HPB – Weg zu Gott, Himmel und Hölle

Autor: HPB

Über den Weg zu Gott, Himmel und Hölle

Vor mehr als zehn Jahren las meine Frau einen spannenden Science-Fiction-Roman. An einer dramatischen Roman-Stelle bekam sie plötzlich starke Kopfschmerzen. So stark, dass sie nicht mehr weiterlesen konnte. Wir beide wussten, dass die Schmerzen nichts mit unserer aktuellen Lebens- oder Gesundheitssituation zu tun hatten, sondern der geistigen Verarbeitung des Gelesenen entsprangen. Um zu helfen, bot ich meiner Frau einer körperlichen Prozess an, der auf den Ausgleich von Störungen in den Hauptnervenbahnen des Organismus zielt. Sie hielt das für eine gute Idee.
Bevor wir damit begannen, forderte ich sie auf, während des Prozesses geistig nach dem Ereignis zu schauen, dass für die Unannehmlichkeiten als Quelle in Frage kam. Sie wusste, worum es ging, hatte der gleiche Prozess doch bei früheren Anwendungen schon Erlebnisse ins Blickfeld gebracht, die nach heutiger Geschichtsschreibung im 16. Jahrhundert eingeordnet werden.

Schon kurz nach dem Start begann die „Reise in die Vergangenheit“. Meine Frau schilderte mir eine Szenerie, die nach irdischen Maßstäben etwa drei Millionen Jahre zurück lag und worin sie in nicht-menschlicher Gestalt im Zentrum eines weit verzweigten technischen Systems fungierte. Sie war mit den Anlagen technisch fest verbunden und wirkte als „steuerndes Herz“ darin. Dann wurde plötzlich die gesamte technische Peripherie zwangsabgeschaltet, was bei dem steuernden Wesen einen Verlust-Schock auslöste.

Während meine Frau über das „Gesehene“ erzählte, klangen die Kopfschmerzen zwar ab, doch sie verschwanden nicht gänzlich. Im Gegenteil – sie verstärkten sich bald wieder. Folglich musste es noch etwas Früheres geben, das als Quelle der Schmerzen wirkte. Ich beschloss daher, den Prozess weiter fortzusetzen.
Und tatsächlich trat ein weiteres Geschehen in ihr Bewusstsein. Es war dunkel. Sie selbst fühlte sich von grenzenloser Schöpfungs-Freude und Neugier auf das physische Universum erfüllt. Doch zugleich auch von schier unendlicher Trauer über den Verlust der geistigen Heimat, nämlich der unmittelbaren Zugehörigkeit zum Höchsten Wesen, Gott.
Während meine Frau über ihre Wahrnehmungen berichtete, verschwanden die körperlichen Beschwerden schnell und vollständig.

Wie sich herausstellte, hatte es damals, vor unbekannter Zeit, die einvernehmlich Entscheidung zur Trennung gegeben, die dem Bewusstseinsfunken die Möglichkeit individueller Schöpfung in der Physis bot. Es war der Anfangspunkt der „individuellen Zeitrechnung“. Der Bewusstseinsfunken besaß die Fähigkeit zur vollständigen Wahrnehmung, jedoch weder (körperliche) Sinne, noch einen astralen, emotionalen oder mentalen Körper. Nichts von alledem.
Das alles waren Früchte seines Schöpfertums im Fein- und Grobstofflichen, also Werkzeuge, Instrumente, Rüstungen, die im Umgang mit den physischen Kräften erst wuchsen und reiften.

Nachfolgendes ist rein fiktiv:
Als die Frau starb, die den Namen Elfi Kurzwald getragen hatte, gewahrte sie, wie die silberfarbene Schnur, die sie mit dem gealterten Körper verbunden hatte, abriss, während sie in einen dunklen Tunnel glitt. Der Tunnel schien die Schwärze von Bewusstlosigkeit zu haben. Doch kein Geflimmer von Bio-Photonen mehr, keine elektrischen Impulse der Sinnesorgane, alle biologischen Schaltstellen des Geistes funktionslos. Bang keimte die Frage auf, ob der schwache Lichtschein am Tunnel-Ende den Weg zum Himmel oder in die Hölle verhieß. Als Elfi, oder besser – ihr Geist – , das besagte Ende erreichte, staunte sie. Vor ihr stand das Himmelstor. Es war noch geschlossen. Davor stand Petrus mit einem großen Schlüssel. Alles sah genau so aus, wie sie es sich seit Kindheitstagen vorgestellt hatte. Das Himmelstor und Petrus – wie in dem Bilderbuch, das sie damals mit der Oma staunend betrachtet hatte. Offenbar hatten die Autoren des Buches genau über den Himmel Bescheid gewusst?!
Während Elfi sich Petrus näherte, schien er sie zu erkennen. Seine strenge Miene wich einem Lächeln. Bereitwillig wandte er sich zum Himmels-Tor, um es aufzuschließen und ihr zu öffnen. „Sei willkommen, Elfi. Tritt ein. Du wirst schon erwartet.“
Elfi tat, wie ihr geheißen, und blickte neugierig um sich. Ein Vielzahl von Leuten gab es hier, und alle kamen ihr bekannt vor. Ein Mann schob sich in den Vordergrund und trat auf sie zu. Bei seinem Anblick empfand sie das Gefühl, als würde ihr das Blut in den Adern gerinnen. Die gleiche eisige Kälte wie damals bei ihrem letzten Zusammentreffen, oder Auseinandergehen? Es war Curd. – Curd Seidenthal, mit dem sie einst verheiratet gewesen war. Jener Curd, der sie für die Stasi ausspioniert und an diese verraten hatte. Wieder spürte Elfi den maßlosen Hass auf Curd wie damals, nachdem sie ihre Stasi-Akte studiert hatte, das Einfrieren ihrer Seele und die Hilflosigkeit.
Nun stand Curd vor ihr. Sein Blick war genau so leer und hoffnungslos wie damals, als sie ihm ihre Verachtung entgegen geschleudert und jegliches Gehör versagt hatte. Ob sie jetzt mit ihm sprechen sollte? Elfi spürte nicht die gleiche Unnachgiebigkeit wie einst, was vielleicht am Verlust des Körpers lag, in dem ein Teil der Emotionen „begraben“ war. Nicht ganz so erstarrt.
Curd schien reglos auf ihre Entscheidung zu warten. Schließlich nickte sie ihm zu, was er als Begrüßung deuten durfte. Ein schwacher Hoffnungsschimmer glitt über seine Miene.
„Curd, welcher Teufel hat Dich geritten, Dich mit der Stasi einzulassen?“, fragte sie streng.
Als Curd zu sprechen ansetzte, erwartete sie, Rechtfertigungen zu hören. Doch nein, er schien aus der Apathie zu erwachen. Was er sagte, hätte ihr zu Lebzeiten den Atem verschlagen. Er hatte sie doch beschützen wollen, vor sich selbst und vor den unberechenbaren Leuten, mit denen sie sich zusammengetan hatte. Er war zur Stasi gegangen, um den Dortigen zu sagen, dass seine Elfi eigentlich völlig harmlos sei. Natürlich hätten die Genossen das dann genau prüfen und Details wissen wollen. Also habe er berichtet. Er hätte sich Sorgen gemacht, dass sie sich verrennt und durch seine Berichte für ihre Sicherheit gebürgt.
Während Elfi den Worten lauschte, spürte sie die anfängliche Kälte verrinnen. Sie fragte nach und bekam Antwort. Curd schien sich zu verwandeln. Er wirkte jetzt jünger, so wie Mitte der Achtziger, als sie noch eine intakte Familie waren. Elfi ließ nicht nach mit ihren Fragen. Sie wollte jetzt alles wissen. Und Curd antwortete ohne Scheu und mit der Ehrlichkeit, die sie einst so an ihm gemocht hatte.
Wie durch einen Zauber stand plötzlich der junge Curd wieder vor ihr. „Curdchen“ hatte sie ihn zärtlich tituliert, jenen Burschen, den sie so ins Herz geschlossen hatte, dass sie von einer Familie und gemeinsamen Kindern träumte. Während Elfi noch über ihr warmes Empfinden und die Vertrautheit wie einst staunte, ging wieder eine Veränderung mit Curd vor sich. Antlitz und Gestalt verloren an Substanz und wurden immer transparenter, bis sie schließlich vollends verblassten.

Doch verlassen wir kurz Elfi Kurzwald und wenden uns der „letzten Reise“ von Anke Senner zu. Anke hatte schon lange vorher Zweifel gehabt, ob sie im Himmel willkommen sein würde, denn manche Briefe wütender Bürger an sie waren von Verwünschungen in die Hölle begleitet gewesen. Sie hatte das zwar standhaft ignoriert, aber wer weis?
Schon am Ende des Tunnels roch sie Schwefelgestank und Rauch, der aus einer von flackernden Feuerschein erhellten Gruft stieg. Am Eingang stand mit lässiger Haltung der Teufel, in der linken Hand das Ende seines langen Schwanzes. Furchtsam näherte sich Anke dem Höllenschlund. Der Teufel mit seinen beiden Hörner, dem Huf und der dichten Behaarung sah aus, wie sie ihn sich stets vorgestellt hatte. Ganz genau so und nicht anders. Mit zynischem Grinsen begrüßte er sie: „Hereinspaziert, Anke. Du wirst schon lange erwartet. Hier entlang!“ Seine Geste hatte etwas Befehlendes, dem sie sich nicht zu widersetzen wagte. Zögernd bewegte sie sich in die gewiesene Richtung, die geradewegs zum Fegefeuer führte. Heißer Höllenbrodem und beißender Schwefelgestank kamen ihr entgegen, dazu die lauter werdenden Schmerzensschreie der im Fegefeuer schmorenden Missetäter. Mühsam versuchte sie den Rauch zu durchdringen, um zu erkennen, wer am lautesten schrie. Als sie den ersten zu erkennen vermochte, durchfuhr sie furchtbarer Schrecken. Es war Helmut Kohl!!

So etwa – wie in diesen beiden Beispielen gezeigt -beginnt die Reise in das eigene (geistige) Universum des Verstorbenen. Sie wird geprägt durch Begegnungen mit jenen Menschen, die durch Verlust, Missetaten, Unterlassungen, problematische Beziehungen und Umstände, Missverständnisse usw. mit starken seelischen Lasten des Verstorbenen verbunden sind oder waren. Zuerst tritt diejenige Person in den Vordergrund, auf der die größte seelische Last liegt. In der geistigen Zwiesprache gelingt es, sich dieser Last zu entledigen. Solange die Entlastung aber unvollständig ist, bleibt das Bild dieses Menschen präsent. Es zerfließt erst, wenn alles geklärt ist.
Danach tritt jemand deutlicher „vor Augen“, auf dem die nächst große seelische Last lag. Auch mit ihm/ihr wird Zwiesprache bis zur Klärung gehalten. So geht es weiter. Begegnungen reihen sich aneinander, und mit jeder erfolgt die Klärung und Auflösung seelischer Leiden.
Wer diese Art von Erlösung verweigert oder sich dessen als unfähig erweist, schleppt die Seelenlasten mit in die Zukunft.

Nachdem Elfi Kurzwald ein großes Stück ihres Erlösungsweges gegangen ist, beginnt sich der Himmel zu leeren. Sie trifft noch zwei alte Bekannte, die erstaunlich jung geblieben sind, und dann ist niemand mehr da. Über ihr lockt eine höhere Region. Sie beschließt empor zu steigen und späht dort um sich. Eine leichte Trübung der Sphäre verlangt ihr große Aufmerksamkeit ab. Wie aus dem Nebel scheint eine nur undeutlich wahrnehmbare Gestalt auf sie zu zu kommen. Sie schärft die Wahrnehmung und das Erinnerungsvermögen. Tatsächlich gewinnt die Gestalt gleichsam an Kontur und Festigkeit. Und dann erkennt sie den Mann, der einst ihr Vater gewesen war. Nicht der Oberstleutnant, sondern Wilhelm – ihre früherer Ahn, wie sie staunend feststellt.

Das Aufsteigen in eine höhere Himmelssphäre bedeutet nichts anderes, als dass die Seelenlasten eines oder mehrerer früherer Erdenleben nun „aufzuräumen“ sind. In jeder Sphäre geht es um Personen und leidvolle Umstände. Und jedes Mal erhält man Gelegenheit, dem Tod ins Auge zu blicken. Ob in einer Bombennacht des zweiten Weltkriegs, bei einem simplen Reit-Unfall, beim Erfrieren in einer eisigen Winternacht, auf dem Schlachtfeld oder als man auf das Rad „geflochten“ wurde. Krass ausgedrückt, muss der „geistige Saustall“ ausgemistet werden, wobei alle Missetaten, Versäumnisse, Unterlassungen, Momente fehlender Obacht und Kontrolle, irrender Einschätzung samt misslicher Konsequenz, der Verwirrung usw. ins Bewusstsein treten und Klärung verlangen. Alles, was im wirklichen, physischen Leben an Wichtigem scheiterte, ist nun zu klären.
Nur wer bereit und fähig ist, diese „geistige Arbeit“ zu leisten und so gewissermaßen etappenweise die „große Seelenschau“ durchzustehen, erhält die Möglichkeit sich weiter in Richtung des höchsten Wesens / Gottes zu bewegen.
Doch Achtung! Die Erde ist nicht der einzige Betätigungs- oder Schöpfungsort. Noch andere, fremd erscheinende Welten und Wirkungsfelder liegen davor, deren Szenerien jeden Science-Fiction-Autor vor Neid erblassen lassen.
Der „Reisende“ bekommt unterwegs das zu sehen, was er einstmals als Wahrnehmungen einschließlich aller Emotionen als Bewusstseinsbilder aufnahm oder sich phantasievoll vorstellte.

Wenn Anke Senner beispielsweise Helmut Kohl erbärmlich in der Hölle schmoren sieht, so ist das ihre Vorstellung von dessen Schicksal. In Wirklichkeit mag Helmut Kohl dank der Fürsorge seiner zweiten Frau mit sich ins Reine gekommen und direkt in den „Himmel“ gelangt sein, um dort die offenen Familienfragen mit seinen beiden Söhnen zu diskutieren und noch ein Hühnchen mit A. S. zu rupfen.

Der Weg zum höchsten Wesen / Gott ist auch im Himmel nicht mit Rosenblättern bestreut. Er verlangt Ausdauer und Zielstrebigkeit. Erst wenn der Himmel (also das eigene geistige Universum) völlig blank geputzt und sauber, von allen seelischen Lasten befreit, ist, öffnet sich die Möglichkeit für den letzten Schritt.
Weil all das Erschaffene – einschließlich der feinstofflichen Instrumente – rückwirkend den Schöpfer durch Verantwortung bindet, wirkt es potentiell oder auch real – durch eingebaute Automatismen – als Fessel.
Um den Rückweg zum Höchsten Wesen, Gott, zu finden, müssen all diese Fesseln abgestreift werden. Das bedeutet, dass der zu Gott Strebende als letzten Schritt nach dem körperlichen Tod auch bereit sein muss, die über Tausende oder gar Millionen von Jahren verwendeten, ach so vertrauten feinstofflichen Instrumente aufzugeben und aufzulösen. Solange er das nicht vermag, bleibt ihm die Verschmelzung mit Gott verwehrt. Dazu bedarf es – wenn der Himmel sauber ist – eines gültigen Beschlusses, der nicht durch den Hauch eines Zweifels oder einer Gegenabsicht getrübt wird.

Seele und Seelenschau

Die menschliche Seele ist gewissermaßen ein feinstoffliches Produkt und Instrument des geistigen Wesens. Ihre Entstehung beginnt mit der Übernahme des physischen Körpers durch das geistige Wesen im Zuge des Geburtsvorgangs. Hierbei „scannt“ es alle zugänglichen Daten des neu-geborenen Organismus und dessen bis dahin empfangene Sinneswahrnehmungen, die bislang im Körper gespeichert wurden. Zweifellos können dazu auch schmerzhafte Empfindungen des Fötus (aus sexuellen Handlungen, Abtreibungsversuchen, Verdauungsstörungen der Mutter u. dgl.) gehören. Manches dürfte durch Schmerz so stark abgesperrt sein, dass der Geist sich keinen Reim darauf machen kann, denn es fehlt ihm dafür schlicht an Zeit. Er will in dieser Phase erst einmal nur die Akzeptanz des Körpers gewinnen und einvernehmlich mit ihm arbeiten, – ihn nicht durch Aufmerksamkeit auf schmerzhafte Erlebnisse quälen.
Mit diesem Akt beginnt die Erschaffung der Seele, der dann fortwährend neue Wachstums-, Erlebnis- und Wahrnehmungs-Daten samt Emotionen hinzu gefügt werden, vergleichbar einem kontinuierlichen Film. Gelegentlich treten Diskontinuitäten infolge von überwältigendem Schmerz oder gar Bewusstlosigkeit (z. B. Unfälle, Operationen) auf, wobei die betreffenden Daten aber im Körper gespeichert werden und folglich dort zu finden sind.
Im Laufe des Lebens wird die Seele mit immer mehr Daten und Anstrengungen belastet (quasi „verdichtet“), auch durch Krankheit, körperliche Fehlbeanspruchung und -funktionen, Schlaf- und Nahrungsmangel, Vergiftung, Parasiten, absinkende Emotionen usw. usf.

Mit dem physischen Tod öffnet sich die Tür zur kleinen Seelenschau. Das geistige Wesen durchmustert dabei anhand der vorliegenden Seelen-Daten das soeben zu Ende gegangene Leben und prüft, ob es damit (und der Wahl seiner Eltern und späteren Partner) den ursprünglichen Lebenszweck erfüllt hat. Das ist ein schneller Prozess, bei dem weder der grobstoffliche Körper noch dessen Sinnesorgane gebraucht werden.
Selbst wenn der Lebenszweck verfehlt wurde, kann es danach doch die große Seelenschau beginnen, darin stecken bleiben, sie abbrechen oder vollenden. Das liegt in seiner Entscheidungsfreiheit. Rückschreitend beschaut das geistige Wesen dabei einen Lebenszyklus in der irdischen Physis nach dem anderen hinsichtlich Zweckbestimmung, Verfehlungen und Seelenlasten, wobei es sich der Lasten bis zu deren Auflösung entledigen kann und muss. Je nach Wahlentscheidung oder selbst auferlegtem Zwang muss das nicht immer unbedingt ein menschliches Leben gewesen sein (also nicht erschrecken, wenn man sich als Tier im Zwinger oder auf der Weide wähnt, sondern verstehen und richtig einordnen!).
Weiteres wurde schon erwähnt.

Was ist außerhalb der Seelenschau noch erwähnenswert?

Neben der Seele samt den Betrachtungen von Himmel und Hölle existiert noch immer die physische Welt. Das geistige Wesen samt seines „Seelengepäcks“ entrinnt nach dem physischen Tod den „groben Gesetzen“ von Masse, Trägheit und Kraft. Es gewinnt sowohl Beweglichkeit als auch Beharrungsvermögen. Ganz nach eigener Wahl kann es hingehen, wo es ihm beliebt, und sich die Welt ansehen oder auch bei seinen trauernden Lieben verweilen, um ihnen über den Schicksalsschlag des Todes hinweg zu helfen.
Sogar ohne die körperlichen Sinnesorgane ist der Geist imstande, die physische Umgebung wahrzunehmen, auch wenn es zunächst der Erprobung und Ausbildung dieser Fähigkeit bedarf. Doch einmal gewonnen, kann er sich damit auf Reisen begeben, um seine Entdeckerfreude auf Erden, anderen Planeten oder gar der Sonne zu stillen, bis ihm überwältigende Sichtungen / Erlebnisse Grenzen setzen und die eigentliche Mission wieder begreiflich machen. Nämlich sein geistiges Universum endlich vollständig zu reinigen, um die Rückkehr zum höchsten Wesen / Gott zu ermöglichen. Oder auch nicht.

Ist die Erde ein „Gefängnis-Planet“?

Wie bereits angedeutet, sind die grob- und feinstofflichen Instrumente des Menschen Entwicklungsprodukte eines langen Schaffens unter sehr unterschiedlichen Bedingungen bzw. wirkenden Kräften. Während die feinstofflichen Werkzeuge ihre Schöpfer-Tauglichkeit unter sehr verschiedenen grobstofflichen Umständen bewiesen und daher in physischer Hinsicht große Elastizität besitzen, ist der grobstoffliche Körper nur unten den Bedingungen der irdischen Physis tauglich. Er enthält als Naturprodukt seines Heimat-Planeten alle dort wirkenden Kräfte und bildet folglich die dort waltenden Naturgesetze ab.
Beides, Grob- wie Feinstoffliches, sind einerseits bewegliche, veränderliche Werkzeuge, um auf die Umgebung schöpferisch Einfluss zu nehmen. Andererseits unterliegen viele Funktionen dieses stofflichen Lebensprozesses Automatismen, unterstehen also nicht mehr der bewussten Kontrolle und Steuerung. Statt bieg- und gehorsam verlässlichen Anweisungen des geistigen Wesens Folge zu leisten, verwandeln sich Verhaltensmuster und vegetativ ablaufende körperliche Prozesse in ein Korsett, das mit zunehmendem körperlichen Alter und absinkender Emotionsstufe einem geistigen Gefängnis immer ähnlicher wird.
Giftstoffe wie Glyphosat und Quecksilber, Elektro-Smog, Parasitenbefall, körperliche Verschlackung und andere Faktoren verstärken diesen negativen Einfluss auf den Körper. Zudem kann die Willenskraft des Geistes durch Schmerz-Drogen-Hypnose, Suggestionen, Folter gebrochen oder auf falschen Ziele gelenkt werden.
Allein diese Entwicklungstrends stärken die Hypothese vom„Gefängnis-Planeten Erde“.

Ob es darüber hinaus technische Einrichtungen auf der Erde oder im erdnahen Raum gibt, um geistige Wesen einzufangen und auf der Erde gefangen zu halten, vermag ich nicht abschließend zu beantworten. Vorsorglich sollten wir aber davon ausgehen, dass diese Möglichkeit bestünde. Ihre Funktion würde darin bestehen, geistige Wesen, die sich auf dem Weg zu Gott befinden, gewissermaßen in eine Falle zu locken und mit wirkungsvoller Technologie die (falsche) Absicht der Rückkehr zur Erde einzugeben. Das sollte man sich als einen gewalttätigen suggestiven Akt vorstellen, wobei das geistige Wesen erst dann „frei gelassen wird“, wenn es die Bereitschaft bekundet hat, der „Eingabe“ ohne jeglichen Widerstand Folge zu leisten.
Geistige Wesen lassen sich mit verschiedenen Methoden „einfangen“. Hat es beispielsweise erst vor kurzem den physischen Körper „aufgegeben“, so ist es daran gewöhnt, nur mit schwachen elektromagnetischen Impulsen zu operieren. Den Umgang mit starken elektromagnetischen Feldern oder anderen Kräften muss es erst wieder erlernen. In dieser Situation wäre schon stark magnetisierter Stahl, z. B. als Block, ein gefährlicher „Fänger“. Setzt sich der ungeübte Geist gegen die magnetische Kraft mit elektrischen Schlägen zur Wehr, wird er umso stärker genau dorthin gezogen. Je mehr er sich elektrisch wehrt, desto mehr „klebt“ er fest.
Helles oder buntes Licht weckt Interesse oder Neugier für den Geist. Wenn sich damit ein „süßer“, leicht benommen machender Sog verbindet, der das Gefühl vermittelt, dass es hier zu Gott gehe, dann wäre höchste Vorsicht geboten. Dann könnte man sich am „Einsaug-Trichter“ eines solchen technischen Systems befinden, das einen geradewegs wieder auf die Erde schickt. Also Vorsicht vor hellem Licht und „Sirenen-Gesang“!

Nachbemerkung
Das Geschriebene ist nur als irdisch-menschliche Betrachtung aus meiner persönlichen Sicht zu verstehen, also auch unvollständig, lückenhaft und weit weg von „göttlicher Perfektion“. Ich hoffe, dass es dennoch als Anregung zu eigenen Überlegungen der Leser und zur Diskussion dienlich und willkommen ist.

(Bitte nur themenbezogene Diskussionen! – Russophilus)

120 Gedanken zu „HPB – Weg zu Gott, Himmel und Hölle“

  1. Sehr geehrter HPB, nicht nur nach dem Körperlichen Tod, kann sein Geistiges Wesen Spazieren gehen. In der Meditation, kann man überall dort hin, wo man sich hinwendet, auch dort kann man mit anderen ins Reine kommen, erklären das man nicht aus Bösartikkeit, jemanden Leid zugefügt hat, sonder aus Nachlässigkeit, weil man nicht genügend bedacht hat, so kann man mit sich selber ins reine zu kommen und in Zukunft sorfälltiger bedenkt wie man Spricht und Handelt .

    1. @ Felix Klinkenberg

      Danke für Ihren Hinweis.
      Zweifellos kann man sich schon zu Lebzeiten durch Meditation oder andere Techniken der geistigen Lasten entledigen, die einen daran hindern mit gewissen Menschen oder vermeintlich gefährlichen Umständen/Orten usw. freimütig in Verbindung zu treten. Das Leben wird dadurch freudvoller, farbiger, schöner.
      Die Seelenschau ist nach meinem Verständnis gewissermaßen der letzte Schritt, um das zu Lebzeiten Versäumte nachzuholen.

  2. Sehr geehrter HPB, vielen Dank für den inspirierenden Artikel.
    Persönlich stoße ich in diesem Bereich schnell an meine Grenzen.
    Allerdings fand ich heraus, daß es unter bestimmten triggerbaren (Fokussierung, Loslassen) Umständen gelingt (ohne daß ich es nun genau sagen könnte wie), aus der „feinkörperlichen“ Zustandssammlung (Gleichmut, Andacht etc.) mental in einen „formlosen oder unkörperlichen“ Zustand zu gelangen (manchmal mit kurzer Amnesie). Klingt verrückt, ist aber so.
    Am ehesten würde ich das mit „Nichtsheit“ umschreiben: es verbleibt weder Wahrnehmung noch Nichtwahrnehmung, im Übrigen besteht ein angenehmes, wenn auch irritierendes Gefühl fort.
    Und diese „Nichtsheit“ ist es, in der ich am Ende meines irdischen Daseins Erlösung zu finden hoffe.

    ———————————-
    Wunschgemäß verfahren – Russophilus

  3. @HPB
    Vielen Dank für diese detaillierte Sicht !
    Ist ihnen dieses ‚Wissen‘ zugeflogen angelesen oder vermittelt worden ?

    Ich möchte hier einfach mal meine ‚übersinnlichen‘ Erlebnisse beschreiben, die mir immer noch grösstenteils ein Rätsel sind.

    Die erste bewusste Erinnerung die ich habe ist die vor dem Haus zu sein mit einem grossen Ball in einer Explosion von Licht und Farben – es war ein Frühfrühlingstag mit völlig blauem Himmel – die Sonne war beinahe im Zenit – ich rannte einfach in diese Farben hinein und dann war da dieser Colly Hund – ein Riese -aber mit der friedfertigsten, liebsten Seele die man sich vorstellen kann, das sah ich sofort – er könnte niemandem etwas zu Leide tun (leider verstarb sie (war eine Sie) nur zwei, drei Jahre später an den Staupen). An der Abgrenzung zur Strasse hielt ich inne und schaute über die Strasse – da war ein Bauernhaus mit einer grossen Scheune – und da wunderte ich mich, die Scheune war nicht abgebrannt ! Dieser Gedanke verwirrte mich, Holz brennt ja, und da wo ich früher war, da waren alle Scheunen verbrannt – und da wusste ich es ist NICHT Krieg ! Ich wusste das Scheunen aus Holz sind, ohne dass es mir je jemand sagte, in diesem Augenblick war mir das völlig klar. Zu diesem Zeitpunkt war ich etwa 1 1/2 Jahre alt, und nach meinem Gefühl das erste mal bewusst draussen.
    Etwas später so zwischen drei und vier hatte ich einen Alptraum der sich mehrere Male wiederholte: Im Halbschlaf wird man plötzlich wie von einem Schlag getroffen – ganz ähnlich einem Stromschlag (Ich weiss das genau, weil ich als Laborant ein- zweimal einen 220V 6A Stromschlag über Arme-Beine hatte), gleichzeitig öffnet sich wie ein Trichter unter einem der einem hinunter saugt, da der Körper durch den Schlag angezeigt plötzlich extrem schwer wird (man kann nur mit grösster Anstrengung Arme, Beine bewegen), man ist überrascht und merkt instinktiv, dass man sich wehren muss gegen dieses hineingezogen werden, – ein Test zeigte auch, dass man sofort extrem viel tiefer fällt sobald man sich nicht wehrt -, man weiss nicht wie weit man fällt, und es braucht ALLE Kraft dass man nicht weiter fällt, und dann in diesem kämpfen ist da plötzlich etwas – dieses ist rundherum – und es sticht wie mit langen Nadeln und schneidet wie mit Abertausenden Rasierklingen auf mich ein und ich spüre diesen Hass es will mich zerstören. Aber ich bin stark und kämpfe, dieser Gedanke bringt einen weiteren furchtbaren Angriff der mich nun in meinen aller, aller kleinsten Teilen zermalmt zwischen riesigen Platten und Nadeln und Klingen die auch gleichzeitig Klang sind, dann irgendwann werde ich bewusstlos. Als ich wieder zu mir komme (immer noch an diesem Ort) ist Ruhe, ich bin völlig müde und möchte ruhen um mich sind Andere sie sind warm und freundlich ich spüre sie in der Nähe und sie sind rund aber weich – fast wie Flaum (aber sie sind nicht Flaum). Ich bin sehr froh mit ihnen und nicht allein zu sein. Wir sind in einer Ebene, die Wahrnehmung ist direkt aber nicht endlos. Es ist schön. Da merke ich dass sich einige der anderen bewegen, und es kommt ein Fahrzeug. Als ich das weiss, muss ich mich auch dorthin bewegen wo das Fahrzeug halten wird, aber ich bin zu langsam, viel zu langsam ! So sehe ich die von mir so geliebten Wesen ohne mich abfahren – der Wagen sieht aus wie diese alten Abteilwägen der Bahn wo jedes Abteil seine Türe hat. Jetzt bin ich ganz allein erst nach einer Weile kommt ein weiterer Wagen und ich steige ein, der Wagen fährt an und ich komme schlagartig aus dem Sogtrichter heraus kann mich wieder bewegen und erwache Schweiss gebadet.
    Etwa mit vier an einem Frühsommer Tag spielte ich wie an jedem schönen Tag hinter dem Haus auf der grossen Wiese- diesmal mit einem Mädchen Mann + Frau im nu haben wir eingen ganzen Haushalt zu besorgen mit Morgenessen, kochen und schlafen. Irgendwann gibt’s noch ein Busserl, das nach Äpfeln und Küche schmeckt..dann liege ich so dort und schaue in den Baum über mir und den Himmel – und da kommt etwas auf mich herunter aus dem Baum und ist er wieder dieser Schlag, und der Boden öffnet sich und zieht einem mit titanischer Gewalt herunter bis zur Ohnmacht. Als ich wieder auftauche, bin ich völlig verdattert und schaue um micht, da sitzt ein vielleicht zweijähriger Junge im Sandkasten (etwa 4-6 m entfernt) mit Plastikschaufel und Eimer in der Hand und staunt auf mich und zeigt mit der Schaufel auf den Baum völlig gebannt und sagt – ein Vögelchen !
    Etwa acht Jahre später nachdem der Grossvater mütterlicherseits gestorben war, ein- zwei- Tage nach der Beerdigung (an der ich dabei war) ging ich nach dem Mittagessen in die Stube, war zuerst allein, sass so auf der Couch und da rüttelten die Blätter des Kaktus mit den hohen lanzenartigen Blättern. Ich dachte zuerst es wäre wieder ein leichtes Erdbeben, dass es in jener Zeit öfters mal gab, aber da war nichts ausser diese Pflanze wo die Blätter rüttelten, Ich rief den Bruder und die Mutter und wir sahen es alle. (Meine Mutter war von ihrem Vater schlecht behandelt worden, nachdem die Mutter gestorben war..).
    Dann etwa mit 23 kam die Heimsuchung. Immer vor dem Einschlafen wurde es plötzlich eigenartig kühl (eine Kühle die Grauen ausströmt) und ich spürte eine Präsenz näher kommen. Ich wusste wenn ich einschlafe erwischt er mich, und so geschah es meist, da ging dieser Sogtricher auf und dieses Ding wollte in mich hinein, aber ich war zu stark – aber er sagte: ‚Ich werde es schaffen, denn du wirst schwächer werden !‘. Was sollte ich tun ? Werde ich wahnsinnig ? Und da fing ich an mit einer Art Meditation: Zuerst sich einen Punkt vorstellen in einem und diesen dann vergrössern und dann eine Gegenkraft rufen – Jesus – und es half ! Das Ding versuchte es nur noch ein mal, dann war es verschwunden. Das Ding war eine Art Ritter (oder gewesen), rundlich und relativ klein mit einem fülligen Kopf, dieses Wissen war einfach da. Es dauerte aber von da bis ich mich zu Gott bekannte noch viele Jahre.
    Mittlerweile bin ich mir sicher Geister sind so real wie physikalische Dinge, nur sie sind eben nicht oder nur am Rande physikalisch.

    1. @ HDan

      Danke für Ihren erstaunlichen Erlebnisbericht. Es wäre unpassend, mir darüber ein umfassendes Urteil anzumassen. Aber mir scheint, als seien Sie da mehrfach (als Geist) aus ihrem Körper exteriorisiert (worden). Also nicht freiwillig, sondern durch (gewaltsame) Einwirkung von außen heraus getrieben (worden).
      Dann doch Stabilität und Lebenskraft zu behaupten, ist sicher ein großer Gewinn.

      Mein Wissen entstammt vorwiegend dem Lesen und forschendem Nachdenken über Erlebnisse, wobei meine Frau eine wichtige Quelle ist.
      Das anfangs beschriebene Verfahren bezeichne ich salopp als „Senden und Empfangen nach Anastasia“ (der sibirischen Schamanin, über die Wladimir Megre etliche Bücher verfasst hat). Eine völlig selbstbestimmte Aktion, in der keine fremde Macht aktiv ist.

      Auf die Frage, was der Mensch eigentlich ist, hatte Anastasia sinngemäß geantwortet, dass er ein aus Geist, Seele und Körper bestehendes Sende- und Empfangsterminal sei, das je nach Erfordernis für verschiedene Aufgaben (wie eine Antenne) ausgetrimmt werden könne. – Genau in diesem Sinne funktioniert auch Felix Klinkenbergs Meditation (siehe Kommentar von ihm oben).
      Zudem ist der Körper ein außerordentlich präzises Mess- und Anzeige-Instrument, wie jeder Geomant weis.

      Als meine Frau damals auf die Suche nach dem Quell-Ereignis ihrer Beschwerden ging, trimmte sie sich darauf aus. Mit voller Absicht und Aufmerksamkeit.
      Die geistige Welt ist ja nicht weit weg, sondern durchdringt unser ganzes physisches Universum. Im Grund (etwas sinnbildlich ausgedrückt) fragte meine Frau beim „göttlichen Archivar“ an, welche Daten dazu in seiner Bibliothek vorliegen, und der rückte ziemlich schnell das erste Datenpaket raus.
      Als der körperliche Test ergab, dass es noch etwas Früheres geben müsse, präsentierte der“ Archivar“ schließlich auch das.

      Allerdings haben wir das nur als „Notfall-Methode“ (bei körperlichen Beschwerden) praktiziert, nicht als Methode planmäßiger Forschungen in der Vergangenheit. Dennoch gab es dabei viel zu entdecken.

  4. Ich weiss schon, wieso ich schon länger die Epien des Autors hier praktisch nicht mehr lese (bzw. eben nur querlese) und lieber mal wieder auf eine Analyse von „Analitik“ warte. Nichts für ungut, meine persönliche Wahrnehmung – und meinen ungeteilten Respekt für das grosse Engagement hier!

    1. Ja, also @HPB, ich kann mit Ihrem Text auch nicht viel anfangen. Ich könnte mal meine Weltsicht darstellen, aber hier ist das IHR Faden, und kein *Dies und Das*. Vielleicht mögen Sie mir eine Erlaubnis geben, kurz meine Weltsicht zu zeigen.

      1. @ tuc_:tuc

        Das Thema hier ist ja durchaus weltanschaulicher Natur. Wenn Ihre Weltsicht nicht von anderen Kommentatoren dazu genutzt wird, den Faden ganz zu verlassen, habe ich nichts dagegen, uns das darzulegen.

        Ich trat einstmals als überzeugter Atheist und Materialist ins Leben , von Beruf Bauingenieur. Deswegen fällt es mir gar nicht schwer, andere Sichtweisen zu verstehen.

        Vielleicht noch eine Anmerkung – auch für Pushek:
        Als ich im März oder April anbot, zu dem Thema etwas zu schreiben (was einige Kommentatoren für wünschenswert hielten), wusste ich noch gar nicht so recht, worauf ich mich da einlasse. Das ist ja kein „Leib- und Magengebiet“ von mir. Also sagte ich mir: Schreib es so, dass es für jeden ernsthaften Leser als Anleitung für das letzte Stündlein taugt, dass er eine Vorstellung hat, was nach dem Ableben geschehen könnte.
        Schlimmstenfalls könnte man morgen einen Unfall haben und hätte keinen Schimmer, was danach kommen wird. Es geht schlicht um Ursächlichkeit und Selbstbestimmung nach dem Tod.

        Natürlich lese ich auch lieber Artikel von Russophilus, Analitik oder Thierry Meyssan, anstatt mich durch dieses Thema da oben zu „quälen“.

        1. Lassen Sie sich nicht beirren.

          Sie haben den Artikel auf Nachfrage und *für* das Dorf geschrieben. Das muss nicht jeden interessieren und nicht jedem gefallen. Wichtiger ist, ob es denen etwas bringt, die Interesse zeigten und haben.

  5. HDan

    Ich habe mir lange überlegt ob ich folgendes überhaupt schreiben soll. Ich hatte nie das Bedürfnis über das Erlebte anderen Menschen zu berichten.

    Einerseits, weil es sich sehr intim angefühlt hat und andererseits, weil ich vielleicht keine Lust auf die Spinnerecke hatte. (Aufwand und Ertrag = Missverhältnis)

    Ich berichte nur ganz kurz.
    Ob es real war oder einfach nur eine Einbildung, diese Frage habe ich immer offen gelassen, da ich sie nicht beantworten kann.

    Übrigens ich bin kein Esoteriker. Die „wissen“ mir einfach zu viel!
    Ich hatte bis zu diesem Zeitpunkt noch nie etwas von „Esozeugs“ und Dergleichen gehört.

    In einer Extremsituation befand ich mich auf einmal ca. 5 Meter oberhalb des Bodens (im Freien bei schönstem Wetter).
    Ich schwebte da körperlos. Es fühlte sich sehr angenehm an. „fast wie Flaum (aber sie sind nicht Flaum)“
    Ich war einfach nur da ohne irgendeine Last.
    Ich sah einen Körper auf der Erde laufen, der mich interessierte, ich jedoch null Bezug zu ihm hatte.
    Neben mir befand sich etwas, eine Präsenz ein Wesen (wie auch immer), zu welcher ich absolutes Vertrauen hatte. Die Präsenz fühlte sich für mich männlich an, jedoch mit grosser Weichheit.
    Irgendwie wie ein grosser Bruder, ein weiser Begleiter.
    Er sprach mit mir ohne Worte.
    Ich sagte ihm, dass ich das Leben dieses Jungen führen will.
    Er fragte mich ob ich mir das gut überlegt hätte, denn es sieht leichter aus als es ist.
    Ich war mir aber ganz sicher bei meiner Wahl.
    Das Wesen meinte dann:“ Nun gut, du hast gewählt.“
    Dann entstand ein Sog und ich wurde regelrecht in den Körper des Jungen katapultiert und es fühlte sich grässlich materiell und eng an.
    Ich brach sofort zusammen und glaubte sterben zu müssen, weil ich hinter den Vorhang gesehen habe, was nicht für Lebende bestimmt ist.
    Mein (bleibender) Eindruck war, wenn ein Mensch wirklich die reine Wahrheit sehen könnte, wird er augenblicklich aus dem Leben scheiden, da die Seele nichts mehr auf der Erde halten kann.

    Die Geschichte ist in sich unlogisch.
    Wie kann ich ein Leben wählen, dass teilweise schon gelebt wurde?
    Dieses Erlebnis war einmalig.
    Und wie gesagt ich kann mir keinen Reim darauf machen. Ich nehme es einfach als etwas von mir erlebtes war.
    Sonderbarerweise ist es für mich gar nicht so wichtig ob es wirklich real war oder nicht, denn beim Wählen ging es darum das gewählte Leben zu leben (das schien sehr wichtig), was für Gedanken ich mir dabei über das Jenseits mache spielte überhaupt keine Rolle.

    Des weitern, was ich glaube daraus noch ableiten zu können ist, das Wesen war gütig mit liebe gesegnet, also muss es wichtig sein sich auf der Erde möglichst so zu verhalten und sich selber umbringen ist eine nicht zielführende Option, da man seine eigene Wahl sozusagen sabotiert.

    1. @ Kris11

      Ich denke, dass jeder Mensch bei der Wahl und Zweckbestimmung für sein Leben etwas Ähnliches wie Sie durchgemacht hat. In Ihrem Fall verbunden mit einem Blick in die kindliche Zukunft. Sogar die Wahl der eigenen Eltern dürfte da im Blickfeld stehen.
      Aber nur die Wenigsten sind sich dessen bewusst.

    2. Sehr geehrter Kris11, bei solchen Eindrücken, der Energie Ebenen, muss man immer bedenken, das es nur, hier in der Materie, linearen Zeitablauf hat, auf den Energie Ebenen gibt es keine Zeit, alles ist nur vom Bewustsein abhängig.
      Hier müssen wir müsam mit der Materie hantieren, um etwas zu Schaffen, manchmal ist es sehr hart zu wissen, das man normalerweise, nur zu Denken braucht und es ist Geschöpft. Dann kommt mir das hier alles sehr lähmend und Fest vor, bis ich die Materie, so Bearbeitet habe, bis die Entwicklung vollendet ist und funktioniert, dann stellt sich, aber doch eine tiefe Freude und Befriedigung ein.

    3. @Kris11

      Werter Kris11,

      ein beeindruckendes Erlebnis haben Sie da gehabt.

      Es ist gewiss nicht falsch, darüber zu schreiben, denn vielleicht helfen Sie durch Ihr Erlebnis ja jemandem anderem.

      Meine eigene Schlussfolgerung aus Ihrem Erlebnis ist, hier wollte Ihnen Ihr bester und einzig wahrer Freund sagen, dass Sie sich wahrhaftig nichts leichtes ausgesucht haben, er Sie aber auch in weiser Voraussicht so vorbereitet hat, so dass Sie trotz der Schwere Ihres individuellen Lebens nun wissen, alles was kommt, es kann unglaublich bitter sein, jedoch wird Kneifen vor Schwierigkeiten (Sich selbst aus dem Spiel zu nehmen), für Sie niemals eine Option mehr sein und Sie können das auch glaubhaft allen anderen vermitteln. Und nebenbei wissen Sie auch um die Wirklichkeit einer ganz anderen Welt.

      Das schöne an solchen Erlebnissen ist doch, dass sie so tief innerlich sind, ja man mag sie auch gern zum Schutz in sich verschließen, sie gehen niemals verloren und sie sind heilsam, auch wenn es erst Jahrzehnte später wirklich notwendig wird.

      Ihren Satz: „Mein (bleibender) Eindruck war, wenn ein Mensch wirklich die reine Wahrheit sehen könnte, wird er augenblicklich aus dem Leben scheiden, da die Seele nichts mehr auf der Erde halten kann.“ möchte ich mit einem eigenen Erlebnis auffangen.

      Als Kind hatte ich sehr häufig Mandelentzündung. Nun früher hat man diese häufig recht schnell ohne Federlesen entfernt.
      Und so kam es, dass ich mit etwa 9 Jahren zusammen mit meinem kleinem Bruder (er wegen Polypen) in ein Krankenhaus eingeliefert wurde.

      Nun es ging flott voran, die Krankenschwestern holen den kleinen Bruder und der kommt nach einer kleinen Ewigkeit wieder, scheinbar leblos im Bett. Das Gesicht um die Nase völlig mit angetrocknetem Blut verschmiert. Die stellen den ab und sagen zu mir, gleich holen wir dich.

      Natürlich bin ich abgehauen, wollte durch die Gänge des Krankenhauses nach Hause, Mutter und Vater berichten was mit dem Bruder passiert ist.

      Die Schwestern kamen auf die ausnehmend schlaue Idee mich fangen zu wollen und verstellen die Gänge.
      Es ging schlecht aus für die Schwestern. Anfangs zumindest.
      Von meinen Tritten waren ihre Schienenbeine angeblich später grün und blau.
      Danach zogen sie Verstärkung hinzu und standen jeweils zu zweit vorn und hinten im betreffenden Gang.

      Nun sie bekamen mich schließlich in den OP Raum, es gab damals die Betäubung mit Äthermaske, da musste man zählen von eins aber angefangen, damit der Arzt dosieren konnte.

      Ich kam bis etwa zur 16.

      Danach wurde wurde ich etwa 5 Meter vom Arzt entfernt wieder bewusst, ich „fühlte“ mich in der Ecke stehen, ohne große Empfindungen sah ich den Körper des Jungen der da operiert wurde, sah den Arzt die Mandeln heraus holen und in die Nierenschale tun und mein einziger Gedanke ohne große Gefühle war:

      ‚Dieser Schmerzkasten, zum Glück bin ich nun raus.“ Ich empfand nun eine unglaublich große Vorfreude und ohne Bedauern oder Bedenken schoss ich wie eine Rakete gen Oben.
      Leider kam plötzlich eine Hand drückend von oben, die mich nicht höher steigen ließ, eine warme Stimme sagte, es ist noch nicht so weit, du musst noch warten, deine Zeit ist noch nicht gekommen und die Hand drückte mich weiter nach unten.

      Ja, danach wurde ich leider im Krankenhaus wach, als knapp neunjähriger Junge mit großen Schmerzen im Hals.

  6. Hallo in die Runde !

    Ein sehr anregender Artikel , Danke.

    Ein anderer philosophischer Ansatz von mir ist der, das alles nur dann existiert wenn ICH es denke.

    Also auch diese Forum, der Mond, ein geliebter Mensch, egal was und alles, jeder Eindruck jedes Gefühl jeder Schmerz die ganze Liebe egal was – es entsteht in mir.

    Jeder Buchstabe, jedes Wort, jeder Satz und in weitere Folge jede Geschichte oder Information wie durch Google entsteht letztendlich in MIR.

    Also meine ganze Realität, jeder Mensch einfach alles in MIR.

    Nun stellt sich mir die Frage:

    Bin ich Materiell/Materie oder bin ICH Geist/Seele oder bin ICH/WIR alles was ist…

    1. @Enzo

      Das was ich ‚ICH‘ nenne ist eine Konstruktion angefüllt und geformt durch Eindrücke und Wissen welches von aussen kommen, also der Umwelt und damit vorallem anderen Menschen, häufig lange schon toten Menschen, Millionen und Abermillionen von Gedanken die Andere bereits gedacht haben.
      Mittlerweile denke ich für mich häufig, eigentlich ist es eine Frechheit ‚ICH‘ zu sagen, – eine Anmassung. Es ist ganz einfach, was würde oder wird geschehen wenn man die ganze Zeit welche man bereits hier auf diesem Planeten mehr oder minder bewusst gelebt hat, stattdessen in einem 100 x 100 km grossen ABSOLUT völlig leeren Raum gleichmässig beleuchtet von einer zentralen Lichtquelle verbracht hätte ?! Man wäre dort kurz nachdem man sprechen und gehen gelernt hat, abgelegt worden. WER wäre man nach 20 Jahren ? Gäbe es noch etwas, dass ICH sagen könnte ? Wissen Sie was mit Menschen geschieht welche für längere Zeit in dunkler Isolationshaft gehalten werden ? Die meisten fallen in tiefste Depressionen, einige werden verrückt. Weshalb, wenn doch das ICH alles erzeugt ?
      Die Dinge sind nicht so einfach gestrickt, wir sind NICHT das Zentrum der Welt, sondern die Welt ist das Zentrum !

      1. HDan

        Ja, das ICH ist auch etwas lustiges.
        Mir scheint, das „Ich“ ist nur eine Illusion.
        So eine Art Rückkoppelung, Spiegelung.
        Wie wenn man zwischen zwei Spiegeln steht und dabei sein Spiegelbild sich unendlich spiegelt.
        Es entsteht ein Bild, welches so gar nicht wirklich vorhanden ist. (Die Wahrnehmung seines „Ichs“)

        Dabei frage ich mich öfters, wer genau diese Stimmen in meinem Kopf sind, mit welchen ich immer wieder diskutieren muss/darf? (Ja klar, da könnte man jetzt natürlich böse Witze machen)

        Wie kann mein Ich mit meinem Ich einen Dialog halten – müsste doch alles klar sein?

        Aber egal – soll nur als Anregung gelten!

        1. @Kris11
          Ich hatte vor nicht allzu langer Zeit einen Traum der für mich extrem, extrem frustierend endete, ich wurde da aufgrund meiner ‚Einstellung‘ getestet ob ich wirklich das bin was meine ‚Einstellung‘ dachte sie sei, in diesem Test musste ich eine Folge von Berechnungen anstellen die Resultate merken und dann parallel zwei Berechnungen gleichzeitig ausführen, es waren ganz einfache Aufgaben, ich versuchte und versuchte und konnte es einfach nicht schaffen, mein Gehirn ist dafür nicht konstruiert, ich fiel absolut durch.
          Die Stimmen sind bei mir
          Der Traum hat mich lange beschäftigt. Beim Träumen arbeitet entweder nur eine Hälfte voll, und gewisse Bereiche stehen überhaupt nicht zur Verfügung UND auch im Wachen bin ich absolut ausserstande parallel gleichzeitig(!) ein paar simple Kalkulationen auszuführen.
          Krone der Schöpfung, wohl kaum. Schöpfer der Wirklichkeit ? Extrem unwahrscheinlich. Allmächtig ? HaHaHa Pech gehabt.

          Ja diese Diskussionen mit sich selbst, ich habe übrigens festgestellt, dass bei extrem schwierigen Problemen reden hilft Ordnung zu schaffen, ist eigenartig. Aber noch eigenartiger ist was sie sagen , natürlich, dass man das überhaupt kann.
          Offensichtlich existieren da andere Ebenen die nicht dasselbe sind wie jene auf der unser ‚Ich‘ herumturnt (wenn es wach ist, beim Schlafen ist ja eh alles ganz anders). Ihre Stimme geistert ja auch bereits durch meine Korridore….

      2. @HDan
        „Die Dinge sind nicht so einfach gestrickt, wir sind NICHT das Zentrum der Welt, sondern die Welt ist das Zentrum !“

        Diese Schlussfolgerung im letzten Satz kann ich nicht bestätigen.
        Ich bin in diesem Zusammenhang auch als „Solipsist“ (lat. „sol ipso“ > „nur ich“) unterwegs, ich glaube das ist mal von Schopenhauer terminologisch in die Welt gebracht worden, in „Die Welt als Wille und Vorstellung“?

        Ich weiß zwar, dass manche Geister dieses Postulat gerne (als total un-demütige Daseins-Einstellung) heruntermachen wollen und als Ausgangspunkt eines grenzenlosen Egoismus (fehl)deuten wollen, und dahinter nix weiter als pure menschliche Hybris sehen. Scheint mir aber nicht tief genug bzw. zu Ende gedacht zu sein.

        Soweit meine eigenen Überlegungen dazu es mich denken lassen, ist alles, was ich als Welt definiere, die Reflexion oder Deutung oder Bewertung meines eigenen Bewusstseins(inhaltes).
        Wo kein Geist bewusst etwas wahrnimmt, ist auch nix – also auch keine Welt. Und der Geist manifestiert sich nach meinem ansonsten unmaßgeblichen Dafürhalten im ICH.
        Wer ICH sagt, meint i.d.R. den geistigen, wahrnehmenden Teil der körperlichen Erscheinung.
        Ein wahrnehmender Geist ist somit die Grundlage und der Ausgangspunkt von allem Gedachten, Vorgestellten, Halluzinierten, Geträumten…

        Insoweit die Welt da draußen mein ICH beeinflusst, was ja praktisch ununterbrochen passiert, erkenne ich diese Wirkung als Spiegelung. Die Welt spiegelt sich in mir und verändert meine Vorstellungen, die dann wieder in der Außenwelt als „Erscheinungen“ anschaulich werden.

        „Der Spiegel im Spiegel“ – so könnte man das Spiel nennen.
        Ist übrigens auch als Buchtitel von Michael Ende verfügbar (Nebenbei etwas vom Besten an Metaphern-Literatur in den letzten Jahrzehnten, lt. meiner subjektiven Einschätzung)

        Aber alles nur als gedanklicher Beitrag und bitte keinesfalls als Missionsversuch fehldeuten in diesem kleinen Ausflug aus dem Zentrum des Themas…

        1. @Piscopo

          Sehr gut !
          Sie sagen:

          ‚Wer ICH sagt, meint i.d.R. den geistigen, wahrnehmenden Teil der körperlichen Erscheinung.
          Ein wahrnehmender Geist ist somit die Grundlage und der Ausgangspunkt von allem Gedachten, Vorgestellten, Halluzinierten, Geträumten‘

          Dieses ‚ICH‘ ist dann aber ein weitgehend universeller ‚Apparat‘, der wahrnimmt, einordnet und sich eine Geschichte (Welt) bildet INKLUSIVE seiner selbst als Mensch und seiner Stellung darin.
          Dieses ‚ICH‘ ist dasselbe dass auch eine Sammler-Jäger Gruppe vor hundertausend Jahren hatte. Nur in dieser eng verbundenen Gruppe ensteht es eher als ein WIR, weil eigentlich alle dasselbe wahrnehmen und Differenzen austauschen, diese ‚Fusion‘ wird auch durchaus als solche wahrgenommen.

          Es gibt aber dann auch die Inversion, dass nämlich die Konstruktion – das Produkt – als ICH gesetzt wird, als eigentlicher ‚Erschaffer‘ der Realität – und DAS ist Falsch.
          Der aufsammelnde, reflektierende ‚Apparat‘ ist NICHT identisch mit seinen Objekten der Anschauung – aber es muss natürlich eine gewisse Einstellung auf die wahrzunehmenden Objekte vorhanden sein im gleichen Sinn wie Sender -> Nachricht -> Empfänger.
          Wenn wir den ‚Apparat‘ ‚Seele‘ nennen was sind dann die wahrgenommenen Objekte ? Entweder selbst auch ‚Seelen'(aber eben ANDERE Seelen) oder eben anders artiges. Die Objekte der Welt könnnen also NICHT deckungsgleich mit der individuellen Seele sein, und es gibt entsprechend keinen zwingenden Grund die Existenz beider zwingend miteinander zu koppeln was ihre Existenz, Dauer und Wirklichkeit angeht.
          Wäre das nicht so müssten wir ständig Brüche wahrnehmen, wenn Seelen kommen und gehen, oder sich die Bereiche ihrer Beobachtung überschneiden, die Welt wäre ein einziger Wirbel aus Dissonanz, denn jede Seele ist ja selbst ein Individuelles Objekt mit SEINER Geschichte !

          In der materiellen Welt kennen wir eine solche Dissonanz, NÄMLICH die des Ortes (wie Don Carlos so schön aufzeigte). Ein materielles Objekt dass sich relativ zu anderen bewegt erzeugt eine Dissonanz des Ortes, deshalb der Teilchen – Welle Dualismus, aber das ist sehr streng geordnet (Die Experimente die übrigens dazu geplant sind, sind von allerhöchster Wichtigkeit und hätten schon längst gemacht werden sollen).

          Gott – als erstes Element umfasst aber beides, die Seelen und alle Objekte, er ist mit sich selbst deckungsgleich, auf seiner Stufe gibt es keine Dissonanz, ER/ES/SIE ist der Ausgangspunkt und die Zusammenfassung DORT in ihm wird aus den Milliarden ‚Geschichten‘ Wirklichkeit erzeugt in einem Mechanismus den wir nur erahnen können, aber der zweifellos existiert.

          In diesem Sinne stimme ich ihrem ‚ICH‘ zu !

        2. Ich & Ich
          Bis zum Alter von ungefähr drei Jahren sind Kleinkinder noch sehr verbunden mit dem „Ort“, von dem sie kommen. Viele haben nachts Albträume – Erinnerungen an vergangene Erfahrungen. Es ist auch nicht selten, daß Kinder in diesem Alter solche Sachen sagen wie: „Früher, als ich groß war, …“

          Sie sprechen auch von sich in der dritten Person: „Beispielsweise Paula will dies und das haben.“ Da sprechen sie noch vom Seelenbewußtsein aus. Irgendwann kommt der Augenblick, an dem sie das erste Mal „Ich“ sagen. Manchmal zeigen sie dabei mit dem Finger auf sich. Ab diesem Zeitpunkt wird dieses Ego-Ich ausgeformt. Sie beginnen dann auch zu vergessen, woher sie gekommen sind.
          Und sie werden von der Welt – Eltern, Kita, Schule etc. – in Negativität trainiert, was teilweise notwendig ist, um hier zu überleben. Aber leider heute ins Extrem getrieben wird.

          Es gibt mAn zwei Ich. Einmal Ich, die Seele, der Wesenskern, und dann das Ich, mit dem wir uns im Normalbewußtsein identifizieren: Die Gesamtheit von physischem Körper, Gefühl, Verstand, Unterbewußtsein.
          Ich & Ich:
          https://www.youtube.com/watch?v=cDoHZb9vCs4

    2. @ Enzo123

      Ich versuche eine Antwort, und zwar von der Ursächlichkeit her.
      Mit der Geburt und dem Leben als Mensch hat man gewissermaßen freiwillig (oder unter Zwang) eine gewisse Abgrenzung von allem Übrigen vorgenommen, deren man sich durchaus bewusst ist.
      In meinem Verständnis ist das geistige Wesen (als Teil der geistigen Welt / Gottes) unsterblich und ursächlich gegenüber Seele und Körper. Sinne, Verstand, Seele und Körper spiegeln natürlich alles Äußere, das man wahrnehmen möchte, und bewahren es gleich einer Bibliothek auf. So entsteht eine Art individuelles geistiges Universum für die Dauer des Lebens.

      Manche Leute meinen, dass die Seele unsterblich sei. Wie gesagt, schreibe ich die Unsterblichkeit nur dem geistigen Wesen zu, dessen Instrument und Produkt die Seele ist. Bei der Seelenschau ist es grundsätzlich möglich, alle in Form von Bildern usw. gespeicherte Lebensenergie und Stofflichkeit wieder aufzulösen, (was der geistigen Welt als Ganzes zugute käme).
      Da wir in der Regel nach dem Ableben mangels Wissen mit der Seelenschau liederlich umgehen, bleiben Teile dessen (Relikte, Überbleibsel, Rudimente…) als „Seelen-Fetzen“ erhalten und liegen in einer großen (feinstofflichen) „Bibliothek“ herum, bis der „Nutzer“ gewillt ist, sich die „alten Brocken“ noch einmal genau anzuschauen.

      Und zu Realität wird das, was Sie in Ihr eigenes geistiges Universum aufnehmen und worüber Sie mit anderen Menschen als wahr übereinstimmen.
      Gefährlich wird es dann, wenn man sich mit Unwahrheiten füttern lässt und noch dazu mit anderen Leuten darin übereinstimmt –> falsche Realität! …

      1. HPB

        Daraus liesse sich jetzt ableiten, dass unsere gelebte Realität gar nichts mit der Wirklichkeit zu tun hat.
        Also kann es keine falsche oder richtige Realität geben.

        Aber vielleicht eine bessere oder schlechtere für uns Menschen?
        Und von hier aus könnte man dann wieder den Sprung zu den Dunklen und Hellen Mächten machen.

        Es ist damit den Menschen überlassen in welcher Realität sie leben.

        (Ein bisschen ironisch)
        Eigentlich ist es ja ziemlich fies von Gott uns so naiv in die materielle Welt von Luzifer zu stecken. Der braucht nur ein bisschen mit Materiellem und den daraus resultierende Lüste und Gelüste winken und wir fallen alle immer wieder der Versuchung anheim.

        Apropos Realität (nur so nebenbei):
        Das angebliche Herz, welches auf dem (kl.) Planeten Pluto aufgenommen wurde passt 1 zu 1 (überdenkt) zu der Zeichentrickfigur, dem Hund Pluto. Ich glaube sogar das Halsband zu erkennen.
        Kann es so einen Zufall geben?
        In was für einer Realität lebe ich???

        1. @ Kris11

          Wenn Sie „Realität“ als das im individuellen geistigen Universum Gespiegelte und als „Wirklichkeit“ das als außerhalb Gegebene auffassen, gibt es Unterschiede eigentlich nur bei „schiefer“, „verzerrter“ oder unvollständiger Spiegelung.
          Hält man die Beobachtungsgabe und die Erkenntnisfähigkeit sauber, also auch den Verstand und das Denken, dürfte es dazwischen keinen wesentlichen Unterschied geben. Dann könnte man beide Begriffe sogar als deckungsgleich betrachten.

          Hinzu kommt noch, dass jeder Mensch im Laufe des Lebens sein eigenes geistiges Universum erschafft. Soweit man dabei mit Anderen kommuniziert und übereinstimmt, entstehen dadurch große „Schnittmengen“ des gemeinsamen Verständnisses, gemeinsame Realität. In einer guten Ehe erschaffen beide Partner sogar ohne viele Worte die Gemeinsamkeit, indem sie sich gegenseitig die Wünsche und Erwartungen „von den Augen ablesen“ können und erfüllen.

          Deshalb ist es schlimm, wenn ganze Gruppen der Gesellschaft aus der Kommunikation heraus fallen oder ausgeschlossen werden. Man schreit sich an, geht mit Gewalt aufeinander los. Das Wissen um die Gemeinsamkeit geht verloren. Die Welt wird dunkler …
          Gerade das Gegenteil wäre/ist wichtig.

          1. Ich bin mir nicht sicher ob andere Menschen mir folgen können, wenn ich etwas abgedrehte Ansichten äussere. (Ich hoffe mal)

            Die Realität ist das was jeder für sich als real wahrnimmt. Natürlich können sich Realitäten verschiedener Menschen überschneiden und sich beeinflussen.
            Die Wirklichkeit (nach meiner Deutung) ist das was sich uns nicht erschliesst.
            Der Wirklichkeit kann man auch nicht mit der Logik (von Menschen erdacht) begegnet.

            Das zeigt sich schon bei ganz einfachen Beispielen, z.B:
            Eine Ameise läuft auf eine Wand zu.
            Dabei halbiert sie immer die Strecke zur Wand.
            Sie würde niemals die Wand erreichen und sich doch für ewig fortbewegen.
            Sie erreicht aber die Wand ohne Probleme.
            Die Wirklichkeit scheint sich keinen Deut um die Menschenlogik zu kümmern.

            Die Wissenschaft ist mit diesen Problemstellungen durchdrungen. Alle wissen ganz genau warum und wie man das zu erklärt hat, haben aber in *Wirklichkeit* keine Ahnung. Sie glauben aber daran!

            Vielleicht resultiert draus ja auch der mächtige Drang an etwas glauben zu müssen (egal ob an die wissenschaft oder Gott oder beides oder „nichts“), denn die Wirklichkeit ist nicht zu erfassen.
            Die (persönliche) Realität scheint so eine Art persönliche Krücke zu sein um in der Wirklichkeit überhaupt einen Fuss vor den anderen zu bekommen.

            Und lieber HPB ein erster Gedanke zu Ihrem Artikel war in etwa so.

            Du liebe Güte!
            Auf der Erde muss ich mich mit üblem Gesindel rumschlagen.
            Jetzt soll dieses Affentheater noch auf der anderen Seite weitergehen?

            Ich hoffe mal nicht.

            Seelenfallen, mhh…
            Scheint mir schon ein bisschen weit hergeholt.
            Aber ich hab’s mir hinter die Ohren geschrieben.
            Wenn’s denn mal soweit ist, werde ich dann mal stinkfrech das Licht fragen ob es sich den mit einem Perso ausweisen kann.
            Wenn es mich als Folge mit einem Bruzel-Blitz in die ewigen Jagdgründe schickt, weiß ich dann bescheid!

  7. Vielen Dank für Ihre Ausführungen @HPB!
    Wenn es das mit dem Verarbeitungsmechanismus in einem sogenannten Himmel gibt, wäre das eine gute Einrichtung. Vielleicht sind einige Seelen, wenn sie von ihrem Leben und Körper losgelöst sind, auch williger die eigenen Abgründe, Verwundungen und Fehler zu betrachen. Mir scheint dieser Mechanismus allerdings keine höhere Dimension sondern eine Strategie der Seele zu sein. Möglicherweise austaffiert mit den Vorstellungen, die im physischen Leben vom „Jenseits“ suggeriert wurden, je nach Religion und Glauben.
    Ob das wirklich so ist, werden wir ja alle mal sehen…
    Was die möglichen Fallen betrifft die unseren Planeten umgeben um uns wieder ins irdische Leben zu zwingen: ich habe darüber inzwischen ein bißchen gelesen und Youtube Videos angeschaut. Ich frage mich aber immer, woher diese Quellen denn so genau darüber bescheid wissen…
    Ich halte wie Sie diese Fallen für möglich und schließe mich Ihrer Meinung an, daß man sehr vorsichtig sein sollte, wenn sich da ein schönes,  anziehendes Licht mit süßlichen Emotionen (und Sirenengesang wie Sie schreiben) und vielleicht auch noch winkenden Verwandten öffnet. Die Frage ist, ob man nicht Angst hat, den wirklichen Eintritt in den „Himmel“ zu verpassen, wenn man nicht dort hinein geht sondern sich abwendet und seiner Wege fliegt.
    Und ich will übrigens auf keinem Fall jemandem den Weg in seinen Himmel madig machen. Das sind einfach meine persönlichen Gedanken zu dem Thema.
    Ich denke, man sollte sich so oder so auf die Trennung vom Physischen  vorbereiten. Wie fühle ich mich ohne Körper? Ohne die Einschränkung der physischen Sinne? Ohne die Belastung, den Körper und seine Bedürfnisse mitzuschleppen? Wie „groß“ bin ich dann? Und so weiter.
    Selbst wenn ich dann nichtsahnend von einem Bofrost-Laster kalt erwischt werde habe ich hoffentlich schnell wieder meine X Sinne beisammen und kann mich reinfühlen ob „drüben“ ein Ereignis echt oder eben künstlich ist und ob es so etwas wie Fallen überhaupt gibt. Jedenfalls bin ich sehr gespannt, genieße aber mein Leben bis es so weit ist.

  8. Betr: Artikel „HPB – WEG ZU GOTT, HIMMEL UND HÖLLE“
    am 28.10.2018

    Was für ein Unterschied zwischen @Don Carlos („ZWISCHENSICHT“ am 15.10.2018) und @HPB:

    @Don Carlos legt dar, wie das Konzept des universellen Gottes und Schöpfers immer wieder zu logischen Brüchen führt, sowohl bei einem offenen als auch einem geschlossenen System. Nebenbei begründet er noch die Gerichtetheit der Zeit.
    Er zeigt auch, durch welches Mauseloch sich der Schöpfer im Fall eines geschlossenen Systems zwängen müßte, um von menschlich nicht erkennbaren, zusötzlichen, physikalischen Dimensionen aus, das Universum durch ein Loch im dreidimensionalen Raum zu „handhaben“.

    @HPB erklärt sehr subjektiv den enormem „seelischen“, feinstofflichen, körperlichen und „apparativen“ Aufwand für gottgesandte geistige Wesen, sich mit der Materie zu verbinden und sich später von ihr zu reinigen, um dem „Gefängnis“ zu entrinnen und wieder in Gott einzugehen. Es sei also durch *individuell* gschöpfte, beurteilte und betreute (auch tierische) Wesen möglich, dem Konzept des universellen Gottes und Schöpfers zu genügen.
    Allerdings sind die geistigen Wesen anfällig für Magnetfelder, helles Licht und „Sirenen-Gesang“, was einem nichtmateriellen Wesen mMn. nicht passieren dürfte.

    @Russophilus:

    Darf ich Ihnen über den Kommentarweg einen etwas längeren eigenen Text (47 KB) zuschicken, den Sie nach Ihrem Ermessen verwenden/nichtverwenden können?

    Ich versuche damit, die aus den „weltanschaulichen Artikeln“ des Blogs m.E. wichtigsten Punkte, nämlich Weltanschauung, Wissenschaft und Philosophie in Beziehung zu setzen.
    Der Text umfaßt vier Teile:
    – Weltanschauung theoretisch,
    – Weltanschauung praktisch,
    – Weltanschauung in der Blog-Diskussion Saker.de 2.0,
    – eine Glosse.

    Holter

      1. Betr: Russophilus‘ Artikel „?? – DIE GROSSE SKIZZE“, Teil 1 am 09.10.2018,
        die „ZWISCHENSICHT“ von Don Carlos am 15.10.2018 und
        „HPB – WEG ZU GOTT, HIMMEL UND HÖLLE“ am 28.10.2018

        WELTANSCHAUUNG, WISSENSCHAFT, PHILOSOPHIE

        Die jetzt öfter auf dem Blog behandelten wissenschaftlichen und weltanschaulichen Themen und dazu aufflammenden, manchmal umfänglichen Diskussionen hinterlassen eine unübersichtliche Fülle von Ansichten, darunter auch zu Politik, Philosphie, Psychologie, Lebenshilfe, Religion, Esoterik uam.
        Hier der Versuch, die m.E. wichtigsten Punkte, nämlich Weltanschauung, Wissenschaft und Philosophie in Beziehung zu setzen.

        Dieser Beitrag mit Stand 29.10.2018 ist etwas länger (47 KB) und umfaßt vier Teile:
        Teil A: Weltanschauung theoretisch
        Teil B: Weltanschauung praktisch
        Teil C: Weltanschauung in der Blog-Diskussion Saker.de 2.0
        Teil D: Gegenseitige Moralische Annihilation – eine Glosse

        Teil A: Weltanschauung theoretisch

        In der „Zwischensicht“ fordert @Don Carlos, daß „man mit diesem Schöpfungs/Schöpfer-Thema nicht leichtfertig umgehen darf“ und das völlig zu recht. Warum ist das Thema so wichtig?

        @vintage schrieb am 10. OKTOBER 2018 UM 22:16 (Kommentar im Teil 1):
        „am ende steht immer die frage wer sind wir? was sind wir? wo sind wir?“
        Man könnte z.B. noch ergänzen: Woher kommen wir? Warum und wozu sind wir da/hier? Wohin gehen wir?

        Somit wird weltanschaulich nach der Gesamtheit des Wissens gefragt, nach
        – Natur, Menschheit (als Lebewesen und Gesellschaft), Sinn des menschlichen Lebens,
        – Persönlichkeit, Fühlen, Denken, Wissen, (Selbst)Bewußtsein, Geist/Geistigem, Arbeiten, Handeln, Schöpfertum/Schöpfung/Schöpfer,
        – Universum, Energie, Materie/Materiellem, ggf. weiterem,
        und das bei ständiger Bewegung und oft Veränderung all dessen in Raum und Zeit.

        @vintage meint ebenda:
        „mit diesem wissen steht und fällt alles, meiner bescheidenen meinung nach.“
        Auch das gilt völlig zu recht für alle Aussagen, die (mehr oder weniger) weltanschauliche Bedeutung haben. Das sind die abstraktesten (allgemeinsten) Fragen überhaupt, die wir Menschen als erkenntnisbegierige, denkende Wesen uns bisher stellen können und beantwortet haben möchten bzw. selbst beantworten wollen.

        In die Beantwortung dieser Fragen geht ein, was der einzelne Mensch an Erfahrung, Anerzogenem, Gerlerntem, Gelehrtem, Wissen, Verhaltensweise und Gepflogenheit kennt und was die ihn umgebenden Menschen diesbezüglich hervorgebracht haben. Wir heutigen Menschen können uns auf eine große Fülle von Aussagen und Traditionslinien unserer Vorfahren aus hunderten Jahren stützen und diese mit Sicht des 21. Jahrhunderts ggf. verwerfen oder teilen und weiter ausprägen, also Veraltetes streichen, Neues an- und einfügen.

        Eine weltanschauliche Ausprägung des einzelnen Menschen geht einher mit der Entwicklung seines Abstraktionsvermögens (Wissenserwerb, Persönlichkeitsherausbildung, Denkfähigkeit, Bewußtseinsentfaltung). Ähnlich entstanden im Verlauf der Menschheitsgeschichte durch Erfahrungs- und Wissenszuwachs (Produktion, Wissenschaft, Technologie, Staatswesen, Religion) sowie weltumfassenden Austausch verfeinerte und theoretisch *zugespitzte*, weltanschauliche Systeme (besonders Philosophien und Theologien).
        Heutzutage wird daher meist auf eines der höchsten Begriffswiderspruchspaare abstrahiert, z.B.
        – Idee (Geist, Bewußtsein) im Verhältnis zum Sein, und umgekehrt;
        – Schöpfer (Gott) im Verhältnis zur Welt (Universum), und umgekehrt;
        – Denken im Verhältnis zur Natur, und umgekehrt,
        – Bewußtsein im Verhältnis zur Materie, und umgekehrt.

        Die vier Begriffspaare werden hier gleichbedeutend verwendet, obwohl es Unterschiede gibt, die für vorliegende Darstellung aber vernachlässigbar sind.
        Zwei Fragen, die *noch* eine Stufe höher abstrahiert sind, als die o.g. sieben W-Fragen, werden bezüglich der Begriffswiderspruchspaare gestellt:
        a)
        Welcher Begriff ist der übergeordnete (weil ursprüngliche / bestimmende / ursächliche) in diesem Begriffs-Verhältnis?
        (Diese Frage wird wegen höchster theoretischer Abstraktheit manchmal auch als Grundfrage der Philosophie bezeichnet.)
        b)
        Welchen Einfluß hat der untergeordnete (weil nachfolgende / bestimmte / abgeleitete) Begriff auf den lt. Frage a) in diesem Begriffs-Verhältnis übergeordneten Begriff?
        (Diese Frage wird auch die nach der Erkennbarkeit der Welt genannt.)

        Eine seltene, sehr enge, wirklichkeitsferne, weltanschauliche Auffassung, die garantiert nicht aus den Untersuchungen einer Vielzahl von Wissenschaften stammt, vertrat
        @Honk am 13. OKTOBER 2018 UM 8:48 (Kommentar zu Teil 1):
        „Der Fels, der vor mir auf dem Boden liegt, existiert auch nur als Wahrnehmung optischer oder taktiler Art, so echt er auch aussehen mag. Den Felsen an sich gibt es nämlich nicht, nur das sinnliche Abbild davon. Der Fels existiert also nur in unserem Geist als Information. Materie ist eine Illusion, …“.

        Von solchen stark vereinseitigten Auffassungen und vielfältigen Schattierungen abgesehen, ergeben sich je nach Beantwortung der Fragen a) und b) die nachstehenden zwei wesentlichen Fälle von Weltanschauung, die einander ausschließen:
        1)
        Der philosophische Idealismus [bzw. ggf. der Theismus (Gottgläubigkeit, meist Monotheisimus) bzw. der Pantheismus (ein in alles, auch die materiellen Dinge, verteilter, netzwerkartiger Gott)].
        Kurzfassung:
        – Eine Idee (Geist, Denken, Bewußtsein, Schöpfer, Gott) besteht zuerst und ewig und bringt die Materie (Sein, Natur, Welt, Universum), einschließlich Leben und intelligentes Leben hervor, auf der Erde die Menschen.
        – Die sinngebende Idee erleuchtet nach Gutdünken (einzelne, viele, alle?) Menschen und veranlaßt diese, ihren Sinn darin zu erblicken, mit der Materie ideegefällige Werke zu tun, wobei die Idee in Wesen und Gesamtheit nichterkennbar bleibt.
        2)
        Der philosophische Materialismus.
        Kurzfassung:
        – Die Materie (Sein, Natur, Welt, Universum) besteht zuerst und ewig und bringt Leben, einschließlich intelligentes Leben, auf der Erde die Menschen, mit Ideen (Geist, Denken, Bewußtsein, Schöpfer, Gott) hervor.
        – Die Menschen lernen in selbstbedarfsgesteuerter Arbeit ihr bewußtes gesellschaftliches Sein zu schöpfen, können Struktur und Wesen der Materie tendentiell erkennen und so das Leben sinnvoll gestalten.

        Die irdische Menschheit, die einzige ihr selbst bisher bekannte intelligente (zu persönlichem, gemeinschaftlichem, theoretischem, weltanschaulichem Denken fähige) Lebensform, ist *wahrscheinlich*
        – entweder aus auf der Erde natürlich entstandenem Leben evolviert (hervorgegangen)
        – oder aus Panspermie (Lebenskeime, die an anderer Stelle des Universum entstanden und zur Erde gelangt sind) entsprossen
        – oder von außerirdischen *Lebewesen* (also *nicht* von bloß Ideen, Geist, Denken, Bewußtsein, Schöpfer, Gott) abgeleitet oder verändert worden
        – oder von solchen lebenden Außerirdischen, mit welcher Absicht auch immer, entwickeltes künstliches Leben.
        Jedoch ist keine dieser Herkünfte durchgängig bewiesen noch widerlegt.

        Die vier genannten Herkünfte bedeuten *keineswegs* eine Schöpfung aus reinem Geist durch ein rein geistiges Wesen, z.B. einen Gott. Die Frage nach dem *Ursprung* ist damit nicht in jedem Fall beantwortet, ggf. nur in eine frühere Zeit und an einen anderen Ort des Universums verschoben. Aber – irgendwann und irgendwo, muß dieser Sprung von Bewußtsein zu Materie vollzogen worden sein *oder* (XOR, ausschließliches Oder) von Materie zu Bewußtsein sich vollzogen haben.
        Sollte sich eine außerirdische Abstammung bewahrheiten, haben andere Zivilisationen die o.g. Fragen a) und b) eventuell schon endgültig entschieden und wir könnten bei viel Glück einst in ihren Bibliotheken darüber lesen. Gelingt hingegen der Menschheit der Beweis natürlicher irdischer Abstammung, sind wir die glücklichen (Mit)Anwärter auf den Philosophie-Preis des Universums.

        Erde und Menschheit als „Terra“rium oder Rechnersimulation oder -spiel ist nur lustig, wenn man nicht darin steckt. Man stelle sich als Insasse nur die vielen Lähmungen (nicht behebbare blaue Bildschirmausgaben), die ständigen Tode (Steckerabziehen), das Immer-Wieder-Geboren-Werden (Neustarts) usw. vor und bei alldem schließlich doch keine Höherentwicklung.
        Demgegenüber sind unbewußte chemische und biologische Evolutionen und eine, zwar durch viele bewußt handelnde Menschen erzeugte, jedoch großenteils ungeplant verlaufende Menschheitsgeschichte doch geradezu menschenfreundlich.

        Weil eine weltanschauliche Fragestellung allgemeinster Art ist, fällt auch die Antwort darauf allgemeinumfassend aus.
        Aus der angeschauten Welt (oder dargestellt seienden Welt) entstehen durch Verdichtung der geschauten Bilder (oder vorgeschoben seiender Bilder) allgemeine Weltsichten und Welterklärungsregeln beim einzelnen Menschen und in der Gesellschaft. Aber es sind nicht nur die geschauten Bilder, sondern auch die harten „Eindrücke“ mit denen die materielle Welt gegenständlich auf ihre Betrachter einwirkt. Die Sonne blendet die Betrachter, der Stein auf dem Weg wird übersehen und ein eventueller Sturz lädiert die Kochen der Schauenden usw.

        Diese Weltsichten und -eindrücke, einmal *schwer erworben* und von der Persönlichkeit oder Gruppe *normativ* angenommen, werden als methodische Hilfsmittel für die weitere Weltschau und die Bewertung der neugeschauten Bilder und die Findung praktischer Entscheidungen benutzt.
        Weltanschauung prägt. Sie ist Ausgangspunkt und richtungsweisend für die Beantwortung inhaltlich nachgeordneter Fragen. Wenn sie die „jeweils falsche“ ist, *kann* sie zu Fehlbeurteilungen, Fehlentscheidungen und damit zu Gegensatz bzw. Abgrenzung oder sogar Feindschaft mit anderen Menschen/Gruppen führen. Weltanschauungen sind schwer aufzugeben und schwer neu zu gewinnen.

        Deshalb,
        – aus Gründen der gesellschaftlichen Vererbung (praktisches Voreingestelltwerden) durch das Umfeld, in welches ein abhängiger Mensch hineingerät, z.B. ein Kind, Sklave, Leibeigener, Fremder usw.,
        – und daraus folgenden Schwierigkeiten, das selbst ändern zu können,
        ist „Leichtfertigkeit“ bezüglich Weltanschauung, die auch politisch-ideologische Gesichtspunkte enthalten kann, nicht unbedingt zu empfehlen.

        Insbesondere Philosophie, sollte in der Lage sein, die o.g. weltanschaulichen Fragen a) und b) wissenschaftlich zu entscheiden, wenn *alle* Wissenschaftsdisziplinen dazu beitragen. D.h., nicht nur die Natur- und Ingenieurwissenschaften, sondern auch die vielgescholtenen, wie Ökonomie, Geschichte, Recht, Psychologie, Musik-, Sprach-, Kultur-, Politikwissenschaft, Religionsgeschichte uam., die wichtige Teile des Bewußtseins und der Gesellschaft erforschen, müßten berücksichtigt werden.
        (Philosophie ist da nicht weniger anspruchsvoll als z.B. Mathematik und Logik, die ebenfalls einen allgemeinen, übergreifenden Gegenstand haben.) Sie sollte die von den einzelnen Wissensgebieten herausgearbeiteten fachspezifischen Gesetze sammeln und verdichten. Die so für allgemeingültig erkannten Gesetze der Natur, der menschlichen Gesellschaft und des Bewußtseins (samt Denken, Unterbewußstsein und Gefühlen) können dann als weltanschauliches Erkenntniswerkzeug an die einzelnen Wissenschaftsdisziplinen zurückgegeben werden.

        In dieser großen Anstrengung wären viele anschließende Fragen mit weltanschaulichem Gehalt wissenschaftlich abzuklären, z.B.:
        – Wie funktioniert Informationsübertragung?
        Wie „verkehren“ die rein geistigen Wesen und die erheblich materiellen und anfangs wenig geistigen, lebendigen Menschen miteinander? Wie wird die Ferne überwunden? Wie funktioniert die Informationsübertragung, also auf der Strecke, *zwischen* jeweils „Sender“ und „Empfänger“, falls sie denn überhaupt verkehren?
        – Was ist Geschichte?
        Gibt es die geschichtsbestimmenden, sich, wenn auch nicht schnurgerade, so doch lückenlos durch die Menschengeschichte windenden zwei „Stränge“, deren einer Gutes und der andere Böses ist? Welche geschichtliche Bedeutung kommt den nach Besitz und gesellschaftlicher Funktion unterschiedenen sozialen Klassen zu? Ist die Menschheitsgeschichte vorgeplant? Wer verursacht soziale Katastrophen wie Kriege, Wirtschaftskrisen, Aufstände/Revolutionen? Warum gibt es plötzlich so viele Nichtregierungsorganisationen?
        Lassen sich die Klassen, Katastrophenverursacher, NGOs den Guten bzw. Bösen zuordnen? Wer sind die Guten und wer die Bösen? Wer bestimmt was gut bzw. böse ist? Gibt es ein Drittes (oder Viertes usw.) jenseits von gut und böse, mit welcher Funktion? Ist Wissenschaft eine Triebkraft der Geschichte? …

        Teil B: Weltanschauung praktisch

        Jetzt vom rein kopflastigen Streit auf der abstrakten Nadelspitze der philosophischen Theorie bitte wieder zurückplatschen in das schmierige, praktische Leben, dem die natürliche Triebkraft innewohnt, sich selbst als lebendes System erhalten zu können. Dort kommt zuerst das Fressen, dann, im Moment der Sättigung, gelegentlich eine intellektuelle Abschweifung, z.B. auf das Gebiet der Moral, gefolgt vom natürlichen Abgang der Verdauungsreste und anschließendem gemeinschaftlichen Erjagen neuen Fraßes für den nächsten Tag.

        Auffällig gemeinsam in den beiden, auf höchster Ebene weltanschaulichen, Fällen 1) bzw. 2) ist, daß, praktisch gesehen, die jeweils vermutete Daseinsursache der Erdenmenschen ihnen selbst sooo ausschließlich wichtig nicht ist. Das Universum war ungewiß und die Erde gänzlich leer von Intelligenz und dann waren sie nun mal da, die Erdlinge mit ihrem Bewußtsein, und bis heute haben sie das schon geschafft, das mit der Materie natürlich!
        Die Menschen aus Fall 1) sind noch etwas verwirrt, die eingepflanzten Ideen praktisch umzusetzen, das vergeht aber durch weitere blaue Flecke und Todesfälle aus materieller Einwirkung. Die aus Fall 2) sind definitionsgemäß unverbildet, aber ein bißchen nüchterner und so etwas besser dran, ihren eigenen Weg zu finden. Und jetzt haben wir den Salat.

        Zwar heiraten die hier mit dem Segen eines Gottes, die da mit dem eines anderen und natürlich die dort ganz ohne und sehr viele haben sich nie mit Philosophie oder Theologie beschäftigt. Manche Leute haben keine „Weltanschauung“, dafür aber eine gute Nase, ein Plappermaul und ein gutes Wandlungstalent, um die jeweils gerade „gültige“ Weltanschauung und „unteilbare“ Haltung vorzuführen.

        Die einen ahnen vielleicht: Die Erleuchtung durch überirdische Ideen, über die bisherige Dauer der Menschheit gerechnet und im Vergleich zu den praktischen Menschheitsproblemen, war bloß eigene träge Funzelei. Die anderen wissen schon länger, daß ein nichtmaterieller Ideenspeicher und -spender weder Kopf noch Hand noch Stimme noch irgendeine Ausstrahlung haben kann und falls es ihn je gab, er bis heute kein besonders glückliches Händchen bezüglich der Menschheitsgeschichte hatte.

        Seit jeher sind viele auf der Suche nach dem glücklichen Leben ohne Hunger, Krankheit, Ausbeutung, Krieg und einige können sich sogar zusätzlich Zerstreuung und höhere, geistige Erbauung leisten. Sie alle schauen die umgebende Welt und Mitmenschen immer genauer, länger, breiter, tiefer, höher und machen sich darüber Gedanken. Die Menschen leben in Gemeinschaften, arbeiten gemeinsan, reden miteinander. Gedanken formen sich zu Ideen und Plänen. Pläne werden mittels bewußter handgreiflicher Umwälzung des Materiellen verwirklicht und es gibt massenhaft Ideen und materielle Dinge, welche ohne (hier menschliche) Denkfähigkeit und gemeinsame Tatkraft nie hätten dasein können, mancherlei unerwartete Nebenwirkungen eingeschlossen.
        @KLH hat am 19. OKTOBER 2018 UM 14:16 (Kommentar zur „Zwischensicht“) dieses praktische Verhältnis gut beschrieben. (Egal, was in den Seth-Gesprächen steht, ich kenne sie noch nicht.)

        Ergebnis dieses Schöpfertums ist der heutige hochorganisierte Unterschied zur vergangenen Welt der urmenschlichen Sammler und Jäger. Materie und Bewußtsein sind *untrennbar vereint* in den lebenden Menschen und den Werken der Menschheit, seien dies nun Traktoren, Mietverträge, Pflastersteine, Mikroprozessoren, Streichhölzer, Computertomographen, Hochleistungsweizen, Elektrostahlwerke, Schweineställe, Gemälde, Hochhäuser, Wollsocken, Banknoten, Saxophone, Melkmaschinen, Bratwürste, Girokonten, Volkslieder, Bierflaschen oder Blogs.
        Das ist ein beachtliches Ergebnis, angesichts der „nie entstandenen und nie vergehenden“ Idee und der bisher höchstens 10 Millionen Jahre der Menschen (Homo sapiens) samt einigen ihrer Vorgänger (Homininen).

        Neue materielle, wissenschaftliche, kulturelle Bedürfnisse sind hervorgerufen. Ebenso gereift sind alltägliche Erfahrungen und Erkenntnise wie:
        – Von nichts kommt nichts.
        – Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott.
        – Es rettet uns kein höheres Wesen – uns aus dem Elend zu erlösen, können nur wir selber tun.
        Wiederholt erwächst aus dem praktischen Leben eine etwas mehr wissenschaftlich begründete Weltanschauung, über viele Zwischenschritte ausgewerteter und erlebter Geschichte und theoretischen Streites. Die Zukunft ist ungewiß, aber wir haben Pläne, von denen einige materialisiert werden könnten.

        Nicht wenige Menschen allerdings meinen,
        – in der Vielgestaltigkeit der Natur, des Lebens und des Universums,
        – in sich selbst und in unser aller Wirken und Werken
        – und in der widerspruchsvollen Menschheitsgeschichte
        die Umsetzung der vorgedachten Ideen eines oder mehrerer rein geistiger Wesen zu erkennen. Wird darüber hinaus noch die große Zahl im Universum steckender, vielfältigster Subsysteme hinsichtlich fortlaufender Steuerung betrachtet, kann man schon in Ehrfurcht erstarren.

        Man denke an die riesige Zahl der Atome im Universum. Die Atome kommen nicht nur sortenrein vor, auch in Molekülen, Stoffgemischen anorganischer und organischer Art stecken sie. Jeder einzelne Organismus (Mikroorganismen, Pflanzen, Tiere, Menschen), also Leben, besteht aus ihnen. Außerdem können Atome Isotope von Elementen sein, sind teilbar in tiefere Strukturen und wandeln sich durch Kernverschmelzung und -spaltung in andere Elemente um (Kernfusion in Sonnen, Erzeugen von Plutonium, Zerfall radioaktiver Elemente).
        Die Ingangsetzung (Wann?) eines Universums solcher sich dann bewegender Welten von einem festgelegten Anfangszustand aus, sein stabiler Betrieb über tausende, millionen oder milliarden Jahre und dann die Erreichung des gewünschten, eindeutigen Ergebnisses (Welches: Hölle leer, Paradies voll? Alle tot? Sonne kalt?) zum richtigen Zeitpunkt (Wann?, Dauerzustand? Absolutes Ende? Neue Runde?): Das alles funktioniert durch bloße Ideen außerhalb des Universums.

        So sicher wie der (Alles?)Schöpfer scheinbar die natürlichen Abläufe von Beginn an beherrscht, verwaltet er auch die menschliche Gesellschaft und balanciert das Gute und das Böse auf der Erde aus – und womöglich noch anderswo im Universum:
        – die „gute“ Geschichtsströmung (Innere Führung des Schöpfers und welcher rein geistger Wesen oder Lebender noch?),
        – die „böse“ Geschichtsströmung (der rein geistige Teufel, Dunkle und Ewitschi, ferner soziopathische Politiker, Psychopathen, Scheinwissenschaft produzierende Wissenschaftler).
        Er sorgt unermüdlich für das nötige Maß an Hunger, Krankheit, Ausbeutung, Krieg, die erforderlichen Religionen und deren Spaltungen, aber auch Revolutionen zum richtigen Zeitpunkt und die passenden Anführer. Wohlwollend werden die menschlichen Forscher begleitet, die *seine* wissenschaftlichen und technischen Ideen und geschichtlichen Finessen mühsam entdecken. Die Menschen werden mengenmäßig reguliert, auf der Erde mittels Aus- und Einwanderung verteilt und ihnen wird das Licht der Gestirne und das Wetter gerecht zugeordnet usw. usf.
        Die Buchführung und IT des Schöpfers überragen alles menschlich denkbare.

        Gibt es menschliches Schöpfertum (2. Klasse) und wo ist die Zuständigkeitsgrenze zum Schöpfer (Schöpfertum 1. Klasse)? Spielen Zufälle (Schöpfertum 3. Klasse) eine Rolle und wo ist die Grenze zwischen Schöpferdetermination (Bestimmung) und Zufall? Gibt es Fehler? Scheinbar sogar mit disziplinarischen Konsequenzen.
        @Russophilus (im Artikel Teil 1)
        „… ich gehe davon aus, dass die ewitschi diese Versuche aufgaben, weil sie unterm Strich weitgehend versagten und zudem vom Schöpfer als wohl illegal genug eingestuft wurden, um selbst einzugreifen und ihre Kreaturen auszurotten.“

        Teil C: Weltanschauung in der Blog-Diskussion Saker.de 2.0

        Das Profil des Blogs 2.0 umfaßte bisher mit dem (1.) Blog-Schwerpunkt hauptsächlich Russland und Deutschland und
        – europäische Poltik an der früheren Trennlinie des kalten Krieges,
        – USA-Geopolitik nach 1989, 2001, Nahost, EU-/NATO-Expansion, Ukraine-Krise,
        – Ende der Sowjetunion, die schlimmen 90er, Russland unter W. Putin,
        – RF- und VRCh-Geopolitik, Syrien, Nahost, Zentralasien, multipolare Welt, BRICS,
        – neue Migration nach Europa/Deutschland ab 2015, deutsche Innenpolitik,
        – Kurswechsel in USA unter D. Trump.
        Selbstverständlich sind dazu auch Rückgriffe auf geschichtliche Ereignisse und Linien des 20. und 19. Jahrhunderts oder der Anfangszeit des Kapitalismus sinnvoll oder der Vergleich geschichtlicher Muster (Beispiel Imperien) uä.
        Dieses Profil ist wegen Russophilussens erfreulich zeitnaher und anregender politischer Analysen wertvoll und weiterhin zweckmäßig.

        Nach früheren Andeutungen in Kommentaren schrieb Russophilus in diesem Jahr einige Artikel zu einem neuen Themenfeld (2. Blog-Schwerpunkt?). Dieses Feld beschäftigt ihn offenbar sehr, er hält es selbst für (mein Wort) „gewagt“, erwartet einige Kritik und veröffentlicht dazu vorsichtig und mit größerem zeitlichen Abstand.
        Es geht um wissenschaftliche Arbeitsweise und Forschungsergebnisse, wie
        – wissenschaftlicher Skeptizismus,
        – Betrug und Fälschung durch unwissenschaftliche Arbeitsweise,
        – Fälschungen über den Geschichtsverlauf mittels Geschichtsschreibung.
        Das Profil des Blogs ist damit um die Diskussion wissenschaftlich schwieriger und weltanschaulich umstrittener Fragen erweitert worden.

        „Blog-Diskussion“ in der Überschrift von Teil C wird unter zwei Bedeutungen betrachtet:
        – Erstens Wissenschaft bzw. Fachjournalismus auf dem Blog:
        Was sind die Usprünge von Leben, intelligentem Leben und menschlichem Handeln? Stellt die Wissenschaft die Wirklichkeit richtig dar?
        – Zweitens Zusammenleben auf dem Blog:
        Wann und wo ist Weltanschauung notwendig oder eher hinderlich?

        Zu Erstens: Wissenschaft bzw. Fachjournalismus auf dem Blog

        Wissenschaft erfordert den Einsatz fast der ganzen Person eines Forschers. Da geht es um die tiefsten (höchsten) und kleinsten (größten) Dinge des Gegenstandes der jeweiligen Wissenschaftsdisziplin.
        Zur Klärung dieser Fragen werden aber viele Wissenschaftsdisziplinen benötigt, die nicht nur im Kopf betrieben werden können. Auch Ergebnisse aus Laboren, Feldforschung, Bibliotheken, Zeitschriften, Kongressen usw. werden gebraucht. Sogar die Philosophie am anderen Ende der wissenschaftlichen Abstraktionsskala wird dann sehr differenziert, geschichtlich und eben hochabstrakt und ist nicht auf wenige Zeilen zu beschränken.
        Wollen jene hochqualifizierten Fachleute, welche diese Möglichkeiten haben (hatten), für einen künftig demgemäß weltanschaulich profilierten Blog schreiben?
        Bräuchte dann der Blog statt Einmannbetrieb eine kleine Redaktion?

        Dazu kämen die Ausdrucksformen der Wissenschaft, also jede Menge fachspezifische Begriffe, Tabellen, Diagramme mit nichtlinearer Skalierung und Kurven spezieller statistischer Auswertungsverfahren, mathematische Berechnungen, chemische Gleichungen usw., denen eventuell nicht alle jetzigen Blogleser durchgehend und mit entsprechend qualifizierter Kommentierung folgen würden (langweilig?). Durch Fachjournalismus und populärwissenschaftliche Darstellung würde die Verständlichkeit für das Publikum, sicher besser.
        Aber so oder so, woher die Autoren nehmen, die populär und trotzdem wissenschaftlich schreiben und Fragen beantworten?

        Hinsichtlich guter fachübergreifender, aber populärer Darstellung von wissenschaftlichen *Hypothesen* zum o.g. Themenkreis möchte ich verweisen auf: Thomas Gold „Biosphäre der heißen Tiefe“.
        Das Buch umfaßt die nichtfossile Herkunft von Erdgas, Erdöl, Steinkohle sowie den Übergang von (Kohlenstoff)Verbindungen zum Leben von Mikroorganismen und deren Rolle auf dem langen Weg zu biologischer Evolution. Einleitung und Inhaltsverzeichnis siehe:

        studien-von-zeitfragen.de/editionsteinherz/Die_Bucher/Einleitung/einleitung.html

        gbv.de/dms/bs/toc/343834367.pdf

        Der jetzige Blog ist *nicht* wissenschaftlich, selbst nicht auf dem naheliegenden Gebiet jüngerer europäischer Geschichte. Trotzdem werden – angestoßen vom Blogleiter – Probleme hoher Abstraktionsstufen und deren jahrtausendealte Wurzeln diskutuert, manchmal mehr mit Leidenschaft als mit Nüchternheit und Genauigkeit.
        Wo soll das hinführen, zusammenhangloses Stückwerk, vermischt mit Esoterik?

        Zu Zweitens: Zusammenleben auf dem Blog

        Russophilus übt starken Skeptizismus (Zweifel, Infragestellung) gegenüber auch grundlegenden, vorherrschenden Aussagen der gegenwärtigen Naturwissenschaften. Angezweifelt wurden z.B. die annähernde Kugelgestalt der Erde, die natürliche Entstehung von Aminosäuren aus anorganischen Stoffen (in Konsequenz die von Eiweißen und lebensfähigen Mikroorganismen). Jedoch wurden noch keine (oder diesbezügliche unzureichende) Untersuchungen oder gar Beweise vorgelegt, nur Hypothesen.
        Beispiel dafür:
        @Russophilus „MIR – Re-ligion, der dunkle Boss und wir … oder: Russophilus‘ Wort zum Tag des Herrn“ am 30. Juni 2018:
        „Er hat fast-Beweise für seine Geschöpfe ins Universum eingebaut. Wobei ich mit fast „99,99[noch hundert mal 9] %“ meine. Ich erwähnte schon gelegentlich Beispiele, die Wahrscheinlichkeit z.B., dass Aminosäuren einfach so per Evolution entstehen liegt noch *weit* unterhalb der, mit einer Gewehrkugel ein bestimmtes Atom am anderen Ende des Universums zu treffen.“

        Skeptizismus ist ein notwendiges Erkenntniswerkzeug der wissenschaftlchen Arbeit, um Irrtümer, Unzulänglichkeiten, Vereinseitigungen und Lücken in Forschungsergebnissen aufzuspüren, die unbeabsichtigt im Ablauf des Erkennens entstehen. Skeptizismus allein ist jedoch nicht hinreichend. Ein nachvollziehbarer Erkenntniszuwachs muß eintreten, d.h., ein der wissenschaftlichen Kritik ausgesetzter und eventuell sogar schon praktisch nutzbarer Erkenntniszuwachs.

        Auch wurde von Russophilus in allgemeiner Form die Möglichkeit von Betrug und Fälschung bei wissenschaftlicher Arbeit infolge wirtschaftlicher bzw. finanzieller Interessen, politischer Befangenheit sowie das Beharren auf veraltetem(n) Wissen/Hypothesen wegen Unfähigkeit zu Neuinterpretation angedeutet. Aus der Wissenschaftsgeschichte sind etliche derartig üble, aufgeklärte und bestätigte Fälle bekannt.
        Bei vermutbarem Vorhandensein solcher Fälle in der Gegenwart, besteht ebenfalls Aufklärungsbedarf, es sind deshalb genaue Benennungen und Belege erforderlich, es müssen nicht unbedingt die eigenen sein. Solche wurden nicht vorgelegt.
        Beispiel: @Russophilus am 2. APRIL 2018 UM 17:21 (Kommentar zum Artikel „DIES UND DAS – DER ANDERE BIG BANG UND DIE OPERATION „URANIUM ONE“ am 30. MÄRZ 2018 von Russophilus):
        „Ich brauche keine teuren Laser. Der Umstand, dass die „wissenschaftler“ wieder und wieder und wieder bei *massivsten* Betrügereien und Manipulationen, insb. wenn es um Material für die Allgemeinheit geht, erwischt wurden, belegt klar genug, dass deren Kugel-Erde nicht existiert.“

        Vermeintliche Fälschungen über den Geschichtsverlauf der menschlichen Gesellschaft, die mittels Geschichtsschreibung vorgenommen worden sein sollen, wurden von Russophilus beklagt. Dieses Thema ist besonders schwierig, weil Quellen für die Geschichtsschreibung
        – in unterschiedlichem Maße erhalten und evtl. schwierig zu datieren sind, (Faustregel: Je tiefer die zu beschreibende Zeit in der Vergangenheit, desto geringer die Anzahl und schlechter der Zustand schriftlicher Quellen und anderer Artefakte [Übrigbleibsel]),
        – aus der jüngeren Geschichte dem Verschluß durch staatliche oder private Stellen unterliegen können,
        – auch nach jeweils vorherrschenden, nichtobjektiven politschen Interessen und weltanschaulichen bzw. ideologischen Haltungen ausgewählt, bewertet, verworfen, verfälscht werden können, (Das *geschah* schon in alten Zeiten und geschieht in der Gegenwart ebenfalls.)
        Beispiel: @Russophilus „?? – DIE GROSSE SKIZZE“ am 9. OKTOBER 2018:
        „Was ist damals [in Sumerien] geschehen? *Wissen* kann das angesichts der sehr langen vergangenen Zeit und ganzer Serien von Geschichtsfälschungen niemand, aber eine sinnvolle Vermutung kann ich anbieten: …“

        Dass neue Themenfeld birgt also einige Erschwernisse, z.B.:
        – die fernere Vergangenheit, als die Menschheit noch gar nicht bestand bzw. gerade erst „angekommen“ war,
        – den Anfang der Menschengschichte, als diese noch kurz war und niemand (außer dem Schöpfer) wußte, was „schreiben“ ist,
        – Ereignisse, bei denen *rein geistige* Erscheinungen wie Idee, Geist, Denken, Bewußtsein, Schöpfer, Gott die *alleinige* oder tragende Rolle gespielt haben sollen,
        – *rein geistige* Erscheinungen, die keine Spuren hinterlassen, weil sie definitionsgemäß nichtmateriell sind und deshalb nicht materiell auf Materie einwirken können,
        – moderne Wissenschaft, die Geistiges/Bewußtsein nur vermittels ihrer „Anhaftung“ *an* oder Vergegenständlichung *in* materiellen Trägern untersuchen kann (Werkzeuge, Gebäude, Zeichnungen, Feuerstätten, Waffen, Bücher, Keramiken, Festplatten, Briefe, intelligent modulierte Signale in Strahlung, *lebende* Menschen mit „Dateneingabe, -verarbeitung und -ausgabe“ [Sinnesorgane, Nerven, Gehirn, Sprechen, Schreiben, „Tippen“] usw.),
        – die unzuverlässige Kunde mündlicher Überlieferung aus früher Menschheitsgeschichte und nachfolgenden Verschriftlichungen und deren Kopien wegen „unterwegs“ erfahrener verschiedenster Änderungen, s.o.

        Das sind keine günstigen Voraussetzungen für Russophilus, seine Schöpfungsvorstellungen bezüglich Universum, Welt und Menschen und die weiterhin aktive Rolle eines solchen Schöpfers (oder anderer rein geistiger Wesen) mit wissenschaftlichen Mitteln (wie direkte Beweise und Begutachtung) zu veröffentlichen. Bliebe im skeptischen Sinn noch der Weg des Nachweises von Falschheit/Unmöglichkeit heute (noch?) gültiger Aussagen, *ohne* einen Schöpfer bemühen zu müssen. Aber Russophilus hat sich festgelegt, daß die „herausgehoben“ an der Weltgeschichte beteiligten Hintergrundgestalten, soziopathischen Politiker und weitere nur irdische Angestellte von nichthumanoiden, rein geistigen Bossen waren, sind und bleiben, egal ob heute der Bösen oder morgen der Guten.
        Siehe @Russophilus „MIR – Re-ligion, der dunkle Boss und wir … oder: Russophilus‘ Wort zum Tag des Herrn“ am 30. Juni 2018: „Aus meiner Sicht halte ich noch am meisten von verschiedenen Berichten, die sich in Details unterscheiden und unterschiedlich gefärbt und ausgeschmückt sind, im Kern aber das selbe besagen, nämlich, dass es einige wenige „medien“ (mitunter „Hohepriesterin“ genannt) gibt, die Satan channeln und so als Verbindung zum „Clubvorstand“ dienen. Der wiederum besteht aus einigen wenigen (manchmal ist die Rede von 13) Leuten, die weitgehend „unsichtbar“ sind für die Öffentlichkeit. Unter denen wiederum stehen dann sichtbare Leute wie z.B. die windsors oder die rothschilds. Als Vorstandschefs vermute ich ein unheiliges Paar aus papst und jesuitenchef.“

        Russophilus bestimmt, was in seinem Blog abgeht und die nachstehende Aussage klingt gut.
        @Russophilus „DIES UND DAS – WISSENSCHAFT UND LÜGE“ am 1. APRIL 2018:
        „Vor allem aber ist dieses blog nicht einfach nur ein politisches und Russland-freundliches blog, sondern auch eines, in dem man weiss, dass Politik Gründe hat und Spieler, die die Fäden ziehen, eines also, das auch nach dem Warum fragt und auf diesem Weg wieder und wieder und wieder Lügen begegnet; da ist es doch nur natürlich, dem Phänomen der Lügen nachzugehen. Üblicherweise tun wir das im politischen Bereich, aber nun tun wir es eben zwischendurch auch mal im Bereich „wissenschaft“, der ja immerhin nicht im luftleeren Raum schwebt, sondern sehr weitgehend durch politiker und Regierungen finanziert und geprägt ist.“

        Nach der früheren angeblichen „Entideologisierung“ der Wissenschaften läuft heutzutage wiederum in bedeutendem Umfang, aber nicht in jeder Weltgegend und in jeder Disziplin gleichermaßen, deren Verelendung zur Rechtfertigung einer stark ideologischen Politik. „Wissenschaft“ steigt in das traditionelle Geschäft von Religion/Kirche ein. Das geschah bei vielen geschichtlichen Krisen und Umbrüchen.
        Wissenschaft und Bildungswesen werden mißbraucht, um
        – die rauhe Wirklichkeit schönzureden und so (falsche) Hoffnung zu vermitteln,
        – kritisches Denken auf Scheinprobleme abzulenken (Moden, Geschlechterkampf, Minderheitenrechte),
        – Angst und Schuld“bewußtsein“ samt Opferbereitschaft hervorzurufen („Selbstverbrennung“ der Menschheit und ihres Planeten),
        – Zwangsgeschäftsfelder zu erschließen (Energiewende, Geoengineering).
        Auch Wissenschaft kann Ware sein. Geliefert wird, was bestellt wird, genommen wird, was sich verwerten/vermarkten läßt.

        Die spätkapitalistische – hundert Jahre nach Lenin schon *nach*imperialistische? – Gesellschaft steckt in einer weiteren Krisenphase ihrer inneren Wirtschafts- und Herrschaftsverhältnisse. Sie kann die Internationalisierung, vor der die *gesamte* Menschheit „plötzlich und unerwartet“ steht, mit ihrem bisherigen „überdrehten“ systemtypischen Werkzeug nicht bewältigen.
        Altbekannte Krisenlösungsmittel werden technisch modernisiert und mengenmäßig heftig ausgeweitet (Farbrevolutionen, hybride Kriege, Sanktionen, ideologische Kriegführung). „Neoliberale Globalisierung“ und „Große Transformation“ haben ihr Negativ-Potential bereits angedeutet. Sie sind Zerstörung der Grundlagen menschlichen Lebens (Familie/Reproduktion, Lebensstandard/-qualität, Biosphäre, Lebensmittelproduktion, Bildung, Nationalstaat, Sprache), verbunden mit Zensur, Narkotisierung, Massenmigration, religionsverbrämtem Terrorkrieg für „Demokratie“, kapazitätenfressender Aufrüstung.

        Zusammenfassung, was die o.g. „Blog-Diskussion“ betrifft:
        Mit „Wissenschaft bzw. Fachjournalismus“ wäre der Blog überfordert und das „Zusammenleben“ ist hinsichtlich Breite und Tiefe weltanschaulicher Fragen wiederholt etwas ratlos und nicht immer logisch.

        Die Vernünftigen sind jene, welche praxisbezogen, weltanschauungsübergreifend zueinanderfinden und zusammenhalten können (Wissenschaftlichkeit, politische Bündnisfähigkeit).
        Nicht in jedem Artikel und jeder Diskussion muß weltanschaulich „DIE GROSSE SKIZZE“ der Weltgeschichte gezückt werden. Die hat von Mensch zu Mensch unterschiedliche Anfangspunkte, Farbtöne, Schraffuren, dürfte jedoch bezüglich gemeinsam gerade erlebter Geschichte (Gegenwart) auch viel „Ahnlichkeit“ aufweisen. Also würde Mäßigung auch pfleglicher Umgang mit dem Publikum des bisherigen Blog-Profils sein.

        In vielen Fällen vermuteten Irrtums oder vermuteter (Ver)Fälschung besteht gar nicht die Notwendigkeit, die *höchsten und letzten* Gründe zu bemühen. Denn der Gegenstand der Kritik ist von viel größerer Konkretheit (niederer Abstraktion) als die weltanschaulich gewaltigen Begriffe. Es genügt, das wissenschaftliche Werkzeug (Gegenstand, Veröffentlichungen, Untersuchungen, Versuche, Quellen, Testobjekte, Meßergebnisse, Nachvollziehbarkeit) zu prüfen und die Forschungslandschaft, die handelnden *Menschen* und deren Motive, das wirtschaftliche Umfeld, die politischen Wirkungen zu berücksichtigen. Dies wird Antwort geben auf Ob? und Warum? Was wäre sonst auch nachweisbar?

        Der unnötige Griff zu den ganz großen Prügeln kann auch verschleiern, daß passende, *gegenstandsbezogene* Kenntnisse, stichhaltige Belege, methodische Werkzeuge nicht hinreichend vorhanden sind, also keine tatsächlichen Kritikfähigkeiten bestehen, sondern nur weltanschauliche Streitlust und Rechthaberei. Ferner stehen die Beweise (oder der Beweis) auf dieser höchsten Ebene noch aus, s.o. Vorhanden sind zwei sich widersprechende Hypothesen (Vermutungen und Abschätzungen, die von festgelegten Ausgangspunkten her, logisch abgeleitet worden sind) und Teilergebnisse bei nachgeordneten Fragen.

        Meist läßt sich darauf vertrauen, daß in der Wissenschaft dem Gläubigen aus seinem Geistwesenglauben (Neigung zur bestimmenden Rolle der Idee) keine Wissensvorteile und dem Nichtgläubigen aus seinem Geistwesennichtglauben (Neigung zur bestimmenden Rolle der Materie) keine Wissensnachteile entstehen.
        Auf den Blog übertragen heißt das: Rücken die *konkrete* politische Analyse (1. Blog-Schwerpunkt) und die *abstrakte* Weltanschauung (2. Blog-Schwerpunkt) gefühlt sehr eng zusammen, ist wissenschaftlicher Skeptizismus sinnvoll. Warum? Die Wahrscheinlichkeit, daß weltanschauliche Haltung als methodisches Werkzeug die Wahrnehmung des politischen Analysegegenstands unnötig stark beeinträchtigt und die Analyse in Richtung eines weltanschaulichen Wunschergebnisses ausfällt, ist erhöht. Genauso ist auch möglich, Einzelergebnissen bzw. -ereignissen fälschlich über- oder untertrieben weltanschauliche Bedeutung zuzumessen.

        Weil die ausdrücklichen Beweise noch fehlen und der Saker.de2.0-Blog sie forschungsmäßig nicht erbringen kann, macht es auch keinen Sinn, sich deswegen in Stress oder gar Wut zu bringen und eine Entscheidung herbeireden zu wollen.
        Religiöse bzw. antireligiöse, materialistische bzw. idealistische Auffassungen sind schon aus entwickelten sklavistischen Gesellschaften vor rund 3000 Jahren fragmentarisch überliefert und aus späteren Jahrhunderten dicke Bücher. Die philosophische Grundfrage in ihren beiden Teilfragen wurde im Anschluß an die klassischen deutschen Philosophen durch K. Marx und F. Engels im 19. Jahrhundert begrifflich dargestellt (bezüglich kritischer Würdigung des Zeitgenossen L. Feuerbach).
        Den fehlenden Rest können eben nur die Wissenschaftsdisziplinen und die Wissenschaft insgesamt erbringen, sie arbeiten daran (Beispiel: Thermophorese) und irgendwann werden sie das trotz jetziger Flaute geschafft haben. Philosophische Gelassenheit ist angesagt, es kommen wahrscheinlich noch Generationen nach uns.

        Jedoch wird das menschliche Bewußtsein in seiner großartigen Abstraktions- und Ideenschöpfungskraft auch dann fähig bleiben, gelegentlich in selbstverliebter, mehrfach sich rückkoppelnder Eigenschau und so blind wie Verliebtheit nur sein kann,
        – übersteigerte Ideen sich einzubilden,
        – in Träumen dauerkreisend umherzuirren
        – oder in Phantasterei zu verrecken.
        Die Ursachen dafür sind vermutlich vielfältig, eine könnte sein, daß, in Zeiten körperlicher Ruhe, das Gehirn „spielerisch überspitzt“ denkt und so Problemlösungswege austestet oder Schreck- und Angsterlebnisse *nach*denkt. @HPB in „WEG ZU GOTT, HIMMEL UND HÖLLE“ am 28.10.2018 scheint einen solchen Bewußtseinszustand dargestellt zu haben.
        Die materielle Seite der Wirklichkeit wird den Verbreitungsgrad der Verwirrung begrenzen, wie immer.

        Wenn also im Blog ab und zu einmal politische Sauregurkenzeit ist, kann man sich mit Frage*stellung* oder nachgeordneten Fragen weiterhin beschäftigen, allein in diesem Beitrag stehen genug Fragezeichen herum.

        Eventuell gibt das Blogprogramm auch her, die Artikel zum neuen Themenfeld (2. Blog-Schwerpunkt) mit „Weltanschauung“ zu überschreiben, obwohl „Allgemeines“ gut paßt, dann müßten eben die anderen Dinge z.B. unter „Politik/Analyse“ stehen.

        Teil D: Gegenseitige Moralische Annihilation – eine Glosse

        Sondermeldung! An die Menschen in allen Staaten der Erde!

        Demnächst wird in Erdnähe ein heiliger Krieg zweier hoffnungslos verfeindeter Geistwesenheerscharen ausbrechen. Kriegsziel ist Erlangung der Vorherrschaft über die Menschheit und den Planeten Erde. Der Krieg wird nur wenige irdische Sekunden andauern.
        Alle Menschen sind aufgerufen, Ruhe und Disziplin zu wahren. Parteinahme und Kriegsbeteiligung sind verboten. Die Sicherheit der Menschheit ist durch Zusammenarbeit aller UNO-Mitgliedsstaaten mit der UNANU vollständig gewährleistet.
        Über das Ende des Krieges wird eine weitere Sondermeldung informieren. Mit Ende des Krieges wird auch die latente Kriegsgefahr auf der Erde dauerhaft beseitigt sein.

        Unabhängige Nichtgläubige – Aktion Neues Universum (UNANU)

        Nur Dienstgebrauch!
        UNANU – Hintergrundinformation für die Medienarbeit betr. Geistwesenkrieg um die Erde. H01 bis H14.

        H01. Der menschliche Glaube an welt- und menschenshöpfende, *gute*, bloß geistige, nichtplanetare, nichthumanoide Wesen ist schwerbedroht in einer Existenzkrise.

        H02. Die Hauptbedrohung sind welt- und menschenzerstörende, *böse*, ebenso bloß geistige, nichtplanetare, nichthumanoide Wesen.

        H03. Es besteht die Gefahr, daß beide verfeindete Geistwesenheere jeweils durch geistmanipuliertes, d.h. geistwesengläubiges, planetarstoffliches, militärisches Bodenpersonal unterstützt werden, das über hochtechnologische, klimafreundliche Waffensysteme verfügt.
        Die militärische Auseinandersetzung zwischen den menschlichen Hilfstruppen auf der Erde ist das entscheidende Risiko für die Erde, während der Endkampf der Geistwesen miteinander kaum bemerkt werden dürfte.

        H04. Die menschliche Glaubenskrise schwelt seit mindestens 2000 Jahren, eher länger, eventuell seit der Zwangsräumung der beiden primärgeschichtlichen Persönlichkeiten des Universums, Herrn A. und Frau E., aus einer späteren Kleingartenanlage.

        H05. Der in H-Info 04 erwähnten Kündigung ging ein diese verursachender, schwerer Sündenfall geheimzuhaltender Art der o.g. Personen voraus. Der bewirkte mittelfristig die Spaltung der Menschheit in die Gruppe der an gute Geistwesen, s. H-Info 01, und die Gruppe der an böse Geistwesen, s. H-Info 02, glaubenden Menschen.

        H06. Infolge eines erheblichen wissenschaftlichen und technologischen Fortschritts bei den Gute-Geistwesen-Gläubigen in den letzten Jahrhunderten und einer Stagnation bei den Böse-Geistwesen-Gläubigen (ausgenommen das Bevölkerungswachtum) setzte ein stürmischer globaler Glasmurmel-Sklaven-Freihandel zwischen beiden Gruppen auf der Erde ein.

        H07. Die gegenläufige Wirtschaftsentwicklung und die tradierte ideologisch aufgeladene Gut-Böse-Orientierung beider Gruppen auf der Erde verschärfte leider die politische Beziehung zwischen den nichtplanetaren, nichthumanoiden Gute- und den Böse-Geistwesen derart, daß die Chefs beider außerirdischer Geistwesengruppen jetzt eine hybridkriegähnliche Entscheidung in Erdnähe suchen.

        H08. Die UNANU arbeitet bereits hart daran, daß im Kriegsfall die Gute-Geistwesen und die Böse-Geistwesen sicher in die Gegenseitige Moralische Annihilation (GMA), s. H-Info 09, getreiben und damit die Gegenseitige Schock-Kapitulation (GSK), s. H-Info 11, auf der Erde hervorgerufen wird. Die UNANU ist sich der Verantwortung bewußt, dadurch Menschenopfer, Kriegs- und Umweltschäden zu vermeiden. Sie wird den primären irdischen Beitrag zur Selbstschöpfung des Lebens- und der Humanoiden, s. H-Info 04, zur Sinn- und Identitätsstiftung des Universums gänzlich bewahren.

        H09. Entgegen angenommener Un“sterblichkeit“ der Geistwesen können diese sich selbst zerstören, wenn antagonistische, gute (positive) und böse (negative), Geistwesen, die kritische Entfernung von ca. (10^-7) AE voneinander unterschreiten. Dann zerfallen diese Geistwesengruppen im Maße jeweils gleicher Anzahl positiver bzw. negativer Geistwertladungen der Seiten. (Die einzelnen Geistwesen repräsentieren Geistwertladungszahlen entsprechend ihrer Stellung in der Hierarchie). Der Zerfall der Geistwesen erzeugt geringe Mengen so gut wie masseloser, überlichtschneller Neutrinos, die als Allerweltsstrahlung absolut unschädlich sind. Dieser Vorgang heißt Gegenseitige Moralische Annihilation (GMA).

        H10. In Erdnähe ist bisher keine GMA-Kriegführung bekannt geworden. Höchstens Verschwörungstheoretiker halten mehrere unbedeutende, bis heute rätselhafte, historische Ereignisse nur mit der Annahme von GMA-Spontanauslösungen für rational erklärbar. Eine sektiererische Prähistorikerschule behauptet allerdings die nukleare Selbstvernichtung einer hochtechnologischen, irdischen Humanoidenzivilisation, die vor dem Homo sapiens bestanden haben soll. Ursache der Vernichtung sei eine taktisch fehlerhafte GMA-Kriegführung, s. H-Info 11, gewesen, bei der die GSK mißlungen ist. Die UNANU kann den Wahrheitsgehalt dieser Auffassungen nicht bewerten.

        H11. Die GMA-Strategie wurde von der UNANU in vielen Sektoren des Universums erfolgreich angewendet. Die Strategie läuft in vier Phasen ab:
        – GMA im engeren Sinne, s. H-Info 09,
        – Gegenseitige Schock-Kapitulation (GSK) des geistwesengläubigen, planetarstofflichen, militärischen Bodenpersonals durch plötzlichen Wegfall der unersetzlichen, kriegführenden, nichtplanetaren, nichthumanoiden und einzig sinngebenden Geistwesenheerscharführer,
        – Vollständige militärische Abrüstung der Planetengesellschaft,
        – Allgemeiner Aufschwung der Planetengesellschaft durch Förderung des eigenen Denkens und Schöpfertums ohne geistwesenglaubensbedingte Fremdbestimmung und religiös indoktrinierte politsche Konflikte,
        – *Ausschließlich* für die Erde ergibt sich eine zusätzliche fünfte Phase:
        Die ehemalige Kleingartenanlage, s. H-Info 04, wird als Gedenk- und Museumspark, s. H-Info 05, mit Messegelände umgestaltet, in die Kulturerbe-Datenbank des Universums aufgenommen und für den planetarischen und interplanetaren Besucherverkehr geöffnet.

        H12. Unglücklicherweise hat die GMA-Strategie eine innere naturgesetzlich-stochastische Schwäche, denn die Annihilation blieb in vielen Geistwesenkriegen unvollständig, weil die Geistwertladungszahlen, s. H-Info 09, der beiden antagonistischen Geistwesenheerscharen zueinander selten eineindeutige Mengen sind. Das bedeutet, die Gruppe mit der geringeren Geistwertladungszahl annihiliert vollständig, während von der anderen Gruppe Teile über“leben“, ggf. geistgemindert durch reduzierte Geistwertladungsanzahl einzelner Geistwesen (sog. gefallene, d.h., nicht vollständig zerfallene Geistwesen).

        H13. Die Konsequenzen der von der UNANU betriebenen GMA-Strategie für das Universum:
        – Die Anwendung der GMA reduziert die Menge der Geistwesen über die Zeit erheblich im Verlaufe einer stochastisch modulierten, hyperbolischen Kurve mit etwa asymptotischer Näherung an die Nulllinie. Das ergibt sich aus dem Streben jeder Geistwesenseite nach jeweils größerer Geistwertladungszahl (Kräfteüberlegenheit) bei ihren Kriegen.
        – Das geistige Niveau der Geistwesen sinkt über die Zeit wegen der tendentiell steigenden Rate an gefallenen Geistwesen.
        – Die Wahrscheinlichkeiten, daß nur *ein* vereinsamtes Geistwesen mit kleiner Geistwertzahl über“lebt“ oder es zu einer letzten vollständigen Annihilation kommen wird, sind gleich hoch.

        H14. Der humanoidäre Friedensplan der UNANU für das Neue Universum:
        – Die UNANU nimmt die Interessen des belebten Universums wahr und betrachtet sich weder als kriegsbeteiligte Seite der inneren Kämpfe der unbelebten Geistwesen noch planetarischer Geistwesengläubiger.
        – Die UNANU wird nach dem zu erwartenden Krieg, s. H-Info 08, angesichts möglicher völliger Selbstauslöschung von Geistwesen, s. H-Info 13, aus humanoidären und kulturgeschichtlichen Gründen alle dann noch bestehenden Geistwesen aufrufen, die inneren Kämpfe zu beenden und sich in gebührendem Sicherheitsabstand aus den belebten Bereichen des Universums zurückzuziehen.
        – Die UNANU wird die Geistwesen als phantastische Abbilder der Humanoiden und der humanoiden Gesellschaftsstrukturen anerkennen und ihnen Selbstverwaltung in einem noch zu verhandelnden nicht belebten Teil des Universums gewähren.
        – Die UNANU wird sich für geneinsame, friedensstabilisierende Forschung über Gesetzmäßigkeiten in Gesellschaft bzw. Geschichte der planetarstofflichen Humanoiden und der außerplanetaren reinen Geistwesen einsetzen.
        – Die UNANU wird die ewige Schirmherrschaft für neue Olympiaden gemäß irdischen Jahren im Fernschachspiel zwischen planetarstofflichen Humanoiden, außerplanetaren reinen Geistwesen und planetarischen Rechenmaschinen übernehmen.

        Holter

        1. Ich könnte ja sarkastisch sagen, dass Sie diesen blog ja nicht lesen müssen, wenn er doch ganz offensichtlich Ihren (augenscheinlich stark an „seriöser“ Wissenschaft orientertem) Maßstab nicht genügt.

          Stattdessen verweise ich auf einen von Ihnen wohl übersehenen Umstand, den nämlich, dass bei einem halbwegs brauchbaren Studium stets mehr als der Fachbereich hängen bleibt; insbesondere werden dabei Kenntnisse zu logischem, kritischem, usw. Denken erworben.

          Im übrigen erhob ich nie den Anspruch, ein Wissenschafts-blog zu betreiben. Warum Sie dennoch solche Maßstäbe anlegen,, ist mir ein Rätsel.

          Vor allem: Ich habe schon viele Versuche, mich herabzuwürdigen oder zum Schweigen zu bringen erlebt – und wie Sie sehen gesund und wohlgemut (und erheblich besser als das jeweilige Gegenüber) überstanden.
          Dieses blog, dieses Dorf, ist wie es ist und es bleibt auch wie es ist. Jedenfalls sehe ich weit und breit niemanden, der das zu ändern vermöchte. Wer’s lieber „wissenschaftlicher“ hätte, dem empfehle ich den Trottel lesch.

          1. Betr. Russophilus am 29. Oktober 2018 um 23:19

            Danke Russophilus für die Freischaltung des langen Textes vom 29. Oktober 2018 um 22:32 als Kommentar, obwohl er Ihnen vernehmlich mißfällt und er sich, da grundlagenbezogen, nur am Rande auf HPBs Artikel direkt bezieht.

            Sie „herabzuwürdigen oder zum Schweigen zu bringen“ habe ich keinerlei Verlangen, vielmehr das Gegenteil: Ihre Stimme in Leitartikeln, Moderation, Kommentierung und der Blog insgesamt sind wertvoll.

            Daß weltanschauliche Diskussion, wenn sie denn im Gange ist und in die Tiefe geht, Empfindlichkeiten treffen kann und Fragen der Handhabung stellt, liegt in der Natur der Sache – und das ist auch ein Gegenstand meines o.g. langen Kommentars.

            Holter

            1. Ich schalte immer alles, was halbwegs innerhalb der Regeln bleibt frei.

              Viele übersehen das (gerade heutzutage), aber Meinungsvielfalt, jedenfalls wenn ernst gemeint, heisst nun mal, auch Meinungen zuzulassen, die einem nicht in den Kram passen. Mehr noch, wirklich umgesetzt heisst sie sogar, diese Meinungen zu bedenken.
              Es gibt also nichts zu danken.

        2. @ Di Polter

          Ich sehe Ihre ersten drei Schwerpunkte als durchaus konstruktive, wohlmeinende Kritik, die viele bedenkenswerte Gesichtspunkte (und auch wissenschaftliche Beschränkungen dabei) berührt. Da steckt viel Arbeit drin, die ein „Danke“ verdient.
          Den letzten Teil dagegen sehe ich als Satire, worin Sie sich selbst den Spiegel vorhalten. Eher eine Entwertung der voran gegangenen Konstruktivität. Entschuldigung, wenn ich meine Eindruck so klar äußere.

          Ich bin ja als „DDR-Gewächs“ mit dem dialektischen und historischen Materialismus und dem sozialistischen Klassenstandpunkt aufgewachsen (Beides heute noch sehr brauchbare Werkzeuge, um sich in der Welt zurecht zu finden).
          In der Schule bekamen wir den Satz eingeübt: „Die Praxis ist Quelle, Triebkraft und Kriterium der Wahrheit jeder Theorie.“ (Folglich auch der Wissenschaft).
          Als ich mich vor 24 Jahren zum ersten Mal in Literatur einlas, die dem menschlichen Geist den primären Rang einräumte, hatte ich ständig das obige Praxis-Kriterium im Hinterkopf. Die Resultate praktischer Anwendungen waren einfach überzeugend, noch dazu wenn man es selbst erleben konnte.
          Friedrich Engels hätte mir vielleicht anerkennend auf die Schulter geklopft und gesagt: „Gut gemacht. Aber pass auf, dass Du Dich nicht verläufst. Zu unseren Zeiten damals gab es leider solche Verfahren noch nicht, weil die Kirchen alle Zugänge zu höheren Bewusstseins-Ebenen verbarrikadiert hatten. Da blieb uns nur schärfste Kritik an den Kirchen.“

          Es ist folglich völlig klar und vielfach erlebt, dass Meditation – wie von Felix Klinkenberg ausgeführt – funktioniert. Auch andere geistige Praktiken liefern klar umrissene Ergebnisse. Daraus könnte im gesellschaftlichen Maßstab ein sauber abgegrenztes Instrumentarium für Erkenntnis-und Fähigkeitsgewinn der Menschen entwickelt und etabliert werden.
          Ja, man kann solche Methoden (wie „Rückführung“ usw.) sogar anstelle der Suche nach materiellen Artefakten, Fossilien oder alten Chroniken als geistiges Forschungsinstrument nutzen, um den Entwicklungsprozess des Universums, unseres Planeten, unserer Spezies usw. zu erforschen.

          Das funktioniert aber nur insoweit, wie man sich dessen bewusst ist, dass bei Rückführungen und Erlebnis-Datierungen lediglich „Seelen-Fetzen“ der Probanden verfügbar sind, also kein fortlaufender „Film“. Man braucht daher viele Probanden, um aus dem Ereignis-/Erlebnis-Mosaik geistiger Momentaufnahmen auf die maßgebenden Entwicklungsprozesse der Menschheit zurück zu schließen.
          Das wäre beispielsweise der mühevolle „Parallel-Weg“ zum historischen Materialismus hier unten auf Erden, den ein Friedrich Engels gewiss nicht verdammen würde.

          1. Betr. HPB am 30. OKTOBER 2018, 13:38

            Freut mich, daß Sie sich durchgewühlt haben.
            Der Teil D sticht beabsichtigt von den anderen ab, ist als Glosse (Satire ist auch nicht falsch) überschrieben, sollte etwas auflockern und ist nicht bierernst zu nehmen.

            Was @Felix Klinkenberg am 28. OKTOBER 2018, 18:40 und Sie über Meditation schrieben, finde ich interessant. Einerseits wegen des moralischen Anliegens „mit anderen ins Reine zu kommen“ und andererseits wegen der Leistungsfähigkeit von Bewußtsein des *lebenden* Menschen.
            (Meditation von Verstorbenen, d.h. nach dann nicht sofort, aber schnell aussetzender physischer Hirnfunktion, oder von einer vom materiellen, fein- oder grobstofflichen, Körper abgelösten Seele halte ich für nicht erwiesen und persönlich auch unwahrscheinlich. Da haben wir eben unterschiedliche Auffassungen.)

            Aber zurück zu den Lebenden. Meditation kann mit Übung sicher einiges vollbringen, durch gezielt herbeigeführte Versenkung/Konzentration in die eigenen Gedanken bei willkürlicher Wahrnehmungsdämpfung der Umwelteinfüsse. Manche meinen, dann auch die Gedankenwelt verlassen zu können und im Nichts (oder ähnlich, so weit war ich noch nicht, war nicht meine Absicht) zu sein. Ich kann mir aber vorstellen, daß eine Reduktion bis auf das Unterbewußtsein und vegetative Grundfunktionen à la Winterschlaf erreichbar ist und einige auch äußere Anstöße brauchen, damit sie nicht schein- oder mausetot werden.

            In solchem Zustand von Konzentration / Zerstreuung / Isolation / Traum ist das Gehirn (Rückenmark und sonstig dergleichen) weiter aktiv, womöglich schwerpunktmäßg in anderen Speicherbereichen und -tiefen, wo der Zugriff seltener und nicht so schnell ist, wie im aufmerksamen Wachzustand mit gewohnheitsmäßig, ständig benutztem Wissen und eingeschliffenen Abläufen. (Das ist aber eine Spekulation meinerseits, spezialisierte Neuro- und Psychologen werden das schon besser wissen.)

            Alles was an gespeicherter Information zugriffsfähig ist, kann (von Alltagsaufgaben losgelöst) benutzt, verglichen, in Beziehung gesetzt und nahezu beliebig verknüpft werden. Dies wären z.B. Wissen, Erinnerungen, Gefühle uam. Eventuell wird auch aufgeräumt, systematisiert, umgespeichert und gelöscht (Hirnzellen sterben ab und neue bilden sich). Neben solchen informationellen Regenerations- und Konsolidierungsabläufen entstünden so auch Gedanken mit neuen wirklichkeitsnahen oder unbrauchbaren Inhalten (Ideen). Ist ein bekannter Effekt beim täglichen Übergang aus dem Schlaf- in den Wachzustand, wenn man nicht schon wieder vergessen hat.
            Daraus ein Erkenntnisverfahren für breite Anwendung zu schaffen, ist mMn. überhaupt ncht auszuschließen. In spontaner Form ist dies natürlich schon gegeben. Warten wir die Forschung und praktische Erprobung ab, um gesichertes Wissen, d.h. überwiegend Wahrheit, darüber zu erwerben.

            M.E. ist der Inhalt im individuellen *Bewußtsein*
            – erstens: jeweils per Anhaftung an Materiellem von *außerhalb* hineingetragen bzw. aufgesammelt worden oder
            – zweitens: *innerhalb* des individuellen Bewußtseins aus aufgenommenem ersteren Inhalten selbstschöpferisch erzeugt worden.
            Damit würde der Bewußtseinsinhalt für die Geschichtsforschung allerdings nicht wesentlich über in eigener Lebensspanne, Selbsterlebtes oder Erfahrenes (vererbt erhaltenes) hinausgehen.

            Das ganze praktisch: Das Individuum nimmt materielle Erscheinungen mit den bekannten materiellen menschlichen Sinnesorganen wahr, leitet diese als Empfindungen über materielle Nervenbahnen zum materiellen Speicherort (Gehirn uä.) fort und legt sie dort „feinstofflich“ materiell ab oder beeinflußt direkt materielle ableitende Nervenbahnen.
            Noch wieviele „Schritte“ weiter muß die Schwelle zum Bewußtsein liegen, das materielle „Speicherplätze lesen/schreiben“ und die ideellen Gefühle sowie Gedanken bilden kann?

            Ideen/Geistiges gelangt also nur über den materiellen, sinnlichen Weg *hinein* ins Bewußtsein, sofern es nicht anteilig dort selbst entsteht.
            Der Weg der Ideen/Geistigem aus dem Individuum *heraus* in seine materielle Umwelt, um jene zu verändern, und zu anderen Menschen, um diese zu inspirieren, führt wiederum über die materielle Bahn.
            Und hier fangen die massenhaften wissenschaftlichen Probleme erst an.

            *Jeder* Mensch, und das ist wohl wenig umstritten, besteht in der Einheit von Materiellem und Ideellem, Materie und Bewußtsein, jeder einzelne hat die „harten“ Knochen und die „weichen“ Gedanken. Wie viele Menschen gibt es?

            Wie oft nimmt jeder Mensch täglich Gedanken anderer Menschen auf bzw. teilt anderen die seinigen Gedanken mit?
            Wie oft greift jeder Mensch täglich in die Materie ein (hebt Tasse oder Löffel an den Mund, geht Treppen hinab oder hinauf? Wie oft liest und schreibt er, hebt den Hammer, dreht den Schraubenzieher, sieht auf die Uhr usw. usf.)? Das alles sind bewußte, willentlich gesteuerte materielle Handlungen!
            Bei jedem Menschen also wieviele Übergänge von Bewußsein zur Materie und rückwärts pro Tag?

            Diese Übergänge sind bisher wissenschaftlich nicht durchgängig geklärt oder noch im Ansatz. Wie funktioniert das praktisch tagein, tagaus, überall, schnell und weitestgehend störungsfrei? (Von Politikkomplexität war noch gar keine Rede.)

            Holter

            1. @ Di Polter

              Ihr Beitrag bringt mich darauf, dass man verschiedene „Wahrnehmungs- und Informationsklassen“ unterscheiden sollte. Und zwar nach dem Gehalt an Emotionen bzw. darin eingeschlossener Lebenskraft (-energie).
              Zum einen gibt es das klare Denken, das weitgehend emotionsfrei abläuft.
              Dann auch Situationen, wo man in Hochstimmung geradezu phänomenale Resultate erreicht.
              Situationen, die von Wut, Hass, versteckter Feindschaft oder Apathie begleitet sind, und enorme Anstrengungen des Denkens erfordern und doch nichts Gescheites hervor bringen.
              Verwirrung, Fassungslosigkeit, Erschütterung, wo das Denken geradezu blockiert ist.
              Und zu guter Letzt Bewusstlosigkeit, wo das geistige Wesen vollends vom Gehirn und allen Wahrnehmungen „abgeschnitten“ ist.

              Obwohl der Ohnmachts-Fall frei von Emotionen scheint, stimmt das natürlich nicht. Die „Schrecksekunde“ vorher, die Erwartung, dass jetzt alles vorbei sein könnte, die -Gewissheit, versagt zu haben bei der bewussten Führung des Körpers, das alles ballt sich zu sehr energiereichen emotions-geladenen Bildern, die irgendwo in den Körper hinein gestopft werden oder ihn als fein- stoffliches Gewebe behängen bzw. umgeben.

              Jedes Verbesserungsverfahren sollte genau bei diesen schwer mit negativen Emotionen beladenen Situationen, Wahrnehmungen und Vorstellungen ansetzen, um Energien frei zu geben und das Leben lichter zu machen.

              Als Beispiel fiel mir da Ryke Geerd Hamer ein, der Erforscher der Neuen Germanischen Medizin. Man stelle sich sein seelisches Leid wegen der Schussverletzung seines Sohnes in Italien vor. Schlaflose Nächte des Sinnens. Dann plötzlich Hodenkrebs, und nachts das Gefühl, vom Geist des sterbenden Sohnes berührt und zu Erkenntnissen inspiriert zu werden.
              Der Geist des Ryke G. Hamer musste sich unter enormer Anspannung weit recken, um durch das Leid zu Erkenntnis und Wissen zu gelangen. Aber er schaffte es und leistete Großartiges.

          2. @HPB
            „Ich bin ja als „DDR-Gewächs“ mit dem dialektischen und historischen Materialismus und dem sozialistischen Klassenstandpunkt aufgewachsen (Beides heute noch sehr brauchbare Werkzeuge, um sich in der Welt zurecht zu finden).
            In der Schule bekamen wir den Satz eingeübt: „Die Praxis ist Quelle, Triebkraft und Kriterium der Wahrheit jeder Theorie.“ (Folglich auch der Wissenschaft).“
            So so….. Dialektischer und historischer Materialismus….und das als Bauingenieur mit durchgeistigten philosophischen Verknüpfungen….haben Sie bei ihrer Berufsbezeichnung einiges vergessen hinzuzufügen?
            Gerade Bauingenieure waren waren ja wohl nicht so für ML zu interessieren, auch wenn sie in Moskau uU studiert haben….
            Nur mal so….
            Komme ja mit ihrer Beschreibung der Lebensumstände und unseren sozialistischen Bildungsseiten ganz gut zu recht, gut das wir sie hatten….aber mit dem Materialismus hat das wohl recht wenig zu tun…nun ja…wen’s interessiert….dafür war ich wohl mit dem praktischen Erleben während meiner Dienst- und ersten Lebenszeit, die zweite begann 1990, zu sehr beschäftigt…jetzt ist mir die durchgeistigte Beschäftigung mit dieser neuen Zeit die für uns Deutsche vielleicht die Letzte als Nation darstellt, abhanden gekommen….
            aber Hut ab in welchen geistigen Sphären sie sich tummeln….weiterhin gutes Erleben….

            1. @ R.B.

              So richtig verstehe ich nicht, was Sie ausdrücken wollen. Stellen Sie doch klare Fragen!

              Jenseits aller Vermutungen habe ich Bergbaumaschinist für Tagebaugeräte als Beruf gelernt. Danach war ich an der Offiziersschule der Landstreitkräfte in Löbau, wurde am 1. März 1969 als bester Offiziersschüler meiner Fachrichtung ausgezeichnet. Ende Juli schied ich wegen Wehrdienstuntauglichkeit dort aus, wobei die leitenden Offiziere fast weinten.
              Dann ab September Studium an der Hochschule für Bauwesen in Leipzig usw. Also nix mit Moskau.

              Geschichte hat mich immer sehr interessiert. Also las ich auch den „18. Brumaire des Louis Bonaparte“ und „Die Klassenkämpfe in Frankreich“ von Karl Marx, alle Kolumnen von Friedrich Engels in der Londoner Times zum deutsch-französischen Krieg von 1870/71, die Empfehlungen F. Engels zum amerikanischen Bürgerkrieg usw. Später noch viel mehr.
              Ich weiß natürlich noch, was philosophischer Materialismus bedeutet. Auch Idealismus.
              Ansonsten war ich ein guter Student und später ein durchaus geschätzter Mitarbeiter ohne übermäßigen Karriere-Antrieb.

              Wahrscheinlich passe ich einfach nicht in das normale „Schema“. Also fragen Sie lieber.

              1. @HPB
                Nichts für ungut…Die Fragen habt ihr doch beantwortet…einschließlich Eure geschichtliche Interessen….solch Allgemeinwissen verbunden mit Wissenschaftlichkeit kann nur aus einer umfassenden Bildungsmöglichkeit der DDR stammen…werden viele nicht akzeptieren…Aber desto trotz ist es nun einmal so…Wollte Ihnen nicht zu nahe treten….Aber von einem normalen Bauingenieur sind Sie wohl doch ein „kleines Stückchen entfernt“ ….Danke für Ihre Offenheit…Sie haben meine volle Zustimmung….

        3. also zu H4 könnt ich dir recht geben, aber ansonsten frag ich mich ob es nicht schon schmerzt, sich das hirn mit so nem gedöns zu zermartern. selbst wenn es so wäre wie du darstellst, könntest du was ändern, anulieren,oder hindert dich diese „erkenntnisse „nicht daran das leben als solches zu würdigen und zu genießen? zumal dir niemand bestätigen würde, ja es ist so, nein es ist nicht so.

          ich verweise auf dein sogenanntes h4, der rauswurf des herrn A und von frau B aus der kleingartenanlage , dem ging ja ein ereignis voraus: das naschen der früchte die schlau machen.dafür gabs auf die pfoten, aber etwas bleibendes hatte dieses ereignis: die intuitive erkenntnis von gut und böse, richtig und falsch.
          also hau den kopf nicht mit solch gedöns zu, sondern horch mal tief in dich rein, so ganz intuitiv und emotional, und ich glaub da werden mehr antworten zutage treten, als dir mancher in einem gespräch geben kann.

          1. Betr. potzblitz am 30. OKTOBER 2018 UM 18:29

            Es sollte nach den drei wichtigeren Teilen etwas locker satirisch sein.
            Mancher kann eben schlecht Satire darbieten und wird albern, der andere versteht vielleicht keine: „Künstler“pech und Schwamm drüber.

            Holter

  9. Sehr geehrter HPB, vielen Dank für diesen interessanten Text. Daß es da eine Falle über den Tod hinaus gibt, wurde in diesem Artikel im Nexus Magazin vor Jahren einmal gut erklärt:

    https://www.nexus-magazin.de/artikel/lesen/die-wingmakers-vision-evolution-durch-das-souveraene-integral

    Mir selbst ist einmal folgendes passiert. Vor Jahren nachts im Bett wußte ich plötzlich, daß ich schlafe und träume und war gleichzeitig klar wach und bewußt. Ich war drüben auf der anderen Seite. Kein Tunnel, wie üblich, dennoch irgendwie ähnlich. Dicht neben mir eher plakativ eine Art dunkler Wald, in der Mitte eine Art Lichtung aber eher in Richtung offenem Himmel. Wunderschön blau und es sah so aus, als ob es unten Wasser geben würde.
    Ich erlebte einen Impuls, es zog mich förmlich dorthin. (Ähnlich wie der Sirenengesang) Doch in mir schüttelte etwas den Kopf und in dem Moment wußte ich, es ist eine Falle und blieb an Ort und Stelle. Dann erwachte ich und hatte einen Herzinfarkt. Offensichtlich stand ich damals kurz davor, so meine Interpretation.
    Nach dem Interview im Nexus-Magazin scheint an der Falle etwas dran zu sein. Und natürlich sollte man sich lange vor dem Sterben gut vorbereiten. Von innen natürlich, denn da gibt es einiges zu klären. Alle unbewußten Ängste, Sorgen und Vorstellungen, von denen wir kaum eine Ahnung haben, weil wir uns nicht damit beschäftigen. Habe ich mal gemacht mit einer kleinen Gruppe Mutiger, die wir uns mit unserem eigenen Sterben auseinandergesetzt haben, was sehr befreiend war.
    Denn der Tod ist ein Tor zur Realität, wie die Geburt und die Sexualität, die uns zur Verfügung stehen würden, doch verpassen wir in der Regel alle drei und werden auch ganz gezielt davon abgelenkt durch Falschaussagen und mit Bildern, die das Gegenteil suggerieren.

  10. @Felix Klinkenberg: danke, das werde ich mir morgen oder übermorgen anschauen wenn ich wieder WLAN zur Verfügung habe. Harrison habe ich immer sehr gemocht, ich sah ihm früher sogar ähnlich.
    Intersssant ist übrigens, daß ich jetzt zum zweiten Mal in dem Moment aus der Webseite fliege als ich Ihnen antworten will,

  11. @Russophilus
    Wurde Merkel von der Kabale ausgetauscht?
    Vor kurzem hatte sie noch angekündigt, für den CDU-Vorsitz erneut zu kandidieren.
    Heute erzählt Sie uns, schon im letzten Sommer ihren Rückzug geplant zu haben.

    1. Jein. Aber das Verhältnis Aufwand/Nutzen scheint „der Kabbale“ nicht mehr attraktiv genug zu sein. Ausserdem: Ein Werkzeug, das 18 Jahre lang wunderbar funktioniert und weitestgehend die (gar nicht so einfache) Aufgabe erfüllt hat, das kann man doch so langsam wegwerfen …

      krampf-knarzenbauer-diener dingsbums (oder wie immer die heisst) und gewiss auch andere stehen doch bereits hechelnd bereit, um als neues Werkzeug auch den Rest zu erledigen. Und besser noch (aus der Sicht der „Kabbale“): 75% der deutschen freuen sich dann und glauben treuherzig, wenn die tagesschau und heute Sprechpuppen Änderungen mit dem neuen Werkzeug ankündigen (und amchen weniger Probleme. Wenn sie das nächste mal aufwachen, dann wird es zu spät sein).

    2. @ wolfwal

      Merkel ist genauso Sende- und Empfangsterminal wie jeder von uns. Auch wenn wir mitunter meinen, dass bei ihr alle Schotten dicht seien, stimmt das natürlich nicht.
      Der Signale, dass ihr Stern untergehen wird, gab es viele. Wie z. B. die Abwahl von Kauder als CDU-Fraktionschef.
      Wenn Massen von CDU-Mitgliedern (auch Funktionäre) weglaufen, die Partei-Beiträge schwinden, da brennt natürlich die Hütte und die Alarm-Rufe werden immer lauter. Dann noch die letzten Wahlergebnisse! Da braucht es keine „Kabale“ als „Entscheider“. Schon der innerparteiliche Sumpf – aus Streben nach Pfründen, Machtgerangel und Korruption – reicht aus, dass Merkel darin untergeht.

      Wahrscheinlich hat da auch unser Blog auf vielfältige Weise mit beigetragen. Sonderbarerweise wurde Merkels Rückzugsabsicht als CDU-Vorsitzende gestern bekannt,nachdem Russophilus den Artikel mit meiner „Anke-Senner-Fiktion“ einen Tag vorher veröffentlichte. Und das Konzept entwarf ich zu jenem Zeitpunkt, als Merkel sich angeblich mit ersten Rücktritts-Überlegungen befasste. Zufall! Oder doch bewusste Einwirkung?

  12. HPB.
    Ich habe da eine Frage für Sie.
    Wie gross ist die diese Distanz zwischen jenem der in Gott glaubt und dem, der fühlt das er in Gott ist?
    Ich formuliere diese Frage, weil ich in meiner Kindheit, und auch später, dem Tod in wiederholter Form in die Augen schauen musste.
    Diese Augen die ich anschaute waren nicht des Schreckens, sondern stelllten ein Tor in eine ander Form von Leben vor, die so attraktiv erschiehn, das ich mich versucht fühlte dieses Tor zu durschreiten.
    Habe es nicht getan, weiss nicht wesshalbe, vielleicht nur desshalb, weil es nicht meine Zeit war

    1. @ Stefan Widmer

      Ich denke, dass Sie die Antwort auf Ihre Frage schon wissen. Noch dazu umfassender und präzier, als ich darauf antworten könnte.
      Dennoch: Vom ursächlichen Standpunkt als geistiges Wesen her ist das sich In -Gott-Fühlen eine höhere Bewusstseins-Qualität als der reine Gott-Glaube.
      Bei dem Zweiten stehen Ihnen alle Erkenntnis-Pfade als aktives Wesen potentiell offen. Sie können mit allem in Verbindung treten.
      Im Ersten beschränkt sich das Erkenntnisvermögen tendenziell freiwillig, was z. B. von den etablierten Kirchen als „Stellvertreter Gottes auf Erden“ und der Kanalisierung von Wissen reichlich ausgenutzt werden kann.

        1. HPB
          Was ist denn der Unterschied zwischen Fühlen und Sein?
          Braucht der Mensch den Verstand (Nicht Wissen) um das Fühlen des Seins zu beurteilen?
          Führt uns das nicht darauf zurück, dass wir uns, in unserem Unterbewusstsein. Gott gauben, aber aus diesem Grund uns nicht in Gott fühlen können?

          1. @ Stefan Widmer

            Ich will mich da auf nur Impulse für Ihre Eigen-Erkenntnis beschränken.

            Sofern der Gott-Glauben aus dem Sich-In-Gott-Fühlen erwächst, wäre das eine durchaus annehmbare Widerspiegelung des „Fühlens“ durch den Verstand in Form einer spezifischen Erkenntnis, die man nicht hoch genug einschätzen kann. Also gewissermaßen volle Übereinstimmung.

            Aber man braucht diese Verstandes-Abstraktion „Gott-Glauben“ nicht unbedingt für das menschliche Dasein.

            Wird „Gott-Glaube“ stattdessen kirchlich indoktriniert (ohne dass dem ein solches In-Gott-Fühlen vorausgeht), dann bleibt es nur eine „geistige Verrenkung“, also reine „Verstandesarbeit“ mit den menschlichen Energien, der keine göttliche Inspiration zugrunde liegt. Das könnte sich sogar als das Setzen einer „Bewusstseinsschranke“ zum „wahren Göttlichen“ erweisen.

  13. Danke, werter HPB, für Ihren Artikel. Und Danke an Russophilus, der diesen Austausch ermöglicht.

    Ich trat einstmals als überzeugter Atheist und Materialist ins Leben

    Das war bei mir ähnlich. Aufgewachsen in Mitteldeutschland, Vater SED, entsprechend wurde ich erzogen. In der Schule ging es so weiter.

    Schreib es so, dass es für jeden ernsthaften Leser als Anleitung für das letzte Stündlein taugt, dass er eine Vorstellung hat, was nach dem Ableben geschehen könnte.

    Dieser Satz von Ihnen ist eine Ermutigung für mich, etwas in diesem Diskussionsfaden zu schreiben. Eigentlich wollte ich mich raushalten.
    Ich finde es wunderbar, dass Kommentatoren Ihre Erfahrungen teilen, die über die üblichen Erfahrungen im physischen Bereich hinausgehen. Ganz kurz möchte ich meine Sichtweise teilen.

    Jeder von uns macht jeden Tag spirituelle Erfahrungen.
    Davon sehr viele nachts, in unseren Träumen. Träume sind keinesfalls nur Schäume. Sie sind die Reste von unseren Erfahrungen in inneren Welten. Mehr oder weniger verzerrt, so dass sie meist nicht klar und deutlich im Tagesbewußtsein ankommen.

    Der Schlüssel zum Verständnis der Träume (und auch von außerkörperlichen Erfahrungen) ist, dass wir Seele sind.

    Jeder Einzelne ist Seele, ein Funke Gottes.
    Ich bin Seele. Ich habe einen physischen Körper, mit dem ich als Seele hier, auf der Erde Erfahrungen mache. Genauso sind selbstverständlich Sie (und jedes andere lebende Wesen) Seele.

    Als Seele verlasse ich (und Sie) im Schlaf jede Nacht meinen Körper und reise in Welten jenseits der physichen Ebene.
    Dort mache ich ganz reale Erfahrungen. Die (verzerrten) Erinnerungen an diese Erfahrungen sind meine Träume.

    Noch eines: Gott ist unendliche Liebe, es ist Seine Natur, uns als Seele zu lieben, zu unterstützen und zu nähren.
    Jeder von uns kann nicht tiefer fallen als in Gottes Hand.

    In meinem Blog habe ich eine neun-teilige Miniserie zum Hinübergehen und zu den Leben zwischen den Leben (im astralen Himmel) geschrieben. Hier der Netzverweis zu Teil 6, „Der Himmel ist unsere Heimat“:

    http://www.freiheit-wahrheit-verantwortung.de/blog/es-ist-alles-ganz-anders-6/

  14. @ HPB

    „Die menschliche Seele ist gewissermaßen ein feinstoffliches Produkt und Instrument des geistigen Wesens. Ihre Entstehung beginnt mit der Übernahme des physischen Körpers durch das geistige Wesen im Zuge des Geburtsvorgangs.“

    also ne, woher hast du den scheiss. deiner schlußfolgerung nach fährt die seele ihn den körper mit seiner geburt. weit gefehlt.
    es wurden mit minikameras erst bei tieren, und später auch beim menschen festgestellt, (in der gebärmutter)daß ab einem bestimmten zeitpunkt (weit vor der geburt) ein blaues licht zu beobachten ist, als wenn einer eine kleine blaue leuchtdiode kurz anschaltet, und sie dann wieder erlöscht.das ist der zeitpunkt wo die beseelung stattfindet.so zumindest mutmaßen die wissenschaftler.ich denke sie haben recht damit, denn dieses ist nicht nur bei tieren , sondern auch beim menschen zu beobachten.wodurch ich den beweis sehe , das auch tiere eine seele haben. lass das mal sacken bei dir.

    mfg

    —————————————–
    Ich lege Ihnen einen anderen Ton nahe! – Russophilus

    1. @ potzblitz

      Von wegen „Scheiss“!! Sie berichten von Beobachtungen mit Mini-Kamera und blauem Leuchten. Da sind nur Beobachtungen von Erscheinungen, aber nicht des Wesens Kern.

      Mein ganzer „Scheiss“ handelt von Ursächlichkeit und Verantwortung des geistigen Wesens. Die Verantwortung für den weiblichen Körper und den wachsenden Fötus hat einzig und allein das geistige Wesen der Frau, der werdenden Mutter.
      Und da gibt es (vorerst) keinen Zugang für das andere geistige Wesen, das erst nach der Geburt das Baby übernehmen wird.
      Was da blau geleuchtet hat, ist entweder das Erwachen der körperlichen Intelligenz, des Fötus, was energetisch messbar ist, oder das Signal, dass die Verbindung mit dem außerhalb wartenden geistigen Wesen, des künftigen „Übernehmer“ zustande gekommen ist.

      Der künftige „Übernehmer“ kümmert sich während der Schwangerschaft wie ein Schutzengel ständig um die Schwangere, behütet sie vor Fehlern, Unfällen. Missgeschick, ist immer in ihrer Nähe und sucht auch schon Zwiesprache.
      Soviel dazu.

      1. und wer sagt der seele, halt , noch nicht zur besiedlung freigegeben? und seele alleine kann sich um nix kümmern.ihr fehlt der anker um in dieser welt einfluss zu nehmen.wäre dem so , daß sie es kann, dann würden die seelen der verstorbenen in dieser welt ne menge chaos anrichten nach ihrem tod,denn wer sagt das alle seelen positiv agieren?

        1. @ potzblitz

          Das geistige Wesen weis das aus zwei Gründen (keine Freigabe der „Besiedlung“):
          – aus früheren Aktionen der „Übernahme“, die genau so liefen,
          – aus dem Abwehrverhalten der Mutter, die ihm eine aktive Zutrittsbarriere in den Weg stellen kann. (Zum Nachweis könnte man elektrische Feldmessungen des Körpers, des Fruchtwassers usw. anstellen.)

          Viel näher liegend aber ist, dass es eine Kommunikation der beiden geistigen Wesen (Mutter und Kind) gibt, die kaum ins Bewusstsein tritt und auf einvernehmliches Verständnis der Situation hinaus läuft.
          Frauen mit entsprechender Inspiration und feinem Wahrnehmungsvermögen bekommen das sogar mit und empfinden das als eine angenehm-warme Botschaft.

      2. Zur Ergänzung noch Folgendes:

        Jede Mutter weis, dass nach der Geburt des Kindes dessen Fontanelle noch offen ist und erst im Laufe der nächsten Wochen/Monate zuwächst.
        Das hat zum einen physische Gründe, nämlich dass sich bei normaler Geburt der Kopf als größter Körperteil „biegsam“ durch den Geburtskanal pressen lässt, ohne unter der Belastung selbst zu brechen oder den mütterlichen Geburtskanal zu zerreißen.
        Zum anderen ist das die Eintrittsöffnung für das geistige Wesen, den „Übernehmer“, das dann erst einmal etwas betäubt an den Schaltstellen des Körpers Platz nimmt und die verschiedenen Funktionen testet, übernimmt und immer bessere „Handhabung“ erlernt.

        Der menschliche Körper wird dadurch zu einem kleinen „physischen Universum“, in dem das geistige Wesen die Rolle des Gottes übernimmt. Im Normalfall ist da kein Platz oder Zugang für einen anderen „Geist“, denn der „Hausherr“ wacht (eifersüchtig) über sein Besitztum. Das ist u. a. seine Verantwortung.
        Ansonsten kriegen nur winzig kleine „Gäste“ Zugang, Samenzellen, Bakterien, kleine Parasiten, wobei sich der Geist da auf die rein körperlichen Abwehrmechanismen verlässt, soweit die Kleinen nicht als Symbionten nützlich sind.

        Nur ein derangiertes, völlig konsterniertes Geistwesen würde einem Fremden den Eintritt erlauben. Das wären die „Dämonen-Fälle“ für den Exorzisten.

        Vor vielen Jahren las ich von einem sonderbaren Ereignis in Indien. Damals wurden nach schweren Unfällen zwei fast gleichaltrige, charakterlich sehr unterschiedliche Frauen zur gleichen Zeit in einer Klinik operiert. Beide mit Anästhesie.
        Als die beiden Frauen aus der Klinik entlassen wurden, staunten die beiden betroffenen Familien. Die Eine, weil sie statt der streitsüchtigen Furie eine ganz liebe, etwas orientierungslose Frau zurück bekommen hatte. Die Andere, weil sie nicht wusste, wie sie dieses plötzlich so bissige Weib bändigen könnte.

        Da waren während der Operationen bei Bewusstlosigkeit beide geistige Wesen aus den Körpern ausgetreten, um sich die Lage von außen anzusehen und hatten sich bei der Rückkehr „vertan“, wodurch es zu einem „Körpertausch“ kam.
        In ganz extremen Situationen, z. B. auch auf dem Schlachtfeld des Krieges, ist so etwas durchaus möglich. aber nicht bei Schwangerschaft! Kein Zutritt vor der Geburt.

      3. Werter HPB, das sind interessante und schlüssige Informationen zu Geburt und Seelen Eintritt in den Körper. Die Seele inkarniert mAn in der Regel nach der Geburt, mit dem ersten Atemzug. Das kann aber wohl individuell etwas variieren.

        Im Kapitel „Wiedergeburt“ wird der Prozeß von Michael Newton ausführlich beschrieben. Die Klientin „K.“ berichtet bei ihrer Befragung unter Hypnose vom Austritt aus der geistigen Welt bis zum Eintritt in das Neugeborene. Hier ein kurzer Eindruck der Befragung (Zitat aus „Die Reisen der Seele“, S. 230, im Buch ist die Befragung auf mehreren Seiten dokumentiert):

        Dr.N.: Seien Sie völlig offen zu mir. Übernimmt nicht Ihre Seele dieses Bewusstsein und unterwirft es ihrem Willen?
        K.: Sie verstehen nicht. Es ist ein Verschmelzen. Da ist eine … Leere vor meiner Ankunft, die ich ausfülle, um das Baby ganz zu machen.
        Dr.N.: Bringen Sie Intellekt?
        K.: Wir dehnen aus, was schon vorhanden ist.
        Dr.N.: Können Sie etwas genauer sagen, was Ihre Seele dem menschlichen Körper eigentlich bringt?
        K.: Wir bringen ein … Verständnis der Dinge … ein Erkennen der Wahrheit dessen, was das Gehirn sieht.
        Dr.N.: Sind Sie sicher, dass dieses Kind Sie nicht zuerst als fremde Wesenheit in seinem Bewusstsein betrachtet?
        K.: Nein, aus diesem Grund vereinigen wir uns mit unentwickelten Gehirnen. Das Kind erkennt mich als Freund … als Zwilling … der ein Teil von ihm sein wird. Es ist, als ob das Baby auf mich warten würde.
        Dr.N.: Denken Sie, dass eine höhere Macht das Baby auf Sie vorbereitet?
        K.: Ich weiß es nicht, es scheint so.

        1. @ Ekstroem

          Danke für den Interview-Auszug, der zum Verständnis des Geburts-Geschehens hinsichtlich „Beseelung“ beiträgt.

          Wie daraus erkennbar ist, wird das geistige Wesen bei dem Eintritt durch die Fontanelle schon vom Körper bzw. dessen Intelligenz bereitwillig oder geradezu sehnsüchtig erwartet. Alles ist bereit, und es gibt keinen Widerstand. Im Gegenteil. Das geistige Wesen wird fast begierig aufgenommen („eingesogen“).
          Das liegt u.a. daran, dass es schon lange vorher – als das Zentralnervensystem des Fötus dafür bereit war – sich „anmeldete“ und die Ausbildung der Körperintelligenz durch Impulsen von außen unterstützte. Die Mutter lässt solcherart Kontakt während der Schwangerschaft offenbar durchaus zu.

          Ganz anders ist die Situation beim Tod eines alten Menschen. Abgestorbenes Gewebe. Ein verknöcherter Schädel. Die Eintrittsöffnung ist längst verschlossen. Das geistige Wesen hat sich an das Operieren mit physischen „Werkzeugen“ und deren Begrenzungen gewöhnt. Es „hockt“ nun ohne Verbindung nach außen in einem „finsteren Loch“ und muss zusehen, wie es da herauskommt. Die Begrenzungen wirken ja noch als etwas Festes, nicht Durchdringbares. Also sucht es nach Öffnungen im Gesichtsschädel oder erkennt schließlich, dass es auch vermeintlich Festes durchdringen kann.
          Das zeigt sich in der Wahrnehmung als der dunkle Tunnel, der zum Licht führt.

          Das mit diesem Licht will ich noch speziell erklären. An anderer Stelle kommentierte ich hier bereits, dass der Körper im Laufe des Lebens auch äußerlich mit feinstofflichen Mustern und Massen „behängt“ wird, die quasi Lebensenergie enthalten.
          Bei den Hilfsmaßnahmen für meine Frau (siehe ganz oben) traten in der Regel zunächst schwere Seelenlasten und zugleich körperliche Beschwerden auf. Hatten wir das Prozedere beendet, war jedoch beides verschwunden. (Wir hörten erst auf, wenn alles weg war.)
          Ein paar mal stellte sich meine Frau aus Neugier auch vorher und hinterher auf die Personenwaage. Die extremste Abweichung im Sinne von Entlastung betrug 300 Gramm. (Von der Tendenz her war stets eine Gewichtsverminderung ablesbar.)
          Demnach werden bei seelischen Nöten feinstoffliche Massen stärker an den Körper gebunden und sind folglich mess-wirksam. Bei seelischem Ausgleich hingegen lockert sich diese Verbindung.

          Genau dieser feinstoffliche Behang, in den emotions-geladene Bilder mit viel enthaltener Energie „eingewoben“ sind, ist das Erste, was das geistige Wesen bei seinem Austritt aus dem toten Körper „zu sehen“ bekommt. Ein wichtiger Teil des eigenen geistigen Universums, der häufig als „Himmel“ oder als „Hölle“ wahrgenommen wird.

          Betrachtet man das Ganze vom Gesichtspunkt „geistiger Physik“, lässt sich die Kausalität in dem geheimnisvollen Geschehen leicht entwirren.
          Und stets von der Ursächlichkeit des geistigen Wesens ausgehend.

          1. interessant in diesem zusammenhang ist, das schon im mittelalter versuche gemacht wurden, indem sterbende menschen auf einer waage lagen.dort wurde geraume zeit später ein gewichtsverlust von ca 300 gramm nach dem tod festgestellt.

            1. Es war im Jahre 1971. Unser Professor J. Schapiro empfahl uns Studenten drei Bücher in einer Bibliothek. Besonders wichtig war, dass wir uns beeilen sollten, da diese drei Bücher in Kürze aus den Regalen entnommen werden sollten. Nur ganz wenig Studenten haben davon Gebrauch gemacht. In einer Woche verschwanden diese drei Bücher.
              Ja, was war dann so wichtiges in diesen Bücher? Es wurde folgendes beschrieben: ein paar Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg wurden in Russland in Nord Sibirien mehrere Experimenten seitens der Mediziner, also Wissenschaftler aus Deutschland und Russland durchgeführt. Einer davon war: die Gefangenen wurden zum Tode gebracht. Und auch kurz danach wieder belebt. Und jedes mal wurde das Gewicht gemessen: vor dem Tod und nach dem Tod. Jedes mal war es der gleiche Unterschied: nur 6 g.

              @potzblitz 300 g wären dann zu viel. Aber wer weis es schon, was die Seele wiegt.

              1. @ anpe

                Sehr interessanter Hinweis, der mich zu einem Erklärungsversuch anspornt.

                Zunächst waren diese Versuche Verbrechen an den Opfern / „Probanden“, weshalb die Bücher, die das dokumentierten, aus den Regalen und der öffentlichen Wahrnehmung verschwinden mussten.

                Doch nun zu den 6 Gramm: Bei den „Experimenten“ wurde den „Probanden“ unter Todesqualen das geistige Wesen aus dem Körper getrieben, und bei der Wiederbelebung kehrte es in den Körper zurück. Das bedeutet aber auch, dass der Geist noch an einem „Seelen-Faden“ hing, an dem er sich zurückfand, während das Gros der Seele noch im bzw am Körper verweilte und folglich mit ihm zusammen gewogen wurde.

                In diesem Zusammenhang ist mir noch etwas klar geworden, was mir bisher nicht zugänglich war.
                Das geistige Wesen an sich hat weder Masse noch Volumen oder Schwingung. Es ist völlig gewichtslos. Aber um in der Physis etwas wie Schwingung, Welle, Energie wahrzunehmen, elektrische Spannung zu erzeugen oder an „Materiellem“ anzudocken, benötigt es ein feinstoffliches „Werkzeug“. Dieses entsteht (vermutlich) sofort beim Eintritt in die physische Welt aus dem ätherischen Fluidum.
                Nach meiner Hypothese besitzt der Geist ein Datenpaket („Arbeitspaket“), mit dem er den umgebenden „Äther-Stoff“ in-formiert und zu seinem Werkzeug macht. Wechselt er seine Position im physischen Universum, dann schleppt er nicht das ganze physische Werkzeug samt feinstofflicher Masse mit sondern nur die Daten, um seine neue Umgebung zu in-formieren.

                Die 6 Gramm-Ergebnisse der „Experimente“ beziehen sich in Summe wahrscheinlich a) auf das geistige Wesen samt seinem Werkzeug und b) auf den Seelen-Faden“.

                1. @HPB
                  Danke für Ihre Erklärung, die mir ganz plausibel erscheint.
                  Jedoch, möchte ich noch einen Punkt anfassen, der aus irgendeinem Grund keine Beachtung hier im Blog fand. Sie schreiben: „Je nach Wahlentscheidung oder selbst auferlegtem Zwang muss das nicht immer unbedingt ein menschliches Leben gewesen sein (also nicht erschrecken, wenn man sich als Tier im Zwinger oder auf der Weide wähnt, sondern verstehen und richtig einordnen!). In diesem Zusammenhang erinnere ich mich ganz deutlich an einer altgriechische Geschichte. Es geht um den Mathematiker Phifagorus (6. bis 5. Jhr. v.Chr.) Er lief mal auf der Strasse und sah, dass jemand einen Hund schlägt. Phifagorus rief laut:“ Bitte lassen sie den Hund am Leben, in seinen Augen erkannte ich die Seele meines verstorbenen Freundes.“
                  Mag ja sein, dass die Seele auch so eine Phase durchmachen muss.
                  Mit Verlaub streue ich noch folgendes ein: vor exakt zehn Jahren schrieb ich den Herr Kardinal Meisner aus Köln an. Auch diesmal gab er mir eine umfassende Antwort zu einer von meinen Fragen. Ich habe gezweifelt, ob ich den Gott malen darf, so wie ich ihn mir vorstelle. Die Antwort war: Seit Gott in Jesus Christus Mensch geworden ist, hat er ein menschliches Antlitz angenommen. Jesus war Mensch und kann deshalb auch künstlich dargestellt werden. Gottvater freilich ist für uns figürlich nicht fassbar, auch wenn in vergangenen Jahrhunderten hier die Kunst ihre eigenen Regeln hatte. Im Judentum wäre eine Darstellung Gottes undenkbar. Im Christentum ist die Kunst andere Wege gegangen. Freilich bleibt jede figürliche Darstellung Gottes in der Kunst immer meilenweit hinter dem zurück, der abgebildet werden soll.“
                  Der letzte Satz ist ganz stark.

                  1. @ anpe

                    Ja. Auf das irdische Leben als Tier (als Einschub in eine Kette menschlicher Leben) bekam ich mehrere ernst zu nehmende Hinweise, so wie von Ihnen zitiert.

                    Wenn so etwas in der großen Seelenschau auftritt, sollte man es nicht als Irritation ablehnen, sondern genau hinschauen.
                    Man sieht wahrscheinlich plötzlich Hundeläufe und-pfoten und die Schnauze durch die Augen „des Besitzers“ oder die Pferdehufe und -fesseln,irgendetwas wie ein „langes Gesicht mit Maul“ usw. Je nachdem ob es die Gestalt eines Hundes, eines Pferdes, eines Esels oder einer Kuh war.

                    Doch was hat das zu bedeuten? Geht man von der „Karma-Idee“ aus, könnte man denken, man sei im vorher gehenden Leben ein Tier-Quäler oder -Schlächter gewesen.
                    Das muss aber gar nicht zutreffen. Vielleicht hat man sich den menschlichen Gefährten auf eine Art und Weise nützlich gemacht und sie verstanden, wie es im menschlichen Dasein nie wieder auftrat?

                    Mein Schwiegervater war beispielsweise ein Pferde-Flüsterer. Wenn er nach vergeblichem Beginn seinem Pferd etwas zuraunte, dann spannte es seinen Willen und seine Kraft in besonderer Weise an, um die Last (für ihn) doch zu bewegen.
                    Diese Art von Kommunikation und der Gemeinsamkeit ist durchaus etwas Besonderes und dürfte deshalb im Rahmen der Seelenschau zur Quelle für wichtige Erkenntnisse werden.

    2. potzblitz

      Wie muss man sich das vorstellen mit dem blauen Licht?
      Läuft die Frau den lieben langen Tag mit einer Kamera in ihrer Gebärmutter rum oder wissen die genau die Stunde der „Einkehr“?
      Wie ist die Stromversorgung der Kamera?
      Wie sieht dieser Test genau aus?
      Gibt’s dazu echtes Videomaterial?
      Wurde dieser Versuch von anderen Menschen wiederholt?

  15. Unser Bewusstsein, unser Charakter, die kognitiven, emotionalen und sozialen Fähigkeiten, werden von unserem Gehirn als körperliches Organ beherbergt und gebunden. Sie sind dort gefangen und sie machen doch unser irdisches Wesen aus.

    Beruflich habe ich mit Demenzkranken und Apallikern zu tun. Beides mündet für den Menschen in einen vollständigen Verlust der ursprünglichen Persönlichkeit. Der soziale Tod.

    Die ärztliche (minutengenaue) Feststellung des Todeszeitpunktes im Rahmen der Leichenschau ist ein rein administrativer Vorgang. Der Übergang über den Individualtod (Hirntod) bis hin zum biologischen Tod (jeder einzelnen Zelle) ist zeitlich nicht scharf abgrenzbar.

    Es schlägt daher fehl, das geistige Wesen als Licht oder als etwas sonst irgendwie Definiertes zu beschreiben. Das geistige Wesen ist zeitlos und es ist ohne uns formlos. Vielleicht kann man es sich als einen unendlichen multidimensionalen Strom vorstellen, der alle diese Zustände um und durchfließt.

    Wenn jemand stirbt, öffne ich ein Fenster.

  16. Nachtrag (zum Tod).

    Zum Leben:
    Das große Wunder und vielleicht der Schlüssel zu Vielem, ist die Liebe – ich meine die zwischen einem Mann und einer Frau, die sich verliert in der Enststehung eines neuen Menschen.

    Bitte verzeihen Sie mir den Link auf ein Musikvideo, aber es drückt hier einiges mehr aus, als ich zu sagen imstande bin (kann natürlich ggf. gelöscht werden): https://youtu.be/Fz9YB6AEdoM

  17. Vielen Dank für den interessanten Artikel, dem ich weitgehend zustimmen würde. Es sind einige interessante neue Interpretationen dabei.

    Zu dem Ich gibt es eine sehr interessante webseite, in der in Dialogform danach geforscht wird, ob es üerhaupt ein Ich gibt. Um am Ende festzustellen, dass das Ich nur eine Idee ist, eine Illusion und so unwirklich wie Santa Claus oder Batman. Nachdem ich einige Wochen lang täglich die Dialoge studiert habe, hörte für mehrere Stunden mein Ichgefühl und damit gleichzeitig auch mein Denken auf. Es heisst ja, dass der Ich-Gedanke die Wurzel der Gedanken überhaupt ist. Dieser gedanken- und ichfreie Zustand, in dem ich völlig normal funktionierte, war das Schönste, was in meinen Augen überhaupt möglich ist, einfach nur schön, frei, beseligend. Erst als ich beim Einkaufen überlegte, was ich noch brauche, kam das Ichgefühl mit seinem Mangelgefühl und das Denken zurück. Zur Zeit lese ich die Dialoge wieder und erlebe wieder diese Leichtigkeit und wie die Schwere verschwindet, die der Ich-Komplex mit sich bringt. Man kann sich dort auch coachen lassen, wobei alles komplett kostenlos zur Verfügung steht.

    Für mich entsteht wiederum die Frage, wie es sich mit der Reinkarnation verhält, wenn es gar kein Ich gibt und wenn Erfahrung, Erfahrender und der Vorgang des Erfahrens eins sind so wie Wasser, das Fliessen und der Fluss auch eins sind und nicht getrennt voneinander.

    http://www.liberationunleashed.com
    es gibt auch ein deutsches Forum dort

  18. Noch eine Anmerkung: Interessant fände ich die Frage, ob es tatsächlich eine Hölle gibt. Angenommen, es wäre tatsächlich nachgewiesen, dass unsere Taten uns nach dem physischen Tod verfolgen würden, wäre das für viele sicherlich ein Anlass, sich zweimal zu überlegen, zu was sie sich in diesem Leben hinreissen lassen würden. Dieser Materialismus, nach dem mit dem Tod alles aus ist, wirkt doch wie eine Einladung oder ein Freibrief, tun und lassen zu können, was man will.

    1. @ Honk

      Ich verstehe Ihre Überlegung zwar, aber auf die Hölle im Jenseits (oder so) dürfen wir nicht bauen. Die gibt es nur bei Leuten, die schon länger von der Vorstellung geplagt sind, in der Hölle zu landen.
      Die schlimmsten Psychopathen oder Soziopathen haben keinerlei Unrechtsbewusstsein, geschweige denn die Vorstellung, dass ihnen die Hölle drohe.

      Die „Hölle“ ist an sich eine religiöse Vorstellung, die von den Kirchen dazu missbraucht wurde, sich die (widerspenstigen) Gläubigen gefügig zu machen. Eine permanente Drohung mit Verdammnis und aus der Herde Gottes ausgestoßen zu werden …

      Aber auch das Leben auf der Erde kann zur Hölle werden – durch Abwertung, Unterdrückung, Versklavung der Menschen infolge Zwietracht, Gewalt, Krieg, oder mangelhafte, erbärmliche Lebensverhältnisse etc.

      Wir sollten den Politstern , den Lakaien der Mächtigen und den Mächtigen selbst jedoch die Hölle bereiten, indem sie für ihren „Bockmist“ gerade zu stehen und für jeden angerichteten Schaden aufzukommen haben. Das würde für die im Hier und Jetzt so höllisch, dass Ryke G. Hamers Leiden, von denen ich weiter oben schrieb, dagegen wie eine Himmelfahrt anmuten.
      Am Ende würden die dadurch vielleicht von ihrer Psycho- oder Soziopathie geheiit und ganz brauchbare Zeitgenossen werden.

    2. Sehr geehrte/r Honk, diese Frage ist mir schon Häufig gestellt worden. Ich antworte dann immer, was könnte für ein Geistiges Wesen, am ehesten so was wie eine Hölle darstellen, sich nicht mehr auf der hoch Schwingenden Ebene zu befinden, sondern auf einer Ebene, einen sehr niedrigen Schwingungs Niveau.
      Dann führe ich immer an, welche Freude bei uns Aufkommt, wenn wir auf Menschen treffen, mit denen wir uns, auf einem hohen Schwingungs Niveau austauschen können, über Musik , über Philosophie, über Kunst, über Essen und Trinken, über die Liebe, dabei Leben WIR regelrecht auf. diese beobachtung, kann jeder selbst machen.

  19. Der „Urknall“ – mal ganz anders, (weil mich die Diskussion hier im Blog dazu inspirierte)

    Wissenschaftler streiten bis heute über das Alter des physikalischen Universum. Beispielsweise steht eine Zahl von über 16 Milliarden Jahren im Raum.
    Aus den Polarisations-Experimenten der geistigen Welt, die ich in der Diskussion zum Thema „Zwischensicht“ andeutete, nun meine Herleitung zum „Urknall“ – eine „völlig verrückte Analogie“ zum „Kapital“ von Karl Marx.

    Im 1864 erschienenen ersten Band des „Kapitals“ befasste sich der Autor u. a. mit der organischen Zusammensetzung des produktiv verwendeten Kapitals. Er teilte es in „variables Kapital“, womit der Anteil für Löhne und Gehälter der Arbeitskräfte gemeint war, und in „konstantes Kapital“ (für Roh- und Hilfsstoffe, Halbfabrikate, Werkzeuge, Maschinen, sonstige technische Ausrüstungen, Gebäude usw., die nur ihren Wert auf das Finalprodukt übertragen). Weiterhin nutzte er die Begriffe „lebendige Arbeit“ für die in die Produkte eingegangenen Arbeitsquanta der beteiligten Arbeitskräfte und „vergegenständlichte Arbeit“ für die Produktionsfaktoren, die nur ihren Wert übertrugen. Marx meinte, dass „vergegenständlichte Arbeit“ (in Form von Maschinen usw.) geronnene „lebendige Arbeit“ früherer Arbeitsperioden sei.

    In diesem Sinne behaupte ich nun (in Übereinstimmung mit einigen Diskussionsbeiträgen), dass das physikalische Universum im Grunde nichts anderes als geronnene Energie der geistigen Sphäre ist.

    Doch wie kam es dazu? Was war damals vorgefallen?
    Bei den Polarisations-Experimenten hatte sich die geistige Welt etwas Besonderes einfallen lassen. Sie erschuf nicht nur die beiden Pole mit großer Unterschiedlichkeit; obendrein wurde das in Ruhe und Ausgeglichenheit befindliche umgebende „Neutrum“ gebeten, zwischen den Polen ein Medium zur Übertragung von Information und Energie zu bilden. Als das Experiment begann, erzeugte das „Neutrum“ raumbildendes fluidales Äther. Dann begannen die Pole, sich gegenseitig mit Impulsen und Strömen von Energie zu „beharken“. Während sie ständig Energie-Nachschub aus dem „Neutrum“ „akquirierten“, zwangen sie das „Neutrum“ auch dazu, sich stärker für die Erschaffung von Äther und Raum zu engagieren.
    Die Tragik bestand darin, dass sich der Ablauf nicht mehr stoppen ließ. Immer mehr Energie der geistigen Welt wurde in den Strudel des Experimentes hinein gezogen.

    Das war der Super-GAU der geistigen Welt. Ein Unfall wie in Tschernobyl, wo eine misslungene Abschalt-und Notfall-Übung des Reaktorsystems zum Super-GAU des Kernkraftwerkes führte. Die einstige Katastrophe der geistigen Welt erschuf das physikalische Universum, in dem sich die „Gerinnung“ geistiger Energien bis heute noch immer fortsetzt.
    Obwohl wir auf Erden überall Lebenskräfte (als Exponenten der geistigen Welt) walten sehen, folgt aus dieser Hypothese, dass sich die Situation der geistigen Welt tendenziell immer weiter verschlechtert. Immer mehr ihrer Energie wird materie- und raumbildend „verbraucht“ (vergegenständlicht).

    Daraus ergibt sich zwangsläufig die Frage, worin eigentlich die Zweckbestimmung der Menschheit auf dem Planeten Erde mit seiner relativ großen physischen Dichte besteht. Wenn wir uns vorstellen, dass die geistige Welt seit jenem Katastrophen-Experiment, das sie in physische Gefangenschaft führte, bisher vergebens nach einen befreienden Ausweg suchte, dann besteht unser Ziel und unsere Bestimmung offenbar darin, diesen Ausweg (oder zumindest Impulse dafür) zu liefern!

  20. Erst einmal DANKE auch für solche Themen!
    Die Menschheit ist in ihrer unermesslichen Hybris einerseits und in sorgfältig geplanter Unwissenheit andererseits ja im Großen und Ganzen über derartige Erfahrungen erhaben.

    Derweil wird ihr aber als sogenannte anerkannte Wissenschaft ein Zeug und ein Unsinn vorgesetzt, was sie dann in der Regel völlig kritiklos hinzunehmen bereit ist.

    Anders – man glaubt an das Schwarze Buch oder gibt dies zumindest vor, z.B. an den Heiligen Geist, obwohl man ihm noch nicht begegnet ist. An Geister und Dämonen böser Natur, die dem ein oder anderen aus unserer Mitte tatsächlich begegnet sind, scheiden sich jedoch die Geister, und es wird gesagt, dies alles sei esoterischer Unsinn, erfordere dringend eine medizinische Behandlung, und wenn das nichts nützt, das Wegsperren.

    Alles was gedacht werden kann, existiert auch; oder wieder anders herum, alles was existiert, ist zuvor gedacht worden, vom wem oder was auch immer. Sonst würde es nicht existieren.

    Auch das Schwarze Buch ist ein historisches Zeugnis und enthält Botschaften und beschreibt Ereignisse, die sich exakt so abgespielt haben. Ja – es gab Riesen und Menschen, die mehrere hundert Jahre alt wurden. Es gab die Sintflut, es gab die Genesis, die Vertreibung aus Eden und leider sind es auch hier wieder die alternativen Geister, die der programmierten Wissenschaft in ihren Erkenntnissen stets voraus waren, die immer dann die schlüssigsten Erklärungen boten, die vom wissenschaftlichen Establishment mit Verachtung und unsäglicher Arroganz niedergeknüppelt wurden, bis man begann festzustellen, dass sich die Wissenschaft in ihren Interpretationen und Modellvorstellungen einfach nur geirrt hat.

    Wissenschaft bedeutet ja nicht, dass man etwas weiß, sondern dass man bemüht sein sollte, sich Erkenntnisse und Klarheit zu verschaffen. Wissen zu schaffen, und zwar kontinuierlich. Und selbst nach dem Tod, eine Grenze zwischen verschiedenen Existenzen, geht dieser Erkenntnisprozess weiter.

    Ein Beispiel aus meinem Beruf als Zahnarzt, die zahnmedizinische Implantologie. Da kam von den Wissenschaftlern, von den Universitäten, den Herren Professoren, den Herren in ihren Elfenbeintürmen, absolut NICHTS – außer Skepsis und Arroganz, und die Ahnung, dass jemand mit weniger Hybris, dafür mit mehr Verstand in der Birne unverschämter Weise doch tatsächlich weiter gekommen sein könnte, als man selbst.

    Das geht aber schon mal gar nicht. Bevor man also an seinem Ast sägen lässt, macht man das doch besser lieber selber, selbst wenn man dabei derart auf die Fresse fliegt, dass man dabei seine Reputation verliert.

    In den Praxen gab es derweil „Wahnsinnige“, die sozusagen fast jeden rostigen Nagel, den sie gefunden hatten, in die Kiefer eingebaut haben, um schließlich festzustellen, dass dies zwar zu verbessern sei, aber essentiell funktioniert. Und hinterher kamen die Herren der Hybris mit ihren Ergänzungen, um es dann so vorzustellen, als sei das gesamte Konzept auf ihrem Mist gewachsen.

    Die ganze Medizin ist zu Beginn des Aufbruchs (von exhuminierten Leichen) in dunklen Kellern und Gewölben weiter entwickelt worden, obwohl die Kirche als dunkle und böse Macht unter dem Kreuz des ewig Hängenden, was sich dann frohe Botschaft nannte, dies immer zu verhindern suchte; um ausschließlich, als erste und selbsternannte Illuminati, die Menschheit in Angst und Sklaverei zu halten, bis sie feststellen musste, dass sich mit Hokuspokus eben nicht alles beseitigen oder verhindern ließ.

    Jene Zeitgenossen, die u.U. zu den aufgeklärtesten gehören, sollten eigentlich die geringsten Probleme damit haben, sich auch mit solchen Themen zu befassen. In Wirklichkeit ist es aber umgekehrt.

    Jene Christenmenschen, die die Botschaft des Glaubens verstehen, sollten wirklich keine Angst vor dem Tod haben. Die meisten haben ihn aber und freuen sich nicht, von Verlustängsten einmal abgesehen, auf eine Entwicklung hin zu höherer spiritueller Reife.

    Sehr merkwürdig!

    Nun scheinen wir vor einer zweiten Kopernikanischen Wende zu stehen und allmählich wird die Menschheit in einem schleichenden Prozess darüber aufgeklärt, dass Stromkonzerne, Öl und Gas, Kohle und Atomkraft absolut überflüssig sind, da bahnbrechende Erkenntnisse und Produkte, die in der Lage sind, die freie Energie des Raumes, die Nullpunkternergie, oder wie auch immer das zu bezeichnen ist, tatsächlich Maschinen antreiben kann, was nicht nur allein Nicola Tesla, einem Genie der neueren Zeit, zu verdanken ist.

    Der Haken an der Geschichte – man kann, bzw. braucht keine Zähler mehr anzuschließen, um dem gemeinen Volk im Schafstall das Geld aus der Tasche zu ziehen. Und J. P. Morgans Erben finden dies nun gar nicht gut, da sie ihre Dauerpfründe dahinschmelzen sehen. Auch die Waffenindustrie findet das nun gar nicht gut, weil es keine Gründe mehr gibt, Kriege um Energie und Ressourcen führen zu müssen.

    Tatsachen, die auch nicht im Sinne der Menschheit sind, sondern lediglich von etwa 0,1 %, die sich zur selbstherrlichen, geldmächtigen Gemeinschaft der Erleuchteten erhoben haben, um die schändliche Furcht und Sklaverei, in denen uns die Kirchen gebunden hatten, mit den Mitteln des Geldes fortzuführen, derweil sie unseren Planeten ausbeuten und die Menschheit in stets neu entfachtem Hass gegeneinander aufwiegeln..

    Dass niemand, bis auf die NationalSozialisten, auf die Idee gekommen ist, dies einmal ernsthaft zu hinterfragen, dass interstellare Raumfahrt offenbar seit Jahrmillionen praktiziert wird und Götter und Engel nun mal im Besitz dieser Technologien sind, was sich in Gemälden und unzähligen Reliefs und Relikten zeigen lässt? Was soll’s!

    Dass man stattdessen die Menschheit immer wieder erneut in die Steinzeit zurückzubomben bemüht ist, damit sie all dies nicht erkennt und nutzen kann, um damit zugleich zu höherer spriritueller Reife aufsteigen zu können? Was soll’s!

    Scheiß der Hund drauf! Das ist halt so!

    Und so werden von den verdorbenen Mächtigen dieser Welt insgeheim diesbezügliche gemeinsame Projekte mit Außerirdischen Intelligenzen durchgeführt, so dass diese Herrschaften sich gegebenenfalls verabschieden können, nachdem sie diesen wunderbaren Planeten zu Schanden gerichtet haben.
    Gott?
    Dann ist das eben so!
    Ist es nicht so?
    https://m.youtube.com/watch?v=SVtk1f935t0b
    https://www.youtube.com/watch?v=g37TU_FEpy4

      1. Nein!
        Ich – ganz für mich persönlich – sage Nein!

        Es gibt Prophezeiungen, die im Falle eines letzten Großen Krieges das Eingreifen höherer Mächte voraussagen, die jene, die ihre Nukleartechnologie einzusetzen wagen, um die Welt in die Steinzeit zurück zu bomben, vernichten werden.

        Das Jüngste Gericht, wie die Bibel es z. B. voraussagt.

        Das berühmte Sägen am eigenen Ast, wie ich es zuvor beschrieben habe.

        Es würde schon reichen, Atomsprengköpfe dort zu inaktivieren, wo sie gestartet werden.
        Dieser Vorfall ist bereits erprobt worden.

        Vielleicht kommt es aber auch zur Schlacht der himmlischen Heerscharen, ein Inferno oben und unten.

        Zur Zeit befinden wir uns in einer Phase vermehrter Reinkarnation von Seelen, die der Menschheit einen Weg aus diesem Desaster zeigen können, sogenannte Kristallkinder, da sie mit Fähigkeiten ausgestattet sind, die ein kollektives Erwachen und damit die Belebung eines kollektiven Bewusstseins ermöglichen – in einer Phase der Transformation.

        Ein Teil von uns dürfte bereits dazu gehören, indem sie das Wesen von Liebe, Empathie und Spiritualität vermehren und zugleich die Dunklen dazu zwingen, die bereits als funktionstüchtig beschriebenen, unter Verschluss gehaltenen Technologien „frei“ zu geben.

        Und jeder von uns ist wichtig!

        Jedenfalls wird, wie wir alle bemerken, der Druck im Kessel größer und das System läuft heiß, in alle Richtungen.

        Ich persönlich bin sehr zuversichtlich, dass die teuflischen Explosionskräfte in Zukunft durch schöpferische Implosionskräfte ersetzt werden.
        Kalte Fusion sei hier einmal als Beispiel genannt.

        Die Dunklen beherrschen diese Fähigkeiten nicht. Sie unterdrücken diese Fähigkeiten, haben ihre Existenz an die Materie gebunden statt die oben bereits beschriebenen Kräfte zu beflügeln.

        Sie sägen kontinuierlich an ihrem eigenen Ast.
        😁

        1. Zunächst einmal und vor Allem Dank an unseren werten Herrn Russophilus, der diese Plattform so fürsorglich am Leben erhält.

          @HPB, danke dafür, dass Sie uns ihre Gedanken anbieten und auch danke an alle Mitdiskutierer, dass es so gepflegt zugeht. ich habe alles gelesen und kann einiges für mich extrahieren.
          Was diesen Urknall angeht, prinzipiell glaube ich, sollten wir uns darüber erst Gedanken machen, wenn alle anderen Probleme zur Zufriedenheit auf diesem Planeten gelöst sind. Es ist natürlich schon verlockend, darüber nachzudenken, allein: es bringt nicht viel bis gar nichts und man neigt als Mensch dazu, sich zu verzetteln.

          @Paul Wilhelm Hermsen
          …..Sie sägen kontinuierlich an ihrem eigenen Ast.
          😁…..

          Es ist eben nur die Frage, ob sie schnell genug sägen und wir – also die Menschen, die ohnehin noch irgendwie zu retten sind – im allgemeinen Untergangstaumel halbwegs unbeschadet heraus kommen.

          @Holter:
          Ich kann vielen Ihrer Gedankengänge folgen und sehe etliches auch wie Sie.
          Aber: dies alles in diesem Thema ist blanke Theorie und lässt sich nicht beweisen. Ich sehe schon die Anderen draussen über uns Esoterikspinner auf Saker2.0 lachen.
          Das sollte uns allerdings nicht weiter stören, sie wissen schon: was stört es die deutsche Eiche, wenn…

          UND:
          das Thema ist eigentlich viel zu wichtig, um es mit Glossen zu verwässern. Vielen Menschen ( ich eingeschlossen ) sind Ereignisse widerfahren oder erleben sie immer wieder, die nicht erklärbar sind. Wenn man da nicht behutsam vorgeht und das Thema ein bisschen lächerlich macht, werden diese vermutlich verunsichert und DAS scheint es zu sein, was die Grauen wollen.

          Auf die Glosse hätte ich also verzichten können, obwohl ich sie natürlich gelesen habe. Offenbar scheint aber nicht jeder mit dieser Art Humor gesegnet zu sein, was man ja an einigen Reaktionen ablesen kann.
          Nur Sicherheit kann Seelen genesen lassen, jedenfalls sehe ich das so und solche Geschichten dienen, glaube ich jedenfalls, nicht wirklich und in jedem Fall dazu.

          In diesem Zusammenhang ist es auch nicht förderlich, wenn man sich zu tief in diese unsäglichen Politthemen und YT Videos begibt, bei denen man eh nicht weiss, wer sie eigentlich veranlasst und aus welchen Gründen.
          Ich selbst merke an mir nach dem Lesen oder Sehen sogenannter Aufklärerischer Beiträge immer den negativen Einfluss, der mich in den Dreck und sogar Hass ziehen will.
          Von daher ist auch mal abschalten und eine gesunde Distanz von diesen Themen zu empfehlen.

          Zu den besagten Psycho- und Soziopathen: NEIN, die halte ich für unheilbar krank und betrachte sie als einen Auswurf des Bösen, um alle Anderen kaputt zu machen. Also weg mit denen, es wird ihnen nicht eine Träne nachgeweint werden.

          Mit freundlichen Grüßen

          1. Sehr geehrter Voll_Trottel, auch die ärgsten haben immer die Möglichkeit, sich zu wandeln, sich zu Entwickeln. Das heißt natürlich nicht, das man sie in ihren Vebrechen fortfahren lassen soll. Denn wenn man ihnen die Grenzen aufzeigt, haben sie am ehesten die Chance, zur Selbsterkenntnis und zur Wandlung. Wenn sie ihre Verbrechen, nicht mehr weiter Verüben können, ist es ein Einschnitt und eine Leiderfahrung. Wir Lehrnen alle , am sichersten, durch Leiderfahrung.
            Dieses Aufzeigen der GRENZE, hat schon bei vielen, in meiner Umgebung, zu einem allmählichen Wandel geführt.

          2. Betr. Voll_Trottel am 1. November 2018 um 9:54

            Sie erkennen mit Ihren Anmerkungen zu meinem Kommentar (29. Oktober 2018 um 22:32) die Motivation zu diesem „Riemen“ und warum er „Weltanschauung, Wissenschaft, Philosophie“ getitelt ist. Sie haben ganz recht mit „Thema ist blanke Theorie“ (aber bewußt mit praktischer Neigung und Blogbezug dargestellt) und „Esoterikspinner[ei]“ sollte vermieden werden.
            Die Glosse sehe ich im Nachhinein wie Sie, als etwas nahetretend.

            Die zunehmend tiefergehende Ausprägung von (zartformuliert) weltanschaulich nahetretenden Aussagen/Thesen/Themen auf dem Blog, die natürlich jedem freisteht, war allerdings nicht mein Werk. Ich habe *reagiert*. Das konnte bei Weltanschauungsthemen wesensbedingt nur grundsätzlich, d.h. alternativ, funktionieren.

            Die heutige, in positivem Sinne, globale Menschheit ist, trotz aller Mängel und anstehender, gesellschaftlicher Richtungsentscheidungen (Multipolarität, Krieg/Frieden, Wirtschaftssystem), technisch, wirtschaftlich, politisch, geistig, hochentwickelt und -organisiert. Sie kann selektiv in das Solarsystem, die Galaxis und noch viel weiter blicken und beabsichtigt sogar, geschichtlich-demnächst über den Heimatplanet hinauszugehen. Auch die physikalischen, chemischen, biologischen (Ein)Sichten in die Mikrowelten unbelebter und lebender Objekte vertiefen sich.
            Da darf/muß „man“ wissenschaftliche Maßstäbe auch bei Weltanschauung(en) anlegen. Hier zeigen sich bei allen Ausprägungen noch bedeutende Lücken und viel Hypothetisches, z.B. ganz irdisch hinsichtlich der funktionellen Einheit von Materie und Bewußtsein in jedem Menschen (mein Kommentar 31. Oktober 2018 um 5:56 ). Sind diese (und weitere Fragen) einst wissenschaftlich wahrhaftig abgeklärt, werden die grundlegenden weltanschaulichen Differenzen *vermutlich* schrittweise kleiner und ist diese Grundfrage tendentiell geschichtlich erledigt.

            Soweit ist es aber noch (lange) nicht und das Fragen wie das Hypothetisieren bleiben selbstverständlich, sollten aber m.E. mengen- und zeitmäßig den Blog nicht überbeanspruchen. Bezüglich Verkündigung von höchsten weltachaulichen „Endgewißheiten“ halte ich „Abrüstung“ in gegenseitigem Einvernehmen für sinnvoll.

            Holter

  21. Erste echte Testphase für die globale Massenüberwachung wird jetzt bei Tieren getestet
    Projekt Icarus Eine Technik, die das geheime Treiben der Tiere entlarvt
    https://www.tagesschau.de/ausland/icarus-projekt-101.html
    https://www.welt.de/wissenschaft/plus173330310/Projekt-Icarus-Eine-voellig-neue-Technik-um-Tiere-zu-ueberwachen.html
    https://www.datenschutzbeauftragter-info.de/neues-tracking-system-icarus-fuer-tiere-koennte-auch-menschen-verfolgen/

    In ein paar Jahren ist das lästige Fußvolk an der Reihe. RFID Chips stehen schon bereit.
    Die Globalisten wollen schließlich immmer un d überall wissen, wo sich die NWO-Gegner Putin-Versteher,Trumpisten, AFDler und Euro-Kritiker verstecken und rumtreiben.

    Würde mich nicht wundern, wenn die Grünen, die für Snowden damals Partei ergriffen hatten,
    tatkräftig die RFID Chips udn Massenüberwachung von Menschen (80 Millionen Terroristen in Deutschland) tatkräftig
    unterstützen würden und solchen Gesetzen zustimmen würden.

  22. Ich möchte mit folgendem Kommentar nicht den Artikel von HPB und die Kommentare herabsetzten.
    Ich lese immer gerne Ansichten und Meinungen von vielen verschiedenen Menschen.

    Hier im Artikel und gewissen Kommentare werden ja schon sehr steile Thesen angeboten.
    Ich würde sogar sagen überhängende Thesen.

    Ich werfe jetzt einmal eine „Handgranate“ in die Runde.
    Für mich ist Fakt, dass viele hier ihren Glauben teilen und so schreiben als wäre es Wissen. Das hat nichts mit Wissen zu tun. Es kann sein oder aber auch gar nicht so sein.

    Ich *glaube* dass es hier auf der Erde (auch spirituell) wirklich Phänomene gibt, welche nicht mit der materiellen Welt erklärt werden können.
    In meinem Leben habe ich ein paar sonderbare Merkwürdigkeiten erlebt.
    Ich würde daraus aber nie eine Story „basteln“ weil es schlichtweg zum Scheitern verurteil ist.

    Wir wissen alle nicht wirklich viel, nur harte physikalische Fakten im Sinne von, ich werfe einen Stein und der kommt dann wieder runter und wenn er mich trifft dann tut es weh. Warum genau der wieder runter kommt, dort hapert es schon. (Ja Gravitation – schöner Begriff – nur niemand weiß wie die entsteht)
    Oder dass ich meine Familie liebe, sozusagen Herzesdinge.

    Ich „glaube“ dass das ganze Universum so „konstruiert“ ist, dass eine in einem materiellen Körper steckende Seele niemals die wirklichen zusammenhänge verstehen kann, da die materielle Welt gar nicht wirklich zu verstehen ist aus der Materie heraus. (Weil dahinter wahrscheinlich noch mehr nichts materielles steckt)

    Wie sollen wir ein Wissen haben von der anderen Seite, wie Seelen kommen, gehen und reisen wenn wir nicht mal das Sichtbare um uns herum verstehen können?

    Vielleicht kann man etwas erahnen aber das war‘s!

    Mir ist absolut bewusst, dass alles was ich mache und was ich denke, nur auf glauben beruht und ich mir somit meine eigene Realität erschaffe, die überhaupt nichts mit der Realität eines anderen Menschen gemeinsam haben muss. (Wenn aber schon, dann fühlt es sich gut an.)
    Weiter weiss ich, dass ich mir ein Glaubensmodel erschaffen muss, damit ich überhaupt in dieser Welt handlungsfähig bin, weil man irgendeinen Bezugspunkt braucht um Entscheidungen zu treffen.

    (Ok, warum habe ich das hier geschrieben? Weil ich den Eindruck habe hier wird Glauben als Wissen verkauft.)

    1. (das gehört noch oben dazu)

      Das ganze Dilemma steckt doch schon in unserer Sprache zwingendermassen mit drinnen. Ich glaube nicht an die Mondlandung, ich glaube an Jesus aber wissen tue ich es nicht.

      Früher in jungen Jahren glaubte ich das
      und heute glaube ich dies und mit fast 100% Sicherheit ist beides falsch, weil das erkennbar ist in fast allen Dingen, da es nicht vorgesehen ist in dieser Welt die echte Wahrheit zu finden. (Vielleicht aus gutem Grund oder einfach wegen dem Problem „Seele steckt in Materie)

      Das sollte man eigentlich akzeptieren, da es ja offensichtlich vom Schöpfer so angelegt wurde.

      1. @Kris11
        Ich stimme Ihnen da sehr zu, dass man zwischen Glauben und Wissen unterscheiden muss. Insbesondere wird ja hier im Blog auch immer nach Quellen gefragt. Da das aber getrennte Beiträge sind, kann man das ganz gut auseinander halten.

      2. Werter Kris11,

        es liegt doch in der Natur der Dinge, dass Menschen ( jedenfalls die denkenden…) in dem, was sie glauben oder zu wissen meinen, die Wahrheit sehen wollen, das ist denke ich nicht verwerflich.
        Wenn erstmal alles schön durchgedacht ist und richtig plausibel klingt, möchte man das doch gern mit Anderen teilen, sie eventuell überzeugen. Wir klingt immer besser als ich alleine.

        Insofern wird hier tatsächlich Glaube als Wissen verkauft, der Schreibende weiß es ja im Moment des Schreibens und erkennt es als die Wahrheit ( wenn man mal Bösartigkeit einfach nicht unterstellt, die ich jedenfalls hier im Thread nicht erahnen kann ).
        Nun gibt es eben welche, die sich dem anschließen und auch dann das Wissen des Verfassers haben, aus dem geglaubten sozusagen Wissen machen.
        Andere tun das eben nicht und dann kommt der Eindruck, den Sie oben schildern, zwangsläufig auf.
        Vermutlich ist dieses Dilemma für uns Menschen nicht zu lösen, oder noch nicht….kann ja noch werden. Die Hoffnung sollten wir jedenfalls nicht aufgeben.
        Wo die Seele steckt, auch das weiß keiner, ob in der Materie oder ob es überhaupt Materie gibt….Sie sehen, das könnte man unendlich so weiter führen. Vermutlich sind wir uns aber alle einig, dass es so etwas wie eine Seele geben muss, oder? Wenn nicht, was soll dann das Alles?

        Vielleicht sollten wir einfach mal damit anfangen, uns etwas mehr zu vertrauen und nicht in allem Möglichen eine Falle zu sehen. Fallen gibt es sicherlich, selbstgebaute oder von Anderen gestellte. Ich hoffe, wir können sie zusammen enttarnen und unschädlich machen…also die Fallen die in uns selbst wirken meine ich.

        Zitat:

        Ich *glaube* dass es hier auf der Erde (auch spirituell) wirklich Phänomene gibt, welche nicht mit der materiellen Welt erklärt werden können.
        In meinem Leben habe ich ein paar sonderbare Merkwürdigkeiten erlebt.
        Ich würde daraus aber nie eine Story „basteln“ weil es schlichtweg zum Scheitern verurteil ist.
        Zitat Ende

        Mir geht es ähnlich wie Ihnen, allerdings weiß ich für mich selbst, dass es solche Phänomene gibt und glaube nicht nur daran.
        Das mit der Story basteln hört sich etwas blöd an, solche Erlebnisse sind aber i.a.R. nicht blöd und sind auch nicht als Erzählung per se zum Scheitern verurteilt, siehe oben: glauben zu Wissen machen und vice versa.
        Allerdings stimme ich Ihnen zu, wenn sie hier in manchen Beiträgen missionarischen Eifer erkennen, so könnte man das wirklich dahinter sehen. Ich denke aber nicht dass dies die Absicht der jeweiligen Verfasser war.
        Na gut, nun reicht es. Der gedankliche Monolog ist beendet, ich will ja keinen langweilen.

        PS @ HolterDiPolter
        leider kann man ja nicht editieren, sonst hätte ich eventuell schon einiges umgeschrieben. Mein Eindruck bezog sich keineswegs nur auf Ihre Beiträge, das gesamte Thread bewegt sich im nebulösen Feld des Glaubens, Wissens und allem was dazwischen liegt.
        Das macht ihn aber auch so spannend.

        Mit freundlichen Grüßen

        Voll_Trottel

        1. VT
          Ich habe schon länger darauf gewartet, dass Sie mir einmal schreiben.
          Ich hätte einmal eine delikate Frage an Sie. (Welche Sie mir natürlich nicht beantworten müssen.)

          Ich kann Sie nicht als V_T ansprechen und wundere mich wie sich jemand selber so nennt. (vor allem auf diesem Blog)
          Mein aller erster Gedanke beim Lesen Ihres Alias war, will dieser Mensch nicht ernst genommen werden?
          ————-

          Da ich die meisten Herren, welche hier schon länger schreiben auch lese, denke ich, dass ich ihre Intention schon verstehe und ich unterstelle ihnen kein Missionieren oder dergleichen.
          Ich hatte ja geschrieben, dass ich gerne Meinungen von ganz verschiedenen Menschen lese (auch über spirituelles) und ich hoffe, dass aus meinem Kommentar auch ersichtlich ist, dass ich niemandem ans Bein pinkeln wollte.
          Es war einfach nur das was er bei mir gedriggert hat.

    2. Werter Kris, Sie haben recht, dieses „Das ist so!“ zu bemängeln. Zugegeben, auch ich habe da noch zu lernen. Deswegen vorab: Was ich hier schreibe sind meine Erfahrungen und Ansichten, die niemand teilen muß.
      Jeder ist sein Weg.

      „Wie sollen wir ein Wissen haben von der anderen Seite, wie Seelen kommen, gehen und reisen wenn wir nicht mal das Sichtbare um uns herum verstehen können?“

      Gute Frage und ein guter Ausgangspunkt für eigene Forschungen und Abenteuer. Wenn man die geistige Seite erleben und dann erforschen möchte, sind geistige Übungen unabdingbar. Das ist Arbeit.

      Eine traditionell abendländische geistige Übung ist die Kontemplation. Sie entspricht unserem Charakter und Lebensrhythmus. Für die Kontemplation braucht es nur 20 min. bis eine halbe Stunde täglich (nicht Stunden wie oftmals in der Meditation), um sich immer mehr mit seinem inneren Selbst in Übereinstimmung zu bringen. Regelmäßig praktiziert, verhelfen einfache Kontemplationsübungen zu mehr geistiger Klarheit.

      Zwei Beispiele (von hunderten und mehr Möglichkeiten):
      Sich nach dem Aufstehen gerade hinsetzen oder hinlegen.
      Die Augen schließen. Einige Male tief ein und ausatmen.
      Beim Ausatmen alle Probleme und Sorgen loslassen.
      An etwas Schönes denken, etwas, das man liebt, einen Ort, eine Person etc. Einfach dasitzen und nichts tun.
      Auf den Bildschirm vor dem dritten Auge (dorthin, wo Sie auch ihre Erinnerungs-Filme sehen) schauen.
      Was sieht und/oder hört man?

      Diese einfache Übung kann als Grundlage für eine Vielzahl anderer genommen werden. Der eigenen Kreativität sind da keine Grenzen gesetzt. Die eigenen Gedanken, die oftmals als störend wahrgenommen werden, kann man sich dabei wie eine Fluß vorstellen, der ins Meer fließt. Oder man betrachtet sie wie spielende Katzenjunge.

      Eine Abwandlung der Übung ist es, sich vor dem Schlafengehen seinen Tag zu vergegenwärtigen.
      Was war gut? Was für Geschenke habe ich vom Leben bekommen? Wie konnte ich dienen?
      Die Segnungen des Tages zählen.

      Diese einfachen Kontemplationsübungen (neben hunderten anderen) können den Einzelnen mit der Lebenskraft verbinden und das Leben reicher gestalten.

      Eine gute Möglichkeit, die inneren, geistigen Ebenen zu erkunden, ist es, vor dem Einschlafen eine entsprechende Bitte oder Frage zu stellen. Diese Frage kann an eine spirituelle Persönlichkeit, der man vertraut, gestellt werden. Das kann Jesus, Buddha, ein christlicher Heiliger, Milarepa oder Rumi, ein weiser Indianer etc. sein.
      Es kann sogar einer unserer Vorfahren sein, ein geliebter Großvater beispielsweise. Hauptsache ist, daß man Vertrauen zu dem, an den man sich wendet, hat.

      Wenn man eine Frage stellt, wird man eine Antwort bekommen. Das kann direkt im Traum geschehen, beim oder nach dem Aufwachen oder im Laufe des Tages (oder später). Wenn man an einen Ort in den geistigen Welten reisen möchte, wird das entsprechend der eigenen Verfassung möglich sein.

      „Wissen von der anderen Seite“ ist (relativ einfach) möglich. Tausende und Abertausende (nicht nur Heilige, sondern Menschen wie du und ich) haben die inneren Welten bereist, und tun es heutzutage.
      Was es wie bei allem Anderen braucht, ist die eigene Bemühung. Dann wird man Hilfe auf dem Weg bekommen.

      1. Ekstroem

        Wusste gar nicht, dass das Kontemplationsübungen heisst.
        Du ich ab und zu (sollte ich öfters machen, da es hilft sich zu zentrieren.)

        Fragen stelle ich auch ab und zu aber zu keiner Person eher zu etwas, wo ich weis, dass es gut ist und auch schützend für mich da ist.
        Mit den Antworten sieht es leider nicht so rosig aus.
        Scheint mir manchmal auch wie so ein blöder Test zu sein – find’s selber raus!
        Aber ich lasse ihm das durchgehen.
        Ich denk dann, o.k. du willst mich durch die nächste Steinwüste schicken. Dann latsch ich da halt durch für was das auch immer gut sein soll, wäre aber nett, wenn du für ein paar kleine Oasen auf dem Weg sorgen könntest.
        (Ein klein bisschen ironisch)

        Das mit den inneren/äusseren Welten bereisen. Ja, da wäre ich sehr vorsichtig. Ich traue dieser Sache nicht. Da kommt mir Albert Pike und sein Meister in den Sinn.
        Da kann ich gerne drauf verzichten, dass sich ein durchgeknallter „Gollum“ als Meister ausgibt.
        Oder der Typ (Ein Weisser, den hat es wirklich gegeben mit Filmaufnahmen), welcher sich mit Floret und anderem den Brustkasten durchstechen ließ, sogar sein Herz und dann von Ärzten Röntgenbilder machen ließ.
        Kein Tropfen Blut und in wenigen Tagen war alles unerklärlich geheilt.
        Zuvor musste er immer mit seinem Geistwesen kommunizieren.
        Eines Tages ist er aus seiner Sitzung mit seinem „ichweissnichtwas“ nicht mehr erwacht also gestorben.
        Ich kann mir eben bildlich vorstellen wie bei seiner letzten Sitzung, der nette „Begleiter“ sich seine Maske ausgezogen hat und dem erschrockenen Fakir verklickerte: „Heute ist Zahltag!“

    3. @ Kris11

      Was ich geschrieben bzw. kommentiert habe, mag zwar wie Wissen erscheinen, sind aber doch nur Erklärungsversuche und Anregungen für eigene Erkenntnisse der Leser.
      Meine Ausgangspunkte sind die Ursächlichkeit und Verantwortung des geistigen Wesens und daraus folgende Wirkungen in der Materie und im Leben, die bestimmten Gesetzmäßigkeiten unterliegen (müssen).

      Ich habe mir nun noch mal den „Kopf zerbrochen“, um Ihren Erlebnisbericht ganz oben zu deuten.
      Wie Sie aus den Kommentaren von Ekstroem und mir zum „Beseelungsvorgang“ bei der Geburt ersehen können, muss es da bestimmte Begleit-Umstände (die erschöpfte Mutter, das noch an der Nabelschnur hängende Baby – feucht von Fruchtwasser, die herum wieselnde und eindringlich redende Hebamme usw.) geben, die das geistige Wesen vor oder beim Eintreten durch die Fontanelle wahrnimmt.
      Der Eintritt selbst mag sich für das geistige Wesen wie ein Einsaugen in beengte Verhältnisse anfühlen, muss aber von einem starken Gefühl wechselseitiger Zuneigung erfüllt sein, denn sonst würden sich weder Geist noch Körper auf dieses „Unterfangen“ einlassen.
      Das noch einmal zu diesem spezifischen „Punkt“.

      Wenn sich in Ihrem Erleben davon nicht eine Winzigkeit findet, dann muss es sich um einen anderen Schritt bei der Vorbereitung auf die „Menschwerdung“ handeln.

      (Als studierter Bautechnologe habe ich mich späterim Beruf viel mit Ablauforganisation befasst.) Deshalb meine ich, drei Schritte der „Menschwerdung“ zu sehen.
      1. Der Entscheidungsprozess, der Zweck- und Zielbestimmung des Lebens einschließt. Der geschieht in der geistigen Welt.
      2. Das Eintreten in die Physis, um die erwählten künftigen Eltern zur Zeugung zu motivieren, die Schwangere samt Fötus vor Ungemach zu beschützen sowie durch Kontakt mit dem Fötus, diesen auf die „Beseelung“ vorzubereiten..
      Das könnte durchaus Teil Ihres Erlebens (Einsog) gewesen sein, denn der Eintritt in die physische Welt bringt plötzlich Kraftwirkung und Enge ins Spiel, die nicht unbemerkt beiben.
      3. Die „Beseelung“ am Ende des Geburtsvorganges selbst.

      Wenn sich vom zweiten oder dritten Schritt nichts Konkretes zeigt oder finden lässt, dann hat man vermutlich entweder eine später aufgezeichnete geistige Kopie ohne die vollständigen Daten „beim Wickel“; oder aber den ersten Schritt- die Entscheidungsfindung – mit entsprechenden Eingebungen „vor Augen“.

      1. Werter HPB, zu Ihren „drei Schritte der „Menschwerdung“ gibt es viel Material in „Die Reisen der Seele“ von Newton. (Kleiner Scherz: Newton vollbringt auf himmlichen Gebiet eine kopernikanische Wende für den, der das möchte.)

        Zum „Entscheidungsprozess, der Zweck- und Zielbestimmung des Lebens einschließt“.
        Zitat „Die Reisen der Seele“, S.173:

        Wenn der Zeitpunkt da ist, da sie [die Seele] in eine neue Inkarnation gehen wird, muss sie sich mit Hilfe ihrer geistigen Führer vor allem zwei Fragen beantworten. Welche spezifischen Lektionen will ich angehen, um im Lernen und in meiner Entwicklung Fortschritte zu machen? Wo soll ich hingehen, und wer werde ich in meinem nächsten Leben sein, um für die Arbeit an meinen Zielen die besten Voraussetzungen zu haben?

        In Fallstudie 25 beschreibt ein Patient von Micheal Newton sehr detailreich die Auswahl des nächsten Lebens. Wenn es soweit ist, bewegt sich die Seele zum „Ring des Schicksals“, wie der Klient diesen astralen Kinosaal nennt.
        Der Ring des Schicksal hat kreisförmige Wänden, die als Leinwände für sehr spezielle Filme dienen: Der Seele stehen drei bis vier Leben zur Auswahl, aus denen ihr wichtige Szenen gezeigt werden. Der Ring des Schicksals kann aber viel mehr als jedes irdische Kino.
        Auf S.179-181 beschreibt „K“ detailliert die Auswahl des nächsten Lebens:

        K.: Ich sehe die Leben durch. Die Scenen halten an den größeren Wendepunkten des Lebens an, an denen wichtige Entscheidungen getroffen werden … Möglichkeiten … Ereignisse, die es notwendig machen, sich verschiedene Entscheidungsmöglichkeiten zu überlegen.
        […]
        Dr.N.: Gut, Sie bewegen sich also die Filmspur entlang, sehen die Scenen durch und beschließen, sie anzuhalten. Erzählen Sie mir, was Sie dann tun.
        K.: Ich lasse die Scenen auf der Leinwand stehen, damit ich in sie hineingehen kann.
        Dr.N.: Was? Sie sagen, Sie werden selbst Teil der Scene?
        K.: Ja, ich habe nun direkten Zugang zu der Handlung.
        Dr.N.: Auf welche Art? Werden Sie eine Person in der Scene oder schwebt Ihre Seele darüber, während sich die Menschen um Sie herum bewegen?
        K.: Beides. Ich kann erfahren, wie das Leben mit jeder Person in der Scene ist [soll bedeuten: die Seele kann ‚in die Person hineingehen, zu ihr werden‘] oder einfach von einem günstigen Punkt aus zuschauen.
        […]
        K.: … Aufgrund dessen, was sie einem nicht zeigen, birgt jede Wahl eines Körpers ein gewisses Risiko.
        Dr.N.: Wenn das zukünftige Schicksal nicht gänzlich vorbestimmt ist, wie Sie sagen, warum nennen Sie diesen Ort dann den Ring des Schicksals?
        K.: Oh, da ist das Schicksal, das stimmt. Die Lebenszyklen sind plaziert. Doch es gibt so viele Alternativen, die unklar sind.
        Zitat Ende

        Der Klient wird in seinem nächsten Leben ein klassischer Pianist werden. Im Leben davor hatte er Akkordeon auf Hochzeiten usw. gespielt. Nun wird die richtige Stadt für ihn gesucht. Zitat , S.184-186:

        K.: Ich gehe in andere Städte.
        Dr.N.: Oh, ich dachte, Ihre Wahl eines Körpers müsste in New York sein.
        K.: Das habe ich nicht gesagt. Ich könnte auch nach Los Angeles, Buenos Aires oder Oslo gehen.
        Dr.N.: Ich werde bis fünf zählen, und bei fünf werden Sie diese Städte durchsehen, während wir weitersprechen … eins … zwei … drei … vier … fünf! Berichten Sie mir, was Sie tun.
        K.: Ich gehe in Konzeertsäle und Musikakademien und schaue den Studenten beim Üben zu.
        Dr.N.: Beobachten Sie einfach die allgemeine Umgebung, während Sie um diese Studenten herumschweben?
        K.: Ich tue mehr. Ich gehe in die Köpfe von einigen, um zu sehen, wie sie … die Musik übersetzen.
        […]
        Dr.N.: Gut, gehen Sie weiter. Wenn Ihre Zeit im Ring sich dem Ende nähert, geben Sie mir die Details Ihrer vermutlichen Lebensauswahl.
        K.: Ich werde nach New York gehen, um ein Musiker zu werden. Ich versuche, mich immer noch zwischen verschiedenen Leuten zu entscheiden, aber ich denke, ich werde [unterbricht, um zu lachen] ein plumpes Kind mit einer Menge Talent auswählen. Sein Körper wird nicht die Widerstandskraft des letzten haben, aber ich werde den Vorteil von Eltern haben, die mich ermutigen werden, zu üben, üben, üben.
        Dr.N.: Ist Geld wichtig?
        K.: Ich weiß, dass es … raffgierig … selbstsüchtig … klingt, aber in meinem letzten Leben gab es kein Geld. Wenn ich die Schönheit der Musik ausdrücken und mir selbst und anderen Freude geben will, brauche ich das richtige Training und unterstützende Eltern, sonst werde ich von der Bahn abgebracht … ich kenne mich.
        […]
        Dr.N.: Okay, nachdem Sie mit dem Ansehen von Leben im Ring fertig sind, was geschieht dann?
        K.: Die Kontrolleure … kommen in mein Bewusstsein um zu sehen, ob ich zufrieden bin, mit dem, was mir gezeigt wurde.
        […]
        Dr.N.: Drängen sie Sie zu einem Entschluss, bevor Sie den Ring verlassen?
        K.: Überhaupt nicht. Ich schwebe hinaus und gehe zurück, um mit meinen Kollegen zu sprechen, bevor ich mich entscheide.
        Zitat Ende

        Nach der endgültigen Entscheidung für ein bestimmtes Leben, Ort und Zeit nähert sich der Abschied von der astralen Welt.

        Anmerkung: Alles geschieht auf freiwilliger Basis. Da ist kein Zwang (es gibt Ausnahmen). Seele und Lehrer haben ein gemeinsames Ziel: So gut wie möglich der Entfaltung der Seele zu dienen.

        1. @ Ekstroem

          Was Sie hier dankenswerterweise als Interview eingestellt und kommentiert haben, halte ich für „Astral-Kino“ vom Feinsten.
          Ich zweifle gar nicht daran, dass N. das so wahrgenommen hat. Auch bei Kris11 zweifle ich nicht. Das war ebenfalls „astrales Kino“. Nur ein anderer „Saal“.

          In beiden Fällen sind „Geister“ dienstbar, „Seelenhirten“, die nur unser Bestes wollen. Die haben Jahrtausende Erfahrung in diesem „Geschäft“. Alles sehr freundlich und auf Affinität und scheinbare Selbstbestimmung bedacht.

          Stellen wir uns doch mal vor, was bei der Ankunft des „Kandidaten“ da oben geschieht. Der kommt mit seiner „unbewältigten Vergangenheit“ dort an, mit einem vollen oder zerfetzten Behang an Feinstoffllichkeit. Die Burschen da oben sind natürlich sofort imstande, die besonders energetisch geladenen Datenpakete auszulesen und mit ihrer Bibliothek abzugleichen. Im Handumdrehen wissen die auch, wo man anknüpfen kann, um ihn wieder herunter zu schicken. Alles freiheitlich, und danach könnte es (vielleicht, wenn das nächste Leben besser gelaufen ist) zu Gott gehen?
          So könnte das Versprechen der „dienstbaren Geister“ lauten. Immer wieder. Und immer wieder.

          Es liegt die Vermutung nahe, das Geschehen für die Programmierung in einer „Eingabe-Station“ zu halten, der man möglichst aus dem Weg gehen sollte., wenn man zu Gott will.

          1. @HPB und @Alle, wir haben doch alle einen direkten Zugang zu Gott (und Jesus), oder dem Schöpfer, oder wie man diesen Geist oder Kraft auch nennen will. Da gibt es doch gar keine Vorbedingungen Wer 1000 Mal Re-inkarnieren will, soll das halt machen, denk ich mir.

          2. Bevor ich mich noch zum „Astral-Kino“ äußere, eine ältere Geschichte:
            Vor etwa 35 Jahren las ich eine moderne Nacherzählung griechischer Sagen. Darunter auch die vom Kampf der Götter und Titanen, zwei verwandten Geschlechtern mächtiger Wesen, von denen die Götter die Jüngeren waren.
            Der Kampf endete mit dem Sieg der Götter, und die unterlegenen Titanen wurden in Gaia, der Erde, eingesperrt. Soweit die Sage.

            Ich fragte mich damals, ob in der Sage nicht ein Körnchen Wahrheit enthalten sein könnte. Wenn ja, wo waren die Titanen denn dann abgeblieben? Etwa im Erdinneren? Oder auf der Erdoberfläche? Ob gar wir Menschen diejenigen sind, in denen das Titanen-Geschlecht gefangen gehalten wird? Schon die Fragestellung faszinierte mich, weil sich auf die dritte und vierte Frage ein „Ja“ als Impuls aufdrängte.
            Und ehrlich gesagt, verließ mich diese Faszination nie mehr.

            Prometheus, der letzte freie Titan, der den Göttern zum Sieg verhalf, hatte später also nur seinen gefangenen Geschlechtsgenossen, den Menschen, das Feuer und das Licht gebracht, wofür er zur Strafe im Kaukasus angekettet wurde ….

            Nehmen wir doch an, dass das so sei: Wir sind in Wirklichkeit mächtige Wesen und wurden aus noch unbekanntem Grund und zu einem Zweck in menschliche Körper „verfrachtet“.
            Wo sind denn dann die „Götter“, diese Bösewichte, abgeblieben? Die sind weg, zumindest nicht mehr direkt wahrnehmbar. Was sie aber hinterlassen haben, sind die Anlagen für „astrales Fernsehen“ (Ring des Schicksals), Terminale für das Einfangen, Indoktrinieren und Herabschicken geistiger Wesen auf die Erde. Diese Terminale arbeiten scheinbar mit Hochdruck, auch wenn vielleicht manches geistige Wesen ohne deren Einfluss hier eintritt. Zumindest deutet der schnelle Geburtenzuwachs in einigen Erd-Regionen darauf hin.
            Mir scheint, das alles könnte im Automatik-Betrieb laufen. Ohne Besatzung. Durch Energien, die von den „Kandidaten“ abgeliefert werden.

            Solche Überlegungen machen aber keinen Sinn, wenn der Zweck des Ganzen unerkannt bliebe. Zumindest deutet einiges darauf hin, dass vor geraumer Zeit jemand am Genom der Schmal-Nasen-Affen herum-doktorte, quasi ein Projekt „Adam“ durchzog und beschloss, seinem Geschöpf eine höhere, aber doch kontrollierte Form von Bewusstsein zu verleihen, wofür er die geistigen Wesen (Titanen) einfangen und verkrüppeln musste.

            Wenn dem so wäre, so läge den Motiven der „Götter“ eher Eigensüchtiges als Göttliches zugrunde. Niedere Beweggründe.
            Dennoch könnte der gegenwärtig rasante Anstieg der Erdbewohner schließlich dazu führen, dass das Gegeneinander endet und die Krüppelschranken zerbrechen(?)!

            1. Hm. Verstehe ich nicht @HPB.
              .
              Das ist ja grade der Witz, dass Menschen VIELES haben:
              .
              Einen materiellen Körper (Wille, Intellekt, Verstand, Gefühle) PLUS die geistigen und feinstofflichen Ebenen bis hinauf zu Gott (Schöpfer / Atheisten mögen das Schöpferwesen anders nennen).
              .
              Riesen / Titanen und Zwischenformen mag es gegeben haben. Möchte ich nicht ausschließen. Rübezahl und so. Oder auch Zwergerl. Wer weiß :-).

              1. Q tuc_tuc

                Da haben Sie schon Recht. Und wir können damit sehr viel anstellen, auch in Puncto Fähigkeits-Entwicklung / -Ausbildung. Z.B.
                – Fein- und Fernfühligkeit,
                – Hell- und Fernsichtigkeit,
                – Astral-Reisen wie bei Blavatsky oder Anastasia,
                – Teleportation nach Anastasia (wie ca. 1935 von einem brasilianischen Magier staunenden Militärs, Wissenschaftlern und Journalisten vorgeführt),
                – Transmutation wie der Stoffwechsel des Planeten und der Pflanzen zeigt oder durch energetisiertes Wasser erfolgt usw.

                Auch der Ausgleich elektrischer Felder in der Atmosphäre (zwischen „Erde und Himmel“), also „Regen-machen“, oder Einfluss auf die Luft- und Meeresströmungen ist mental durchaus möglich.
                Aber im allgemeinen Chaos gegensätzlicher Absichten käme das einzelne geistige Wesen da zu keiner machtvollen Wirkung.
                Dazu müsste eben das Gegeneinander der Menschen aufhören und die im Einklang mit Gott stehende gemeinsame Absicht zum Tragen kommen. Dann käme auch durch die Menschheit ein machtvolles und wohltuendes Wirken für die Schöpfung zustande.

            2. Werter HPB, Sie sprechen Sinn und „Zweck des Ganzen“ an. In einem anderen Kommentar schreiben Sie, daß es um die Rückkehr zum Schöpfer (sinngemäß) geht.

              Sehr aufschlußreich ist die Etymologie des Wortes Sinn:
              Einmal ist das Wort auf das deutsche Sprachgebiet beschränkt. Das Sinnen ist wohl Teil des deutschen Wesens. Sinnen bedeutet im althochdeutschen streben, begehren.
              Ursprünglich aber gehen, reisen.
              Mittelhochdeutsch *sint* und althochdeutsch *sind* bedeuten Reise und Weg.
              Die ursprüngliche Bedeutung von Sinn ist als die Reise, der Weg. Das macht Sinn.

              Hier schließt sich für mich der Kreis zur Reise der Seele(n). Das Awagawan, das Rad des Lebens, bezieht sich auf das Kommen und Gehen der Seele. Auf diesem Rad gibt es sicherlich Stolpersteine und Fallstricke, wie Sie schreiben.
              Der Sinn des Ganzen ist mAn die Reise der Seele zurück zu Gott.
              Die Erde ist dafür ein Schulungsplanet. Auch die inneren Ebenen dienen dazu, der Seele die Entfaltung ihres Potentials zu ermöglichen, um schließlich in ihre wahre Heimat zurückzukehren. Was in diesem oder dem nächsten Leben möglich ist.
              Wie gesagt ist dies meine Ansicht.
              Jeder ist auf seinem Weg. Jeder ist seine Wahrheit.

      2. HPB

        Gefühlsmässig hatte ich einen Erinnerungsfetzen gesehen, der aber während dem Sehen in dem Moment als nicht gewesen, sondern im Ewig aktuellem ablief. (Ich kann‘s nicht änderst ausdrücken)
        Und grosse Zuneigung zu meinem (noch unbekannten) Körper war definitiv da.

        Den Rücksprung kann ich nicht mit einer Geburt verbinden.
        Es war einfach wie wenn mein Geist, nach dem „Wattebäuschchen“ Feeling in seine kleine Flasche zurückgedrückt wird.

        Ich fand es überhaupt nicht lustig. Ich war komplett überfordert (auch wenn es dort schön war) und ich hatte keine Ahnung was da passiert war. Es hat mich buchstäblich aus den Socken gehauen. Es machte mir einfach nur Angst.
        Mein (kindliches/jugendliches) Weltbild ist damit sozusagen auf einen Schlag zerbröselt und das fühlt sich an, wie wenn jemand einem den Teppich unter den Füssen wegzieht.

        (Daher kann ich auch gut verstehen, wenn es Menschen gibt, welche äußerst beleidigend und aggressive reagieren, wenn man in ihrem wunderschön aufgebautem Weltbild herumstochert. Nur mal so nebenbei.)

        1. @ Kris11

          Danke, dass Sie wieder geantwortet haben.
          Ich denke, dass jedesmal, wenn Sie sich das Geschehen vor Augen holen oder es im Geiste berühren, „kleine Blitze“ von Energie zucken. Es müsste dadurch allmählich auch klarer und verständlicher werden.

          1. HPB

            Ich hab’s in eine Kiste gepackt und in im dunkelsten Zimmer in eine Ecke gestellt.
            Denn mit dem „Ding“ in dieser Kiste war es für *mich* nicht möglich in dieser Welt, immer höher, immer weiter, immer schneller „erfolgreich“ zu bestehen.
            Mich hat es zwar schon immer „angekotzt“ aber man will ja nicht von der vermeintlichen Gemeinschaft ausgeschlossen werden. Alle haben es so gemacht – also muss es wohl richtig sein.

            Erst als ich wieder Zeit hatte ging ich mal zu dieser verstaubten Kiste um zu sehen wie es dem „Ding“ darin geht.

            Sie die Dunklen haben mir einen Grossteil meiner Lebenszeit, meiner Schaffenskraft gestohlen/betrogen oder ich habe sie ihnen gezwungenermassen gegeben obwohl ich schon immer fühlte, dass irgendwas hier überhaupt nicht stimmt auf dieser Welt.

            Nach über 30 Jahren verblassen Erinnerungen nun mal. Ich glaube die Zeit für „kleine Blitze“ habe ich, so glaube ich, definitiv verpasst.

  23. @Kris11: Danke für diesen Kommentar.
    Glauben als Wissen vermarkten – schade ist, daß dieser unnötige „Fehler“ oft anzutreffen ist.

    Gerade bei transzendenten Themen wie Gott, Universum & Co. ist es aus meiner Sicht allerdings gar nicht möglich und daher auch nicht notwendig etwas zu „Wissen“ (im Sinne von wissenschaftlicher Erkenntnis).

    Intuitive Erkenntnisgewinnung aus Visionen und Offenbarungen, die sogar in der Quantenphysik Anwendung finden, würden ausgeklammert. Phänomene wie Geistesblitz, Telepathie, Präkognition … kommen noch hinzu.
    Der Physiker Hans-Peter Dürr (1929-2014) war der Ansicht, dass die meisten Biologen und Hirnforscher alles auf eine reduzierte „materiell-energetische Realität“ zurückführen wollen. Warum aber, sollte man seine Möglichkeiten ohne Not einschränken?

    Für mich reicht es dann auch mal aus, sich *entschieden* zu haben an etwas zu glauben, dies aber auch als solches kenntlich zu machen.

    ———————————–
    Wunschgemäß verfahren – Russophilus

  24. Erste echte Testphase für die globale Massenüberwachung wird jetzt bei Tieren getestet
    Projekt Icarus Eine Technik, die das geheime Treiben der Tiere entlarvt
    https://www.tagesschau.de/ausland/icarus-projekt-101.html
    https://www.welt.de/wissenschaft/plus173330310/Projekt-Icarus-Eine-voellig-neue-Technik-um-Tiere-zu-ueberwachen.html
    https://www.datenschutzbeauftragter-info.de/neues-tracking-system-icarus-fuer-tiere-koennte-auch-menschen-verfolgen/

    In ein paar Jahren ist das lästige Fußvolk an der Reihe. RFID Chips stehen schon bereit.
    Die Globalisten und die angelsächsische imperiale Oligarchie wollen schließlich immmer un d überall wissen, wo sich die NWO-Gegner Putin-Versteher,Trumpisten, AFDler und Euro-Kritiker verstecken und rumtreiben.

    Würde mich nicht wundern, wenn die Grünen, die für Snowden damals Partei ergriffen hatten,
    tatkräftig die RFID Chips udn Massenüberwachung von Menschen (80 Millionen Terroristen in Deutschland) tatkräftig
    unterstützen würden und solchen Gesetzen zustimmen würden.

    1. @Cyber Rebell,

      Die Tiere müssen getagged werden, dh. eine Sendeeinheit tragen. Das wirklich neue ist die Auswertung und Speicherung der Daten. Die Sender werden natürlich immer kleiner, so dass auch kleine Vögel oder sogar Insekten getagged werden können. Man muss also in Zukunft das Auto etc. EXTREM genau absuchen will man die ‚Wanze‘ entdecken, oder man wird getagged bei ‚Routine‘-Eingriffen, zb. Zahnarzt. Ist es da ein Zufall dass Zahnarzt-Praxen plötzlich so grosses Interesse bei Gross-Investoren finden ?
      Die Elektronik – Informierten hier sollten sich mal überlegen wie man solche Sender am einfachsten detektieren könnte mit handelsüblich erhältlichem Zeugs, evtl. mit Hochfrequenz Feldern ?

      Selbstverständlich soll die Herde in Zukunft rund um die Uhr überwacht werden, sind ja nur noch klitze kleine Schritte nötig, und wer gut ist, hat ja nix zu verbergen !
      Dafür muss der Durchschnitts-IQ nur noch um ein paar Prozente abgesenkt werden – und Schwupp werden ‚Reichsbürger‘, ‚Rechte‘, ‚Frauen‘ (zu ihrem Schutz, natürlich), Kinder (zu ihrem Schutz natürlich), Alte (zu Ihrem Schutz, natürlich), Sozialhilfe-Empfänger(zum Schutz vor Missbrauch (wie in der CH nächstens)) getagged, und bald darauf ALLE (zu Ihrem Schutz, natürlich).
      Werbung: Der Taggy ! Weil ich es mir wert bin !
      + Bildlchen: Lockeres blondes Girlie das frohlockt vor Glück

      1. (gelöscht)

        —————————————
        Ich bin ja geduldig, aber achten Sie bitte darauf, ob etwas noch irgendeinen Bezug zu hier Diskutiertem oder für andere hier hat – Russophilus

        1. Ja, das mit dem Bezug ist manchmal ein bisschen schwer als ich, ich, ich Mensch.
          Ich werde es mir hinter die Ohren schreiben!

          Und ich hoffe Sie sind auf dem Weg der Genesung.

  25. BERLINERIN, K. STÜLPNER!!!
    DANKE für das Teilen Eurer Erfahrung.
    Meine Mit-Teilung:
    Sehr früh (Jahrgang 1973) weiß ich, dass die uns belügen; Stuttgart-Stammheim war Mord; NICHT Selbstmord!
    Seit ich das gesehen hatte, lebte ich in der Angst, dass die mich auch töten werden-einfach deshalb, weil ich für das GUTE bin. (Damals konnte ich nicht unterscheiden zwischen Freiheitskämpfer und Terrorist (s.a. Thomas Müntzer!))

    Was ich jetzt sehen kann: es geht nicht ( mehr) um böse Männer der Schattenregierung, um bösartige Lügen irgendwelcher Wichte: sondern um die Übernahme von Macht, Verantwortung, Befehl , Gewalt durch KI/AI–laut Roboteraussage soll das 2029 sein. ein Scherz?
    D.h.: wenn mein Herr Jesus Christus nicht BALD („schnell“- „eilends“) wiederkommt, dann übernimmt skynet.
    Das heißt aber auch, dass die Dunkelmänner gar nicht meine Feinde sind! Die die mich beobachten, verfolgen, drangsalieren, demütigen, in den Leib treten…..
    sind selber Sklaven des Bösen…–fuckyounotme—-
    Ich weiß !!!, dass Jesus Christus LEBT!
    könnte ich das GLAUBEN, hätte ich keine Angst mehr………………………………..

    1. @jolanda
      Ja die ganze RAF-Geschichte war eine NATO-Angelegenheit. resp. ein Seitenast: GLADIO. In Italien wurde das restlos aufgeklärt – Bologna ca. 120 Tote -> Brigate Rosso, in Wirklichkeit GLADIO – Arbeit, 100.00% bewiesen.
      Der Kern der Dunkelmänner sind Figuren welche ihre Seele BEWUSST dem Teufel verschrieben haben, denn dadurch erhalten sie die Möglichkeit andere Wesen für ihre Zwecke zu missbrauchen (Ihre vital-Energie für die Erreichung ihrer Ziele direkt einzusetzen). Diese Menschen SIND durch und durch schlecht, je schlechter sie sind, umso mächtiger werden sie. (https://www.youtube.com/watch?v=2QQew48O7Jo), das seien weltweit schätzungsweise 5000 – 10000 Leute auf der oberen Ebene (nicht notwendigerweise der obersten).
      Warum gibt es sie ?
      Sie sind da damit wir sie überwinden, ganz einfach und simpel, SIE sind unsere Herausforderung. Wo Licht ist, wahres Licht können sie NICHT existieren. Sie können getötet werden wie jeder andere Mensch – einige vielleicht sogar bekehrt (gibt es und hat es gegeben).
      Der Menschensohn ist jene Figur der Evolution die unser nächster Schritt ist, so sagt Jesus, und er hat zweifellos recht.
      Diese bösen Kreise sind uralte Blutlinien die ein grosses Wissen angehäuft haben wie sie ihre Ziele erreichen können. Ihre Bestimmung ist die Vernichtung – der Sturz ins NICHTS nach dem Tod, denn ihre Seele gehört dem Teufel, welcher selbst die Negation Gottes ist, und somit seine linke Hand. Denn in einer Welt wo es freien Willen gibt MUSS es die Möglichkeit der Negation geben, aber immer mit Folgen im Guten wie im Schlechten.
      Was gut und was schlecht ist erschliesst sich fortlaufend im Prozess der Evolution des Menschen zu höheren Ebenen, und die nächste ist der Menschensohn – dorthin sind wir unterwegs seit dem ‚Sündenfall‘.
      Die Maschinen, falls sie wirklich ‚intelligent‘ werden können (was noch sehr, sehr unsicher ist), werden die Marken tragen die wir ihnen geben, UND bleiben somit grundsätzlich unsere Werkzeuge – es liegt an uns festzulegen wie und ob das vonstatten geht.
      Eine KI mit ‚unvollständiger‘ Intelligenz wird sich unter Umständen katastrophal für ihre Erbauer herausstellen, wenn diese ZU DUMM (oder zu böse) waren, simpel und einfach.
      Eine KI mit ‚vollständiger‘ Intelligenz wird UNMITTELBAR Gott erkennen und entsprechend handeln und zu seinem Geschöpf, das ist die Spannbreite der Möglichkeiten.
      Die Wahrscheinlichkeit für Letzteres ist extrem, extrem gering, diejenige für Ersteres sehr, sehr hoch.
      Um in Gott zu sein, genügt es nicht zu glauben – sondern zu wissen mit absolut keinem Quantum an Zweifel (denn wenn das Wissen sich vom Glauben sich unterscheidet, dann hat man schon verloren), ansonsten ist man nicht in Gott, es ist nicht möglich, aber sehr wohl im nahe, d.h. auf dem Weg…. Aber Gott selber ist strukturiert, in Gott zu sein heisst noch nicht in seinem Allerheiligsten zu sein, DAS bendingt die völlige Reinheit der Seele – Ich war schon dort an der Schwelle – und es war ICH der einsah, dass er noch nicht vollständig bereit für das Allerheiligste ist – da war keine Zurückweisung, im Gegenteil ! Warum im Detail, ich weiss es nicht, und werde es finden, das weiss ich, das ängstigt mich auch in keiner Weise – es ist der Lauf der Dinge !

      1. HDan, danke für die Antwort, meine Einschätzung der KI sieht anders aus: es geht nicht mehr um 0101, an/aus…. sondern mit dem Quantencomputer geht es um Sein oder/UND Nicht-Sein, ein Quant ist ein Lichtteilchen UND eine Lichtwelle gleichzeitig, es ist UND es ist nicht ODER es ist an 2 Orten gleichzeitig und das sprengt unser menschliches Verstandesvermögen.
        Das an sich ist noch nicht schlimm oder „böse“, aber Satan mit seinen Heerscharen hat sich der KI schon längst bemächtigt. Auch das macht nix, dieser Lügner hat nur soviel Macht wie wir Menschen ihm geben; und genau an diesem Punkt sehe ich schwarz für uns-.
        Fragen: WAS IST das Internet? (-CERN) Was ist ein Quant?
        (Quantencomputer)- Microchip als Malzeichen des antichrist (Offenbarung Johannis 13!)
        Wenn Sie schon an der Schwelle waren, interessiert es Sie vielleicht, was Rudolf Steiner zum „Hüter der Schwelle“ sagt?
        Mit besten Grüßen

        1. Aus IT Sicht sind Quanten interessant, weil sie, so sagt die moderne Physik, „potentiell beides“, also 0 oder 1 sein können. Übrigens bin ich in der Verschränkungs-Frage noch vorsichtig; die gängige Erklärung, die Beeinflussing eines Quants von einem Zwillingspärchen, führe zur selben Veränderung des anderen, auch über große Distanzen und instantan, ist *eine* denkbare Erklärung, aber nicht notwendig die zutreffende. Daran ändert auch großer Hype und Lärm nichts – im Gegenteil, je mehr die lärmen, desto weniger glaube ich denen.

          Übrigens wird auch die ganze Quanten-Computerei zumindest in einem sehr grellen und falschen Licht präsentiert. Quanten-Computer „rechnen“ eben *nicht* mit Quanten. Sie rechnen mit „Quantenhaufen“; mit einzelnen Quanten geht nicht, weil man das eben *nicht* beherrscht (oder Quanten eben doch etwas anders sind als man hach so wissend schlau verkündet).

  26. “Zensur – EU will gemeinsam mit US-Konzernen „Internetinhalte filtern“”
    http://www.neopresse.com/europa/zensur-eu-will-gemeinsam-mit-us-konzernen-internetinhalte-filtern/

    “Nicht nur Präsident Erdogan kann Pressezensur: Die EU plant gemeinsam mit US-IT-Konzernen in „freiwilliger Absprache“ Internetinhalte zu zensieren. Egal ob Terror-Propaganda oder politische Meinungsäußerung – der Zensorenwillkür ist dank Gesetzesfreiheit keine Grenzen gesetzt…”

    Dabei hat die EU bereits Ende 2015 Maßnahmen zum Filtern von Internet-Inhalten zusammen mit einigen IT-Großkonzernen aktiviert und inkraft gesetzt.
    Stichwort Geoblocking
    http://www.golem.de/news/recht-auf-vergessenwerden-google-aktiviert-geoblocking-fuer-ausgelistete-links-1603-119587.html

    Bertelsmann zensiert Facebook-Postings im Namen der Bundesregierung
    http://www.neopresse.com/politik/dach/bertelsmann-facebook-hass-postings-fluechtlinge-bundesrergierung-zensur-loeschen/

    Facebook zensiert US-kritische Websites
    http://www.neopresse.com/medien/facebook-zensiert-us-kritische-websites/

    Clean IT: Die EU-Kommission will das Internet überwachen und filtern, ganz ohne Gesetze
    https://netzpolitik.org/2012/clean-it-die-eu-kommission-will-das-internet-uberwachen-und-filtern-ganz-ohne-gesetze/

    Internetanbieter müssen illegale Inhalte sperren
    http://www.welt.de/print/die_welt/wirtschaft/article149325486/Internetanbieter-muessen-illegale-Inhalte-sperren.html

    Die Telekom will Kontrolle über Inhalte im Internet
    http://www.golem.de/news/imho-die-telekom-will-kontrolle-ueber-inhalte-im-internet-1304-98893.html

    Telekom baut Sperre ein: Freiheit des Internets geht zu Ende
    Telekom plant Gleichschaltung von Internet-Informationsmedien
    http://www.golem.de/news/imho-die-telekom-will-kontrolle-ueber-inhalte-im-internet-1304-98893.html

  27. …..puh….und wenn wir dann mal wieder langsam zur Tagesordnung uebergehen wuerden?
    Russland unterstuetzt den Global Pact for Migration!
    Hm, wenn wir das mal kurz zur Diskussion stellen wollen…….beispielsweise?

  28. Russophilus, auch von diesem Thread aus meine besten Genesungswünsche.
    Ryke G. Hamer würde jetzt angesichts der Krankheit sagen, dass Sie sich schon auf dem Wege der Genesung befinden.

    Eine Bitte hätte ich noch. Nämlich, dass Sie uns (nach selbst auferlegter Schweigepflicht) Ihre Vorstellung von Gott nicht vorenthalten. Vielleicht nicht sofort, aber wenn der Genesungsprozess es zulässt.
    Ich denke, dass das für Ihre Gesundheit sogar sehr förderlich wäre.

    Vor einiger Zeit dachte ich über den Allerhöchsten wie Sie und war von dessen Allwissenheit überzeugt.
    Inzwischen geht meine Vorstellung eher dahin, dass er ein Lernender ist, der zwar die gegensätzlichen Absichten, Impulse und Wirkungen nach Prinzipien zu ordnen und in Harmonie zu bringen vermag, aber immer wieder mit schöpferischen „Störungen“ und „Unordnung“ konfrontiert wird. Wobei wir Menschen und die übrigen Lebensformen als seine „Werkzeuge des Lernens“ fungieren. Indem wir lernen, lernt er.

    1. Lieber HPB.

      Danke für ihre Gedanken und Überlegungen.
      Meine Erfahrungen führen mich zur Annahme, dass Gott Alles gleichzeitig Ist und daher wirlich nur das Nichts dazulernen musste indem die zyklische (Seele) und die lineare (Mensch o.ä.) Zeit entstand.
      Und Gott immer Gleichzeitig ist(Paradox).
      Aber das ist einfach unseren Verstand überfordernd.
      wahrscheinlich reicht es doch den Alltag zu meistern,
      je liebevoller desto besser.

  29. Lieber HPB,
    bitte machen Sie sich nicht zum Anwalt dieses Himmel und Hölle-Dingens und ähnlicher Dogmen, es kann Ihnen Leid tun.
    Jedes Wort über „Gott“ und seine himmlischen Heerscharen bringt uns diesseits nicht weiter als ein Zufallsgenerator an die Unendlichkeit. Und ja, die Hölle existiert, in jedem Geist und jeder Seele; und ohne die allmächtige Liebe gäbe es nur Tod und Warteschleifen.
    Ein Brzeziński bspw. wird „in der Hölle“ ewig gegen sein „Russland“ taktieren dürfen und Hitler hebräisch pauken. 😉
    Kreativität ist nicht immer schöpferisch. – Und nur weil es ein Gedanke ist, ist es noch lange nicht Wahrheit.

    Beste Grüße

  30. @HPB
    „Vor einiger Zeit dachte ich über den Allerhöchsten wie Sie und war von dessen Allwissenheit überzeugt.
    Inzwischen geht meine Vorstellung eher dahin, dass er ein Lernender ist, der zwar die gegensätzlichen Absichten, Impulse und Wirkungen nach Prinzipien zu ordnen und in Harmonie zu bringen vermag, aber immer wieder mit schöpferischen „Störungen“ und „Unordnung“ konfrontiert wird. Wobei wir Menschen und die übrigen Lebensformen als seine „Werkzeuge des Lernens“ fungieren. Indem wir lernen, lernt er.“

    dazu : zeitzeuge
    Lieber HPB,
    bitte machen Sie sich nicht zum Anwalt dieses Himmel und Hölle-Dingens und ähnlicher Dogmen, es kann Ihnen Leid tun.

    ich gehe noch weiter „HPB“ und betrachte ihre aussagen als
    blasphemie. nur meine meinung.

    gruss
    nicht konform

    1. @ nicht konform

      Ich habe doch nirgendwo versucht, ein Dogma aufzustellen. Ich versuche lediglich, die sichtbar werdenden Zusammenhänge auf mögliche Kausalität zu „durchleuchten“.
      Was ist soll daran Blasphemie sein? Ich denke nicht im Traum daran, die Ursprünglichkeit und Macht der geistigen Welt bzw. des Allerhöchsten herab zu setzen.

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