mLog – Der $, trump und die MNW

Ich stolperte dieser Tage über eine interessante Sicht von Escobar und Zuesse, die auf den Punkt gebracht auf Folgendes hinaus läuft: obama setzte (insb. auch den Erhalt der $ Macht betreffend) auf eu-ropa, weil das der größte Handelspartner der usppa ist, sowohl im Hinblick auf Importe wie auch auf Exporte. trump wiederum, so die beiden Autoren, setze auf israel und sau arabien, weil sau arabien von absolut entscheidender Bedeutung für den (petro) $ sei.

Gut möglich, aber beide greifen mAn zu kurz, weil es sozusagen zwei $ gibt. Das eine ist die Welt Leit- und Reserve-Währung, das andere aber ist die Währung der usppa. Bisher mag das im wesentlichen keinen Unterschied gemacht haben, aber nun macht es einen.

Werfen wir einen kurzen Blick auf die beiden, so stellen wir fest, dass obama ein reinrassiger zio-globalist war, dem die usppa als solche völlig egal war. trump dagegen ist ein Nationalist, den im Kern nur die usppa interessiert. Deshalb muss trump auch dem Aspekt der nationalen Währung den Vorrang geben und das sorgt für interessante Unterschiede. Den z.B., dass die sau arabier tatsächlich erheblich wichtiger sind für den $ als europa oder andere Länder; der petro $ – und genau das ist der dollar seit Jahrzehnten – ist ja geradezu definiert durch die schmutzige Abmachung mit den saudis. Auch ist zu bedenken, dass trump realistischerweise den Handel betreffend auf einen ganz anderen Rahmen setzt, den nämlich, dass die usppa gar nicht mehr mit Gewalt ihren Willen durchsetzen und aufzwingen können und dass ihre Priorität ein starker Binnenmarkt sein muss, den es wieder aufzubauen gilt. Gewiss, trump macht öfter mal sehr drohende Geräusche, aber einen Krieg hat er noch nicht angezettelt. obama war da das Gegenteil; viel nettes Geplapper aber durchgängig Kriege geführt und angezettelt.
Eines ist beiden gemein: Beide wissen genau, dass sau arabien militärisch völlig bedeutungslos und obendrein von reichlich ami Unterstützung abhängig ist. Es mag roh klingen, aber gefährlich ist sau arabien für keinen der beiden ami Präsidenten. Allerdings ist es für einen Präsidenten, der sein Land wieder aufbauen will, ganz erheblich unattraktiver, den Weg der Gewalt zu gehen; er wird natürlich den Weg des Bündnisses bevorzugen.

*Kann* trump überhaupt einen (von sau arabien ja gewünschten) Krieg mit dem Iran führen? Nein, kann er nicht. 1) Weil er weder den Irak noch die türkei stabil auf seiner Seite (und damit kaum Basen und Aufmarschräume) hat, 2) weil der Iran dimensional stärker als die bisherigen Opfer ist und dabei sehr viele amis im Leichensäcken zurück kämen 3) weil die usppa damit endgültig als zweitrangige Militärmacht erkennbar würde, 4) weil Russland gleich nebenan ist (und u.a. bereits weit vor dem Iran einwirken kann und 5) weil das wirtschaftlich ruinös wäre für die usppa.
Warum? Weil die Iraner so gut wie sicher die sau arabische Öl-Förderung zum Erliegen brächten und 1) die dann verbleibenden großen Öl-Lieferanten nicht für usppa $ verkaufen würden und 2) die Öl Preise gewaltig in die Höhe gehen und, fast noch schlimmer, ausgerechnet Russland davon immens profitieren würde. Darüberhinaus gäbe es für die amis finanziell nichts zu gewinnen und sie blieben auf den horrenden Kosten des Krieges sitzen und trumps Pläne wären um viele Jahre zurück geworfen.

trump *muss* alles tun, um den $ halbwegs stabil und halbwegs im Wert zu halten. Ohne einen brauchbaren $ kann er all seine Pläne vergessen. Die MNW (multipolare neue Weltordnung) grüßt.

37 Gedanken zu „mLog – Der $, trump und die MNW“

  1. Mit Ihren Einschätzungen liegen Sie genau auf meiner Wellenlänge. Gewiss, ein Angriff auf den Iran ist nach wie vor einer der feuchtesten Träume eines Teils der Deep-State-ZioCon-Mafia weltweit, aber er dürfte, aus den vorgenannten Gründen auch für immer ein solcher bleiben. Schon allein deswegen, weil bei einem solchen mit Sicherheit ein erheblicher Teil der Saudi-Ölfelder in Brand stehen (man erinnere sich einfach an Kuwait im „ersten“ Irak-Krieg) und damit das Petrodollarsystem schwer in Mitleidenschaft gezogen werden dürfte.
    Auch sind die USA gerade dabei, ihren letzten Rest Einfluss auf die Türkei zu verspielen – sogar Incirlik als eine der wichtigsten US-Air Bases im nahen Osten ist nicht mehr heilig und steht, mittlerweile in den türkischen Gazetten ganz offen hinterfragt, zur Debatte.
    Unter diesen Gegebenheiten, zusammen mit der für sie unsicheren Lage im Irak und dem baldigen Sieg Assads in Syrien einen größeren Konflikt vom Zaun zu brechen, dürfte selbst den größten Cowboys unter den Militärs doch eher wie ein Himmelfahrtskommando vorkommen. Und da spielen diese dann (man erinnere sich an Obama ersten Versuch, gegen Syrien loszuschlagen, letzten Endes hat der US-Generalstab hier seinerzeit Schlimmeres verhindert) auch nicht mehr mit.
    Ebenfalls scheint Israel hier langsam etwas entspannter zu werden; ich denke, es gibt hier eine Abmachung a‘ la „Russland sichert die Grenze Syrien-Israel und sorgt dafür, dass der Iran sich, zumindest in Grenznähe, massiv aus Syrien zurückzieht“ und Netanjahu steckt dafür in Sachen Agression gegen den Iran etwas zurück. Wie oft war der letztgenannte eigentlich in letzter Zeit in Moskau ? Ziemlich oft, so man hört – da muss es also einiges an Absprachen geben…
    Auch dürften die Kurden sich etwas umgeschaut und gemerkt haben, dass es sich vielleicht besser unter Assad in Syrien und unter den Schiiten im Irak lebt – mglw. mit einer weiterreichenden Autonomie als heutzutage – als zwischen allen Machtblöcken dort zerrieben zu werden, den das wäre letzten Endes die Alternative, würde man nur auf die Amerikaner hören…
    Interessante Zeiten gerade – es ist einiges in Bewegung. Alles sortiert sich neu. Manche sagen sogar, alles liefe nach Plan…

    1. Sehr geehrte/r лис пустыни, kann aber auch sein, das Netanjahu, mit Anweissungen, seines Chefs da war. Der dem US Imperium, nicht mehr Zutraut, sein Arpartheit Gebilde, zu Behüten und Russland die Anweissung gegeben hat, seinen Tempel Bezirk, zu Beschützen.

  2. Russland braucht unbedingt Ruhe im Karton an seiner Südgrenze (muslimische Bev. In Russland) Daher versucht es auch den Ausgleich zwischen den Muslimen hinzukriegen so z. B Mit den Kurden. Könnte mir vorstellen dass das der Grund für die sanfte Behandlung der kurdischen besetzen Zone in Syrien war.

  3. gut auf den punkt gebracht,wollen hoffen, das seine millitärischen hazardeure ihm nicht in den morgenkaffee pinkeln,und ihn zu einer dummheit drängeln.aber ich glaube die hat er grade erstmal ruhig gestellt mit einem verteidigungsetat der alles andere in der welt blaß aussehen lässt.aber diese finanzielle beruhigungspille für sein milltär wird nicht ewig halten, denn die wollen mit ihrem spielzeug irgendwann auch mal andere ärgern dürfen. denn genauso wie auf geld sind sie scharf ,lametta an der brust zu tragen.

  4. Ich denke, wenn man den Worten der sich zurückziehenden USA folgt, werden die den Stützpunkt in der Türkei freiwillig aufgeben. Es scheint offensichtlich zu werden das die Türkei die Seite gewechselt hat. Ein bissl tram tram und poltern und sie ziehen sich zurück.
    Passt in das Schema in 4 Jahren möglichst viel Porzellan zu zertrümmern.

  5. Sehe ich ganz genauso: Trump macht genau das Gegenteil von dem, was sich die Kabale wünscht. Die Medienwirksamen Zölle gegen die Türkei sollen die Türkei vermutlich ins eurasische Lager scheuchen. Die Kabale versucht natürlich, daraus einen Sturz Erdogans zu zaubern, wird aber sicher scheitern. Ich denke dass die BRICS-Staaten helfen werden. Nichts gelingt den Ärmsten mehr. Nun ist ihnen auch noch Kissinger, einer der wichtigsten Vertreter der NWO, abhanden gekommen (Meldung bei Sputnik). Aber noch bleiben sie sehr sehr gefährlich und wir müssen mit Allem rechnen.

    1. Ihr Kommentar hätte von mir kommen, bei den vielen Uwe´s werde ich mich aber jetzt umbenennen: Domu

      Die Sorge um einen Iran-Krieg ist von mir genommen, Danke, R.!

  6. in diesem Artikel wird oft vom us$ gesprochen.
    Im Grunde eine tragende Wurzel der ganzen Misere.
    Bis Ende des 19. Jahrhunderts blieb die Geldwirtschaft relativ einfach und überschaubar, der Wert des Geldes bezog sich auf den Wert des Goldes, die Goldmark, der Golddollar, das britische Pfund war nicht beliebig vermehrbar und kannte somit auch keine Inflation.
    Um 1900 erlebte die britische Wirtschaft einen Niedergang der in einem Aussenhandelsdefizit bis zu 50% mündete. Das empire druckte nun munter Pfund denen keinerlei Wertschöpfung gegenüber stand und somit begann der Weg in die Inflation.
    Die briten wären nicht die briten wenn sie nicht durch geschickte Diplomatie, Intrigen, Lügen und Betrug die allesamt in den ersten WK und somit zu einer Neuordnung Europas führten das Pfund vorübergehend retten konnten.
    1923 fand dann in Genua eine Konferenz statt in der die briten einen Gold-Devisen-Standart durchsetzen wollten mit dem britischen Pfund als Leitwährung.
    Allerdings waren zu dieser Zeit die teilnehmenden Nationen souverän und selbstständig und erkannten schnell was dieses System bewirken würde, sie verweigerten selbstverständlich ihre Zustimmung.
    20 Jahre später war das anders. Nach den Wirren zweier Weltkriege, die briten und die usppa dominierten die freie Welt und somit war es dieses mal einfach , die bis heute gültige Weltordnung mit ihrem betrügerischen Finanzsystem durchzudrücken.
    Die Geschichte von Bretton Woods kennt man ja, es wurde ein Gold-Devisenstandart beschlossen mit dem us$ als Leitwährung.
    Grundvoraussetzung für die Funktion dieses Systemes ist allerdings eine ausgeglichene Handelsbilanz aller beteiligten Nationen und falls ein Land mehr importiert als es ausführt dann muss es einen entsprechenden Teil davon an andere Länder geben. Da dieses Geld dann im internen Umlauf fehlen würde und die jeweilige Wirtschaft in so einem Falle Schaden nehmen würde, sah man die Möglichkeit vor, dass Staaten Reserven bilden konnten.
    Und hier ist das große Problem; die Reserven werden in Dollar angelegt und diese würden wiederum im internen Umlauf der usppa fehlen.
    Deshalb wurde in Bretton Woods bestimmt, dass Dollar Reserven sofort in die usppa retranferiert werden müssen und diese dann wiederum auf dem Geldmarkt in New York ausgeliehen werden können.
    Für Staaten mit Defizit gab es auch die Möglichkeit sich Geld gegen Zinsen zu leihen.
    Solange nun alle Staaten darauf achten eine ausgeglichene Handelsbilanz zu erwirtschaften, bliebe dieses System funktionstüchtig, ohne dass die in Umlauf befindliche Geldmenge erhöht werden müsste…
    Leider gibt es eine Ausnahme, die usppa. Wenn die usppa ein Aussenhandelsdefizit erleiden bekommen sie ihr Geld sofort zurück. 1944 waren die usppa zweifelsfrei die stärkste Wirtschaft und somit ein klassisches Exportland. Allerdings war es damlas schon absehbar welche Privelegien das Land mit der Leitwährung haben würden und dass dieses nun keinerlei Veranlassung mahr dazu hätte eine ausgelichene Handelsbilanz zu erzielen.
    Dies stellte 1959 auch schon Jacques Rueff, der Finanzberater von Charles de Gaulle, mahnend fest.
    Wenn nun aber das Land mit der Leitwährung ein stetiges Aussenhandelsdefizit aufbaut, wird das für das gesamte System extrem gefährlich. Besagte retransferierte Dollar tauchen dann zwei mal in den Bilanzen auf, einmal als Reserve in besagtem Land und das zweite mal im internen Umlauf der usppa. Damit erhöht sich die weltweite gesamte Geldmenge in Höhe des us-Aussenhandelsdefizites an, ohne dass dem eine klassische Wertschöpfung gegenübersteht und es müsste Infaltion entstehen, die aber in diesem System der festen Wechselkurse nicht vorgesehen ist.
    Das eigentliche Problem ist dann aber wieder us-intern. Die retransferierten Dolar müssen ja wieder in Umlauf gebracht werden, was aber nicht so einfach ist, da dem Geld ja keine Wertschöpfung gegenüber steht. Solange nun das Defizit der usppa überschaubar war löste man dieses Problem, indem den amerikandern mehr bzw. höhere Löhne bezahlt wurden.
    Jedoch wuchsen die Auslandsverbindlichkeiten der usppa bis 1971 derart an, dass sich nixon gezwungen sah die Goldbindung aufzuheben weil schlicht nicht so viel Gold vorhanden war.
    Ab diesem Zeitpunkt hätte das gesamte System auf die Müllkippe der Geschichte gehört, allein, es wurde kaum Aufhebens darüber gamacht. Zu viele Individuen hatten bis dahin obszön viele dollars angehäuft, es lief doch alles so schön, es konnte doch jetzt nicht vorbei sein.
    So kam man also zur Ölanbindung, mit all seinen verhehrenden Folgen…
    Das System der überhöhten Löhne sorgte im Übrigen mit dafür, dass die Wirtschaft in den usppa fast völlig zum Erliegen kam, vor allem seit 1990, dem Fall der Sowjetunion und dem damit völlig entfesselten Kapitalismus, dem Globalismus.
    Die Globalisierung und damit völlig offenen Märkte überschwemmten die amis geradezu mit Produkten aus Billiglohnländern, auch die letzte verbliebene Industrie konnte nur überleben indem sie ins Ausland verlegt wurde usw..
    Das Aussenhandelsdefizit der usppa stieg immer rasanter an, nahm immer schwindelerregendere Ausmaße an.
    Grundsätzlich haben die usppa kein Problem mit der Aussenhandelsbilanz, die Verträge von Bretton Woods sichern das ab, das Problem liegt in der internen Verteilung, sie muss so gestaltet sein, dass es für den Rest der Welt nicht allzu offensichtlich ist. Das (retransferierte) Geld muss von den Banken an die Menschen gebracht werden. In den 90ern genügte es, die Einkommen der Oberschicht drastisch zu erhöhen (wer viel hatte, dem wurde es auch noch nachgeschmissen…) bald zeigte sich aber dass der „trickle down-Effekt“ nur eine schöne Theorie ist. Die Reichen importierten immer mehr Konsum- und Luxusgüter, das Aussenhandelsdefizit stieg noch drastischer…
    Also verfiel man auf den Trick mit den Immobilien: Die Mehrzahl der Amerikaner leben im Wohneigentum, das aber in der Regel hoch belastet ist mit Hypotheken. Der nominale Wert dieser Immobilien wurde hochgefahren und die Banken boten den Besitzern an, ihren Hypothekenrahmen bis an die neue – höhere – Grenze und sogar darüber auszuschöpfen und das Geld für ihren Konsum zu verwenden. Ein Verfahren, das nach deutschem Recht nahezu unmöglich ist. Die Amerikaner jedoch waren nur zu willig, den Vorschlägen ihrer Banken zu folgen. So kamen die retransferierten US-Dollar zurück zum amerikanischen Verbraucher und damit in den Umlauf, ohne dass dafür irgendeine Arbeit geleistet worden wäre. Das war der Sinn der Sache und hat den USA tatsächlich für einige Jahre erstaunlich gute Wirtschaftszahlen beschert. Allerdings war abzusehen, dass sich auch dieses Verfahren nicht beliebig lange fortsetzen ließ – die Blase musste platzen. Das geschah 2007 usw. usw….
    Jetzt schreiten wir in ein neues Kapitel dieses von vorne herein zum Scheitern verurteilten Systemes. Die Menschen aber werden dumm gehalten. Ganze Politikerschichten sind der Anischt, dass man Staaten wie einen 5-Persoenhaushalt führen sollte, bei Migration gilt das natürlich nicht…
    Wann schaut man mal ganz offen, ehrlich und öffentlich auf die wahren Probleme und Fehlstellungen im System?
    Bei Trump bin ich gespannt wie weit er gehen wird. Meiner Meinung nach zeichnet sich ein Weg ab, der tatsächlich den Nationalstaat absichern will, der tatsächlich die Wirtschaft wieder beleben will usw.. aber was man tun kann, um all die miesen Auswirkungen eines Systemes zu bekämpfen ohne dessen Wurzel herauszureißen darüber bin ich mir nicht im klaren.
    Vielleicht, ja, hoffentlich wird die Wurzel herausgerissen.

  7. Sehr geehrter Herr Schliemanns, eine Kompakte aber komplette Zusammenfassung, der Ursachen, des Zustands dieser Welt. Nur sollange WIR ALLE, dieses System UNTERHALTEN, Finanzieren und Stärken, hat es KEINE veranlassung was zu ändern. Läuft doch für SIE / 0,0000000001% , wirklich bestens.
    Wir Labbern und sie Residiéren.

  8. (gelöscht)
    PS.: Werter Russophilus, diese meine Antwort dürfte vermutlich selbst Sie vorerst überfordern!
    RRD

    ———————————-
    Eine ziemlich großmäulige Ansage von einem, der nicht mal in der Lage ist zu begreifen, dass er gesperrt ist. Brauchen Sie diesbezüglich Hilfe? Sagen Sie mir einfach, welcher Teil von „Sie sind gesperrt“ Ihnen intellektuell unzugänglich ist. – Russophilus

  9. Russophilus endet mit:
    „…..trump *muss* alles tun, um den $ halbwegs stabil und halbwegs im Wert zu halten. Ohne einen brauchbaren $ kann er all seine Pläne vergessen“…..

    und das tut er – siehe Stand Dollar von Ostern und jetzt:
    Ostern: 1,25
    Mai : 1,20
    Juli: 1,15
    Aug: 1,10
    Nur wem ist aufgefallen, dass sich die Spritpreise seit Ostern nicht verändert haben ? Habe am Ostermontag um 1,26 getankt und heute um 1,27 (EUR)
    Das Ruder hat der Gute bei 1,05 übernommen.
    Trump ist ein Machtmensch, er nutzt sie aus, als Nationalist.
    Er sagte das schlechte Verhältnis zwischen USA und RL liege an der Dummheit der USA und schüttelt Putin sehr freundlich die Hand und treibt den Iran aber provokativ vor sich her. Damit hat er Tür und Tor offen um sich auch leicht mit Putin anzulegen.
    Trump erwartet, dass Putin sich aus der Iran-Konfrontation heraushält, was dieser aber nicht machen kann/wird.
    Egal, ich würde mich freuen, wenn Trump wie jeder Präsident bisher in seinen Urläuben Ruhe gibt, dass man etwas durchatmen kann.

    1. Njet.

      trump kann Russland nichts, gar nichts, ausser ein bisschen ärgern. Was Krieg angeht, so ist hinreichend bekannt, dass die amis da nur eine Strategie im Kopf haben, nämlich Russland mit schierer Masse (-> massive Produktion) in die Knie zu zwingen – das aber würde sich angesichts u.a. Poseidon sowie der *erklärten* russischen Bereitschaft, nuklear auf eine ernsthafte Bedrohung zu reagieren als Fehlschlag erweisen, zumal die usppa sowohl nuklear wie auch die Luftabwehr betreffend erheblich unterlegen sind.

      Der Zug ist abgefahren. Ein Krieg der amis gegen Russland (und ich denke auch gegen China) wäre selbstmörderisch. Und ohne diese Option können die usppa entweder (für ihre Verhältnisse) leidlich anständig oder aber ein laut kläffender aber zahnloser Hund sein. Ich rate zu Ersterem; gerade die amis sollten wissen, dass man eine *wirkliche* Weltmacht besser nicht über einen bestimmten Punkt hinaus reizt.

  10. === ami Militärbudget, eine Anmerkung ===

    Ich verfolgte in russischen medien (leidlich unaufgeregte) Diskussionen zum ami Militärbudget. Allgemeine Tendenz: „Die amis wollen ihr Weltherrschaft sichern aber Russland und China werden ziemlich sicher mitziehen (und auch hochrüsten)“.

    Bei allem Respekt für die russischen Kollegen, meine Deutung ist eine andere:

    Es gilt bei amis grundsätzlich und immer „große Fresse“. amis ziehen sich unter keinen Umständen leise zurück. Im Gegenteil, je mehr sie in die Enge getrieben sind, je peinlicher ihre Lage ist, umso lauter machen sie Lärm.

    Punkt 1 (meiner Deutung) ist also, dass das alles das typische laute Furzen von amis auf dem Rückzug ist. Nebenbei bemerkt, können die amis gerne auch das Doppelte (1,5 Billionen) für Rüstung und Militär ausgeben, das Ergebnis bleibt da selbe, nämlich ein schlechtes Militär mit irrwitzig teurem Schrott.

    Punkt 2 meiner Deutung ist, dass das weitgehend *innen*politisch ist. Erklärung: trump konnte, das war von Anfang an klar, nur einen Machtfaktor hinter sich bringen, nämlich das Militär. Und genau das tut er, u.a. mit vergrößertem Budget (womit er gleichzeitig die äusserst mächtige Rüstungsindustrie ruhig hält).

    Ich bin absolut unbesorgt um unsere russischen Freunde. Einfach nur weitermachen, was sie sowie gerade tun (u.a. weitere Einführung der modernen Systeme) reicht völlig.

      1. Hallo Schliemannss,
        wenn das stimmt, ist es ein weiteres Beispiel für die maßlos ausgeuferte Korruption wertebeschmutzer-westen …

    1. ihr artikel ist logisch gedacht, aber bei trump vermisse ich so einiges an logik. ich als skorpion liebe logik, habe aber festgestellt im leben,daß logik in bezug auf menschen ohne bzw gestörtem hirn keinerlei relevanz besitzt.
      gibt es geschichtlich ja genug beispiele,nero, napoleon, katharina die große,adolf, um nur einige zu nennen.

  11. Wieso sollte dies so sein, wie in diesem Mlog beschrieben.? Saudi Arabien fördert gerade noch etwa 1/9 der weltweiten Öl- und Gasförderung..

    Ob es zum Krieg mit Iran kommen wird.. wer weis. Falls die Sanktionen aus wessen Gründen auch immer, voll greifen, wird Iran woll nichts anderes übrigbleiben als entweder auf den Knien zu rutschen oder anzugreifen. Die Sperrung der Strasse, zumindest die versuchte Sperrung der Strasse von Hormus, wird dann sicher, auf dem iranischen Programm stehen.

    Ich denke das US-Schreckensimperium versucht vor allem deshalb die Saudis an sich zu binden.. es braucht schliesslich jemand, der da stellvertretend für die imperialen Soldaten stirbt.

    Im weiteren wären da auch mal wieder gleich zwei Staaten ausgeschaltet… Chaostheorie…

    Der neue Nahe und Mittlere Osten lässt grüssen…. Immerhin verfolgt das US- Schreckensimperium dieses Projekt schon seit bald 30 Jahren.. Die verlinkte Karte wurde sogar von einem pensionierter Offizier der US National War Academy, Oberstleutnant Ralph Peters, 2006 im Armed Forces Journal veröffentlicht.

    http://www.globalresearch.ca/articlePictures/The%20Project%20for%20the%20New%20Middle%20East.jpg

    So wies aussieht, haben die US zwar eine Verzögerung dieses Neuen Nahen und Mittleren Ostens zu verzeichnen…. sind jedoch trotzdem schon bald am Ziel. In der besagten Region, hat sich die Chaostheorie von Leo Srauss einem Zion-Jüdischen Philosophen, voll durchgesetzt. Fast überall dort, sind die staatlichen Strukturen zerschlagen.

    Das US-Schreckensimperium einfach so mir nicht dir nichts ab zu schreiben, ist so m.M.n. verfrüht, um nicht zu sagen unangebracht…. jedoch soll vermutlich die PR so laufen, um „schlafende Wölfe“ nicht zu wecken.

    ———————————————
    Karte (link) durch eine in besserer Qualität ersetzt – Russophilus

    1. Erstens: Seit wann ist Realität für die amis wichtig? Die sau araber werden nach wie vor als „Erdöl-Nation #1“ gesehen und bezeichnet.

      Zweitens: „Wenn die Sanktionen voll greifen…“ – tun sie aber nicht und werden sie nicht. Wir mögen hier in eu-ropa dazu neigen, von *uns* auszugehen (und uns auch für zu wichtig zu halten) und deshalb zu denken „Also, wenn wir (eu) in die Knie gehen und mitmachen bei den Sanktionen gegen den Iran, dann …“.

      Und das ist falsch. Der Iran braucht uns nicht, er braucht die amis nicht und er braucht nicht einmal mehr die ami und/oder eu kontrollierten Geld- und Transfer-Systeme.

      Um genau zu sein, ist es genau andersherum. *Wir* brauchen den Iran. Oder dachten Sie, die eu-ropäischen politster hätten plötzlich Menschlichkeit und Anstand entdeckt und würden deshalb den Iran Vertrag respektieren?

      Das Einzige mir Bekannte, was der Iran (noch) nicht bequem ausserhalb von usppa und eu kaufen kann, sind Langstrecken Passagier-Flieger. Ansonsten kann er alles entweder selbst produzieren oder aber anderswo, vor allem in China und Russland kaufen. Und diese Länder sind es auch, die gerne die iranischen Exporte kaufen.

      Nun zu den besagten Flugzeugen: airbus war in den letzten 12 Monaten kurz, *sehr* kurz, vorm Absaufen und der Iran ist ein großes Land, das Hunderte Flugzeuge braucht. Kurz, gerade jetzt, wo sich die Handels-Situation zwischen usppa und eu-ropa ziemlich zuspitzt, *braucht* airbus diese Aufträge mehr denn je, denn die typischen ami-treuen reichen Flugzeug-Käufer werden stark in Richtung boeing gedrängt; Der Bedarf im Iran, immerhin zig Milliarden $/€ wert, kann und soll airbus retten.

      Und die feuchten Träume der amis, den Nahen Osten nach ihrem Gutdünken umzugestalten, haben in etwa die Bedeutung und Kraft von irgendwelchen alten Sowjet-Plänen: Sie wären früher mal denkbar gewesen, aber mit dem Sturz der Großmacht sind auch die großen Pläne gefallen.

      1. @Russophilus

        Sie wären früher mal denkbar gewesen, aber mit dem Sturz der Großmacht sind auch die großen Pläne gefallen.

        So sicher wäre ich mir da nicht. Das gleiche Szenarium wie in den 80er, Irak gegen Iran, ist auch jetzt wieder möglich, nur mit verändertem Angreifer…

        Saudis und Israel gegen Iran, so sieht möglicherweise der nächste Schachzug des US-Imperiums aus…

        1. Mit Sicherheit ausschließen kann man in einem Irrenhaus wie der werte-westlich geprägten Welt natürlich nichts.

          Nur: Ich bezweifle stark, dass israel und sau arabien da mit machen, denn *sie* sind es, bei denen dann Raketen und Bomben regnen und nicht washington. Im übrigen ist es eben deshalb, wenn schon, wohl anders herum: israel und sau arabien wollen gerne, dass die *amis* den Iran angreifen – da gibt es nur ein kleines Problem: Die iranischen Angriffe werden hauptsächlich in der Region einschlagen.

          Es macht einfach keinen Sinn.

      2. sehe ich auch so!
        gegen länder kämpfen die sich nicht wehren können ist eine der liebsten beschäftigungen der amis.doch selbst dazu sind sie zu doof, siehe vietnam afghanistan somalia. also verbreiten sie angst mit vielen basen in der welt und ihren flugzeugträgern.
        aber wirklich agieren tun sie nur verdeckt mit ihrer cia, weil sie angst haben man könnte mit dem finger auf sie zeigen, oder im falle eines offenen konflikts wie so oft auf die fresse zu bekommen.

  12. (Überlegung von einem, der nichts von Geldwirtschaft versteht)
    Was, wenn, wie schon so häufig kolportiert, der Abbruch des Auslandsdollars und die Erschaffung eines new-dollar das eigentliche Ziel der Sache ist?

    Damit wäre man womöglich in der Lage, sowohl die infrastruktur in den Staaten wieder anzukurbeln als auch
    die Geldhäuser auszubooten – vorausgesetzt allerdings, das alles geschieht in internationaler Zusammenarbeit, und danach sieht es für mich aus.

    Dann ergeben trumps Züge wieder Sinn für mich – nicht, dass ich behaupten wollte, mithalten zu können bei diesem Karussell des Irrsinns.

    1. @Bjørn Lystaal

      vorausgesetzt allerdings, das alles geschieht in internationaler Zusammenarbeit, und danach sieht es für mich aus.

      Interessant… könnten Sie mal ein zwei Beispiele nennen, wo Sie internationale Zusammenarbeit orden…. mal abgesehen von den Globalisten Verordnungen..

  13. Nachfrage an die Gemeinschaft der Wissenden:

    Bekanntlich sind kürzlich der russische Armeechef (Waleri Gerassimow) Lawrow in Berlin bei Merkel u Heiko Maas gewesen. Die beiden kamen gerade aus Israel und sind von dort direkt nach Berlin geflogen, um danach noch am gleichen Tag den französischen Präsidenten Macron in Paris zu treffen. Auf oppositionelle Nachfragen wurde von der Regierung erklärt, dass es sich um vertrauliche Gespräche gehandelt habe.

    Der russischen Armeechef hat doch offiziell ein Einreiseverbot für die ganze EU, oder ? Das allein kann zeigen, dass es um wichtige Gespräche gegangen sein muss. Dazu kommt, dass ein Armeechef normalerweise keine Politiker fremder Staaten besucht, sondern dies dem Außenminister vorbehalten ist.

    Morgen Samstag soll obendrein Putin nach Österreich auf eine Hochzeit am Land kommen (Steiermark) – (die Österr. Außenministerin heiratet morgen und das Land fragt sich was da Putin dabei soll, dies ist auch ungewöhnlich, aber ein guter Grund um die Außenministerin zu treffen. In Österreich wird zudem kolportiert, dass Putin sofort danach weiter nach Berlin fliegt um dort (schon wieder) die Kanzlerin zu treffen…..

    Sieht allseits nach Geheimgesprächen aus, aber ohne Amis.
    Mir zeigen solche Geheimtreffen mit hochrangigen ausländischen Militärs deutlich, dass sich im Hintergrund etwas zusammenbrauen könnte. Kann wer solche Geheimgespräche mit Militärs, die zudem noch mit Einreiseverbot belegt sind, anders interpretieren ?

    1. Ich denke, dass Gerassimow nicht als Kanone (Diplomatie plus Kanone) sondern eher als „sprechender Beleg“ mit dabei ist.

      Als Kanone nähme man Schoigu mit; es ist der Minister, der die politische Drohung verkörpert. Im übrigen: Ist sie nötig? Doch wohl nicht. Gleich wie sie bellen mögen, die eu Länder wissen sehr wohl, wer der Bär neben dem Haufen Hundchen ist.

      Aber es gibt eine noch schwierigere Aufgabe und für die braucht man und nimmt man einen Heereschef mit, einen „lebenden“ General, einen, der ein Leben lang Militär war und der „gerade gestern noch“ der Anführer einer erheblichen Streitmacht war (z.B. Chef des Militärbezirks Moskau, der klassische Posten).

      Diese Aufgabe besteht darin, unruhigen, ängstlichen Hundchen glaubwürdig und wirkungsvoll zu versichern, dass Sie nicht vom bösen Flattervieh verhackstückt werden. *Dazu* braucht man einen echten Heerführer, *das* kann nur ein erfahrener, alter General, der noch wie ein General tickt und nicht wie ein politstiker.

    2. Sie sagten vertrauliche Gespräche.
      Vielleicht will man ohne mit der Tür ins Haus zu fallen (=die Bevölkerung aufzuschrecken) merkel&von-der-leyen klarmachen, dass man sich für die naziunterstützung der nazis zb in Ukro oder manch Balten-Ländern direkt in Berlin bedanken wird. (Schoigo hat vdLeyen kürzlich gedroht)
      Mir zb war es unbekannt, dass Hitler alles moslemisieren wollte. merkel, die Nachfolgerin, hat es weitgehend geschafft, mithilfe ihrer nazibanden.

      1. Zusammenfassung des wohlwollenden PUTIN Besuches in der Steiermark, unter anderem kurze Viedos auch mit der auf Deutsch gehaltenen Rede Putins zur Hochzeit und der Hinweis, dass sich die Außenministerin und Putin trotzdem auf ein paar Minuten zu einem Gespräch zurückgezogen haben.
        Auch Kanzler Kurz, der Putin auf den Flughafen Graz begleitete habe mit Putin unter 4 Augen gesprochen.

        https://www.nachrichten.at/nachrichten/politik/innenpolitik/Politspektakel-um-Kneissls-Hochzeit-Wie-Putin-der-Braut-die-Show-stahl;art385,2982868

    3. St.corona
      Genau,ueber die Gerassimov, Lavrov und Putinreise, die dank Hochzeitseinlage ja einen ziemlich dick aufgetragenen zivilen Anstrich bekam, bin ich auch gestolpert. Hinzu kommt, dass die Ukraine nicht nur einen russischen Fischkutter gekapert und die Fischer inhaftiert hat, sondern zuletzt auch noch einen kleinen russischen Öltanker im Hafen von Cherson blockiert, nach einem ominösen ukrainischen Gerichtsurteil, ich glaube, vom letzten Freitag, für die nächsten drei Jahre. Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass ein Staatsmann und schon gar kein russischer das hinnehmen kann, ohne zu intervenieren. Und hier einen aktiven Heeresführer mitzunehmen, um Maßnahmen zu besprechen, macht durchaus Sinn, Sanktionen hin oder her. Da die Amis an dieser Aktion fraglos, wenn nicht sogar als Anstifter , beteilig sind, bietet sich eine Absprache im Minskformat geradezu an, wie auch ein informativer Besuch in Israel. Puh, ich hab natürlich keine Ahnung, aber vielleicht hat jemand mehr Durchblick.

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