Verschiedene Blicke auf die ami Armee

Von Thomas Roth zur Verfügung gestellte Übersetzungen von Texten von Alexeij Dolganow (Quelle) und Konstantin Kolontajew.

Die Armee der USA – ist die stärkste Armee in der Geschichte
(Konteradmiral a.D. John Kirby)

“Ich denke nicht, dass es in der langen Geschichte der Menschheit Streitkräfte gibt, die genauso begabt, klug, stark, mit solch guter Führung und den allumfassenden Ressourcen ausgestattet waren, wie die Armee der USA heute“, – sagte der Sprecher des Statedepartments der USA, John Kirby als Antwort auf die neuerliche Erklärung des Präsidenten Russlands.

Wenn jemand einen atomaren Wettlauf beschleunige, „dann nicht wir“, sagte Putin. Die USA hätten zwar den größeren Militärapparat, doch Russland sei stark. „Sie haben mehr Raketen, mehr U-Boote und mehr Flugzeugträger“, sagte Putin. „Aber Russland ist einfach stärker als jeder Aggressor.“

Zuvor hatten sich Putin und Donald Trump jeweils dafür ausgesprochen, ihr Atomwaffenarsenal zu stärken. Putin hat im Verteidigungsministerium laut der russischen Nachrichtenagentur Tass gesagt: „Wir müssen die strategischen Nuklearstreitkräfte stärken. Dafür sollten wir Raketen entwickeln“, die in der Lage seien, gegenwärtige und zukünftige Raketenabwehrsysteme zu durchdringen. Trump hatte danach getwittert, dass die USA ihre nukleare Schlagkraft deutlich stärken und erweitern müssten und zwar „solange, bis die Welt bei den Atomwaffen zur Vernunft kommt“. Es war nicht klar, inwiefern Trumps Äußerung eine Reaktion auf Putin waren.

In der absoluten Perspektive hatte der Vertreter des Statedepartments, J. Kirby, ganz recht. Vor dem Hintergrund des modernen Niveaus der Entwicklung der Technik der Amerikaner sieht eine beliebige Armee wie ein Auflauf von Landstreichern aus den vorigen Jahrhunderten aus. Und die modernen Radars und die zielsuchende Munition hätten die Kämpfer Dschingis Khans als Anwesenheit falscher Kräfte wahrgenommen.

Die Hauptintrige des neuen „kalten Krieges“ bleibt der Vergleich der Armeen der großen Mächte. Das Problem besteht darin, dass die 40 größten Wirtschaften der Welt miteinander seit sieben Dutzenden von Jahren nicht mit offenen Karten kämpften. Wir können die Schlussfolgerungen nur aufgrund der statistischen Daten über die Anzahl der Soldaten und der Einheiten von technischen Kampfmitteln machen. Und natürlich auf der Basis historischer Nachrichten, die wir auf die Moderne umrechnen.

Die historische Erfahrung sagt aber längst nicht alles. Wer konnte denn annehmen, dass das rückschrittliche, niemals eine starke Flotte habende Japan unter die drei führenden Seemächte vordringen wird und eine Reihe glänzender Siege gegen die Seemächte Britannien und USA erringen würde – und deshalb wird die Liste der stärksten Flotten unerwartet ausfallen.

Wer hielt eigentlich die UdSSR für eine große Militärmacht Anfang der dreißiger Jahre? Niemand. Ja und wieso?

Das Land hatte die drei vorhergehenden Kriege (den Krimkrieg, den Russisch-Japanischen und den Ersten Weltkrieg) klar verloren. Die Ereignisse des Sommers 41 wiedersprechen ebenfalls den Ereignissen des Mai 1945.

Die Amerikaner waren noch von Pearl-Harbor müde und gaben eine Reihe von Schlachten schimpflich ab. Letzten Endes, richteten sie sich Japan mit einer Rechnung von 1:9 her. Derart war das durchschnittliche Verhältnis der militärischen Verluste im Pazifik.

In Vietnam konnte die riesige Armee das kleine, aber stolze Land nicht bezwingen. Nur darf man nicht vergessen, dass die USA nicht mit Vietnam, sondern nur mit Nordvietnam an der Seite der südvietnamesischen Regierung in Saigon kämpften. Das Ziel war die politische Kontrolle über beide Teile des Landes. Das Ziel blieb unerfüllt.

Aber sogar der eifrigste Hasser der USA wird nicht verneinen, dass das militär-technische Niveau der Yankees zuließ, für einen Tag zu siegen. Einfach alle Vietnamesen platt machen. Mit giftigem Agent Orange die Dschungel bespritzten, als Morgentau dem Kampfbestand VX versprühen oder zu den Ladungen der Megatonnenmacht greifen.

15 Jahre später wird dieselbe Geschichte in Afganistan wiederholt werden. Und wer wird behaupten, dass die Sowjetische Armee dort schwach war?

Wer ist stärker – die USA oder Russland?

Die Zahl der Jagdflugzeuge der fünften Generation – 370 gegen 8.

Die Zahl der Schiffe mit Flügelraketen: 142 gegen 17.

Die Zahl der entwickelten Verbündeten aus der Zahl der Länder der ersten Welt, solche wie Deutschland, Japan, Großbritannien, die über eigene Armeen verfügen, mächtig und ausgestattet nach dem letzten Schrei der Technik. Und bereit, dem Pentagon eine Basis in allen Erdteilen zu gewähren.

Die Armee der USA hat ein multinationales Format. Für das moderne Russland blieb kein zurechnungsfähiger Anhänger übrig, der sich irgendwie bemühen würde, die Verteidigungsfähigkeit Russlands zu festigen und die nächste Kategorie technischer Kampfmittel zu bekommen. Und natürlich auf Kredit mit einem Aufschub der Zahlung um 50 Jahre.

Nach der Zahl der Kampfschiffe des ersten Ranges (der atomaren U-Boote, der Kreuzer, der Flugzeugträger) übertrifft die Flotte der USA die Flotten aller Länder der Welt zusammen genommen.

Es gibt ein ähnliches Verhältnis bei der Zahl der kosmischen Satelliten mit militärischer Bestimmung (Aufklärung, Verbindung, usw.).

Das Pentagon versucht das strategische System der Raketenabwehr mit den Elementen auf dem Meer und zu Lande zu errichten. Es wurde das weltweite Netz des Nachrichtenabfangens „Staffel“ geschaffen.

Die Technik bei ihnen ist gut und die Leute sind – mit dem Verstand, und mit dem Körper – in der Lage, die Forderungen zu erfüllen. Sie bevorzugen es allerdings, in Sicherheit zu sitzen und nur auf die Knöpfe zu drücken. Und die Vollziehung von Heldentaten, ist als solches im Vertrag nicht vorgesehen.

Irgendjemand wird an die Wichtigkeit der Motivation und der moralisch-willenstarken Qualitäten der Militärangehörigen erinnern. Aber einen einheitlichen Geist wirst du nicht finden. Die Samurais waren bereit, sich ihre Köpfe über den Decks der feindlichen Flugzeugträger auseinander nehmen zu lassen, was hat es ihnen genutzt?

Ich denke nicht, dass die Motivation eines einheimischen Einberufenen, der sich oft vor „den Einberufungsbefehlen“ verbirgt, höher sein kann, als die eines 20-jährigen amerikanischen „Veteranen“, der sich in die Armee wegen des kostenlosen Collegebesuchs eingeschrieben hat.

Wenn man es ehrlich sagen will, dann gibt es in jeder Armee die echten Spezialisten, die Sergeanten und die Offiziere.

Und ja, die Zahl der Patrioten, die nach ihren Worten bereit sind, den Gegner aufzufressen, ist auf beiden Seiten des Ozeanes erschreckend gestiegen. Doch es zu sagen bedeutet noch nicht, es zu machen.

Der erbitterte Streit über die Qualität der Vorbereitung der russischen und amerikanischen Militärs kann ewig andauern. Und doch ist alles viel deutlicher, in dem Zusammenhang nur zwei historische Tatsachen.

1. Kein amerikanisches Schiff ist je von einer Detonation der eigenen Munitionsvorräte untergegangen. Zu allen Zeiten waren „die häuslichen Katastrophen“ eine häufige Erscheinung der Flotten anderer Staaten (die britische HMS „Vanguard“, das japanische Schlachtschiff „Mutsu“, das russische Linienschiff „Kaiserin Maria“, der Untergang des U-Boot-Jägers „Mutig“).

Eine Erklärung gibt es dafür nur eine – ohne strengste Disziplin und die Beachtung der Instruktionen durch eine gut vorbereitete Belegschaft ist das unmöglich. Siehe auch die Basis von Pearl Harbor, ähnlich einem teueren Jachtklub.

2. In mehr als einem halben Jahrhundert ist es auf den mehr als 200 atomaren U-Booten der Kriegsmarine der USA zu keiner Panne mit der Beschädigung der aktiven Zone des Reaktors gekommen.

Noch Beispiele gefällig?

Beim Yankee ist in den vergangenen sieben Jahre keines der 180 „schlechten“ Jagdflugzeuge F-35 abgestürzt. Ungeachtet der Flüge in unter nächtlichen Bedingungen, den Nachtankungen, den Aufschwüngen und den Landungen auf den schaukelnden Decks der Schiffe.

Der Epilog

Die geopolitische Opposition Russlands und der USA stützt sich auf das nukleare Gleichgewicht, das bei uns als Parität bezeichnet wird. Und es ist unbedeutend, wie groß die kreisförmige wahrscheinliche Abweichung der Gefechtsköpfe vom Ziel ist – die Anwendung von nuklearen Gefechtsköpfen gleicht das locker wieder aus.

Warum dann alle übrigen Waffengattungen? In der Welt, außer den USA, es gibt noch 180 Länder, und viele davon haben ganz andere Probleme.

Die aufgezählten amerikanischen Systeme, die Schiffe und Drohnen, haben mit der direkten militärischen Bedrohung durch Russland nichts zu tun. Diese Technik dient nur für die Festigung des geopolitischen Einflusses und ist das äußerste Mittel bei der Lösung der lokalen Konflikte.

Jemand hat mal weise bemerkt, dass wir nicht verlieren und wir einfach nicht wünschen, an diesem „Wettbewerb“ teilzunehmen. Andererseits, die offiziellen Erklärungen zu diesem Thema folgen tatsächlich täglich. Wir sind stolz auf die militärische Macht Russlands, die wir auf der Parade des Sieges sehen können und bemühen uns, die Mängel nicht zu bemerken.

Im Übrigen, die Armee – ihre Gestalt, die Vorbereitung und die Ausstattung, ist eine unmittelbare Reflexion der Wirtschaft des Staates. Meiner Meinung nach, ist das Hauptproblem nicht die Frage stärker – schwächer, sondern die Popularität dieser Frage. Und die ständige Ansprache zu diesem Thema bei den Aktionen der amtlichen Personen. Geschieht es doch aus einem Grund: es gibt einfach keine anderen Themen für den Vergleich zwischen Russland und den USA.
[Ende des Dolganow Textes – R]

Beispiele für praktische Kampfhandlungen mit konventionellen Waffen:

Die Amerikanische Armee – der größte Mythos des 20. Jahrhunderts

Einer der größten Mythen des 20. Jahrhunderts ist der Mythos davon, dass die VSA tatsächlich eine mächtige und vor allem kampfbereite Armee (Landstreitkräfte) haben, die dem Status einer Großmacht entspricht. Einige Auszüge aus dem Text:

Den Vietnamkrieg brauchen wir hier nicht zu behandeln – der ist hinreichend untersucht; durch viele Umstände konnten hier die Amerikaner ihre Menschenverluste nicht besonders verbergen.
In den darauf folgenden Jahren war die größte Militäraktion der Amerikaner ihre Intervention in dem kleinen Inselstaat Grenada im Jahre 1983, um die örtliche linke Regierung zu stürzen.

Wie immer nach einem erneuten Krieg haben die Amerikaner nach Kriegsende den weltweiten Informationsbereich mit ihrer Version der vergangenen Ereignisse versorgt, und dabei wie immer ihre eigenen Verlustangaben deutlich verkleinert. Wurden in Korea die Verlustzahlen um das 5 – 6fache verringert, so war man in Grenada noch weniger kleinlich und minimierte die Zahl der eigenen Toten etwa um das Hundertfache – auf 30 Mann.
Diese typische amerikanische Kriegslüge hielt sich ausreichend lange, weil sie nicht von der damaligen sowjetischen Führung entlarvt worden war – ausgehend von dem im engen Kreis vom damaligen Außenminister Gromyko ausgegebenen Prinzip: „es lohnt nicht, die Amerikaner wegen Kleinigkeiten zu ärgern“.

Ungeachtet dessen sind nach und nach verschiedene sehr malerische Einzelheiten des amerikanischen Einfalls auf Grenada aufgetaucht, welche die Wiederherstellung des wahren Bildes der Ereignisse ermöglichen und eine hinreichend genaue Zahl der amerikanischen Verluste an Menschen und Technik errechnen lassen.
Vor allem stellte sich heraus, daß im Verlaufe der Landungsoperation etwa 100 Transporthubschrauber abgeschossen wurden. Und alle abgeschossenen Hubschrauber hatten von 15 bis 30 Mann plus 3-5 Mann Besatzung an Bord.
Sogar wenn nicht alle in den abgeschossenen Hubschraubern starben, muß die Zahl der Toten allein aus den abgeschossenen Hubschraubern etwa 2000 Mann betragen haben.
Sicher ist bekannt, daß in zehn der abgeschossenen Hubschrauber in Grenada die Spezialeinheit „Delta“ mit 200 Mann vollständig umkam, ohne in das Kampfgeschehen eingegriffen zu haben.
Die Delta-Einheit war die Elite der amerikanischen Sondertruppen. Jedoch war diese Gruppe in der gesamten Zeit ihrer Existenz nicht ein einziges Mal in ein Gefecht mit einem realen (militärischen – d.Ü.) Gegner zum Einsatz gekommen.

Kurz nach ihrer Gründung im Jahre 1980 verlor sie 40% ihrer Leute während des erfolglosen Versuchs, amerikanische Diplomaten-Geiseln im Iran zu befreien.
Drei Jahre später auf Grenada wurde die Delta-Gruppe vollständig vernichtet. Am Leben blieben nur das Stabs- und Bedienungspersonal, das die VSA nicht verlassen hatte.
Interessant war, daß auf Grenada alle amerikanischen Hubschrauber und Flugzeuge mit sowjetischen Waffen aus dem WK-2 abgeschossen wurden: großkalibrige Maschinengewehre DSchK von 1938 und automatische 37-mm-Fla-Kanonen „61-K“ von 1939. Ebenfalls waren einige wenige automatische 57-mm-Fla-Kanonen „S-60“ von 1951 zum Einsatz gekommen.
In den 2 Wochen Kämpfen auf Grenada verloren die Amerikaner genauso viele Hubschrauber wir die Sowjetarmee in den ersten 6 Monaten Krieg in Afghanistan.
Solch große Verluste an Menschen (3000 Tote) und Technik (100 Transport- und 20 Kampfhubschrauber, 10 Kampfflugzeuge) wurden dadurch hervorgerufen, daß die 30-Tausend-Mann-Gruppierung der amerikanischen Streitkräfte auf etwa 1000 Kubaner traf, um die sich etwa 3000 Soldaten und Offiziere der Armee und Polizei von Grenada und bewaffnete Parteiaktivisten gruppierten.
Von diesen 1000 Kubanern waren nur 200 Offiziere (aus Armee, Polizei und Geheimdienst), welche die Grenader in den entsprechenden Machtstrukturen ausgebildet hatten.
Die anderen 800 Kubaner waren zivile Bauarbeiter, welche den grenadischen Internationale Flughafen modernisierten und früher in der Armee gedient hatten. …

Natürlich haben die Amis aus ihren erneuten Fehlern und wesentlichen Mängeln im Aufbau ihrer Streitkräfte, die sich in den Kämpfen auf Grenada herausgestellt hatten, keinerlei Schlußfolgerungen gezogen – dem angelsächsischen Charakter fehlt vollständig die Neigung zur Selbstkritik.
Und deshalb haben sie 6 Jahre später in Panama dieselben Fehler wiederholt.
Obwohl sich im Verlaufe des Krieges mit den Panamesen auch etwas Neues zeigte, zum Beispiel eine große Anzahl von Fällen des Beschusses der eigenen Leute, welche die Amis delikat „friendly fire“ (wörtlich: „freundschaftliches Feuer“) nennen – und welcher nach Panama eine stabile Tradition der amerikanischen Armee im Verlaufe von Kampfhandlungen wurde.

„Wir haben endgültig das Vietnam-Syndrom überwunden“, riefen freudig die Amerikaner.
Folge dieser „Überwindung“ wurde der (erste) Krieg der VSA im Irak vom 17. Januar bis 1. März 1991. Dessen Ergebnisse waren für die Amerikaner sehr kläglich: in sechs Tagen Landkämpfen – vom 24. Februar bis 1. März – verloren sie etwa 15 Tausend Mann an Toten und 600 Panzer, und nur durch den Einsatz der Massenmedien des gesamten Westens und der damaligen Gorbatschowschen UdSSR konnten sie die Weltöffentlichkeit von ihrem „Sieg“ über den Irak überzeugen.
Obwohl es natürlich keinen Sieg gegeben hatte, weil die gestellten Hauptziele dieses Krieges nicht erreicht worden waren: Es war nicht gelungen, das irakische Heer in Kuweit und im Südirak einzukreisen – und infolge dessen gelang es nicht, das Regime von Saddam Hussein zu stürzen und ihre liberalen Marionetten an die Macht zu bringen. …
Aber die im Verlaufe des ersten Irak-Krieges erlittenen Verluste und das Nichterfüllen der gestellten Aufgaben haben erneut nicht zu irgendwelchen ernsthaften Reformen der amerikanischen Streitkräfte und der Ausbildung von deren Mannschaften geführt
Die einzige Schlußfolgerung, welche die amerikanische Führungselite aus dem erneuten Zeugnis der Unfähigkeit ihrer Streitkräfte, mit einem starken Gegner Krieg zu führen, zog, war der Wunsch, diesen Gegner zu kaufen, damit er kapituliere und ein weiteres Mal die „amerikanische Militärmacht“ demonstriert würde. D.h. zu versuchen, das mit Rommel während der Landung der amerikanischen Truppen in Frankreich am 6. Juni 1944 gespielte Szenario zu wiederholen.

Genau selbiges Szenario ist in der ersten Phase des zweiten Irak-Krieges der VSA – in der Zeit vom 19. März bis 9. April 2003 – angewendet worden. Und entgegen der verbreiteten Version war dies nicht durch die primitive Bestechung eines Dutzends irakischer Generäle erfolgt.
Es war so, daß das irakische Regime nicht so totalitär war, wie es nach außen hin aussah. Die Konten in ausländischen Banken und ein ganzes Gewirr anderer Verbindungen mit dem Westen hatten bei der regierenden Elite des Irak eine Bereitschaft zur Kapitulation hervorgerufen. (ähnlich der 5. Kolonne in Rußland – d.Ü.)
Und die irakischen Generäle haben nur die Kapitulationsbefehle der politischen Führung zur Führung eines Operetten-Krieges ausgeführt, währenddessen der Widerstand der irakischen Armee und der ausländischen Freiwilligen als Argument im Handel um günstigere Kapitulationsbedingungen benutzt wurde.
Und die Figur des „großen und schrecklichen“ Saddam Hussein erfüllte die Rolle des Sündenbocks.

Real wurde der Irak von anderen Leuten gesteuert. Einer davon war zum Beispiel Tariq Aziz, der nach der Kapitulation des Irak nach England umzog und dort von keinem Gericht verurteilt wurde. (dies ist inzwischen doch geschehen – man hat diesen unangenehmen Mitwisser der wahren Ereignisse dann still und leise kaltgestellt. d.Ü.)
Wenn die irakische Armee ganz nach Befehl einen Operetten-Krieg geführt hat, so sind die Verluste der Amerikaner in diesem Krieg durchaus nicht operettenhaft. Vor allem betrifft das die amerikanischen Luftstreitkräfte – die Hauptschlagkraft der amerikanischen Armee.
Im Unterschied zu den anderen irakischen Waffengattungen hat die Luftabwehr wirklich gekämpft. Dies wurde hervorgerufen durch die sehr begründeten Befürchtungen der irakischen Eliten, daß die Amerikaner, wenn sie einmal die Luftherrschaft erringen, versuchen könnten, diese Eliten loszuwerden, um sich nicht durch verschiedenste Abmachungen und vor allem Geldausgaben zu binden.
So war die irakische Luftabwehr die am besten vorbereitete und ausgerüstete Waffengattung und führte den Kampf gegen die amerikanischen Luftstreitkräfte mit vollem Ernst, bis wenige Tage vor dem Eintreffen der amerikanischen Streitkräfte in Bagdad.
Im Ergebnis war das Verhältnis der amerikanischen Verluste an Kampftechnik in diesem Krieg sehr ungewöhnlich: 400 Panzer und etwa 600 Kampfflugzeuge – während im ersten Irakkrieg 250 Flugzeuge und 600 Panzer verloren wurden.
In der Epoche der Düsenjäger ist in großen Kriegen die Zahl der vernichteten Kampfflugzeuge (gewöhnlich) um einige Male geringer als die Zahl der vernichteten Panzer.
Die gigantischen Verluste der amerikanischen Luftwaffe über Bagdad und dessen Umgebung begannen buchstäblich mit der ersten Kriegsstunde. Die Nachrichtenagenturen teilten mit, daß zum ersten Luftangriff auf Bagdad 20 leichte Stealth-Bomber von Typ F-117A losgeflogen seien.
Später kamen Meldungen, daß unmittelbar auf Objekte in Bagdad zwei F-117A ihre Bomben abgeworfen hätten. Fragt sich: wohin verschwanden die restlichen 18 Stealth von den nach Bagdad losgeflogenen 20?
Die Antwort ist einfach: diese 18 Maschinen wurden von der irakischen Luftabwehr während des Anfluges auf Bagdad abgeschossen.
So verlor in der ersten Kriegsstunde die VSA-Luftwaffe nur über Bagdad nicht weniger als 18 F-117A – von 45 dieses Typs, die insgesamt bei der VSA-Luftwaffe vorhanden waren.
Und nicht zufällig verschwanden zwei Tage nach Beginn des Krieges jegliche Mitteilungen über den Einsatz der „unsichtbaren“ strategischen Bomber „B-1“ bei den Kampfhandlungen.

290 Gedanken zu „Verschiedene Blicke auf die ami Armee“

  1. Hm, mittlerweile kann ich diesem Blog nicht so genau mehr folgen. Zuviel , wir Russen siegen etc. . Ist einfach nicht meine Denke. Die Friedensgespräche in Astana waren spannend für mich. Astana, eine Stadt in der Weite des Kaukasus mit allen Symbolen der NWO. Habe grosse Fragezeichen. Astana kann auch geschrieben werden als Satana. Warum sieht das Stadtbild von Astana fast wie Washington aus? Sind da wirklich unterschiedliche Kräfte am Werk?

    1. @stubido
      Böse Zungen behaupten, Astana könnte eine NWO Stadt sein. Bauwerke… , Anagrammierung des Names … passt alles zu den satanisten… Theorien dazu gibts einige im Netz.

  2. @Stubido,

    ja! Wenn ich Bilder nach Astana in gugel suche, da hab ich immer wieder ein komisches Gefühl.

    Diese Bauwerke sind doch … um es mal positiv zu versuchen auszudrücken, arg futuristisch …
    Negativ ausgedrückt: Diese Bauwerke sind hässlich ! Noch 1000 mal schlimmer wie der Kölner Dom (wer hat sich diesen Dom nur ausgedacht?? Der Leibhaftige??).

    Jede Holzhütte oder halt normales Haus ist hübscher.

    Zum Beispiel (russ. Holz-Kirche Antarktis)
    https://de.wikipedia.org/wiki/Dreifaltigkeitskirche_(Antarktis)

  3. Ja, schön ablenken: der Kölner Dom, eine russische Holzkirche etc. Das was in Astana alias Satana passiert ist die gleiche Handschrift. Die gleiche Pyramide -alles ein Auge- is watching you- Nummer. Vielleicht könnten wir das hier ein wenig durchleuchten.

  4. Den Text mit den“riesigen“ Verlusten der USA auf Grenada und im Golfkrieg 1991 hatten wir schon mal vor etwa 2-3 Monaten als Kommentar.

    Schon damals erschien der mir kaum glaubwürdig, da ich nicht glauben und verstehen kann wie man Hunderte Hubschrauberwracks oder abgeschossene Panzer verbergen kann, ohne das die Fotos von Wracks und toten Besatzungen die Weltöffentlichkeit erreichen. Angenommen die gefallenen US-Truppen holen die schnell raus und verbergen damit ihre menschlichen Verluste. Panzerwracks? Flugzeugwracks? Wie verbirgt man die in der irakischen Wüste? Ein Bild würde mir da schon als sehr helfen den Worten Glauben zu schenken. Klingt eher nach Wishfull Thinking. Jeder abgeschossene US-Hubschrauber wurde von Saddam damals gefeiert. Es waren leider eher seltene Szenen.

    1. @ Otto Normalverbraucher

      Meine Erinnerungen gehen beim Irak-Krieg 2003 in ähnliche Richtung.

      An große Meldungen (Verluste von US-Flugzeugen) kann ich mich kaum erinnern. Das dritte Flugzeug in der Endphase, als Bagdad schon als erobert galt, nahe der iranischen Grenze. Das kann aber tatsächlich der Unterdrückung solcher Meldungen geschuldet sein. Syrische Quellen könnten damals aber Näheres über irakische Verteidigungserfolge gemeldet haben (vermutlich geschönt – von denen wir nichts gehört haben).

      Am Ende der zweiten Kriegswoche im Irak frappierte mich die Meldung, dass ein irakischer Soldat mit der Explosion seines „Sprengstoffgürtels“ an einem militärischen Kontrollposten bei Haqlaniyah knapp ein Dutzend amerikanischer Soldaten getötet hatte. Saddam Hussein kommentierte das damals persönlich im irakischen Rundfunk als Heldentat.
      Das war der erste Anschlag dieses Typus, wobei sich der Soldat als Zivilist verkleidet der Sperre genähert und die Amerikaner um Hilfe gerufen hatte.

      Das große mediale Tamtam um dieses Ereignis zeugte für mich davon, dass es mit effizienter militärischer Verteidigung für den Irak nicht gut aussah. Vor allem erschütterte mich, dass die Yankees zu diesem Zeitpunkt schon die Kontrolle am mittleren Euphrat besaßen, einer Zone zwischen Hit, Rutba und Haditha.
      Die waren keinesfalls aus Kuwait oder vom Shatt el Arab dorthin gekommen, sondern direkt durch die Wüste aus Jordanien oder aus Saudi Arabien (über Rutba).

      1. Ja HBP,

        ich frage mich ernsthaft was dieser unseriöse Kram bezwecken soll. Keine Quellen, völlig unplausibel. Was bringt es uns hier die doch seriöse Infos suchen? Das ist der sonstigen Qualität hier völlig unzuträglich mMn. Schade um die Zeit von T.R.
        Gruß und frohes neues Jahr

        1. Da sind Sie zu streng, denke ich. Es wurden ja *zwei* Artikel sozusagen nebeneinander gestellt. Der Lehrgehalt war in diesem Fall nicht der Inhalt per se sondern der Raum dazwischen sowie natürlich die Ebene darüber, das Feld der Informationskrieger.

  5. Wieder so ein Artikel der mich ratlos läßt. Wirklich wenige Informationen und sehr viel „Fakten“ die niemand nachprüfen kann, es wird da einfach mit nicht verifizierbaren Zahlen gearbeitet. Nicht mal einigermaßen nachvollziehbare Quellen werden angegeben wie z.B Zahlen vom Veteranenverband der US-Streitkräfte, etc. Für mich ist das kein sachlicher Artikel sondern eher unter der Kategorie „Hurra“ Artikel zu verbuchen, dem niemanden nutzt. Der Autor hätte so viel über vermeintliche Schwachpunkte der amerikanischen Streitkräfte schreiben können, aber da ist nichts fundiertes. Schade für die vergeudete Zeit der Übersetzung mMn.

    1. @ Stubido
      @ Unreal

      Zitat von @Unreal: „“Wieder so ein Artikel der mich ratlos läßt.““

      Es ist nicht ein Artikel, sondern zwei verschiedene Artikel, die zu einem zusammengefügt wurden.
      Der zweite Teil, des Artikels („Die Amerikanische Armee – der größte Mythos des 20. Jahrhunderts“), ist vor ca. zwei Jahren im russischen INet erschienen und wurde von vielen russischen Lesern kritisiert wegen nicht bewiesenen Behauptungen und teils angeblich zu hohen Verlusten (z.B. 100 abgeschossene Hubschrauber auf Grenada, etc.) der amerikanischen Armee in diversen Kriegen und Konflikten.
      Der Artikel ist tatsächlich unseriös, aber das bedeutet nicht, daß die US-Armee eine Super-Armee war oder ist.
      In all den Kriegen, die die USA geführt haben, hat ihre Armee eine, im besten Fall für die USA, durschnittliche militärische Leistung gezeigt, mehr nicht.

      Zitat von @Stupido: „Zuviel , wir Russen siegen etc.“

      Das Komische daran ist, daß die Russen als Volk eigentlich gar keine Prahlhänse sind.
      Wenn man bedenkt, daß kein anderes Volk in der Menschheitsgeschichte solche militärischen Leistungen (allein der Sieg über Hitler-Deutschland stellt alles was davor und danach geschah in den Schatten) gezeigt hat wie die Russen, dann sind sie (die Russen), würde ich sagen, ziemlich bescheiden.
      Hätten die USA nur die Hälfte der russischen militärischen Errungenschaften gehabt, dann hätte ihr Geprahle sogar die Außerirdischen von unserer lieben Erde ferngehalten 😉

      1. Danke, Akula!
        So nehme ich Russland auch wahr, obwohl wir in der BRD (auch Italien/ ganz Westeuropa) seit 1945 mit anderem „bewahrheitet“ werden, was dann bei den meisten tief verinnerlicht ist.
        Da haben Allen Dulles, Mc Carthy, Truman, Eisenhower – Kennedys wurden von ihnen beseitigt – Johnson, Nixon usw. ganze Arbeit geleistet, an die seit dem „Ende“ des kalten Kriegs ( Bushs, Clintons) nahtlos angeknüpft wird.
        Irgendwie musste und muss eine Einrichtung wie die NATO (entgegen der UNO!) ja „begründet“ werden. Seit 1997 hat sich diese nahezu VERDOPPELT, gerade weil nach 1990 nicht mehr die geringste Daseinsberechtigung der NATO bestand – wie gesagt, im Grunde gar nie bestanden hat.
        Und schon ohne die NATO müssen die USA auch ihre irrwitzigen Militärausgaben und Kriege gegenüber ihren Steuerzahlern irgendwie begründen, das war schon immer Russland, das für so etwas im Interesse der privatwirtschaftlichen Waffenindustrie herhalten musste.

        Nicht zu vergessen Serbien, mit Russlands traditionell verbündet, das allein im 20 Jh. dreimal von deutschen Soldaten heimgesucht wurde, denn seit Wilhelms Großmannssucht spielen die deutschen Selbstüberschätzer auf dem UK/US-Feld mit. Diese „spielen“ in erster Linie gegen europäische, Russland freundliche Länder wie eben Serbien, Ukraine, Estland, Lettland, Tschechoslowakei, mittlerweile auch Bulgarien.
        Traditionell Russland nicht wohlwollend gegenüberstehende Länder wie Ungarn, Rumänien, Polen, Litauen waren leicht in diesen imperialistischen Dunstkreis rüberzuziehen, wobei auch da zwischen Bevölkerung und in den USA „ausgebildeter“ Elite zu unterscheiden ist. In all diesen Ländern wurden nach 1990 auch die Schul- und Geschichtsbücher – genau wie seit 1945 in Westeuropa – unter Kontrolle der USA geschrieben, den Rest erledigen die Medien.
        Nicht nur die BILD ist eine CIA-Gründung, es fing bereits damit an, dass kritischen Medien im Westen die „Papier“ -Lizenz nicht erteilt wurde – das war in der sowjetisch besetzten Zone ganz anders in den 40er Jahren! Die ersten Wiedereröffnungen von deutschen Universitäten und Wiedergründungen von Parteien fanden in der sowjetischen Besatzungszone statt, Leitgedanken waren die Vorstellungen der 1848-Revolution, nicht der SU.
        Und nicht zu vergessen sämtliche Geheimdienste im Westen gehen auf die CIA zurück. Man lenkte auf die Stasi und den KGB ab, während Mc Carthy und Allen Dulles ihre schmutzige Wühlarbeit verrichteten, die bis heute und nachhaltig weiter funktioniert. Die werden auch vier Jahre Trump mühelos im Griff haben, da habe ich keine Zweifel.

        1. @ The Reds

          „Danke, Akula!“

          Nix zu danken 🙂
          Ich habe eigentlich nichts gemacht wofür Du Dich bedabken mußt 🙂
          Denn meine Behauptungen sind leicht überprüfbar durch offenen Quellen.

        2. @ The Reds

          Das mit dem „dreimal heimgesucht“ war traurige Realität.

          Serbien hat im 1. Weltkrieg rd. 50 – 60 % seiner männlichen Bevölkerung verloren. Im 2. war es dann etwas erträglicher. Rechnet man den osmanische bzw. vatikanischen Intrigen hinzu, kommt die Frage auf: Wo würde Serbien bevölkerungsmäßig heute stehen?

          Was die Zahlen im Artikel betrifft: Es gab/gibt mit den offiziellen Zahlen der nato (amis) bez. Kosovokrieg ebenfalls viele „Ungereimtheiten“: Ich werde dazu in den folgenden Tagen noch einiges Schreiben. JA! Mit Beweisen und Quellen (damit alles seine Ordnung hat!).

          Generell habe ich mit der bisherigen Diskussion so meine Probleme. Alle, die hier auf dem Blog lesen und kommentieren, wissen, dass die amis professionelle Lügner und Betrüger sind. Gleichzeitig erwarten alle von den Russen so aufzutreten, wie sie es selbst tun würden. Ehrlich und hochanständig. Nur; wem gegenüber? Diesen Arschlöchern? Warum?

          Ein Beispiel. Ich kenne zwei Einheimische. Der eine hochanständig. Der andere das Gegenteil. Eines Abends (nach jeder Menge Alkohol) nahm ich mir den Hochanständigen zur Brust: „Mein Freund. Ich weiß nicht, wer von euch beiden der Dümmer ist. Er, der dich ständig anlügt. Oder du, der sich (ihm gegenüber) über seine Lügen ständig mokierst. Merkst du nicht, dass er darin eine gewisse Befriedigung sieht. Dich ständig anzulügen. Du kritisierst ihn zwar regelmäßig. Allerdings kommunizierst du weiterhin mit ihm, da du offensichtlich meinst, den pathologischen Lügner „heilen zu können“. Im Grunde genommen, bist du der Dümmere. Hast du nicht bemerkt, dass er mit mir kaum mehr spricht? Warum ist das so? Na weil ich ihn genauso anlüge, wie er mich. Es fehlt ihm die Befriedigung. Ich unterscheide bei meiner Kommunikation zw. dir und ihm, während du dazu nicht in der Lage bist. Warum auch immer. Offensichtlich fehlt hier eine Dimension …“

          NEIN. Es wird auf dieser Erde nicht alles 100% ehrlich weitergegeben. NEIN. Der Deutsche ist nicht Mittelpunkt der Erde und es ist vielleicht nicht alles nur für seine Ohren bestimmt …

          Naja. Hoffentlich verstehen wenigstens einige, was ich sagen wollte … Im Grunde ist es scheißegal, ob es nun 100, 1000 oder 47 Hubschrauber waren. Auf jeden Fall waren es nicht so viele, wie von den amis angegeben. DAS ist das Wesentliche.

      2. Krieg wird verursacht durch Propaganda, Beschiss und Schauspiel der ghanz teuflischen Art. Krtieg wird geführt mit Beschiss, Verrat undf Toten der ganz teuflischen Art. Militärische „Leistungen“ sind Beschiss u.s.w. Milkitärische Leistungen, Siege und Niederlagen einem Volk oder Menschen anhängen zu wollen ist einfach nur pervers.

  6. @stubido
    @tuc-tuc
    jetzt, wo das von Ihnen erwähnt wird (obwohl es nicht unmittelbar zum Thema gehört), fällt mir ein, dass ich davon auch einiges gelesen, aber nur ungefähr in Erinnerung habe:
    Es geht um die „Legende“, dass die (globalen) Kräfte, die die Strippen ziehen, sich eine neue Bleibe suchen, nachdem sie ihren „Heimathafen“ USA verlassen wollen oder müssen, nachdem das Land inzwischen hinreichend ausgeplündert worden ist und künftig das eurasische Festland mehr verspricht. Also in Ansehung der Entwicklung in China/Ostasien und von dort aus seidenstraßenmäßig über Vorderasien gen Europa. Die Amis als Quartiergeber werden demnach fallen gelassen, sie haben ausgedient. Die Karawane zieht weiter, die Zukunft scheint in Eurasien zu liegen. Die gegenwärtigen Entwicklungen sprechen nicht wirklich dagegen, wie ich finde.
    Und die Architekten der neuen Metropole Astana, die „Kabale“, die haben ja bekanntlich alle Mittel, um ihre Macht darzustellen (wie sie es in Washington DC gemacht haben), diesmal in einer Zone, die so gut wie nie Erwähnung findet in diesen Tagen des Umbruchs und der Untergangsszenarien.
    Ich habe mich schon öfter gewundert über diese Heimlichkeit, bin aber ansonsten mit der Bedeutung dieser Zusammenhänge noch nicht vertraut. Ist ja auch ein typischer Bereich, wo man sich schnell eine Titulierung als „Verschwörungstheoretiker“ einfangen kann…
    „Futuristischer Stil“ ist jedenfalls etwas, was ich als einfaches Gemüt mit Entfremdung und Entwurzelung und künstlicher Intelligenz konnotiere – und also nicht dem wirklich Menschlichen dienlich…eher luziferisch…

    @russophilus:
    Wenn das alles thematisch nicht hier her passt, kann man diese Unterhaltung gerne in „dies&das“ verschieben…

    Ansonsten an dieser Stelle noch besten Dank für Ihre Arbeit hier und gute Wünsche für das Neue Jahr an Sie und alle anderen „Dörfler“ 🙂

  7. ….danke für den Artikel, Thomas Roth….

    ….möchte hier mal einen Teilaspekt aufgreifen, hat mit dem „Papiertiger“ zu Tun, aber in Anderem Sinne…

    …Erinnern wir uns, RUS gründet 2010, eine „Eigene Militärpolizei“…..???

    …schreiben die Russischen Freunde…..
    „….Russland hat die Russische Militärpolizei, gegründet 2010, ein Battalion davon, nach Syrien geschickt, zur Überwachung der RUSSISCHEN Mission….“

    …wer ist die Russische Militärpolizei…… da haben die Hälfte davon, kurze Bärte……
    …..hier die Ankunft in Lattakia….

    https://www.youtube.com/watch?v=6aaNkRIGv9I&list=PLeIzHhBSrVIYC_p5YwqMkcz6h0PhSeg9k&index=15
    …..den Gesichtern nach, eigentlich keine Slawen……

    ….erinnern wir uns an dem Auftritt von Achmad Kadyrov, im Stadion in Grosny, anno 30.12.2014 …..

    https://www.youtube.com/watch?v=Irj_4IVLBP8&feature=youtu.be

    …in seiner Rede, betonte der Tschetschenen-Chef, „…..

    …“…und wir sagen der Ganzen Welt, dass wir die Infanterietruppen, Wladimir Putins sind.
    Wenn wir einen Befahl erhalten, werden wir beweisen, dass dies tatsächlich so ist.
    Fünfzehn Jahre, hat Putin unserem Volk geholfen.

    Jetzt haben Ihr und ich – und wir haben Zehntausende Leute speziell ausgebildet, den nationalen Führer Russlands gebeten, uns als eine spezielle Freiwilligeneinheit des Obersten Befehlshabers zu betrachten, die bereit ist, Russland und die Stabilität seiner Grenzen zu verteidigen und Kampfeinsätze, jeder Schwierigkeit auszuführen.

    Wir sind uns völlig dessen bewusst, dass das Land eine Reguläre Armee hat, eine Luftwaffe und Marine, sowie Nuklearstreitkräfte.

    Dennoch gibt es Aufgaben, die nur Freiwillige lösen können, und wir werden sie lösen.
    Amerika und Europa, haben Russland wirtschaftlich den Krieg erklärt. Sie versuchen, Chaos im Lande zu säen, Panik und Aufstände.

    Aber das Russische Volk, hat sich um seinen Führer geeint – Wladimir Putin.
    Das tschetschenische Volk, nimmt einen zentralen Platz, in dieser Einheit ein.
    …..
    ……Von heute an muss jeder von uns jederzeit bereit sein, seine Hingabe aus diesem Grunde unseres Lebens zu beweisen….

    Wir werden Russlands Feind begegnen, wo immer er sei, in seinem Schlupfwinkel….
    …Wir erklären dies öffentlich der ganzen Welt, damit es klar ist und verstanden werden kann.

    …Lang lebe unser grosses Mutterland Russland….. lang lebe unser nationaler Führer Wladimir Putin, ……

    ….Allahu Akbar….

    ….hier am Ende des Videos, die „Russische Militärpolizei“ in Syrien, bei der Absicherung Russischer Humanitärer Aufgaben…..

    Russische Soldaten liefern Geschenke an Syrische Kinder

    https://www.youtube.com/watch?v=FqMJGi3WI0M&index=2&list=PLeIzHhBSrVIYC_p5YwqMkcz6h0PhSeg9k

    ….eine Schlussfolgerung zu dem angloamerikanischen ISIS-Gesindel, kommentiere ich extra….

    Gruß Yorck, Fränzelsmühle

    1. Hallo Yorck, den von Dir aufgezeigten Zusammenhang verfolge ich auch schon eine ganze Weile. Einen Teil des „Restes“ der 10000 Mann (Militärpolizei abgezogen) findet sich bestimmt unter den Verursachern des plötzlichen Sterbens von Kommandeuren islamistischer Gruppierungen oder arbeitet die ins Netz gestellten Bilder der Kopfabschneider ab. Also ich habe da volles Vertrauen in die Truppe von Kadyov.

      1. …lieber Wilfred Golla, denke, da sind die verschiedensten Russischen Spezialisten unterwegs….. Alles, was mit „Speziellen Einsätzen“ zu tun hat……. natürlich auch Spezialisten der SAA, der Hezbollah und den Iranischen Einheiten…..

        ….denke, diese Landung der „Russischen Militärpolizei“, in Lattakia, war ein „Wink mit dem Zaunpfahl“……. für das west-Gesindel gedacht….. ???

        …RUSSLAND SCHICKT SUNNITISCHE KÄMPFER DER RUSSISCHEN SUNNITISCHEN ARMEE, nach Syrien, um den Schiiten, Alewiten, Christen und allen anderen Minderheiten, beizustehen……

        …..damit bricht das Lügengebäudes, des angloamerikanischen Zionismus, endgültig zusammen, es wäre ein „Glaubenskrieg“…..

        ….hier ein Schmankerl, Kadyrov beim CHEEF in Moskau……

        Russland: Putin ernennt Ramsan Kadyrow als amtierende Leiter der Tschetschenien

        https://www.youtube.com/watch?v=_ellvI2LeGc

        und hier noch, der „Chirurg“, der Chef der Russischen Nachtwölfe beim Treffen, mit Kadyrov in Grosny, beim Motoradfahren und anschliessendem Bankett…

        https://www.youtube.com/watch?v=h9zjsPxbzNU

        …ich denke eher, die Häufung der Todesfälle, wie Sie Richtig bemerken, besonders im Raum Idlib, im Russischen Bombodrom, jede Woche 3 bis 4 „us-zionistische-nato-äh-uh, bäh-er-däh-Freiheitskämpfer-Führungsfiguren“; liegt an der Kältewelle und dem Auftreten der Spanischen Grippe….

        ….würden Soros, das Märkel und der Gegauckte, mehr Grippetabletten liefern, würden IHRE „Finanz-Dollar-Freiheitskämpfer“, nicht so dahin gerafft…..

        ….hier ein Nicht veriziefiertes Video, vom „angeblichen Einsatz Russischer Spezialkräft e in Syrien……. man schaue sich die Ausrüstung an und das Emblem, der Hezbollah, auf dem Ärmel….. von privaten Aufnahmen…..

        https://www.youtube.com/watch?v=dtO51UKj5lc

        …bezweifle, dass die Russen Nachtsichtgeräte haben….. ???? ….denke, nur Russische Prahlerei……. ???

        Gruß Yorck, Fränzelsmühle

  8. Nun kann man ja seine eigene Meinung haben und die auch kundtun, aber es gibt Aussagen US hoher Dienstgrade, die ihrer eigenen Armee nicht nur das beste nachsagen. Allein schon deswegen weil sie mit der Nase auf eigene Unzulänglichkeiten und Unfähigkeiten gestoßen wurden, die man einfach nicht umgehen kann. Das heißt noch lange nicht das ein Umdenken einsetzt, nein, man kommt nur an der eigenen Unfähigkeit bestimmte Kriegshandlungen zum Sieg zu verhelfen nicht vorbei.
    So äußerte sich der US Generalstabschef 17.03.16 sehr besorgt über die Kampffähigkeit der US Armee.
    „Die Schlagkraft der US Armee befindet sich wegen mangelnder Ressourcen und unzureichender Vorbereitung in einem besorgniserregenden Zustand. Einen Krieg gegen solche Großmächte wie Rußland angemessen zu führen, ist den US Streitkräften nur bedingt möglich“. Generalstabschef US Armee Mark Milley.
    Das heißt übersetzt, das man nicht mal im Traum daran denken könne, sich mit den Russen konventionell anzulegen.
    Den Artikel in drei Kapiteln zum Mythos der „U.S. Army“ habe ich eingebracht . T.R. hat Passagen aus dem Artikel zitiert. Dieser bezieht sich auf Luckyhans von 12.11.004.
    Das die Amis keine Verluste haben und hatten die auf unzureichende technische Wartung und Unfälle in der Navy und auch in der AF zurückzuführen sind, ist natürlich Unsinn.
    Die Luftwaffenministerin der AF hat erst im Frühjahr bekannt geben müssen, das man allein im letzten Halbjahr 20 Piloten verloren habe. Davon waren nur 8 abgeschossen . Der Rest durch unzureichende Wartung der Fluggeräte und Unfälle.
    Es gibt Meldungen aus der Marine Corps, das man Flugzeuge ausschlachten muss, weil man nicht entsprechende Ersatzteile zur Reparatur von Flugzeuge der Träger hat usw.
    Man muss davon ausgehen das keine, ich sage keine einzige Meldung der Amis korrekt, nachvollziehbar und sauber ist.
    Es wird gelogen, vertuscht und weggelassen das es eine „wahre Freude“ ist.
    Je größer die Lüge und das ständig wiederholt desto eher bleibt es in den Köpfen der Menschen.
    Das die Amis mörderliche Verluste in Granada erlitten, ist bewiesen. Aber erst wesentlich später aufgedeckt wurden, als man es aufdecken musste.
    Es gibt einen interessanten Artikel auf Voltairenet.org 19.10.2015 von Thierry Meyssan,
    „Die russische Armee zeigt ihre Überlegenheit in der konventionellen Kriegsführung.“
    Es ist schon sehr ermutigend festzustellen, das in einer seltsamen Weise die atlantischen Kommentatoren die jetzt die Überholung der US Militärmacht miterleben und zwar in immer mehr militärischen Details, vor der „Gefahr des russischen Imperialismus warnen.“
    Ich für meinen Teil kann darüber nur lächeln.
    Als Hurra Artikel ist dies beileibe nicht einzuschätzen. Wenn man jahrelang nur eine Meinung vorgesetzt bekommen hat, ist es sehr schwer plötzlich vollkommen entgegengesetzte Fakten zu vernehmen. Das nehme ich gerne ab.
    Ändert aber an der Realität nichts.

    1. Aussagen hoher US-Militärs sind natürlich gehaltvoll. Allerdings kann auch Kritik übertrieben sein mit dem Hintergrund das der Etat gehalten oder erhöht wird. Es wurden und werden ja auch gerne die Eigenschaften des eigenen (und gegnerischen Geräts) untertrieben bzw. übertrieben um Bedrohungen zu simulieren.
      Solche Aussagen sind also letztlich kaum etwas wert.

      Beispiel „mörderischer Verluste auf Grenada “ – Wenn man diese später aufdecken mußte wäre es ja leicht dementsprechend auch einen weiterführenden Link (oder Literaturhinweis zu setzen)

      “ Wenn man jahrelang nur eine Meinung vorgesetzt bekommen hat, ist es sehr schwer plötzlich vollkommen entgegengesetzte Fakten zu vernehmen. Das nehme ich gerne ab.
      Ändert aber an der Realität nichts.“
      Das ist natürlich richtig, allerdings sollten die FAKTEN auch entsprechend untermauert werden. Werden sie es nicht sind die Ausführungen nicht glaubhaft. Und in dem Artikel werden die US-Gefechtsverluste um das vielfache erhöht.
      Ist das möglich – natürlich. Man sollte sich einfach mal an die Rezeption der Sowjetunion des 2.Weltkrieges erinnern und deren Beschreibungen der eigenen und deutschen Verluste (nur mal ein Beispiel – Kursk 1943).

      Natürlich basiert der Wert der US-Wehrmacht auch auf der etablierten Propaganda. In welchem Ausmaß bleibt fraglich und ein Text ohne Quelle ist bei der Klärung dieser Frage nichts wert.

      1. @ sw

        „Man sollte sich einfach mal an die Rezeption der Sowjetunion des 2.Weltkrieges erinnern und deren Beschreibungen der eigenen und deutschen Verluste (nur mal ein Beispiel – Kursk 1943).“

        Was war den falsch an der Rezeption der Sowjetunion und derer Beschreibung ?

        1. „Was war den falsch an der Rezeption der Sowjetunion und derer Beschreibung ?“
          Die Geschichtsschreibung der Sowjetunion hat die eigenen Verluste runter“gerechnet“ und die deutsche „hoch“, beides in mehrfacher Größenordnung. Und teils sind die beschriebenen taktischen Operationsabläufe der Phantasie der Autoren entsprungen.

          1. @ sw

            „“ Die Geschichtsschreibung der Sowjetunion hat die eigenen Verluste runter“gerechnet“ und die deutsche „hoch“, beides in mehrfacher Größenordnung. Und teils sind die beschriebenen taktischen Operationsabläufe der Phantasie der Autoren entsprungen. „“

            Das Gleiche taten und tun heute noch die deutschen „Historiker“ auch 🙂
            Einer (er ist Oberst a. D, seinen Namen habe ich leider vergessen) hat vor ein paar Jahren (habe bei WELT-Online gelesen) behauptet, daß die Wehrmacht beim Prochorowka-Gefecht „lediglich“ ganze 3 (DREI) Panzer verloren hat 🙂
            Kein Scheiß, ich schwöre 🙂
            PS. Was die Geschichtsschreibung anbelangt, alle Quellen sind heute offen.
            „Wer suchet, der findet !“ 🙂

              1. @ sw

                „“ Meinst du diesen Artikel?
                https://www.welt.de/geschichte/zweiter-weltkrieg/article117976280/Legenden-um-die-groesste-Panzerschlacht-aller-Zeiten.html „“

                Nein, nein, das war ein Artikel als Interview (ich glaube derAtikel/Interview erschien im Jahre 2014) mit dem Oberst a.D. Karl-Heinz Frieser (jetzt erinnere ich mich an seinen Namen), der im von Dir verlinkten Artikel erwähnt wird.
                Ein lustiges Kerlchen ist dieser (Oberst a. D.) Frieser, sage ich Euch 🙂
                PS. Hoffentlich war (und ist) er nur der einzige, solcher Art, „Oberst“ bei der Bundeswehr 🙂

                1. Dann vielleicht dieser Artikel.
                  https://www.welt.de/geschichte/zweiter-weltkrieg/article117992840/Stalins-Panzer-fuhren-einen-Kamikaze-Angriff.html

                  Ansonsten hab ich von dir noch keine einzige Begründung für deine Ablehnung gefunden außer natürlich „Kein Scheiß, ich schwöre“.
                  Vielleicht solltest du mal die sow. Geschichte der Schlacht mit der Realität vergleichen. Als Anhalt.
                  Die Darstellung der amtl. sow. Geschichtschreibung über den „Gefechtsbericht“ von Konjew.

                  „Die gewaltigen Panzermassen stürzten sich in einem frontalen Zusammenstoß aufeinander … “ und dabei sollen
                  „Angeblich rasten 850 sowjetische und 800 deutsche Panzer wie zwei Ritterheere aufeinander zu. “

                  Komisch allerdings das a.) das deutschen Waffen-SS-Korps (3 Divisionen) keine 800 Panzer hatte (auch nicht wenn man Sturmgeschütze dazuzählen würde.
                  b.) nur die Div Leibstandarte AH in Procharowka eingesetzt war denn die Div „Totenkopf“ war nordwestl. Procharowkas und die Div „Das Reich“ südl. eingesetzt und waren die Kämpfe bei Procharowka gar nicht involviert.
                  c.) wie sieht mit Panzertaktik aus? War „aufeinander zurasen“ (Konjew) bewährte Panzertaktiken der beiden Heere?
                  Wohl kaum

                  Und d.) die geringen Panzerverluste des deutschen Heeres lassen sich durchaus sehr gut erklären und werden von den Primärquellen (Kriegstagebücher und Verlustzahlen in diesen) gedeckt.
                  Natürlich kann man jetzt argumentieren – die waren gefälscht. Mag sein, aber vielleicht hat der 2.Weltkrieg dann auch nicht stattgefunden – kann ja alles gefälscht worden sein.

                  Mir scheint „Akula“ du bist das „lustige Kerlchen“ hast aber von der Thematik 2.Weltkrieg und Panzertaktik gleich gar keine Ahnung.

                  1. @ sw

                    „“ Dann vielleicht dieser Artikel.
                    https://www.welt.de/geschichte/zweiter-weltkrieg/article117992840/Stalins-Panzer-fuhren-einen-Kamikaze-Angriff.html „“

                    Nein, nein, nicht dieser Artikel.
                    Unter dem Artikel, den ich gelesen habe, gab es mehrere Kommentare und es wurde im Interview eindeutig über 3 verlorene deutsche Panzer (bei Prochorowka) gesprochen und auch im Kommentarbereich darüber diskutiert.

                    „“ Mir scheint „Akula“ du bist das „lustige Kerlchen“ hast aber von der Thematik 2.Weltkrieg und Panzertaktik gleich gar keine Ahnung. „“

                    Die russischen Historiker behaupten auch nicht, daß Deutschland mehr Panzer verloren hat als Russland (über die deutschen und russischen Verluste kannst Du z. B. da http://www.battlefield.ru/kursk-battle-totals/stranitsa-4-poteri-protivnika-v-bronetekhnike.html nachlesen. Ich weiß leider nicht wie gut Dein Russisch ist), aber es waren keine „lediglich 3 deutsche Panzer“.
                    Wer glaubt denn sowas ?

                    1. @ sw

                      Im Übrigen, im, von Dir verlinkten, Artikel wird ein gewisser „Boris V. Sokolov“ (unten im Artikel) lobenswert erwähnt.
                      Das ist aber ein Mächenerzähler, sage ich Dir 🙂
                      Der kann kaum „unserem“ Oberst a. D. nachstehen 🙂

                    2. Sokolov + Märchen.

                      Ja wie schon gesagt:

                      „Natürlich kann man jetzt argumentieren – die waren gefälscht. Mag sein, aber vielleicht hat der 2.Weltkrieg dann auch nicht stattgefunden – kann ja alles gefälscht worden sein.“

                      Nochmal, du lustiges Kerlchen, die Darstellung Friesers beruht auf deutschen Kriegstagebüchern und Berichten der beteiligten deutschen Verbände.

                      Lassen wirs dabei.

                    3. @ sw

                      „“ die Darstellung Friesers beruht auf deutschen Kriegstagebüchern und Berichten der beteiligten deutschen Verbände. „“

                      Kapierst Du denn nicht, daß Du und Dein Frieser von „lediglich“ 3 verlorenen deutschen Panzern spricht ? 🙂
                      DREI (Russisch: „Tri“), „lediglich“ DREI 🙂
                      Deshalb haben die den Krieg verloren, weil sie an ihre eigenen Märchen geglaubt haben.
                      Die Idioten 🙁

                    4. @Akula

                      „Kapierst Du denn nicht, daß Du und Dein Frieser von „lediglich“ 3 verlorenen deutschen Panzern spricht ?“

                      Ich hab es schon beim ersten Mal „kapiert“. Und vor allem war es mir schon vorher bekannt und zwar auch anhand von Primärquellen. Unter anderem kapierst du allerdings nicht das dabei DREI für Totalverluste stehen.

                      „Deshalb haben die den Krieg verloren, weil sie an ihre eigenen Märchen geglaubt haben.“

                      Und das sagt ein Mensch der mit keinem einzigen Wort auf Argumente eingeht (zb. als Antwort auf mein Post gestern 19:12 ). Aber paßt schon ich weiß inzwischen was deine Posts wert sind.

                    5. @ sw

                      „“ und zwar auch anhand von Primärquellen. „“

                      Welche Primärquellen denn ? 🙂
                      Alle Primärquellen (egal ob russische, deutsche, amerikanische, etc.) wurden längst feinsäuberlich bearbeitet.
                      Alle Kiegsparteien, egal ob Sieger oder Besiegte, versuchen immer wieder ihre Verluste klein zu zeigen.
                      Was meinst Du, warum unterscheiden sich bei mehreren, verschiedenen Historikern die Zahlen so ?
                      Weil die Primärquellen unsauber sind.
                      Wären die Primärqellen tatsächlich so sicher bzw. sauber gewesen, dann gäbe es keinen Streit unter den Historikern, nicht nur im Bezug auf dieses Gefecht (Prochorowka), sondern im Bezug auf viele anderen Gefechte und Schlachten.
                      Ich habe Dir doch eine Quelle http://www.battlefield.ru/kursk-battle-totals/stranitsa-4-poteri-protivnika-v-bronetekhnike.html gegeben.
                      Lies doch mal den Artikel (im verlinkten Artikel steht, daß die Verluste 6:1 standen. Das heißt, die Russen haben 6 mal mehr Panzer verloren als Deutsche. Ob das stimmt ?) noch einmal durch.
                      Dort geben zwei DEUTSCHE (Deutsche, keine Russen) Historiker verschiedene Zahlen zu den deutschen Verlusten an Panzern 🙂
                      Aber die Beiden haben doch bestimmt auch in die Primärquellen reingeschaut 🙂
                      Oder denkst Du (nur so ein Beispiel), daß die Primärquellen zu dem, oben beschriebenen, Artikel über die „Invasion auf Grenada“, sauber sind ? 🙂
                      So viel zu „Primärquellen“ 🙂

                      „“ Unter anderem kapierst du allerdings nicht das dabei DREI für Totalverluste stehen. „“

                      Was ? 🙂
                      Die beiden Seiten haben jeweils mehrere 100 Panzer eingesetzt, aber Du und Dein Oberst a. D. redet was von „lediglich 3 totalverlorenen“ Panzern 🙂
                      Kapierst Du denn nicht, daß das lächerlich klingt ?
                      Und was ist mit anderen deutschen Panzern passiert ?
                      Wurden die von den Wehrmachtssoldaten kaputt gemacht ? 🙂
                      Die Russen lesen auch jeden Tag übersetzte deutsche Artkel z. B. da http://www.inosmi.ru , http://www.inopressa.ru , http://www.perevodika.ru oder http://www.inoforum.ru und machen sich lustig über deutsche „Historiker“-Oberste a. D. und das beantwortet ihnen die Frage: „Warum Deutschland den Krieg verloren hat ?“
                      OK. , mag sein, daß Du noch nie einen Panzer gesehen hast, aber Frieser hatte doch Zugang zu den Bundeswehrkasernen.
                      Er hätte doch erfahrene Offiziere fragen können, ob es möglich wäre bei mehreren 100 Panzern auf beiden Seiten „lediglich“ 3 Panzer zu verlieren 🙂
                      PS. Jetzt weiß ich warum viele erwachsene Menschen hier im Westen an Batman, Spiderman, Superman und weitere Mans glauben 🙂

                      „“ Und das sagt ein Mensch der mit keinem einzigen Wort auf Argumente eingeht (zb. als Antwort auf mein Post gestern 19:12 „“

                      Ich habe keine Argumente gesehen.
                      Nur wieder mal Geschreibsel über „Primärquellen“.

                2. >Welche Primärquellen denn ?
                  Alle Primärquellen (egal ob russische, deutsche, amerikanische, etc.) wurden längst feinsäuberlich bearbeitet. „Natürlich kann man jetzt argumentieren – die waren gefälscht. Mag sein, aber vielleicht hat der 2.Weltkrieg dann auch nicht stattgefunden – kann ja alles gefälscht worden sein.“

                  „Alle Kiegsparteien, egal ob Sieger oder Besiegte, versuchen immer wieder ihre Verluste klein zu zeigen.“

                  Schmarrn

                  „Wären die Primärqellen tatsächlich so sicher bzw. sauber gewesen, dann gäbe es keinen Streit unter den Historikern, nicht nur im Bezug auf dieses Gefecht (Prochorowka), sondern im Bezug auf viele anderen Gefechte und Schlachten.“

                  Ja, du hast von der Thematik keine Ahnung und vermischt dazu einiges. Das zeigt sich ganz deutlich. Natürlich muß man auch Primärquellen kritisch sehen. Allerdings hier die Zahlen (Verlustzahlen) der LAH anzuzweifeln hat schon was – mit Logik hat es allerdings nichts zu tun. Die momentan einsatzbereiten gep. Fahrzeuge waren immerhin ein Teil der Lagebeschreibung dieser Division und damit ein Teil des Führungsvorganges.

                  Welches „Grenada“ meinst du? Immerhin gibts hier in diesem Thread schon 2 versch. Darstellungen dazu.

                  „Die beiden Seiten haben jeweils mehrere 100 Panzer eingesetzt, aber Du und Dein Oberst a. D. redet was von „lediglich 3 totalverlorenen“ Panzern
                  Kapierst Du denn nicht, daß das lächerlich klingt ?“

                  Ja, deine Zeilen SIND absolut lächerlich da du Fakten, örtliche und taktische Gegenheiten ignorierst. Ist aber nichts neues.

                  „OK. , mag sein, daß Du noch nie einen Panzer gesehen hast,“

                  Mal abgesehen von der Frage ob ich Panzer (Einzahl oder Mehrzahl) schon mal von außen oder innen gesehen habe würde mich interessieren welche Relevanz diese Frage hat. Wird man automatisch zum Kenner wenn man einen Panzer (von außen) und zum absoluten Experten wenn einen von innen gesehen hat? Wie der Rest deiner Zeilen Kapierst du nicht wie lächerlich diese deine sind.

                  Da du gerne auf der Verlustzahl rumhackst scheint mir das dir dabei, wiedermal, Hintergrundwissen abgeht. Die LAH hatte am 12.7.43 einen Totalverlust (u.a.) von 3 Panzern erlitten. Das heißt 3 Panzer waren nicht reparabel. Es gab sehr viel mehr Panzer die mehr oder weniger beschädigt waren, abgeschleppt und repariert wurden. Dies war möglich weil die Division den Kampfplatz gehalten hatte und sich nicht zurückziehen mußte. Wäre sie zurückgeworfen worden wäre auch die Anzahl der Totalverluste höher.

                  Rest: ala Batman etc. +
                  Nur wieder mal Geschreibsel über „Primärquellen“.“

                  Ja auch hier gleichst du mangelndes Wissen, mangelhaftes logisches Denken, nicht existentes taktische Kenntnisse mit Unverschämtheiten und wiederholten Beleidigungen aus.

                  ————————————
                  Leute, versucht bitte Anmerkungen à la „Sie haben keine Ahnung“ weg zu lassen und lieber sauber zu argumentieren. Und damit meine ich nicht speziell sw. – Russophilus

                  1. @ sw

                    „“ Natürlich kann man jetzt argumentieren – die waren gefälscht. „“

                    „Bearbeitet“ bedeutet nicht zwangsläufig gefälscht.
                    Die sogenannten Primärquellen werden öfter, so zu sagen, (im Übrigen, die Korrekturen fanden auch öfters während der Schlacht statt, damit das Oberkommando ein beschönigteres Bild zu sehen bekomm. Das war bei allen Armeen so. ) „korrigiert“ 🙂
                    Ein paar Zahlen da, ein paar Zahlen dort und man hat das gewünschte Ergebnis 🙂
                    „Gefälscht“ klingt irgendwie Böse 🙂

                    „“ Mag sein, aber vielleicht hat der 2.Weltkrieg dann auch nicht stattgefunden – kann ja alles gefälscht worden sein. „“

                    Das erinnert mich an einen Witz.
                    Erzähle Dir ein anderes Mal, wenn Du möchtest (und falls das hier erlaubt ist) 🙂

                    „“ Ja, du hast ……….. keine Ahnung „“

                    Das wußte ich nicht 🙂
                    Danke, jetzt weiß ich`s !!! 🙂

                    „“ Natürlich muß man auch Primärquellen kritisch sehen. Allerdings hier die Zahlen (Verlustzahlen) der LAH anzuzweifeln hat schon was – mit Logik hat es allerdings nichts zu tun. Die momentan einsatzbereiten gep. Fahrzeuge waren immerhin ein Teil der Lagebeschreibung dieser Division und damit ein Teil des Führungsvorganges. „“

                    Du verstehst irgendwie meine Texte (bzw. Botschaft) nicht, dabei versuche ich so simpel wie möglich zu erklären.
                    Ich habe im vorigen Kommentar versucht Dir zu erklären, daß alle Historiker, egal, ob deutsche, russische, amerikanische, „marsianische“, etc. , sich mit Primärquellen rumquälen müssen (die Ärmsten 🙁 ).
                    Ich habe Dir sogar mit diesem Link http://www.battlefield.ru/kursk-battle-totals/stranitsa-4-poteri-protivnika-v-bronetekhnike.html versucht zu erklären, daß zwei verschiedene, deutsche Historiker verschiedene Angaben zu den deutschen und russischen Verlusten machen (das ist nicht der einzige Link zu diesem Thema. Es gibt auch viele weiteren Links in Russland auch mit vielen anderen Historikern, die auch andere Zahlen und Daten präsentieren).
                    Mehr sogar, in meinem Link wird sogar unser Herr Oberst a. D. Frieser mit seinen total verlorenen 3 Panzern sarkastisch erwähnt „Соединения ГА „Юг“ в этот день потеряли безвозвратно 55 танков и 3 САУ. Эти общие потери подтверждает и Фризер, но почему-то делает вывод, что 2-й ТК СС в этот день безвозвратно потерял всего 3 танка. “ 🙂
                    Also, die (deutschen, russischen, amerikanischen, japanischen, etc.) Historker werden noch jahrzehnte- , gar jahrhunderte lang streiten (nicht nur zu diesem (nämlich das Gefecht bei Prochorowka) historischen Ereignis), wer, wie viel Panzer, Flugzeuge, Geschütze, etc. verloren hat.
                    Ich hoffe jetzt hast Du verstanden, was ich sagen wollte.
                    PS. Apropos Historiker.
                    Historiker, oder die meisten Historiker sind gar nicht so unparteiisch wie manche Leute denken (zum Beispiel, von mir erwähnte, Boris Sokolow. Er haßt seine Heimat (nämlich Russland) wie die Pest.
                    Alle seine Zahlen und Daten bohrt er direkt aus der Nase und schmiert das Zeug aufs Papier. Nicht umsonst ist er so beliebt hier im Westen, unter westlichen „Historikern“ und Konsumenten (ist halt ein Produkt der Gorbatschow-Ära, das Schwein 🙁 ) ).
                    Denn die Historie/Geschichte ist keine freie bzw. unabhängige, sondern von jedem (seriösen) Staat eine sehr, sehr gut behütete Wissenschaft.
                    Denn wenn ein Staat Nr. 1 übernimmt die Version der Geschichte des Staats Nr. 2, dann könnte es für den Staat Nr. 1 unglaublich teuer werden, sehr sogar.
                    Nur ein paar Beispiele: Stelle Dir vor, wenn die Türkei die armenische Version der Geschichte übernimmt oder Russland die litauische Version übernehmen würde.
                    Siehste 🙂
                    Also, die Historie/Geschichte ist ein schmutziges Geschäft und „Historiker“ ein Scheißberuf 🙂

                    „“ Welches „Grenada“ meinst du? Immerhin gibts hier in diesem Thread schon 2 versch. Darstellungen dazu. „“

                    Ich meinte die offizielle Version der US-Amerikaner bzw. Pentagons.

                    „“ Ja, deine Zeilen SIND absolut lächerlich da du Fakten, örtliche und taktische Gegenheiten ignorierst. Ist aber nichts neues. „“

                    Ich ignoriere gar nichts, aber Dein Oberst ignoriert die Realität als solche und macht die deutsche Bundeswehr lächerlich.
                    Die Russen machen sich lustig über unsere Oberste a. D. , verstehst Du ?
                    So eine Schande 🙁

                    „“ Mal abgesehen von der Frage ob ich Panzer (Einzahl oder Mehrzahl) schon mal von außen oder innen gesehen habe würde mich interessieren welche Relevanz diese Frage hat. Wird man automatisch zum Kenner wenn man einen Panzer (von außen) und zum absoluten Experten wenn einen von innen gesehen hat? „“

                    Man(n) wird nicht automatisch zum Kenner, aber eine Vorstellung zu haben, worum es überhaupt geht, wäre nie verkehrt gewesen.
                    Das ist ungefähr so wie mit vielen „Historikern“, die keine Ahnung von Pferden haben, aber schreiben ihre Geschichten über die 400- oder gar 500 000 Tataren (jeder Krieger müßte bis zu 3 Pferde haben. Insgesamt wären es 1.500 000 Pferde gewesen. Mannnn 🙂 ), die in einer sochen Horde (Masse) die Steppe überquert haben sollen, dabei hätten diese „Historiker“ die Nomaden fragen können, ob sowas überhaupt möglich gewesen wäre 🙂

                    „“ Da du gerne auf der Verlustzahl rumhackst „“

                    Ich hacke gar nicht rum, ich empfehle nur mit Primärzahlen vorsichtiger umzugehen, mehr nicht.

                    „“ Die LAH hatte am 12.7.43 einen Totalverlust (u.a.) von 3 Panzern erlitten. „“

                    Das ist der Grund, warum Frieser von den russischen Kommentatoren ausgelacht wird.
                    Dieser, von mir erwähnte, WELT-Online Artikel mit Friesers „3 Panzerversion“ wurde damals in Russland in diversen Militärforen durchgenudelt.
                    Viele Kommentatoren in diesen Militärforen waren ehemalige Panzeroffiziere oder Panzersoldaten.
                    Der Satz: „Jetzt weiß ich, warum die (die Deutschen) den Krieg verloren haben“, stammt nicht von mir, sondern von einem dieser Kommentatoren, der einen echten Panzer nicht nur im TV gesehen hat.
                    PS. Frieser kann sich blamieren so viel er will (für viel Geld tun manche Leute viel schlimmere Dinge), Dir aber empfehle ich diesen Schund niemandem zu erzählen (außer irgendeiner Oma vielleicht 🙂 ), ist nicht Komisch.

                    „“ Ja auch hier gleichst du mangelndes Wissen, mangelhaftes logisches Denken, nicht existentes taktische Kenntnisse mit Unverschämtheiten und wiederholten Beleidigungen aus. „“

                    Ach, höre auf, so schlimm bin ich doch gar nicht 🙂

                    1. Das war dann wohl „Akulas vermischtes Allerlei Teil 7“
                      ===
                      „„Bearbeitet“ bedeutet nicht zwangsläufig gefälscht.
                      Die sogenannten Primärquellen werden öfter, …“

                      Damit zeigst du sehr sehr deutlich das du keine Ahnung für was und in welcher Weise derartige Berichte / Statistiken und Kriegstagebücher angefertigt wurden. Natürlich fehlt auch jeglicher Nachweis für deine Behauptung das diese „korrigiert“ wurden, so isses halt nur eine leere Behauptung.
                      ============
                      „Du verstehst irgendwie meine Texte (bzw. Botschaft) nicht, dabei versuche ich so simpel wie möglich zu erklären. …

                      Wie gehabt – eine Herabsetzung als Beleidigung.
                      Primärquellen sind der Zugang zur Geschichte, wichtig dabei ist Quellenkritik. Was wäre wohl die Alternative – dein Zugang der bloße Glaube das „ehem. Panzermänner“ Experten für sozusagen alles sind?
                      ============
                      Es gibt auch viele weiteren Links in Russland auch mit vielen anderen Historikern, die auch andere Zahlen und Daten präsentieren).

                      und, soll das ein Beweis sein? Auf welcher Basis argumentieren sie? Es gibt auch in Deutschland (oder Europa – oder USA) welche Historiker genannt werden und keine sind. Beispiele: Goldhagen, Megargee, Bartow, Post, Carell und einige andere mehr.

                      Und es sei nochmal an die offizielle Darstellung der Schlacht in der sowjetischen Ära erinnert. Die war wohl besser.
                      ============
                      Also, die (deutschen, russischen, amerikanischen, japanischen, etc.) Historker werden noch jahrzehnte- , gar jahrhunderte lang streiten (nicht nur zu diesem (nämlich das Gefecht bei Prochorowka) historischen Ereignis), wer, wie viel Panzer, Flugzeuge, Geschütze, etc. verloren hat.

                      Wenn man die Darstellung Frieser mit der offiziellen sowjetischen Darstellung vergleicht wird sie wohl sehr viel mehr an der damaligen Realität sein als die sowjetische.
                      Und letztlich ist mir völlig egal ob die LAH 3 oder 12 Totalverluste hatte.
                      ============
                      PS. Apropos Historiker. …

                      Richtig, Historiker sind auch nur Menschen und jeder Mensch hat seinen Blickwinkel. Wichtig ist allerdings das die Grundfakten stimmen und nichts ignoriert wird.
                      Boris Sokolow – auch nur deine Behauptung, wie immer ohne jeden Nachweis.
                      Und natürlich darf auch eine Beleidigung nicht fehlen. („Nicht umsonst ist er so beliebt hier im Westen, unter westlichen „Historikern“ und Konsumenten“)
                      ============
                      Denn die Historie/Geschichte ist keine freie bzw. unabhängige, sondern von jedem (seriösen) Staat eine sehr, sehr gut behütete Wissenschaft.

                      Richtig, in Deutschland geht hier allerdings die Bruchgrenze weniger im Krieg mit der Sowjetunion sondern bei der Darstellung der Rollen Großbritaniens und der USA. Du wirst keinen deutschen Mainstream-Historiker finden der die tatsächlichen Ziele der USA und GB in die Geschichtsdarstellung hereinnimmt, weil dies DER absolute Karrierkiller ist. Es gibt aber einige Historiker / Politikwissenschaftler welche sich dieses Themas angenommen haben . zb Hermann Ploppa mit „Hitlers amerikanische Lehrer“, der Italiener (kein Historiker) Guido Giacomo Preparata „Wer Hitler mächtig machte“, Eva Schweitzer „Amerika und der Holocaust“, Effenberger / Wimmer „Wiederkehr der Hasadeure“.
                      ============
                      „Ich ignoriere gar nichts, aber Dein Oberst ignoriert die Realität als solche und macht die deutsche Bundeswehr lächerlich.
                      Die Russen machen sich lustig über unsere Oberste a. D. , verstehst Du ?“

                      Der Beweis für deine Widerworte ist also „die Russen machen sich lustig“.
                      Ich bleibe bei „du ignorierst Fakten, örtliche und taktische Gegebenheiten“.
                      ============
                      „Man(n) wird nicht automatisch zum Kenner, aber eine Vorstellung zu haben, worum es überhaupt geht, wäre nie verkehrt gewesen. …“

                      Du glaubst also das ein ehem. Besatzungsmitglied eines T 72 (oder alternativ eines Leo II) automatisch eine Vorstellung davon hat wie es sich in einem T 34 oder Pz IV, Panther oder Tiger fährt und kämpft? Ich darf mal kurz laut lachen.
                      Passend auch dein Ausflug zu den Tartaren. Anscheinend gibt es keinen Unterschied zwischen einem – durchaus gut dokumentierten 2.Weltkrieg und einer Geschichtsphase die 1000 Jahre zurückliegt. Eh alles gleich.
                      ============
                      „Ich hacke gar nicht rum, ich empfehle nur mit Primärzahlen vorsichtiger umzugehen, mehr nicht.“

                      Doch, du hackst, denn die Zahl 3 als Verlustzahl wurde von dir ja andauernd thematisiert.
                      ============
                      „Dieser, von mir erwähnte, WELT-Online Artikel mit Friesers „3 Panzerversion“ wurde damals in Russland in diversen Militärforen durchgenudelt.
                      Viele Kommentatoren in diesen Militärforen waren ehemalige Panzeroffiziere oder Panzersoldaten.“

                      Tja, da gibts halt gleich eine ganze Reihe von Problemen.
                      1. Geschichtliche Artikel in den deutschen Mainstream- (oder Leit-)medien sind in der Regel grottenschlecht und kaum lesenswert für Leute die tieferes Wissen über die Thematik haben. Das gilt gerade für den 1. und 2.Weltkrieg.
                      Beispiele aus derselben Zeitung
                      https://www.welt.de/geschichte/zweiter-weltkrieg/article116829004/Japans-Flottenchef-revolutionierte-den-Seekrieg.html
                      ==> und Meinungen über diesen Artikel http://www.forum-marinearchiv.de/smf/index.php/topic,19677.msg219869.html#msg219869
                      ähnlicher Unsinn
                      https://www.welt.de/geschichte/zweiter-weltkrieg/article118699019/Japans-Superschlachtschiffe-und-ihr-Untergang.html

                      Um auf Frieser zurückzukommen. Um seine Darstellung wirklich nachvollziehen zu können darf man sich nicht solche Artikel oder Interviews „reinziehen“ sondern muß entweder Artikel in Fachzeitschriften oder Bücher lesen.

                      2.) Wie schon gesagt:
                      „Du glaubst also das ein ehem. Besatzungsmitglied eines T 72 (oder alternativ eines Leo II) automatisch eine Vorstellung davon hat wie es sich in einem T 34 oder Pz IV, Panther oder Tiger fährt und kämpft?“
                      ============
                      „Dir aber empfehle ich diesen Schund niemandem zu erzählen “

                      Danke für deinen „Ratschlag“. Wer glaubt das ein ehem. Besatzungsmitglied eines T 72 … (siehe oben) und Artikel in der Zeitung „Welt.de“ ernst nimmt sollte sich mit solchen Ratschlägen zurückhalten.

                      —————————————-
                      —————————————-
                      a) Nix gegen ehemalige T-72 Panzer-Besatzungen!
                      b) Ich sagte es doch: Diskussion auf der Basis „Du bist dumm“ – „Du hast keine Ahnung“ … bringt nichts.
                      c) Kriegt ihr das alleine geregelt oder beendet oder muss ich mich drum kümmern?
                      Diese Ansage richtet sich nicht speziell an sw. – Russophilus

                    2. @ sw

                      „“ Du glaubst also das ein ehem. Besatzungsmitglied eines T 72 (oder alternativ eines Leo II) automatisch eine Vorstellung davon hat wie es sich in einem T 34 oder Pz IV, Panther oder Tiger fährt und kämpft? „“

                      Jetzt weiß auch ich, warum Hitler-Deutschland den Krieg gegen die Russen verloren hat 🙂

                      PS. Eine Diskussion mit Dir ist leider Sinnlos und bringt nix 🙁

                      ———————————–
                      Nochmal „Du hast keine Ahnung!“ – wie hier von Ihnen – bringt in der Tat nichts. Ich erwarte Sachlichkeit und Argumente. – Russophilus

                    3. @ sw

                      Ich beantworte Deinen Kommentar doch mal, aber nur Russophilus zuliebe: „“ Nochmal „Du hast keine Ahnung!“ – wie hier von Ihnen – bringt in der Tat nichts. Ich erwarte Sachlichkeit und Argumente. – Russophilus „“

                      „“ Damit zeigst du sehr sehr deutlich das du keine Ahnung für was und in welcher Weise derartige Berichte / Statistiken und Kriegstagebücher angefertigt wurden. „“

                      Oh ja, Du „Allwissender“, kläre mich auf 🙂

                      „“ Natürlich fehlt auch jeglicher Nachweis für deine Behauptung das diese „korrigiert“ wurden, so isses halt nur eine leere Behauptung. „“

                      @sw, alle Kommandeure, in allen Armeen, haben ihre Verluste in ihren Berichten „korrigiert“.
                      Das war so, das ist so und das wird leider auch so bleiben 🙁
                      Nur heute, in einer modernen Armee, ist es viel schwieriger das eigene Oberkommando zu bescheißen.
                      Das ist für niemanden ein Geheimnis.
                      Außer für Dich vielleicht ?

                      „“ Primärquellen sind der Zugang zur Geschichte, wichtig dabei ist Quellenkritik. Was wäre wohl die Alternative – dein Zugang der bloße Glaube das „ehem. Panzermänner“ Experten für sozusagen alles sind? „“

                      Ich bestreite nicht, daß die Primärquellen eine Rolle in der Geschichtsschreibung spielen, aber ihnen Blind zu vertrauen wäre zu blöd.
                      Primärquellen sind nur ein Ausgangspung im Bau des historischen Puzzles für einen Historiker, mehr nicht.
                      Keiner behauptet, daß ehemaligen Panzermänner „Experten fü alles sind“, aber ihre Meinung und ihr Wissen was Panzer und Panzertaktik anbelangt, ist viel wertvoller als das „Wissen“ eines, auf dem Arsch sitzenden, Oberst a. D. Frieser, der offensich kein einziges Mal vesucht hat irgendeine Bundeswehr-Panzereinheit zu besuchen, um seine Behauptungen von den Fachleuten zu überprüfen bzw. zu bestätigen und der Deutschland bis auf Äußerste blamiert hat.

                      „“ und, soll das ein Beweis sein? „“

                      Natürlich, und das ist nicht nur unter russischen Historikern so.
                      Ich habe Dir doch einen russischen Link (es gibt viele weitere Links in Ru. zu dem Thema) gegeben, in dem zwei, gar drei mit a. D. Frieser, deutsche Historiker verschiedene Zahlen (merke Dir, alle drei haben bestimmt in die deutschen Primärquellen reingeschaut. Aber das habe ich schon vorhin geschrieben, nur Du hörst nicht zu) zu den deutschen Verlusten bei Prochorowka nennen.
                      Also, die deutschen Historiker quälen sich auch mit Primärquellen.
                      Und die Amerikaner, Russen, Briten, etc. (auch) sowieso.

                      „“ Boris Sokolow – auch nur deine Behauptung, wie immer ohne jeden Nachweis. „“

                      Nur der absolut faulste Mensch in Russland macht sich nicht lustig über Sokolows, aus der Nase gebohrten, Zahlen, Daten, Angaben, etc. 🙂
                      In dem russischen Link, den ich Dir gegeben habe, wurde Sokolow auch durchgenudelt.
                      Lies den Link sorgfältig durch, wirst einiges über Sokolow erfahren 🙂
                      Nur ein Beispiel: Sokolow hat 37 000 000 russische Soldaten (ohne sowjetische Zivilbevölkerung) im 2. WK gegen Hitler-Deutschland (ich frage mich was Oberst a. D. Frieser zu dieser Zahl meint ? 🙂 ) umgebracht 🙁
                      Würdest Du dieser Zahl auch Deinen Glauben schenken ? 🙂

                      „“ Du glaubst also das ein ehem. Besatzungsmitglied eines T 72 (oder alternativ eines Leo II) automatisch eine Vorstellung davon hat wie es sich in einem T 34 oder Pz IV, Panther oder Tiger fährt und kämpft? „“

                      Ich glaube es nicht nur, ich weiß es.
                      In der sowjetischen Utschebka (Ucebka) war die Ausbildung sehr, sehr gründlich.
                      Die, von mir erwähnten, ehemaligen Panzeroffiziere kennen sich mit allen Panzern und Panzertaktiken aus, kannst mir glauben.
                      Wenn Frieser a. D. nur so Kompetent gewesen wäre, wie die 🙂

                      „“ Ich darf mal kurz laut lachen. „“

                      Wer zuletzt lacht, hat den Längsten 🙂

                      „“ Richtig, in Deutschland geht hier allerdings die Bruchgrenze weniger im Krieg mit der Sowjetunion sondern bei der Darstellung der Rollen Großbritaniens und der USA. Du wirst keinen deutschen Mainstream-Historiker finden der die tatsächlichen Ziele der USA und GB in die Geschichtsdarstellung hereinnimmt, weil dies DER absolute Karrierkiller ist. Es gibt aber einige Historiker / Politikwissenschaftler welche sich dieses Themas angenommen haben . zb Hermann Ploppa mit „Hitlers amerikanische Lehrer“, der Italiener (kein Historiker) Guido Giacomo Preparata „Wer Hitler mächtig machte“, Eva Schweitzer „Amerika und der Holocaust“, Effenberger / Wimmer „Wiederkehr der Hasadeure“. „“

                      Ich habe im Bezug auf westlichen Historiker was anderes gemeint, aber Du verstehst mich nicht 🙁
                      Oder willst nicht mich vestehen ?

                      „“ Anscheinend gibt es keinen Unterschied zwischen einem – durchaus gut dokumentierten 2.Weltkrieg „“

                      Wenn der 2. Weltkrieg so gut dokumentiert ist, wieso streiten dann die diversen (auch deutsche) Historiker miteinander bzw. geben verschiedene Zahlen zu denselben Verlusten (in unserem Fall zu Prochorowka) an ? 🙂

                      „“ Passend auch dein Ausflug zu den Tartaren. „“

                      Tartaren ? Wer soll das denn sein ? 🙂

                      „“ und einer Geschichtsphase die 1000 Jahre zurückliegt. „“

                      Im Gegensatz zu der damaligen Zeit, gab und gibt es heute die Möglichkeit für jeden Interessierenden die Berichte/Geschichten der Historiker mit den Berichten/Geschichten der Kriegsveteranen zu vergleichen und vor allem, zu ergänzen (was ich schon immer gemacht habe).
                      Was offensichlich Dein Frieser nie getan hat.

                      „“ Doch, du hackst, denn die Zahl 3 als Verlustzahl wurde von dir ja andauernd thematisiert. „“

                      Wie auch von Dir 🙂
                      Du hättest damit längst aufhören können 🙂

                      „“ Geschichtliche Artikel in den deutschen Mainstream- (oder Leit-)medien sind in der Regel grottenschlecht und kaum lesenswert für Leute die tieferes Wissen über die Thematik haben. Das gilt gerade für den 1. und 2.Weltkrieg. „“

                      D`accord !!! 🙂
                      Sehr sogar d`accord !!! 🙂
                      Ich habe nicht umsonst, am Anfang unserer Diskussion, den Welt-Artikel mit Frieser erwähnt, um zu verdeutlichen wie beschissen, beschämend und Inkompetent die deutschen (und nicht nur die deutschen, sondern auch russischen, britischen, etc. etc. etc.) Mainstreammedien sind.
                      Und Du hast mir, in meine Faberge`s (Eier 🙂 ), getreten, autsch 🙁
                      Bin ich denn schuld, daß „unsere“ Mainstreammedien so beschissen sind ? 🙂

                      „“ und Artikel in der Zeitung „Welt.de“ ernst nimmt „“

                      Das ist das Problem, nicht ich, sondern Du nimmst die Behauptungen von Welt.de ernst 🙂
                      Das war doch nicht ich, sondern Du hast die Behauptung von Oberst a. D. Karl-Heinz Frieser ernst genommen.
                      Oder bin ich da wieder schuld ? 🙂

                      „“ sondern muß entweder Artikel in Fachzeitschriften oder Bücher lesen. „“

                      Du kannst Dir gar nicht vorstellen, wie viel ich davon, zu meiner Zeit, gelesen habe.
                      Die Hemoriden davon habe ich heute noch 🙂

                    4. Ich beende das jetzt.

                      Wichtig ist sowieso primär, was *heute* geschieht und dass unser Land endlich eine legitime Regierung bekommt, die den Weg zu normalen (oder sogar guten) Beziehungen zu Russland findet.

                      Es ist zwar keineswegs egal, was damals geschah, aber die entscheidende Frage bei historischen Betrachtungen ist doch nicht „meine Sicht ist richtig und deine falsch!“ oder „Land A war böse und Land B war gut“, sondern was aus den Vorkommnissen damals zu lernen ist.

                      Und eines möchte ich noch glasklar auf dem Tisch haben: Russland hat den Krieg gewonnen und im Krieg über 25 Mio. Menschen verloren – und behandelt uns heute trotzdem anständig, ja sogar freundlich.

                    5. @ Russophilus

                      „“ Russland hat den Krieg gewonnen und im Krieg über 25 Mio. Menschen verloren – und behandelt uns heute trotzdem anständig, ja sogar freundlich. „“

                      Eben, leider schätzen „unsere“ Politiker das nicht 🙁
                      Gottseidank, daß ein Teil unserer Bevölkerung einer anderen Meinung ist als „unsere“ Politiker !!!
                      Und ich hoffe, es werden mehr !

                    6. is schon ok,
                      Akula

                      des past scho

                      Nur noch ein Bemerkung zu folgenden Anmerkung von Russophilus

                      „a) Nix gegen ehemalige T-72 Panzer-Besatzungen!“

                      Wo hätte ich mich despektierlich über ehem. T-72 Besatzungen geäußert? Aber ergibt die berufliche Beschäftigung mit einer Materie automatisch eine Allwissenheit in dieser Richtung.

                      Ist ein Sportreiter damit gleichzeitig ein Experte für Reiterkampf, für Kataphrakt, für Mongolen?

                    7. Das war ja nicht die Frage; es hatte ja niemand behauptet, ein ehemaliger Panzermann sei der absolute Experte für alles, was irgend mit Panzern zu tun hat.
                      Allerdings weiss er im Vergleich zu den meisten durchaus viel zum Bereich Panzer. Bedenken Sie: Die allermeisten sind noch nie auch nur 5 Minuten in einem Panzer gesessen. Und ein T-34 und ein T-72 haben allemal weitaus mehr gemeinsam als ein T-34 und ein VW Golf.

    2. R.B da haben sie recht, gerade las ich einen Artikel bei RT:
      Premiere auf hoher See: Aktuell weltweit kein einziger US-Flugzeugträger einsatzbereit.
      und wie Herr Russophilus schon sagte: Alles reine Show. Eines muß man den Amis lassen:
      Im Showbereich sind sie die Größten (Die Penner waren ja schon in den 60er Jahren auf dem Mond) Lach……….. !

  9. …Lieber Thomas Roth, es kommt nicht auf die us-Flugzeugträger an….

    ….beim Kampf der „Seemächte der Angelsachsen“; um Eurasien, nützen die denen nichts…

    ….die PERLENKETTE, wird China maritim, ohne viele Flugzeugträger aufrollen….. einen Stützpunkt nach dem Anderen und alle werden mitmachen….

    Flugzeugträger, sind wie die Schlachtschiffe, im WK II…… Bismark, Yoritomo usw….

    um Eurasien zu beherrschen, werden, MOTIVIERTE BODENTRUPPEN gebraucht…..

    …weder die Angelsachsen, sowie ihre nato-söldner der äh-u, und nato, verfügen über die…..
    …das nato-gesindel der vsa-kolonien, ist doch sowieso nicht kampftauglich, nur Trümmerhaufen……

    ….das us-nato-eu-bäherdäh-Islamistengesindel, als Hilfstruppe, gedacht, in Syrien die Macht zu übernehmen, wird sich, nachdem in Syrien ihre Totale Niederlage bevorsteht, in die Ländern seiner „Freunde“ retten…..
    ….der Rest kommt in die äh-uh und besonders, in Märkels-bäh-er-däh…..

    …das Märchen, in Syrien, würde um einen Glaubenskampf, Sunniten gegen Schiiten, ist schon durch die Zusammensetztung der SAA widerlegt…..
    …und nachdem, besonders Wladimir Putins persönliche Infanterie, Tschetschenen, gläubige Sunniten aufgetaucht sind und immer stärker im allgemeinen Bild auftreten….

    https://southfront.org/russian-military-sets-up-checkpoints-in-ypg-held-sheikh-maqsoud-district-of-aleppo-city/?utm_source=dlvr.it&utm_medium=twitter

    …wird sich der Zusammenbruch der vsa-zionisten-salafisten in Syrien, noch beschleunigen….

    Wladimir Putin, ist ein Genie der Diplomatie und Kriegskunst, trage jeden Tag einen PUTIN-PULLOVER……
    …..die Russische Sunnitische Teilstreitmacht, ist aufgetaucht und zeigt dem vsa-angloamerikanischen-äh-u-nato und bäh-er-däh-gesindel, seine TOTALEN GRENZEN…..

    ….denke, die Rede des Russischen Feldherren, moslemischen Glaubens, Achmad Kadyrow, noch mal genau nachlesen…..
    …..denke, diese Russische Sunnitische Armee (….ist sie auch, bestens bewaffnet wie die Donbass-Armee in Donetzk….)…… wird ALLE VERSUCHE, der angloamerikanischen Zionisten und Falschgelddrucker verhindern, in Mittelasien einzudringen…… da stehen auch noch Kasachstan, Kirgistan, Tadschikistan……..
    ….Aserbaidschan ist schon rausgefallen…… Usbekistan und Turkmenistan…… Im Norden RUS und Kasachstan…….. im Süden der IRAN…… ??

    …wo issn der gebräunte vsa-ler mit das merkel, dem gegauckten, sowie ihrem ISIS-Gesindel hin….. ????
    …die Dollar-Drucker, sind NOCH, am werkeln…. sie drucken die letzten Scheine….

    Gruß Yorck, Fränzelsmühle

  10. Nicht selten wollen Autoren etwas oder dienen gar jemandem. Das meine ich gar nicht böse; Institute und Autoren müssen auch von etwas leben und tragen mitunter auch ihren Teil zum „Informationskrieg“ bei.

    Mein Problem liegt eher bei Zahlenangaben. „Nur“ 50 Tote können mitunter verheerend sein während in einem anderen Krieg 50.000 Tote „wenig“ sind.
    Anderes Beispiel: Dass von 180 F-35 – angeblich oder tatsächlich – noch keiner abgestürzt ist kann mancherlei Gründe haben. Den, dass das sehr zuverlässige, solide Flieger sind (wenig wahrscheinlich) oder aber auch den, dass sie – aus gutem Grund – nur selten und wenig geflogen werden.

    Die beiden aus meinen Augen erheblich sinnvolleren Möglichkeiten, Kräfte einzuschätzen sind die, a) Ergebnisse zu betrachten und b) sie auf Parameter hin zu beleuchten, die für tatsächliche Kampfkraft relevant sind.

    Was a) angeht so zeigen sich die amis erbärmlich. Sie konnten in Jahrzehnten kaum klare Siege erringen und gesetzte und (aus ihrer Sicht) notwendige Ziele erreichen. Jedenfalls in den irgend relevanten Größenordnungen, also ab durchschnittlichen Gegnern und aufwärts, haben die amis zuverlässig und durchgängig verloren oder zumindest ihre Ziele nicht erreicht.
    Die klare und praktisch erwiesene Realität ist die, dass die amis selbst gegen viele Jahre lang ausgelaugte Gegner mit veralteten Waffen keinen Sieg erreichen konnten.

    Zu b): Man kann die Linie der Kampfkraft recht gut ziemlich analog zu zwei anderen Linien sehen. Zum einen die Linie der eigenen Industriebasis und zum anderen die Linie der zunehmenden Globalisierung dieser Betriebe. Mit dem Verfall (oft durch Verlagerung in lohnbilligere Länder) der Industriebasis sowie indirekt proportional zur Globalisierung dieser Betriebe nahm die Leistungs- und Kampfkraft der Waffensysteme ab während deren Kosten stiegen.
    Eine dritte analoge Linie, ebenfalls indirekt proportional, ist im Verlauf der Machtposition der usppa zu sehen. Je mächtiger sie wurden, desto mehr wurden psychologische, politische und wirtschaftliche Mittel zur Erreichung der – zunehmend finanz- und wirtschaftsgeprägten – Ziele eingesetzt und das Militär verkam mehr und mehr zur reinen Drohkulisse.
    Dies wurde spätestens 2013 deutlich als das immer noch nicht komplett erholte Russland den amis quer durch deren Drohkulisse fuhr und die amis stillhielten, stillhalten mussten.

    Ein Militär ist und muss hierarchisch sein. Das ist in westlichen demokratie- und „auch Deine Meinung zählt!“ blabla Systemen kaum konsistent zu machen. Die amis konnten noch die martialische Oberfläche des strammen „yes, sir“ aufrecht erhalten, aber in der Tiefe der Soldaten keine Wirkung mehr erreichen.
    Vergleichen wir das mit einem oberflächlich ungeordnet wirkenden „Sauhaufen“ im Donbass, wo allerdings noch soziale und seelische Gesundheit vorherrscht, so stellen wir fest, dass ein Militär notfalls auf viel Formalität verzichten kann, nicht aber auf eine solide, tief verankerte und in den Soldaten „mitklingende“ Grundstruktur.

    Und das ist nicht erstaunlich. Auch hier gilt, was die amis ganz allgemein sehr häufig treffend beschreibt: Show. Nach aussen hui, aber innen pfui.

    Auch russische Militärbetriebe wollen Gewinn machen. Aber sie wissen, in welchem Land sie sind, wer ihr Hauptkunde ist, wer sie in schlechten Zeiten gestützt und gepäppelt hat und sie wissen, dass nicht irgendwer sondern Russen dort planen, denken, arbeiten, entwickeln, schweissen, fräsen, schrauben.
    Zu einem Vergleich mit den usppa muss ich mich diesbezüglich wohl nicht äussern.

    Weiter. Neben Kampfkraft und wachem Verstand haben schon immer Waffen Kriege bestimmt. Und es waren so gut wie immer die überlegenen Waffen, die Siege brachten. Hierzu aber braucht man zweierlei, nämlich zum einen kluge und gut ausgebildete Menschen, die diese Waffen ersinnen und zweitens gut ausgebildete Arbeiter und Soldaten. All dies baut auf Bildung und Kultur auf. Ein Land, das schlechte Schulabgänger hervorbringt, wird auch keine guten Waffen entwickeln und bauen – und genau das beobachten wir im Positiven in Russland und im negativen in den usppa (und zunehmend auch bei uns).

    Abschließend will ich noch einen letzten Faktor anführen. Reichweite. In aller Regel galt in Kriegen, dass der mit der größeren Reichweite gewinnt. Die Gründe dafür sind evident.

    Reichweite heisst heute Raketen. Die Russen sind den nato Ländern hierbei in nahezu jedem Bereich deutlich überlegen. russische Flugzeuge haben Raketen unterm Flügel, die erheblich weiter fliegen als die der amis (und auch sonst überlegen sind). Ähnlich ist es bei Schiffen, wobei gerade diese beiden Bereiche für die amis vital sind. Ohne Schiffe können sie ihre Kräfte nicht verlegen und ihre Flieger nicht losschicken. Und ohne Flieger oder mit an Kampfkraft(!) unterlegenen Fliegern zerfällt die gesamte Kriegsmaschinerie der (Ex-) Seemacht. Ich betone Kampkraft, weil es völlig bedeutungslos ist, ob eine Flieger einer der 4. oder einer der 5 Generation ist oder ob er high-tech Schnick-Schnack an Board hat. Ein Flieger muss letztlich genau 2 Dinge leisten und nur danach ist er sinnvoll zu bemessen: Er muss seine Einwirkung aufs Ziel erreichen und er muss hierzu dort ankommen und nicht abgeschossen werden.

    Es gibt absolut keine Frage, ob die amis noch das stärkste Militär sind oder nicht (wenn sie es denn jemals waren; ich zweifle). Sie sind es nicht. Und genau das ist seit einiger Zeit durchgängig zu beobachten, wenn man mal dümmliche wichtigtuerische Furzerei ausser Acht lässt.

    Dennoch finde ich die Artikelkombi gut, weil sie die große Bandbreite des Betrachtungsfeldes aufzeigt. Das allein ist allein ist bereits durchaus das Lesen und Nachdenken wert.

    1. @ Russophilus
      Ich stimme dem alle zu, möchte aber daran erinnern, dass die Motivation der kämpfenden Menschen das Entscheidende ist, weniger die Ausbildung: Das ist im Donbass und bei der syrischen Armee so, das war auch in Frankreich so, als die nicht ausgebildeten Bürger (levée en masse) für ihre Freiheit, das revolutionierte Frankreich gegen die adligen Heere ganz Europas kämpften oder die Rote Armee im Bürgerkrieg: zaristische Offiziere, vor allem aber russische Bauern und Arbeiter. S i e gewannen den Kampf gegen 14 ausländische Staaten mit ihren guten Waffen und gut ausgebildeten Soldaten ! (Die sozialistische Wirtschaft war allerdings ruiniert, noch bevor sie ihre Früchte zeigen konnte, weil sie kämpfen und Waffen herstellen mussten, statt für Grundgüter wie Brot, Wohnung, Energie usw. arbeiten zu können.) Entscheidend ist in all diesen Kämpfen die Motivation, WOFÜR wird gekämpft. Ich denke auch die Erfolge von Al Kaida oder IS gehen zunächst auf die Motivation, gegen die westlichen Besatzer zu kämpfen, zurück. Die meisten wussten ja wohl lange Zeit nicht, w e r sie finanziert und für ihre Ausbildung / Bewaffnung sorgt, w e r sie für die eigenen Interessen instrumentalisiert. Bei Al Nusra liegen die Dinge wohl anders, die haben ja schon mit den Nazis geklüngelt und mit der CIA sowieso, nicht erst seit Hillary.

      1. @ The Reds

        „“möchte aber daran erinnern, dass die Motivation der kämpfenden Menschen das Entscheidende ist““

        Stimmt, Motivation ist (meist) Kriegsentscheidend !!!
        Der Vaterländische Krieg der Sowjetunion gegen Hitler-Deutschland (+ Deutschlands Satelliten, etc.) ist da nur ein Beispiel von vielen anderen.

        1. @ Akula

          Welche Wahl hatten die russischen Soldaten denn, zwisachen vorwärts und rückwärts?
          Die Motivation war einfach, nicht gleich das leben zu lassen und eventuell in der vorwärtsbewegung zu Überleben.

          Sollten sie eine andere Motivation finden?

          Wissen sie Akula, die Diktatoren, auch ein Stalin,, handeln immer mit dem gleichen System. Danach wird alles als Heroisch verkauft, damit das blöde Volk nicht merkt was wirklich lief und läuft.

          Komisch das die „Menschen“ insgesamt nicht schlauer werden. Ständig gehen sie für andere in den Kriegsmodus.
          Das hat schon etwas von Dummheit.

          1. @ Politicus

            „“ Welche Wahl hatten die russischen Soldaten denn, zwisachen vorwärts und rückwärts?
            Die Motivation war einfach, nicht gleich das leben zu lassen und eventuell in der vorwärtsbewegung zu Überleben. „“
            „“ Wissen sie Akula, die Diktatoren, auch ein Stalin,, handeln immer mit dem gleichen System. Danach wird alles als Heroisch verkauft, damit das blöde Volk nicht merkt was wirklich lief und läuft. „“

            Die russischen bzw. sowjetischen Soldaten haben nicht für Stalin oder die kommunistische Partei, sondern für ihre Familien, ihre liebsten Frauen und Kinder, Mütter und Schwestern, gekämpft.
            Sie wußten, von Anfang an, mit welcher Absicht Nazi-Deutschland Ihr Land überfallen hat.
            Und alle Russen wußten, daß Hitler sie, nämlich die Russen und besonders die Russen als „unbeugsames Volk“ vernichten und teils versklaven beabsichtigt hat.
            Die Russen wußten, von Anfang an, daß sie Untermenschen in Hitlers Augen sind.
            Frage doch mal die russischen Veteranen (es leben noch ein paar), wenn Du den Historikern nicht vertraust.

            1. @ Akura

              ihre Antworten sind vorhersehbar und reine Propaganda.
              Aber es gibt ja so einige, die in ein russisches Dorf eindringen und sympathie gewinnen wollen mit „der russe ist….usw.“ Dabei erzählen sie olle Kammellen , welche die Russen selbst nicht mehr hören wollen.
              So wie sie das machen ist Propaganda wirkungslos.

              ——————————–
              Bedenken Sie bitte alle, dass wir uns weitestgehend zu Themen oder Beiträgen und nicht zu Teilnehmern äussern. – Russophilus

              1. Lieber Russophilus,ich verstehe ihre Anmerkung
                nicht.Es sind doch die Teilnehmer die abundzu
                einen Stuss rauslassen in ihren Beiträgen.Und
                trotzdem soll man sich zurückhalten????

                1. Ja, soll man; so gut man kann. Zunächst mal natürlich wegen dem Klima. Aber auch, weil es nichts bringt z.B. „Du sturer Bock“ zu sagen. Der Informationsgehalt ist nahezu null. Dagegen bringt (als Beispiel) „Sturheit ändert aber nicht die Fakten und die sind nun mal so, dass Russland die wesentlichen Leistungen erbracht und Siege erkämpft hat damals und nicht die amis“ den Lesern ein Argument und dem Betreffenden ebenfalls und so auch die Möglichkeit der *sachlichen* Auseinandersetzung.
                  Übrigens bitte ich das „Sie alle“ in meiner Anmerkung zu bemerken; die war nicht spezifisch an Politicus gerichtet.

              2. @ Politicus

                „“ ihre Antworten sind vorhersehbar und reine Propaganda. „“

                Was ist Propaganda ?
                Daß die Russen ihr Vaterland verteidigt haben ?
                Bitte lesen https://cont.ws/post/480243

                „“ welche die Russen selbst nicht mehr hören wollen. „“

                Wie viele Russen kennst Du überhaupt, um so was zu behaupten ?

                1. Ich kenne keinen, habe aber mit einigen gesprochen. Aber keiner erzählte mir vom „vaterländischen Krieg“. Aber das ist bestimmt ein Generationenkonflikt.

                  Nun, egal wie es ist, ich bleib bei meiner Meinung und gut ist. Sie rücken ja von ihrer auch nicht ab.

                  1. Kleiner Nachtrag, wenn erlaubt.

                    Ich lebe in der Gegenwart. Die Vergangeheit ist geschehen. Also richte ich den Focus nach vorn. Nur alte Männer schwatzen laufend verklärend von der Vergangenheit.

                    Das ist nicht böse gemeint, ist ja ganz normal.

                    1. @ Politicus

                      „“ Also richte ich den Focus nach vorn. „“

                      Aber wenn Du die Vergangenheit nicht kennst, dann machst Du bestimmt Fehler auf Deinen Weg nach vorn (kommst vielleicht so ins Nirvana 🙂 ).

                      „“ Nur alte Männer schwatzen laufend verklärend von der Vergangenheit. „“

                      Ich an Deiner Stelle würde aber den alten, „schwatzenden“ Männern zuhören.
                      Vergleiche mal z. B. ihre Geschichten mit dem was Dir die diversen Historiker anschwatzen 🙂
                      Wirst Dich wundern, was Du alles erfährst 🙂

                  2. @ Politicus

                    „“ Ich kenne keinen, habe aber mit einigen gesprochen. „“

                    Und ich bin in der Sowjetunion aufgewachsen und habe unzählige Russen (und nicht nur Russen) gekannt, auch Kriegsveteranen.
                    Mein erster Geschichtslehrer war übrigens auch Kriegsveteran und hat mir/uns viel über den Krieg erzählt.
                    Und nein, das ist kein Generationskonflikt.
                    Die meisten Russen vetreten auch meine Meinung.

                    1. „Die meisten Russen vetreten auch meine Meinung.“

                      Das ist Interssant, können Sie „die meisten“ in Zahlen kommunizieren.

                      Die meisten Deutschen vertreten auch meine Politicus, Meinung.
                      Für die, welche sich jetzt aufregen, sie gehören leider nicht zu den meisten Deutschen.

                    2. @ Besser BRD`ler

                      „“ Das ist Interssant, können Sie „die meisten“ in Zahlen kommunizieren. „“

                      Naja, wenn wir die gorbatschowschen Liberalen rausnehmen, dann komme ich auf ca. 97% – 98%.

                    3. @akula

                      „dann komme ich auf ca. 97% – 98%.“

                      Nur mal so ne Erkenntnisfrage:

                      Hast du selbst jeden Russen einzeln befragt oder ein Meinungsforschungsinstitut beauftragt?

                      —————————————-
                      Was soll dieses rethorische Geplänkel? Sie sind frei, ihn mit geeignetem Material zu widerlegen. – Russophilus

                    4. @akula

                      „dann komme ich auf ca. 97% – 98%.“

                      Nur mal so ne Erkenntnisfrage:

                      Hast du selbst jeden Russen einzeln befragt oder ein Meinungsforschungsinstitut beauftragt?

                      —————————————-
                      Was soll dieses rethorische Geplänkel? Sie sind frei, ihn mit geeignetem Material zu widerlegen. – Russophilus
                      =====

                      rethorisches Geplänkel? Was für ein Quatsch.
                      Wenn Akula behauptet das 97-98 % der Russen seiner Ansicht teilen würden MUSS er einen Nachweis dafür liefern. Und es steht mir frei da nachzufragen.

                    5. Nein, da sind Sie wohl ein Opfer der modernen Diskussions-Kultur geworden.
                      Hier sprechen keine Polizisten dienstlich, es werden keine Diplom- oder Examensarbeiten abgegeben und schon gar keine eidesstattlichen Erklärungen.
                      Hier bei uns müssen Aussagen nicht automatisch und auf jeden Fall 100% korrekt und dicht sein und beweisbar (aber ist natürlich erfreulich, wenn das meiste Hand und Fuß hat).

                      Wir sprechen und diskutieren hier *mit*einander und das heisst auch, dass wir uns gegenseitig erst mal nicht für Lügner halten (und auch, dass wir nicht jede Aussage auf die Goldwaage legen).

                      Zugleich gilt natürlich, dass Menschen Einschätzungen anderer vornehmen. Dabei kann man sich die Position eines Kenners erwerben(„wenn X was zu Thema ABC sagt, dann stimmt das“), eines Schwätzers („Der hat eine akasha-elektronische Alles-Erklär-Theorie; lasst ihn schwätzen …“), eines Propagandisten(„merkel hält die eu beisammen und sorgt für Arbeitsplätze“), sowie so einiges dazwischen.

                      Ich bewerte da wohlbemerkt keinen von euch beiden; ich gebe das nur zu bedenken.

                    6. @ sw

                      „“ Hast du selbst jeden Russen einzeln befragt oder ein Meinungsforschungsinstitut beauftragt? „“

                      Nein, ich habe niemanden befragt, muß ich auch nicht, um zu wissen was die meisten Russen zu einem oder anderen Thema meinen und denken.
                      Ich lese nur jeden Tag, im Gegensatz zu Dir, in unzähligen Foren, was in den Köpfen der heutigen Bürgern Russlands vorgeht.
                      Ich kann Dir z.B. mit 100%en Wahrscheinlichkeit sagen, daß die Russen (nicht nur die Russen, auch alle andere Völker von Mütterchen Russland) als Volk sich in den 27 Jahren, seit ich dort weg bin, gar nicht mental verändern haben.
                      Sie waren ein sehr patriotisches Volk (bzw. eine Nation) und sind es heute immer noch.
                      Mehr noch, nach der Krims Wiedervereinigung mit Russland sind die Russen sogar noch patriotischer geworden.
                      Und ich, als guter Kenner Russlands, kann Dir noch mehr sagen.
                      In solchen Momenten (wie heute) sollte man lieber die Russen in Ruhe lassen und nicht reizen.
                      Die Russen an sich sind ein sehr friedliebendes Volk, aber Aggressoren vertragen sie nicht so besonders (was sie mit den Aggressoren machen, das weißt Du als guter (kein Sarkasmus) Geschichtskenner, denke ich).

                    7. @Russophilus

                      Natürlich geht es nicht um Doktor- oder Examensarbeiten mit kompletter Quellenangabe. Wenn jemand allerdings pauschale Angaben macht (97-98 % der …) sollte man – zumal auf Nachfrage- schon mit einer Quelle aufwarten können. mM.
                      Das fördert die Glaubwürdigkeit, ansonsten könnte man ja alles behaupten.
                      Ich könnte behaupten das 98 % der Deutschen für einen Krieg mit der USA oder Rußland sind.
                      Und gerade im Internet wird gelogen was das Zeug hält. Von irregeleiteten User oder bezahlten Trollen. Immerhin gab es 2009 schon 27.000 bezahlte US-Trolle (http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/amerika/27000-PRBerater-polieren-Image-der-USA/story/20404513). Wieviel mögen es heutzutage sein.
                      Kann es ähnliches für Rußland geben? Warum denn nicht (und das ist kein Vorwurf!).

                      Und passend ist ja auch dann das nächste Post von Akula.
                      Er hat -natürlich- die Russen nicht befragt sondern liest viel im Internet. Daraus ergibt sich seine Erhebung.

                      Aber wie gesagt

                      past scho

                    8. Wissenschaftlich ist es natürlich nicht, aber man durchaus einen guten Eindruck der Lage bekommen – oft einen allemal besseren als anhand „amtlicher“ Zahlen – wenn man sich im Internet umsieht.

                      Auch sollten Sie bedenken, dass sehr viele im realen Leben *nicht* ihre wirkliche Sicht sagen würden; das System arbeitet ja zielgerichtet darauf hin, abweichende Meinungen mit sozialer Ächtung und sogar dem Risiko, seinen Arbeitsplatz zu verlieren zu unterdrücken.
                      In Internet Kommentaren bekommt man zu manchem also sogar ein stimmigeres Bild der Realität.

                    9. @ sw

                      „“ rethorisches Geplänkel? Was für ein Quatsch.
                      Wenn Akula behauptet das 97-98 % der Russen seiner Ansicht teilen würden MUSS er einen Nachweis dafür liefern. „“

                      Moment, momemt, auf welche meine Behauptung bezieht sich mein Satz: “ Die meisten Russen vetreten auch meine Meinung. “ ?
                      Richtig, auf diese, meine Behauptung “ Die russischen bzw. sowjetischen Soldaten haben nicht für Stalin oder die kommunistische Partei, sondern für ihre Familien, ihre liebsten Frauen und Kinder, Mütter und Schwestern, gekämpft.
                      Sie wußten, von Anfang an, mit welcher Absicht Nazi-Deutschland Ihr Land überfallen hat.
                      Und alle Russen wußten, daß Hitler sie, nämlich die Russen und besonders die Russen als „unbeugsames Volk“ vernichten und teils versklaven beabsichtigt hat.
                      Die Russen wußten, von Anfang an, daß sie Untermenschen in Hitlers Augen sind. „, in meiner Diskussion mit @Politicus.
                      Und meine 97% – 98 % beziehen sich auch auf diese Behauptung, aber nur auf diese Behauptung und keine andere.
                      Ich behaupte nicht, daß auch zu allen anderen Themen, die meisten Russen mit mir einer und derselben Meinung sind, aber im Bezug auf diesen Satz (Thema), daß „die russischen bzw. sowjetischen Soldaten nicht für Stalin, sondern für ihre liebsten Frauen und Kinder, Mütter und Schwestern, gekämpft haben“, bin ich mir sicher, daß „die meisten Russen mit mir einer Meinung sind“, weil in der Sowjetunion diese Behauptung von Kindauf jedem sowjetischen Bürger eingetrichtert wurde (die Einzelheiten ein anderes Mal, wenn Ihr @sw , @ Politicus, eigentlich @all, möchtet).
                      Und im heutigen, nachsowjetischen Russland wurde diese, meine Behauptung (bzw. diese Frage) bereits unzählige Male in verschiedenen Portalen, Foren, etc. durchgenudelt und alle Kommentatoren (aus Kommentarbereichen) sind immer noch bzw. heute noch, wie damals in der Sowjetunion, der Meinung, daß die sowjetischen Soldaten, nicht für Stalin und komm. Partei gekämpft haben, sondern für ihre Liebsten bzw. ihr Vaterland.
                      Zum Beisiel in diesem Portal http://topwar.ru/ , aus dem Thomas Roth diesen Artikel https://topwar.ru/106258-armiya-ssha-silneyshaya-v-istorii-dzh-kirbi.html bezogen und dankenderweise übersetzt hat, wurde diese, meine Behauptung in diversen Artikeln mehrmals in Raum gestellt nd besprochen und beinahe alle Kommentatoren (einschließlich der Autoren) waren der Meinung, die ich geschildert habe und die sich seit der Sowjet-Ära nicht geändert hat.
                      Das ist nur ein Beispiel, von vielen anderen.
                      Das ist der Grund, warum ich weiß, daß die meisten Russen zu dieser Behauptung mit mir einer und der selben Meinung sind.

                      @sw, Du willst Statistik sehen ?
                      Wer kann Dir garantieren, daß die Zahlen dieser Statistik sicher sind ?
                      Wenn ich Kommentare, untern Artikeln, in diversen Portalen und Foren lese, dann sehe ich zumindest, daß sie von verschiedenen Menschen geschrieben wurden und beim Lesen ihrer Kommentaren erfahre ich wie sie zu dieser oder anderer Erkenntnis gekommen sind, aber Statistiken sind keine 100%ge Garantie, daß hinter den Prozentzahlen kein Fake ist.

            2. Der Generalplan-Ost und die Behandlung sowjetischer Kriegsgefangener durch die Wehrmacht ist dokumentiert, genauso auch der Umgang mit der russischen Zivilbevölkerung in eroberten Städten sowie auch auf dem Land durch die Wehrmacht und SS-Einheiten.
              Was daran Propaganda sein soll weiß ich nicht.

              Höchstens wenn man eine eigene Geschichtsschreibung hat, ähnlich der Leugnung des Armenier-Genozids durch die Türken. Da will man ja auch par tout keinen Genozid sehen, sondern nur tragische Einzelfälle und Progrome.

              Und den Sowjetsoldaten reine Angst vor Ihren eigenen Offizieren, der Partei und Stalin zu unterstellen ist genauso Propaganda – und zwar der Nazis. Die Sowjets haben natürlich für Ihre Heimat gekämpft und waren bereit sich zu Opfern. Wenn es egal ist ob ich von vorne oder hinten erschossen werde, hätte es ja auch gegen die Politkommissare massenhaft Meuterei und Deserteure gegeben. Darüber gibt es aber kaum Berichte.

              Offensichtlich waren die Bürger der UdSSR nicht so verzweifelt und unter Druck handelnd wie es die Wehrmachtspropaganda der Heimatfront und den Landsern verkaufen wollte. Aber bis heute hält sich dieser Mythos von den verzweifelt anstürmenden Rotarmisten, die mit der Angst vor den eigenen Politkommissaren mit Schießbefehl im Rücken kämpften.

              Frage: Wie hoch kann die Moral und Kampfkraft denn sein, wenn ich de facto zwei Feinde habe (im Rücken und gegenüber an der Front)? – Die Rote Armee konnte unmöglich gegen eine so technisch gut ausgerüstete Armee wie der Wehrmacht gewinnen, nur weil man aus Angst kämpfen sollte.

              Die würden doch im ersten Chaos des Gefechts fliehen und ihre Stellungen verlassen und desertieren. Ist praktisch aber nie vorgekommen. Klar, natürlich weil hinter jedem Rotarmisten ein Politkommissar mit Pistole am Kopf stand.

              Man gewinnt doch nur, wenn man überzeugt ist und opferbereit.

              Und auch klar – Propaganda gab und gibt es nur bei den Russen.

              1. Ich persönlich denke übrigens, dass wir noch weit entfernt sind davon, auch nur eine sachliche und zutreffende Betrachtung der Ereignisse von damals haben zu können. Auch die Russen waren keine Engel – kein Wunder; im Krieg ein Engel zu sein ist ziemlich unmöglich.

                Beide, Stalin wie Hitler, sind als Personen wie auch als Staatsmänner in ihrer Funktion extrem und extrem unterschiedlich gezeichnet worden. Und beide haben wohl nicht aus Laune und schierer Bösartigkeit gegen das jeweils andere Land Krieg geführt. Inwieweit sie damit Recht hatten, wird noch herauszufinden sein, aber sie beide waren wohl davon überzeugt, diesen Krieg führen zu *müssen*.
                Und auch Helden und Schweine gab es auf beiden Seiten, alleine schon weil das auch wesentlich eine Frage des Blickwinkels ist. So könnte man die Russen z.B. Stalingrad betreffend ausgiebig loben für ihren Heldenmut, ihren Kampfgeist, ihr auch das Letzte geben für ihr Land; man könnte genau dieselben faktischen Ereignisse aber auch menschenverachtend nennen und der Frage nachgehen, ob es keine anderen und besseren Wege gegeben hätte als eine Sturmwelle nach der anderen aus russischen Menschenleibern gegen die Deutschen zu schicken.
                Dass man Soldaten nicht fast wie Munition betrachtet und also Panzer so konzipiert, dass die möglichst geschützt sind, ist z.B. relativ neu.

                Ähnlich kann man die Deutschen von damals einfach als gemeine Nazis und Verbrecher abbuchen oder man kann dem unter schwierigsten Umständen hochgehaltenen Ehrbegriff nachgehen und auf französische Zeitzeugen eingehen, die die deutschen Truppen als so anständig und menschlich wie nur irgend möglich im Krieg beschreiben. Diesen Punkt finde ich auch deshalb interessant, weil die Franzosen damals nicht nur die Deutschen sondern auch die engländer und die amis kennenlernten und erlebten. Wenn ich Verachtung und Abscheu bei alten Franzosen bemerkte, dann wenn sie von den brits und vor allem den amis sprachen, die sich wie die letzten Drecksäue verhielten und z.B. weit mehr vergewaltigten als die Deutschen. Und, welch Wunder, so zeigte es sich auch bei uns, z.B. Dresden, Rheinwiesen, etc.
                Und noch etwas ist erstaunlich: Eigentlich passen die Russen und wir recht gut zusammen. Die wirklichen Schweine waren und blieben die angelsachsen.

                1. Ein guter Punkt den Sie hier anmerken ist die kontextuelle Einordnung von historischen Ereignissen. Auch, dass der Blickwinkel (Sieger, Besiegter) entscheidet, ob eine Handlung eine Heldentat oder ein menschenverachtender Einsatz, ist 100% zutreffend.
                  Wir können, zumal als nicht beteiligte nur die Quellen kritisch lesen und bewerten. Aber eines können wir nicht: Historische Fakten beiseite schieben.
                  Die Sowjets haben 90% der Kriegslast getragen. Sie haben die unbesiegbaren Wehrmachtsdivisionen vernichtet und damit erst überhaupt die Landung der Alliierten in der Normandie möglich gemacht. Wenn nur 10% mehr der Wehrmacht an der Westfront gestanden hätte, wäre der D-Day ein Fiasko geworden.

                  Auch die Hauptverluste an Mensch und Infrastruktur mussten, Dank des verbrecherischen Generalplan-Ost die Menschen der UdSSR tragen. Frankreich wurde nicht verwüstet, genauso wenig wie die Niederlande und andere besetzte Staaten. Nur gegen Sowjetrussland wurde die verbrannte Erde in dem Maße rigoros praktiziert. Das ist Fakt.

            3. Ja, seltsam nur das soviele sowjetische Menschen (und nicht nur Minderheiten) die deutsche Wehrmacht mit den traditionellen Willkommensgeschenken begrüßten und soviele ehem. sow. Soldaten auf deutscher Seite gegen Stalin kämpften.

              Aber anscheinend waren die sowjetische Bürger – samt und sonders – alle Hellseher denn die Hitlers Versklavungs-Pläne waren ja nicht offizielle und stellten erst nach einem deutlichen Zeitraum heraus. Übrigens sprach Hitler nicht von einem „unbeugsamen“ Volk sondern von „Untermenschen“.

              1. Das war Himmler……….von Hitler hatte ich diesbezüglich nichts gelesen gehört im Kontext Russen. Die Wehrmacht war, im Gegensatz zu Himmler, der Meinung, das russische Volk für sich gewinnen zu wollen/können, dies im Kampf gegen die Bolschewisten.
                Aber, In ganz Westeuropa hielt man die Slawen für unzivilisiertes Barbarenvolk. Nachdem die kulturlosen Bolschewisten die Macht übernahmen sowieso. Das war nun keine Besonderheit Hitlers. Diese Ansichten waren schon lange vor dem Ersten Weltkrieg verbreitet.

                Und, wie schon geschrieben, ständig aus der Vergangenheitstrickkiste etwas hervor zu zaubern, um in der Gegenwart etwas zu beweisen bringt doch nichts.

              2. @ sw

                „“ Ja, seltsam nur das soviele sowjetische Menschen (und nicht nur Minderheiten) die deutsche Wehrmacht mit den traditionellen Willkommensgeschenken begrüßten und soviele ehem. sow. Soldaten auf deutscher Seite gegen Stalin kämpften. „“

                Diejenigen, die auf Hitlers Seite überlaufen wollten (aus welchem Grund auch immer als Verräter oder aus politischen Gründen, z. B. Antikommunisten), sind übergelaufen und haben auch später dafür mit diversen Strafen bezahlt.

                „“ Aber anscheinend waren die sowjetische Bürger – samt und sonders – alle Hellseher denn die Hitlers Versklavungs-Pläne waren ja nicht offizielle und stellten erst nach einem deutlichen Zeitraum heraus. „“

                Da irrst Du Dich gewaltig.
                Stalins Propaganda hat die sowjetische Bevölkerung und die Armee vom ersten Tag bearbeitet.
                Und alles was Hitler gesagt oder nicht gesagt hat, hat Stalin jedem Bürger mit Hilfe seiner gewaltigen Propagandamaschine „hineingeflüstert“.
                Was meinst Du, warum lies Stalin sogar in die entlegensten Wohnorten der Sowjetunion Reproduktoren instalieren, noch vor dem Krieg ?
                Richtig, damit seine Propaganda jeden Tschuktscha erreichen könnte.
                Und was meinst Du wem das Gros der sowjetischen Bürger mehr vertraut hat ?
                Hitler oder dem Genossen Stalin ?

    2. Aus meiner Sicht ist die Beurteilung wer den „Längsten“ hat ziemlich unerheblich, so lange die Transatlantiker weder in Syrien, noch in der Ukraine die Kavallerie rufen.
      Dass sie ( die NATO) solch ein Unterfangen bis dato unterließen wird einen trifftigen Grund haben und fusst mit Sicherheit nicht auf der totalen militärischen Überlegenheit der Zündelnden.

      1. Österreicher:
        Es geht hier nicht darum, zu wissen, wer den längsten hat.
        Es geht darum, zu verstehen, wer den hat, den er am besten braucht.
        Und da sind die Zio-Con einfach die besten, (UK, USA, F, BRD).
        Vor allem UK und USA haben ein Produkt entwickelt, das kein seinesgleichen auf der Welt hat.
        Das Franchising, in Modulen verpackt und völlig ausgerüstet, von Kleinkriegen, Farb-Revolutionen, und Widerstandsbewegungen.
        Diese haben nicht die Aufgabe Kriege zu gewinnen, sondern nur, Länder und Nationen zu zerstören.
        Keine einzige Arme der Welt kann dieser Tendenz ein Ende geben.
        Da funktionieren keine Raketen, Flugzugträger oder Bodentruppen.
        Aber das Geschäft ist riesengross.
        Genau das ist, was die Zio-Cons interessert.
        Es ist ein sicheres, „gutes“ und hochprofit abgebendes Geschäft.
        Und der Endredit ist, die Macht über die zerstörten Länder zu haben, ihre Naturresursen auszuplündern, um noch reicher und mächtiger zu werden.
        All dieses kann nur mit einem einzigen Mittel gestoppt werden.
        Mit dem Atomkrieg.
        Wir werden den haben.
        Ist unvermeidlich.

  11. Dieses „wer ist der Bessere“ ist meiner Meinung nach sinnlos wie ein Kropf.

    Der Beweis kann nur im tatsächlichen Waffengang geliefert werden. Und, eine Schlacht oder gar einen Krieg zu gewinnen, benötigt auch Fortune.

    Schauen sie sich den Film „die Schlacht an der Marne“ an.

    Den Artikel halte ich für Falsch. Wer den Krieg damals beobachtet hat, weiß dass er Falsch ist. Der Irak hatte schlicht und ergreifend nichts entgegen zu halten. Dies auch durch die Sanktionen bedingt. Und Sadam hatte bis zum Schluß nicht daran geglaubt das ein Angriff erfolgen würde. Hatte er doch alles für die Amis getan.

    1. @ Politicus

      Zitat von @Politicus: „Dieses „wer ist der Bessere“ ist meiner Meinung nach sinnlos wie ein Kropf.“

      Da bin ich „ein bißchen“ anderer Meinung.
      Ich finde es ist wichtig zu wissen, insbesondere für die Russen und Amerikaner, „wer der Bessere ist“.
      Andererseits, es sind die Atomwaffen, die die beiden Seiten voneinander abhalten 🙂

      „Der Beweis kann nur im tatsächlichen Waffengang geliefert werden. “

      Nicht unbedingt.
      Vergleiche mal (historisch) die militärischen Errungenschaften der beiden Seiten (nämlich von Russland und den USA) und dann merkst Du, daß die amerikanischen „Errungenschaften“ ziemlich bescheiden waren und sind.

      „Und, eine Schlacht oder gar einen Krieg zu gewinnen, benötigt auch Fortune.“

      Auf Fortune haben nur solche „Größen“ wie Napoleon gehofft.
      Wie er endete weißt Du, denke ich.

      1. „Auf Fortune haben nur solche „Größen“ wie Napoleon gehofft.
        Wie er endete weißt Du, denke ich.“

        Wow, es wird Napoleon sein Genie abgesprochen trotzdem er es in zig Schlachten bewiesen hat.
        Natürlich spielt „Glück“ auch auf dem Schlachtfeld eine Rolle.

        1. @ sw

          „“ Wow, es wird Napoleon sein Genie abgesprochen trotzdem er es in zig Schlachten bewiesen hat. „“

          Was nützten diesem „Genie“ all seine gewonnen Schlachten, wenn er den Krieg verloren hat ?
          Hitler hat auch mehrere Schlachten gewonnen und was hat es ihm gebracht ?
          Der Iwan hat am Ende gesiegt.

          „“ Natürlich spielt „Glück“ auch auf dem Schlachtfeld eine Rolle. „“

          Ja, ja, beide Idioten (Napoleon und Hitler) haben öfter als es sein müßte aufs Glück gehofft.
          Naja, den Rest kennst Du, denke ich, schon.

          1. „Was nützten diesem „Genie“ all seine gewonnen Schlachten, wenn er den Krieg verloren hat ?
            Hitler hat auch mehrere Schlachten gewonnen und was hat es ihm gebracht ?“

            Seltsame ahistorische Denkart

            Aber nach dieser Denkweise wundert es das Stalin den Kampf 1941 nicht aufgegeben hat – immerhin war die absolute Masse der Roten Armee zerschlagen und die westlichen Provinzen mit wichtigen Industriegebieten verloren gegangen.

            Warum haben die Vietnamesen ihren Verteidigungskrieg gegen die absolut überlegene Supermacht USA durchgehalten und am Ende gesiegt? Oder konnte „Akula“ auch das schon vorher erkennen?

            und und und

            1. @ sw

              „“ Seltsame ahistorische Denkart „“

              Ja, ja, mancher hält Karl-Heinz Frieser für einen „Historiker“ 🙂

              „“ Aber nach dieser Denkweise wundert es das Stalin den Kampf 1941 nicht aufgegeben hat – immerhin war die absolute Masse der Roten Armee zerschlagen und die westlichen Provinzen mit wichtigen Industriegebieten verloren gegangen. „“

              Warum hätte Stalin 1941 den Kampf aufgeben sollen ?
              Er (und seine Militärs) wußte(n), daß sogar nach all den Sommerniederlagen Hitler keine Chance gehabt hat zu siegen.
              Wer hat Dir/Euch gesagt, daß Stalin aufgeben wollte ?
              Ist Quatsch !

              „“ Warum haben die Vietnamesen ihren Verteidigungskrieg gegen die absolut überlegene Supermacht USA durchgehalten und am Ende gesiegt? „“

              Die Vietnamesen wußten, daß sie siegen würden,
              1. Weil hinter ihnen die mächtige Sowjetunion stand und mit Rat und Tat unterstützt hat.
              2. Weil die Amis schon einmal in Korea augegeben haben und weil, auch damals, hinter Nordkorea die mächtige Sowjetunion stand.
              Sowas nennt man „aus der Geschichte lernen“, was unsere, westlichen Pilitiker und „Historiker“ nicht tun wollen.

      2. @ Akula

        die Mittel bleiben nie Statisch.
        Also haben sie bei besser schlechter nur eine Momentaufnahme.

        Bezüglich Fortune. Schauen sie sich doch den Film „die Schlacht an der Marne“ an. Schauen sie wie dicht Glück und Pech aneinanderhängen.

        Oder ganz anders. Welches Glück hatte Stalin das Hitler, ich beziehe mich auf ihren Kommentar unten, so ein idiot war.

        Jeder im Krieg, hofft auf das Scherflein Glück.

        1. @ Politicus

          „“ Bezüglich Fortune. Schauen sie sich doch den Film „die Schlacht an der Marne“ an. Schauen sie wie dicht Glück und Pech aneinanderhängen. „“

          Jeder Befehlshaber, der eine Operaton plant, weiß natürlich, daß sein Plan schief gehen könnte, aber in der Planung aufs Glück bzw. Fortune zu hoffen, oder das Glück bzw. Fortune einzuplanen, würde nur ein Idiot 🙁

          „“ Welches Glück hatte Stalin das Hitler, ich beziehe mich auf ihren Kommentar unten, so ein idiot war. „“

          Naja, Glück würde ich nicht sagen.
          Stalin wußte, daß Putin versagen würde bzw. daß Hitler eine Null war.

          1. Mein Zitat: „“ Stalin wußte, daß Putin versagen würde „“

            Mist, habe ich tatsächlich PUTIN geschrieben ? 🙂
            Das muß natürlich anders klingen: „Stalin wußte, daß HITLER versagen würde“. 🙂

            PS. Mann, Mann, Mann, jetzt habe auch ich Kakerlaken im Kopf 🙂

            1. @ sw

              spätestens ab hier ist „passt scho“ der trteffende Ausdruck.
              Wer Bayerisch versteht weiß was das bedeutet.

              1. @ Politicus

                „“ Wer Bayerisch versteht weiß was das bedeutet. „“

                Ich verstehe kein Bayerisch.
                @ sw hatte offensichtlich nicht viel zu sagen.

  12. Nun, die beiden Ursprungsartikel nehmen sich sicherlich nichts hinsichtlich Pathetik, Polemik und rhetorischer Übertreibungen. Besonders gut gefallen mir die „historischen Tatsachen“, die für den hohen Standard der US-Streitkräfte bürgen sollen.
    1) Wenn die Explosionen an Bord der USS Mount Hood, SS E. A. BRYA, SS QUINAULT VICTORY, LST-353, USS SERPENS, USS SOLAR, SS BADGER STATE nicht auf Kosten der geladenen Munition gingen und nicht zum Untergang der Schiffe führten (genauer gesagt zu deren vollständigen Zerstörung), dann scheint hier eine recht eigenwillige Definition von Munition und Untergang Anwendung gefunden zu haben. Die Opfer der Explosionen an Bord des USS Bennington, USS Forrestal und USS Iowa dürften ebenfalls posthum befriedigt feststellen, dass ihre Schiffe, da sie nicht sanken, nun als Ausweis der Qualität der ganzen Flotte herhalten dürfen.
    2) Die Mär von der „Unfallfreien Nuklearen Navy“ gehört ebenso zu den unbedingt „wahren“ weil unablässig wiederholten Festtagsbehauptungen. Angesichts der Geheimhaltung, die besonders die U-Boot-Flotte umgibt sollte es reichen auf den Greenpeace-Report von 1989 (http://www.prop1.org/2000/accident/1989/8907a1.htm) zu verweisen, der eine Reihe von tatsächlich beweisbaren Nuklearunfällen aufzählt. Schön finde ich im vorliegenden Artikel die Formulierung von der „aktiven Reaktorzone“, ganz als ob Explosionen atomarer Waffen, Reaktorlecks und die Versenkung heißer Reaktoren ein Nachweis, höchster Sicherheits- und Qualitätsstandards wären.
    3) Zum Thema „Unfallfreie F-35“ empfehle ich einen Blick in den folgenden Artikel, https://www.extremetech.com/extreme/222380-the-pentagons-official-f-35-bug-list-is-terrifying, besonders – aber nicht ausschließlich – auf die Tabelle zur Verfügbarkeit der Flotte.
    Bei so vielen leeren Behauptungen möchte ich aber natürlich ein echtes Qualitätsmerkmal des US-Militärs nicht unterschlagen: In ihrer über 200jährigen Geschichte hat die US Army keinen einzigen ihrer Keulenträger weder im Kampf noch durch Unfall verloren 😉
    Was nun wiederum die exorbitanten Verlustzahlen des US-Militärs laut Kolontajew betrifft, so scheint auch mir sein Umgang mit Zahlen und darauf basierenden Schätzungen eher wenig vertrauenserweckend. Nun gut, ich war nicht in Korea, nicht in Vietnam, nicht in Afghanistan und auch nicht im Irak, um die Verluste nachgezählt zu haben. Was allerdings Grenada betrifft, so erlaube ich mir doch, seinen Behauptungen begründet zu widersprechen. Vergessen wir einmal die Pressezensur rund um die Invasion und die vielen US-Fake-News rund um angebliche Spezial-Operationen während „Urgent Fury“. Was im Oktober 1983 während gerade einmal 3! Kampftagen nicht geschah, war irgendein organisierter militärischer Widerstand seitens des kubanischen Kontingents. Hätte es dort Gefechte gegeben, in denen zwei Duzend Militärausbilder und 250 Bauarbeiter, von denen nur jeder zweite eine Schusswaffe zur Verfügung hatte (die übrigen Kubaner auf Grenada waren Ärzte, Lehrer, Techniker, Diplomaten und deren Angehörige, zusammen weniger als 800), tatsächlich 3000 US-Soldaten getötet und die Insel 2 Wochen lang gehalten hätten, Leonidas und seine 300 Spartiaten wären längst vergessen.
    Die kubanische Präsenz auf Grenada war zu keinem Zeitpunkt für die Abwehr einer Invasion ausgerüstet oder vorbereitet, die Militärberater sollten ausbilden und an der Baustelle gab es ein paar Waffen für den Schutz vor Überfällen oder Sabotagetrupps. Fidel hat mehrfach scharf die ungenügende Aufklärung und Vorbereitung der Mission in Grenada kritisiert, die es den US-Truppen erlaubte, mehr oder weniger wehrlose Helfer im Bett zu überraschen und an der Flughafenbaustelle wie Hasen abzuschießen – tatsächlich wiesen die meisten toten Kubaner Schussverletzungen im Rückenbereich auf. Die schuldbewussten betretenen Gesichter der Militärs beim Trauerakt am 14.11. in Havanna werde ich jedenfalls nicht vergessen. Grenada war für die Revolutionsstreitkräfte keinesfalls ein Heldenstück, wie es das wohl zweifelsfrei gewesen wäre, hätte Kolontajew mit seiner Darstellung Recht. Die lokalen Polizeikräfte und Militärs in Grenada nahmen überwiegend gar nicht an Kämpfen teil, da sie im Wesentlichen in Opposition zu den Putschisten und Mördern von Bishop standen. Auch auf deren Seite also niemand, der auch nur ansatzweise hätte 3000 US-Soldaten töten können. Berichte, dass die Yanquis sich in größerem Umfang gegenseitig abge- bzw. erschossen hätten kenne ich nicht, so dass wir also folgern dürfen, dass die von Kolontajew angegebenen Verlustzahlen keine reale Grundlage besitzen.

    1. @Bilito Ich schreibe beim nächsten Mal aus eigenem Antrieb
      „Vorsicht, Sarkasmus“ hin. Sie wissen doch offensichtlich viel. Gerade Ihnen muß doch auffallen, dass West-Berichte und Realität auseinanderklaffen. 10 Königinnen der Meere liegen in den Reparaturdocks. Nach Westpresse geht das gar nicht und eine Gruppe von Offizieren der Army überlegt, ob sie den dafür verantwortlichen Hawaiianer inhaftieren sollen. Also, beim nächsten Versuch formuliere ich besser. Grüsse …

  13. == In eigener Sache ==

    Ich freue mich gerade sehr, weil ich einen kurzen Blick auf Thomas Roths neue Artikel geworfen habe, die nun in der pipeline sind und im 2 oder 3 Tages Takt veröffentlicht werden.

    Und so möchte ich Thomas Roth mal nicht unter einem Artikel und für diesen sondern ganz allgemein und deutlich danken. Nicht nur für seinen Aufwand, den er für uns alle treibt, sondern auch für sein Näschen, für sein Gespür und das Aussuchen der Quellen.

    Übrigens begrüße ich es ausdrücklich, dass er stets Einblicke in die russische Perspektive und in das für Russland interessante und relevante Geschehen gewährt. Das andere,der westliche politische Alltag drängt sich ja ohnehin auf.
    Diskutieren können wir hier alles aber Dank der guten Arbeit von Thomas Roth haben wir da auch für das Segment eine gute Grundlage, das uns im Herzen nahe ist, über das hierzulande aber nahezu nichts Brauchbares zu erfahren ist.

      1. Ja, das stimmt, zumindest auch für mich @ The Reds.

        Thomas Roth, Sie wissen wahrscheinlich gar nicht „was“ für ein Schatz Sie hier in unserem Dorf sind!
        Vielen Dank!!!
        Und da ich die letzte Zeit kaum die Gelegenheit dazu hatte wegen zuviel Stress auf allen Ebenen, möchte ich noch allen hier ein glückliches neues Jahr wünschen.

        ehof

    1. (Interne Anmerkungen gelöscht).

      Und als absolute Ausnahme mal ein Fontane …..
      Balaklawa

      Der Angriff der Leichten Brigade, 25. Oktober 1854
      (Frei nach Alfred Tennyson)

      »Eine halbe Meil‘, eine halbe Meil‘,
      Auf Sattel und Schabracke,
      Vor, in Sturmeseil‘,
      Vor, zur Attacke.
      Zählt nicht der Kanonen Zahl,
      Hinein, hinein ins Todestal…«
      (Alle hören’s verwundert)
      »Vorwärts, Leichte Brigade, vor« –
      Und hinein ins Feuer- und Höllentor
      Reiten die Sechshundert.

      Leichte Brigade, der Siegespreis
      Ist heute hoch, ist heute heiß,
      Aber kein Murren, nicht laut, nicht leis,
      Keines, obwohlen ein jeder weiß,
      ’s ward irgendwo geblundert –
      Vorwärts; sie fragen und zagen nicht,
      Vorwärts; sie wanken und schwanken nicht,
      Vorwärts, gehorchen ist einzige Pflicht,
      Ins Todestal,
      In voller Zahl,
      Reiten die Sechshundert.

      Vorwärts! Kanonen rechts und links,
      Kanonen in Front, gewärtig des Winks,
      Selbst die Feinde sehen’s verwundert.
      Schrapnell und Kartätschenschuß,
      Todesgruß und Todeskuß,
      Falle, was da fallen muß,
      In den Höllenrachen, ins Todestal,
      Noch voll in Zahl,
      Reiten die Sechshundert.

      Säbel heraus! Die Klingen fein
      Blinken und blitzen im Sonnenschein,
      Und die Leichte Brigade, nun ist sie hinein,
      Fast über sich selber verwundert;
      Ihre Säbel, in Rauch und Pulverqualm,
      Singen manch einem den letzten Psalm,
      Aber endlich, aus Qualm und Rauch
      Und ermattet bis auf den letzten Hauch,
      Abgejagt und abgehetzt,
      Müssen sie rückwärts, rückwärts jetzt –
      Nicht mehr Sechshundert.

      Kanonen rechts, Kanonen links,
      Kanonen im Rücken, gewärtig des Winks;
      Verdoppelt jetzt Salv‘ um Salve kracht,
      Rückwärts, rückwärts wogt die Schlacht,
      Und wen es aus dem Sattel schoß,
      Den Reiter zertritt sein eigen Roß,
      Das Fahnentuch mit flatterndem Band
      Geht schon in dritt‘ und vierte Hand,
      Ist zerschossen und zerzundert,
      Der Tod mäht rascher von Schritt zu Schritt,
      Leichte Brigade, was bringst du noch mit?
      Dein Siegesritt war ein Todesritt,
      Ein Todesritt der Sechshundert.

      Wird je verblassen euer Ruhm?
      Nimmer. Ihr strahlt in Heldentum,
      Und die Welt, sie staunt und wundert.
      Hoch unsre Balaklawa-Schlacht,
      Und die Leichte Brigade, die’s gemacht,
      Hoch die Sechshundert!

      —————————————
      Das ist ja (anders als die internen Anmerkungen) nicht an mich persönlich gerichtet und so veröffentliche ich es. Nicht nur ist es schön, sondern es zeigt auch noch eine andere – und positive – Seite meines Kollegen und fleissigen Übersetzers Thomas Roth – Russophilus

  14. Auch wenn man die Russen eher als Schachspieler einordnet, so beherrschen sie das Bluffen ziemlich gut.

    Nachdem die Sowjets ihre erste Atombombe gezündet hatten, wollten die Amerikaner (einige) den Präventivkrieg mit Atomwaffen gegen Russland führen. Russland gaukelte den Amerikanern vor, mehr Atomwaffen zu besitzen, als ihr kläglicher Bestand her gab. Die Amerikaner rückten von den Kriegsplänen gottseidank ab!

    Bereits zur Kubakrise hatten die Sowjets so weit aufgeholt, dass ein durchaus eingeplanter Atomangriff Amerikas das Ende der Welt bedeutet hätte.

    Ich bin mir sicher, dass Russland heute nicht so weit ist, einen konventionellen Angriff des Westen zu gewinnen (trotz der bekannten Vorteile eines Verteidigers und anderer bekannter Fakten …), dass also Putin (sicher nicht zuletzt aufgrund seiner guten Berater) bislang auf Zeit gespielt hat und auch weiter spielen muss (wenn auch nicht mehr so passiv wie im letzten Jahrzehnt, Jugoslawien, Libyen). Mit anderen Worten, die Zeit arbeitet für Russland.

    Damit meine ich nicht, dass es bei einem konventionellen Russland-USA-Krieg einen Gewinner gäbe, aber Russlands Industrie wäre zerschlagener als die der heutigen Ukraine oder Syriens Städte.

    Unabhängig vom Zeitpunkt eines solchen Krieges, wäre eine Ausweitung auf die atomaren Komponenten heute wie in Zukunft unausweichlich. Was das bedeutet, wissen wir alle!

    Was ich damit ausdrücken will: Je länger Putin besonnen, passiv oder auch schlau handelt, desto größer wird sein Spielraum im Weltgeschen als Großmacht tätig zu werden.*
    Die Erpressbarkeit, die Kriegsgefahr vor Ort wie die Atomkriegsgefahr werden geringer, je eindrucksvoller die Gegenschlagkraft Russlands ausfällt. Anwachsend von Jahr zu Jahr (ohne dabei eine zukünftige Finanzkrise des Westen einzubeziehen) steigert sich also die Potenz Russlands.

    Ein zweiter Faktor ist die unterschwellige Feindschaft (heute eher Konkurrenz, aber historisches Misstrauen) zwischen Russland und China. Da eine Verbrüderung mit dem Westen nicht funktioniert hat (woran Russland keinerlei Schuld hat), Russland aber weiss, dass China über kurz oder lang größte Wirtschafts-, Finanz- und letztlich Militärmacht (auch in dieser Reihenfolge) sein wird, muss sich Russland zu einem sehr starken Verbündeten Chinas machen, um nicht eines Tages zum Vasallen Chinas zu werden, sondern zu einem geschätzten Partner zu werden und zu bleiben.

    Die Rechnung scheint bislang aufzugehen. Trump spricht friedlich über Russland und Putin, hat aber anscheinend nicht erkannt, dass der überbordene Militärhaushalt eine der Hauptursachen für Amerikas Niederkunft ist, vor allem die laufenden Kosten und begeht den Fehler (zumindest verbal bis jetzt) den Militärhaushalt noch weiter aufblähen zu wollen!

    Auch wenn es wie die Quadratur des Kreises aussieht, wäre es doch möglich, ja elementar, die Militärkosten zu reduzieren und trotzdem das Militär schlagkräftiger zu machen. Bislang sehe ich weder sinnvolle, noch wirklich innovative Vorschläge aus den US-Thing-Tanks Amerikas Niedergang wenigstens aufzuhalten (die Reindustrialisierung der USA ist ja nur ein Schlagwort ohne Substanz, bis jetzt jedenfalls), geschweige denn effektiv zu bekämpfen.
    Wenn der Atomschlag gegen Russland die ULTIMA RATIO sein soll, im Sinne von bester Lösung, dann Gute Nacht, Marie!
    (Erinnert mich irgendwie an die Piraten in Asterix, die ihr eigenes Schiff versenken.)

    * Russland kann nur als Großmacht überleben (wird sonst unter den Großmächten aufgeteilt) und muss als Exporteur bei so mächtiger Konkurrenz ebenfalls seine Interessen mit den Mitteln einer Großmacht durchsetzen (was natürlich auch verhandeln heißt).

    1. @ MIFF
      Auch wenn ich sehr zurückhaltend bin, was entscheidende Änderungen der US-Weltpolitik durch Trump betrifft, das hat er begriffen:
      Der „überbordende“ Militärhaushalt ist eines der größten Probleme der USA.
      Deshalb will er ja nicht mehr diese Interventions- und Regime-Change-Politik weiterführen, er will, dass die NATO-Partner die USA kostentechnisch entscheidend entlasten – was diese ja ebenfalls gar nicht mehr können.
      Aber das meint der Geschäftsmann Trump mit Sicherheit ernst: Wie bisher können die USA und ihre NATO nicht mehr weitermachen, die Gelddruckerei ist an ihr unwiderrufliches Ende gelangt, Pump und the show can´t go on.

      1. Ich gebe zu bedenken, dass vieleicht nicht die Höhe der Kosten der Millitärausgaben sein Denken beeinflusst, sondet die Einnahmen.

        1. @ S.L.
          Lässt sich das trennen? Trump sagt jedenfalls, dass er sich um die USA, den Staat, „make America great again“ kümmern will, also interessieren ihn die „Einnahmen“ und die „Ausgaben“ des Staates, nicht einfach die Einnanhmen der Waffenkonzerne, auch wenn die für seinen Wahlkampf mitgespendet haben. Das ist ja das, was einen an Trump interessiert: Er hat einen Wahlkampf geführt, in dem er deutlich unabhängiger vom „militärisch-industriellen Komplex“ und von CIA-Wallstreet-„Beratern“ war als fast alle Präsidenten und -Kandidaten vor ihm.
          Kennedy wurde aus diesem Grund beseitigt.
          Er wollte die privatwirtschaftliche FED-Struktur beenden und er hat CIA-Gründer und Chef Allen Dulles gefeuert.

          Mal sehen, wie Trump sich schlägt. Sein „Gruselkabinett“ lässt darauf hindeuten, dass die, die ihm an die Gurgel wollen, im Machtapparat „imbedded“ sind. Da müssen sie mit offenen Karten spielen, nicht wie bisher „verdeckt“.

      2. Ich habe angedeutet, dass die Möglichkeit besteht, dass der Geschäftsmann Trump das Dilemma erkennt, denn ein freundschaftliches Verhältnis zu Russland und „überbordene“ Militärausgaben schließen sich per se aus!
        Leider ist die gleichzeitige Aussage, die Kosten für die Nuklearwaffen nahezu zu verdoppelt kontraproduktiv!
        Was hier Show oder Ernst ist, kann heute keine prophezeien.
        Deshalb waren meine Meinungsäußerungen in erster Linie auf Russland und „Putin“ gemünzt.
        Russophilus hat hier und vorher mehrfach Russland ob seiner Zurückhaltung in der Ostukraine und anderswo zu Recht verteidigt.
        Er meinte, was hat Russland mit z.B. Libyen? zu schaffen, dafür russ.Soldaten opfern? *
        Ich sage stimmt! Aber (weil) Russland war nicht so weit und ist es auch heute nicht (ganz – aber schon mehr), sich offen in lokalen Kriegssituationen hart zu zeigen (also die Atomkriegsgefahr dabei äußerst klein zu halten).
        Also nahezu ähnliche Begründung, doch andere Herleitung.
        Putin und Co. sind Realpolitiker, die Visionen umsetzen wollen (das zeigt die Vergangenheit) ohne dabei ins Träumen a la US-Tanks zu geraten, was auch Fehlschläge nicht ausgeschlossen hat.

        * Inzwischen sterben russ. Soldaten für Syrien und Assad

        1. Nur zur Erinnerung, was Libyen 2011 betrifft.

          Der damalige russische Präsident hieß Medwedjew und wollte anfangs sogar gemeinsam mit NATO-Mächten dort in Libyen eingreifen.

          Weil der russische Botschafter in Tripolis mit ganz anderen Berichten als die westliche Presse über das Geschehen im Lande aufwartete und sich sogar erlaubte, den Kreml-Äußerungen zu widersprechen, wurde er fristlos abberufen. Das ging eindeutig auf Medwedjews Kappe.
          Erst als sich der damalige Ministerpräsident Wladimir Putin zu einer kritischen Meinungsäußerung (mit dem Charakter einer Warnung) aufraffte, hielt Medwedjew ein.

          Das Verhalten Russlands damals hatte eher etwas mit fehlender „Klarsichtigkeit“ zu tun. Zumindest trug das weitere Geschehen dann dazu bei,nicht nur Libyen sondern auch die Illusionen über die „hehren Absichten“ der NATO-Mächte zu zerstören. Eine heilsame Kur auch für russische Politiker, wie wir in Syrien und der Ukraine beobachten.

          1. …sahr gut analysiert, ……. Wladimir Putin, hat der „Marionette Medwedew“, einen „Schuss vor dem Bug“ GEGEBEN……. danach, wurde Medwedew stille…… ???

            …..gibts den noch ?????

            Gruß Yorck, Fränzelsmühle

            …richtig erkannt, Libyen und die Ukraine, dienten als Augenöffner….. in Syrien, das Endes der vsa-domminanz….

        2. @ MIFF
          Russische Soldaten sterben für Russlands Sicherheit – Syrien ist für diese elementar, genau wie der Donbass, Kaukasus!
          Wie naiv ist das denn zu jammern, sie stürben für Assad. Ich finde diese Sicht ärgerlich kontraproduktiv. Ganz Russland weiß das besser als Sie, MIFF.

          Es sterben auch Botschafter und vor allem Zivilisten, nicht erst seit Russland in Syrien mitkämpft.
          Was in Tschetschenien gelungen ist, gelingt hoffentlich auch in Syrien, auch wenn das eine ganz andere Dimension ist. Die Terroristen und ihre Dollarspender sind die gleichen. So wurde bereits Afghanistan, Jugoslawien, Irak, Libyen, Jemen, Somalia, Mali, Ukraine u.v.m. zerstört.

          Ich halte es durchaus für sinnvoll, den 3. Weltkrieg, der auf der Angreiferseite mit terroristischen Söldnern geführt wird, bereits als begonnen zu denken.
          Ich denke auch, dass Putin und seine Mannschaft das so sehen.

          1. @The Reds
            Sind Sie so naiv oder tun Sie nur so!
            Ich schrieb, für Libyen nicht, aberfür Syrien sterben Russen!
            Was hat das mit Jammern zu tun, vor allem, wo Sie mir merkwürdigerweise eine irgendwie antirussische Einstellung unterstellen!
            Nein, ich habe einzig behauptet, dass Russland damals nichts so weit und damit nicht bereit war, einen gleichen Einsatz zu bringen (unabh. von der tieferen Verbundenheit zu Syrien als zu Libyen!)
            Und ich muss inzwischen sagen, mir platzt inzwischen der Kragen (reimt sich!):
            Treiben sich hier Trolle oder verrückte Softies herum, die es darauf absehen, jegliche realistische Kritik vollkommen absichtlich misszuverstehen?
            Ich habe heute den ganzen Tag über gepostet (in Verteidigung) und keinerlei gravierende Gegenargumente erkennen können!
            Im Grunde viel Blah-blah, Unterstellungen und abartige Unterstellungen!
            Ich bin mir ganz bewußt gewesen, dass meine unschöne Perspektive, welche ich für sehr realistisch halte, keine Freunde schafft! Allerdings hätte ich mit der ideologischen Blindheit und Konsequenz nicht gerechnet!
            Wundert sich hier heute keiner, dass mich Russophilus nicht verwarnt oder gar gesperrt hat (Danke übrigens), wo ich doch angeblich „antirussisch“ argumentiere!
            Was natürlich nicht stimmt.
            Nein, man muss den Realitäten ins Auge schauen, was W.W.Putin & Co. ganz sicher tut.
            Dafür hat er meinen Respekt! Viele andere hier leider nicht mehr!
            Ich werde mich für einige Zeit aus diesem Blog verabschieden, schade!
            In der Propagandaschau gibt es genug zu tun.
            Auch wenn fritz the cat (was ich zutiefst bedauere) anscheinend das Handtuch geworfen hat, ist dieser Blog heute das zentrale Medium in D.

              1. @Politicus,
                Entscheidungen zu überdenken (nach einer Mütze Schlaf) ist mir keinesfalls fremd!
                Mal sehen, ob ich dies heute bereue.
                Selten bin ich so (absichtlich?) missverstanden worden und Cherrypicking-haft an schwachen Formulierungen aufgehängt worden, wärend meine Hauptargumente einfach ignoriert wurden.
                Ich finde, wenn man schon einen Kommentar kritisiert, sollte man sich den gesamten vornehmen und nicht in Whataboutismus immer neu Welten eröffnen!
                Es steht mir jedenfalls nicht zu irgendjemandem, nicht mal Bush den Tod zu wünschen unabhängig davon welche Gefühlslage vielleicht anderes einflüstert!
                Und ich finde auch, wenn jemand – wie ich – augenscheinlich gegen Weltbilder wettere- doch wenigstens fundierte Argumente statt Unterstellungen verdient habe!
                Ich gebe zu, ich habe eine andere Vorstellung vom Gewinnen eines Krieges, als die Mehrheit hier. Habe ich deshalb aber Unrecht?
                Bin ich deshalb ein Nestbeschmutzer?
                Her mit den Gegenargumenten!
                Oder sollte ich mich letztlich geirrt haben, als ich den alten Saker ob seiner Diskussionstiefe auch -verbissenheit so heftig verteidigt habe (s.Propagandashau)?

                1. @ MIFF

                  ich finde ihre Kommentare wichtig und in Ordnung. Allerdings wirken solche Kommentare wie Blasphemie auf den einen oder anderen, Leser.
                  Trotzdem, keiner weiß, wie eine kriegerische Auseinandersetzung zwischen Ost und West entschieden wird. Selbst wenn Kalkulatorisch alles für eine Seite entschieden wäre, könnte sich diese trotzdem nicht sicher sein. Zuviele nicht plan- und beherrschbare Faktoren spielen mit eine Rolle.

                  Und nein, diese Betrachtungsweise ist eben keine Anti russische sondern ein pro Menschliche.

                  Bleiben Sie, MIFF, lieber hier, eine andere Betrachtungsweise schützt wunderbar vor Betriebsblindheit. Das kommt allen zu gute.

                2. @ MIFF

                  noch ein kleiner Nachtrag für Sie……….

                  „Das Projekt 971 gehörte bei seiner Indienststellung zu den leisesten nuklearbetriebenen U-Booten der sowjetischen Marine. Einen wesentlichen Beitrag zur Senkung des Lärmpegels sollen dabei die Unternehmen Toshiba und Kongsberg geleistet haben, die unter Missachtung der CoCom-Richtlinien die UdSSR mit modernen Maschinen belieferten.“

                  So manch einer der meint, besonders Potent zu sein, kommt letztendlich doch nicht ohne Viagra aus.

                  Schon mal von dem Projekt gehört? MIFF

                  1. „Einen wesentlichen Beitrag zur Senkung des Lärmpegels sollen dabei die Unternehmen Toshiba und Kongsberg geleistet haben, die unter Missachtung der CoCom-Richtlinien die UdSSR mit modernen Maschinen belieferten.“

                    1) Beleg?
                    2) Großkonzerne scheissen auf Regeln? Wie unerhört neu und überraschend.
                    3) Die Russen haben ausgiebig genug bewiesen, dass sie von der Entwicklung und dem Bau von U-Booten mindestens genauso viel verstehen wie die amis.
                    4) Als vor nicht allzu langer Zeit ein Akula wochenlang unentdeckt im Golf von Mexiko war und nur bei der Rückkehr „entdeckt“ wurde (was die Russen offenkundig so wollten), war dies einer der wenigen Vorfälle, bei denen die amis *ernsthafte* Sorgen hatten; sie wurden daran erinnert wie fragil und lächerlich ihre Überlegenheitsphantasien sind.

            1. MIFF
              Bleiben Sie doch mal locker. Alles im grünen Bereich. In solchen oder ähnlichen Blogs wie diesen ist das „Testosteron“ immer ein wenig höher… Auch manche Profilneurosen scheinen hier und dort durch…
              Und in „postfaktischen Zeiten“ spiel Argumentation nur noch die 2. Geige und/oder ist flexibel in der Ausführung…

              Es geht ja immerhin nichts weniger als um *ALLES*. 😉

              1. @Wu Ming
                Hallo Wu Ming! Ich kann durchaus verstehen, dass vielen die Nerven blank liegen.
                Geht mir eigentlich genauso!
                Ich bin mir nicht mehr sicher, ob wir nicht bald bei post-Zeiten angelangt sind!
                Westliche-Werte-Politiker geben sich wie ausgebrochene Insassen aus Bonnys Ranch!
                Die Presse in D. lügenbewährt hat jegliche Scham verloren und tritt inzwischen splitternackt vor ihre Leser (mit geschwellter Unschuldsbrust)!
                EU und Finanzsystem scheinen kurz vor der Implosion zu stehen, sprich die Renten (und alles andere) sind eben nicht mehr sischscher!
                Gestern Nacht hatte ich den Eindruck, hier im Block gehe es ERSTMALIG einzig und allein um die Glorifizierung Russlands, statt um sachliche Sezierung von Situationen und Fakten.
                Letzteres war mein Eindruck im letzten Jahr.
                Ich hoffe inbrünstig, das hier keine neue Windrichtung zum Standard wird.

    2. Wenn irgendjemand feststellt, dass die Zeit für mich arbeitet und nicht ausschlieslich für eine andere Personengruppe, nicht für einen Staat, nicht für eine imaginäre multipolare Welt, sondern für den Menschen dann werde ich sagen jetzt gehts vorwärts.

    3. Lieber NATO-FREUND…..

      „Ich bin mir sicher, dass Russland heute nicht so weit ist, einen konventionellen Angriff des Westen zu gewinnen (trotz der bekannten Vorteile eines Verteidigers und anderer bekannter Fakten …)

      …..damit haben sie sich endlich entlarvet…….

      …..meinen Sie im Ernst was die Wehrmacht, damals die, die Kampfstärkste Armee der Welt, nicht geschaft hat, schaffen EURE NATO-LUSCHEN……

      …..lieber us-propagandist, hänge deine propaganda, etwas nieder…..
      (…whrscheinlich noch im Ersten Semester, der vsa-Propaganda, …..dümmer geht’s nimmer…. ????

      Gruß Yorck, Fränzelsmühle

      1. „Lieber NATO-FREUND…..“
        Vielleicht lesen Sie bitte meinen Kommentar noch einmal intensiver durch …
        Um es klar vorab zu sagen: Deutschland muss raus aus der NATO! Sofort!
        Leider wird dies in absehbarer Zeit nicht passieren.

        UDSSR – Afg, USA – Afg, USA – Irak, Beide – Syrien zeigen explizit. dass Grossmächte selbst kleine Länder nicht erobern können, sondern nur die Industrie zerschlagen, Städte in Grund und Boden bomben, Millionen Einwohner töten, Trinkwasser und Böden vergiften!
        Hat Vietnam, hat Afg, hat irgendein Angegriffener einen Krieg gewonnen? Nein!
        Im besten Fall wurden die Kriegshandlungen eingestellt.
        Wenn nicht kommen bei Nuklearmächten zuerst takt. Atomwaffen und später strat. zum Einsatz. Und zwar von der Seite die zu verlieren glaubt! Ergebnis ist leider klar.
        Die Vorteile Russlands: Hight Tech-Abwehr, solide Hardware, gut ausgebildete und motivierte Soldaten, Land und Klima, extrem mobile Streitkräfte (spez. auch Abwehr),
        Heimvorteil, kurze Wege uvam.
        Die Vorteile des Angreifers: 6-fache Überlegenheit an Soldaten und Waffensysteme für Mehrfrontenkrieg, 10-fach höhere Industrieproduktion leicht vervielfachbar, weltweit verteilte Produktion (notfalls Australien, Südafrika, Chile).
        Allein die „Koalition der Willigen“ brachte 43 Staaten zusammen gegen den Irak, neben den vielen Kleinstaaten alle Industrieschwergewichte des Westen.
        Kleines Beispiel: Allein die Deutsche Kraftwagen- und Motorproduktion 2015 hatte ein Volumen von 330 Mrd. Euro. Dies entspricht dem 6-fachen des russ. Militärhaushalts. Kein Äpfel-Birnen-Vergleich, sondern eine reine Größenveranschaulichung. DIe Industrieproduktion der Mittelzwerge Frankreich, Italien und Spanien entsprechen der Russlands, die Türkische Armee allein entspricht beinahe der russ. Größenordnung.
        Diese Realitäten so unbequem sie auch sind, sind doch nicht wegdiskutierbar!
        Meine Argumente sind durchaus fundiert, was trotzdem auch mal zum Irrtum führen kann. Deshalb wird ja hier wohl diskutiert!
        Ich möchte Sie deshalb zum Schluß bitten, zukünftig auf Beschimpfungen zu verzichten und doch freundlicherweise die Argumentation zu suchen.
        Vielen Dank

        1. @MIFF
          „UDSSR – Afg, USA – Afg, USA – Irak, Beide – Syrien zeigen explizit. dass Grossmächte selbst kleine Länder nicht erobern können, …“

          Wollte die UDSSR erobern oder die USA Afghanistan, Irak, Syrien?
          Ich denke nicht.

          „Hat Vietnam, hat Afg, hat irgendein Angegriffener einen Krieg gewonnen? Nein!“

          Beide Völker haben gewonnen denn die Angreifer zogen ab. Im Falle Vietnam hat allerdings die USA nur bedingt verloren denn Hintergrundziel war das Verhindern des Dominoeffekts.

          „Allein die „Koalition der Willigen“ brachte 43 Staaten zusammen gegen den Irak, ..
          Ja gegen den Irak, würde die USA bei einem Angriff auf Rußland (oder China) eine „Koalition der Willigen“ zustande bringen? Wohl kaum.

          „Meine Argumente sind durchaus fundiert, was trotzdem auch mal zum Irrtum führen kann. “

          Darf man durchaus bezweifeln denn was soll eine Rechnung was die „europäischen Staaten“ alles in eine Waagschale werfen könnten wenn die Grundvoraussetzung gar nicht paßt.

        2. Ergänzung:
          https://de.sputniknews.com/politik/20160710311292293-gorbatschow-warnt-vor-krieg/
          von 10.7.2016:
          „… [Michail Gorbatschow:]
          „Wenn es zu einem Krieg kommt, wird dies der letzte Krieg sein.“

          Die Nato-Staaten hatten am Freitag beschlossen, vier Kampfbataillone in Polen, Estland, Lettland und Litauen zu stationieren. Die Bundeswehr soll das Bataillon in Litauen mit mehreren hundert Soldaten anführen. In den letzten Jahren hatte die Nato bereits neue Militärstützpunkte gebaut und ihre Truppen in Osteuropa verstärkt. Laut Generalsekretär Jens Stoltenberg ist die Nato jetzt stark wie noch nie seit dem Kalten Krieg.

          1. gorbatschows Aussagen sind das wert- und bedeutungslose Geschwätz eines Extremverräters, der froh sein sollte, noch nicht – völlig verdient – liquidiert worden zu sein.

              1. Es ist völlig belanglos, ob die verräterische Drecksau, die Millionen tote Russen auf dem Gewissen hat, zufällig unserer Meinung ist oder nicht. Solchen Typen hört man nicht zu, sondern man erschießt sie. Dass das noch nicht geschehen ist, ist nur ein weiteres Anzeichen für die fast endlose russische Gutmütigkeit.

                Ich habe die Bilder noch gewärtig von russischen Kindern, die in der Kanalisation hausten, um nicht zu erfrieren und die sich um ein Stück Brot geprügelt hätten, wenn sie nicht zu schwach sazu gewesen wären.

                1. @ Russophilus

                  „“ Ich habe die Bilder noch gewärtig von russischen Kindern, die in der Kanalisation hausten, um nicht zu erfrieren und die sich um ein Stück Brot geprügelt hätten, wenn sie nicht zu schwach sazu gewesen wären. „“

                  Stimmt, und das war überall im Land so 🙁

                  1. @ Akula
                    …und daran soll Gorbatschow schuld sein?

                    Jelzin hat das Land an den Westen verraten, nicht Gorbatschow!
                    Der „Washington Consensus“, der die Westpolitik seit „Ende“ des kalten Krieges bestimmt, ist von 1989,
                    Milton Friedman und sein Neoliberalismus hat 1973 bereits Chile zerstört mit seinen Chicago boys, weiter ging diese Politik mit Thatcher, Reagan und Kohl.
                    In allen ehemaligen Warschauer Pakt-Staaten haben sie für neoliberale Vasallen-Regierungen gesorgt nach dem Muster: Ausbildung in den USA, Kredite, Abhängigkeit, Abbau von Rechten und Gemeinwohl zugunsten von privaten Banken und Großkonzernen.
                    Jelzin hat da mitgemacht, er wäre ohne sie gar nicht so weit gekommen, nicht aber Gorbatschow.
                    Die wirtschaftliche Katastrophe war unter Jelzin in den 90ern. Er hat das Elend zu verantworten! Der Ruin des Rubels und Ölpreises geht auf den Washington Consensus zurück. Man hat das 2014 noch mal versucht, da hat Russland aber seine Erfahrung aus dem Ende der SU und vor allem mit 25 postkommunistischen Jahren gehabt und konnte zum Glück entsprechend reagieren.
                    Man darf aber nicht vergessen, dass mafiöse Oligarchen aus der Jelzin-Zeit das Land nachhaltig beraubt haben, was für Putin nach wie vor ein großes Problem ist, auch wenn er weitgehend die wirtschaftliche Kontrolle durch den Staat wiederhergestellt hat.

                    Aber sei´s drum, so wie hier – ohne Beleg – über Gorbatschow hergezogen wird, erinnert mich das an diejenigen, die ohne Belege Russland und Putin für alle Übel dieser Welt beschuldigen.

                    Schewardnades plötzlichen Reichtum sollte man sich auch mal genauer ansehen und warum er sich mit Gorbatschow „auseinandergelebt“ hat während der Verhandlungen zur deutschen Wiedervereinigung, die Gorbatschow – das werfe ich ihm vor – ohne irgendeine Bedingung und gutgläubig den Deutschen geschenkt hat, innerhalb dieser krieglüsternen NATO, d a s ist unverzeihlich!

                    1. a) der Suffkopf Jelzin hat immerhin den lichten Moment und die Liebe zu seinem Land gehabt, erschrocken über das, was er dumm angerichtet hatte, Putin an die Macht zu bringen.
                      b) Jelzin hätte es ohne gorbatschow so nicht gegeben. gorbatschow hat den entscheidenden Schlag gegen sein Land geführt, es erbärmlich verraten und ausverkauft.

                    2. @ The Reds

                      „“ …und daran soll Gorbatschow schuld sein? „“

                      Ich könnte Dir unzählige Quellen (leider nur auf Russisch) für Gorbatschows Untaten liefern.
                      Willst Du tatsächlich Deinen Respekt vor Gorbatschow verlieren ?

                    3. @ Russophilus und Akula
                      Ich sehe es durchaus genauso, Jelzin hat Putin eingesetzt, um zu retten, was noch zu retten ist nach seiner katastrophalen Suffkop-Politik. Auch bin ich geneigt anzunehmen, dass von interessierter Seite beim Suff nachgeholfen wurde, k.o.-Tropfen o.ä.
                      Akula, ja, schick mir die Links zu Gorbatschows Untaten auf Russisch, ich will´s wissen!

                    4. @the Reds

                      Ich glaube, das ist ein Irrtum ihrerseits!
                      Jelzin hat lediglich ‚fortgesetzt‘ was unter Gorbatschow begonnen wurde!
                      Gorbatschow wurde von GB hofiert, Jelzin war der Mann, den sich die USA „ausgesucht“ hatten!

                      Entweder war Gorbatschow ein Dummkopf unglaublichen Ausmaßes – wahrscheinlich gepaart mit einem großen „Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom“ oder er war ‚gekauft’…
                      Ich tippe auf Ersteres!
                      Sein angebliches „Glasnost & Perestroika“ war unüberlegt und für dieses riesige Land völlig ungeeignet. Zumal er ein par Worte kreiert hatte – ganz wie in der Werbebranche üblich – ohne deren Bedeutung zu erklären und vor allem Lösungswege anzubieten!
                      Schon unter Gorbatschow haben sich die staatlichen Strukturen aufgelöst und die Oligarchen – Chodorchowski, Timotschenko & Co, teilweise Funktionäre im Komsomol – begannen, die staatlichen Unternehmen „aufzuteilen“ und die Bedingungen zu schaffen, sie sich unter den Nagel zu reißen!
                      Gorbatschow hat das offensichtlich als „Freiheit“ betrachtet ohne auch nur einen Funken Ahnung zu haben, was das für die SU bedeutet wenn Banken usw. plötzlich einzelnen Menschen gehören.
                      Er hat die Erlaubnis für diese Vorgänge erteilt und das schon Mitte der 80er!
                      Sein einziges Bestreben war, dem Westen zu gefallen!
                      Eventuell hätte er das, was unter Jelzin sehr einfach war – nämlich, dass Amerikaner teilweise die Gesetze für die SU – später Russland- schrieben, sich in die Ministerien setzen und alles was mit Militär zu tun hat kontrollieren – nicht möglich gewesen – deshalb war er für die Amis nicht brauchbar und musste weg!
                      Aber den Dolch hat Gorbatschow der SU ins Herz gerammt! 

                    5. https://www.fit4russland.com/analyse/1783-valentin-falin-ueber-die-viererbande-und-gorbatschow

                      „“Michail Gorbatschow war für unsere Heimat eine Art Borkenkäfer“, meint der ehemalige Sekretär des ZK der KPdSU, Valentin Falin

                      Am 3. April 2016 feierte Valentin Falin 90 Jahre erfüllten Lebens. Er kennt fast alle Geheimnisse der internationalen Politik und der Innenpolitik der UdSSR. Er war sieben Jahre als Außerordentlicher und Bevollmächtigter Botschafter der UdSSR in der Bundesrepublik Deutschland (1971 bis 1978) tätig. Dann vier Jahre der Erste Stellvertretende Leiter der Abteilung für Internationale Information des ZK der KPdSU. Im Jahr 1982 kam seine vorübergehende Absetzung, er arbeitete als politischer Beobachter für „Novosti“ und leitete die Nachrichtenagentur APN. Mitten in der „Perestrojka“ arbeitete er wieder als Leiter der internationalen Abteilung des ZK der KPdSU und Sekretär des ZK der KPdSU (1989-1991).

                      Falin ist hart in der Beurteilung und unsere Zeitung „Sowerschenno sekretno“ (Das Absolute Geheimnis) ist nicht immer einverstanden mit einigen seiner Auffassungen und Schlussfolgerungen. Aber es sind da ausgesprochen lehrreiche Erinnerungen dieser Persönlichkeit, die aktiver und mitbestimmender Teilnehmer in vielen der wichtigsten Ereignisse in der Geschichte unseres Landes war. „Wenn wir nicht die Lehren aus den tragischen Erfahrungen unserer Geschichte ziehen, für die wir einen kolossalen Preis bezahlt haben, werden wir auch das heutige Russland nicht retten“, sagt Valentin Falin.

                      – Valentin Michajlowitsch, es ist bereits ein Vierteljahrhundert seit dem Zerfall der UdSSR vergangen. Die öffentliche Meinung gipfelt in der Behauptung: „An allem ist Gorbatschow schuld“. Aber ist es auch so? Ist der letzte Generalsekretär des ZK der KPdSU und der erste und Letzte Präsident der UdSSR an allem schuldig? Oder könnte an der Stelle von Michail Gorbatschow auch eine andere Person gewesen sein, die die UdSSR zum gleichen Ergebnis, Zerfall geführt hätte?

                      Valentin Falin: Gorbatschow wurde infolge eines Deals der politischen Spitze in unserem Land an die Macht gebracht
                      …“

              2. @MIFF
                Was Gorbatschow ausgesprochen hat, weiß JEDER. Da muss man nicht mal besonders informiert oder gebildet sein.
                Nachdem die Atombomben 1945 tatsächlich eingesetzt wurden und für Jedermann sichtbar die Verheerung zu erkenn war und ist – gibt es überhaupt keinen Zweifel, dass der nächste WK, der letzte ist.

                Viel schlimmer ist eigentlich, dass es Amis gibt, die ernsthaft der Ansicht sind, sie könnten Atomwaffen begrenzt einsetzen und würden schadlos gewinnen…..

                ————————————
                Wunschgemäß Kleinigkeit ausgebessert – Russophilus

                1. @ Frl. Schneider
                  Das kann man so sehen, muss aber nicht.
                  „Seit Mitte der 80er…“ – 1985 kam Gorbatschow überhaupt erst mal ans Ruder:

                  Er ging sehr klug vor mit vielen Überraschungen im Innern und nach außen, wie sie für kluge Russen typisch sind.
                  Er hat es gewagt, einen 70 Jahre alten und verkrusteten Staatsapparat zu reformieren, er hat die US / NATO erst mal erheblich vor den Kopf gestoßen mit seiner einseitigen Abrüstung.
                  „Berater“ wie Jeffrey Sachs
                  http://www.zeit.de/1994/05/der-westen-hat-versagt/seite-3
                  http://jeffsachs.org/2012/03/what-i-did-in-russia/
                  kamen erst 1990 in die SU und wirkten als Ratten vor allem unter Jelzin n a c h dem Staatsstreich, mit dem im Dez.1991 die SU von DREI Menschen für aufgelöst erklärt wurde: Jelzin, Krawtschuk (Ukraine) und Schuschkewitsch (Weißrussland).

                  In Litauen hat Ratten schon 1990 die „Unabhängigkeitserklärung“ erwirkt, 1991 haben unter Gorbatschow noch über 2/3 im Referendum FÜR den Erhalt der SU gestimmt.

                  Timoschenko konnte erst n a c h Absetzung Gorbatschows ihre mafiösen Machenschaften tätigen. Mag Gorbatschow mit dem Kapitalismus tatsächlich ausgesprochen unerfahren gewesen sein, er hatte sich dem Rattentreiben versucht zu widersetzen und gleichzeitig die völlig veralteten Strukturen des Staatsapparats aufzulösen, wie schnell die von Westratten unterstützten Ostratten sich dann durchfraßen und wieviel sie schon vorher zerwühltes Terrain bereitet hatten, kann meiner Ansicht nach nicht als Gorbatschows bösartiger „Verrat“ interpretiert werden, aber ich warte auch aufklärende Links von Akula hierzu.

                  1. Na ja, die nato Länder werden wohl nicht gerade gezittert haben angesichts einseitiger russischer Abrüstung …

                    Zum damaligen Zeitpunkt einseitig abzurüsten war schlicht Hochverrat und hätte gorbatschow direkt in die KGB Kellerräume führen müssen.

                    1. @ Russophilus
                      Es geh sicher nicht um´s „Zittern“, sondern um Glaubwürdigkeit: Die seit ihrer Gründung bestehende Fiktion der Notwendigkeit dieser mafiösen und bestialischen Kriegsmaschinerie war nicht mehr aufrechtzuerhalten.
                      Wie sollte man sie „retten“?
                      Wie sollten die Überfälle auf Jugoslawien „begründet“ werden?
                      Die maßlose Frechheit der NATO-Osterweiterung ging nur mit einer Suffkopf-Marionette Jelzin, der zwar am Ende merkte, was er angerichtet hatte, aber viel zu spät!

                      Es folgten Lügen und false flags (z.B, Bombenanschläge in Sarajewo), bzgl. Kosovo nannte man das dann „humanitäre Intervention“ und im Irak wurde dann schamlos offen, für die ganze Welt vernehmbar gelogen.
                      Das geht bestimmt alles nicht auf Gorbatschows Konto, sondern auf Jelzins idiotische Politik, bei der er selbst, bzw. seine Familie auch nicht „arm“ blieb.
                      Chodorkowskij konnte erst unter Jelzin so richtig als Strohmann von Chevron den Staat bestehlen!
                      Jelzin kann ich an keiner Stelle etwas abgewinnen, auch wenn er für seine Nachfolge Putin bestimmt hat. Dass das gut fürs Land war, steht außer Frage.
                      Gorbatschows Abrüstung war eine Fortführung der Politik Lenins ( Länder können unterschiedliche Wirtschaftssysteme haben, ohne sich als Feinde betrachten zu müssen), erst recht von Chruschtschows Vorstellung der „friedlichen Koexistenz“, die vom Westen mehrmals torpediert wurde und der „Helsinki Schlussakte“ von 1975, aus der nach dem Ende des kalten Kriegs (das ich persönlich mir seit ich politisch denken kann, also seit 1968, immer gewünscht habe), die OSZE hervorging, welche wie die UNO von den Kriegstreibern übergangen wird.

                      Solange sie die Macht hatten, das zu tun, gab es überall Interventionen, Farbrevolutionen und Kriege, dem haben Putin und seine Mann- und Frauschaft zum Glück für die ganze Welt ein Ende gesetzt und wir sind ihm alle enrom dankbar.
                      Es war seit 2000 klar, warum die Mafia des Westens nie ein gutes Haar an ihm gelassen hat.

                    2. Sie scheinen sich festgelegt zu haben darauf, gorbatschow zumindest nicht schlimm zu finden und jelzin für den Bösen zu halten.

                      Die maßlose Frechheit der NATO-Osterweiterung ging nur mit einer Suffkopf-Marionette Jelzin, der zwar am Ende merkte, was er angerichtet hatte, aber viel zu spät!

                      „Verhandelt“ (sprich sein Land ausverkauft) und unterschrieben hatte die äusserst nachteilhaften Verträge aber gorbatschow.

                      Es geht mir keineswegs darum, die UDSSR als das Paradies hinzustellen. Das war es sicher nicht und in der Tat waren nicht nur Reformen sondern auch Aufräumen dringend nötig.
                      Allerdings tat gorbatschow das nicht oder sehr bösartig. So zeigten sich z.B. schon früh die verheerenden Auswirkungen, aber gorbatschow machte einfach gnadenlos weiter. Was er tat war ganz klar nicht im Interesse des Landes und des Volkes.

                    3. @ Russophilus
                      Sie mögen das so sehen, ich tu´s nicht.

                      Russland wurde immer wieder in den vergangenen Jahrhunderten übelst seitens des Westens mitgespielt, vieles, was in der Sowjetunion schieflief, dazu zähle ich auch einen Großteil der Politik Stalins und ihrer Folgen im Innern, ist Re-Aktion auf westliche Aktion.
                      Schlimm ist für mich, wenn Russen wie Jelzin, Chodorkovskij, Timo- oder Poroschenko sich vor den Karren des Westens spannen lassen.
                      Das hat Gorbatschow nach meiner bisherigen Sicht (ich warte auf Gegendarstellung durch Links von Akula) nicht getan.

                  2. @The Reds
                    Bitte lesen Sie bei Wiki über Chodorchowski besonders den Abschnitt „Jugend und Aufstieg“ – den gleichen Weg können Sie auch bei anderen Komsomol-Oligarchen finden.
                    Gorbatschow hat ziemlich schnell nach seinem Amtsantritt die Gesetzlichkeiten geändert und diese Leute haben voll zugeschlagen!
                    Ch. war bereits 1990 stolzer Besitzer der 1. Privatbank der Su – da war von Jelzin noch nicht viel zu sehen……
                    Und Wiki ist da schon sehr geschönt…

                    In der DDR gab es auch das Gerücht, Gorbatschow wäre von den Engländern „umgedreht“ worden – na ja Maggy hatte ja eine Schwäche für ihn…..

                    Gorbatschow wußte nicht was er tut – er war ein Apparatschnik der dümmsten Sorte – er war sicher ein charmanter Plauderer – sehr zum Nachteil der Menschen der SU und des ganzen Ostblockes!

                    1. Frl. Schneider
                      Ich bestreite nicht, dass Gorbatschow der Weitblick fehlte, zu erkennen, wohin eine Liberalisierung und Teil ! – Privatisierung der Wirtschaft der Sowjetunion führen könnte, insbesondere, dass er nicht sah, wie die neoliberale Washington-Consensus- Politik das Land untergrub und dass es im Land leider genügend gab, die sich in diesem Prozess auf Kosten des Landes schamlos bereicherten – zu diesen zählt Gorbatschow selbst ganz und gar nicht!

                      Ihrer Empfehlung folgend ist folgendes beim Artikel zu Chodorkowskij zu lesen:

                      “ In der Gründerphase nach dem Zerfall der Sowjetunion konnte die Menatep-Bank rasch an Bedeutung gewinnen, was Chodorkowski wiederum zu politischen Beziehungen in Regierungskreisen und im Umfeld des ersten russischen Präsidenten Jelzin verhalf.
                      1992 wurde Chodorkowski Mitglied im Beraterstab des russischen Premierministers und im März 1993 Stellvertretender Minister für Brennstoffe und Energie.
                      1993 bis 1994 war er auch Mitglied des ‚Rats für Industriepolitik‘ bei der russischen Regierung; 1993 beteiligte er sich an der Finanzierung und Organisation des Wahlkampfes für Präsident Jelzin während der Parlamentswahlen am 12. Dezember 1993.“

                      Was ich oben schrieb: N a c h dem (von Jelzin maßgeblich herbeigeführten) „Zerfall“ der SU ging es mit Russland steil bergab, alles Weitere gerade UNTER Jelzins Regie!

                      Vergessen wir auch nicht den Beschuss des Parlaments 1993 zugunsten einer vom Westen gewünschten Verfassungsänderung mit 200 Toten:
                      http://derstandard.at/1379293050197/Vor-20-Jahren-schossen-Panzer-auf-Russlands-Parlament

          2. @ MIFF
            Wenn sie keine Ahnung haben, dann lassen sie es , was wollen sie mit der Gurkentruppe der Nato in Polen, Estland, Lettland usw. Die Bundeswehr soll….?? Was, denn bitte ? Führen???? Genau, diese Witzfiguren gehen nur nach Litauen wegen der Kohle und bestimmt nicht aus Überzeugung, mein Gott, was sind Sie naiv !

            1. Ich weiß leider nicht, was Sie mir sagen wollen, außer, dass ich naiv bin. In welcher Beziehung?
              Danke für Ihre erhellenden Aussagen.

        3. ….habe halt mal auf die Paucke gehauen, mal sehen was rauskommt…..

          …Entschuldige mich, für eventuell fehlverstandene Wortwahl…..

          „Kleines Beispiel: Allein die Deutsche Kraftwagen- und Motorproduktion 2015 hatte ein Volumen von 330 Mrd. Euro. Dies entspricht dem 6-fachen des russ. Militärhaushalts.“…….

          denke, lieber MIFF, SIE vergleichen Äpfel mit Birnen…..

          ……wo gibt es in der bäh-er-däh, einen bäh-er-däh-Computer oder Smartphone, hergestellt in der bäh-er-däh zu kaufen ???

          ….und dann kommen sie mit Getriebe und Motoren, welche seit über 100 Jahre produziert werden…

          …danke ihnen trotzdem, für ihren überaufschlussreichen kommentar….

          Gruß Yorck, Fränzelsmühle

          1. Wenn Sie genauer gelsesen hätten, hätten Sie erkennen können, dass ich selber den Hinweis auf Äpfel/Birnen gebracht habe, um den Sinn meiner Aussage zu verdeutlichen!
            Sie scheinen betriebswirtschaftlich wenig beleckt zu sein und eher Sinnsprüchen einer schwäbischen Hausfrau Folge leisten zu wollen.
            Also auch noch mal für Sie persönlich!
            Sowohl der erste, wie auch der zweite Weltkrieg wurden allein durch die Wirtschaftsleistung gewonnen. Nicht durch Tapferkeit oder bessere Waffen!
            Dies wird grundsätzlich auch den nächsten Krieg dominieren, es sei denn, irgendeiner der Beteiligten drückt den roten Knopf!
            Leider scheinen einige Idioten in Übersee zu glauben, in ihren Blechrohrbunkern überleben zu können oder wie in Filmen nach 100 Tagen an die frische Luft treten zu können und alles ist paradisisch!
            Was für Idioten!

            1. @MIFF
              Zitat:
              „Sowohl der erste, wie auch der zweite Weltkrieg wurden allein durch die Wirtschaftsleistung gewonnen. Nicht durch Tapferkeit oder bessere Waffen!“

              Da hab ich doch ganz große Fragezeichen!
              Den 2.WK hat definitiv Russland ‚gewonnen‘!
              Genau durch Tapferkeit, Mut , Patriotismus und einem starken Willen, nicht versklavt zu werden!

              Hatte Russland die „besseren Wirtschaftsleistungen“ oder bessere Waffen? Ganz sicher NICHT!
              Der berühmt-berüchtigte ‚Rippentrop-Molotow -Pakt‘ wurde geschlossen weil die SU ihre Waffenindustrie hinter den Ural bringen musste und zu diesem Zeitpunkt gar nicht in der Lage war, ausreichend oder gar bessere Waffen zu haben. Von der Wirtschaft ganz abgesehen!

              Die Waffen, die ihnen die USA lieferten – natürlich als und auf Kredit ( welchen die SU auch brav zurückgezahlt haben!) waren teilweise so schlecht und veraltet, dass GB und Frankreich sie abgelehnt hatten weil sie damit nichts anfangen konnten!
              Die Russen haben da „gebastelt“ und sie einsatzfähig bekommen!

              P.S. Die schwäbische Hausfrau sollte man nicht unterschätzen – würde man deren (Betriebs)-wirtschaft beherzigen – natürlich immer die Verhältnismäßigkeit beachtend – würde es der Menschheit besser gehen!

              1. „Hatte Russland die „besseren Wirtschaftsleistungen“ oder bessere Waffen? Ganz sicher NICHT!“

                Die Sowjetunion war in der Wirtschaftsleistung mit Deutschland durchaus vergleichbar. Auch bezüglich der Waffen gab es kaum bedeutende Vorteile auf deutscher Seite. Man muß das natürlich aber auch zeitlich differenzieren.
                zb. hatte die Rote Armee 1940 – 1943 mit dem T34 den weltweit absolut kampfstärksten Panzer. Erst der Panzer IV (mit Langrohrkanone), dem „Tiger“ und dem Panther waren der T34 veraltet. Auch die sow. Artilleriegeschützen waren den deutschen mindestens vergleichbar wenn nicht sogar sehr sehr oft auch überlegen. Flugzeuge -> ähnlich.

              2. @ Fr. Schneider

                Zur Produktionsleistung Russland vs. deutsches Reich, kann ihr Kommentar nicht einfach so stehengelassen werden. Heroisch ohne adäquate Waffen, das ist aus dem Märchenbuch.

                Z. B. Produktion Kampfpanzer in 1944, Russland doppelt so hoch als das deutsche Reich. Logisch oder?
                Die Qualität der deutschen Rüstungsgüter war lange nicht so hoch, wie Glauben gemacht wird. Meist zusammengeschustertes Zeugs. Eigentlich auch logisch, wenn man den WK II ein wenig verfolgt hat.
                Gesiegt haben die Allierten, gehört doch Russland dazu, nicht wahr.

                Abgesehen davon, dass der WK II meiner Meinung nach mit ganz großen Fragezeichen verhangen ist. Denn manb muss sich fragen, welchen Teufel A H geritten hat, als er gen Osten ziehen lies. Wars gar der Angelsächsische.
                Schlagwörter hierzu, Dünkirchen und die seltsamen begebenheiten mancher Schlachtschiffe. Keine Winterausrüstung/ Blitzkrieg gen Ost?
                So Irre kann man normal nicht sein, ausser, man setzt einen unter Drogen. Aber lassen wir das, das sind Themen ………. für die Katz.

                Was ich damit sagen will, ist, selbstvertändlich spielte die russische Rüstungsindustrie eine große Rolle. Denn ohne diese, wäre ein Sieg nicht möglich gewesen. Aber damit ich etwas versönlicher wirke, der Heroische Kampf der fleißigen, Frauen?, an den Werkbänken der russischen Rüstungsindustrie, von damals sollte ruhig erwähnt werden.

            2. „Sowohl der erste, wie auch der zweite Weltkrieg wurden allein durch die Wirtschaftsleistung gewonnen. Nicht durch Tapferkeit oder bessere Waffen!“

              Eine eindimensionale und auch undifferenzierte Sichtweise. Das gilt nur wenn einer der Beteiligten eine Wirtschaftsleistung besitzt welche um ein mehrfaches höher ist und auch das kann, begrenzt, durch bessere Technik und Kampfkraft ausgeglichen werden.

              „Der berühmt-berüchtigte ‚Rippentrop-Molotow -Pakt‘ wurde geschlossen weil die SU ihre Waffenindustrie hinter den Ural bringen musste und zu diesem Zeitpunkt gar nicht in der Lage war, ausreichend oder gar bessere Waffen zu haben. Von der Wirtschaft ganz abgesehen!“

              Der Rippentrop-Molotow-Pakt wurde doch 1939 geschlossen und beinhaltete auch die Zerschlagung Polens. Ohne diesen Vertrag wäre der deutsche Angriff auf Polen doch wohl gar nicht möglich gewesen.

              Man zerschlägt also einen Pufferstaat und schafft eine direkte Grenze mit dem Gegner weil man seine Industrie vor diesem Gegner in Sicherheit bringen muß? Ohne direkte Grenze hätte es wohl auch keine Gefährdung der Industrie gegeben.

              „ausreichend oder gar bessere Waffen“
              1941 besaß die Rote Armee 21.000 Panzer und in der absoluten Masse waren diese nicht veraltet. Deutschland dagegen etwa 4500.
              Ähnlich bei der Luftwaffe. Und die Qualität der Waffen – siehe oben.
              Eklatanten Mangel hatte die Rote Armee bei Nachrichtengeräte und große Ausbildungsdefizite bei Mannschaften und Offizieren.

              Die Lend-Lease-Lieferungen der USA und GB waren bei den Waffensystemen eher unwichtig denn die sowjetischen Waffen waren besser, egal ob bei Panzern oder Flugzeugen. Die neuesten Flugzeuge wurden auch nicht geliefert. Wichtig waren allerdings Rohstoffe, Verpflegung und LKWs und Nachrichtenmittel. Ohne diese wären die tiefen Angriffsoperationen der Roten Armee ab 43 kaum möglich gewesen.

              schwäbische Hausfrau -“ würde es der Menschheit besser gehen!“
              Nein, würde es nicht.

              ———————————–
              Wunschgemäß Teil angefügt – Russophilus

              1. @ sw
                „Ohne diesen Vertrag wäre der deutsche Angriff auf Polen doch wohl gar nicht möglich gewesen.“

                Was im Molotow-Ribbentrop-Pakt von russischer Seite verhandelt wurde, war
                1. Nachdem die SU als Garantiemacht der Tschechoslowakei in München nicht eingeladen war
                2. Als sie nach der „Zerschlagung der Resttschechei“ im März 1939 mit der Roten Armee Hitler von dort wieder vertreiben wollte, aber nicht durch Polen oder Rumänien gelassen wurde
                3. Sämtliche folgenden Verhandlungsinitiativen seitens der SU an der Halsstarrigkeit des Westens abprallten, wurde
                4. Außenkommissar Litwinow durch Molotow ersetzt, der gegenüber Deutschland anders gesonnen war und
                5. Dieser Nichtangriffspakt im August 1939 geschlossen, zur eigenen Sicherheit, weil die „demokratischen“ Westmächte Hitler ALLES seit 1933 durchgelassen hatten, und um im Falle eines Krieges Deutschland gege Polen
                6. Die Gebiete, die die SU im Bürgerkrieg an Polen verloren hatte, wieder in die Su zurückzuholen.
                Hitler wäre auch ohne das in Polen einmarschiert, das wussten nicht nur seine Generäle, vor allem diejenigen, die sich gegen ihn stellten und einiges dafür (erfolglos!) riskiert hatten.
                So können historische Zusammenhänge auch hergestellt werden und ich warte auf
                b e g r ü n d e t e Gegendarstellungen!

              2. „Der Rippentrop-Molotow-Pakt wurde doch 1939 geschlossen und beinhaltete auch die Zerschlagung Polens. Ohne diesen Vertrag wäre der deutsche Angriff auf Polen doch wohl gar nicht möglich gewesen.“
                Diesbezüglich kann man in N. Starikovs „Wer hat Hitler gezwungen Stalin zu überfallen“ sehr viel erhellendes lesen.
                Sie werden dort fest stellen, dass Stalin keine andere Möglichkeit hatte, da ihm klar war das Hitler, mit oder ohne Polen, die Sowjetunion überfallen würde.

        4. ….lieber Parteigenosse MIFF (natürlich von der Gegenpartei)…..

          …habe gerade eine selbstgestopfte gerauchet, mir nochmals Gedanken gemacht über ihro aussagen……

          …sie vergleichen also, die Motoren – und Getriebeproduktion, der bäh-er-däh mit der Russischen Hochtechnolgie im Militärwesen, welches alles selbst in Russland produziert wird…..

          …..was produziert die bäh-er-däh an Hochtechnologie, ausser Kutschen von Daimler und bmw (bayrischer Mistwagen….)……

          …..wir wissen es, die Dumpen Russkis, in dem Finsteren Russland, sind den hochtechnologie-Ländern der äh-uh, also autobauer und getriebehersteller märkels-bäh-er-däh, Hollandes Käsespezialisten, französische Autos, würde ich nie kaufen, den italienischen Parmaschinken-Produzenten, wo die Schinken aus Niedersachsen und Holland kommen, genau wie beim Tiroler Schinken…..

          …..an die HOCHTECHNOLOGIE Länder, wie Spanien, Portugal, Polen, Schweden, Griechenland und besonders die Baltischen Staaten, gar nicht zu denken……

          ….mir kommen ächt die Tränen….

          ….diese dumben Russen…… ????

          Gruß Yorck, Fränzelsmühle

        5. …die nato-zombis von Soros, gegen RUS und CHIN antreten… das wolle ich sehen………

          …Erinnerung SCO, gemeinsame Kommandostruktur, Dienstsprachen Russisch und Chinesisch…….. gemeinsame Militärübungen…… bisher hinter dem Ural…

          ….wird spannend, nachdem die vsa ihre Söldner in die neuen Kolonien an Russlands Grenzen schicken…. bäh-er-däh-panzer auch, einige wurden ja schon von ihren ISIS-Freunden, in Syrien vernichtet….. ???

          …könnte mir Vorstellen, dass dieses Jahr ein Gemeinsames Manöver, der RUS Armee und der Chinesischen Volksarmee, gemeinsam mit den Armeen der GUS-und SCO Staaten, in Südrussland stattfinden wird…..

          ……denke, Wladimir Putin und Xi Jingping, warten erst mal ab, was der „NEUE“, in den vsa macht…… ob er „brav ist“, oder nicht……

          ….solle er trotzdem, den vsa-neocons-zionisten folgen, werden Wladimir Putin und Xi Jingping, die „Chinesische Karte spielen“……

          ….es werden dann, schätze mal in Divisionsstärke, nach Preussischer Heeresrechnung,
          20 000 Soldaten der Chinesischen Volksarmee, oder je nach Bedrohungslage, um weitere aufgestockt….. (…..China, solle ja nicht gerade bevölkerungsarm sein…..?)…..

          (….das Heer, mit dem der Erste Kaiser von China, die wiederstrebenden 6 Reiche schlug, solle damals, über 1 Million Mannstärke betragen haben……)

          …..hoffe, die RUS-CHINESISCHE Karte, kommt zum Ausspielen…..

          ….RUS steht China bei in Asien, sowie CHIN, Rus in dem angloamerikanischen Westzipfel, von Europa…..

          …wenn soviele Schienesen kommen, werden Köche für den Reis gesucht……

          …..das bäh-er-däh-markel und die von der layhen, claudia roth, göhring-eckkehard bischöffin käsmann usw., werden da gebrauchet….

          Gruß Yorck, Fränzelsmühle

    4. @ MIFF

      „“Russland gaukelte den Amerikanern vor, mehr Atomwaffen zu besitzen, als ihr kläglicher Bestand her gab. Die Amerikaner rückten von den Kriegsplänen gottseidank ab!““

      Wer war daran schuld, daß die USA beschissene Geheimdienste gehabt haben, die über die tatsächlichen Möglichkeiten der sowjetischen Rüstungsindustrie wenig gewußt haben, die Russen oder die Amerikaner ?
      Selbstverständlich die Amerikaner ?
      Die Amis haben sich selbst beschissen.

      „“Bereits zur Kubakrise hatten die Sowjets so weit aufgeholt, dass ein durchaus eingeplanter Atomangriff Amerikas das Ende der Welt bedeutet hätte.““

      Ende US-Amerikas vielleicht, aber Ende der Welt nicht.
      10 Jahre später, ja, tatsächlich besaßen schon die Russen so viele Atomsprengköpfe und Träger, die fürs Ende der Welt gereicht hätten.

      „“Ich bin mir sicher, dass Russland heute nicht so weit ist, einen konventionellen Angriff des Westen zu gewinnen““

      Welchen konventionellen Angriff des Westens denn ??? 🙂
      Wie viele schlagkräftige (bestückt mit hochmotivierten Soldaten und Offizieren, hochmodernen Waffen, etc.etc.etc.) Divisionen könnte denn der Westen gegen Mütterchen Russland aufstellen bzw. bieten ??? 🙂
      Westen schafft seit über 15 Jahren nicht die primitiven Taliban in Afghanistan zu besiegen und hier sprechen von einem Land, das die absolut größte militärische Geschichte aller Zeiten geschrieben hat.
      Russland hat Karl den Xll, Napoleon und Hitler (samt (fast) ganz Europa, das Hitler unterstützt hat) verdaut, von kleineren Gegnern und Kriegen rede ich hier nicht mal.
      Wie oft muß Russland den Westen besiegen, damit der Westen endlich aufhört irgendwelche militärischen Pläne gegen Russland zu schmieden ?
      Im letzten großen Krieg gegen Hitler-Deutschland (+ das damilige Europa) haben die Russen endgültig bewiesen, daß sie unbesiegbar sind.
      Was sollen die Russen noch tun, damit diese „Intelligenzbestien“ hier im Westen, die wieder mal irgendwelche Pläne gegen Russland zusammen zu schustern versuchen, aufhören mit dem Feuer zu spielen ?
      Man muß doch nicht viel tun, man muß nur die Geschichte studieren (was „unsere“ Politiker offensicht nicht getan haben), mehr nicht.
      PS. Apropos „der konventionelle Angriff des Westens“ 🙂
      Allein Kadyrows „Halsabschneider“ (als kampferfahrene Bodentruppen zum Beispiel) würde ich als schlagkräftiger bewerten als alle europäischen Einheiten, die als schlagkräftig bewertet könnten 🙂

      „“ dass also Putin (sicher nicht zuletzt aufgrund seiner guten Berater) bislang auf Zeit gespielt hat und auch weiter spielen muss (wenn auch nicht mehr so passiv wie im letzten Jahrzehnt, Jugoslawien, Libyen). Mit anderen Worten, die Zeit arbeitet für Russland.““

      Der Westen hat die Modernisierung der russischen Armee, nach dem 08.08.08 Krieg, verschlafen 🙂
      Jetzt bleibt ihm (dem Westen) nichts anderes zu tun als zu zuschauen wie Russland, von Tag zum Tag, stärker und stärker wird.

      „“aber Russlands Industrie wäre zerschlagener als die der heutigen Ukraine oder Syriens Städte.““

      Wer soll denn Russlands Industrie zerschlagen ?
      Die Außerirdischen ?

      1. Zitat: „Wer soll denn Russlands Industrie zerschlagen ? Die Außerirdischen ?“

        Die Frage wer (es will) ist klar nur womit wollte es das erreichen? Luftüberlegenheit gibt es nicht Dank besten LA-Systemen und gestaffelter Abwehr, über Land wird man wohl kaum bis zu den Fabriken in Sibirien gelangen. Hat man vielleicht Tunnel unter Russland gegraben, so wie die Orks in Syrien? Dann könnte man die Produktionsanlagen tatsächlich ausschalten.

        Der Beitrag ist ebenfalls zu Hohem Maße Wishfull Thinking. Denn die Amis würde. Doch nicht zuschauen wie Russland immer stärker wird, sie würden schon längst verhindern…wenn sie könnten. Militärisch ging es nicht, deshalb ja auch die Variante mit Sanktionen und Farbrevolten. Zum Kampf mit offenen Visier reicht es nicht und wird es auch nicht mehr reichen. Die Details hat Russophilus schon x-mal erläutert. Motivation und technische Details der US-Waffensysteme sowie auch die Ganze Doktrin sind auf 3.klassige Gegner optimiert, die möglichst noch lange mit Sanktionen geschwächt wurden. Gegen Russland helfen die Flugzeuträger nicht. Landstreitkräfte sind indiskutabel und Luftwaffe hat keine Lufthohheit.

      2. Oh ein neuer Einpeitscher……….sehr gut. Das motiviert natürlich. Der Westen ist Schlecht………durch und durch, der Osten gut, durch und durch. Einfache Formel und der blödeste kann diese sogar begreifen.

        Mir gefallen solche Kommentare nicht, da sehr weit weg von der Realität. Und vor allem, wie will so eine Gesinnung eine bipolare friedliche Welt schaffen. Ach ja, will sie ja nicht.

        Apropos Atomwaffen.

        Wie ich oben erwähnte, alles nur eine Momentaufnahme. Nun den Kommentaren zu folge, hat die RF, oder nennt man das jetzt Osten, massiv modernisiert und das Gefahrenpotential, für den Westen, nach oben geschraubt. Nun der Westen muss dagegen halten. Das Ergebnis nennt man Wettrüsten. Dabei ist es doch unerheblich ob der eine oder andere die Absicht htt den anderen zu „überfallen“. Allein die Möglichkeit ist treibend. Das Wettrüsten ist überwiegend schlecht für die zu disziplierenden Staaten. Denn auf deren Rücken wird abgecheckt wie weit der Gegner geht, wenn er gereizt wird.

        Und, da wir überall solch nette Einpeitscher haben, ist die Welt so wie sie ist.

          1. Sehe ich ebenso.
            Aber ich sehe auch ein Ergebnis. Aufrüstung! Muss ja nicht auf Quantität sich beschränken sondern jetzt zählt Qualität.

            Erfindet der eine etwas dagegen, erfindet der andere wieder etwas dagegen. Dass ist das Wechselspiel.

            Was werden wohl die Flugzeugträger in den Doks tun? Muscheln abkratzen, neu Laqckieren damit sie schick sind zum Untergang? Oder werden eben die Karten erneuert………….zum verhandeln brauche ich etwas in der Hand.

        1. > „… hat die RF, oder nennt man das jetzt Osten, massiv modernisiert und das Gefahrenpotential, für den Westen, nach oben geschraubt. Nun der Westen muss dagegen halten. Das Ergebnis nennt man Wettrüsten.“

          Spaßig
          Die USA hat seit mindestens 2001 einen Rüstungsetat der bei etwa 1 / 2 bis 1/3 des Weltjahresrüstungsvolumen liegt. Mit der wachsenden Bedrohungen (und dem wachsenden Vermögen der russischen Wirtschaft) rüstet jetzt Rußland NACH aber ein Policitus meint das Rußland das Wettrüsten ausgelöst hätte.

          Das darf man denn wohl Propaganda abhacken.

          „Dabei ist es doch unerheblich ob der eine oder andere die Absicht htt den anderen zu „überfallen“. “

          Siehe oben. Während die USA seit Jahrzehnten einen nuklearen präventiven Erstschlag in ihrer Doktrin hat findet sich dies in Rußland nicht.

          Wer hier der Einpeitscher ist darf man sehr wohl fragen. Ich halte Politicus auch für einen.

          1. @ sw

            wie immer ist es schwierig, nur für mich?, die Worte so zu setzen das keine Leserinterpretation möglich ist. Vielleicht gelingt es mir jetzt besser.

            Wenn ich für mich ausrechne, dass ich mit 1000 Atomsprengköpfe meinen Gegener, der 500 davon besitzt, überlegen bin. Wie denke ich dann, was zu tun wäre, wenn mein Gegner sein Arsenal auf 1000 erhöht oder so Modernisiert, dass meine Überlegenheit schmilzt?
            Ich rüste auf, so, dass ich meine Überlegenheit wieder erreiche.

            Nun sehen sie das als Spaßig oder Propaganda. Ich sehe es als realistische Handlung die belegbar ist.

            Wobei ihre Einschätzung meiner Person betreffend nur dem geschuldet ist, das ich nicht das schreibe was sie lesen wollen. Das ist ihr persönliches Problem.

            1. Ja, klar
              man kann jede Nachrüstung als Beginn des Wettrüstens umdefinieren oder eine klare jahrzehntelange nukleare Präventigkriegplanung eines Akteures beiden Akteuren unterschieben. Ähnliche Sprachregelungen findet man ja zuhauf in unseren Medien.
              Also Danke das sie hiermit ihre US-Propaganda bestätigen .

        2. @ Politicus

          „“ Das motiviert natürlich. Der Westen ist Schlecht………durch und durch, der Osten gut, durch und durch. „“

          Wer hat das behauptet ?

      3. @Akula
        Ich will auch Ihnen eine Antwort geben, da ich denke, Sie sehen die Lage zu einseitig.
        Die USA hatte bereits 1948 50 Atombomben und plante nach Fertigstellung 70 Großstädte der UdSSR mit jeweils 2 Atombomben zu vernichten.
        1951 erfolgte die erste H-Bombenexplosion und 1962 die erste Tzar-Bombe.
        Hochgerechnet (Zahlen gibt es da nicht so leicht) standen beiden Atommächten also zur Kuba-Krise 1962 ca.500 Bomben (A + H) zur Verfügung mit einer Kapazität von ~500 Megatonnen TNT oder ca. 40.000 Hiroshima-Bomben.
        Nach meiner Kenntns ist ein nuklearer Winter ab einige hundert Megatonnen zumindest auf einer Halbkugel zu erwarten und gesichert bei einigen tausend Megatonnen.
        Zumindest ein nuklearer Winter für Wochen oder einige Monate würde die Nordhalbkugel betreffen. Die Zerstörungen und der Fallout USA, UdSSR und Europa unbewohnbar machen.
        Australien wäre vielleicht wenig betroffen; wir haben da offensichtlich ein unterschiedliches Bild vom Ende der Welt.

        Ihren Folgeaussagen stimme ich weitgehend zu, finde aber, dass Sie die Auswirkungen schwer unterschätzen.
        Schauen Sie sich bitte die Verheerungen in der Ostukraine an, wo nur leichte und mittelschwere Waffen zum Einsatz kamen. Ein konventionell begonnener Krieg würde sich über viele Wochen und Monate hinziehen, anders als es sich die US-Falken schöndenken und nur mit Zufall + Glück nicht atomar enden.
        Noch einmal, mich graust, so nüchtern übelste Kriegsszenarien zu beschreiben, Szenarien mit denen sich nicht nur Amerikaner sondern offensichtlich auch deutsche „Eliten“ mehr und mehr anfreunden.
        Gottseidank ist Präsident Putin Realist und zögerlich in Kriegsangelegenheiten …

        1. @ MIFF

          „“ Nach meiner Kenntns ist ein nuklearer Winter „“

          Der nukleare Winter war damals (Anfang der 60er), wie auch heute, nur eine Theorie 🙂

          „“ Schauen Sie sich bitte die Verheerungen in der Ostukraine an „“

          In der Ostukraine kämpft die ukrainische „Armee“ und ukrainische Nazi-Batallione gegen die russische Freischärler (nämlich Partisanen).
          Dein Vergleich hinkt.

        2. @ MIFF

          entschuldigen sie die „Kritik“. Aber sie sprechen hier von Einseitigkeit.
          Wie ist das mit den Atomwaffen der Swjetunion? Und sicherlich hatten die auch Zielvorgaben.

          Nur damit ich nicht missverstanden werde. Ich bin ein „normaler“ Erdenbewohner der beiden Seiten nichts gutes unterstellt.

          Vielleicht denken einzellne Dorfbewohner einmal darüber nach, dass es für sie nichts bringt, Stellung zu beziehen, ausser die gegen Krieg.

          1. Die 500 Atomwaffen war meine unmaßgebliche lineare Hochrechnung beider Seiten und im Endeffekt natürlich spekulativ! Ob 400 oder 800 ist letztlich egal, ob der nukleare Winter 1 Monat oder 6 oder 12 Monate dauert auch.
            Direkt oder durch Radioaktivitat wäre die Zahl der Toten einmalig schlimm und die Winter-Folgen würden halt auch ihren Teil beitragen.
            Vielleicht hätte die Menschheit irgendwo doch überleben (in Australien) können, vielleicht auch nicht.
            Ich weiß nicht, was es da groß rumzukritteln gibt!

      4. ….lieber sehr verehrter Akula, gebe Ihnen in fast ALLEN Punkten Recht, ausser in einem….

        …Sie schreiben, „Westen schafft seit über 15 Jahren nicht die primitiven Taliban in Afghanistan zu besiegen…..“

        …..lieber Akula, est ist doch gar nicht das Ziel, die Taliban in Afghanistan zu besiegen….. im Gegenteil, die Afghanischen Opiumproduktion, der afghanischen Bauern wird doch von der CIA überwacht, damit ein möglichst hoher Ertrag erzielt wird…..

        ….die Angloamerikaner, verfolgen dasselbe Ziel wie um 1850, siehe Opiumkriege….

        https://de.wikipedia.org/wiki/Opiumkrieg

        ….damals gelang es den Engländern, das Chinesische Volk opiumsüchtig zu machen……

        …die gleiche Strategie, verfolgen sie diesmal auch, Heroin für die ehemaligen Sowjetrepubliken in Mittelasien, sowie auch für Russland und China….

        ….das Heroin, wird von CIA-Flugzeugen auf dem grössten Luftwaffen-Stützpunkt Camp Bondstiel, in das Kosovo geflogen…. von da aus, über die vsa-kosovo-mafia, europaweit verteilt…..

        …Kolumbien, für den COCA-ANBAU, in Bereitschaft gehalten, solle NATO-KONFORM werden…..

        ….der Plan der „Auserwählten“; mit Hilfe „IHRER ISIS“; sofern sie gesiegt hätten in Syrien, mit denen sofort, auf den Kaukasus und nach Mittelasien vorzudringen, die Zweite Zange Heroin, um die Widerstandskraft der Turk-Völker Mittelasiens zu brechen, ging SCHIEF….!!!

        ….die Russen und Chinesen, haben diesen Plan schon lange durchschaut, deswegen das militärische Eingreiffen Russlands in Syrien, China im Hintergrund……. fragt sich nur noch, wie lange….. ???

        ….warum schreibe ich immer über den „bäh-er-däh-sp-dähler, rudolph scharping, diese totale zionisten-drecksau, mit seiner gräfin pilati….“…..

        ….diese Drecksau, einer ehemaligen Arbeiterparte, gegründet von August Bebel und Vorgänger Ferdinand Lasalle, hat ALLE PRINZIPIEN ÜBER BORD GEWORFEN, und dem DUMM-Bäh-erdähler, es verkauft, es gehe um „Mädchenschulen“ in Afghanistan…..

        Gruß Yorck, Fränzelsmühle

    5. Sehr geehrte/r MIFF, ihre Gedanken, entspringen, noch der Konditionierung, auf Konkurrenz auf Gegeneinander, also der jetzt gerade Untergehenden alten Welt. Das Kennzeichen der neuen Welt und deren Erfolg, besteht ja darin, das im BRICS System, im Schanghai Format, es nicht um die Unterwerfung und Ausbeutung anderer Länder geht, sondern um das gemeinsame Interesse, zum nutzen ALLER, zusammen zu arbeiten. Nicht Russland, wanzt sich an China ran, weil Die die USA als Weltbeherrscher ablösen wird, sondern beide, haben aus der Geschichte gelehrt und WIR haben das Glück, das sowohl China, die humanen Wege, von Konfuzius wieder einschlägt, und in Russland, eine Humanitäre Kraft, wie die Russisch Orthodoxe Kirche wirkt, beide keine Aggressiven, sondern auf Bewahrung und humanitärer Entwicklung ausgerichtet sind. Glücklicherweise, sind in der aktuellen Führung Russlands, Menschen, die auf der gleichen Philosophischen Basis, Präsident Putin, durch sein Jahrzehntelanges Studium, der Asiatischen Kampfkünste und damit einhergehend, mit der Asiatischen Philosophie und der Verteidigung Minister, ist gleich Buddhist. Man denkt und handelt, in der Führung Chinas und Russland gleich, darum wird es dem Angelsächsischen Totenkult, nicht mehr gelingen, einen Keil, zwischen Russland und China, zu treiben. Denn wenn auf unserem Eurasischen Kontinent, niemand mehr, das Kriegstreiben, der Angelsächsischen Seemächte mehr mit macht. Sind die Seemächte Machtlos und davor hatten sie ja auch immer, als ein-zigstes Angst und dem galt immer ihr höchstes Augenmerk und ihre ganzen Bestrebungen.

      1. Sehr geehrter Herr Klinkenberg, Sie befinden sich da im Irrtum.
        Ihre rosarote Brille verstellt Ihnen den Blick auf die Realitäten.
        Alle drei Großmächte haben sich dem Kapitalismus zugewandt und keiner der drei ist dem Verschrieben, was man früher in D. als Soziale Marktwirtschaft bezeichnet hat. Jeder der drei konkurriert mit den beiden anderen und in Sachen Menschenrechte wie auch Korruption und Oligarchentum kann keiner als leuchtendes Vorbild in Erscheinung treten.
        BRICS ist ein Traum, doch B ist bereits aus dem Verbund herausgebrochen worden und ist für mindestens 1 Jahrzehnt verbrannt. I schwankt fast so stark wie die Türkei, schafft Bargeld ab, hat riesige Innenprobleme und weiss nicht, ob besser Pakistan oder China demnächst angreifen sollte. S ist der kleine unwichtige Appendix.
        Und ja, China und Russland oder Xi und Putin haben erkannt, welche Gefahren der neue Kalte Krieg mit sich bringt. Doch China und die USA hängen am gegenseitigen Tropf, genauso wie Russland und Europa in Energiefragen.
        So können auch die USA ohne Russland nicht ins All und ohne China nicht telefonieren.
        In jedem Fall widerspreche ich Ihnen vehement, dass auch nur einer der drei irgendwelche Weltverbesserung (außer der eigenen) auf der Agenda hat, im Gegenteil, man beachte, wie China und die USA mit ihren Minderheiten, ja mit der Bevölkerung, umgehen. Zu Russland reicht zwar mein Kenntnisstand dazu nicht, aber der aktuelle Russland-Türkei-Pakt (+ Katar) belegt, dass das Schicksal der Kurden mal eben ganz schnell für eine politische Allianz (gegen IS) geopfert wird.
        Ihre Sichtweise hat ein wenig vom Erlösungsgedanken von Grünen oder Gottgläubigen. Das meine ich nicht bösartig oder in beleidigender Weise, sondern dass sich gern auf andere verlassen wird. Für das psychische Wohlergehen durchaus verständlich, doch letztlich nur Glauben an Wunder.

        1. Sehr geehrter MIFF, ne so ganz ohne Basis ist das nicht, denn wie sagte Präsident Putin, ganz Explizit: Es muss Aufhören, das auf der Welt, immer die Gleichen gewinnen und immer die gleichen Menschen Verlieren.
          Wenn man sich die Ergebnisse, der Konfuzianischen Politik, in China anschaut, wo mittlerweile 50 bis 60 % der Chinesen, aus der Armut geführt wurden. Auch bei Konfuzius, setzt man nicht auf Zwang, sich Menschlich zu Verhalten, sondern auf den Inneren Antrieb, der Menschen. Auch die Seidenstraße, ist so konzipiert, das es für ALLE Beteiligten Vorteile hat und nicht nur, wie im alten Denken, für den Militärisch brutalsten.

        2. @ MIFF

          „“ Zu Russland reicht zwar mein Kenntnisstand dazu nicht „“

          Die Minderrheiten in Russland fühlen sich Pudelwohl.

        3. @MIFF
          Ich glaube, wir sind offensichtlich alle bestimmten Denkmustern ausgeliefert.
          Da „kritisiert“ man ohne Lösungen anzubieten…Geduld ist wahrlich keine Tugend mehr…jeder will alles und das sofort.

          Die deutsche Marktwirtschaft gab es nur weil es den Ostblock gab – praktisch als Gegenmodell denn man musste den Menschen auch etwas ‚bieten‘ sonst hätten die den Sozialismus eventuell noch für gut befunden.
          Wenn man genau hinschaut, wird einem klar, dass die deutsche Marktwirtschaft aufhörte zu existieren als der Ostblock sich auflöste.
          Dieser ungezügelte Kapitalismus, der sich dann z.B. in Russland ( und anderswo) bildete, war dem geschuldet.
          Das wieder „aufzulösen“ und in geordnete Bahnen zu lenken ist eine Aufgabe, die nicht in einem oder zwei Jahrzehnten zu bewerkstelligen ist – nicht mal unter optimalsten Bedingungen!

          Russland und China hat begonnen mit BRICS – das es soweit gekommen ist, ist schon mal ein guter Anfang…Alles was Sie dazu weiter beschreiben ist auf die verzweifelten Störaktionen der westlichen Wertedemokratien zurück zu führen….und es geht im realen Leben eben nicht nur immer vorwärts und in eine Richtung. Deshalb ist es wichtig miteinander zu handeln und im Gespräch zu bleiben……

          Wie Länder mit ihren „Minderheiten“ umgehen?
          Das ist mir zu „breiig“ angeführt und eher kein Argument….
          Was wissen wir da von China? Doch nur das, was wir in den Medien erfahren oder kann hier jemand chinesisch bzw. hat dort gelebt?
          Zur Allgemeinbildung sollte schon gehören, dass Russland ein Vielvölkerstaat ist und es dort in der Zeit der UdSSR offensichtlich so gehandhabt wurde, dass es keine Probleme zwischen den einzelnen Ethnien gab und auch heute nicht gibt!
          Der Pakt speziell zu Syrien zwischen RF&Türkei &(Katar) hat ganz bestimmte Gründe und ist speziell auf Syrien gerichtet!
          Es ist absolut sinnvoll, die ‚Gegenspieler‘ einzubinden statt weiter Krieg zu machen……
          Und was die Kurden angeht – KEINER auf dieser Welt will einen Kurdenstaat!
          Und es wäre auch nach den vielen Jahren, in denen die Kurden inzwischen in unterschiedlichen Gesellschaften leben wenig sinnvoll! Das Einzige, was die Kurden ‚vereint‘, IST der islamische Glaube!
          Damit würde sich der nächste Gottesstaat bilden……die Entwicklungen der kurdischen Völker sind inzwischen so unterschiedlich, dass „West- & Ostdeutschland als siamesische Zwillinge gelten könnten – um es mal etwas überspitzt zu formulieren.

          Widersprechen würde ich noch ihrer offensichtlich „negativen“ Ansicht, dass (diese) Länder doch nur ihre eigenen Interessen verfolgen – mal ganz ehrlich – da empfiehlt es sich immer wieder, erst im kleinen zu denken (und fühlen):

          JEDER Mensch sollte im eigenen Interesse SEIN Leben führen! DAS ist die Grundlage des Lebens. In der Interaktion mit anderen Menschen (eigentlich JEDEM Lebewesen) sollte das zu Ergebnissen führen – jedenfalls bei guter Erziehung & gesunder Bildung – mit der alle leben können ohne sich ständig zu bekriegen.

          Wer seine eigenen grundlegenden Interessen – und da meine ich immer die gesunde Variante, nämlich in Maßen und nicht in Massen – bewahrt, kann und wird ein gutes Leben führen können.
          Wer nur die Interessen andere bedient ( bzw. lebt) ist eigentlich schon tot.

          Jetzt sollte man nur noch überlegen, WELCHE Interessen ein Staat ( und sein Volk) tatsächlich haben oder WESSEN Interessen  ja real zur Zeit tatsächlich bedient werden?! Ich sehe da nur Interessen einer internationalen Sekte, die mit großer international organisierter Kriminalität ihr einziges Interesse – nämlich MACHT und Sklaverei der Weltbevölkerung – bedienen will!

          1. @ Frl. Schneider

            „“ und es dort in der Zeit der UdSSR offensichtlich so gehandhabt wurde, dass es keine Probleme zwischen den einzelnen Ethnien gab und auch heute nicht gibt! „“

            Ich komme ursprünglich aus der Sowetunion und kann es bestätigen, daß es bis zu Gorbatschows Ära keine Probleme zwischen den einzelnen gegeben hat.

          2. @Frl. Schneider
            Im grunde kann ich Ihnen zustimmen.
            Der kleine Widerspruch Staaten-Individuen ist letztlich auch eine Frage der persönlichen Bewertung.

          3. Die soziale Marktwirtschaft gibt es, dazu noch exklusiv in der BRD, weil es das im Moment, der Moment dauert schon etwas länger an, modernste Wirtschaftssystem ist.
            Der Sozialismus ist gescheitert, warum auch immer.

            Das hier, BRD, nicht alles rund läuft ist klar, aber die soziale Markwirtschaft in das falsche Licht zu stellen ist nicht richtig.

            „Und was die Kurden angeht – KEINER auf dieser Welt will einen Kurdenstaat!“

            Dachten sich die Herren Sykes und Picot und teilten dieses 50 Millionen Volk Kurden, nach Europäischer Gutsherrenart auf. Mir dünkt, die Geschichtsschreibung vergass eine Person zu erwähnen.

            Tja und wie denken die Kurden darüber?
            “ „Auch wenn Stacheldraht uns trennt, sind wir Kurden im Herzen vereint“,

            Liebes Frl. Schneider, sie sehen es ist nicht ganz so wie sie denken. Jetzt nehmen wir die kurdische Zugehörigkeitsphilsophie und modeln die etwas um, Achtung……..jetzt
            “ „Auch wenn Stacheldraht uns trennt, sind wir Deutschen im Herzen vereint“,

            So und nun, unter der Prämisse, betrachten sie die Kommentare hier und andernorts, in der Vergangeheit und Gegenwart, zu deutschen und erklären mir bitte, was das mit Religion zu tun haben könnte. Wir sind hier doch Christen oder?

            1. Politicus
              „Die soziale Marktwirtschaft gibt es, dazu noch exklusiv in der BRD, weil es das im Moment, der Moment dauert schon etwas länger an, modernste Wirtschaftssystem ist.“

              Nun ja, die „soziale Marktwirtschaft“ ist im Prinzip im gleichen Atemzug mit dem „New Deal“ der amerikaner zu nennen. Der ja nach der großen Depression in den 30 er implementiert wurde, um die gebeutelten Massen eine gewisse finanzielle „Teilhabe“ zukommen zu lassen…. Daher ist es auch nur ein Mittel zum Zweck und die „soziale Marktwirtschaft“ auch nur eine Teilzeit-Mogelpackung.

              Dieser „New Deal“ alias „soziale Marktwirtschaft“ wurden dann ja auch prompt wieder seit den 70/80er sukzessive abgebaut was dann irgenwann in der totalen Bankenliberalisierung & co mündete…. weil die 1% „zuwenig“ Gewinne ausschütteten …

              1. @ Wu Ming

                damit haben sie sicher nicht Unrecht.
                Also sollten wir wieder zurück zur Basis, soziale Marktwirtschaft, und diese nicht selbst zerlegen.

                Dies allerdings ohne dem momentanen Politschauspiel.

                ————————————
                Schluss mit den Namensfaxen! Entscheiden Sie sich mal für einen Namen, Politicus – Russophilus

        4. @MIFF
          Welche Brille benutzen Sie eigentlich????
          Ach so…..Sie stehen über den Dingen……Alle drei sind kapitalistisch usw.usf.
          Verspüre beim besten Willen nichts klärendes…..Pardon….Aber reichlich abgehobene Rhetorik….
          Bleibens bei ihrem Weltbild….Ist schon reichlich verworren genug…..
          Sie hauen nicht nur einiges durcheinander, sondern stellen auch noch die drei auf eine Stufe und basteln sich daraus ihr Beurteilungsschema…..Wenn Sie nicht wissen wie es in der RF läuft, dann sollten sie nicht darüber palavern und die Dinge nicht in Verbindung bringen von denen sie halt nicht wissen wie sie laufen oder einfach keine Ahnung haben.
          Bekomme jetzt von R. bestimmt wieder einen Dämpfer nicht persönlich zu werden……Aber einige neunmalkluge Luftblasen können schon auf den Keks gehen….

          —————————
          Nö. Erklärung: Wir sind alle Menschen; Jemandem *mal* deutlich (aber noch im Rahmen) die Meinung zu sagen, zumal argumentierend, ist in Ordnung. Ich weiss, dass die Grenzen da fein sind, aber ich bemühe mich, eine gute Balance zwischen Freiheit der Äusserung und der Vermeidung rein persönlichen Angehens zu finden – Russophilus

    6. @ MIFF
      Sie zitieren:
      Ich bin mir sicher, dass Russland heute nicht so weit ist, einen konventionellen Angriff des Westen zu gewinnen (trotz der bekannten Vorteile eines Verteidigers und anderer bekannter Fakten …),
      Anscheinend haben sie null Ahnung oder sie lesen ständig Propaganda Blätter oder Landserheftchen.
      Also, ich bin mir sicher und das zu 100 Prozent, dass die Nato ein dämlicher Sauhaufen ist, der mit Schaumschlägerei jeden Krieg gewinnt, aber nicht mit Waffen. Und ich weiß wovon ich rede!
      Peinlich ist das schon, so etwas zu schreiben.

      1. @alexander
        „Peinlich ist das schon, so etwas zu schreiben.“
        Peinlich, dass Sie doch wohl eher nicht lesen können.
        Dass Russland eine Angriff auf sein Land nicht gewinnt, bedeutet keinesfalls, dass es verliert. Bedeutet auch nicht, dass der Angreifer gewinnt.
        Statt ihre blödsinnigen Landser-Vorwürfe abzulassen, sollten sie einmal ernsthaft überlegen, dass bei einem Angriff auf Russland das Kriegsgebiet erstmal wo genau liegt?
        Richtig! Auf russischem Boden!
        Und was wird da alles kaputt gebombt?
        Militär, Industrie, Kernkraftwerke, Menschen, Natur!
        Aber klar, die Abwehr (a la Iron Dome) ist natürlich unfehlbar! Tausende von Flugzeugen und Raketen werden wochenlang komplett vom Himmel geholt!
        Überlegen Sie einfach mal, was passiert, wenn nur jede 10. Rakete durchkommt (eine für die russ.Abwehr wohlwollende Schätzung!), was das für ein Höllenfeuer ergibt und zwar über Wochen!

        Und wenn die glorreiche russische Armee dann gesiegt hätte (Moskau ist unbeschadet und Krasnojarsk, der Rest angekokelt), werden dann die verbliebenen 10% der russ.Armee (200.000 Mann) die USA besetzen und Japan und Australien?
        Und jetzt mal raten, wer bei unbeschädigter Industrie und Infra-Struktur innerhalb weniger Jahre das gleiche erneut versuchen kann und wird? Nur besser!

        Ich denke nicht, dass Sie wissen wovon Sie reden!
        Sie versuchen mit taktischem Denken strategische Probleme erklären zu wollen.

        ————————————-
        Unterlassen Sie persönliche Grobheiten! Im übrigen ist es nicht erstaunlich, wenn eine, nennen wir es mal „eigenwillige“ Position (die Sie ja vertreten dürfen) deutliche Reaktionen hervorruft – Russophilus

        1. @ MIFF

          „“ Peinlich, dass Sie doch wohl eher nicht lesen können.
          Dass Russland eine Angriff auf sein Land nicht gewinnt, bedeutet keinesfalls, dass es verliert. Bedeutet auch nicht, dass der Angreifer gewinnt. „“

          Das klingt für mich nach Kakerlaken im Kopf (zu haben).
          Wer sagt Dir, daß Russland den Angriff auf sein Land nicht gewinnen kann ?
          Damals, in Sommer 1941, waren auch alle westlichen, auch deutschen, Massenmedien, Militärs, Politiker, etc. der Meinung, daß Stalins Reich vor einem Zusammenbruch stehen würde.
          Den Rest kennst Du, denke ich.

          „“ Richtig! Auf russischem Boden!
          Und was wird da alles kaputt gebombt?
          Militär, Industrie, Kernkraftwerke, Menschen, Natur! „“

          Wie bist Du denn zu dieser Erkenntnis gekommen ? 😉
          Mann, Mann, Mann …… 🙂
          Was sagt Dir der Begriff „Angriffskonfiguration“ und was danach folgen soll ?
          Du denkst doch nicht Russland würde da stehen und zugucken wie NATO/Westen Mütterchen Russland zusammenbomben würde ? 🙂

          „“ die USA besetzen und Japan und Australien? „“

          Und wer sagt Dir, daß Russland dann die USA, Japan und Australien bestzen würden ? 🙂
          China würde vielleicht doch auch was haben wollen 🙂

          1. Diese Diskussion ist im Grunde eine Nicht-Diskussion. *Selbstverständlich* ist Russland stark genug, um sich nicht nur zu wehren, sondern auch, um den schlimmsten aller terroristen, die usppa, *erwiesenermaßen* von hässlichen Versuchen abzuhalten.

            Wer Russland in etwa gleich stark mit den amis oder sogar schwächer darstellen möchte, der wird nur sehr schwer Akzeptanz geschweige denn Zustimmung finden, zumal ohne sehr starke Argumente.

        2. Hm, die Russen würden bestimmt nicht stillhalten, wenn ihre Aufklärung meldet: Feind im Anflug. Ich denke, daß die russische Armee schon den größten Teil der Angreifer über den Ozeanen oder über benachbarten Ländern abschießt oder elekronisch elimiert. Ich denke da an die Eleganz bei der „friedlichen Bekämpfung“ der Donald Cook.
          Und parallel dazu kann ich mir vorstellen, daß die Russen noch – neben der Verteidigung – Kapazitäten haben, um dem Pentagon etc. einen freundlichen Besuch abzustatten.
          Etwas was wohl eine große Rolle spielen dürfte ist das psychologische Moment. Die Russen sind verheerende Kriege aus der Vergangenheit gewöhnt, sie werden ihr Land mit Händen und Füßen zu verteidigen versuchen. Und währenddessen schießen russische U-Boote mit Kalibr oder ähnlichem die Zentren der Amis kurz und klein. Und da die Amis nie Krieg im eigenen Land hatten, werden sie ihre Verletzlichkeit und Angst so richtig kennenlernen. (alles naiv gedacht, ich weiß)

          1. @ Schuldig

            „“ Hm, die Russen würden bestimmt nicht stillhalten, wenn ihre Aufklärung meldet: Feind im Anflug. „“

            Richtig erfaßt !
            Der Feind kann nicht angreifen, bevor er eine (auf dem Boden und auf der See) Angriffskonfiguration bildet bzw. aufstellt.
            Und eine Angriffskonfiguration bedeutet (immer) Krieg.
            Russland würde sofort einen Präventionsschlag ausführen.

            1. @Akula Ich muß einige Gedanken äußern. Ich denke, wir gehen gemeinsam davon aus, dass sich die VSA innerhalb der NATO-Grenzen frei bewegen kann? Gut. Wenn das so ist, dann nennen Sie mir bitte einen Grund dafür, ein anfliegendes (oder mehrere) amerikanische Flieger abzuschießen. Keinen gefunden? Gut.
              Dann vermischen Sie bitte nicht die konventionelle und die nukleare Kriegsführung. Sie wissen noch, in welcher Form die Großen aufeinander einschlagen? In nuklearer Art und Weise (und ich denke gar nicht. Man wird sich in Ruhe lassen, weil das Abschreckungspotential zu groß ist. Eine große Rolle spielt dabei das gerade erst wieder in Dienst gestellte Perimeter.
              Abschließend zum Präventivschlag. Diese Möglichkeit, die eigenen Waffen zuerst einzusetzen, gibt es erst seit knapp zwei Jahren. Ich denke, WWP hat damit sein Abschreckungspotential erhöht – Angst machen, sozusagen. Und zum Schluß eine spannende Frage: Wie will Amerika ohne Flugzeugträger handeln? Grüsse …

              1. @ Thomas Roth

                „“ Dann vermischen Sie bitte nicht die konventionelle und die nukleare Kriegsführung. „“

                Moment, moment, wann und wo habe ich die konventionelle und nukleare Kriegsführung vermischt ???

        3. @ MIFF
          Zitat: „Dass Russland eine Angriff auf sein Land nicht gewinnt, bedeutet keinesfalls, dass es verliert. Bedeutet auch nicht, dass der Angreifer gewinnt.“
          Ja was denn nun ??
          Lesen sie erst mal ihre Beiträge ordentlich durch, bevor sie schreiben, den Rest von Ihnen habe ich mir erspart zu lesen .

        4. @Russophilus
          Gestern sind mir hier im Blog etliche Dinge unterstellt worden, die schon mehr als nur Grobheiten waren, das haben Unterstellungen nun mal so an sich!
          Und klar, wer die Wahrheit spricht, braucht ein schnelles Pferd.
          Oder aber verteidigt sich so gut er kann, was ich sehr faktenreich getan habe!
          Leider waren die Antworten oft sehr selektiv und faktenverweigernd, was sicher irgendwelchen Emotionen geschuldet war. Geschenkt.
          Ich möchte allerdings den berechtigten Rüffel damit entkräften, dass ich nicht mit den Landserromanen angefangen habe, welche ich als doppelte bzw. dreifache Beleidigung verstanden haben (Groschenheft, kriegslüstern, (Nazi)).

          1. Bedenken Sie: Gerade ich weiss doch, wie es ist, wenn man irgendwo eine Meinung äussert, die stark von der jeweils gängigen abweicht.
            Und wir alle wissen, dass man etwas verkehrt macht, wenn überwiegend so deutlich ablehnende Reaktionen kommen. Womit ich mit „falsch“ nicht notwendig meine, dass man in der Sache Unrecht hat. Es kann auch an der Art des Auftretens und Argumentierens (oder der Absenz davon) liegen.

            Gleich wie, es gibt nur zwei Möglichkeiten: Man hat recht oder eben nicht.

            Wenn man keine Zustimmung erfährt, sollte man stets zuerst sich selbst prüfen und sich fragen, ob man sachlich richtig und überzeugend und in sozial geeigneter Weise aufgetreten ist.

            Das gilt besonders, wenn man überzeugen (und nicht einfach mal seine Meinung hinlatzen) will, denn überzeugen basiert auf eben diesen beiden Faktoren: Auf guten Argumenten und darauf, den noch-Unwissenden in die Erkenntnis zu begleiten. Erkenntnis darf nicht erschwert werden durch Hürden wie grobes Auftreten, sondern sie muss begünstigt werden.

            Und bitte bedenken *Sie alle*, was ich selbst so oft erlebt habe: Wenn wir heute klüger sind als früher, dann weil wir ursprünglich irrten oder nicht wussten, aber jemand uns *in geeigneter (und für uns verdaulicher) Weise* überzeugt und in die Erkenntnis begleitet hat.

  15. Interessantes Video vom YT Kanal Deutschland+Russland: https://www.youtube.com/watch?v=WzyCb7kbHOo. (russisch mit deutschen Untertiteln)

    Letztes Jahr hat man ja im russ. Staatsfernsehen die schematischen Zeichnungen von Status-6 „geleakt“. Dieses Video zeigt mit Untertiteln die Übersetzung von diesen Schemata. Ein bisschen theatralisch das ganze mit düsterer Musik und schlecht gemachten Effekten.

    Aber der interessante Teil ist ab Minute 6. Da sieht man ein Interview mit dem russischen Physiker Dr. Igor Ostretsov und erklärt worum es sich beim Sacharowa-Szenario handelt: durch Atombomben verursachte Tsunamis, schon 1951 entworfen um die USA zu zwingen Europa zu verlassen. Wurde von Stalin jedoch verworfen. Die Chinesen haben dieses Prinzip unter dem Name „Taifun“ am laufen.

    Was hat das mit dem Artikel hier zu tun? Wenns hart auf hart kommt sind Flugzeuge, Panzer und Soldaten Firlefanz. Dann werden ganze Kontinente weggespült. Der Physiker erklärt auch das China wie die USA fast die ganze Rüstungsindustrie an den Küsten hat und deshalb auch verwundbar ist.

    1. Seit 1945 gab es keinen Atomangriff mehr! Seitdem auch kein Tsunamiwaffeneinsatz (da widerspreche ich Ostretsov).
      Warum?
      Stellvertreterkriege zu Hauf, auch mal vorsichtige Scharmützel sind erlaubt, aber keiner (bisher), weder Russland noch God’s own country oder andere Nuklearmächte wollen das Armagedon hautnah erleben!
      Selbst die Israelis, als beste Freunde der USA, würden vor dem erkannten Welt-Ende (durch US-Atombomben präventiv ausgelöst) ihre Atomwaffen rächend gegen die USA abfeuern!

      1. „Seit 1945 gab es keinen Atomangriff mehr! “

        Es gab seit 1945 sehr wohl Einsätze mit nuklearen Waffen, immerhin sind die panzerbrechenden Geschosse der Nato aus Uran. Einsatzgebiete Irak, Kosovo, Serbien, Afghanistan und und und. Solltest dich mal informieren welche Auswirkungen solche Einsätze auf die in diesen Gebieten lebenden Menschen haben.

        „Seitdem auch kein Tsunamiwaffeneinsatz (da widerspreche ich Ostretsov).“

        „Ich widerspreche …“ ist also die Begründung denn im restlichen Text ist keine enthalten.
        Es gibt im übrigen in der USA, Israel und (wohl auch) einigen moslemischen Staaten politisch einflußreiche Gruppen welche eine weltweite Apokalypse herbeiführen wollen denn das würde die Ankunft ihres „Erlösers“ herbeiführen.

        1. @SW

          Zitat: „Es gab seit 1945 sehr wohl Einsätze mit nuklearen Waffen, immerhin sind die panzerbrechenden Geschosse der Nato aus Uran. “

          Hier liegt ein fundamentales Missverständnis vor. Uranmunition ist keine Nuklearwaffe, auch wenn die (schwach) radioaktiven Stoffe schädigend wirken.

          Munition aus abgereicherten Uran wird ausschließlich deshalb verwendet, weil für die Durchschlagskraft eines Geschosses dessen Geschwindigkeit UND möglichst hohe Dichte gegenüber der Dichte des Ziels ausschlaggebend ist. Und da hat nun mal Uran den unschlagbaren Vorteil, eine Dichte von über 19 g/cm³ zu besitzen, ca. das 1,7 fache von Blei.

          Das Wirkprinzip eines Geschosses ohne Explosivstoff beruht darauf, beim Ziel an der getroffenen Stelle eine möglichst hohe Druckkraft zu erzeugen, Kafteinwirkung pro Fläche (Trefferstelle), deshalb siehe oben: schweres, schnelles Geschoß.

          Zusätzlich kommt bei abgereichertem Uran hinzu, dass die Uranstäube, die bei Auftreffen und durchdringen entstehen, sich durch die Energieumsetzung des Geschosses bedingte Wärmeentwicklung entzünden (pyrophore Eigenschaft) und die Wirkung verstärken.

          Die entsehenden Uranoxide etc. verbleiben natürlich feinverteilt in der Umwelt….

          Klugscheissmodus aus.

        2. @sw
          Heute begegne ich ein Missverständnis nach dem anderen, okay.
          Lieber sw, mir ist „Deadly Dust“ wohlbekannt und ich verurteile DU-Munition-Einsatz aufs schärfste.
          Ich bin auch kein Befürworter von Waffeneinsätzen, wie tomahaukisierung von Medikamentenfabriken.
          Ich schrieb lediglich von direkter Konfrontation von Großmächten mittels Atomwaffen bzw. WMD.

          Weiterhin kann ich dem Tsunamiwaffeneinsatz leichten Herzens widersprechen, denn seinerzeit ist nirgendwo ein erhöhtes Strahlungsaufkommen (auch nicht von russ. oder chin.Seite) registriert oder gemeldet worden.
          [Nebenbei: Seebeben haben einen charakteristischen Vorlauf, Nuklearexplosionen nicht!]
          Ostretsov blieb den Beweis schuldig, nicht ich!

          Und ja, es gibt weltweit Verrückte und auch die von Ihnen genannten Satanisten. Ich weiss allerdings nicht, inwiefern dies meiner Aussage widerspricht, dass es seit 71 Jahren keinen Atomkrieg gegeben hat, trotzdem diesbezügliche Planungen von mehreren, wenn nicht von allen Seiten, durchgeführt wurden.
          Hatten wir also andauernd Glück oder liegt die Schwelle nicht doch höher als allgemein angenommen wird?

          1. @MIFF

            Ich schrieb:
            >>„Ich widerspreche …“ ist also die Begründung denn im >> restlichen Text ist keine enthalten.

            Und hier kommt ihre Begründung
            ==> [Nebenbei: Seebeben haben einen charakteristischen Vorlauf, Nuklearexplosionen nicht!]

            „In jedem Fall wäre dies keine gegnerische Konfrontation, sondern absichtliches friendly fire und widerspricht keinesfalls meiner Aussage!“

            Da die USA nachweislich keine „Freunde“ kennt sondern immer nur seinen Interessen folgt ist das auch kein „friendly fire“. Dazu kommt das „friendly fire“ kaum ABSICHTLICH abgegeben werden kann.

      2. @ MIFF
        Über die die wahre Ursache des 2004er Tsunami gibt es leider – bislang – viel zu wenig Information.

        Bei der Nuklearkatastrophe von Fukushima (311) jedoch gibt es eine hervorragende Dokumentation in Bezug auf Herkunft, minutiöse Auflistung Transportwege und Zwischenlager, sowie Zweck und Namensnennung der Täter und Auftraggeber was diese Atombomben-Unterwasser-Zündung anbelangt.

        Insofern ist daher für mich auch der Ursprung des 2004er Tsunamis glaubwürdig.

            1. Hallo Asha.Sie sind ganz sicher auf der richtigen
              Spur.Und nun kommt einer,der versucht alles in
              Frage zustellen!Es war ein Racheakt der USA,
              den Japan bot dem Iran die Anreicherung von
              Uran an.Habe einen älteren Artikel gespeichert,in
              deutsch,der noch abrufbar ist.
              https://criticomblog.wordpress.com/2012/08/31/
              das japanische-911-heisst-311-und-es-ist-alles-
              belegt/

        1. @Asha
          Ich bin durchaus für jede Verschwörungstheorie zu haben, bei Fukushima wird auch oft von Abstrafung Japans gesprochen, aber die Fakten- wie die Hinweislagen dazu sind einfach zu erbärmlich.
          In jedem Fall wäre dies keine gegnerische Konfrontation, sondern absichtliches friendly fire und widerspricht keinesfalls meiner Aussage!

    2. In diesem Zusammenhang sollte der Film von Gaby Weber
      „Krater für den Frieden“ viel größere Verbreitung finden.

      „In dem anderthalbstündigen Film geht es um die Pariser Abrüstungskonferenz 1960 und darum, wie die Regierung der USA zusammen mit der US-Rüstungsindustrie die Vorschläge des sowjetischen Staatschefs, Nikita Chruschtschow, – darunter ein Friedensvertrag für ein neutrales Gesamtdeutschland und ein Ende des Rüstungswettlaufs – zu Fall brachte.
      Ein Ende des Kalten Krieges hätte an ihrer Vormachtstellung gerüttelt. Wie gelang es ihr, die Abrüstung und ein neutrales Gesamtdeutschland zum Scheitern zu bringen?

      Der Geheimdienst CIA startete eine ganze Reihe von Provokationen, um die Gipfelkonferenz scheitern zu lassen: Er schickte ein Spionageflugzeug U-2 auf einer derart niedrigen Flughöhe in den russischen Flugraum, dass es die sowjetischen Flugabwehr erkennen musste.
      Und die US-Atomenergiebehörde AEC führte – trotz eines Moratoriums und trotz der eigenen Gesetzgebung – Atomwaffentests im Süden Argentiniens durch. Diese unterirdischen Atomsprengungen geschahen unmittelbar vor dem gigantischen Erdbeben von Valdivia in Chile mit einer Stärke von 9,5 auf der Richterskala – das schwerste bisher gemessene.
      Physiker halten es für wahrscheinlich, dass diese Atomsprengungen in Argentinien das Erdbeben auf der anderen Seite der Anden ausgelöst hatten.“
      https://amerika21.de/video/154352/krater-fuer-frieden-mik

  16. Ein Artikel von Thierry Meyssan zur Türkei /Erdogan – die „Stärke“ der USA ist vor allem die durch und durch mafiöse CIA, weniger ihr Militär…
    „Recep Tayyip Erdoğan befindet sich in der gleichen Situation wie Aldo Moro, der italienische Ministerpräsident der 1970er Jahre.
    Beide Männer stehen an der Spitze eines Nato-Mitgliedstaates und müssen sich der Feindseligkeit der Vereinigten Staaten stellen.
    Es ist der Nato gelungen, den Italiener auszuschalten, indem sie eine Gruppe Linksextremer manipulierte [2], es ist ihr aber nicht gelungen, den Türken zu töten.

    Er war Verbündeter der USA zu deren Blütezeit, nun möchte er Verbündeter Russlands werden, das von nun an die erste konventionelle Militärmacht der Welt ist.
    Diese Wende erscheint umso schwieriger umzusetzen, als sein Land Mitglied des Atlantischen Bündnisses ist – einer Organisation, aus der noch niemand geschafft hat auszutreten.

    Vielleicht könnte er sich zunächst aus der integrierten militärischen Kommandostruktur zurückziehen, wie es 1966 Frankreich getan hat.
    Damals wurde Präsident Charles De Gaulle mit einem Putschversuch und zahlreichen Mordversuchen der OAS, einer durch die CIA finanzierten Organisation, konfrontiert [3].

    Das außergewöhnliche Umschwenken der Türkei ist für die Westmächte, für die Politik immer öffentlich ist, vielleicht schwer zu verstehen.
    Ohne die Verhaftung von türkischen Offizieren in einem Nato-Bunker in Ost-Aleppo vor zwei Wochen heranzuziehen, ist der Schwenk viel einfacher für diejenigen zu erklären, die sich zum Beispiel an die persönliche Rolle von Recep Tayyip Erdoğan im ersten Tschetschenien-Krieg erinnern, als er die Millî Görüş leitete – eine Funktion, von der Moskau nie gesprochen hat, über die die russischen Geheimdienste aber zahlreiche Archive bewahrt haben.
    Wladimir Putin hat lieber einen Feind in einen Verbündeten verwandelt, als ihn fallen zu lassen und weiterhin gegen seinen Staat kämpfen zu müssen.
    Präsident Baschar al-Assad, Sayyed Hassan Nasrallah und Ajatollah Ali Khamenei sind seinem Beispiel gefolgt.“
    http://www.voltairenet.org/article194819.html

    1. …lieber The Reds, danke für Ihre aufschlusseichen Darstellungen….. decken sich, mit meinen Wahrnehmungen, fast 100 Prozentig……

      ….aber ein Sätzelein, darf ich hinzufügen……

      DIE WARNUNG VOR EINEM PUTSCH GEGEN ERDOKHAN, kam eindeutig aus Moskau…. nachgewiesen…..

      ….Wladimir Putin, hat den Kopf von Erdokhan gerettet…….. siehe die Aussage, von Wladimir Putin, zur Ermordung des Russischen Botschafters, „…es ist eine Tat des Tiefen Staats in der Türkei (CIA)…… damit, wurde ALLES gesagt…..

      Russland, hat die Absichten des CIA, in der Türkei und dem Gesamten, Nahen Osten zunichte gemacht……

      ……weil SIE, die FINANZ-DOLLARDRUCKER untergehen, schäumen sie vor Wut…..

      Gruß Yorck, Fränzelsmühle

  17. …hätte gerne noch, bevor sie absaufen……. folgende Platten der vs-musik…..

    Glenn MILLER……Moonlight Serenade

    https://www.youtube.com/watch?v=AQseFAcWvtE

    Loius Armstrong….. wenn die Heiligen marschieren…..

    https://www.youtube.com/watch?v=wyLjbMBpGDA

    ….sowie Benny Goodmann….. ein Lied wird geboren…..

    https://www.youtube.com/watch?v=YsJScuVa_HI

    …und George Gershwin – Rhapsody in Blue; gespielt von Lenard Bernstein, anno 1976 in New Yorcke……

    https://www.youtube.com/watch?v=cH2PH0auTUU

    …..im Moment fällt mir nichts mehr ein, …… musse mal morgen überlegen, aber diese Platten, hätte ich gerne…..

    Gruß Yorck, Fränzelsmühle

    …hoffentlich, machen unsere Chinesischen Freunde, nicht ALLES KAPUTT…..

    vorheriger Kommentar, war nur teilweise…. bitte löschen….

  18. ….hätte hier noch ein Frägelein, an unsere angloamerikanischen froinde…….

    …was gedenket ihr zu tun, nachdem es mit der vsa-weltherrschaft, im Moment, im rasenden Schritte, zu Ende geht……???

    …ich als ALTER FREUND, gebe euch noch mals einen Rat, schon mehrmals gegeben….

    …fahret nach Moskau, in den Kremel, werfet euche zu den Füssen des Zaren hin, bittet um Verzeihung…..

    …nachdem der Zar euch verzeihet hat, werdet ihr mit der TRANSSIB, nach Peking fahren, an den Kaiserhof…… und untertänigst, den Kaiser bitten…..dass ihr an der Ostküste, wohnen bleiben dürfet, natürlich beschränkt, die Indianer, wollen ihr Land wieder….. Osceola und die Seminolen, in Florida….. als Beispiel……

    …..das wird was, wenn die vsa zerlegt wird…..

    Gruß Yorck, Fränzelsmühle

    1. Sehr geehrter York von der Mühle, welches Kraut rauchen Sie, das fährt ja unheimlich durch?
      Ich bin weder ein NATO, schon gar kein USA- Fan. Ich empfinde die aktuelle russische Außenpolitik als sehr professionell und angenehm, anders als die menschenverachtende westliche Vorgangsweise. Aber in meinem Leben, ich weiß nicht wie alt Sie sind, wirft sich niemand vor einem Zaren oder Kaiser auf die Knie. Und das ist auch gut so, denn einen Hegemon gegen einen anderen einzutauschen wäre keinesfalls prickelnd und ich sehe auch nirgendwo einen russischen Ansatz diesbezüglich.

      1. …lieber Kamerad, aus der Ostmark,
        darf ich mir erlauben, folgendes zu Papier zu bringen…… ????

        …..ohne die Schenkung Ottos III, damals, gäbe es euch Österreicher gar nicht….. (vielleicht auch nicht dem Adolpho, aus dem Innviertel……???

        Auszug aus wiki……

        „Im selben Jahr wurde die Marcha Orientalis, eine östliche Grenzmark des Bayrischen Herzogtums, von Kaiser Otto II. dem Grafen Luitpold, dem Stammvater der später „Babenberger“ genannten Dynastie, übertragen. Die älteste bekannte schriftliche Nennung des Namens Ostarrichi stammt aus einem in Bruchsal verfassten Dokument vom 1. November 996. Darin ist eine Schenkung Kaiser Ottos III. an den Bischof von Freising in Neuhofen an der Ybbs in der gewöhnlich Ostarrichi genannten Region („regione vulgari vocabulo Ostarrichi“) festgehalten. Diese Urkunde wird heute im Bayerischen Hauptstaatsarchiv in München aufbewahrt. Aussprache und Schreibweise wandelten sich später zu Österreich. Das Gebiet wurde auch als Ostland (lat. Austria) oder Osterland bekannt.“

        ….also, 500 Jahre, durfet ihr Kaiser des Heiligen Römischen Reiches spielen…. Napoleon, hat euch reduziert….auf das Kaisertum Österreich…….

        ….UNSER PREUSSISCHER KANZLER OTTO VON BISMARK SOWIE MOLTKE UND ROON, haben euch in der Schlacht bei Königgrätz….. marginalisiert……

        http://de.academic.ru/dic.nsf/dewiki/1247292

        …nach dem WK I, nur ein Rumpfstaat….. nach dem WK II politisch bedeutungslos……

        …..wir Preussen, halten seit Yorck, zu Russland…….

        ….obwohl, der „sogenannte Oberbefehshaber in der Völkerschlacht bei Leipzig“ ANNO 1813, der Österreichische Feldherr Schwarzenberg war, stammend aus Scheinfeld im Steigerwald, Schloss steht noch, wohnt in der Tschechei, hat sich alles geraubte Land seiner Vorfahren in der Tschechei zurückgeholt….. Karl heisst dieser tschechische zionisten-Beutepolitiker…..

        Karel von Schwarzenberg….. ????

        ….entweder SLAVE der Finanz-Geldleute, oder FREIE WELT !!!!

        Gruß Yorck, Fränzelsmühle

        1. ….Korrektur, das Inviertel mit Braunau, kam erst 1720 zu Österreich, war davor Bayrisch….. also uns Adolph, war ein Niederbayer…..

          Gruß Yorck, Fränzelsmühle

  19. [quote]Krieg wird verursacht durch Propaganda, Beschiss und Schauspiel der ganz teuflischen Art. Krieg wird geführt mit Beschiss, Verrat und Toten…(…) Militärische Leistungen, Siege und Niederlagen einem Volk oder Menschen anhängen zu wollen ist einfach nur pervers.[/quote]
    (@S.L. 04.01.2017/0:42)

    Klarstellung: Krieg wird verursacht durch die Fortsetzung der Politik im Interesse einer KLASSE mit militärischen Mitteln. Dabei scheut diese KLASSE auch keine Opfer, sofern sie nur aus anderen Klassen stammen. Die negativen Folgen eines Krieges tragen diese „anderen“ Klassen, den Gewinn des Krieges haben immer die Angehörigen der Klasse, die ihn auslöste. Dabei spielen Nationalitäten und Nationen nur eine untergeordnete Rolle. Kann man auch sehr schön daran erkennen, wie in der Bundesrepublik Deutschland nach den Nürnberger Prozessen mit den verurteilten Kriegsverbrechern umgegangen wurde. Die wahren Hintermänner sowie vielen kleinen willigen Handlanger und Mitläufer wurden kaum oder gar nicht belangt. Sie wurden ja gebraucht – für den Wiederaufbau – aber was für eines Staates!? Nicht nur im Krieg stirbt die Wahrheit zuerst; ihr Tod ist notwendig, damit der einfache (auch gebildete) Bürger tut, was die herrschende Klasse von ihm erwartet. Hat sich an dieser seit dem Kaiserreich in D etwas Wesentliches verändert? Und ist das „deutsche Volk“ – egal, in welcher Staatsform es lebte oder lebt – in der Masse wirklich schlauer geworden und spielt nicht mehr mit?

    Zur schädlichen Wirkung von „Hurra-Patriotismus“, Selbstzufriedenheit und Prahlerei äußerte sich ein berühmtes sowjetisches Fliegerass des 2.WK *. Dessen Gedanken sollen als Fortsetzung von @R.B. dienen, denn deren Nichtbeachtung führten in der Vergangenheit oft in die Niederlage.
    @R.B. schrieb am 03.01.2017/1:04
    [quote]…weil sie mit der Nase auf eigene Unzulänglichkeiten und Unfähigkeiten gestoßen wurden, die man einfach nicht umgehen kann. Das heißt noch lange nicht das ein Umdenken einsetzt, nein, man kommt nur an der eigenen Unfähigkeit bestimmte Kriegshandlungen zum Sieg zu verhelfen nicht vorbei.[/quote]
    Nachdem innerhalb von 2 Tagen 2 seiner Genossen, beides sehr erfahrene, mutige und dekorierte Kampfflieger, bei nicht allzu schwierigen Aufgaben von Deutschen abgeschossen wurden, ging er als deren Kommandeur der Sache, warum gerade die erfahrenen Piloten abgeschossen wurden, auf den Grund:
    [quote]Ja, es war tatsächlich so: Je leichter uns die Siege über den Gegner wurden, um so strenger mußte man die Gefechtsordnung am Boden und in der Luft beachten. Zwischen Selbstzufriedenheit und Niederlage lag nur ein winziger Schritt. Warum flog Glinka, der Regimentskommandeur, mit einem im Verbandsflug ungeübten Paar? Darauf gab es nur eine Antwort: Es machten sich Anzeichen bemerkbar, dass man den Gegner unterschätzte.[/quote]
    Anmerkung 1: Der hier genannte Pilot überlebte und konnte nach einem längeren Lazarettaufenthalt wieder ins Cockpit steigen.
    Anmerkung 2: Der andere Pilot hieß Michail Dewjatajew.
    http://www.denktag.de/2014flucht/die-ehre-zu-hause/
    Er wurde von Deutschen gefangen genommen, kam ins KZ, konnte letztlich durch die Solidarität des illegalen Lagerkomitees mit anderer Identität auf die Erprobungsstelle Peenemünde/Usedom gelangen, dort eine ständig startbereite He-111 klauen und mit weiteren Gefangenen entkommen. Er landete am 08.02 1945 hinter den sowjetischen Linien. Natürlich „interessierte“ sich nun die sowjetische Abwehr für ihn und die anderen. Diesem konnte sein ehemaliger Kommandeur * nicht wesentlich weiterhelfen. Das tat später Sergej Koroljow mit der Würdigung dessen Informationen über die deutsche V2/A4. Aber einen anderen Helden der Sowjetunion, Hauptmann Iwan Babak mit mehr als 30 Abschüssen, holte er bei Kriegsende persönlich aus einem in Tschechien befindlichen Kriegsgefangenenlager heraus.

    * Das Fliegerass war der dreifache Held der Sowjetunion (für 59 bestätigte Abschüsse) Alexander Pokryschkin, der sich vom einfachen Flugzeugwart über Pilot und stellv. Staffelführer bei Kriegsausbruch 1941 , Oberst und Kommandeur der 9. Gardejagdfliegerdivision bei Kriegsende 1945 bis zum stellv. Oberkommandierenden der Luftstreitkräfte (Frunse-Akademie, Generalstabsakademie), Marschall der Flieger und Generalinspekteur des Verteidigungsministeriums hochdiente.
    Er wurde von seinen Kameraden während des Krieges neben seinen fliegerischen Leistungen als der große Taktiker und Neuerer der Jagdflieger geschätzt und galt als unbequemer Unterstellter wegen ständiger kritischer Prüfung aller Luftkampf-Grundsätze und -taktiken.
    [quote]Forscher, die die Notizbücher von Pokryschkin ausgewertet haben, bestätigen, dass man bei genauer Zählung der von ihm abgeschossenen Flugzeuge die Zahl von 59 auf 80, ja sogar auf 94 erhöhen könne. Der Unterschied ist gewaltig. Das russische Ass jedoch war, was seine persönliche Ehre betrifft, gelassen: „Das wichtigste ist, dass unsere Division insgesamt 1174 Flugzeuge abgeschossen hat. Sie alle gehen auf die Rechnung des Krieges!“[/quote]
    http://deu.world-war.ru/der-blonde-recke-oder-der-bauerntolpel/

    So sind sie, die Russen: Sie wollen keinen Krieg. Sie haben ihn nie gewollt. Sie versuchen kühl und überlegt, ihn zu verhindern, wie derzeit unter Putin. Aber wenn man sie dazu zwingt, kämpfen sie – gut und umfassend vorbereitet. Die Lektion von 1941 ist unvergessen.

  20. @Eton..man verzeihe mir…aber ich hab mich gerade in die Zeit der Tag und Nacht gelesenen Memoirenliteratur, unter der meine Bücherregale barsten, zurückversetzt gefühlt….
    So schlecht war/ist das Gefühl ja nun wohl auch nicht gewesen…..

    „Wer sagt die Russen wollen, wer sagt die Russen wollen, wer sagt die Russen wollen den Krieg….“
    Liedzeile…..

    1. @R.B. Für mich hat das durchaus persönliche Bezüge. 1973 waren er und Alexej Maressjew (der ohne Beine wieder flog – “Der wahre Mensch“) als Ehrengäste zu den Weltfestspielen in Berlin eingetroffen. Leider wurde ich im buchstäblich letzten Moment an einer Begegnung mit ihnen gehindert. Im Sommer 1989, in dem mir damals schon etwas zu engen K-36 „seiner“ MiG-29 sitzend – stellten deren sowjet. Pilot und ich im Gespräch fest, dass wir beide ihn „kannten“. Interessant für mich, dass manches, was der 4 Jahre zuvor Verstorbene als Maxime im Umgang mit Freunden, Vorgesetzten und Untergebenen und als seine Grundregeln für einen kämpfenden Soldaten postuliert hatte, in dem Regiment noch gültig war – ebenso dessen Herangehen an das Analysieren und Lösen von Problemen. Seine Einfachheit, Natürlichkeit und Konsequenz sowie Fürsorge hätte ich mir manchmal gewünscht, wenn ich sah, wie rücksichtslos manche Offiziere und Starschinas – anders als noch in den 50ern – mit ihren Unterstellten umgingen.

  21. Wie die USA Krieg führen, von einem Amerikaner beschrieben:

    http://antikrieg.com/aktuell/2014_02_23_diemoro.htm

    und daran hat sich nichts geändert. Bei den Weltkriegen kamen sie erst als die sache gelaufen war um am Siegertisch die Beute einzustreichen.
    Meines Wissens nach, stehen sie jetzt in Astana zum 1. Mal vor der Tür bei der Beuteverteilung.

    Und irgendwie hat Stefan Widmer es gut zusammengefasst, die Amis und England sind Seemächte, keiner wird sie brauchen, wenn man versucht Gemeinsamkeiten zu finden anstatt sich aufhetzen zu lassen. (gerade was Deutschland und Russland betrifft)
    Dazu bedarf es aber eines kompletten Austausches der „Eliten“ und der sie unterstützenden Medien.

    1. …. sehr geehrter Her „tommmm“…… Sie haben es Richtig bemerktet….

      ….in Astana, beginnt die „Auschiffung der angloamerikanischen Seemächte“, aus Mittelasien…. von Russland in Angriff genommen…… die dahinter stehende Macht, denke ich wird auch einen bedeutenten Einfluss haben, zu diesem Ereignis…….

      …..Mittelasien, wird den Einfluss der seemächte, ein für alle mal los…. damit kann das Ostküsten-Gesindel, auch Usbekistan und Turkestan vergessen, Kaukasus, sowieso…

      ….denke, im sinne der bäh-er-däh, wegen den mädchenschulen in Afghanistan, werden Chinesische Pioniere, dem SPD-Politiker Scharping, sitzend mit der Gräfin Pilati, in einem Swimmingpool; AUCH HERAUSHELFEN…..

      ….denke, die Chinesischen Pioniere, werden den gesamten Swingingpool herausheben, auf ein Schiff verladen und am Ende, vor der spd-Zentrale, das Willy-Brandt Haus, abkippen, geht nicht, die sind ja nackig…… also einfach absetzen…..

      ….nur meine Meinung…..

      Gruß Yorck, Fränzelsmühle

      …brauche jetzt ein vsa-lied, sonst halten meine Bauchmuskeln, es nicht aus….

      …hier die Geschichte, von Tom Dooley…..

      https://www.youtube.com/watch?v=PcSXzuocFZI

      „…..das ist die Geschichte von Frau Märkel aus der Ukermark…..“

      …Alles vorbei Frau Märkel, noch vor dem Morgernroth, ist ein Geschenk an Märkel, morgen bist du schon Tod…. keiner wird um dich weinen….. auf deinem Letzen Gang….wird keine Sonne scheinen, erklingt dir kein Klockenklang…. alles ist vorbei frau märkel, noch vor dem Morgenroth, ist es geschehen Frau Märkel….. morgen dann bist du Tot….

      ….diese westflaschen, wollten gegen uns antreten, fasse es nicht…… ????

      Gruß Yorck, Fränzelsmühle

      1. @ York der preussische Müller..:-).
        Vielen Dank für den Wikipedia- Streifzug durch die Geschichte meines Volkes, habe zwar keinerlei Ahnung was das mit meinem Kommentar zu tun hat, aber trotzdem danke.
        Nachdem wir gemeinsam 2 Weltkriege verloren haben, Gott sei Dank für den Rest Europas, ist’s mit der preussischen Glorie auch nicht mehr so weit her, der alte Fritz ist schon lange Geschichte und der Rest allgemein bekannt. Ob ich nun aus der Ostmark bin oder nicht hat keinerlei Auswirkung auf meine Betrachtung des aktuellen Weltgeschehens.
        Mein Vater hat im letzten Krieg gegen die Amis gekämpft, ihrer auch? Damit beende ich den Diskurs über Herkunft und Abstammung und Sie dürfen weiter gerne russophil sein, bin ja auch kein Russenhasser.

        1. ….lieber Kamerad, WIR, sind BEIDE DEUTSCHE…… aber die ELITEN, ob in Österreich oder dem bäh-er-däh-regime, sowie in der ganzen äh-uh, unter der Knute der vs-Finanzeliten der Ostküste, und dahinter sitzt die Spinne im Netz, die City of London, gegründet 1695……. mit dem Empire, gewannen Sie die Herrschaft über die Welt, klein angefangen und immmer ein bisschen mehr……. 1913, folgte IHR Geniestreich, SIE übernahmen die vsa…… ab 45, konnten sie ihre Macht weiter ausbauen, ab 89 TOTAL…..

          …..und dann kamen Wladimir Putin und Xi-Jingping…..

          ….lieber Österreichischer Kamerad, um den Untergang dieser Sippschaft, über welche schon Moses schimpfte, zu erleben, brauchste net nach Rom zu fahren, ins Colloseum, denke Petronell und Carnuntum, tuen es auch…….. (…war als Preusse, schon daselbst….???)

          Gruß Yorck, Fränzelsmühle

  22. …..explizit, an die vsa.verbrecher….

    …..liebe ami-zionisten-weltverbrecher, habet ihr nicht daran gedacht, dass mit EUCH abgerechnet werden kann….. ?????

    ….bei den Verhandlungen in Astana, seid ihr definitiv ausgeschlossen…..

    …RUS übernimmt das Zepter, im Hintergrund CHIN……

    …damit, wird die NWO festgelegt, aber NICHT IM SINNE SOROS……

    ….die ostküste, sowie ihr Krake nato und eu, werden noch nicht mal mehr berücksichtigt….

    …das märkel „Mächtigste frau der welt“, bekomme einen lachkrampf…….

    …..die Frag ist EHER die, ob RUS und CHIN, dem neuen Schauspieler, der Finanzjuden von der Wallstreet Ernst nehmen……..

    ….egal, welche Puppe auf den vs-Throne gesetzt wird, …..

    …hier ein Liedele, von Freddy Quinn…..

    „Ihr müsst alles vergessen“…..

    https://www.youtube.com/watch?v=ag3iTnzT9vI

    ….haltet euch, an den Rat von Freddy…..

    „…du musst alles vergessen, was ihr einst besessen, Amigo… Hayh , hayh hahy, …..

    es ist längst vorbei…..

    https://www.youtube.com/watch?v=ag3iTnzT9vI

    ….liebe angloamerikanischen froinde, es tut mir so unendlich laide…….

    Gruß Yorck, Fränzelsmühle

  23. ….nachdem ich mir so viele Sorgen gemacht habe, wegen dem Untergang der vsa, auch mein Hertz klopfet lauter als sonst, muss ich trotzdem, das KINO wechseln…..

    …..China, warum ging das Reich der Shu anno 1054 vuZ. unter, und die sha haben sie abgelöset…..ist spannender, als der Untergang der vsa……

    Gruß Yorck, Fränzelsmühle

  24. Danke an T.Roth

    @tommmm
    Gerade weil England und US Seemächte sind, werden Sie jederzeit gebraucht. Lösen sie sich von absoluten Denkmustern und betrachten sie alles relativ.
    ——————————————————————————

    England ist nach der neuen Theorie in Bezug auf das Herzland nur noch Akteur der zweiten Reihe, aber in der westlichen Eurasischen Periherie ein wichtiger – und stets unabhängig gebliebener – Akteur.

    Außerdem spielt der Armee vergleich keine Rolle mehr wenn vorher die Wirtschaft kollabiert. Russland mag zwar technologisch aufgeholt haben, aber ohne staatliche Rüstungsprogramme und Aufträge sind die Rüstungsunternehmen (weltweit) nicht überlebensfähig. Wichtiger ist es, die Fähigkeit die Menschen zu mobilisieren und sie dazu zu bringen in die eigene Wirtschaft zu investieren. Amerika hat einen so hohen, teils blinden, Patriotismus, dass es die VS in die Lage versetzt nahezu alles der eigenen Bevölkerung vorzusetzen um Geldmittel zu beschaffen. Zwar haben Demokratie und Kapitalismus in Russland einzug erhalten, aber was diese „Fähigkeiten“ angeht, sind die VS Russland Meilenweit voraus, einfach weil sie schon mehr praktische Erfahrungen gesammelt haben. Das gilt auch umgekehrt. Eine Bevölkerung die an solche Szenarien gewönt ist, geht weniger schnell auf die Straße. Wie schnell und einfach kann sich Russland bzw die VS einen Krieg finanzieren, wäre mal viel wichtiger zu beleuchten.

    1. Russland mag zwar technologisch aufgeholt haben, aber ohne staatliche Rüstungsprogramme und Aufträge sind die Rüstungsunternehmen (weltweit) nicht überlebensfähig.

      Ich frage mich, woher Sie Ihre Weisheiten nehmen. Die russischen Waffenexporte liegen in einer ähnlichen Größenordnung wie die der amis.

      Und das Bild, das Sie da zeichnen von wegen, die amis seien den Russen weit voraus in demokratie und Kapitalismus ist, mit Verlaub, einfach nur dämlich. Zum einen ersaufen die amis gerade in ihrem, oh so wunderbaren demokratisch kapitalistischen System; zum anderen unterstellen Sie einfach – dreist oder dumm? – dieses System sei das Beste und jeder inkl. Russland müsse da aufholen und möglichst so demokratisch kapitalistisch werden wie die amis.

      1. Was mich in diesem Zusammenhang interessieren würde, wie sehen die jungen Menschen in Russland das westlich kapitalistische und total degenerierte System. Ist der vertrottelte Konsum erstrebenswert oder erkennen sie wohin das führt? Vielleicht kann ein Insider diese Frage beantworten? Danke…

        1. Junge Menschen sind immer und überall etwas problematisch, weil sie naturgemäß für allerhand zu gewinnen sind aber noch wenig Lebenserfahrung haben. Natürlich ist die Situation in Russland angesichts einer im Großen und Ganzen gesunden Gesellschaft und eines (vergleichsweise) vernünftigen Schulsystems dimensional besser als hierzulande aber natürlich gibt es auch in Russland sehr viele Jugendliche, die westlicher Verführung erliegen und markenjeans und iphones erstreben.

      2. Export ist eine Sache, aber ohne staatliche Unterstützung, ganz gleich welcher Art, würde diese Sache bei vielen Rüstungsfirmen anders aussehen. Das fängt über Lobbyarbeit im Ausland an und hört bei Kreditvergabe im eigenen Land auf. Diese Industrie unterliegt Schwankungen stärker als z.B die Automobilindustrie, da der Kunde nicht aus der Privatwirtschaft kommt. Ich sehe das hier relativ zu anderen Wirtschaftsbereichen.
        Weder ersaufen die Amis in ihrem System noch sage ich das Russland in Punkte Demokratie und Kapitalismus, in Bezug auf den amerikanischen Weg, so wie sie das wohl verstanden haben, nachholbedarf hat. Es wäre dreist von ihnen, falls sie mir diese Dummheit unterstellen.
        Wirtschaftlich steht Amerika sehr viel besser da als der Rest der Welt, mit Ausnahme China da selbst hier verlässliche Daten mit vorsicht zu genießen sind. Schauen sie sich die Finanzströme an, wer momentan Dollar kauft und verkauft. Welches Land gegen welche Währung wettet und wohin das Kapital fließt. Welche Entscheidungen davon politisch motiviert sind und welche reine Wirtschaftsentscheidungen sind. Dann werden sie erkennen das momentan Amerika wesentlich besser aufgestellt ist als der Rest der Welt. Solange der Dollar die Weltleitwährung bleibt, liegt das Problem (mit dem Dollar) nicht bei Amerika.
        Ein Erzkapitalistisches Land formt die Gesellschaft dahingehend, das kapitalistische Maßnahmen eine andere Wirkung zeigen, als ein ehemals Erzkommunistisches Land.
        Der Punkt ist, sollte das Finanzsystem die Länder zu drastischeren Schritten verleiten, ist das Land im Vorteil, welche eine, bezüglich der Maßnahmen, eine größere Flexibilität aufweist.

          1. Persönlich wird es nur, wenn eine vermeintliche Diskussion schon mit Wörtern wie dumm, dreist oder dämlich untermalt werden müssen. Sie sollten es besser wissen. Das wir keinen Konsens finden ist normal, wenige interessieren sich für „Metadaten“ einer Gesellschaft unter dem Finanzwirtschaftlichen Aspekt. Dann muss ich eben warten bis jemand denn Sinn darin erkennt.

              1. @Russophilus- darum
                (und weil seit Neuestem sich unerklärlicherweise die Diskussion weitgehend von Neuen? „dominiert“ werden) sage ich es noch einmal+ mit der Bestimmtheit, in der ein (Wirtschafts)Veteran im Blasendruck mehr Gefühl hat als rel. frisch oder gar nicht „Glernte“ beim Lesen der „Ökonomen-“ studien:

                ->> Amiland hat – Daumen mal Pi und in aller Brutalität- etwa 1/3 des offiziellen BIPs i n Wirklichkeit, d.h. physisch, und da zähle ich die Rüstung und die „Giftmischer“ (von Pharma bis Monsanto) durchaus dazu.( Im Prinzip hätte ich auch da persönlich erlebte Beispiele von „Bullshit in – Bullshit out“, erspare mir aber das Tastensuchen)

                -Gut 1/3 war schon vor vielen Jahren rein fiktiv (Erinnere an den „Crashkurs“ , Kapitel 16)

                -1/3 bestimme ich als Produkt von sinnlosen Geschreibsel der Juristen/ Finanzer sowie der
                zu kumulierenden Fälschungen infolge der jährlichen Umrechnung von Nominalwerten in Realwerte durch die systemisch „schön“ gefärbten Inflationsraten.

                Also soll- von mir aus und in Gottes Namen – 1/3
                echt und physisch angreifbar sein- incl. F35 und Roundup Ready oder „Terminatorsamen“.

                Ich bringe nun schon zum 3 oder 4. Mal als Lernbeispiel :

                https://www.peakprosperity.com/crashcourse/deutsch/kapitel-16-unscharfe-zahlen

                Auszüge:…..“ Wie das im Einzelnen funktioniert, ist etwas kompliziert, verdient aber Ihre Aufmerksamkeit. Um es klar zu sagen: Die Tricks und Täuschungen die wir hier untersuchen, sind nicht von einer bestimmten Regierung oder politischen Partei eingeführt worden. Sie sind vielmehr häppchenweise während jeder Regierungsphase der vergangenen 40 Jahre entstanden.
                Unter Kennedy, der hohe Arbeitslosenraten als wenig imagefördernd empfand, wurde eine neue Klassifikation entwickelt, welche die sogenannten „entmutigten Arbeiter“ aus der Statistik entfernte und damit die Arbeitslosenrate senkte.

                Johnson schuf das sog. „zusammengefasste Budget“, dessen wir uns heute noch erfreuen. Überschüssige Einnahmen aus der Sozialversicherung werden dem ordentlichen Staatshaushalt zugeschlagen, und ausgegeben. Die Täuschung besteht darin, dass mittels dieser zweckentfremdeten Mittel ein geringeres strukturelles Defizit ausgewiesen werden kann.

                Richard Nixon vermachte uns die sogenannte „Kerninflation“, die Nahrungsmittel und Treibstoff aus der Inflationsberechnung herausnimmt. Das ist, wie Barry Ritholtz sagt, als wenn wir über Inflation ohne Inflation berichten würden.

                Und Bill Clinton war es, der uns den gegenwärtigen Morast an verworrener Statistik hinterlassen hat, der heute unsere offizielle Methode der Inflationsmessung ist.
                Von jeder Administration wurde eine neue Art der Messung und des Berichtens entwickelt, um die Dinge rosiger darzustellen, als sie sind.

                Wirtschaftliche Aktivität war höher, Inflation (viel) tiefer und es gab Arbeitsplätze zuhauf.

                Unglücklicherweise hat die geballte Wirkung dieser Datenmanipulationen dazu geführt, dass unsere Berechnungsgrundlagen nicht mehr viel mit der Wirklichkeit zu tun haben.
                ………………………
                . Theoretisch ist das BIP die Gesamtwertschöpfung im jeweiligen Jahr.
                Aber hier ist ein Beispiel, das zeigt, wie weit sich das BIP sich von der Wirklichkeit entfernt hat:

                Das für 2003 ausgewiesene BIP betrug $11 Billionen, was einen annehmen läßt, dass wirtschaftliche Prozesse mit einer Wertschöpfung von $11 Billion stattgefunden haben. Indessen geschah nichts dergleichen.
                Beginnen wir damit:

                Diese $11 Billionen beinhalten eine Zurechnung von $1.6 Billionen, obwohl hierbei keine Werte geschaffen wurden und auch keine realen Transaktionen stattfanden.
                Die größte dieser Zurechnungen war der „Wert“, den Eigentümer eines Hauses dadurch erhalten, dass sie sich keine Miete bezahlen müssen. Verstehen Sie das? Wenn Sie Ihr eigenes Haus ohne Belastung besitzen, dann rechnet der Staat jenen Betrag, von dem er annimmt, dass Sie ihn ansonsten als Miete hätten bezahlen müssen, um dort zu wohnen zum GDP hinzu.
                …………………….
                Die Hedonik wird also dazu verwendet, Preise höher oder tiefer erscheinen zu lassen, je nachdem, was vorteilhafter ist.
                Also, wie hoch war der zahlenmäßige Anteil der Hedonik am GDP in 2003? Es waren kolossale 2.3 Billionen fiktiver Dollars.

                Aufaddiert sind das $3.9 Billionen, oder satte 35% des offiziellen GDP, die NICHT auf sichtbaren oder fassbaren Transaktionen beruhen. Sie beruhen auf Schätzungen, Modellrechnungen und Zuordnungen, aber sie tauchen in keinem Bankkonto auf, weil nie Geld geflossen ist.
                ………………
                Als nächstes werden wir die Themen Inflation und Bruttoinlandsprodukt zusammenbringen. Das GDP, von dem Sie lesen, ist immer inflationsbereinigt, d.h.: Preisveränderungen sind schon herausgerechnet.

                Dieses wird das reale GDP genannt. Ist das noch nicht passiert, spricht man vom nominalen GDP.

                Das ist eine wichtige Sache, denn das GDP sollte die echte Leistung messen und nicht die Wirkung der Inflation.
                Wenn zum Beispiel, unsere ganze Wirtschaft aus der Produktion von Lava Lampen bestehen würde und wir pro Jahr 1 produzieren und im nächsten Jahr auch 1, würden wir unseren GDP-Zuwachs mit Null angeben, weil das Ergebnis identisch ist.

                Wenn wir diese Lavalampe aber im letzten Jahr für $100 verkauft haben und sie in diesem Jahr für $110 verkaufen können, würde sich versehentlich ein GDP-Wachstum von 10% ergeben, wenn wir unsere Preiserhöhung nicht herausrechnen würden.
                In diesem Beispiel hätte die reale Lavalampen-Wirtschaft einen Wert von $100 im Vergleich zu jenen $110 der nominalen Lavalampen-Wirtschaft.
                Aber das Einzige, das uns interessiert, ist die reale Wirtschaft, denn wir versuchen die eigentliche Produktion zu messen.

                Ah! Jetzt verstehen wir den zweiten wichtigen Grund, warum Washington DC es liebt, niedrige Inflationsraten zu ermitteln.

                Darum, weil das GDP real, also inflationsbereinigt angegeben wird. Im 3. Quartal 2007 wurde berichtet, dass das BIP der USA überraschender Weise stark / d.h. um 4.9% gewachsen sei.
                ……………………….(Auszüge Ende)

                Und weil John Williams es auf sich genommen hat, zur besseren Vergleichbarkeit, die Statistikanpassungen zumindest seit Clinton herauszurechnen, steht halt einer Arbeitslosenquote von gemeldeten ca 5% eine von > 20% gegenüber (ist ja ein zu vernachlässigender Unterschiede, fällt sozusagen unter „Messungenauigkeit“)

                > http://www.shadowstats.com/

                Auszug:
                Have you ever wondered why the CPI, GDP and employment numbers run counter to your personal and business experiences? The problem lies in biased and often-manipulated government reporting.
                Primers on Government Economic Reports What you’ve suspected but were afraid to ask. The story behind unemployment, the Federal Deficit, CPI, GDP. (Auszugende)

                bzw . im Konkreten:

                http://www.shadowstats.com/alternate_data/unemployment-charts

                So gesehen, ist auch fast ausnahmslos das reale BIP (=GDP) von Amiland seit 2000 nur mehr geschrumpft, anstatt wie gemeldet gewachsen- wobei eine Wachstumsrate auch davor zunehmend weiter von der Wirklichkeit abweicht und der systemischen Schönfärberei geschuldet ist!

                http://www.shadowstats.com/alternate_data/gross-domestic-product-charts

                Daher stehe ich auch nahe davor, bei den nächsten Schwärmereien von der dynamisch(wachsenden) US-Wirtschaft einen „Bluatrausch“ zu bekommen und mit dem Ochsenzipf in den Bildschirm zu springen

                Mfg
                Vom Bergvolk
                PS.: worüber bin ich erst unlängst gestolpert?-> Haben sich in den letzten Jahren nicht nur die US-Schulden um 10 Billionen (trillions) erhöht sondern auch die Unternehmensschulden um etwa den gleichen Betrag.
                Von deren 10 Billionen sind allein 4 Billionen in Aktienrückkäufe geflossen. Na, wie da wieder die „ Produktinnovationen/ –Investitionen“ (in eine bessere Zukunft) die Börsenkurse hochreißen!

                1. @ Ausnahmsweise

                  Vielen Dank für den Beitrag. Ich bin weit weg von einem Wirtschaftsexperten. Dass gezaubert wird, sollte wohl jedem logisch und objektiv betrachtenden Menschen klar sein. Es muß jedem offensichtlich sein, dass bei uns eine „überschäumende Warenproduktion“ oder eine Art Wirtschaftsboom/-dynamik schlicht nicht vorhanden ist, während gleichzeitig die Zahlen immer „schöner“ werden (irgendwie pervers; jedoch auch für einen Laien offensichtlich pervers und daher offensichtlichst manipuliert); aber MIR geht es ja – halbwegs – gut, so wie es gerade läuft – drauf gesch…).

                  WIE die Sache im Detail funktionieren, weiß (von den og. Objektiven) nur ein Bruchteil. Daher sind Kommentare, die diese Vorgänge mit relativ einfachen Worten erklären, von sehr hohem Wert. Vor allem, wenn man mit jenen, die aus dem einen oder anderen Grund (wie Verdrängung, absichtliches Ignorieren oder gar Verleugnen etc.) drauf sch…, diskutiert.

        1. „Wirtschaftlich steht Amerika sehr viel besser da als der Rest der Welt,“

          1.) Welches Amerika?
          Nord- Mittel- oder Süd, oder gar der ganze Doppelkontinent?
          Wer für ein Land (USA) den Begriff eines ganzen Kontinents nimmt hat auch entsprechende undifferenzierte Denkstrukturen.

          2.) Die USA ist industriell entkernt, kein Vergleich mit der EU (immer noch), Rußland oder China.

          Die Infrastruktur der USA ist in größten Teil komplett marode – kein Vergleich mit (siehe oben)

          Die finanzielle Basis der USA steht auf der Leitwährung Dollar und basiert damit auf der Ausbeutung der Welt. Wenn der Dollar als Leitwährung nur ansatzweise gefährdet wird fällt die finanzielle Basis der USA. Vergleich – siehe oben

          Auf ähnlichem Niveau ist im übrigen der Rest ihres Posts.

      3. @Russophilus

        danke für die kleine Hilfe, brauche ich doch dadurch für Phli keine Zeit mehr opfern.

        Wo ich allerdings ein Problem sehe:

        „Die russischen Waffenexporte liegen in einer ähnlichen Größenordnung wie die der amis.“

        Also das Problem sehe ich wie folgt: Generell sollten überhaupt keine Waffen exportiert werden. Die Rüstungsbetriebe sollten ausschließlich staatlich sein. Der Staat finanziert die Betriebe, die Löhne und die Forschung.
        Die Waffen dienen ausschließlich der Verteidigung des Staates. (Wenn er es wert ist verteidigt zu werden. Das liegt am Staat selbst und wie er seine Bürger versorgt)
        Der Haken daran ist folgender: Was ist mit der Überlassung von Waffen an die Verbündeten, die heutzutage ja fast alle Staaten haben und brauchen? Vielleicht zum Selbstkostenpreis? Ich finde, dass es ausgeschlossen sein muss mit Waffen, und damit mit Kriegen Geld zu verdienen.

        1. Das ist eine denkbare aber eine rein politische Perspektive. Und: Die Dinge sind komplexer. Beispiel: Die überwältigende Mehrheit der Staaten ist gar nicht in der Lage, die meisten modernen Waffen und Systeme zu entwickeln und herzustellen. Generell keine Waffen zu exportieren würde dazu führen, all diese Staaten der Willkür z.B. der amis und anderer Krimineller und terroristen auszusetzen.

    2. Sehr geehrte/r PHIL, so so sie sind der Meinung, das der Kopf von dat ganze, die City of London, würde in der Zweiten Reihe spielen ????
      Da würden sie aber bei den Akteuren dort, ein nachsichtiges Lächeln sehen. Denn so lange genug, von ihren Arbeitsdrohnen / WIR, noch daran Glauben, ist ihre Herrschaft, über UNS, nicht Gefährdet.

      1. @F.Klinkenberg:
        Freiwillig natürlich niemals. Das ist ein langfristiges Geostrategisches Szenario, welches das Herzland als Mittelpunkt sieht und von dort in konzentrischen Halbkreisen die Welt in Wirtschaftszonen aufteilt. Großbritanien gehört im Gegensatz zu Mitteleuropa, schon nicht mehr zur ersten Reihe. Alles unter der Prämisse das das Herzland und Eurasien zur beherrschenden Macht aufsteigt. Später habe ich mehr Zeit, dann liefere ich noch ein Link hinterher mit Bild inklusive.

    3. ….Sie meinen dass aber nicht im Ernst…… sonnst muss ich es als eine Lachnummer, eines Propagandisten der verreckenden vsa verbuchen……????

      Gruß Yorck, Fränzelsmühle

  25. Entschuldigung, nachfolgendes paßt sicher besser zu Glasjew, aber da ist seit Tagen leider keine Bewegung. Und einige Gedanken passen sicher auch hierher.

    Bis jetzt hat mich RF leider (noch) nicht überzeugt, daß es einen anderen (besseren) als den VS-kapitalistischen Weg geht, was die Wirtschaft und Finanzen betrifft. Ursache dessen sehe ich darin, daß sich RF nicht ernsthaft vom Dollar(system) lösen will oder kann. Bisherige Fragmente sind da eher bescheiden.
    Für entscheidend – an dieser Stelle schon bekundet – halte ich hier das (bisherige) Festhalten an der Rothschild-Zentralbank und damit der weiteren Unterwerfung unter die von den Amis kontrollierte und bestimmende Geldpolitik und damit weitgehend auf die Wirtschaft in RF. Solange die RF dieses System in ihrem Land nicht zerschlägt, ist Rußland stark gefährdet. Was nutzt eine überzeugende Armee, Demokratie, Liebe zum Vaterland etc. wenn andererseits nicht genügend Geld für die Wirtschaft da ist? Und das scheint leider die heutige Tatsache zu sein.
    Es ist müßig darüber zu streiten, wer einen konventionellen oder atomaren Krieg gewinnt, jedoch die finanzielle/ wirtschaftliche Auseinandersetzung kann Rußland mMn so wie es derzeit „wirkt“ kaum gewinnen trotz menschlicher Überlegenheit.

    Wen die verheerende Wirkungsweise der russischen Rothschildzentralbank auf das Land interessiert hier ein aufklärender Link:

    https://www.youtube.com/watch?v=BKYT2VsIBVQ&feature=youtu.be&t=4m42s

  26. @Phil
    wie kann man denn so dreist…..sie sollten sich etwas zurücknehmen und ihre weltbewegenden Weisheiten insbesondere was die R.industrie betrifft, fast schon lächerlich,
    für sich behalten.
    Mit ihnen auf diesem Niveau zu diskutieren ist vergebliche Liebesmüh….
    Auch wenn sie sich jetzt auf den Schlips getreten fühlen sollten…

    1. @Russophilus
      Danke für die Antwort, ich hoffe für die Russen, dass sie sich nicht mehr als notwendig unserem System annähern.

      Die Abhängigkeit von der Rothschildbank macht mir auch Sorgen, mit dieser wird es keinen anhaltenden Erfolg gegen das System der Ziocons geben.

      1. Leute, ich schrieb schon vor langem, dass die Zentralbank die *letzte* Festung ist, die gestürmt werden wird. Vorher muss(te) noch so einiges andere erledigt werden. Die Nationalgarde z.B. ist ein wichtiger Puzzlestein aber auch die Veränderungen in den usppa sind hilfreich.

        Man bedenke, dass reichlich Kriege unter allerhand Vorwänden (in mehreren Schichten sogar) geführt wurden … und jedesmal gab es anschließend eine freie Nationalbank weniger und eine rothschild „National“-Bank mehr …

        Aber Russland ist auf einem sehr guten Weg und erfreulich erfolgreich.

    2. @RB
      Ja fühle mich auf dem Schlips getreten, da sie nicht der Dorfpolizist hier sind. Sie unterstellen mir dennoch, dass ich weltbewegende Weisheiten in den Raum stelle, was ich nicht getan habe und und zu guter letzt sind sie noch nicht mal an einer konstruktiven Diskussion interessiert. Ich habe meine Sicht der Dinge hinreichend erklärt. Und auf welches Niveau spielen sie an….fassen sie sich lieber mal an die eigene Nase und nehmen sie stellung zu meinem Beitrag. Dann wüsste ich wenigstens, welcher Niveauunterschied zwischen uns herrscht.

      1. @PHIL
        Die Reden über die Wirtschaft kann irgendwie keiner mehr hören. Sie klingen verlogen und falsch. Das soll aber kein Vorwurf sein, weil ein Betriebswirtschaftler oder Volkswirt lernt halt an den Uni´s diese Dinge (und glaubt sie halt auch als richtig).

        Vielleicht mögen Sie, @PHIL, sich mal mit dem Parteiprogramm der „Deutschen Mitte“ befassen, und was diese Partei zu wirtschaftlichen Themen meint.

        Oder mit (bitte auch guugeln)…
        … dem Buch „Die humane Marktwirtschaft“ (Haisenko, von Brunn).

        Oder mit dem neueren Buch von Wagenknecht.

        ~~~~~~~~

        Also, es gibt durchaus andere Denkansätze, wie *was Neues*, geschaffen bzw. kombiniert werden kann.

        Und zwar mit dem Ziel, dass der MENSCH und sein Wohlergehen *wieder* im Mittelpunkt stehen.

        1. @tuctuc
          Das soll keine Grundsatzdiskussion zum Thema Wirtschaft werden. Ich kenne die Lehre an der Uni und die Realität.
          Dennoch muss man, auch wenn vielen verhasst weil verlogen und falsch, aus den vergangenen Ereignissen lernen. Wie will man effizient und effektiv agieren, wenn man durch das Rothschildsystem geknebelt ist. Mich interessiert eben das gesamte Bild und wie Russsland momentan in diesem Bereich dasteht. Die Welt verändert sich und der Finanzsektor auch.
          Ich lege allen Wirtschaftsinteressierten den Blog ‚Armstrong Economics‘ an Herzen. Man muss aber lange mitlesen um die Zusammenhänge zu verstehen. Zu seiner Person gibt es auch einen Doku falls jemand an seiner Expertise und Integrität zweifelt.

          Danke für den Link, bin immer für neuen Input zu haben.

      2. @Phil
        [quote]England …nur noch Akteur der zweiten Reihe, aber in der westlichen Eurasischen Periherie ein wichtiger – und stets unabhängig gebliebener – Akteur.[/quote]
        England ist im großen und ganzen seit dem 2.WK nicht unabhängig, sondern in starkem Maße von den USA abhängig und erfüllt bestmöglich seine von Washington vorgegebene Rolle. Das hat verschiedenste Ursachen, unter anderem auch die, dass seine Vormacht auf den Meeren ebenso schwand wie sein Commonwealth zerfiel, England ohne US- und kanadische Hilfe Hitler unterlegen gewesen wäre und für seine führenden Wirtschafts- und Finanzunternehmen künftig nur gemeinsam mit US-Konzernen große Gewinne erzielbar waren. Dafür überließ man den Amerikanern auch gerne fortschrittlichste Forschungs- und Konstruktionsergebnisse, ohne die diese nicht so schnell diese Menge an Spitzenleistungen hätten produzieren können (z.B. Atomforschung, Wittles Turbo-Triebwerk, Steuerung im Überschallflug, Computertheorie und -praxis uvm.).

        [quote]Außerdem spielt der Armee vergleich keine Rolle mehr wenn vorher die Wirtschaft kollabiert.[/quote]
        Momentan sieht es aber so aus, dass die russische Wirtschaft die Talsohle durchschritten hat und sich langsam, aber stetig erholt. Kennziffern kann man hier nachlesen
        https://deutsch.rt.com/wirtschaft/44656-putin-russische-wirtschaft-kehrt-auf/
        und hier
        https://deutsch.rt.com/russland/44640-jahrespressekonferenz-russland-putin/
        und hier ebenso
        https://de.sputniknews.com/wirtschaft/20160414309204429-putin-wirtschaftsunion-einheitliche-waehrung/
        Das ist die gewiss nicht unproblematische wirtschaftliche Basis, die sich von der im Kapitalismus üblichen und in Rußland besonders schlimmen Krise der 90er Jahre immerhin so weit entwickelte, dass die mittlere Lebenserwartung wieder bei 71 Jahren liegt (lt.Putin). Obwohl Rußland bezüglich Rohstoffen, Energie und -trägern sowie menschlicher Recourcen völlig autark ist, macht sich natürlich auch das Abschneiden (oder zumindest der Versuch dessen) von der internationalen Arbeitsteilung und dem internationalen Finanzsystem nachteilig bemerkbar. Ist das die Schuld der Russen? Das bremst gewaltig die Entwicklung, ebenso wie die immer noch anzutreffende Korruption.
        https://de.sputniknews.com/panorama/20160429309563154-wostotschny-hafturteil-chef-baufirma/
        Das wird trotz aller Regierungs-Bemühungen auch noch lange ein Problem bleiben. Denn bei der Umsetzung von Regierungsvorgaben heißt es leider oft noch: „Moskau ist weit (weg)!“ Erschießen wie unter Stalin geht nicht mehr, weil ja Demokratie und Rechtsstaatlichkeit herrschen (sollen). Also muß sich erst eine solche Einstellung überall durchsetzen. Und das funktioniert um so besser, je besser es den Menschen geht, je besser ihre Lebenslage ist. Und natürlich auch, je mehr Kapital für Investitionen eingesetzt werden kann und nicht von Oligarchen ins Ausland verbracht wird, sondern von außen hereinkommt. Zentrale Wirtschaftsleitung und -planung wie zu Zeiten der UdSSR wird anscheinend abgelehnt und soll vorwiegend dem Markt oder regionalen Konzeptionen überlassen werden. Ob’s gelingt, wird man sehen – aber so viel Chaos und Ausplünderung wie in den 90ern gibt’s nicht mehr.
        Dass die staatliche Rüstungs- und Raumfahrtindustrie besser funktioniert, verwundert nicht, weil Kontrolle einfacher möglich ist. Ob was bzw. was davon an HighTec und Organisation auf den zivilen Bereich übertragbar ist, werden wir in einigen Jahren sehen.
        Einige erfolgreich produzierende, modern organisierte und ausgerüstete Landwirtschaftsbetriebe unterscheiden sich inzwischen deutlich von früheren Kolchosen und Sowchosen. Die jedoch bestimmten damals das gesamte Leben in den Dörfern. Und heute?
        Wir Deutschen meinen oft besserwisserisch, ohne die besondere Lage anderer zu berücksichtigen, Urteile, Ratschläge und Forderungen verkünden zu müssen. Der Gipfel sind dann Sanktionen, wenn es nicht nach unserem (?) Willen geht!
        [quote]Zwar haben Demokratie und Kapitalismus in Russland einzug erhalten, aber was diese „Fähigkeiten“ angeht, sind die VS Russland Meilenweit voraus, einfach weil sie schon mehr praktische Erfahrungen gesammelt haben.[/quote]
        Ähm ja, das war Ironie, oder?! Wir diskutieren hier doch gerade darüber, WIE sich die Amis (und mit ihnen die Deutschen und die Engländer und die gesamte NATO) unermüdlich bemühen, anderen ihr Demokratieverständnis beizubringen. Das hat man Anfang bis Ende der 90er in Rußland notgedrungen akzeptiert. Heute lehnt die überwiegende Mehrzahl der Bevölkerung eingedenk gemachter Erfahrungen diese „Vorbilder“ ab (Levada-Zentrum). Die haben andere, ihre eigenen Vorstellungen.

  27. @ PHIL

    >> Wie schnell und einfach kann sich Russland bzw die VS einen Krieg finanzieren, wäre mal viel wichtiger zu beleuchten.

    Wozu ? Es geht nicht um die Anzahl der Dollarscheine sonst um die Effizienz.
    Zwei mal konnten Sie die Antwort bereits selbst hören und sehen.
    1. Krim: in zwei Tagen von ami’s Flotte geschützt (Sondereinheiten + Bastion + ein altes Su-24), Null Opfer, der Gegner zu 70% übergelaufen

    2. Syrien.
    Blitzschnelle verdeckte Positionierung, Kräfte: ein Regiment der WKS. Ergebnis: von 14% übrig gebliebener Landfläche unter Regierung zu ca. 40% Regionen befreit. Bis jetzt ca. 25 Tote, inkl. zwei Krankenschwester und 6 humanitäre Hilfskräfte.
    Dagegen: Heilige Koalition von 67 Ländern. 2014-2016 ca. 30.000 Fluge mit Nulleffizienz, unzählige zivile Opfer. Vergrößerung des vom IS besetzten Territorium um das Vierfache.
    Kräfte: ca. 7 Tsd. Nato Soldaten.
    Verluste aktuell alleine bei Mosul: über 100 tote und verwundete Amerikaner, ca. 5.000 teuer ausgebildeten irakische Eliteeinheiten.

    Kosten ? Russland: ca. 500 Mio $ 2014-2015, minus Ersparnis durch Entsorgung von veralteten Bombenarten

    die vsa: unbekannt, sehr grob geschätzt im zweistelligen Milliardenbereich. Mindestens.

    1. Wenn die den zweistelligen Milliardenbereich in den BIP einrechnen, ist das für die Amis, VWL technisch, ein besseres Geschäft.

  28. Nach dem Überfliegen der Kommentare …
    Mein Erlebnis im Wirtschaftskrieg der Westmächte gegen Russland: Nachdem im Februar 2016 der Rubel auf 1 : 90 gebombt worden war, entschloss ich mich, nicht zu letzt um Beistand zu leisten, Rubel zu kaufen. Heute, zehn Monate später, steht der Rubel trotz fortdauernder Sanktionen bei 1 : 63. Ich verdanke der russischen Wirtschaftsführung 27% auf der Habenseite meines Kontos. Auf wessen Konto ist wohl die Sollseite angewachsen?
    Vielen Dank besonders an Th. R. ,dessen Übersetzungen mir große Anregung sind und an den Moderator, dessen sachliche Professionalität immer augenfälliger wird.

  29. Interessante Diskussion.

    Zur Problematik Nato-RF:

    Was ist denn die Nato?Ein Konglomerat verschiedenster Heere, lediglich mit teilweise übereinstimmender Munition, teilweise übereinstimmender Kommunikation.
    Sie dient doch real nur dazu, den Amis bestimmte Lasten personeller und finanzieller Art etwas zu erleichtern……und dies noch unausgesprochen widerwillig.
    Da läuft nichts, aber auch gar nichts mit „Krieg“ gegen Russland. Dagegen stehen die immer noch vorhandenen nationalen Interessen. Die sind nun einfach so,Propaganda hin oder her,daß kein einziges europäisches Volk (nicht mal die Ukrainer!) einen wirklichen Krieg mit Russland mitmachen will und wird! Aus Bequemlichkeit oder Nachlässigkeit,Gleichgültigkeit lassen sich die Länder mit der russophoben Hetze übergiessen………..und selbst das funktioniert doch nur eingeschränkt, weil viele der Menschen sich inzwischen ihr eigenes, zutreffenderes Bild der Situation gemacht haben!
    Niemand, von den idiotischen verblendeten Teilen einer selbsternannten „Elite“ mal abgesehen, will und wird gegen die RF in den Krieg ziehen – da können die „Neocons“ dafür noch so trommeln; das ist alles reines Imponiergehabe ohne realistischen Hintergrund.
    In Europa haben die Menschen ganz andere Probleme; die in Hülle und Fülle. Deren Politik kann die nicht lösen, aber erwartet, daß die Leute für dieselben Politiker ihr Leben riskieren oder geben?
    Das machen die Menschen für eine Idee, eine Ideologie, einen Glauben, eine Liebe zum Vaterland……..aber dafür, daß Deutschland noch mehr „Flüchtlinge“ aufnehmen kann? Das ist lächerlich!
    Brutal geschrieben haben wir in D NICHTS, wofür es sich zu kämpfen lohnen würde. Das gilt für andere Länder ebenso. Sollen die Griechen mit der Nato Richtung Moskau marschieren? Wofür? Für noch mehr Steuern,weniger Renten oder als Lösung der Jugendarbeitslosigkeit?

    Weiter oben wurde die wirtschaftliche Produktion, genauer die wesentlich höhere des „Westens“ gegenüber der RF angesprochen; theoretisch stimmt das, aber praktisch?
    Beispielsweise baut Airbus die Fliegerteile diversifiziert in mehreren Ländern und montiert das in F zusammen- wie leicht ist das zu stören?Wie leicht (für Russland) wäre Energie/Kommunikation zu stören, mit gravierenden Folgen – das trifft die Menschen unmittelbar und würde ruckzuck Unruhen hervorrufen, verstärkt durch die unzähligen mitgefütterten Zuwanderer.
    Da bleibt mangels Lager nicht viel Kapazität für die Produktion übrig.

    Fazit:
    Wir sind in Europa noch nicht mal im weitesten Sinne „kriegsbereit“ oder auch nur halbwegs fähig dazu!
    Ganz im Gegenteil sollte sich unsere Wirtschaft Richtung OSTEN orientieren! Dort gibts einen riesigen Markt, der uns jahrelang hohe Beschäftigung bietet………..und das auch noch richtig bezahlen kann, nämlich nicht nur mit seiner Druckerpresse!

  30. @ Roland K. :

    Der Gedankengang (bzw. der gesamte Kommentar) gefällt mir sehr.

    Insbesondere der Part, in dem die Wirtschaft sich lieber nach Osten öffnen soll.

    Genau das kann aber ein Punkt sein, der das bisherige System auch komplett zusammenfallen läßt und das auf mehreren Ebenen.

    Zum Einen ist es dann vorbei mit dem Export auf Kredit, der nie gezahlt wird, aber für den wir den schwachen Euro brauchen.

    Dabei wird tatsächlich mit Rohstoffen aus D gar nichts oder nur sehr wenig produziert, so daß es eine Mär ist, der schwache Euro helfe dem Export. Er hilft nur Kapital aus D abzuziehen und D zu schwächen.

    Wenn kein Kapital per Epxort su D abgezogen wird und D die Zahlungen asu RU erhält, würde D wirtschaftlich schnell besser da stehen und auch die Bewohner D´s könnten (endlich mal) anfangen Fragen zu stellen : „Was geschieht mit dem Exportüberschuß ?“ wäre ein guter Anfang.

    Daß sich mit dem schwachen Euro aber die meisten Dinge des Lebens verteuern, da das Ursprungserzeugnis importiert und in USD bezahlt wird, sehen nur wenige.

    Auch werden dis VSA nicht zulaßen, daß sich D und weitere Euro-Staaten gen Osten öffnen, weil das befürchtete starke Bündnis D-RU und vlt sogar noch mit FR in Verlängerung das ist, was die VSA schon immer fürchteten und fürchten.

    Die von den USA geforderten und der EU aufgestellten Sanktionen gegen RU sorgen auch nur dafür, daß Europa Marktanteile in RU verliert, da die Amerikaner weiterhin Geschäfte mit RU machen.

    Also wie so häufig : Im Westen nichts neues. Mit dem Zeigefinger winken, aber selber genau das nachen, was man anderen vorhält (genau das gleiche bei Wirtschafts-Spionage bzw. den gesamten „bunten Revolutionen“

    Hoffentlich sehen das mal langsam mehr Menschen in Duetschland und Europa…

    1. „Auch werden dis VSA nicht zulaßen, daß sich D gen Osten öffnet“

      Wenn also die öffnung gen Osten wirtschaftlich einen Aufschwung bringt, weshalb sollten die VSA das nicht wollen? Schließlich kann damit noch höherer Tribut an die VSA bezahlt werden.
      Tatsächlich will man keinen Technologie Transfer, gen RF, das ist alles. Dies hatte Putin in einem Interview ich glaube 2001, mit Anne Will bemängelt. In etwa so „die Europäer wollen Vorzugspreise für Rohstoffe aber keinen technologie Transfer, das sei ein schlechtes Geschäft für die RF“ so Putin zu Anne Will.
      Die Öffnung gen Osten ist doch längst vollzogen. Natürlich weitgehend unter Ausklammerung der RF, aber direkt gen China. also noch östlicher.
      Stellt sich die Frage, in wie weit beliefert Chna die RF mit technologie? Westlicher Technologie?

  31. Geschätzter Dorfpolizist Russophilus,
    Ein gewisser „Akula“ behauptet , Zitat….
    „Die meisten Russen vetreten auch meine Meinung.“
    Auf meine Frage hin, ob er das in Zahlen fassen kann kam als Antwort, Zitat
    Naja, wenn wir die gorbatschowschen Liberalen rausnehmen, dann komme ich auf ca. 97% – 98%.
    Ich widerlege jetzt die Antwort Akulas anhand von Tatsachen……
    A, sind russen die gorbatschow liberal sind, keine russen mehr?
    B, unmöglich das der Nick Akula 97% der „Russen“ zu seiner Meinung befragt haben konnte.
    Für mich ist also die Frage von sw keine Rhetorische, sondern legitim. Legitim deshalb weil Akula diese Behauptung, 97% seien seiner Meinung, veröffentlichte.

    Aber es stellt sich für mich eine ganz andere Frage, (auch auf die Gefahr hin, gesperrt zu werden, würde als leser weiterhin treu bleiben). Diese mit der Bitte um eine ehrliche Antwort.
    Wieviele bezahlte Propagandaschreiber, von denen sie kenntnis haben, befinden sich im Kommentarstrang?
    Diese Frage ist meiner Meinung nach berechtigt, weil, z. B. die rhetorische Wandlung eines Stefan Widmers oder einer Frau Langenberg usw. für mich sehr ungewöhnlich sind.
    Ein ins Dorf geflatterter ungestümer „Akula“ zwingt förmlich die Frage nach Propaganda auf.,

    1. Erst zu Akula: Dieses Hin- und Her geht mir eh auf den Zeiger und es ist weitgehend sinnlos. Aber solange dabei nicht gegen die Regeln verstoßen wird, schreite ich als Moderator nicht ein.

      Bei den beiden Genannten sehe ich keine Propagandaschreiber; eine davon macht im übrigen schon seit einiger Zeit eine längere Pause (so jedenfalls habe ich sie seinerzeit verstanden).

      Ansonsten zur Frage eventueller Propagandaschreiber: Das ist mir schnurz. Wenn irgendwas als Propaganda erkennbar wird oder unsinnig ist, kommt hier eh eine Reaktion; wir haben hier ja nicht die üblichen willenlosen „Lesetierchen“ sondern mehr oder weniger gestandene Dörfler, die Propaganda sicher nicht klaglos schlucken und die auch gut gerüstet sind mit Kenntnissen und Argumenten.

      Nur, schauen Sie, das ist hier ja nicht die Pressestelle oder eine dikatura-Stasi. Solange Meinungsäusserungen im Rahmen der Regeln sind und nicht allzu absurd, werden sie freigeschaltet. Das ist nunmal so bei Diskussionen und ausserdem gibt es viele, die gerade in der Vielfalt und an Widersprüchen verstehen und/oder lernen.

      Die Paranoia bezüglich nonkonformer Ansichten überlasse ich der diktatura. Auch weil wir, anders als die, geistig, argumentativ und sozial auf einem gesunden Fundament stehen. So ein paar Propagandaversuche können uns recht wenig anhaben; da bin ich locker und gelassen.

      1. Hallo Russophilus,zuerst vielen herzlichen Dank für die
        Verlinkung meines Beitrages.Und,egal was einer schreibt,
        dann muss man das Ass zum Ärmel rausholen und dann gibt es Ruhe.Lese gerade Brecht,er schreibt.
        Wer die Wahrheit nicht weiss,der ist nur ein Dummkopf.
        Aber wer sie weiss und sie eine Lüge nennt,ist ein Verbrecher.

      2. Habe ich das richtig verstanden, dass Politicus und BRD´ler
        ein und derselbe sind?

        ——————
        Ja. Er wurde ermahnt, unter *einem* Namen zu schreiben – Russophilus

        1. Politicus,

          wie ich sie mir vorstelle: Gebildet, leicht indoktriniert ohne es zu bemerken, gut situiert, vielleicht Architekt oder Berater…a.D. und das wesentliche scheint zu sein, das sie sich nicht vorstellen können, das Menschen Handlungen begehen ohne offensichtliche Aussicht auf Belohnung (oder eben Profit).
          Das ist schade.

          1. Da es Herr Politicus selbst erwähnt hat (und ich direkt eine Eingebung hatte) – „Negan“ (walking dead) als Nick würde zu ihm bestimmt irgendwie passen. – Kleiner Scherz. 🙂

    2. @ BRD`ler

      „“ Geschätzter Dorfpolizist Russophilus,
      Ein gewisser „Akula“ behauptet , Zitat….
      „Die meisten Russen vetreten auch meine Meinung.“
      Auf meine Frage hin, ob er das in Zahlen fassen kann kam als Antwort, Zitat
      Naja, wenn wir die gorbatschowschen Liberalen rausnehmen, dann komme ich auf ca. 97% – 98%. „“

      In meinem Kommentar, den ich am 8. Januar 2017 um 22:35 an @sw geschrieben habe, gibt es ein paar Antworte auch für Dich, weil eigentlich wir beide, Du und ich, diesen Streit begonnen haben.
      PS. Wenn Du irgendwelche Ergänzungen, zu meiner Behauptung, von mir haben möchtest, bin stets zu Dienst.

      „“ Ich widerlege jetzt die Antwort Akulas anhand von Tatsachen……
      A, sind russen die gorbatschow liberal sind, keine russen mehr? „“

      Zu „A“: Natürlichen sind Russen, die Gorbatschow liberal sind, auch Russen (übrigens, viele russische Liberalen schämen sich Russen zu sein), aber es sind zu wenige und haben keinen Einfluß aufs Wetter.
      PS. Komischerweise viele russische Liberale vertreten auch die Meinung, daß der sowjetische Soldat für seine Liebsten gekämpft hat und nicht für Stalin und komm. Partei.
      Schon allein, weil sie (die Liberalen) erbitterte Antistalinisten sind.

      „“ B, unmöglich das der Nick Akula 97% der „Russen“ zu seiner Meinung befragt haben konnte. „“

      Warum es nicht nötig ist 97% der Russen zu befragen habe ich im oben genannten Kommentar (am 8. Januar 2017 um 22:35) teilweise beschrieben.
      Wenn Du dazu noch Fragen hast oder Ergänzungen brauchst, stehe ich Dir jede Zeit zur Verfügung.

      „“ Legitim deshalb weil Akula diese Behauptung, 97% seien seiner Meinung, veröffentlichte. „“

      Ich beziehe mein Wissen über verschiedene Dinge aus Russland und/oder Sowjetunion nicht nur aus gleichen Quellen (nämlich Internet, Fernsehen, etc.) wie Ihr alle hier, sondern aus persönlicher Erfahrung und aus Erfahrungen vieler Menschen, die ich kenne oder (dort in Russland) gekannt habe.
      Wie Du schon, denke ich, mitbekommen hast, komme ich ursprünglich aus der Sowjetunion (bin dort in einer deutschen Gemeinde aufgewachsen).
      Dort hatte ich das Glück gehabt sehr, sehr viele Kriegsveteranen (des 2. WK) kennengelernt zu haben und zu befragen (weil ich mich für die Geschichte/Historie seit meiner Kindheit interessiert habe).
      Ihre Erzählungen über den Vaterländischen Krieg waren eine nützliche Ergänzung für alle Geschichtsbücher von Historikern, die ich über den 2. WK gelesen habe.
      Da ich aus einer, sogenannten, Stadt der Deportierten (zuhause sagten wir Verschleppten) kam, hatte ich in meinem Bekanntenkeis sehr viele Kasachen, Tschetschenen, Armenier, Tataren, Russen sowieso, Litauer, etc. etc. etc. gehabt, und könnte Euch sehr viel ezählen über alle diese Völker und ich könnte auch Euch vieles berichten, was Euch interessieren würde, aus persönlichen Ezählungen all dieser Menschen.
      Diese Leute haben was erlebt, manche Schicksale übertrafen einiges.
      Habe auch mehrere Afghanistanveteranen gekannt, ihre Geschichten waren auch sehr wichtig für mein Allgemeinwissen darüber.
      Also, habe persönlich viel gesehen und erlebt und habe mehrere außergewöhnliche Menschen und Völker kennengelernt und werde, wenn Ihr wollt, Euch auch davon erzählen.
      Auf jedenfall, ich habe keinen Grund Euch zu belügen.
      Werde alles „beichten“, was ich weiß !

      @ Russophilus

      „“ Erst zu Akula: Dieses Hin- und Her geht mir eh auf den Zeiger und es ist weitgehend sinnlos. „“

      Wenn ich aus irgendeinem Grund in Ihr Konzept und Blog nicht passe, dann sagen Sie es mir einfach bescheid, ich werde sofort verschwinden.
      Ich will mich in keinem Fall hier aufzwingen, ist nicht meine Art.
      Bin nicht nachtragend 🙂

      1. Nein, es geht nicht um Sie sondern um das, was Sie oben als (euren) Streit beschreiben. Und meine Anmerkung bezog sich auf *beide*.

        Es sollte um die Sache gehen und nicht um „ich habe Recht!“ und schon gar nicht um „der da hat nicht recht!“.

      2. Diese Diskussionen sind müßig denn Ausgang sind IMMER krasse Verallgemeinerungen und seltsame Wahrnehmungen.

        Das es krasse Verallgemeinerungen sind zeigt alleine die Behauptung das „die Russen“ sich gegen Hitler stellten. Was ist mit den über 1 Mill Russen (Russen nicht irgendwelche Sowjetvölker dann sind es noch sehr viel mehr) welche auf deutscher Seite gegen Stalin kämpften? Was mit den vielen unteren / mittleren / hohen und höheren Offiziere welche sich gegen Stalin und auf die deutsche Seite stellten. Fakt ist hier auch das dieses Thema in der Sowjetära mindestens negiert wurde und nach einer kurzen Tauphase mauern russische Archive auch jetzt wieder. Besonders zu diesem Thema. Dies ist im übrigen gar kein Vorwurf an die russische Regierung sondern hat seine deutliche Ursache in der Haltung westlicher Staaten (besonders der USA). Warum sollte sich eine Gesellschaft eines wunden Punktes annehmen wenn bekannt ist das dies nur wieder gegen sie selbst instrumentalisiert wird.

        seltsame Wahrnehmung – Wie schon gesagt. Laut Akula wußten „die Russen“ schon bei Kriegsbeginn über die Planungen Hitlers Bescheid. Wie das geschehen konnte kann er natürlich nicht mitteilen denn der deutsche Angriffskrieg lief ja unter dem Motto „Befreiung von Stalin“. Die wahren Ziele zeigten sich -nachweislich- erst mit der Zeit.

        Natürlich wird Akula davon reden das dies alles nicht wahr ist das und die deutsche Akten gefälscht (oder geändert) sind.

        Fakt ist in jedem Fall das Verallgemeinerungen und Wahrnehmungsstörungen nicht dienlich sind ein realistisches Bild der Vergangenheit und Gegenwart zu zeichnen.

        Es wurde auch behauptet das es möglich ist über das Lesen zb in Foren ein Stimmungsbild zu erhalten. Ich denke nicht da a.) viele Leute gar nicht im Internet schreiben; b.) schon gar nicht zu Themen welche nicht interessant sind und
        c.) (Wiederholung) es gibt eine Unmenge Propaganda im Internet. Und selbst wenn man persönliche Kontakte dazuzählt ergibt sich kaum eine entsprechende Schnittmenge durch die Gesellschaft um von 97-98% zu reden.

        1. @sw- zu dem Thema weiß ich, dass ich nichts weiß (weil ich inzwischen niemand mehr traue und MEINE Zeitzeugen nicht mehr leben-> aber ich glaube alles, was gesetzlich vorgeschrieben ist, und es dafür aller geheimste Technologien mit Riesenaufwand brauchte) und ich mische mich hier auch nicht theoretisch ein sondern erzähle eine konkrete, nicht all zu weit von hier passierte Geschichte:

          Hier und in Kärnten wurden 1945 haufenweise (und mit Verrat) Kosaken und Kaukasier von den Briten an Stalin „zwangsrepatriiert“. Da gabs so viele Selbstmorde (Frauen + Kinder sind direkt in den Fluss gesprungen), dass die Erde noch davon spricht.

          Braucht also keine Geschichtsbücher

          mfg
          vom Bergvolk

        2. @ sw

          „“ Das es krasse Verallgemeinerungen sind zeigt alleine die Behauptung das „die Russen“ sich gegen Hitler stellten. „“

          Das Gros des sowjetischen Volkes hat sich tatsächlich gegen Hitler gestellt.
          Hitler hätte mit 100%en Wahrscheinlichkeit gesiegt, wenn das nicht so gewesen wäre.

          „“ Was ist mit den über 1 Mill Russen ……. welche auf deutscher Seite gegen Stalin kämpften? „“

          Wenn Du mit diesem Satz mich meinst, dann sollst Du alle meine Kommentare, unterm diesen Artikel, noch einmal durchlesen.
          Ich habe nie behauptet, daß es keine Überläufer (aus welchem Grund auch immer) auf Hitlers Seite gegeben hat.
          Es hat tatsächlich Überläufer gegeben z. B. einfach Feiglinge als Verräter, dann aus politischen Gründen (heimliche Antistalinisten bzw. Antikommunisten), oder auch aus nationalen Gründen z. B. die meisten Krim-Tataren, Letten, Litauer, Esten, etc.
          All die Überläufer waren aber keine besonders große Hilfe für Hitler (bzw. haben kein Wetter gemacht).
          Bei der ersten Gelegenheit (das hat Hitler bestimmt auch geahnt) hätten/haben sie ihn verraten.
          Für Stalin waren aber all diese Verräter/Überrläufer kein großer Verlust (auch zahlenmäßig).
          Er wußte, nachdem sie übergelaufen waren, auf wen er zählen kann und auf wen nicht.
          Das gilt auch für all die mittleren und hochrangigen Offiziere.

          „“ Wie schon gesagt. Laut Akula wußten „die Russen“ schon bei Kriegsbeginn über die Planungen Hitlers Bescheid. Wie das geschehen konnte kann er natürlich nicht mitteilen denn der deutsche Angriffskrieg lief ja unter dem Motto „Befreiung von Stalin“. Die wahren Ziele zeigten sich -nachweislich- erst mit der Zeit. „“

          Ich habe schon mal, da oben, darüber geschrieben, aber Du hast offensichtlich nicht alle, meine Posts gelesen.
          Es ist egal was Hitler als sein erstes Motto angekündigt hat.
          Denn der sowjetische Bürger (außer den sowjetischen Geheimdiensten) hatte überhaupt keinen Zugang zu der deutschen Information bzw. Ankündigungen.
          Die sowjetische Propaganda aber, hat vom ersten Kriegstag an, durch alle Reprodukteren (ich habe doch, da oben, darüber geschrieben, auch die Reproduktoren erwähnt) geschrieen, daß die Faschisten unser Land überfallen haben, um das sowjetische Volk zu vernichten und zu versklaven, etc.
          Rate mal, wem der sowjetische Bürger mehr geglaubt/vertraut hat ?
          Seiner eigenen Regierung oder einem (daß die Nazis keine Engel waren, wurde der sowjetische Bürger schon vor dem Krieg, von der selben sowjetischen Propagandamaschine aufgeklärt) Faschisten (die Überläufer, insbesondere diejenigen, die aus politischen oder nationalen Gründen an Hitlers Seite übergelaufen sind, haben Stalins Propaganda selbstverrständlich nicht geglaubt) ???
          PS. Apropos Kriegsveteranen.
          Hier ist der Fall, wo die Erzählungen der Veteranen hilfreich waren.
          Alle, die ich zu diesem Thema befragt habe, haben all das bestätigt.

          „“ b.) schon gar nicht zu Themen welche nicht interessant sind „“

          Die Russen interessieren sich für den Vaterländischen Krieg sogar sehr.
          Es ist auch kein Wunder, denn fast jede russische Familie hatte mindestens ein Familienmitglied im Krieg verloren (in Weißrussland wurde fast jeder 3 Bürger verloren).
          Ich wünsche mir, daß auch Deutsche sich für die damalige Zeit mehr interessieren würden.

          „“ Und selbst wenn man persönliche Kontakte dazuzählt ergibt sich kaum eine entsprechende Schnittmenge durch die Gesellschaft um von 97-98% zu reden. „“

          Ich habe doch schon mal, da oben, beschrieben, im Bezug auf welches Thema die meisten (bzw. 97-98%) Russen mit mir einer Meinung sind.
          Habe nie behauptet, daß im Bezug auch auf andere Themen die meisten Russen mit mir (oder ich mit den meisten Russen) einer und der selben Meinung sind.
          Lasse uns etwas fairer miteinander umzugehen !

          „“ es gibt eine Unmenge Propaganda im Internet. „“

          Propaganda (wenn sie kein hübsches Mädel ist 🙂 ) hat bei mir keine Chance 🙂

          PS. @sw, mein (und das meine ich ohne Sarkasmus) Respekt für dein Interesse für die Geschichte/Historie !!!
          Vergiß aber nicht, wenn Du von irgendwelchen Sachen (Ereignissen, Zitaten, Ankündigungen, Daten, Zahlen, etc.) aus der Geschichte/Historie (bzw. aus den Geschichtsbüchern) noch nie gehört hast, bedeutet nicht, daß es diese Sachen nie gegeben hat.
          PPS. Und ich möchte`s noch einmal sagen, ich habe keinen Grund Euch, alle hier, zu belügen.

          Gruß, Akula muß weiter schwimmen 🙂
          PS. In Wirklichkeit kann ich überhaupt nicht schwimmen. Mist 🙂

  32. @Akula
    7. Januar 2017 um 23:19
    Warum ließ das deutsche Heer seit mindestens 1870 Berichte / Statistiken und Kriegstagebücher anfertigen.
    a.) das gehörte zum Führungsvorgang. Man mußte die eigenen Mittel kennen um Lageadequat handeln zu können. Es macht keinen Sinn Verluste (zb. der Führung) zu verheimlichen. Diese bekommt ein falsches Bild von der Kampfkraft einer Einheit und wird sie für Aufgaben einsetzen für welche eine Einheit nicht geeignet ist. Mit der Folge das weitere -höhere- Verluste und Niederlagen eintraten.
    Natürlich gab es Lageentwicklungen in denen eigenen Soldaten / Truppenteile von der Masse abgetrennt wurde und bei anderen Verbänden mitkämpften. Nach Ende der Kämpfe meldeten sich diese Soldaten / Truppenteile bei der Stammeinheit zurück. Im Falle Procharowka und den Panzerverlusten kann man dies aber ausschließen.

    b.) Die Führung der Kampfberichte, Berichte, Statistiken, Kriegstagebücher war an Vorschriften gebunden. Laut diesen sollte nichts beschönigt, nichts übertrieben werden, es sollten sondern nur die reinen Abläufe niedergeschrieben werden. Aber wenn möglich auch mit den zu den Entscheidungen führenden Gesichtspunkten. Gleiches galt natürlich auch für Statistiken.
    Derartige Berichte waren und sind ein Mittel um die eigenen Mittel und Einsatztaktiken an die Realität anzupassen. Fälschungen, wie das verheimlichen von eigenen Verlusten, überhöhte Gegnerverluste etc. usw. würde mit Sicherheit zu Sanktionen gegenüber den Führungsoffizieren führen. Und gerade Panzerverluste (unser Ausgangspunkt) würden mit Sicherheit nach kurzer Zeit aufgeklärt werden. Und warum Fälschungen – weil diese Berichte Urkunden waren.
    ============
    „Keiner behauptet, daß ehemaligen Panzermänner „Experten fü alles sind“, aber ihre Meinung und ihr Wissen was Panzer und Panzertaktik anbelangt, ist viel wertvoller als das „Wissen“ eines, auf dem Arsch sitzenden, Oberst a. D. Frieser, der offensich kein einziges Mal vesucht hat irgendeine Bundeswehr-Panzereinheit zu besuchen, um seine Behauptungen von den Fachleuten zu überprüfen bzw. zu bestätigen und der Deutschland bis auf Äußerste blamiert hat. “
    +
    „“ Du glaubst also das ein ehem. Besatzungsmitglied eines T 72 (oder alternativ eines Leo II) automatisch eine Vorstellung davon hat wie es sich in einem T 34 oder Pz IV, Panther oder Tiger fährt und kämpft?
    ——————-
    1.) Akula bezieht sich praktisch in jedem seiner Posts zu diesem Thema auf ehem. Panzermänner. Kann man ja leicht nachlesen – ist ja alles da. Hat ein ehem. Besatzungsmitglied eines T-72, Abrams oder Leo 2 schon alleine eine Expertise für Panzerkämpfe im 2.Weltkrieg weil er heutige Panzer und Panzertaktik kennt? Mit Sicherheit nicht denn der Unterschied zwischen den heutigen und den damaligen Panzer ist gravierend. Nur mal am Beispiel T-34 —- T-72.
    T 34 — 4 Mann-Besatzung – 1 x Fahrer, 1x Funker / MG-Schütze, 1x Ladeschütze, 1x Kommandant und Richtschütze. Gerade das der Kommandant, welcher den Feuerkampf leiten sollte gleichzeitig auch diesen führen mußte führte zur taktischen Unterlegenheit der sow. Panzerverbände.
    T-72 — 3-Besatzung – 1xFahrer, 1x Richtschütze, 1x Kommandant. Der Panzer ist mit Ladeautomaten und die vielen weiteren Besatzungserleichterungen ausgerüstet.

    2.) Woher weiß denn Akula dies alles über Karl-Heinz Frieser. Woher weiß er das dieser noch „nie“ eine Panzereinheit besucht oder in einem Panzer gesessen hat. Frieser hatte mit „Blitzkrieg-Legende“ ein hochgelobtes neues Standartwerk zum Westfeldzug 1940 geschrieben. Und der soll keine Ahnung von Panzern haben?
    (nur mal so nebenbei – Frieser schreibt im Band 8 der Serie „Das Deutsche Reich und der 2.Weltkrieg“ folgendes: “ Der Verfasser (also KH Frieser) konnte im April 2005 an einer Exkursion nach Prochorovka teilnehmen. ….“ Er hat also wahrscheinlich keine deutsche Panzereinheit besucht dafür eine Exkursion nach Prochorovka“. Möglicherweise stimmt aber auch das nicht)
    =============
    Ich habe Dir doch einen russischen Link (es gibt viele weitere Links in Ru. zu dem Thema) gegeben, in dem zwei, gar drei mit a. D. Frieser, deutsche Historiker verschiedene Zahlen (merke Dir, alle drei haben bestimmt in die deutschen Primärquellen reingeschaut.
    ——————-
    Da gibts halt gleich mehrere Probleme. 1.) Übersetzungsseiten sind meist grottenschlecht denn die Übersetzungen sind oft sehr mißverständlich. 2.) bezüglich den erwähnten deutschen Historiker müßte man erstmal schaun was haben diese tatsächlich geschrieben (und nein das heißt nicht das die Autoren deiner Seite gelogen haben – das Überprüfen von Zitaten gehört aber zu einer richtigen Kritik), dazu müßte man prüfen wann diese Bücher geschrieben wurden und einiges mehr.
    Und nein das werde ich mit Sicherheit nicht in diesem Rahmen machen, denn das Thema dieses „Dorfs“ ist wohl ein anderes.
    ===========
    Nur der absolut faulste Mensch in Russland macht sich nicht lustig über Sokolows, aus der Nase gebohrten, Zahlen, Daten, Angaben, etc.
    —————–
    Ja, wieder die schon bekannten Verallgemeinerungen. Akula kennt alle Russen und weiß was sie denken und wissen.
    ==========
    „Im Gegensatz zu der damaligen Zeit, gab und gibt es heute die Möglichkeit für jeden Interessierenden die Berichte/Geschichten der Historiker mit den Berichten/Geschichten der Kriegsveteranen zu vergleichen und vor allem, zu ergänzen (was ich schon immer gemacht habe).
    Was offensichlich Dein Frieser nie getan hat. “
    ———–
    Tja, nur haben allerdings die Berichte und Geschichten von Kriegsveteranen andere Problematiken. Nur 2 Beispiele – laut Polizei gibt es bei Aussagen von Zeugen von Unfällen / Verbrechen etc. usw IMMER große Widersprüche oder im Laufe der Zeit verändert sich die Erinnerung weil neuere Erfahrungen und Wissen manchmal in diese Erinnerung integriert wird.

    Und woher du wieder weißt was Frieser getan oder nie getan hat ist schon interessant. Wohl auf ähnlichem Feld geboren wie dein Wissen was „die Russen“ so alles wissen und denken. Und kann dir allerdings versichern das in den Werken Frieser auch Aussagen von Veteranen (und nicht nur Deutschen) enthalten sind.
    ==========
    Das ist das Problem, nicht ich, sondern Du nimmst die Behauptungen von Welt.de ernst
    ———–
    Jetzt würde mich interessieren wie du darauf kommst. Wobei eigentlich nicht. Nur mal als Hinweis – Mir waren die Artikel gar nicht bekannt aber eine kurze yandex-Suche führt zu den Artikeln. Im übrigen kenne ich die Bücher von Frieser (und nicht nur dessen) zum Thema und nicht nur dessen Bücher.
    ==========
    Du kannst Dir gar nicht vorstellen, wie viel ich davon, zu meiner Zeit, gelesen habe.
    —————
    Das kannste deiner Großmutter als Märchen erzählen aber nicht mir.

    ——————————-
    Wenn Sie’s noch schaffen würden, Ihre Akula-Fixierung aufzugeben (und er wiederum seine auf Sie) und die ständigen rein auf die Person eingerichteten Einschätzungen und Bewertungen wegzulassen … – Russophilus

    1. @ sw

      Bist Du aber borniert, Junge 🙂
      OK. , erstmal zu Deinem „“ 1.) Übersetzungsseiten sind meist grottenschlecht denn die Übersetzungen sind oft sehr mißverständlich. „“

      Lasse Deine Ausreden über „meist grottenschlechten Überstzungen“ 🙂
      Manch ein Russe beherrscht die deutsche Sprache besser als Du (Mann, Mann, Mann, solche Ausreden habe ich noch nie gehört 🙂 ).

      „“ 2.) bezüglich den erwähnten deutschen Historiker müßte man erstmal schaun was haben diese tatsächlich geschrieben (und nein das heißt nicht das die Autoren deiner Seite gelogen haben – das Überprüfen von Zitaten gehört aber zu einer richtigen Kritik), dazu müßte man prüfen wann diese Bücher geschrieben wurden und einiges mehr. „“

      Dann überprüfe es, oder höre auf zu quatschen !

      „“ a.) das gehörte zum Führungsvorgang. ….. und b.) Die Führung der Kampfberichte …….. „“

      Jetzt mal eine Frage (nicht zum ersten Mal stelle ich Dir diese Frage, aber Du verstehst nicht, oder tust so, als würdest Du nicht verstehen was ich geschrieben habe): Wenn alle Primärquellen so sicher bzw. so sauber sind wie Du denkst und behaptest, erkläre mir dann, wieso nennen 3 (drei) verschiedene DEUTSCHE (einschließlich Deines Friesers a. D.) Historiker (nur aus einem einzigen Link von mir, diesen da http://www.battlefield.ru/kursk-battle-totals/stranitsa-4-poteri-protivnika-v-bronetekhnike.html , aber den kennst Du schon 🙂 ) verschiedene Zahlen zu den deutschen (aber auch zu den russischen) Verlusten bei Prochorowka ?
      Wieso verflixt noch mal ?
      Alle drei, diese deutsche Historiker haben doch in die, von Dir erwähnten, Primärquellen reingeschaut ?
      Wieso machen sie dann verschiedene Angaben ?
      Und überhaupt, wie kommt es, daß nur Dein Oberst a. D. Frieser über diese 3 totalverlorene Panzer was gelabert hat ?
      Können vielleicht die anderen deutschen (und nicht nur die deutschen) Historiker nicht zählen ? 🙂

      „“ Du glaubst also das ein ehem. Besatzungsmitglied eines T 72 (oder alternativ eines Leo II) automatisch eine Vorstellung davon hat wie es sich in einem T 34 oder Pz IV, Panther oder Tiger fährt und kämpft?
      ——————-
      1.) Akula bezieht sich praktisch in jedem seiner Posts zu diesem Thema auf ehem. Panzermänner. Kann man ja leicht nachlesen – ist ja alles da. Hat ein ehem. Besatzungsmitglied eines T-72, Abrams oder Leo 2 schon alleine eine Expertise für Panzerkämpfe im 2.Weltkrieg weil er heutige Panzer und Panzertaktik kennt? Mit Sicherheit nicht denn der Unterschied zwischen den heutigen und den damaligen Panzer ist gravierend. Nur mal am Beispiel T-34 —- T-72.
      T 34 — 4 Mann-Besatzung – 1 x Fahrer, 1x Funker / MG-Schütze, 1x Ladeschütze, 1x Kommandant und Richtschütze. Gerade das der Kommandant, welcher den Feuerkampf leiten sollte gleichzeitig auch diesen führen mußte führte zur taktischen Unterlegenheit der sow. Panzerverbände.
      T-72 — 3-Besatzung – 1xFahrer, 1x Richtschütze, 1x Kommandant. Der Panzer ist mit Ladeautomaten und die vielen weiteren Besatzungserleichterungen ausgerüstet. „“

      @sw, nur mal so eine Frage, weißt Du tatsächlich nicht, daß in den sowjetischen/russischen Militärakademien alle technischen Charakteristiken der damaligen Panzer (T-34, etc.) und ihre Einsatztaktiken zu der Grundausbildung gehörten und gehören ?
      Sie beginnen, vom ersten Ausbildungsjahr an, mit dem studieren von T-34, Panther, etc. und dann werden auch noch die meisten Panzergefechte- und Schlachten des Vaterländischen Krieges durchgenudelt.
      Mehr noch, in allen sowjetischen Militärakademien waren die Ausbilder fast ausschließlich Kriegsveteranen (sogar in den meisten Mittelschülen waren die NWO-Lehrer (NWO= Natschalnaja Wojennaja Podgotowka. Zu Deutsch: Militärische Grundausbildung. Apropos 2. WK Panzer: Sogar in unseren Mittelschulen in NWO wurde über die T-34 und weitere Panzer des 2. WK. ,und ihre Einsatztaktiken, berichtet. Nur das Studieren dieser Panzer und Taktiken war bei uns bei Weitem nicht so gründlich wie in den professionellen Militärakademien) meist Kriegsveteranen) und heute bilden ihre ehemaligen Schüler/Studenten die heutigen Kadetten aus.
      Aber an der Grundausbildung hat sich kaum etwas geändert.
      Das ist doch kein Geheimnis, oder für Dich doch ?

      „“ 2.) Woher weiß denn Akula dies alles über Karl-Heinz Frieser. Woher weiß er das dieser noch „nie“ eine Panzereinheit besucht oder in einem Panzer gesessen hat. Frieser hatte mit „Blitzkrieg-Legende“ ein hochgelobtes neues Standartwerk zum Westfeldzug 1940 geschrieben. Und der soll keine Ahnung von Panzern haben? „“

      Ich weiß nicht, ob Frieser eine Panzereinheit besucht hat oder nicht (habe übrigens, nie behauptet, daß er eine Panzereinheit noch nie besucht hat), aaaber, wenn er eine Panzereinheit tatsächlich besucht hat und irgendein Panzeroffizier seine „3 Panzerthese“ tatsächlich bestätigt hat, dann würde sich ein weiteres und viel schlimmeres Problem ergeben.
      Das würde bedeuten, daß nicht nur Frieser ein Idiot ist, sondern daß unsere Bundeswehroffiziere inkompetente „Fachleute“ sind.
      Das würde bedeuten, daß wir den nächsten Krieg, sogar gegen einen viel schwächeren Gegner als Russland, verlieren würden.
      Mann 🙂

      „“ Akula kennt alle Russen und weiß was sie denken und wissen. „“

      Nicht alle, aber um die Welten mehr als Du.
      Und jetzt zu Sokolow.
      Er wird nicht in Russland von irgendwelchen Ottonormal-Russen ausgelacht, sondern von den diversen Historikern und Publizisten (z. B. N. Starikow).
      Oder meinst Du, daß Sokolows These von 37 000 000 gefallenen sowjetischen Soldaten, an der Front, nicht lächerlich (in Wirklichkeit ist seine These nicht lächerlich, sondern traurig 🙁 ) ist ? 🙂
      Diese These ist noch lächerlicher als die von den 3 „totalverlorenen“ Panzern.

      „“ Tja, nur haben allerdings die Berichte und Geschichten von Kriegsveteranen andere Problematiken. Nur 2 Beispiele – laut Polizei gibt es bei Aussagen von Zeugen von Unfällen / Verbrechen etc. usw IMMER große Widersprüche oder im Laufe der Zeit verändert sich die Erinnerung weil neuere Erfahrungen und Wissen manchmal in diese Erinnerung integriert wird. „“

      Die Aussagen der Kriegsveteranen sind (und waren schon immer) sehr wichtig.
      Auch alle seriösen Historiker nehmen die Berichte der Veteranen auf (nur der liberale Sokolow und ein paar weitere, beschäftigen sich lieber mit dem Bohren in der Nase).
      Denn ihre Berichte sind sehr wichtig für den Aufbau des historischen Puzzles.
      Vor allem sind die Geschichten der Veteranen eine wichtige Ergänzung beim studieren der Geschichte.
      Apropos Dein „laut Polizei“.
      Veteranen mit denen ich, damals noch in den 70er Jahren, gesprochen habe, waren noch gar nicht so alt.
      55 – maximal 65 Jahre alt waren sie damals.
      Also, die Birne meines ehemaligen Geschichtlehrers (er war auch ein Kriegsveteran. Vom ersten bis zum letzten Kriegstag) hat als er 80 Jahre alt war, besser funktioniert als Deine und meine zusammengenommen, da bin ich mir sicher.

      „“ Im übrigen kenne ich die Bücher von Frieser ….. „“

      Da kann ich nur bedauern 🙁

      „“ Das kannste deiner Großmutter als Märchen erzählen aber nicht mir. „“

      Dir werde ich überhaupt nichts mehr erzählen.
      Du liest sowieso meine Posts nicht (richtig).
      Ist reine Zeitverschwendung.

      —————————————-
      Verdammt nochmal, braucht ihr beide es auf die harte Tour oder was? Seit Tagen rede ich euch nun zu und dann fängt einer seinen Beitrag mit „Du bist aber borniert“ an; ich fasse es nicht.
      Weitere Beiträge von euch beiden, die den jeweils anderen persönlich angehen oder bewerten, werden kommentarlos gelöscht. Ich bin das Spielchen leid – Russophilus

      1. @ sw

        „“ und seine Thesen langweilig sind. „“

        Du hast meine Fragen, bezüglich, Friesers (nämlich, wie kommt`s, daß nur Frieser von „lediglich“ 3 totalverlorenen Panzern labert und andere deutsche (und nicht nur deutsche) Historiker nicht ?) Behauptung nicht beantwortet.
        Oder die Frage von 3 verschiedenen deutschen Historikern, die verschiedene Angaben zu den deutschen (und auch russischen) Verlusten machen.
        Klar ist das langweilig für Dich, weil Du keine Antworten hast.

        ———————————
        „weil Du keine Antworten hast“ – Leute, das letzte Mal im Guten: Unterlasst persönlich Bewertungen oder gar Angriffe! Bleibt bei der *Sache*! – Russophilus

        1. @ Russophilus

          „“ „weil Du keine Antworten hast“ – Leute, das letzte Mal im Guten: Unterlasst persönlich Bewertungen oder gar Angriffe! Bleibt bei der *Sache*! – Russophilus „“

          Ich wollte ihn im keinen Fall beleidigen.
          Ich kapiere nur nicht, wenn ich so Falsch liege, wieso beantwortet er meine, zumindest die oben genannten, zwei Fragen nicht ?
          @ sw will aber eine Sache nicht verstehen, Geschichte/Historie ist keine präzise Wissenschaft.
          Dort (in der Geschichte) gibt es unzählige Ungereimtheiten (die schon bei den Primärquellen beginnen), die den meisten Historikern das Kopfzerbrechen bereiten.

          1. @Akula

            skurilles und eigentlich wirklich witziges Gespräch.

            Denn da ist sie wieder – die Zahl DREI.
            Die alleinige Basis deiner Kritik,
            wenn Frieser eine andere Zahl genannt hätte gäbe es keine Kritik deinerseits?
            Seltsamerweise nutzt du diese Basis als Begründung um Frieser´s komplette Darstellung und seine Eignung als Historiker zu negieren. Wegen EINER ANGABE in einem Zeitungsartikels den du ja nicht einmal selbst finden konntest. Genial kann ich da nur sagen.

            Ich hatte dich ja schon mal gefragt – da keine Antwort gekommen ist nochmal.
            Ist nach deiner Meinung die offizielle sowjetische Darstellung der Schlacht bei Prochorowka stimmiger als die Darstellung Frieser´s?

            >>@ sw will aber eine Sache nicht verstehen, Geschichte/Historie ist keine präzise Wissenschaft.<<

            Ja, ich kapier nicht, ich versteh nicht, hab noch nie nen Panzer gesehen – schon gar nicht von innen, Mein Frieser ist eh lächerlich, alle Primärakten sind bearbeitet weil jeder Kommandant seinen Vorgesetzen gefallen will, sind aber alles keine Beleidigungen und weiteres blablabla.

            Wie gesagt
            langweiliges Geschwätz

            1. @ sw

              „“ Wegen EINER ANGABE in einem Zeitungsartikels den du ja nicht einmal selbst finden konntest. „“

              Weshalb „mein“ Artikel nicht zu finden ist (vielleicht waren Friesers Märchen viel zu dreist gewesen und WELT-Online wollte sich nicht blamieren, nach breiter Kritik der Leser im Kommentarbereich 🙂 ), das mußt Du nicht mich, sondern WELT-Online fragen.
              In Deinem welt.de Artikel wurden diese „lediglich“ 3 Panzer auch erwähnt, also es gibt keinen Unterschied, ob es Dein oder mein Artikel war, den wir durchgenudelt haben.

              „“ Ist nach deiner Meinung die offizielle sowjetische Darstellung der Schlacht bei Prochorowka stimmiger als die Darstellung Frieser´s? „“

              Beide Seiten haben uns mit Märchen versorgt, da sehe ich keinen Unterschied.
              Habe nicht umsonst Frieser erwähnt, um Dir (und allen anderen) zu verdeutlichen, daß die deutschen „Historiker“, um keinen Deut besser als sowjetischen waren, und zumindest was Frieser anbelangt, heute noch sind.

              „“ Wie gesagt
              langweiliges Geschwätz „“

              Gleichfalls !!! 🙂

  33. @Russophilus
    Gespräche haben auch mit Augenkontakt die Eigenschaft das man sich aufeinander bezieht. Ich weiß nicht wie ich auf des Akulas Posts anders antworten sollte, außer ich setze hier keine „Examensarbeit“ rein.

    ====
    Eigentlich ist es sehr interessant was hier vollführt wurde.

    1.) erfolgreiche Kaperung eines Threads denn mein Ausgangspunkt war folgende Aussage:
    „Man sollte sich einfach mal an die Rezeption der Sowjetunion des 2.Weltkrieges erinnern und deren Beschreibungen der eigenen und deutschen Verluste (nur mal ein Beispiel – Kursk 1943)“

    Wichtig hier das Wort „Sowjetunion“.

    Akula hat es erfolgreich verstanden dies zu ignorieren und auf die „moderne“ deutsche Rezeption abzulenken.

    2.) auffällig dabei ist das sich seine Kritik NUR auf die Totalverluste der deutschen Waffen-SS-Division „LAH“ am 12.7.43 bezieht – genauer auf der angegebenen Verlustzahl -DREI-.

    Auf diese eine Zahl bezieht sich seine GESAMTE Kritik, seine gesamte Darstellung Friesers . Das ist schon sehr interessant und sehr auffällig.

    3.) Stichhaltigkeit der Aussagen Akulas und Vergleich mit der Realität

    Akula schreibt
    „Ich weiß nicht, ob Frieser eine Panzereinheit besucht hat oder nicht (habe übrigens, nie behauptet, daß er eine Panzereinheit noch nie besucht hat“
    —–
    hier
    > Oberst a. D. Frieser, der offensich kein einziges Mal vesucht hat irgendeine Bundeswehr-Panzereinheit zu besuchen, um seine Behauptungen von den Fachleuten zu überprüfen bzw. zu bestätigen und der Deutschland bis auf Äußerste blamiert hat. “„Im Gegensatz zu der damaligen Zeit, gab und gibt es heute die Möglichkeit für jeden Interessierenden die Berichte/Geschichten der Historiker mit den Berichten/Geschichten der Kriegsveteranen zu vergleichen und vor allem, zu ergänzen (was ich schon immer gemacht habe).

    Was offensichlich Dein Frieser nie getan hat. ““Dieser, von mir erwähnte, WELT-Online Artikel mit Friesers „3 Panzerversion“ wurde damals in Russland in diversen Militärforen durchgenudelt.

    Viele Kommentatoren in diesen Militärforen waren ehemalige Panzeroffiziere oder Panzersoldaten.“ „Keiner behauptet, daß ehemaligen Panzermänner „Experten fü alles sind“, aber ihre Meinung und ihr Wissen was Panzer und Panzertaktik anbelangt, ist viel wertvoller als das „Wissen“ eines, auf dem Arsch sitzenden, Oberst a. D. Frieser, der offensich kein einziges Mal vesucht hat irgendeine Bundeswehr-Panzereinheit zu besuchen, um seine Behauptungen von den Fachleuten zu überprüfen bzw. zu bestätigen und der Deutschland bis auf Äußerste blamiert hat.“ < (7. Januar 2017 um 23:19 )
    +
    „Hitler hätte mit 100%en Wahrscheinlichkeit gesiegt“.

    2.) Ich schrieb „Was ist mit den über 1 Mill Russen“ – und mit Absicht „RUSSEN“ – bei Akula wird natürlich Russen, Letten, Esten, Krim-Tataren. Nur leider, wenn man die anderen Völker der Sowjetunion dazunimmt werden vergrößert sich die Anzahl von 1 Millionen auf 1,8 – 2 Millionen.

    3.) Ohne Hilfswillige und Freiwilligenverbände wäre der Krieg sehr viel schneller und früher für Hitler verloren gewesen.

    Der Rest seines Posts wäre auch zu widerlegen. Ich will aber hier abbrechen weil das Thema „Akula“ und seine Thesen langweilig sind.

    ————————————-
    Über das *Thema* reden dürft ihr gerne. Nur bitte sachlich und ohne einander *persönlich* anzugehen. Dass das möglich ist, haben Sie ja eben (weitgehend) gezeigt – Russophilus.

    1. @sw
      Ich verstehe nichts (oder wenig) davon, darum ein paar Fragen:
      1)Geht es darum, ob nun die deutsche, oder die sowjetische Armee stärker war (von der Ausrüstung und Organisation her) ?
      2)Falls die deutsche Armee stärker war, warum hat sie dann verloren?
      3)Über ein Video von Starikow habe ich mitgekriegt, dass, stark vereinfacht gesagt, England Deutschland und die Sowjetunion aufeinandergehetzt haben (Täuschung, Intrigen, Manipulation: z.Bsp. der *einen* Seite sagen, es kommt ein Angriff, gleichzeitig der *anderen* Seite das Gleiche geheimdienstlich vorgauckeln… )
      4)Ich habe den Eindruck, Sie @sw, sind ein Patriot, und, wie soll ich sagen: — Sie haben vielleicht eine neutrale Haltung zu A.H. ?
      5)Was hätte ein Sieg über die UDSSR genutzt? Weltherrschaft?
      Also ich weiß nicht. Wenn man aber so nach- und rumdenkt … wärs vielleicht tatsächlich eine andere Welt geworden. Vielleicht eine Welt mit anderem Geldsystem in Eurasien zum Beispiel, wer weiß.
      Abschließend:
      Es ärgert mich, dass solche Dinge in der Schule nur sehr schwach behandelt wurden. Schade.

            1. Tuc tuc
              Gerne. Habs auch empfohlen bekommen. Und das ist nur die Spitze des Eisbergs! Schlimm was da alles zu Tage kommt. Und diese unsägliche Lügerei durchzieht sich durch verschiedenste Themenbereiche unserer Geschichte… Ich glaub nix mehr hier in Gesamtdunkel Bundesrepublik Doitschland. 😀

      1. @ tuc_tuc

        „“ 3)Über ein Video von Starikow habe ich mitgekriegt, dass, stark vereinfacht gesagt, England Deutschland und die Sowjetunion aufeinandergehetzt haben (Täuschung, Intrigen, Manipulation: z.Bsp. der *einen* Seite sagen, es kommt ein Angriff, gleichzeitig der *anderen* Seite das Gleiche geheimdienstlich vorgauckeln… ) „“

        Ja, ja, so ist es mit den Historikern 🙂
        N. Starikow vertritt z. B. diese, von Dir beschriebene, These (Starikow ist zu sehr auf die Engländer fixiert 🙂 sowie @sw auf mich 🙂 ).
        Es gibt aber (meist liberale) Historiker, die vertreten die These, daß die Engländer den Genossen Stalin auf Hitler gehetzt haben 🙂
        Die anderen Historiker wiederum, behaupten, daß die pösen Engländer (heute wäre bestimmt Putin schuld gewesen 🙂 ) den „Genossen“ Hitler auf Stalin gehetzt haben 🙂
        Jeder Historiker entwickelt zuerst seine eigene These und dann pickst er aus den historischen Quellen das heraus, was in und/oder zu seiner These paßt.
        Ungefähr so funktioniert die Geschichte 🙂

        1. @Akula- das war ja schon viel früher so.

          Bismarck, der nach dem dt.-franz. Krieg um 1871 überhaupt erst aus einem Haufen Fürstentümer das sich schnell entfaltende Deutschland entwickelte, hat ja seinem Kaiser geraten, immer gute Verträge mit Russland zu haben.

          Allerdings hat der kaiserliche Gimpel lieber auf seine Oma (oder Tante?- weiß ich nicht mehr), der Queen Victoria und deren „Sirenengesängen“ gehört ,Bismarck vergrault und auf die Verträge mit seinem Cousin(?), dem Zaren gepfiffen.

          Bei soviel Inzest, dass das Blut schon blau wird, kann man nicht genug Durchblick entwickeln- also haben sich D+R schon zum 1.Weltkrieg zugunsten des Empires hetzen lassen (aber von dem hat ja schon der Nathan gesagt, dass es wurscht ist, wer auf dessen Thron sitzt weil es darauf ankomme, wer das Geld kontrolliere und das sei er!).

          Wie auch immer, die Gebrüder haben den Zaren gehasst, weil sie dessen Zentralbank nicht bekamen.
          Mit der Oktoberrevolution war es auch holpertatschig, weil Stalin trotz allen Drucks sich weigerte, Bretton Woods samt Unterwerfung unter dem USD zu unterschreiben- also mussten sie auf Gorbatschow/ Jelzin warten, um sie sich endlich richtig unter den Nagel reißen zu können.

          Und jetzt gibt es schon wieder Gescherr mit den Russen!
          Ka Ruah hat man, seine Früchte sorglos zu genießen!

          mfg
          vom Bergvolk

          1. @ liebes Bergvolk
            Victoria war Wilhelms Großmutter und Wilhelm hat überhaupt nicht auf sie gehört, sie und auch seine Mutter waren vielfach entsetzt über den neurotischen Wilhelm. Er war sich lediglich zu sicher, dass England ihm nicht krumm kommen würde und sich neutral verhielte, worin er sich gewaltig geschnitten hat.
            Nikolaus Ehefrau war Wilhems Cousine.
            Gruß aus Stuttgart

      2. @ tuc_tuc – 12. Januar 2017 um 19:22

        zu 1.)
        Nein, das hat sich völlig verselbständigt. Der Einstieg war hier http://vineyardsaker.de/2017/01/02/verschiedene-blicke-auf-die-ami-armee/#comment-6120 und Kursk war nur ein Beispiel. Nicht nur die Sowjetunion hatte ihre Mythen auch „der Westen“. Zb. die Darstellung von Rommel, Montgomery, Patton oder McArthur.

        zu 2.) Nein, die deutsche Armee war personell und materiell IMMER sehr viel schwächer als die Rote Armee. Bezüglich Ausbildung, taktisches, operatives Wissen und Zusammenarbeit aber weit überlegen. Nur so waren die großen Anfangserfolge und überhaupt der lange Krieg möglich. Ein Teil spielte dabei aber auch die Stalinistischen Säuberungen.

        zu 3.) Ich kenne das Video von Starikow nicht aber England und später auch die GB / USA haben die beiden Staaten gegeneinander gehetzt um Eurasien beherrschen zu können. Nicht nur das 3.Reich und Sowjetunion sondern auch schon vorher bei der Konfrontation zaristisches Rußland – deutsches Kaiserreich.

        Dazu kann ich folgende Bücher empfehlen:
        * Eva Schweitzer „Amerika und der Holocaust“
        * Guido Giacomo Preparata „Wer Hitler mächtig machte“
        *Hermann Ploppa „Hitlers amerikanische Lehrer – die Eliten der USA als Geburtshelfer des Nationalsozialismus“ (in vielerlei Hinsicht)
        * Andreas von Bülow „die deutschen Katastrophen“
        *Wolfgang Effenberger / Willy Wimmer „Wiederkehr der Hasadeure“
        * die Bücher von Brzezinski
        * interessant ist dazu das folgende Video von Georg Friedman vom einflußreichen US-Thinktank STRATFOR
        https://www.youtube.com/watch?v=ablI1v9PXpI

        zu 4.)
        nette Frage und könnte als hinterlistig ausgelegt werden. Ich glaube das vieles über die damalige Zeit noch nicht bekannt ist weil viele Archive in der USA, GB und Rußland noch geschlossen sind und natürlich die deutschen Historiker um viele Themen einen großen Bogen machen.
        Ich denke das „Hitler“ mittels finanziellen Zwangsmittel (siehe Argumentation Preparata) installiert wurde, über viele Jahre, damit die USA / GB ihre geostrategischen Ziele in Eurasien erreichen konnte. Hitler war aber nicht nur „Opfer“ sondern eben auch ein der größten Kriminellen. Und Hitler hat die angelsächsischen geostrategischen Ziele in Eurasien nicht durchblickt denn er spielte diesen direkt in die Hände.

        zu 5) Weltherrschaft – keine Ahnung ob Hitler diese anstrebte. In jedem Fall wollte er das Deutschland zu den Weltmächten gehört. Aber wohl eher an der Seite des britischen Empires.
        Ein Sieg über die UDSSR hätte das deutsche Reich blockadesicher gemacht. Hier stand die Blockade der Entende gegenüber dem dten Kaiserreich im 1.Weltkrieg warnend vor Hitler.

        Gerd Schulze-Rohnhoff würde ich nicht empfehlen.

  34. @sw und @Akula, ich bin froh um Ihre beiden Texte! Man will doch mal wissen, was da überhaupt los war früher.
    Also Danke, und @Russophilus, ab und zu darf man sich auch mal mehrmals bedanken, hoffe ich 🙂

  35. @ sw

    „“ Bezüglich Ausbildung, taktisches, operatives Wissen und Zusammenarbeit aber weit überlegen. „“

    Ist das ein Scherz ?
    Wieso haben sie dann verloren ?
    Die Rote Armee hat um einiges mehr Kampferfahrung (vor dem 22.06.1941) gehabt als die deutsche Wehrmacht.
    Allein die Schlacht am Chalchin Gol (es war ein glänzender Sieg der Roten Armee über die 6. japanische Armee) übertrifft alle Scharmützel und Gefechte, die die Wehrmacht vor dem Überfall auf die Sowjetunion in Europa geführt hat.
    Und der Winterkrieg gegen Finnland (im Übrigen, Hitler hat falsche Schlüsse aus diesem Krieg gezogen. Nämlich er hat die reale (und potenzielle) Stärke der Roten Armee falsch eingeschätzt. Es war genau die falsche Einschätzung, die ihm später zum Verhängnis wurde) dürfte man da auch nicht vergessen.

    „“ Nur so waren die großen Anfangserfolge und überhaupt der lange Krieg möglich. „“

    Die Anfangserfolge der Wehrmacht sind nicht auf gute Ausbildung, taktisches und operatives Wissen und Zusammenarbeit zurückzuführen, sondern auf die Angriffskonfiguration der beiden (der deutschen und der russischen) Armeen.
    Stalin hat alles direkt vor der Grenze aufgestellt und untergebracht (Waffen, Material, aller Art Ressourcen, etc. und nicht zuletzt Truppen), was er unterbringen konnte.
    Die Angriffskonfiguration der Roten Armee war der Grund für die schnelle und „leichte“ Siege der deutschen (und Satelliten) Armee, in den ersten Schlachten des Vaterländischen Krieges.
    Hätte Stalin etwas für die Verteidigung an der Grenze getan, dann wären die Erfolge der Deutschen nicht mehr so „putzig“ gewesen, wenn überhaupt.

    „“ Ein Teil spielte dabei aber auch die Stalinistischen Säuberungen. „“

    Die angeblich schädliche Säuberung von Stalin in der Roten Armee ist lediglich ein Märchen der sowjetischen Kommunisten gewesen, mehr nicht 🙂
    Die Säuberung war in Wirklichkeit eine kluge Entscheidung, gar ein Segen, Stalins gewesen.
    Stalin hat sich von solchen „militärischen Genies“ wie Tuchatschewskij, Uborewitsch, Yakir, etc. entledigt, die im Falle eines großen Krieges eine Gefahr für die Sowjetunion dargestellt hätten.
    Ein gewisser Otto Skorzeny (und nicht nur er) war auch der Meinung http://nnm.me/blogs/anagramma1/otto-skorceni-pochemu-my-ne-vzyali-moskvu/ , daß Stalin klug gehandelt hat als er noch, vor dem Krieg, die Armee von „Genies“ gesäubert hat.

  36. @Akula 13. Januar 2017 um 0:12

    ich (sw) schrieb
    „“ Bezüglich Ausbildung, taktisches, operatives Wissen und Zusammenarbeit aber weit überlegen. „“

    Akula antwortet:
    „Die Rote Armee hat um einiges mehr Kampferfahrung (vor dem 22.06.1941) gehabt als die deutsche Wehrmacht.
    Allein die Schlacht am Chalchin Gol (es war ein glänzender Sieg der Roten Armee über die 6. japanische Armee) übertrifft alle Scharmützel und Gefechte, die die Wehrmacht vor dem Überfall auf die Sowjetunion in Europa geführt hat.
    Und der Winterkrieg gegen Finnland (im Übrigen, Hitler hat falsche Schlüsse aus diesem Krieg gezogen. Nämlich er hat die reale (und potenzielle) Stärke der Roten Armee falsch eingeschätzt. Es war genau die falsche Einschätzung, die ihm später zum Verhängnis wurde) dürfte man da auch nicht vergessen.“
    ————
    1.) Ich schrieb von Ausbildung, von taktischen + operativen Wissen und Zusammenarbeit (zwischen den Waffengattungen und mit der Luftwaffe -> als Ergänzung und Klarstellung).
    Akula antwortet mit „Kampferfahrung“.

    Vergleichbar mit
    Das deutsche Heer hatte 25 Äpfel
    und Akula – aber die Rote Armee hatte 30 Kartoffeln.

    Abgesehen davon was bedeutet „Kampferfahrung“. Nur das ein Soldat und Einheit schon im Gefecht war. Und es macht einen großen Unterschied ob dieses erste (oder ersten) Gefecht(e) mit Siegen oder Niederlagen und mit welchen eigenen Verlusten diese ausgingen. Tatsächlich kann die erste Kampferfahrung auch zu Traumatas führen welche die Kampfkraft einer Einheit für längere Zeit lähmen können.
    „Kampferfahrung“ alleine macht damit noch lange keinen guten Soldaten / Einheit.

    2.) Akula meint das „Allein die Schlacht am Chalchin Gol (es war ein glänzender Sieg der Roten Armee über die 6. japanische Armee) übertrifft alle Scharmützel und Gefechte, die die Wehrmacht vor dem Überfall auf die Sowjetunion in Europa geführt hat.“
    Man möge selbst vergleichen

    >> Chalchin Gol
    http://www.armchairgeneral.com/rkkaww2/battles.htm (wohlgemerkt eine russische Seite)

    und hier http://www.armchairgeneral.com/rkkaww2/battles/khalkhin_gol/Khalkhin_cut1.pdf (besonders Tabelle 3)

    >> dagegen – einfach „Polenfeldzug“ und / oder „Frankreichfeldzug“ in die Suchmaschine deiner Wahl eingeben.
    Ja, das Ausmaß der Kämpfe und eingesetzten Truppen war höchst unterschiedlich.

    3.)
    „Und der Winterkrieg gegen Finnland (im Übrigen, Hitler hat falsche Schlüsse aus diesem Krieg gezogen. Nämlich er hat die reale (und potenzielle) Stärke der Roten Armee falsch eingeschätzt. Es war genau die falsche Einschätzung, die ihm später zum Verhängnis wurde) dürfte man da auch nicht vergessen.“
    Die Rote Armee hat bei diesen Kämpfen schwere Niederlagen und die erhebliche Verluste an Einheiten / Peronal / Material erlitten. Sie mußte permanent neue Kräfte nachführen um den Krieg schließlich, politisch, erfolgreich abschließen zu können.
    Welche Schlüsse hat „Hitler“ daraus gezogen? Das die Rote Armee erhebliche Ausbildungs- und Kampfmängel in diesen Kämpfen gezeigt hatte. Die Führung der Roten Armee versuchte mit breiten Ausbildungsanstrengungen die erkannten Probleme zu beseitigen. Dies war aber in Deutschland bekannt.
    Hitler hat das Regime Stalin´s und die Hochrüstung der Roten Armee falsch eingeschätzt. Nicht weniger – nicht mehr.
    ======================
    sw:
    „“ Nur so waren die großen Anfangserfolge und überhaupt der lange Krieg möglich. „“

    Akula:
    „Die Anfangserfolge der Wehrmacht sind nicht auf gute Ausbildung, taktisches und operatives Wissen und Zusammenarbeit zurückzuführen, sondern auf die Angriffskonfiguration der beiden (der deutschen und der russischen) Armeen.
    Stalin hat alles direkt vor der Grenze aufgestellt und untergebracht (Waffen, Material, aller Art Ressourcen, etc. und nicht zuletzt Truppen), was er unterbringen konnte.
    Die Angriffskonfiguration der Roten Armee war der Grund für die schnelle und „leichte“ Siege der deutschen (und Satelliten) Armee, in den ersten Schlachten des Vaterländischen Krieges.
    Hätte Stalin etwas für die Verteidigung an der Grenze getan, dann wären die Erfolge der Deutschen nicht mehr so „putzig“ gewesen, wenn überhaupt.“
    ——————————
    Da könnte man jetzt viel dazu schreiben – nur das Thema des Blogs ist ein anderes. Da ändert auch eine Beleidigung wie hier „Dann überprüfe es, oder höre auf zu quatschen !“ (http://vineyardsaker.de/2017/01/02/verschiedene-blicke-auf-die-ami-armee/#comment-6643) nichts dran.

    Nur kurz zum letzten Satz. Natürlich basierte die deutsche Operationsplanung auch auf der Aufstellung der Roten Armee.
    Wäre der Erfolg der sow. Operation Bagration so erfolgreich gewesen wenn das deutsche Heer eine andere Aufstellung gehabt hätte? oder D-Day oder oder oder.
    Der letzte Satz offenbart einiges am milit. und geschichtl. Verständnis von Akula (mehr am Schluß)
    ===================
    sw „“ Ein Teil spielte dabei aber auch die Stalinistischen Säuberungen. „“

    Akula:
    „Die angeblich schädliche Säuberung von Stalin in der Roten Armee ist lediglich ein Märchen der sowjetischen Kommunisten gewesen, mehr nicht
    Die Säuberung war in Wirklichkeit eine kluge Entscheidung, gar ein Segen, Stalins gewesen.
    Stalin hat sich von solchen „militärischen Genies“ wie Tuchatschewskij, Uborewitsch, Yakir, etc. entledigt, die im Falle eines großen Krieges eine Gefahr für die Sowjetunion dargestellt hätten.
    ——————-
    1.) Ja inzwischen wissen wir ja auch das Napoleon kein milit. Genie war, in eine ähnliche Kategorie fallen wohl auch Tuchatschewskij, Uborewitsch, Yakir, Ericcson, Blücher und so weiter. Das haben wir inzwischen von Akula gelernt.

    Mal abgesehen davon ob die genannten höheren und höchsten Offiziere der Roten Armee „Genies“ waren wurden nicht nur die höchsten Militärränge gelichtet sondern auch die mittleren und unteren Ränge. Mit der Folge, auch in Verbindung mit dem massiven Ausbau der Roten Armee ab , das die unteren und mittleren Kommandeursränge (Btl – Div) bei weitem nicht mehr adequat besetzt werden konnten. Und das machte sich eben in der mangelhaften Initiative, der mangelhaften Zusammenarbeit der Waffengattungen und vielen anderen Dingen bemerkbar. Mit dem Resultat das die Rote Armee gute operative Planungen nicht ausnutzten konnte und schwere Verluste erlitt. Das ist im übrigen nicht nur meine Meinung sondern wird von sowjetischen und russischen Historikern geteilt. Aber sicherlich sind diese ja auch lächerlich.

    Passend zu Akulas „Argumenten“ wird dann Otto Skorzeny als Beleg genutzt. Otto Skoreny – ein bekannter Selbstdarsteller und Lügner aber Akula glaubt ihm. Passend
    Was wird er als nächste Quelle präsentieren? BILD, FoxNews, Spiegel, Prawda oder der Stürmer?

    Nachtrag von diesem Post (ist irgendwie rausgelöscht worden)
    http://vineyardsaker.de/2017/01/02/verschiedene-blicke-auf-die-ami-armee/#comment-6643
    Akula:
    „nur mal so eine Frage, weißt Du tatsächlich nicht, daß in den sowjetischen/russischen Militärakademien alle technischen Charakteristiken der damaligen Panzer (T-34, etc.) und ihre Einsatztaktiken zu der Grundausbildung gehörten und gehören ?
    Sie beginnen, vom ersten Ausbildungsjahr an, mit dem studieren von T-34, Panther, etc. und dann werden auch noch die meisten Panzergefechte- und Schlachten des Vaterländischen Krieges durchgenudelt. …“
    —–
    Wenn man sich diesen Thread durchliest muß man feststellen das Akula die Begriffe Panzermänner, Panzersoldaten und Panzeroffiziere als Synonyme benutzt oder bestanden / bestehen tatsächlich die Panzerbesatzungen der Roten Armee und jetzigen russischen Armee komplett aus Offizieren. Das ist eher unglaubhaft.

    Technische Charakteristiken der damaligen Panzer sind leicht in jedem einigermaßen guten Buch nachzulesen. Das damit kämpfen ist allerdings anders als in jedem heutigen Panzer. Möglicherweise hat aber Akula noch nie einen Panzer von innen gesehen, sonst wüßte er dies.

    Akula meint seinen Lesern weismachen zu müssen das die sow. Militärakademien nicht nur „die meisten“ Panzerschlachten sondern sogar „die meisten“ Panzergefechte „durchgenudelt“ haben.
    Was bedeutet Gefecht -> https://de.wikipedia.org/wiki/Gefecht
    Das heißt die angehenden Offiziere müssen abertausende Gefechte „durchnudeln“ haben, wahrscheinlich im 5stelligen Bereich. Welch ein Zeitaufwand und für einen nur begrenzten Nutzen. Aber was ist eigentlich mit den anderen Panzergefechten des 2.Weltkrieges, zb. mit dem deutschen Frankreichfeldzug 1940, dem Balkanfeldzug 1941, dem Krieg in Nordafrika und nachfolgend in Italien, was mit der Normandie?Und den späteren Kriegen zb. in Korea oder den US-Panzereinsätzen in Vietnam, was mit Irak – Iran, USA – Irak. Immerhin werden bei diesen Kämpfen immer modernere Panzer eingesetzt. Teils ja auch schon akutelle Panzer. Werden auch diese „durchgenudelt“?Und darum – wie lange dauert(e) die Ausbildung eines Panzeroffiziers in der Roten Armee und der russischen Armee?

    (rein persönliche, negative Bewertung gelöscht – Russophilus)

    1. @ sw

      Ich werde Dich nie los, so wie es aussieht 🙂
      Aber OK. , wenn es Dir spaß macht 🙂

      „“ 1.) Ich schrieb von Ausbildung, von taktischen + operativen Wissen und Zusammenarbeit (zwischen den Waffengattungen und mit der Luftwaffe -> als Ergänzung und Klarstellung).
      Akula antwortet mit „Kampferfahrung“. „“

      @sw, das Wissen, egal ob taktisches, operatives oder strategisches, sammelt man bzw. bezieht man aus Erfahrung (in unserem Fall Kampferfahrung), von wo denn sonst ?
      Was meinst Du, welche Armee heute mehr militärisches Wissen hat, die russische oder die chinesische Armee ?
      Selbstverständlich die russische Armee, vor allem weil sie Kampferfaren ist und Chinesen müssen überwiegend aus den fremden, überwiegend russischen Kampferfahrungen lernen, was nicht das selbe ist.
      Vergiß nicht, das Wissen aus allen militärischen Übungen, Militärmanövern, etc. wird aus realen Kampferfahrungen gezogen.
      Dein taktisches, operatives oder gar strategisches Wissen (zu dem auch Zusammenarbeit aller Waffengattunen gehört) bezieht sich auch aus eigener oder fremder Kampferfahrung.
      Nur die eigene Kampferfahrung ist besser (warum sie besser ist, muß ich Dir auch zerkauen ?).
      Also, deshalb hat Akula Deinen Text nur mit einem Wort, nämlich „Kampferfahrung“ beantwortet.

      „“ Vergleichbar mit
      Das deutsche Heer hatte 25 Äpfel
      und Akula – aber die Rote Armee hatte 30 Kartoffeln. „“

      Jetzt hast Du, hoffentlich, Deine 25 Äpfel und 30 Kartoffeln 🙂

      „“ Abgesehen davon was bedeutet „Kampferfahrung“. Nur das ein Soldat und Einheit schon im Gefecht war. Und es macht einen großen Unterschied ob dieses erste (oder ersten) Gefecht(e) mit Siegen oder Niederlagen und mit welchen eigenen Verlusten diese ausgingen. Tatsächlich kann die erste Kampferfahrung auch zu Traumatas führen welche die Kampfkraft einer Einheit für längere Zeit lähmen können.
      „Kampferfahrung“ alleine macht damit noch lange keinen guten Soldaten / Einheit. „“

      Kampferfahrung bedeutet viel mehr militärisches Wissen als wenn man keine hat.
      Es ist egal, ob Sieg oder Niederlage, man bezieht viel WISSEN daraus !!!
      Das kann Dir jeder kampferfahrener (der davor noch keine Kampferfahrung hatte) Soldat oder Offizier sagen bzw. bestätigen.
      PS. Da ist übrigens der Fall, warum man den Kriegsveteranen zuhören sollte.
      In meinem Bekanntenkreis gab es auch z. B. Afghanistanveteranen (auch ein paar Schulkameraden).
      Du hättest mal ihnen zuhören sollen.
      Die hätten Dir all die Unterschiede, zwischen Erfahrung und keine Erfahrung, erklärt.

      „“ Man möge selbst vergleichen „“
      „“ >> dagegen – einfach „Polenfeldzug“ und / oder „Frankreichfeldzug“ in die Suchmaschine deiner Wahl eingeben.
      Ja, das Ausmaß der Kämpfe und eingesetzten Truppen war höchst unterschiedlich. „“

      Was gibt es hier zu vergleichen ? 🙂
      Allein die sowjetischen Truppen mit Waffen, Munition, Material, etc. zu versorgen, war schon eine titanische Aufgabe bzw. Arbeit.
      Schon aus diesem Grunde ist unanständig zu vergleichen.
      Und überhaupt, @sw, willst Du tatsächlich diese Weichlinge-Angsthasen-Franzosen mit den geborenen Kriegern-Japanern vergleichen ? 🙂
      Die Franzosen und Polen kann man doch nicht mit den japanischen (ich finde sie verdienen so bezeichnet zu werden) Kriegern vergleichen.
      Dazwischen lagen (damals) die Welten.
      Und jetzt zum Winterkrieg.

      „“ Die Rote Armee hat bei diesen Kämpfen schwere Niederlagen und die erhebliche Verluste an Einheiten / Peronal / Material erlitten. Sie mußte permanent neue Kräfte nachführen um den Krieg schließlich, politisch, erfolgreich abschließen zu können. „“

      Darin liegt übrigens, der Unterschied Russlands und Westens (zu dem auch Deutschland gehört).
      Ihr labert ständig von Verlusten, blablabla – blablabla.
      Für die Russen ist aber der Sieg wichtig, den Du ausweichend als “ den Krieg schließlich, politisch, erfolgreich abschließen zu können. “ bezeichnet hast 🙂
      Und sie haben im Winterkrieg gesiegt, oder nicht ? 🙂

      „“ Welche Schlüsse hat „Hitler“ daraus gezogen? Das die Rote Armee erhebliche Ausbildungs- und Kampfmängel in diesen Kämpfen gezeigt hatte. „“

      Genau da hat er sich geirrt (der Dummkopf 🙂 ).
      Gar Verhängnisvoll geirrt 🙁

      „“ Die Führung der Roten Armee versuchte mit breiten Ausbildungsanstrengungen die erkannten Probleme zu beseitigen. „“

      Bist falsch informiert.
      Es gab keine Probleme mit der Ausbildung, etc.
      Nach der Beseitigung der anfänglichen Fehlern, hat die Rote Armee unter widrigsten Umständen gesiegt.

      „“ Dies war aber in Deutschland bekannt. „“

      Das ist das Problem, ihm (Hitler) war offensichtlich nicht alles bekannt oder er wollte den Berichten seiner Geheimdienste nicht glauben.
      Und das war ihm zum Verhängnis.

      „“ Hitler hat das Regime Stalin´s und die Hochrüstung der Roten Armee falsch eingeschätzt. Nicht weniger – nicht mehr. „“

      Nein, er (Hitler) hat alles was mit Russen und Russland zu tun hatte, falsch eingeschätzt, alles.
      Er konnte doch, verdammt noch mal, aus Napoleons Fehlern (und schlechter Erfahrung) lernen können.
      Wieso hat er das nicht getan ?
      PS. Die Russen haben ihm bewiesen, daß sie keine Untermenschen sind.

      „“ Da könnte man jetzt viel dazu schreiben – nur das Thema des Blogs ist ein anderes. „“

      Die Argumente sind Dir ausgegangen, wie ich sehe.

      „“ Wäre der Erfolg der sow. Operation Bagration so erfolgreich gewesen wenn das deutsche Heer eine andere Aufstellung gehabt hätte? oder D-Day oder oder oder. „“

      Wenn wir irgendwann die „Operation Bagration“ oder D-Day zum Thema haben, dann nudeln wir diese Ereignisse durch.
      Wir haben aber über was anderes davor gequatscht und in unserem Fall war die Angriffskonfiguration der Roten Armee für all die „leichten“ Siege der Deutschen im Sommer/Herbst 1941 verantwortlich und nix anderes.

      „“ Ja inzwischen wissen wir ja auch das Napoleon kein milit. Genie war „“

      Genau, er war kein militärisches Genie !!!
      Das militärische Genie war Kutusow & Co.
      Napoleon war die Hitler-Ausgabe (auch an vielen Greueltaten. Muß aber zugeben, daß Hitler ihn, an den Greueltaten, bei Weitem übertroffen hat) des 19. Jahrhunderts.
      Miese Sau, gar eine Schande war er und nichts anderes 🙁

      „“ in eine ähnliche Kategorie fallen wohl auch Tuchatschewskij, Uborewitsch, Yakir, Ericcson, Blücher „“

      Nenne uns die militärischen Erfolge dieser „Genies“ 🙂
      Oh, Gott, oh, Gott, oh, Gott !!! 🙂

      „“ Mal abgesehen davon ob die genannten höheren und höchsten Offiziere der Roten Armee „Genies“ waren wurden nicht nur die höchsten Militärränge gelichtet sondern auch die mittleren und unteren Ränge. Mit der Folge, auch in Verbindung mit dem massiven Ausbau der Roten Armee ab , das die unteren und mittleren Kommandeursränge (Btl – Div) bei weitem nicht mehr adequat besetzt werden konnten. Und das machte sich eben in der mangelhaften Initiative, der mangelhaften Zusammenarbeit der Waffengattungen und vielen anderen Dingen bemerkbar. Mit dem Resultat das die Rote Armee gute operative Planungen nicht ausnutzten konnte und schwere Verluste erlitt. „“

      Bei den zwei Jahre (1937-39) dauernden Säuberungen wurden lediglich ca. 40 000 mittel- und hochrangige Offiziere, aus der Roten Armee, rausgeschmissen.
      Im Herbst 1939 dienten ca. 206 000 mittel- und hochrangige Offiziere in der Roten Armee und bis zum 22.06.1941 wurden weitere Zehntausende neue Offiziere ausgebildet.
      Du denkst doch nicht im Ernst, daß diese ca. 40 000 (ca. 20 000 pro Säuberungsjahr) „Offiziere“ tatsächlich das Wetter in der Roten Armee gemacht haben ? 🙂
      Es sei denn es waren alles „Genies“ à la Tuchatschewskij oder Yakir 🙂

      „“ Otto Skoreny – ein bekannter Selbstdarsteller und Lügner „“

      Nicht nur Skorzeny war ein Selbstdarsteller und Lügner, sondern die meisten deutschen Nazi-Generäle waren das.
      Skorzeny war aber offensichtlich zumindest vor dem Ende seines Lebens ehrlich zu sich selbst (zumindest in dieser Frage), im Gegensatz zu einigen seiner Kollegen.
      Skorzeny war übrigens nicht der Einzige, der der Meinung war, daß Hitler noch vor dem Krieg die Armee von „Genies“ hätte säubern sollen.
      Ein gewisser Goebbels war auch dieser Meinung, aber zu dieser Erkenntnis ist er nur wenige Wochen vor dem Kriegsende gekommen.
      Er (Goebbels) und Hitler hätten noch vor dem Krieg daran denken sollen und nicht vor dem Kriegsende.
      Ach, habs vergessen, die beiden „Genies“ dachten sie hätten da mit den Untermenschen zu tun 🙂
      Das Bedauerliche nur, daß das deutsche Volk für all ihre Fehlentscheidungen zahlen mußte 🙁

      „“ BILD ….. „“

      Dort sind (oder man sagt waren ?) aber die Mädels hübsch 🙂

      „“ Wenn man sich diesen Thread durchliest muß man feststellen das Akula die Begriffe Panzermänner, Panzersoldaten und Panzeroffiziere als Synonyme benutzt „“

      Synonyme nicht, aber die Ausbildung in der sowjetischen Utschebka (Ucebka) war schon sehr gut, sogar bei den einfachen Panzersoldaten.
      In der heutigen (nach Jelzin-Ära) russischen Armee wird auch gründlich ausgebildet.
      Du mußt nur in die russischen Militärportale reinschauen, darüber wird reichlich berichtet und in den Kommentaren diskutiert.

      „“ oder bestanden / bestehen tatsächlich die Panzerbesatzungen der Roten Armee und jetzigen russischen Armee komplett aus Offizieren. „“

      Habe das nie behauptet.

      „“ Akula meint seinen Lesern weismachen zu müssen das die sow. Militärakademien nicht nur „die meisten“ Panzerschlachten sondern sogar „die meisten“ Panzergefechte „durchgenudelt“ haben.
      Was bedeutet Gefecht -> https://de.wikipedia.org/wiki/Gefecht „“

      Seit wann ist Wikipedia eine seriöse Quelle ? 🙂
      Aber OK. , es kommt ab und zu vor, daß einige Begriffe, in der russischen und westlichen, Vorstellungen bzw. Darstellungen verschiedene Bedeutungen oder Ausmasse haben.
      Also, die russischen Versionen von:
      1. „Scharmützel“ (Russisch: Boj) ist eine taktische Operation.
      2. „Gefecht“ (Russisch: Sraschenije) ist eine operativ-taktische Operation (z. B. Prochorowka war so eine).
      3. „Schlacht“ (Russisch: Bitwa) ist eine strategische Operation (Stalingradschlacht, die Schlacht am Kursker Bogen (die beschämenderweise heute noch von den deutschen Historikern die Operation „Zitadelle“ genannt wird. Sowas tun nur schlechte Verlierer 🙁 ) oder die Operation „Bagration“, sind nur ein paar Beispiele davon).
      All die militärischen Auseinandersetzungen unterscheiden sich lediglich an ihren Ausmaßen und Bedeutungen oder Auswirkungen für den Krieg, mehr nicht.

      „“ Das heißt die angehenden Offiziere müssen abertausende Gefechte „durchnudeln“ „“

      Wozu das denn, nur die wichtigsten wie „Prochorowka“.
      Vor allem dort wurden und werden nicht nur die Siege, sondern auch Niederlagen durchstudiert.
      Aus Niederlagen lernt man auch vieles (was unsere Politiker und „Historiker“ nicht tun wollen).

      „“ Aber was ist eigentlich mit den anderen Panzergefechten des 2.Weltkrieges, zb. mit dem deutschen Frankreichfeldzug 1940, dem Balkanfeldzug 1941, dem Krieg in Nordafrika und nachfolgend in Italien, was mit der Normandie?Und den späteren Kriegen zb. in Korea oder den US-Panzereinsätzen in Vietnam, was mit Irak – Iran, USA – Irak „“

      Sage mal, waren all die, oben genannten, militärischen Auseinandersetzungen so bedeutend für die Sowjetunion oder heutiges Russland, um sich ernsthaft damit auseinandersetzen zu müssen ? 🙂
      Ich weiß nicht, mag sein, daß einige dieser Operationen am Rande erwähnt wurden oder werden, habe aber Zweifel, daß all diesen Ereignissen viel Zeit gewidmet wurde oder wird 🙂

      PS. Studiere doch Russisch, dann bräuchtest Du Akula nicht.
      All das, was ich Dir erzähle, gibt es heutzutage in diversen russischen Militärportalen nachzulesen.
      Von den Büchern ganz zu schweigen.
      Da ist z. B. ein Militärportal http://militera.lib.ru/ , ist sehr, meinerseits, zu empfehlen (ohne Sarkasmus) !!!
      Nicht nur die Artikel, sondern ganze militärisch-historische Bücher (auch westliche, deutsche Autoren) kannst Du, sogar umsooonst, lesen 🙂

      Puuh, bin ich aber Müde geworden 🙂

  37. „Ich werde Dich nie los, so wie es aussieht“
    Das kommt vom dem Typ der auf Fragen antwortet die ihm nicht gestellt worden sind. Dieses deines Verhalten nennt man richtigerweise Projektion.

    Nur ein Auszug wie Akula vorgeht denn dieses Niveau zieht sich durch:

    sw
    2.) Akula meint das „Allein die Schlacht am Chalchin Gol (es war ein glänzender Sieg der Roten Armee über die 6. japanische Armee) übertrifft alle Scharmützel und Gefechte, die die Wehrmacht vor dem Überfall auf die Sowjetunion in Europa geführt hat.“
    Man möge selbst vergleichen

    >> Chalchin Gol
    http://www.armchairgeneral.com/rkkaww2/battles.htm (wohlgemerkt eine russische Seite)

    und hier http://www.armchairgeneral.com/rkkaww2/battles/khalkhin_gol/Khalkhin_cut1.pdf (besonders Tabelle 3)

    >> dagegen – einfach „Polenfeldzug“ und / oder „Frankreichfeldzug“ in die Suchmaschine deiner Wahl eingeben.
    Ja, das Ausmaß der Kämpfe und eingesetzten Truppen war höchst unterschiedlich.

    die Antwort Akulas:
    „Was gibt es hier zu vergleichen ?
    Allein die sowjetischen Truppen mit Waffen, Munition, Material, etc. zu versorgen, war schon eine titanische Aufgabe bzw. Arbeit.
    Schon aus diesem Grunde ist unanständig zu vergleichen.
    Und überhaupt, @sw, willst Du tatsächlich diese Weichlinge-Angsthasen-Franzosen mit den geborenen Kriegern-Japanern vergleichen ?
    Die Franzosen und Polen kann man doch nicht mit den japanischen (ich finde sie verdienen so bezeichnet zu werden) Kriegern vergleichen.
    Dazwischen lagen (damals) die Welten. “

    Wenn´s nicht so traurig, für dich, wäre wärs lustig.

    https://www.youtube.com/watch?v=J-UQcOGLDLY = Akula

    1. @Russophilus
      Bitte nach einfügen
      „Dazwischen lagen (damasl) die Welten“

      ======
      so wird aus „Kampferfahrung“ Logistik.

      Kurz die Dimensionen der Schlacht am Chalchin Gol
      eingesetzt 57.000 sowjetische Soldaten

      Polenfeldzug
      1.000.000 Polen vs 1.600.000 Deutsche

      Frankreich 1940
      3.790.000 Soldaten, Franzosen / Briten / Holländer / Belgier vs
      ca. 3.000.000 Deutsche

      Aber sicherlich wogen die 30.000 japanische „Samurai“ am Chalchin Gol diese Kräfte mit Leichtigkeit auf.

      —————————-
      Tut mir leid, Nein. Ich investiere nicht auch noch Mühe in eure nicht enden wollende „Privatfehde“ mit ellenlangen Beiträgen (aber ich zensiere sie auch nicht) – Russophilus

      1. @ sw

        „“ Kurz die Dimensionen der Schlacht am Chalchin Gol
        eingesetzt 57.000 sowjetische Soldaten

        Polenfeldzug
        1.000.000 Polen vs 1.600.000 Deutsche

        Frankreich 1940
        3.790.000 Soldaten, Franzosen / Briten / Holländer / Belgier vs
        ca. 3.000.000 Deutsche

        Aber sicherlich wogen die 30.000 japanische „Samurai“ am Chalchin Gol diese Kräfte mit Leichtigkeit auf. „“

        Wie viele von Deinen 1. 000 000 Polen vs. 1. 600 000 Deutschen aber auch 3. 790 000 Franzosen (etc.) vs. ca. 3. 000 000 Deutsche haben überhaupt an den Kampfhandlungen teilgenommen ? 🙂
        Der ganze „Krieg“ gegen Frankeich war ein Witz (und der hat auch sooooooo lange gedauert 🙂 ) und nichts anderes 🙂
        Die Russen machen sich heute noch lustig über die „kriegerischen Franzosen“ 🙂
        Mann 🙂
        Und die ganze Aktion in Polen war auch nichts besonderes 🙂
        Hätten die damaligen Japaner, an Stelle der Franzosen, gegen Hitler gekämpft, dann hätte Hitler heute noch gegen sie gekämpft 🙂
        Und jetzt vergleiche mal diese Aktionen mit dem Winterkrieg, den die Russen gegen die Finnen.
        1. Ein sehr harter, schneereicher Winter.
        2. Unüberwindliche „Mannerheim-Verteidigungslinie“.
        3. In allen Belangen untaugliches Gelände (Wald soweit das Auge reicht. Finnland-das Land der Tausend Seen, Felsiges Gelände, etc.) für einen modernen Krieg (nämlich mit Panzern, etc.), etc. etc. etc.
        Die Rote Armee hat dort das Unmögliche getan.
        Dagegen war der Krieg Deutschlands gegen Frankreich (auch Polen) ein Spaziergang.
        Leichte Siege gegen Frankreich, Polen, Belgien, etc. haben Adolf den Kopf verdreht.
        Er hat vergessen, daß das Mütterchen Russland kein Polen oder Frankreich ist, und daß die Russen aus einem anderen Material gemacht sind.
        Seine Untermenschenthese im Bezug auf die Russen hat mit ihm ein böses Spiel gespielt.
        Am Ende hat er das bekommen, was er verdient hat: „Eine Kugel in Kopf !“

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