Nachschublinien der ISIS laufen durch NATO-Land TÜRKEI (Video)

Wieder ist eine sogenannte ‘Konspirationstheorie’ definitiv als absolut wahr entlarvt worden. Das hat allerdings fast 4 Jahre gedauert. Denn wir haben schon seit 2011 gesagt, dass der Westen dieses Verbrechergesindel finanziert, ausbildet und mit jeder Art Waffen versorgt. NEIN, hat man unisono in den Mainstreammedien geschrieen, das sind die armen Syrer, die von dem bösen Assad geknechtet werden und um ihre Freiheit kämpfen. Auf eine Entschuldigung werden wir und vor allem das syrische Volk bis ans Ende aller Tage warten können, von Wiedergutmachung ganz zu schweigen. Und die hunderttausende Toten sind sowieso vergessen.

Eine Sache ist mir jedenfalls völlig unverständlich. Russland hat ausgezeichnete Satelliten, die genau wie die amerikanischen selbst Größe und Geschlecht einer Ratte feststellen können. Warum erhält die syrische Luftwaffe nicht diese Bilder? Sie könnte doch diese endlosen Kolonnen wie die Hühner von der Stange fegen. Ebenso die jetzige sogenannte anti-ISIS-Koalition. Deren Kampfjets fliegen wohl alle schön um die Kolonnen herum, um stattdessen die Infrastruktur zu zerstören. Weiter unten im DW-Bericht steht, dass die ISIS sichere Rückzugsgebiete u. a. in der Türkei hat. Man stelle sich Russland oder die USA vor, die angegriffen würden, aber nicht sofort die ‘safe havens’ vernichten würden! Undenkbar. Aber einem kleinen Land wie Syrien ist das verwehrt. Diese Politik des Westens spricht allen internationalen Regeln der Kriegführung Hohn. Von Ehre und Anstand wollen wir lieber gar nicht reden.

Nachschublinien der ISIS laufen durch NATO-Land TÜRKEI

Tony Cartalucci
30. November 2014
Übersetzung: Einar Schlereth

Die internationale Deutsche Welle (DW) veröffentlichte ein Video mit immensen Implikationen – es ist wahrscheinlich der erste nationale Sender im Westen, der zugibt, dass der sogenannte “Islamische Staat” (ISIS) nicht durch “Öl vom Schwarzmarkt” oder “Geisel-Erpressungsgelder” versorgt wird, sondern durch Milliarden Dollar-Lieferungen, die nach Syrien gelangen via Nachschublinien durch das NATO-Land Türkei und hunderte LKWs täglich.

Der Report mit dem Titel “Nachschublinien der IS durch dieTürkei” bestätigt, was von geopolitischen Analytikern seit mindesttens Anfang 2011 berichtet wurde: dass das NATO-Mitglied Türkei eine Flut von Versorgungsgütern, Kämpfern und Waffen über seine Grenzen lässt, um die Stellungen der ISIS in Syrien zu versorgen.

In einer surrealen Szene im DW-Bericht sieht man anti-Syrien-Terroristen, wie sie über die Grenze laufen und auf der anderen Seite von kurdischen Kämpfer erschossen werden.

Örtliche Bewohner und Händler, die von der DW interviewt wurden, gaben zu, dass der ertragreiche Handel mit Syrien zu Ende war, als der Konflikt begann und das Güter auf den LKWs, die über die Grenze strömen, aus der “westlichen Türkei” kommt. Der Bericht klärt nicht, was unter “westlicher Türkei” zu verstehen ist, aber wahrscheinlich bezieht es sich auf Ankara, auf verschiedene Häfen, die von der NATO benutzt werden und natürlich auf das NATO-Hauptquartier auf der Incirlik-Luftwaffenbasis.

Zwar wird im DW-Report behauptet, niemand wisse, wer diese Lieferungen arrangiere, aber er enthüllte, dass dieser wahre Strom an LKWs, der im Film dokumentiert wird, von der Regierung in Ankara geleugnet wird. Aber es ist eine Gewissheit, dass die Türkei nicht nur davon weiß, sondern auch ein direkter Komplize ist, genau wie die NATO, die den Wunsch heuchelt, die ISIS zu besiegen, aber sich weigert, die multinationale Untrstützung der ISIS aufzudecken und noch wichtiger, sie weigert sich, die Nachschublinien abzuschneiden – eine elementare Voraussetzung jeder Militärstrategie.

Die ISIS-Gefahr war von Anfang an die NATO

Selbst wenn man sich Karten von den Gebieten ansieht, die von der ISIS gehalten werden, wird ersichtlich, dass es sich nicht um eine militante Streitmacht aus Syrien oder Irak handelt, sondern um eine Invasionsmacht, die aus dem NATO-Territorium kommt.

 

Dass die ISIS-Nachschublinien vom NATO-Territorium kommen, sollte nicht überraschen. Wie bereits 2007 berichtet wurde, konspirierten die USA und ihre regionalen Komplizen, die Al Qaida und andere bewaffnete Extremisten zu benutzen, um Nordafrika und den Nahen Osten neu zu ordnen.

Es war der Journalist Seymour Hersh, Gewinner des Putitzerpreises, der in seinem Artikel “Die Neuausrichtung: Nutzt die neuePolitik der Verwaltung im Kampf gegen den Terrorismus unserenFeinden?” explizit schrieb:

“Um den Iran zu unterminieren, der überwiegend shiitisch ist, hat die Bush-Verwaltung beschlossen, ihre Prioritäten im Nahen Osten neu zu gestalten. Im Libanon hat man mit dem sunnitischen Saudiarabien in geheimen Operationen kooperiert, um die Hisbollah zu schwächen, eine vom Iran unterstützte shiitische Organisation. Außerdem nahm die USA an geheimen Operationen gegen den Iran und seinen Alliierten Syrien teil. Ein Nebenprodukt dieser Aktivitäten ist gewesen, dass sunnitische Extremisten-Gruppen, die einer militanten Vision des Islam anhängen, feindlich gegenüber der USA sind und mit al Qaida sympathisieren, gestärkt wurden.”

Natürlich wird mit diesen “Extremistengruppen”, die einer “militanten Vision des Islam anhängen” und “mit al Qaida sympathisieren” exakt der “Islamische Staat” beschrieben. Die ISIS stellt das Söldner-Expeditions-Corps der NATO dar, das ihre Feinde stellvertretend in Libyen in Nordafrika bis zumLibanon und Syrien in der Levante bis nach Irak und sogar bis an die Grenzen des Iran bekämpft. Ihr scheinbar unerschöpflicher Vorrat an Waffen, Geld und Kämpfern kann allein durch ein multinationales Sponsoring und sichere von der NATO gestellte Rückzugsgebiete, die von den Feinden der ISIS – vor allem Syrien, Hisbollah, Iran und Irak – nicht erreichbar sind, erklärt werden.

Der DW-Bericht hebt besonders hervor, wie die ISIS-Terroristen regelmäßig vor dem sicheren Untergang in Syrien in den sicheren Hafen der Türkei fliehen.

Eins der wichtigsten Ziele der NATO war schon seit 2012, verschiedene Vorwände zu benutzen, um solch sichere Häfen auszudehnen oder “Pufferzonen” auf syrisches Teritoriumauszuweiten, die von NATO-Militärkräften geschützt würden, und aus denen heraus die “Rebellen” operieren könnten. Hätten sie Erfolg gehabt, hätten die Kamera-Crews der DW wahrscheinlich die Konvoys in Städten wie Idlib und Aleppo filmen können statt entlang der türkischen Grenze zu Syrien.

Mit der dokumentierten Konspiration der USA und ihrer Alliierten, eine sektiererische Söldner-Streitmacht im Verbund mit al Qaida zu schaffen, sind die sogenannten “moderaten Rebellen”, die von den USA offen in Syrien unterstützt wurden, voll und ganz als sektiererische Extremisten entlarvt worden. Die DW-Dokumentation einer Flut von Nachschub aus der Türkei macht klar, dass die ISIS-Gefahr, die von der NATO beschworen wird, von Anfang an die NATO war. Was hiermit enthüllt wird, ist eine so ungeheuerliche heimtückische Außenpolitik, dass nur wenige fähig sind, es zu glauben, auch wenn internationale Sender wie die Deutsche Welle die Nachschublinien zeigen, die direkt aus dem NATO-Territorium selbst kommen.

Quelle – källa – source