Mir – Raketen und Realität

Der aufgekündigte INF Vertrag. Ich beleuchte das Thema kurz, einfach weil es sehr große Wellen schlägt und weil es doch relativ viele mit Sorge erfüllt – nicht zuletzt wegen des Lärms vor allem von/in Russland.

Erst mal: Es geht „nur“ um eine bestimmte Gruppe von Raketen, nämlich um solche mit Reichweiten zwischen 500 und 5.500 km (und auch da nicht um alle, sondern primär um ballistische).

Bevor ich einige militärische Überlegung anstelle, will ich zuerst kurz zurück blicken zum Anfang dieser Vereinbarung. Sie wurde geschlossen zwischen reagan und gorbatschow, sprich, zwischen einem kriegsgeilen ami und einer der größten Drecksäue und Verräter in Russlands Geschichte. Dass diese Vereinbarung damals so gefeiert wurde und heute so viel Wind darum gemacht wird, zeigt mAn *nicht*, wie wichtig oder gut sie ist, sondern vor allem Eines, nämlich dass die Propaganda-Maschinen gut funktionier(t)en und viel Lärm machen und zwar genau die Art Lärm, die erwünscht ist.
Was mich betrifft, so sehe ich vor allem zwei Faktoren:

1) gorbatschow hat sein Land verraten und ausverkauft; was ist von so einer widerlichen und durch und durch verbrecherischen Drecksau wohl zu erwarten? Ein wirklich guter Vertrag für „sein“ Land? Sicher nicht.
2) *KEIN* Vertrag mit amis ist wirklich wichtig und erst recht nicht gut (für die jeweils andere Seite). KEINER. Und zwar völlig unabhängig davon, worum es geht. amis halten sich nämlich nicht an Verträge – so simpel ist das. Mehr noch, der derzeitige ami präsident hat es doch sogar mehrfach ganz offen ausgesprochen, dass die usppa jeden Vertrag jederzeit zu brechen gewillt sind (manchmal um einen (für sie) noch besseren auszuhandeln oder aufzuzwingen).

Wenn irgendjemand in Russland auch nur 1 Sekunde auch nur 1 Kopeke auf diesen INF Vertrag gesetzt hat, dann sollte der Betreffende umgehend wegen akuter Inkompetenz aus dem Amt scheiden.

Ehe sich nun einige aufregen: Ja, u.a. Putin *redet* so, als ob der Vertrag sehr bedeutsam gewesen wäre – nur: Reden und wirklich meinen sind in der politik in aller Regel sehr verschiedene Dinge.

*Warum* machen die Russen jetzt so viel Lärm?
Im wesentlichen aus zwei Gründen: Zum Einen, weil dieser Vertrag sie an sehr, sehr dunkle Stunden erinnert, aber immerhin einer der wenigen Kompromisse war, bei denen Russland (erstaunlicherweise) nicht schlicht wie Dreck sondern halbwegs als ernst zu nehmende Macht behandelt wurde.
Zweitens – und wichtiger – weil das Spielchen eben so läuft. Es ist einfach eine Standard-Figur der politik, in so einem Fall reichlich Lärm zu machen und sich sehr empört zu zeigen. Ein Vorteil (neben etlichen anderen) ist z.B. der, dass ein Russland, das nach solchem Geschrei so einiges an Veränderungen vor allem im militärischen Bereich vornimmt, ganz anders, nämlich erheblich weniger angreifbar und allgemein besser dasteht als ein Russland, das genau das Selbe ohne diesen Hintergrund tun würde.

Womit wir auch bei den militärischen Aspekten wären. Da es so einige gibt, die allen Ernstes meinen, die amis würden womöglich einen atomaren Schlag gegen Russland führen, äussere ich mich zuerst dazu, um das aus dem Weg zu haben und dann vernünftig an das Thema herangehen zu können.
Also: Ja, könnten die amis. Vieles ist denkbar – übrigens auch völlig unabhängig von dem Vertrag. Und? Putin hat das dieser Tage „lustig“ erklärt; ich tue es weniger lustig: Dann wird schlimmstenfalls das russische „Perimeter“ System den ami Müll komplett und für alle Ewigkeit ausradieren. Und seid sicher, dass viele Millionen Russen das überleben würden. Der Verlierer – und zwar der ultimative und absolute – in diesem Spielchen wären sie amis (was alle 3 ami Generäle mit Resten von Hirn auch wissen).

Lasst uns nun vernünftige und realistische Betrachtungen anstellen und davon ausgehen, dass die amis keinesfalls einen atomaren (oder anderen) Schlag gegen Russland führen. Für diese Einschätzung spricht nicht nur, dass die amis seit langem geradezu pingelig darauf achten, Russland *nicht* anzugreifen. *Das* ist, was die Realität zeigt. Für diese Einschätzung spricht auch, dass die amis Nord-Korea *nicht* angegriffen haben, obwohl Nord-Korea im Vergleich zu Russland und dessen atomarem Arsenal ein Zwerg ist.
Ja, ja, sie drohfuchteln, plappern von „völliger Vernichtung“ dieses oder jenen potentiellen Gegners und zeigen auch ansonsten das gesamte schmale Verhaltensspektrum eines geistig minderbemittelten – und vor allem *nicht* starken – 3. Klässlers aus der sozialen Peripherie, aber genau wie dieser achten sie genau darauf, es nicht zu einem wirklichen Kampf kommen zu lassen.

Der wohl größte Fehler in der russischen Geschichte war die Errichtung und vor allem die dann zugemessene Bedeutung von St. Petersburg. Wohlgemerkt, nichts gegen die Stadt (heute ist sie ja nun mal da (und schön)), aber damit hat Russland sich eine gewaltige Achillesferse geschaffen. Und genau da drückt auch heute mal wieder der Schuh.
Die Russen haben hervorragende Luftabwehr und hervorragende Soldaten, aber (wie ich schon mal ausführlicher in einem Artikel erklärte) *Reichweite* bzw. Abstand ist auch heute noch ein militärisch absolut entscheidender Faktor – und da klemmt’s gewaltig, was die schöne Stadt angeht. Moskau ist kein Problem; da bleiben viele Kilometer und mithin allemal genug Zeit. Aber zwischen St. Petersburg und dem nato Gebiet liegt gerade mal sozusagen Daumenbreite. Das macht Russland zwar nicht beliebig erpressbar, aber es raubt Russland sehr viel Raum in der Planung und beengt die Freiheit der Entscheidungen sehr beträchtlich.

Das zweite große Problem Russlands ist, dass seine politiker zu halbschwul westlich geworden sind. Die plappern zu viel und aufgeregt und werden – ganz offensichtlich – nicht sonderlich ernst genommen.
Und genau da liegt die gute Nachricht bei der aktuellen Kündigung. Nicht, dass der Vertrag jemals wirklich mehr als gebrauchtes Klopapier wert gewesen wäre, aber er hat den politstern die Möglichkeit gegeben, *so zu tun* als ob Reden und Diplomatie bis ins lächerliche Absurde tatsächlich ein gangbarer Weg sein könnte. Dieser bequemen Möglichkeit, dieses Vorwandes ist die Moskauer politik nun beraubt und es ist unverkennbar, dass man im Kreml weniger Termine mit Diplomaten und mehr Termine mit Generälen haben sollte.
Die Diplomaten haben fertig und sie haben – ebenso wie der Ansatz, Partnerschaft mit den usppa und dem werte-westen anzustreben – weitgehend komplett versagt. Wohlgemerkt, es *gibt* reichlich Gebiete und Problemfälle, wo die zweifellos talentierten und fähigen russischen Diplomaten das richtige und Erfolg versprechende Mittel sind. Ebenso gibt es auch reichlich Länder und Themenbereiche, wo die konstruktive und am Miteinander orientierte Herangehensweise von Putin geeignet und sehr wahrscheinlich fruchtbar sein dürfte.
Nicht aber, wenn es um usppa, britland und deren Köter geht. In diesem Bereich hat Putins Linie weitestgehend nur eine Serie von (teils durchaus erheblichen) Schäden und Einschlägen gebracht.

Übrigens, Pardon, wenn ich mir anmaße, Putin mal kritisch zu sehen: Man muss wirklich nicht sonderlich schlau sein, um das zu verstehen.
Wie haben früher die brits und seit Jahrzehnten die amis agiert? Mit Terror, Erpressung, Überfällen, Betrug, Hinterhalt und roher Gewalt. Das heisst aber auch – und da subsumiere ich mal ein paar Hundert jahre Geschichte etwas grob – dass die Welt seit einigen Hundert Jahren durch angelächsische politik, sprich, Vergewaltigung, Erpressung, Mord und Raub, geprägt *und darauf eingestellt* ist.
Für jene, die Schwierigkeiten haben, sich das zu erschließen: Wir erleben das gerade hier bei uns auf unserer Spielwiese mit den „flüchtlingen“. In deren Systemen ist es so, dass man sich alles einfach mit Gewalt holen kann (oder aber Opfer einer noch größeren Gewalt gegenüber ist). *Und genau so handeln sie* – und das tun sie, weil sie es so gelernt haben.

*Deshalb* MUSS jede ernst zu nehmende Macht nicht nur auch die Handlungsvariante Gewalt zur Verfügung haben, sondern sie muss auch zeigen, dass sie den *Willen* und die Bereitschaft hat, diese Handlungsvariante zu nutzen. Putin ist so gesehen wie ein deutscher, der mit einem „flüchtlings“- Serienvergewaltiger diskutiert (und womöglich sogar eigentlich in der Sache recht hat) statt ihm grob eins in die Fresse zu geben und dann die Eier abzuschneiden.

Und die amis haben – was ich äusserst erfreulich finde – nicht nur dem Kreml die „immer nur Diplomatie“ Vorgabe weg genommen, sondern sie haben obendrein in großen Lettern „Demütigung“ auf die sehr niedrige und nur in gebückter Haltung zu durchschreitende Tür zurück zu einem Vertrag gemalt, indem sie „andeuteten“, sie seien durchaus gewillt, über einen „besseren deal“ zu reden. Dass Putin gewillt wäre, durch diese Tür zu kriechen, kann ich nach allerhand Erlebtem nicht mehr ausschließen – allerdings wäre er dann in Russland schnell weg vom Fenster; die Russen kennen Demütigung aus sehr schmerzvoller Erfahrung und sie sind absolut nicht dafür zu haben.

Abschließend noch ein weiterer interessanter Aspekt: Wie ich ja bereits in meiner ersten Reaktion (in einem Kommentar) schrieb, richtet die Hauptwucht dieses Kündigungs-Schlages sich nicht gegen Russland, sondern gegen eu-ropa. Zur Erinnerung: Man machte diesen Vertrag seinerzeit primär wegen und mit Europa im Auge. Und es war vor allem Europa, das in der Tat profitierte und sich „sicherer“ fühlen konnte.
ich gehe noch weiter und sehe in der Kündigung einen Ausdruck von trumps Linie „Warum sollen wir amis für all die (eu-ropäischen) Länder in der nato bezahlen?“, wobei „bezahlen“ hier die Form der Einschränkung seiner eigenen Möglichkeiten meint. Anders ausgedrückt „Warum sollen wir amis zugunsten der eu-ropäer auf ein breites Spektrum an Waffen verzichten?“

Womit wir beim nächsten „lustigen“ Punkt wären, nämlich dem Keil, den er damit recht tief in eu-ropa hinein getrieben hat. Denn: Die polen als sabbernde blinde Verehrer der amis werden nicht gegen die amis angehen und die rumänen und einige andere komplett ferngesteuerte Köter auch nicht. Andere allerdings dürften so einiges gegen trumps Vorgehen haben, was im Ergebnis einen tiefen Keil – und zwar an einer kritischen und schmerzhaften Stelle – in die eu-ropäische „Einigkeit“ treibt.

Unterm Strich denke ich nicht nur „einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul“ sondern, mehr noch, ich sehe keine nennenswerte Bedrohung (nicht für uns und schon dreimal nicht für Russland) in trumps Schritt aber so Einiges an sehr attraktivem Potential in die richtige Richtung – auch wenn das wohl kaum die Absicht war.

70 Gedanken zu „Mir – Raketen und Realität“

  1. Ich finde, dass Trump hat ein kluge Zug gezogen. Jetzt ist EU Schutzlos russischen Rakette ausgesetzt und muss dringend Luftabwehr Systemen kaufen von Amis. Werden wieder Miliarden in US Kriegs Industrie fliessen. Wie Blöd unsere politiker sind werde mich nicht überraschen wenn Trump ihnen veraltete Patriot Systemen für x Mlrd. $ verkauft.

  2. Vielleicht bekommt Putin nun doch langsam mit, dass Diplomatie mit Schlangen nicht zielführend ist. In Sachen Ukraine gibt es einen kleinen Schritt in die richtige Richtung.

    +++ Russland reagiert nun nach 5 Jahren des aggressiven Verhaltens der Ukraine +++ WICHTIG: PUTIN VERORDNET WIRTSCHAFTLICHE SONDERMAßNAHMEN GEGEN DIE UKRAINE UND SEIN KIEWER REGIME !!! +++

    Der russische Präsident Wladimir Putin hat heute eine Verordnung herausgegeben, die die russische Regierung sowie alle russischen Behörden, föderale wie regionale – ab heute anweist – alle Möglichkeiten der wirtschaftlichen Gegenmaßnahmen / Sondermaßnahmen gegen die Ukraine (aufgrund derer unfreundlicher Maßnahmen) zu erarbeiten, ihm vorzulegen und Stand heute in Kraft zu setzen, um das unfreundliche Verhalten gegenüber Russland zu beenden und russische Bürger sowie juristische Personen (Unternehmen) der Russischen Föderation vor dem unfreundlichen Verhalten der Ukraine zu schützen.

    Binnen kürzerster Zeit soll die russische Regierung und alle föderalen & regionale Behörden der Russischen Föderation ein Paket solcher Sondermaßnahmen dem russischen Präsidenten vorlegen. Die Verordnung tritt auch dann bereits zum heutigen 22. Oktober in Kraft. Regierungsnahe russische Politologen gehen davon aus, dass alle möglichen Sondermaßnahmen bereits ausgearbeitet seien und der Hinweis / Aufforderung zur Ausarbeitung bzw. Vorlage dieser nur eine Formalität sei.

    Quelle-1: http://rusvesna.su/news/1540212299
    Quelle-2: http://kremlin.ru/events/president/news/58871
    Quelle-3: https://www.interfax.ru/russia/634468
    Quelle-4: https://www.ntv.ru/novosti/2091543/
    Quelle-5: https://tass.ru/politika/5704167

    1. Jede Woche les ich auf stalkerzone dass Zivilisten durch Artillerie sterben und nach 5 Jahren kommen die mit *wirtschaftlichen* Massnahmen? Drauf gesch……

      1. Was mir so sauer aufstößt ist, dass Putin einen aufwendigen Einsatz befohlen hat, um janukowitsch zu retten – während er Tausende normale Russen im Donbass verrecken ließ.

        Wenn (was nicht der Fall ist) seine Argumentation, warum man die ukro „Brüder“ machen lassen muss und jedenfalls nicht militärisch eingreifen darf, zutreffend ist, dann stellt sich die Frage, warum er genau das für einen politster getan hat, für normale Russen aber nicht.
        Es entsteht der sehr hässliche Eindruck, dass Putin Regeln bei politiker-Kollegen erheblich anders auslegt als bei normalen Russen.

        Dieser Punkt ist wenig beachtet, aber ich halte ihn für äusserst kritisch und, offen gesagt, wäre das der Punkt, an ich ein Gerichts-Verfahren gegen Putin wegen der Hinnahme Tausender russischer Toter aufhängen würde.

        1. Sehr geehrter Russophilus, ich Glaube das muss man vor dem Vordergrund, der Grundeinstellung, von Präsident Putin sehen, IMMER Legal und pingelig auf der Rechtsgrundlage. Er wollte sicherlich den LEGALEN Präsidenten der Ukraine, in Sicherheit bringen. Weil er der einzig LEGALE ist.
          Um in einem späteren Rechtlichen Verfahren, bei der UNO, ihn wieder ins Amt zu bringen. Putins Täuschung ist aber, das ER sich nicht vorstellen kann, mit welch Abgrundtief Bösartigen Feind, Russland Konfrontiert ist.
          Selbst wenn die UNO Generalversammlung, mit 190 Ländern, beschließen würden, es müsse wieder Recht und Gesetz auf diesem Planeten Herrschen. Die Herren „menschen“ Dynastien, werden das , wie ALLES vorher, schlicht Ignorieren und einfach weitermachen.
          Nur wir Menschen, können diese Schreckensherrschaft beenden, indem WIR schlicht, NICHT mehr für SIE arbeiten, wenn wir ihnen den Energie Zufluss Abdrehen.

        2. Wer in etwa weiß, wie lange Hitler gebraucht hat, um den kriegslüsternen Polen eins in ihre Westernplatte zu schießen, sollte sich über Putin und die Ukraine eigentlich nicht wundern müssen.
          @Russophilus
          Erklären Sie mir bitte einmal näher Ihren Hass anhand begründeter Fakten zu Gorbatschow!

          1. Sehr geehrter Paul-Wilhelm Hermsen, reicht es nicht, das er OHNE Not, Bedigungslos Kapitulierte, die Menschen, der Willkür und der Vernichtung / Millionen Tote Russen, durch die Sieger Macht US Imperium ausgeliefert hat. Das die neue „““ Russische“““ Verfassung, in der Weißen Hütte zu Washington geschrieben wurde, die Russland bis heute noch Versklavt. Das die Amis, die absoluten Herren in Russland waren, in jeder noch so geheimen Militäreinrichtung schalten und walteten SIE, wie sie wollten, sie ihre Jünger Mammons, in jede wichtige Position gesetzt haben, ihren Governor Jelzin eingesetzt haben, die Gesetze Russland Geschrieben und Eingesetzt . Die Rohstoffe und Ressourcen Russlands, über ihre Glaubensbrüder / Schuldner, Plünderten und Kontrolieren. Bei Amstantritt von Präsident Putin waren in der Staatskasse, die Gold und Währungsreserven weniger als 15 Mrd. Dollar und die Steuereinnahmen, waren lächerlich. Die Herren“menschen“ Dynastien, waren Überzeugt, das sie Russland im Sack hätten und die Russische Bevölkerung weiter. in dem Genozit VERRECKEN lassen könnten.

            1. Gibt es dafür Belege?
              Militäreinrichtungen, AmiNa men, Posten, Aufgaben?
              Welcher Genozid unter Gorbatschow oder Jelzin?
              Wach ich oder träume ich?
              Das hört sich ja schlimmer an als die Versklavung der Neger?
              Gorbatschow hat das SowjetRegime lediglich geöffnet, weil er daran glaubte, dass dies zu gegenseitigem Vorteil sei. Diesen Fehler begehen wir in D noch heute. Man kann ihm sicher vorwerfen, was man will, eine große Naivität z. B. Verbrecher und Hochverräter, das ist aber noch eine andere Liga. Wir wissen alle, dass die gute Absicht ein Schuss ins eigene Knie war. Das würde ich aber mal eher dem Säufer Jelzin anlasten.
              Das Bild, was da gezeichnet wird, trifft eher auf Merkel und D zu.
              Zu der Zeit gehörte ich auch noch zu jenen, die nicht begriffen, womit man es im Falle der Amis zu tun hat. Gott sei Dank hat sich dann der Lernerfolg exponentiell gesteigert.
              Hier wird ja geradezu argumentiert, als handele es sich bei Gorbatschow um die Reinkarnation Pol Pots.

            2. Kein einziges kommunistisches System auf der gesamten Welt hat ohne grausame Vergewaltigung der eigenen Bevölkerung gehandelt. Kuba könnte man unter Umständen davon noch ausnehmen. Dies trifft auf Gorbatschow nicht zu.
              Auch ist mir nicht bekannt, dass Gorbatschow sich persönlich an den Ressourcen des SowjetReiches bereichert hätte. Vielmehr hat er auf seinen Vortragsreisen stets für eine friedliche Koexistenz geworben. Ihm unterstellen zu wollen, dies sei alles in der Absicht erfolgt, das russische Reich bewußt zu zerstören, ist verdammt harter Tobak. Timoschenko, das Satansweib mit dem Engelsgesicht erfüllt für die Ukraine diese Annahme schon eher.
              Aber Gorbatschow – Kopfschüttel!

              1. Hui, dann muss die Masochistenquote in Russland aber extrem hoch sein, denn dort denken haufenweise Menschen an die *gute* alte Zeit (ja, so nennen sie das) zurück.

                Legen Sie mal die „Kommunisten sind Untermenschen und Verbrecher!“-Lektüre weg und schauen Sie sich am, was wirklich geschah und wie. Ich gebe Ihnen noch einen Anfangspunkt mit: gorbatschow hatte in seiner Position haufenweise Berater und Fach-Funktionäre, darunter auch fähige – auf deren teils drängenden Rat er geschissen hat. Und dieser Rat gründete nicht in „also, isch tuhe ma meinen“ sondern in tragfähigen Daten, Analysen und Aufklärung.

                1. Also ich belasse es für meinen Teil mal bei „Naivling“ und nicht gleich bei Volksverräter mit einem Hang zum Genozid an den Russischen Völkern. Zugegeben – ich verfüge jetzt nicht gerade über gute bis bessere Kenntnisse darüber, was sich zu seiner Zeit in der SowjetUnion tatsächlich abgespielt hat. Aber der Entspannungsprozess zwischen Ost und West geht für mich ganz maßgeblich auf ihn zurück. Dass er dabei von denselben Feinden die bis heute D unter Knechtschaft halten, auf’s gröbste beschissen und hinters Licht seiner eigenen Erkenntnisse geführt wurde, ist offensichtlich. Heute wird dieser Mann gewiss völlig anders denken als damals, womit er persönlich genug „gestraft“ sein dürfte. Auch sollte man berücksichtigen, dass zur damaligen Zeit in D noch eine andere Sorte Politiker unterwegs war, deren Absicht gewiss NICHT darin bestand, die NATOOrks erneut gegen RU zu hetzen. Von Bahr, Wehner, Genscher oder Brandt bis Kohl wird man sicher nicht im Hinterkopf behalten sollen, dass sie in ihren Friedensbemühungen die Versklavung RUs auf der Agenda hatten. Sie sind alle miteinander beschissen worden, wie in diesem Zusammenhang auch das Deutsche Volk selber beschissen worden ist. Insbesondere die DDRler sind auf perfide Weise beschissen worden. Gewiss aber nicht durch Gorbatschow, sondern durch die unsäglichen zionistischen Atlantiker. Und wenn ich vereinzelt höre, wie jetzt Trump eingeschätzt wird, darüber habe ich mir immer noch ein tiefes Misstrauen bewahrt, sollte man Erkennen, dass dieser Beschiss weiter geht, noch perfider ist als bisher und sich in noch größerem Maße am Lebenssaft der USBevölkerung labt.
                  Dagegen ist Gorbatschow ein Engelchen!

                  1. Bei „Entspannungsprozess“ habe ich aufgehört zu lesen.

                    Es gab keinen „Entspannungsprozess“. Das ist nichts weiter als west-Propaganda. Was es gab, war – belegt! – den klaren Entschluss des „westens“ (sprich amis, brits plus Köter) Russland auf jede denkbare Weise zu bedrängen, zu bekämpfen und zu terrorisieren. In der Tat gab es sogar – belegte! – ernsthafte Erwägungen der amis, „gleich weiter zu marschieren Richtung Moskau“.

                    Was dann unter gorbatschow geschah, war kein „Erfolg der Entspannung“ sondern ein Erfolg der Jahrzehnte langen westlichen Machenschaften und der Hetzjagd Dank einer dummen, unfähigen und ehrlosen Ratte namens gorbatschow.

                    Ich sage Ihnen, was *wirkliche* Entspannung und zwar global bringen würde: Die amis komplett zu zerschlagen und das Finanz- und Militär-System der brits zu zertrümmern und beide mit unerbittlicher Härte bescheiden und weltpolitisch bedeutungslos zu halten.

                  2. @ Paul-Wilhelm Hermsen

                    Ich glaube, Sie verwechseln da „Entspannungsprozess“ mit „Unterwerfungsprozess“. Was Gorbatschow tatsächlich zustande brachte, war eine Unterwerfung , die als Entspannung verpackt wurde.

                    Dank ihrer wirtschaftlichen, kulturellen und militärischen Entwicklung waren die Staaten des Rates für gegenseitige Wirtschaftshilfe (RGW) und des Warschauer Vertrages mit offener Aggression damals nicht mehr angreifbar.
                    Die Fortschritte mündeten 1971 in das Programm der sozialistischen ökonomischen Integration der RGW-Länder, worin die Volkswirtschaften durch Spezialisierung und Kooperation umfassend gestärkt werden sollten.

                    Ein Störfeuer gab es 1971 noch in Polen, wo der PVAP-Sekretär Wladislaw Gomulka gestürzt und durch Edward Gierek ersetzt wurde, der die Losung ausgab: „Wir bauen ein neues Polen“.

                    Danach war „Entspannung“ angesagt, was zum KSZE-Prozess und 1974 zur Helsinki-Konferenz führte. Einen Gorbatschow gab es zu jener Zeit noch nicht auf der politischen Bühne. Parallel dazu wurden reichlich Kredite (vor allem von Polen) im Westen aufgenommen, nach dem Motto: „Wir müssen die politische Entspannung ökonomisch fundieren und unumkehrbar machen.“ Ganz „beiläufig“ blieb dabei das Integrationsprogramm durch Sabotage auf der Strecke, weil die West-Geschäfte in den Vordergrund traten.

                    Tja. Von den „führenden Genossen“ wusste offenbar niemand, wie die Kreditschöpfung westlicher Privatbanken funktioniert und wohin die Verschuldung führen wird.

              2. @Paul-Wilhelm Hermsen

                Der „Ausverkauf“ des Staatseigentums wurde von Gorbatschow eingeleitet! ER hat einigen der Komsomolzen-Funktionäre – zu denen auch Chrodorchovski und Timoschenko gehörten – erlaubt die Banken und Firmen „zu plündern“ und in ihr Privateigentum zu überführen!

                Da war damals schon nicht nur naiv sondern eigentlich mit krimineller Energie erdacht – so dumm kann ein Gorbatschow auch nicht gewesen sein.

                Teilweise kann man solche Dinge sogar noch bei wiki nachlesen.

                Und was den besagten ‚Genozid‘ angeht – es ist doch bekannt, dass in Russland ca. 2 Mio. Menschen regelrecht verhungert sind – Jelzin hat nur das zu Ende geführt was Gorbatschow fleissig begonnen hat!

          2. gorbatchov hat privatsierungen veranlasst (die Voraussetzungen dafür eingeleitet) und damit das Russische Volk der Zerstörung durch amikonzerne ausgesetzt. Er hat Russland durch Verträge (welche ohnehin durch amis gebrochen wurden) und Aufgabe Strategisch wichtiger Positionen wehrlos gemacht.
            er hat amis erlaubt in Sicherheitsrelevanten Einrichtungen massiv Zersetzung zu betreiben und den amis massive Spionage erlaubt.
            Unter gorbatschow sank die Lebenserwartung in Russland massiv.

          3. @ Paul-Wilhelm Hermsen

            Noch eine kleine Ergänzung zu den anderen Beiträgen:

            Gorbatschow hatte im Laufe der Zeit beträchtlichen Reformeifer entwickelt, um in den gleichen Rang wie ein US-amerikanischer Präsident aufzusteigen, also unabhängig von seiner Parteistellung die Macht als UdSSR-Präsident zu gewinnen. Sehr „honorig“?

            Am 17. März 1991 fand dann ein Referendum statt, bei dem die Bürger der Sowjetunion darüber abstimmen durften, ob sie für oder gegen den Erhalt der Union seien. 77,85 Prozent stimmten für den Erhalt mit „ja“ und 22.15 Prozent mit „nein“.
            Das Ergebnis war ein klarer Auftrag an den Präsidenten, im Sinne der Wähler-Entscheidung wirksam tätig zu werden.

            Aber anstatt richtig loszulegen, lavierte er herum und vergeigte die politische Wirkung des Plebiszits.
            So blieb den Völkern der Union bis zum Schluss verborgen, was eigentlich gespielt wurde. Politiker wie Alexander N. Jakowlew wussten natürlich genau, was sie wollten und konnten, und auch andere kamen nicht zu kurz.
            „Verräter“ ist noch zu schwach als Ausdruck für die Abscheu, die man gegenüber solchen Leuten empfinden kann.

            1. @HPB
              Man kann diese historischen Wahrheite nicht oft genug wiederholen….sehr gut nochmals dargestellt….erinnert mich an das einfache Wegwischen der Volksbefragungen in den deutschen Ostgebieten in Ergebnis des Versailler Vertrages, wo die Mehrheiten der beschlossenen Volksbefragungen wo eindeutig die deutschen Bevölkerungsteile überwogen hatten, einfach vom Tisch gewischt wurden…
              Was Gorbatschow seinen Völkern angetan hat ist ein Verbrechen…eine historische Katastrophe hat diese Völker heimgesucht und der Besagte ist voll schuldig dafür….

            2. Wir haben ein ebensolches Exemplar als Kanzler,
              von dem sich zig Bürger partout nicht trennen wollen

              Zum GlobalPakt,
              der anscheinend falsch übersetzt wird und doch bindend ist.
              Wer unterzeichnet, übergibt der un die Macht, und das Recht dies gegebenfalls mit militärischen Mittel einfordern

              Martina Böswald erklärt (deutsch)
              www facebook com/martina.boswald/videos/511078152692026/
              (leider diese Quelle)

              Die Petition vom Ausschuss des Bundestags
              fällt auch aus:
              https://philosophia-perennis.com/2018/10/23/petitionsausschuss-des-bundestags-loescht-petition-zum-migrationspakt/

              1. Ob das märkel unterzeichnet, lieber M.E., ist nicht wichtig, da „unser“ Regime illegal ist – es ist den brd-Insassen von außen (zionisten) aufgezwungen worden … unsere Hoffnung besteht im Zerfall der westlichen Ausplünderungsgemeinschaft, die sich glücklicherweise selbst untereinander bekämpft – gut sichtbar in ami-Land, wo vereinfacht ausgedrückt, die Patrioten gegen die Globalisten kämpfen und anscheinend erstere erfolgreich sind. Wenn ich hierzu einen Wunsch äußern darf – das märkel soll in gitmo schmoren und irgendwann dort verrecken …

                1. @Axels Meinung: dass unser Regime illegal ist, ist den Ausführenden vollkommen egal. Sie tun einfach so, als sei das alles Rechtens.
                  Auch in Deutschland ist es wie in fast allen Staaten der Welt so, dass multikriminelle subjekte machen was sie wollen. Recht und Gesetz spielt dabei keine Rolle.
                  Andere Meinungen werden zensiert und das schon seit Jahrzehnten. Oder wie soll man zB die Berichterstattung der öffentlich rechtlichen bzw. der großen medienkonzerne nennen? Im Klartext zensieren die seit Jahrzehnten. Unliebige Meinungen werden unterdrückt, herausgeschnitten. Diejenigen die solche Meinungen äußern werden fertig gemacht.
                  Die große Masse aber informiert sich ausschließlich über diese zensurmedien. Drastische Beispiele sind zB Südamerika. Deutschland und Europa ist aber auch nicht viel besser. Evtl. etwas subtiler.

        3. „Was mir so sauer aufstößt ist, dass Putin einen aufwendigen Einsatz befohlen hat, um janukowitsch zu retten – während er Tausende normale Russen im Donbass verrecken ließ.“

          Die Rettung Janukowitschs hatte ein klares politisches Ziel: Die völkerrechtliche Legitimierung eines bewaffneten Einsatzes in der Ukraine. Ein solcher Einsatz hätte notwendig sein können, insbesondere auch wegen der Krim.

          Und die völkerrechtliche Legitimierung von allem was Russland tut ist wichtig, nicht weil die Amis sonst hetzen würden, denn das tun sie auch ohne Grund, sondern weil die neue multipolare Weltordnung eine eigene positive Perspektive anbieten muss, und diese ist eine Welt, in der das Völkerrecht wieder Geltung hat.

          Ansonsten hat Russland ja durchaus militärisch eingegriffen, nur halt nicht mit richtigen eigenen Truppen. Waffenlieferungen, Ausbilder und Spezialkommandos (insbesondere Luftverteidigung) waren ausreichend, den Ukros gleich zwei mal eine militärische Niederlage beizubringen.

  3. KUBA-KRISE RELOADED?

    Ich glaube, für Rußland ist der Ausstieg der USA aus dem INF-Vertrag sogar sehr günstig, da die damaligen (beim Abschluß des Vertrages) Befürchtungen eines blitzartigen Nuklearangriffes in wenigen Minuten ohne Vorwarnzeit nicht mehr zutreffen (Rußland hat jetzt gute Abwehrsysteme für solche Angriffe).
    Sollten also die USA tatsächlich wieder ähnliche Systeme wie damals (Pershing 2, landgestützte mobile Cruise Missiles) aufstellen, könnte Rußland eventuell wie in der Kuba-Krise reagieren. Es gibt je einige Länder, die sich anbieten würden: Kuba, Venezuele, Nicaragua? Wie wärs in diesen Ländern Luftstützpunkte für MiGs (mit Kinshal) zu errichten? Natürlich ganz im Sinne der strategischen Stabilität und ohne agressive Absicht. Moskau kann durch seine in den letzten 2 Jahrzehnten erstaunliche militärische Entwicklung einiges aus der Situation herausholen.

    1. Sehr geehrter Der Baer
      NEIN Russland könnte von so einem Kuba 2.0 nicht „Profitieren“. Denn Russland würde und müste, wie zu Kuba 1.0, wieder den Schwanz einziehen, vor der Drohung, ALLES Leben auf diesem Planeten zu VERNICHTEN und in den Köpfen der Menschheit, wären sie mal wieder die Verlierer, das ähnliche Langzeitfolgen, nach sich ziehen würde, wie Kuba 1.0
      Das sind Spieler, die kennen nichts als FULL HOUSE, und wie ALLE Spieler, setzen sie ohne jede Rücksicht, ALLES auf eine Karte.

  4. Ich kann dem allem zustimmen, außer der Beurteilung Putins, der hat wohl geredet, lange, fast 20 Jahre, aber während er mit dem Mund geredet hat, hat er hinterm Rücken das Seil für den Galgen vorbereitet.
    Zum INF Vertrag, seit der Präsentation ihrer flußbootgestützen nuklearfähigen Kalibras, an Puntins Geburtstag 2015, hat sich die Welt sowieso verändert — das war wohl gas Geschenk, auf das er 15 Jahre gewartet hat.
    Demütigung, manchmal muss man das ertragen, ist einfach billiger, ein Tag echte Schlacht kostete 100mal mehr Resourcen an Mann und Gerät als für 10Jahre, aber inzwischen scheint das Seil für den Galgen fertig zu sein.

    1. Diese Kostenrechnung ist mir bekannt – und sie ist eine, bei der man sich leicht verkalkuliert.

      Vor allem aber hat sie noch einen Haken und zwar einen gewaltigen: Sie unterstellt, dass die Alternative ein Angriff der amis wäre. Das aber halte ich für zu beengt gedacht und für falsch, denn einen Krieg gegen Russlad muss man erst führen *können* – und dazu reicht’s bei den amis hinten und vorne nicht.

      1. Geehrter Russophilus,
        „…einen Krieg gegen Russland muss man erst führen *können* – und dazu reicht’s bei den amis hinten und vorne nicht.“
        ja, einen offenen Krieg können die amis nicht gegen Russland führen, aber für einen verdeckten Krieg (der schon länger tobt) reicht es allemal, da die amis auch innerhalb Russlands reichlich gekaufte Ratten zur Verfügung haben, die das Land versuchen, von innen zu zersetzen. Hinzu kommen noch massenhaft Ratten in den zionistisch gesteuerten vasallen-„Staaten“ innerhalb und außerhalb der eu (da nehme ich auch die Schweiz nicht aus), wie z.B. das märkel, das macrönchen, das may, das maas, das steynmeyer, das özdemir, das grün/innen-Pack – es sind Hunderte, wenn nicht Tausende.

        1. Jein. Ja, den verdeckten Krieg gegen Russland gibt es, aber Nein insofern, als es den nur gibt wegen der halbschwulen polit-Linie im Kreml und der immer noch(!) verbreiteten irrsinnigen Annahme, eine gute Partnerschaft mit dem werte-westen sei möglich und sogar wünschenswert.

          1. Ich habe es leider auch nach längerem Suchen nicht mehr gefunden: Das Interview mit einem russischen Duma- Abgeordneten, der behauptet, es gäbe „russische“ Gesetze- die er auch zeigt in dem Video- die von den Amis geschrieben wurden und die regeln, daß *allein* die von den Amis geforderten und abgesegneten Gesetze die Duma passieren würden. Soviel zur halbschwulen russischen Politik…

              1. Aus dem verlinkten Vortrag von Fjodorow: „…und was die Hoffnung auf Putin betrifft, ich wiederhole es nochmal, da müssen sie unterscheiden. Putin in seiner Funktion als Präsident und Putin als Patriot der dieses System verändern will denn als Präsident ist er verpflichtet die Gesetzte die durch dieses System (der Okkupanten = usppa) vorbereitet werden und von den amerikanern kommen zu unterzeichnen. Er ist sowas wie ein politischer Notar, ein Garant der Verfassung und wenn alles verfassungskonform ist und die Verfassung kommt auch von den amerikanern und die formalen Wege alle beachtet wurden, dann ist er verpflichtet, das zu unterzeichnen, ein paar mal kann er zwar querschießen aber das System kann er so nicht ändern! Diese Papiere zu unterzeichnen das ist seine Arbeit, das ist sein Posten und die Arbeit die früher vom Zaaren und dann später vom Generalsekretär gemacht wurde die gibt es heute in Russland gar nicht. Ich weise noch einmal darauf hin, dass das Amt des Präsidenten dem früheren Vorsitzenden des Politbüros entspricht, das war zB Kalinin der überhaupt keine Vollmachten hatte, damals wussten es alle. Aber aus irgend einem Grunde denken wir alle, nur weil der Name geändert wurde und es heute Präsident heißt, dass dieser Posten die selben Vollmachten besitzt wie ein Generalsekretär. NIchts dergleichen!
                Denn der Generalsekretär befindet sich heute in washington samt dem ganzen Politbüro, dort befinden sich auch die Vollmachten und wenn sie in die Geschichtsbücher schauen, dann sehen sie, dass Russland früher solche Organe beinhaltete und heute nicht. Sie befinden sich heute beim Okkupanten.
                Frage aus dem Publikum: warum unternehmen die Geheimdienste nichts?
                Fjodorow: sie haben die Geheimdiesnte erwähnt, die gesamten Geheimdienste der Sowjetunion wurden in Folge der Okkupation liquidiert. Das war die Bedingung der Kapitulation (1991). Geblieben sind etwas 10%. Der FSB und der Verfassungsschutz im Ganzen. Der KGB war vom Prinzip her ganz anders aufgebaut, das war ein echter, richtiger Geheimdienst. Heute ist der FSB nur auf russischen Territorium tätig, das ist auch ein Ergebnis der Niederlage und auch das Militär ist davon betroffen.
                Dann redet er davon, dass sich die RF heute unter dem Niveau des Iran befindet weil alle Reaktoren die waffenfähiges Plutonium anreichern könnten geschlossen wurden. Der Iran wird heute angegangen, weil der es anreichern will, er hat es noch nicht aber alle regen sich auf. Die RF formuliert noch nicht ein mal das Vorhaben es zu tun weil es keine solchen Pläne hat. Die Ukraine hat innerhalb von 2 Jahren ihre ganzen Atomwaffen abgegeben…
                Dieser Vortrag ist schon extrem krass, es macht auch nicht den Eindruck, dass Fjodorow sich das aus den Fingern saugt, er sagt auch, dass diese ganzen Informationen mit wenig Aufwand im Internet zu finden sind. Die Propaganda wirkt nur weil die große Masse sich jeden Mist im Fernsehen und den Medien erzählen lässt, alles glaubt und nichts überprüft.
                Wie passt aber all das zusammen mit eigenen Rüstungsprojekten und der Spannungen zu den usppa wenn die RF doch ein (ihr) „Leibeigener“ ist?!
                Dieser Beitrag lässt mich ratlos zurück und ich würde mich freuen wenn Russophilus etwas dazu sagen könnte!

                1. Ehe das noch weiter geht …

                  Zunächst mal: Ich schätze Fjedorow und bei seinen Vorträgen/Gesprächen ist meist Interessantes dabei. Aber: Der verlinkte Vortrag war derart übel und zwielichtig, dass ich ihn schon bald weg klickte.

                  Ja, die amis haben russische Ministerien kontrolliert, sie haben sich wie die neuen Herren und wie Drecksäue benommen (wie auch sonst? Sind ja amis), sie haben fürchterlich geplündert, marodiert und gewaltige Zerstörungen angerichtet. Und nochmal Ja; anfangs, die ersten Jahre musst Putin vorsichtig, sehr besonnen und bescheiden agieren.

                  Aber das hat sich erstaunlich schnell verändert. Schon 4 Jahre nach seinem Amtsantritt hat der den amis ziemlich heftig gegens Schienbein getreten und inzwischen, also heute, haben die amis nahezu keine Macht mehr über Russland. Natürlich haben sie Abertausende von Ratten im Land und auch die oligarchen sind noch nicht komplett kastriert, aber das Sagen hat Putin, haben die Russen.

                  Dass es *nicht* so ist, wie Fjedorow sagt (obwohl er mit manchen Details, vor allem die 90er Jahre betreffend, recht hat) wird sehr leicht erkennbar, wenn man bedenkt, dass zur Herrschaft immer und notwendig auch die physische Macht gehört (Militär, Polizei, etc).
                  Dass die amis z.B. bei uns die Macht haben, liegt primär daran, dass sie militärische Basen in unserem Land haben und uns militärisch haushoch überlegen sind. *Deshalb* haben die Kanzler unterschrieben, deshalb wird hierzulande keiner Oberst ohne ami Abnicken, usw.

                  Wir können auch mal einen Blick auf den Irak werfen. Das Land hat größenordnungsmäßig die Fläche von deutschland und in etwa die Hälfte der Bevölkerung. Und, wichtig, der Irak wurde gleich zweimal von den amis mit Krieg überzogen und weitgehend zerstört. Und noch etwas ist wichtig: Der Irak wurde Jahre lang ganz offen als Vasallenstaat von den amis geführt; sie setzten willige Puppen in die „Regierung“ und jeder wusste das.
                  Und heute, nach wenigen Jahren? Heute pissen die Iraker den amis offen ans Bein.

                  Es sollte wohl jedem ersichtlich sein, dass Russland, das trotz allen ami Aktionen *bei weitem* weniger zerstört wurde als der Irak und auch weitaus größer und weitaus mächtiger ist, keinesfalls durch die amis ferngesteuert werden kann und schon gar nicht, ohne dass es (ausser Fjedorow) jemand merkt.

                  Fjedorow ist ein guter Mann, aber er hat eine bestimmte Position/Rolle, nämlich die aus einem Mittelding aus ultra-Patriot und Cassandra. Es gehört zu seiner Rolle, grundsätzlich alles in den schlimmsten Farben zu malen.

                  1. Heiliger Strohsack!
                    Da scheint mir aber verdammt viel entgangen zu sein! Ich glaub‘, mich tritt ein Pferd. Da werde ich mich jetzt erst einmal schlau machen.
                    Von der Tragweite der Ära Gorbatschow habe ich nicht das geringste gewusst.
                    Ich fass‘ es nicht!

              2. Genau der!
                Vielen Dank!
                Sie sind ja nun der zweite alleine in dieser Kommentarspalte , der das anspricht.
                Felix Klinkenberg tat das heute historisch korrekt auch schon um 0.29Uhr.
                Ich lese gern und viel in diesem Blog und finde das echt bereichernd, allerdings wundere ich mich, daß Herr Russophilus diese Faktenlage so wenig zu beachten scheint. Auch gibt er dazu hier leider keinen Kommentar, wie das in den ganzen strategischen Rahmen reinpaßt. Wenn ich mir seine Kritik an Putin anschaue, finde ich dazu wenig Hinweise, obwohl ich auch glaube, der Putin wollte mehr, als er kann, weil die Faktenlage siehe Verfassung und Gesetze eben so ist, wie sie ist.
                Vielleicht bekommen wir ja von Herrn Russophilus noch ein paar Zeilen mit seinen Einschätzungen dazu.
                Wütrde mich wirklich interessieren und freuen!

                mfG

            1. Nicht -„DIE“- amis haben die gesetze geschrieben (ja als ausführende orks) sondern das zio-pack.
              Genau wie die schulbücher der amis von briten geschrieben werden. Es sind zwar brits, aber eigentlich zio-satanisten.

              1. Meine Güte, was kriegen wir hier für eine Scheiße rein gepfiffen. Dass ich im Bezug auf die jüngere Zeitgeschichte RUs mein Geschichtsbild einmal so revidieren muss, hätte ich im Traum nicht gedacht.
                Jetzt muss ich erst einmal tief durchatmen und mir eine Pause verordnen. Als mir Felix Klinkenberg als erster zu Gorbatschow entgegnete, habe ich mir noch die Frage gestellt, wer von uns Beiden hier wohl welches Zeug geraucht haben mag.
                Den „Schock“ muss ich erst mal sacken lassen.

  5. die wahre gefahr in diesem schachzug sehe ich nicht in einem darauf folgenden atomschlag – zustimmung. als viel gefährlicher sehe ich da denn versuch russland und gottweiswen in ein neues wettrüsten hineinzuziehen. mit der aktuellen strategie, vereinfacht „klasse statt masse“ ist russland sehr weit gekommen und aktuell nicht zu schlagen. deshalb versucht man wohl stückchen für stückchen wieder eine neu runde wettrüsten zu etablieren in der hoffnung noch einmal soweit zu kommen wie damals. jegliches wettrüsten kann russland nur verlieren da sie ihre ausgaben (im gegensatz zur anderen seite) mit ehrlichem geld bezahlen müssen . . .

    1. Sehr geehrter Heimatloser, die Herren “ menschen “ Dynastien, können nicht mehr wie beim Tod-rüsten der UdSSR, die ganze Welt Plündern. Die haben sie schon geplündert.
      Ein weiteres Problem ist für SIE, das sich nicht mehr ALLE Länder, so einfach Plündern lassen wie damals, es gibt mittlerweile Staaten, die sich Wehren! Darum MÜSSEN ja jetzt auch die Vasallen, noch stärker zur Ader gelassen werden.
      Allerdings reicht das Aufgehäufte Vernichtungspotential, allemal den Planeten in eine Atomare Glut Hölle zu Verwandeln. Würde ihrem Boss, bestimmt gefallen.

  6. Den INF-Vertrag haben die Amis SOFORT gebrochen – über einen Umweg.
    Sie haben sich auf Marschflugkörper konzentriert, die Atomwaffen tragen können.
    Damit war es SCHEISSEGAL, was da mit Raketen am Boden abläuft.
    UND natürlich haben die Russen ihn auch gebrochen – wenn nicht wären sie DOOF.
    Ich gehe fest davon aus, das JEDE Iskander weiter fliegen kann als 500 km, wenn sie muss.
    Mehr Treibstoff = MEHR Reichweite
    Seit es die Marschflugkörper AUF BEIDEN Seiten gibt ist der INF-Vertrag eh Makulatur.
    Der Ami schnauft doch nur, weil der Russe, ihn dabei wohl überholt hat.
    Der Kalibr sind wohl genauer und besser ?

    1. Die russische Antwort auf INF war Kalibr. Ein System, was so konzipiert ist, dass es in einem ganz normalen Container transportiert werden kann und von überall abgeschossen werden kann. Man transportierte halt bisher die Container nur auf Schiffen, und damit sind sie seegestützt und fallen nicht unter INF. Das ist alles.

      Da Kalibr auch exportiert wird, ist es auf jeden Fall geeignet für recht billige Massenproduktion – wenn heute für was auch immer die Technologie mal entwickelt ist, ist Massenproduktion nicht mehr das Problem, und wenn man einen Teil davon verkaufen kann, kann sich das sogar lohnen.

  7. Und trotzdem spricht dieser Mann von einem demokratischen Rechtsstaat. Da kann ich nur sagen, mit solchen Leuten ist kein Blumentopf zu gewinnen.

  8. In Sachen Israel macht Russland wohl jetzt auch endlich richtig Nägel mit Köpfen. Beim Hisbollah-Beobachtungsposten in Adisa an der Grenze zu den Golanhöhen sind auch russische Armeeangehörige mit eingebettet. Und Israel sagt seit der IL20 weiterhin zu Syrien keinen Mucks mehr…
    https://twitter.com/Syrian_Uruk/status/1054458773279068161

    Die Putsch-Ukros sind richtig beispielhaft. Die entwaffnen sich nämlich sogar selber. In den vergangenen anderthalb Jahren haben die durch Explosionen in ihren Waffenlagern 40% ihrer gesamten Munition verloren. Davon könnte sich Sau-Arabien mal ne Scheibe abschneiden, dann wäre deren Überfall auf den Jemen ganz schnell vorbei. Aber wahrscheinlich ist das nur das amerikanische Konjunkturprogramm für Ukrostan, damit die bei denen kaufen, um dann nachladen zu können..
    http://uawire.org/ukraine-has-lost-40-of-all-ammunition

    Schön, mal eher undiplomatische Worte bei der UNO zu hören. Der syrische UN-Botschafter Bashar Al-Jaafari hat dem saudischen UN-Botschafter am Wochenende mal so richtig seine Meinung gegeigt. Dieser hatte nämlich eine neue Verfassung von Syrien gefordert.

    In seiner Antwort sagte der syrische UN-Botschafter Bashar al-Jaafari: „Erstens: Saudi-Arabien hat nicht mal eine Verfassung oder ein Parlament. Es hat nicht mal einen richtigen Namen. Der Name des Landes ist ein Name der herrschenden Familie (Saud-Familie – Saudi-Arabien). Das ist wie, wenn man sagen würde: Das macronische Königreich von Frankreich, das Theresa May-Königreich von Großbritannien oder die Vereinigten Staaten von Trump. So ungefähr wäre das.
    Zweitens: Ein Regime, dass den Ministerpräsidenten eines anderen Landes kidnappt, eigene Prinzen and Businessmänner festnimmt, bis sie sich wieder freikaufen, ist ein Regime, dass keinen Repekt kennt. Ein Regime, dass einen Oppositionellen des Regimes versteckt, der dem eigenen Geheimdienst angehörte (der getötete Khasoggi) und jahrelang in Washington gearbeitet hat sowie die rechte Hand des saudischen Außenministers war, ich weiß nicht, ob sie von ihm gehört haben (Sarkasmus) – in der saudischen Botschaft in Istanbul verschwunden und bis heute unklar, was wirklich geschehen ist – so ein Regime darf nicht über das Recht und über Gefühle Anderer reden. Der Gestank dieser Taten umzingelt dieses Regime.
    Drittens: Der saudische UN-Botschafter sprach über den Willen, dem syrischen Volke zur Hilfe zu eilen. Er ignoriert einfach den Fakt, dass das saudische Regime hauptsächlich für die Ausbreitung und Vermehrung salafistischer Terroristen in Syrien, dem Irak, Afghanistan, dem Libanon, Jordanien und Ägypten sowie Libyen und Nigeria und Südost-Asien verantwortlich ist.“

    Und es geht noch ein bisschen weiter. Wer die ganze Rede hören will, kann sie sich im angehängten Video anschauen (englischer Untertitel).

    Nur so viel: Er trifft den Nagel auf den Kopf.

    Video-Quelle:

    https://youtu.be/RFKAx3mcCI8

  9. Das Band das unser geschätzter Dorfpolizist spannt ist weit. Ich verfolge die Beiträge und auch die zugehörigen Posts mit grosser Aufmerksamkeit. Dabei bemühe ich mich die Informationen aufzunehmen und den Schritt daneben zu vollziehen um halbwegs vernünftig werten zu können.
    Eine Eigenschaft die R und einige Kommentatoren mir voraus haben.

    Ich sehe das Ringen zwischen Dunkel und Hell. Auch schiesst mir dann immer wieder in den Kopf die Bemerkung über die BlaBlaPolitik. Eventuell *darf* das Licht *nicht* in gleicher Form antworten auf die Umtriebe des Dunklen.
    Macht es dies ist es mit dem Dunklen gleich und erledigt.

    So meine Gedanken. Angeregt auch um die Diskussion rund um das Göttliche.

    Meine Gedanken gehen aktuell noch wesentlich weiter. Nur kann ich diese Gedanken aktuell nicht umgrenzen. Weite Welten.

    Merkel und die *bunte* Einheitsfront der neuen *grünen* Parteien sind Verbrecher.

    1. Ich sehe das, wie Sie: das Licht muss anders agieren als das Dunkel, sonst wäre es nicht das Licht. Und die Versuchung, wie das Dunkel zu agieren, scheint groß.

      Ich hoffe ja auch, dass das der Grund ist, warum Russland so handelt, wie es handelt, auch wenn diese Politik hier oft als schwul oder wie auch immer beschimpft wird. Meine Fähigkeiten zur politischen Analyse sind beschränkt, und um so interessanter sind die Analysen, die hier geliefert werden. Manchmal scheint mir eine gewisse Ungeduldigkeit zu herrschen, Russland solle doch endlich mal losschlagen, und manchmal habe ich dabei den Eindruck, dass da auch das Dunkle provoziert.

      In meiner vereinfachten Sicht ist Russland wie ein Bär, der in Ruhe leben will, der auch einiges an Provokationen einsteckt, und eben nicht wie ein kleines Hündchen ständig nur bellt, und dann doch nicht beißt. Irgendwann reicht es dann aber, dann wird der Bär (oder die Bärin) auch ihre Jungen verteidigen. Vorher kommt aber sicherlich ein immer deutlicheres Brummen, was der Angreifer, wenn er nicht völlig debil ist, berücksichtigen sollte. Brummen kostet weniger Energie, als zuschlagen. Und ich habe den Eindruck, das Brummen wird stärker, und der Bär scheint auch nicht schwul zu sein.

    2. @vidga & Germo Götz
      Zustimmung. Sich nicht gemein mit dem Dunkel zu machen, ist überlebensnotwendig.
      Schon zu lange auf das Dunkle zu schauen, ist gefährlich.
      Öfter mal eine kreative Pause machen, in die Natur gehen, schöne Musik hören, etwas Inspirierendes lesen …
      Dann kanns wieder frisch ans Werk gehen.

  10. Da gebe ich Russophilus Recht!

    Zionistische und/oder angelsächsische Verträge sind NICHTS wert.
    Da ist Trump sehr sympathisch! Verträge, die nichts wert sind, sind absolut überflüssig. Alles andere erweckt nur einen trügerischen Schein, der sich als sehr ernüchternd bis sehr gefährlich entpuppen könnte. Also weg damit, und gut ist.
    Klare Kante!

    Wir sollten das Projekt EU auf dieselbe Art begraben. Man kann nachfolgende Generationen sowieso nicht auf einen Haufen Scheiße verpflichten, im Gegensatz zu Verträgen unter einzelnen Personen.

    Das haben unsere Politikdarsteller noch nicht so genau begriffen, obwohl sie in Sachen Gold eigentlich längst wissen sollten, dass es sinnvoller ist, Alchemisten zu engagieren, statt jemals die in USA gebunkerten Goldreserven zurück zu bekommen.

    Wenn es zur Zeit eine moralische Instanz in der Welt gibt, ist es aber Putin, der die Hoffnung auf eine Friedenspolitik vor dem Hintergrund der UNO eben NOCH NICHT aufgibt. Genau das ist vor der Tatsache, dass die Menschheit eben nicht eine hoffnungslos verkommene Gemeinschaft ist, überragend.

    RU kann doch mit seinen Muskeln spielen und tut dies auch. Die Welt ist mehr wert, als durch GeneralsGehabe jemals aufs Spiel gesetzt werden könnte ! Generäle haben sich nicht über Instanzen weg zu setzen, die bemüht sind, Frieden zu wahren. Selbst wenn es Opfer kostet.

    Die Opfer im Falle eines Großen Krieges sind um ein Vielfaches höher. Hier unterscheidet sich RU zur Zeit überragend vom Rest der Welt. Das ist ein überzeugender moralische Gewinn!

    Und – das unterscheidet Putin von Hitler. Hätte dieser geniale Mann mehr Geduld gehabt, würde ihm heute vermutlich die Welt gehören. Und das nicht, wie von Hollywood gemutmaßt.

    Er hatte sie nicht, ist allerdings auch durch das zionistisch-angelsächsische Gesocks dazu gezwungen, bzw. geradezu ermutigt worden, in die aufgestellte Fälle hinein zu laufen.
    Eigentlich unbegreiflich.

    1. Sehr geehrter Paul-Wilhelm Hermsen
      *** Eigentlich unbegreiflich ***
      Wer die Musik Bezahlt / City und Wall Street, der bestimmt was Gespielt / Krieg geführt wird.

    2. Alleine die kaum noch darzustellende mega (beschissenes Wort, aber in diesem Fall absolut angebracht) **BLÖDHEIT** hitlers, Russland zu überfallen und, sich dem Wahn hinzugeben das gewinnen zu können, zeigt was das für ein Dünnbrettborer das war.
      Abgesehen von der menschlichen Komponente Russen als untermenschen zu sehen.

      1. 1. Untermensch – vor dem kolonialen Sprachgebrauch der damaligen Zeit keine Wortschöpfung Hitlers, sondern ein Spiegelbild der Arroganz der Kolonialmächte.
        2. Wäre Hitler nicht in einem Zweifrontenkrieg verwickelt worden, sähe bei der damaligen Schlagkraft und Kampfmoral von SS und Wehrmacht die heutige Welt anders aus. Darüber sind sich eine Menge Militaristen einig.
        3. Dünnbrettbohrer würde ich so jetzt nicht im Raum stehen lassen. Der Mann hat einige verdammt dicke Bretter ganz lässig durchgebohrt und anschließend verfaulen lassen.
        Übrigens völlig zurecht!

  11. Paul-Wilhelm Hermsen
    23. Oktober 2018 um 22:28

    Ich denle mal daß Hitler das pech hatte von lange im vorhinein platzierten zioagenten und verrätern umzingelt gewesen zu sein.
    Wenn wir glück haben, dann werden wir es in naher zukunft erfahren.

    1. ACH? aber die ausgezeichneten kontakte einiger meiner engsten Vertrauten zu angelsächsischen
      Institutionen geben keinen Anlass mal etwas nachzudenken?
      Klar weil england und die amis hatten ja noch niiiiiieeeeee was mit kolonialisierung und Eroberungskriegen am Hut nicht?
      War ja ganz neu,
      Ersten WK war ja unbekannt, Gründung fed, rothschild warburg und co gab es noch nicht?
      (achtung könnte spuren von ironischem zynismus enthalten)
      Es ist eigentlich schon sagenhaft wie man da NICHT drauf kommen kann?

    2. Zustimmung, werter Pate.
      Verrat scheint eine Schattenseite des deutschen Wesens zu sein, die immer mitgedacht werden muß.
      Hermann wurde von seinen Verwandten ermordet.
      Siegfried ist der klassische deutsche Mythos.
      Teile des deutschen Adels sind dem Volk immer wieder in den Rücken gefallen …
      Der Dolchstoß in WK I und dann derwiederholte Verrat an Hitler.
      Jetzt die Hochverräter an der Regierung mit einem Kanzler, der vor Gericht gehört.

        1. Ja, Verrat gibt es überall. In jedem Volk und auf jedem Gebiet. Besonders aber in der Politik im weitesten Sinne. Politik = Intrige = Verrat.
          Loyalität, Rechtschaffenheit, Wahrhaftigkeit sind seltene Güter geworden.

          „Verrat als eine Schattenseite des deutschen Wesens“ ist erst eimal eine These, die der Begründung bedarf. Das geht wohl nicht in ein paar Sätzen.

          Doch wenn man die deutsche Geschichte betrachtet, ist Verrat (deutlich mehr als bei anderen Nationen) ein immer wiederkehrendes Muster. Als Gegenstück zur deutschen Treue, die ja auch sprichwörtlich ist. Beides gehört wohl zusammen und bedingt einander gewissermaßen.

          Mit der Dunkelheit des Verrates bezahlen die Deutschen sozusagen das Lichte der bedingungslosen Treue (Ambet ist das alte deutsche Wort, das dieses sehr spezielle Gefolgschaftsverhältnis der Deutschen bezeichnet).
          Wie gesagt, alles spekulativ.

          1. Ich denke, dass Sie irren und ich umreisse zumindest kurz warum:

            Die sprichwörtliche deutsche Treue a) liegt lange, sehr lange, zurück und b) hatte einen Grund, nämlich das germanische „wir“. Später, als im Laufe der Zeit (und aufgrund zionistischen Betreibens) zunehmend „ich! ich! ich!“ Einzug hielt, standen wir sogar *schlechter* da als die anderen, weil uns die lange Erfahrung in einer „ich! ich! ich!“ Gesellschaft und „Kultur“ fehlte (was z.B. bei den brits anders und in der kranken neuen Welt ein Vorteil ist).

            1. Zustimmung, werter Russophilus.
              Die deutsche Blauäugigkeit und idealistische Veranlagung bringt *Wettbewerbsnachteile*.
              Vielleicht nähern sich ja Ihre Sichtweise und meine im Unendlichen an? 😉

              1. Sehr geehrter Ekstroem, WIR müssen aber diese Wettbewerbsnachteile Ehren und Hoch halten, den es sind unsere Stärken, sollten wir deswegen mal Nachteile haben, müssen wir uns trotz allem, Treu bleiben, sonst Verraten wir uns selber und dann bleibt UNS nichts mehr, außer von unseren Feinden aufoktroyierem. Aber im Richtigen Umfeld, ist es eine Wohltat und ein Quell der Freude, ich möchte NICHT anders Leben.

                1. Zustimmung, werter Felix Klinkenberg.
                  Wir können entscheiden, wie wir leben.
                  Und wie wir leben, welche Werte wir leben, ob wir mir Freude leben, gestaltet unsere nächste Umgebung, und strahlt von hier aus …

                  1. Das ist leider nur schlechte Phantasie.
                    Ihre „Freiheit“ hört vor Ihrem Arbeitgeber, Bundesbehörden, Einrichtungen wie Kindergärten, Schulen, Kommune (Baurecht, Ordnungsamt) ect. ect. SEHR SCHNELL AUF.

                    Wie heist es so schön: wer sich nicht regt spürt auch seine Ketten nicht.

                    Wer hingegen IMMER SCHÖN ANGEPASST LEBT erntet auch keinen Wiederspruch bei Behörden und tiefem Staat; ein sorgloses, selbstvestimmtes Leben ist es dann, ABER NUR DANN.

                    Der einzelne Mitmensch lebt entweder nach diesen Vorgaben oder wird plattgemacht von den Institutionen.

                    Manche freilich sehen sich selber schon als „revoluzzer“ und „freiheitskämpfer“ wenn sie auf ihrem Briefkasten „keine Werbung bitte“ draufstehen haben.

          2. @ Ekstroem

            „Loyalität, Rechtschaffenheit, Wahrhaftigkeit sind seltene Güter geworden.“

            das sind atribute, die in deutschland seit der maueröffnung durch den dreck robben,und merkel hat einiges dazu beigesteuert.

            1. nein, Potzblitz,
              das liegt schon viel länger im Argen – eigentlich schon seit 1945 mit einigen markanten Steigerungen, z.B. als man (die zionisten) die brd mit „Gastarbeitern“ flutete usw. … die lezte massive Steigerung ist allerdings mit märkels hochkrimineller Grenzöffnung in 2015 verbunden …

          3. Ekstroem

            Verrat!

            Ich habe da vielleicht wieder einmal eine sonderbare Einstellung.
            Verrat ist im Deutschen Volk (die Schweizer sind um nichts besser) die Regel und nicht die Ausnahme.

            Meine Erfahrungen in meiner Schulzeit waren schon, dass Verrat an den Mitschülern keine Konsequenzen für Petzer hatte. Eher das Gegenteil, das waren die Guten.

            Weiter habe ich erst letzthin eine Doku über das Bauamt gesehen von Deutschland.
            Die Deutschen sind wahre Weltmeister im Denunzieren.
            Das Bauamt kommt kaum nach die „Delinquenten“ abzuarbeiten, welche von ihren „Mitmenschen“ angeschwärzt werden und das zum Teil mit existenzvernichtenden folgen.

            Die Hühnerställe sind zu nahe am (eigenen!) Zaun gebaut.
            – Das Haus ist ein paar cm zu breit.
            – Das Haus hat die falsche Farbe. (Farbton!!!)
            – Der andere hat seinen Schuppen innen renoviert und unerlaubterweise einen Lebensraum geschaffen.
            – Nachbar erwischt Nachbar mit dem Messband auf seinem Grundstück. Er kontrolliert die Masse seines Hauses.
            Und so weiter und so fort.

            Menschliche Abgründe tun sich hier auf.
            Muss man dazu noch viel sagen?
            Ist doch selbst erklärend.

            Null Ehre im Leib!
            Was ist Ehre? Kann man das Konsumieren?
            Wie soll ein Volk so zusammenstehen?

            Und ich gehe da noch einen Schritt weiter – Das ist vom System so gewollt.
            Gibt’s einen besseren Weg ein „Volk“ zu steuern, bei welchem Denunzierung zur guten Bürgerpflicht gehört?

            Seit ich in Russland lebe kann ich diesen Unterschied ganz klar erkennen. Hier gibt es auch immer mehr Regeln, Gesetze („lustigerweise“ genau die gleichen Vorschriften wie bei uns im Westen – mir schwant Böses.)
            Jedenfalls habe ich es noch nicht erlebt, dass sich Russen gegenseitig in die Pfanne hauen wegen Bauregelverletzung und von diesen gibt es hier haufenweise.

            Hier gilt die Regel, was mein Nachbar auf seinem Grundstück macht geht mich nichts an und interessiert mich auch nicht, weil es sein Grundstück ist!

            Ich hoffe, dass ich mit diesem Beispiel andeuten konnte wo der Hase im Pfeffer liegt!

            1. Kann ich bestätigen, den Unterschied gab es schon zu kommunistischen Zeiten. Die sowjetischen Gesetze waren so pervers, dass man sie sowieso nicht einhalten konnte. Aber es hat sich einfach niemand dran gehalten. Die DDR-Gesetze waren als solche deutlich sinnvoller, aber sie wurden auch durchgesetzt. Das Ergebnis war, dass trotz eigentlich viel schärferer Gesetzgebung die Russen viel freier waren als die Ostdeutschen.

  12. Dazu ein gutedr Gedanke meines Bruders im Geiste F. Nietzsche:

    Willst du das Leben leichter haben, so bleibe immer bei der Heerde. Vergiß dich über der Heerde! Liebe den Hirten und ehre das Gebiß seines Hundes.

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