Zwischensicht

(Im Folgenden – und vor meinem zweiten Teil – die Gedanken eines Dorbewohners, die sich wohl auch in manchen anderen Köpfen so oder so ähnlich finden dürften – Russophilus)

von Don Carlos

Nur 2 Fragezeichen?

Innerhalb der großen Skizze lassen sich vielleicht noch sehr viel eine kleinere Fragmente unterbringen, weil man mit diesem Schöpfungs/Schöpfer-Thema nicht leichtfertig umgehen darf und sehr schnell in persönliche Befindlichkeiten eingegreift, die sich für einen Diskurs so gar nicht eignen. Von Beweisen sollte lieber gar nicht zu reden sein. Eher sind weitere Fragezeichen angebracht.
Deshalb habe ich lange gezögert, den nachstehenden Aufsatz hier anzubieten.

Teil 1

Allmacht oder Ohnmacht.
Die Allmacht einer Gottheit soll jedes Geschehnis auf der Welt bewirken können. Dies legt nahe, dass die Schöpfung nichts als ein Spezialfall der Machtausübung einer Instanz wäre, die nicht weiter zu hinterfragt werden darf. Nur die Wirkung ist beweisbar, aber weder Motiv noch Anlass nachvollziehbar. Bestimmen die Vorgaben aus dieser Quelle die Ordnung der Welt in der Welt oder kommen nur von da die zu akzeptierenden Regeln zum Umgang mit derselben?
Oder bilden wir und das nur ein?

Wenn dies so sein sollte, muss ebendies also auch schon für die Geschehnisse ganz zu Anfang des Kosmos zutreffen, wie auch immer man sich diesen Anfang vorstellen will. Aber wozu brauchen wir dann noch Naturgesetze, die ebenfalls ohne Motiv und Anlass wirken?
Schon da wird die Ohnmacht offenbar, diese göttliche Ordnung exakt erklären zu wollen.
Dies symbolisiert sich für mich mit dem ersten Fragezeichen von @Russophilus Text.

Nach dem Anfang greift dann Gott fallweise mit einer ganz anderen Art von Handlungen in diesen Weltenlauf ein und relativiert so diese von ihm selbst vorgegebene Ordnung.
Ist ihm die Macht der Führung entglitten, dass er zu solchen rigorosen Mitteln wie Sintflut oder Atomwaffeneinsatz https://i1.wp.com/www.pravda-tv.com/wp-content/uploads/2018/09/bild2-15.jpg?w=640&ssl=1 greifen musste oder Völker zur Bewährung in die Wüste schickte? Die Gründe für das Davor, das unmittelbare Danach und das Jetzt sind so nicht erklärbar und lassen Zweifel, mindestens aber Fragen aufkommen. Auch Fragen nach DEM Gott oder einem Götterkollektiv mit einem Obergott oder einem Rat der Götter an der Tete.
Die Ohnmacht alles in der Welt als eine Art Wunder, als eine Ausübung/Ausprägung des göttlichen Willens mit Schulterzucken zu akzeptieren ohne es verstehen zu können wird damit offensichtlich. Ist die eine Auseinandersetzung mit dieser „göttlichen Ordnung“ somit überflüssig, ja sogar Blasphemie?
Dies ist das zweite Fragezeichen, welches ich sehe.

Die Vision Gottes solcher historischen Figuren wie Hiob und Jesaja stellt diese Frage erst gar nicht. Handlungen Gottes umfassen schon immer alles Geschehen, demnach wäre die Schöpfung selbst kein eigener Akt in einer eigenen Kategorie mehr und seine Handlungen stehen prinzipiell, von ihrem Wesen her, über menschlichen Ordnungsvorstellungen und entziehen sich somit dessen Verstand.
Wegen der Begrenztheit und Beschränktheit menschlicher Sicht kann es also nicht um die Wahrheit, sondern nur um Wahrscheinlichkeiten gehen. Aber wenn niemand etwas Genaueres weiß, ist nicht nur der gesamte Rest Spekulation. Dann aber stellten sich auch keine Fragen mehr. Schon gar nicht danach, wie sich die Ausübung dieser Macht/ dieses Willens zu den Naturgesetzen verhält.
Letztere sind ohne Zweifel ein göttliches Ordnungsprinzip in der Natur. Geht es an diesem vorbei, haben wir es mit „Wundern“ zu tun. Aber nur diese können die Tatsache von Allmacht implizieren, die eben ohne physikalische Sätze und Gesetze auskommt und die sich auf der anderen Seite der Erkennbarkeit der Welt verschließt und im Glauben an höhere Mächte verharrt. Beides gleichzeitig geht nicht.
Wunder und Naturgesetz sind nicht zu verheiraten.
Gottheit und Göttlichkeit sind demnach Unterschiede.

Bleibt das Chaos.
Chaos als göttliches Ordnungsprinzip?
Diese Vorstellung, dass die Schöpfung Gottes grundsätzlich das Reich der Ordnung und des Guten ist und dass seine Herrschaft dieses Reich aufrecht erhält und erweitert, findet sich an vielen Stellen, z.B. auch bei Goethe, wenn er den Teufel Mephisto als „des Chaos wunderlicher Sohn“ bezeichnet.

Nach herkömmlicher Definition ist Chaos die Übergangsphase zwischen zwei verschiedenen Ordnungssystemen. Das Davor und Danach ist folglich Ordnung und damit stabil. Stabilität ist immer zeitlos und damit tot. Lebendig ist allein das Chaos – das impliziert das Dunkel, das Unheil, das Schlechte. Chaos ist negativ besetzt und mir widerstrebt Licht, Glück, Liebe, Gesundheit, Zufriedenheit in eben diesen Begriff zu subsumieren.

Was ist also Chaos?
Stirbt ein Stern in einer Supernova, entsteht zwischenzeitlich Chaos. Die abgestoßene Gas- und Staubwolke ist völlig unstrukturiert und irrt durchs All. Aus so einer chaotischen Wolke hat sich aber wiederum unser Sonnensystem mit seinen perfekten kosmologischen Mechanismen gebildet. Dieses Grundprinzip herrscht im All, wie auf der Erde. Das naturwissenschaftliche Phänomen Chaos ist in der Ergodentheorie mathematisch wohldefiniert und beschreibt den ununterbrochenen Energieaustausch innerhalb eines Systems oder externer Systemen untereinander. Die Art dieser Energieaustausches ist damit nicht definiert. Das kann von Wärme bis Informationen jede Energieart sein.
Bestimmend ist allein das Ungleichgewicht, dass für den Austausch zwingende Voraussetzung ist.
Das Maß für die Unordnung eines Systems ist die Entropie. Dies gilt für jedes System und auch für Systeme im System. Als konstruktive Konsequenz der Chaostheorie ist der Nachweis der Existenz neuer Gesetzmäßigkeiten, auf der Basis klassischer Mathematik.
„ … Bei Betrachtung der Schöpfung – Weltall, Erde, Mensch – sollte man sehr wohl über diesen Begriff sprechen, weil er eine philosophische Grundhaltung manifestiert und wiederum gleichzeitig auch das Gegenteil mathematisch beschreiben könnte. So, wie sie jetzt angewendet wird, beschreibt Entropie chaotische Zustände in einem Universum, das aus sich selbst heraus entstand und dessen Entfaltung auf zufälligen Ereignissen basiert. Wendet man sie auf ein Teilsystem an – Stern oder Planet – gilt das ebenfalls.“
Aus: https://www.energie-schwingung.de/wissenschaft-trifft-religion/astrophysik-entropie-oder-ordnung/
Es ist nämlich relativ einfach zu zeigen, dass Strukturen in der belebten und unbelebten Natur nicht nur im Einklang mit dem Entropieprinzip stehen, sondern gewissermaßen dadurch erst ermöglicht werden. https://www.uni-muenster.de/imperia/md/content/fachbereich_physik/didaktik_physik/publikationen/dissipation_struktur.pdf
In dem Systeme ins thermodynamische Gleichgewicht übergehen, können andere Systeme aus dem thermodynamischen Gleichgewicht herausgetrieben werden und als sich selbst organisierende Struktur stabilisieren. Dabei wird deutlich, dass die aus Nichtgleichgewichtsstrukturen bestehende Wirklichkeit als dynamischer Prozess betrachtet werden kann: Sie entsteht jeden Augenblick neu. Wenn ebendies universell gilt, wäre göttliche Allmacht für die Schöpfung entbehrlich.
Die Zustände Chaos und Ordnung wechseln im Laufe ihrer Existenz immerfort. Gleichermaßen gilt das für jeden anderen zeitlich gebundenen Ablauf. Dieses Grundprinzip herrscht im Kosmos und ebenso auf der Erde. Darin lässt sich auch jede Evolution unterbringen und zwar ohne Einschränkungen. Aber es offenbart sich auch der Haken: Es gibt den Gültigkeitsbereich: „geschlossene Systeme“.
Ist der Kosmos ein geschlossenes System?

Teil 2
Ist der Kosmos ein geschlossenes System? Wenn ja, folgt im erweiterten Sinne diese Energieaustausche dem organisierten Austausch von Informationen, wobei man sich sehr schnell dem Weltbildes Burkhard Heims annähert, der diesen Informationsaustausch in einer Organisations- und Entscheidungsebene außerhalb der menschlich wahrnehmbaren Sphäre in eigens dafür existierenden Dimensionen angesiedelt hat.
Mir gefällt das sehr gut, weil es die Zusammenhänge zwischen Zeugung und Tod bzw. Schöpfung und Vernichtung plausibel macht und sich Fragen nach einem „Organisator“ nicht stellen, während Ursache und Wirkung jedoch eindeutig darstellbar sind.
(Dass es tatsächlich einen Zugang zu anderen Dimensionen geben kann, besteht in dem Faktum, dass es in jedem dreidimensionalen Raum den Punkt (x,y,z) = (0,0,0) nicht gibt, sondern dieser Ort mit den Koordinaten (x,y,z,) = (>0,>0,>0,) bestimmt ist. Dort soll eine Art „Loch“ etwa in der Größe von ein oder zwei Planck-Partikeln sein, die als Träger des Informationsaustausches zwischen benachbarten physikalischen Dimensionen vorstellbar sind.)
Muss demnach das Werden und Vergehen von menschlichen Gesellschaften nicht dem gleichen universalen Prinzip folgen?
Der Anfangszustand am Anfang der Welt war die perfekte Ordnung und der Endzustand (der atomaren Zerfall des letzten Elementes ermöglicht die Verschmelzung aller Fragmente) wird diese Ordnung ebenfalls wieder erreichen. Aber es wird nicht mehr die gleiche Ordnung sein, wie die am Anfang, denn das System ist gealtert oder anders: es hat sich mit dem Zeitlauf entwickelt – die Menge und Struktur der Informationen ist anders als zu Beginn.
Das würde jedoch einen Schöpfer entbehrlich machen, der für den Anfangszustand immerhin Zeit brauchte – nach dem Alten Testament nämlich genau sieben Tage um im leeren Raum (geschlossenes System) das für die folgenden (zeitlichen) Abläufe notwendige (Ausgangs-)Chaos anzurichten.
Muss es demnach neben den gerade aus dem Nichts (?) geschöpften drei Dimensionen der Materie nicht noch weitere, höhere geben mit entsprechenden Regeln und Gesetzen, was erneut die Frage nach der Schöpferexistenz in ebendieser höheren, immateriellen Dimensionen stellt. Nun steht aber in der Bibel: Der Raum war leer und Gott sprach: “Es werde Licht“. Befand sich Gott in diesem Augenblick in diesem Raum? Dann aber wäre er kein Geistwesen. Die brauchen für ihr Wirken kein Licht!
Nach einfacher Logik muss der Schöpfer vorher außerhalb der zu schöpfenden realen materiellen Dimensionen stehen, wie er auch er vorher seine (vorhandenen?) Informationen (woher?) und Entscheidungen (in wessen Auftrag?) so ordnen und organisieren (Plan?) muss, dass er sein Werk am siebten Tag begutachten und sich selbst quittierte konnte, dass es gut war.

Aus dieser Sicht bekommt das Weltbild eines Burkhard Heim mit der Erweiterung auf weitere immaterielle Dimensionen eine nur schwer abzulehnende Bedeutung. Wenn Zeit und Raum und die begründende Aktivität die Grundlage für ALLes ist, müssen also außerhalb davon die Zeitlosigkeit und die Materielosigkeit gelten, also die Ewigkeit. Aktivität ist im materiellen Raum aber zeitgebunden. Beides gleichzeitig geht nicht. Dies ist aber notwendig, wenn man in der ganzen Schöpfung Gottes mächtiges und planvolles Wirken erkennen will. Offenbar lässt er nicht zu, dass der Mensch dies erkennt oder durchschaut.
Warum nur? Ist das nicht ein eher typisch menschliches Verhalten für Machtausübung, die lediglich zeigt bzw. vorgibt zwischen den Dimensionen hin und her springen zu können? Wozu das denn? Der Mensch hatte doch erst am Ende der Schöpfungsgeschichte eine Rolle zu spielen!

Diese Zweifel sollten gestatten, sich auch anderen Möglichkeiten zuzuwenden, deren Plausibilität schließlich erlaubt, göttlichen Einfluss in etwa dort zu positionieren, wo diese „Matrix“ verlassen werden kann und sich andere Sichtweisen eröffnen. Dazu ist es allerdings notwendig, seine Ja/Nein Position zu Gott und Schöpfung aufzugeben, zugunsten von mehr oder weniger Wahrscheinlich.
Dann findet man nämlich eine ganze Reihe von interessanten Aspekten und schlagkräftigen Argumenten, die eine göttliche Allmacht an einer ganz anderer Stelle vermuten lassen, die mit einer anzubetenden Instanz nichts gemein hat.

Ein Beispiel:
Ilya Prigogine (1971-2003) hat nachgewiesen, dass einfache anorganische Moleküle sich spontan selbstorganisieren können und zu einem höheren Komplexitätsgrad führen. Ein vorgehender Schöpfungsakt im göttlichen Sinne ist demnach nicht zwingend notwendig, sondern nur die fortwährende Störung eines Gleichgewichts. Eine Störung der göttlichen Ordnung oder eine göttliche Vorgabe?
Auszug von hier: http://en.academic.ru/dic.nsf/enwiki/150044#Dissipative_structures_theory
Übersetzt mit http://www.DeepL.com/Translator (Hervorhebungen von mir).
„Je mehr wir über unser Universum wissen, desto schwieriger wird es, an den Determinismus zu glauben.“ Dies ist eine große Abweichung vom Ansatz von Newton, Einstein und Schrödinger, die alle ihre Theorien in Form von deterministischen Gleichungen formulierten. Laut Prigogine verliert der Determinismus angesichts von Unumkehrbarkeit und Instabilität seine Aussagekraft.
Prigogine führt den Streit um den Determinismus auf Darwin zurück, dessen Versuch, die individuelle Variabilität entsprechend der sich entwickelnden Populationen zu erklären, Ludwig Boltzmann inspirierte, das Verhalten von Gasen in Bezug auf die Populationen von Partikeln und nicht einzelner Partikel zu erklären. Dies führte zum Bereich der statistischen Mechanik und zur Erkenntnis, dass Gase irreversible Prozesse durchlaufen. In der deterministischen Physik sind alle Prozesse zeitumkehrbar, d.h. sie können sowohl rückwärts als auch vorwärts durch die Zeit gehen.
Wie Prigogine erklärt, ist Determinismus im Grunde genommen eine Ablehnung des Pfeils der Zeit. Ohne den Pfeil der Zeit gibt es keinen privilegierten Moment mehr, der als „Gegenwart“ bekannt ist, der einer bestimmten „Vergangenheit“ folgt und einer unbestimmten „Zukunft“ vorausgeht. Alle Zeit ist einfach gegeben, wobei die Zukunft so bestimmt oder unbestimmt ist wie die Vergangenheit. Mit der Unumkehrbarkeit wird der Pfeil der Zeit wieder in die Physik eingeführt. Prigogine stellt zahlreiche Beispiele für die Irreversibilität fest, darunter Diffusion, radioaktiver Zerfall, Sonneneinstrahlung, Wetter und die Entstehung und Evolution von Leben.Wie Wettersysteme sind auch Organismen instabile Systeme, die weit entfernt vom thermodynamischen Gleichgewicht existieren. Die Instabilität widersteht der üblichen deterministischen Erklärung. Stattdessen können instabile Systeme aufgrund der Empfindlichkeit gegenüber Ausgangsbedingungen nur statistisch, d.h. in Bezug auf die Wahrscheinlichkeit, erklärt werden. Das heißt 2 Äpfel + 5 Äpfel sind vom Ergebnis her zwar 7 Äpfel. Von denen aber 4 subtrahiert kommt mathematisch zwar 3 raus, aber nicht physikalisch, denn die Äpfel nicht mehr die gleichen – sind inzwischen gealtert (s. o.) oder gewachsen.
Prigogine behauptet, dass die newtonsche Physik nun dreimal „erweitert“ wurde, zuerst mit der Verwendung der Wellenfunktion in der Quantenmechanik, dann mit der Einführung der Raumzeit in der Allgemeinen Relativitätstheorie und schließlich mit der Anerkennung des Indeterminismus bei der Erforschung instabiler Systeme.
Gut. Folgt nun irgendwann eine vierte oder endgültige Erweiterung?

Wie Prigogines Ergebnisse und Überlegungen für das Mensch-Natur-Verhältnis oder seine gesellschaftliche Beziehungen überhaupt anwendbar sind, hat u. a. Helmut Dunkhase http://www.helmutdunkhase.de/prigogi.html in einem Aufsatz anlässlich des 80. Geburtstags von Prigogine auseinandergesetzt, der mögliche Ansatzpunkte aufgezeigt.
Und so weiter.
Was verbleibt:
Aus Hiob 38-42 (Lutherbibel von 2016) „…Und Hiob antwortete dem Herrn und sprach: Ich erkenne, dass du alles vermagst, und nichts, das du dir vorgenommen, ist dir zu schwer…“ Und „ … Ich hatte von dir nur vom Hörensagen vernommen; aber nun hat mein Auge dich gesehen…“ Darum habe ich unweise geredet, was mir zu hoch ist und ich nicht verstehe.“
Tja. Mir geht es wie Hiob.
Nur kann ich jedenfalls nicht sagen, dass für Hiob diese Arschkriecherei nachteilig war, denn „ … der HERR segnete Hiob fortan mehr als zuvor, er besaß vierzehntausend Schafe und sechstausend Kamele und tausend Joch Rinder und tausend Eselinnen.“ Ich denke nicht, dass ich nach meinem vorstehenden Traktat auch nur im Geringsten mit solchen Segnungen zu rechnen habe.

121 Gedanken zu „Zwischensicht“

  1. Guten Tag herr Russophilus.

    Vielen Dank für die Einstellung meines Beitrages.
    Offenbar habe ich Textsteuerzeichen falsch verwendet. Welche hier in ihrem Block anzuwenden sind habe ich nicht gefunden.
    Können Sie bitte eine entsprechende Anmerkung – vielleicht unter TECHNISCHES – einfügen?
    In meinem Text sollte mit [i] bzw. [/i] *kursiv* ein- und abgeschalten weren und [b] bzw. [/b] Hervorhebung in *fett*.
    Können Sie das bitte noch nachträglich abändern?
    Vielen Dank und freundliche Grüße
    D.C.

  2. „Ich denke nicht, dass ich nach meinem vorstehenden Traktat auch nur im Geringsten mit solchen Segnungen zu rechnen habe.“

    sei dankbar,denn ich glaube als zoodirektor oder fleischhändler wärst du ungeeignet.

  3. @Russophilus: nochmals danke, daß Sie diesem Thema jenseits von lila, regenbogenverzierten Licht&Liebe Foren eine Plattform bieten.
    Ich verfolge diesen Blog seit ein paar Monaten und mir gefällt teilweise die Themenwahl und der Umgangston, wenn man von ein paar Trollen absieht, die ja recht schnell von Ihnen hinauskomplimentiert werden.

    Zum Thema: Don Carlos hat das Thema auf sehr hohem Niveau beleuchtet und recherchiert, Ein wenig schwere Kost aber ich denke ich habe das Meiste begriffen. Hut ab dafür!
    Daß das Universum rein zufällig entstanden ist, ist recht unwahrscheinlich wie Hans Peter Dürr, ein Physiker vom Max Planck institut für Kernphysik und Astronomie erklärte. Würde auch nur ein Parameter geändert, wäre der ganze Zauber vorbei. Das haben auch Sie, mir letztens in Ihrer Antwort geschrieben ( ich konnte leider nicht schnell genug zurückschreiben).
    Es gibt auch sonst ein paar Ungereimtheiten: wären wir Menschen ein Haufen Atome die nur durch elektrische Impulse im Gehirn bewegt werden, könnten wir nicht mit unserem Willen unsere Umwelt beeinflussen. Ein ganz offensichtliches Beispiel dazu ist der Placebo/Noceboeffekt, es gibt auch noch weitere Indizien dafür und man kann es gut selbst beobachten, zum Beispiel wenn man in einer ähnlichen Situation positiv oder negativ denkt und die Ergebnisse anschaut.
    Unser Universum hat auch noch ein paar Eigenheiten die mit hoher Wahrscheinlichkeit keine Zufälligkeiten sondern sondern Absicht sind. Zum Beispiel ist, wie Russophilus schon mehrmals schrieb, ist es viel einfacher Dinge zu zerstören als aufzubauen. Wir sind außerdem anscheinend von einer ungeheuren Menge an Zeit, Raum und Sternen usw. umgeben, die uns selbst winzig klein und bedeutungslos erscheinen lassen und einen Ausweg scheinbar unmöglich machen.
    Nicht zu vergessen ist auch die Tatsache, daß wir als biologische Wesen auf Energie angewiesen sind und uns diese von anderen Lebewesen nehmen müssen, was zu einem Hamsterrad aus Mord und Totschlag führt bei dem schlußendlich niemand gewinnen kann. Dieses Vorzeichen fördert außerdem parasitäre Strukturen.
    Das führt mich zu der Annahme daß auch der sogenannte Schöpfer eher ein Parasit ist. So könnte es zum Beispiel sein, daß nicht er das Universum schafft, sondern es uns zwanghaft selbst schaffen läßt. Flapsig gesagt, wie ein Schadprogramm für Seelen. Das alles wäre auch ein hässlicher Grund dafür daß der Schöpfer sich bedeckt hält.
    Ich möchte hier übrigens niemandem zu nahe treten oder gar missionieren, der andere Ansichten hat, im Gegenteil. Das sind meine eigenen Schlußfolgerungen aus meiner eigenen Logigkette und ich denke in Möglichkeiten. Andere ziehen ganz andere Schlüsse und haben sicher auch Argumente, die meine Schlußfolgerungen ändern können. Und die Möglichkeit eines „bösen“ Schöpfers ist nicht gerade etwas das man unbedingt haben will.

      1. Natürlich. Allerdings leiden Pflanzen erwiesenermaßen auch wenn man sie verletzt.
        Lebewesen, die sich nur von Licht und Mineralien ernähren oder Aasfresser wären von dem dem Teufelskreis ausgeschlossen, der aber auch ohne sie groß genug ist.

          1. Es gibt Leute die das glauben aber das kann ich auch nicht mehr nachvollziehen.
            Mir geht es auch nicht drum bis ins letzte Detail recht haben zu müssen.
            Vielleicht ist es auch wie bei dem Fliegenden Spaghettimonster, einer Religionsparodie ,die ein amerikanischer Physiker gegründet hat: man kann nicht das Gegenteil beweisen.

        1. In der Bibel gibt es glaube ich einen Vers, dass die Menschen sich nur von den Früchten der Pflanzen ernähren sollen, so dass die Pflanzen selber am Leben bleiben können. Das macht ja auch Sinn, da die Pflanze dann immer wieder Nahrung bringt.

          Im übrigen Dank und Kompliment für den spannenden Artikel.

        1. Um das wirklich zu beurteilen fehlt mir die Sachkompetenz und ich will da auch keine verbindliche Aussage dazu machen. Auch weil der entscheidende Punkt aus meiner Sicht nicht „esse nichts Lebendes“ bis hin zu „leben auch Steine?“ sondern ein ganz anderer, nämlich da wie und der Kontext. Aus meiner Sicht ist sogar Fleischgenuss durchaus zulässig, *wenn* die Tiere vorher ein anständiges Leben hatten (und nicht in „Fabriken“ gezüchtet wurden), anständig geschlachtet werden (und nicht in industriellen Verreck- und Ausweide-Anstalten) und wenn vor allem mal wieder gesehen und anerkannt wird, dass Tiere Lebewesen mit Seele und Gefühlen und dem Recht, anständig und natürlich zu leben sind.

    1. Guten Abend Allerseits
      Ich gehöre zu den stillen Mitlesern /-denkern dieses Blogs und möchte mich bei dieser Gelegenheit zuerst einmal herzlich bei euch allen bedanken. Dieser Blog inkl. Kommentarsektion schätze ich sehr und er gehört deshalb seit ca. einem Jahr zu einem Fixstern meiner Streifzüge durch die Unendlichkeiten des http://www...

      @Analog: Zu Ihrer Annahme vom „Böser Schöpfer“ fallen mir, wie öfters wenn ich auf diesem Blog lese, die Lehren/Ansichten der alten Gnostiker ein. So wie ich das verstanden habe, gingen die Gnostiker davon aus, dass der Schöpfer unserer Materiellen Realität, der sogenannte „Demiurg“ oder „Proarchon“, ein abgespaltener, verirrter Teil der ursprünglichen Göttlichkeit darstellt. Dieser wird jedoch fälschlicherweise immer wieder (und mutmasslich/absichtlich in diversen Religionen) als der wahre Schöpfer angesehen. Wir Menschen und unsere materielle Welt erschuf dieser zwar anhand des „göttlichen Bauplans“, jedoch mit einigen Fehlern bzw. *Mängeln*. Manche davon wurden sicherlich gezielt eingebaut, um genau das Fort- oder Entkommen der Seelen oder Götterfunken der Menschen zu unterbinden. Jegliches erschaffene Leben beinhaltet einen Teil des Demiurgen und somit auch einen Teil der ursprünglichen Göttlichkeit in sich. Ziel des Demiurgen ist es, diese von sich abgespaltene Energie so lange wie möglich in seiner Welt/Illusion gefangen zu halten indem er sie immer wider zwingt, „ins Fleisch zu kommen“ um sich auf der materiellen Seite mit neuer karmischer Schuld, Traumas und was weiss ich aufzuladen. Gemäss der Gnostiker sei es also unsere Aufgabe, die wahre Göttlichkeit in uns zu erkennen, um uns dann wider mit dieser vollends zu verbinden, statt immer wieder in die Tretmühlen des Demiurgen zurückzukehren.

      Interessant sind auch die Schilderungen über die Archonten (bzw. Dämonen), welche als Helferlein des Demiurgen agieren um die Menschheit in Schach zu halten. Gerade wenn ich hier von den Dunklen bzw. Ewitschi lese, bin ich an diese erinnert. Es handelt sich um parasitär agierende Wesenheiten , welche in vielen Erscheinungsformen geschildert werden; So unter anderem auch als „Greys“, die kleinen grauen interdimensionalen Wesen mit den grossen schwarzen Augen. Ich persönlich halte dies für möglich, aber wahrscheinlicher als eine Finte.

      Vorallem bei den Schlussfolgerungen eines gewissen Harald Kautz läufts mir kalt den Rücken hinunter. Es seien insektenartige, meist arachnoide Wesenheiten im Aussehen, welche die Menscheit vor 25’000 Jahren befallen hat. Interessant ist, auf welchem Weg er zu solchen Schlussfolgerungen kommen konnte. Als Katalysator zur Kontaktaufnahme mit diesen Wesenheiten soll das BlackGoo (Kollektivbewusstsein in physischer Form (Öl) – meist gebunden in Schiefersteinen) und die Bundesladen in irgend einer Form dienen.

      Bitte versteht, das meiste hier zu den Gnostikern geschriebene habe ich mir auf der Tube oder in irgendwelchen im Netz umhergeisternden Zusammenfassungen zusammengesucht. Ich habe mir mittlerweile die Schriften von Nag Hammadi und einen Kommentar dazu angeschafft, jedoch noch nicht wirklich gelesen. Diese Schriften sind umso interessanter, da sie erst 1945 entdeckt wurden und somit nicht jahrtausendelanger Verfälschung unterlagen.

      Harald Kautz habe ich ebenfalls auf der Tube gefunden und ich denke er trägt seinen Namen nicht ganz zu unrecht. Ich möchte mich nicht lustig über ihn machen, nein… Ich hoffe nur sehr, das was dieser Mann uns erzählt, nicht der Wahrheit entspricht.

      1. @Marc
        Danke für Ihre Antwort.
        Die Gnostischen Vorstellungen haben mich auf jeden Fall beeinflußt und einiges davon finde ich schlüssig.
        Was Außerirdische und ihr Aussehen betrifft bin ich allerdings vorsichtig, das Thema ist leider sehr von Spinnern verseucht.

  4. @Analog
    @ Russophilus

    Nach Ansicht verschiedener Wissenschaftler (u.a. Dr. Maximilian Bircher-Benner) ist der Verzehr von Pflanzen oder Tieren nur ein Zwischenschritt, da wir tatsächlich von der in ihnen gespeicherten Sonnenenergie ernährt werden. Was für die allermeisten, erfolgreich von Schulmedizin und Deutscher Gesellschaft für Ernährung ausgerichteter Kalorienzähler naturgemäß starker Tobak ist.
    U.a. Bircher-Benner hatte allerdings eine Reihe überlegenswerter Argumente.

    1. @Paleene
      Ich habe mal drüber gelesen und den Punkt mit der Sonnenlichtnahrung gerade im Netz nochmal überflogen. Wenn ich das richtig interpretiere hat er das aber mit dem Abbau von Vitaminen beim Kochen verwechselt. Er fand Rohkost wertvoller als verarbeitete Kost, weil er meinte daß durch das Kochen gebundene Sonnenenergie verloren geht. So oder so, er war jedenfalls sehr erfolgreich mit seinen Kuren.
      Aber kann es sein daß wir uns gerade bei der Nahrung verzetteln?

  5. Das könnte sein, aber sehen Sie, es gibt Menschen die in im Samadhi-Zustand über längere Zeit verweilen und gar keine Nahrung aufnehmen, eine Art astralen Winterschlafes halten.

    Weltlicher betrachtet, bzw. erreichbar für alle, ist es, wenn man durch bewusste Ernährung und Entgiftung z.B. durch yogische Erhnährung (sattvig, lichtvoll) mit Gemüse, Obst etwas Vollkorn und Ölen entdeckt, dass man problemlos mit der Hälfte an Kalorien auskommt und insgesamt sogar physisch kräftiger, belastbarer und klarer im Geist ist.

    1. @Yo,
      Irgendwie hat das mit ‚Einstimmen‘ zu tun. Ich beobachte an mir selber seit einigen Jahren eine stetige Abnahme dessen was ich essen muss, ein Teil kommt vielleicht vom Alter, aber nur ein Teil, ein anderer hat mit der Effizienz zu tun und Gleichgewicht. Ich habe mich vor dreissig Jahren nicht mehr bewegt oder härter gearbeitet und doch Mengen täglich verschlungen, die mir heute eine Woche locker reichen. Heute esse ich noch eine volle Mahlzeit (mit sehr wenig Fleisch) jeden zweiten Tag, ansonsten eine kleine Mahlzeit pro Tag und alle paar Wochen ein paar Tage fast gar nichts (überkommt mich immer, plötzlich der Drang ein- zwei Tage beinahe nichts zu essen, und tut immer gut). Abgenommen habe ich nur wenige Kilogramm und fühle mich besser als vor dreissig Jahren – am ältesten war ich mit zwölf – seither bin ich ständig jünger geworden, so scheint mir jedenfalls.
      Es soll ja bei den Säulenheiligen (Früh-Christen die in die Wüste zogen und auf Säulen lebten) solche gegeben habe die nicht mal Wasser zu sich nahmen….das ist dann schon ein hartes Stück, aber wer weiss..

  6. Die Fragestellungen von Don Carlos habe ich mit Interesse gelesen, natürlich auch die Antworten. Die von Don Carlos zitierten Bibelstellen möchte ich etwas genauer benennen, man findet sie unter: Hiob tut Buße, das 42.Kapitel, die Verse 1 bis 6. Selbstverständlich habe ich dort nachgelesen, in einer Ausgabe von 1904 und 1982 (gleicht der von 2016), die Texte sind nicht identisch. Moderne deutsche Bibeln verzerren (höflich ausgedrückt) häufig die Originalaussagen, in diesem Fall nur wenig. Das Thema Energie-Transformation (Ernährung) und Resonanzeffekte (Wellenfunktionen ), ist ja schon bei Don Carlos und den Antworten angeklungen und erinnerte mich gleich an die Solfeggio-Frequenzen und an Nikola Tesla:“ Wenn Du die Bedeutung der 3-6-9 verstanden hast, hast Du einen Schlüssel zum Universum“. Eine „Göttliche Allmacht“ möchte ich gerne vermuten, allerdings empfinde ich es als Verantwortungslos und Böse, wenn diese Allmacht, die alles wissende Macht, es zulässt, dass werdende menschliche Wesen, von Geburt an, verblödet und dumm gehalten werden können, so dass sie nie den Weg zu einem gütigen und liebenden Gott finden.

    1. Möglicherweise ist das gar nicht das Ziel. Ich selbst würde Ihnen widersprechen und sagen, dass man den Weg zum Schöpfer *immer* finden kann; aber das ist nicht, worum es mir hier geht.

      Der Knackpunkt ist die (innere) Freiheit. Ist uns diese gegeben, so bleiben Gott zwei Möglichkeiten (die ich sehe):
      – Er kann entweder allwissend sein und zwar so extrem weit, dass er von allen weiss, wie jede ihrer Entscheidungen jemals ausfallen wird. Dann allerdings muss er sich (zumindest nahezu) jede Einwirkung in unseren Ereignisraum versagen, um unsere Freiheit nicht zu beeinträchtigen.
      – Seine Allwissenheit erstreckt sich nicht in unser künftiges Handeln. Er kennt den (ja von ihm geschaffenen) Kosmos und die Gesetzmäßigkeiten darin (und wüsste daher z.B. wann – irgendwann in der Zukunft – irgenein Asteroid auf irgendeinem Planeten einschlägt; entscheidender Grund: Asteroiden haben keinen freien Willen, sondern unterliegen nur den physikalischen Gesetzen) und er kennt auch unsere Seelen (ähnlich einer Mutter, die ihr Kind „in und auswendig“ kennt, nur noch erheblich weitergehend und gründlicher), aber er kennt *nicht* unser künftiges Handeln.

      Und noch einen entscheidenden (eingangs schon angedeuteten) Punkt möchte ich anreissen, nämlich die Frage, wonach gemessen wird bzw. wozu das Alles?

      Dieser Punkt ist insofern wichtig, als unser diesbezügliches Denken sehr stark durch Kirchen geprägt ist, insbesondere durch den Sündenbegriff und durch die gesellschaftlich verankerten (und ihrerseits stark kirchlich geprägten) Gut/Böse Definitionen und Maßstäbe.
      Meine persönliche Sicht ist die, dass diese Problematik eng mit der des „perfekten Richters“ verbunden ist. Zum perfekten Richter gehört notwendig, dass er keine persönlichen Interessen verfolgt (woran so ziemlich alle Kirchenleute scheitern) und dass er die wirkliche und wahre Ethik kennt (was wohl der Fall ist, da er selbst sie in die Schöpfung mit eingewoben hat). Und natürlich seine gute und tiefgehende Sicht auf die Menschen, über die er richtet.
      Dabei fallen mir zwei ganz greifbare Beispiele ein: Als ich als junger Kerl mal ein elektronisches Problem, das lange für reichlich Ärger gesorgt hatte, auf (für meine damaligen Möglichkeiten) elegante Weise löste und das auch funktionierte, sagte ein ausgewachsener Ingenieur „Du ausgekochtes Arschloch!“, was als aufrichtiges Lob gemeint war; jemand, der die Umstände und Personen nicht näher kannte, hätte allerdings ziemlich sicher gedacht, er hätte mich beschimpft.
      Auf der anderen Seite habe ich von amis oft die nettesten Dinge gehört. Das fängt schon mit „nice to see you“ (schön, Dich zu sehen) an und geht überall so weiter. Statt einfach „Ja“ hört man da oft „Auf jeden Fall!“, „Ja, absolut!“ und ziemlich häufig wird man (scheinbar) sogar zu denen nachhause eingeladen – Nur heisst das rein gar nichts und nicht selten stecken hinter den (anscheins) freundlichsten Larven die übelsten Feinde.
      Ein weltlicher Richter würde vermutlich geneigt sein, den älteren Ingenieur wegen Beleidigung zu verurteilen, den super-„freundlichen“ ami aber zu loben. Und er läge Lichtjahre daneben.

      Letztlich allerdings mündet das alles in eine zwar sehr interessante, aber für uns Menschen wohl unlösbare Frage, in die nämlich, worum es *wirklich* geht.
      Ist dieses Universum eine Art Testeinrichtung, in der wir Menschen ein Leben lang beobachtet und abschließend beurteilt und gerichtet werden? Sind wir womöglich sogar nur Zubehör oder ein Spielzeug in einem Kampf zwischen höheren Mächten? So in etwa legen es ja so einige Religionen nahe.

      Womit wir nochmal bei der Evolution wären, allerdings aus einer ganz, ganz anderen Ecke kommend. Das Grundkonzept der Evolution heisst „Es gibt Variations-Spielraum. Innerhalb dieses Spielraums entwickeln sich diverse Variationen, von denen die ‚Guten‘ Bestand haben (und das Gesamt-System bestärken und erweitern oder verfeinern) und die ‚Schlechten‘ quasi von alleine wieder verschwinden“.

      Ich meine, dass wir Evolution viel zu einseitig und eindimensional betrachten und dass wir darin tatsächlich auch einen Einblick in ganz andere – und für uns weitaus bedeutendere – Fragen erhalten, u.a. was die ganz großen Fragen und den perfekten Richter
      angeht.
      Und noch etwas scheint mir wichtig zu erwähnen, nämlich dass der große Richter kaum in Paragraphen (und kleinen Absoluten) denkt, sondern in „Entwicklung“, sei es rückwärts oder vorwärts. Selig ist sozusagen nicht der perfekt sich an die (jeweiligen) Gebote (einer Religion oder Gesellschaft) Haltende, sondern selig ist, wer sich weiter entwickelt und wer die wirklich universal gültigen Regeln („Du sollst nicht töten, jedenfalls nicht ohne zwingende Not“, „Du sollst nicht lügen, täuschen, betrügen“, etc.) einhält. Kirchen dürften das, alleine schon aus Eigennutz (und sozusagen im großen Maßstab sündigend weil korrupt) anders sehen und Paragraphen-artige Regeln bevorzugen. Nur: Der Biener und Botenjunge ist nicht der gültige Maßstab (sondern der Herr ist es).

      1. Russophilus, vielen Dank für die umfangreiche Antwort. Solche Menschen, wie Sie, kann ich nur beneiden, denn mir alten Hausmeister (bin über 70) fällt es schwer bei philosophischen Diskussionen mit zu Reden oder gar zu Schreiben. Jedoch nehme ich gerne die Gedanken und Ideen andere Menchen auf, darum lese ich hier häufig mit. Auch ich war mal ein junger (naiver) Kerl und hatte(habe) häufig mit elektronischen Problemen zu tun und mein „Lehrgeld“ bezahlt. Gerade die Arbeit in einem Testlabor für elektrische Bauteile und Baugruppen, hat mir beigebracht, das winzig kleine Bauteiländerungen, bzw kleinste Messfehler, zu großem Erfolg oder tolalem Chaos führen können und das man für sein Handel die Verantwortung trägt. Aber auch, dass man nicht Gott spielen darf (manipulieren) oder mit ihm hadern, wenn die Arbeitsergebnisse nicht zu den eigenen Vorstellungen passen. Den Impuls meiner Antwort zum guten Text von Don Carlos, war seine Aussage zu Hiob 42.5 :“ Tja. Mir geht es wie Hiob“. Hier die Stelle aus der alten Bibel: „Hiob 42.5 Ich hatte von dir mit den Ohren gehört; aber nun hat mein Auge dich gesehen“. Diese Aussage interpretiere ich nicht einfach mit Hörensagen, sondern durch andere vernommem(mitgeteilt). Meines Erachtens will Hiob dem Herren(Gott) damit sagen, Herr, man hat mich über dich falsch Informiert , jetzt wo ich dich sehe, erkenne ich meinen Irrtum und der Herr (und Richter) veurteilt Hiob nicht, sondern belohnt Hiob. Daher mein Gedanke/Vermutung, Don Carlos geht es nicht wie Hiob, Don Carlos hat das nötige Wissen. Nun sehe ich als Hausmeister die Kinder in meiner Umgebung aufwachsen und erkenne hilflos, wie die Kinder immer öfter nicht, von den universalen gültigen Regeln, informiert werden. Mir scheint, die „Schlechten“, die das tun, werden immer mehr.

        1. @ Werner Illhill, 17. Oktober 2018, 3:15
          Vielen Dank für ihren Kommentar.
          … Meines Erachtens will Hiob dem Herren(Gott) damit sagen, Herr, man hat mich über dich falsch Informiert , jetzt wo ich dich sehe, erkenne ich meinen Irrtum und der Herr (und Richter) verurteilt Hiob nicht, sondern belohnt Hiob…

          Mit materiellem Reichtum? Wofür? Vom Tellerwäscher zum Millionär? Und wer ist „man“?
          Ich habe an dieser Stelle noch auch noch mal nachgeschaut.
          Für mich stellt sich diese Kommunikation zwischen dem Jemand hinter dem Gebüsch und Hiob als Bericht über echtes Gespräch zwischen zwei Individuen dar. Hiob als Person sah demnach in seinem Gegenüber definitiv den personifizierten Gott. Tatsächlich ähnelt dieser eher einem „Paten“, der Hiob nach der prahlerischen Auflistung aller seiner Fähigkeiten und Leistungen umdrehte und für das öffentliche Eingeständnis seiner vorausgegangenen Verleumdung seine materiellen Güter beließ, die in Beschreibung und Umfang schließlich einem ziemlich großen Speditionsunternehmens gleichkam.
          Für mich ist Hiob ein ziemlich schlimmer Finger, der hier lediglich vorgibt, die Anhäufung seines Reichtums mit Gottes Segen erreicht erlangt zu haben und nicht etwa durch Lug und Trug unter dem Schutz des Paten.
          Das sollte einem bekannt vorkommen.

          [Zitat]: „… Indem eine Autorität postuliert wird, die als Quelle allen Wissens gilt, versucht diese Denkhaltung die wunderbare Einfachheit der Welt, in der die vorherrschende Sicht weder angezweifelt noch in Frage gestellt wird, zu bewahren beziehungsweise wieder herzustellen. … Verkomplizierend wirkt hier, dass die dogmatische Denkhaltung nicht zugeben kann, dass sie ein Postulat aufstellt, weil ein solches Eingeständnis die uneingeschränkte Autorität unterminieren würde, die sie ja gerade etablieren will. Um diese Schwierigkeit zu überwinden, sind unter Umständen unglaubliche mentale Verrenkungen notwendig. … [Zitatende].
          Nein, das Zitat stammt nicht aus der Sekundärliteratur zur Bibel, sondern von Seite 267 aus dem Buch „Die Ära der Fehlentscheidungen“ „(The Age Of Fallibility)“, geschrieben von des Teufels Privatsekretär (FinanzBuch Verlag 2007).

          Den Bezug zu Hiob und Jesaja fand ich zufällig. Aber wenn wir schon den Text auslegen wollen, ist meine Fassung mindestens genauso naheliegend, wie die Ihre.
          Aber ich werde mich hüten, Bestehendes, von mir nicht Verstandenes als Unsinn umzudenken, nur damit es in dem vorliegenden Zusammenhang brauchbar wird.
          Ich habe zu dem keine Ahnung von der Bibel und verstehe nur, was ich eben dort lese und nicht was damit gemeint sein könnte.

          1. Don Carlos, nach Ihrer Frage „Nur 2 Fragezeichen“, las ich einen Text, in dem auch meine Gedanken auftauchen und war freudig überrascht, das wollte ich eigentlich ausdrücken. Eine Bibeldiskussion, möchte ich nicht auslösen, allerdings der Hinweis, dass Bibelfassungen, die nach 1945 in Deutschland gedruckt wurden, in Textteilen, gegenüber älteren Versionen, verändert wurden, war mir wichtig zu erwähnen. Auch finde ich nicht, dass Sie den Bezug zu Hiob und Jesaja zufällig gefunden haben. Andere Leser und auch ich, haben Träume und beschreiben Visionen , die sich ähneln und bei der Wahrheitssuche helfen, ich vermute ähnliches bei Ihnen, wissen kann ich es nicht, auch nicht, wo diese heilenden Energien, im aktuellen Zeitalter des Wassemannes, herkommen. Aber daraus folgt meine Antwort auf Ihre Frage: Und wer ist“man“. Es sind all Diejenigen, welche die Wahrheitsuche von Menschen behindern oder gar verhindern wollen. Bei den Erzählungen über Hiob und dem Propheten Jesaja tauchen Pobleme und Sorgen und Warnungen von Wahrheitssuchenden auf, welche derzeitige Wahrheitssuchende auch haben und darum in ihren Lösungsansätzen einbeziehen sollten. Aber die Suche nach Wahrheit, Recht, Freiheit, dem Weg aus der Sklaverei, beginnt hauptsächlich mit Grundkennnissen der Natur, deren Regeln, Gesetzen bzw Geboten. Nützlich wäre es, mE, bereits Kindern, bei dieser Suche zu helfen. Mit Unsinn, sollten sich Menschen wirklich nicht beschäftigen, jedoch, es gibt Ausnahmen.

    2. @Werner Illhill:
      ‚..allerdings empfinde ich es als Verantwortungslos und Böse, wenn diese Allmacht, die alles wissende Macht, es zulässt, dass werdende menschliche Wesen, von Geburt an, verblödet und dumm gehalten werden können, so dass sie nie den Weg zu einem gütigen und liebenden Gott finden.‘

      Nun verehrter Herr Illhill, wer sagt ihnen dass er das ‚zulässt‘ ? Was heisst das konkret ? Ab welchem Mass an ‚Ungerechtigkeit‘ soll er zuschlagen/eingreifen ?
      Der Herr ist vornehm und überlässt es unserer Intelligenz mit diesen Dingen klarzukommen.
      In unserem konrekten Fall hat der Herr, gütig wie er ist und weise, vorgesorgt, dass dieses Treiben dass heute herrscht mit ABSOLUTER Sicherheit die nächsten tausend Jährchen NICHT übersteht, ganz einfach, es lieg in unserer Hand. Faktisch sieht das ganze etwa so aus je törichter wir operieren ums schneller nähern wir uns Katastrophen die exponentiell zur den Dummheiten stehen die wir anrichten sind sie gross, so sind die Katastropen sehr gross, sind sie sehr gross dann sind sie gigantisch in jedem einzelnen Fall überwältigend.
      Einerseits haben wir die Wahl, andererseits auch wieder nicht. Der Herr korrigiert ‚Fehler‘ wenn man geologische Zeiträume betrachtet rigoros und äusserst konsequent – Er muss es, da sonst das ganze Universum mit Dummheit überschwemmt und schlussendlich sich selber zerstören würde.
      Wenn unser Hochmut mit unserer Weisheit sich in einem gewissen Gleichgewicht befindet dann ist eigentlich nichts Schlimmes zu erwarten. Wenn aber das ICH !!!, ICH !!! WIR !!! vor allem anderen steht und angebetet wird wie ein Gott, dann wird es halt immer dunkler und verzweifelter, und zwar mit unglaublicher Rasanz, geologisch betrachtet…

      1. Die Gedankengänge von Ihnen (und nicht nur von Ihnen) finde ich interressant.
        Und ich glaube, dass viele von uns nicht sehr viel daneben liegen.
        Das Leben ist einfach auch ein Geheimnis. Vielleicht sollen wir uns über das Alles einfach diese Gedanken machen. Wer weiß?
        Meine persönliche Meinung, die ich nicht als entgültig erachte, die einfach nur aus meiner Lebenserfahrung und angelesenem ist, zeigt mir immer wieder, dass nichts so heiß ist, wie es gekocht wird. Manchmal denke ich, hinter dem Allem steht ein Plan (z.B. es kann nicht sein, dass ein Erschaffer in dem Fall Gott oder „Alles was ist“ hat sich was dabei gedacht, und wie sollte er das verurteilen was er selbst erschaffen hat?
        Das ist wie ein Vater oder Mutter, die ihr Kind bedingungslos lieben und trotz der Irrungen der Kinder ihre Kinder lieben, die sie erschaffen haben. Bedingungslose Liebe, das ist, was mir immer dabei in den Sinn kommt. Zu wissen, die Kinder machen Fehltritte, aber sie sind so wie sie sind völlig ok.
        Hier auf dieser Ebene gibt es keine Verurteilungen mehr, sondern bedingungslose Liebe.
        Und was die Tier-oder Pflanzenwelt betrifft, auch das hat „Er“ erschaffen. Vielleicht haben sich die Tiere oder Pflanzen „inkarniert“ aus Liebe? Sie haben sich zur Verfügung gestellt um den Menschen als Nahrung zu „dienen“?
        Ich weiß es nicht, aber genau dieser Gedankengang macht für mich zumindest Sinn.
        Vor vielen Jahren hatte ich einen Traum, den ich wohl nie vergessen werde, eben weil er mir eine ganz andere Sicht des Lebens schenkte.
        In dem Traum sah ich die Dinge oder Geschehnisse des Lebens völlig geklärt und wunderte mich, mit welcher Klarheit ich alles sah, so als sei mein Brett vor den Augen zerschmolzen, alles schien so einfach und ich wunderte mich im Traum, „wie kompliziert wir Menschen uns dem alllem annehmen und es machen.“
        Damals hat es mich so verwirrt, dass ich mich niemanden anvertrauen wollte, zu verrückt erschien es mir selbst.
        Die Essenz dieses Traumes war, mir wurde deutlich kommuniziert, dass Gott „Alles was ist, ist“das ultimative Bewusstsein ist und alles erschaffen hat und ich müsste mir keine Gedanken machen, „er“ weiß um alles!“
        Was noch war, was ich erst viel später zu begreifen schien, ist, dass „er“ sich jetzt in allem erleben kann, im Guten wie im Schlechten, im Intelligenten wie im Dummen“.
        Das war und ist immer noch harter Tobak für mich. Andererseits fühle ich dabei eine unglaubliche Wahrheit und Präsenz, die mir in so manchen Momenten Tränen in die Augen schießen lässt.
        An „Zufälle“ kann ich leider nicht mehr glauben…
        Seit mir nicht böse, aber leider kann ich auf neue Kommentare nicht antworten, da ich morgen außer Haus bin. Sobald ich wieder die Möglichkeit habe, stelle ich mich den Fragen.
        Viele Grüße kommen von einer mehr mitlesenden Kritikerin aus einer miesen Stadt 😉
        ehof

        1. Dass Pflanzen und Tiere eigens inkarnieren, um als Nahrung zu dienen, glaube ich nicht (finde Ihr Grundmodell aber ansonsten gar nicht verkehrt).

          Ich denke, dass die Angst vor dem Tod viel mit „ich, ich, ich!“ zu tun hat. Für ein Tier ist Tod einfach nur ein Zustand, so wie auch „Sonne steht hoch“, „es ist dunkel“, „es regnet“, satt, hungrig, …
          Wir Menschen allerdings (zumindest die meisten) betrachten den Tod als etwas, das uns in die Quere kommt, das uns behindert, das uns vielleicht auch erlöst, usw. – kurz, der Tod ist nicht *etwas*, sondern fast wie der Gesandte eines Herrschers, der nach Laune los geschickt wird und der uns wie ein *persönlicher* Gegenspieler bedroht. Und wir leiden auch deshalb, weil wir, gleich welches Gestrampel wir anstellen (super gesund leben, nichts Gefährliches machen, etc.), keinen oder kaum Einfluss darauf haben.
          Dementsprechend sind ja auch die Darstellungen – und praktisch immer Personifizierungen – des „Gevatters Tod“, des „Sensenmannes“, usw.

          Tiere sind uns da voraus. Sie sind bei weitem nicht so „ich!“ gestrickt (wenn überhaupt) und der Tod ist einfach nur ein Zustand bzw. Prozess wie alle anderen auch, nur eben der finale, der Ausgang des Lebens. Gefressen werden wiederum ist einfach nur eine Form des Sterbens neben anderen.

          Womit ich übrigens der Tier- – und Tier-Schlacht – Industrie keineswegs einen Freibrief geben möchte. Wie bei so vielem im Kosmos ist nämlich das *Wie* äusserst entscheidend. Damit meine ich nicht nur das Wie des Tötens sondern vor allem auch das Wie des Lebens der Nutztiere. Tiere, wie heutzutage leider oft üblich, ausschließlich als Fleischlieferanten zu züchten und zu halten, halte ich nicht nur für verwerflich, sondern auch für unklug, u.a. weil ich davon überzeugt bin, dass die Qualität des Fleisches eine ganz andere ist als z.B. bei einer Kuh, die ein ordentliches Kuh-Leben hatte.

          1. @Russophilus

            In der Tat ist das Bedauern über/ die Angst vor dem Tod eng mit dem menschlichen Ego als eigenständiges, individualisiertes „Wesen“ verknüpft.
            Je geringer das Egobewusstsein, desto natürlicher der Umgang mit absolut Lebensnotwendigem: der Geburt als Eintritt in das Leben und dem Tod als Austritt.

          2. @Russophilus
            Lieben Dank für Ihre Antwort. Entschuldigung, dass ich jetzt erst antworten kann.
            Interessant finde ich Ihre Überlegungen. Das hat was!
            Tiere denken auch meiner Meinung nach mehr im Jetzt als wie viele Menschen im : Ich, Ich und Ich. Sie „sind“ einfach und leben mehr im „Jetzt“ und haben nicht unser Denken.
            Allerdings denke ich, dass Tiere nicht das Bewusstsein vom Tod haben wie wir. Unsereins hat womöglich Angst davor, vielleicht irre ich mich, aber ein Tier denkt nicht soweit, weil es das Bewusstsein dazu nicht hat.
            Das meine ich absolut nicht abwertend. Ist immer schwierig für mich, das schriftlich zu erklären. Wer mich kennt, weiß, dass ich das nicht abwertend denke.
            Auf höherer Ebene weiß es um den Tod, denn Seele ist Seele und diese inkarniert als Tier, Pflanze oder sonstwas. Aber auf der materiellen Ebene ist sie sich dessen nicht mehr bewusst, um eben alles erleben zu können mit allen Facetten darum die es gibt.
            Möglich, dass ich das falsch sehe. Nur gibt es so für mich einen Sinn.
            Ich wünsche Ihnen eine gute Nacht und danke Allen hier, die Ihre Gedanken, egal welche Themen, die mich immer weiter zum Nachdenken gebracht haben, für ihren Mut dies auch auszudrücken.
            ehof
            PS: Es macht mich oft sehr traurig, dass ich mich nicht mehr einbringen kann. Leider reicht es oft nur zum Lesen, danach schreit der Schlaf förmlich nach „Gute Nacht“, weil es wieder mal soooo spät wurde und wie bei Allen hier, der Wecker leider wieder viel zu früh klingelt…

            1. Eine kurze selbsterlebte Geschichte zu Tiere und deren Todeserleben:

              In meinem geliebten Harzer Heimatstädtchen ging ich vor etlichen Jahren (30J sicher) an einem Berghang oberhalb eines Stadtteils auf Pilzsuche.

              Ich war noch nicht weit auf den Berghang aufgestiegen, da fing ein Hund an, so klagend zu zu jaulen, dass ich direkt wieder in Richtung des Jammerns in das Tal herunterstieg.

              Das schlimme wehklagende Gejaule des Tieres wechselte plötzlich in ein unglaublich wütendendes, furchterregendes und aggressives Gebell.

              So ging das einige Male hin und her, bis ich tief genug unten im Tal war und das Tier, von dem ich dachte es wird von Tierhassern gequält, sehen konnte.

              Das Bild war folgendes:

              Im einem großen Hinterhausgarten war an einer Hundehütte ein Hund angeleint.

              Dieser stand und wütete ausser sich vor Erregung wild herum und kurze Zeit darauf winselte er zum Erbarmen.

              Legte sich nieder, machte einen auf kleiner Welpe. Drehte sich, wendete sich, legte den Bauch nach oben, rollte sich im Gras. Wie ein Hundebaby halt.

              Dabei wieder das Winseln, es war schlimm anzuhören und man hätte dem Hund gern geholfen.

              Nun, noch ein paar Meter weiter, dann sah ich die ganze Situation im Garten klar, es standen keine Bäume mehr dazwischen.

              Ein grün bekleideter Mann richtete ein Jagdgewehr auf den Hund. Dieser sprang dann an der kurzen Leine hin und her, und es war wirklich so als wolle er aus der Ziellinie kommen.

              Der Jäger jedoch behielt absolut die Ruhe, zielte weiter, ganz ruhig, um den Hund nicht unnötig zu verletzen und der Hundebesitzer stand ausser Sichtweite des Hundes und war sichtlich mitgenommen.

              Es dauerte noch einige Minuten mehr, die Qual des Tieres zu hören und für mich körperlich spürbar, die Angst des Hundes vor dem Tod zu hören und zu fühlen.

              Ich musste weiter gehen, das war zu schlimm.
              Dann fiel nach etwa einer oder zwei Minuten auf dem Talweg hinter mir der Schuß.

              Später wurde mir klar, daß arme Tier hatte Tollwut.

              Aber ich habe genau gemerkt, wie der Hund spürte, dass nun alles endet und das er das nicht wollte.

              Er versuchte wie ein Welpe zu handel, um seine Existenz als bewahrenswert zu zeigen, um sein Bedürfnis nach Schutz, nach Leben zu äußern.

              Ich bin sicher, dass Tiere den kommenden Tod spüren, ich bin auch ziemlich sicher, dass sie nicht sterben möchten.
              Und doch viel eher als wir Menschen es tun, den Tod als natürlichen Teil des Lebens annehmen!

              Hier stimme ich Russophilus absolut zu.

              Meine Mutter (Ostpreußen-Flucht) hat mir oft erzählt, dass ihre Familie vor dem Schlachten vom Tier, was das Überleben sicherte, nun Abschied nahm, sie sich beim Tier bedankt haben und es noch mal gestreichelt haben.
              Aber auch sagten, wir haben dich gern, aber wir werden dich nun schlachten, weil wir Hunger haben.
              Wir vergessen dich aber nicht.

              Von manchen Hühnern oder Schweinen konnte sie immer noch die Namen nennen und individuelle Geschichten zu den Tieren erzählen, nach vielen vielen Jahren noch.

              Das mag gering erscheinen, jedoch ist es die Anerkennung der individuellen Existenz eines Tieres.

              Und das Abschied nehmen von jemandem, es versöhnte/beruhigte möglicherweise die Tiere in den letzten Minuten.

              Nicht das sie es unbedingt brauchen, die Tiere, jedoch ist ein Zeichen des Mitgefühls Tier und Mensch gegenüber immer bewahrenswert.

              1. @Karl Stülpner,
                selbstverständlich ist es immer bewahrenswert allen Lebewesen Mitgefühl zu zollen.
                Ihr Erlebnis mit dem Hund hat mich sehr berührt und ich danke für Ihre Schilderung.
                Nun, ich habe auch schon Haustiere einschläfern lassen müssen, was natürlich immer mit traurigen Emotionen zu tun hat, beiderseits.
                Nur denke ich, dass die Tiere sehr wohl auch unsere (traurigen) Gefühle erspüren und dadurch wissen, dass etwas auf sie zukommt was ihnen Angst bereitet. Sie wissen nicht, was es ist, spüren und riechen die Menschen usw. und werden unruhig. So dachte ich zumindest bisher, und Ihr Erlebnis mit dem Hund, der plötzlich sich wie ein kl. Welpe verhielt, setzt bewusstes Denken voraus und so habe ich wieder einmal was zum Nachdenken. Man lernt ja bekanntlich nie aus 😉
                Liebe Grüße von ehof

                1. @ehof,

                  da ich schon einige Ihrer werten Kommentare gelesen habe und diese sich durchweg durch Bescheidenheit und Offenheit auszeichnen, freue ich mich sehr über Ihre freundliche Antwort.

                  Ja es ist natürlich genauso möglich, dass der Hund hier die Aufregung des Menschen spürte.
                  Ich kann es nicht anders beschreiben, aber in diesem Moment war es, als würde ich dessen Emotionen spüren.
                  Das war schon eigenartig, kam unvermittelt, und ich brauche es eigentlich nicht noch einmal.

                  Liebe Grüße

                  Karl

                  1. @Karl Stülpner,
                    ja, das kann ich gut nachvollziehen, dass Sie das „nicht mehr erleben möchten“. Es zeugt meinerseits aber von hoher Empathie Ihrerseits, dass Sie die Emotionen des Hundes förmlich gespürt haben und das ist kaum auszuhalten, da es sehr emotional war, zumal Sie vorher nicht um die Umstände wussten.
                    Vor etlichen Jahren habe ich mal in einem Hospiz gearbeitet und ich meine zu wissen, was Sie damals mit diesem Hund emotional durchlebt haben. Kein Zuckerschlecken!
                    Mein „Glück“ war, dass ich mich zuvor
                    viele Jahre mit der Thematik (Elisabeth Kübler- Ross ihre Bücher kann ich dazu nur empfehlen) auseinandergesetzt hatte, sonst hätte ich das wohl auch nicht so gut aushalten können. So einsam wie zu dieser Zeit im Hospiz habe ich mich allerdings niemals gefühlt, da ich mit niemanden darüber reden konnte. Manchmal ging ich nach der Arbeit in ein Lokal um einen guten Wein zum Ausklingen des Tages oder Nachts zu trinken, meinen Gedanken nachzuhängen und aufzuarbeiten, wenn es mal wieder emotional schwer zu tragen war. Und da bleiben Fragen der Mitmenschen nicht aus. Aber sobald ich von meiner Arbeit als Pflegerin im Hospiz anfing zu erwähnen, war mein Tisch schnell wieder einsam 🙂
                    Interessant ist, Alt werden will so gut wie Jeder, aber nicht alt sein 😉
                    Dabei gehört dieses Thema zum Geborenwerden dazu. Wer nicht geboren wird kann auch nicht sterben 😉 Entschuldigung, aber so ist es nunmal. Manchmal hilft es den Tatsachen in die Augen zu sehen und sich schon rechtzeitig damit vertraut zu machen, um dann nicht im Angesicht des Todes völlig damit überrumpelt zu werden. Oft genug erlebt, deshalb diese Meinung meinerseits dazu.
                    Auch Ihnen eine gute Zeit und liebe Grüße;
                    ehof

          1. Da wäre ich vorsichtig. Bei gechanneltem Zeug haben praktisch immer die Dunklen die Pfoten im Spiel – und die agieren geschickt; die erzählen nicht einfach Schei**e (was man merken würde) sondern ein Daumen mal Pi brauchbares und sogar interessantes Gemisch … mit einigen gut eingepackten Lügen an den „richtigen“ Stellen.

            1. Sehr geehrter Herr Russophilus ,
              habe mit dieser Reaktion gerechnet und vermute, daß Sie keines dieser Bücher gelesen haben. Jane Roberts ist meines Wissens das best untersuchte Medium gewesen, was auch aus ihren Büchern hervorgeht.
              Mein Kommentar war nur als Hinweis gedacht, daß es auch noch andere Gedanken zu diesem Thema gibt. Alles Was Ist sei dank.
              Und daß SETH ein Dunkler sein könnte, also ein Böser, wäre mir im Traum nie eingefallen.
              Ich möchte kein neues Faß aufmachen – lassen wir es dabei.
              Liebe Grüße
              KLH

            2. mische eine lüge mit einem quentchen wahrheit,und keiner wird sie so schnell hinterfragen,denn durch das quentchen wahrheit wird sie plausibler.

              1. ich glaube das wird quäntchen geschrieben und kommt von quantum, als wer fehler bei mir findet, darf sie behalten, als „sahnehäubchen“

              2. Ich denke, es funktioniert anders herum (nämlich mische der Wahrheit etwas Lüge bei).

                Man muss dabei bedenken, dass Wahrheit vs. Lüge nicht linear wie z.B. beim Fernseher die Helligkeit ist. Nein, Wahrheit ist eher wie schwanger sein; man ist es oder man ist es nicht. Der Wahrheit nur ein Quäntchen Lüge bei zu mischen bzw. die ein visschen zu entstellen, vor allem in kritischen Punkten, ist wie Trinkwasser „mit nur ein paar Tropfen Gift“, also nicht mehr brauchbar.

                Eine sehr beliebte – und ziemlich infame – Methode ist die Weglassung oder die Fokussierung. Ein Beispiel dafür sind Propaganda-Serien, die nur sympathisch wirkende „flüchtlinge“ zeigen, die sich sehr bemühen, ihr schon gelerntes bisschen Deutsch noch zu verbessern oder auch die bekannte Methode, hauptsächlich Frauen mit kleinen Kindern zu zeigen und die offensichtlich gewaltbereiten, verkommenen 95% der jungen Männer möglichst zu verhehlen.

          2. @KLH
            Die Seth Bücher sind echt nicht übel. Allerdings sehr schwer zu verstehen und harte Kost für Einsteiger 😉
            Verstehen kann man sie erst, wenn man andere Bücher wie z.B. „Gespräche mit Gott“ verinnerlicht bzw. verstanden hat. Diese Buchreihe habe ich erst nicht lesen wollen, weil ich dachte, sie kämen der Kirche gleich. Viele Jahre im Klosterinternat aufgewachsen, haben mich dementsprechend erstmal negativ denken lassen.
            Nachdem mich eine ehemalige Nachbarin aber immer wieder damit nervte, habe ich diese Bücher ( ihretwegen zum Gefallen) dann doch von ihr ausgeliehen.
            Dachte, und sagte ihr auch, dass ich das erstmal anfange zu lesen und dass sie diese Werke (lach) bald wieder so gut wie ungelesen, zurück erhält.
            Sie, ganz geduldig: Kein Problem, aber ich weiß, es entspricht dir.
            Blablabla…dachte ich damals und als ich dann anfing zu lesen, konnte ich gar nicht mehr aufhören. Zuvieles kam mir bekannt vor…
            Letztens ware sie hier und wir amüsierten uns köstlich ob der Erinnerungen. Sie kennen es vielleicht selbst, was ich meine 🙂
            Gespräche mit Seth z.B. ( habe aber fast alle von Seth) hatte ich in der Bibliothek. Hatte sie aufgehoben wie viele andere Bücher auch, aber bis dato nicht verstanden. Einige Zeit später kam das Bedürfnis, es doch nochmal zu lesen und komisch, plötzlich verstand ich weitaus mehr als die Jahre zuvor.
            Fand es eben toll, als ich Ihren Kommentar dazu las, weil ich kaum jemaden kenne, der die Seth Bücher kennt.
            Gute Nacht und liebe Grüße 😉

            1. Liebe Frau Ehof,
              Vorerst danke für Ihre Antwort.
              Mir ist es so ähnlich ergangen, auch mit den Walsh-Büchern. Hatte vorher meine Probleme mit dem Wort „Gott“, nachdem ich vor über dreißig Jahren beschlossen hatte, daß es ihn für mich nicht mehr gibt. Auch hat danach kein Blitz eingeschlagen.
              Für mich hat sich „Alles was ist“ einfach richtiger angefühlt und auch „Du erschaffst dir deine eigene Realität“ – sprich absolute Eigenverantwortung hat mich frei von irgend welchen unerklärlich, unbeherrschbaren Einflüssen gemacht.
              Als Techniker hab ich, soweit möglich, das im Material gesagte ausprobiert und da es funktioniert hat, praktiziere ich es seit gut 25 Jahren und bin immer wieder überrascht wie was so alles auf mich zukommt und wie es sich auflöst.
              Heute sehe ich die Welt mit anderen Augen und sehr gelassen.
              Besonders ein Spruch hat es mir angetan: „Es gibt keine Kräfte außerhalb dir selbst, die dich dazu bringen können, etwas Böses zu tun. Leider wohnt das, was ihr als Gut und Böse betrachtet, in euch selbst, und ihr könnt keine bösen Mächte für die wilde und zügellose Zerstörung der Erde verantwortlich machen.
              Nochmals, in diesem Sinne sind das eure Probleme und weder ein Gott noch ein Teufel haben sie euch beschert, und ihr könnt nur euch selbst die Schuld geben.
              Andererseits müßt ihr euch bei euch selbst auch für die Jahreszeiten und Blumen bedanken. Ihr lernt die kreative Energie, von der ihr ein Teil seid, anzuwenden; in der Tat seid ihr ziemlich isoliert und könnt daher daher in eurem Sinn nicht allzu viel Unheil anrichten! Und deshalb ist das Böse, das ihr zu tun glaubt, eine Illusion… und wenn Ihr euren Planeten zerstört, werdet ihr andere haben, um mit ihnen zu arbeiten….. Ihr seid in einem Trainingssystem. …..“(Im Dialog mit Seth – Susan M. Watkins , Seite 143/144)
              Entschuldigung für diese Gotteslästerung 🙂
              Liebe Grüße
              KLH

              1. Lieber KHL,
                auch Ihnen vielen Dank für die tolle Antwort!
                Es gibt nichts zu entschuldigen, kann keine „Gotteslästerung“ erkennen 😉
                Auch einen lieben Dank für Ihren Einblick und Erkenntnisse, da ist tatsächlich was dran.
                Leider kann man sich sonst sehr wenig mit anderen Menschen darüber unterhalten.
                Gewisse Dinge kann man nur selbst erfahren, sonst glaubt man es nicht…
                Wünsche Ihnen ein schönes Wochenende
                und sende liebe Grüße;
                ehof

                1. Liebe Ehof,
                  Richtig!!! Uneingeschränkte Eigenverantwortlichkeit für seine Lebensumstände schreckt die meisten Menschen davon ab, sich mit dem Material weiter zu beschäftigen.
                  Aber mit dem Material im Hinterkopf, beginnt man erst zu verstehen, wie wir unser Leben und unsere Umwelt mit Gedanken und Gefühlen erschaffen. Und damit versteht man das Material auch wieder besser.
                  Das Buch „Individuum und Massenschicksal“ hat viel zu meinem Verstehen des Weltgeschehens beigetragen (auf spiritueller Ebene).
                  Ansonsten lese ich gerne die Analysen von Russophilus.
                  Auch Ihnen ein schönes Wochenende und liebe Grüße
                  KLH

                  1. Lieber KLH,
                    falls Sie das hier noch lesen, ist ja schon wieder ein paar Tage her, dass ich hier gelesen habe. So fand ich jetzt eben Ihren Kommentar; die Nacht ist mein Freund 😉
                    Jaaaa, das Buch „Individuum und Massenschicksal“ ist der absolute Hammer und hat auch meine Tochter und mich zu vielen geistigen Anregungen geführt. Und zu der Tatsache, dass Krankheiten selbst zu heilen sind, wenn man durchschaut hat, dass sie einem bestimmten Glaubensmuster folgen. Sie kennen bestimmt den Abschnitt: Massensuggestionen, Krankheitsplanung, Glaubensepidemien und mentale „Schutzimpfungen“ gegen Verzweiflung.
                    Meiner Tochter wurde zuvor, bevor ich zum 1.ten mal darin las, im Spital gesagt, dass sie von nun ab öfters im Jahr mit einer Erkältung rechnen muss ( sie hatte dazumal das Pfeiffersche Drüsenfieber) und tatsächlich kam es so. Meine ansonsten völlig gesunde Tochter litt von nun ab immer jeden Monat darunter.
                    Mit Begeisterung und AHA-Effekt meinerseits las ich ihr einen Abschnitt davon vor und was sagt meine Tochter völlig trocken dazu?! : Mama, dann habe ich jetzt keinen Grund mehr krank zu sein!
                    Und ich: Jaaaa, so sieht´s aus!
                    Am nächsten Morgen waren alle Erkältungsanzeichen verschwunden und die monatlichen Erkältungen gehörten der Vergangenheit an…mehr muss man nicht dazu sagen!
                    Und jaaaa, Sie haben auch völlig damit Recht, auch ich lese Russophilus Analysen sehr gerne, ist oftmals Bettlektüre für mich, weil ich nicht einfach sooo einschlafen kann, ohne geistig inspiriert zu sein.
                    Deshalb an dieser Stelle einfach mal wieder ein ganz liebes Dankeschöööön an Sie Herr Russophilus 😉
                    Bin begeistert, wie offen Sie so gut wie jedem Thema gegenüber sind; das macht Sie für mich sehr wertvoll!
                    Gute Nacht wünscht
                    ehof

                    1. Liebe Ehof,
                      danke für Ihre Antwort. Ich würde mich gerne weiter mit Ihnen austauschen, da auch mir die nötigen Gesprächspartner fehlen.
                      Ich will aber die Geduld von Russophilus nicht überfordern und wenn auch Ihrerseits Interesse besteht, fordern Sie meine e-mail Adresse bei Russophilus an.
                      Liebe Grüße
                      KLH

                    2. @ ehof

                      Noch eine kleine Ergänzung von mir dazu. Ich gehöre zu den Leuten, die selten über Krankheit klagen. Mein „Arbeitgeber“ in Düsseldorf musste mir bescheinigen, dass ich in sechs Jahren nicht einen einzigen Arbeitstag krankheits-bedingt ausfiel.
                      Gleiches traf bei meinem letzten „Arbeitgeber“ (vor dem Ruhestand) für fünfeinhalb Jahre zu.

                      Für Symptome oder „Unpässlichkeiten“ habe ich mein eigenes „philosophisches System“ entwickelt. Ich gehe davon aus, dass die übergroße Mehrheit aller Krankheitsindikatoren auf Ähnlichkeiten der Lebensumstände mit früheren Situationen beruhen, darunter die meisten aus früheren Lebenszyklen. Also nur ein zufälliges Wachrütteln tief verborgener Ereignisse und damit verbundener Leiden durch aktuelle Umstände und „Ähnlichkeiten“.

                      Wenn sich also ein Symptom meldet, frage ich mich (automatisch), ob es dazu ein Quell-Ereignis in meinem jetzigen Leben gibt. Die Antwort habe ich in Sekundenschnelle, denn wer kennt mein Leben besser als ich? Wenn ja, muss ich mich natürlich ernsthaft damit befassen. Aber meist lautet die Antwort „nein“ (mehr als 90 Prozent der Anzeigen). In diesem Fall schicke ich das Symptom in die Vergangenheit. Einfach ein bindender Beschluss: „Schere Dich in die Vergangenheit, wo du hingehörst und lass mich in Ruhe!“
                      Die Wirkung tritt in der Regel sofort ein, indem das Symptom verschwindet und mich fortan nicht mehr belästigt.

                  2. @KLH
                    kommen Sie doch rüber zu (gelöscht), das wäre befruchtend!
                    (Lieber Russopholius, ich hoffe ich übertrete damit keine Linie des Blogs oder Ihrer Nerven 😉 Sonst einfach löschen, Danke!
                    Yo

                    ———————————–
                    Wenn jemand, der öfter hier schreibt, auch mal einen link zu sich oder einem blog rein setzt, kein Problem. Wenn aber jemand nur 1 Kommentar verfasst und dieser sich im wesentlichen um diese Werbung dreht, dann lösche ich das – Russophilus

                    1. @Yo
                      bitte senden Sie den Link nochmal an Russophilus mit der Bitte um Weiterleitung an mich.
                      Vielen Dank an Beide
                      KLH

        2. @ehof

          Was sie in ihrem Traum schildern habe ich so ähnlich auch schon ‚gesehen‘.
          Wenn wir noch so wären wie vor der neolithischen Revolution, also Umherziehende kleine Gruppen von Sammlern (Nomaden), und dem entsprechenden Bewusstsein (das sich radikal von dem unterscheidet das wir heute haben, ICH bedeutet dort etwas völlig anderes als bei uns), dann wäre alles wie es eben ist und war für hundert Tausende von Jahren.
          Nur da sind wir nicht mehr, sondern organisiert in grossen Einheiten sozial auf das engste gebunden an all die anderen (wohnen in einem Haus das von vielen Händen errichtet wurde, einkaufen was viele Hände erzeugt haben, arbeiten im Zusammenhang mit ungezählten Anderen). Offensichtlich um das Leben angenehmer zu machen, sonst wäre es kaum geschehen (und geschieht ja noch immer).
          Die Kunst besteht darin, bewusst diese grösseren Einheiten auf Gott auszurichten um sie dauerhafter zu machen, dabei müssen wir im Prinzip seine Linien nachzeichnen die er in die Welt gezogen hat mit seiner Schöpfung, also ein reflexiver Prozess, und genau darin besteht wahrscheinlich auch der ‚Gewinn‘ für ihn, eine weitere Perspektive und dadurch auch Erkenntnis- und Lustgewinn für ihn. Dass wir Bewusstsein in dem Masse entwickelt haben ist sehr wahrscheinlich kein Zufall sondern von Anfang mit vorgesehen (also auf Millionen – Milliarden von Planeten). Wir gehen einen Weg VORWÄRTS in’s Paradies zurück.
          Für ihn gibt es kein Gut und Schlecht wie für uns, seine Masstäbe sind anders angelegt, aber für uns sehr wohl. Der Teufel erschien zeitgleich mit dem sesshaft werden, vorher hatte er seinen unverrückbar festen Platz grösstenteils ausserhalb der Gruppe in Form von bösen Geistern. Aber indem wir die Reichweite unseres Handelns und Denkens in der Gesamtheit so unerhört erweitert haben, ist die Frage richtig oder falsch eine immer wichtigere geworden, denn das nachzeichnen der Linien Gottes ist ja ein Tasten.
          Für uns als Menscheit ist ein Scheitern durchaus möglich, für Gott nicht, DESHALB ist für uns die Frage nach Gut und Böse von so hoher Wichtigkeit !!
          Gott wird es für UNS NICHT richten, sondern für sich, er hängt nicht von uns ab, wir aber von ihm.
          Wenn man sich die zehn Gebote ansieht, so ist klar dass es da in allererster Linie um Dinge handelt, welche das Zusammenleben der Menschen regeln helfen, respektive die Grundlage für ein positives Zusammenleben darstellen. Auch Jesus spricht eigentlich nur davon ! Die Reichweite dieser Regeln sind im Prinzip universell und müssen mindestens die Reichweite haben welche das soziale (und ökonomische) Geflecht umfasst von dem wir abhängen.
          Was das Diabolische tut ist parasitär von dieser Struktur seinen Vorteil zu ziehen, und sie dabei zu zerstören, denn ihre Wette und Wirken sind auf die Negation ausgerichtet, das ist ein möglicher Weg aber immer nur für eine Minderheit, sobald sie die Mehrheit würden, zerfällt die Struktur von der sie zehren. Man kann das nie auf null bringen aber in verträglichem Rahmen halten SOLANGE man sich entsprechend dagagegen eingerichtet hat, darum kommt man nicht herum !

          1. @HDan; Zitat von Ihnen: Was sie in ihrem Traum schildern habe ich so ähnlich auch schon ‚gesehen‘.
            macht mich neugierig. Vielleicht kann ich Ihren Kommentar jetzt nur noch nicht verstehen, weil ich schon sehr müde bin. Aber sobald es mir die Zeit erlaubt, lese ich es nochmal und wenn dann noch Fragen offen bleiben, würde ich Sie sehr gerne dazu befragen, falls Sie nichts dagen haben?!
            Viele Grüße von ehof 🙂

  7. Sehr guter Artikel und auch interessant weil er aus vielen Blickwickeln angechsaut wird.
    Aber, mMn, unterliegen wir Menschen einem tragischen Fehler.
    Sisteme existieren nur um uns selbst zu erklären.
    Diese schreckliche Sistemtheorie wird uns vernichten, wenn wir nicht bereit sind unseren Standpunkt zu wechseln.
    Wir leben in eine dreipolaren Naturordnung. ohne Zeitbegriff.
    Alles ist Bewegung.
    Bewegung heisst Komunnikation, und diese führt sich auf Grund einer unglaublich simplen Mechanik aus.
    In der ja, die Entropie eine wichtige Rolle Spielt, aber die, wie solches ist doch auch nur das Resultat dieser Mechanik.
    Es handelt sich um ein unendlich einfaches Prinzip von Gegenseitigkeiten, auch Simetrien ganannt, die in einer
    Schachtel 20x30x7cm Platz finden kann und mit Holtzklötzchen erklürt werden kann.
    Anders ist es ja auch unmöglich dass sich unseres Universum kommunizieren könnte.
    Es handelt sich um eine universelle Mechanik der Kommunikation.
    Die Kommunikation konstruirt…
    Gott?
    Kann ich nicht beantworten .
    Nur eines weiss ich, ich bin in Gott, bin Licht, und von Licht werde ich in ein andres Licht verwandelt werden.

    1. @Stefan Widmer,

      Was meinen sie mit ‚Diese schreckliche Sistemtheorie‘.

      Der Witz ist ja dass die ‚Systemtheorie‘ als wissenschaftliche Theorie völlig verdrängt wurde, da sie so gar nicht in die Pläne der Herren passt, denn sie würde den Herren ja den Spiegel vorhalten UND noch viel schlimmer ihnen sagen was sie falsch machen. Vielmehr wurde der ganze Wissenschaftsbetrieb in eine Zubringer-Filiale der kapitalistischen Verwertung verwandelt, mit katastrophalen Folgen für sie selber, wie sich immer klarer zeigt.

      1. Ja, und auch die Homomesura, völlig subjektives Uebel, der Menschheit.
        Die Menscheit ist einer der vielen Produkte der Natur, um ehrlich zu sein, vielleicht sogar eines der fehlerhaftesten.
        Wie kann sich denn ein Effekt eine subjektive Ansicht über das causale seines Efekts erlauben?
        EGO.
        ICH.
        Sistem ist Autorität, mas-minus, -untersetzt die die Theorie der Sisteme darstellt, das heisst, hierachischer Natur ist.
        In der Naturordnung gibt es kein, mas-minus Verstehen.
        Grösser und kleiner, dicker und dünner sind nur Verschiedenheiten, die man auch Gegenseitigkeiten nennen könnte.
        Diese inter-actuieren, absolut freien charakter und suberanität, mit jeder möglichen Gegenseitigkeit die sich ihr gegenäberstellen könnte.
        Dieses Spiel der Gegenseitigkeiten erlaubt nur drei mögliche Ausdrucksforment.
        Gegenseitigkeit af basis von similitud.
        Gegenseitigkeit auf basis von Afinidad.
        Gegenseitigkeit auf base von Rückstoss.
        Wenn man glaubt dass das ein primitives Ding ist, irr man sich schrecklich.
        Es ist der Grundsatzt der Zeitlosigkeit, des immerseins einer Mechanik auf Gegenseitigkeiten aufgebaut die immeer alle Konflikt auf natürliche weise lösen, Simetrien aufbaend, die sich in andere verwandeln, endlos.
        Was wir menschen nicht verstehen können, sind basisch zwei Dinge.
        Das Sujekt, ICH entdeckt.
        Und die Unmöglichkeit, gerade dieses ICHs wegen, sich auch wie ein Spielzeug dieser Naturordnung anerkennen zu können.
        Aus diesem Grund begannen wir ICH Theorien yu erstellen.
        Die erste, sicherlich gr;sste und auch vernichtenste war, ICH-Gott.
        Wir erklärten dass es Gott gibt, und jedes mal wenn wir in nenen meinen wir, in unsserem tiefsten Unterbewusstsein, -ICH.
        Die Hierarchie.
        Wenn wir bereit wären die Theorie der Simetrien verstehen zu wollen, würden wir alle unsere Konlikte überwältigen, -und zurück ins Paradies kommen können.
        Die Frage der Million.
        Wo ist den das Paradies?

        1. @Stefan Widmer,

          Sie schreiben:
          ‚Wenn wir bereit wären die Theorie der Simetrien verstehen zu wollen, würden wir alle unsere Konlikte überwältigen, -und zurück ins Paradies kommen können.‘

          Könnten sie mir/uns dann einen Einblick geben, wie das zustande gebracht werden könnte ?

  8. @Don Carlos,

    Vielen Dank für ihren Versuch über den Anfang, Gott und die Welt zu sprechen, der zweite Teil speziell ist supberb.

    Ich habe aber doch ein paar Anmerkungen respektive Fragen.

    Sie behaupten das es in jedem 3D-Raum den Koordinatenpunkt x:0, y:0, z:0 nicht gibt. Warum ? In meiner Computer-Simulation ist es sehr einfach möglich diesen zu betimmen, respektive zu setzen. Deuten sie dabei auf die Skalierung der Grössen hin ? Das scheint ja ihr Hinweis auf das Planck’sche Wirkungsquantum zu implizieren ? Ist es aber dann nicht vielmehr ein Spezialfall ?

    Im letzten Teil beschreiben sie sehr schön die Gründe für die nicht-deterministische Entwicklung des Universums, wo ich Probleme habe ist wie sie zur Aussage von Chaos und Unstrukturierheit kommen und als Beispiel eine Super-Nova nehmen. Ich sehe in keiner Weise Chaos, die ausgeschleuderte Materie ist ganz im Gegenteil hoch strukturiert zb. durch die innere Dynamik der Explosion welche zu einer alles anderen als absolut chaotischen Verteilung des ausgeschleuderten Plasmas führen welches sofort weiter in Wechselwirkung mit den lokalen und weiteren Einflüssen (auch sich selbst) tritt. Wenn in einem System Ordnung auftritt, dann ist kein Teil innerhalb des Systems völlig ungeordnet, ausser sie sind defacto völlig voneinander getrennt, und damit zwie voneinander Isolierte. Es ist dabei irrelevant ob in Teilen dem nicht so ist (als abstrakt isoliert betrachteter Teil).
    Ein System kann nur dann völlig chaotisch sein, wenn das für alle seine Teile ebenfalls stimmt.

    Zum Wunder, und dem Beweis.
    Ich beharre nachwievor auf der Aussage das GOTT bewiesen ist in der sehr einfachen alleresten Beobachtung dass nicht nichts ist.
    (Wie umfangreich dabei der Beobachtungsapparat aufgebaut ist, ist dabei völlig irrelevant)

    Und in der zweiten Beobachtung, dass zwischen IST und nicht ist, eine nicht überbrückbare Diskontinuität liegt, DAS WUNDER an und für sich liegt.
    Denn kein Mensch weiss wie man aus Nichts etwas herstellt.
    Dabei ist es völlig irrelevant mit welchen Methoden die Entstehung der Welt erklärt wird, hinter diesen ersten Satz kann man nicht zurückgehen.
    Dieses erste Wunder verneint dabei in keiner Weise jede Art von imaginierter Entwicklung oder Nicht-Entwicklung welches dieses Etwas erfahren hat, oder tut.

    Bezüglich der Stellung des Menschen in diesem Wunder gibt die Bibel wie ich meine eine schöne Erklärung, nämlich die, dass Gott den Menschen nach seinem Bilde schuf.
    Eine der grossartigsten Stellen der ganzen Bibel, die Formulierung ist sehr geschickt gewählt, denn sie impliziert einerseits dass er/sie/es den Menschen mit Charakteristiken seiner selbst ausstattete (Selbsreflexion) UND andererseits jener, dass er/sie/es ihn nach seiner Vorstellung, seiner Idee erschuf, also im Hinblick auf ein Geschautes, Vorgestelltes.
    Damit steckt er den Bogen des Menschsein eigentlich recht genau ab.

    Die Wissenschaft wie sich ja zeigt ist ein wunderbares Mittel (Teile) der Struktur und Dynamik GOTTES sichtbar und verstehbar zu machen, und dadurch die Möglichkeit öffnet dass sich der Mensch, und vorallem die Menscheit am Werden Gottes schöpferisch (im Sinne eines Plastikers, nicht eines Erzueugers per se) teilnehmen kann im Sinne der Gärtner dieses Planeten und später, wer weiss…weiterer zu werden.

    Die Frage der Sinnhaftigkeit das Ganzen ist dabei schlussendlich eine aesthetische Frage, und der Freude Teil davon zu sein. Dies ist und bleibt natürlich immer eine sehr persönliche Frage mit Bedingtheiten und Verstrickungen die ebenfalls immer sehr spezifisch und speziell sind für jeden von uns.

    1. HDan.
      Sie sind ein religiöser Mensch.
      Sie haben hohe Werte, und ich akzeptiere sie.
      Ich bin kein religiösr Mensch.
      Ich brauche weder Dogmas noch Hierarchias um in Gott zu sein.
      Einfach, -habe was entdeckt, -das mir erlaubte meine existenzielle Angst zu verlieren.
      Ich muss nicht mehr in Gott glauben, Rituale ausführen und einer Kirche angehöhren.
      Meine Existenz ist die Kirche Gottes.
      Was die Wissenschaften anbetrifft und das sistemische Denken, sind das eben nur tangenzielle Effekte unserer Existenz.
      Die Menschheit steht in einer Phaser ihrer Enwicklung in der sie die Dinge einfach verwechselt und auch nicht Verstehen kann, -des EGOs wegen.
      Dieser Filter des Subjekts, der sich Fragen stellt und Thesen aufbaut, und sogar die Habitud, (Neri), hat, – diese zu entwickeln, irrt vor sich hin.
      Er hat den Verstand gewonnen, -aber den Sinn verloren.
      Und jetzt zum zentralen.
      Was ist?
      Was Existiert.
      Das sind tief ökonomische Fragen.
      Ich fühlte mich versucht, sie phllosofische Fregen zu nenn, -und genau das wäre, der grosse Fehler gewesen.
      Unser Universum ist Produkt einer Oekonomie, die das Mehrwertdenken (mas-minus), einfach nicht kennt.
      So sollten wir unser Problem verstehen.
      Wir leben in einer Enwicklungsphase des Subjekts.
      Verstehen wie solches noch nicht, das wir, -jeder UNS, -einfach nicht das Universum sind.
      Die Naturordnung ist nicht auf Mehrwerten aufgebaut.
      Unser Konstrukt der Oekonomie des SEINS ist auf Gegenseitigkeiten aufgebaut.
      Wunsch und Macht sind die Arkane dieser Naturordnung- der Menschheit nicht zugänglich,- nur Positiv und Negativ in absoluter Form, -Energie.
      Davon sind wir, die sind wir, in der materialisieren wir uns , gebähren und sterben wir, -immer.
      Wenn uns diese Oekonomie noch einen so wunderschöhnen Planten geschenkt hat, um auf ihm unser sein zu verbring, wie könnte es denn sein das ich mich nicht in Gott fühle!?

      1. @Stefan Widmer,

        Verzeihen sie mir bitte, aber ich habe Mühe zu verstehen was sie meinen. Darf ich ihnen bezüglich letztem Absatz beispielhaft (da es für das ganze den Rahmen sprengen würde) dazu ein paar Fragen stellen ?

        Sie schreiben:
        ‚Die Naturordnung ist nicht auf Mehrwerten aufgebaut.‘
        Frage: Mit Naturordnung meinen sie das Universum ?

        ‚ Unser Konstrukt der Oekonomie des SEINS ist auf Gegenseitigkeiten aufgebaut.‘
        Frage: Sie meinen damit also NICHT die Naturordnung, stimmt’s, sondern die menschliche Ordnung ?

        ‚Wunsch und Macht sind die Arkane dieser Naturordnung- der Menschheit nicht zugänglich,- nur Positiv und Negativ in absoluter Form, -Energie.‘
        Frage: Mit ‚dieser Naturordnung‘ beziehen sie sich auf jene welche sie weiter oben nennen ?

        ‚Davon sind wir, die sind wir, in der materialisieren wir uns , gebähren und sterben wir, -immer.‘
        Frage: Davon bezieht sich also auf die Naturordnung

        ‚Wenn uns diese Oekonomie noch einen so wunderschöhnen Planten geschenkt hat, um auf ihm unser sein zu verbring, wie könnte es denn sein das ich mich nicht in Gott fühle!?‘
        Frage: Auf was bezieht sich jetzt ‚diese Ökonomie‘ ? Auf die Naturordnung oder die Ökonomie des Seins ?
        Frage: mit ‚wie könnte es den sein das ich mich nicht in Gott fühle‘ sagen sie also dass sie sich in Gott fühlen ?

        1. HDan
          Ja, mit Nturordnung meine ich das Universum.
          Unser Konstrukt der Oekonomie des SEINS ist auf Gegenseitigkeiten aufgebaut.‘
          Im Universum.
          Wenn ich uns sage, ist es deshalb, weil wir ja auch Teil dessen sind,
          Was nicht auf Gegenseitigkeiten aufgebaut ist, ist die menschliche hierarchische-sistemische Struktur der Oekonomie.
          Jai, ch beyiehe mich auf diese.
          Naturlich. Wir sind Teil dieser Naturordnung, aber unsere Entwicklungsgeschichte hat uns eine hierarchische Oekonomie aufbauen lasse, die, möglicherweise, der Grund unserer ewigen Kriege wischen Menschen ist.
          Die Oekonomie des Seins ist die Naturornug,, derer der Mensch sich entfernt hat um sein eigenes Konzept der Oekonomie aufzubauen,
          Natürlich fühle ich mich In GOTT.

    2. @HDan, 16. Oktober 2018, um 10.21

      Danke für Ihre kritischen Kommentare und die Darstellung Ihrer Sichtweise.
      Wir sehen den Hintergrund dieser Begrifflichkeiten von unterschiedlichen Positionen aus. Das ist immer fruchtbar und gefällt mir sehr.

      Zu Chaos und Wunder haben andere Kommentatoren schon ausreichend geschrieben. Da kommt von mir nichts wes entlichNeues, außer der Hinweis auf die Gefahr, sich mit einer dogmatischen beibehalten eines Standpunktes sich selber den unvoreingenommenen Blick auf das Mosaik versperrt, zu dessen Vollständigkeit noch jede Menge Elemente fehlen und die vorhandenen je nach Blickwinkel an der einen oder auch an anderen Stelle passen.
      Schlussfolgerungen auf Grund von botanisierten Informationen können wegen ihrer Unvollständigkeit und subjektiver Bewertung nur vorläufig sein. Dadurch kommt es manchmal zu steilen Thesen, die bei tiefgründiger Betrachtung schon Bekanntes offenbaren, was nur anders beschrieben ist. Haben Sie ja teilweise auch gemacht. Umgekehrt liefert die Entdeckung von wirklich Neuem die Begründung gleich mit, wohl wissend, dass dies zunächst Anscheinsbeweise sein können.
      Ich danke Ihnen nochmals.

      Kurz zu zwei Ihrer Fragen:
      Die Null ist einer der sinnreichsten Erfindungen der Menschheit. Herr Thomas Menger hat sich mit den Besonderheiten der Null umfassend auseinandergesetzt. Ich erlaube mir den Verweis auf http://www.liste-null.de/index.php .
      Ob die „0“ eine natürliche Zahl ist, hängt von der Definition ab. Zwei ist eine natürliche Zahl. Wenn ein Kastrat an sich herunterblickt, sieht er eben dort keine „0“ (Null), sondern stellt er eine Fehlstelle „ “ fest, mit etwas drum herum, d. h. wegen 2 weg (also minus) 2. 😉
      Wenn sie sich erinnern können, haben wir in der Schule gelernt: Eins geteilt durch drei ist = 3*1/3 (dreimal ein Drittel), aber Eins dividiert durch drei ist = 1 : 3 = 0,3‘‘(Periode). 3 * 0,3‘‘(Periode) ist aber 0,99‘‘(Periode). Der Mathematiker sagt 0,99‘‘ = 1 , weil es keine zwei verschieden Ergebnisse für die gleiche Rechnung geben kann und verweist auf die Axiome Euklids. Im mathematischen Sinn haben wir es also mit Operanden zu tun, wobei „0“ ein neutrales Element darstellt: a + 0 = a = 0 + a oder a – 0 = a oder auch 0 – a = -a usw. Deshalb akzeptiert Ihre Computersimulation auch die Koordinaten (0,0,0,).

      Physikalisch gesehen ist dies vergleichbar dem dritten Hauptsatz der Thermodynamik, wo man sich dem absoluten Nullpunkt wohl beliebig nahe annähern kann , ihn aber nie exakt erreicht. Aber es veranschaulicht mithilfe des Gesetzes von Gay-Lussac, dass der Quotient die Sinnlosigkeit eines physikalisch negativen Volumens, aus der sich eine untere Temperaturgrenze ergibt.
      Der Grund dafür ergibt sich aus den Gesetzen der Quantenmechanik, denen zufolge immer eine quantenmechanische Restbewegung bestehen bleibt. Bei minus 273,2 K gibt es keine Physik mehr, weil mit dem Erlöschen der (Quanten-)Bewegung auch die Zeit erlischt. Die Koordinaten (0,0,0,) sind demnach physikalisch ohne Sinn.

      1. @Don Carlos
        Ihre Ausführungen zur 0 kann ich leider nicht nachvollziehen. Das liest sich wie ein an den Haaren herbeigezogener Versuch, da irgendwo eine Lücke finden zu wollen. 0,3Periode ist nun mal die Darstellung von 1/3 im dezimalen System.

        1. Gemo Götz vom 22. Oktober 2018:
          … Das liest sich wie ein an den Haaren herbeigezogener Versuch, da irgendwo eine Lücke finden zu wollen…

          Ja Herr Götz, dass trifft es irgendwie. Aber ich kann es nicht besser – nicht zuletzt wegen der Unvollständigkeit und Begrenztheit meines diesbezüglichen Wissens.
          Mir ist auch klar, dass Begriffe aus der Anschauungswelt und darauf aufbauende Ableitungen oder Konstrukte sehr sehr wacklig sind und nie die notwendige mathematische Exaktheit haben können.

          Dies war auch der Grund dafür, dass die Euklidsche Geometrie notwendiger Weise von Anschauungsbegriffen getrennt werden musste und schließlich rein axiomatisch zu begründen war.
          Ich weiß nicht, ob Sie diese Erkenntnis und die meterweisen Abhandlungen von Hilbert oder den Bourbaki-Leuten und anderen auf ein paar Zeilen eindampfen können, um dann noch in einem Blog wie diesem hier bildhaft dazustellen, was z. B. „Null“ bzw. „die Null“ ist: eine Menge, eine natürliche reelle Zahl, ein additives neutrales Element, …

          Und es ist nämlich überhaupt nicht klar, ob bzw. wann 0,99“(Periode) gleich 1 ist. Vielmehr besteht zwischen beiden Zahlen eine Differenz. Diese mag zwar unendlich klein sein, aber sie ist existent. Solche unendlich kleine Werte gibt es als „hyperreelle Zahlen“, nach denen 0,99“(Periode) kleiner als 1, also eine infinitesimal benachbarte Zahl ist. Zum Beispiel hatte Leibnitz solche Zahlen bei der Entwicklung der Infinitesimalrechnung verwendet.
          Und auch da gibt es in der Entwicklung keinen Stillstand oder ein finales Ergebnis.

          Es ändert aber nichts daran, dass es sich lediglich um einen angenommen Grundsatz handelt, der für das Verständnis zweifellos sehr sinnreich ist. Diese Festlegung ist auch sehr vernünftig, auch wenn aus physikalischer Sicht immer irgendwo ein Partikel fehlt.
          Schließlich kommt es darauf an, welche Mathematik man für welchen Zweck verwendet.

          Man muss also genau hingucken …
          … und man kann sich leicht und heftig irren.

          1. Ich bin ja offen, meinen Horizont erweitern zu lassen. In Mathematik war ich immer recht gut und es gibt da auch sehr schöne Theorien – schön im Sinn von ästhetisch, auch wenn das viele gar nicht nachvollziehen können. Ich war mal nach einer Vorlesung total begeistert von der Ästhetik einer „Funktionstheorie komplexer Variablen“, ohne heute noch genau zu wissen, was mich da so fasziniert hatte vor 30 Jahren.

            Wenn Sie da vielleicht ein paar Links dazu haben (zu der Lücke) , lese ich mich da auch gerne rein. Mir waren Ihre Ausführen einfach noch nicht ausreichend, ich muss Dinge verstehen, bevor sie den Weg in meinen Kopf finden. Für mich ist das mit den Grenzwert-Funktionen immer recht logisch gewesen und sehr praktisch, und ich wäre nie auf die Idee gekommen, diese Lücke als ein Tor wohin auch immer zu interpretieren.

            Ansonsten: vielen Dank für Ihren Artikel und die Diskussion, die Sie damit eingeleitet haben.

            1. @Germo Görtz, 22. Oktober 2018 um 22:47

              Mit direkt Links kann ich nicht dienen. Aber für mich war ]Thomas F. Banchoffs Dimensionen – Figuren und Körper in geometrischen Räumen , auslösend. Das Buch gibt es in fast jeder Unibibliothek
              https://www.worldcat.org/title/dimensionen-figuren-und-korper-in-geometrischen-raumen/oclc/75220102
              Für Experimente scheint Matlab&Simulinkgut zu sein. M&S ist eine Software, die schon im Basismodul ziemlich komplex ist. Mein Enkel hat da für mich verschiedenes gemacht. Scheint ein ordentliches Handwerkszeug für den Techniker und Ingenieur zu sein, was auch mit solchen Bedingungen, wie z. B. Quadratwurzel aus minus 1 klarkommt. Allerdings reicht für spezielle Sachen das Basismodul nicht.
              M&S gibt es auch als Studentenversion für relativ wenig Geld. Aber ohne Prof. Stein (Handbuch und http://www.stein-ulrich.de/Matlab/) ist man als alter Knochen ziemlich hilflos. Besonders dann, wenn man nicht einsieht, kurz vor der Demenz noch irgendwelche Programmiersprachen lernen sollen zu wollen, wie mir mein Enkel empfahl, als er mir Programm und Buch aufdrückte. Zumal im Hinterkopf präsent ist, dass man mit solcher Software auch intelligenter und komfortabler irren kann.
              Bei http://www.3d-meier.de/ sind insbesondere die Tutorials nicht schlecht, die sich vergleichbar auch noch an anderen Stellen im Netz finden. Damit lassen sich weiteren Überlegungen entwickeln.
              Nicht zuletzt noch der Hinweis auf Burkhard Heim, dessen Abhandlungen mich schließlich auf die Idee mit dem Loch bei (0,0,0,) brachten, was physikalisch vorstellbar, aber mathematisch exakt zu beweisen vorläufig meinen Horizont übersteigt.
              Hier: https://www.inlina.eu/upload/Burkhardt%20Heim%2012.%20Dimension.pdf oder auch hier http://www.institut-qset.de/theorien-hintergruende-zum-verstaendnis-des-timewavers/news/die-wirkweise-und-das-ineinandergreifen-der-12-dimensionen-nach-burkhard-heim/news.php?id=40&c=8

              Jedenfalls vielen Dank für Ihr Interesse.
              Vielleicht kommen Sie ja auf eine Idee…

              Und noch etwas, um neugierig zu bleiben:
              [b]Nicht alles, was man nicht sieht, ist auch nicht nicht da![/b]
              D.C.

              1. @Don Carlos
                Vielen Dank für Ihre ausführlichen Hinweise! Ich habe mir den gesamten Kommentar erst einmal gesichert, so dass ich mich da nach und nach ran-tasten kann. Meine Hoffnung ist ja immer noch die, dass ich etwas, was ich früher mal verstanden habe, auch wieder in der Lage bin, zu verstehen. Es ist ja leider so, dass man (ich) vieles aus Schule und Studium nicht mehr so präsent habe, weil es jahrelang nicht verwendet wurde.

  9. (gelöscht)

    —————————————-
    Danke, aber Sie können sich weitere Beispiele für Aufdringlichkeit ersparen. Sie bleiben gesperrt, egal wie oft Sie es versuchen. Interessant übrigens, dass Sie dieses doch von mir völlig verdorbene und schlechte blog recht aufmerksam verfolgen … – Russophilus

    1. Kopie ging bereits an besser moderierte Blogs raus, R.

      ——————————————-
      Ach je, tun Sie doch wenigstens so, als ob Sie dieses blog und mich ignorieren, um wenigstens einen Hauch von Glaubwürdigkeit zu behalten – Russophilus

  10. Ich möchte an dieser Stelle auf einen weiteren Erklärungsansatz hinweisen, zumal sich da gerade etwas tut im Hinblick auf einen Beweis bzw. eine Falsifikation.

    Es geht um das Universum als „Computer-“ Simulation. Dies würde einen alternativen Erklärungsansatz bieten.

    Die Grundidee daran ist, das Bewusstsein in den Mittelpunkt der Betrachtungen zu stellen. Es existiert nur das, was von einem Bewusstseinsträger beobachtet wird bzw. was für eine zukünftig erfolgende Beobachtung benötigt wird. Der Computer als Berechner der Simulation muss also keinesfalls alle Elementarteilchen des Universums berechnen. Sondern es muss jedem Träger eines Bewusstseins nur das vorgespiegelt werden, was sie gerade beobachten. Gott könnte in diesem Denkmodell, salopp formuliert, der Typ sein, der den Computer gestartet hat. Es reicht, wenn er nun am Joystick sitzt und hin und wieder Einfluss auf ausgewählte Parameter oder Individuen in der laufenden Simulation nimmt.

    Entwickelt hat diese Theorie ein Physiker namens Tom Campbell. Er hat ein Experiment, als Erweiterung des Doppelspaltexperiments entwickelt, in welchem er nachweisen will, ob wir tatsächlich in einer solchen Simulation leben oder nicht. Dem zugrunde liegt die Veröffentlichung
    https://nebula.wsimg.com/1c1a1183595d244e79469d1ec4a51aa3?AccessKeyId=3744E925DCBB55A7453D&disposition=0&alloworigin=1

    Um das vorgeschlagene Experiment zu finanzieren, wurde bis Juni eine Spendensammlung durchgeführt. Siehe auch hier:
    https://www.tom-campbell.de/de/seminare/87-kickstarter-de

    Ich bin jedenfalls sehr gespannt auf die Ergebnisse.

    1. Ich denke das Prinzip ist ganz einfach: Aus dem Bewusstsein entspringt der Gedanke, aus den Gedanken die Energie und aus der Energie die Materie, vom subtilsten hin zum gröbsten.
      Das Bewusstsein ist dabei ewig, bedingungslos und formlos, aber es bringt die Gedanken und im weiteren die verschiedenen Universen verschiedenen Dichtegrades hervor, die also zeitlich und räumlich begrenzt sind.
      Der Mensch bildet den Schnittpunkt zwischen dem göttlichen Bewusstsein und der Materie.
      Die moderne Wissenschaft hält jedoch ohne jeden Beweis daran fest, dass die Materie das Bewusstsein hervorgebracht hat und damit auch die Intelligenz. Es ist jedoch viel logischer anzunehmen, dass das Bewusstsein sich zuerst als Mineral, dann als Pflanze, tier und später als Mensch erfährt, in dem es schlussendlich zu sich selbst zurückfindet, da es seines eigenen Bewusstseins gewahr wird.
      Ein absolut beeindruckendes Schauspiel, wie ich finde, ein unglaublich geniales Unterfangen des absoluten Seins, sich in allen möglichen Formen zum ausdruck zu bringen.
      Es steckt kein anderer Sinn dahinter als genau das zu erfahren und zu erleben, was sich tatsächlich manifestiert.
      Die Nahtoderfahrungen beweisen zudem zweifelsfrei, dass das menschliche Bewusstsein absolut unabhängig von jeder Gehirntätigkeit funktioniert.

      Wenn wir Menschen uns alle als göttlich und im Kern unsterblich erkennen würden, könnten wir unser Potential erkennen, die Schöpfung mitzugestalten, völlig unabhängig von politischen Funktionen, diese würden scih dann im Laufe der Zeit ergeben.

    2. @Langjähriger Mitleser
      Das überschneidet sich gut mit dem was ich für möglich halte. Nur glaube ich nicht daß ein Computer im Spiel ist sondern Manipulation. Aber es bleibt eine Vermutung.
      Warum bleibt es eine Vermutung? Weil wir es nicht oder vielleicht nur sehr aufwändig beweisen können. Es gibt da folgende seltsame Unregelmäßigkeiten in unserer Welt: wir können nicht oder nur sehr schwer beweisen ob wir in ihr drin stecken und sie nur wahrnehmen oder ob wir außerhalb sind und sie gemeinsam projezieren.
      Wir können schlecht beweisen ob es einen Schöpfer gibt oder das Ganze zufällig entstanden ist.
      Wir können nicht oder kaum beweisen ob es Vorbestimmung gibt oder ob wir einen freien Willen haben.
      Wir können kaum beweisen ob diese Welt so knallharte Regeln hat um uns wachsen zu lassen und Erkenntnisse zu ziehen oder ob dieses ganze Gemetzel uns zugrunde richten soll und so weiter.
      Das sind mir zu viele essentielle Informationen die unter der Decke gehalten werden und ich kann mir nicht vorstellen daß das Zufall ist.
      Wir werden meiner Meinung nach absichtlich im Unklaren gelassen.
      Und durch diese Unklarheiten ist schon zu viel Leid entstanden weil die Interpretationsmöglichkeiten groß sind.
      Der Mensch sucht in diesem Wust aus Unsicherheiten nach irgendeinem Sinn, irgendeinem Halt und versteift sich dann auf diverse Schlußfolgerungen, die zur Religion werden und an die er irgendwann nur glaubt glaubt weil es halt gerade nichts anderes gibt ioder weil er sogar dazu gezwungen wird.
      Weil es keine Klarheiten gibt, gibt es eben auch viele organisierte Religionen an denen sich die Menschen festhalten und wehe jemand kratzt an diesem Halt. Dann wird gekämpft, gefoltert, Köpfe abgeschnitten und so weiter und so fort. Und das obwohl sich gerade die bekämpfenden Religionen sogar sehr ähneln. 
      Das ist alles ziemlich absurd oder? Aber es entsteht aus dem Mangel an informationen die wir bekommen können.

  11. Sehr geehrte/r Honk, als ich vor kurzem, nach hiesiger Zeitrechnung, ca, 1,5 Tage, völlig ohne jedes Körpergefühl oder der Umgebung, mich nur als Bewustsein wahrgenommen habe, das sich in Unendlich, unterschiedlichen Medien befand , was mein Bewustsein später nur sehr eingeschränkt zuordnen konnte, als absolut Kalt bis absolut Heiß, als Luftig bis sehr Fest, als extrem Langsam bis Ungeheuer Schnell, als ein Einer bis zu unendlich Fragmentiert. Wo ich da in Wirklichkeit war, entzieht sich meinem Verstand, wobei die Intuition mir sagt, das ich alle Bewustseins Ebenen, dabei Erfahren habe.
    Bei zwei Nahtoderfahrungen in den letzten Jahrzehnten, wurde ich immer wieder Zurückgeschickt, mit klaren Ansagen und Aufträgen, was ich noch Alles zu tun hätte, auf dieser Welt, was ich an mir zu Arbeiten hätte und was so nicht mehr Funktionieren würde.

    1. sehr geehrter Herr Klinkenberg, vielen Dank für Ihren interessanten Erfahrungsbericht. Wir führen gerade in einer facebook-Gruppe eine Diskussion darüber, ob das Licht, welches die Sterbenden oder die mit Nahtoderfahrungen sehen, eine Art Falle darstellt, damit die betreffenden wieder inkarnieren bzw. in ihrem physischen Körper zurückkehren. Es stellt sich auch die Frage, ob man je fertig wird mit seinen Aufgaben oder Entwicklungsschritten.

      Hier das erste einer videoreihe von zwei BewusstseinsforscherInnen zu dem Thema:
      https://www.youtube.com/watch?v=qWjbXgsL0m4

      1. @ Honk
        befass dich mal mit den anzeichen , an denen mann eine lüge erkennen kann.
        dann schau dir das video nochmal an und achte auf die augen der erzähler,und dann laß dir nochmal von dieser ollen erzählen, sie sei an ihrer falle vorbei gelaufen, auf wächter getroffen vor denen sie davon gerannt ist und in einem raum kam der kein raum war , und so weiter und so furz.

      2. Sehr geehrter Honk, Dieses Licht, das sowohl unglaublich hell als auch ganz Weich Erfunden wird, ist die Grenze zu anderen Energiezuständen, Denn eine regelrecht körperliche Gestalt sah ich NIE, sondern nur die Wahrnehmung, in diesem Licht ist was und gleichzeitig entstanden im Gehirn die Durchsagen. Kurz danach, war ich wieder im Hier und Jetzt. Dann war ich jedes-mal, mit reichlich Kraft und Liebe ausgestattet, um die Aufgaben bewältigen zu können.

    2. @Felix Klinkenberg:
      Ich habe eine ähnliche Erfahrung gemacht. Man stellt sich die Welt außerhalb des Universums ja oft als „Nichts“ vor, bzw., das kann man sich eigentlich garnicht vorstellen.
      Im Nichts kann ja auch nichts existieren weil es das ja nicht gibt. Es kann auch nichts daraus entstehen, weil es Nichts eben nicht gibt. das Nichts ist ein Paradoxon.
      Ich habe vor etwa zwanzig Jahren mal öfters Entspannungsübungen gemacht, man könnte das vielleicht sogar Meditation nennen obwohl ich dabei sicher nicht so engagiert war wie die Leute die sich im Schneidersitz stundenlang hinsetzen und versuchen den Verstand zu leeren.
      Irgendwann bin ich jedenfalls in eine Ebene reingerutscht von der ich dachte „so könnte es außerhalb des Universums aussehen!“
      Dort gab es das Gegenteil von Nichts, nämlich alles auf einmal. Zeit ist nicht existent und doch ewig, Raum ist nicht existent und doch ewig und so weiter. Allerdings nicht in Kategorien wie Zeit und Raum eingeteilt sondern eben alles auf einmal aber nicht chaotisch sondern statisch und gleichzeitig ohne erkennbare Ordnung. Dunkelheit gab es allerdings nicht.
      Ich denke jetzt nicht daß ich mit einem bißchen autogenem Training gleich in irgendeine Schöpferebene reinflutsche aber das was ich dort wahrgenommen habe war für mich ein gutes Beispiel dafür was es noch alles an Dimensionen geben könnte.
      Aus diesem, wie will man es nennen, vielleicht „Alles“ heraus, könnte ein Schöpfer sicherlich auch ein oder beliebig viele Universen schaffen wenn er kreativ genug ist.
      Unser Universum wäre im Vergleich zu dieser Ebene eine ungeheure Einschränkung mit seinen drei oder wenn man die Zeit dazu rechnet, vier Dimensionen.

      1. Sehr geehrter Analog, sie waren da auf der Ebene, auf der man in Meditation Spazieren gehen kann, sie können auf dieser Ebene, auch zu ganz bestimmten, von ihnen Angeregten Orten wandern.
        Mit den Meditation Techniken, das waren früher, nur geregelte Zugänge. Dass brauchen wir nicht mehr, wir müssen nur unsere Quasselstrippe / Verstand, zu Ruhe bringen oder Beschäftigen, so das WIR FREI sind. Habe ich schon mal Geschrieben, mir ist Musik, immer sehr Hilfreich, die Rappelkiste zu Beschäftigen.

    3. @ Felix Klinkenberg

      Auch von mir Dank für den Einblick in Ihre besondere Erfahrungswelt.
      Wenn Sie auf Ihre zwei Nahtod-Erfahrungen zurückblicken, lässt sich dann irgendwie „erahnen“, wer Sie zurückschickte und Ihnen klare Ansagen und Aufträge für noch zu bewältigende Arbeiten machte?
      Ich sehe da drei „Möglichkeiten“.
      1. Es war „Gott“.
      2. Es waren Sie selbst (bzw. Ihr geistiges Wesen).
      3. Es war ein anderes geistiges Wesen.

      Da Sie (genau wie wir alle) Teil von „Gott“ sind, trifft m.M.n. sowohl 1. als auch 2. zu. Aber im Falle 2. haben Sie eigentlich die präziseste Kenntnis über Ihren Lebenszweck und -plan und was davon bereits erfüllt wurde bzw. noch offen steht, auch wenn einem das im „normalen menschlichen Leben“ kaum bewusst wird. Folglich müsste Ihre „Ahnung“ in Richtung auf Sie selbst als höheres Wesen außerhalb der Materie tendieren (Das „höhere Selbst“, wie die Esoteriker zu sagen pflegen)?

      1. Sehr geehrter HPB, bei den Nahtod-Erfahrungen, sollte es wohl mein geistiges Wesen gewesen sein, mit dem ich, seit etlichen Jahren, in meinen regelmäßigen Meditationen, im ständigen Austausch stehe. Bei den 1,5 Tagen, ist es wohl , der Prozess, den jeder, nach dem Sterben durchmacht, um zu sehen, wo er Resonanz findet, wo er Andocken kann. Weitere Erläuterungen, dazu bekomme ich nicht, weil mein Hier- Verstand es nicht Umsetzen könne.

        1. @ Felix Klinkenberg

          Danke für Ihre Antwort.
          Ich habe mich kürzlich etwas ausführlicher mit „Himmel und Hölle“ nach dem physischen Tod befasst und dazu einen Blog-Beitrag bereit gestellt.
          Sollte er freigeschaltet werden, bieten sich hoffentlich noch Gelegenheiten, dem Geschehen weiter auf den Grund zu gehen.

    4. Aus meinem selbst Erlebten bestätige ich, dass das, was Eben Alexander in seinem Buch schreibt, die Wahrheit ist.
      Seit meinem selbst Erlebten bin ich kein Gläubiger mehr, sondern ein Wissender geworden und erforsche diese Wissen mit einer inneren ruhigen Gelassenheit der Erkenntnis.

      Werter Felix Klinkenberg, das obige Zitat ist ein Amazon Kommentar zur Besprechung des Buches von Eben Alexander „Blick in die Ewigkeit“.
      E. Alexander, ein rennomierter Neurowissenschaftler, beschreibt seine Nahtoterfahrung, die eine Wandlung vom bekennenden Atheisten zum Gläubigen bewirkte.

      NTEs gab mAn zu allen Zeiten, überall und häufig. Unsere Zeit zeichnet sich durch das weltweite Bekanntwerden durch die neuen Kommunikations-Techniken aus.
      Für jeden Einzelnen kann eine NTE ein Geschenk sein.
      Wir leben in einer weltweiten Zeit des Aufwachens.

  12. Eine bescheidene Frage:
    Was ist mit der „Theorie“ von Eswahrschon Immerda?
    Eswahrschon Immerda spricht von einer Existenz ohne initiale Schöpfung. Es negiert auch keinen Gott. Vielmehr ist Gott in Allem und Alles ist in Gott, in Form einer liegenden Acht als Perpetuum mobile, einer immerwährenden Schöpfung.
    Das passt zwar weder in eine Streichholzschachtel noch in das Universum des menschlichen Hirns. Dafür macht es sämtliche Versuche, diese Tatsache zu umgehen, auf ganz einfache Art nahezu überflüssig.
    Das macht diese „Theorie“ für mich persönlich geradezu sympathisch!

    1. Vom zeitlichen Aspekt her, liefe die Theorie auf unendliche Vergangenheit und unendliche Zukunft hinaus. Hätte die Schöpfung zudem keine räumlichen und „sachlichen“ Schranken, träfe auch räumliche Unendlichkeit und unendliche Vielfalt zu.
      Oder doch feste Bahnen der Schöpfung? Dennoch muss es einen primären Antrieb, eine geistige Dynamik geben, die den Schöpfungsprozess antreibt.

      Das Jahr 1952 soll in der geistigen Welt besondere Bedeutung gehabt haben. Einerseits erhielt damals Franz Bardon, der seinerzeit als größter europäischer Magier galt, die „Eingebung“, dass er die gesamte (bisher sorgsam verborgene) magische Weisheit veröffentlichen und dem breiten Publikum zur Verfügung stellen solle, woraufhin er u. a. die Bücher „Der Weg zum wahren Adepten“ und „Die Praxis der magischen Evokation“ heraus gab (sehr zum Leidwesen der anderen Magier, die sich um ihren Profit betrogen sahen).

      Ein anderer großer Geist machte zur gleichen Zeit der Menschheit die Prinzipien und Gesetze der Schöpfung zum Geschenk. Meines Wissens waren das mehr als 50 Leitsätze, die die aufeinanderfolgen Schritte des Schaffens umrissen und speziell der Entstehung des physikalischen Universums gewidmet waren. Eine ganze Menge Text, den ich vor mehr als 15 Jahren las und der nur mit einem speziellen Fachwortverzeichnis verständlich wurde. Leider kriege ich das nicht mehr zusammen.
      Was darin aber nur angerissen wurde, ist der Aspekt, wie sich die geistige Welt („Gott“) auf diese Schöpfung in der physischen Welt vorbereitete oder vorbereitet haben könnte.
      Vielleicht kann ich meine Vorstellungen davon noch näher umreißen? Mal sehen.

      1. HPB
        Ich glaube, das wir am Nussknacken angeckommen sind,
        Ist wie Weihnachten.
        Willkommen, -herzlich, -weil ich Sie sehr schätze.
        Die Naturordnung ist Drekipolar.
        Das will heissen, ZEITLOS.
        Ist nur physicalischer Natur (Energie).
        Aber seine Ordnung, aufgebaut auf Positiv, Neuto Und Negativ, produziert Universums, vielleicht zu tausenden.
        Dieser ist, mMn, der Akt der Schöpfung.
        Persönlich, habe ich dies wie Gott anerkannt.
        Sagen wir mal, wie der Grose Gott Physik.
        Könnte man Fragen, obs denn auch einen kleinen Gott gibt?
        Als ich in meinen Forschungen auf Die Dreipolare Naturordnung stiess und sie wie den Schöpfer erkannte, machte ich mir genau dieselbe Frage.
        Ich brauchte Jahre um mir diese stupide, idiotische Selbstverständlichkeit zu beantworten.
        Da verstand ich auch, das wir das Offensichtliche nicht erkennen.
        Der Grund dafür?
        Angst.
        die Willkühr des Grossen Gottes, physikalischer Natur, ist ein Bewusstloser Schüpfer.
        Weshalb brauchte er denn ein Bewusstsein?
        Sein Bewusstsein ist nur die grosse Ordnung.
        Die Theorie des Chaos mit seinenen Fraktalen erklärt uns das ganz einfach.
        Jeder Fraktal Ist ein exackter Teil des Ganzen, -unabhängig seiner Grösse.
        Unterscheidet sich nur in Gegenseitigkeiten verschiedener Grösse (auch Potenzial).
        In der Willkühr des Grossen Gottes wurden wir geschaffen, unbewusst, auch nicht bekümmert um uns.
        Wir sind das Resultat der Willköhr des Grossen Gottes, rein physikalischer natur.
        Mit der fatalen Präzision des Zufalls, (Berthold Brecht), einer jerder Schöpfung, wurden Wir Geschaffen.
        Auf einem wunderbaren Planeten, Fraktal enormen Ausmasses begannen wir den Weg unserer Schöpfung.
        In Rudeln organisierte Fraktale erreichten wir das Tor des Verstandes.
        Diese Theorie kennen Sie.
        Verstand war nichts anderes als Selbsterkennung.
        Wir föhlten schreckliche Angst, weil wir uns wie Subjekte erkannten, Fraktale eines Rudels.
        Die Sinnlosigkeit des Verstandes liess uns alle gegen alle kämpfen und der Fraktal der Rudels zerspliterte.
        Wir wurden Subjekte mit Selbsterkenntniss.
        Sinnlos.
        Den Sinn suchend, glaubten wir in der Sonne oder dem Mond, den Sinn (Schöpfung Gottes) zu finden und begannen, des Potenzials unseres Verstandes wegen das Sistem der Gottheit aufzubauen.
        Alles andere ist Geschichte, wenn man will, reine Logik.
        1+1=3 ist unsere Geschichte.
        Weshalb sage ich das?
        Schauen wir uns doch unsere Welt an und was wir mit ihr und seiner Menschehit gemacht hagen.
        1=1=3.
        Die Angst die uns unterdrückt und uns blind macht ist der Verstand der den Sinn nicht entdecken kann.
        Das Offensichtliche.
        Wir brauchen keinen Gott.
        WIR SIND IN GOTT.
        Wir brauchen keine Sisteme, na ja vielleicht f[r Wissenschaften und Teknologie, aber nichts weiter.
        Was wir brauchen, die wir in Gott sind, ist, seine Naturordnung der Oekonomie zu verstehen, die Dreipolar ist und auf Gegenseitigkeiten aufgebaut ist.
        Kein Geld, Keine Macht Kein Wunsch der nicht grösser ist als in Gott zu sein.
        Funktioniert.
        Reine Logik.

      2. Ich gehe davon aus, dass die geistige Welt im Verhältnis zur Stofflichen primär ist, ihr folglich voran ging. Hier nun – ehe ich es wieder vergesse – meine Vorstellung, was in der geistigen Welt geschehen sein muss, bevor das physikalische Universum geschöpft wurde.

        Ich hatte bereits geschrieben:
        „Stellen wir uns doch mal vor, dass es anfangs kein physikalisches Universum gab. Keinen Raum, keine Energie, keine Partikel oder Wellen, keine Zeit, keine Kausalität – nichts von alledem. Nur in sich selbst ruhenden Geist in seiner eigenen Sphäre.
        Und dann beginnt er ein Spiel, das von neu „erwachter“ (oder beschlossener) Neugier angetrieben wird. Er will wissen, welche Fähigkeiten in ihm stecken, was er erlernen und auszubilden vermag.
        Vielleicht versuchte er als erstes, zwei Pole (ohne physische Manifestation) in sich selbst zu erschaffen, um einen Unterschied, Gegensatz und schließlich Widerspruch zu kreieren und weitere Möglichkeiten auszukundschaften?“

        Dazu folgende Schritte des Lernens und der Fähigkeitsentwicklung.
        1. Der Geist erschafft inmitten seiner ruhenden Sphäre zwei (oder mehr) Pole von Unterschiedlichkeit, erlebt das Spannungsverhältnis dazwischen und die Auswirkung auf die Pol-Umgebung. Danach hebt er die Unterschiedlichkeit samt den Polen wieder auf und kehrt in den ursprünglichen, ausgeglichenen Ruhezustand zurück.
        2. Der Geist erschafft erneut Pole mit noch tiefer ausgeprägter Unterschiedlichkeit, erforscht deren Auswirkungen, löst dann die Polarität auf, um in den Ruhezustand zurückzukehren.
        3. Der Geist strebt diesmal danach, die Polarität möglichst scharf auszuprägen. Er bemerkt, dass das erheblicher geistiger Anstrengungen bedarf und für die ruhende Umgebung ungünstig ist. Nach dem Auflösen der Polarität beschließt er, geistige Instrumente zu erproben, die seine Energien bei der Pol-Erschaffung je nach Bestimmung anzuspornen oder zu dämpfen vermögen.
        4. Der Geist erprobt die o. g. Instrumente bei der Erschaffung und Auflösung von Polen und sieht sich imstande, diese auf einem Gradienten von Unterschiedlichkeit nahezu beliebiger Größenordnung zu verwenden, ohne dabei das ruhende Selbst in Bedrängnis zu bringen. Dieses Instrument bildet den „geistigen Rohling“ der Emotion bzw. Emotionsskala, die z. B. der Menschen Motivation als Handlungsantrieb in der Physis verstärkt oder abschwächt.
        5. Der Geist macht einen „Falsifikationstest“. Er erschafft wiederum Pole von Unterschiedlichkeit. Danach „fummelt“ er an den Polen herum, um deren Unterschiedlichkeit zu verändern. Als er die Polarität wieder aufheben will, stößt er plötzlich auf Widerstand. Die Pole gehorchen ihm nicht mehr wie gewohnt. Erst nachdem er jede Aktion der „Fummelei“ präzise rückgängig gemacht hat, kann er die Polarität wieder aufheben und die ursprüngliche Ausgeglichenheit gewinnen.

        Der 5. Schritt ist von maßgebender Bedeutung für die Existenz des physikalischen Universums. Nachdem nämlich das Fluidum erschaffen war, schickte die geistige Welt mehrere Abteilungen ihrer Selbst hinaus, um mit den physischen Werken zu beginnen. Besagte Abteilungen taten so, als wenn sie nichts voneinander wüssten, verpfuschten oder streckten die Werke der Anderen, bis die Urheberschaft kaum noch auseinander zu halten war. Durch fortwährende Falsifikation und mangelhafte Schöpfungsprotokolle sorgten sie dafür, dass das einmal Geschaffene nicht gleich wieder aufgelöst werden konnte.
        Die geistige Welt duldete den Schlendrian des „Fummel-Universums“, ergab sich doch daraus eine neue „Spielwiese“, auf der man „nach Herzenslust“ in der Materie schöpfen oder auch Schlimmes erleben konnte. Usw.
        Soweit meine Vorstellung dazu.

        1. Kleine Ergänzung zum obigen „Fummel-Universum“:

          Als die geistige Welt die o. g. Polarisation-Experimente durchführte, ließ sie auch (geistige) Energie von einem Pol zum anderen und umgekehrt fließen, dann entgegengesetzte Flows, die sich zwischen den Polen stauten, dort „Energie-Pakete“ bildeten oder gar verwirbelten usw.

          Jeder von uns hat kennt die Schwierigkeiten eines krassen Problems oder Dilemmas: Entschluss-Schwäche, mangelnde Aufmerksamkeit für andere Angelegenheiten des Lebens, nagender Zweifel, was jetzt wohl richtig ist usw.
          Auch da treffen zwei entgegengesetzte geistige Absichten und Energieflüsse aufeinander und halten die Lösung gewissermaßen in der Schwebe. Das ist wie der berühmte gordische Knoten, der erst durch einen „Entscheidungs“-Hieb „gelöst“ wurde. Danach verschwindet der mentale Stress, und die geistige Energie kann wieder frei fließen.

          So lässt sich ahnen, dass das physikalische Universum durch entgegengesetzte Absichten und Energieflüsse der geistigen Welt ins Dasein kam. Deshalb werkeln wir offenbar in einem „Universum des nagenden Zweifels“?
          Ein schier endloser Stau/Verwirbelung/Verdichtung geistiger Energien?

          1. HPB
            Sie sagen,
            Als die geistige Welt die o. g. Polarisation-Experimente durchführte, ließ sie auch (geistige) Energie von einem Pol zum anderen und umgekehrt fließen, dann entgegengesetzte Flows, die sich zwischen den Polen stauten, dort „Energie-Pakete“ bildeten oder gar verwirbelten usw.
            Sie sprechen, ohne es zu wissen, von der Dinamischen Simetrie, die Fünfte.
            Positiv und Negativ sind die Arkane, so unvorstellbar mächtig, das die vom menschlichen Gehirn nicht erfasst werden können.
            Ich habe das experimentiert in Introversionen die mir beinahen das Leben gekosten häten.
            Positi und Negativ gebäheren sich in Absoluter Form, sind zwei Titane die um Hegemonie Kämpfen, aber sie nie erreichen werden.
            Daher kommt der Unterschied zwischen Existiernen und Sein.
            Sie können nur Existieren.
            Das Sein hingegen, das nie Existieren wird, entwickelt sich genau in dem Punkt wo sich wirbel entwickeln die sich Von Positiv nach Negativ , -oder umgekerrt, bewegen.
            Diese Wirbel sind die Materializationen die unser Universem, -und vielleicht tausende oder Milionen seinesgleichen darstellen.
            Die beiden Arkane erschöpfen sich in ihrem Kampf.
            Und jedes mal wenn Positiv, oder Negativ eine Upperhand erreicht, stösst sie energie in diese Mittelposition, die ich wie das Absolute NICHTS erkläre, mit der Ambition, seinen Gegner zu erobern.
            Dieser Energieaustausch der sich materialisiert, kann nur Sein aber nie Existieren.
            Weshalb sind unsere Gehirne in zwei Gehirnhälften Aufgebaut?
            Genau deshalb, um dieses ewige kosmische Spiel weiterzuführen.
            Wir denken nicht, wir werden gedacht.
            Und wenn uns unsere Entwicklungsgeschichte es erlaubt wieder in die Naturordnung zurückzukehren, werden wir auch unser ökonomisches Modell finden. Es wir Dreipolar sein.

  13. Ich glaube z.B. nicht an das Schwarze Buch. Das Schwarze Buch bringt Unheil über diese Welt.

    Die Unfehlbarkeit dessen, was das Schwarze Buch enthält, erfüllt sich nicht als dessen, was der Schöpfer will, sondern als dessen, was der Mensch unternimmt, damit sich der Inhalt des Schwarzen Buches erfüllt.

    Für mich erklärt sich das Schwarze Buch damit nicht als Wort Gottes, wie behauptet, sondern als Drehbuch und Regieanweisung zum Zwecke des voraus gesagten Armageddons als erforderlicher Genozid an der Menschheit zum Zwecke der Reinigung des Auserwählten Volkes.
    Das Schwarze Buch ist damit ein psychopathisches Buch mit einer gewissen schizophrenen Bivalenz zwischen dem Alten und dem Neuen Testament.

    Aufgrund seiner seit nunmehr zwei Jahrtausende währenden systematischen Verbreitung seines pathologischen Inhaltes degenerierte der entsprechend infizierte Mensch zum Homo Lupus Homini mit der zunehmenden Bereitschaft, sich zu vernichten, und keinesfalls zu einem Wesen, welches Empathie und Liebe für Alles zu entwickeln imstande ist, was die Schöpfung gebährt.

    Der Mensch ist nicht imstande, die Schöpfung als das zu begreifen, was sie ist.

    1. bezüglich der Bibel stimme ich Ihnen zu, für mich ist das Christentum die erste Stufe der Verblödung, die zweite ist die moderne Wissenschaft und die dritte das Fernsehen.

      1. @Honk

        Im Bereich „Verblödungswettbewerb“ will ich Ihnen grundsätzlich nicht widersprechen, aber offen lassen, welche Positionen die „modern(d)e Wissenschaft“ oder das TV haben.
        Aber bei den grundlegenden Büchern, die der Entwicklung der Zivilisationen dienlich sein sollten oder wollten, sollte doch berücksichtigt werden, dass es IMMER um Interpretationen geht. Ein fanatischer Missionar liest das Buch anders als einer, der aufrichtig nach Leitlinien zu einer Weiterentwicklung sucht. Jeder der gefühlt 1000 verschiedenen christlichen definierten Glaubens-abteilungen liest und interpretiert anders…Ist es nicht so, dass jeder das herausliest, was er hineinliest mit seinem mehr oder weniger beschränken Geist?
        Und wenn schon Bibel-bashing, dann bitte auch mit dem Koran, dem ging es hinsichtlich Interpretation auch nicht besser, der ist inzwischen für die bildungsmäßig total niedergewirtschafteten und perversen Zeitgenossen zu einem Leitfaden für „Allah-gerechtes Schlachten & Abrichten von Mitmenschen“ geworden…
        Ein Instrument in den Händen der Menschenvernichter aus dem Reich der Dunklen?

        1. Sehr geehrter Piscopo, Genau so ist es, jede Äußerung, jedes Buch, jedes Bild, jeder Film, hat mehre Ebenen, so auch die alten Überlieferungen. Nicht alle Ebenen eröffnen sich sofort, das ist vom eigenen Entwicklungsstand abhängig.
          Als ein Beispiel, dafür gellten die orientalischen Märchen, die von den Absender, auf der vordersten Ebene, so Spannend und Interessant gestaltet werden musste, damit die Märchenerzähler, seine Mitteilung, an die anderen Philosophen, auch garantiert weiter trugen / weiter gaben und sie bei seinen Diskussion Partnern, auch in Tausenden von Kilometern Ankamen.

  14. Hallo, zusammen
    vielen Dank für den Artikel von Don Carlos
    Mit dem Glauben ist es eh so eine Sache. Meist ist das Wissen der Gläubigen das Wissen ihrer Eltern und Vorfahren. In dem Zusammenhang hat eine mehrjährige „Glaubensbefreiung“ im Osten des Landes sehr reinigend gewirkt.
    Aber jeder soll nach seiner Fasson glücklich sein.
    SchöneZeit allerseits

  15. Im Universum gibt es KEIN Chaos. In einer Supernova spielt sich KEIN Chaos ab. Das (Chaos) ist nur die Vorstellung von Menschen welche gerne geordnete Verhältnisse haben möchten
    ,aber die Verhältnisse sich deren Kontrolle entzieht.

    Das bringt Sie zur Verzweiflung und der Suche nach dem „göttlichen im Chaos“.
    Es ist ihre Organisationsform ihre Panik zu zügeln und sich eine (unbedingt auf andere zu übertragende) Welt des inneren Gleichgewichtes zu schaffen.

    Diese Übertragung auf andere geschieht mit reichlich verve damit auch ja nichts in Unbalance gerät, sonst steigt wieder die Panik auf.

      1. Die Menschen, welche mit teilweiser unglaublicher Vehemenz versuchen sich das Universum zu erklären sind mMn sehr Wertvoll ( im Ernst!) für die Menschheit da sie unfassbare Energie
        für den Prozess Der Theoriebildung aufbringen (dazu im Stande sind aufbringen zu können).

        ABER: am Universum werden sie scheitern; es ist unumgänglich DASS sie scheitern.

        Deswegen empfinde ich diese Energien als teilw. für verschwendet.
        KEIN Mensch kann diese Abläufe annähernd begreifen
        Zuviele auch rein mechanistische Abläufe sind einfach noch unbekannt.

        CHAOS existiert mMn nicht.
        Chaos sind in Wirklichkeit physikalisch (auch biologische oder chemische-) unbekannte Prozesse.
        CHAOS wären für mich Prozesse welche physikalischen Gesetzen wiedersprechen , NICHT nur vordergründig wiedersprechen weil man „keine Lust oder Zeit hat diese zu erklären, oder erklären zu können“
        Chaos ist NICHT in einem Prozess zu finden welchen man einfach nur mangels Kenntnisse nicht erklären kann.

        1. Vorsicht! Eine Aussage wie

          Im Universum gibt es KEIN Chaos. In einer Supernova spielt sich KEIN Chaos ab.

          ist wacklig und wertlos ohne brauchbare Definition von Chaos. Ohne eine solche riskiert man zu sagen „Ich behaupte, dass es X – was auch immer X sein mag – nicht gibt“, was offensichtlich Unsinn ist.

          Ich stimme Ihnen zwar insofern zu, als die Wissenschaft (leichtfertig, wie ich meine) dazu neigt, großzügig mit dem Begriff umzugehen und „Chaos“ als eine Art Kiste für Allerlei zu missbrauchen, aber: Wir können die Frage, ob es Chaos gibt, nicht beantworten; so einfach ist das.

          Warum? Weil es in der Natur der Dinge liegt, dass wir nicht unterscheiden können zwischen Ungeordnetheit (im Sinne von nicht den Naturgesetzen folgend) und sehr hoher Komplexität, wobei die Prozesse zwar geordnet (den Naturgesetzen gehorchend) verlaufen, aber von so hoher Komplexität (oder in Teilen einfach (noch) unbekannt) sind, dass wir sie nicht als geordnet wahrnehmen können.

          Natürlich ist da auch eine Schnittstelle zur Philosophie und es stellen sich Fragen wie die, ob Geordnetheit überhaupt immer notwendig und wünschenswert ist.

          1. Wenn wir aber einen Augenblick von einer Göttlichen Existenz ausgehen, können wir dann nicht „“ Chaos“ um so eher ausschliessen?

            Weil, dann müssten wir ja nicht „nur“ über *alle* „mechanistischen“ Abläufe bescheid wissen, sondern auch über *alle* Göttlichen Regelungen, denn ER hat sie gemacht diese Regeln?

            Chaos wiederspräche dann eben auch *den Giöttlichen Regeln*.

            Wäre es dann nur eine Verschiebung der dimensionen des zu beachtenden Regelwerkes, welche wir bei unseren Betrachtungen anstellen sollten?

            1. Diskutieren Sie *mit* mir? Mir scheint, nein; mir scheint, Sie haben meinen Beitrag kaum überdacht und *wollen* stattdessen an „Chaos existiert nicht“ glauben.

              Zu Ihrem neuen Beitrag: Nein. Jedwede menschliche Aussage von uns zu Chaos ist notwendig eine *menschliche* und durch unsere Möglichkeiten (Sehen, Erkennen, Verstehen) limitiert.

    1. In einem gesunden Land kann es auf so etwas, auf Massenmord an Kindern, nur eine Antwort geben, nämlich mit maximaler Gewalt drauf schlagen.
      Schauen wir mal, ob Russland ein gesundes Land ist … oder ob wieder relativiert und polit-Geplapper feilgeboten wird (und vielleicht ein oder zwei Sündenböcke vor Gericht enden).

      Im übrigen: In diesem einen Punkt irrt Putin und zwar zunehmend offensichtlich und schmerzhaft. Es gibt keine friedliche Lösung in Sachen ukrostan. Wer keinen eiternden Pickel am Arsch will, der muss ihn komplett veröden.

      1. Wenn spätestens jetzt keine Kalibr ins SBU Gebäude in Kiew und auf Poroschenkos Versteck fliegen – dann muss Putin und die gesamte Moskauer Führung weg.

  16. Die zur zeit letzte hoffnung ist, daß die midtherms „gut“ ausgehen, Trump das gesindel dort vernichtet und damit eine weltweite welle zur auslöschung der bösen beginnt.
    Wenn das nicht passiert ist schicht im schacht.

    1. Man sollte es nicht ausschließen, dass Trump die „sumpf-trockenlegen-Sache“ als schöne Geschichte nutzt um die Wähler bei der Stange zu halten (Prinzip Hoffnung) und sich im Grunde genommen gar nichts verändert und zwar dort wo es Veränderung geben muss, nämlich in der Verteilungsfrage.
      Will sagen: die Kapitalhalter reißen sich immer obszöneren Reichtum unter den Nagel, die große Mehrheit verarmt mehr und mehr…

  17. Letzte Stand zum Terroranschlag auf der Krim (Rossia 24): Bisher 19 Tote. Der Anschlag wurde von einem Schüler der 4. Klasse der attackierten Schule, dem 18. jährigen Vladislav Rosjaklov; ein Einheimischer – Bewohner der Stadt Kerca, ausgeführt. Nach der Tat beging er Selbstmord. Soweit die offiziellen Stellen …

    1. Es wurde ein zweiter Sprengsatz in den Sachen des Attentäters (ein Bengelchen, das von wem auch immer programmiert und als Bauernopfer vorgesehen wurde) gefunden und neutralisiert.
      Das ist in sofern gut, weil sich dadurch Rückschlüsse auf Bauweise und Herkunft der Bombe herstellen lassen,
      Der Anschlagsort Kertsch ist selbstverständlich kein Zufall:
      da der ukropsdreck an die Krimbrücke nicht herankommt, diese Brücke dieses stinkende ,erbärmliche Gesindel aber jeden Tag aus neue daran erinnert wie unfähig sie, und wie grossartig Russland ist,mussten Unschuldige umkommen, verletzt und verstümmelt werden, um das verkommene Selbstwertgefühl dieser nazis emporzubefördern.

      Ich hoffe nur das diese Schänliche Tat nicht unbeantwortet und ungesühnt bleibt, der Brunnen mit russischem Blut ist schon lange übervoll, und es muss so dringend wie nichts anders ein deutliches Exempel statuiert werden.

      Soll Putin mal endlich Shogui und den Generälen Prokura geben, und diese hirnlose Brut in die Hölle schicken, wess Geistes Kind dieser Abschaum ist, konnte man vergangenen Sonntag in nazigrad sehen ,als dort 15000 nazis ihren ´´Helden´´ Banderas geehrt haben.

      Mein Beileid den Angehörigen der Opfer, mögen die getöteten jungen Menschen ihren Frieden finden, wir vergessen sie nicht!

      .

        1. Offen gesagt habe auch ich die Geschichte mit dem Schüler keine Sekunde lang geglaubt.

          Nur am Rande: Ich habe mir – aufmerksam – die Situation mit Putin und seinen Leuten (Shoigu, Lawrow, Peskin, …) und den Ägyptern angesehen. Der Einzige, der glaubwürdig wirkte, war Schoigu. Lawrow wirkte eher genervt (wie „Wir haben hier doch wirklich Wichtigeres zu bereden“), Peskin wirkte völlig ungerührt und Putin war besonders interessant; sein sichtbares Verhalten war respektvoll und ließ Mitgefühl vermuten (z.B. Schweigeminute für die Opfer), aber er wirkte persönlich ungerührt und kalt. Es hatte etwas von „Ja, das ist natürlich schlimm, aber ja mei, solche Sachen kommen halt vor“.

          Um offen zu sein: Ich erwarte nichts. Man wird wohl weiter die Geschichte vom Schüler als Attentäter verbreiten und vielleicht noch ein paar Watschengesichter als Böse im Hintergrund. Aber sollte es einen ukro-Hintergrund geben – was ich für so gut wie sicher halte – dann wird der wohl vertuscht oder maximal weich gespült eingeräumt und behandelt.

          1. Vielleicht lassen Putin, Trump und Q, der seit einer woche nichts mehr mitgeteilt hat, koordiniert die sau aus dem sack, wenn das finale eingeleitet wird!?

            Wir können grade nur beobachten und warten.
            Für ernste beobachter wie uns hier, eine nervliche geduldsprobe.
            Theoretisch wunschdenken mässig, sinds noch 3 wochen…..

            Gott schütze uns und alle aufrechten im finalspiel.

        2. @ kid

          Alles noch sehr inoffiziell. Lt. Zeugenaussagen soll er zuerst den Portier (offenbar beim Eingang in die Schule) erschossen, danach den Sprengsatz im 1. Stock (= Ort der Explosion) deponiert haben und weiter in den 2. Stock hochgegangen sein (wo erneut Schüsse fielen). Im 2. Stock (präziser: Schulbibliothek) soll seine Leiche gefunden worden sein (wahrscheinlich mit Kopfschuss … was sonst?).

          Wir haben rd. 50 Verletzte und wer-weiß-wie-viele Zeugen und offenbar mind. drei Tatorte. Warten wir einmal ab …

          Die Trauer-Minute war richtig traurig (es war eher eine Trauer-viertel-Minute … man wollte wohl den ägypt. Präsidenten nicht zu lange damit „belästigen“ …). „Tiefste Trauer“ war auch nicht unbedingt festzustellen (eher Typ: welt- bzw. staatsmännisch). Allerdings, wenn ich mir div. europ. Staatsmänner/-frauen ins Gedächtnis rufe (wie sie täglich um ihre von flüchtiletten abgestochenen Landsleute trauern), relativiert sich das Ganze doch extrem …

          1. Ein letzter Kommentar (in diesem Artikel) zu dem jüngsten Vorfall auf der Krim:

            Ursprünglich ging man von einem terroristischen Akt aus (aufgrund von Schüssen im ganzen Gebäude etc.). Als der Täter (dank Zeugen) relativ schnell ermittelt war, ging man von einer „Straftat mit zwei und mehr Toten“ aus. Somit kann man das „relativ“ kühle Auftreten der russ. Führung doch irgendwie einordnen (im Prinzip: (letztendlich) ein Versagen der Gesellschaft und somit des Landesvaters etc.).

            Heute geht es um die Aufarbeitung. Die div. Experten schlagen genau in diese Bresche (mit sehr viel(!) Emotion). Die „üblichen Verdächtigen“ werden genannt: Internet, Videospiele, „Anhimmelung“ des wertewestens durch die „Kids“ etc. (meine Interpretation: Es kann nicht sein, dass wir uns auf der einen Seite durch „überirdische“ (die Erde mehrmals vernichten könnende) Waffen vor dem wertewesten verteidigen, während wir unsere Kinder ihrer zerstörerischen, absolut destruktiven Propaganda schutzlos ausliefern … so in der Art … auf den Punkt gebracht).

            Da werden letztlich wohl einige grundsätzliche Veränderungen in der Gesellschaft angestrebt werden (weitere, verstärkte Abwendung vom wertewesten uvm.). Mit Sicherheit wird der Anschlag heute bei der Valdaj-Grundsatzrede von Putin (13.00 Uhr … evtl. wird sie auf RT-Deutsch synchron übersetzt) ein Thema sein …

            1. Lieber Sloga,
              vielen Dank für Ihre Informationen zu dem jüngsten Vorfall auf der Krim. Falls Sie weiteres erfahren, würde ich mich über kurze Berichte von Ihnen freuen.

            2. Sehr geehrter sloga, genauso ist es, sowohl im TV, in Filmen und natürlich auch in Videospielen, sind mehre Ebenen, Untergründige Informationen, die wenn sie bei Menschen auf Resonanz treffen, die Massaker Auslösen. Besonders Resonanz empfänglich sind wohl Menschen, die schon lange mit Psychopharmaka zugedröhnt wurden. Bei den Amokläufern in USA, wohl fast Alle und auch bei den Fällen hier, spielten die Psychopharmaka, wohl immer mit.

      1. @kid,

        das ist das vermächtnis des -no name- mc caib, oder wie diese person geschrieben wird.

        Und die ferkel schreit rum, von wegen rechtsradikale in deutschland, wärend über die KAS mit aushängeschild klitschkuh der totale nazi- spinner (und beleidigung an den damaligen nationalsozialisten und soldaten, und zivilbevölkerung) idioten wahn ausgebrochen ist. (den falschspieler -steinmeier- brauchts da gar nicht, zur erwähnung.
        Sie wollten den dritten weltkrieg…..der ausfällt, wegen ist nicht…..

  18. Ich kann die große Wut verstehen.
    Satan hat uns wieder einmal mitten in eine großartige Erörterung gekotzt.
    Satan wird noch mehr kotzen, wenn das Reich der Vernunft sich auf dieses Spielchen nicht einlässt. RU wird globalstrategisch antworten und das Kräfteverhältnis noch stärker ins Wanken bringen.

  19. Sehr geehrte Dorfbewohner,
    es war überraschend für mich, eine solche Resonanz erfahren zu können. Das hatte ich nicht erwartet.
    Jeden Beitrag habe ich aufmerksam gelesen. So einiges hat meine Ansichten erhärtet, anderes in Frage gestellt. Dies ist normal.
    Als wohltuend empfand ich, dass es hier niemand gab, der vermeinte meine Denkweise nicht tolerieren zu können.
    Das ist im Netz nicht die Regel!

    Dafür herzlichen Dank an @all und besonders an @Russophilus, der mir in seinem Blog für mein „Gedankenkonvolut“ eine Plattform gab.

    D.C.

  20. Zunächst noch ein spätes Dankeschön an Don Carlos für seine Zwischensicht. Bei Recherchen stieß ich zuletzt auf „Die weisen Worte eines Dakota-Indianers für die Menschen unserer Zeit“, ich hoffe es ist an dieser Stelle zulässig, hier das komplette Transkript (von Tagesereignis.de, minimal angepasst) zu zitieren.

    „Indigenous Native American Prophecy“ (übrigens bereits aus dem Jahr 2007!)

    ####

    Die Zeit entfaltet sich und wir kommen zu einem Punkt der Erneuerung. Zuerst wird es eine Reinigung geben dann
    folgt die Erneuerung. Wir sind schon sehr nahe an dieser Zeit dran. Uns wurde gesagt, wir würden Amerika kommen
    und gehen sehen.

    In einer gewissen Art und Weise stirbt Amerika gerade. Von innen heraus.

    Weil wir die Anweisungen vergessen haben, wie wir auf der Erde leben sollten. Wir kommen jetzt zu einer Zeit, wo
    Weissagung und die Unfähigkeit der Menschen, auf der Erde in einer spirituellen Art und Weise zu leben, ein großes
    Problem darstellen.

    Der Glaube der Hopi, also unser Glaube, ist, wenn du nicht spirituell mit der Erde verbunden bist und die spirituelle
    Realität nicht verstehst, wie das Leben auf der Erde aussehen sollte, dann wird es wohl so sein, dass du es nicht
    schaffst.

    Als Columbus kam, da begann für uns das, was wir den ersten Weltkrieg nennen. Das war der wahre erste Weltkrieg.
    Denn mit ihm kam jeder von Europa.

    Am Ende des zweiten Weltkrieges* waren wir in Amerika noch 800.000 von ehemals 60.000.000.

    Wir waren nahezu ausgelöscht hier in Amerika.

    Alles ist spirituell. Alles hat eine Seele, einen Geist. Alles wurde dir vom Schöpfer gegeben, dem einen Schöpfer.
    Einige nennen ihn Gott, einige nennen ihn Buddha, einige nennen ihn Allah, einige geben ihm andere Namen. Wir
    nennen ihn Konkachila, Grandfather (Großvater).Wir sind hier auf der Erde nur wenige Winter, dann gehen wir in die
    spirituelle Welt.

    Die spirituelle Welt ist realer und die meisten von uns glauben, dass die spirituelle Welt alles ist.

    Mehr als 95% unseres Körpers besteht aus Wasser. Um gesund zu bleiben, müssen wir gutes Wasser trinken. Als die
    Europäer mit Columbus das erste Mal hierher kamen, konnten wir aus jedem Fluss trinken. Wenn die Europäer damals
    dem indianischen Pfad gefolgt wären, dann würden wir immer noch unser Wasser trinken.

    Weil Wasser heilig ist. Die Luft ist heilig. Unsere DNA ist aus der gleichen DNA gemacht, wie der Baum. Der Baum
    atmet ein, was wir ausatmen. Wenn der Baum ausatmet, dann brauchen wir das, was der Baum ausatmet. So haben wir
    eine gemeinsame Bestimmung mit dem Baum.

    Wir sind alle von der Erde. Und wenn die Erde, das Wasser, die Atmosphäre verdorben ist, dann wird sie ihre eigene
    Reaktion hervorbringen. Die Mutter reagiert. Und die Hopi Prophezeiungen sagen, dass die Stürme und die
    Überflutungen noch stärker werden.

    Für mich ist es nicht negativ, zu wissen, dass es große Veränderungen geben wird. Es ist nicht negativ. Es ist
    Entwicklung, Evolution. Wenn du dir Evolution betrachtest, dann ist es Zeit. Nichts bleibt so, wie es ist.

    [Im Hintergrund sieht man einen Affen] Wir sagen immer, er sei unser Vorfahr. Möglicherweise ist es euer Vorfahr,
    aber es ist nicht unser Vorfahr (lacht]. Er ist ein Verwandter, aber nicht unser Vorfahr.

    Ihr solltet lernen, wie man etwas pflanzt. Das ist die erste Verbindung [zur Erde]. Ihr solltet alle Dinge so
    behandeln, wie man geistige Wesen behandelt. Erkennt, dass wir eine Familie sind. Es gibt nicht so etwas wie
    das Ende. Es ist wie das Leben. Es gibt kein Ende des Lebens.

    ###

    https://youtu.be/g7cylfQtkDg

    * Anmerkung:
    Er spricht hier nicht von dem, was wir als zweiten WK bezeichnen, sondern von der Invasion ihres
    Landes durch weiße Siedler und den erbitterten Kämpfen mit den Indianern, die dadurch massiv dezimiert wurden. Es
    ist der größte Genozid unserer Geschichte.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.