cia schieben kann) und die eu-ropäer werden es nicht wagen. Warum? Weil die politster Banden schon mit dem Thema „flüchtlinge“ sehr, sehr gefährlich nahe am Abgrund segeln. Nun noch gewaltige Summen nachzuschieben und das für ein Land, das einem ehrlich gesagt – auch wirtschaftlich gesehen – scheissegal ist, wird sich kaum verkaufen lassen. Da müssen wir auch gar nicht groß raten und spekulieren, da reicht ein Blick auf die Beharrlichkeit des merkel-Regimes in Sachen Nordstream Pipeline. Womit wir auch beim wohl wirklichen Hebel für „Hilfe“ aus eu-ropa sind. Man wird wohl die Nummer spielen, bei der die bösen Russen den armen ukros zumindest einen (eher kleinen) Teil des Gas-Transits und der Einnahmen daraus lassen. merkels Ansage an selenski dürfte also die sein, dass ukrostan mit etwas an Transit-Gebühren rechnen darf, wenn er etwas weniger roh und *offensichtlich* verbrecherisch als sein Vorgänger handelt (und so den west politstern das ‚demokratie‘ Märchen etwas erleichtert).

Allerdings gibt es da ein wichtiges kleines Detail: Das, worum es geht, das Greifbare und Konkrete und Notwendige, das Gas, das kommt aus Russland, egal über welche Pipeline. Und die Alternative wäre, sich völlig in die Hände der amis zu begeben und dafür auch noch ein Drittel (anfangs; später wird’s mehr, garantiert) mehr zu bezahlen. Nein, nein, kiewer Pokern wollen die eu-politster lieber nicht …

Man sagt, Russland beginne keine Kriege, sondern es beende sie. Das gilt wohl zunehmend auch für nicht militärische Kriege. Womit wir ganz nebenbei gleich noch ein deutliches Beispiel für die Bedeutung und Wichtigkeit von Intelligenz in unseren Gesellschaften haben, Spasibo, Rossija!

134 Gedanken zu „Dies und Das – Ungesehenes, „experience“ und der Preis für Lüge und Ignoranz“

  1. ( Weiterführung von https://vineyardsaker.de/2019/04/11/dies-und-das-politische-wirklichkeit-eine-sehr-haessliche-tochter-und-ein-schockierender-wutanfall/#comment-65952 )

    Das erste Opfer eines Krieges überlebt nicht einmal dessen Beginn.
    Hiram Johnson, ein US-amerikanischer Politiker, (1866-1945) wird zugeschrieben: „Das erste was im Krieg auf der Strecke bleibt, ist die Wahrheit.“ Wahrscheinlich ist dieser Ausspruch wohl um einiges Älter und könnte von dem griechischen Tragödiendichter Aischylos stammen. Nun, dieses Diktum darf zu Kriegszeiten in keinem selbstkritischen Medienbeitrag fehlen.
    Aber egal: Es ist klar, was damit gemeint ist. Dieser Satz ist zumindest unpräzise und signalisiert Botanisierungsfehler wegen seiner Unvollständigkeit. Denn in den meisten Fällen erlebt die Wahrheit schon den Beginn der Kampfhandlungen nicht mehr.
    Noch vor wenigen Jahren/Jahrzehnten war es so, dass eine kritische Öffentlichkeit erst einmal von der Notwendigkeit eines Krieges überzeugt sein wollte und es gar nicht so einfach für die Regierenden war, diese Stimme einfach zu ignorieren. Heutzutage gilt das nicht mehr uneingeschränkt, wie man seit einigen Jahren an den ausbleibenden Reaktionen auf noch so fiese Aktionen der jeweiligen Regierungen beobachten kann. Die gleichgeschaltete und ununterbrochene Medienpräsenz achtet penibel darauf das Level der Indoktrination beizubehalten. Faktisch dargestellte, aber oftmals völlig widersprüchliche Berichte, die gerne auf Halbwahrheiten beruhen oder ganz und gar erfunden sind oder einfach weglassen werden, geben der Desinformation automatisch Rückenwind.
    Als Mensch in dieser Gesellschaft fühlt man sich oft überrumpelt, hilflos und kraftlos um Widerspruch zu erheben, ja selbst diesen zu denken. Das hat zur Folge, dass das Publikum mittlerweile so ziemlich alles frisst, was da auf die raffinierteste Weise serviert wird, selbst dann wenn es schon erkennbar unverdaulich ist. Dies wird seit hundert Jahren immer weiter perfektioniert.
    Wer sich mal für „ Lippmann-Dewey-Kontroverse“ interessieren sollte, kommt schließlich an die Stelle: Bürger haben weder Wissen noch Interessen. Sie sind gekennzeichnet durch Ignoranz, Apathie und Vorurteile und haben einen Mangel an Denk- und Handlungsfähigkeit. Die breite Öffentlichkeit besteht aus unwissenden und lästigen Außenstehenden, deren Rolle in einer Demokratie die der „Zuschauer“ sein müsse, nicht aber die von „Mitwirkenden“. Von hier (engl. –DeepL hilft) (h)ttps://www.infoamerica.org/teoria_articulos/lippmann_dewey.htm
    Damit gelingt es seit mindestens einhundert Jahren selbst gut belegte historische Fakten in jede Richtung zu manipulieren. Kriegsgründe und deren Vorgeschichte und die tatsächlichen Umstände, die schließlich zu militärischen Auseinandersetzung oder vielleicht besser: zur Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln führten, verblassen im Hintergrund. Böse wird gut und aus schwarz schließlich weiß oder eine beliebige andere Farbe.
    Es hat also keinen Sinn sich beispielsweise mit den Ereignissen der 60er, 70er Jahre im Nahen Osten und hier speziell mit dem Verhältnis Syrien – Israel auseinanderzusetzen, weil je nachdem welche Aspekte für relevant erachtet werden, immer etwas anderes heraus kommt.
    Es muss aber immer eine Phase geben, zu einer Zeit, wo noch von keiner Seite ein Interesse an der Ermordung der Wahrheit bestand. Dort könnte auch der Keim späterer Kriege und deren Verläufe zu finden sein. Kriege werden von Menschen angezettelt.
    Aber sie sind immer entweder eine Folge von Not oder von Gier. Erstere enden sehr schnell, letztere bergen das Risiko des Untergangs der Spezies.

    Ich gebe zu, an dieser Stelle erst am Anfang meiner Analysen zu stehen und ich weiß auch nicht, wer schon an der gleichen Stelle gegraben hat. Immerhin reicht meine derzeitige Erkenntnis schon mal für eine, zugegeben, ziemlich schräge These.

    Teil 2
    Der Klimawandel im Nahen Osten und ein hebräisches Lied „Zwei Ufer hat der Jordan, eines ist unser und das andere auch.“
    Gucken wir erstmal nach den Keimen. . .

    Die vorstaatliche Frühzeit in der Geschichte Israels (etwa 1200–1000 v. Chr.) wurde nach der hebräischen Bibel von 12 Stämmen gebildet, deren Stammesführer wiederum auf einen gemeinsamen Stammvater zurückgeführt wurden.
    Unter einer einheitlichen Führung trat diese erst seit dem 2. Buch Mose auf. Nunmehr als Volk Israel. Von Staatlichkeit ist selbst im weitesten Sinn bei Nomadenvölkern nicht die Rede, weil sie (noch) nicht gebraucht wurde.
    Dem Ganzen soll eine organisierte Flucht aus ägyptischer Sklaverei vorausgegangen sein, der als Exodus bekannt ist. Dieser Zug durch die Wüste Sinai soll 40 Jahre gedauert haben.
    Kann sein aber auch nicht. Nach meinem Verständnis passt da verschiedenes nicht. Denn es gab in dieser Gegend immer wieder Einwanderungswellen asiatischer Stämme und Nomaden und immer wieder gab es mehr oder weniger dokumentierte militärische Operationen.
    Also um wie viele Menschen könnte es sich bei dem „Auszug“ aus Ägypten gehandelt haben? Schließlich war die knapp 50 Jahre spätere Landnahme in Kanaan nicht mit ein paar Hanseln zu bewerkstelligen!

    Und noch etwas anderes spricht gegen eine Wüstenwanderung. Zwischen Kairo und Jerusalem fährt man rund 750 km Straßenkilometer. Wie ich vom Jakobsweg weiß, folgen auch die heutigen Verkehrswege regelmäßig traditionellen Wegen mit Ansiedlungen längstens im Abstand ein, zwei Tagesmärschen. Ich bin für eine vergleichbare Strecke von Bilbao über Santiago de Compostela bis Finisterre 27 Tage gelaufen, ohne mich sonderlich zu beeilen oder zu überanstrengen. Sehr warm war es auch und sehr oft plagte mich heftigen Durst. Gut, mit Kind und Kegel wäre das sicher anders gewesen. So aber scheint mir eine 40 Jahre lange Wanderung durch die Wüste mit Ziel gelobtes Land nicht erklärbar.

    Nun ist die Sinai-Halbinsel mit ihren rund 60.000 km² heute zu wesentlichen Teilen Wüstenlandschaft. War sie das auch schon zu Moses Zeiten und was war sie davor?

    Vor etwa 2000 Jahren gab es eine sehr warme Klimaepoche, die als das „Optimum der Römerzeit“ bezeichnet wird. Mit dem Ende dieser Zeit begannen etwa um 370 bis 570 n. Chr. die großen Völkerwanderungen. Weil es viele Parallelen in der Klima- und Menschengeschichte gibt, kann auch hier ein Zusammenhang nicht ausgeschlossen werden. Es kann also schon vorher sehr lange sehr warm gewesen sein, was die Völker zum Aufbruch veranlasste. Man muss nun wissen, dass Siedlungsräume oftmals sehr schnell verlassen werden müssen, wenn eines fehlt: WASSER. Und das gilt so bis heute!

    Bekannt ist, dass von den alten Ägyptern Bergbau betrieben wurde. Davon zeugen hunderte aufgelassene Türkis- und Kupferminen auf dem Sinai und in der Negev-Wüste. (h)ttps://www.bergbaumuseum.de/index.php/de/forschung/projekte/fruehe-montanlandschaften-alter-orient-zentralasien/archaeometallurgie-der-levante-und-suedaegyptens
    Bergbau gab es im Alten Ägypten bereits zu Beginn der Pharaonenzeit also etwa 3000 Jahre vor Christus. Für die Ägypter war Silber wertvoller als Gold.

    Heute weiß man auch, dass rund ein Achtel des Silbers als Nebenprodukt des Kupferbergbaus anfällt. Es ist demnach nicht auszuschließen, dass es vergleichbare Verhältnisse auch für den Bergbau in dieser Region galten. Zumal die Kupferminen ich hier geologisch sehr günstig nahe der Erdoberfläche, was Abbaumöglichkeiten für eine sehr lange Zeit gewährleistete.
    Das gleichzeitig eine bestimmte Infrastruktur und Versorgung für die Sklaven Notwendigkeit war, liegt auf der Hand. Und noch etwas spricht dafür: Es fehlen bei allen ausgegrabenen kanaanäischen Städten Stadtmauern oder sonstige Befestigungen. Und keiner weiß warum. Vielleicht gab es nie welche? Wozu?
    Sklaven ließen sich „anketten“ – physisch, oder auch als Leibeigene. Vielleicht wussten sie nicht, was sich hinter dem Horizont befand oder wohin sie fliehen sollten. Oder sie wussten es genau und haben deshalb darauf verzichtet. Vielleicht passt nicht mal der Begriff *Sklave* – vergleichbar mit dem modernen Lohnarbeiter? Die fliehen auch nicht. Warum nicht?

    So oder so war für die Produktion und die Produktivität der Sklaven die dauernde Verfügbarkeit von Wasser maßgeblich. Es scheint also durchaus naheliegend, dass der „Exodus“ durch plötzlichen permanenten Wassermangel ausgelöst wurde, so dass im Laufe der Zeit eine Mine nach der anderen und damit eine Ansiedlung nach der anderen aufgelassen werden musste. Dass so ein Pharao mit den Schultern zuckte und seine Sklaven sich selber überließ oder ihnen die Freiheit gab, ist naheliegend. Das ist heute nicht anders. Der Laden wird einfach dicht gemacht und die Beschäftigten entlassen. Die Menschen verließen also gezwungener Maßen ihre Siedlungsräume.
    Wohin? In die Wüste? Einfach so?
    Die Wüste ist bekannter weise in höchster Maße lebensfeindlich. Der nächste Weg der Menschen müsste doch eher zu der nächsten Oase, der nächsten Wasserquelle führen – bis auch diese versiegte. Dann wäre auch der Weg dieser Menschen mit den nach und nach versiegenden Quellen erklärbar.
    Aber irgendwann (nach 40 Jahren Klimaerwärmung?) war auch damit Schluss.

    Eine vorstellbare Folge war eine ständig zunehmende Bevölkerungsdichte in den Gebieten mit noch vorhandenen oder reichlichen Süßwasserreserven. Auf der einen Seite war der Nil in der Hand der Ägypter. Da ging offenbar nichts, denn aus der Richtung kamen sie ja.
    Auf der anderen Seite, links und rechts des Jordan und um den See Genezareth und dessen Zuflüsse herum, waren mehr oder weniger Halbnomaden unterschiedlicher Herkunft ansässig. Und das war gar nicht so weit weg.

    Die Siedler dieses fruchtbaren Gebietes und die schon länger dort wohnenden waren irgendwann nicht mehr bereit, die immer knapper werdenden Ressourcen mit den Neuankömmlingen zu teilen, was in logischer Folge zu wachsenden Spannungen führen musste.
    Aber die Neuankömmlinge waren auf der Grundlage ihrer „Überlebenserfahrung“ der vergangenen 40 Jahre im Vorteil. Sie konnten sich dieses bereits bewohnte Gebiet mit Gewalt „nehmen“.
    Die alttestamentarischen Bücher berichten von der „Landnahme Kanaan“, wo über Jahrzehnte ganze Städte in Schutt und Asche gelegt wurden, deren Einwohner getötet und deren Eigentum geraubt wurde. *Landwegnahme* wäre das bessere Wort dafür gewesen.
    Im deutschen Wikipedia habe ich unter „Landnahme Kanaan“ dazu folgendes gefunden:
    Im Tanach setzt die Beschreibung der Landnahme in Num 21,3 EU mit dem „Bann“ einer Stadt ein. Diese wurde mit derselben Wortwurzel (ḥrm für Bann) Ḥormah genannt. Die Einnahme – und angebliche Zerstörung – dieser Stadt, die oft mit Tell Masos identifiziert worden ist,[2] durch die Stämme Juda und Simeon wird in Ri 1,17 EU wiederholt. Anschließend wird von der Einnahme des Landes und aller Städte der Amoriter im Ostjordanland berichtet: In diesen Städten sollen sich die Israeliten niedergelassen haben („…in Heschbon und allen seinen Tochterstädten“, Num 21,25 EU), und von dort ausgehend auch Jaser in Moab und „seine Tochterstädte“ – Num 21,31f EU – sowie, nach einer Schlacht bei Edreï (Der῾a), das Land Baschan (Num 21,33-35 EU) erobert haben. …
    Eine alte Landkarte (h)ttps://www.loc.gov/resource/g7500.ct000391/?r=0.544,-0.057,0.363,0.218,0 zeigt das Ergebnis.

    Problematisch ist nun, dass es nur sehr wenige richtungweisende Ausgrabungen gibt, die die Legenden bestätigen. Dabei dürften es jedoch nicht gerade kleine Städte bzw. Ansiedlungen gewesen sein mit entsprechender Bevölkerungsdichte, die bei der Eroberung durch die jüdischen Stämme unterlagen, ansonsten wären sie für die Historie (Tanach) gar nicht erwähnenswert.
    Andererseits bedarf es neben materiellen Voraussetzungen bestimmte strategische Fähigkeiten, um mit minimalem Kämpferpotenzial derartige Ziele, wie eine Landnahme zu erreichen.
    Schließlich sollte im „gelobten Land“ Milch und Honig fließen. Dafür ist Freude und Vertrauen auf eine bessere Zukunft motivierend und nicht kriegerische Auseinandersetzungen mit Blut und Feuer. Das sieht mir eher nicht nach einem auszehrenden Wüstenaufenthalt von 40 Jahren aus, von dem mindesten zwei nachfolgende Generationen der „Alt-Sklaven“ betroffen wären, von denen die letzte gar nicht mehr wusste, worum es ursprünglich ging.
    Leicht fällt es nun Parallelen in neuerer Zeit zu finden.
    * * *
    Auf dem ersten Blick scheint die Wassergeschichte nicht zu korrelieren mit einer Reihe anderer historischer Daten. Beispielweise gab es den Kupferbergbau auf dem Sinai bereits im 3. Jahrtausend v. Chr. Aber in großer Zahl gefundene Gussformen haben Ähnlichkeit mit den Kupferbarren aus eben dieser Region und sind wesentlich jüngeren Datums. Ein plötzliches Ende der Aktivitäten konnte auch das Team vom Bergbaumuseum Bochum zwar feststellen, aber nicht dessen Zeitpunkt. Und es liegen immer ein paar hundert Jahre zwischen den Ereignissen.
    Die Historiker sind sich ohnehin uneins mit historischen Datierungen. Diesbezüglich ist auch ein Artikel in dem Journal Spektrum, vom 09.05.2011 interessant: (h)ttps://www.spektrum.de/news/seit-wann-existiert-israel-auszug-aus-aegyptens-archiven/1071078 . Denkbar sind also auch noch ganz andere Datierungen mit Einfluss auf die Abfolge der Ereignisse.

    So oder so folgt biblische Geschichtsschreibung der willkürlichen Verknüpfung von überlieferten und im Kern durchaus wahrscheinlich so stattgefundenen Einzelereignissen. Erst deren Interpretation führt zur dogmatischen Grundlage der Betrachtung – zur Religion. Aber das ist meine Schlussfolgerung. In der jüdischen Geschichte wird das Werden des jüdischen Volkes von Beginn an als Gottes zielgerichtetes Wirken in der Geschichte dargestellt. Die zusammenwachsenden Stämme entwickelten durch gemeinsame Sprache, benachbarte Siedlungsgebiete, vor allem durch den an bestimmten Kultorten geübten Glauben an JHWH ein Bewusstsein ihrer Zusammengehörigkeit. (nach (h)ttps://deacademic.com/dic.nsf/dewiki/1556159 .
    Deshalb gelten auch 40 Jahre Exodus als gesetzt.
    + + +

    In der Überschrift erwähnte ich ein hebräisches Lied. Es schrieb Wladimir Jabotinski, Anführer einer israelischen Vereinigung, die der Überzeugung war, dass das den Juden in der Bibel verheißene Land Israel sich bis zum Euphrat erstrecke. . .
    Und bald wird es niemand mehr geben, der den Sinn dieser Worte erklären kann und erst recht niemand, der sie infrage stellt.
    . . .
    Die letzten, die noch vage Erinnerungen an den Ausgang des letzten Krieges hatte, dürften demnächst das zeitliche Segnen. . . .
    Und die von den Ereignissen vor etwas 50 Jahren wissen müssten, können sich nicht mehr erinnern.
    Reeducation in perfect.
    . . .
    . . .
    . . .
    Euphrat?
    Da war doch auch WAS…………….SER!
    >>> dazu etwas mehr im Teil 3

    ————————————
    Eingangs-Anmerkung sowie gewünschte kleine Ausbesserung. Komplett in diesen thread verschoben, weil der andere schon ziemlich voll ist – Russophilus

    1. interessante dinge haben sie da zusammengetragen. eine kleine anmerkung zum erwähnten bergbau in ihrem text.
      bergbau und klimatische veränderungen/wassermangel können sich auch gegenseitig beeinflusst haben. zur weiterverarbeitung des zu tage geförderten erzes hat man zur damaligen zeit wohl ausschliesslich holz/holzkohle verwendet und das war in sehr grossen mengen nötig. es ist auch aus anderen regionen und epochen bekannt das intensiver bergbau zur entwaldung ganzer regionen geführt hat. wenn der wald einmal weg ist kann das leicht zur versteppung/ ausbreitung wüstenartiger landschaften führen wie man heutzutage noch beobachten kann. wald weg = wasserspeicher weg –> wüste breitet sich aus –> grundwasserspiegel sinkt –> quellen versiegen. . . . weiter wie in ihrem text beschrieben . . .

      1. @ Heimatloser

        „wald weg = wasserspeicher weg –> wüste breitet sich aus –> grundwasserspiegel sinkt –> quellen versiegen. . . . “

        Ein wichtiger Punkt, den Sie da aufgreifen!

        @ Don Carlos

        Danke für die Arbeit!
        Was Heimatloser da eingebracht hat, und was auch Sie im obrigen Text anmerken – daß nämlich die damaligen klimatischen Realitäten und Begebenheiten im Kontext zu Verfügbarkeit von Ressourcen/ Wasser(!) nicht immer ins übermittelte Bild passen – ist bestimmt eine heisse Spur!

        Wasser spielt eine zentrale Rolle: für Machthaber als Instrument & für uns als Selbstverständlichkeit im Alltag – und wird nur deswegen nicht so wahrgenommen, weil`s zu unserer „Normalität“ gehört, und wir es auch garnicht anders kennen, als daß es unendlich verfügbar und wie selbstverständlich aus der Leitung kommt.
        „Der Wunder größtes ist, daß sie uns so selbsverständlich sind!“ (<— ich erinnere sinngemäß das Zitat, mir fällt gerade nicht ein von wem…ich glaub es war Ghoete)

        Wasser spielt eine grundsätzliche Rolle! – und das sehen/sahen die Menschen immer dann, wenn es nicht mehr wie selbstverständlich aus dem Hahn kommt; in den betroffenen us-Huricanzonen, wurden bspw. in extremen Situationen bis zu 45 $ für ein paar Galonen Wasser gefordert und auch bezahlt!

        So wurde z.B. auch im "Fall" von Libyen/Gadaffi immer nur das Öl als Haupt-Beweggrund angeführt, manche zogen auch die Abnablung vom us-$ hin zu einem Goldstandart in Betracht. Das mag vermutlich auch soweit stimmen, aber die "Macht" des Wassers (vor allem die Verfügbarkeit dessen) wurde & wird sonst meist als Nebensächlichkeit abgetan.
        Und , oh Wunder; jetzt trompetet man ja auch immer öfter, daß wir hier in Buntland (siehe die "große" Dürre 2018) in Bälde mit der Wasserversorgung Probleme bekommen "könnten".

        Also, neben den vielen, vielen anderen tollen Bescherungen, die uns unsere politster in den letzten Dekaden so beschert haben, würde eine Wasser-erhaltungs-steuer (o.ä.) mMn prima als Ergänzung zu Co²-Steuer etc. passen…
        …wir dürfen gespannt sein!

          1. Danke Detlef Reimers,

            ich will die aktuelle Bedeutung des Wassers durch konkrete Hinweise auf Krieg um Wasser, Wasser-Routen, Fracking-Wasser, Wasser für die Industrielle Landwirtschaft, Wasser als Mittel der Geophysischen Kriegsführung etc. vertiefen. Damit dürfte die Ursache der Massenflucht verständlicher werden.

            SEI NICHT PASSIV, SONDERN EIN AKTIVER TEILNEHMER DES GLOBALEN BEWUSSTSEINS! SCHAUE AUF JEMEN UND ERKENNE DICH SELBST!
            https://www.konjunktion.info/2019/04/gastbeitrag-sei-nicht-passiv-sondern-ein-aktiver-teilnehmer-des-globalen-bewusstseins-schaue-auf-jemen-und-erkenne-dich-selbst/

            Saudi Water Pipelines (Thousands of Kilometers) & Dams (at Least 230) & CO2 Gasification!
            (link gelöscht)

            Da wir in diesem Artikel sehr viel über Manipulation durch Worte erfahren haben, bitte ich alle Leser und auch den Autor den Begriff „Klimawandel“ durch „Klimakontrolle“ oder „Wasserkreislauf-Kontrolle“ zu ersetzten.

            Hier ist das Drehbuch dazu!

            1960, #CIA Memorandum zur #Klimakontrolle!
            (link gelöscht)

            Sollte der Betreiber dieser Seite Interesse an einigen meiner Artikel entwickeln, so bitte ich um eine entsprechende Äußerung. Ich wäre bereit, sie hier zu veröffentlichen.

            Mit dem konkreten Verständnis des Climate Geoengineering relativieren sich viele Argumente über Kultur, Intelligenz und die Zukunft.

            ——————————————-
            Zwei links, die letztlich wieder auf Sie selbst verweisen, gelöscht. Einen (der auch wieder auf Sie selbst verweist) drin gelassen für Teilnehmer, die trotz „Weisheiten einer Krankenschwester von veterans today“, Verworrenheit, Unschlüssigkeit, grobem Mangel an Seriosität, seltsamen und äusserst fragwürdigen „Belegen“, etc. Interesse haben. Was ich Ihnen allerdings schon sagen kann ist, dass Ihre Artikel hier bei uns nicht veröffentlicht werden. Der Grund ist *nicht* mangelndes Interesse, Bosheit oder Zensur sondern schlicht das sehr unseriöse und intellektuell unsaubere panisch wirkende Vorgehen à la veterans today – Russophilus

            1. Dann lesen Sie bitte nur den Text des CIA Memorandums zur Klimakontrolle, ohne meine Einleitung. Sie können den gesamten Inhalt des Dokuments in deutscher Übersetzung oder im englischen Original lesen oder die PDF-Datei direkt von der CIA-Seite downloaden. Das Dokument ist seit 2013 „declassified“, mit wenigen Einschränkungen.

              Niemand ist perfekt, weder ich noch Gordon Duff von VeteransToday. Es hat Gordon etwas Überwindung gekostet, um sich auf meine Erläuterung einzulassen.

              Begonnen hat unsere Kooperation mit einem Artikel von mir über den Iran. Auch wenn Sie den Link wieder löschen werden, bitte schauen Sie sich den Artikel an und verfolgen Sie bitte die historischen Hintergründe, die dort angeboten werden.

              Sie können die darin befindlichen Aussagen gerne widerlegen, wenn es Ihnen möglich ist. Die Recherche hat mich einen gewissen Aufwand an Zeit gekostet, aber die Dokumente sind eindeutig!

              Im meinem Blog finden Sie auch die deutsche Version, bei VT nur die englische!

              Warum braucht der Iran die Atombombe?
              Nicht für Krieg und Abschreckung, sondern für das Fracking!
              (link gelöscht)

              ——————————————————-
              Ich werde mich nicht durch das alles wühlen, um das cia Dokument zu finden, aber wenn Sie mir ein link dazu geben, werde ich es lesen. Was veterans today angeht, so haben die durch jahrelange wirre Spekulationen, Panikmache und obendrein einen akut usppa-lastigen Blickwinkel ihre Reputation verspielt – Russophilus

              1. Hier ist der Link zur deutschen Version. Dort ist auch die Orignal-PDF-Datei verlinkt.

                1960, #CIA Memorandum zur #Klimakontrolle!
                (link und weiterer Text gelöscht)

                —————————————–
                War ich nicht deutlich genug? Ich sprach von einem link zum cia Dokument – *nicht* zu Ihnen und einem ellenlangen Traktat, in dem wer weiss wo der cia link vergraben ist.

                Nochmal: Ich bin gewillt, dieses cia Dokument zu lesen. Das ist doch ein ganz guter Ausgangspunkt für Sie. Gehen Sie also nicht so schlecht damit um und nötigen Sie mir nicht Ihre Missionierungsversuche auf, sondern geben Sie mir einfach den link zum freigegebenen *cia Dokument*. – Russophilus

                1. Zur Beantwortung Ihres Vorwurfs!

                  Nein ich will nicht missionieren.
                  Ich biete Ihnen im wörtlichen Sinne den Eintritt in den Zug Ihres Lebens and , den sie bisher ignoriert haben und sonst verpassen werden!

                  Meine Artikel sollen nur den Einstieg ins Thema erleichtern und beschleunigen. Für das Denken und Verstehen sind nur Sie selbst verantwortlich.

                  Ich bin momentan der Einzige, der diese Tickets anbieten kann.

                  1. Lesen Sie einfach nochmal in Ruhe, was Sie geschrieben haben und auch *wie* und wo Sie ganz offensichtlich sich selbst sehen und wo das Gegenüber. Ehrlich gesagt frage ich mich, ob ich verärgert oder amüsiert sein soll angesichts dieser Überheblichkeit.

                    Was die Sache selbst angeht, verhältes sich wie ich es vermutet habe (und wie man es von veteranstoday kennt): Dürres Material und viel Getöse.

                    Erstaunt hat mich höchstens ein Punkt, der Umstand nämlich, dass Leute, die angeblich im ami Militär und Geheimdienst waren (vt) *offenkundig* nicht auch nur den Beginn von Verständnis und Kenntnis haben, wie es dort zugeht.

                    Das cia Papier, um das Sie und vt (und gewiss auch andere) soviel Getöse machen, ist nicht einmal das, was amis „Wissenschaft“ nennen (was schon fragwürdig genug wäre). Es ist das Geschwafel eines – nahezu sicher thematisch ahnungslosen – Admirals, der dir wesentlichen Grundzüge des Geschwafels (äussert fragwürdiger) „Fachleute“ einer Gruppe anbietet, die für etwas wie „zukünftige Möglichkeiten und Risiken“ zuständig ist.

                    Die Priorität bei dieser Art von Papier lag (und liegt) im Bereich der politik und der Budgets sowie der feuchten Träumereien.

                    Ich greife mal ein Kern-Beispiel heraus, nämlich die (größenwahnsinnigen science fiction) Überlegungen, Gegner schwer zu schädigen mit diesen Zukunfts-Technologien und Freunde zu begünstigen:
                    1) Es gibt bis heute keinen Anlass zu der Annahme, dass die amis irgendwelche greifbaren Vorteile daraus haben, also für sich selbst nichts zuwege gebracht haben, was sie Freunden zukommen lassen und womit sie mit umgekehrtem Vorzeichen Gegner schwer schädigen, ja verkrüppeln wollten.
                    Ich weise in diesem Zusammenhang nur mal auf die *akuten* Wasser-Probleme (Mangel) in californien hin.
                    2) muss ein Gegner gar nicht über gleichwertige Technologien verfügen. Russland z.B. könnte einfach nuklear zurück schlagen.
                    Übrigens, das nur am Rande, bieten (mutmaßlich russische) Überlegungen zu den Folgen einer oder einer Kette von nuklearen Sprengungen vor der ami West-Küste *weitaus* mehr – und realistischeren und greifbareren Anlass zu Sorge als all die feuchten „Überlegenheits-Träume“ der amis.

                    Auf Ihr Ticket verzichte ich. Vielleicht haben Sie anderswo mehr Erfolg.

                    1. Was die Versorgung von Freunden mit Wasser und die Urbarmachung von Wüsten angeht, da schauen Sie doch bitte nach Arabien. Das Ausmaß der industriellen Landwirtschaft und des Fracking können sie dort und in den USA sehr gut über Satelliten-Karten selbst beobachten.

                      Hier sind einige Standorte.

                      Koordinaten des Wasserraubs!
                      (Eigenlink gelöscht)

                      Kalifornien wird ausgetrockent, weil es keine Wasserrechte hat! Diese Wasserrechte sind an die DesertFarming und Fracking Industrien in Texas und New Mexico gegangen!

                      Analog dazu gilt das Verhältnis von Europa zu Nord-Afrika und Arabien. Das Wasser wird über Europa dorthin verschoben, damit das möglich ist, was sie in den obigen Maps selbst beobachten können. Die ansteigenden Dürren und Niedrigwasser in den Flüssen ist die Konsequenz dieser Wasserschieberei.

                      Die Zerstörung der feindlichen Infrastruktur mit Mitteln der Geophysischen Kriegsführung können Sie anhand der Ereignisse in Iran und Syrien erkennen.

                      Ihnen fehlt noch das Hintergrundwissen. Das sage ich nicht aus „Überheblichkeit“ sondern stelle eine Tatsache fest. Ich musste es mir selbst erarbeiten. Ohne dieses Wissen, können Sie nicht geistig erfassen, was Sie mit eigenen Augen sehen können.

                      Ihre Beschreibung des CIA-Papiers ist völlig daneben. Dies ist das Kickstart-Dokument des Projekts zur Umsetzung der Geophysischen Kriegsführung. Wohlgemerkt, dem sind 20 Jahre Forschung vorausgegangen.

                      ————————————
                      Ich lasse diesen Kommentar als letzten zum Thema Ihrer Missionierungs-Aktivität durch. Eine Diskussion allerdings führe ich nicht mit Ihnen; ich sehe dazu weder Anlass noch eine Basis – Russophilus

    2. Mit Vetlaub hätte ich zwei kleine Anmerkungen vorzubringen:1. Die Wahrheit erhält man weder im Krieg noch im Frieden. Zu Einflussreich sind die Interessen.
      Die Wahrheit stirbt also nicht im Krieg sondern es gab sie nie (von den Führern zu bekommen).
      2. Der kleine Mann (Mensch) hat wohl *Interessen*, aber er hat keine *Agenda*!
      „Die“ waren sehr erfolgreich, das, was die Grundlage des „Bewusstseins“ der Nordeuropäischen Welt, und nicht nur diese, darstellt, zu vernichten.
      „Sie“ konnten das weil „Sie“ diejenigen waren, welche es geprägt hatten (die bisherigen „Werte“ resp. Narrative) für das Volk.
      *Unsere* fehlende bzw. auch mangelhafte Agenda ist es, welche auch hier bei uns selbst hier im Dorf, nicht wenige verzweifeln und nach dringenden Antworten u.a. auch von W.W. Putin
      und den anderen erwarten lässt.
      Und wehe sie kommen nicht, die gewünschten Antworten.
      Gruß

      1. Lieber Luzifer,

        ich kann mit ihrem Kommentar 29. April 2019 um 11:18 Uhr nichts anfangen.
        Viel geschrieben, aber für mich unverständlich, worauf sie hinaus wollen. Die Agenda von Putin allgemein ist doch bekannt, Handel und Wandel auf Augenhöhe.
        Dank an Russophilus für den Text!

        Leser Jochen

        1. @Leser Jochen:
          Meine Aussagen , welche sich an Don Carlos richteten, waren:
          1.
          In der westlichen Welt (ist hier jedenfalls gemeint, nicht Putin oder Russland) wird die Bevölkerung seit Hunderten Jahren von den Eliten an der Nase herumgeführt, was sich im Denken der Bevölkerung niederschlägt (west“werte“ und die Narrative, die so gerne freiwillig geschluckt werden).
          Das Bewusstsein der Bevölkerung gründet sich auf etliche falschen Prämissen welche durch strukturierte Verarschung durch „eliten“ interessenbedingt erzeugt wurden.
          Daher existieren auch in Friedenszeiten keine wahrheitsgemäßen Aussagen von Politik, Verwaltung, Behörden oder Medien.
          2.
          Menschen bestimmen nicht über ihr Leben, es ist Bullshit das zu glauben.
          Es wird (den Menschen) von den „mächtigen“ durch Suggestion eingeredet.
          Die Menschen *haben* natürlich Interessen, aber durch die Suggestions- Künste der *eliten* folgt die Masse den ihnen widersprechenden Interessen.

          (3.)
          Die Antworten Putins auf die westlichen Aggressionen können u.a. ganz anders ausfallen als sich etliche erhoffen.
          MAn sehen wir vor allem bisher eine Art von strategischem Positionieren der Schachfiguren.
          Russland und Putin *müssen* darauf reagieren da sie das Angriffsziel sind.
          Aber WIR hier (und die msm Aufsauger schonmal gar nicht) haben eben NICHT alle Informationen welche z.B. Russland und seine Staatsführung hat.
          Das ist KEINE Kritik etwa an Russophilus, welcher wieder mal ein glänzendes Stück zur Aufklärung und zum Überdenken beigetragen hat.
          Es ist aber so, dass etliche voller Ungeduld die ultimativen Antworten auf das Agieren der westlichen Regime von Russland/Putin JETZT erwarten, die zu geben es noch viel zu früh ist.
          Putin ist der Präsident RUSSLANDS, nicht der eu oder Täuschlands.
          Gruß

          1. Lieber Luzifer
            Antwort auf Kommentar 1. Mai 2019 um 12:21 Uhr
            Danke für deine Erklärung. Deinen 3 Punkten stimme ich zu.
            LG Leser Jochen

    3. Sehr geehrter Don Carlos, ein Freund von mir Orientalistiker und Ägyptologe, der mir in Museen, immer die Papyrus und Inschriften vorgelesen hat, so das die anderen Besucher, ihre Kopfhörer abnahmen und auch zuhörten. Sagte immer zu mir, die Ägypter haben ALLES, selbst die belanglosesten Dinge aufgeschrieben, die Soldaten die in den Grenzregionen stationiert waren, haben vor Langeweile, selbst die Sichtung einer Wüstenmaus aufgezeichnet. Er hätte aber, nicht eine Hieroglyphe gefunden, wo über das gewaltige Ereignis, des Auszugs der Israeliten, aus Ägypten berichtet wurde. NICHTS
      Auch von den weiteren Gründungs-Märchen, der Juden, wäre bei der Ägyptern NIX zu lesen.Er sagte immer, das einige Schriftgelehrte , die in Babylon, das Lesen und Schreiben und andere Wissenschaften gelernt haben, auch die alten Überlieferungen, der Asyrer gelesen hatten, damit eine Legende für IHR zu gründendes Volk verfasst haben. So bekamen sie, ihr eigenes Herrschaftsvolk und nannten es, das Volk Israel..

      1. @ Felix Klinkenberg

        Wahrscheinlich „arbeiten“ unsere etablierten Orientalistiker und Ägyptologen mit falschen Chronologien und können deshalb nichts über den „Exodus“ finden.
        Nicht immer herrschte eitel Sonnenschein, bei dem die Wachen an den Wüstenrändern jede Maus oder jeden Skorpion registrierten.
        Zumindest zwei geophysikalische Ereignisse brachten damals einiges durcheinander. Zum Einen war das der Ausbruch des Vulkans von Santorin, dessen bedeutender Asche-Auswurf auch in neuer Zeit im Nildelta gemessen wurde. Zum Anderen die Vernichtung von Sodom und Gomorrha.
        Was bei Sitchin als Einsatz einer Kernwaffe gegen zwei sündige (abtrünnige) Städte herüber kommt, wird von Herbert Gabriel als eine Spätfolge des Ereignisses „Typhon IV“ erklärt.
        (Jeder von uns hat in Geografie etwas über die Grabenbruch-Zone vom Jordan-Tal, die sich im Osten Afrikas fortsetzt, gelernt. Lt. Gabriel brach etliche Jahre nach jenem Ereignis das „Siddim-Tal“ im (heute) südlichen Teil des Toten Meeres infolge der nachwirkenden geophysikalischen Kräfte ein.)

        Des Ereignis „Typhon IV“ hatte für Ägypten katastrophale Folgen. Vor allem im Norden und in der Mitte brach die staatliche Ordnung völlig zusammen. Erst drei, vier Jahre danach schuf der Pharao – von Süden kommend – wieder Ordnung, was Räuber und Banditen zum Abzug zwang.
        Über die beiden Gruppen, die damals „auszogen“( ?), kann man hier nachlesen:
        http://www.informationen-bilder.de/altertumsgeschichte/BAND305.080.1.html

        Auf jeden Fall dürfte der Einsturz des Siddim-Tales für den Wasserhaushalt der benachbarten Regionen fatale Folgen gehabt haben, indem das oberflächennahe Grund- und Schichtenwasser in die tiefe Kluft abfloss.

        Über die wechselvollen Zeiten damals gibt es durchaus vielfältige Schriftzeugnisse in Form der „Amarna-Briefe“, auch wenn darin kein Exodus erwähnt wird.

    4. Teil 3
      Preparing For A Post Israel Middle East –
      Was soll das denn!

      Bis vor kurzem noch hielt ich dieses Thema für eine alberne Phrase und von sehr weit hergeholt.
      Inzwischen sehe ich das etwas anderes. Eine ganze Reihe von Ereignissen der jüngeren Vergangenheit verweisen in genau diese Richtung. Und sie sind ohne viel Phantasie passfähig.
      Aber zunächst ist wieder eine Vorrede geboten und wegen des Umfangs dieses Teils eine Fortsetzung notwendig.

      In den Kommentaren klang es schon an. Nur auf den ersten Blick haben die geopolitische Situation im Nahen Osten und der immerwährende Klimawandel nichts miteinander zu tun. Die Entwicklung der weltweiten Wassersituation wird die zukünftige politische, ökonomische und demografische Entwicklung bestimmen, denn das Trinkwasserproblem betrifft derzeit mehr oder weniger alle Staaten. Auch im Nahen Osten – alle, außer Israel. Vorläufig.

      „Auch ohne weltweite Umweltveränderungen bräuchte man zusätzlich 2000 bis 3000 Kubikkilometer an Wasser in der Landwirtschaft, um bis 2050 neun Milliarden Menschen zu ernähren – mehr als der gesamte globale Wasserverbrauch in der künstlichen Bewässerung.“ „Dazu bedarf es nicht weniger als einer neuen landwirtschaftlichen Revolution. Neue Ansätze … sind künftig von entscheidender Bedeutung“, so Johan Rockström der Spezialist für Wasserressourcen und Direktor des Stockholm Resilience Centre (Uni Stockholm).
      Der gute Johan hatte bei der an sich schon gigantischen Menge das „jährlich“ vergessen. Nur mal so: Im Bodensee sind 48,5 km³ drin.
      Sind die revolutionären Lösungen neue Nutzpflanzen, die am Besten ohne Wasser auskommen?
      Abgesehn davon, wer wird wohl Gewinner und wer Verlierer dieser Revolution sein? Und wie soll ist das in einem historischen Wimpernschlag (30 Jahre) zu realisieren sein? Vom Bezahlen wollen wir erst garnicht reden.
      Mein Optimismus ist diesbezüglich eher verhalten bis nicht vorhanden. Und damit stehe ich offenbar nicht alleine – denn die Vorbereitungen laufen offenbar in eine ganz andere Richtung. Aber das ist möglicherweise VT und sowieso undiskutabel. Nicht wahr?

      Im DierkeWeltatlas findet sich eine Landkarte mit der Wasserverteilung und Wassernutzung im Euphrat-Tigris-Becken. (h)https://diercke.westermann.de/content/euphrat-und-tigris-wassernutzung-978-3-14-100700-8-162-2-0 .
      Die Karte zeigt Aspekte der Wasserressourcen und deren Nutzung in einem der gegenwärtig brisantesten Krisenherde der Welt und wird so kommentiert: „ … In den dargestellten Ländern hat die verfügbare Wassermenge pro Kopf der Bevölkerung in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich abgenommen, weil die Wasserressourcen auf niedrigem Niveau unverändert geblieben sind, während die Bevölkerungszahlen steigen. Unter diesen Bedingungen verschärfen sich die Verteilungskonflikte ums Wasser sowohl zwischen den Anrainerstaaten der grenzüberschreitenden Gewässer als auch zwischen den verschiedenen wirtschaftlichen und sozialen Interessengruppen innerhalb der einzelnen Länder.“
      „… Die Wüstenstaaten Jordanien und Saudi-Arabien sind schon jetzt kaum noch in der Lage, in größerem Umfang Bewässerungslandwirtschaft zu betreiben, aber auch in Syrien zeichnet sich ein Austrocknen der alten Bewässerungskulturen ab.“

      Die Lage am Tigris ist derzeit (noch) weniger dramatisch, weil er durch Nebenflüsse aus dem Iran versorgt wird.
      Die Bewässerungswirtschaft in Syrien ist hingegen sehr viel stärker von der Türkei abhängig.

      Um an mehr Süßwasser zu gelangen, zapfen die meisten Länder unterirdische Grundwasserleiter an. Diese liefern bereits den Großteil des Süßwassers für die Weltbevölkerung. Libyen hatte mit Gaddafis Great-Man-Made-River-Projekt vorgeführt, wie man sein Trinkwasserproblem erfolgreich lösen kann. Ob das auf diese Weise dauerhaft gelingt, ist eine ganz andere Frage.
      Im Jahre 2011 hatten nach den NATO-Bombardements der Wasserversorgung 50 Prozent der libyschen Bevölkerung plötzlich kein fließendes Wasser mehr. Aktuell hängt ganz Libyen von einer einzigen Wasserquelle ab. Das Projekt ist bis heute massiv gestört und die Wasserkrise Libyens droht weiterhin zu eskalieren. Zur Erinnerung eine ganz ganz wichtige Info aus dieser Zeit: (h)ttps://www.bild.de/politik/fotos/libyen-krise/fg-wassermangel-19649844.bild.html (Bitte die KotzTüte bereithalten!)

      Das zentrale Oberflächenwassersystem des vorderen Nahen Ostens sind der Jordan und sein Nebenfluss Yarmuk. Das Wassereinzugsgebiet des Jordans umfasst Teile Libanons, Syriens, Israels, Jordaniens und des Westjordanlandes. Der Jordan wird derzeit hauptsächlich von Israel genutzt, der Yarmuk zumeist von Syrien und Jordanien.
      Auf den Golanhöhen kontrolliert Israel die Quellen des Baniyas, die knapp ein Viertel des Zuflusses des Sees Genezareth beisteuern, und den Unterlauf des Yarmuk.
      Im Westjordanland nutzt Israel die größten Grundwasservorräte der Region bei Nablus. Mehr als die Hälfte des von Israel verbrauchten Wassers stammt aus den 1967 besetzten Gebieten, ist also mehr oder weniger geklaut. (Doch, das geht schon, denn das siebte Gebot ist bekanntlich kein Verbot). Mit den geraubten Quellen war Israel in der Lage sein Siedlungsprogramm durchzuziehen und eine landwirtschaftliche Produktion in und am Rande der Negevwüste aufzubauen.
      Von Trinkwasserproblemen war nicht mehr die Rede.

      Dennoch stand Israel im Jahre 2008 am Rande einer Katastrophe. Die bis da über zehn Jahre anhaltende Trockenheit hatte die „Fruchtbare Sichel“ ausgedörrt. Auch der Wasserspiegel des Sees Genezareth, dem größten Frischwasser-Reservoirs Israels, hatte seinen Tiefststand erreicht. Durch Einsickern von salzigen Grundwasser stand der See kurz vor einer irreversiblen Versalzung.
      Als die Dürre immer stärker wurde, begannen Syriens Bauern Brunnen in Tiefen von 100, 200 und letztendlich 500 Metern zu bohren. Die israelischen Kommandounternehmen im Golangebiet zerstörten regelmäßig diese Brunnenanlagen.
      Nach einem gewaltigen Sandsturm verödeten Syriens dortige landwirtschaftliche Nutzflächen völlig. Im vergeblichen Versuch, Arbeit und eine wirtschaftliche Zukunft zu finden, zogen mehr als eine Millionen Bauern in Slums an die Stadtränder von Aleppo, Homs, Damaskus und anderer Städte.

      Möglicherweise war dies der Auslöser für Syriens Niedergang. „ … Die rasend schnell anwachsenden Vororte in Syriens Städten, die gekennzeichnet sind von illegalen Siedlungen, Überbevölkerung, schlechter Infrastruktur, Arbeitslosigkeit und Verbrechen, wurden vom Assad-Regime aufgegeben und wurden so zum Mittelpunkt der sich anspinnenden Unruhen”. *Interessierte Kreise* haben diese Situation ausgenutzt. Siehe auch hier: (h)ttps://www.pnas.org/content/112/11/3241.abstract
      Ähnliche Geschichten spielen sich im gesamten Mittleren Osten ab. Denn durch die dreijährige Dürre und dem Kollaps der Landwirtschaft wurde eine verlorene Generation geschaffen, die keine Zukunftsperspektiven mehr vor sich hat und sehr verbittert ist. Man beachte, die Kinder von damals sind heute 9 bis 11 Jahre älter! Und sie haben Durst erlebt.
      Iran, Irak und Jordanien, sie alle sehen mittelfristig einer Wasserkatastrophe entgegen. Die Wassernot verleitet die ganze Region zu verzweifelten Taten.

      Der Pegel des Toten Meers ist in den letzten 40 Jahren um über 80 Meter (Stand 2017) gesunken und sinkt immer noch. Die wachsende Bevölkerung in Israel, in den palästinensisch kontrollierten Gebieten ebenso wie in Jordanien braucht das Wasser aus den Flüssen Yarkon und Jordan auf, dass für das berühmteste aller Inland-Meere nichts mehr übrig bleibt.
      Auch im Winter 2013/2014 fiel kaum Regen. Und Israels Grundwasservorkommen sind wegen der Salzgehalte lediglich zur Bewässerung bestimmter landwirtschaftlicher Kulturen geeignet.
      Dank der Meerwasserentsalzungsanlagen, die Israel in den vergangenen zehn Jahren aufgebaut hatte, versiegten die Wasserhähne des Landes jedoch nicht. Israel hat vier große Umkehrosmose-Anlagen. Das sind die derzeit größten und leistungsfähigsten Entsalzungsanlagen der Welt und können mehr als 500 Millionen Kubikmeter an Süßwasser pro Jahr bereitstellen – und damit etwa die Hälfte des Bedarfs in Israel. Die Entsalzung, egal nach welcher Methode bedarf deutlich mehr Energie als herkömmliche Wasserquellen. Etwas mehr als drei Kilowattstunden (kWh) werden benötigt, um einen Kubikmeter Trinkwasser mit Umkehrosmose zu erzeugen. Das ist zwar sehr effektiv. Aber es ist sehr teures Wasser und nur eine Scheinlösung, denn es ist egal auf welche Weise der für die Entsalzung notwendige Energiebedarf (3 bis 10 kWh/m³ Wasser) gedeckt wird.
      Niemand entscheidet sich für die Entsalzung, wenn er eine andere Wahl hat. Länder, die über reiche Öl- oder Erdgasvorkommen verfügen, juckt das nicht. Aber wenn der konzentrierte Rückstand aus den Entsalzungsanlagen schließlich wieder zurück ins Meer gelangt, ändere sich der Salzgehalt in Küstennähe mit entsprechenden Auswirkungen für die Ökosysteme. Außerdem sind die für diese Technologie notwendigen Membranen sehr empfindlich und halten nicht lange. Und nicht zuletzt: Um ein Kilogramm Weizen zu gewinnen, werden 1,5 m³ Wasser benötigt, für ein Kilogramm Rindfleisch in Stallhaltung das Zehnfache. Die Bewässerung eines Golfplatzes im Emirat Dubai verschlingt gar 5.000 m³ pro Tag.

      Warum habe ich diese Situation so ausführlich dargestellt?
      Das kann doch jeder locker in ein paar Stunden selber recherchieren und muss dann zu dem Ergebnis kommen: In Israel gibt es genügend Wasser!
      Das stimmt.
      Von Syrien, Iran, Irak und Jordanien hört und sieht man derzeit nix, also keine diesbezüglichen Probleme? Ich glaube vielmehr, die derzeitige Situation ist die beste Gelegenheit die Brisanz der Wasserfrage derzeit aus der Politik herauszuhalten! Und dafür muss es einen Grund geben, der sich in der vorstehenden Analyse verbirgt.

      Im Dies und Das vom 11. April 2019 – politische Wirklichkeit, eine sehr hässliche Tochter und ein schockierender Wutanfall – hatte ich schon mal auf Prof. Wetterichs Intention verwiesen:
      „Unser Modell sollte als neues, komplementäres Bild der Kosmologie interpretiert werden, nicht als Gegensatz zum eher standardisierten Bild eines expandierenden Universums. Die verschiedenen Bilder sind äquivalent und beschreiben die gleiche Physik. . .“

      Vergleichbares habe ich vor in der Fortsetzung dieses 3. Teils.
      *Preparing For A Post Israel Middle East* – Mal sehen, ob für die Konstruktion vielleicht schon einfache Arithmetik genügt. Dazu mehr in den nächsten Tagen.

      Nachsatz:
      Ich bedanke mich herzlich für die Kommentare. Verschiedentlich werde ich auf diese zurückkommen, wenn es nach der Fortsetzung noch notwendig sein sollte.
      Nochmals vielen Dank.

      D.C.

      1. Ich beziehe mich nur auf das WASSER!

        Libyen hat das Wasser angezapft, das durch Methoden der Klimakontrolle (langfristige Wetterkontrolle) vom Atlantik über Europa nach Nord-Afrika und Arabien verschoben wurde. Aus der Sicht der Betreiber des Systems hat Ghaddafi „Wasser geklaut“ und dafür die Quittung bezahlt!!!

        Dieses Wasser war dazu gedacht, in Libyen Fracking von Erdöl und Erdgas zu betreiben, nicht vorrangig für die industrielle Landwirtschaft. Jedoch hat Ghaddafi den Konzernen aus den USA und Großbritanien keine Konzessionen erteilt, dafür aber mit Chinesen kooperiert. Da blieb den USA und GB doch keine andere Wahl, als die Demokratie nach Libyen zu bomben. 🙂

        Syriens Landwirtschaft wurde über Jahrzehnte durch eine mit Klimakontrolle aufgebaute Dürre ruiniert. Dass die Israelis auch noch Brunnen zerstört haben, bestätigt dass sie sich and der Geophysische Kriegsführung beteiligt haben!

        Insbesondere der Nord-Westen Iran wurde bis vor Kurzem ebensfalls seit den 1990er Jahre ausgedörrt. Parallel zur Kooperation mit Russland während des Krieges um Syrien holt sich der Iran das Wasser wieder zurück. Innerhalb eines Jahres hat der Iran den fast ausgetrockneten Urumia-See wieder aufgefüllt. Dabei waren Kollateralschäden ebenfalls unvermeidlich, aber die künstliche Dürre ist nun Geschichte.

        Hie ist ein Satellitenbild zum Beweis:
        https://pbs.twimg.com/media/D3QOC2fW4AMzJVI.jpg

        Geophysische Kriegsführung kommt als Sturm, Dürre, Überflutung, Blitz und von alldem unnatürlich viel und häufig. Die Presse redet dann von „seltenen Wetterphänomenen“, oder von „noch einer Jahrhundertflut“. Inwieweit etwas selten sein kann, wenn es mit der Regelmäßigkeit eines Uhrwerks auftritt ist dann völlig irrelevant, denn die Massen fallen auf die Manipulation rein.

        Bitte beobachtet die Stürme, die über Madagaskar entstehen, auf Mozambique und Malawi aufschlagen und anschließend als massive Wolken über Somalia und Yemen nach Arabien ziehen und dort heftig niederschlagen. Ob man dies nun als Geophysische Kriegsführung oder Kollateralschaden der kommerziellen Wasserverschiebung bezeichnen will, ist dann einerlei. Das Ergebnis ist immer Tod und Zerstörung.

        https://twitter.com/redball2/status/1123192712566456321

        1. Es reicht! Hören Sie auf, hier mit halbseidenen wilden Theorien zu missionieren!

          Der Iran hat lange Wasser „verloren“, weil teilweise geradezu größenwahnsinnige Projekte betrieben wurden, weil das Wasser ganzer Regionen abgezweigt wurde in Großstädte und weil die politster dort häufig unklug geplant haben (um es höflich auszudrücken).

          Und das Projekt, den Urmia (nicht „Urumia“) See zu restaurieren läuft seit über 5 Jahren (und ist noch länger diskutiert und verhandelt worden).

          Wundert mich nicht, dass Sie eng sind mit veteranstoday. Genau wie die „interpretieren“ auch Sie (oft dürres) Material sehr großzügig und kommen zu schreierischen Schlüssen.

          Ich will solchen unseriösen Mist hier nicht haben!

          1. Russophile,

            ich habe verstanden, dass Sie nichts von mir lesen wollen, weil Sie meine Aussagen für „unseriös“ halten und eine Abneigung gegen VT hegen, warum auch immer.

            Warum schreiben Sie nicht selbst einen umfangreichen Artikel über den Hintergrund des „Klimawandels“?

            Warum schreiben Sie nicht selbst über das Anwachsen der Fracking-Industrie?

            Warum schreiben Sie nicht selbst über das Ausmaß der extensiven, intensiven, automatisierten Landwirtschaft in Wüstengebieten?

            Warum schreiben Sie nicht selbst über die Methoden der Geophysischen Kriegsführung.

            Ich denke sind zu weit weg vom Fluß, als dass Sie daraus trinken könnten. 🙂 Ihre unsachliche Reaktion verrät dies. Ihnen fehlen einfach die naturwissenschaftlichen Grundlagen, sozusagen das 1×1 der Physik, Meteorologie, Chemie und Biologie!

            Sie sind schon beim Lesen des CIA-Memorandums darann gescheitert.

            Übrigens, Ihre Texte strotzen vor grammatikalischen Fehlern. Anfangs wollte ich beim Lesen lektorieren, weil es natürlich ist, dass solche Fehler einfließen, aber die Menge war einfach zu groß.

            Zudem neigen Sie sehr stark zu rassistischen Pauschalierungen. Das beweist wiederum ihre mangelhaften Kenntnisse der Soziologie und Geschichte. Wer im Glaushaus sitzt sollte nicht mit Steinen werfen. 🙂

            Schon die Verwendung des Namens „vineyardsaker“ ist ein Missbrauch, denn auf der Hauptseite Saker wird nicht zu Ihnen verlinkt. Zudem sehe ich hier nichts vom Saker! Sie sind also ein eingebildeter Trittbrettfahrer mit schlechten Sprachkenntnissen.

            1. Und mein Haarschnitt ist geschmacklos und hässlich.

              Eines Tages werde ich noch herausfinden, wie man zweistellige Zahlen addiert! Ich übe schon fleissig. Wenn es soweit ist, werde ich es Ihnen berichten, grammatikalisch falsch und unbrauchbar formuliert, natürlich, aber trotzdem voller Stolz.

              Angenehmen Aufenthalt anderswo.

      2. Lieber Don Carlos, eine für unser Dorf wirklich bereichernde Serie die Sie hier bereitstellen! Vielen Dank dafür! Der Umgang mit Wasser in Israel im Bezug auf die Palästinenser könnte schändlicher nicht sein. Aber das ist nur ein Aspekt, sowohl im Bezug auf israel/Palästina wie auch auf die Wassersituation im allgemeinen. Ein großes Problem ist die hemmungslose Vermehrung der menschlichen Spezies in gewissen Regionen der Erde. Sie wäre ohne massive manipulative Eingriffe gewisser Kreise nicht möglich (zb. das forcierte Verschieben von ganzen Völkern in den Westen bzw. Europa).

      3. Vielen Dank für den dritten Teil, Don Carlos!

        Während dem Lesen erinnerte ich mich an eine Situation aus meinen Kindertagen; Meine älteren Geschwister standen damals sehr oft und sehr, sehr lange während dem Zähneputzen vor dem laufenden Wasserhahn, lachend, herumalbernd, und jedesmal, wenn ich den Hahn zugedreht hatte (weil mir irgendwas in meinem kleinen Kopf damals sagte, daß das falsch sei!) drehten sie ihn wieder auf.

        Ich finde es schon irgendwie schade, daß dieser 3-Teiler hier in den Kommentaren „unter geht“ – gerade bei einem Thema, mit einer solchen Tragweite!
        Bei mir springt da sofort die Kamera im Kopfkino an und
        wenn ich es mir recht überlege, könnte man meinen, daß all das Gelaber um Klimaschutz/Energie/Ressourcen-Sicherstellung etc. eine riesengroße Farce ist, die aus dem selben Sumpf gekrochen kommt, wie all der andere Dreck, mit dem man uns überflutet. Tatsächlich weiss man (wissen „die“) ziemlich genau, wie lange und wo man zuverlässig das Unabdinbarste schöpfen (klauen!) kann und wann es Zeit wird, wieder davon zu lassen. Am Ende wird es dann für alle (für die Völker) ganz anders aussehen (und auch anders kommen), weil alle nur auf den für sie wesentlichen & zugebilligten Bruchteil des Schauspiels geschaut haben.

        Altes Wissen, Sinn für Geimeinwohl/Gemeinschaftlichkeit, Familie usw. und damit die Fähigkeit(en), sich notfalls schon irgendwie zu helfen zu wissen, wurde mittels Gier, Neid, „Ismen“, Hirnwäsche und Elektroschrott dem gutgläubigen Fußvolk ausgetrieben – jetzt mengt man es per Völkerwanderungen gerade nochmal ordentlich mit „Schwarzpulver“ durch, damit es auch schön knallt!

        Ich bin zwar noch nicht ganz soweit, Trump (und die damit verbundene „Hoffnung“) klein zu schreiben, aber der Tag nähert sich immer schneller, oder gibt es hier jemand, der meine Zweifel zerstreuen kann, aber bitte nicht mit Gematrie & Herr-Jesus-Christus-erretet-auch-dich-Geschwurbel, sondern mit handfesten Dingen?

        Total – oder auch nur zeitweise – alles negative ausblenden, „dem Plan trauen“ oder Aluschälchen-aufstellen ist keine Option – also, was tun????

        1. TB ob es wirklich so schlimm ist den Wasserhahn laufen zu lassen? Damit verschmutzt man das Wasser ja nicht, es geht zurück in den Kreislauf.
          Wesentlich ist da mM. Massentierhaltung, deren Ausscheidungen, die Rodung ganzer Fußballfelder Wald pro Tag, sprich massive Eingriffe in den Wasserkreislauf mit allem was dazu gehört.
          PS. Ich habe nicht den Eindruck die Serie von Don Carlos geht hier unter.

        2. TB
          Warum schliessen Sie die beste Option von vornherein aus? Warum verlassen Sie sich scheinbar eher auf ein system-bot wie trump, anstelle die Zweifel in sich zu klären. Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott – so sagt man. Und das kann auch (spirituell) handfest sein. Es empfhiehlt sich, dieses ganzen Informationssperfeuer ab einen gewissen Erkenntnisstand, irgendwann zu überwinden.

          Auf das beste Hoffen und auf das Schlimmste vorbereitet sein.

        3. TB…
          das ist schon ein starkes Stück Unverschämtheit….

          „aber bitte nicht mit Gematrie & Herr-Jesus-Christus-erretet-auch-dich-Geschwurbel, sondern mit handfesten Dingen?“ (es schreibt sich übrigens errettet)

          Wie schön war es noch zu früheren Zeiten hier, als ein Russophilus noch ab und zu mal was von „Gott geschwurbelt“ hat. Das hatte mir gutgetan hier und das hat sehr viel mit dem Vertrauen zu tun, das ich in Russophilus setze.
          Inzwischen haben sich hier Schwurbler wie Sie breit gemacht, die einem Trump mehr vertrauen als Jesus Christus.
          Bedaure das außerordentlich, daß man sich inzwischen der Lächerlichkeit preisgeben muß, wenn man angesichts der ganzen Dreckschweine in der Welt Trost und Hilfe bei Jesus sucht.
          Aber nichts für ungut. Sie sind inzwischen nicht in der Minderzahl dieser Phrasendrescher. Für mich ist das ein Zeichen, das alles so kommen wird, wie es kommen muß.

          1. Ich kann Sie, was mich betrifft, beruhigen. Ich bin nach wie vor gläubiger Christ und hoffe nicht nur auf Gott sondern bin zuversichtlich, um nicht anmaßend zu sagen gewiss, dass Gott das letzte und entscheidende Wort hat.

            Aber: Er hat uns auch Freiheit gegeben und so halte auch ich es in meinem Kleinen Maßstab. Ich lasse die Freiheit zu denken und zu sagen, was man denkt und meint (solange es halbwegs im – vor allem rechtlichen – Rahmen bleibt.

            Übrigens schrieb ich gerade erst dieser Tage in einem Artikel, dass es sehr klare und kraftvolle Anzeichen dafür gibt, dass das Christentum die eine wahre Religion ist (weshalb sie in dieser Phase extrem angefeindet und wo und wie nur möglich ge- und zerstört wird).

            P.S., da Sie es ansprachen: Ich denke nach wie vor, dass trump nützlich ist – aber absolut nicht so wie trump-Gläubige das meinen. Gleich wie, gleich ob er halbwegs ist, was zu sein er vielen erscheint, oder ob er auch nur ein Mistsack ist: Es ist jedenfalls gut für uns. Die amis fallen so schnell so tief, wie man es noch vor wenigen Jahren nicht einmal geträumt hätte.

            1. Hallo,
              bin hier immer fleißig am lesen, nur kommentiere ich nicht gerne.
              Was mir aber gerade durch den Kopf ging war die Stelle mit Frodo und Gandalf in den Minen Morias, als es um die Rolle ‚Smirgols‘ ging, „selbst die Weißesten unter Uns mögen nicht zu erkennen wer den Tod verdient hat und wer das Leben“ oder so ähnlich sagt Gandalf. Russophilus kommt mir beim Thema christlicher Glaube so in die Rolle Gandalfs, wobei Trump noch eine Rolle vor dem Ende zu spielen hat, ob zum Guten oder Bösen

          2. @ gradischnik
            Wenn ich Sie in Ihrem Glauben beleidigt haben sollte, tut mir das aufrichtig leid und das war gewiss nicht meine Absicht! Jedoch haben Sie sich selber diesen Schuh angezogen, daher werde ich mich bei Ihnen auch nicht entschuldigen.

            Mein Glaube – und das habe ich hier an einigen anderen Stellen auch schon öfters Kund getan – ist durchaus vorhanden!
            Das, was Sie da (an mir) kritisieren, und was ich konkret meine, sind aber 2 paar Schuhe!

            Schauen Sie sich doch bitte einmal um – und ich meine jetzt ganz ausdrücklich weniger die Kommentare hier im Dorf, sondern die Flut an Desinformation und Missbrauch an „Gottes Werk & Wort“ im www! Da gibt es Unmengen an „Botschaften, was man sich anschauen und lesen kann und nicht wenige Menschen fallen darauf herein, sodass sie sich in einer falschen Sicherheit wähnen, während tatsächlich wieder nur eine Abspaltung statt findet und beim „Heilsverkünder“ die Klickzahlen hochschnellen und die Kasse munter klingelt.
            Es werden „OnlineSegnungen“ verteilt und im Onlineshop das passende Shirt dazu angeboten – natürlich alles BIO und so!

            Was Trump betrifft, muss ich zugeben, lange Zeit eine starke Hoffnung auf ihn gesetzt zu haben und diese ist derzeit stark in Zweifel gezogen. Wenn mich das in Ihren Augen zu einem „Trump-fan“ & „Antichristen“ macht, dann sei Ihnen das ubenommen!

            1. TB
              3. Mai 2019 um 12:23 Uhr

              @ gradischnik, den ich sehr schätze hat noch nicht geblickt wofür Trump auf der weltbühne steht.
              Wird aber noch kommen…, das blicken.

              1. Hallo derPate,
                das schwierige am Kommetareschreiben ist wohl (grundsätzlich bei Konversationen ohne Augenkontakt + Gestik & Mimik) den eigentlichen Kern richtig rüber zu bringen, sodaß der/die dahinterstehende/n Gedanke/n = die Info beim Empfänger auch richtig ankommt. Leider passiert es , und es wird etwas aus der eigenen Sichtweise her umgedeutet/ interpretiert (falsch aufgefasst) = Mißverständnis – das passiert mir nicht selten beim Kommentareschreiben.
                Hinzukommend, kann man nicht erwarten, daß der/die Betreffende/n dann vllt auch vorherige Kommentare von einem gelesen haben, in denen man sich bspw. über Religion oder Trump umfassender und womöglich gegenteilig geäussert hat.

                Scheisse passiert – schön wäre dann eben nur, wenn sich solche Mißverständnisse aufklären.

                1. TB..
                  Der Ruf….Jesus errette uns ….den hat hier noch keiner gemacht, weder ich noch irgendjemand.
                  Das hat mich auf die Palme gebracht.
                  Ich bin nun wirklich kein pedantischer Christ.
                  Aber das was hier in diesem Land abläuft ist nicht mehr aufzuhalten. Sie können im www durchaus fündig werden.
                  Prüfe alles,…nur das gute behalte!…oder Wer suchet, der wird auch Finden.
                  Ich habe mir wenigstens 250 Hörbuchstunden das Johannes Evangelium nach jakob Lorber reingezogen und mich hats erschlagen.
                  Es ist mir schrott egal ob mir das irgendwer schlechtreden möchte oder nicht,…es hat mich überzeugt.
                  ……und eine von Jesus prophezeite Christenverfolgung ist offensichtlich in Gang. Ich empfand nur wie gesagt Ihre Formulierung vollkommen überflüssig.
                  Machen Sie sich nix draus. Auch wenn ich Ihnen den Splitter aus dem Auge ziehen wollte achte ich auch auf den Balken in meinem Auge,….keine Sorge!
                  @Tamas (Mit dem Paten mag ich mich so schlecht abfinden), Sie haben ja immer wieder auf das Karma hingewiesen, was diese Drecksäcke ereilen wird. Steht wirklich alles im bezeichneten Evangelium drin.
                  Ich habe einen wirklich integren Geschäftspartner gefunden und es kam alles wie aus dem Nichts. Er hat noch 3 Söhne und zwischen uns herrscht ein echtes Vertrauensverhältnis. Man mag sich halt. Da ich keine großartige Rente zu erwarten habe schlossen wir ein Abkommen, da ich Branchenmäßig über einen großen Erfahrungsschatz verfüge, daß ich, wenn der Laden brummt, eine entsprechende monatliche Zahlung erwarte kann und nicht in eine Altersarmut absacke.
                  Die Jungs sind übrigens echt kampferfahren. Letzten Sonntag ist einer seiner Jungs seiner Schwester ( mußte unbedingt in ihrer Blödigkeit ein Verhältnis zu einem Moslem eingehen) zu Hilfe gekommen, weil der meinte, er hätte besondere Rechte auf sie und komplimentierte ihn raus.
                  So kampferfahren wie der war, aber das Messer hat er nicht gesehen und der Drecksack hats ihm mehrere male reingerammt.
                  Er hats knapp überlebt. Ist von mir so knapp 80 km entfernt. Weil keine Fluchtgefahr besteht ist der Typ schon wieder auf freiem Fuß. Die Zeitungen schreiben nur was von einer Messerstecherei.
                  Wenn der Sohn es nicht überlebt hätte, dann wäre der Drecksack mausetot und unauffindbar verbuddelt. Irgendwann wird der falsche angemessert und dann krachts im karton. Dann gehts auch den Grinsegesichtern auf den Plakaten an den kragen. Ist das nicht irre, wenn man fest an Gott glaubt und seinem Nächsten freundlich gesonnen ist,….wie schnell der Satan einem die Seele verderben kann und alle guten Vorsätze sind Asche und man wird zur Bestie.
                  Übrigens ist mir das mit dem Trump weniger wichtig. Es wird hier bei uns nichts ändern.
                  herzlichen Gruß
                  gradischnik

                  ps „Russophilus“…….Danke für Ihre Antwort

                  1. Ja, die „Blödigkeit der Weiber,…“ ist ein ernstes Thema.
                    Die Einen meinen, ihren „Anti-Imperialismus“ mit einer Schein-Ehe unter Beweis stellen zu müssen und die Anderen machen sich nicht die geringsten Gedanken über elementare Traditionen im islamischen Kulturkreis oder gar, dass sie Anspruch auf einen Brautpreis hätten, wenn sie…

                    Hatten sich denn wenigstens die Eltern des Mädchens mal über solche „Elementar-Fragen“ schlau gemacht und die Tochter entsprechend belehrt? Nein?
                    Ich kommentierte ja schon mehrfach dazu und wies sogar Richterinnen auf Fehl-Urteile in dieser Sphäre hin.

                    Aber selbst Frauen, die auf die 50 zugehen, glauben mitunter, dass sie es unbedingt noch mit einem schwarzen Mann probieren müssten, weil ihnen sonst eine wichtige sexuelle „Experience“ fehlen würde. Dass sie sich damit freiwillig dem Messer, der Machete oder dem Schwert ausliefern, bleibt da unterbelichtet.
                    Solange frau geduldig wartet, bis sie aus Überdruss weg geschickt wird, ist alles gut. Aber wehe, die Frau macht von ihrem hier kulturell verankerten Recht Gebrauch, den asozialen Nichtsnutz „in die Wüste zu schicken“. Das geht gar nicht …

                    Manche müssen eben erst durch die Hölle gehen, ehe sie zur Vernunft kommen. Auch zu DDR-Zeiten gab es manche Frau, die unbedingt ihren schwarzen Gefährten mit den Kindern nach Ghana oder Guinea begleiten musste und sich dort anstelle des großen Glücks in der Rolle einer minderwertigen Sklavin wiederfand.
                    Die Kapitäne der DDR-Handelsschiffe erzählten die eine oder andere Geschichte von händeringenden, weißen DDR-Frauen am Hafen von Conakry und anderswo, die unbedingt (als blinde Passagiere) wieder nach Rostock reisen wollten, um der selbst gewählten Hölle zu entkommen.

                2. TB
                  3. Mai 2019 um 21:55 Uhr

                  So schwer ist das alles gar nicht, obwohl doch.
                  Trump ist die frontsau, hinter der nicht nur menschenfreunde stehen. Trump ist , wie man ja weiß Gambino („verbunden“, [die mafia auch im WK 2 stark involviert mit der kontrolle von z.B. häfen, oder viel früher prohibition,später JFK?]), sein mentor, der anwalt (schon tot) der NY-mafia , der sohn von jemand wichtigen und der neffe von (nikola tesla dokumenten kenner).
                  Trump ist ne type und kann das ganze machtkampfspiel bisher gut -verkaufen-.
                  Wer von „an Trump glauben“ spricht liegt doch falsch …soweit müsste doch jeder hier sein um zu wissen, daß -er- nicht -das- brain ist.
                  Wenn man versucht den ganzen kladardatsch mitzdenken und mitzuverfolgen, muss man sich selbst an die birne fassen ob der ganzen idiotie, wahnsinnigkeit, preversion und brutalität etc.
                  Es bleibt fast nur noch die innere immigration….und frieden mit sich und seinen nahen zu schließen.

      4. @ Don Carlos

        Auch von mir herzlichen Dank.

        Aus den 1980-ern kann ich noch eigene Beobachtungen zu den hydrologischen Verhältnissen im Irak beisteuern.
        Klimatisch gab es dort eine Regenzeit, die am 15. Oktober begann und am 15. April endete. Also sechs Monate mit Niederschlägen unterschiedlicher Intensität, häufig Gewitter, aber auch Landregen in der Wüste (wie bei uns) und sogar Nebel. Sogar Nachtfröste bis minus 5 °C.
        Im Juli lag die Höchsttemperatur (Schatten) bei +47 °C.

        1986 erlebte ich bei Ramadi eine dreistündiges Gewitter mit enormen Regen-Mengen, die die Wüste unpassierbar machten. In solchen Fällen strömt das Wasser aus der „nackten“ Wüste in die Wadis und von dort in Euphrat und Tigris oder deren Zuflüsse unter Mitnahme von Samen, Staub und Löss. Eine „schlammige Brühe“. Manches Wadi führt dann kurzzeitig so viel Wasser wie der Rhein.

        Laut Statistik beträgt der durchschnittliche Niederschlag im Landesmaßstab 100 bis 180 mm.
        Rechnen wir mit etwa 150 mm, so ergibt für die Fläche des Irak von 434.128 km² ein jährliches Niederschlagsvolumen von ca. 65 km³. Einsammeln und Stauen lohnt also.
        Dabei tut sich aber ein ernstes Problem auf. Wir testeten damals, ob sich Euphrat-Wasser auch zum Anmachen von Beton eignet. Die Wasserproben, die bei Haqlaniyah entnommen wurden, hatten aber einen Sedimentgehalt (Schlamm) von etwa 15 Vol.-Prozent. Das bedeutet, dass sich jeder Stauraum von Oberflächenwasser relativ schnell mit Sedimenten füllt und die speicherbare Wassermenge reduziert.
        Bei der Besichtigung einer römischen Befestigungsanlage mitten in der Wüste nahe Kubaissa konnte ich die Folgen sehen. Die Römer hatten für ihre Garnison eine Talsperre mit etwa sieben Meter hoher Staumauer angelegt. Der Stausee mag über 200 Meter lang gewesen sein. Doch außer der Staumauer war davon nur noch eine schütter bewachsene Löss-Fläche übrig.

        1986 standen bei Haditha die Staumauer und das Wasserkraftwerk am mittleren Euphrat kurz vor der Fertigstellung. Der aufgestaute See erstreckte sich fast bis Anah. Auch dort schleppt der Euphrat jede Menge Sedimente ein, die den Stausee im Laufe von Jahrzehnten allmählich füllen werden.
        Dennoch sind die vorhandenen hydrologischen Anlagen durchaus leistungsfähig und können noch geraume Zeit die Versorgung mit Brauch- und Trinkwasser gewährleisten.

        Am Oberlauf des Euphrat staut die Türkei, aber weiter unten auch Syrien. Es kommt aber genug Wasser an der irakischen Grenze für die Bewässerungslandwirtschaft dort an. Vom Haditha-Stausee an werden die winterlichen Niederschläge der Provinz Anbar „eingesammelt“
        Am Tigris, der im Frühjahr meist starkes Hochwasser wegen der Schneeschmelze in Kurdistan bringt, befindet sich nördlich von Bagdad bei Samara der relativ kleine Tigris-Stausee. Seit den 60-ern wurde die jährliche Hochwasser-Welle über den Tharthar-Kanal in die Tharthar-Senke abgeleitet, eine abflusslose Senke mit ein paar Salztümpeln am Süd-Ende des Tharthar-Wadis.
        Dort bildete sich ein See, der von Jahr zu Jahr wuchs, und ab 1974 drohte, die Wasserscheide zum Euphrat unkontrolliert zu überströmen. Das hätte der Landwirtschaft zwischen Ramadi und Fallujah vermutlich enorme Schäden zugefügt.
        Die irakischen Hilferufe verhallten im Westen ohne Resonanz. Nur die Sowjetunion half damals im Hauruck-Verfahren, indem ein Auslaufbauwerk am Tharthar-See und ein tief eingeschnittener Kanal zum Euphrat gebaut wurde.
        1985 erreichte der See am Ende des Tigris-Hochwassers (pulsierend) beispielsweise eine Größe von etwa 70 mal 40 Km.
        Südlich von Ramadi wird Euphrat-Wasser in den ca 15 km großen Habbaniyah-See eingeleitet, ebenfalls eine Senke. Von dort kann überschüssiges Wasser in den Razzazah-See geleitet werden, der auch etwa so groß ist wie der Tharthar-See und den Unterlauf des Euphrat speist.
        Obendrein gibt es verschiedene Verbindungen zwischen Euphrat und Tigris wie den „Army-Kanal“, die dem Bewässerungs-Ackerbau dienen und vor allem die Entsalzung der Böden ermöglichen. Im Prinzip sind dort drei Ernten im Jahr oder sogar mehr möglich, wenn die Systeme gut instand gehalten werden.
        Bei unserem Eisenbahnbau wurde sorgfältigst auf die Wiederherstellung aller Be- und Entwässerungsstränge im Kulturland geachtet.

        Auch wenn das Euphrat-Wasser knapper wird, so haben die Iraker doch jede Menge Erfahrung, wie man damit haushalten kann/muss. Man darf sie nur nicht durch Krieg und Elend von der Bewahrung und Anwendung dieses Wissens abhalten.

      5. Teil 3
        ***Fortsetzung***
        Preparing For A Post Israel Middle East – Was soll das denn!

        Können Sie sich erinnern, als vor kurzem noch dicke Freunde sich freundlich angrinsend gegenseitig auf den Rücken patschten und Geschenke tauschten und Verdienstorden an die Brust klebten?
        Ja, vor nicht allzu langer Zeit waren die USA, Großbritannien und Frankreich überwältigende Freunde von Ben Ali aus Tunesien und Oberst Gaddafi aus Libyen, ebenso von Mubarak aus Ägypten und Saleh aus dem Jemen. Und dann schauen Sie mal, was danach passierte . . .
        Erinnern Sie sich an Details?
        Mit Verlaub: Das täte mich bei der Vielzahl der Ereignisse in letzter Zeit wundern. Und das alles ist jetzt noch nicht einmal 10 Jahre her!
        Irgendwann in der Zukunft – es kann früher als später sein – wird ein jedes Regime verraten werden, von seinen besten Freunden. Dass das so weitergehen wird, gilt als sicher, wenn man sich den oder die Verräter anguckt.
        Und den neuen Freunden der RF, ich meine die da ganz weit im Osten, denen traue ich auch nicht über den Weg. Zu ambitioniert sind deren Ziele. . .

        Und dann postuliert Henry A. Kissinger in einem Interview mit der New York Post vom 17.09.2012 in aller Öffentlichkeit: „in 10 years, there will be no more Israel“ (In 10 Jahren wird es kein Israel mehr geben).
        Und die Reporterin wies Eingangs ihres Beitrages drauf hin: „Do not argue with Mr. Kissinger`s know-how: He alredy knows how“ (Streiten Sie nicht mit dem Know-how von Herrn Kissinger: Er weiß schon, wie es geht.)

        Mannomann, das ist harter Tobak!

        Es handelt sich dabei ganz sicher um denselben Mann, der regelmäßiger und gerngesehener Gast bei W. Putin ist und der an einem Plan für die Ukraine arbeiten soll. Nein, nein, das hat überhaupt nicht nichts miteinander zu tun?
        Mal sehen.
        Sucht man beispielsweise nach >>> in ten years, there will be no mo more israel <<< findet man schließlich unter (h)ttps://yandex.com/images/search?text=in%20ten%20Years%2C%20there%20will%20be%20no%20mo%20more%20israel&stype=image&lr=10417&source=wiz
        ein Konvolut von Zeitungsausschnitten und Zitaten und dort unter anderem auch den betreffenden Ausschnitt aus der New York Post vom 17.09.2012 und einen vom The Inquisitr vom 01.10.2012.
        Ich habe dann nochmal entsprechende Querverweise geprüft mit dem Ergebnis das der Bericht tatsächlich dort und auch Online erschienen ist. Selbst bei der israelischen Tageszeitung Ha´aretz gab es Treffer. (Aber die wollen Geld für den Zugang.)
        Der Bericht Inhalt ist deshalb, wenn auch naheliegend, noch lange nicht authentisch. Was mir fehlt, ist der Kontext, oder wenigstens eine konditionale Satzverbindung, die auf dieses Zitat verweist. Und diese fand ich nicht. Eigentlich war damit das Ganze für mich erledigt.

        Aber es gibt einen Termin und eine Zielstellung – kennzeichnend für eine existente Aufgabe oder Aktivität. Und es gibt eine Reihe von klaren Hinweisen, dass es im Laufe des Jahres 2012 Verschiebungen in der Denkweise des US-Außenministeriums gegeben haben muss. Diese Behauptung Kissingers, käme dann nicht von ungefähr und gerade zu diesem Zeitpunkt. Niemand sonst, und schon gar nicht irgendeine Figur aus der US-Administration, hätte mit einer solchen Botschaft an die Öffentlichkeit treten können. Da gehe ich auch mit der Einschätzung von @Felix Klinkenberg vom 25.April 2019 um 22.19 Uhr konform, das Kissingers Aktivitäten auf eine Macht im Hintergrund verweist.
        Interessant ist aber auch, dass etwa einen Monat vor der Ansage von K. ein Paper mit dem Titel *Preparing For A Post Israel Middle East* kommentiert wird.
        https://www.yandex.com/search/?text=New%20Study%3A%20%27Preparing%20for%20a%20Post%20Israel%20Middle%20East%27&lr=10417
        Auch hier ist Vorsicht angebracht, da die Seriosität der Berichte bzw. deren Berichterstatter von mir nicht ohne weiteres geprüft werden kann.

        Dennoch halte diese Studie für echt, weil sie nahezu gleichlautend in verschieden Medien und Online-Medien zitiert aber unterschiedlich kommentiert wird.
        Ich beziehe mich hier auf einen Artikel von Ted Belman vom 09.09.2012. (h)ttp://www.israelnationalnews.com/Articles/Article.aspx/12159 (engl.)
        (Belman ist mir von anderen Veröffentlichungen bekannt.)
        und auf den hier von Franklin Lamp in (h)ttps://www.foreignpolicyjournal.com/2012/08/28/us-preparing-for-a-post-israel-middle-east/ (engl.)

        Es handelt dabei um eine 82-seitige Analyse, die zu dem Schluss kommt, „… dass das amerikanische nationale Interesse grundsätzlich im Widerspruch zu dem des zionistischen Israel steht. Die Autoren sind der Ansicht, dass Israel derzeit die größte Bedrohung für die nationalen Interessen der USA darstellt, weil seine Art und sein Handeln normale Beziehungen der USA zu arabischen und muslimischen Ländern und in zunehmendem Maße auch zur internationalen Gemeinschaft verhindern.“ „Die Studie wurde von der US Intelligence Community in Auftrag gegeben, … „ „Nach dieser Studie gilt, dass die Außenpolitik der USA, ihre Medien und ihre politischen Strukturen durch den Zionismus völlig korrumpiert und mit ihm infiziert sind. …“

        Ich habe keine Ahnung, ob es diese *US Intelligence Community* tatsächlich gibt. Und es ist zu beachten, dass das öffentlich kursierende Paper ein Entwurf ist!
        In (h)ttps://www.foreignpolicyjournal.com/2012/08/28/us-preparing-for-a-post-israel-middle-east/ (engl.) weist der Verfasser des Kommentars Franklin Lamb, explizit auf folgendes hin: „Während in diesem Bericht die Quelle für die Informationen über den angeblichen Berichtsentwurf nicht erwähnt wird, kann das FPJ mit Erlaubnis des Autors offenlegen, dass die Quelle ein Mitarbeiter einer bestimmten Forschungseinheit der CIA ist.“

        Na denn…

        Moment noch.
        Das war mithin vor 7 Jahren als Barrack Obama Präsident war und Hillary Clinton noch Außenministerin. Doch im Dezember 2012, also ein paar Monate später wurde sie von John Kerry abgelöst.
        Das passt dann schon irgendwie zusammen mit Kissingers Aussage in der New York Post vom 17.09.2012.
        Es lohnt durchaus, sich die Artikel von Ted Belman und Franklin Lamb mal zuzumuten. (Lesezeit ca. 15 min. – DeepL hilft)

        Das alte Trennungsmodell eines palästinensischen Staates und eines jüdischen Staates ist offenbar vorbei. Das ist selbst von Netanjahu zu hören. Wenige Tage vor den Wahlen verkündete er, dass er das Westjordanland annektieren und die Entstehung eines Palästinenserstaates verhindern will. Und nun hat Trump auch noch Jerusalem als Hauptstadt Israels anerkannt und hat seine Entscheidung als „längst überfälligen Schritt zur Förderung des Friedensprozesses“ bezeichnet.
        Auch bei genauerer Betrachtung scheint dem Geschehen jede Konsistenz zu fehlen. Mit der Verschärfung der Situation drängt sich der Eindruck des offiziellen Endes einer wie auch immer gestalteten Zwei-Staaten-Lösung auf.

        Das würde aber bedeuten, dass nicht nur die Tage der Juden in Palästina gezählt sind, sondern auch die Existenz des Staates Israel und dass das genau so gewollt ist.
        Kann es dann tröstend sein, wenn Trumps Schwiegersohn weiterhin an einer Lösung des Konfliktes arbeiten wird und Trump zugleich bekräftigte, den Nahost-Friedensprozess vorantreiben zu wollen, denn die „Die Vereinigten Staaten engagieren sich nachdrücklich für Frieden und Stabilität.“ „In ihren Bemühungen um einen Frieden zwischen Israel und den Palästinensern würden sich die USA aber auf keine Positionen zu einem endgültigen Status oder zu Grenzverläufen festlegen. Was soll dass denn? Den Schwebezustand erhalten? Wie soll das in der inzwischen maximal angespannten Situation gehen? Allein im besetzten Westjordanland leben 400.000 Israelis und etwa 2,8 Millionen Palästinenser, die dieses Gebiet für einen eigenen Staat beanspruchen. Die Hamas haben gerade zu einer neuen Intifada aufgerufen und beanspruchen ausdrücklich das gesamte Land zwischen Mittelmeer und Jordan für das palästinensische Volk.

        Dieser jiddische Wirrwarr beinhaltet Sprengstoff in ungeahnter Menge. Denken wir in die falsche Richtung? Wird die Situation extra angeheizt, um eine Entscheidung für die Zukunft aus der Ebene der israelischen Bevölkerung heraus zu erzwingen? Wie könnte die Aussehen, angesichts der mindestens zehnfachen Überlegenheit der Araber und Palästinenser?
        Topf, Bett und Geige einpacken und mit Kind und Kegel abhauen? Aber wohin?

        Nun, ich wüsste da schon etwas. Aber das erzähle ich in den nächsten Tagen.

        1. @ Don Carlos

          Ich greife mal mit zwei Gesichtspunkten vor.
          Die Kenner der jüdischen Geschichte und Prophetie wissen von den „Kern-Daten“ der jetzigen israelischen Staatlichkeit. Ausgangspunkt war die Eroberung Jerusalems 1517 durch die osmanischen Türken. 500 Jahre später – 1917 – wurde die Balfour-Deklaration veröffentlicht, die den osmanischen Besitz Jerusalems bestritt. Dann 1948 die Gründung Israels, und wiederum 50 Jahre nach der Deklaration (1967) die vollständige Eroberung Jerusalems.
          Allerdings sagt die Prophezeiung auch, dass die „göttliche Macht“ Israel keine unendliche Existenz verschaffen wird, sondern sich das zionistische Projekt 2021 bis 2023 dem Ende zuneigt; etwas anderes also an seine Stelle treten wird.
          Woran es noch fehlt, ist der Bau des 3. Tempels. Aber Brandstiftungen an religiösen und kulturellen Wahrzeichen kommen zur „Baufreimachung“ gerade in Mode. Also auch dort?

          Wir könnten nun vermuten, dass in der krisenhaften Endphase des zionistischen Projektes viele, aus der SU stammende Juden wieder den Weg „nach Hause“ (Russland, Ukraine…) suchen werden. Das muss aber nicht sein.
          Bei früherer Gelegenheit hatte ich den Gedanken aufgegriffen, dass die Juden in ihrer Zerstreuung eine besondere Art von globalem Kulturspiegel der Menschheit seien.
          Geschichtlich spiegelten sie dabei auch alles, was ihrem Geschäftserfolg von Vorteil schien: Kolonialen Raub, Ausbeutung, Anwendung von Gewalt, Unterdrückung usw. Der bürgerliche Nationalismus und Chauvinismus der Neuzeit spiegelt sich im Zionismus ebenso.

          Bis heute scheinen imperiale Unterdrückung, Ausbeutung und Gewaltanwendung Erfolgsrezepte zu sein, die auch Netanyahu gegen die Palästinenser anwendet.
          Meiner Meinung nach sollte das zionistische Projekt aber nicht mit Mord und Totschlag enden, sondern mit einem vernünftigen Kompromiss, der die Lebensinteressen aller Beteiligten zur Geltung bringt.

          Doch dafür fehlt auf internationaler Ebene noch eine wichtige Lehre/Erkenntnis: Nämlich, dass das imperiale Gewalt-Instrumentarium untauglich (stumpf) geworden ist. Diese, sehr nachhaltige Lektion an die usppa muss noch erfolgen. Und ich sehe nicht, dass Russland oder China um diesen „Einsatz“ herum kommen werden.

            1. Interessante Gedanken,

              das da was in der Pipeline ist, glaube ich auch. Erinnere mich, das Bush der Dummkopf mitgeholfen hat, das Ahmadineschād im Iran gewählt wird, indem er ein bisschen Öl ins Feuer goß.
              Und der sprach auch öfters davon, das das zionistische Regime nicht mehr lange existiert. Wohlgemerkt das zionistische, nicht wie in den Medien behauptet, Israel von der Landkarte zu fegen.
              Man kann nur hoffen das das halbwegs friedlich passiert.
              Hatte neulich den Gedanken, das wenn die Prophezeiungen eintreffen sollen, auch die Möglichkeit bestände, den wirklichen Holocaust zu starten und Israel wirklich auszulöschen.
              Schauen wir mal

        2. *** Das genügt – Schluss des 3. Teils***

          Vielleicht hatte der eine oder andere Dorfbewohner noch in der Schule gelernt, dass 1919 der „Der Friedensvertrag von Versailles“ den die Mächte der Entente und ihren Verbündeten ausgehandelt hatte, den Ersten Weltkrieg völkerrechtlich beendete.
          Von den Konsequenzen für Deutschland und den Folgen soll hier nicht die Rede sein. Aber wer weiß schon, dass es am gleichen Tage noch eine weitere Vertragsunterzeichnung gab?
          Dieser Vertrag wurde formell als Minderheitenschutzvertrag zwischen den Alliierten und Assoziierten Hauptmächten und Polen bezeichnet. Er war gleichzeitig Vorlage für nachfolgende Minderheitenschutzverträge.

          Den Minderheitenschutz hatte man sich ausgedacht, um die tatsächlich vorhandene Differenz zwischen der demokratisch-innerstaatlichen und der ethnisch-nationalen Selbstbestimmung zu vermindern.
          Das entlarvt, dass es liberal-demokratische „Heilsversprechen“ der Nation auf individuelle Gleichberechtigung und Chancengleichheit, ungeachtet der ethnischen oder religiösen Zugehörigkeit nicht gibt, weil es ansonsten eines Minderheitenschutzes nicht bedarf. Die freie kulturelle Entfaltung sowie die Partizipation am politischen Leben und der Macht wäre durch Assoziations- und Religionsfreiheit, das Recht auf freie Meinungsäußerung usw. auch so zur Genüge sichergestellt.

          Dass der Minderheitenschutz gleichwohl eingeführt wurde, verweist darauf, dass es das Modell eines einheitlichen Nationalstaates und seiner Anwendbarkeit auf multiethnische Gebiete nicht funktioniert.
          Nun sollte dieser Minderheitenschutz ausschließlich auf die neuen Staaten (Stand 1919) Ostmittel- und Südosteuropas angewendet werden, um die Prozesse der ethnischen Homogenisierung zu verhindern, die die westeuropäischen Nationalstaaten bereits vollzogen hatten.

          Die Zielstellung wird nicht unmittelbar klar. Dass die Minoritätenfrage überhaupt zum Gegenstand zwischenstaatlicher Abmachungen und vertraglicher Verpflichtungen gemacht wurde, ist wesentlich der jüdischen Delegation zuzuschreiben, die unter dem Dach des „Komitees der Jüdischen Delegationen“ in der Hauptsache osteuropäische und amerikanische Gruppen zusammengeschlossen hatten. Diese wurden letztendlich die Ideengeber der zu kodifizierenden Minderheitenrechte und ab da als „Minorität par excellence“ anerkannt. Insbesondere Organisationen des osteuropäischen Judentums spielten in dieser Hinsicht eine große Rolle.

          Die zionistische und national-kulturelle Grundhaltung konnte auf die Weise die Integration der Juden in die Nation, insbesondere in Polen und Rumänien erfolgreich verhindern. In den anderen Ländern Osteuropas wurde diese erst gar nicht thematisiert.
          Auf diese Weise entstand eine Art geschütztes Gebiet für jüdisch stämmige Menschen. Diese zionistische Weitsicht ermöglichte Optionen für die fernere Zukunft. Rund hundert Jahre später wird auch klar, warum.
          + + +

          Jedermann hier im Dorfe weiß, dass die militärische Drohfuchtelei der NATO in der Ostsee und im Schwarzen Meer Russland nicht beeindrucken kann. Und das weiß man auch im Führungsstab der NATO. Auffällig ist, dass die Türkei sich an diesen Spielchen nicht aktiv beteiligt.
          Vielmehr entsteht der Eindruck, dass zwischen Ostsee und Schwarzen Meer die seit 100 Jahren begrabene Idee des Intermariums wiederbelebt wird, die auf den Polen Józef Piłsudski zurückgeführt wird. Die Idee war Bestandteil der Planung für die so genannten Visegrad-Gruppe, einer mehr oder weniger formellen Zusammenarbeit zwischen Polen, Tschechien, Slowakei und Ungarn innerhalb der Europäischen Union nach der Auflösung der Sowjetunion. Erst 2012 (sic!) wurde sie unter dem Begriff Intermarium als ernstzunehmende Konzeption vorgestellt. Die Unsinnigkeit der Wiederbelebung der Idee eines solchen Gürtels zum Zwecke der *Abwehr russischer Aggression* liegt auf der Hand und muss hier im Dorf nicht weiter diskutiert werden. Aber zu welchem sinnvollen Zweck wäre die *Mumie* sonst noch auszugraben?
          Übrigens war von einer Einbeziehung der Ukraine in dieses Projekt zu der Zeit nur vage die Rede.

          Anfang April dieses Jahres fand man einen erhellenden Artikel auf SputnikNews (h)ttps://sptnkne.ws/meDm „Interessant ist“, … , „dass US-Militärs und hochrangige Strategen dieses Konzept begrüßen.“ Beispielsweise der Chef von „Stratfor“, George Friedman. Dieser treibe aktiv und öffentlich die Idee des „Intermarium“ voran. … Die Kommentatorin fragt sich, warum außer dem US-General Ben Hodges noch „ Noch ein weiterer Vier-Sterne-General der US-Armee, James L. Jones, sei in die sogenannte „Three seas Initiative“ eingebunden.
          Bei George Friedman ist die Absicht alt bekannt. Aber diese Initiative „ … wird als sozio-ökonomisches Projekt verkauft, aber warum benötigt eine solche Initiative dann zwei seit Jahren pensionierte US-Generäle, die das ganze vorantreiben? Offensichtlich gibt es da noch andere Hintergründe.“

          Ja, das meine ich auch und ich stelle mir die gleiche Frage, in einer Situation, wo ein wirtschaftlich, militärisch und auch politisch am Boden liegender Staat, wie die Ukraine in die Intermariumidee einbezogen wird, auch wenn das Projekt wegen einer solchen Belastung schon von vornherein tot sein müsste. . .
          Auffällig ist auch, dass eben die an der Intermariumidee beteiligten Länder KEINE oder nur ausgewählte Flüchtlinge aus Afrika oder dem Nahen Osten aufnehmen, ja sogar rigorose Grenzregime zur Verhinderung der illegalen Immigration einführten, während andere Länder außerhalb dieses Raumes gleichzeitig ein existierendes System abschafften, offenbar „par ordre du Mufti“.

          Wenn man nun die beiden nachfolgenden Karten übereinanderlegt ergibt sich eine interessante Konstellation und die Addition der Zahlen geben eine erste Orientierung. .
          https://yandex.com/images/search?text=jewish%20population%20intermarium%202000&pos=5&img_url=https%3A%2F%2Fwww.jdnmirror.com%2Fimages%2Fjewish-population-2015-europe.jpg&rpt=simage
          und
          https://yandex.com/images/search?pos=4&img_url=https%3A%2F%2Fnews-headlines.net%2Fwp-content%2Fuploads%2F2017%2F06%2Fserveimage-5.jpg&text=intermarium%202000&lr=10417&rpt=simage&source=wiz

          + + +
          Der neue Präsident der Ukraine ist sein ein paar Wochen Volodymyr Zelensky. Er wurde massiv von Kolomoisky gefördert. Zelensky war wohl in den Jahren 2017/2018 mindestens 14 Mal bei Kolomoiskys in Genf und auch regelmäßig in Tel-Aviv. Wer Kolomoisky ist und welche Rolle er in der Ukraine spielt/spielte, muss hier nicht weiter beleuchtet werden. Er hat angekündigt in die Ukraine zurückzukehren, wenn Zelensky die Wahlen gewinnt.
          Was immer man freilich von Zelenski und seiner Rolle halten mag – es verdient festgehalten zu werden, dass auch er Jude ist und sich ganz selbstverständlich zu seinem Jüdischsein, wie zu seinem positiven Verhältnis zu Israel bekennt. Die politische Bedeutung dieser Tatsache liegt darin, dass die Ukrainer offenbar kein Problem mit einem bekennenden Juden als Präsident haben, zumal sie auch mit Volodymyr Groysman einen jüdischen Ministerpräsidenten akzeptieren. Sie haben damit die Staatsmacht einer nationalen Minderheit überlassen, deren Eigeninteresse vor genau hundert Jahren völkerrechtlich verbindlich festgeschrieben wurde.
          An die Spitze der Ukraine stehen nunmehr Leute, deren Nationalismus nicht unbedingt als Loyalität zum Staat, sondern vielmehr zu einer bestimmten ethnischen Gruppe innerhalb eines Staates zu verstehen ist, was ein Neutralitätsprinzip innenpolitisch ausschließt.
          Außer Israel kann das kein anderer Staat von sich behaupten.

          Fazit:

          – Das Trinkwasserproblem im Nahen Osten ist mittelfristig nicht lösbar. Der Immigrationsdruck aus Afrika und den Ländern das Nahen Ostens nimmt deshalb ab dem Jahr 2014 immens zu.
          – Auch Israel hat ein Massenimmigrationsproblem, das an Israels Grenzen nicht Halt macht und temporär durch die Umleitung Richtung Westeuropa entlastet wird. Dies verschiebt lediglich den Beginn der Intifada in Palästina.
          – Das weltanschauliche Antisemitismusproblem nimmt mit der Einwanderung und der Konzentration nichtjüdischer Populationen in den Nachbarstaaten zu.
          – Die Generation der Staatsgründer Israels stirbt aus. Deren Nachfahren haben immer weniger Bindungen zum Gründungsmythos ihrer Väter und Vorväter.
          – Die Weltmächte insbesondere die USA, aber auch Russlnd können den derzeitigen zionistischen Staat nicht länger stützen und schützen.

          Aus meiner unmaßgeblichen Sicht sind danach nicht sehr viele Lösungen zielführend, wobei die eine heraussticht, dessen intensive Vorbereitung nach Lage der Dinge bereits seit spätestens dem Jahr 2012 läuft:

          Exodus der Juden aus Palästina mit Ziel UKRAINE

          Nachsatz.
          Dieses Fazit bedarf eigentlich noch eines 4.Teils. Aber eine sachliche Diskussion kann diesen ersetzen. Wenn @Russophilus diese hier zulässt.
          Ich fühle mich eher in der Physik zuhause, als in der Geschichte oder in der Politik. Dennoch habe mir erlaubt, aus der Fülle der verfügbaren Informationen die zu selektieren, deren Inhalt eine mehr oder weniger bestimmte Richtung zur Grundlage hat und deren Wichtung zu einer ganz bestimmten Konstellation führt. Dass dies am Ende nur ein Schlaglicht auf die Entwicklung der letzten Jahre ergibt, weiß ich sehr wohl und dass das Risiko absolut daneben zu liegen ist mir voll bewusst. Deshalb bitte darum, mich medial am Leben zu lassen,

          Danke für Ihre Geduld und Ihre Aufmerksamkeit.
          Besonderer Dank an Russophilus für diese Plattform hier und die mir hier eingeräumte Möglichkeit.

          D.C.

          1. Natürlich lasse ich Diskussion zu.

            Aber: selenski selbst sagte (glaubwürdig weil desinteressiert), dass Religion eine persönliche Angelegenheit sei und er zwar jüdisch, dadurch aber nicht nennenswert in seinem Denken und Handeln geprägt sei.

            Kurz, mir scheint, wir haben es hier mit einem geradezu klassischen Fall von „jüdisch ist *nicht* gleich zionistisch“ zu tun.
            kolomoisky ist – wie übrigens sehr viele in israel – nur „zufällig“ jüdisch. Was er allerdings aus ganzem Herzen ist, ist zionistisch. Und so ist das wohl auch bei selinski.

            Und darum sollte , wenn dann es auch in der Diskussion gehen: Um (vermutete) Bestrebungen der zionisten (Richtung ukrostan).

            1. @ Don Carlos

              Nochmals vielen Dank für die Mühen, die Sie sich gemacht haben – eine sehr spannende und auch für den Laien klar verständliche Arbeit, die Sie da abgeliefert haben – Hut ab!

            2. @Russophilus
              Danke für die Klarstellung.
              Selbstredend anerkenne ich, dass Religion eine persönliche Angelegenheit ist, die sich jeder Kritik entzieht, wenn sie die persönliche Handelsmaxime darstellt.
              Kritikwürdig wird sie in dem Augenblick, wenn daraus eine nationalistische Idee mit einer darauf aufbauende politische Bewegung hervorgeht, die im Extremfall in eine mehr oder weniger diskriminierende Staatsreligion mündet und die Religion als und Herrschaftsinstrument betrachtet.
              Insoweit handelt es sich für mich bei *jüdisch* und *zionistisch* um das gleiche Schuhwerk, bestenfalls unterscheidbar nach linkem und rechten Schuh, der Höhe der Absätze und der Farbe der Schnürsenkel.

              Um bei der Gelegenheit gleich klarzustellen: Ich bin weder religiös noch anderweitig konfessionell gebunden. Dennoch fühle ich mich als gläubiger Mensch, der eine göttliche Regieführung akzeptiert. Deshalb beteilige ich mich an diesbezüglichen Diskussionen nicht!
              Beste Grüße D.C.

              1. Wie erkläre ich mir dann *heftig* gegen israel protestierende Juden, ja, ganze Organisationen?

                Schauen Sie, man kann die heiligen Texte praktisch jeder Religion so oder so lesen. Man kann in praktisch jeder Religion Passagen à la „alle anderen sind nichts wert und nur Tiere“ oder gar „die sollte man töten“ finden, aber auch Passagen die gutes Umgehen mit Andersgläubigen fordern.

                Ein Blick auf Teheran ist da hilfreich. Dort leben sowohl Muslime, die seit über einem Viertel-Jahrtausend keinen Krieg angezettelt haben, wie auch jüdisch-Gläubige, die das geradezu aufgedrängte Angebot, doch nach israel „nahhause“ zu kommen ablehnten und erklärten, sie lebten sehr anständig behandelt gut im Iran.

                Übrigens gibt es sogar in israel selbst jüdisch-Gläubige, die *gegen* die miese Behandlung der Palästinenser sind und die dagegen protestieren. Gar nicht mal so wenige sogar im Militär selbst.
                Zugleich findet man in israel einen ausgesprochen hohen Anteil an „jüdischen“ Leuten, die kaum je in die Synagoge gehen.

                „jüdisch“ und „zionistisch“ *sind* zwei unterschiedliche Schuhe und es ist beileibe nicht jeder „jüdisch“, der in israel lebt oder sich als „jüdisch“ bezeichnet.

                Zum humpelnden Vergleich: Der Krakenarm der einheitspartei bei uns, der locker lächelnd und ignorant über haufenweise Vergewaltigte inkl. Kindern und Omas und über die Weg-Gemesserten hinweg sieht … nennt sich „christlich“…

                (Übrigens wollte ich Ihnen nichts Böses unterstellen. Ich wollte ganz allgemein auf diese Wichtige Differenzierung hinweisen).

                1. Herr Russophilus, kein Problem – ich habe Sie schon richtig verstanden.
                  Einig sind wir uns auch insoweit, dass es Drecksäcke hier und dort und überall gibt – egal, welcher Religion diese sich zugehörig fühlen oder ob und überhaupt.
                  Grenzwertig wird es dann, wenn die der Religion geltenden Regeln und zugrunde liegenden Verhaltensvorschriften innerhalb der religiösen Gemeinschaft konsequent eingehalten, Andersgläubige aber nicht toleriert werden, ja regelrecht gefordert wird, diese zu *verstoßen*.
                  Das gilt mehr oder weniger auch für Christen, Juden, Mohammedaner und alle anderen – den Buddhismus, als älteste an sich gewaltfreie Bewegung, eingeschlossen.

                  Es gibt keine einzige Rechtfertigung für Gewaltausübung. Wenn es dazu kam waren meines Wissens immer ethnische Konflikte treibend oder auslösend, nie aber inhaltliche Streitigkeiten oder Wahrheitsansprüche. Eher selten wurden sie von den religiösen Institutionen oder Führern ausgelöst. Aber regelmäßig und immer dann, wenn sich diese Führer haben politisch instrumentalisieren lassen, um weltliche Machtansprüche durchzusetzen. Sie wurden dafür, trotz der Unvereinbarkeit ihrer Handlungen mit den geltenden Regeln und Verhaltensvorschriften, nie von der jeweiligen religiösen Gemein(de)schaft sanktioniert, was ihre Handlungen letztendlich legitimiert.
                  Ich kann ihrer Definition von der Unterschiedlichkeit von Juden und Zionisten deshalb nur insoweit folgen, wie Ihre Differenzierung für das allgemeine Verständnis hilfreich ist.
                  Können wir das so stehen lassen?

                  D.C.

                  1. Vorab, nochmal Ich unterstelle Ihnen nichts Böses. Ich kommentiere einfach nur.

                    Grenzwertig wird es dann, wenn die der Religion geltenden Regeln und zugrunde liegenden Verhaltensvorschriften innerhalb der religiösen Gemeinschaft konsequent eingehalten, Andersgläubige aber nicht toleriert werden, ja regelrecht gefordert wird, diese zu *verstoßen*.

                    Erst mal: Das ist doch eher selten der Fall. und wenn es der Fall ist: Und? Die Natur selbst ist geordnet und separiert oft. Ein Stern in unserer Galaxis gehört dazu, einer aus einer anderen Galaxis gehört nicht dazu (zu unserer Galaxis). Das Reh gehört zu den Säugetieren, das Seepferdchen aber nicht.

                    Wenn Sie genauer hinsehen, dann stellen Sie fest, dass das Problem in der Frage des Primats und in der Folge verbindlichen Kontexts liegt.
                    Man *kann* sehr wohl der Meinung sein, die Religion habe das Primat und der Staat sei ihr untergeordnet. Ich wiess, dass das extrem klingt, aber sogar ein Staat mit shariah ist durchaus legitim (insoweit er internationales Recht respektiert).

                    *Uns* kommt das befremdlich, ja illegitim vor, aber das liegt daran, dass wir in der anderen Schule groß geworden sind, in der das Primat bei „rechtsstaat“, „demokratie“, „freiheit“ liegt (angeblich).
                    Akzeptieren wir es und lassen es gelten, wenn z.B. ein extrem muslimischer Staat und sagt, dass wir total verkehrt liegen und alles falsch sehen? Nein, wir grinsen und lehnen das „eifernde Geschwafel“ dieser „Steinzeitmenschen“ ab.
                    Zugleich erwarten wir als völlig selbstverständlich, dass die unsere Sicht als richtig und verbindlich anerkennen. In der Tat haben „wir“ sogar die halbe Welt überfallen und vergewaltigt und die amis haben millionenfach gemordet wegen „demokratie“. Anders ausgedrückt: „Wir“ verhalten uns doch genauso „steinzeitlich“ wie irgendwelche sharia-Horden.

                    Und: Alle, die genauso wie wir, verstoßen doch Andere; nur die Kriterien sind unterschiedlich, aber sie lassen sich subsumieren unter „böse“. Bei denen sind z.B. Frauen ohne Kopftuch böse und Schwule und bei uns sind „Rechtsradikale“ oder Steuerhinterzieher böse und werden ausgegrenzt.

                    Warum? Weil die Natur – und wir – so verdrahtet sind. Es gibt *immer* ein „wir“ und ein „die Anderen“.
                    Wenn, dann ist die relevante Frage doch „Wie schlecht geht man mit ‚den Anderen‘ und ‚den Bösen‘ um? Wieweit grenzt man sie aus?“.

                    Es gibt keine einzige Rechtfertigung für Gewaltausübung. Wenn es dazu kam waren meines Wissens immer ethnische Konflikte treibend oder auslösend, nie aber inhaltliche Streitigkeiten oder Wahrheitsansprüche.

                    Das halte ich, mit Verlaub, für doppelt falsch. Erstens gibt es sehr wohl eine Rechtfertigung für Gewaltausübung – jedenfalls in der realen Welt, die wir geschaffen haben (in einer hypothetischen idealen mag das anders sein. Aber in der leben wir nicht).

                    Zweitens: Es sind genau eben die Wahrheitsansprüche, die letztlich hinter Kriegen stehen. Sei es nun der Wahrheits-Anspruch „Die sind die Bösen Steinzeitler und wir die guten modernen ‚rechtsstaatler'“ oder „Wir sind die exzeptionelle Nation und es steht uns einfach zu, andere nötigenfalls zu deren Bestem in unser System zu zwingen“.

                    Den letzten Teil („benutzen“, „einspannen lassen“) unterschreibe ich. Aber mit einem Aber: Das ist ein rein pragmatischer Aspekt, der auch (siehe Werbung) für Popstars, fußballer und andere gilt: Die Logik ist simpel und funktioniert erschreckend gut „Nimm irgendein Idol oder eine Leitfigur und hol dir damit auch gleich die große Herde der Anhänger“.
                    Kluge Leitfiguren lassen sich nicht vor Karren spannen, dumme (oder käufliche, oder korrupte) aber schon.

                    Was ich allerdings nicht so recht sehe ist, was das Alles mit „zionistisch ist nicht gleich jüdisch“ zu tun hat. Falls Sie auf den oft engen Zusammenhalt und das möglichst unter sich Bleiben vieler jüdisch-Gläubiger abzielen, so werde ich Sie enttäuschen müssen: Die Juden machen das genau richtig! Vielleicht sollte etwas mehr Offenheit vorhanden sein, aber prinzipiell gilt für *jede* Gruppierung, dass sie Zusammenhalt und durchaus auch ein Maß an Abgrenzung braucht. Das ist nur gesund.
                    Und wissen Sie der wirklich große Feind dieses Sachverhalts ist: Das globale oligarchentum. Die nämlich sind es, die möglichst durchlässige oder ganz eingerissene Grenzen brauchen.

          2. wenn das so kommt wie wie beschrieben wie ist dann das russische verhalten beim thema ukraine zu werten? indem man die republiken unterstützt bereitet man da schon so etwas wie eine „pufferzone“ zum jüdischen/zionistischen projekt vor oder ist das ein teil davon? mit der vereinfachten pass/staatsbürgerschaftsprozedur rettet man damit seine landsleute oder hilft man das neue siedlungsgebiet frei zu machen? währen damit eventuell die auffällig häufigen besuche netanyahus in russland zu erklären?
            all die punkte die in der artikelserie rund um das „wasser“ thema beschrieben wurden ergeben für mich den schluss das ganze asylanten-, migranten-, flüchtlingsthema kann also selbst durch einen grundlegenden politikwechsel in deutschland und europa nicht gelöst werden sondern maximal zeitlich etwas nach hinten verlagert werden unter den beschriebenen umständen. dafür kommt es dann halt mit mehr gewalt über uns . . .
            deutschland hat jetzt nicht so gravierende probleme mit wassermangel allerdings finde ich es schon auch von dieser seite her bezeichnend und interessant das man die einzige technologie welche in grösserem massstab energie für notwendige trinkwasseraufbereitung/wasserentsalzung bereitstellen kann, die moderne kernenergie, mit gewalt abschafft.

            1. @Heimatloser
              Danke für Ihre Reaktion.

              Auf den ersten Blick dürfte es in etwa so sein/werden, wie sie in Ihren Fragen formuliert haben.
              In Minsk 2 wurde u. a. auch vereinbart, dass die ukrainische Regierung den Volksrepubliken ein Sonderstatus im Sinne einer weitgehenden Autonomie innerhalb des Staates einräumt und die entsprechenden Verfassungsänderungen vornimmt.
              Ich nehme an, dass hier so etwas wie eine Zweistaatenlösung vorweg genommen werden soll, die in Israel 1948 versäumt wurde, später nicht mehr durchsetzbar war und zu dem immerwährenden Spannungsherd im Nahen Osten führte.

              Dazu passt auch die Reaktion Zelenskys unmittelbar nach der Erklärung Putins, den Einwohner einzelner Gebiete der selbsterklärten Republiken Lugansk und Donezk von nun an die russische Staatsbürgerschaft in einem vereinfachten Verfahren erhalten können.
              Wichtig! Putin sagte nicht: „allen den Einwohnern der Volksrepubliken“, sondern schränkt auf „einzelne Gebiete“ ein. Und behält sich je nach Entwicklung der Angelegenheiten vor, diese Pass-Regelung auf die ganze Ukraine auszuweiten.
              Oder eben nicht.

              Zelensky dagegen will den „Vertretern aller Völker, die unter autoritären und korrupten Regimen leiden“, die ukrainische Staatsbürgerschaft verleihen. Vor allem den Russen, die angeblich „am meisten leiden“.
              Dieses Bekenntnis erfolgt noch VOR seiner Vereidigung als Präsident.
              Jemand muss ihm dieses Statement erlaubt haben.
              Der Tenor ist in etwa der selbe, wie zur Gründung des Staates Israel.

              Gruß D.C.

            2. „deutschland hat jetzt nicht so gravierende probleme mit wassermangel allerdings finde ich es schon auch von dieser seite her bezeichnend und interessant das man die einzige technologie welche in grösserem massstab energie für notwendige trinkwasseraufbereitung/wasserentsalzung bereitstellen kann, die moderne kernenergie, mit gewalt abschafft.“

              Naja, kommt drauf an, aus welcher Perspektive man das betrachtet.
              Daß der Wirtschaftsstandort europa und speziell die „brd/gmbH“ bewusst seit einigen Jahren herunter – bzw. mit 180 gegen Beton – gefahren wird, kann niemand mehr leugnen, und für diejenigen, die sich – aus welchen Gründen auch immer – Vorteile von „downgrading & Exodus“ + dem daraus resultierenden Chaos versprechen, macht das schon Sinn, sonst hätten sie dieses feine Süppchen mit all den guten Zutaten nicht auf den Herd gebracht. Nur haben eben auch sie mal schlechte Tage und es läuft nicht alles nach Plan. Die Fassaden bröckeln und so liesse sich dann vllt erklären, warum sich in letzter Zeit, auch die hartgesottensten mietmaulhuren hier & da einmal kritisch aus dem polit & medien-Fenster lehnen, sogar die blödzeitung hatte in der Vergangenheit gegen die kandesbunzlerin gewettert. Die gleiche Zeitung, die dieses Unheil erst mitaufgebaut und jahrelang mit über Wasser hielt. Wie auch immer…

              In diesem Zusammenhang – den Bestrebungen (+ der Probleme) der zions – hat sich neuerlichst Herr Pyakin geäussert. Und siehe da, seine These/n passen ganz gut in das oben beschriebene Szenario, will kurz-zusammengefasst heissen; Die Ursprüngliche Planung sah es vor, die Steuerungspunkte nach Iran und China zu verlegen, was aber wegen „is nich“ umgemodelt wird, und man eben jetzt das Intermarium als zukünftiges Verwaltungszentrum vorgesehen hat. Und da fällt mir dann automatisch wieder der olle kissinger und sein Statement „israel sei Geschichte“ ein… oO( ja, von wegen)!

              Neuseeland ist mAn ebenfalls ein Hotspot und dürfte erstmals durch die „Herr der Ringe „-Verfilmungen zu einiger Bekanntheit gekommen sein, aber ich habe so das Gefühl, daß es da nicht ohne Grund zur Sache geht.

              ps:
              Um Russophilus damit nicht gänzlich auf`n Sack zu gehen, habe ich den Link zum V.P.-Beitrag ausgelassen – wer`s aber gerne anschauen möchte, bei YT zu finden unter; „Was hat Israel mit der Visegrád-Gruppe zu tun? – Valeriy Pyakin 2019.02.25“

              Ich hoffe, das ist ok so.

              1. Ähm, ich hasse Pjakin nicht, denke nicht mal, dass er ein Dummkopf ist. Ich denke lediglich, dass er daneben liegt mit seinem Modell. Sie dürfen also ruhig links zu seinen Videos hier einstellen.
                Was ich nur nicht mag ist a) zuviel (oder sogar nur) Pjakin und b) häufiges „aber Pjakin meint …“.

          3. Wenn das Trinkwasserproblem im Nahen Osten mittelfristig nicht lösbar ist, dann muss natürlich die Zahl der Verbraucher reduziert werden. Exodus wäre ja nur ein Weg, um die Auserwählten mal wieder zu retten, die werden für ihr Überleben auch immer wieder Mittel und Wege finden.

            Geburtenkontolle wäre sehr nützlich. Und wenn das abgelehnt wird, dann muss eben auf den Topf ein Deckel, damit da nichts mehr raus kann. Irgendwann stellt sich dann vielleicht ein neues Gleichgewicht ein, in welchem nicht mehr Wasser verbraucht wird, als da ist.

            Ich, als noch-privilegierter in Europa lebender Nicht-Gutmensch, sehe nicht ein, warum wir für die Probleme in Afrika oder Asien verantwortlich sein sollten. Wir sollten uns da raushalten oder fair kooperieren. Gerne auch den imperialen Globalismus zurückschrauben.

          4. @ Don Carlos

            Danke für Ihre lesenswerten Ausführungen.
            Der „Minderheitenschutzvertrag“ von 1919 bot den „Garantie-Mächten“ ja eine ganze Menge Einfluss. Nicht nur unmittelbar für Polen sondern auch für dessen Anrainer.
            Primär sollte damit die polnische Inbesitznahme deutscher, weißrussischer und ukrainischer Gebiete (z. B. Oberschlesien trotz pro-deutschem Volksentscheid) rechtlich abgesichert werden, wie es mit der Curzon-Linie dann 1920 im sowjetisch-polnischen Friedensvertrag vereinbart wurde.
            Obendrein konnte man Rumänien (ungarisch-deutsche Minderheiten) und Jugoslawien mit diesem völkerrechtlichen Beispiel unter Druck setzen und alles Mögliche anzetteln. Siehe die Liquidierung der Tschechoslowakei 1939. Das war doch nicht nur Hitlers Werk! Zunächst musste doch der Gesamtstaat in seine drei Teile (Karpato-Ukraine, Slowakei und Tschechien) zerlegt werden, ehe das Protektorat gründbar war. Sogar Polen und Ungarn waren da willige Helfer.

            Aber jetzt zum nahöstlichen Problemkreis:
            Dass die Israelis (mit Mann und Maus) aus Israel und Palästina wegen Wassermangel und anderen „Schwierigkeiten“ abhauen werden, sieht nach einer „Pseudo-Lösung“ aus. Dass Scharfmacher oder Völkerrechts-Verbrecher sich eine neue Bleibe suchen werden bzw. „müssen“, schließe ich nicht aus. Unter veränderten politischen Verhältnissen wird denen gar nichts anderes als Flucht übrig bleiben, wollen sie sich nicht gerichtlich verantworten.

            Der Schriftsteller Stefan Heym hatte sich einst dahingehend geäußert, dass Deutschland doch als Wiedergutmachung für den Holocaust beispielsweise ein großes Stück Mecklenburgs für die israelische Besiedelung hergeben könnte, um endlich den Palästinensern Frieder und ihre Heimat zurück zu geben. Aber so richtige Begeisterung wollte in der BRD darüber nicht aufkommen (obwohl das vielleicht gescheiter wäre, als jede Menge anderer Kulturfremder hier aufzunehmen).

            Ich will das nicht weiter vertiefen. Die Leute, die in Israel und Palästina den Boden bebauen und handwerklich tätig sind, werden sich trotz knapper Ressourcen einigen müssen und können, wie sie gut miteinander auskommen. Dazu gehört ein gemeinsames Verständnis des Begriffes „Segen“, der allen zuteil werden muss. (Früher war das eine eindeutig physische Angelegenheit im Sinne von Land-, Wasser- und Weiderechten, die die Patriarchen ihren Erstgeborenen zu sprachen. Heute eine eher göttliche Angelegenheit, die sich auf die Naturkräfte und die menschliche Schaffenskraft als einen Teil davon bezieht).

            Mit der fortschreitenden (oder rezessiven?) Entwicklung gesellschaftlicher Produktivkräfte, scheint mir auch das alte jüdische Geschäftsmodell des Händlers unter Ware-Geld-Beziehungen ins Wanken zu geraten. Konnte er sich früher in viele arbeitsteilige Prozesse als Mittler einklinken, so tendiert das organische Zusammenwachsen des Kapitals dazu, ihn mehr und mehr da auszuscheiden und auf die Rolle des Groß- oder Einzelhändlers von Finalprodukten zu beschränken. Zumindest läuft die technische Verzahnung und sich verstärkende kaufmännische Kontrolle/Macht über alle Produktionsstufen (mittels Konzern-eigener Krypto-Währung) in diese Richtung.
            Man wird sich folglich ein neues „bodenständiges“ Geschäftsfeld suchen müssen. Wer sucht, wird auch finden. Hauptsache nützlich und segensreich. Ob nun in Israel oder anderswo.

            Da im Nahen Osten momentan Säbel-Gerassel und Waffeneinsatz im Vordergrund stehen, scheint nicht viel dafür zu sprechen. Aber den Leuten um Oppositionsführer Gantz wird am Ende nur dieser Weg offen bleiben.

  2. Passend zum Thema Realität: das kürzlich stattgefundene Belt and Road Forum wurde in „unseren“ Arschmedien nicht oder nur am Rande erwähnt (etwa auf Tagesschau24 als Laufschrift am unteren Bildschirmrand) . Natürlich gibt es sicher wichtigeres zu berichten, z.B. welcher Royal gerade wieder ein Baby oder welches Sternchen ein neues Arschgeweih tätowiert bekommen hat (NICHT Tätowiert zu sein ist übrigens der neue Ausdruck von Körperkult und Freidenken, das nur so am Rande).
    Deutschland hat zum BRF auch nur so einen Fettsack mit Hasenscharte (eigentlich ein würdiger Vertreter) geschickt, während andere einfach mal so ihre Staatschefs vor Ort hatten. Man bemerke in diesem Fall positiv: Orban. Wer war komplett nicht dabei? Amis (welch Wunder) und, Achtung: Indien. Ja, die Inder. Ich mochte die ja noch nie.

    1. @ TaxiMan

      Hier einige Fakten zum Forum: etwas mehr als 110(!) Interessensgruppen haben teilgenommen. Die Abschluss-Runde machten dann 39 Länder aus (darunter Vucic als letzter Redner):

      Vucic: „Wir können stolz und mehr als zufrieden sein. Ich bin beim offiziellen Mittagessen unmittelbar neben Xi gesessen; zu seiner rechten Seite. Ich durfte als Letzter reden; eine mMn besondere Ehre. Während der Runde kam einige Kritik aus dem westl. Lager, der Präsident Xi mit relativ KLAREN, direkten bis scharfen Worten entgegnete. Details dazu kann ich nicht bekannt geben; das steht mir nicht zu …

      (Anmk: natürlich kommt gleich im nächsten Atemzug eine Zusammenfassung von dem „was eigentlich nicht gesagt werden kann“ … das ist halt: typisch Balkan-Style …).

      Ich will ehrlich zu Ihnen sein! Weil China sich am schnellsten entwickelt und SIE (Anmk: wertewesten) China nicht einholen können (und schon gar nicht aufhalten können), erfinden sie einfach neue Regeln (die Chinesen wären „nicht transparent genug“ uvm.). Nur aus einem Grund: Sie können keine Konkurrenz akzeptieren! Sie wollen protektionistische Maßnahmen ergreifen, um ihre Märkte bzw. Wirtschaft zu schützen.

      Erst GESTERN waren alle für die Globalisierung, für offene Märkte und Konkurrenz. HEUTE ist KEINER mehr dafür! Heute müssten/sollten wir uns vor China schützen!

      Besonders stolz machte mich, dass ich als einziger – neben Präsident Xi – Applaus bekam; der ganze Saal applaudierte. Die Präsidenten von Kenia und der Schweiz u. a. sind sogar aufgestanden und haben mir gratuliert! Dabei haben ich nichts Außergewöhnliches/Weltbewegendes gesagt! Nur die Wahrheit! Offensichtlich ist die Wahrheit auf internationalem Parkett zu einem „unaussprechlichem, raren bzw. verbotenen Gut“ geworden …

      Im Anhang Putin zum Forum (unaufgeregt wie immer).

      Kleiner Auszug: Heute möchte China seine Produkte auf dem internat. Markt verkaufen. Das ist ganz normal! Viele andere Staaten machen doch dasselbe; z.B. Schweden oder Deutschland sind genauso exportorientiert. China ist bloß größer und hat viel mehr Produkte.

      https://www.youtube.com/watch?v=vUGj5eTsPUk

      1. Sehr gute Worte von Präsident Xi. So ist es, „Freihandel“ ist für den Wertewesten nur gut, wenn es in eine Richtung geht. Gut dass Vucic vor Ort war – man bedenke das Seidenstraßen Teilstück Budapest-Belgrad, welches die Chinesen ausbauen. Ich hege große Hoffnungen in dieses Projekt. Diese Länder im Osten sind nach 30 Jahren „Demokratie und Marktwirtschaft“ nur noch deindustrialisiert, ausgesaugt und tot. Selbst wenn die Chinesen als neue Herren so schlimm sein sollten, wie es die Wertewesten-Kröten ständig unken, werden sie wohl kaum toppen können, was der Westen nicht schon längst angerichtet hätte.

        1. @ TaxiMan

          Wir, Sie und ich, mögen vielleicht in einigen Teilbereichen (Stichwort: Nordkorea) nicht ganz einer Meinung sein, aber das hindert keinen von uns daran, bodenständig zu denken (außerhalb der Matrix).

          Ohne Russland (mit dem Schwert in der Hand) würde ich China ebenfalls um ein Vielfaches misstrauischer gegenüberstehen. UND wenn „die gelbe Rasse“ in Hinkunft missionarisch in „vom Teufel besessenen Staaten“ tätig werden muss/soll, dann soll es so sein (mMn ist ALLES besser als der heutige IST-Zustand in vielen wertewesten-Ländern) … alles unter dem „wachsamen Auge“ der Russen, versteht sich …

          Irgendwie erinnert das Heute, Hier und Jetzt an 1944/45:

          1. die Herrenrasse: der zionistische wertewesten-Mensch
          2. die Wunderwaffe: ALLES, was man Og. „verkaufen kann“ (am besten im Paket mit: Xi und Putin sind EIGENTLICH Vasallen der zionisten) und der Herrenrasse „dienlich ist (oder sie als unbesiegbar darstellt)“ bzw. Hoffnung schürt (auf kognitiver Ebene werden sogar Zombie-Untergangs-/Horrorfilme oder „der einschlagende Meteorit“ als „letzte Hoffnung“ verkauft …)
          3. die Wochenschau: heute eine 24h/Tag-Propaganda-Schau (Ziel: kognitive Steuerung)
          4. Untergangsstimmung: WEM glaube ich mehr? Meinen eigenen Augen, die die Bombeneinschläge in meiner Stadt sehen, oder der Propagandaschau?
          5. der ideale Zeitpunkt für: Gaukler, Heuchler, Wahnsinnige, Egomanen, Na(r)zissten uwm. (sprich: ein Eldorado für Geheimdienste)

          1. Allerdings, es ist ein bisschen wie in dem Film der Untergang. Möge der Untergang unserer amerikanischen Freunde noch ein Weilchen andauern, sodass Russland und China auch in Zukunft guten Grund haben werden weiter als ein Team zusammenzuarbeiten. Und (das betrifft vor allem China) ihre konstruktivsten Eigenschaften zum Tragen zu bringen.

            Was das andere angeht: es wäre ja auch langweilig, wenn alle immer einer Meinung sein würden. Und vieles aus der Perspektive eines Analysten – selbst wenn er noch so gut in einem Themenbereich sein mag – ist eben doch nur Kaffeesatzleserei. Meist zeigt nur die Zukunft, wer näher an der Realität lag. Obwohl ich es an dieser Stelle nicht ungesagt sein lassen möchte, dass ich das Thema Nordkorea schon lange verfolge. Mit meiner Sympathie für das Land bleibe ich dabei nicht hinterm Berg, ganz im Gegenteil. Und das als Christ, bzw. jemand, der das sein will. Mag man jetzt darüber denken was man will.

  3. Moin Russophilus,

    vielen Dank für Ihren neuen Artikel insbesondere zur Lage der Ukraine. Ich möchte Sie bitten hier nochmals nachzulegen.

    Was wäre geographisch denn bei einer Teilung der Ukraine das maximal erträgliche für Rußlands Generäle – wenn Sie so wollen: strategische Tiefe nach Westen, Verkürzung der Grenzlinien zum nato-Block? Können Sie einschätzen wie Rußland das (vermutlich) einschätzt?

    Als Link gebe ich mal folgende Karte zur Orientierung mit auf den Weg:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Ukraine,_administrative_divisions_-_de_-_colored.svg

    Zum Thema Christentum – das ist mir auch in letzter Zeit schon mehrmals durch den Kopf gegangen das es DIE Religion ist. Um allerdings den Islam (aus logisch – meiner Perspektive) beurteilen zu können, müßte ich den Koran erst einmal komplett lesen. Das ist definitiv auf meiner to-do-Liste.

    Bis dahin – für alle die Zeit und Muße haben hier mal ein besinnliches Gespräch mit Yussef, der vom Islam zum Christentum konvertiert ist:

    https://www.youtube.com/watch?v=CRk3AR9nIJU

    Generell finde ich es aber wichtig das wir uns nicht gegeneinander aufhetzen lassen – so wie es anscheinend geplant ist.

    Zum Thema micro$oft: Hier kann ich Ihnen nicht zustimmen, da es von Anfang an Schrott war. Glauben Sie das der Firmengründer einen besonderen Einfluß auf sein Unternehmen hat – z.B. wenn dieser ein Charakterschwein war man dies selbst 100 Jahre später noch merkt, z.B. am Umgang mit den Mitarbeitern durch die Personalabteilung?

    Von Bill Gates wird berichtet das er ein grottiger Programmierer war (also technisch schwach), aber eben sehr clever als Geschäftsmann(Marketingmann). Dass, was ich lange Zeit nicht verstanden habe: Das System gaukelt dem Nutzer vor es wäre einfach zu bedienen und alles (!) läuft sofort „out of the box“. Das fabriziert dann beispielsweise seltsame Fehlermeldungen unter Wörd wie: „Wörd kann nicht abspeichern, die Festplatte ist voll“. Eine fette Lüge!

    Wurstet ein Experte aber stundenlang in der Registry herum, so bekommt man das Produkt tatsächlich in einen brauchbaren Zustand. (Habe das jahrelang nicht für möglich gehalten).

    Linux ist ehrlicher: Es funktioniert sofort und dann dauerhaft – oder muß eben erst eingestellt werden. Die Lügenpedia berichtet übrigens das Linus auf seinem Chefsessel zurück ist – er hat versucht an sich zu arbeiten um seine Wutausbrüche besser unter Kontrolle zu kriegen (ich empfehle allen betroffenen hierzu das alte Testament – oder aber laute Rockmusik).

    Da die Entwickler bei Linux das Sagen haben sehe ich auch die Gefährdung durch Transgender als verhältnismäßig gering an. Insbesondere wenn man es mit den Fanatikern der reinen Lehre zu tun bekommt wie bei Debian GNU/Linux. Ich glaube aber auch das Sie nicht so ein GPL / Richard M. Stallman Fan sind 🙂

    1. Die Frage ist nicht, ob bill gates ein Genie ist (wie er gerne mal gezeichnet wird) oder ein mäßig begabter Techniker. Es geht um einen Zustand vorher vs. den jetzigen. Der Zustand vorher war, dass microsoft (wie berechtigt auch immer) Jahrzehnte lang eine Art Computer-Reich aufgebaut hat und dazu aus den fähigsten Leuten rekrutieren konnte. Heute allerdings vergraulen sie die guten Leute, wenn und weil die weiss oder gelb und/oder männlich sind und befördern und rekrutieren bevorzugt nach „nicht weiss oder gelb und möglichst kein Mann“. Bei anderen ami Konzernen sieht es ähnlich aus.

      Was windows betrifft, so sehe ich das anders. Wohlgemerkt, ich mag windows nicht, gar nicht, kein bisschen – und doch empfehle ich es nach wie vor immer wieder mal. Der Grund ist einfach: Es ist auf, ich nenne es mal „wenig computer affine“ Benutzer zugeschnitten und es wird von praktisch allen unterstützt; völlig egal, was für ein seltsames Gerät, es gibt einen windows Treiber, einstecken, fertig. So ist das jedenfalls in der überwältigenden Mehrheit der Fälle.

      Und ich weiss, wovon ich spreche; ich hatte selbst mal die Phase, wo ich kleineren Unternehmen empfahl, doch linux zu nutzen – und es war nicht schön, das kann ich Ihnen sagen. Zum Teil, das ist fairerweise zu erwähnen, auch weil vieles einfach völlig „ver-windowst“ ist. Netzwerk-Resourcen, insb. Laufwerke sind ein gutes Beispiel. Das ist nicht die Schuld von linux und die linuxer haben viel versucht, um das zu erleichtern, nur unterm Strich stimmt das Aufwand/Nutzen Verhältnis nicht und es gibt immer ein paar Ecken, wo’s einfach nicht funktioniert.

      Was die „politischen“ Veränderungen bei linux betrifft, so ist meine Aussage nicht die, dass Transen keine fähigen Entwickler sein können. Aber „Transe sein“, „schwul/lesbisch sein“, männlich oder weiblich sein *überhaupt* zu einem irgend relevanten Thema zu machen hat sich zuverlässig als schädlich bis zerstörerisch erwiesen. Übrigens irren Sie, wenn Sie im Kern team primär fähige, rein technisch orientierte Leute sehen. Es gibt dort auch erkennbar von Anfang an politisierende Leute und sogar Ratten. Eine davon ist sogar *sehr* mächtig und bekannt.
      Was Stallman betrifft, so kann ich gar kein Fan von ihm sein, weil (und spätestens seit) ich ihn persönlich und hautnah erlebt habe. Aber ich möchte nicht die ganze Diskussion zum Entgleisen bringen und fasse das (sehr hässliche und gewaltigen Schaden bringende) Thema „open source“ also gar nicht erst an.
      Eins aber muss noch kommentiert werden, nämlich dass „die Entwickler“ das Sagen hätten bei linux. Aha. Ich empfehle einen Blick auf die involvierten Konzerne (wie z.B. intel) und Organisationen, die *wirklich* das Sagen haben.

      Nun zu ukrostan. Mir scheint, die Fragestellung ist schon verbogen, u.a. und vor allem, weil sie letztlich aus einer ganz anderen Zeit kommt. Auch steht Russland heute anders da. Natürlich, das ist numal tief verwurzelt in der russischen Militär-Denke, möchte man nach wie vor gerne Pufferzonen um sich herum. Allerdings braucht und möchte die inzwischen auch der werte-westen, auch wenn er es (mit einer fest drückenden ami Pfote auf dem Maul) kaum ausspricht.

      Also fragen wir doch mal etwas ganz Einfaches: Wer hat wohl mehr Angst, Russland vor rumänien. polen, balten – oder die vor Russland? So viele nato Hampel gibt es gar nicht, die man dorthin verlegen und so Russland ernsthaft bedrohen könnte, dass die russischen Generäle auch nur ihren Tee etwas hastig trinken, geschweige denn in Bedrängnis geraten.

      Wenn trump den nato Vasallen höhere Verteidigungs-Ausgaben abverlangt, dann sagen die aus einem guten Grund in der einen oder Form Nein: Das „Gleichgewicht“ darf nicht gefährdet werden.
      Mir scheint, dass dieses „Gleichgewicht“ von vielen nicht richtig verstanden wird. Also, was meint das? Es meint *nicht* „ungefähr gleich viele Waffen“ oder atomar bestückte Raketen oder … Was es meint ist Folgendes: Europa muss zwar eine passable Verteidigungsfähigkeit haben, darf aber zugleich nicht die Schwelle überschreiten, an der Russland sich unwohl fühlt. Ähnlich, wenn auch weit weniger vital, ist es anders herum; Russland will nicht nur eine gute Verteidigungsfähigkeit, sondern es will auch – und das ist durchaus wichtig – nicht als Bedrohung wahrgenommen werden. Die Gründe der beiden Seiten sind allerdings stark unterschiedlich. Europa geht es um wirkliche Angst (wenn die Russen mal los marschieren, dann …) während es Russland vor allem, fast möchte ich sagen darum geht lieb gehabt zu werden; Russland möchte nicht der böse große Bär sein, ausgeschlossen sein.

      Und: Russland hat *gar keine* territorialen Ambitionen. Es will null weiteres Territorium. Dass es im Fall Krim anders gehandelt hat, hatte zwei wesentliche Gründe: 1) Es *musste* so handeln, um die weitgehend russisch-stämmige Bevölkerung (und seine Präsenz) zu schützen, 2) die Krim *gehört* zu Russland. Dass das zweitweilig anders war, war die Folge eines illegalen Willküraktes. Aus russischer Sicht hat man nichts weiter getan als einen groben Fehler endlich auszugleichen und einen weiteren (Nazi Terror gegen die Krim Bürger) zu vermeiden.

      Und, mal kühl betrachtet: Eigene Gebiete sind unattraktiv als Pufferzone. Auch deshalb ist Russland ein eigenständiges ukrostan lieber als ein (auch nur teilweise) einverleibtes.

      Zugleich gab und gibt es in ukrostan selbst (mehr als) einen großen Graben, den man z.B. auf Karten von Wahlergebnissen sieht. Und dieser Graben ist nun durch die Verbrecher in nazigrad noch ganz erheblich vertieft. Heute hofft man auf der westlichen Seite oft noch auf mehr westen (und wundersame Rettung durch den westen), während man im Osten ganz klar Richtung Russland orientiert ist – und das nicht ideologisch sondern ganz pragmatisch. Dort wird man anständig behandelt, dort findet man Kunden und kann Geschäfte machen, dort findet man gute Vorlagen für einen funktionierenden Staat und dort, bzw insb auch etwas dahinter (China) liegt die Zukunft. Und der kommende Machtpol dieses Planeten.

      1. @Russophilus,

        vielen Dank für Ihre lange und ausführliche Antwort. Sie haben Recht – der Linuxkernel wird von großen Unternehmen protegiert – und da liegt natürlich auch die Macht. Ich sehe das alles eher aus meiner Anwender-Perspektive, da ich seit 20 Jahren froh bin von Windows weg und bei Debian zu sein.

        Aber zurück zur Ukraine: Wenn ich den brzezinski jetzt richtig in Erinnerung habe, dann ist das schädliche die 1.) lange Grenze zu Russland, die 2.) spitz wie ein Keil in das russische Fleisch schneidet und 3.) keine Berge besitzt. Und diese Sicht ist veraltet? Bei der Krim war doch auch der ganzjährig eisfreie Hafen in Sewastopol wichtig mit Zugang zum Mittelmeer. Stellen Sie sich das mal als nato-Hafen vor! Wenn Sie einen Blick auf obige Lügipedia-Karte werfen, dann würde ich sagen: Schneiden Sie bei Schytomyr und Winnyja ab und Sie haben die Grenze beträchtlich verkürzt und zudem den Keil weg. Alternativ wäre evtl. auch eine Grenze entlang des Flusses Dnepr denkbar.

        Sie schrieben, es zielt auf eine Spaltung ab, deshalb meine Frage, denn das Land bleibt ja – auch wenn die Bewohner wechseln.

        Es scheint aber nach wie vor wichtig zu sein, das mit den Pufferzonen – auch wenn ich im Nuklearzeitalter das nicht mehr wirklich nachvollziehen kann. Die Reaktionszeit wurde durch die nato-Osterweiterung doch schon beträchtlich verkürzt.

        Ich hätte der nato erklärt: Sollte dieser Keil zum Problem werden: New York verarbeite ich als erstes zu Asche, deshalb braucht ihr auch keine taktischen Atomwaffen. Aber so einfach scheint es nicht zu sein?

        1. Zu breszinski: Ja, das ist die traditionelle Denke. Nur: Für Raketen ist es – anders als für Panzer – ziemlich egal, ob sie über Tiefebenen oder über Hügel oder Berge fliegen.

          Zur Krim: Nein, die wäre auch als nato Hafen keine erhebliche Bedrohung für Russland. Und zwar aus genau dem Grund, aus dem sie gar nicht erst zum nato Hafen wurde, weil der ami Flottenverband plötzlich eilig umdrehte: Oniks (und die landgestützte Bastion Variante).

          „Spaltung“: Vermutlich habe ich mich ungeschickt ausgedrückt. Das ist das *Droh-Potenzial*. Wollen tut Russland ukrostan nicht (sich „einverleiben“), auch nicht teilweise (was im Donbass schon zu arger Betrübnis führte).
          Aber 1) kann mit dieser Bedrohung ein Rahmen und einiger Antrieb für Verhandlungsbereitschaft des ukro Chef-Komikers erzeugt werden und 2) wird damit für den schlimmsten Fall vorgesorgt (z.B. *Natürlich* könnte Russland seine eigenen Bürger (in Ost-ukrostan) zu einem Referendum einladen (und sie dabei schützen).

          Aber nochmal: Die zumindest stark bevorzugte Absicht Russlands ist Befriedung und die Rückkehr zu zumindest etwas Vernunft sowohl in ukrostan wie auch in den Beziehungen.

          1. Sie stimmen also zu das es im Atomzeitalter keine Rolle mehr spielt?

            Die werden sich (auf beiden Seiten) denken: die Raketen fliegen sowieso niemals (außer wir haben einen Computerfehler oder ein Mißverständnis) – also bleiben wir bei traditioneller Absicherung.

            Zur Krim: Das wäre schon eine Enttäuschung wenn Russland über die Nordpassage oder Indonesien ins Mittelmeer müsste, vom Gesichtsverlust ganz zu schweigen.

            Sie sehen ja wie fest wir in ami-Hand sitzen, mit „europäische Einigung“ voranbringen meint brzezinski „dauerhaft dem Zionismus unterwerfen“. Eine Besserung für die Ukraine ist da schon gar nicht in Sicht. Es sei denn wir hätten endlich den lang ersehnten Zusammenbruch des Finanzsystems.

            Vielen Dank für Ihre Erläuterungen.

      2. Es wäre schön, wenn man auf Ausdrücke wie NaziSchlagMichEndlichDochNochTot verzichten würde. Ich habe die Begrifflichkeit um dieses Thema herum mehrfach, auch andernorts, näher hinterfragt und musste dabei feststellen, dass in diesem Zusammenhang so ziemlich Alles mit einer bewussten Unschärfe hinterlegt ist. Man muss nur tief graben, dann stellt man fest, dass unter dem Begriff NAZI auch heute noch, wie damals auch, so einige Ratten ihr Unwesen treiben, die mit den NationalSozialisten, außer Arschkriecherei, rein gar nicht zu tun hatten. Nazigrad (NationalZionismus) assoziiert schon als Begriff zwar in die richtige Richtung, wird von Vielen aber nicht verstanden. Diese Vielen assoziieren damit NationalSozialistische Denke und Handeln, also Historie, von welcher sie absolut gar keine Ahnung haben, außer jenem Müll, der Ihnen aus der zionistisch-angelsächsischen Ecke vorgegeben wird. Das fängt schon damit an, wie man sich FÜR DAS EIGENE VOLK engagiert, und zwar nicht, indem man es zerstört, sondern indem man es zur Größe führt. Ich will das Thema nicht erneut vertiefen. Es hängt mir mittlerweile kilometerweit zum Hals heraus.
        Ich z.B. bezeichne mich als NationalSozialist, habe den allergrößten Respekt vor den Leistungen der damaligen Gesellschaft, will mich aber nicht ständig für etwas verantwortlich machen lassen, was ich nie begangen habe. Und mit den Nazis aus Ukrostan will ich mich schon gar nicht in einem Atemzug assoziieren lassen.

      3. Hallo Russophilus, danke für die neue Analyse und Ihre erläuternden Antworten! Sie tragen maßgeblich dazu bei, dass ich ein mehr und mehr schlüssiges Bild zur geopolitischen Situation heute entwickle.
        Danke auch an die vielen guten Kommentatoren! Hier zu lesen, dabei zu sein, gibt mir das Gefühl nicht vollkommen allein dazustehen, inmitten von gehirngewaschenen Menschen die sich selbst mit Freude „Verbraucher“ nennen….

  4. „da reicht ein Blick auf die Beharrlichkeit des merkel-Regimes in Sachen Nordstream Pipeline“

    Vermutlich aber auch nur, weil die Industrie den Idioten in Berlin das so aufgetragen hat weil damit vitale Wirtschftsinteressen verknüpft sind. Sicher nicht wegen dem Normalverbraucher – soll der doch erfrieren oder das zehnfache für ami-Frackinggas bezahlen. Für die Technokraten der Wirtschaft aber zählen nunmal die Fakten wie Wirtschaftlichkeit und Liefersicherheit weit vor dem ideologischem Geschwurbel.

    1. Die Industrie als wahrer Herr? Wirklich? Die selbe Industrie, die merkels „Primat der politik“ und zig Milliarden resultierende Verluste brav hingenommen hat?

      1. Das ist ein Argument. Ich vermute nicht die klassische Industrie – da es diese ja auch so in der Form bei uns nicht mehr gibt – aber einige große „Parteispender“. Ein Chemiegigant zum Beispiel. Alles was energieintensiv ist und Gas bracht, außerhalb von Lieferengpässen durch unberechenbare Transitländer und teurem Frackinggas vom anderen Ende der Welt.

    2. Russophilus, erst mal danke für den anregenden Artikel und die ergänzenden Kommentare.

      Bei dem Thema „Nordstream II“ stellt sich bei mir allmählich der Verdacht ein, dass wir die Inbetriebnahme vielleicht doch nicht so schnell erleben werden. Seitens der usppa laufen rabiate Bemühungen, das globale Angebot an Kohlenwasserstoffen zu reduzieren (Ziel: Preise treiben).
      Einige „Spieler“ werden mitspielen, um den Initiatoren und Verbrauchern die nötige „Experience“ hinsichtlich der Folgen zu verschaffen. Und sei es, indem der Iran die Straße von Hormuz schließt.
      Das wäre dann der Moment, wo sich Merkel davon stehlen wird, damit andere die Suppe auslöffeln. Nach dem Motto: „Wer Anderen eine Grube gräbt…“ (mit seiner Klima-Politik)…

      Sollten tatsächlich ab Juni die Erdgas- und Erdölpreise rapide steigen, dürfte Wirtschafts- und Finanzkrise für den „Wertewesten“ unübersehbar werden. Noch dazu ein Hauen und Stechen in der EU, in der die Machtverhältnisse durch den Brexit infrage gestellt sind. Ohne die Unterstützung durch Großbritannien wird sich die deutsche Austeritäts- und Exportpolitik gegen die „Südeuropäer“ nicht durchhalten lassen. Kommen dann Macrons „EU-Reform-Ideen“ noch zum Zuge? Oder wird der „EU-Laden“ gleich ganz aufgegeben?
      Tja. Mal sehen. – Vorsichtshalber sollten wir die „große Inflation“ mit einplanen, auch wenn der Angebots-Überhang auf sinkende Verbraucherpreise deutet.

    3. Wenn „die Industrie“ als Verbraucher bei der Energieversorgung mehr zu sagen hätte, dann wäre wohl schon längst Schluss mit der „Energiewende“, und dann gäbe es wohl auch keine so blühende Klima-Hysterie.

        1. Also ich habe schon den Eindruck, dass Atomenergie (billig, sauber, grundlastfähig) verteufelt wird zu Gunsten teurer und unbeständiger Flatter-Energie. Immer mit dem Ziel, unserem Land maximal zu schaden.

          Da passt der Einsatz der Merkel-Vasallen für die stabile Gasversorgung gar nicht recht ins Bild. Aber vielleicht ist Russland klar, dass Kontinentaleuropa früher oder später in den russischen Einflussbereich rutscht, und da setzt man dem unartigen Kind einfach mal ein paar Grenzen, weil man es ja vor der Selbstzerstörung bewahren will. Den ganzen Wind- und Solar-Sondermüll dann zu entsorgen, wird zwar auch nicht billig, aber zumindest rund um Deutschland gibt es ja noch genug Atomkraftwerke, und vielleicht bekommen wir dann bei uns schon die der nächsten Generation, die dann den sogenannten „Atommüll“ als wertvolle Ressourcen verwenden. Greta und die Klima-Kirche-Anhänger sollten doch jubeln. Doch um CO2 geht es ja dabei gar nicht wirklich.

          Ich bin in meiner DDR-Kindheit mit Atomino aufgewachsen (http://www.ddr-comics.de/atominoi.htm), das hat mich geprägt, ich bleibe wohl mein Leben lang ein großer Fan von Atomenergie. Vielleicht kann ich mir mal einen kleinen Atom-Block zu autonomen Stromversorgung in meinem Garten stellen!

  5. „Unterm Strich sage ich nun etwas, das zu sagen ich nicht nur nie gedacht, sondern für geradezu ausgeschlossen gehalten hätte: Das Christentum ist die eine wahre Religion.“

    Nun ja, was ist denn das Christentum? Wir alle hier wurden vor 1000 Jahren *vatikanisiert*. Würden wir z. B. über das „Heiden- oder Kath*arier-tum“… sprechen, da wäre man m. E. schon näher dran, was man vor 1000 Jahren unter das sogenannte „Christentum“ verstanden hätte.

    Daher kann ich dem ganzen Teile und Herrsche Instrument „islam vs christentum“ nur mäßig etwas abgewinnen. „Kampf der Kulturen“ ist die Promotion, unter der das hier vermarktet wird.

    Ich persönlich möchte hier nicht den nützlichen Idioten spielen, der sich vor den Karren spannen lässt. Und da es scheinbar auch keine anderen juckt bzw. diese nicht verstehen (wollen), welches Instrument zu deren eigene Vernichtung gespielt wird … lehne ich mich zurück und hoffe mich aus dem Spielfeld so lange wie möglich halten zu können.

    Daher bete ich auch für einen dritten Weg – neben diktator und/oder untergang. Das fällt aber schwer, wenn man sich mit Leuten unterhält, denen Er*kenntnis oder oder Wahr*heit nur ein Dorn im Auge scheint. „Ich möchte das so nicht glauben“ ist da nur eine Antwort, die einen entgegen gebracht wird…

    Ansonsten vielen herzlichen Dank für Ihre Analyse.

    1. „Teile und herrsche“? Das sagte ich nicht. Auch bin ich mir durchaus bewusst, dass das, was heute unter Christentum läuft, nur noch wenig mit Christus‘ Lehre gemein hat. Aber ich komme nicht umhin zu sehen, dass es offensichtlich einen global koordinierten Feldzug gegen das Christentum gibt. Dem Umstand, dass die Täter dabei häufig muslime sind, messe ich wenig Bedeutung bei; die sind einfach praktisch als Schlächter zu nutzen und werden beizeiten selbst entsorgt.

      Was den dritten Weg angeht: Wir leben de fakto bereits in einer Art Diktatur! Vielleicht hätte ich besser formulieren und von einer *offenen und offensichtlichen* Diktatur sprechen sollen.

  6. Der Artikel bringt vieles auf den Punkt (hervorzuheben: „guter UND böser Kinderficker“ in ein- und derselben „Märchengeschichte“ … Wie geht das?).

    Einige Gedanken zu zwei Punkten:

    1. Die „verschiedenen Hautfarben“ (früher einmal auch Rassen genannt): wenn wir uns mit dem Gedanken (auch nur Ansatzweise anfreunden könnten), dass ein, zwei Rassen evtl. bereits LÄNGERE Zeit auf der Erde „stattgefunden haben“, während andere viel später „kamen“, wäre einiges verständlicher. Vielleicht geht es – in dem Sinn – um keinen Intelligenz-Wettkampf (ein Gedankengang, der uns von den Ideologie-Gesellschaft-Vordenkern aufgezwungen wurde … obwohl sie „ganz genau wissen, was Sache ist“ … generell ist ja das Rassen-Thema ein Tabu-Thema, was einen schon aus diesem Grund mehr als hellhörig werden lassen sollte … eben nach dem Motto: IMMER das Gegenteil (SIE) behaupten bzw. (WIR) annehmen), sondern um Gruppen, die – schlicht und ergreifend – in verschiedenen Klassen (Schulstufen) „unterwegs sind“.

    Eine Sonderstellung haben hier die „gemischten Rassen“ (die Grauen), aber das würde zu weit führen und vermutlich für einige „nicht verdaulich sein“ … nur so viel: wer in einer niederen Schulstufe ist, möchte evtl. eine Klasse überspringen OHNE dafür viel zu lernen … dafür sind ihm alle Mittel recht.

    2. Ukraine: Ich glaube nicht einmal, dass der alte Präsident gar arg versagt hat. Sie spulen das nach Schema ab (1. Schritt: einen „Erfolgreichen/Oligarchen“ an die Macht bringen, da die Menschen hoffen, dass er sie ebenfalls „reicher als reich“ macht (den kann man dann auswechseln oder „ewig behalten“; je nachdem, was passend ist); 2. Schritt (bei Unzufriedenheit im Volk, da es die Verarsche nicht mehr mitmachen will, da sich der Reichtum – oh Wunder! – nicht eingestellt hat): der Mann aus dem Volk, der ihnen wieder „Hoffnung gibt“ (da er ja: „SELBST zu den Getäuschten/Enttäuschten gehört“ und das Ding wieder zurechtbiegen wird …); 3. Schritt wäre dann ein General/Diktator, der „die letzte Hoffnung“ darstellt … usw. usf.).

    Im Anhang der russ. UN-Botschafter zum Thema Ukraine (mit dt. Untertiteln … unaufgeregt und dennoch geradlinig); Motto der Rede: FÜNF JAHRE LANG haben wir uns das nun angesehen; JETZT sind wir an dem Punkt angelangt, wo wir nicht mehr zusehen werden …

    https://www.youtube.com/watch?v=JodOT8_LucQ

    1. Wir können froh, glücklich und stolz darauf sein, unter uns Menschen mit Wassili NEBENSJA – selbst der Name ist, unter dem Gesichtspunkt einer gewissen reflektorischen Trunkenheit, Programm – noch solche politisch außerordentlich begabten Handwerker zu haben. Gewiss entstammt das nicht primär seiner „Feder“. Er ist aber nicht nur das Sprachrohr sondern Mitglied einer politische und kulturell ausgezeichneten GeistesKunstElite, die in unseren westlichen Längengraden so gut wie gar nicht mehr vertreten ist.

      Es ist schön hier im Dorf!
      Und wenn man, jetzt im Vergleich zu andernorts, im BlogGeschehen, wieder sieht, wie außerordentlich tolerant der „Dorfpolizist“ mit Enkidu Gilgamesh umgeht, der eben auch etwas für ihn Wichtiges beizutragen hat, muss ich einfach nochmal eine Kontonummer hevorkramen.
      😉

  7. Koennte mir vorstellen, dass
    Nordstream 2 fuer Merkel soetwas
    wie ihre ganz persönliche kleine
    Lebensversicherung darstellt.
    Ihr kleiner Plan B, den sie fuer den Michel aber voellig ablehnt.

  8. Vielen Dank für diesen wieder einmal hervorragenden und komplexen Artikel.

    Im folgenden möchte ich mich nur auf einen Triggersatz im heutigen Artikel beziehen (Entschuldigung, alles Weitere wäre zu viel):
    …und b) hinter Terrorismus praktisch immer staatliche Organisationen stecken.

    Aufgewachsen mit der RAF-Legende und vielen Gladio-Märchen, fragt man sich schon sehr früh:
    – was denkt so ein Mensch, der mit Sprengstoffgürteln oder Maschinenpistolen o.ä. „einfach so“ Massaker verübt?
    – Hat der keine Freunde? Keine Familie?
    – Hat derjenige keinerlei Selbsterhaltungstrieb?

    Psychologisch ist das offiziell vermittelte Bild eines „Terroristen“ völlig ohne Bestand. Viele Streifen aus der Retorte Hollywoods hatten die Absicht der Menschenmasse ein Bild des „klassischen Terroristen“ zu vermitteln der:
    – einsam in einem Keller sitzend an Bomben bastelt
    – als infiltrierender „Schläfer“ jahrelang eine Familie gründet und seine Kinder gross zieht
    – sich vor der gesamten Welt bis zu seinem „grossen Auftritt“ versteckt
    – sich zu irgendwelchen Gebeten in zugigen und zugefüllten Ecken mit Gleichgesinnten trifft
    – und/oder dabei rein zufällig am anderen Ende der Welt viele „beste Freunde“ hat, denen er „helfen“ muss
    – dabei stets nur die neuesten und schrecklichsten Waffen besitzt und nochmals verbessert
    – jederzeit an das dafür benötigte Material herankommt
    – stets weiß wo der Gegner sitzt (auch wenn er vorher nur Jahre im Keller gehaust hat)
    – und auch noch Jahr für Jahr 24 Stunden/Tag bereit ist sich selbst seiner „Idee und Mission“ zu opfern

    Schon als schlafendes Schaf habe ich mich oft gefragt, wie das rein menschlich in der Psyche funktionieren soll.

    Seit den 80er Jahren werden wir mit dem Phänomen „Selbstmordattentate“ medial verblödet.

    Ein Phänomen, das erstmal im Iran-Konflikt in der Geschichte in der modernen Form auftauchte und zunächst für den Normalmenschen nahezu unvorstellbar schien, heute aber tagtäglich in abgestumpfter „Medienrealität“ als Narrativ und „real“ präsentiert wird.

    Ich frage mich schon lang:
    – egal wie verblendet
    – egal wie fanatisch
    WER würde das Einzige und Kostbarste was für das ICH selbst „real“ ist… wer würde freiwillig sein LEBEN einer „Idee“ opfern?

    Jaja, auch dafür gab es dann cineastische Narrative von gestörten Psychopathen aus Hollywood (da liessen die Dunklen wohl etwas Maske fallen um nicht völlig unglaubwürdig zu werden)…

    Im Ernst: WER auf dieser Welt „opfert“ freiwillig sein Leben für eine blödsinnige „Idee“? (Eine Lachnummer dabei: Wie soll sich der extreme Islamist nur etwa 40 Jungfrauen in der Ewigkeit die er im Nachleben hat nur einteilen?)

    Zu extremen Taten kann auch der skrupellose Mensch nur gebracht werden wenn er:
    a) massiv (unter Todesandrohung) erpresst wird oder
    b) sein Nachwuchs/Familie direkt vom Tod bedroht ist

    Rein psychisch lebt ein einzelner Mensch der sterben WILL höchstens einige Monate:
    da die Psyche das Sterben anstrebt wird der Körper dies ungefragt ausführen. (Siehe viele Studien zu Psyche und Krebs etc)

    Diese Woche gab es drei Ereignisse, die eine lange im Hinterkopf gehegte Gewissheit bestätigt haben:

    1. Anschläge in Sri Lanka (in einer langen Kette von vielen „Selbstmord“-Anschlägen weltweit seit den 80ern) – mit unglaublich vielen offensichtlich sinnlosen Opfern (scheinbar sinnlos, bis man der Spur des Goldes im Stellvertreterkrieg folgt…)

    2. Der neuesten Übersetzung eines Pjakin Interviews aus dem März dieses Jahres
    Stelle ab Min. 10:30 abspielen:
    https://www.youtube.com/watch?v=Ed6CPMe3VXU
    (Ich weiss, sie Russophilus mögen den vielleicht nicht immer, oder immer noch nicht…aber beachten Sie bitte dass er auch bereits seit mindestens 2015 die geplante künftige Teilung ukrostans vorhersagt, die nun langsam abgewickelt werden wird…).
    Zitat der Stelle aus dem Interview: Es gibt überhaupt GAR KEINEN internationalen Terrorismus. Der internationale Terrorismus ist nichts weiter, als das Ergebnis der Geheimdienstaktivitäten bestimmter Länder…

    3. Ihr Artikel heute… …und b) hinter Terrorismus praktisch immer staatliche Organisationen stecken…

    Es würde mich sehr wundern, wenn es auf dieser Welt tatsächlich irgendwo irgendwelche „spontan radikalisierten Terroristen“ als Einzel- oder Gruppentäter tatsächlich gäbe…

    RAF, NSU, ISIS, Al-Nusra und wie auch immer sie genannt werden: alle entstammen einer Backstube: der der staatlichen – und inzwischen auch sehr privaten (s. Blackrock/-stone etc) internationalen „Dienste“

    Qui bono?

    1. Sie unterschätzten wie leicht es für jemanden ist, der sich innerhalb der moralischen Grenzen seiner Religion, seiner Gesellschaft und Zeit zu bewegen glaubt, sein Leben zu opfern..

      Sie kennen sicherlich Kamikazeflieger, die weitaus meisten haben dies freiwillig getan.
      Oder lesen Sie mal die Biographie von General Nogi.

      Andrej Tarkowskij hat in „Die versiegelte Zeit“ sinngemäss geschrieben: „Wer nicht bereit ist sich eines Prinzipes oder eines anderen Menschen wegen selbst zu opfern, hat schon seine Menschlichkeit verloren“.

    2. @alligator79:
      „Der neuesten Übersetzung eines Pjakin Interviews aus dem März dieses Jahres“.

      Also ich finde das Instrumentarium (die Generelle Steuerungstheorie) sehr interessant, da sie die Möglichkeit eröffnet die oberste Stufe: Die des ‚Prädiktors‘ alias globale Steuerung der Supra-Nationalen Sphäre, jenseits von UN-Gelabber zu beschreiben und zu begreifen. Dieses wurde offensichtlich in der UdSSR entwickelt, da es dort keine ‚Eliten‘-Ausbildung gab wie sie im Westen an ganz ausgewählten Privatschulen serviert wird für das Führungs- und Spieler-Personal (Letztere rekrutieren sich aus der Führungsebene), und dem Wunsch dies theoretisch zu durchdringen und somit aus dem Dunkel zu heben.
      Ich finde die Analysen Pyakin’s interessant aber nicht die reine ‚Wahrheit‘, da dazu das spezifische Format dieser Frage-Stunden eigentlich nicht taugen ein vollständiges Bild zu erstellen, auch sind seine Aussagen häufig subjektiv eingefärbt und es bestehen erhebliche Lücken und Fragen zu seiner spezifischen Sicht im Ganzen. Es ist auch ein wenig sonderbar dass das Grundlagenmaterial nur sehr schwer zu bekommen ist.
      Das als faktisch objektiv hinnehmen einer Globalisierung – einer supra-stattlichen Sphäre ist ja eigentlich nichts Neues, neu ist die klare Erkenntnis dass NATÜRLICH Gruppierungen schon längst auf dieser Ebene GEZIELT operieren. Für diese Sphäre Instrumente der Analyse und somit der Einflussmöglichkeit zu haben ist auf jeden Fall zu begrüssen – ich jedenfalls werde versuchen mir das Grundlagenmaterial zu beschaffen.
      Wir hier in Europa sitzen ja im Zentrum eines Wirbelsturms (nicht im Auge) – es ist extrem schwierig Antworten zu finden was in Europa auf der globalen Sphäre wirklich abläuft, Brexit, FR-GE Verhältnis, EU – Nicht EU, Amis EU, Merkel, Macron, wer spielt in welchem Team etc. etc., das hat eine paralysierende Wirkung gerade auf uns die ein klareres Bild benötigen um Dynamiken richtig einzuschätzen (z.b. Gelbwesten).

  9. Wieder ein gescheiterter gay-dodo – „putsch“ bzw Inszenierung. … man kann die Typen nicht mehr ernst nehmen! Wie verzweifelt müssen die sein?! Jämmerlich!

    1. … und die amidioten haben noch mehr Lärm gemacht als unlängst. Jeder, der sich dort für wichtig hält, hat das Maul aufgerissen und erklärt, dass amärrika so was von voll hinter gülle dodo und der „demokratie-Bewegung“ steht.

      Meine Vermutung: Die haben Kompensationsdrang weil die Russen gerade bei der Begegnung mit Kim – der den amis nach dreisten Drohungen sinngemäß gesagt hat „fickt euch, ihr Idioten“ – vorgeführt haben wie Profis agieren und wie internationale politik funktioniert. Das war natürlich demütigend für die amis, nachdem sie das dumme Maul so aufgerissen hatten.

      Und weil amis nun mal amis sind, haben sie daraus nur „gelernt“, das dumme Maul eben woanders, in VZ, groß aufzureissen.

      Hat aber auch sein Gutes. So führen sie der Welt deutlich vor, was für impotente debile Hanswurste sie sind und dass wirklich kein Land sie ernst nehmen sollte.

      Putin hat bei der Gelegenheit (Kim) übrigens öffentlich angemerkt, auf der internationalen Bühne zähle nicht Faustrecht sondern internationales Recht. Auch wenn seine Anmerkung insofern sinnlos war, als gerade die amis, die dieser Erkenntnis am dringendsten bedürften mindestens 3 Generationen brauchen werden, bis einem ihrer „Experten“ ein Licht aufgeht und der mal „internationales Recht“ im Lexikon sucht.

    2. …Operation Freiheit wurde ‚gelaunched‘ – es wird immer klarer die Venezuela – Show ist eine Kanone die in erster Linie rückwärts schiesst. Trump muss die USA zuerst desavouieren und demontieren er ist eine Figur welche eine Aufgabe bekommen hat – die Landeseliten die auf der globalen Ebene spielen (falsch, da sich die Lage grundlegend geändert hat) zu neutralisieren und die usppa verspätet umzuformatieren und auf sich selber zurückzuführen – im Idealfall – mit minimalem Blutverlust für die meisten Beteiligten.
      9/11 kann man auch deuten – als die Türme fielen – sprich die Ansage dass die usppa in ihrer Aspiration auf Welthegemonie demontiert werden wird, was – welche Ironie – auch genau das einzige Resultat sein kann wenn ein gewichtiger Teil im Land gegen die eigene Bevölkerung ‚Krieg‘ führt.
      Auf gewisse Weise ist Trump tatsächlich ein ‚Helfer‘ für die globalen Spieler Putin und Xi. Was die dritte Partei angeht – die Akteure des Imperiums diese repositionieren sich in der neu geschaffenen Matrix (sie müssen) – sie wissen dass ein grosser Krieg zu grosse Risiken birgt. Das Imperium ist noch lange nicht geschlagen aber muss den erzwungenen Veränderungen der Weissen Rechnung tragen. Stellt sich die Frage ob und wie sich Europa positionieren und verhalten wird, das ist ja zur Zeit noch sehr verdeckt und undeutlich.

      1. Europas Verhalten? Es befindet sich in dem Status „finden-wir-heraus-wie-kopflose-Hühner-einen-Ausweg-aus-ihrem-Dilemma-finden“.
        Diese sonderbaren „eliten“ der eu durchleben im Augenblick die Erlebniswelt der gespaltenen Persönlichkeiten (Schizophrenie).
        Russland und China locken, u.a. mit Seidenstrasse, Öl und Gas und anderen Leckereien.
        Sie setzen den Plan der amis um, nur umgekehrt: letztere wollten einmal China von Russischer Seite wegkaufen mit Jobs und Investitionen usw.
        Jetzt wird versucht die eu kolonie den amis abzukaufen. Glasperlen und allerlei Glitzerzeug wie in der Klonialzeit, wo die Wilden so gekauft wurden.

        Fehlt noch, dass sich die weiblichen Eingeborenen hier auf der halb-Insel eu sich freiwillig Baströckchen anziehen und Willkommens-Tänze aufführen – ähhh, halt, das machen die ja schon.
        Nur tanzen die für die falschen, nähmlich für diejenigen neuankömmlinge mit (Menschen-) Knochen im schwarzen Haar und die große Kochtöpfe mitgebracht haben.

        1. Ich denke der Zuspruch zu den nach Europa gelockten lässt mehr und mehr nach. Dieser „Zuspruch“ ist nur durch Gewalt und Zensur aufrecht zu erhalten. Klar, es gibt auch die komplett verdrehten aber die sind eine Minderheit, dazu gehört auch der ganze gender Schwachsinn usw. ..

            1. oh Gott oh Gott.
              Sagen Sie das nur der kasner nicht, die startet sonst umgehend ein neues Anwerbeprogramm für die armen kanibalen die es noch nicht hierher geschafft haben.

    1. Ja, dieses Glanzstück an Dummdreistigkeit kann man „erstaunlicherweise“ überall da finden, wo man danach sucht.
      Dieser Tage sah ich dann (in einem YT-Beitrag) einen j.biden (us-präservativanwärter 2020) irgendwo auf ner Bühne sitzen, und damit prahlen, daß er ebenfalls ein echter Schweinehund ist… alles für Ehre und Vaterland, versteht sich!

      Es mag für die Kurzweil ja ganz interessant, teils auch unterhaltende Momente haben, aber an welcher Stelle wir hier in Buntland davon provitieren sollen, daß sich diese Drecksäcke nunmehr gegenseitig mit Dreck bewerfen, erschliesst sich mir nicht. Mir will es so scheinen, daß das „Brot & Spiele-Programm“ auf vollen Touren läuft, die wirkliche Party, findet ganz wo anders statt!

      https://www.anonymousnews.ru/2019/04/26/skandal-urteil-in-aachen-fluechtlinge-duerfen-auch-weiterhin-luegen-falschangaben-nicht-strafbar/

      Ich komme so langsam an einen echten Tiefpunkt!

      1. @TB

        Ich hoffe für Sie und uns, dass die Europa- Parlamentswahlen für einen Aufheller sorgen wird.

        – Verloren ist nur der welcher sich aufgegeben hat.

        1. Bez. eu-wahl stellt sich mir die Frage ob man überhaupt Energie investieren sollte…. (um nicht verschwenden zu schreiben)…

    2. Banditen müssen von Berufes wegen lügen, wenn sie nicht totale Versager sein wollen, so sind nun mal die Regeln – denn auch das Barbarentum (nicht die gesch. Barbaren sondern der gängige Begriff) unterliegt unveränderlichen Clan-Regeln.
      Es ist meist nicht zielführend zb. dem Nachbarn offen und erhlich kund zu tun, dass man ihn nächstens ausrauben wird.

      Die Nihilisten/Barbaren brauchen ständig ein fremdes Substrat dass sie sich einverleiben können deshalb sind sie sehr für ‚offene‘ Gesellschaften – sie brauchen die unmittelbare Nähe um ihr Werk zu tun – fehlt ihnen dieses Substrat dann tendieren sie dazu sich selber zu zerfleischen wenn unbarmherzig Differenzen aufbrechen – denn ihre ‚DNA‘ ist nun mal so wie sie ist – recht stabil – und widerstandsfähig gegen Veränderung, sonst gäbe es sie ja nicht seit Abertausenden von Jahren.

  10. Dies & Das: die Westbalkan-Konferenz in Deutschland; Realität und Matrix (sprich: Lüge, Ignoranz und Arroganz):

    https://www.youtube.com/watch?v=fFLqizP7V4k

    Im og. Beitrag sehen Sie die 10 Teilnehmer „wunderschön“ aufgereiht. Betrachten wir die Teilnehmer etwas genauer: 8 Staaten haben den Kosovo anerkannt; zwei Staaten (Serbien und Bosnien) nicht (Frage der Serben: warum sind Rumänien, Bulgarien oder Griechenland NICHT eingeladen worden? … übrigens haben die gemeinsam einen Brief an die eu verfasst, von dem wir vermutlich niemals erfahren werden …).

    Die schärfsten Attacken gegen die Serben wurden – neben Albanien und dem Kosovo – von Bosnien geritten! Wie geht das? Bosnien hat den Kosovo doch NICHT anerkannt! Ganz einfach! Man (merkel & macron) haben nicht etwa den Vorsitzenden des Präsidiums von BiH (also das de facto Staatsoberhaupt von Bosnien … das wäre dann der Serbe Dodik) eingeladen, sondern einen Typen der die Bosniaken (Moslem) vertritt (lt. serb. Präsidenten Vucic, waren dagegen die Kroaten und „Montenegrini“: relativ normal bis anständig).

    Nun zu den Details (aus denen man VIEL über die Matrix lernen kann … der eigentliche Sinn und Zweck des ganzen Kommentars … man möge: lesen UND vergleichen). Die Serben haben einen Gebietsaustausch vorgeschlagen (Nordkosovo gegen überwiegend von Albanern bewohnten Gemeinden in Südserbien). Hintergedanke: „Es ist zwar nicht das Gelbe vom Ei, allerdings würde es Befriedung bringen“. Der Vorschlag wurde von ALLEN abgelehnt (Fragen von Vucic an merkel: „Sie sind also gegen Grenzverschiebungen? Waren Sie das auch, als Ihr Land den Kosovo anerkannt hat? Sie (D) haben über Jahrzehnte gepredigt: „Eine Nation (die Deutsche); ein Land“. Die Albaner haben – als einzige in Europa – nun ZWEI Staaten (außer man meint, dass die Kosovaren eine eigenen Nation darstellen …). Was glauben Sie, was die Albaner als nächstes predigen werden?“).

    Im folgenden Beitrag bringt es Vucic auf den Punkt (ab Min: 11:00 auf englisch): „Wenn Sie über Grenzen oder Grenzverschiebungen sprechen; meine konkrete Frage hierzu: Von WELCHEN Grenzen sprechen Sie überhaupt?

    Jenen, die von den Vereinten Nationen anerkannt sind? Von Spanien? Oder von Italien? Von welchen Grenzen sprechen Sie überhaupt?

    Journalist: Von jenen Grenzen, die vom GASTGEBER anerkannt werden!!!

    Vucic: Von Griechenland oder der Türkei? Deutschland hat den Kosovo als unabhängigen Staat anerkannt. Serbien hat ihn nicht anerkannt! China hat ihn nicht anerkannt! Russland nicht! Indien nicht! Brasilien nicht!

    Daher habe ich gedacht, wir sollten einen Kompromiss als Lösung finden. Viele Leute denken, es gibt keine Veranlassung dafür, einen Kompromiss zu suchen …

    Aber! Ich bin nicht der, der etwas anordnen kann. Anordnen gegen den Willen von großen Mächten, gegen den Willen von Pristina und allen anderen. NUN bin ich heute hier in Berlin, um mir die Vorschläge unserer Gastgeber anzuhören … schauen wir, was dabei herauskommt. Wenn die Gastgeber KLÜGERE Vorschläge haben, dann sind wir bereit, sie uns anzuhören …

    Bis zu diesem Zeitpunkt habe ich keine klügeren Vorschläge gehört. Sollten klügere Vorschläge noch kommen, werden wir sehr gerne innerhalb von kürzester Zeit auf diese eingehen bzw. antworten. VIELEN DANK!

    https://www.youtube.com/watch?v=3Ilja2rNSE4

    Zusammengefasst: Man (Serbien) kommt zu solche einer Konferenz, ist in die Ecke gedrängt und müsste eigentlich ein Ultimatum unterschreiben … sofern China und Russland nicht so dastehen würden, wie sie eben … hier läuft die wertewesten-Matrix komplett an der Realität vorbei!!

    Wie gesagt: dieses Thema vergleichen, vergleichen und nochmals mit der „Wahrheit-Matrix“ vergleichen … UND danach die dahinter stehende „Logik“ aufnehmen UND auf Themen, die einem (logischerweise!!!) näher stehen: einfach UMLEGEN/ANWENDEN … es dürfte nicht so schwierig sein …

  11. Tony Cartalucci äußert sich hier ausführlich zum Thema: „Sri Lanka: Der US-Saudische Terror nimmt Chinas Verbündete ins Visier“.

    Link: https://www.theblogcat.de/uebersetzungen/us-saudi-terror-28-04-2019/

    Er geht dabei u. a. auch auf die Anschläge auf den Philippinen (2016) und danach in Burma ein.
    Offenbar war der Anschlag in Christchurch/Neuseeland (Man schießt sich selbst an, um dann auf andere losgehen zu können.) der Startschuss für eine neue De-Stabilisierungswelle von Staaten, die sich auf China orientieren.

    Mit den Aktionen in Burma war es schon fast gelungen, den Iran und die Türkei von China loszueisen. Das neue „Terror-Theater“ zielt in die gleiche Richtung, und darüber hinaus auch auf die Uighuren in Nordwestchina. Eine Warnung auch für „Abtrünnige“ in Europa und anderswo, die womöglich demnächst durch „Brücken-Einstürze“ oder Brände in kulturellen Wahrzeichen noch verstärkt werden.
    Solange sich Regierende aber wie Sebastian Kurz oder Angela Merkel verhalten und jeglichen „Klartext“ vermeiden, ist keine Änderung (hier) absehbar. Leider.

    1. Wie und Wo soll sich D als gut dressiertes Schoßhündchen, ohne Gewalt anzuwenden, gegenüber seinem Herrchen positionieren? Miserable Politiker, die sich auf ein Heer von durch die üblichen Nachkriegslügen hinters Licht geführten Wählern verlassen können, allein das ist schon eine nicht leicht zu bewältigende Hürde. Sie besteht aus einem Beton, der durch zionistische Rädelsführer in Medien, Kultur und Politik angerührt wird. Außerdem kann man ohne Zähne im Maul schlecht beißen. Militärisch daher absolut unbedeutend und fehlprogrammiert, wirtschaftlich überwiegend in angelsächsischen Händen, das Volk ohne Nationalbewußtsein, beladen mit einem riesigen Schuldkomplex, der täglich gefüttert wird.
      Was bitte soll D ausrichten? Wovon D zur Zeit überhaupt noch profitiert, sind gewisse Überbleibsel aus seiner Vergangenheit. Von F ist auch nichts zu erwarten. Die befinden sich bereits in einem zwar noch recht verhaltene Bürgerkrieg, sind also genug mit sich selbst beschäftigt. Außer einer erfolgreichen Zerrüttung ist dort auch nichts Hilfreiches erkennbar.

      1. Deutschland hat doch eine nicht-Absperrbare Grenze zu Russland: u.a. der Seeweg über die Ostsee, evtl bald ein Weg Österreich, Ungarn, Serbien …?
        Was es braucht ist ein Plan zusammen mit Russland WIE die amis aus Täuschland rauszukriegen sind.
        Wenns es beim Grips innerhalb der deutschen Eliten nicht reichen sollte für Pläne helfen Putin und Xiping gerne aus?
        Nur ein kleiner Gedanke

        1. Ich denke, die wirkliche und wahrscheinliche Lösung ist …

          Warum hat Bangladesh keine Kasernen in unserem Land? Weil es eine drittrangige und international bedeutungslose Nation ist.

          Und aus genau demselben Grund werden die amis Stück für Stück ihre Basen abbauen.

          Ich weiss, dass das befremdlich und unwahrscheinlich klingt. Nur: Schaut euch doch an, was aus idiotistan geworden ist. Inzwischen erleuben sich nicht nur große Länder, offen auf die amis zu scheissen (die im übrigen ohnehin die einzigen sind, die sich für bedeutsam halten).
          Und dann sind da ja noch offizielle über 20 Billionen Staatsschulden (inoffiziell und real weit über 100 Bln.). Zugleich bauen vor allem die Chinesen aber auch die Russen eifrig Alternativen. Es fehlt nur noch ein grober chinesischer Schlag gegen den dollar und dann verändert sich sehr schnell sehr viel.

  12. Ein wenig Mosaik zu D&D

    Zu Seidenstraße (One belt, one road / OBOR).

    Derjenige, der die Rede von Putin beim OBOR Forum in China nicht genau gehört hat, soll verstehen:

    Russland ist kein Bestandsteil der Landesroute, das hat Putin höfflich aber deutlich unterstrichen.

    Warum ?
    1) Da Russland Pläne hat, die ex-UdSSR Republiken rund um der Euroasiatischen Union (EAsU) wirtschaftlich zu vereinigen – das ist ein Konkurrenzprojekt. Geplant sind gemeinsame Energie- und Ressourcen Märkte, zollfreier Güterverkehr, gemeinsame gegenseitige Investitionen usw.

    2) Die Transsib Eisenbahnlinie ist bereits überstrapaziert mit chinesischen Lieferungen, die Kapazitäten sind unabhängig von geplanten Modernisierungen weit ausgeschöpft

    3) An der südlichen Seeroute von OBOR (an Sri Lanka vorbei gen Suez) kann Russland nichts anbieten, dort bauen Chinesen selbst die „edle Perlenkette“ aus Zivil- und Militärhäfen auf

    4) Die Luftroute – von der im Blog kaum jemand ahnt – wird von China auch rund um Russland gebaut; der heutige Stand der russischen Flughäfen lässt die immensen Gütermengen erst einfach nicht zu.

    (Am Rande erwähnt, Herr Schoigu berichtete bei der aktuellen Sicherheitskonferenz in Moskau, die nächsten 106 Militärflughafen in Russland werden modernisiert und teils neu gebaut, das Geld ist im Budget vorgesehen)

    Was Putin wirklich China angeboten hat:

    a) gemeinsame Nutzung der Polarseeroute, bei überwiegend russischen Investitionen beim Ausbau der Infrastruktur
    b) weitere Teilnahme an Offshore Projekten im Polarmeer
    c) Annährung und gleichberechtigte Anpassung und Zusammenführung von EAsU und OBOR, ohne chinesische Dominanz
    Kurzum, beim vollen Respekt zum chinesischen Projekt kann Russland sich nicht erlauben nach chinesischen Investitionsregeln zu spielen: Aufbau der Infrastruktur mit chinesischen Krediten, von chinesischen Unternehmen, die die Gelder verbrauchen, mit Aussichten auf die künftige gemeinsame Nutzung.

    Deswegen wird auch die vorher von China angebotene und viel diskutierte Schnellstrecke Kazan-Moskau als weniger zukunftsträchtig bewertet. Da kann wohl sich noch Siemens als Konkurrent durchsetzen.

    Auf der anderen Seite, haben Chinesen begriffen, dass das Projekt ohne Drang angeboten werden soll. Deswegen war das Motto diesmal „Wir hören allen Gästen freundlich zu und versuchen mit jedem einen gemeinsamen Nenner zu finden“

    Zu Weltordnung

    Sehr interessante Äußerungen von Alexej Maslow, ex-Referent von Putin.
    Bei ihm bin ich immer hellhörig, da er oft künftige Geschehnisse sehr prophetisch andeutet.

    Beispiele ? „Lustige Überraschungen für Amerikaner in Venezuela“ hat er gleich nach Wiederwahl von Maduro angekündigt, als guaido noch nicht in Sicht war.
    Dasselbe zu aktuellen Erlassen zur Einbürgerung für Ukrainer, noch am Ende 2018.

    Jetzt zur letzten Ankündigung.
    „… amis können sich nicht vorstellen, welche Überraschungen in verschiedenen Eckchen der Erde auf sie warten. Die Anzahl der Länder, die russische Militärdiplomaten und Berater sowie private Sicherheitsunternehmen (wie in Venezuela und in der Zentralafrikanischen Republik) willkommen heißen wächst kontinuierlich.
    Russland hat sich bereits „erwachsen“ zum Stabilitätsfaktor etabliert. Frieden und Stabilität ist unsere aktuelle, gefragte Ware…“

    Im Anschluss kam die Meldung von einem Gast in der Sendung von Satanowski:
    „Neuerdings wurden im afrikanischen Ruanda russische Sicherheitsberater beobachtet, sie betreiben mit technischen Experten aus Israel ein gemeinsames Projekt zur Stabilisierung des Landes und Terrorbekämpfung.
    Sicher, dass wirtschaftliche Interessen sind auch nicht außer vor…“

  13. 5 Jahre Gewerkschaftshausmassaker in Odessa und man hört in den monopolmedien: nichts.
    Ein Armustzeugnis!
    Die Faschistenregierung in der Ukraine tut alles um Tauerkundgebungen zu verhindern. Mörder und Leichenschänder wie Parubij und Konsorten laufen immer noch frei herum.
    Kein Vergessen!
    Die Zeit möge kommen an dem alle Verantwortlichen,auch hier im „Leuchtfeuer der Demokratie“ eu, ihrer gerechten Strafe zugeführt werden!

  14. R.I.P.: Mutiger Oberst der syrischen Armee in Idlib hingerichtet

    Der tapfere Oberst Ahmed Youssef Ibrahim arbeitete heimlich als infiltrierter Agent in Jisr al-Shughour und anderen Gebieten des besetzten Idlib. Es war ihm gelungen, in die Reihen der Terrororganisation Hay’at Tahrir al-Sham (HTS /ex-Jabhat al Nusra-The Front of Victory), dem syrischen Zweig von Al Qaida, einzudringen.

    Als eingeschleuster Spion lieferte er der syrisch-arabischen Armee und den Alliierten Streitkräften Dutzende von Koordinaten des Hauptquartiers sowie Konzentrationen und Positionen der in Idlib befindlichen Terroristengruppen. So half er syrischen und russischen Militär-Flugzeugen, die Zentren und Konvois der Terroristen zu treffen und Blindflüge zu vermeiden, die den Tod von Zivilisten herbeiführen könnten. Desweiteren übermittelte er viele Informationen zur taktischen Vorgehensweise der Söldner.

    Nach schweren Angriffen der syrischen Armee und deren Allierten, auf die Terroristenhochburgen, die herbe Verluste einstecken mussten, flog die Tarnung von Oberst Ahmed Youssef Ibrahim auf.

    Am 29. April wurde er von Hay’at Tahrir al-Sham (ex-Jabhad al Nusra) hingerichtet. Er wurde öffentlich mit einem anderen Zivilisten hingerichtet, dem ebenfalls die Zusammenarbeit mit dem syrischen Staat vorgeworfen wurde.
    Die Hinrichtung wurde in den Medien der Terroristen weit verbreitet.

    Dank seiner Integrität und Hingabe, seiner Heimat Syrien zu dienen, waren die Bombardierungen präzise.

    https://dimpenews.com/2019/05/01/brave-colonel-of-syrian-army-executed-in-idleb/

    +++ Al-Kaida schießt Grad-Raketen auf russische Luftwaffenbasis in Hmeimim +++

    Der Deal mit der Türkei ist damit geplatzt.
    Erdogan hat seit 8 Monaten nicht geschafft, eine 20 km breite demilitarisierte-Zone in der Provinz Idlib aufrechtzuerhalten.
    In Kürze werden die syrische Armee, Spetznas Soldaten und die russischen Luftstreitkräfte eine Großoffensive beginnen.

  15. Hier hat ein russischer Autor – Iwan Nikolajew – einen Aufsatz über den Formen-Wandel des (westlichen) Kapitalismus veröffentlicht, der auf viele aktuelle Geschehnisse eingeht. Das berührt das obige Thema zwar nur am Rande, könnte aber beim tiefer gehenden Verständnis der welthistorischen Lage durchaus hilfreich sein.

    Link: https://linkezeitung.de/2019/05/02/neuzusammensetzung-des-kapitals-brexit-als-ersten-schritt/

    Der Autor verwendet u. a. die Begriffe „neoliberaler Globalismus“ und „Nationalliberalismus“ als verschiedene Entwicklungsformen des Kapitalismus und geht auch auf das Verhältnis des US-Imperialismus zum deutschen Imperialismus ein.
    Vom Verständnis her könnte man die AfD als Träger des „Nationalliberalismus“ einordnen. Dieses politische Konzept wird mMn über kurz oder lang (?) bestimmend werden, zumal in Deutschland weit und breit keine wirksame Vertretung proletarischer Interessen auf ökonomischen, politischen oder sozialem Gebiet zu entdecken ist.
    Solange die „Nationalliberalen“ sich auch die soziale Wohlfahrt der „Alteingesessenen“ auf die Fahne schreiben, mag das durchaus akzeptabel und erfolgreich sein.
    Aber vom ökonomischen Kern her geht es sowohl bei dem „neoliberalen Globalismus“ als auch dem „Nationalliberalismus“ primär um die Kapitalverwertung, wofür die sozialen Interessen der anderen Klassen und Schichten nachrangig sind.
    Spätestens wenn wir eine AfD-CDU-/CSU-Koalition hätten sollte einem dieser Aspekt von gesellschaftlicher Hegemonie wieder bewusst werden.

    1. @HPB

      „Aber vom ökonomischen Kern her geht es sowohl bei dem „neoliberalen Globalismus“ als auch dem „Nationalliberalismus“ primär um die Kapitalverwertung, wofür die sozialen Interessen der anderen Klassen und Schichten nachrangig sind.
      Spätestens wenn wir eine AfD-CDU-/CSU-Koalition hätten sollte einem dieser Aspekt von gesellschaftlicher Hegemonie wieder bewusst werden“

      Genau !! Deshalb muss eine Linke erhalten bleiben auf der Basis des Bolschewismus um das zu kontern.

      Ausserdem: Wirkliche Kapitalverwertung wird nur nach einem RIESEN-Reset aus der Simulationssphäre herausgenmmen werden können in welcher er zur Zeit steckt.
      Aber auch dann wird’s nur sehr kurz weitergehen.

      ABER: Das tiefere Prinzip hinter der Kapitalverwertung ist nicht die Verwertung, sondern die Akkumulation von Wert in wenigen Händen, und dieses kann mit einer Simulation der Verwertung ebenfalls bestens ausgebaut und erhalten werden.

      AUSSERDEM: Mit dem aufkommen der AI gesteuerten Produktion wird der Wert vollständig verschwinden, da der Mensch dann bis auf einen irrelevanten Rest aus dem Prozess herausfällt.
      Für den Menschen auf der Strasse wird es dann vollkommen unmöglich daran direkt teilzuhaben – er kann dann nur noch durch Almosen existieren, die ihm von irgendwem gewährt werden – überlicherweise denjenigen welche die entsprechenden technischen Aggregate kontrollieren.

      1. Wenn ich lese oder höre, wie immer wieder die (linke?) Idee propagiert wird, AI wird alle unsere Probleme lösen und der Mensch wird unnötig / kann im Schlaraffenland leben / wie auch immer;
        Dann fällt mir mein Lieblings Autor Stanislaw Lem ein, insbesondere die 24. Reise aus „Sterntagebücher“
        Hier die Zusammenfassung dieser Reise aus Wikipedia:
        Vierundzwanzigste Reise: Tichy entdeckt einen Planeten mit völlig leeren Städten, auf dessen Oberfläche geometrische Muster aus kreis- und quadratförmigen Platten ausgelegt sind. Als er die letzten Einwohner findet, die Indioten, erklären sie ihm, wie die Rechte auf Eigentum und auf den freien Willen dazu geführt haben, dass Hungersnöte drohten. Als Ausweg wurde einer gigantischen Maschine der Auftrag gegeben, die Harmonie auf dem Planeten wiederherzustellen. Nun verarbeitet die Maschine die Indioten zu den besagten Platten und legt sie in Mustern aus, so sind alle Konflikte beendet. Man bietet auch Tichy an, sich verwandeln zu lassen, aber er flüchtet mit den Worten, er sei doch kein Indiot.

        1. „Wenn ich lese oder höre, wie immer wieder die (linke?) Idee propagiert wird, AI wird alle unsere Probleme lösen und der Mensch wird unnötig / kann im Schlaraffenland leben / wie auch immer;“

          Diese Heilsversprechen sind ja nicht neu.

          Angeblich haben wir heute eine 50-fache Produktivität gegenüber dem Stand von 1950. Zumindest in den 60ern der BRD war es noch möglich, dass ein Mann mit guter Ausbildung (Handwerker, Akademiker) das Reihenhäuschen abbezahlt hat, die Familie ein Azuto besaß und man noch 1-2mal pro Jahr in den Urlaub fuhr. Und das alles während Mutti zu Hause blieb und nix verdiente.

          Von diesem Lebensstandard sind wir heute weit entfernt, trotz 50facher Produktivität. Wir arbeiten auch nicht nur ein Fünfzigstel der 50er Jahre, sondern 40h-Arbeitsverträge sind wieder Standard mit zunehmender Tendenz zu 40+ Und das obwohl ja viel mehr Frauen arbeiten als früher und alle zusammen x Milliarden unbezahlte Überstunden jedes Jahr zusammen sammeln.

          Es liegen auch keine 49/50tel der Bevölkerung auf der faulen Haut oder wir haben 50mal soviel materiellen Wohlstand wie früher. Auch keine Mischung aus alldem. Man muss sich schon mal fragen, wo dieses gigantische Mehrprodukt eigentlich hin fließt?

          Das mit dem Superwohlstand dank linker Umverteilung und massiv gesteigerter Produktivität hat bisher also auch nicht funktioniert, eher ist das Gegenteil eingetreten. Warum das nun mit der Totalautomatisierung und Industrie 4.0 auf einmal soviel besser klappen soll, muss mir nochmal jemand erklären.

          Und wie großartig die linke Idee zu Gleichheit, Freiheit und Brüderlichkeit führt, hat man ja ab 1917 hervorragend in der Sowjetunion und nach ’45 in ihren vasallischen Ablegern studieren können.

          Aber leider ist auch dieser Planet mehrheitlich von Indioten besiedelt, also finden die Bolschewikinger immer wieder genügend Gläubige.

          Wenn der Normalmensch im Produktionsprozess überflüssig wird (was ich nebenbei nicht so recht glaube), dann wird er hernach wohl nicht im Schlaraffenland leben sondern wohl eher über eugenische Methoden in den Hades befördert, denn dann hat er ja seine Schuldigkeit für die materialistische Obrigkeit getan.

          1. „Angeblich haben wir heute eine 50-fache Produktivität gegenüber dem Stand von 1950.“
            Das kann ich so nicht nachvollziehen. Ich habe eben auf die Schnelle eine Studie der Friedrich Ebert Stiftung gefunden, Zur Produktivitätsentwicklung
            Deutschlands im internationalen
            Vergleich, und da erkennt man auf den Grafiken eher eine Versiebenfachung, allerdings habe ich mir das auch nicht alles durchgelesen, sondern nur die Grafiken beschaut.

            Unabhängig davon, ob es nun um den Faktor 7 oder 50 geht, stimme ich Ihnen zu. Und es läuft dann sicher in Richtung Eugenik statt Schlaraffenland.

  16. Das dürfte Ihnen gefallen, Russophilus:

    Sputnik News:
    „1,5 Stunden lang: Putin und Trump sprechen über Venezuela und Ukraine“

    Zitat:
    „Wie der Kreml mitteilte, warnte Putin während des Telefonats vor einem gewaltsamen Machtwechsel in Venezuela. Nur die Venezolaner selbst dürften über die Zukunft ihres Landes entscheiden, sagte der russische Präsident.“

    und

    „Das Gespräch habe auf Wunsch der US-Seite stattgefunden.“

    Link:
    https://de.sputniknews.com/politik/20190503324870033-putin-telefoniert-mit-trump-wegen-venezuela-und-ukraine/

  17. „… Preis der Lüge…“(?)

    Manch einer mag heute geschmunzelt haben, als sich der angebliche und (un)vermei(n)dliche böse russsische Spionage-Wal nun als Therapiewal entpuppt hat.

    Etwas Genugtuung, daß diese dumm-dreisten Dämlichkeiten immer schneller auffliegen, habe ich ja schon, aber ich frage mich, *wer* für diesen ganzen Mist irgendwann einmal – und vor allem; *wie & auf welche Weise* – einen Preis bezahlen wird … wieviele Lügen noch folgen müssen, bis „es“ endlich kippt – noch dämlicher und „billiger“ gehts wohl kaum?

    RT-Deutsch:
    „Enttäuschung beim Mainstream: Putins vermeintliche Geheimwaffe entpuppt sich als Therapiewal“

    https://deutsch.rt.com/europa/87912-enttauschung-putins-vermeintliche-geheimwaffe-nur-therapiewal/

    1. Diese russischen Teufel!

      Die haben doch tatsächlich einen Belugawal für therapeutische Maßnahmen abgerichtet, nur um den öffentlichkeitswirksam als total nette Ablenkung und „Beweis“ einzusetzen … während die bösen Russen in Wirklichkeit heimlich still und leise alles, was nicht schnell genug flieht zu Spionen abrichten: Delphine, Störe, Kühe, Hunde, Mettwurst, Ausflugs-Schiffe, einfach alles. Die Russen, man kann da kaum genug warnen sind ausgekochte Teufel.

      Ihr erinnert euch noch an den vor einer Weile abgesoffenen norweger nato Kahn? Auch das ist nun aufgeklärt. Für mich jedenfalls ist absolut zweifelsfrei klar, dass dahinter eine Gruppe aggressiver russischer Untersee-Kartoffeln steckt, angeführt von einer GRU Spetsnaz Mettwurst.

      Sagt später nicht, ich hätte euch nicht gewarnt!

      1. Danke für den „Mett-Spion“, darüber konnte ich doch tatsächlich Lachen, was in letzter Zeit selten vorkommt.

        Was mich wundert – bzw., was mich vielmehr so richtig wurmt, ist, wie dummdreist & offensichtlich (ich möchte fast sagen, stümperhaft!) man da sehr oft vorgeht und keine Sau merkt was – oder will nichts gemerkt haben. Ob es nun die Auswahl von darstellenden Personen (Krankenschwester/Babys/Kuwait) oder „Beweisführungen“ aller Art (Backpulver im Röhrchen) – es ist grottigst-schlecht gemacht.
        Dabei müsste doch eigtl. genug Geld vorhanden sein, um`s „besser“ hinzukriegen! Wäre ich einer von jenen, würde ich mich fragen, was für Pappnasen da eigtl. zu Gange waren und wer immer diese super-genitösen Einfälle hat!

        Das muss doch so langsam auch irgendwie frustrierend für diese „armen TEUFEL“ sein!

        ps:
        Selbst bei den Live-bildern, die damals am 11.September 2001 um die Welt gingen, gibt es Leute die sagen, daß diese Bilder/ Aufnahmen gefälscht seien, die Flugzeuge wurden per Filmtrick/CGI eingefügt.
        Ganz von der Hand weisen kann man dies nicht, genauso wie das Auflösen/ Verdampfen von Metallen und ganzen Gebäudeteilen.

        Wer möchte, kann sich das mal bei F.Stoner anschauen, der hat dazu einen Vortrag gehalten:
        „Wo sind die Türme hin ? – Vortrag von Frank Stoner“

        Link: https://www.youtube.com/watch?v=6AU08opV090

        pps: Man kann von F.S. halten was man mag, aber man möge sich den Vortrag einmal ergebnisoffen anschauen, da sind noch einige Fragen offen, auf die wir bis heute keinerlei Antworten haben!

        1. „Was mich wundert – bzw., was mich vielmehr so richtig wurmt, ist, wie dummdreist & offensichtlich (ich möchte fast sagen, stümperhaft!) man da sehr oft vorgeht und keine Sau merkt was – oder will nichts gemerkt haben.“

          Wahrscheinlich ist es gerade diese Dummdteistigkeit, die viel besser wirkt, als elegantes Lügen. Die Herde will Schwarz-Weiß-Kategorien, also werden die geliefert. Die Masse will oft gar nicht tiefer mit dem Thema befassen. „Brandbomben auf das eigene Volk“ passen doch super, sie liefern eine logische Begründung für das, was als Reaktion folgt, es entsteht keine Dissonanz, das eigene Weltbild kann erhalten bleiben.

          Ich denke, das menschliche Hirn sucht ständig nach Bestätigung für seine Projektion der Wirklichkeit. Und dieses Bedürfnis wird ganz bewusst bedient, je einfacher und verständlicher, desto besser. Vielleicht ist es also kein Mangel an Handwerk, sondern das Gegenteil, vielleicht ist das sehr professionell? Wie in der Kunst oder Filmen, da wird bewusst übertrieben, und genau das kommt gut an (Aktion Filme, Agenten Thriller, Komödien und Dramen, kitschige Bilder von Straßenkünstlern, …). Das Bedürfnis nach Kitsch und Trash ist da und es wird geliefert, und es wird gerne gekauft.

  18. Werter Don Carlos und Dörfler,
    danke für Ihre ausführlichen Analysen zum Thema „Israel-Umzug“ und die Ergänzungen, zu denen ich auch noch etwas beisteuern will.

    Vor mehr als einem Jahr wurde ich erstmals darauf aufmerksam gemacht, dass die Visegrad-Staaten möglicherweise im Zusammenschluss als neues Israel geplant sind. Auch damals wurde als Grund der zunehmende Wassermangel im „heiligen Land“ (und den noch gern zu Großisrael dazu zu erwerbenden Gebieten) genannt.

    Hintergrund meiner Suche war aber ursprünglich, wieso sich eigentlich diverse osteuropäische Staaten so herbe gegen die Umvolkung der EU wehren. Der Hauptunterschied der Trends ergab sich ja nicht aus der erhöhten Aufklärungsrate und Widerstandsfähigkeit aus der Volksmitte, sondern primär dadurch, dass die Eliten dort ein anderes (aber natürlich viel volksnäheres) Propaganda-Programm fuhren, nämlich statt wie hier „Refugees welcome und Teddies schmeißen – und wer dagegen ist, ist ein Nazi und wird nieder gemacht“ wurde „mia san mia und die wollmer nedd“ zelebriert. erst einmal logischerweise viel gesünder und weniger geisteskrank, als hierzulande. Da aber die osteuropäischen Eliten (zumindest innerhalb der EU) zum selben System gehören, wie die im Westen hätte man auch Anderes erwarten können.

    Wenn diese Länder nun aber als Siedlungsgebiet für die Exilisraeliten geplant sind, ergibt dies ein viel runderes Bild, denn die wollen natürlich eine brave und produktive Wirtsbevölkerung und keinen antisemitischen, stinkfaulen Muselpöbel. (Randnotiz: meine polnische Frau hat mich darüber informiert, dass die Polen im Allgemeinen sehr judenfeindlich ein sollen, es wird sich zeigen, ob und wie sich das auswirkt, aber die polnische Regierung hat letztens doch schon Zicken gemacht, hab leider vergessen bei welchem Thema).

    Diese Staatengruppe liegt strategisch sehr günstig, könnte Anschlüsse an Ostsee, Adria und Schwarzmeer bekommen (3-Meeres-Initiative), außerdem befindet sie sich genau im Cordon Sanitaire befindet, der Deutschland von Russland trennt, wo schon George Friedman von Stratfor offen bekundet hat, dass ein Zusammenschluss von Deutschland und Russland der Globalisten größter Alptraum wäre.

    Die Ukraine ist das ehemalige Siedlungsgebiet der Khazaren, somit ist die derzeitige Entwicklung des Landes in diesem Kontext sicher auch interessant. Während der Ostteil sich zu Russland orientiert, sieht es im Moment danach aus, dass man den Westteil erst mal wirtschaftlich absaufen lässt. Statt sich zur EU hin zu wenden, die gerade gar kein Interesse daran zeigt und vermutlich eh bald auseinander fliegt bzw. auseinander geflogen wird, könnte dann vielleicht die Visegradgruppe der Restukraine ein Angebot zum Zusammenschluss bzw. im ersten Schritt zur wirtschaftlichen Zusammenarbeit/Wiederaufbau (da dürfen wir bestimmt mitblechen) machen, dass diese dann nicht mehr ablehnen kann? In diesem Zusammenhang ist das Angebot Putins zur Einbürgerung der Ost-Ukrainer vielleicht eine Weichenstellung um die Spaltung zu zementieren. Nicht in böswilliger Absicht natürlich, aber auch nützlich für jene, die mit der Restukraine noch etwas vorhaben? Man hat das Land ja nicht umsonst zerlegt und an den Rand des Kollaps gebracht.

    1. @ Mohnhoff

      Im Sinne eines Verdachtes auf solche Absichten halte ich Ihre Ausführungen für gut begründet.
      Nun müsste man da nach „harten Indikatoren“ (Fakten) suchen.

      Als historisches Beispiel:
      Nach dem WK I und während des Chaos‘ in der Türkei verbrachten viele türkischen Großgrundbesitzer ihre Tage lieber in Pariser Salons am Spieltisch, anstatt zu Hause auf ihre Besitzungen aufzupassen. „Zu Hause“ – das war auch im heutigen Syrien, Libanon oder Palästina. Um sie herum „geisterten“ die Vertreter zionistischer Organisationen, um ihnen bei Spielverlusten die Schuldtitel abzukaufen. Spielschulden gegen Landrechte! Dass das Land vielleicht von palästinensischen Fellachen bearbeitet wurde, interessierte bei solchen Geschäften niemanden. Zumindest waren diese Besitztitel dann eine der Besiedlungs-Voraussetzungen für europäische Juden.

      Nun haben wir in etlichen EU-Ländern Osteuropas und auch in der Ukraine die Situation, dass der Sog des vermeintlich wohlhabenden EU-Kerns in Mittel-/Westeuropa diese Staaten demografisch leer laufen lässt. Die teilweise nun brach liegenden Überreste von Ressourcen oder Trümmern früherer Produktion – folglich auch Land oder Wasser – wären gerade jetzt billig zu haben (oder sinken sogar noch im Preis).
      Man müsste also im Auge behalten, wer ähnlich wie in den 1920-ern z. B. den Aufkauf von Land- und Wasserrechten organisiert und finanziert.

      Wie an anderer Stelle schon gesagt, halte ich den „Umzug mit Mann und Maus“ für illusorisch. Aber für die „Elite der Übeltäter“ durchaus für möglich.
      Aus dem Fortschritt solcher Erwerbungen ließe sich auf Phasen des möglichen Auszugs schließen.
      Allerdings scheint es auch in Argentinien schon ein größeres Besitztum zu geben, wo zionistische Auswanderer ein stilles Refugium finden könnten.

      1. Noch ein Nachtrag zu diesem erwartbaren Exodus.

        Zunächst mal durfte logisch sein, dass die „Elite der Übeltäter“ um so verbissener an ihren Machtpositionen in Israel festhält, je sicherer sie sich solcher „Refugien“ glaubt. Je unsicherer, um so eher, wäre sie (vielleicht?) einem Kompromiss zugeneigt.
        Deshalb macht es auch Sinn, solche „Exodus-Ambitionen und -Ziele“ zu offenbaren, damit nichts im Dunkeln bleibt.

        Wie viele Leute am Ende aus Angst oder wegen ihrer Verbrechen aus Israel abhauen werden, lässt sich kaum abschätzen. Zumindest gibt es auch dort einige rechtskundige Leute, die genau wissen, welche Verbrechens-Last ihrem Staat und ihrer Gesellschaft aufgeladen wurde.
        Der hier verlinkte Artikel von Norman Finkelstein und Jamie Stern-Weiner mit dem Titel „Israel hat kein Recht auf Selbstverteidigung gegen Gaza“ zeigt den Charakter und die Dimension des Verbrechens:

        https://linkezeitung.de/2019/05/08/israel-hat-kein-recht-auf-selbstverteidigung-gegen-gaza/

        Eine Menge Text, aber lesenswert.

      2. Hallo HPB

        Diese ganze Planung ist natürlich nur für die Eliten gedacht, bestenfalls noch für nützliches Fußvolk, wie Ingenieure, Handwerker usw. Auch in Israel schert sich die Obrigkeit einen feuchten um die Bedürfnisse der kleinen Leute (auch Juden).

        Zum Thema Landkauf und weil weiter oben Meck-Pomm als Siedlungsgebiet für Israelis im Gespräch war, fällt mir noch das Medinat Weimar ein.

        Dabei handelt es sich um eine zionistische Initiative, das Bundesland Thüringen zu einem Judenstaat zu machen. Mit der Begründung, dort wäre ja wirtschaftlich nichts los, die Bevölkerung schrumpft (weil die jungen Leute in den westen gehen, wie auch ich z. B.) und das wäre doch eine gute Sache für jüdische Investoren und sowieso auch im Zuge der Wiedergutmachung der niemals endenden und auch nicht wieder gut zu machenden Schuld (aber der eine Versuch geht ja noch) könnte man hier zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen und das Bundesland einfach verscherbeln.

        Als gebürtiger Thüringer rollen sich mir bei der Vorstellung die Zehennägel auf, aber die Frage, wieso eigentlich gerade in Thüringen seit der Wende des Lohnniveau so abartig niedrig ist, obwohl strategische Lage, Infrastruktur und sonstige wirtschaftliche Leistungsmerkmale so schlecht nicht sind (mal verglichen mit Brandenburg, Meck-Pomm oder Saarland) bekommt hier eine ganz neue geschmackvolle Antwort.

        Es finden sich Videos auf Youtube, wo Männerchöre „Eee-eretz Thuringen“ singen und schläfengelockte Gestalten ihre Begeisterung zu dieser Idee kund tun, wobei mir auffiel, dass da jeder zweite grinsend Formulierungen brachte, dass er ja nicht an „Blut und Boden“-Ideologien glauben würde, was mich regelmäßig stutzig machte.

        Wie ist das zu verstehen? Als später Diss gegen die Nationalsozialisten? Das es sch..egal ist wer (welchen Blutes) in dem Land wohnt und man es ihm den Boden einfach weg nehmen bzw. zu Dumpingpreisen abnötigen kann?

        Wie weit die Umsetzung des Medinats gediegen ist, weiß ich nicht, die thüringische PDS-Regierung ist da sicher besser im Bilde. Das Thema bereitet mir Alpträume.

        In Argentinien, speziell Patagonien, soll es auch ein heimliches Israel gehen, wobei bösen Gerüchten zufolge hier nach dem Krieg auch große Sperrgebiete für Deutsche entstanden sein sollen. Naja man weiß es nicht.

        Und die Sezessionsbestrebungen in Katalonien sollen eine ähnliche Färbung aufweisen.

        Aber die Visegradstaaten als geschlossenes Gebiet und theoretisch einigermaßen homogener (ethnisch, weil slawisch) kultureller Block mit europäischer Infrastruktur, Kultur und Bildung (und auch als ehemaliges Wohngebiet der Vorfahren vieler heutiger Israelis) stellt nochmal eine ganz andere Nummer von Besiedlungsprogramm dar.

        Vor allem auch, wenn man sich parallel dazu den Niedergang der westlichen Nachbarländer anschaut, der aus der gleichen Ecke geplant und umgesetzt worden sein dürfte.

        1. „Aber die Visegradstaaten als geschlossenes Gebiet und theoretisch einigermaßen homogener (ethnisch, weil slawisch) kultureller Block“

          *hust* Ungarn *hust*

          1. Aber interessante Theorie. Würde erklären, warum die Preise für z.B. Lebensmittel, aber auch Strom, Gas, Wasser in einem Land wie Ungarn in den letzten Jahren dermaßen angezogen haben (teilweise das doppelte und dreifache wie hier), die Immobilienpreise aber nur ein Drittel von den westdeutschen wert sind, wenn überhaupt. Es hat eine massive Entwertung der Immobilien stattgefunden.

        2. @ Mohnhoff

          Das Medinat Weimar war mir bisher entgangen. Selbst meine thüringer Verwandtschaft hat sich bisher dazu ausgeschwiegen – trotz kommunal- und landespolitischer Anbindung.
          Allerdings erinnert mich das an eine Merkwürdigkeit vor einigen Jahren. Ich weiß nicht mehr genau, worum es damals eigentlich ging. Irgendetwas mit der Erkundung unterirdischer Hindernisse, Bauten, Hohlräume oder Ähnliches in Thüringen. Vielleicht auf dem früheren Wehrmachts-Truppenübungsplatz von Ohrdruf oder im Jonas-Tal.
          Jedenfalls bekam der private Initiator keine behördliche Erlaubnis zu seinem Antrag. Stattdessen wurde eine israelische Gesellschaft in jenem Gelände mit Boden-Untersuchungen beauftragt. Nur ein mögliches Indiz?

      3. „Wie an anderer Stelle schon gesagt, halte ich den „Umzug mit Mann und Maus“ für illusorisch. Aber für die „Elite der Übeltäter“ durchaus für möglich.“

        Goggeln Sie doch einmal „spaßeshalber“ nach „Geisterstätten in China“ – oder geben Sie es bei YT ein. Falls nicht gelöscht, werden Sie ohne weiters schnell fündig, und werden staunen, was man da alles hingebaut hat – und was aber bis heute leer steht, während leere Straßenbahnen & Busse gefahren werden, man die Infrastruktur aufrecht erhält.

        Auch ein interessantes Thema wonach man suchen kann, sind die s.g. „Freedom-Ships“. Doppelt so groß wie Flugzeugträger und natürlich nur für die Leute, die es sich leisten können!
        Und obendrein dann auch noch keinerlei lästigen Gestezgebungen unterworfen… ein Paradies für „Pizzaliebhaber“ und anderem Unrat.

    2. „…sondern primär dadurch, dass die Eliten dort ein anderes (aber natürlich viel volksnäheres) Propaganda-Programm fuhren, nämlich statt wie hier „Refugees welcome und Teddies schmeißen – und wer dagegen ist, ist ein Nazi und wird nieder gemacht“ “

      Dazu habe ich eben auf RT-Deutsch etwas interessantes, von einem interessanten Mann gelesen.

      Die Rede ist von H.G. Maaßen;

      „Auch die Flüchtlingspolitik von Bundeskanzlerin Angela Merkel kritisierte Maaßen, wieder einmal:
      In der seit September 2015 im Wesentlichen unveränderten Migrationspolitik sehe ich erhebliche Risiken für die Sicherheit und den Zusammenhalt des Staates. Notwendig ist, dass Zurückweisungen an der Grenze durchgeführt werden. Wir müssen die Türen für diejenigen schließen, die nicht politisch verfolgt werden, und wir müssen die rund 240.000 Ausländer, die ausreisepflichtig sind, umgehend abschieben und uns nicht von den Herkunftsstaaten auf der Nase herumtanzen lassen.“

      Man kann dem Mann nicht genug dafür danken (auch wenn ich persönlich es als selbstverständlich und im Grunde auch ganz natürlich erachte – aber ich bin halt ein böser NAZI, also scheiss drauf und DANKE H.G.M!)

      Noch eine interessante Feststellung:

      „Der Ausdruck „Verschwörungstheoretiker“ ist von bestimmten ausländischen Geheimdiensten erfunden und verwendet worden, um politische Gegner zu diskreditieren. Ich bin erstaunt, mit was für einer Selbstverständlichkeit dieser Ausdruck ins Standardvokabular deutscher Journalisten aufgenommen wurde.“

      …von „bestimmten“ ausländischen Geheimdiensten… soso!

      Wenn auch nur ein ganz feiner, sehr dünn-gesponnener Faden, so sehe ich, ob solcher Meinungsbekundungen, gerade einen Streif Hoffnung am Horizont!

      Link:
      https://deutsch.rt.com/inland/87918-hans-georg-maassen-begriff-verschworungstheorie/

      1. Vielleicht wird Maaßen für den Einstieg in die Politik aufgebaut, um der CDU wieder eine konservative Richtung zu geben. Wenn man mal von der Idee ausgeht, dass wohl hinter jeder Partei eine entsprechende Kraft steht, dann werden von diesen Kräften auch einige erkennen, dass der CDU-Bogen in den letzten Jahren überspannt wurde.

        Wer steckt hinter der AfD (deren Mitglied ich bin)? Dass eine Partei in so kurzer Zeit so durchstarten kann, passiert ja nicht von alleine. Wie erklärt sich der bedingungslose Einsatz für Israel durch Spitzenpolitiker der AfD (von Storch u. a.)? Warum sind die NATO-Fans und Transatlantiker so stark? Sitze ich noch auf dem richtigen Pferd? Allerdings kann ich aktuell kein besseres Pferd für meine politischen Ziele erkennen.

    3. „dass die Visegrad-Staaten möglicherweise im Zusammenschluss als neues Israel geplant sind“
      Es wird ja immer interessanter hier! Und wieder neue Blickwinkel.

    1. Interessant auch die Reaktionen: Der ami dumm und ahnungslos aber großmäulig, der Weissrusse vernünftig, sachlich und mit Kenntnis.

      Ein Witz auch das Institut der Quelle, dave schmerler: Das „Zentrum für Nicht(weiter)Verbreitung (von Atomwaffen“ – in washington. Hahahahaha!

  19. Werte Dörfler,

    mir ist noch eine weitere, heftige Geschichte (eine ziemliche Räuberpistole, aber wer weiß, was dran ist) mit möglichem Zusammenhang zum Israel-„Umzug“ eingefallen, die ich irgendwann letztes Jahr gelesen zu haben meine, erinnere mich aber nicht mehr, wann und wo. Vielleicht weiß hier noch jemand etwas darüber.

    Unter den Globalisten, die man oberflächlich als eine kohärente, auf die NWO zuarbeitende Gruppe sieht, gibt es verschiedene Fraktionen, die sich in Zielsetzung und Art der Durchführung unterscheiden, teilweise auch gegeneinander arbeiten, wie sich jetzt im Kampf Reps/Trump gegen Dems/Clinton zeigte. Und manche Hardlinergruppen glauben eben, dass dies nur über einen totalen Weltkrieg mit möglichst viel Menschenopfern zu erreichen ist oder es so zu erreichen sein sollte. Wolfgang Eggert erzählt viel über diese Typen die er als prophetiegläubige Apokalyptiker beschreibt.

    Und die folgende Geschichte ergibt eigentlich erst unter Betrachtung dieser Gruppen Sinn.

    Es ging dabei um den Uranium-1-Deal, in den Hillary Clinton verwickelt sein soll (Ermittlungen laufen wohl noch und vielleicht gibt es da bald was Neues), dabei wurde angeblich Uran aus US-Beständen illegal an Russland verscherbelt.

    Wobei ich mich damals schon gefragt habe, wieso sollte jemand aus den USA Uran an Russland verkaufen wollen (nun gut, Geldgier wäre ein Motiv), aber noch viel mehr: wieso sollte Russland Uran aus US-Beständen brauchen?

    Und angeblich wurde nun ein Teil dieser Uran-Charge abgezweigt und in den Iran verbracht (oder vielleicht auch alles?), ich vermute über muslimbrüderliche Logenverbindungen, weil offiziell ist der Iran ja das Reich des Bösen. Hinter den Kulissen werden da aber ebenso Deep State Elemente existieren, die mit denen im Westen super kooperieren, wie überall sonst auch.

    Der Auftrag des Irans war nun, aus diesem Uran eine Atomwaffe zu fertigen. Dann sollte in Syrien ein gewaltiger Konflikt entstehen, in den alle Anrainerstaaten hineingezogen werden, eben auch Israel und Iran. Das haben wir ja gesehen.

    Der Iran sollte nun die Atomwaffe(n) auf Israel abschießen und dieses dadurch vernichtet werden, aber nicht unbedingt offiziell als iranische Aktion, wie man gleich sehen wird.

    Bei den darauf folgenden Untersuchungen sollte dann heraus gefunden werden, dass das Spaltmaterial von den Russen kommen muss, die ich dieses total verwerflich illegal aus den USA besorgt haben. Das Ganze sollte dann dazu herhalten, um die Weltöffentlichkeit (zumindest schon mal alle Gläubigen mit Aktien im „heiligen“ Land, also Christen, Juden, Moslems) gegen Russland aufzubringen und dem Land den Krieg zu erklären. Und damit hat man dann eben den gewünschten 3. WK – oder zumindest einen Konflikt Russland gegen viele andere, ähnlich der Situation im 2. WK gegen Deutschland.

    Wie wir wissen, ist dies nicht passiert, oder zumindest noch nicht. Russland hat sich in Syrien eingemischt, die Eskalation verhindert, obwohl z.B. die Türken, Kurden und Israel dort noch gewaltig mitmischen. Der Trend insgesamt ist jedenfalls gewaltig am Abebben.

    In den USA hat Trump die Wahl gegen die Clinton-Hexe gewonnen, was scheinbar für die meisten sehr überraschend kam. Hier hat sich wohl der gemäßigtere Zweig der Globalisten durchgesetzt, der weder die USA noch Israel für einen globalen Konflikt opfern wollen. Dafür steht Clinton jetzt gewaltig unter Feuer.

    Wenn also gewisse Kreise von Apokalypsefetischisten einen solchen Irrsinn geplant haben, dann hätten die natürlich ebenfalls eine starke Motivation gehabt, sich aus Israel abzusetzen und anderswo effektive Wirtschaft- und Herrschaftsstrukturen aufzubauen (z.B. eben Visegrad, wobei die für einen gewünschten Weltkrieg eher kein ideeller Wohnort wären). Kissingers Ansage „Israel wird es in ca. 2021-23 nicht mehr geben“ bekommt da nochmal eine ganz andere Konnotation (wann genau hat er das gesagt?).

    Andersherum wird es verständlicherweise in Israel selbst Kreise geben, die diesem Plan absolut entgegen stehen (Netanjahu würde ich z. B. hier einstufen) , und sollte er bekannt geworden sein, dagegen arbeiten. Vielleicht ist dies eine Erklärung, wieso Israel neuerdings ständig gegen alle Regeln Ziele in Syrien angreift und angeblich immer Stellungen oder Lagerstätten der Hisbollah? Letztlich könnte der Plan ja auch immer noch laufen, auch wenn er wahrscheinlich nach hinten losgehen wird, da er ja bekannt geworden ist, aber vielleicht wird er trotzdem aus Verzweiflung oder als letztes Druckmittel durchgezogen.

    Wie eingangs gesagt, ich weiß nicht was an der Geschichte dran ist, vielleicht weiß ja noch jemand mehr dazu. Dieses Narrativ bietet jedenfalls nochmal gänzlich neue Perspektiven auf die Vorgänge, die wir an der Oberfläche wahrnehmen können.

    Gruß Mohnhoff

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