Endlich: OBAMA HAT RICHTIGEN KRIEG IM JEMEN (Video)

Einar Schlereth

27. März 2015

Er hat es wieder geschafft, der heimtückische Mörder und Kriegsverbrecher im Weißen Haus. Mit seinen Drohnenspielen hat er seit Jahren unzählige Menschen – vor allem Kinder, Frauen, Alte – im Jemen gekillt, hat sich in jeder Weise in die inneren Angelegenheiten des Landes eingemischt – die alte Marionette Saleh mit dem neuen Hadi ausgetauscht – hat Experten und seine Militärberater geschickt, aber es kam kein richtiger Krieg zustande.

Nun aber, nach einem längeren Bürgerkrieg, nahmen die Houthis die Hauptstadt Sanaa ein und die Marionette flüchtete in seinen letzten Stützpunkt Aden, obgleich die Houthis ihn baten, so lange im Amt zu bleiben, bis eine Neuregelung für das Land gefunden wird. Die Houthis sind ein Volksstamm im Norden des Landes, simpel Shiiten genannt, aber eigentlich Zaiditen, eine Mischung aus der shiitischen und sunnitischen Glaubensrichtung. Obama und seine königliche Saudi-Killerbrigade behaupten, dass die Houthis vom Iran unterstützt werden, doch wie das gehen soll, verraten sie nicht. Das ist weder zu Lande, zu Luft oder zu Wasser möglich, weil ringsum Saudis und Golfstaaten sitzen und die Luft von den USA beherrscht wird.

Nun haben Obama und die Saudis eine Koalition von 10 Ländern, inklusive die Golf- Staaten und die Königreiche Jordanien und Marokko aufgestellt, die seit gestern eine breit angelegte Aggression gegen den Jemen gestartet haben, der sich auch Ägypten und Pakistan anschließen wollen.

Der Houthi-Sprecher Mohammed Al Bukhaiti stellt  ein paar Dinge richtig.
Sanaa wurde mit etwa hundert Kampf-Flugzeugen angegriffen und die Saudis marschierten mit 100 000 Mann ein. Wie üblich hat man ‘nur militärische Ziele’ bombardiert und natürlich hat man ‘Raketenwerfer des Iran’ zerstört, was Teheran umgehend dementiert hat. Hier ist ein Video der militärischen Ziele, die bombardiert wurden – natürlich Zivilisten.

Die notorische Lügnerin Samantha Power hat vor dem UN-Sicherheitsrat die Houthis beschuldigt, “Jemens Übergang ständig unterminiert zu haben”, aber sie vergaß zu erwähnen, wie Finian Cunningham schreibt, dass die “von den Saudis unterstützten Exremisten vorige Woche bei einem Angriff auf zwei Moscheen in Sanaa 130 Leute  getötet wurden” und dass es “die USA und die Saudis sind, die durch ihre unentwegte Hilfe für das alte Regime den “Übergang” zu einem mehr demokratischen und friedlichen Jemen unterminieren.

Die Marionette Hadi, Vizepremier des Kleptokraten und Diktators Saleh, sollte in der Tat eine “Übergangs”- Lösung sein und seit drei Jahren sollten Wahlen stattfinden, was US/Saudi-Intriguen verhinderten. Stattdessen schleusten sie Extremisten ins Land, die das übliche Chaos verbreiteten – mit einigem Erfolg. Und alle friedlichen Demonstrationen gegen das Regime wurden mit brutalster Gewalt unterdrückt.

Massendemo gegen die Diktatur

Als alle friedlichen Mittel erschöpft waren, griffen die Houthis zu Gewalt und befreiten das Land von der Herrschaft des Diktators Hadi. Mit dem Ergebnis, dass sie von westlichen Medien als Terroristen und al-Qaida bezeichnet werden und die jetzige Aggression, zu der Diktator Hadi den Westen aufgefordert hat, als eine “Anti-Aufstandsbekämpfung” zur “Wiederherstellung von Recht und Ordnung” bezeichnet wird.

In weiser Vorausschau des Krieges haben die USA, England, Frankreich, Deutschland und die Golfmonarchien ihre Botschaften im Land zu Anfang des Jahres geschlossen. Und nun war es also so weit, den Startschuss für diese “nicht provozierte, einseitige militärische Aggression gegen Jemen” zu geben, wie Tony Cartalucci es nennt. Selbst die New York Times sprach von “Angriff und Intervention”, als Rechtfertigung aber “die Stabilisierung des Landes” hinterhergeschoben. Ganz klar, Stabilität wird mit Flächenbombardements erreicht.

Im Grunde geht es natürlich um Geopolitik und die strategischen Militärbasen der USA im Jemen, in Aden (Al-Annad) und Sokotra. Schon England hatte sich Aden, als das Tor zum Roten Meer, zu Beginn des vorigen Jahrhunderts gesichert, was später dann den USA zu treuen Händen übergeben wurde. Die Yanquis hatten dann nichts Eiligeres zu tun, als auf der Insel Sokotra, ein Weltkulturerbe mit einzigartiger Flora und Fauna, eine gigantische Luftwaffenbasis einzurichten (darüber habe ich hier und hier schon berichtet).

Natürlich ist es strategisch gesehen ein idealer Punkt. Auf der einen Seite Somalia, Dschibouti, Eritrea, Äthiopien, Sudan, im Norden die ganze arabische Halbinsel sowie den Iran auf ihrem Radar, nordöstlich Afghanistan, Pakistan und Indien. Das Herz würde ihnen bluten, wenn sie die Basis räumen müssten. Also müssen wieder tausende Menschen in das Jenseits gebombt werden. Aber was würde die westliche Welt wohl sagen, wenn Russland mal die Räuber- und Mörderhöhle der rabiaten Wahhabis in Riad ausräuchern würde? Du meine Güte, das ist gar nicht vorstellbar.