Mir – russische IT Technologie, AI und Avangarde

Dieser Tage gab es so einigen Wind, weil nicht nur die russischen medien sondern vor allem die ami medien reichlich Trara um das neue russische Avangarde Waffen-System machten (das gerade dieser Tage – erfolgreich – getestet (und „vorgeführt“) wurde).
Mag sein, dass es ein Zufall ist, mag auch sein, dass es nicht zufällig nach Verkündigung von matthis‘ und kelly’s Abgang (der nahezu sicher der „krönende Abschluss“ einer viel weiter und tiefer reichenden Veränderung war) geschah, aber sei es wie auch immer, jedenfalls äusserte dieser Tage der zuständige 4 Sterner der amis – zweifellos für viele erschreckend – trocken und kurz, dass die usppa *keinerlei* wirksame Abwehr gegen Avangard hat.

Entsprechend laut sind die Chöre auf beiden Seiten, sei es nun erschüttert (amis) oder sei es entzückt (nicht amis). Nur: Meiner Ansicht nach verschätzen sich beide.

Warum? Erstens weil Avangard nicht die Bedrohung ist und zweitens weil nicht Avangard die Bedrohung ist.

Zu Ersterem: Natürlich *kann* Avangard nukleare Sprengköpfe an jeden Punkt in idiotistan, der den Russen beliebt, bringen (und einschlagen lassen) – nur: So ticken die Russen nicht. Die entwickeln bestimmte Waffentypen für den (sehnlich erhofften) *Nicht-* Einsatz. Oder, anders ausgedrückt: Das Avangarde System hat die Aufgabe übernommen, die bisher (ballistische) Atomraketen hatten.
Nachdem die amis seinerzeit den ABM Vertrag gekündigt haben und nun (unter uns: absolut nicht überraschend für Moskau) auch INF kündigen wollen und nachdem keineswegs erst jetzt erkennbar (und manchen auch bekannt) ist, dass die amis seinerzeit die Russen weitgehend wehrlos und ergo sich selbst völlig überlegen wähnten und nachdem Russland – man hätte *genau* hin hören sollen. Russische Generäle und auch Putin plappern nicht (wie amis) sondern sprechen in ausgefeilten Bildern – nicht das Geld (selbst nach Laune drucken kann und) ausgeben will für ein Wettrüsten in Sachen (ballistischer) Atom-Raketen (wie die amis das, zufälligs daneben natürlich, kalkuliert hatten), blieb der Weg der „intelligenten Aufrüstung“.
Worum es dabei geht, ist genau das, worum es auch die Jahrzehnte zuvor ging. Darum, dass jeder, der Russland ernsthaft – und vor allem atomar – angreifen will, mit absoluter Sicherheit davon ausgehen muss, kurz danach völlig ausgelöscht zu werden.

Nochmal, es geht um das, was man Jahrzehnte lang „MAD“ (mutually assured destruction ~ sichere gegenseitige Vernichtung) nannte – und was die amis in den frühen 90ern nicht nur aufhörten ernst zu nehmen, sondern, schlimmer noch, sie nahmen das umgehend als Einladung, völlig ungestraft jeden bedrohen zu können. Auch und vor allem *deshalb* hatten sie auch den „Mut“, direkt vor Russlands Haustür ihre Raketenstellungen aufzubauen (z.B. in rumänien).

Das Ergebnis: Die amis haben nun Dank Avangard alle Nachteile und keinen Vorteil mehr auf ihrer Seite und das Schwert, das sie vor Russlands Brust installierten, hat sich nun umgedreht und gegen sie selbst gerichtet.

*Das* ist Avangard, *darum* geht es dabei. Avangard ist die verbindliche russische Ansage „Erstens: Wer Russland angreift, der wird sehr kurz danach feststellen, dass das, was mal sein Land war, eine rauchende Glaswüste ist. Zweitens: Macht ihr mal fröhlich eure Wettrüsten, ihr gewaltgeilen aber hirnlosen cowboys. Aber bedenkt, dass euer Colt verrostet und verbogen ist und dass ihr, bildlich gesprochen, jemandem mit einem gut gepflegten Maschinengewehr gegenübersteht. Wir raten also dringend davon ab, zum Colt zu greifen“.

Zum Zweiten ist zu sagen, dass die Gefahr für die amis wo ganz anders lauert. Warum: Da Dank Avangard (und Bulava und Sineva und …) ein atomarer Schlag gegen Russland oder Verbündete ausgeschlossen werden kann und da Russland (siehe Syrien) nicht mehr ruhig zuzusehen sondern einzuschreiten gedenkt, wenn die amis Überfälle veranstalten wollen (siehe z.B. klar symbolische Besuche von Tu-160 („weisser Schwan“) in Venezuela), aber auch drittens weil die amis nie eine andere Option sehen als Gewalt, vor allem wenn man sie – und genau das steht an – zunehmend aus diversen Regionen vertreibt, stellt sich die Frage von nicht nuklearen Kriegen.

Auf *diese* zielen die anderen neuen Waffen-Systeme Russlands weitgehend ab. Und die zeichnen ein relativ deutliches Bild:

Poseidon, das neue unbemannte u.a. mit atomaren Raketen bestückbare U-Boot, erfüllt zwei Aufgaben. Erstens Abschreckung, weil diese Poseidon unauffindbar und sehr lange irgendwo (u.a. nicht weit weg von ami Küsten) in Perimeter (das russische System der notfalls automatischen völligen Vernichtung idiotistans) eingebunden werden könnte. Zweitens und vor allem kann Poseidon ganze Meeresregionen „vergiften“ („denied area“ ~ verbotene Zone), weil dort kreuzende ami Flottenverbände mit einem schnellen und überraschenden Ende rechnen müssen. Hierbei ist natürlich zunächst an Gewässer zu denken, über die feindliche Seekräfte Russland angreifen wollen, aber eben auch z.B. an Venezuela oder an Logistikrouten für den Fall eines ami Krieges gegen China.

Das nächste Element ist Kinschal. Auch gegen diese Rakete werden die amis noch eine ganze Weile wehrlos sein und Kinschal ist (primär in Russland selbst) mit Mig sowie Tu-160 (venezuelanische Grüße) und hochwahrscheinlich auch mit Tu-22 in die Nähe der Zielregion zu bringen. Anders ausgedrückt: Russland hat reichlich (die meisten) Kinschal-Platformen im eigenen Land, desweiteren eine durchaus nicht unbeträchtliche Menge an Platformen (Mig-31, Tu-22), um etliche Tausend km rund um Russland (u.a. im gesamten nahen Osten) mit Kinschal aufzuräumen und auch global (Tu-160) die Möglichkeit, die „Hirn“-Aktivität der amis gegebenenfalls in die richtige Richtung zu lenken. Dazu kommt, aber wohl erst in ein paar Jahren in Stückzahlen, die atomar angetriebene Rakete mit nahezu unlimitierter Reichweite.

Ein weiteres interessantes Element ist das russische Laser-System. Dieses wird sich als nützlich erweisen, wenn die amis ihre Programme weiter treiben, mit vielen kleinen Drohnen anzugreifen. Nebenbei bemerkt und in etwa in dieselbe Gruppe zu rechnen haben die Russen ja noch allerlei hübsche Elektronik-Spielereien.

Was ich da sehe ist, dass

– Russland sich ab dem derzeitigen Stand (ca. 70% moderne und modernisierte Waffen-Systeme) sicher genug fühlt, was den Schutz des eigenen Landes angeht. Insbesondere, das nur am Rande, halte ich die Entscheidung des russischen Verteidigungs-Ministeriums für richtig, die neuen, zweifellos tollen, aber roh gesagt, einfach nicht nötigen Panzer nicht in nennenswerten Stückzahlen einzuführen. Wozu auch? Nicht nur sind die westlichen Panzer-Plattformen allesamt ähnlich alt oder älter, sondern die nato-Manöver zeigen unmissverständlich, dass diese Hampel es vermutlich sowieso keine 100 km hinter die russische Grenze schaffen würden. Auch sind die russischen T-90 und die modernisierten T-72 allemal mehr als locker gut genug und sehr bewährt.

– Russland auf einige Zeit, wohl mindestens 20 Jahre, das Thema MAD – und zwar sehr zu seinen Gunsten – geklärt hat und zwar völlig unabhängig davon, was die idiotistanischen cowboys sich so aus-„denken“.

– Russland – wohl nicht zum Spaß oder wegen Geld-Überschuss – Vorbereitungen für groß-regionale Einsätze (z.B. Naher Osten) geschaffen hat sowie auch für limitiertes aber hinreichend wirksames globales Eingreifen, aber auch zum Leisten von erheblichem Beistand getroffen hat. *Das* ist in meinen Augen die wirkliche „Botschaft“ der meisten neuen Waffen-Systeme Russlands.

Anderes Thema, nämlich „AI“, zum einen, weil mit obigen Thema verbunden und zum anderen weil aufgrund reichlich medien und „think tank“ Lärm nach Aufmerksamkeit plärrend:

Ich fasse es gleich vorneweg kurz und roh zusammen: Es gibt keine AI. Was es gibt, ist ein Haufen Dummheit, Mangel an Informationen, typische ami Großmaul Entstellungen und wie gesagt reichlich Lärm.

Zur Erklärung: Computer sind *dumm* und ich meine wirklich strunzdumm. Eben deshalb ist ja fast alles an Software (offensichtlich) und sehr vieles an Hardware (weniger allgemein bekannt) völlig verrottet. *Weil* Computer dumm sind, strunzdumm, insbesondere so dumm, dass sie nicht einmal klitzekleine Fehlerchen reparieren (oder auch nur bemerken) können.
Warum ist das so? Weil das die Definition von Computer ist. Ein Computer ist ein Haufen von (heutzutage i.d.R. Milliarden) Schaltkreisen. Die kann man (vor allem in feuchten Träumen wie z.B. „Quantum-Computing“) zwar aufpeppen, nur ändert das nichts am Sachverhalt. Mehr noch (oder schlimmer, je nachdem wie man es sehen will): Ein Computer, für den das nicht mehr gilt, wäre ein *kaputter* oder ein unbrauchbarer Computer.

Aber – und das ist ein absolut entscheidendes „aber“ – diese Schaltkreise können *extrem schnell* dumm ihre Befehle durchführen. U.a. *weil* sie so dumm und berechenbar (und hoffentlich auch ordentlich berechnet) sind. Menschen können das nicht und zwar nicht nur aus biologischen Gründen sondern auch aus psychologischen; Menschen (die allermeisten) hassen es, repetitiv wieder und wieder und wieder millionen oder milliarden mal die selbe arschsimple Handlung durchzuführen und z.B. zwei Zahlen zu addieren oder auf einem Bildschirm zu schauen, ob sich ein Pixel verändert hat.

Also: Man nehme einen Computer und lasse ihn Pixel beobachten und bei Veränderungen in geeigneter Weise reagieren, so z.B., dass ein Chip (Beobachter) einem anderen Chip sagt „Da hat sich was verändert. Führe mal Routine XYZ mit diesem oder jenem Pixel durch“ … und am Ende hat man z.B. eine Steuerung für ein Raketen (Erkennungs- und) Abwehr-System. Dieses System bezeichnen amis dann als AI. Aber was wirklich geschieht ist einfach nur, dass bestimmte Operationen milliarden mal pro Sekunde ausgeführt werden. So kann man Erstaunliches tun, z.B. auf einer Autobahn Auto-Kennzeichen oder in einem Bahnhof Gesichter oder eben auch im Himmel Raketen erkennen und dann etwas aufgrund dieser und/oder mit diesen Informationen tun.

Aber hinter AI steckt noch etwas, nämlich dass man (die amis) diverse Zutaten zu einem Cocktail gemischt hat. Statistik ist ein Beispiel. Korrelationen (die sinnvoll sind oder auch nicht) sind ein anderes Beispiel. Und am Ende kommt etwas heraus, das dem nicht-Fachmann fast wundersam erscheint und was er dann als „AI“ akzeptiert (hat nicht viel zu heissen. Sehr viele akzeptieren ja auch das Märchen, dass politster das Wohl des Volkes im Sinn haben …).

Nein, Non, Njet. AI ist nichts weiter als Milliarden „klickender“ Transistoren plus (siehe auch „Physik“) Statistik und andere Trickserei. Intelligenz ist zu Erkenntnis befähigt, AI nicht; AI simuliert Erkenntnis nicht einmal, sondern sie agiert bestenfalls anscheins-intelligent, weil ihre strunzdummen Schaltkreise intelligent programmiert wurden.
Als Gehhilfe in Richtung Verständnis der Realität: Es gab bereits in den 70er Jahren „künstliche Intelligenz“, u.a. in Form eines Programms namens Eliza, das (na ja, leidlich passable) „Unterhaltungen“ mit Menschen führen konnte. Wir haben heute die millionenfache Rechenleistung und es wäre äusserst erstaunlich, wenn „Eliza“ (heute „sophia“) nicht erhebliche Fortschritte gemacht hätte. Ai aber war und ist das nicht.

Die Frage, was in russischen Waffen-Systemen als Prozessor zum Einsatz kommt, beschäftigt mich ja schon lange. Heute hat sich mein Verdacht durch einen Zufall bestätigt. Es sind Elbrus Prozessoren. Ich war schon knapp davor, hier im blog mitlesende Russen oder Deutsche, die dort leben oder öfter mal dort sind zu bitten, mir so ein Board mit zu bringen (das Modell mit dem 8S Prozessor) und also schaute ich mal, wo man das in Russland kaufen kann: Anscheinend nur bei einer Firma (heisst, wenn ich mich recht entsinnen „Inea“), aber dann traf mich der Schlag: Um die 10.000 dollar für ein System. Schade, sehr schade. Liegt vermutlich daran, dass die ganz erheblich kleinere Stückzahlen als die amis oder Chinesen produzieren.
Gleich wie, ich habe breit gegrinst, als ich mir die verfügbaren Daten und Informationen zu diesen Prozessoren durch den Kopf gehen ließ. Auch weil mir spätestens da arschklar war, dass – und warum und wie – die Russen *wirklich* so geile Waffen-Systeme haben und dass z.B. eine S-400 *wirklich* alles vom Himmel holen kann, was die amis so im Repertoire haben. Prachtvoll. Das habt ihr sehr gut gemacht, liebe Russen – und typisch russisch: Kein Lärm, kein Brusttrommeln, aber dafür ausgezeichnete und solide Fakten geschaffen. Wunderbar. Auch wenn ich zu meinem tiefsten Bedauern wohl nie an so ein System (die unschuldige zivile Variante natürlich) kommen werde, schnief.

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P.S. Ich werde immer mal wieder von verzweifelten Windows Nutzern (mit vermutlich älteren Rechnern) um Hilfe gefragt, weil deren Browser spinnen und wohl überfordert sind. Ich selbst benutze Windows so gut wie gar nicht, aber unlängst habe ich mir mal den „slimbrowser“ installiert und der könnte für manchen hier interessant sein, weil er auch mit wenig Resourcen auskommt. Also dachte ich, ich erwähne das mal; vielleicht hilft’s einigen von euch.

70 Gedanken zu „Mir – russische IT Technologie, AI und Avangarde“

  1. Was die Amis betrifft hat ein chinesischer Admiral dieser Tage salopp gemeint man solle doch mal 2 Ami Superduperhyper-Flugzeigträger versenken wenn diese ihre freedom of navigation Spielchen noch weiter übertreiben, danach wäre für immer Ruhe im südchinesischen Meer.
    Lesenswerter englischer Artikel dazu: https://sputniknews.com/military/201901011071146776-chinese-admiral-sinking-us-carriers/

    Da Sie die russischen Prozessoren erwähnen frage ich mich ob es Anzeichen dafür gibt das die Russen auch was für private Anwender entwickeln? An eigener Smartphone Hardware wird ja gearbeitet, aber wie schauts mit Betriebssystemen aus? Mir fällt dazu nur Astra Linux ein.

    Mir gehts jetzt in erster Linie nicht darum ob irgendwelche Dienste auf meinem PC herumschnüffeln, aber wenn man andere Blogs verfolgt sieht man das so ziemlich alle open source Projekte unterwandert werden (Linux kernel, github etc.). Was bleibt einem dann in naher Zukunft noch zur Auswahl?

    1. Wenn man nicht wirklich sehr viel Ahnung hat: Nichts. Dann ist man gef***
      Ich gehe zwar (mit guten Gründen) davon aus, dass in den Waffen-Systemen kein linux läuft, sondern was Spezielles (und Feines), aber das wird verständlicherweise wohl nie allgemein zugänglich werden.

    2. Deshalb bin ICH nach VK.com gewechselt 😉 , Auch weil bei FB zu viele Trolle rumschwirren, die ALLES bierernst nehmen.
      Klar, auch LINUX ist keine echte Alternative, hat für mich aber wesentliche Vorteile bei der täglichen Arbeit. Ich nutze meine Intelligenz anstatt der AI von MICROSOFT, die nach LANGLEY umgeleitet wird. 😉
      Frohes und erfolgreiches NEUES JAHR 2019.

  2. Passt genau hier rein. Prof. Milinovic war – wieder einmal – erst gestern bei Lazanski zu Gast (scheint dort zum „Dauergast“ zu avancieren … ist auch ziemlich beliebt … unter den Zuhörern).

    Kurzer Ausschnitt:

    M: MARV-Sprengköpfe können den Anti-Ballistic-Schutzschirm durchdringen; die MIRV (Anmk: nicht manövrierfähige Köpfe) können es nicht. Während die hypersonischen Köpfe buchstäblich „unantastbar“ sind. Für sie ist der Schutzschirm de facto: nicht existent …

    L: Die fliegen mit Mach-6. Wer kann die schon einholen? Wenn sie nicht sogar Mach-20 fliegen …

    M: Ha! Ha! Avangard flog bei diesem letzten Test mit Mach-27! Das „Schlimmste“ dabei: Avangard wurde bei dem Test von Süd-Sibirien Richtung Kamtschatka geschossen. Der Höhepunkt: Es waren ami-Offiziere vor Ort!

    L: Das wusste ich nicht. Warum hat man sie (überhaupt) gerufen?

    M: Um zuzuschauen. Damit nicht der Eindruck entstehen würde, dass „wir“ (Anmk: die Russen) hier etwas vorlügen/vorgaukeln würden …

    L: ALSO: amerikanische Offiziere haben beim Lancieren der Rakete zugesehen. Macht nichts! Russland IST JA ein „offenes Land“ …

    M: Und dann haben sie verkündet: „Die Rubes (Anmk: Rubes ist die Rakete – Avangard der Gefechtskopf, der sich aus der Rakete löst und dann hypersonisch durch die Luft „segelt“…) ist eine Rakete mit mittlerer Reichweite sofern ihr Avangard herunterschraubt und einen „gewöhnlichen“ Gefechtskopf aufsetzt … IHR veräppelt uns!

    L: Warum haben die Russen ihnen das Ding dann gezeigt?

    M: Darauf haben die Russen in aller Öffentlichkeit mitgeteilt: „Ja! Es stimmt! Rubes fliegt von 2.000 bis 6.000 km.“

    L: Also: mittlere Reichweite …

    M: Nein! Weil sie über 5.500 km hinaus fliegen kann. Das ist natürlich „Verarsche hoch drei“! Zitat: „WIR haben Euch (amis) einen Flug von 5.800 km demonstriert! Also KEINE mittlere Reichweite …

    L: ABER, sie kann auch kürzer fliegen …

    M: Ja. Kann sie. Nur müsste man dafür den dritten Motor abmontieren.

    Die Russen werden 2019 mit Sarmat starten. Sie werden ihre SS-18 und SS-19 ausrangieren … ab 2019 gibt es also keine Satana mehr … nur noch Sarmat … wobei Sarmat – und das ist hochinteressant – erneut Motoren auf Flüssigtreibstoff-Basis haben werden … und das alles geht wieder vom Büro-Makeev aus … jenes Büro, dass mit den NK-ern in der Vergangenheit „so intensiv tuschelte“ …

    L: Warum sind sie erneut auf Flüssigtreibstoff umgestiegen?

    M: Wegen des spezifischen Impulses, der bei Flüssigtreibstoff-Motoren doppelt so groß ist. 1 kg Flüssigtreibstoff bringt doppelt so viel Energie …

    usw. usf.

    1. Randanmerkung: Ich vermute nicht einfach ein Zurückgehen zu Flüssig-Treibstoff, sondern eine Mischung, sprich, dass nur die erste Stufe mit Flüssig-Treibstoff nutzt. Grund: Die Start- und die Zielphase (die aber nicht bei Avangarde) sind die (abschuss-) sensibelsten. So bekommen die Russen ihre Raketen schneller aus der (wenn auch nur sehr vage) sensiblen Startphase in eine Höhe, wo sie praktisch kaum noch abzufangen ist.
      Macht also Sinn (für die erste Stufe) wieder mit Flüssig-Treibstoff zu arbeiten.

      Was Mittel- vs. Langstrecke angeht, so sollten die amis mal gepflegt die dumme Schnauze halten, da sie doch seit Jahren mit der dreisten Lüge, ihre Raketen-Basen in Europa würden „nur“ tomahawks abfeuern agieren.

      Wobei die Russen (mal wieder) viel zu höflich waren. Bei mir wäre die Rakete 5510 km geflogen und dann hätte ich gesagt „So und nun geht zu euren allerbesten Mathe-Experten und lasst sie mit high-tech Unterstützung ausrechnen wieviele km 5510 km mehr sind als 5500 km und ihr werdet sehen, dass das ein *Lang*strecken-Flug war. Im übrigen sollten die amis es sich drei mal überlegen, ob sie wirklich wollen, dass die Russen nur Langstrecken-Raketen testen. Immerhin böte sich idiotistan optimal als Zielgebiet an …

      Egal. Das haben die Russen höflich und sehr schön, ja, ganz wunderbar gemacht. Die amis auch noch dazu einzuladen … HAHAHA! (und nochmal hahaha, weil die amidioten sich anschließend dann gleich eingenässt haben vor Sorge).

    2. Im folgenden Beitrag werden die Mach-27 (vom Professor) bestätigt.

      https://www.youtube.com/watch?v=cPHjUk717QA

      Was bei Avangard noch hinzukommt (neben der Tatsache, dass es keine vorhersehbare/berechenbare Flugbahn hat) – weitere Vorteile des Plasmas:

      1. für Radar unsichtbar: die Radarstrahlen werden Dank Plasma nicht reflektiert

      2. der „schnellste Colt“ der amis (gebündelte Laserstrahlen) können ebenfalls – sofern man das Projektil überhaupt „sehen würde“ – NICHT durch das Plasma dringen; es „zerstreut“ den Strahl …

      1. Falls man mit einem Laser versuchen will ICBM Raketen abzuschiessen halte ich das für sience fiction.
        Man braucht etwa 5kw Leistung um eine Stahlplatte (evtl. 20 mm Stärke) zu durchtrennen wobei sich der Schneidkopf nur wenige Millimeter über dem Material befindet.
        Auch die Schnittgeschwindigkeit ist Massgeblich.
        Mit welcher Leistung will man hier arbeiten, im Hunderte MW Bereich?
        Gibts solche Laser überhaupt?
        Wenn dann sehe ich Laser mehr als eine Zerstörungswaffe für optische Zielerfassung oder Blendung /Irritation von Soldaten und  techn. (Mess-) Anlagen.

    3. „Ha! Ha! Avangard flog bei diesem letzten Test mit Mach-27! “ das ist schon eine unglaubliche hausnummer und es fällt schwer sich davon eine vorstellung zu machen. sind zufällig jemandem infos über die tatsächlichen flugzeiten bei diesem test begegnet? abhängig von der erreichten beschleunigung bis zur höchstgeschwindigkeit kann der flug über die gut 6000 km bis zum testgelände auf kamtschatka ja nur ein paar minuten gedauert haben . . .

    1. Die Chance ist schmal. Kaum jemand übersetzt mal so eben über eine Stunde mit vielen dichten Rede-Strecken.

      Aber ich kann Ihnen sagen, dass ich Analitiks „zusammenfassender Einschätzung“ zustimme. Man konnte das hier auch seinerzeit lesen; z.B. als ich kurz nach seinem „Rauswurf“ klar schrieb, dass Bannon *nicht* (wirklich) gefeuert, *nicht* irgendwie gegen trump ist und jedenfalls weiter fürs „Projekt“ tätig sein wird.

      Übrigens habe ich, wie’s der Zufall so will, eben jene Veranstaltung in oxford seinerzeit zeitnah verfolgt. Wo ich Analitiks Einschätzung nicht zustimme ist seine Beurteilung des „Moderators“; ich empfand den nicht als sonderlich arrogant (gegenüber Bannon) oder als bösartig, zumal ich da schon ganz andere (wirklich bösartige Typen) erlebt habe. Aber gleich wie, das ist (gerade bei Bannon) ein eher nebensächlicher Punkt, zumal in oxbridge so einiges (u.a. an Arroganz, aber auch an Verschlagenheit) zum ganz normalen Alltag gehört. Alles in allem hat Analitik das meiner Ansicht nach gut subsumiert.

      Bemerkenswert übrigens auch, dass in oxford eigentlich nichts Neues kam. Ich habe Bannon schon vor ein paar Jahren gesehen, auch Auftritte von ihm, und er sagt heute genau das wieder, was er schon lange sagt. Er fokussiert nur je nach Anlass etwas anders.

      Und noch etwas finde ich bemerkenswert: Bannon ist sowohl ein Abfederer und Ausgleicher für trump als auch eine Art unbeugsames Metronom. Er federt vieles ab insofern als viele enttäuschte amis im trump Lager bleiben, obwohl trump sie eigentlich enttäuscht hat, insbesondere durch zu viele Kompromisse mit dem washingtoner Sumpf; sie bleiben aber, weil und solange Bannon zu trump steht. Zugleich „erinnert“ Bannon trump durch seine Auftritte und Aktionen unmisserständlich und mahnend daran, was Sache ist, wozu trump nach washington kam.

      P.S. Dies hier ist ein „MIR“ – und kein Dies und Das. Ich sage das nicht maulend und bin nicht pingelig erbost, wenn jemand mal was Themen-fremdes einstellt. Aber der Themenbereich „trump“, zu dem Bannon ja gehört, hat es so an sich, dass da u.U. einiges Interesse entfacht wird und Diskussionen folgen. Diese bitte ich dann aber gegebenenfalls im letzten Dies und Das zu führen.

      1. Entschuldigen Sie bitte, ich hätte die Frage bei „Dies und das“ einstellen sollen. Aber vielen Dank für Ihren Kommentar.

    2. Stell die Geschwindigkeit auf 75 oder 50% und aktiviere die automatischen Untertitel. Dann klappt es bestimmt mit dem Verständnis 😉
      Mit dem deutschen „deepl“-Übersetzer kannst du alles vernünftig übersetzen lassen. https://www.deepl.com/translator
      Aber was ist so besonders an BANNON, wo doch er untenstehend erläutert und kommentiert wird?
      Idiotistans Großmaulhelden waren noch NIE interessant für MICH. Das meiste ist sowieso übertrieben, falsch oder schlichtweg gelogen.

      Das ist meine persönliche Erfahrung in einer „deutschen“ GmbH, ein Betrieb als US-Amerikanischer Ableger in Deutschland, der von einem ehemals deutschen, „KZ-Juden“ NACH dem 2. WK in USA durch „Wiedergutmachungsgelder“ gegründet wurde und dann in eine Aktiengesellschaft gewandelt wurde. Dabei wurden großzügig über einen „Pensionplan“ Aktien angeboten zu überhöhten Preisen. Dieser Betrieb war schlichtweg eine „FAKE INDUSTRIE“.

      Ich habe keine „guten Erfahrungen“ mit US-Unternehmen in meinem Berufsleben sammeln können. Sie denken nur in Quartalen und beginnen erst dann zu bauen, wenn die ersten Geräte am Markt verkauft sind. Weitblick und Sorgfalt bei der Ausführung? – Fehl am Platz, Profit, gier, Profit – das ist die Devise, an der sie auch verrecken werden.

      Es ist meistens Betrug und Augenwischerei, was diese Firmen liefern.
      Leider, es geht sicher auch anders 😉

      1. Sehr geehrte/r Konny, Kann ich aus meinem Fachbereich, nur bestätigen, sie nehmen immer einem Aspekt, von vielen und bauen darauf eine Marketigstrategie auf, alle anderen Aspekte beachten sie gar NICHT. Schrott oder Edelschrott

  3. Russophilus – es gibt einen (in NSDeutschland), also seit längerer Zeit vollzogenen Paradigmenwechsel.
    Der wird allmählich sichtbar.

  4. Verehrter Russophilus!

    Ich schätze Ihre politischen Äußerungen sehr. (Auch wenn ich nicht mit allem völlig einverstanden bin, z.B. mit Ihrer Erbitterung über zu große Beißhemmung der Russen in Syrien.)

    Aber ich muss diese sehr ermutigenden Dinge im wesentlichen glauben, weil ich sie nur begrenzt nachprüfen kann. Ich muss Ihrer Urteilskraft und Ihrer Aufrichtigkeit vertrauen.

    Aufrichtigkeit: … weiß ich nicht. Es erscheint zumindest fragwürdig, dass einer in einem Land wie dem unseren ungestraft den Umsturz und das Aufknüpfen der obersten Handlanger thematisieren kann. (Deswegen ist es auch dämlich und unbeherrscht von mir, mich hier oder irgendwo zu äußern… Aber eigentlich ist es mir am Ende auch wurscht, wie es oder wie lange es mit mir als Nutztier weitergeht.)

    Urteilskraft: Seit diesem Beitrag habe ich schon 3 Gründe, daran zu zweifeln:
    1.) Ihre Frömmlerei
    2.) Ihre Revolutionierung der Physik (Einstein)
    3.) Ihr Standpunkt über die prinzipielle und für alle Zeiten feststehende Dummheit der Rechner (AI)

    Sie müssen nicht, können mich einfach bequem sperren, ins Lächerliche ziehen oder elegant ignorieren; aber es würde mir sehr helfen, wenn Sie sich zu 2.) und 3.) (zu 1.) wäre es unergiebig) näher äußerten. Man kann m.E. den Einstein nicht einfach in ein paar Behauptungen abtun. Und man kann im Zeitalter der maschinellen Schach- und Go-weltmeister sowie des machine learning die Dummheit der Maschine nicht mit der uralten Platitüde begründen, dass sie ja letztlich nur doof plus und minus mit Nullen und Einsen könne.
    Klar ist das so – aber was sagt die Dialektik vom Umschlagen quantitativer und qualitative Veränderungen dazu?
    Zu 2.) Mich würde von Ihrem Standpunkt z.B. eine vertrauenswürdige Umfrage unter den von uns beiden sehr geschätzten Entwicklern der russischen Militärtechnik überzeugen, wenn die im Sinne Ihrer Behauptung ausfiele.;)

  5. OK vielleicht ist es höflich, wenn ich selber versuche, zu begründen: Zu 2.) kann ich nicht, aber zu 3.):

    Da hat eine Maschine (Kombination aus Hardware, Algorithmus und sehr begrenztem Interface – also quasi „Sinnesorganen“), der man lediglich die Grundregeln von Go (und das LERNEN) beigebracht hatte, einen der weltbesten Spieler geschlagen. Go war, nachdem der Kasparow geschlagen war, die nächste Haltelinie der „Maschinen sind doof“-Fraktion gewesen, weil es dort zu viele mögliche Konstellationen gibt, um sie alle durchrechnen zu können.

    Ich denke (zugegeben, reine Behauptung), es wird sehr bald möglich sein, dass die Maschine wirklich ALLES besser kann, als der Mensch.
    Das heisst z.B., es wird neue Dramen und Lustspiele in der (nein besserer!) Qualität von Shakespeare geben, es werden neue Gemälde von den alten Holländern auftauchen, und ja: es werden Frauen auftauchen, wie sie eigentlich gedacht sind. (Mit der Hardware sind die Japaner schon ziemlich weit und wegen der Software ziert man sich nur noch ein wenig…) Und eine überzeugendere Bibel wird es auch geben.

    1. Meine Antwort auf Ihre beiden Kommentare:

      Die von Ihnen unterstellte „Verbitterung“ (über zu große Beißhemmung der Russen in Syrien) gibt es schlicht nicht. Egal wie viele Leute noch ankommen und wild spekulieren: Ich sprach – und wirlich deutlich und ausführlich – über gewisse Gesetzmäßigkeiten u.a. der Kommunikation.

      Zum Test: Kein Problem, es steht Ihnen natürlich frei, mich ziemlich unverhohlen als Figur des Systems im Halbschatten zu sehen und zu zeichnen. Dass ich das unverdient und über alle Maßen beleidigend und unverschämt finde, ist letztlich *mein* Problem, nicht Ihres.

      Im Grunde versuchen Sie eine, Pardon, sehr dummdreiste Masche, nämlich die, den anderen derb anzugreifen und zu besudeln, um ihn so unter Druck zu setzen, sich zu erklären und rechtfertigen. Mag bei Ihren Kumpels klappen, aber meine Antwort darauf ist „Sie können mich mal – und auch das nur, weil ich noch in feiertäglicher Stimmung und großmütig bin“.

      In der Sache selbst haben Sie keine Argumente sondern nur billige Tricks wie Herumgefuchtel mit „Authoritäten“, Berühmtheit und irgendwelchen Vermutungen. Sie übersehen dabei nur etwas Wichtiges: Ich *will* niemanden von etwas überzeugen. Ich sage, was mir durch den Kopf geht oder wie ich etwas sehe, führe das meist noch etwas aus … und fertig. Ich bin weder Pfarrer, noch partei-Sekretär und muss niemanden von irgendwas überzeugen. Sie möchten lieber bekannten Namen und „Authoritäten“ glauben? Kein Problem, die amis und auch lesch überschütten Sie geradezu mit tausenden Stunden Videomaterial.

      Kurz noch zu AI, Schach und Go:

      Im Grunde zeigen Sie mit Ihren Aussagen dazu nicht auf, dass ich falsch liege, sondern vielmehr, warum so viele (inkl. Sie) ahnungslos auf die Ai Märchen herein fallen.
      Tatsächlich sind beide Spiele geradezu ideal für „AI“, weil sie nicht nur große Domänen haben sondern auch eine tiefe aber qualitativ beschränkte Komplexität haben. Und ich meine mit „AI“ genau das, was ich beschrieben habe, nämlich *nicht*-AI.
      Zu Go ist noch zu sagen, dass dabei auch „deep learning“ bzw. „maschine learning“, also ein anderer gewaltiger Hype im Umfeld von „AI“ eine Rolle spielte. Allerdings verliert das schnell seinen Zauber, wenn man mal verstanden hat, dass das im Grunde nichts weiter als massives Ausprobieren und dann Filtern (von erfolgreichen „Strategien“) ist. Die Grundlage ist simpel: Ein ausreichend mächtiger Computer *kann* in relativ kurzer Zeit Aber-Millionen von Spielen spielen – ein Mensch nicht; ein Mensch braucht zwar auch Erfahrung, aber letztlich sind Intelligenz und Intuition entscheidend.

      Spätestens bei diesem Thema finde ich Ihre Ansage übrigens erheiternd. Sie wissen vermutlich nicht mal, was ein SMT solver ist; ich arbeite täglich damit. Und doch meinen Sie, es besser zu wissen.

      1. Was Sie da schreiben über „maschine learning“, kann ich gerne bestätigen. Ich mache das mit, weil es nun mal einen Hype gibt und auch sehr interessante Anwendungen. Letztendlich werden aber nun mal mit neuronalen Netzen „nur“ nichtlineare Gleichungssysteme gelöst. Die Rechenpauer gab zu Zeiten meines Studiums nicht, dafür aber ein mathematisches Verständnis, wofür so etwas gut sein kann. Heute ist es umgekehrt, für KI wird sogar schon an Bahnhöfen geworben, im Großen und Ganzen verstehen Leute nicht, worum es geht, klingt aber toll, und bringt Budget, wenn da irgend jemand über seinen Bereich sagen kann, dass da sogar Neuronale Netze usw. verwendet werden. Am besten holt man sich noch einen Lehrstuhl mit rein, der da den Stempel der Wissenschaft erteilt. Dann läuft es wie geschmiert, und man bekommt Gelder, wo andere Abteilungen sparen müssen.

        Es gibt dafür natürlich auch sehr sinnvolle Anwendungen, doch das hat eben nichts mit Intelligenz zu tun. Und es beeindruckt gerade Laien.

        Schade, wenn man auf die Grenzen und Beschränkungen hinweist, und das dann oft überhört wird. Shit in Shit out – aber wen interessiert das, wenn doch so tolle Vorhersagen auf die Stelle nach dem Komma den größten Mist „wahrsagen“. Dass Papa Wahrsagen erstellt, hat dann auch die Tochter in der Grundschule verstanden.

        Dass das vor allem mächtig politisch missbraucht wird, sehen wir ja an den Simulationen der Klima-Kirche. Die Lüge muss nur groß genug – und schön verpackt sein…

  6. Ähm…ich könnte diesen server ja googeln…;)

    Aber ehrlichen Dank für die Antwort!

    Und gesundes und produktives neues Jahr!

    1. Hallo zusammen,

      vorab wünsche ich allen ein frohes, gesundes und erfolgreiches neues Jahr.
      Als nächstes möchte ich mich für den Blog-Beitrag und die damit verbundene Arbeit bedanken.

      Wenn es gestattet ist, würde ich gern kurz den Dialog kommentieren.

      Vielleicht irre ich mich aber auf mich wirkte es so, dass „Tut nichts zur Sach“ den ersten Satz („Ich schätze Ihre politischen Äußerungen sehr“) erst meinte und gerne den transportierten Inhalten Glauben schenken und Hoffnung aufbauen würde, er aber völlig zurecht grundsätzlich jedem und allem gegenüber skeptisch ist. Darum hat er meiner Meinung nach darum gebeten, ihm zu helfen, die Bedenken auszuräumen, die in seinem Hinterkopf schlummern. Man kann es auf verschiedene Weisen lesen aber ich denke, dass dies die Intuition war. Falls nicht möchte ich mich entschuldigen und dann ist dies hier bereits erledigt.

      @ Tut nichts zur Sach
      Zu dem Punkt 2 würde ich gern etwas beitragen. Ich nehme an dass Sie davon ausgehen, dass Einstein ein Genie gewesen wäre und Russophilus versucht, sich darüber zu erheben. Aber es lohnt sich, hier genauer hinzusehen.
      Ich habe dies in meinem vorletzten Blogbeitrag auch Thematisiert, möchte dies aber nicht hier verlinken, weil es sonst wie Eigenwerbung aussieht. Darum füge ich den Einstein betreffende Text hier ein und hoffe, dass dies nicht zu lang ist (zudem entschuldige ich mich für den langen Off-Topic-Beitrag).

      (ggf. zum Hauptteil scrollen)
      „Nachdem die Wissenschaft in den vorangegangenen Jahrhunderten immer mehr Mysterien erklären konnte und somit den Religionen und abergläubigen Ansichten den Nährboden entzog, wurde ein Trojaner in Stellung gebracht – der bekennende Zionist Albert Einstein.
      Albert galt schon in der Schule als dummes Kind, das trotz geistiger Einschränkungen arrogant und besserwisserisch auftrat und bei den Mitschülern ebenso unbeliebt war, wie bei den Lehrern. Die Schule musste er vorzeitig (ohne Abschluss) abbrechen. Alle Versuche, eine Ausbildung zu machen, scheiterten an seinem Unvermögen. Mehrfach versuchte er, den Doktortitel zu ergattern. Nachdem er mehrfach wegen massiver Mängel abgelehnt wurde, unternahm er einen weiteren Versuch. Als er hier nach einer mehrjährigen Bearbeitungsdauer nur vier Seiten mit Kritzeleien abgab, wurde ihm auf lebenslanges verboten, sich um den Doktortitel zu bemühen.
      Durch gute Beziehungen seiner Familie erhielt Einstein einen Job im Patentamt in Bern, wo er fleißig von Leuten wie Hendrik Antoon Lorenz (Lorenzkraft, Lorenztransformation) und Henri Poincaé klaute.
      Bevor er die an Absurdität nicht zu überbietende Relativitätstheorie erfolgreich promoten konnte, brauchte er etwas, das seinen Behauptungen eine gewisse Autorität verleihen sollte. Dieses Mittel war schnell gefunden. Nachdem der deutsche Physiker Heinrich Hertz den Photoelektrischen Effekt entdeckte und daran intensiv arbeitete, forschte auch der russische Physiker Alexander Grigorjewitsch Stoletow in diesem Gebiet und entwickelte 1889 die erste Photozelle. 1922 (33 Jahre später) erhielt Einstein dann den Nobelpreis des Jahres 1921 (rückwirkend) für den Photoelektrischen Effekt (wtf?). Interessant ist, dass Einstein bereits 1910, 1912, 1913, 1914, 1916, 1917, 1918, 1919, 1920 und 1921 nominiert wurde. Der Nobelpreis des Jahres 1921 wurde gar nicht vergeben und erst 1922 rückwirkend geschenkt, nach zehn unverdienten Nominierungen für die gleiche Nichtleistung. Natürlich haben die Aussagen eines Physik-Nobelpreisträgers mehr Gewicht, Mission erfüllt.
      Hauptteil
      Jedem ist klar, dass sich die Geschwindigkeiten von Objekten addieren, wenn diese sich aufeinander zubewegen. Wenn beispielsweise Zug 1 mit 100 km/h Richtung Norden fährt und ihm Zug 2 mit 150 km/h entgegen kommt, so nähern sie sich beide mit 250 km/h an, jede Stunde kommen sie sich 250 Kilometer näher. Bei Licht soll dies nicht der Fall sein. Licht bewegt sich mit rund 300 000 km/s, kurz c. Angeblich soll es laut Einstein so sein, dass zwei aufeinander zufliegende Lichtteilchen sich auch nur mit 300 000 km/s annähren, obwohl sie beide die Lichtgeschwindigkeit beibehalten. Das ist nicht schwierig zu verstehen sondern einfach nur völlig bescheuert. Um diesen Blödsinn zu rechtfertigen, erfindet er die Raumzeit. Er verknüpft den Raum (den er gar nicht begriffen hat) mit der Zeit, ohne zu verstehen, dass die Zeit lediglich ein abstraktes Konstrukt ist. Es gibt keine physikalische Größe, die man Zeit nennen kann. Aber das ist für einen Einstein viel zu hoch. Zeit ist nichts weiter als ein System, das verschiedenen Taktraten ins Verhältnis setzt und somit Messungen ermöglicht. So teilt man eine ganze Erdrotation durch 24 Stunden, die Stunde durch 60 Minuten, diese durch 60 Sekunden. Da die Rotationsdauer immer variiert, muss permanent gemessen und berechnet werden. Darum wird die Sekunde auch nur als der 86 400ste Teil eines Tages angegeben. Was heute eine Sekunde ist, sind morgen 0,99987 Sekunden und übermorgen 1,00218 Sekunden. Die immer wieder neu errechneten Zeiteinheiten kann man sich hervorragend zu Nutze machen. Anzunehmen, dass die Zeit eine Größe wäre, die sich auf irgendetwas auswirken könnte, ist nicht unbedingt Ausdruck geistiger Gesundheit.
      Einstein behauptet weiter, dass man die Energie eines Körpers errechnen könne, indem man die Masse des Körpers mit c multipliziert, das bekannte E = m * c². Das ist auch falsch. Korrekt ist, dass die Energie des Objektes seiner Masse entspricht, also E = m. Klar funktioniert seine Formel auch, weil sich das c² rauskürzt (wird ja bei jeder Berechnung mitgeschleppt) aber wenn man das weg lässt, dann sind das Rechenergebnis und die graphische Darstellung auch aussagekräftiger. Einstein hat also einfach nur die ihm höchste bekannte Zahl genommen und die so mit reingeklatscht. Da können wir ja froh sein, dass er Googolplex nicht kannte.
      Einstein behauptet zudem, das Universum sei unendlich (ist es nicht), es gäbe keinen Äther (den gibt es sehr wohl, dieser ist kubisch flächenzentriert angeordnet), der Raum sei homogen (ist er nicht, die Materie bewegt sich nach jedem Zyklus von innen nach außen), Materie könne den Raum krümmen (der Raum kann nur mit Photonen gesättigt sein und deswegen Richtungsänderungen bzw. längere Wege erzwingen) es gäbe dunkle Energie und dunkle Materie (erkläre ich ausführlich in einem späteren Artikel, in dem ich das Universum erkläre, wie es wirklich ist).
      Laut der Standardtheorie gab es zuerst nahezu unendlich viele paarweise antipolige Quantenfluktuationen, die sich immer wieder in einer Annihilation auflösten, bis ein Symmetriebruch bei einem der beiden Quanten das gegenseitige Aufheben unmöglich machte. Dadurch soll dann erst der Urknall entstanden sein, diesem folge die primordiale Nukleosynthese (diese wurde nicht von Einstein formuliert und siehe da, sie ist gar nicht so weit von der Realität entfernt) und nun treibt alles auseinander, angeblich bis irgendwann das ganze Universum erstarrt (dass der weitere Verlauf nicht korrekt eingeschätzt wurde und wird, kann man keinem Vorwerfen, dazu muss man echt etwas mehr nachdenken und günstige Vorbedingungen haben). Zusammenfassend ist die Standarttheorie so ziemlich das bekloppteste, was man sich ausdenken kann. Würde dieser Schwachsinn nicht bis heute von Leuten wie beispielsweise dem Jesuiten Harald Lesch verteidigt, würde sich die Wissenschaft auch wieder in eine wesentlich bessere Richtung bewegen.
      Die Aufgabe von Einstein war es, die Menschen auf der Suche nach Gott abzulenken und in die Irre zu führen. Und, das muss man ihm wirklich lassen, das hat er hervorragend erfüllt.

      1. truebadix
        Auch wenn Sie sich hier an Einstein abarbeiten ( ich meine das ist schon eine Phobie) , für Sie eine schöne Erklärung mit Ur und Knall usw. Das braucht mann nicht soviel schreiben.
        Hat mir den Tag gerettet.

        Sound Logic January 1, 2019 at 7:24 pm
        While human imagination is nearly boundless, the universe may be not. Physicists are not the only ‘experts’ who ponder such cosmic questions. Theologians have a better insight into the Creation than any ‘chalkboard’ thinkerer. We have actually been given some kernels of essential knowledge of the extent and purpose of the Creation in scripture; and certainly the destiny of all living and our future. Scientists and other thought leaders would be much more profitably engaged in efforts to restrain the once street tugs who became the politicians and warmongers. The Universe is in good hands, worry about your own survival, is the current modus operandi for one and all.

        Ist von hier:
        https://www.veteranstoday.com/2019/01/01/what-physicists-mean-by-parallel-universes/

      2. Hallo,

        Sie wollen mir also erzählen das wenn ich 80 fahre und mir kommt mit 50 einer entgegen das ich dann 130 fahre ?

        Gruss

        1. Nein. Er will Ihnen erzählen, dass der Aufprall (genauer Energie, Moment), wenn Sie mit einem Auto mit 80 gegen eine Beton-Barriere fahren, die sich selbst mit 50 auf Sie zu bewegt, das dem entspricht, als wenn Sie mit 130 gegen eine sich nicht bewegende Beton-Barriere knallen.

          einstein dagegen will Ihnen erzählen (Vorsicht, hinkender Vergleich) dass wenn zwei Autos aufeinander zu rasen, die ja beide eine Höchstgeschwindigkeit haben, das o.a. auch gilt – ausser wenn beide Autos mit ihrer Höchstgeschwindigkeit fahren; dann ist es laut einstein so, als ob eines davon sich nicht bewegen würde (das andere aber schon).

          Grund: Es steht nun mal in Physik Büchern, dass *nichts* schneller als die Lichtgeschwindigkeit im Vakuum sein kann. Und da der gesamte Kosmos extrem eingeschüchtert ist von der Bedeutung von Physik Büchern, handelt er gehorsam danach und fabriziert lieber ein Wunder als ungehorsam gegenüber den „Physikern“ zu sein.
          Übrigens gibt es durchaus erlaubte Ausnahmen (z.B. Tachyonen); die allerdings haben es an sich, ausschließlich im „Physik“ Märchenpark relevant zu sein.

        2. @bitpopler: darf ich raten? Sie sind in neuerer Zeit von der Schule gegangen oder mit den Studium fertig geworden, richtig?…

    1. Na ja, aber „zur Verfügung stehen“ bringt im Ernstfall wenig. Da zählt, dass ausreichende Mengen eingeführt sind und in Serien-Produktion sind. Diesbezüglich, so mein Eindruck, wird es wohl noch etwas dauern. Macht aber nix, weil Russland auch mit dem, was bereits eingeführt und vorhanden ist, sehr gut da steht – erschreckend gut aus Sicht der amis.

  7. @truebadix

    Aber kommt, wenn man in E=mcc den Massendefekt bei Kernspaltung oder -fusion einsetzt, nicht erstaunlich genau die freigesetzte Energie heraus?

    Ihr Beispiel mit den beiden mit c aufeinander zurasenden wasauchimmer (Müsste ja was so ziemlich ohne Masse sein, damit man es ausprobieren kann), die sich dann doch nur mit c einander nähern, hat mein Hirn auch resettet…Aber ich schieb sowas in der Regel dann auf mich.

    Was ist mit GPS/Glonass? Geht das nicht auch via c?

    Aber eigentlich ist das müßig. Ich bin nur einfacher Ingenieur und kann hochstehende Argumente sowieso nicht verifizieren. Dazu fehlt es bei mir an allem. Daher muss ich vertrauen. Und ich tue das entspannter, wenn die Quellen seriös erscheinen.

    Das tun sie, wenn sie auf möglichst wenigen Wissensgebieten exclusive Auffassungen vertreten. Sonst erscheint es am Ende vernünftiger zu sein, „auf russisch“ zu denken: „Hmm, behaart, wackelt mit dem Schwanz, sagt Wauwau … Dann ist es wohl doch ein Hund.“

    1. Dann suchen Sie eben solche Quellen. Wobei, unter uns: Nach dem, was Sie bisher so über dies (Physik) und das (AI) geschrieben haben, sollten Sie mal Ihren Sensor kalibrieren, denn offensichtlich sind Ihre für „seriös“ gehaltenen Quellen von arg fragwürdiger Qualität …

    2. Einstein ein Plagiator !

      https://www.jocelyne-lopez.de/blog/2011/03/einstein-der-groste-plagiator-aller-zeiten/

      Es wird vermutet, das seine Frau Milena der Ruhm gebührt.
      Welche bedeutenden wissenschaftlichen Arbeiten hat Albert E. veröffentlicht, NACHDEM seine erste Frau auf und davon war?
      Wenn die physikalischen Höhenflüge mit seiner Ehe beendet waren, liegt es nahe, dass seine Frau einen guten Teil davon geschrieben haben könnte.

      https://www.heise.de/tp/features/Die-unsichtbare-Frau-hinter-Einstein-3436103.html

      1. … @hans 2, ähnlich war es mit der Entdeckung und radiochemischem Nachweis der Kernspaltung. Nur Otto Hahn hat dafür den Nobel-Preis bekommen, obwohl Lise Meitner (und Otto Frisch) die dafür entscheidende Versuchsanordnung und Theorie lieferte. Wie der Uranspaltungsprozess zustande kommt und dass er mit einer enormen Energieentwicklung verbunden ist, davon hatte Hahn wenig bis keine Ahnung.

  8. Mit diesem sehr guten Artikel lässt es sich gut in das neue Jahr starten.

    Alles Gute und nur das Beste im neuen Jahr!

  9. @truebadix & Tut nichts zur Sach
    Hier der Netzverweis zu einem Forschungsprojekt zur Relativitätstheorie:

    https://www.kritik-relativitaetstheorie.de/projekt-go-mueller/

    Das „GOM-Projekt Relativitätstheorie“ hat sich zum Ziel gestellt:

    „eine vollständige internationale Dokumentation aller jemals – in allen Ländern und allen Sprachen – erschienenen Veröffentlichungen mit Kritik zur Speziellen Relativitätstheorie zu erstellen,“

    http://www.freiheit-wahrheit-verantwortung.de/wissenschaft/relativitaetstheorie-eine-kritik/

    Auf der obigen Seite gibt es eine Kritik der RT und ein Blick auf Einstein als Mensch, Verschwörer und Zionist. Hier eine Kostprobe der Absonderungen des „Friedensengels und Menschenfreundes“, Brief an Otto Juliusburger, 1942:

    „Die Deutschen sind ein durch schlechte Traditionen so übel verhunztes Volk, daß es schwer sein wird, eine Remedur (Anmerkung: Kur oder Abhilfe) durch vernünftige oder gar humane Mittel zu erreichen. Ich hoffe, sie werden sich am Ende des Krieges mit Gottes gütiger Hilfe weitgehend gegenseitig totschlagen.“

    1. @Ekstroem
      Ihre Links zu Einstein haben mir ja ordentlich die Augen geöffnet. Wenn ich daran denke, dass ich noch vor 2 Jahren diesen Kult mit dem Besuch des Einsteinhauses in Caputh (bei uns um die Ecke) mitgemacht habe und auch meine Kinder dort habe indoktrinieren lassen… Das sind immer wieder so unerwartete Entdeckungen hier im Blog.

      Interessanterweise war die erste Reaktion meiner Frau: „und die Erde ist eine Scheibe“, was mich sofort an andere Äußerungen hier im Blog erinnere. „Wer weiß, ich habe sie nie von außen gesehen“. Für die flache Erde muss es ja wohl gewichtige Argumente geben, so wie man hier darüber lesen kann. Allerdings hat mich das im letzten Jahr verlinkte Video noch nicht überzeugt, da brauche ich noch Futter. Vielleicht liegt das auch meinem übergroßen Respekt für den ersten Fliegerkosmonauten der DDR, den und dessen Familie ich persönlich kenne und als sehr integer wertschätze. Da kann ich mir einen so großen Betrug, bei dem die Russen auch noch mitmachen müssten, nur sehr schwer vorstellen. Vielleicht gibt es dazu mal ein Dies und Das.

      1. Fragen Sie mal die Russen, ob sie Leonhard Euler, hier insbesondere seine Theorie der Hohlen Erden kennen.

        Soll ich Ihnen was verraten?
        Kennen Sie! – Und rätseln weiter.

        Die Hybris der Wissenschaft ist unermesslich und tatsächlich auch grenzenlos. Und ihre größte Krise besteht in ihrer mangelnden Fähigkeit, Wissen zu schaffen.

    2. na ja, einstein hat ja noch nicht mal die Zeit begriffen, hat aus der Zeit (einer Verhältniszahl) einfach eine Dimension gemacht. Die Krümmung von Licht an großen Massen per Gravitation ist auch schon längst wiederlegt. Man könnte das, mit den heute zur Verfügung stehenden Messmitteln, mühelos konstruieren und demonstrieren / messen. Wenn sich Licht in unmittelbarer Näher der Sonne ablenkt, kann das ja ein Linseneffekt von Plasma sein, vor allen dann, wenn sich in weiterer als unmittelbarer Nähe zur Sonnen diese Krümmung nicht mehr zeigt (weiß man schon seit Jahrzehnten).
      Im Ergebnis ist diese Relativitätstheorie von einstein in ungefähr mit dem ganzen Genderschwachsinn gleichzusetzen, nicht aber mit Wissenschaft.
      Ich meine, was kümmert es die heutige „Wissen“schaft was mit Beobachtung unmittelbar erfahren werden kann wenn die „Rechnung“ ein anderes Ergebnis liefert?!
      Kann doch nur sein, in diesem Falle, dass die Rechnung stimmt und die Beobachtung fehlerhaft sein muss, richtig? (Ironie aus)
      Danke Ekstroem für die Links!

    3. Werter Germo Görtz, der Einstein-Schwindel geht ja noch viel weiter, da kommt immer mehr ans Licht.
      Wenn man bedenkt, dass allein von Dezember 2001 bis zur Textversion 1.2 von 2004 im „Projekt G.O. Mueller“ 3789 nachgewiesenen kritische Veröffentlichungen zur RT dokumentiert wurden, kann man nur erahnen, was es heute alles gibt.
      Weitreichender als der Betrug von Einstein ist seine subversive Tätigkeit. Nachdem er berühmt war, verhalf er beispielsweise einem anderen Zio-Betrüger zum Durchbruch: Freud. Einsteins Sohn oder Tochter war bei Freud in Behandlung.
      Die RT und Freuds Psycho-Nonsens führten direkt zur Frankfurter Schule. Etc.

      1. … @Ekstroem, dann versuche wenigstens ich etwas Gutes über Einstein zu erzählen. Er spielte nämlich ganz passabel, obwohl nicht taktsicher, Geige. Besonders gerne mit anderen Kammermusikern. Und auch hierbei hat man sich lustig über ihn gemacht:

        „Der Pianist Arthur Schnabel soll sogar, nachdem Einstein mehrfach seinen Einsatz verpasst hatte, gestöhnt haben: <>“

        (Quelle: „Warum Einstein nie Socken trug“ von Christian Ankowitsch)

        Dass Einstein ein schlechter Schüler sein soll, ist wiederum ein Missverständnis. Die Benotung in der Schweiz war eine andere als in Deutschland. Eine 6 entsprach der Note – sehr gut. Der deutsche Biograf von Einstein wusste das nicht und viele plappern jetzt nach. Dagegen die Relativitätstheorie heißt so, weil sie eine Theorie und kein Gesetz darstellt. Fehler zu entdecken und diese zu korrigieren war, ist und bleibt die beste Methode auf dem Weg, um das „rerum natura“ (Wesen des Weltalls) zu verstehen bzw. zu erklären.

        1. … ups! Das von mir gewählte Zitat scheint „geschützt“ zu sein und wurde verschluckt. Zweiter Versuch mit kleinen Abänderungen:

          „Der Pianist Artur Schnabel soll sogar, nachdem Einstein mehrfach seinen Einsatz verpasst hatte, gestoehnt haben: Um Himmels Willen, Albert, kannst du nicht zaehlen?“

  10. All die Technologien Avangard, Kinschal, Zirkon, Poseidon, etc. sind im Grunde gestoppte sowjetische Programme. Ich frage mich, wie weit wäre heute Russland mit seinen militärischen Programmen, wenn in den 90en ein ordentlicher Präsident das Land regiert hätte und nicht der ewig besoffene Jelzin ?
    PS. Ich hoffe die USaner machen keine Dummheit aus einem Grund auch immer.
    Andererseits, sie sind viel zu feige, um einen Krieg gegen Russland anzuzetteln.
    Apropos USaner „Armee“
    Dieses Video (im Artikel) https://cont.ws/@barbera/973133 möchte ich Euch nicht vorenthalten
    Ein schöner Vergleich einer „Armee“ mit einer (richtigen) Armee.
    Genießt die Show 🙂

    1. Es gäbe heute wohl kein technisch, kulturell und moralisch höher entwickelteres Land. Würde die Sowjetunion heute noch bestehen, hätte sie von einem gewaltigen Technologieschub profitiert, der in den 1980er Jahren durch das Buran-Programm angestoßen wurde. Um diesen Schub wurde das Land von seinen Eliten betrogen. So konnte er erst um ca. zwei Jahrzehnte verzögert eintreten. Auch stand damals ein soziokultureller Schub bevor (Fursow), der durch den zivilisatorischen Rückschritt der 1990er Jahre, an dem Russland und vor allem die ehemaligen Sowjetrepubliken sowie Ostblockstaaten bis heute und wohl noch einige Jahrzehnte zu knabbern haben, zunichte gemacht worden ist.

      1. Sehr geehrter TaxiMan.
        DIE Achillesferse der UdSSR, war ihre Ankettung, im Geldsystem, der Herren „““menschen“““ Dynastien, wie ALLE anderen , führte sie, brav ihre Tributzahlungen an SIE ab. So konnten sie ihr Experiment UdSSR, dann nach belieben beenden.
        Jeder der mal damit zu tun hatte, weiß das es nur eines gab, das wichtig war: Devisen
        Und für Devisen, hat der Ostblock die Arbeitskraft, Ressurcen und Intelligenz, seiner Menschen, an die Herren der Welt: VERSCHENKT
        Wenn damals, eine Firma aus dem Ostblock, Bauelemente, die nicht unter der Sperre, durch die USA standen kaufen wollte, musten sie bis zu 30 – 40 Mal mehr dafür Bezahlen, als Ich.

        1. Experiment oder nicht – nach der kollektiven Erfahrung von 70 Jahren in diesem Staat, aber spätestens seit ihrer Feuertaufe im Zweiten Weltkrieg, hatte die Sowjetunion ihre eigene Identität. Die wirtschaftlichen Abhängigkeiten mögen eine Sache gewesen sein, aber ich denke, das größte Problem der SU waren ihre Eliten. Letztlich ist es der Sowjetunion nie gelungen, eigenständig denkende Eliten zu produzieren. Die wollten vor allem gegen Ende immer alle im westlichen Club mitspielen. Dieser Minderwertigkeitskomplex auf der einen und der krankhafte Wusch, von den Westlern als gleichwertig anerkannt und geliebt zu werden auf der anderen Seite. Eine Krankheit, die leider bis heute nicht aus den Köpfen der russischen Eliten verbannt werden konnte – wie wir immer wieder entsetzt miterleben können, wenn selbst ein Putin auf irgendwelchen WM-Tribünen oder Gipfeltreffen mit westlichem „Werte“-Abschaum kuschelt.
          So waren alle Eliten der SU und Russlands, mal schlimmer, mal weniger schlimm. Stalin ausgenommen, der eine Art „Betriebsunfall“ war und von dem ich glaube, dass er für die von Ihnen als Herren“menschen“dynastien bezeichneten Leute ein Riesenproblem darstellte.

          1. @TaxiMan
            Ohne das zu vertiefen, aber was Sie hier ansprechen kam schön öfters im Dorf hoch, ist ein Thema was wohl seit Peter dem Ersten in russischen Köpfen geistert…nicht umsonst wurde ja schon der „Gründer der Bolschewiki“ und dem was danach kam vom Deutschen Reich zur Revolution regelrecht „hingetragen oder transportiert ist wohl besser….noch hat der sog. Wertewesten bei allen Verbrechen die er/sie fabriziert haben und noch fabrizieren und da ist dieses Restdeutschland sehr wohl inbegriffen, ein gewisse Anziehungskraft….aber es geht stetig auch hier bergab….das im heutigen Russland sich bestimmte Kräfte, man sagt auch 5.Kolonne dazu, relativ frei bewegen und wirken können, ist für mich doch etwas sehr verwunderlich….

        2. @ Felix Klinkerberg

          „“ DIE Achillesferse der UdSSR, war ihre Ankettung, im Geldsystem, der Herren „“ + „“ Bauelemente, die nicht unter der Sperre, durch die USA standen kaufen wollte, musten sie bis zu 30 – 40 Mal mehr dafür Bezahlen, als Ich. „“

          Würde gerne wissen, wo Sie das aufgeschnappt haben ?

    2. Meine hobbymäßige Beschäftigung mit der Physik brachte es mit sich, daß ich auf Burkhardt Heim stieß und seinen Ansatz bis jetzt für den plausibelsten halte. Seine mit Walter Dröscher zusammen erarbeitete 12-dimensionale Welttheorie erlaubt die Ableitung der Quantentheorie als Hyperraumdynamik und erklärt diese damit als nicht grundlegend. Im Standardmodell stehen sich ja die Physik der Makrowelt und die des Mikrokosmos ziemlich unvereinbar gegenüber. Wobei viele Physiker der Meinung sind, daß mit mehr Dimensionen eine Vereinigung möglich wäre. Aber an der Bestimmung der Dimensionen scheiden sich die Geister.
      Heim hat das ja letztendlich aus der Geometrisierung aller Grundkräfte unter Korrektur Einsteinscher Fehler (u.a. Feldmassen vernachlässigt, nur die Gravitation einbezogen) sauber mathematisch abgeleitet, daß unser Universum aus 6 Dimensionen bestehen muß und auch die beiden zusätzlichen imaginären Dimensionen x5 und x6 physikalisch als qualitative Größen ausgedeutet. Dabei stieß er auch auf 2 weitere Grundkräfte, es gibt also 6 davon. Die Ergebnisse seiner Masseformel für die Elementarteilchen liefert ob ihrer Genauigkeit wohl die Bestätigung, daß er mit dieser Theorie nicht so weit weg von der Realität weg sein kann.
      Wenn also die russische Wissenschaft Spitzenleistungen vollbringen will und kann, darf und wird sie vermutlich nicht
      auf der Grundlage überholter und falscher Erkenntnisse arbeiten. Nur so sind dann auch bahnbrechende Lösungen bei neuen Antrieben und Waffen zu erreichen. Ich weiß nicht, wieweit die Amis auch solche Entwicklungen beachten, aber beim wertewestlichen Bildungssystem sehe ich da ziemlich zappenduster. Vielleicht auch gut so!
      Allen im Dorf noch ein gesundes Neues Jahr!

  11. Ein sehr interessantes Thema.
    Der militärtechnische Entwicklungsstand könnte Russland für die nächsten ein oder mehr Jahrzehnte unangreifbar machen und die aggressiven Gegenspieler des werte-westens (vorübergehend?) zügeln. Also kein globaler Krieg, sondern „kleinere Scharmützel“, wo die „Zügelei“ nur dann funktionieren wird, wenn Russland kraftvoll agiert und klare Grenzen setzt. Das heißt, auch seine militärischen Muskeln unübersehbar und eindrucksvoll spielen lässt.

    Das bedeutet auch, dass so ein Einsatz wie in Syrien keine „Eintagsfliege“ bleiben kann. Bis das westliche „Führungspersonal“ von seinen völkerrechtswidrigen Denkvorstellungen weg kommt, ist es noch ein weiter Weg.

    Mit Argwohn sehe ich das Treiben der US-Privatiers in der Raumfahrt. SpaceX hat im Dezember 2018 mit einer Falcon 9 eine Spionagefracht in den Erdumlauf gebracht. Die wurden damit zum Dienstleister für das US-Militär.
    Im März/April 2019 will SpaceX den ersten Prototypen für die bemannte Mars-Mission testen. Das sind Aktionen, die einerseits Aufmerksamkeit und Kapital in Richtung des Unternehmens ziehen, andererseits vielleicht auch eine bedeutende Kapitalvernichtung bewirken werden.
    Es lässt sich aber nicht ausschließen, dass auf solchen „Umwegen“ private Ressourcen der militärischen Nutzung dienstbar gemacht werden.
    Elon Musk ist eine „Technologie-Treiber“, und ich vermute, dass früher oder später seine Errungenschaften für sehr üble Zwecke missbraucht werden könnten.

    Russland muss das scharf im Auge behalten, damit es in geraumer Zeit nicht ins Hintertreffen gerät, solange die üblen politischen Praktiken des werte-westens noch nicht überwunden sind.

    1. Ach, da bin ich völlig unbesorgt. Wohl nicht zufällig sind es die *Chinesen* – und nicht die amis – die irgendein Teil auf der uns abgewandten Seite des Mondes gelandet haben.
      Abgesehen davon gehe ich davon aus, dass musk a) ein Produkt und Werkzeug des tiefen Staates und b) den Russen in nichts voraus ist, abgesehen von Details wie z.B. der Wiederverwendbarkeit von Raketen.
      Warum scheine ich das herunter zu spielen, wenn es doch etwas (anscheinend) überaus Begehrenswertes ist und die Russen es nicht haben? Weil es – wenig erstaunlich; kommt ja aus den usppa – nbur die halbe Wahrheit, viel Show und eine Milchmädchenrechnung ist.
      Erklärung: Die offizielle Erklärung, in etwa „Eine Rakete kostet X Phantastillionen und wenn man sie wieder verwenden kann, dann kann man xyz% sparen“ stimmt so nicht. Dazu gehörte nämlich erst mal viel *sehr, sehr teure* Entwicklung – und diese Kosten müssen ja erst mal wieder reingeholt werden – plus einiges an (teurer) Organisation und Aufwand sowie einige erheblich aufwendigere Baugruppen. Wie oft die musk Wunderraketen fliegen müssen, um erst mal ihre gewaltigen Kosten wieder rein zu holen, weiss ich nicht, aber eines ist klar: Zumindest etliche Jahre lang wird das *nicht* billiger sein als russische Raketen zu verwenden.
      Dazu kommt noch, dass die russischen Raketen sehr viele erfolgreiche Starts und Flüge hatten und sehr bewährt sind. Die musk Raketen dagegen müssen erst mal Dutzende erfolgreiche Starts und Flüge (und gesund zurück kommen und landen) hinter sich bringen, ehe sie auch nur überhaupt mal genug Datenpunkte bieten können, um eine Einschätzung vornehmen zu können. Und die ist wichtig, nicht zuletzt weil davon die Versicherungskosten abhängen, die ein sehr erheblicher Block in den tatsächlichen Kosten der Einsätze sind.
      Plus: Der Teufelskreis Faktor bei Raketen ist Gewicht und Treibstoff. Je mehr sie wiegen, desto mehr Treibstoff brauchen sie; den müssen sie mitnehmen, was wiederum das Gewicht erhöht …
      Entscheidend sind bei Raketen nur relativ wenige Faktoren, vor allem Triebwerke und Steuerung. Beides haben die Russen erwiesenermaßen solide drauf. *Der* Punkt schlechthin ist (neben der Produktion von Triebwerken) *Material*, denn Material ist *der* Hebel, um Gewicht zu sparen und ergo Treibstoff und ergo … Können die Russen das, spielen die da ganz vorne mit? Ja, diverse Elemente im Luftfahrzeug-Bau weisen deutlich darauf hin.
      Übrigens *haben* die Russen durchaus (und beileibe nicht erst seit gestern) über Wiederverwendbarkeit nachgedacht und einiges entwickelt und getestet. Das Ergebnis war wohl, dass es sich bisher nicht rechnet (es sei denn, man trickst und lügt wie die amis).

      Das andere große Thema betreffend gehe ich derzeit zunehmend davon aus, dass der Plan der Russen der ist, einerseits die Möglichkeit zu haben, den amis zumindest Tausende km rund um Russland – also mehr oder weniger auf dem gesamten eurasischen Kontinent – sowie im Kriegsfall (z.B. amis überfallen China) sehr sehr weh zu tun – und zwar so, dass die amis das auch kapieren und andererseits tatsächliche Kriege (in denen Russland involviert ist) möglichst zu vermeiden.
      Es ist ein bisschen wie bei einem Polizisten, der als erstes mal in eine üble Spelunke geht und dort den gefürchtetsten Schläger derart grob verprügelt, dass allen die Lust vergeht. Ist das erledigt, muss der Polizist im Fall des Falles gar nichts groß tun; sich vor Ort zeigen und kalt lächeln reicht dann („Ich habe eigentlich keine Lust, euch zu verprügeln – und ihr habt todsicher erst recht nicht den Wunsch danach. Also geht einfach nachhause“).

      1. Interessant: Chinesischer Wissenschaftler schätzt, dass die Helium-3 Vorräte auf dem Mond als Treibstoff für Fusionsreaktoren die Menschheit 10.000 Jahre lang mit Energie versorgen könnten.

        https://twitter.com/Navsteva/status/1081544133603442688 (engl.)

        China plant derweil eine Landung auf dem Mars bis 2020 und die Errichtung einer Mond-Basis genannt „Mondpalast“. Bei der jetzigen Mission sind bereits Experimente mit Lebewesen (u.a. Seidenraupen) in künstlicher Atmosphäre in Durchführung. Während die Amis PR-Bilder von Autos im Weltall veröffentlichen, betreibt China richtige Raumfahrt.

        1. Zwar grinse ich einerseits, andererseits aber bin ich bei dem ganzen Themenbereich Raumfahrt sehr misstrauisch.

          Was das He3 angeht, so nehme ich das offen gesagt nicht ernst. Grund: Noch können wir nicht mal hier auf der Erde Fusions-Reaktoren bauen. Die dann auch noch so modular und zumindest innerhalb akzeptabler Parameter (Ausmaße, Gewicht, …) zu halten, um sie auf den Mond bringen zu können ist nichts, womit ich in auch nur den nächsten 50 Jahren rechne. Auch müsste die dann auf dem Mond produzierte Energie ja irgendwie transportiert werden.
          (Relativ) realistischer erscheint da also, das He3 auf dem Mond „einzusammeln“ und auf die Erde zu bringen, was allerdings auch mit vielen Problemen behaftet wäre und in weiter Zukunft liegen dürfte.

          Im übrigen *haben* wir durchaus die Technologien, um keine Energie-Probleme haben zu müssen. Dass wir sie trotzdem haben, hat im wesentlichen politische und wirtschaftliche (~ Konzerne) Gründe.

            1. In diesem Video gibt Prof. Turtur eine Übersicht über den gegenwärtigen Wissensstand hinsichtlich Raumenergie
              Interessante Auszüge:
              1) weltbewegende Erfindungen werden nicht an den Unis von Professoren gemacht sondern in Garagen von Begeisterten
              2) schönes Beispiel: den Gebrüdern Wright wurde damals im Patentamt auch nicht geglaubt , dass sie eine Flugmaschine hinterm Patentam auf der Wiese geparkt hatten, die tumben Tucken vom Patentamt waren sogar zu dummfaul, nur einen Blick auf den funktionierenden Prototyp aus dem Fenster zu wagen – denn…….was nicht sein kann – kann nicht sein…Dogmen !

              „Es ist einfacher zu sterben als neue Wege zu gehen“ – so ist (sei) der Mensch (hoffentlich nicht) !

              sehr schöner Vortrag mit optimistischem Ausblick

    1. Anmerkungen: Zunächst mal freut es mich, meine (sehr frühe) Einschätzung, dass es sich bei Kinschal um ein Iskander Derivat handelt bestätigt zu sehen.

      Kurz zu Prometheus (S-500): Diesbezüglich bin weniger optimistisch als der Autor (und viele andere). Ich sehe die S-500 *nicht* als Atom-Raketen Killer und zwar aus mehreren Gründen: In der militärischen Theorie spricht man von zwei (irgend realistischen) Möglichkeiten, eine Land- oder Mittelstrecken Atom-Rakete abzufangen. Die erste ist während der Startphase und die zweite ist in der Phase des Endanflugs. Allerdings halte ich beides für wenig wahrscheinlich bis utopisch – und unter Umständen sogar für eine mögliche *Steigerung* der Gefahr.
      Warum? Um so eine Rakete in der Start- bzw Steigphase abzufangen, müsste man nah genug sein und zudem sehr schnell in einem sehr kurzen Zeitfenster agieren. Wie unrealistisch das ist, zeigt der Umstand, dass die Russen seelenruhig alte (und hinreichend bekannte) Abschussilos weiter nutzen. Solche Überlegungen sind bei )geographisch) großen Ländern wie insb. Russland ziemlich müßig.
      Bleibt die Phase des Endanflugs. Die aber bringt die Tücke mit sich, dass ein Feind, besonders einer, der um die exzellente Luftabwehr seines Zieles weiss, womöglich die psychologisch weniger beeindruckende, aber ebenso großen – oder sogar größeren Schaden – bringende Variante einer *gezielten* Explosion in großer Höhe (typ. 100 – 500 km) wählt. Dazu kommt die (bei idiotistanis allerdings ziemlich unwahrscheinliche) Möglichkeit, dass ein Gegner Russlands seinen ICBMs die Fähigkeit verleiht zu erkennen, wenn eine Abfangrakete sich nähert und dann zu explodieren (übrigens ist der Begriff Explosion nicht ganz richtig, aber er ist im zivilen Bereich gängig) und gewaltige Zerstörung durch den EMP auszulösen.

      Das ganze Thema Luftabwehr und russische Raketen ist viel komplexer (und *natürlich* plärren die Russen nicht alles in die Welt). Falls genügend Interesse besteht, kann ich dazu ja mal einen Artikel machen.

      1. „übrigens ist der Begriff Explosion nicht ganz richtig“

        Wie bezeichnet man es denn genau?

        „Falls genügend Interesse besteht, kann ich dazu ja mal einen Artikel machen“

        Von meiner Seite aus definitiv.

      2. ja, gern! Vor allem auch mal einen Vergleich der waffentechnischen Qualität der Systeme Rußlands und der USA. z.B Was kann diese Rakete oder eine andere Waffe in dieser oder jender Situation im vergleich…
        Hintergrund: Ich habe immer wieder Schwierigkeiten zu überzeugen, warum Rußland zur Zeit überlegen ist und von daher auch ein sog Weltkrieg unwahrscheinlich ist. Also eher in für Laien verständlicher Sprache und Darstellung.
        Geht sowas (ohne unzumutbare Arbeit)?
        Danke

        1. henry74
          5. Januar 2019 um 5:44

          Ich bin mir da nicht so sicherdas ein WK bzw. ein atomschlag der amis unwahrscheinlich ist.
          So wie sich die demokratten aufführen, zumahl ja mit erwiesenen gestohlenen wahlen mehrheitlich im senat sitzend, muss man damit rechnen, wenn sie drann (anklagen, verhaftungen) sind, DIE und die clinton/ kabbalen bande,alles versuchen werden in den abgrund zu reißen. Bevor die verlieren und aufgeben, vernichten die lieber alles.
          Man kann nur hoffen, daß Russland abgesehen von der eigenen grenz und land verteidigung ihre massnahmen um amiland (ozeane) getroffen haben. Sodass sie, wenn sie angegriffen werden sofort innerhalb kürzester zeit aus amiland ein grosses ground zero machen.

          Ich vermute auch, daß Trump so ähnlich auch in schach gehalten wird mit den verhaftungen und 9/11 , fisa etc aufdeckungen. Da hat der deep state bestimmt seine finger am bio, chemisch, nuklearen revolver. Nur meine vermutung.

          1. trump muss gar nicht in Schach gehalten werden; er ist sowieso ein „verkrüppelter“ Präsident, weil erhebliche Teile des Regierungs- und Verwaltungsapparates illoyal bis verbrecherisch sind.
            Die Gruppe hinter ihm hat allerdings noch einiges in petto. Genau so nämlich ordne ich z.B. die derzeitige „“dark lord“ Aktion ein, bei der schwerwiegende Beweise gegen den deep state im Kontext 9/11 – also in genau der Sache, wo selbst schläfrige amis hellhörig sind – herum gewedelt werden.

            Sollte diese Gruppe tatsächlich greifbare und rüttelfeste Beweise für die schmutzigen Pfoten des deep state bei 9/11 haben (was ich für durchaus möglich bis ziemlich wahrscheinlich halte), dann wäre das kein Revolver sondern ein 125mm Kanonen-Rohr am Schädel des deep state.

            Allerdings mit einem „Aber“, dem nämlich, dass Informationen wenig nützen, wenn sie nicht verbreitet werden können – und in dem Bereich (medien, internet-Konzerne) hat der deep state weitgehend die Kontrolle. Andererseits gibt es da durchaus Möglichkeiten, wenn man echte Technik Profis hat.

      3. Danke für Ihr Angebot! Ein entsprechender Artikel wäre sehr interessant, insbesondere im Bereich evtl. „analoger Auswertungen“.

  12. @Russophilus
    Dann darf ich mal mein Stimme geben für ein solches Thema „Luftabwehr und russische Raketen“….die von Ihnen dargestellten und in der Regel mit neuen Gedanken unterlegten
    Artikel sind für viele bestimmt, für mich auf alle Fälle, ein Schmankerln….

  13. Ich wünsche euch allen ein gesundes und gutes neues Jahr!! Danke auch an Sie Russophilus für Ihre Arbeit und alles!! 2019 wird allen die Augen weit öffnen. Danke für den guten Zusammenhalt und die Freundschaft!!

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