MIR – Zukunft des Krieges

Ich beginne mit einem Scherz und zwar einem eigentlich gar nicht lustigen, dafür aber sehr geschmacklosen: fatzebuk ballert zur Zeit u.a. youtube massiv mit aufdringlicher und sehr langer Eigen-PR zu, in der sie sich als Hüter des demokratischen Rechtsstaates darstellen, der die Menschen und Wahlen vor fake-news und sonstigen bösen Angriffen schützt.

fatzebuk, hat bei euch nun auch der Letzte einen cheeseburger aus seinem Hirn gemacht? Eure massive und aufdringliche PR Aktion ist völlig sinnlos. Wer darauf hereinfällt, für den ist die Aktion gar nicht nötig, weil sein/ihr Hirn ohnehin schon völlig aufgeweicht ist. Für alle anderen aber – für die also, die ihr zu überzeugen versucht – gilt, dass sie fatzebuk nichts, rein gar nichts glauben. Denen könnt ihr nachts im Dunklen sagen, es sei Nacht und sie glauben es euch nicht, weil sich fatzebuk wieder und wieder als nur ein anderes Wort für Lüge, Zensur, schamlose Abzocke und Ausverkauf von Privatsphäre erwiesen hat.

Nun zu einem Zufall, den ich mit einem Fragezeichen versehen will. Die türkei blieb und bleibt starrsinnig (ja, sogar geradezu konfrontativ) dabei, russische S-400 zu kaufen, egal womit und wie sehr die amis auch drohen.
Aber auch deutschland, die wohl am brutalsten und vollständigsten unterworfene und gehirngewaschene Kolonie und Dauer-Besatzungszone, begehrt nun an einem bestimmten Punkt auf, nämlich bei Nordstream.

Ich weise darauf hin, dass beides, S-400 wie auch Nordstream, nicht einfach irgendwelche Projekte sind, sondern strategische. Und noch etwas sind beide Projekte: Etwas, an das man noch vor ein paar Jahren nicht einmal zu denken gewagt hätte. Und auch etwas, das sich klar gegen die Vorherrschaft der usppa richtet. Nordstream erledigt feuchte ami Träume, dieses Land – und insbesondere auch seine Industrie – sozusagen an den Energie-Eiern zu packen und nach Laune fernzusteuern. Und die S-400 in der türkei erledigen nicht nur viele, viele erhoffte Milliarden Einnahmen für ami Kriegs-Konzerne, sondern sie stehen – nicht nur sinnbildlich – ami Kriegsfliegern gegenüber und beantworten eine entscheidende Frage bereits im Vorhinein.

Nochmal: Noch vor wenigen Jahren hätte man auf dieser Seite des Atlantik nicht einmal gewagt, ernsthaft an sowas zu denken, geschweige denn, es offen auszusprechen. Heute spricht man es aus – und zwar klar, beharrlich und konfrontativ.
Was ist die Kernaussage, die dahinter steht?
1) Die entscheidende Macht für uns ist Russland, nicht mehr die usppa.
2) Russische Angebote sind ernst zu nehmen und werden seriös, kompetent und nebenbei auch ganz erheblich günstiger geliefert.
3) – und das sieht man besonders klar am Beispiel deutschland und Nordstream – die usppa haben nicht mehr die Muskeln, um ihr Diktat aufzuzwingen. Militärisch gilt es nach Osten zu sehen: Dort spielt die relevante Musik. Und wirtschaftlich gilt das ebenso.

Übrigens ist der geschmacklose fatzebuk Scherz auch auf größerer Ebene sinnbildlich. Die amis können viel über „Leuchtturm der demokratie“ und über „demokratie bringen“ plappern, aber es klingt inzwischen sehr hohl und wird kaum noch geglaubt. Wie sollte man diese Lügen auch glauben, wenn überall in der Welt, von Nord-Korea über den Iran bis nach Venezuela akut illegale und selbst mit Blauäugigkeit nicht mehr als „demokratie bringen“ erklärbare ami Verbrechens-Aktionen schwelen?

Die neue Phase, der Umschwung hat schon lange begonnen, aber inzwischen ist er unübersehbar.

Und ich denke, dass es auch auf einem anderen Gebiet eine neue Phase gibt.

Der T-14 ist ein recht ordentlicher Panzer – aber es soll 2020 gerade mal um die 140 Stück bei den Truppen geben. Erstaunlich. Fast fragt man sich, wozu die Russen, die ja nicht für üppige Verschwendung bekannt sind, das Projekt überhaupt begonnen haben.
Eine wesentliche Antwort gibt ein anderes (und wenig beachtetes, aber auch kaum Lärm machendes) Projekt: Terminator. Der erste Eindruck (vor dem Hintergrund dessen, was man so kennt) ist „seltsames Ding“ und ehrlich gesagt sogar „sieht bisschen mickrig aus“.

Mir scheint, man sollte dem nachgehen.

Kriege sind heute anders als noch vor einer Generation. Noch bis zum Zusammenbruch der UDSSR geisterten vor allem zwei Szenarien durch die Köpfe. Die eine war der Atomkrieg und die andere waren gewaltige Panzerarmeen. Aus westlicher (nato) Sicht machte das auch Sinn, denn genau das erwartete man von den bösen Sowjets: Gewaltige Panzerarmeen, die nach west-Europa rollen und Atomschläge.
Und auch aus russischer Sicht – oder sollte ich sagen Tradition? – machte das Sinn. Die amis hatten, das war nicht unbekannt, öfter mal mit dem feuchten Traum, einen Atomkrieg gewinnen zu können geliebäugelt und: Die westlichen Tiefebenen waren über Jahrhunderte ein, vermutlich sogar *der* wunde Punkt, über den man aus gutem Grund besorgt war in Russland.

Allerdings: Konnte man den bösen Sowjets (dem bösen Iwan) noch alles, wirklich alles zutrauen, jedenfalls wenn man im westen indoktriniert aufgewachsen war, so ist heute sogar geistig nicht sonderlich agilen Europäern kaum zu vermitteln, dass der böse Iwan uns überrollen will. Russland ist riesig und wirklich offensichtlich grundzufrieden mit seinem Territorium. Wenn es etwas gibt, das Russland nun wirklich nicht braucht, dann ist es mehr Territorium. Und mal ehrlich, sie kamen doch nie, die Panzer-Kolonnen. Was kam waren – picobello vertragsgemäß und zuverlässig – Öl und Gas Lieferungen. Und dann ist da noch georgien: Da gingen die Russen hin, erledigten die räudigen Köter … und fuhren wieder heim. Nicht einem Quadratmeter haben sie behalten. Oder seht euch ukrostan an. Ich denke, dass selbst sehr westlich gesonnene Russenhasser nicht ernsthaft daran zweifeln, dass Russland ganz ukrostan recht bequem und schnell überrollen und sich einverleiben könnte. Tat es aber nicht, nicht einmal als ukro Geschosse einschlugen. Im Gegenteil, Russland ist heute das eine Land in der Welt, das zuverlässig und geradezu starrsinnig wieder und wieder vom Frieden spricht und sich auch erstaunlich geduldig und friedfertig wieder und wieder grob anrempeln lässt ohne zuzuschlagen.

Wie ist die Situation mit den Augen eines russischen Militärs also zu sehen?
Die Antwort dürfte sein, dass in einige Arten von realistisch vorstellbaren Kriegen einzuteilen ist:
– a) Atomkrieg. Darüber spreche ich nicht weiter. Nicht nur weiss jeder, dass es dabei nur Verlierer gibt, sondern vor allem ist er für die amis keinesfalls zu gewinnen; ganz im Gegenteil. Deshalb sind da keine Betrachtungen nötig.
– b) Der nicht atomare, mehr oder weniger direkte große Krieg. Also ein Krieg mit der nato.
– c) Der Stellvertreter-Krieg mit zweitrangigen Spielern, also z.B. mit sau arabien, terroristen, etc.

Ein „d)“, nämlich einen ernst gemeinten Überfall auf Russland gibt es mAn nicht. Wer sollte das versuchen? Die nato käme als einziges in Betracht, kommt aber nicht in Betracht, weil russische Militärärzte mittlerweile garantiert Pillen entwickelt haben, die die russischen Truppen davor schützen, sich tot zu lachen.

Ein weiterer d) Kandidat wäre ein Krieg weit weg, z.B. in Venezuela. Aber auch das scheidet aus. Warum, wird wohl noch deutlich werden.

Und damit sind wir bei den Waffen-Systemen, denn sie werden ja nicht aus Technik-Verliebtheit entwickelt und gebaut oder damit die Räder des micc rund laufen (na ja, in Russland. In den usppa wohl schon, aber wir betrachten hier ja Russland). Nein, die werden entwickelt und gebaut, um für potentielle Auseinandersetzungen und Bedrohungen gerüstet zu sein.

Für a) hat Russland alles Nötige. So ein Krieg würde mit 100% der usppa komplett zerstört enden und mit (schätze ich) 20% – 35% überlebenden Russen (womöglich sogar mehr, aber nicht erheblich weniger).

Für b) werden heute keine großen Panzer-Armeen gebraucht. Ein (nicht atomarer) Angriff der nato würde mit cruise missiles geführt und mit Luftschlägen. Übrigens auch, weil das ganze Arsenal der Bodenfahrzeuge des westens schlicht stecken- oder liegen bliebe.
Was die Luft angeht, so muss ich nicht viel sagen. Jeder mit auch nur ein bisschen Ahnung weiss, wer die brauchbaren und funktionierenden Abwehr-Systeme hat und wer froh sein muss, wenn er wenigstens einen Teil seiner Flieger immerhin mal in die Luft bekommt.
Schauen wir also auf den Boden. Eigentlich ist das aus bereits geschilderten Gründen ziemlich wenig sinnreich, aber man unterschätze nicht eine Jahrhunderte lang berechtigte Angst.
Und da sind wir bei den Panzern. Warum bauen die Russen nicht wie wild T-14 Armata? Weil sie zu arm sind? Nein. Weil sie nicht gebraucht werden – jedenfalls nicht wie aus herkömmlicher Denke vermutet.
Schauen wir uns diese Bedrohung konkret an, so stellen wir fest, dass 1) auch im westen sehr viele ziemlich veraltete Panzer im Dienst sind und 2) dass *jeder* Panzer Schwachstellen hat. Den perfekten Panzer gibt es nicht. Alleine schon deswegen nicht, weil die Munition und weitere Kampfmittel (wie z.B. RPG) sich ändern und anpassen. Wenn da einer einen (gegen alles Bisherige) sicheren Panzer einführt, dann hat bald der andere neue Munition oder z.B. manngestützte Anti-Panzer Waffen, die eben doch wieder eine Bedrohung sind.
Und damit habe ich eben schon einen sehr wichtigen Punkt angeführt. Früher mal war die wesentliche Bedrohung für einen Panzer ein anderer Panzer. Das ist schon lange zunehmend nicht mehr so. Heute ist in vielen Krisen oder Kriegen die erheblichste Bedrohung eine auf 2 bis 4 Beinen oder auf relativ kleinen Fahrzeugen montierte.
Ein weiter Punkt ist der Umstand, dass sich Begegnungen mit Panzern weitgehend zusammenfassen lassen unter „wer den anderen zuerst sieht und wer weiter schießen kann, der gewinnt“. Deshalb entwickelte und baute man früher wie wild moderne Optiken. Der Grund war ganz einfach „wer den anderen zuerst sieht“. Und man entwickelte immer bessere Kanonen und Munition für „wer weiter schießen kann“.
Heute allerdings ist die Gefahrenquelle nicht 8 m lang und 3 m hoch und es sind in der Regel auch nicht mehr die Rohre anderer Panzer. Das ist eine *erheblich* veränderte Situation. Und: Russland spielt bei kleinen Anti-Tank Systemen ganz vorne mit.

Und es gibt noch einen Faktor. Früher hieß Krieg „zum Sterben gehen“. Da verreckten eben Leute; so ist Krieg eben. Heute allerdings will/muss man Tote möglichst vermeiden. Wer sich mal die Entwicklung von Panzern über die letzten 50+ Jahre ansieht, der wird feststellen, dass „Schutz“ das beherrschende Thema war – nicht bessere Kanonen und sogar bessere Munition war zweitrangig. Der *wesentliche* Unterschied von (Panzer-)Generation zu Generation war besserer Schutz vor so ziemlich jeder denkbaren Feindeinwirkung. *Deshalb* wurden z.B. beim humvee der amis locker Abermilliarden rausgehauen, um wenigstens notdürftigen Schutz zu erreichen (mit dran gebauten Stahlplatten). Man kann modernen Bürgern eben nur schwer erzählen, sie seien der Souverän … sollen aber gefälligst auf Befehl zum Verrecken gehen. Übrigens ist dieses („unser“ möchte ich nicht gerne sagen) Land diesbezüglich Weltmeister. Hier wird die Einführung eines neuen, dringend benötigten Truppentransporters seit Ewigkeiten verschleppt, damit auch hoch-schwangere Soldatinnen gut geschützt und angenehm untergebracht werden können. Man stelle ich nur vor, eine Soldatin hätte einen blauen Fleck am Popo wegen mangelndem Sitz-Konfort! Undenkbar und verabscheuungswürdig!

Und natürlich gibt es noch den omnipräsenten Faktor „Roboter“ (und AI, und bla bla), aber der ist – zumindest noch – primär nur eine neue Ebene des vorgenannten Faktors. Panzer ganz ohne Soldaten darin sind natürlich am sichersten für Soldaten.

Schauen wir also mal noch ein bisschen weiter Richtung Zukunft, dann sehen wir?
Bei den amis feuchte 3D Animationsträume von reinen AI geführten Robot-Kriegen und bei den Russen etwas Bodenständiges mit Verstand, nämlich: Vorne an der Front (und als Aufklärer) „Robots“ (also vor allem Systeme ohne Menschen an Bord) und ein Stück dahinter a) Kommando-Einheiten und b) Verbände (weitgehend Robots), die wo und wenn nötig gezielt nach vorne gebracht werden können.
Aber da gibt es noch ein Aber, nämlich bei primitiven Gegnern (unser Fall c), der zum Einen primär mit Menschenmaterial agiert („terroristen“) und zum anderen mit kleinen Gruppen und womöglich noch im städtischen Raum.

Und schon haben wir einen brauchbaren Erklärungs-Ansatz für die aktuelle Entwicklung in Russland, die natürlich – wen erstaunt’s? – durch Vernunft und Verstand geprägt ist statt durch größenwahnsinnige Masturbations-Vorstellungen.

Der Terminator setzt *Raketen* gegen Panzer ein und hat damit die höhere Reichweite. Und er setzt kleine Kanonen (23 oder 30 mm) gegen „weiche Ziele“, also gegen nicht oder gering gepanzerte Fahrzeuge und, äh, terroristen ein. Das ist aus mancherlei Gründen schlau, denn er kann genau so gut wie ein Panzer gepanzert sein, er kann wirkmächtigere Waffen tragen als Soldaten und er kann alle modernen Aufklärungsmittel (Optik, Thermo, etc) wie ein Panzer haben.

Der Armata T-14 wiederum ist mAn das, was ich oben das Kommando-Fahrzeug genannt habe. Ja, der Armata hat eine Kanone, aber *räusper*, die hat ein T-72 auch, ehe man den Turm abbaut und einen Terminator-Turm draufsetzt …
Der entscheidende Punkt ist, dass der Armata optimal geschützt ist und leicht umzurüsten ist zu einem Kommando-Fahrzeug, das diverse unbemannte Kampf und Aufklärungs-Einheiten kontrollieren und koordinieren kann. Zum Beispiel auch eine neue Terminator-Generation ohne Besatzung.
Träume ich? Nein. Es gibt verschiedene Anzeichen und Hinweise auf genau diese Entwicklung bei den Russen.

Übrigens ist der Terminator noch aus einem anderen Grund interessant, nämlich weil er vorführt, wie man aus etwas, von dem man sehr große Bestände hat (Tausende T-72 diverser Modellreihen), mit relativ geringem Aufwand (aber reichlich Sachverstand in einem gut funktionierenden Hirn und mit Können) etwas ganz erheblich moderneres machen kann.
Und damit sind wir doch mitten bei den Russen. *Genau das* beschreibt doch wie kaum etwas anderes, wie die ticken. Nicht aber-zig Milliarden verschleudern mit großkotzigen hirnlosen Aktionen, sondern auf der Basis von etwas Vorhandenem und Bewährtem – auch unter selbstkritischer Berücksichtigung der Schwächen, die man durch Erfahrung sieht – mit Verstand, Erfahrung und Können etwas erheblich Moderneres und Besseres machen.
Und genau das sehen wir aus meiner Sicht derzeit. Tja, Ein Blick nach Russland bringt eben Freude, jedenfalls für homo sapiens.

57 Gedanken zu „MIR – Zukunft des Krieges“

  1. Danke für das neue „MIR“, sehr interessant zu lesen, auch für den Laien.
    Ein paar Fragen in diesem Zusammenhang kommen mir gerade in den Sinn: Was ist eigentlich aus der Nicht-Lieferung von den zwei Mistral-Flugzeugträgern durch (ein 2015 offiziell unter Sarkozy noch fast „freundschaftlich“ gesonnenes) Frankreich geworden?
    Kam es überhaupt zu einer Rückzahlung?
    Es ist dazu sehr schnell sehr still geworden.

    1. es kam zu einer rückzahlung und rückgabe der ausrüstung die russland nach frankreich geliefert hatte für die mistral´s.
      wo genau das steht kann ich leider nicht sagen , es ist schon wieder s0o lange her.

      1. @ potzblitz

        Ja. Die russische Schadenersatzforderung wurde beglichen.
        Soweit ich mich erinnere, hatte dann Ägypten Interesse an den beiden Trägerschiffen gezeigt und beide wohl auch übernommen.

        1. Danke für die Antworten.
          Ja, es ist bemerkenswert wie schnell die Zeit fliegt.

          PS: Es soll oben natürlich „Hubschrauberträger“ heissen (nicht „Flugzeugträger“, soweit ging die französisch-russische Freundschaft nun wieder auch nicht.)

          1. Hallo erstmal, nach längerer Pause melde ich mich hier mal zurück…
            Wie bereits durch die Vorredner gesagt, erhielt die RF seinerzeit die getätigten Anzahlungen zurück – das Verhältnis zu Frankreich ist trotzdem seit diesem Geeier gelinde gesagt etwas unterkühlt.
            Es gab in Frankreich um diese Situation auch einen riesigen innenpolitischen Wirbel, insbesondere die Gewerkschaft(en) fürchtete(n) um den Ruf und die Auslastung der Werft(en) und damit um deren Ruf und Zukunft.
            Nach langem Hin und Her fand sich dann aber Ägypten als Käufer – die Schiffe wurden fertig gestellt und dorthin überführt.
            Sie hören heute auf die Namen „Gamal abd el Nasser“ und „Anwar as Sadat“ – eine gute Wahl, zumindest mit der Historie des Erstgenannten sollte man sich einmal intensiv befassen, ist sehr interessant und liefert jede Menge Background zum Thema „Naher Osten“.
            M. E. sind die Träger soweit ausgerüstet, aber die entsprechenden Hubschrauber dazu (natürlich die Creme de la Creme aus russischer Fertigung wie „Alligator“ und „Nachtjäger“ etc.) sind wohl noch nicht komplett ausgeliefert – dauert wohl auch ein Weilchen, w i m r e sind das roundabout 100 Stück für beide Schiffe.
            Ägypten ist in diesen Zusammenhängen sowieso ein sehr interessantes Thema, da es bereits in der Vergangenheit mehrfach zwischen Ost und West die Seiten gewechselt hat – und auch, wie dieser „Deal“ zeigt, sich gerade wieder (seit der Amtsübernahme durch Generalfeldmarschall Abd el Fatah am Sisi) in Riesenschritten von den USPPA distanziert…

  2. @Russophilus,

    vielen Dank für Ihren neuen, wieder sehr interessanten Artikel.

    Allerdings bin ich ein bisschen erstaunt das Sie b.) so detailliert besprechen – einen großen konventionellen Krieg. Ich finde dagegen spricht die Natur des Menschen. Die Burschen wissen (hoffentlich) das bei einem großen (größeren) Krieg, früher oder später eine Seite verlieren muss. Was passiert wenn eine Seite verliert?

    Dann setzt man sich nicht etwa zur Buße oder sieht sein Unrecht ein – sondern die nächst größere Waffe wird aktiviert… …also vielleicht mal so eine „kleine“ taktische Atomwaffe – da man das gegnerische Bataillon sonst nicht klein kriegt. Da dies eskaliert verbietet sich die gesamte Aktion, weshalb die Planer bei c.) Proxys bleiben müssen.

    Zu Nordstream 2: Ich bin erstaunt wie schnell Manfred Weber demontiert wird. Das ging ja superschnell, hätte ich nicht erwartet. Er anscheinend auch nicht.

  3. Zu fazebook:
    Ich denke, Sie überschätzen zum Teil die „unschlüssige“, breite Masse. Solche gehirnamputierten Aktionen sind für die der letzte Strohalm, mit dem die sich an ihrem erbärmlichen (virtuellen) Restselbstbild vergewissern können, das doch noch alles in Ordnung ist. Und die die Guten sind.

    Ich sehe und höre das doch in meinem Umfeld. Alle kotzen latent und vorne rum heißt es: uns geht´s gut mit dem dämo(n)kartischen System. Diese pseudo mittelständische Bildungsbürgerschicht lässt sich sehenden Auges in den Arsch ficken und beklatscht sich noch dabei. Wenn das nicht so traurig wäre, ich würde für sie weinen und Gott für Erhellung und Erlösung bitten.

    Vielen Dank für Ihre Gedanken.

    1. Da haben Sie recht. Mschen Sie mal einen Spaziergang in Ihrer Stadt, setzen Soesich auf eine Bank und schauen Sie sich Ihre Mitmenschen an. Was sehen Sie? Die meißten starren nur noch in ihr Schmarrnfon. Wie sagte meine Oma immer: „wer nicht hören will, muß fühlen“. Laßt sie doch einfach zugrunde gehen. Der Rest räumt dann schon auf.

  4. panzer – ja warum soll man übermässig viele der recht teueren armatas bauen wenn man noch hinreichend viele t72 im lager hat die man zu verhältnissmässig geringem kosten/aufwand auf einen brauchbar nützlichen level aufrüsten kann? die militärische rolle des panzers ist aus genannten gründen nicht mehr so gross wie in der vergangenheit . . .
    s400/türkei
    ein wenig futter für den analysator:
    meiner meinung nach ist auch folgendes szenario denkbar – mit dem geradezu stursinnigen bestehen auf das s400 geschäft kommt erdowahn/die türkei aus dem völlig ausuferndem, aus dem ruder laufendem f35 geschäft raus und hat als nebenprodukt
    a) noch ein funktionierendes luftabwehrsystem und
    b) einen erheblichen technologietransfer (2 der 4 vbestellten systeme sollen in der türkei montiert werden)

  5. ***nicht bessere Kanonen und sogar bessere Munition war zweitrangig. Der *wesentliche* Unterschied von (Panzer-)Generation zu Generation war besserer Schutz vor so ziemlich jeder denkbaren Feindeinwirkung.***

    Vermutlich meinten Sie ***nicht bessere Kanonen und sogar bessere Munition war erstrangig. Der *wesentliche* Unterschied von (Panzer-)Generation zu Generation war besserer Schutz vor so ziemlich jeder denkbaren Feindeinwirkung.***

  6. Hallo Russophilus, danke für den neuen Artikel! Was ist denn der Terminator genau? Ein modifizierter T 72 mit anderen Turm? Sind da Details bekannt?

    1. Im wesentlichen: T-72 Chassis plus „Turm“ mit 2 (meist 30 mm) plus 2 * 2 – 6 Anti-Panzer Raketen plus 2 Granatwerfer und meist 2 koaxiale 7,62er MGs. Sieht zwischen futuristisch und mickrig aus – aber ist die größte Bedrohung für gegnerischer Panzer; hat die wohl welt-besten Anti-Panzer Raketen mit weitaus mehr Reichweite als jede Panzer-Kanone, ist auch im Hinblick auf „urban warfare“ (also terroristen, die sich wie in Syrien in Städten (~ beengte Raumverhältnisse) festsetzen) konzipiert. Erledigt auch die heutzutage relevanten Ziele (die viel häufiger sind als Panzergruppen), also z.B. Toyotas mit Waffen hinten drauf, gegnerische (heute oft nicht große) Kampfgruppen effizient (nicht vergessen: Krieg ist immer auch eine Frage der Kosten/des Aufwands), sei es mit 7,62 oder 30 mm oder aber, insb auch im Fall von verschanzten Nestern Granaten.
      So einige russische Generäle wollen heute ein paar Terminatoren als „bodyguard“ für ihre „normalen“ Panzergruppen.
      Und, aber das ist nur eine, wenn auch nicht ganz unbegründete, Vermutung von mir, bald werden die Terminatoren noch Feuerleitsysteme bekommen, die (größere) Artillerie-Geschosse frühzeitig neutralisieren.

      1. sehr anschaulich beschrieben! Vielen Dank dafür! Macht aber auch Sinn… die Russen sind unglaublich anpassungsfähig und verdammt schnell dabei. Innere Beweglichkeit…
        Letztens habe ich ein Vid gesehen von 8. Mai irgendwo in Russland in einem Elektromarkt, da haben ein paar junge Männer angefangen ein Lied zu singen (zum Ende des Krieges / Befreiung usw..) ganz viele haben sich angeschlossen, jeder kannte dieses Lied, dann haben bestimmte Strophen auch die Frauen gesungen, zum Schluss waren es ganz viele, einfach nur schön.
        Da ist sofort klar, dass die in der Schule Alle singen, dadurch stellt sich ein Zusammengehörigkeitsgefühl ein, in der Gruppe singen ist sehr speziell (und gesund…).
        Hier im Westen gibt es so etwas aus gutem Grunde nicht mehr (könnte ja ein Wir entstehen).
        Leider finde ich keinen Link.

        1. ps.: sie halten auch die Erinnerung an den Krieg und an die vielen Opfer wach, auf eine ehrliche Weise. Nicht so verlogen und aufgesetzt wie hier im Westen. Ist schon bitter wenn man den Spiegel so vorgehalten bekommt… von so einer echten Gesellschaft.
          Was haben wir hier im *werte*westen?!…

          1. Ja, das bemerke auch ich immer wieder. Eine erstaunliche Mischung. Einerseits vergessen sie den Krieg nicht – aber andererseits hassen sie uns nicht sondern sind sogar sehr freundlich zu deutschen.

            1. Russen, auch die nichtreligiösen unter ihnen, haben das Christentum zutiefst verinnerlicht.

              Der wertewestler dagegen hat trotz allen Geseihers etwas ganz anderes in seinem schwarzen, verdorrten Herzen.

          2. Die Verlognheit beim Gedenken an den Krieg tritt für mich besonders eklatant durch die Verhältnislosig im Gedenken an die 6 Mio Juden (gefühlt dauernd) und die über 20 Mio Russen (gefühlt fast nie) zu Tage . Es ensteht der Eindruck ein im Krieg gefallener Russe sei viel weniger wert ihn zu gedenken als ein Jude Wenn man dies beim Stammtisch – sollte es da mal politisch werden – unter Freunden aufwirft, kommt immer die Begründung das sei ja kein Genozid gewesen bei den Russen sondern die waren halt „nur“ Kriegsopfer. Auch der Fakt, dass mehr als 50% der Russischen Opfer Zivilisten waren – also 14 Mio – hilft nicht.
            Was die meisten „schuldbewusten“ auch nicht stört, ist dass die Russen keinen Wert darin zu erkennen scheinen uns jetzt lebende Deutsche noch als Schuldige zu sehen, wogegen „die anderen“ bei der kleinsten Israel Kritik „Nazi und Antisemit“ schreien – gefühlt um noch immer durch die „Deutsche Schuld“ Pfründe abzuschöpfen – und das über 70 Jahre nach dem Krieg – das widert mich an.

            1. Das ist es ja eben – an diesen beiden Kategorien der Schuld läßt sich wunderbar sehen, was die Menschheit am Christentum hat und was geschieht, wenn erklärte Nichtchristen ihre Maßstäbe anlegen.

            2. Die Sowjetunion hatte hinsichtlich der Schuldigkeit am Nazisystem immer klar unterschieden zwischen den Aktivisten (Macher) und dem „Otto Normalverbaucher“. Stalin hatte es so auf den Punkt gebracht: Die Hitlers kommen und gehen, aber das deutsche Volk bleibt. Daher haben die „Ostler“ u. a. auch keinen Schuldkomplex.
              Zudem ist der Widerstand gegen das Nazisystem in den Mittelpunkt der Erinnerung gerückt worden.

  7. Wie hier üblich prima Artikel. Die beschriebene Wehrtechnik ist hochinteressant.
    Zum Fatzebuck kann ich gar nix sagen,weil nicht dabei. Konnte mich nie damit befreunden,wie jemand sein Frühstück ins Netz stellen kann- womöglich auch noch seine Ausscheidungen. Halte und hielt das immer für einen Gipfel der Lächerlichkeit. Mit einem solch astralem Käse beschäftigen sich wirklich Menschen fast rund um die Uhr, unglaublich. Wenns noch ums Pimpern ginge, dann könnte ich das halbwegs verstehen- der Sexualtrieb ist ein sehr starker. Aber es gibt tatsächlich Leute, die es toll finden ,sich öffentlich quasi zu entblössen…….und dies in jeder Hinsicht. Die sehen sich auch solch gequirlten Unsinn wie Dschungelkämp, D sucht den unbegabtesten Sänger weltweit oder D sucht die nächste absolut doofe Magersüchtige.
    Wusste nicht, wie stark Exhibitionismus in vielen Menschen zu stecken scheint.Aber man lernt eben nie aus.

    Früher gabs die „Avon-Beraterin“ oder „Tupperparties“, wo sich gelangweilte und einfältige Frauen (auch Männer) trafen, um sich entweder Schminke oder luftdichtes Geschirr zu überhöhten Preisen andrehen zu lassen. Derlei findet jetzt in grossem Stil statt.
    Da war und ist jeder „Stammtisch“ von früher niveauvoller…….

      1. afd auf fratzenbuch ??? – da wäre ich noch vorsichtig das zu verurteilen. auf den klassischen plattformen wie presse, funk und fernsehen werden sie ja geschnitten, dürfen praktisch nicht mitspielen im gleichen mass wie die anderen und wenn doch mal dann werden sie arg verzerrt dargestellt.
        auch wenn wir hier bzw. viele hier nicht gerade begeistert vom fratzenbuch sind ändert das nichts daran das es (mit den bekannten einschränkungen) ein sehr schnelles massenmedium ist. man kann dort viel schneller, zeitnaher reagieren wie bei den klassischen medien, bidirektionale kommunikation ist möglich. sie sind dort mittlerweile so gut vertreten das man sie nicht mehr übersehen kann. auch die üblichen drangsalien haben sie, denke ich ganz gut im griff dort, wird einer von ihnen gesperrt oder zensiert dann informieren etliche andere darüber und es wird auch nicht mehr so widerspruchslos hingenommen, mann setzt sich oft erfolgreich zur wehr.
        also wenn man die einschränkungen und hintergründe berücksichtigt denke ich die machen das zum teil recht gut dort, wo sollen sie denn auch hin wenn sie von der lügen-/lückenpresse am mitspielen gehindert werden?

      2. Ich bin erstaunt über Ihren fehlenden Pragmatismus bezüglich der Verwendung von Massenmedien wie FB. Das passt irgendwie nicht zu dem Bild des glasklaren Analytikers, das ich von Ihnen habe.

        In diesem Theaterstück „Demokratie“ ist doch die Beeinflussung von Meinungen das A und O? Mit möglichst effektiven Mitteln? L&L-Presse, Staatsfernsehen, Präsenz auf Jahrmärkten gehören da ebenso dazu, wie heutzutage diverse elektronische Medien. – Wenn man breite Straßen ablehnt, die zum Ziel führen, bleiben schmale Wege.

        Auch dieser Blog hier verwendet „feindliche Technologie“, um überhaupt zu funktionieren. Der Aufwand, alles selbst zu programmieren, wäre viel zu groß. Was Werbung betrifft, verzichtet man hier andererseits bewusst auf diesen Weg der Finanzierung und muss dann eben andere Wege gehen. Doch irgendwelche Wege zum Ziel braucht man eben.

        Es nützt mir ja wenig, im Elfenbeinturm zu sitzen, nur die persönlich bevorzugten Wege zu gehen und andere aus ideologischen Gründen abzulehnen. Ich finde Telegram viel besser, als WhatsApp, kann aber kaum Mitglieder von WhatsApp Gruppen dazu bewegen, doch besser Telegram zu nutzen. Mir ist VK viel sympatischer als FB, doch meine Bekannten tummeln sich eher auf FB. Und wenn ich Links zu Artikeln parallel auf beiden Medien teile, die meine politische Sicht „exibitionieren“, dann gibt es auf FB mehr Reaktionen. Und natürlich könnte man das auch sein lassen, doch ich wäre froh über jeden zusätzlichen Leser solcher Blogs wie dieses hier. Ich habe ja von diesem Blog auch erst durch irgendeinen Link irgendwo erfahren. Und als „Habe-ich-doch-schon-immer-gesagt-alles-besser-Wisser“ ist ja dann nachträglich meine Rechthaberei auch ganz gut dokumentiert.

        Auch bei meiner Arbeit bin ich opportunistisch und würde selten Projekte aus politischen Gründen ablehnen. GEZ und Grüne und Einheitsparteien wohl, und Konzerne und Organisationen die offen das bekämpfen, wo ich Mitglied bin, aber ansonsten bin ich recht schmerzfrei. Wobei die Liste der AfD-Hasser immer länger wird und meine Auswahlmöglichkeiten schon spürbar einschränkt. Also arbeite(te) ich vor allem auch für Banken, Versicherungen, böse Lebensmittelkonzerne, globalistische Unternehmensberatungen, internationale Großkonzerne; früher sogar für die L&L-Presse, als mir das L&L noch nicht so klar war. Und als Tüpfelchen auf dem i hänge ich auch noch zu 100% von usppa-Software ab, denn was russisches hat sich da nicht etabliert und selbst in Russland wird da wohl zu fast 100% auf usppa Software gesetzt.

        Was die AfD betrifft, finde ich es vor allem schade, dass man das klassische Spiel der Wahlwerbung auf Plakaten so massiv mitspielt. Da wird von allen Parteien so viel Geld und Aufwand verballert. Es werden aber andere Entscheider vielleicht der Meinung sein, dass sich dieser Weg lohnt. Ich glaube das nicht und unterstütze das daher auch nicht (mehr) aktiv.

        1. Es ging/geht nicht um „Software aus den bösen usppa“. Und die AfD, zumindest auf den unteren Ebenen nutzt fb auch für die interne Kommunikation.

          Es geht darum, dass fb a) 100% Einblick hat – und diesen garantiert auch dem Kartell gewährt und b) dass fb einen (aus eigener Unbedachtsamkeit) äusserst wichtigen Kommunikations-Kanal nach Belieben stören oder auch komplett abschalten kann.

          Übrigens irren Sie von wegen auch in Russland verwende man doch weitgehend ami Zeug. *Alles* haben sie noch nicht selbst, zumindest nicht für den Massen-Gebrauch durch jedermann, aber: Wer – ausser den Russen – hat denn bitte eigene Prozessoren, ein eigenes „fatzebuk“, ein eigenes „google“, und vieles mehr?

          China. eu-ropa allerdings nicht. Vor einigen Monaten haben sich die franzosen gerade böse auf die Fresse gelegt mit ihrem Versuch, die Suchmaschine „qwant“ zu etablieren. Aufsehen, zumindest in (den anfangs sehr wichtigen) Fachkreisen gab es reichlich. Auch bin ich gewiss nicht der Einzige, der’s auch mal probiert hat. Ergebnis? Weg schmeissen. Unbrauchbares Spielzeug.

          Mit Yandex allerdings kann man google als Nutzer abklemmen. Die Suchmaschine, email, „cloud disk“, usw, alles rund und gut und einwandfrei funktionierend.

          1. Bei dieser 100% Abhängigkeit ging es (unklar formuliert) um meinen Bereich: Datenbanken, und da beherrschen auch in Russland Oracle und Microsoft den Markt. Ansonsten stimmt, dass Russland und China usppa Massen-Produkte teilweise ganz gut ersetzen können. Auch Yandex scheint ja auf den ersten Blick ein ganz guter Google-Ersatz zu sein, offenbart aber für mich auf den zweiten Blick noch Schwächen. Ich habe mal in Russland parallel Google Maps und Yandex Maps zur Navigation verwendet. Letzteres ist ständig abgestürzt. Aber das Potential ist da, und wenn die usppa mal wieder was abschalten, geht eben die Welt nicht unter. Es wird ja auch Zeit, dass man sich von internationalen Zahlungskanälen unabhängiger macht (Swift, Visa, Mastercard,…) und da passiert ja so einiges.

            Übrigens immer wieder typisch für Russland: top bei Prototypen und Einzelfertigung, wie auch bei der militärischen Produktion. Schwach in der Massenproduktion, wobei das nach und nach besser wurde und wird. Und gerade dabei würden sich Russland und Deutschland super ergänzen. Deutsche Technologie hat ja auch in Russland auf vielen Gebieten (noch) den Ruf, Spitze zu sein, mit Top-Wartung und so, ist aber auch viel teurer, als Wettbewerber. Und wenn dieser Qualitäts-Vorsprung nicht aufrechterhalten wird, ist da ganz schnell Schluß mit dem Verkauf von „made in Germany“.

            Ihr zweiter Abschnitt bezüglich FB ist richtig. Als wichtigen Kommunikationskanal diese Technologie zu verwenden, birgt Risiken. Ich verstand Ihre vorherige Aussage als die Verwendung von FB als Massenmedium.

            1. „Datenbanken“ – Da gilt es zunächst zwischen den Segmenten des Einsatzes zu unterscheiden. Im Bereich der Wirtschaft haben Sie völlig recht. Nur: Das hat wenig mit den Vorhandensein oder nicht-Vorhandensein eigener Technologie und Produkte zu tun. Das liegt einfach daran, dass „business“ auch in Russland stark westlich geprägt und ausgerichtet ist sowie damit, dass auf globaler Ebene faktische „Standards“ eingehalten werden.

              Auch lohnt es nicht, da eigene Produkte zu schaffen. Man ist (auch ausserhalb des „business“ Segmants) besser bedient damit, reichlich verfügbare open source Datenbank-Systeme (gegebenenfalls sorgsam zu überprüfen und) einzusetzen.
              Nebenbei bemerkt: Es ist kein Zufalls, dass es (weltweit) viele russische Namen unter den führenden Datenbank Leuten gibt …

              „Prototypen – Massenproduktion“ – Das sind zwei grundlegend verschiedene Felder. Für Letzteres ist vieles notwendig, was in Russland schlicht mutwillig zerschlagen wurde und nur mühsam und mit riesigen Investments wieder ausgebaut werden kann.

              Dessen ungeachtet hat Russland alleine in den letzten 5 Jahren bei weitem mehr neue und (erheblich!) modernisierte militärische Systeme geschaffen und in Dienst gestellt als halb oder sogar ganz eu-ropa insgesamt hat. Übrigens hat Russland – wenn auch ohne Lärm, weshalb es hier im westen wohl unbemerkt blieb – in einigen Bereichen (z.B. Schiffe) sogar mehr in Dienst gestellt als die laut plärrenden amis.

              1. Volle Zustimmung.

                Zum letzten Abschnitt möchte ich kommentieren: bemerkenswert, wie man das hinbekommt. Wenn man bedenkt, wie viele Gehirne aus der militärischen Forschung und Produktion abgezogen oder vertrieben wurden. Auch ist die Bezahlung in Russland nicht üppig (ich meine Schichten, die man bei uns zur Mittelklasse rechnet) und wurde durch sanktions-ausgelösten Rubel-Verfall fast halbiert. Außerhalb der Metropolen ist es noch mal schlechter, als in diesen. Viele fähige und unterbezahlte „Human-Ressourcen“ wanderten aus. Einige (oder viele?) Eltern investieren viel oder gar alles, was sie haben, um ihren Kindern eine Ausbildung im „Wertewesten“ zu ermöglichen, in der Hoffnung, dass diese hier Fuß fassen. Und wenn man sich die konkreten Gründe anhört, kann man es nachvollziehen. Ich hoffe für Russland, dass diese Tendenz, dass gerade auch sehr fähige „Human-Ressourcen“ auswandern, weiter gebremst wird. Diese Leute einfach nur als Verräter abzustempeln, passt nicht. Das normale Leben in Russland kann sehr hart sein, ich wäre nicht in der Lage oder bereit, meine Arbeitskraft für in Russland übliche Entlohnung bereitzustellen. Und ich habe großen Respekt vor denen, die irgendwie das tägliche Leben in Russland meistern. Wobei Russland nun wirklich mit Ressourcen gesegnet ist, doch es wird wohl noch einige Zeit dauern, bis die durch die „Privatisierung“ geraubten und umverteilten Ressourcen auch wieder mehr dem Volk zugute kommen.

                1. Na ja, dabei ist natürlich auch zu sehen, von wo aus Sie schauen.

                  Gerade dieser Tage sah ich Putin mit Arbeitern und Ingenieuren über Löhne reden. Die wirkten kein bisschen unzufrieden (liegen aber auch über dem Durchschnitt). Ein Oberst(Leutnant? Tschuldigung habe nicht auf die Schulterklappe geachtet) erwähnte was von um die 800, 900 eu-ro.

                  *Natürlich* würde da z.B. deutschen Leuten das Gesicht zusammenfallen, verstehe ich. Aber man darf nicht nur die Zahl sehen. Man muss auch die Kaufkraft sehen, also „was kriege ich für mein Geld? Wie kann ich davon leben?“.
                  Und, wichtig bei Russen, die nicht-gebrauchte-Kaufkraft, sowie den Garten und, auch sehr wichtig, die Lebenseinstellung und Weltsicht.

                  Wenn ich z.B. nach Russland ginge, dann käme ich vorne und hinten nicht hin mit einem russischen Einkommen. Weil ich keine (geschweige denn weitreichende) Verwandtschaft dort habe, weil meine Mimu unter „gärtnern“ Blümchen und vielleicht ein paar Kräuter versteht, weil wir einfach nicht in das russische Leben hinein gewachsen sind.
                  Nebenbei bemerkt, wäre ich jünger, dann würde ich in Russland sein *wollen* und mich irgendwie durchbeissen, weil dann nämlich meine Kinder von Anfang an in eine ordentliche Welt hinein wachsen würden. Und eine Russin, die mehr als gerne auch meinen Bälgern die Babuschka ist, fände ich garantiert.

                  Dass wir scheinbar so viel verdienen, hat nämlich auch mit „unserem“ System hier zu tun. Die entscheidende Frage aber ist: Wie gut leben wir? Und diesbezüglich stehen wir nicht nennenswert besser da – und in mancher Hinsicht auch viel schlechter.

                  1. Vor allem stellt sich die Frage nach der verbleibenden Zeit der angebl. so hohen Lebensqualität im westen.
                    Wie lange noch ?

                    Ich stelle mir gerade vor , wie 82 millionen deutsche(?) Einwohner in den Wald sprinten (wollen) um Feuerholz zu sammeln wie damals, zur Std. NULL !!?
                    Oder ein paar Kartoffel vom Feld des Bauern.
                    Der westen soll mal nicht zu viel groß kotzen, das kann sich, wenn es richtig deftig kommt, schon in ein paar MONATEN dramatisch ändern.

                    Was sind die Einkommen in ein paar Jahren Wert?
                    Und wie sieht es danach in Russland aus?
                    Meine Arbeitskollegin ist schon geistig im Rückzug nach St. Petersburg, und die hatte sich vor ein paar Jahren noch ganz anders angehört.
                    Plötzlich ist der wertewesten in einem ganz anderen Modus angekommen als noch vor kurzer Zeit.

                    Die alte Datscha am Ladogasee wird auf einmal wieder Interessant.

                    Aber klar, „unsere“ Polit – schauspieler werden uns natüüürlich rechtzeitig vorwarnen?
                    Glauben zumindest noch einige, natürlich nicht Sie.
                    Und dann wird sich zeigen wieviel diese Hochtrabenden Akademiker Ausbildungen für die Tonne waren bzw. Für das System nützlich und NUR für die.
                    Aber das Problem ist, wie beschrieben, immer auch das Alter um noch nach Russland zu gehen.

                    1. Randanmerkungen: Ich denke, es geht wenig um „Akademiker“. Bei beiden, Akademikern wie Menschen, die handwerklich arbeiten, gibt es gute Leute (wo meist auch das Herz und solides Interesse dabei ist) und, na ja, den großen Rest. Und beide werden gebraucht und können einer Gesellschaft nützen.

                      Und – aber das ist anscheinend bei 99% vergessen: Es gibt *immer und überall* Reichtum und Armut. Das ist furchtbar relativ. In einem indischen Dorf ist man z.B. vielleicht reich (und entsprechend zufrieden), wenn man einen kleinen Traktor hat und zumindest einige der Kinder zur Schule gehen. Bei uns braucht’s zum selben Lebensgefühl 1 Mio oder mehr plus großes Haus und Luxuskarre.

                      Ich führe das so aus, weil es gerade auch im Zusammenhang mit „Die Russen ham ja nix“ wichtig ist.

                      Bei *uns*, im äusserst ungesund von den amis („viel ist gut. Mehr ist besser!“) geprägten westen eine Definition von Lebens-Standart gibt, die absurd und für die meisten Russen völlig belanglos ist. Bei denen gehört zum Lebens-Standard vor allem auch ein gesundes „wir“, insb. im Hinblick auf die Familie, aber durchaus auch im Beruf, gesunde, ordentliche Nahrung und einiges mehr.

                      Ich sage es klar und deutlich :Die haben recht! Wer mit Freunden und/oder Familie in der Natur am See sitzen und selbst gefangene Forellen (statt gezüchtete Industrie Fische) nicht völlig egal welchem Restaurant Luxusfraß mit Champagner vorzieht, der hat aus meiner Sicht schwer einen an der Klatsche.

                    2. @@@ luzifer
                      wenn 82 mill in den wald sprinten wird nichts weiter passieren außer das der wald nachhaltig ruiniert ist ob deren verhalten und sehr viele der „sprinter“ werden den tod finden im angerichteten chaos. selbst wenn etlichen es gelingt holz aus dem wald zu schleppen werden diese scheitern wenn nachher der bildschirm vom telefon schwarz bleibt und man somit niemanden fragen kann, keine yt videos oder dergleichen ansehen kann zum thema – wie mache ich ein feuer und erwärme etwas darauf. dies alles wird nur einer kleinen minderheit gelingen. vor jahren las ich mal in einem pdf über krisensituationen von irgendeiner regierungs institution bundesamt oder dergleichen, das man davon ausgeht beim zusammenbruch der versorgung (hintergrund war glaube ich ein blackout im zusammenhang mit bürgerkriegsartigen unruhen) hat man speziell in ballungsgebieten und grossen städten nach 1 1/2 – 2 wochen noch ungefähr 10% der ursprünglichen bewohner am leben.
                      man kann das selber ganz gut herausfinden wenn man das thema im eigenen umfeld mal vorsichtig anspricht . . . im einfachsten fall wird man nur als prepper, dummkopf, aluhut, idiot . . . bezeichnet und nur wenige nehmen das thema ein wenig ernster. (bei mir an der arbeit von 15 leuten etwa 1 1/2)

                    3. @ luzifer

                      Zur Frage „wie lange noch“ liefert folgendes Video von Thorsten Schulte und Florian Homm jenseits biblischer Prophetie einige Anhaltspunkte, die ich interpretieren will.

                      https://www.youtube.com/watch?v=soLyVfjSupA&feature=youtu.be

                      Zunächst stellten sie fest, dass 2018 US-Unternehmen fast eine Billion Dollar in den Aktien-Rückkauf „investierten“ und damit „Kurspflege“ betrieben (Minderung des Aktien-Angebotes, Stärkung der Nachfrage –> Kursanstieg). Das könnte 2019 so weiter gehen. Ein großer Teil des Rückkaufs erfolgte Kredit-basiert und erhöhte die Verschuldung der Unternehmen.

                      Besonders heikel ist der Refinanzierungs-Bedarf von Unternehmen und Staaten in den nächsten 54 Monaten, wobei der ganze Schuldenberg der westlichen Welt „umgewälzt“ werden muss, indem Alt-Kredite durch neue zu ersetzen sind.
                      Nur der kommt leicht an neue Kredite, der über entsprechende Sicherheiten verfügt und nur relativ gering verschuldet ist. Ich meine, dass da Russland, China und Deutschland (wegen schwarzer Null) ganz gut zurecht kämen, andere hingegen nicht.

                      Der 54-Monate-Refinanzierungs-Zeitraum reicht bis Oktober 2023. Dann hätte man den finalen Überblick, ob das ganze Währungs- und Finanzsystem elastisch genug war für sein eigenes Überleben.
                      Aber mit erheblichen Friktionen bei der Kredit-Ausreichung kann man schon viel eher rechnen. Ich meine, dass spätestens nach einem Drittel der Frist (18 Monaten) die vorhandenen Mechanismen an ihre Grenzen kommen werden (Oktober 2020), wo dann dringender „Reformbedarf“ auftreten wird und hyperaktive Anführer zu retten versuchen, was noch geht.

                      Am Ende bleibt vielleicht nur die Möglichkeit der Entschuldung durch Inflation. Das wäre dann auch eine Konsequenz ausfallender Schuldner und in die Pleite getriebener Produzenten mit einer Reduktion des Warenangebotes.

                    4. @@@ Wu Ming
                      ja der typ bringt das gut zusammen und hat nach kurzem überblicken scheinbar noch etliches interessantes material erstellt. ich finde leider nicht mehr wo ich die entsprechenden details zum thema gelesen hab aber der typ im video spricht von den selben dingen. ich weis das ganze survival, prepper, outdoor zeugs . . . oha – das system hat einen mehr im griff als man manchmal denkt. ich meine überlebensstrategien, vorbereitung auf die am horizont drohenden finsteren ereignisse, zurechtkommen draussen in der natur . . . ist hier nicht das grosse thema aber gehört ja auch mit dazu wenn man sich gedanken über heute und morgen macht.

            2. Ich möchte hier die Gelegenheit nutzen, um Werbung für den Yandex-Browser für Android zu machen. Ich nütze ihn sehr viel und bin begeistert von der Geschwindigkeit und den Funktionen. Früher habe ich 3 verschiedene Browser verwendet (unter anderem Chrome und Firefox), weil keiner alle meine Anforderungen erfüllte. Der Yandex-Browser ist mittlerweile so ausgereift, dass er in jedem für mich relevanten Bereich zumindest gleichwertig oder sogar besser als die anderen zusammen ist.

    1. Ja, wenn’s nicht nach innen geht, dann geht’s immer noch nach außen. Da ist eine Menge Platz. Doch in Wahrheit haben die Leute auch da keinen wirklichen Platz. Ein Stein hat ihn.

      Früher – Stammtische waren mögliche Gespräche unter Männern – und für die Frauen gab es z.B. den Hutzenoamd, wo gemeinsam Handarbeiten gemacht wurden oder Federn geschlissen wurden und auch da sprach man miteinander. Da gab es auch noch Erfahrungen, weniger Fertiges im Handel, da gab es auch noch was zum Austauschen. Heute gibt’s Selfies.

      Nun sind die Leute derart aus sich herausgezogen oder -gesogen – ohne eigenen inneren Halt geht’s leicht; und sie wissen von einer Innenwelt als Gleichgewichtswelt zur Außenmacherei nicht mal mehr etwas. Geteilt und gestückelt ist für den Einzelnen das Ganze wie auch er selbst. Einigermaßene Ausnahmen befinden sich im Promillebereich hinter dem Komma.

      1. Man schaute sich in die Augen, man teilte Projekte miteinander, man *roch* sich, man sah das Umfeld Wohnung und Garten, Ehepartner der anderen Usw.usw.
        Das alles ergibt *wir*.
        mAn ist die heutige Kommunikation über fratzenbuch schon ein Hinweis, wie sehr das juristische Einzug in den (unseren) Alltag hält (halten soll).
        Jedes Wort wird, zumindest von den etwas „schlaueren“ (=Angepassten), abgewogen.
        Vor allem die Einsilbigkeit in der Komunikation ist sichtbar, es tritt eine spürbare Verlangsamung ein, wenn man es mit dem direkten Gespräch vergleicht.
        Es ist ein Hemmschuh und der Versuch von einigen, Komunikation wasserdicht, zu machen.
        Von der Kontrolle will ich gar nicht erst reden.

        Aber WARUM kapieren es die von der AfD nicht, das ist für mich vollkommen schleierhaft ?

        1. @L..
          1. Differenzierung lautet das Zauberwort eines klugen Deutschen. Mit den einen red‘ man freimütig, bei anderen hält man besser die Klappe.
          2. „Schlau sein wie ein Fuchs“ ist im deutschen Sprachgebrauch nichts unbedingt negatives und hat eher wenig mit Angepaßtheit zu tun.
          3. Frage an sie als vermutlich Experte auf dem Gebiet: Was unterscheidet die aus der Bibel stammenden Begriffe „Satan, Teufel, Luzifer, Beelzebub und Mephisto(pheles)“ voneinander. Und sind die alle wirklich immer so böse, wie sie in der Bibel und in Goethes Faust dargestellt werden? Ernstgemeinte Frage.

          1. An mb048,
            Zu 3. Also was Ahriman/Satan/Luzifer angeht, empfehle ich die Videos von Axel Burkart.tv auf YouTube.
            Der beschreibt auch deren eigentliche Aufgabe und das Böse gehört zwingend dazu.

            1. Es sollte doch eine Testfrage an mich sein. mb048 möchte gerne wissen WIEVIEL ich davon weiss.
              Das ist ja sichbar.
              Der „Luzifer“ begreife ich gerne als den Lichbringer, wer mir dabei böses unterstellen WILL, darf das natürlch gerne tun.
              Gruß

          2. Frage an alle oder nur an R.?
            ich versuch es mal…
            „Das Problem des Bösen“
            Luzifer als Lichtbringer (Wörtliche Übersetzung?)– wurde bereits erlöst in der Auferstehung des Herren Jesus Christus.
            zu diesem Zeitpunkt nach best. Meinung-: Aufspaltung—
            1: Kirche der Kinder Gottes
            2: satansjünger.
            Luzifer: das, was nach oben zieht, „besser sein „will als GOTT(!!!)
            Satan: das was nach unten zieht, Verhärtung, ego, ich ich ich (siehe Versuchungen Jesu durch den TEUFEL MT 4.
            R. Steiner erzählt von sogenannten „Asuras“ als „noch schlimmerem bösem“ erst in jetziger Zeit QUANTIFIZIERT Gestalt gewinnend—(entschuldigt das Wortspiel..)
            meine Meinung -ohne Gewähr-:
            das böse in jeder Schattierung ist „nur“ SCHATTEN !!!
            Wenn das Licht Kommt, ….
            In Gottes Gegenwart gibt es keinen Schatten mehr, wenn ich zu Gott will, konzentriere ich mich auf das Licht, nicht auf den Schatten!
            Wenn ich ein Ziel erreichen will, MUSS ich in diese Richtung gehen!
            FRIEDEN

            1. JA, dann gibt es noch Mephistopheles, der in Goethes „Faust“;- der hat Anklänge an die „Trickster“-Figur fast ALLER Kulturen!! die Prometheus- Legende, : den Menschen Wissen und Kenntnis bringen und dafür Strafe erhalten… (wobei —–bei „Faust“ wurde am ehesten Gretel bestraft…?!)
              Dann Baphomet, der Gehörnte, :-haben wir alle auf den alten „Personalausweisen“…UMDREHEN!
              Erkennt Ihr das Muster?….

            2. @JOLANDA

              Traditionell sind jene welche mit ‚Luzifer‘ hausieren Gnostiker also jene die glauben (aus einer spezifischen Fehlstellung der frühen römischen Kirche – nämlich der Einfachheit Gottes und der Frage der weltlichen Macht -> Konzil von Nicea), dass Gott die Welt verlassen habe, abwesend sei, und das diese Welt schlecht sei. Daraus ergaben sich zwei Unterrichtungen jene die dieser schlechten Welt entfliehen wollen (Nihilisten) und jene die sie SELBST verbessern wollen.
              Sie stellen Luzifer (luzi + fer => scheinend, durchsichtig + feuer (nicht Licht !!!!) als ihr Leitsymbol in den Vordergrund als Versinnbildlichung des sehenden Verstandes.
              Gott selbst wird nie mit Feuer gleichgesetzt, da Feuer ein Element ist, und als solches Teil der stofflichen Welt.
              Das Licht dieses Feuers ist also nur eine Wirkung dieses weltlichen Elements und in keiner Weise identisch mit dem Licht Gottes welches ein primäres Attribut seiner ist und NICHT stofflich bedingt !!!
              Das Feuer das leuchtet – ein verzehrender Prozess der stoffliches illuminiert – und auch Begierde, Begierde die Welt zu ändern (zu illuminieren).

              Dieser häretische Kult übernahm im Zuge der parallel schwelenden Probleme der Machtfrage die Führung in der Kirche und führte schliesslich in die Revolutionen einer ‚aufgeklärten‘ Schicht (allen voran den Freumaurern).
              Von da zu Kant und Nietzsche war es dann nur noch ein Katzensprung.
              Das anbeten von Luzifer ist also die Anbetung eines Dämons (des SELBST als Gott) mit entsprechenden katastrophalen Folgen.
              Die Linie führte ja dann weiter über die Alchemie zu den Golems die jetzt daran gehen uns auszulöschen, denn nichts anderes kann dieses Feuer aus sich heraus als das stoffliche illuminieren und verbrennen.
              Es gilt hier ganz hart wer nicht mit Gott ist, ist gegen ihn .
              Die orthodoxe Kirche hat übrigens diese Entwicklung weitgehend nicht mitgemacht und steht deshalb heute fast so da wie vor 2000 Jahren, da sie genau fühlten dass die personale Verquickung von weltlicher und religiöser Macht die Kirche in den Abgrund führen wird. Aus diesem Grunde ist eigentlich Russland die einzige Hoffnung für die christiliche Welt, geht es unter geht auch Europa endgültig und vollständig unter (und damit das Christentum).

              1. Lieber HDan, danke für die erklärende Info!
                „Luzifer“ hieße also: scheinendes Feuer, ja?
                mein Kommentar bezog sich auf mb048 „ernstgemeinte Frage“ nach der Natur des bösen–

                und keine Sorge, lieber Bruder, ich bin weit davon entfernt, luzifer mit GOTT zu verwechseln!

                Und keine Sorge, niemals wird uns ein golem auslöschen, da ist GOTT vor!!
                Und bezüglich Russland: Da liegt die Zukunft, in deren zu entwickelndem Christubewusstsein.–meint Steiner

              2. Es ist immer wieder erheiternd mit anzusehen wie die Reaktionen auf den „Luzifer“ sind.
                Mal davon abgesehen dass ich an diesen Nick wie sprichwörtliche Jungfrau zum Kind kam, gab es nicht in grauer Vorzeit sogar mal allgemein die Vorstellung Luzifer und Gott seien tatsächlich identisch?
                Fast, als sei man in einer Versammlung der Grünen Partei als weißer, heterosexueller, Fleischessender  Autofahrer soeben geoutet worden.
                Faszinierend.

                Na gut, ich bin kein experte für Religionsfragen. 

                Auszüge, ganz kurz:
                „Es gilt hier ganz hart wer nicht mit Gott ist, ist gegen ihn “

                Erstaunlich, *wer* hatte DAS denn in der Geschichte so festgelegt?
                Das erinnert mich irgendwie an die chuzpe von zwei nationen, welche hier des öfteren Gegenstand von Betrachtungen auf Grund deren exceptionalismus sind.

                (UND: Wer legte wann fest was/wer luzifer denn wirklich und *ob* er war? Fragen über Fragen.)

                Irgendwie (Vorsicht! Sarkasmus) werde ich den Eindruck nicht los, dass diese „Luzifer“ – Diskussion ein Vehikel für etwas ganz und gar anderes ist ?!?

                Ganz und gar erstaunt mich hier aber am allermeisten, mit welcher Leichtigkeit ein Bogen über eine Vieltausendjährige Geschichte mit wenigen Sätzen geschlagen wird!
                Insbesondere da diese Geschichte sogar noch mit unzähligen interessensbedingten Lügen durchsetzt scheint.
                Untertänigst, euer luzifer.

                1. Wer nicht mit mir ist, der ist auch nicht mit meinem Vater.
                  Wer kann das wohl gesagt haben? (und hat es sinngemäß gesagt)
                  Dass mb048 Sie nur und nicht nur Sie provozieren wollte, hat hier wohl jeder mitgekriegt und daß Sie für das Gute stehen, das wissen wir wohl auch alle.
                  „Luzifer“ hält sich für gottidentisch. „Er war ein Betrüger und Lügner von Anfang an“.
                  (wer hat das wohl auch gesagt?)

                  Ihren Nicknahmen sehe ich persönlich eher als Ermahnung an, daß dieser Drecksack uns das leben ganz schön schwermacht.
                  Es ist dann nicht so schön zu lesen, wenn Sie beginnen sich zu verzetteln und zu rechtfertigen und beginnen zu schreiben, was Sie mal irgendwo aufgeschnappt haben.

    2. @Roland K.

      Fratzebildchenbuch fördert vorallem die ‚Spiesser‘ oder in der Schweiz nennt man sie ‚Füdlibürger‘ oder auch ‚Bünzli‘, das sind Menschen die sich in erster Linie an Autorität und der Gruppe orientieren, man kann sie auch Roboter nennen. Vor die Wahl gestellt bevorzugen sie prinzipiell das allGEMEIN gültige (nicht etwa das Richtige, nein lediglich was die Allgemeinheit richtig findet), eben der Autorität oder Referenzgruppe. Sie sind natürlich bei den Lenkern extrem beliebt da eben perfekt kontrollierbar via Fernsteuerung (Glotze oder eben Fratzenbuch inkl. Neusprechgesetz). Ihre Grundhaltung ist passiv, ängstlich und sie reagieren sehr gut auf Drohkulissen in jeder Form (für sie wird der ganze Terror- und Nazi-schwindel in erster Linie veranstaltet)). Ihr lernen basiert in erster Linie auf Beobachtung und Nachahmung der angesagten Rituale und der Wiedergabe derselben, wobei ja das Fratzenbuch selber zum Hauptaltar der Zustimmung wird der ‚Manna‘ (Likes) verteilt.
      Man kann es sogar noch weiter treiben und behaupten es wird da sogar ein neuer Typus gezüchtet den es so vorher nicht gegeben hat, einer Fusion von Junkie und Spiesser oder vielleicht Nürnberger Parteitage in kleinsten Minuten Häppchen, zwar nicht so ekstatisch, aber dafür nachhaltiger und tiefer und jetzt vollständig synthetisch.
      Also in höchstem Masse toxisch.

      Prinzipiell verstärkt und potenziert Hoch-Technologie in einem barbarischen System in erster Linie das barbarische Moment. Es mag da kurzzeitig Ausnahmen geben, aber nur weil die Entwicklung schnell abläuft und noch nicht voll unter Kontrolle genommen wurde – was ja manöverieren bedingt. Zu meinen beim Internet sei das anders ist gelinde gesagt blauäugig, Fratzebook wie Google wurden von Anfang an vom MIK/Deep-State Verbund genau verfolgt und begleitet und konnten Jahre lang tief rote Zahlen schreiben wie sonst niemand.
      Bei Industrie 2.0 ist ja jetzt schon klar, das wird knallhart werden für die Mehrheit, und bedingt ja die Internetinfrastruktur als Vorraussetzung, welche ja zu grossen Teilen durch Steuern finanziert wurde.

  8. @ Russophilus

    Zitat des Tages.

    „…Zukunft moderner Armee liegt bei den Laserwaffen. Diese werden Potenzial unserer Armee die nächsten Jahrzehnte, ja sogar bis zum Ende Jahrhunderts darstellen.
    Die Laserkomplexe, die wir derzeit in Arsenal haben, sind bereits unter den Kampfbedingungen erprobt. Sie basieren sich auf heimischen Optik und hochsensibler Optoelektronik.

    Die Systeme, die bald in die Einheiten kommen waren noch vor einigen Jahren nur in Fantasiebüchern denkbar…“

    W. Putin, 17.05.2019, aus dem Rede vor dem Verteidigungsrat
    ***
    Sonst ist in Russland aktuell im allen Munde die bereits veröffentlichte neue Doktrin von RAND Corporation, „Strategie für Zermürbung und Überspannung Russlands Kräften: günstige Ausgangsposition“.

    Dort wird Betonung nicht auf das Militärische, sondern auf Entfachung und Aufrechterhaltung von Konflikten an den Russlands Grenzen gemacht.
    Inklusive Waffenlieferungen an die ukr. Armee, Finanzierung islamischen Terroristen von Syrien bis nach Turkmenistan, Blokade von Transnistrien u v. m.

    Der Berater von Schoigu, Herr Ilnizki zitiert darauf zwei Tausend Jahre alte Weisheit von Tsun Zsi:
    „Ein Sieg wird durch Niedrelage gegnerischer Ideologie und Ablenkung von seinen strategischen Zielen sicherer und günstiger erreicht, als beim Gewinn auf dem Schlachtfeld…“

    1. Danke, Ixus

      Aber: „Zermürbung und Überspannung“ sehe ich nicht in Russland. Dort sehe ich wohl begründete Zuversicht.

      Wo ich „Zermürbung und Überspannung“ sehe ist in den usppa und, aber weniger ausgeprägt, bei seinen Vasallen. Im Inneren wie im Äusseren. Aber es dürfte wohl niemanden erstaunen, dass eine Bevölkerung, die mit die höchsten Analphabeten-Quoten der Welt hat (usppa hinter der Propaganda-Maske), gerde einen einen nicht oberflächlichen Text wie den von Sun Tsu völlig missversteht …

      Ich habe keine Sorge um Russland und auch keinen Anlass dazu.

  9. Danke an Russophilius für die viele Arbeit die in dieser Seite steckt.

    Zur Geschichte des Terminators.

    Bereits in den achtziger Jahren , im Afganistan Krieg, hat man Shilka Flakpanzer ( 4 x 23 mm Maschinenkanonen) dazu benutzt Gegner unter Feuer zu nehmen, die sich auf Bergen sicher wähnten, da sie ausserhalb des Schwenkbereich normaler Panzerkanonen waren.

    Bei der Einnahme der Stadt Grozni im Tschetschenien Krieg, vor rund 25 Jahren, gingen sehr viele Panzer, meist T-72 verloren. Tschetschenische Kämpfer hatten sich in den oberen Stockwerken eingenistet und hielten Infantrie und leicht gepanzerte Fahrzeuge wie BTR durch Feuer aus Maschinenwaffen und Panzerfaeusten (RPG) ausserhalb der Stadt.
    Schwere Kampfpanzer liessen sie ins Zentrum.
    In Hinterhalten wurden jeweils bei Panzerkolonnen das erste und letzte Fahrzeug mit zahllosen RPG abgeschossen , danach die restlichen, bewegungsunfähig T-72 von oben mit RPG. Gegenwehr gab es fast nicht, da die Infantrie und BTR „draussen“ waren und die Waffen der Panzer nicht weit genug nach oben gerichtet werden konnten. Zudem ist die obere Panzerung vergleichsweise dünn und ein Treffer einer RPG in das „Karussel“ , dem Lagerungsring für Granaten und Treibladungen um den Turm herum bedeutete das sichere Ende eines Panzers und seiner Besatzung.

    Was hat man daraus gelernt?

    Benötigt wird ein Panzer der mindestens so stark gepanzerte ist wie die schweren Kampfpanzer und zugleich in allen Richtungen Infantriegruppen, auch wenn sie sich in Deckung befinden oder eingegraben sind, unter Feuer nehmen kann. In einer weiteren Rolle kann er auch Kampfhubschrauber, Bunker und Panzer bekaempfen.

    Bewaffnung: Maschinenkanonen und Lenkflugkoerper, diese wahlweise mit Thermobarischem Sprengkopf gegen Infantrie, oder Tandemhohlladung gegen Panzerungen.

    Lösung: Terminator

    P.S. Auch „normale“ Kampfpanzer wie T-14 haben weiterhin ihren Platz, insbesondere bei der Bekämpfung anderer Panzer.
    In der nächsten Ausbaustufe wird der T-14 wohl eine 152 mm Glattrohr Kanone bekommen. Laut Literatur durchschlägt diese alle NATO Panzer bis zu 5,1 km Entfernung.
    Einen Lenkflugkoerper kann man durch Blendung des Suchkopfes stoppen. Oder den Sprengkopf im Nahbereich ausloesen oder deformieren.
    Ein Pfeilgeschoss aus der 152 mm Kanone eines T-14 wird mit knapp 2 km pro Sekunde unterwegs sein. Und ist es erst mal unterwegs dann stoppt das nur noch eine Panzerung… Eine sehr sehr dicke Panzerung…

  10. Und das chinesische WPS Office als Excel Ersatz verwende ich seit Jahren
    ist absolut Top.
    Mit cloud Speicher und supereinfacher Verschlüsselung
    Yandex und Yandex mail ist auch super

    1. Da (Office) bin ich *gerne* deutsch und gebe alle paar Jahre mal ca. 50 eu-ro für ein (wirkliches) update von meinem Softmake Office aus. Und wenn ich da mal mit etwas zu meckern oder einer mir wichtigen erscheinenden Idee anrufe, dann kann ich nötigenfalls auf Deutsch mit einem Entwickler von denen reden.

      Ach und: Wenn es hier (im Dorf) alle paar Jahre mal ein Video zu sehen gibt, dann liegt das bei Yandex or mail.ru. Kein youtube und auch keine (kaum besseren) „alternativen“ in amiland. Yandex tut und ist zuverlässig und sogar kostenlos.

      1. Softmake Office ist auch Top für mich persönlich ist WPS besser weil mein chinesischer Geschäftspartner dort auf die WPS Cloud einfach und schnell zugreifen kann und wir in Echtzeit gemeinsam an den Files arbeiten können
        da WPS chinesisch ist wird es nicht wie viele andere Cloudservices vom Staat ausgebremst😎

      2. Hallo Russophilus, was meinen Sie mit „Yandex or mail.ru. „? Ist das ein Videokanal von Yandex, so wie yt? Würde mich sehr interessieren, kann ich aber nicht finden. Könnten Sie den link oder den genauen Namen davon nennen? Ganz herzlichen Dank! Eine treue, meist schweigende Mitleserin.

        1. Beide haben ein Hauptgebiet, Yandex die Suche und mail.ru email. Aber beide bieten auch einiges Andere, z.B. auch „cloud space“, „online disks“, etc., wobei man Inhalte auch öffentlich zugänglich machen kann … und schwupp ist ein Video online. Formal auf meiner online disk, aber Dabk Freigabe eben auch öffentlich zugänglich.

          Da Sie nach „etwas wie youtube“ fragen: Ja, zumindest Yandex bietet sowas auch.

Kommentare sind geschlossen.