MIR – Therapie Überlegungen

Unser Dorfbewohner HPB hat in einem Kommentar heute die Begriffe Kontrolle und Rechenschaftspflicht schön aufgedröselt. Da das zugleich auch sehr nahe am Problemkern des Systems ist, greife ich es in einem „MIR“ auf und skizziere etwas weitergehende Gedanken zur Therapie.

Auch muss ich voraus schicken, dass ich bekanntermaßen nicht den reinen „erz-kommunistischen“ Weg gehen möchte und – Schockschwerenot! – auch weder Geld/Kapital noch Zinsen rundweg ablehne. Es scheint mir sinnvoll, das zuerst etwas weiter auszuführen.
Der vielleicht wichtigste Grund für meine Position ist die, dass man im Streben nach einer besseren Welt das Heute, die derzeitige Welt nicht einfach ausklammern oder ignorieren und auch nicht zu ruckartig und schnell alles umkrempeln darf. Das Heute hat eine gewisse Macht in sich, u.a. dadurch, dass es die Menschen stark geprägt hat; Menschen aber brauchen Zeit für ein Umdenken und die Größe der Schritte muss so sein, dass die Menschen sie auch machen können.

Geld ist nützlich. Es erlaubt uns, Werte zu abstrahieren. Natürlich ist entscheidend, wie das geschieht und wer die Bewertung vornimmt. Bei uns ist das häufig „der Markt“, aber erstens ist das ein Euphemismus für Undurchsichtigkeit und Manipulationen und zweitens ist es falsch; richtiger – aber ebenso inakzeptabel – wäre, wenn schon, „die Börsen“. Kurz, zum Themenbereich Festlegung, Überwachung, Transparenz, usw. von Geld-Wert wäre noch einiges zu erarbeiten (und auch so manches grundsätzlich kritisch zu überdenken).

Nächster „Kotz-Faktor“ für viele: Zinsen (wohlgemerkt *nicht* Zinseszinsen. Diese sind rundweg abzulehnen). Ich schrieb es dieser Tage schon: Ich sehe das nicht anders als bei einem Fahrrad oder einem Hammer auch. Sich etwas auszuleihen, kostet etwas und das hat auch vernünftige Gründe. Bei Geld nennt man die Leihgebühr halt „Zins“. Randanmerkung (siehe weiter unten): Einkommen aus Zins müssen grundsätzlich höher besteuert werden als Einkommen aus Arbeit und ab einer bestimmten Größenordnung muss es schlicht unattraktiv bis unmöglich sein).

Und ich habe noch eine Überraschung parat: Ich bin nicht mal gegen Reichtum, der in einem gewissen Rahmen bleibt. Um es in heutigen Dimensionen auszudrücken, finde ich 10 Mio. Vermögen noch akzeptabel, Milliarden Vermögen allerdings nicht.
Warum: Weil „haben will“ ein immens kraftvoller Antrieb ist. In einer idealen Welt wäre das hochwahrscheinlich anders – aber ein Weg beginnt nunmal am Anfangspunkt und nicht am Ziel. Und hier und heute ist „haben will“ ein sehr machtvoller Faktor.
Aber es gibt auch noch andere Aspekte, vor allem den, dass Reichtum, besonders auch großer Reichtum, auch einiges Gutes und Schönes hervorgebracht hat, besonders im Bereich der Kunst und der Architektur. Ich will niemandem zunahe treten, aber der Durchschnitt macht pop und Schlager Hampel groß. Die Beethovens, Bachs und Haydns wurden durch sehr reiche Mäzene möglich.

Vor allem aber und von entscheidender Bedeutung ist ein anderer Punkt: Erbschaft. *Da* würde ich das Messer ansetzen und zwar recht hart.

Meine Grundlinie wäre die, dass die Erde allen gehört und dass persönlicher Besitz auf die Lebenszeit beschränkt ist. Einzige Ausnahme: Das Haus/der Hof einer Familie (solange das kein Palast ist) und eine gewisse begrenzte Summe pro Kind, etwas in der Größenordnung von bis zu 5 *Durchschnitts* Jahresgehältern. Ich bitte „Durchschnitts“ zu beachten. Das Maß wird also nicht durch die Reichen festgelegt, sondern spiegelt den Einkommesstand im ganzen Volk wieder.
Und, noch viel wichtiger, so wird die Entstehung von oligarchischen Dynastien vermieden und das ist ungehauer wichtig, weil man mit sehr großen geerbten Vermögen auch Macht – auch und vor allem verdeckte – mit übernimmt. Das muss verhindert werden.

Letzter Punkt hierzu: Stark progressive Besteuerung von sehr großen Einkommen und Vermögen und dafür eine sehr maßvolle Besteuerung von geringen Einkommen.
Also: Der Geringverdiener mit 1200 im Monat zahlt nur 20% für *alles* insgesamt, also Steuern, Krankenversicherung, Altersvorsorge. Der Normalverdiener ein bisschen mehr (25%), der wirklich gut Verdienende, sagen wir ab 5000/Monat zahlt 33% … also alles relativ niedrig, selbst bei sehr anständigen Einkommen. Dafür geht’s nach oben hin schnell rasant Richtung 95%. Der erfolgreiche Unternehmer, der 1 Mio im Jahr einnimmt, kommt noch mit 50% davon, aber der wirklich Reiche (z.B. 50 Mio/Jahr) zahlt 90% und wer obszön reich ist (Milliardäre), der zahlt bis zu 99%.

Und ein ganz ähnliches Spiel bei Vermögen. Die werden zwei mal besteuert, einmal bei Inkrafttreten des neues Systems und einmal beim Sterben. Faustregel: Kleine Vermögen, also z.B. normales Haus mit Garten, 50.000 auf der Bank und höchstens ein paar Aktien sind steuerfrei (und zwar auch beim Sterben); größere Vermögen, die aber noch halbwegs im Rahmen sind (sagen wir, bis 25 Mio Gesamtwert) werden progressiv aber noch ziviel besteuert (5% – 25%) und die riesigen Vermögen werden bis zu 99% vom Staat vereinnahmt.

Summa Summarum heisst das übrigens auch, dass der neue Volks-Staat durchaus üppig ausgestattet anfängt und die eitrigen Giga-Vermögen der bisherigen oligarchen und Abzocker angemessen, nämlich fürs Volkswohl, einsetzen kann.

Womit wir auch bei der Frage wären, wer da agiert und verfügt, also bei der Frage nach Regierung und Macht.

Meine Grundregel hieße „Kompetenz“ – sowohl beim Regieren wie auch beim Mitbestimmen.

Will heissen: Ein automatisches Mitbestimmungs/Wahlrecht gäbe es nur auf der lokalen Ebene. Schon auf der Kreis-Ebene und erst recht auf höheren Ebenen müssten Bürger (und Kandidaten sowieso) eine erforderliche Mindestkompetenz vorweisen können. Im Fall Kreistags-Wahlen mag ein erfolgreich bestandener einfacher Kurs „Wie funktionieren unser Staat und seine verschiedenen Ebenen?“ ausreichend sein – aber grundsätzlich gilt: Du darfst nur mitbestimmen – geschweige denn mit regieren – wenn und wo du weisst und verstehst, worum es geht.

Das wird vielen nicht schnecken, aber die derzeitige „demokratie“-Verarsche funktioniert u.a. deshalb so gut (für die Dunklen, nicht für uns), weil die allermeisten nahezu keine Ahnung haben von dem, wobei sie (angeblich) mit bestimmen.
Und das ist auch der Grund, warum ich allgemeine Mitbestimmung auf den Bereich beschränken würde, in dem sie Sinn macht, weil „dort leben“ weitgehend ausreicht, um zu wissen, worum es geht. Um z.B. mitzubestimmen darüber, ob wir eine große Straße lieber mitten durch oder lieber rund ums Dorf haben wollen, reicht es, dort zu leben.

An die Regierenden (wie auch an Funktionäre/Beamte auf allen Ebenen) würde ich noch *erheblich* höhere Anforderungen stellen. Unter anderem müssten die, ehe sie auch nur in Erwägung gezogen werden, eine solide fachliche und fachspezifische Ausbildung und einige Jahre praktischer Erfahrung im jeweiligen Bereich haben.
Ganz oben, also z.B. in Ministerien, würde ich nicht einen Einzelnen sondern ein (kleines) Gremium (z.B. 3 bis 5) von anerkannt hoch kompetenten Fachleuten setzen, die sich zusammen raufen müssen und von einem (selbst unter sich ausgesuchten) Sprecher nach aussen vertreten werden.

Nun zur Kontrolle. Da würde ich ein Parlament wollen und zwar eines, das a) ausschließlich Kontrollfunktion hat und b) aus gebildeten und integeren Menschen besteht, die ihrerseits Fachgremien in Entsprechung zu den Ministerien bilden und so fähig und kenntnisreich Kontrolle ausüben können.
Kontrolle hieße bei mir auch, dass im Falle eines begründeten Verdachts sofort das Amt des Betreffenden ruht und er entlassen wird, wenn Amtsmissbrauch, Unfähigkeit o.ä. festgestellt wird.
Und beide haben dem Volk zeitnah, min. einmal jährlich ordentlich Bericht zu erstatten.

Womit wir bei zwei weiteren entscheidenden Punkten wären: Korruption und Verantwortung/Strafe.

Zu Korruption muss ich wohl nicht viel sagen. In einem gesunden Staat wird selbst der begründete Anschein von Korruption erhebliche – und schmerzhafte – Konsequenzen haben.

Aber zu Strafe – und zu Verantwortung – ist so einiges zu sagen. Und dabei zeigt sich auch, wie wichtig es ist, heute aus dem Heute und nicht aus dem Morgen (des Zieles) zu agieren. Heute hat Geld eine sehr große Bedeutung – und also bietet sich das an, um den Verantwortungsbegriff mit „Fleisch an den Knochen“ auszustatten.

Nämlich: Mitarbeiter staatlicher/öffentlicher Einrichtungen müssen *wirklich* verantwortlich sein. Das heisst auch mit dem eigenen Geldbeutel. Wer als Beamter etwas verbockt, der zahlt und wer Schaden anrichtet, der zahlt dafür. Selbstverständlich gibt es auch das Gegenstück, nämlich Belohnungen für besonders redliche, faire und saubere Beamte. Und, wichtig: Diese Bewertungen – bei denen auch betroffene Bürger Einfluss haben! – sind auch absolut wesentlich für die Frage von Beförderungen.

Abschließend noch ein letztes sehr wichtiges Instrument, eine ausschließlich den Bürgern unterstellte und mit sehr weitreichenden Befugnissen ausgestattete Untersuchungs- und Ermittlungsbehörde, die ein sehr scharfes Auge auf einen sauberen Staatsapparat hat und die Fälle direkt an ein eigenes und völlig unabhängiges Gericht verweisen kann, das Missbrauch, Korruption, usw. mit Tendenz zu großer Härte bestraft.
Der Clou dabei: Sowohl in diese Ermittlungsbehörde wie auch an das Gericht kommen ausschließlich die saubersten und fähigsten Beamten und bekommen dort auch eine satte Zulage. Will heissen, dass es für Beamte sehr risikoreich und mit sehr harten Strafen bewehrt sein muss, schlecht, faul, oder gar korrupt zu handeln, dagegen aber deutlich attraktiver sein muss, fleissig, sauber und anständig zu agieren. Motto: Die Besten und am besten Bezahlten arbeiten nicht fürs System sondern für die Bürger.

Dieser Beitrag ist als Schwerpunkt-Ergänzung zum aktuellen Dies und Das zu verstehen und themengebunden – Russophilus

209 Gedanken zu „MIR – Therapie Überlegungen“

    1. Danke nadie, hatte Ihnen ja schon mal meinen Respekt bezeugt und FISZEK osä. ist von der ursprünglichen Ausbildung her Koch!
      RRD

  1. Sehr geehrter Herr Russophilus und liebes Dorf (darf hier etwas Humor sein?)
    Nachdem ich Ihren Artikel zweimal gelesen habe, habe ich erst etwas gewartet, welche Gedanken dazu in meinem Kopf auftauchen.
    Mit denen möchte ich hier mal etwas Einfluss ausüben – Einfluss in dem Sinne, sie hier einfließen zu lassen, ausüben im Sinne von üben. Für mich war mein erster „Versuch eines Kommentars“, überhaupt das erste Mal, dass ich mich öffentlich geäußert habe. Bin also noch am Üben.
    Sie haben den Artikel überschrieben mit
    „THERAPIEÜBERLEGUNGEN“.
    Ein guter Artikel. Im Prinzip sehen wir die Dinge gleich oder zumindest sehr ähnlich. Deshalb möchte ich jetzt auch keine Details diskutieren, sondern mich mal generell äußern zur „Therapie“.
    Vor der Therapie steht ja immer die Diagnose. Davon habe ich hier schon Einiges gelesen, unter dem Begriff Analyse. Und es waren diese verschiedenen Analysen, die mich dazu bewogen haben, mich hier einzuklinken.
    In der Medizin hat man es immer mit Patienten zu tun. Hier sehe ich es ähnlich. Allerdings besteht ein großer Unterschied. Die Menge an Patienten ist hier sehr sehr groß. Und die „Krankheiten“ auch noch sehr vielfältig und unterschiedlich in ihrer Art und auch in der Schwere. Dazu kommt noch das Problem, dass sich viele ihrer Krankheit nicht bewußt sind. Bei manchen ist es Teil der Krankheit, es nicht zu merken. Das trifft besonders auf die sehr schweren Fälle zu. Die schwer psychopathisch Veranlagten sitzen leider in „Top“- Positionen. Ausgestattet mit Geld ohne Ende und einer enormen Macht.
    Auch wenn die Therapie gut und auch nötig wäre, diese Leute zu erreichen, sehe ich als das große Problem. Warum sollten die sich ändern. Es läuft doch alles Bestens aus deren Sicht. Mit allen ihren Möglichkeiten werden Sie sich widersetzen.
    Sie schrieben, man muß anfangen, dort wo man steht. Nicht am Ziel.
    Wenn ich eine Diagnose gemacht habe und eine angebrachteTherapie durchführen möchte, muß ich auch in der Lage sein, sie durchführen zu könne. Und hier sehe ich das Problem. Deshalb bin ich auch nicht auf die Details Ihrer vorgeschlagen Therapie eingegangen. Da verorte ich nicht das Problem. Mir kam ziemlich schnell die Frage in den Kopf bezüglich der Durchführung. Ohne reale Möglichkeit der Durchführung nützt die beste Therapie wenig. Wie sehen Sie da die Möglichkeit.
    Bevor ich mich meinerseits dazu äußere, möchte ich gerne Ihre Antwort abwarten.
    Liebe Grüsse an alle, die hier mitlesen.
    Wassermann

    1. Sehr geehrter Wassermann, ich kann auch nicht davon ausgehen, das sich die Herren“menschen“ Dynastien, freiwillig zur Therapie anmelden werden. Erst wenn sie Erleben würden, das ihre Handlungen, auch für Sie exestenzielle Probleme mitbringen würde. Sollange sie die Kosten, ihrer Handlungen, noch auf andere Umlegen können, solange sind sie nicht Therapiewillig.
      In frühen Jahren, habe ich mal mit dem örtlichen Drogenbeauftragten eng Zusammengearbeitet, nach dem Klinischen Entzug, wohnten bei mir Menschen, denen ich die tägliche Methadon Ration einteilen muste, wenn die Stadt Duisburg, dem Beauftragten, mal wieder Knüppel zwischen die Beine warf, zB. sich die Erlaubnis für eine Dienstfahrt, um Wochen zog, so das der rahe Therapieplatz in Hannover schon Belegt war, dann fuhr ich den Beauftragten, mit dem gerade Klinisch Entzogenen, nach Niedersachsen, denn im Kreis Hannover, gab es eine Kette von Drogenterapie Häusern, die äußerst Erfolgreich arbeiteten. Sie wurden von ehemals Süchtigen Geleitet, denen keiner ein X für ein U vormachen konnte, Sie nahmen nur Menschen auf, die wirklich von dieser Sucht die Schnautze voll Hatten, die sich den knallharten Bedingungen stellten, die von ihnen Eingefordet wurden, wer sich ihnen nicht Stellen wollte, der muste sofort wieder gehen.
      Thrapie kann nur dann Erfolgen, wenn der Mensch, auf der Sohle angekommen ist, wenn es nur noch 2 Wege gibt; Krepieren oder Aufhören.

      1. Schönen guten Abend Herr Klingenberg,
        wieder einklinken möchte ich mich bei Ihnen.
        1. Weil Sie mir geantwortet haben.
        2. Weil mir Russophilus bisher meine Frage nicht beantwortet
        hat.
        3. Wei es hier keine Kategorie „an Alle“ gibt.
        Ansprechen möchte ich aber alle. Ich habe mir alle Kommentare – zum Glück waren es noch nicht zu viele – durchgelesen. Da schaffe ich das zeitlich noch.
        Genau wie bei Russophiluses Artikel möchte ich nicht, oder nur sehr gegrenzt, auf Einzelheiten eingehen.
        Russophiluses Artikel lief unter der Prämisse „Therapie“ und nicht unter „Diagnose“. So lasst uns doch mal bei der Therapie bleiben. Hierbei ist die Frage der Durchführung nun mal von großer Wichtigkeit. Wenn ich diese Frage nicht beantworten kann, erübrigt sich doch jede weitere Diskussion. Das ist dann alles reine Zeitverschwendung. Über das zu diskutieren was nicht gut läuft oder auch wie es besser gemacht werden könnte ist doch in keiner Weise zielführend, wenn wir nicht wissen, wie wir es durchführen können. Dann bleibt alles im Reich der Utopie. Erst wenn diese Frage realistisch – hierauf liegt die Betonung- beantwortet ist, dann lohnt es sich auch über alle anderen Punkte zu sprechen. Nur dann ist es sinnvoll.
        Wenn diese Frage nicht angegangen wird, habe ich kein Interesse, mich hier einzubringen. Da kann ich mit meiner Zeit etwas Besseres anfangen. Nur wenn man Gedanken auch in die Tat umsetzen kann, sind sie zielführend. Deshalb ist diese Frage von grundlegender Bedeutung. Sollten das hier alle anders sehen, bin ich hier an der falschen Adresse – und adios muchachos!
        Allen einen schönen Abend!
        Wassermann

        1. Zunächst mal befremdet es mich, dass Sie mir ein Antwort abverlangen und beginnen, hier Maßstäbe zu setzen und sogar Bedingungen für Ihr „sich Einbringen“ stellen.

          Aber bitte: Ich habe nicht geantwortet, weil ich Ihre Frage – nebst deutlichen Anmerkungen – als rethorisch, diktierend und auch unbedacht emfand.

          Die Prämisse, ein Entwurf, eine Zielskizze sei nur sinnvoll, wenn auch die Machbarkeit und das Wie geklärt sind, ist nur relevant, wenn man in einer fortgeschrittenen Phase und schon auf halbem Weg zum Ziel ist. Das allerdings war nicht der Rahmen meiner Ausführungen.

          Momentan geht es primär darum, dass der Aufbruch im Heute zumindest grobe Umrisse und erste Eckpfeiler des Morgen braucht. Sind meine Gedanken prinzipiell umsetzbar? Ja. In der Tat werden sie in Teilen bereits umgesetzt, z.B. in Russland.

          Vor allem aber ist es an der Zeit, mal nicht nur dauerberieselnd davon zu plappern, sondern wirklich danach zu schauen und darüber nachzudenken, was das Volk will. Ein sehr wichtiger Teil der Antwort ist: Es will Kontrolle und es will wirkliche Verantwortung auf Seiten der Regierenden.

          1. Nicht ich bin es, der ihnen die Beantwortung der Frage abverlangt. Nein, es ist die Höflichkeit. Das haben mir schon meine Eltern beigebracht! Wie immer die Antwort ausfällt ist eine Sache, nicht zu antworten ist Ignoranz.
            Vieles mögen wir gleich sehen, bei Anderem trennen uns Welten.

            1. Ihre Eltern sind mir nicht Maßstab und Sie sollten weniger über Höflichkeit plaudern, während Sie zugleich versuchen, anderen Ihre Erziehung zum Maßstab zu machen und mit „adios muchachos“ zu drohen, falls Ihren Vorgaben nicht entsprochen wird.

        2. Im diagnostischen Sinne,

          die „liberale Demokratie“ im gesellschaftlichen Überbau hat inzwischen das Denken im gesellschaftlichen Maßstab so weit deformiert (oder besser verwirrt?), dass kaum noch jemand „richtig“ und „falsch“ in Bezug Entwicklung zu Höherem oder reines Überleben zu unterscheiden vermag.

          Gruppen oder Individuen maßen sich an, ihren eigenen Kodex aufzustellen und nach ihm zu leben, ohne das Übergeordnete überhaupt noch zu beachten.
          Folglich müssen aus höherer Sicht wieder gesellschaftlich vernünftige Kodizes und Ethik etabliert werden. Natürlich auch so etwas wie „Amts-Ethik“.

          Vor Jahren (bei der Suche nach dem Verbleib des Textes für ihren Amtseid) hatte ich Merkel empfohlen, dreimal täglich, nämlich morgens, mittags und zum Tagesende, laut ihren Amtseid zu lesen und ihr Tagewerk daran zu messen. Aber, wie es scheint, ist die betreffende Textfassung dauerhaft ihrem Zugriff und ihrem Bewusstsein entfallen!

  2. Ihre Veröffentlichungen gleichen einem Wünsch dir Was für Kinder. Einfach gruselig. Weiter so möchte ich nicht wünschen,es sei denn ,Sie müssen jemanden gefallen.

    1. Unser Universum bebt – denn was könnte es Glaubwürdigeres und Schwerwiegenderes geben als jemanden, der eigens kommt, um so überaus bedeutsame „kritische“ Anmerkungen zu machen.

  3. Das Problem sind die „Schläfer“. Die welche vom System *lange* vor deren „negativ für uns in Erscheinung treten“ installiert werden um (beinahe) jedes System letztlich in deren Sinn zu Fall zu bringen.
    Lange stillsitzende Infiltratoren welche erst dann in Erscheinung treten wenn die strategischen Positionen von system – ergebenen Kotzbrocken besetzt sind, und der Fall des menschenwürdigen
    Staates nur noch eine Frage von wenigen Monaten oder Jahren ist.
    Nebenbei: ist nicht im ( „bösen“) Kommunismus die Lebenserwartung in Russland um 25% innerhalb weniger Jahre gestiegen?
    Scheinbar haben die Zionisten ihr Ziehl hier (Schwächung der Gesellschaft)verfehlt?!?

    1. Auf welchen Zeitraum in Rußland bezieht sich diese Angabe mit den 25 %?

      Auf die Jahre 1918 – 22, 1927 – 36 oder 1941ff?

      Wenn es um Daten aus der Nachkriegszeit geht, dann ist es nur selbstverständlich, daß nach all den Massenmordereien seit 1917 demographisch etwas Ruhe in das übelst geschundene Rußland einkehrte. Diese leichte Normalisierung ist keineswegs das Verdienst des Kommunismus, dafür kann er sich mit allem Fug und Recht die Leichenberge in Rußland seit 1917 ans bluttriefende Revers heften.

      1. Der Rückgang der Lebenserwartung begann vor der Jahrhundertwende 1900 und endete etwas nach dem WK1. Es folgte um 1920 bis in die 1950er bzw. Stalins Tod sowie unter W.W. Putin eine Erholung
        /Anstieg der Lebenserwartung.
        Unter den Verrätern Chrustchow und Gorbatchow/Jelzin begann die Lebenserwartung wie von Zionisten erwünscht teilw. massiv zu sinken.

        Wo bleiben bei Ihrer Darstellung die Schlachtereien des Westens bzw. der westlichen Angriffskriegen RUNDUM der gesamten Welt?
        ≥ 100 Millionen?
        Oder glauben Sie tatsächlich dass die momentane weltweite Destabilisierung eine „kommunistische“ Erfindung ist?

        Die Propaganda -toten im (kommunistischen) Russland entstanden wunschgemäß im Auftrag des Westens.
        Es sieht eher danach aus als seien die Romanovs durch ihre englische Verwandtschaft ausgenutzt und gegen Deutschland gehetzt worden.
        Die west Handschrift bei der Beseitigung der Romanovs sind für mich allzu deutlich.
        Fakt ist dass der westen gegenüber Russland seit jeher sein militär Auffahren lässt. Er WIRD versucht haben den Kommunismus zu kaufen.
        Aber Pläne und Wirklichkeit sind bisweilen etwas „unterschiedlich“ ?

        Der Finanz Faschismus hatte unter Stalin und zunehmend unter W.Putin wohl nur den Wunsch zu lenken, die Wirklichkeit sah / sieht wohl anders aus.

        1. @Luzifer
          FinanzFaschismus unter W.Putin….wenn man schon solch-Schmarren hier los lässt sollte man vorher überlegen welch Unsinn das darstellt…nun kann ja jeder seinen was auch immer Erguss loswerden….aber das Niveau dieses Dorfes sollte man wahren….
          Manchmal muss ich mich schon wundern was sich mittlerweile hier so tummelt…..

          1. Der Finanz Faschismus *WESTLICHER* Prägung *nicht* Russischer Sowjetischer.
            Hatte doch geschrieben dass unter Stalin und Putin sich die Lebensverhältnisse *in Russland* verbesserten.
            Huch ?

          2. @RB: richtig, Sie hatten so gesehen Recht. Der Finanz Faschismus *zur Zeit Stalins und Putins nicht unter eben diesen* wurde/wird selbstverständlich vom westen aus gesteuert.
            Das konnte man falsch verstehen.
            Mein Fehler!

            1. Luzifer
              29. Juli 2018 um 23:45

              (Stamm) Schreiber und leser dieser seite konnten das nicht falsch verstehen.
              Ausser man wollte es falsch verstehen. Oder sie wären NEU gewesen.

          3. R.B
            29. Juli 2018 um 21:42
            „Manchmal muss ich mich schon wundern was sich mittlerweile hier so tummelt…..“

            Leseverständnis ist eine niveau sache.

            Sich rumzutummeln, wo man nichts rafft und dann den lauten machen ist speziell…dämlich.

            1. @nadie
              Kommt „dämlich“ eigentlich von Dame??
              Na, Sie müssen es ja wissen…sind ja seit einiger Zeit Dauergast und fürs fabulieren zuständig…..da Sie gerade von Niveau sprechen….

            2. Wer entscheidet was gerafft ist und was nicht? „Den Lauten“, bitte! Wie ändern Sie etwas? Beleidigungen für die, welche Verständnis brauchen?

        2. Woher kommen ihre Zahlen? Und was heißt „um 1920“?

          In dem von Ihnen erwähnten Zeitraum (um 1920 bis 1950) fallen der Bürgerkrieg, die sogn. Entkulakisierung, der 2. WK, also Ereignisse und Prozesse, die etliche Millionen Menschen das Leben gekostet haben und die ins statistische Gewicht fallen müßten, wenn man sie gezählt hätte (vielleicht hat man sich in den zuständigen Sowjetbehörden gesagt: ein Konterrevolutionär, ein Kulake, ein antisozialistisches Element ist kein Mensch, daher zählen wir diese Leichen nicht zu den normalen Sterbefällen – dieses Denken ist Linken zuzutrauen).

          Mit Verlaub, als Außenstehender mag ich mich nicht in die Angelegenheiten der Russen einmischen: ihre Geschichte ist nun einmal ihre Geschichte. Das bedeutet aber auch, daß ich viel eher den Angaben gebildeter, nwo-unverseuchter Russen glaube als den verstaubten Textbüchern ausm StaBü-Unterricht.

          Und diese Russen (auch Stalinisten) berichten über Ihren Zeitraum von Geschehnissen, die alles andere als einen Anstieg der durchschnittlichen Lebenserwartung bedeuten.

  4. Sehr geehrter Herr Russophilus,
    eine sehr schöne und erstrebenswerte Organisationsform für unsere Gesellschaft!
    Lassen Sie uns darüber nachdenken, wie wir diese erreichen können?
    Wie meine Vorredner schon anmerkten, wird das System sich mit Händen und Füßen gegen jede Veränderung wehren. Ich fürchte wir werden nicht umhin kommen, große und weitreichende Veränderungen abzuwarten, um überhaupt in die Lage zu gelangen, solche Veränderungen voranzutreiben. Ihre Vorstellung von der Versteuerung und der Vererbung von erarbeitetem oder ererbtem Vermögen kann ich voll und ganz unterstützen, da wir alle (90%) der mehr oder weniger arbeiteten Bevölkerung sicher besser gestellt wären als bisher. Wir werden sehen, welche Veränderungen kommen und was sie mit sich bringen.

    Liebe Grüße

  5. nun also Utopia.

    Erinnert mich an den 84er EngSoz. Die Kompetenten in der inneren Partei beherrschen mit ihrer oligarchischen aber elitären Minderheit mit ihrem Großen Bruder an der Spitze die Prolls (das gemeine Volk). Die Prolls widerum dürfen auf ihrer niedrigsten Ebene mehr oder weniger das tun, was sie wollen, juckt ja die da oben nicht…

    Und eine perfekte Konrolle gibt es dank Gedankenpolizei auch, mit drakonischen Strafen.

    Nein, ich bin strikt gegen jede Form totalitärer Machtstrukturen. Und solche zeigen Sie auf.

    Denn:

    Wie wollen Sie die Auswahl der kompetenten „Anführer“ regeln, wenn nicht wieder durch eine demokratische Organisation, die Sie ja in Bausch und Bogen als Werkezeug des Teufels verdammen?

    Wer ist denn nun geeignet, wer erfüllt denn die erforderliche Mindestkompetenz? Und wer wählt (-> pfui!) bei einer Masse von 85 Millionen und einem entsprechen großen pool an Kandidaten aus, wer was zu sagen hat und wer nicht?

    Ist der Philosophieprofessor geeignet? Oder nur ein Mathematikprofessor? Reicht ein Doktor der Chemie aus? Welche Kriterien befähigen denn jemanden dazu, weise, bedacht und gerecht über andere zu bestimmen? Ein Professor in Geschwätzwissenschaften hat sicher keine Chance – oder doch? Ist der doch möglicherweise kompetenter als eine Quantenphysikerin…

    Wer bestimmt denn ein Gremium, das dann wiederum zehn-, wenn nicht hunderttausende Kandidaten unter die Lupe nimmt?

    Ist Oberst Klein ein geeignter Kandidat für das Verteidigungsministerium? Immerhin kennt er sich in der Materie aus. Philip Rösler und Flitenuschi sind sogar Ärzte, also doch einigermaßen kopetent in Sachen Gesundheit.

    Und selbstverständlich kommt es in Ihrem Utopia nicht zu Gemauschel, Korruption, Vetternwirtschaft und Selbstbedienungsmentalität, wenn die Elite unter sich ihren Anführer ausklüngelt …

    Klappt ja auch im ÖR hervorragend. Oder auch in jeder anderen Form, in der „Macht“ an andere deligiert wird.

    Bei allem Respekt: Das ist hanebüchener Blödsinn! Tausendfach ausprobiert und noch nie und nirgendwo funktioniert.

    Ich empfehle, den Fokus auf substanzielle und weitreichende Verbesserungen im bestehenden System zu legen, statt utopische Ideen ins Feld zu werfen – auch wenn das hier Allergien auslöst.

    – Verbot von Zinseszins
    – Verstaatlichung der Geldwechslerzunft. Die Kontrolle über das Geld darf nicht in privater Hand sein. Und es darf kein Geld mit Geld verdient werden dürfen. Außerdem reicht ein Finanzinstitut völlig aus. Eine landesweite „Bundesbank „mit Filialen in jedem Dorf zur Geldversorgung und für den Zahlungsverkehr. Die kann auch Kredite vergeben.
    – Striktes Verbot von Staatschulden. Öffentliche Einrichtungen dürfen nur ausgeben, was sie auch einnehmen.
    – Schluss mit dem FIAT-Geldsystem. Koppelung der Währung an Edelmetall (1:1) oder andere reale Werte (gibt einige Beispiele in der Geschichte, die gut funktionierten)
    – Schluss mit dem Zwangsgeld für das Propaganda-TV
    – Abschaffung sämtlicher Gummiparagraphen im Strafrecht, die Rechte von Verfassungsrang einschränken. Insbesondere Meinungsfreiheit sollte absoluten Vorrang vor allen anderen Rechten haben. Die (sog.) Religionsfreiheit ist deutlich herabzusetzen. Meinungsfreiheit und auch das Recht auf körperliche Unversehtheit, sowie Tier- und Naturschutz müssen immer Vorrang vor dem Recht auf Aberglauben haben.
    – Schaffung eines unabhängigen – nicht von der Regierung oder dem Parlament bestimmten – Kontrollgremiums (direkte Wahl durch das Volk), das Verstöße gegen die Verfassung (Abgabe von Souveränität, völkerrechtswidrige Angriffskriege) vor ein Gericht bringen kann. Umorganisation und Entpolitisierung des BVG, sowie der gesamten Justiz (direkte Wahl der Richter durch das Volk)
    – Deutliche Verstärkung der direkten Mitbestimmung auf lokaler Ebene.
    – Komplett neues Steuerrecht
    – Streichung von staatlichen Leistungen an Ausländer
    – Einwanderung nur unter dem Aspekt der (wirtschaftlichen) Nützlichkeit, wie in allen anderen Einwanderungsländern: Aufenthalts- und Arbeitsgenehmigun nur an Zuwanderer, die 1) deutsch mind. C-2 Niveau sprechen und 2) ein eigenes Einkommen ÜBER dem Durchschnitt haben.
    – prinzipiell weniger Staat und mehr eigene Verantwortung: z.B. Wahlmöglichkeit, was die Sozialversicherung betrifft (jeder soll selbst entscheiden, ob er eine staatl. Vollkaskoversicherung will und entsprechend dafür zahlt oder eben selbst dafür verantwortlich ist und aus allen oder einigen SV-Systemen ausscheiden möchte – und entsprechend von staatl. Leistungen ausgeschlossen ist.
    – und noch vieles mehr, was im grundsätztlich BESTEHENDEN SYSTEM erheblich verbessert werden könnte.

    Und nun, Feuer frei.

    1. nun also Utopia.

      Sozusagen. Weil man zwar im Heute beginnen muss, aber zumindest ein grobes Bild vom erwünschten Morgen haben sollte.

      Erinnert mich an den 84er EngSoz.

      Wenn das wirklich so ist (und nicht nur rethorisch genutzt), dann sollten Sie Ihre Wahrnehmungs- und Interpretationsmechanismen überholen. Uns sich bei der Gelegenheit auch gleich mal die Frage stellen, was wohl die Bedeutung von „Füsilier denkt dabei an …“ für die Gemeinschaft ist.

      Nein, ich bin strikt gegen jede Form totalitärer Machtstrukturen. Und solche zeigen Sie auf.

      Interessant. Sie scheinen zu meinen, dass mit dem Kopf gegen Felsen rennen nur deshalb schmerzhaft ist, weil wir es noch nicht mit genügend Wucht tun.

      Wie wollen Sie die Auswahl der kompetenten „Anführer“ regeln, wenn nicht wieder durch eine demokratische Organisation, die Sie ja in Bausch und Bogen als Werkezeug des Teufels verdammen?

      Erstens verdamme ich demokratie *nicht* unter allen Umständen und in jeder Form. Entsprechend schlage ich sie selbst für die lokale Ebene vor. Zweitens habe ich das *wie* bereits unlängst umrissen: Von unten nach oben.
      Beispiel: Die direkt gewählten Gemeinderäte sowie die dazu befähigten (und daran überhaupt interessierten) Bürger wählen einen oder mehrere Vertreter für den Kreisrat … Landesrat … Bundesrat, wobei die Kern (und auf höheren Ebenen einzige) Aufgabe der Abgeordneten Kontrolle ist.

      Die jeweiligen Regierenden der diversen Ebenen, angefangen vom Bürgermeister, werden in fachkompetenten Gremien bestimmt. Wobei „fachkompetent“ auf der lokalen Ebene noch sehr großzügig ausgelegt wird, auf den höheren Ebenen aber immer stringenter wird. Sowohl die Auswahl-Gremien wie auch insbesondere die Kandidaten müssen über Fachkompetenz und Erfahrung verfügen, wobei es sowohl Akademiker wie auch Praktiker und auch Manager vertreten sein sollen.

      Wer ist denn nun geeignet, wer erfüllt denn die erforderliche Mindestkompetenz?

      Das kommt auf die Ebene an. Auf der lokalen Ebene sind alle wahlberechtigt und ziemlich viele Kandidaten-geeignet. Auf der höchsten Ebene dagegen sind alle Bürger wahlberechtigt, die den „demokratie-Führerschein Klasse 1“ haben, also vermutlich weniger als 10% der Bevölkerung. Und das ist *so gewollt*, weil es all jene aussiebt, deren Interesse ziemlich gering ist (und gerade mal so zum alle 4 Jahre Kreuzchen machen reicht) und die ohnehin nicht verstünden, worum es eigentlich geht. Das wird einigen sehr missfallen, aber erstens ist es aus der jetzigen Situation erwachsen und zweitens erleben wir ja schmerzhaft, wohin es führt, wenn desinteressierte und ahnungslose Seicht- oder Nichtdenker wählen und mitbestimmen.

      Und wer wählt (-> pfui!) bei einer Masse von 85 Millionen und einem entsprechen großen pool an Kandidaten aus, wer was zu sagen hat und wer nicht?

      Siehe etwas weiter oben.

      Ist der Philosophieprofessor geeignet? Oder nur ein Mathematikprofessor? Reicht ein Doktor der Chemie aus? Welche Kriterien befähigen denn jemanden dazu, weise, bedacht und gerecht über andere zu bestimmen? Ein Professor in Geschwätzwissenschaften hat sicher keine Chance – oder doch? Ist der doch möglicherweise kompetenter als eine Quantenphysikerin…

      Sie wollen gar nicht diskutieren, sondern Sie wollen über alles herziehen und zwar mit allen Mitteln, das an Ihren Vorstellungen kratzt.

      Zunächst mal ist es auf den meisten Ebenen keineswegs nötig, ein Professor zu sein. Aber Ahnung sollte man haben von seinem Bereich. Da verspreche ich mir einiges von dem Modell der Anerkennung im Kollegenkreis.

      Vermutlich lassen Sie weder Ihr Haus von einem Sozialkunde-Lehrer bauen, noch Ihr Auto von einer grünen Moderverkäuferin reparieren. Warum sollten wir die dann sogar z.B. ein ganzes Bundesland als Industrieminister mitregieren lassen? Das Modell „80 Mio. Schmetterlinge und jeder unfähige Vollpfosten kann regieren“ haben wir ja nun wirklich bis kurz vorm Zusammenbruch probiert.

      Ist Oberst Klein ein geeignter Kandidat für das Verteidigungsministerium? Immerhin kennt er sich in der Materie aus. Philip Rösler und Flitenuschi sind sogar Ärzte, also doch einigermaßen kopetent in Sachen Gesundheit.

      Nein, Oberst Klein (inzw. übrigens General) ist nicht geeignet. Weil wir keine Drecksäcke (mehr) an der Spitze wollen. Die beiden anderen könnten in meinem Modell – vorbehaltlich einiger anderer Grundvoraussetzungen – denkbarerweise als Kandidaten auf Landes-Ebene antreten für den Bereich „Gesundheit und Heilung“.

      Und selbstverständlich kommt es in Ihrem Utopia nicht zu Gemauschel, Korruption, Vetternwirtschaft und Selbstbedienungsmentalität, wenn die Elite unter sich ihren Anführer ausklüngelt …

      Gute Güte agieren Sie schmutzig in Ihrer blindwütigen Verteidigung des demokratie Aberglaubens! Ich habe das Thema Korruption sogar ausdrücklich genannt und auch von einer ausschließlich den Bürgern dienenden Einrichtung inkl. Ermittlungsbehörde und eigenes Gericht, um u.a. sehr hart gegen jedwede Korruption anzugehen.

      Sie haben sich disqualifiziert.

      1. Und Sie widersprechen sich selbst.

        Kontrolle und Verantwortung gibt es nur mit deutlicher Stärkung der demokratischen Elemente (=mein Aberglaube) und zwar Richtung direkte Demokratie.

        Niemals kann man die Kontrolle der Macht den Mächtigen selbst überlassen.

        Ich bin überzeugt davon, dass unsere Standpunkte gar nicht soweit voneinander entfernt sind.

        Im Übrigen bin ich auch dafür, dass nicht jeder Ahnungslose bei den Entscheidungen mitbestimmen dürfen sollte. Nicht mal auf lokaler Ebene.

        Früher waren es nur die Freien Männer, die etwas zu sagen hatten.

        Einen Demokratieführerschein würden die meisten linken Spinner mit Leichtigkeit bestehen, das hielte ich für kein geeignetes Instrument.

        Ich meine, das nur jede mitreden sollten, die sich aktiv am Gemeinwesen beteiligen. Entweder durch ehrenamtliche Tätigkeiten oder durch Steuer- und Abgabenzahlungen.

        Also: wahlberechtigt wären weder Arbeitslose noch Studenten oder Rentner sofern sie keinen Beitrag fürs Gemeinwohl leisten.

        Alleine diese Maßnahme würde Berge versetzen.

  6. Russophilus, wahrhaftig, ein Dorf, dem Sie Ihre Patentrezepte verordnen wollen!
    Von nichts wirklich eine Ahnung (außer IT nehme ich an), aber das große Konzept im Angebot.
    Tut mir leid, dies zu sagen, aber ich weiß ja, dass Sie nicht von Selbstzweifeln geplagt sind.
    Adieu

    1. @Thomas
      „Russophilus, wahrhaftig, ein Dorf, dem Sie Ihre Patentrezepte verordnen wollen!
      Von nichts wirklich eine Ahnung (außer IT nehme ich an), aber das große Konzept im Angebot.
      Tut mir leid, dies zu sagen, aber ich weiß ja, dass Sie nicht von Selbstzweifeln geplagt sind.“
      Verordnen ? Wo steht „hey, DAS habt Ihr jetzt zu schlucken, sonst tschüss“?
      Von nichts wirklich eine Ahnung…= Anpissen und Beledigen, sonst nix.
      …aber ich weiss ja, dass nicht von Selbstzweifeln… = völlig unnötige Bemerkung, die vermutlich sogar falsch ist, uns aber so oder so in nichts weiterbringt.
      Ergo: Ihr Beitrag ist eine stinkende Luftblase mit dem einzigen Zweck Russophilus anzupissen und zu beleidigen.
      Mich wundert nur, dass er so einen Dreck durchläßt.

      1. PS: eigtl nur eine Frage:
        wie schaffen es Einige bestimmte Passagen kursiv und/oder hellgrau in den Beitrag zu kriegen ? So kann man Zitate ja wirklich besser kennzeichnen.

          1. so in der Art?:

            „Glaube denen, die die Wahrheit suchen, und zweifle an denen, die sie gefunden haben.“ (André Gide)

  7. Was Sie da zum Geld, Erbe etz. sagen, dem würde ich zustimmen.

    Ausser: ich finde man sollte zum Beispiel Erbschaften, Gehälter, Bonuse und sonstige obszöne Reichtümer nicht über Steuern deckeln, sondern man sollte den Reichtum vernichten.

    Zu mindest so lange wir ein Kreditgeldsystem haben. Denn des einen Reichtum ist des anderen Kredit. Somit kommen wir nicht aus der Schuldenfalle beim Besteuern sondern nur über die Vernichtung

    Im Grunde haben wir ja keine Schulden- sondern eine Guthabenkrise. Somit, wenn Reichtümer vernichtet werden, werden auch Schulden in der gleichen Höhe vernichtet.

    Meine Forderungen an die Politik bezüglich unseres Kreditgeldsystems sind deshalb:

    1. Der Spekulationszirkus ist unverzüglich ein zu stellen. In anderen Worten, in einem der Wirtschaft dienenden Kreditgeldsystem gehört dies verboten. Eventuell kann man darüber nachdenken, für den Markt der Finanzprodukte ein eigenes Banksystem auf zu ziehen…. welches jedoch strikt getrennt vom KGS zu unterhalten ist und die Konvertierung von Spekulationsgeldeinheiten zu Kreditgeldeinheiten bis aufs Detail genau geregelt ist… auf alle Fälle so, das es dem KGS nicht Schaden zugügt.

    2. Ein KGS verträgt kein Horten. Denn durch das Horten werden dem KGS Kreditgeldeinheiten entzogen, welche anderen Kretitgeldteilnehmern die Erfüllungen ihrer Kreditverträge erschwert bis unmögich macht. Dies macht es notwenig, neben dem KGS ein eigenständiges und strikt vom KGS getrenntes Spargeldsystem zu entwickeln. Auch hier wieder: die Konvertierung von Spargeldeinheiten zu Kreditgeldeinheiten müssen bis aufs Detail genau geregelt sein… auf alle Fälle so, das es dem KGS nicht Schaden zugügt.

    3. Eine Kapitalisierung von Zins auf Guthaben (Zinses-Zins), gehören sofort verboten und zwar ohne Ausnahme. Zinserträge sind vom Ursprungsbetrag getrennt zu verbuchen (zum Beispiel Zinskonto zu XXX) und dürfen nicht weiter verzinst werden. Dies würde ein sofortiger Stop des Zinseszins bedeuten.

    Erbschaften gehören gedeckelt…. Was jedoch nicht heisen soll, das Guthaben resozialisiert werden. Alle Guthaben aus Erbschaften die zum Beispiel die Deckelungshöhe von 5 Millionen Kreditgeldeinheiten übersteigen, und keinen realen Mehrwert für die Gesellschaften bringen, werden vernichtet.

    Das hätte neben dem Gerechtigkeit, gleiche Chancen für alle, auch noch den Vorteil, dass in der Höhe der vernichteten Guthaben, auch die gleiche Höhe an Schulden vernichtet würde… In anderen Worten, die Staatsschuldenkrise würde effektiv bekämpft und nicht sozialisiert wie heute. In Wahrheit gibt es ja gar keine Staatsschuldenkrise, sondern wir haben eine Guthabenkrise.

    1. Da sprechen Sie einen wichtigen Problembereich an, aber mein Artikel ist ja nur eine erste grobe Skizze. Ausserdem habe ich mich da noch zurück gehalten, weil dieser Problembereich wohl kaum nur auf nationaler Ebene zu lösen ist.

      1. Richtig, auf nationaler Ebene ist das nicht zu lösen. Also nur über eine Art globaler Diktatur. Und davor graut es mir. Gab es nicht schon genug gescheiterte Versuche, einen Welt-Sozialismus zu errichten?

        1. Ich denke eher an eine Welt aus vielen, vielen Nationalstaaten menschengerechter Größe (von ca einem halben oder einem Drittel von deutschland), die sich a) auf einige für alle gültige Grundsätze einigen (in etwa so etwas wie uno, nur ernst gemeint und nicht pervertiert) und b) freiwillig in „Konglomeraten“ und Bündnissen zusammen schließen, wobei die entscheidende Machtebene aber die Nationalstaaten bleiben.

          Beispiel: Süd- Nord- und Ost-deutschland als Nationalstaaten, die freiwillig und vermutlich sinnvollerweise ein Bündnis „deutschland“ formen. Dieses Bündnis steht aber *nicht* über den 3 Nationalstaaten. Einige Bereiche werden sinnvollerweise vom Bündnis betrieben, z.B. das Aussenministerium, aber die entsprechenden Leute werden von den Nationalstaaten gestellt und auch voll kontrolliert. Für die Bürger ist ihr jeweiliges Aussenministerium verantwortlich. Auch werden vom Bündnis keine Verträge unterschrieben; maßgeblich sind die 3 Unterschriften der 3 National-Ministerien.

          Häufig würden solche Bündnisse relativ lose und auf bestimmte Bereiche begrenzt sein, typischerweise im Bereich Verteidigung oder auch Wirtschaft, z.B. Zollfreiheits-Absprachen. Anderes (aus meiner Sicht hübsches) Beispiel: Bündnis der Donau-Staaten, das im Kern nur gewisse sachrelevante Punkte zum Thema „Waren- und Personenverkehr auf der Donau“ regelt.

          1. So könnte ich mir eine Welt schon vorstellen.

            Was wird dann aus großen und Einwohner-reichen Ländern wie China, Indien,… Russland,… Liste muss ich jetzt nicht aufzählen. Sollten da einige Länder (wieder) aufgeteilt werden? Wenn nicht, wie sollen dann die kleinen sich gegen die großen behaupten?

              1. Das überzeugt mich jetzt noch nicht so richtig: wenn es große Brüder gibt, haben die normalerweise auch das Sagen, auf Kosten der kleinen Geschwister. Wobei ich schon mit Respekt sehe, dass Russland sich da ganz (?) anders gibt, als die Sowjetunion. Von daher könnte es schon passen.

                Müssen wir jetzt aber nicht im Detail klären, da es vielleicht zu weit weg vom ursprünglichen Thema abdriftet.

    2. Sehr geehrter dragaoNordestino.
      *** 3. Eine Kapitalisierung von Zins auf Guthaben (Zinses-Zins), gehören sofort verboten und zwar ohne Ausnahme. ***
      Wer soll es denn Verbieten, etwa Die, die davon profitieren?
      Neh so wird da nix von, WIR ALLE müssen es ächten, wenn bei diesem Thema, nicht in uns allen ein Brechgefühl aufsteigt, und nur der Gedanke daran, ähnlich TABU ist wie seine Eltern zu Ermorden, dann haben wir die Ketten abgestreift. So müssen wir, halt immer tiefer in den Dreck, bis das Brechgefühl JEDEN Erfast hat.

      1. In mir steigt beim Zinses-Zins kein Brechgefühl auf und ich finde es sehr befremdlich, das auf eine Ebene mit der Ermordung seiner Eltern zu stellen.
        Im Gegenteil, ich bin fasziniert von der mathematischen Progression des Zinses-Zins und kann daran nichts teuflisches finden.
        Allerdings scheine ich mit meinen Ansichten hier sehr allein zu sein.

        1. Die Verbindung „Zinseszins – tote Menschen“ lässt sich durchaus aufzeigen und es waren nicht wenige Tote.

          Vor allem aber ist der Zineszins unnatürlich und in der Tat systemisch kriminell.

          Wenn ich mir etwas leihe, egal ob eine Bohrmaschine oder ein Auto, dann zahle ich dafür eine Leihgebühr, die in der Regel in Zeiteinheiten bemessen ist, also z.B. pro Tag 3 Euro (Bohrmaschine) oder 100 Euro (Auto). Nur bei Geld ist es anders und die Begründung für Zinseszins ließe sich ebenso gut bei allen anderen Ausleihen anbringen, ist aber nur bei Geld üblich – weil sie nur da machbar ist; würde man das bei Bohrmaschinen oder Autos versuchen, würde man laut ausgelacht (oder verprügelt).

          Vor allem aber ist Zinseszins auch die Autobahn von der Realwirtschaft zur Nullenschieberei.

          1. Ich bin durchaus bereit, über den Zinses-Zins noch einmal nachzudenken, bin allerdings in meinen Denkmustern gefangen.

            Das mit der „Autobahn von der Realwirtschaft zur Nullenschieberei“ könnte ich mit Mühe nachvollziehen.

            Verbindung „Zinseszins – tote Menschen“:
            Vielleicht wurde darüber hier im Blog schon geschrieben und Sie könnten mir mit einem Link weiterhelfen? Die Suche nach Zinseszins führt bei mir nur zu diesem Beitrag.

            Zur Leihgebühr.
            Ich habe es bis jetzt immer so gesehen: Man kann sich Geld wie eine Bohrmaschine oder ein Auto ausleihen, dann gibt man es zurück und zahlt die Leihgebühr oder eben Zinsen. So weit, so einig.

            Wenn ich mir erst nur ein Auto, dann nach der ersten Leihperiode und der Abrechnung zusammen mit dem Auto ein Fahrrad ausleihe, und der Preis des Fahrrads entspricht (zufällig oder ganz bewusst) der Leihgebühr für das Auto, dann ist klar, dass ich für Auto + Fahrrad eine höhere Leihgebühr bezahle!?

            Wer käme auf die Idee, das er für die Leihgebühr der Bohrmaschine auch gleich noch beim zweiten Ausleihen ohne Zusatzkosten die Bohrer dazu bekommt?

            Also bei mir hat es noch nicht „Klick“ gemacht. Zinseszins bedeutet, ich leihe mir immer mehr und muss daher auch immer mehr dafür bezahlen. Bzw., als es für das Sparen noch Geld gab: Ich lege Geld an, und durch die Zinsen erhöht sich die angelegte Basis jedes Jahr.

            Für mich also etwas überaus Positives, wenn ich z. B. für die Rente vorsorgen will.

            1. Nullenschieberei führt zu Toten, ganz einfach. Oder dachten Sie, dass z.B. in afrika jedes Jahr Millionen an Hunger (und Kriegen) sterben, weil man dort kein Gemüse anbauen kann?

              Zur Leihgebühr: Zinseszins entspricht in etwa „Weil ich, banker, dir mein Geld geliehen habe, kann ich es nicht an andere verleihen und ausserdem könnte ich nach einem Jahr die ursprüngliche Summe plus die Zinsen für das Jahr weiter verleihen und also musst du mir auch auf die Zinsen wieder Zinsen zahlen“.

              Das selbe Spielchen mit einer Borhmaschine oder einem Auto versucht, würde höchstens zu groben Schlägen aufs Maul führen – und genau das ist es auch, was bankster statt zinseszins kriegen sollten.

              1. Zinseszins ist schädlich, aber es ist ein schwer lösbares Problem….und zumindest aus meiner Sicht….. der fraktionalen Geldschöpfung durch Betrüger (private Banker) in seiner Schädlichkeit nachgeordnet.
                Bei wertgedecktem Geld geht irgendwann die Wertdeckung des Zinseszinses aus !

                  1. fiat Geld sehe ich da schon eher als das Problem.
                    Und mit richtigem gedecktem Geld, oder allgemein mit nicht-fiat-Geld, würden vielleicht viele Probleme verschwinden. Dann ist Zinseszins auch kein Problem mehr. Und ich habe eben den Eindruck, daß Zinseszins nur ein Symptom von irgend etwas ist, und das es wenig sinnvoll ist, dieses Symptom zu hassen oder zu bekämpfen, sondern dass man an die Ursachen ran muss.

                  2. Habe nichts dagegen ,beides abzuschaffen, habe nur Prioritäten gesetzt , bzw. auf die größere Schwierigkeit der Abschaffung des Zinseszins (z.B. durch Gesetzgebung hingewiesen) und versucht klar zu machen, dass die Zinseszinsabschaffung automatisch weniger akut wird, wenn es gelingt die fraktionale Geldschöpfung zu töten, weil bei ernsthaft -wertgedecktem Geld, die Zinseszinszahlung durch den Kreditgeber unattraktiv wird, weil er so viel Werthaltiges (zur Deckung des Zinseszins) gar nicht auftreiben kann, weil es die Natur nicht hergibt !

    3. @dragaoNordestino
      Ich kann mich mit Ihren Ideen überhaupt nicht anfreunden. Mein Empfinden von Gerechtigkeit ist ein sehr anderes.
      Andererseits freut es mich, dass man sich hier auch mal nicht einig ist und ich ein paar Denkanstöße über meinen Tellerrand hinaus bekomme. Wer weiß schon, wohin mich das führt?

    4. dragaoNordestino

      Nur so als Bemerkung zu Punkt 3 „Eine Kapitalisierung von Zins auf Guthaben (Zinses-Zins), gehören sofort verboten und zwar ohne Ausnahme.“:

      Ich bin *kein* Finanzexperte und möchte auch keine Diskussion darüber vom Zaun reissen!
      Es sollte mehr eine Anregung sein darüber nachzudenken.

      Ich sehe da einfach grosse Probleme den Zinses-Zins (ZZ) vom „normalen“ Kapital zu trennen.
      Wie soll man den sein ZZ Konto verwenden können?
      Wenn ich mir da Bares abheben würde, könnte man das ja später ohne Probleme wieder auf das Normal-Konto legen.
      Man müsste eine zweite „Geldschein“ (Bargeld) Reihe ausgeben für ZZ-Geld um zu erkenne, dass ist ZZ-Geld.

      Aber wie auch immer,
      nach einer gewissen Dauer würde der Wert des ZZ-Geldes das „Normalgeld“ überflügeln. Dieses kann man ja dann nicht mehr als Kredit ausgeben mit Zinsen. Das führt sicher irgendwann zu erheblichen Problemen.

      Und diese Probleme werden gewissen Herren garantiert wieder dazu verwenden eine undurchsichtige Regel Wut zu implementieren und damit dem Betrug von neuem Tür und Tor zu öffnen.

      Meiner Überzeugung!
      Egal welches Regelwerk, Geldsystem kommt, es muss schlank und übersichtlich sein, so dass jeder „Normalo“, welcher seine 5 Sinne beisammen hat den Überblick hat, was mit dem Geld getrieben wird.

      Für alles andere würde ich meine Zustimmung nicht geben!!!

    5. Frage: Wiso „muss“ sich der Staat eigentlich verschulden? Und vor allem bei wem denn?
      Allein dieses System, Staat leiht sich Geld ( gegen Zins und Zinseszins) ist doch schon einfach nur abzocke. Warum kann ein souveräner Staat nicht sein eigenes Geld herausgegeben? Und: das schuldbasierte, kreditgeld ist doch für die Allgemeinheit die denkbar schlechteste „Lösung“.

      1. Ich habe von Volkswirtschaft wenig Ahnung (und befürchte, die meisten Volkswirtschaftler auch nicht, tun aber so) und stelle mir schon lange ähnliche Fragen:
        Warum dürfen Volkswirtschaften über ihre Verhältnisse leben, und viele scheinen das für normal zu halten, was in der Betriebswirtschaft und im Privaten normalerweise zum Bankrott führt?

        Eine gesunde Verschuldung, die auch zurückgezahlt werden kann und will, halte ich für OK. Auch mit Zins und Zinseszins. Doch was wir ständig erleben, ist doch völlig pathologisch? Warum funktioniert das trotzdem?

      2. Wenn Sie besonderst bewaffnet sind, ja dann brauchen Sie sich nicht verschulden. Wenn Sie darum bitten, werden Sie verwurstet, das ist die Logik!

  8. Ich finde vieles an ihren Ausführungen sehr realisitisch und gut.
    Grundsätzlich – finde ich- sollte der Staat, also die Verwaltung, möglichst schlank organisiert und präsent sein, je schlanker, desto besser, je flacher die Hierarchie( muß es das überhaupt geben?), desto willkommener, je mehr auf Freiwilligkeit und auf Eigenverantwortung basierend, desto besser.
    Die Subsidiarität, also die Selbstbestimmung vor Ort sollte an oberster Stelle stehen, der für und durch die Menschen konstituierte Staat nur Aufgaben übernehmen, die lokal und regional schlecht zu koordinieren sind.

    Sie beharren zu Recht auf der Kompetenz und der Verantwortlichkeit der Beamten. Ich halte es zudem für sinnvoll, wenn niemand länger als, sagen wir 10 Jahre, in der Verwaltung verbleibt, sonst muß trotz allem mit Verfilzung und Realitätsferne gerechnet werden.
    aber es muß da Gleitzeiten geben und die erfahrenen stehen den neueren beratend zur Verfügung.

    Die Geldschöpfung muß selbstverständlich wieder beim Staat liegen und den realen Werten entsprechen. Soll also ein Infrastrukturprojekt gebaut werden, so wird das dafür notwendige Geld geschaffen und durch die erbrachte Leistung und Struktur gedeckt. Insofern müßte es auch eine Art Verfallszeit dafür geben, wie für alles natürlich geschaffene, da es ja auch dadurch definiert wird und nirgendwo stagnieren und gehortet werden darf.

    Danke!

    1. @Andre Höhn: sehr guter Ansatz wie der Staat eigenes Geld in den Kreislauf bringt und mit eingeflochtener Verfallszeit.

      1. Schliemanns

        Ich sehe nicht ein, warum meine „alte“ Arbeitsleistung (Arbeitswert) verfallen soll !?

        Ich habe den Verdacht, die Inflation des Geldes geschieht nur (ausschliesslich) weil die Zentralbanken, Banken Geld drucken (Nullen Schreiben) bis zum Abwinken.
        Soviel ich weiss, ist der Euro nur noch halb soviel wert als bei der Einführung!
        Also seit der Einführung des Euros wurde Euch allen hier bereits 50% eures Geldvermögens GEKLAUT!
        Das ist DER DIEBSTAHL überhaupt am Vermögen des Volkes.

        1. … ach ja und falls man dies so beliesse aus erklärbaren Gründen
          aber die „Inflation“ (Geldrucken, Nullen schreiben) in die Staatskasse flösse, so könnte man die ganzen Staatssteuern streichen, welche Russophilus so „schön“ beschrieben hat (und bei mir ein grummeln auslösten)

          Bei den Alt-Vermögen aus der banditären Zeit könnte man von mir aus mit progressiven Steuern belegen, damit diese wieder zum Volk zurückfliessen.

          Die Besteuerung mit progressiven Steuersätzen ist für mich nur eine Symtombekämpfung und zeigt nur auf, dass etwas anderes im System nicht so funktioniert wie es sollte.
          Denn in einem gesunden System ist es gar nicht möglich, dass einzelne solche Reichtümer anhäufen können wie heute, weil es gar nicht möglich ist, dass ein einzelner so eine ARBEITSLEISTUNG an den Tag legen kann.

          Daher löst bei mir progressive Besteuerung ein grummeln aus.

          1. Weil wir gerade dabei sind: Was für eine Art „Argument“ ist „löst bei mir ein Grummeln aus“ oder „finde ich nicht gut“?

            Wollen Sie uns damit sagen, dass wir unseren Staat danach ausrichten sollen, was Sie jeweils für Gefühle haben? Oder, sozusagen „demokratischer“ nach den Gefühlen aller? Gefühlsbasierte Total-„demokratie“ sozusagen?

            Was den Rest Ihrer Aussagen angeht, so sollen wir die einfach als „gefühlt richtig“ schlucken? Oder wollen Sie sich uns anschließen und mit wirklichen Argumenten agieren?

            1. Russophilus

              Das Sie mich als Demokratie „Anhänger“ nun auf dem Zeiger haben, ist mir schon klar.
              (Obwohl ich mir nicht ganz sicher bin, ob wir wegen verschiedener Wertungen von Begriffen wie Hierarchie und Demokratie aneinander vorbei schreiben)

              Ich bin nun mal ein Mensch und entscheide nach reichlicher Überlegungen auch mal nach Gefühlt.
              Vielleicht haben Sie ja mal den Spitznamen „Killer“ bekommen, weil Sie sich gut von Ihren Gefühlen distanzieren können.

              Ich dachte mein Argument sei aus meinem Text zu lesen.

              Wenn Sie von mir jetzt ein fertiges Modell erwarten, dass kann ich Ihnen natürlich nicht liefern.

              Ihr ganzes Steuermodell gefällt mir nicht, denn es hinterlässt bei mir den Eindruck, dass es nur eine aufgewärmte Version des aktuellen ist.
              Warum soll ein (normal) Besserverdiener progressive Steuern bezahlen?
              (Ich schreibe hier in der Annahme, dass es keine Bankster mehr gibt!)

              Durch das er Betreffende schon mehr verdient bezahlt derjenige doch schon mehr Steuern.
              In einem *gesunden* System, hat derjenige doch für seinen höheren Lohn doch auch etwas bezahlt – Aufwand betrieben.
              (Nach meiner Meinung müssten jeder Studierende vom Staat ein Darlehen bekommen, welches bei Fertigausbildung von ihm zurückbezahlt wird.)

              Weiter würde ich es möglichst vermeiden das Einkommen (aus Händearbeit) zu besteuern.
              Wenn schon sollte der Konsum besteuert werden. (Ich hoffe dazu brauche ich keine Argumente anzuführen.)

              Weiter möchte ich (ja ich masse mir das an) als Demokrat für mindestens die Hälfte meiner Abgaben bestimmen können wofür es ausgegeben wird, damit ich mit meinem Geld, welches ich ja schliesslich verdient habe auch mitbestimmen kann ob das für Schwachsinn ausgegeben wird oder nicht.

              Wie viel Geld gibt die BRD für Innere und äussere Sicherheit aus. Ich glaube 3%. Wo geht das restlich Geld alles hin? Nehmen wir noch Bildung und Infrastruktur dazu sind das allerhöchstens 20 %.
              Das ganze Rentengeld und die Sozialgelder, wären doch gar nicht mehr nötig, wenn man die Menschen nicht mit Zinseszins und Gelddrucken (Inflation) bestehlen würde.
              Nach meiner Ansicht sind Ihre Steuersätze absolut überrissen.

              Dass Sie das jetzt verhackstücken können ist mir auch klar.
              Könnte ich selber auch.

              Mir geht es hier darum auch andere Stichpunkte einzustreuen.
              Ob es denn wirklich schlussendlich verwirklichbar ist darum geht es mir gar nicht.
              Aber wenigsten einmal darüber nachdenken!

              1. Erstens habe ich Sie nicht auf dem Zeiger. Zweitens hätte ich Sie, wenn schon, dann deswegen auf dem Zeiger weil Sie viel „Ich! Ich!“, viel Gefühle und wenig Argumente hier bieten.

                Zu Ihrer Sorge, was hohe Einkommen angeht: Die erste Aufgabe des Staates ist es, das Wohl *ALLER* zu gewährleisten. Dass 10 Hungernde was zu essen bekommen, ist weitaus wichtiger als dass einem, der sehr viel hat, nicht zu viel abgefordert wird.

                Im übrigen reden wir ja auch von progressiven Einnahme-Verhältnissen. Auch beissen Sie sich zu sehr fest am Höchst-Steuersatz, nur würde dieser ja nur *extrem* Reiche betreffen und nicht z.B. den kleinen Unternehmer, der 1 oder 2 Mio. verdient.

                Mir geht es hier darum auch andere Stichpunkte einzustreuen.
                Ob es denn wirklich schlussendlich verwirklichbar ist darum geht es mir gar nicht.

                Das zeigt Ihre Haltung recht gut. Nur: Da rennen Sie bei mir gegen Beton. Zunächst mal hatten wir das Modell „alles mal ausprobieren“ bzw. „wenigstens mal drüber nachdenken“ bereits mehr als ausgiebig und mit reichlich Schäden. Auch liegt dahinter ein beharrliches Festhalten am Modell „demokratie“. Ich sage Ihnen, was „jede Meinung zählt!“ uns gebracht hat: merkel und Konsorten – und die werden in aller Regel von denen gewählt, die wenig bis nicht (und weitgehend ahnungslos) nachdenken und zudem leicht durch die medien (oder vermittels Angstmache) zu manipulieren sind.

                Sie denken ja so gerne über alles nur Denkbare nach (sagen Sie jedenfalls). Nun, dann gebe ich Ihnen mal was zum Nachdenken: Ein guter Automechaniker, ein guter Doktor, ein guter Denker, die brauchen kein Zwangsmodell. Man kommt *freiwillig* und gerne zu ihnen und man *sucht* und *will* ihre Meinung (zum jeweiligen Fachgebiet).

                Und sogar ich mit diesem kleinen blog hier brauche keine Regel, die die Leute zwingt, mir zuzuhören. Nein, wer hier liest, der tut das, weil er aus dem einen oder anderen Grund meint, es lohne sich und sei interessant für ihn/sie.

                „demokratie“ aber bedeutet zwangsläufig, dass *jede* Meinung (zumindest theoretisch; dass die politster *tatsächlich* drauf scheissen, ist etwas anderes) zählt und, mehr noch, gleich viel zählt. Und das wiederum bedeutet notwendig, dass zuverlässig die intellektuell Durchschnittlichen und Dummen das Sagen haben. Das Ergebnis sehen wir: Profi-Lügner und Heuchler an der Macht, meist mit wenig bis gar keine Fachkompetenz.

        2. @Kris11: ich sehe das eher so wie es zb. mit den Regionalgeld gemacht wird. Dieses verfällt im Wert mit zunehmender Zeit immer mehr (zb. Mit geklebten Marken) um für Umlaufsicherung zu sorgen also gegen Horten weil Horten das Geld dem Kreislauf entzieht.

          1. Da gibt es diverse Ansätze, u.a. den der bewussten Inflation. Finde ich persönlich aber nicht so wichtig, weil ohne den vermaledeiten Zinseszins nicht mehr *maßlos* gehortet wird.

            Auch ist zu bedenken, dass das Problem nicht Omas Sparstrumpf ist, nicht einmal, wenn zigtausende Mark drin stecken. Das Problem sind völlig absurde Summen z.B. im Milliardenbereich.

            Und noch etwas ist zu sehen: Man kann sich wohl noch lange auf den Egoismus der Menschen verlassen. Wenn sie aber nur begrenzt (wenn auch mit großzügigen Grenzen) vererben können, dass werden zwei Dinge geschehen: 1) werden sie weniger horten und lieber mehr ausgeben und 2) werden sie nach Alternativen suchen, um ihren Kindern gute Chancen zu geben, z.B. exzellente Ausbildung. Von beidem profitiert auch die Gesellschaft.

    2. @Andre Höhn
      „Die Geldschöpfung muß selbstverständlich wieder beim Staat liegen“
      Macht man da nicht gerade den Bock zum Gärtner?
      Müsste man das nicht sogar verhindern, dass der Staat Geld schöpfen darf? Der Staat hält sich eh schon kaum an Gesetze und Gesetzmäßigkeiten und sollte auf ein Minimum notwendiger Funktionen, Rechte und Strukturen beschränkt werden. Es ist so schon praktisch unkontrollierbar.

        1. Dann hatte ich das falsch verstanden. Der ideale Staat, der hier in den Beiträgen konstruiert wird, kann dann vielleicht auch das Geld kontrollieren. Vielleicht wird dann das Geld sogar mal durch etwas anderes ersetzt werden können. Rüstung wird dann hoffentlich auch nicht mehr nötig sein, weil man keine Kriege mehr braucht.

      1. @Germo Götz: dieses „Argument“ haben eben jene Kriminellen als Begründung für die private Geldschöpfung in Umlauf gebracht, die dann genau das gemacht haben wovor sie „gewarnt“ haben. Und damit hat man in der Tat den Bock zum Gärtner gemacht (hier nicht den Staat, sonder eben jene hochkriminellen Subjekte die eigentlich schon lange hinter Schloss und Riegel gehören).
        Wer, wenn nicht der Staat als souveräne Institution von souveränen Völkern (also sie selbst) sollte denn Geld in Umlauf bringen?!
        Private die sich daran bereichernm? Ein gnadenloses Raubsystem?!
        Die Völker müssen ihr eigenes Geld herausgeben, über Institutionen die Verantwortung tragen und einer klaren, transpatrenten Kontrolle unterliegen. Wenn dieser Punkt nicht erfüllt ist, kann man über jegliche „Regierungs/ bzw. Staatsform“ fabulieren, allein es bringt nichts.

        Gebt mir die Kontrolle über die Währung einer Nation, und es ist mir gleichgültig, wer die Gesetze macht!

        Amschel Meyer Rothschild
        welch wahre Worte…

          1. Gesellschaftsform auf einem bestimmten Gebiet, Zusammenschluss von Menschen auf einem bestimmten Gebiet mit vereinbarten Regeln.

            1. Drei Elemente sollte es geben:
              Das Staatsvolk
              Das Staatsgebiet
              Die Staatsgewalt
              Der Istzustand:
              Staatsvolk wird gerade umgevolkt
              Staatsgebiet wird gerade aufgelöst
              Staatsgewalt hat die Kontrolle verloren.
              Dann sollte alles neu definiert werden, mit Blick auf den Erhalt des Planeten.

  9. Woher nehmen die hier zum Teil schreibenden Menschen nur ihre Vorstellung für eine bessere Welt, bzw. Regierungsform?
    Und weshalb wird alles gleich als nicht machbar abgelehnt?

    Kompetenz auf den verschiedenen Führungsebenen, mit den dafür notwendigen Voraussetzungen und entsprechenden Referenzen, halte ich für eine sehr gute Idee.

    Es gibt genug ehrliche und aufrichtige Menschen in unserer Gesellschaft, die qualifiziert, integer und bereit sind, dazu zu lernen. Das meiste ist besser, wie das, was hier gerade abgeht!

    Das was hier zur Zeit passiert ist gruselig, nicht das was kommt, wenn man die positive Veränderung plant.

    Ich halte das auch durchaus für umsetzbar, vielleicht nicht gleich alles am Anfang der Veränderung, aber nach und nach, wenn es gilt Positionen neu zu besetzen, oder korrupte Egoisten (welche gegen die neuen Regeln verstoßen) zu ersetzen.

    Die Menschen werden sich gut überlegen, ob sie, wenn sie bestraft würden, ein falsches Spiel riskieren. Vor allen dann, wenn sie zu Rechenschaft gezogen würden. Und wenn Menschen unredlich sind, wird sich das sehr schnell erweisen.

    Ich halte den Ansatz für gut!

    1. Selbstverständlich ist gegen Kompetenz, unabhängige Kontrolle und Verantwortung – und zur Verantwortung ziehen der Verantwortlichen- nichts einzuwenden.
      Nur über die Organisierungsform dieser wünschenswerten Anforderungen an eine gesunde Gesellschaft gibt es noch Streit.

      Ich halte es eben für sagenwirmal problematisch, wenn die, um die es letztlich geht, also wir einfachen Bürger, irgendeine Art von Macht an andere abgeben sollen, die dann wiederum ihrerseits bestimmen wer bestimmen soll und dieses dann kontrollieren.
      Beispiel: Aktiengesellschaft. Die Aktionäre wählen den Aufsichtsrat, der dann wiederum den Vorstand bestimmt, dessen Tun sich direkt auf die Aktionäre auswirkt.
      Vorstand und Aufsichtsrat kungeln wiederum miteinander und nicht wenige Vorstände von gestern sind die Aufsichtsräte von morgen. Kontrolle? Eher weniger. Die Aktionäre sind außen vor und werden einmal pro Jahr mit einer beeindruckenden Powerpointorgie abgespeist.
      Aufmüpfige Aktionäre, die den Vorstand nicht entlasten wollen, werden dann auch ganz schnell mit allen Tricks der Macht eingenordet.

      Kommt einem irgendwie aus der Politik bekannt vor, nicht wahr?

      So kann es also nicht gehen. So geht es ja auch nicht. Bzw. in erster Linie funktioniert dieses Modell ganz hervorragend für die „Kompetenz“ in AR und Vorstand. Dass am Ende auch die AKtionäre ihre schmale Dividende abbekommen, macht dieses Modell nicht weniger kritikwürdig.

      1. wenn die, um die es letztlich geht, also wir einfachen Bürger, irgendeine Art von Macht an andere abgeben sollen

        Tschuldigung, wenn das grob klingt, aber von welcher Macht fabulieren sie denn? Meinen Sie allen Erntes, wir hätten so etwas wie Macht?

  10. Was sagt das dorf dazu, speziell Wu Ming?

    https://swissindo.news/german-un-swissindo-debt-burden-liberation-certificate-wins-court-favour-over-banks/

    Auch Kennediy hatte damals in der Schweiz die Vereinbarung unterzeichnet, wurde dann 1. Woche später erschoßen. Denn es hätte die FED beseitigt.

    Dies ist Gottes Mission, bekannt als MANDAT, die 7,5 Milliarden Menschen durch ZAHLUNGSANORDNUNG 1-11 zu befreien und zu vereinen.

    ZAHLUNGSBESTELLUNG 1-11 an alle 253/357 Länder. Sie wird die Regierungen der Welt bei der Umsetzung von:

    INDIVIDUELLE BURDENLIBERATION (DBL): bis zu einem Gesamthöchstbetrag von Rp. 2.000.000.000.000 (zwei Milliarden Rupien).

    CORPORATE DEBT BURDEN LIBERATION: bis zu einem Betrag von $2.000.000.000.000 (zwei Milliarden Dollar).

    LÄNDERQUOTA: 138.990.000.000.000.000 US$ (einhundertachtunddreißig Billionen, neunhundertundneunzig Milliarden).

    BANK QUOTA: US$ 138.990.000.000.000.000 (einhundertachtunddreißig Billionen, neunhundertundneunzig Billionen).

    MENSCHLICHE VERPFLICHTUNG: 6.000.000.000 US$ (sechs Millionen Dollar) pro Person, ab 17 Jahren und mit einer legalen Identität und Studenten verdienen ein monatliches Grundeinkommen von 600 US$ (sechs hundert Dollar) und Erwachsene 1200 US$ (eintausend und zweihundert Dollar) für den Rest ihres Lebens.

    DAS VENUS-Projekt für den Bau des Universums: Herr Jacque Fresco ist der Kopf dieses großartigen Projekts, das den Höhepunkt seines Lebenswerkes darstellt: die Integration des Besten aus Wissenschaft und Technologie in einen umfassenden Plan für eine globale Gesellschaft, die sich auf menschliche und ökologische Belange stützt, wird uns bald Freude bereiten. Gemeinsam bekannt als das WORLD SOLUTION GIFT ANGEBOT für das höchste Gut von allen

    Übersetzt mit http://www.DeepL.com/Translator

    P.s. Deepl -kostenfrei-, war heute vormittag so überlastet, daß nur noch ein satz zur übersetzung ging. man bat darum, später wieder zu kommen. Sah so aus, als würde der server aufgeben. Da müssen tausende gleichzeitig drinn gewesen sein.

    1. Der Betrug des Swissindo Vouchers M1 in Indonesien… ein Artikel bezeichneter weise aus Brasilien.. den auch hier versucht http://www.swissindo.news ihren Betrug zu verwirklichen……. leider in portugisisch..

      Im grossen ganzen wird darin beschrieben, wie ein Haufen von Opportunisten mit religiös-finanzieller List, und mit Milliardenversprechen Massen sozusagen in einen hypnotischen Zustand versetzen, Investoren für ihre betrügerischen Machenschaften zu gewinnen. Sie „verkaufen“ einfach ein Papier von unbedeutendem Geldwert, mit einem entfernten oder sogar absurden Versprechen, dass es in Zukunft an einem unsicheren Datum einen Millionär oder sogar Billionen-Dollar-Wert auf dem Markt haben wird. Dies ist der Fall der Simbabwe Operation oder ZIM.

      Unsw… der Artikel ist reichlich mit Links versehen…

      https://veritsplendor.wordpress.com/2017/08/22/a-fraude-do-swissindo-voucher-m1-na-indonesia/

      So wies aussieht ist das ganze Ding von http://www.swissindo.news ein riesen Betrug…

    2. Nicht meine Baustelle. Riecht nach Geschäftsmodell. Auch das UCC ist spannend. Aber schliesslich auch nur eine *Fiktion*. Nicht (mehr) meine Baustelle. 🙂

    3. Nadie, wenn man sich die Gebäude anschaut könnte man fragen, wie ein Mensch dort in zugeschnittenen Wohnbereichen leben soll. Es sind Jahre her, dass ich mir das ansah; anfangs auch interessiert. Aber die Wohnbedingungen sind so eklig wie in Neubauwohnungen. Eigentlich alles sehr distanziert zur Natur. Futuristische Neubauwohnungs-Bedingungen und vorgestanzte Nutzungsmöglichkeiten, die weit über das was wir bspw. vom öffentlichen Nahverkehr kennen. Pseudo und Falle, das sehe ich dazu. Selbst schauen und fühlen, wie Leben in diesen Rastern sein würde. Und erst mal wieder: Geschäftsmodell.

  11. Werter Russophilus, ich verstehe Ihre Überlegungen als Skizze für eine Übergangsordnung für die Zeit nach einem Umbruch.
    Danke dafür. Es ist mAn wichtig, daß wir uns da „rantasten“.
    Das ist jetzt das Allerwichtigste überhaupt.

    Vielem stimme ich zu, beispielsweise:

    – dass man im Streben nach einer besseren Welt das Heute, die derzeitige Welt nicht einfach ausklammern oder ignorieren und auch nicht zu ruckartig und schnell alles umkrempeln darf.
    – Abschaffung Zinseszins
    – Verantwortungsbegriff mit „Fleisch an den Knochen“ auszustatten.
    – eine […] Untersuchungs- und Ermittlungsbehörde, die ein sehr scharfes Auge auf einen sauberen Staatsapparat hat

    Drei Anmerkungen:

    1. Es braucht eine strikte Trennung von Politik/Verwaltung, Justiz, Wirtschaft/Finanzen.

    2. Das gegenwärtige Gesellschaftssystem ist auf allen Gebieten dermaßen degeneriert, daß es grundsätzlicher und weitreichender Umgestaltungen bedarf.
    Die Degeneration betrifft auch Ihre „Experten“, deren „Kompetenz“ ich stark in Frage stelle.
    In der Mathematik ist das sicher nicht so ausgprägt wie in der Medizin.
    Doch schon in der orthodoxen Physik traue ich keinem „Experten“ mehr über den Weg.
    Von den Wirtschafts“weisen“ will ich gar nicht erst reden.

    3. Zumindest für eine Übergangszeit nach einem Umbruch ist mAn eine Autokratie notwendig.
    Es wird ausgefegt werden müssen. Das geht nur in einer autokratischen Struktur.
    In dieser Zeit kann die Umgestaltung schrittweise erfolgen.

    Ein Diskussionsvorschlag zu Schluß:

    Über einige Punkte scheint Einigkeit zu herrschen, wie über die Abschaffung des Zinseszinses und über ein sehr stark vereinfachtes und gerechteres Steuerrecht.

    Aber wie genau diese Gesellschaft auszusehen hat, darüber gehen die Ansichten vermutlich auseinander.
    Vielleicht ist es eine gute Möglichkeit, erst einmal zu formulieren, welche Qualitäten eine nachhaltige Gesellschaftsordnung braucht.

    Einige Beispiele:

    – Sie muß im Einklang mit der Natur sein.
    – Sie muß Anreiz und Möglichkeiten für die Initiative des Einzelnen bieten.
    – Sie muß die Kreativität der Kinder von früh auf fördern.
    – Sie muß Parasitentum ausschließen.

    Das sind nur einige der notwendigen Qualitäten.
    Wenn man sich Klarheit darüber verschafft, was man erreichen will – die Qualitäten, das Ziel, das Ideal einer nachhaltigen Gesellschaft – dann kann man das Wie, die Form dieser Gesellschaft, gestalten.

    1. Sie muss Menschen-zentrisch und menschengerecht sein.

      Dazu gehört übrigens auch, damit aufzuhören, vermittels angeblicher Gleichheit die Menschen in einem Hamsterrad zu halten, in dem sie wie irre nach mehr (geradezu vulgär rein äusserlicher und obendrein willkürlicher) „Schönheit“ streben oder auch nach Besitz um des Besitzes Willen.

      Menschengerecht und wahr ist, dass wir alle unterschiedlich sind; es wird immer Intelligentere und weniger Intelligente, handwerklich Talentierte und Geschickte und eben auch handwerkliche Doppel-Linkshänder geben, Professoren und Bauern – entscheidend ist, das anzunehmen und zu respektieren und nicht danach zu klassifizieren, was man nicht hat oder kann, sondern danach, was man kann und in der Gemeinschaft leistet.

      In einer gesunden Gesellschaft sind Bauern und Schreiner genauso geachtet wie Mathematiker oder Ärzte … und das gilt übrigens auch für Frauen, die „nur“ Mutter und Hausfrau sind – denn sie leisten einen der wichtigsten Dienste für die Gesellschaft überhaupt.

      1. Zustimmung, wichtige Qualitäten, die Sie ansprechen.
        Besonders Ihr letzter Absatz hat es in sich.
        Und da besonders die Mutter, die Sie ansprechen.

        Wie definiert unsere degenerierte Gesellschaft Erfolg?
        Die Antwort kennen die Dörfler. Die gibt’s in vielen Varianten. Eine der dümmsten ist: Mein Haus, mein Boot, mein Bankkonto.

        Für mich ist eine Hausfrau und Mutter, die ihre Kinder mit Liebe und gesundem Menschenverstand großzieht, auf der Erfolgs-Skala ganz weit oben.
        Vor jedem Uni-Professor, der ein Karrierist und/oder Systemling ist.

        1. Ich bin aus der süd-westdeutschen Großstadt in die ostdeutsche Provinz aufs Land gezogen und verwahre mich ausdrücklich gegen ihre Diffamierung der „Dörfler“.

          Im Gegenteil wird ein Schuh draus. Auf dem Land, im Dorf, in einer kleinen Gemeinschaft funktioniert das Zusammenleben noch sehr gut.
          Das Denken in Haus, Boot, Bankkonto ist nicht das der „Dörfler“ sondern genau das der degenerierten Stadtbevölkerung.

          Ebenfalls beeindruckend: Nicht nur, dass es auf dem Land kaum Professoren und Geschwätzwissenschaftler gibt, der Stellenwert der einfachen Berufe ist hier um Lichtjahre höher als in der verkommenen Stadt.

          Jeder weiß hier die Qualitäten eines guten Handwerkers zu schätzen, niemand schaut verächtlich auf einen herab, der „nur“ Maurer oder Zimmermann ist und nicht studiert hat und keinen Master in irgendeinem Unfug hat..

          Und: wer nicht aktiv am Gemeindeleben teilnimmt und seinen Beitrag leistet, hat bei den Entscheidungsprozessen im Dorf nichts zu melden und ist außen vor.

          1. Leider stirbt genau dieses dörfliche Gemeinwesen zumindest im Osten aus. Wo es früher Schulen, Handwerker, Ärzte, Läden, Gaststätten und Produktion gab, ist oft nichts mehr. Gar nichts mehr. Familien mit Kindern lockt man da nicht hin, zum arbeiten fahren die Leute kilometerweit und ziehen oft ganz weg.

          2. Werter Füsilier, Ihre Verteidigung der Landbevölkerung ist aller Ehren wert.

            Wie definiert unsere degenerierte Gesellschaft Erfolg?
            Die Antwort kennen die Dörfler. Die gibt’s in vielen Varianten. Eine der dümmsten ist: Mein Haus, mein Boot, mein Bankkonto.

            1. Wie Sie aus den obigen drei Sätzen einen Angriff auf Landbewohner herauslesen, erschließt sich mir nicht.

            2. Ich kann Ihnen versichern, daß ich nichts gegen Dörfler habe.
            Im Gegenteil. Mit „Dörfler“ meinte ich die Bewohner des „Dorfes“, als das sich die Kommentargemeinschaft des Saker-Blogs bezeichnet/sieht.

            Wie definiert unsere degenerierte Gesellschaft Erfolg?
            Die Antwort kennen die Dörfler.

            3. Ich gebe zu, hier ich habe nicht völlig exakt und unmißverständlich formuliert.
            Extra für Sie die Aussage (hoffentlich) in nicht falsch zu verstehender Form:

            Das Dorf weiß, wie unsere degenerierte Gesellschaft Erfolg definiert.

            1. a) Füsiliers Antwort steht nicht unter einem Kommentar von mir sondern von Ekstroem.
              b) Ein flächendeckender Stromausfall in meinem Dorf wäre erheblich unwahrscheinlicher als heute üblich und im übrigen auch weniger verheerend.
              c) Was wollten Sie uns sagen? Wollten Sie uns überhaupt etwas sagen?

              1. Da man sich länger nicht befleißigt hat und heute sonntag ist, ist eben wieder training in der mentalen turnhalle angesagt.
                Jo mei….

      2. „Nur“ Mutter – bedeutet das, die Frau und Mutter hat ein engen Lebensfeld und ist nicht so wirklich in der Lage, ihren Nachwuchs für das Leben vorzubereiten, das über nettes Überleben hinaus geht? Wenn vor der Familiengründung keine tiefgehenden Erfahrungen gemacht worden sind, wird in der bekannten Manier sich einzurichten und ein „schönes“ Leben herstellen zu wollen genau davon an das Kind abgegeben.
        Ich war auch lange „nur“ Mutter, mit viel Vorlauf, weitsichtig in Bezug auf Kind und sein Leben als Erwachsener. Ich war nicht normal. Und heute entspricht das Sichtfenster der nennenswerten Anzahl der Mütter ungefähr dem des Displays.
        Therapie gibt es schon lange. In USA hatte ein Patient nicht selten mehrere Bearbeitungsstränge, wegen Multipler-Persönlichkeit. Lachhaft, leider, was gerade im Blog läuft. Und das kostet auch Kraft und Zeit.
        Immerhin gibt es nicht nur Belobiger sondern auch direkt Denkende.
        Grundsätzlich und radikal – freundlich und entschieden bei den Wurzeln neu ansetzen -nichts anderes brauchen wir. Natürlich ist nicht klug, mit einem Mal alles umzuwerfen und nichts anderes zu haben. Allerdings ist im Großen längst gründlich daran gearbeitet worden, Neues zu schaffen, an dem weiter gebaut wird, während dem Alten die Energie entzogen wird.
        Keine Therapiechen, keine Reförmchen und der ganze aufgewärmte Quatsch haben je genützt. Ach doch – den Geschäftchen und dem Erhalt der Machenschaften.
        Gehen wir darüber hinaus oder machen wir uns weiter was vor? Sein oder Nicht-Sein, das ist es. Die wirklichen Änderungen müssen aus unserem Inneren entstehen. Dann stimmt auch die Außenstruktur. Innen kann ich nur mit mir „arbeiten“, wenn ich mich respektiere und sich meine Beziehung zum Ganzen fortlaufend entwickelt. Damit ist die Voraussetzung da, dass ich grundsätzlich meine Mitwelt respektiere, nicht urteile … Ich will nicht weiter ausführen. Die es interessiert wissen das, die anderen wollen nicht. Die innere Welt produziert die Außenwelt. Mit den abgedroschenen Begrifflichkeiten holen wir keinen Blumentopp.
        Die Gesellschaft ist wie der Einzelne bzw. wie das Kräftefeld das Menschen produzieren ist. Der Einzelne ist sehr wichtig. Die Außenbedingungen werden fördern, dass der Einzelne zurückfahren kann, sich so dermaßen übermäßig auf das Überleben einzurichten. Was von den Großen, Putin und Trump gerade gemeinsam angegangen wird ist, dass die Menschheit auch als Masse Frieden erfahren kann und innerlich locker lassen kann, nicht mehr von diesem perversen Druck nach außen gepresst, endlich zu sich selbst nach innen „wandern“ und zu Erkenntnis kommen kann. Sicher nicht alle in gleicher Weise. Aber das ist auch nicht das Ding. Mit Grundqualitäten wie Respekt, prinzipieller Liebe statt Angst und folglich Angriff, können alle zusammen in sinnvoller und stärkender Weise leben. Der dumme Materialismus hat dann keinen Reiz mehr, saugt nicht mehr die Menschen an in die entsprechende Verfassung und den Wahnsinn.
        Radikal (Wurzel) und freundlich und nicht hier ein bißchen da ein bißchen, Schema dings und Abklatsch dette. Freundlich in Liebe zur Lebenschance, für sich und das Ganze: freundlich, mit Herz und Erkenntnis (die man erst mal erkämpfen muss mit sich).

        viele Grüße

    2. Sehr geehrter Ekstroem.
      *** 3. Zumindest für eine Übergangszeit nach einem Umbruch ist mAn eine Autokratie notwendig. ***
      Dann bleibt NUR noch Glaube ,Hoffnung und Liebe.
      Da müssen wir alle, dann ganz Dolle hoffen, das sich aus der jetzigen Machtelite, ein Aufgeklärter Despot heraus Schält,
      Das kann doch kein Weg, zu einem menschlichen Miteinander sein. Nur die äußere Herrschaftsform zu ändern, aber bei der Hirachischen Struktur zu verbleiben, In der fast immer ( nicht jedes Land, hat die Geistigen Bedingen für einen Putin ) , sich die Abgezockten Egozentrierten Kreaturen durchsetzen, zum Beispiel die, die über Waffen verfügen und sie auch Skrupelos Gebrauchen. MAD MAX und die Donnerkuppel lassen grüßen.
      Da Macht die größte Verführungskraft hat, muss dieses Verführungs Potial, so fein Aufgelöst werden, so das sie der Menschlichen Gemeinschaft, keinen Strech mehr spielen Kann. Macht gehört auf ALLE Menschen, zu dem gleichem winzigen Anteil Atomisiert, so das der Missbrauch der Macht unmöglich wird. Dazu gehört dann aber auch, das reine Austauschmittel / Geld , was stündlich ROSTET und die Verfügung, über die Naturressourcen / zB. Boden, Rohstoffe, NUR für die dauer, des eigenen Lebens. Jeder und wirklich JEDER, fängt bei NULL an, bekommt aber die maximale Unterstützung, der Gemeinschaft, seinen EIGENEN Weg zu finden.

      1. Werter Felix Klinkenberg, ich kann verstehen, daß einige bei dem Wort „Autokratie“ erst einmal zusammenzucken. Die Re-education seit 1945 spielt da vermutlich eine Rolle.

        Da müssen wir alle, dann ganz Dolle hoffen, das sich aus der jetzigen Machtelite, ein Aufgeklärter Despot heraus Schält,

        Ihre ironische Aussage geht fehl.

        1. Die Autokratie darf sich gar nicht aus der gegenwärtigen „Elite“ herausstellen.
        Meinen Sie, von denen würde jemand „ausfegen“, wie ich es im Satz, der dem von Ihnen zu Beginn zitierten folgt, sagte?
        In der Zeit der Autokratie soll doch genau diese Bande „ausgefegt“ werden.

        2. Eine Autokratie kann verschiedene Formen haben.
        Die Monarchie ist eine.
        Auch die Regierungsform unserer Ahnen, ein Wahl-Königtum, ist eine.
        Auch die platonische Philosophen-Herrschaft ist eine.

        Die Negativ-Formen sind Tyrannis und Oligarchie, die ich, das versichere ich Ihnen, nicht im Sinn hatte.

        Macht gehört auf ALLE Menschen, zu dem gleichem winzigen Anteil Atomisiert, so das der Missbrauch der Macht unmöglich wird.

        Das ist mAn nicht mehr als ein frommer Wunsch (oder eine linke, unrealistische Utopie).
        Bitte, werter Felix Klinkenberg, schauen Sie sich um.
        Sie sind doch ein Mann der Praxis.
        Schauen Sie in die Geschichte. Schauen Sie in die Natur.
        Macht ist hierachisch strukturiert.

        Zumindest für eine Übergangszeit nach einem Umbruch ist mAn eine Autokratie notwendig.

        Mit „mAn“ habe ich ausdrücklich gesagt, daß das (nur) meine Ansicht ist.
        Zu dem Satz stehe ich.
        Ich respektiere andere Ansichten, wie die Ihre.

  12. Vielen Dank für Ihre Ansätze. Finde ich sehr gut. Aber mir stellt sich immer Die Frage der Überführung der Horde in so ein neues Konzept. Ob sie tatsächlich so soft sein muss? Die dunklen haben auch immer mit drastischen Inszenierungen gearbeitet, um ihre Agenda zu implementieren. In einem gewissen Maße sollte dieses Instrument doch auch für unsere Zwecke funktionieren. Fakt ist doch, das man eh nicht alle wird mitnehmen können. Die Offenbarungen laufen doch schon und dennoch wollen viele diese nicht verstehen. Da fehlt m.E. noch ein kleiner Schubs.

    Auch wie Nadie sagt, wenn man geballt die „Wahrheit“ auf die Leute losslassen würde, würden die durchdrehen – so sollte es sein! Volles Schwert der Wahrheit. Der Wirklichkeit ins Auge blicken und Bilanz ziehen. Da trennt sich dann die Spreu vom Weizen. Tacheles!

    Alles andere scheint mir wieder halbgar.

    1. Wu Ming

      Die Leute würden durchdrehen!
      Wie soll denn das Durchdrehen aussehen?

      Ihr Weltbild fällt einfach zusammen. Nicht mehr nicht weniger.
      Bei wie vielen Menschen heute bereits geschehen?
      Sind die durchgedreht?
      NEIN sind sie nicht, die haben sich daran gemacht eine neue innere Struktur aufzubauen.
      Die Menschen vertragen viel, viel mehr als allgemein angenommen.

      Es gibt nur den einen Weg:
      Das Schwert der Wahrheit muss gnadenlos geschwungen werden.

      Brennen sollst du Rom! 😉

      1. Sehe ich auch so! Das Schwert der Wahrheit muss gnadenlos geschwungen werden. Mag sein, dass das Weltbild des Großteils der Menschen zusammenbricht, was könnte besseres passieren?! „Rücksicht“ und dafür weiter in der Lüge leben?! Es ist höchste Zeit dass die Wahrheit gnadenlos ans Licht kommt! Nur meine bescheidene Ansicht wohlgemerkt.

    2. Woher weiß jemand die Wahrheit? Ist sie absolut oder relativ? wie erkenne ich Wahrheit? Lebenszeit ist absolute Wahrheit, denn sie wirkt nur in eine Richtung!

  13. Guten Morgen Herr Russophilus,
    nun, mit diesen Themenkomplex habe ich mich in anderer Form schon beschäftigt. Meine erste Frage ist, wenn jemand arbeiten geht und Produkte für die Gesellschaft herstellt, warum soll das versteuert werden? Also Steuer ist eine heutige Form der Beraubung. Da sollte man nur diejenigen daran beteiligen, welche selbst vom Raub leben. Wie begründe ich es? Nun, ich habe die Gesellschaft aufgeteilt und zwar in zwei Gruppen. Es gibt die die die physischen Werte schaffen, also Werteschaffende. Dann gibt es die andere Gruppe, die der Alimentierten! Eine andere Möglichkeit ist wohl nicht vorhanden. Nun sind die Entscheider der Verteilung der geschaffenen Werte, immer die Alimentierten und niemals die Werteschaffenden. Diesen Punkt würde ich ändern und ein gewichtetes Stimmrecht, für jeden der im werteschaffenden Prozess beteiligt ist zugestehen. 1911 war der Spitzensteuersatz 5,5% und hatte ausgereicht um eine Staatsquote von 14,5% zu finanzieren. Gut, 20% gesamte Abgabenlast wäre zu diskutieren. Weiterhin stellt sich mir die Frage, wozu brauche ich die vielen Einrichtungen der Geldüberwachung? Im Zeitalter des Internet und der Verfügbarkeit aller Informationen, kann ich jeden der sein Sichtguthaben verwaltet, auch dessen Einkommen kontrollieren. Wenn ich diese Einrichtungen nicht mehr benötige, dann werden viele gebundene Mittel frei. Damit könnten die Jetzigen Beschäftigten, ihr Einkommen weiterhin behalten und es würden riesige Mittel frei und die Staatsquote sinkt. Und was ich auf gar keinen Fall besteuern würde, wäre die Hilfe für Nachbarn, Familie und Freunde, beim bauen eines Hauses. Denn das nutzt der Gesellschaft, da ja das Kollateral wertgesteigert wird und sich daraus ein gesamtgesellschaftlicher Nutzen ergibt. Ich will festhalten, dass das verteilen von Werten ein Kernthema zur Lösung der zukünftigen gesellschaftlichen Entwicklung ist. Die heutigen Mechanismen der Verteilung, sind direkt mit der Korruption und der Schaffung von nationalen und internationalen Konflikten verbunden und sind der größte Teil dieser Probleme und nicht Teil der Lösungen. Es ist nach heutiger Deutung, die Machtfrage als Ganzes. Was den Grund und Boden angeht, ja da stimme ich zu, kein Mensch hat ein Recht auf Bodeneigentum, wir sind alle nur Reisende auf Zeit.

    1. Es gibt die die die physischen Werte schaffen, also Werteschaffende. Dann gibt es die andere Gruppe, die der Alimentierten! Eine andere Möglichkeit ist wohl nicht vorhanden.

      Und was ist mit denen, die soziale, menschliche oder geistige Werte schaffen? Den Krankenschwestern, den Lehrern, den Müllmännern, den Heilern, usw usf?

      1. Es geht mir nicht um Bewertungen, sondern rein um die Tatsachen, welche nun mal so sind wie sie im Moment funktionieren. Wenn wir nur die Produktivitätssteigerung seit 1900 bis heute nehmen, wäre es ein leichtes alle am Gesamtprozess Beteiligten nicht auf dem heutigen niedrigen Stand leben zu lassen, sondern ein entspanntes Leben zu führen (versorungssicher). Das Problem liegt in der Verteilung und an den Verteilern selbst. Zusätzlich kann viel unnütze Arbeit entfallen (z.B. Werbung, denn sie verteuert jedes Produkt). Die von Ihnen aufgezählten Gruppen, leisten einen guten Beitrag, das steht außer Frage, warum haben Sie nicht Finanzbeamte und Steuerfahnder oder Versicherungsangestellte genannt? Außerdem sollten Rüstungsbetriebe ihre Tätigkeiten einstellen, denn sie dienen keinem Menschen. Ach so, im übrigen kann jeder Mensch tun und lassen was er will, solange er keinen anderen Menschen in die Not bringt.

        1. Rüstungsbetriebe leisten auch einen wichtigen Beitrag. Gäbe es die russische Rüstung nicht, gäbe es dann Russland überhaupt noch?

          1. Damit bin ich nicht einverstanden, da Russland immer nur dann rüstet, wenn es bedroht wird, nie rüstet Russland um ein Hegemon zu werden. Die Verteidigungsausgaben sind auch den Russen sehr unangenehm, da sie gerne ihren sozialen Frieden finanzieren würden. Welchen Nutzen für die Entwicklung der Gesellschaften haben die Rüstungsindustrien?

            1. @Terra
              Mit der Rüstung in Russland mögen Sie in Teilen Recht haben. Vielleicht auch nur bedingt, denn auf erfolgreiche Rüstung-Exporte ist man ja zu Recht auch in Russland stolz. Und da geht es sicher nicht nur um Reaktion, sondern auch um Marktanteile, Demonstration von Macht und mehr. Ich sehe in der Rüstungsindustrie in der heutigen Zeit schon einen gewissen Nutzen für die Gesellschaft. Wobei Aufwand und Nutzen oft in einem sehr kranken Verhältnis stehen.

              Natürlich wäre mir eine Welt ohne Bedarf an Rüstung lieber, aber wir sind ja nicht bei „wünsch dir was“.

              1. Nebenbei bemerkt ist die Rüstungs-Industrie (neben der Raumfahrt) auch einer *der* Schlüsselbereiche, die vielen anderen Industriebereichen vieles bringen.
                Unter anderem wird auch der Tag kommen, an dem nicht mehr weite Teile der russischen Auto-Industrie in westlichem Mitbesitz sind und westliche Komponenten verbauen.

                1. Ja, da gebe ich Ihnen Recht. Bis zum Ende diesen Jahres müssen alle Firmen mind. 80% der verkauften Produkte in Russland hergestellt worden sein. Mal sehen ob hier die Lokalisierungsschraube enger gestellt wir.

                2. Russophilus

                  Ich stimme Ihnen da ja zu
                  und ich als Schweizer hatte auch immer mein Sturmgewehr mit Munition zu hause.
                  Und finde das auch gut und richtig.
                  Das ist sozusagen meine Rüstung gegen böse Buben.
                  Wir wurden ja damals (weiss nicht wie es heute ist) als wehrhafte Eidgenossen eingeschworen, welche sich gegenseitig schützen vor Angriffen von aussen und ich habe mich auch so gesehen.
                  (nur irgendwann wollte ich die Banken nicht mehr verteidigen)

                  Aber man sollte auch bedenken, dass die Rüstungsindustrie irgendwann den Punkt erreicht hat, wo es Waffen geben wird (oder schon gibt mal abgesehen von den A-Waffen), welche bei unbedachter Anwendung die ganze Menschheit ausrotten können. Ich denke da zum Beispiel an kleine und grosse Drohnen.

                  Das ist nur eine Frage der Zeit …
                  und wollen wir alle wirklich dorthin?

                  1. Dann müssten Sie in der Konsequenz so ziemlich die gesamte Industrie auch still legen, denn nahezu alles kann auch für oder im Bereich Waffen eingesetzt werden. Autos z.B., denn in denen könnten Generäle zu Gebäuden gebracht werden, in denen sie schreckliche Dinge befehlen.

              2. an, Germo Görtz
                wenn ich Ihrer Logik folge, bedeutet es im Umkehrschluss, bewusstes töten gehört zu Geschäft und wir müssen es in Kauf nehmen? Wenn wir an den perfekten Tötungsmaschinen egal in welcher Form, gut verdienen und es einen Nutzen für die Gesellschaft hat, was sind wir dann für Wesen? Ich würde lieber die ultimative Waffe in russischen Händen sehen, um ein Ultimatum für einen Friedensprozess durchzusetzen(z.B. 30.10.1961 waren die USA unter Schock). Der Westen würde so etwas benutzen, um eine bessere Position zu beziehen.

                1. @Terra MIR
                  Wenn Sie mich so direkt fragen:
                  Ja, es gehört derzeit zum Geschäft und wir nehmen es in Kauf.
                  Und „Rüstung von A schlecht, Rüstung von B gut“ – das sind doppelte Maßstäbe, und ich bin grundsätzlich gegen unterschiedliche Messlatten.
                  Wenn es ohne Kriege ginge, wäre das gut, allerdings halte ich es aktuell nicht für realistisch.

                  Einer meiner Lieblingsautoren ist Stanisław Lem. In einigen seiner Bücher geht es auch darum, wie sich die Zivilisation hochgerüstet und letztendlich vernichtet hat (Die Astronauten = Planet des Todes). Und ich hoffe natürlich, dass wir so eine Entwicklung verhindern können.

                  1. Aber Sie akzeptieren die Entwicklung, dann sage ich nur genießen Sie das Jetzt, so lange es dauert! Wir sind alle schuldig, wenn wir diese Denkstruktur für uns selbst übernehmen. Verantwortung weiter zu leiten, ist wohl sehr feige, oder mutig?

                    1. @Terra
                      Ich halte mich für einen verantwortungsbewussten Menschen. Wobei jeder am besten das machen sollte, was er besonders gut kann. Schuld ist da noch eine ganz andere Kategorie…

                      Meine Ansichten und Handlungen basieren auf meinem aktuellen Wissensstand, auf meiner Erfahrung. Dementsprechend weiß ich es nicht besser bzw. versuche aus der Situation, wie ich sie heute einschätze, das beste zu machen.

                      Ihr Wissensstand ist vielleicht ein anderer, ihre Denkmuster sind andere, Sie kommen zu anderen Schlüssen.

                      Es ist doch gut, wenn man zu unterschiedlichen Schlüssen kommt und sich darüber austauscht. Das kann wertvoller sein, als nur Zustimmung. Und ich lese hier in diesem Blog, stelle Fragen, vor allem auch, um meinen Horizont zu erweitern, mein Denken und somit auch mein Handeln zu ändern. Der Blog ist für mich sehr effektiv und effizient, dennoch braucht es seine Zeit, ist dann aber um so nachhaltiger.

      2. @Terra, @Russophilus
        Mir gefällt die Idee Terras, ein gewichtet Stimmrecht einzuführen. Wobei ich mit Russophilus übereinstimme, dass es nicht nur um das Schaffen physischer Werte gehen kann. Dann brauchen wir aber auch einen Maßstab, wer wie viele Werte schafft. Das könnte das zu versteuernde Einkommen sein, solange man nichts besseres findet. Also könnte man Netto-Steuerzahlern ein größeres Stimmgewicht geben, als Alimentieren. Wer bezahlt, bestimmt die Musik, warum nicht?

        1. Sowas können Sie gerne diskutieren – nur: mit meinen Überlegungen und meinem Modell hat das nichts zu tun und ich lehne es auch ab.

          Aus meiner Sicht sind nur 2 Faktoren maßgeblich: 1) Zugehörigkeit zur betreffenden Gemeinschaft, also ein Bürger z.B. des Landes zu sein 2) Qualifikation. Wir kennen das auch aus dem Alltag. Bei Fragen von (in diesem Beispiel zeitlich) begrenzter Auswirkung wie z.B. „Was wollen wir morgen essen?“ kann jedes (in diesem Fall Familien-) Mitglied seine Stimme abgeben. Bei gewichtigeren Fragen mit weitreichenderen Auswirkungen allerdings fragen wir auch im Realleben nicht in der Fusgängerzone herum sondern begrenzen die relevanten Sichten auf die einiger Fachleute.

          Wichtig dabei: *Alle* profitieren davon, dass nur kompetente Leute an der Entscheidung mitwirken.

          Und: Das Modell „jeder kann (angeblich) mitbestimmen und jeder, egal wie inkompetent und korrupt, kann regieren“ hatten wir ja nun reichlich.

          1. @ Russophilus
            Halten Sie das Modell mit den Volksabstimmungen in der Schweiz nicht wenigstens auch partiell für „modellfähig“ auch in bei größeren Entscheidung, wie z.B. Autobahnbau, Gleisbau, Steuergesetzen, Wehranschaffungen ?

            1. Ich würde gerne sagen „Ja“, aber ich zweifle. Das Problem dabei ist, dass Masse nahezu bedeutungslos (und übrigens auch relativ leicht manipulierbar!) ist für die Qualität von Entscheidungen.

              Allerdings würde ich wohl für wenige und seltene Extremfälle von äusserst hoher Bedeutung etwas wie eine Volksabstimmung zulassen – allerdings würde ich meinen Polizisten dann auch befehlen, sehr aufmerksam und bereit, jederzeit zuzuschlagen darauf zu achten, dass es keine Manipulationsversuche z.B. durch medien gibt. Und vorher würde ich ein paar Fachleute gutes, korrektes, neutrales, objektives Informationsmaterial erstellen und verbreiten lassen, damit die Bürger gut und objektiv informiert entscheiden können.

              1. Ich sehe das Ganze ein wenig anders.

                Das Schweizer Modell wäre eines der Besten, welches es zurzeit auf der Erde gibt. (schwer verbesserungswürdig – aber die Grundidee ist gut)

                Das Problem ist, dass es durch die Medien und „Wirtschaft“ unterlaufen ist also die Leute manipuliert werden.
                Es ist zum Teil so, dass den Leuten suggeriert wird, sie hätten ein Problem Verstanden über welches abgestimmt wird. Die wählen, stimmen dann ab in der Überzeugung, sie hätten den vollen Durchblick, so wie vom System gewünscht.

                Würde diese Manipulation nicht geschehen, würden diese Menschen nicht verehrend falsch abstimmen, wählen!
                Meine Überzeugung, es gibt so etwas wie eine Schwarmintelligenz, auch bei den Menschen.
                Ein normaler Mensch, welcher weiss, dass er zu einem Thema nicht wirklich bescheid weiss, stimmt oder wählt auch nicht.
                Dazu braucht es aber *gesunde* Menschen.
                Um überhaupt eine Gesundung des Systems erreichen zu können, müssten zuerst mal der Fokus auf die Gesundung der Menschheit gelegt werden.
                Was ist überhaupt nötig!?
                Was braucht ein Mensch? (Verbindung zur Erde zum Sein)
                Wie soll ein Mensch, die Familie leben?
                Wie wird die Ausbeutung der Menschen verhindert?
                Usw.

                Erst wenn das angegangen wird und gelöst wird kann man ein menschenwürdiges „System“ darauf aufbauen.

                Ein Hauptproblem der Demokratie ist
                (und entschuldigen Sie hier, es gibt bis heute keine echten Demokratien hier auf dem Planeten – ich kenne auf jeden Fall keine – damit ist es Müssig die aktuellen „Demokratien“ schlecht reden zu wollen!)
                die gewollten Manipulationsmöglichkeiten.
                Diese sind doch genau darum vorhanden, damit der „Pöbel“ gesteuert werden kann und auf keinen Fall so wählt wie sie sonst eigentlich wollten.

                Im Prinzip ist doch vieles was ich hier lese genau dasselbe, einfach in einem anderen Mäntelchen.
                Die Angst vor dem Pöbel! (sprich Menschen!)
                (Höre ich übrigens auch immer mal wieder von Deutschen Politikern)

                Genau bei der Manipulation müsste man das Messer anlegen um eine *echte* Demokratie zu erhalten.

                So wie ich das hier lese haben die Leute einfach Angst die Verantwortung dem „Pöbel“ zu übergeben. Warum auch immer. Wahrscheinlich halten sie den „Pöbel„ ebenfalls für dumm.
                Was übrigens lösbar wäre –> Schulen, Bildung für jederMensch!!!

                Man kann die Menschen zu echten Demokraten ausbilden und zwar jeden, welcher seine IQ Punkte oberhalb des Wasserspiegels hat. (und die paar darunter können den anderen Menschen mit ihren „Wahlen“ gar nicht schädigen.)

                Ich halte gar nichts von Hierarchischen vorgegebene, fixierten Strukturen.
                Sie sehen doch heute genau wohin uns die hierarchischen Strukturen geführt haben und *nicht die Demokratien*

                Den Weg dorthin müsste meiner Meinung nach besprochen werden. Wie wäre das zu lösen.
                Das müsste die VISON sein.
                Wenn das erfüllt wäre, würde ich sogar eventuell einem Model von Russophilus zustimmen aber nicht als ein fixiertes System sondern nur als Durchgansmodell.

                1. Ein weiterführender Gedanke von mir.

                  Vielleicht müssten die Menschen von dem Gedanken weg kommen ein „System“ einzuführen und dieses für das Beste zu halten und führ ewig daran festhalten zu wollen.
                  (macht die Natur übrigens auch nicht, was hier schon oft angesprochen wurde)

                  Vielleicht müssten wir eher zu der Erkenntnis gelangen, wie es werden soll und welche Systeme (auf welche Art und Weise) durchlaufen werden müssen um die Utopie, Vision zu erreichen.

                  In einem Satz zusammengefasst:
                  Ein fliessendes System mit einem *wirklichen* erstrebenswertem Ziel!

                2. Das Schweizer Modell wäre eines der Besten … Das Problem ist, dass es durch die Medien und „Wirtschaft“ unterlaufen ist also die Leute manipuliert werden.

                  Und die Dichtung an meinem Wasserhahn ist eine der besten, die es gibt … wenn nur nicht ständig Wasser raus liefe …

                  Ich halte gar nichts von Hierarchischen vorgegebene, fixierten Strukturen.

                  Nehmen Sie das nicht persönlich, aber Ihre Sicht zeigt mir vor allem eines, nämlich in welche Wahnvorstellungen demokratie die Leute treibt.
                  Das gesamte Universum ist hierarchisch aufgebaut – und ich sehe keinen Anhaltspunkt für die Annahme, dass sich ändern wird, weil einige hierarchische Strukturen nicht mögen.

                  Interessant übrigens auch, dass Hierarchie als Grundstruktur ziemlich zuverlässig gleichgesetzt wird mit „Einer an der Spitze regiert frei nach Laune“. Liegt das vielleicht daran, dass die demokratie-Fans uns das predigen? Da ist man nicht mal bereit, einige Fragen zu betrachten, wie z.B. die, ob eine Hierarchie sich auch nicht-diktatorisch gestalten lässt. Aber um die Perversion demokratie zu erhalten sind viele zu wirklich sehr vielem bereit.

                  Sie sehen doch heute genau wohin uns die hierarchischen Strukturen geführt haben und *nicht die Demokratien*

                  Nein. Was wir sehen, ist wohin die „demokratie“ uns geführt hat. In verschleierte Diktaturen ohne Verantwortung.

                  1. Wissen Sie Russophilus ich lehne Ihre Gedanken ja nicht grundsätzlich ab.
                    Ich erwäge ja sogar, dass Sie Recht haben könnten.

                    Wie kann man aber die „demokratie“ dafür verantwortlich machen, wenn es noch nie eine gegeben hat?
                    Vielleicht ist es ja wirklich gar nicht möglich eine echte Demokratie einzuführen (Natur, Universum).
                    Es aber wenigstens einmal wirklich zu versuchen (und nicht nur einfach so zu tun) wäre das wenigste und mal eine VISON in eine bessere Zukunft zu haben. Diese könnte ja auch in kleinen Schritten eingeführt werden.

                    Und ich muss hier wirklich feststellen, dass Deutsche wirklich praktisch null demokratische Schulung genossen haben.
                    Mir scheint so als ob die Deutschen irgendwo im Kaiserreich hängen geblieben sind.

                    „Nein. Was wir sehen, ist wohin die „demokratie“ uns geführt hat. In verschleierte Diktaturen ohne Verantwortung.“

                    Hier geben Sie ja wieder selber zu, dass es die Diktaturen war und nicht die Demokratie, die es nämlich nie gegeben hat.

                    Vielleicht sollte man mal auch diesen Begriff demokratie in den Gully spülen, da er durchwegs verseucht ist.

                    Nochmals Russophilus, ich verstehe durchwegs Ihre Kritik. Ich kann mir sogar vorstellen, dass Ihr Vorschlag richtig umgesetzt funktionieren kann.

                    Wobei der Fokus auf „richtig umsetzten“ zu legen ist.
                    Das hat ja bei der angeblichen „demokratie“ auch nicht wirklich geklappt.
                    Warum soll es dann bei Ihrem System klappen?

                    1. Es hat keine wirkliche demokratie gegeben, weil es keine geben kann.

                      Zu uns deutschen: Ihr Schweizer habt eine etwas andere Variante, aber das war’s dann auch. Eure Regierungen bücken sich seit langem vor dem amis (und inzwischen sogar vor der eu) und haben u.a. das Bankgeheimnis weitgehend aufgegeben und ebenso wie unsere diktatura große Mengen an dunkelhäutigen migranten ins Land gelassen.
                      Ich mag euch Schweizer, aber auch eure demokratie ist ein Aberglaube und eine Verarsche.

                3. @Kris11: ganau das ist hier doch Konsens. Das Dorf hat so wie ich das verstanden habe nicht angst vor dem Pöbel, das Dorf sieht die Situation einfach realistisch und bezieht die leidige Dauermanipulation in die Überlegungen mit ein. Und leider lässt sich ein Großteil der Menschen nun mal auf übelste Weise manipulieren und intrumentalisieren. Sogar gegen ihre eigenen Interessen!
                  Solange diese Manipulation nicht eingedämmt bzw. komplett eingestellt wird, kann es keine gesunden Abstimmungen (Volksbegehren, Wahlen usw.) geben.

                  1. Auch das wäre übrigens eigentlich eine Aufgabe der Volksvertreter, die einfachen Bürger vor Manipulation zu schützen. Aber wir haben eben kaum Volksvertreter sondern hauptsächlich Komplizen, die an den Trog wollen.

            2. Zu den Volksabstimmung in der Schweiz ist mir auch sofort der durch und durch manipulierte Durchschnittsschweizer eingefallen. Institutionen mit viel Geld, ja sogar die Regierung / Politik manipulieren das Volk in der Richtung, dass die Abstimmung dann in deren Sinne läuft! Ein Paradebeispiel: die Vollgeldinitiative, daran war das alles sehr schön erkennbar. Leider ists es in großen Teilen schauderhaft, ja, selbst beschädigend wie die Leute abstimmen. Ist ja auch schön in D und den „Wahlen“ erkennbar sofern die nicht auch noch nach Einwurf der Stimmen manipuliert werden. ..

          2. Meiner Meinung nach ist entscheidend, die Kalibrierung, wer entscheidet über Eignung und Nichteignung? Ist der Maßstab in der öffentlichen Gesellschaft akzeptiert? Elitäre Entscheider hatten wir doch auch schon. Wer wäre am besten geeignet in einen Kreis von Entscheidern aufgenommen zu werden? Denkstrukturen sollten ständig überprüft werden, da Leben Veränderung ist, wie also überprüft man das? Ganzheitliches Lernen und Leben bildet am besten. Das uniform lernen, führt immer wieder zu Konzentration von Phrasendenken und zur Polarisierung von Denkmustern. Wie bekommt man es hin, das keine „Sau mehr durch das Dorf getrieben werden kann“, wie schaltet man die Polarisierung aus? Wenn die Masse in der Lage ist, jedwede Propaganda zu erkennen und in der Masse keinen Nährboden findet!

            1. Das wird einigen sauer aufstoßen, aber: 2 + 2 = 4 – und zwar völlig egal, was eine Mehrheit meint oder auch nicht.

              Das derzeitige System war Jahrzehnte lang „akzeptiert“ (genauer: Es war den meisten scheissegal) und wo stehen wir heute?

              Wir müssen uns von dem demokratie-Aberglauben trennen.

              1. Sehr richtig oder gar richtungsweisend finde ich Ihren letzten Satz über den Demokratie-Aberglauben.
                Für mich gewissermaßen der zentrale Punkt oder wie es dieser Tage heißt: Des Pudels Kern.

                Das Blendwerk der verrottenden „Demokratie“ zu erkennen in einer Welt des Demokratie-Fetischismus setzt allerdings voraus, sich einigermaßen tiefgehend mit politischen Phänomenen der Jetzt-Zeit (und auch vergangener Epochen) auseinandergesetzt zu haben.
                Wer solches in öffentlicher und an prominenter Stelle ausspricht, sollte nicht mit einem ruhigen Lebensabend in auskömmlicher Pension rechnen, sondern mit der geballten Ladung fanatischer Aggression seitens der Sklavenhalter/Zionisten/Globalisten/Gleichmacherideologen….etc.pp.

                Wie sagte Hr. Putin in einer seiner Reden vor Jahren zur Agenda der in unerträglicher Arroganz herrschenden Ideologien:
                „Wer ist der Dieb?
                Der, der am lautesten schreit ‚Haltet den Dieb!‘

                Dass die Masche der Betreiber des zersetzten D-Systems offenbar (bis auf weiteres jedenfalls) relativ gut läuft und tief in den Köpfen der Ahnungslosen als geradezu religiöse Überzeugung verankert ist, beruht natürlich auch darauf, dass man früheren (nicht-demokratischen) Volksanführern immer nur das blutrünstigste und schlechteste nachsagt, anstatt ein objektives historisches Bild zu zeichnen. Schon im Geschichtsunterricht.

                So wurde aus dem Ding namens Demokratie „alternativlos“ das einzig denkbare System, das gefälligst nicht in Frage zu stellen ist.
                Verziert durch hypnotische Floskeln irgendwelcher Figuren, wie das: „Demokratie ist das denkbar schlechteste System, aber es gibt kein besseres“.
                Auch eine Art, das Dreckssystem als „alternativlos“ zu adeln.
                Naja, wer „alternativlos“ sagt, zeigt damit schon, in welche unkreative Richtung es geht.

              2. Ja, auch da gebe ich Ihnen Zustimmung, war das derzeitige System akzeptiert aus Verstand oder Bequemlichkeit? Oder welche Gründe führen dazu, dass wir einen Kontinent oder die ganze restliche Welt mit unseren Werten überziehen?

              3. Wenn ich so etwas schreibe ist es nicht von mir, es sind die die schon mal hier waren. Wir erleben alles durch uns produziert oder begünstigt, hoffentlich nicht die Vorhersagen!

          3. @Russophilus
            Ihr hierarchischer Ansatz und die Berücksichtigung der Qualifikation gefallen mir durchaus. In der Praxis ist es ja eher so, dass die mit der besten Qualifikation nicht unbedingt auch was zu sagen haben. Wenn man da einen pragmatischen und gerechten Ansatz findet, die Qualifikation zu berücksichtigen, wäre ich dabei.

            1. Zumal wir doch alle zu Qualifizierten gehen und Rat und Hilfe suchen und deren Äusserungen auch Gewicht geben. So gehen wir z.B. zu Heilern oder Ärzten, wenn wir krank sind und machen nicht in unserer Stammkneipe eine Umfrage. Auch unsere Häuser lassen wir von Qualifizierten entwerfen, durchrechnen (z.B. Statik) und bauen.

              Nur in der politik nicht. Da akzeptieren wir verlogenes Geseier von Studien-Abbrechern und Versagern. Aber die wurden ja „demokratisch“ gewählt, haha … (wie gut, dass die nicht auch unsere Häuser planen und bauen, sonst würden wir in einstürzenden Bruchbuden wohnen, die 30 Mio pro Bude kosten…)

    2. Sehr geehrte/r Terra
      *** ein gewichtetes Stimmrecht ***
      So ein gewichtetes Stimmrecht, HERRSCHTE schon, an der Wiege der „““ Demokratie „““ , in Athen und in der folge, in ALLEN Hierarchischen Machtstrukturen, bis ins Deutsche Kaiserreich, wo Stimme nach der Herkunft und dem Besitz, gestaltet war. Besitzlose , Verschuldete, hatten gar keine Stimme, denn die Stimme hatte, sein Besitzer. Bis in der Neuzeit, der Industrialisierung, dieses schlichte Sklaven Modell, nicht mehr praktikabel war, man musste ja die Massen, von Arbeitsdrohen, vom Land, in die Städte bekommen. Also dachten sich Kluge Herren“menschen“, dafür eine bessere Lösung aus: DIE PARLAMENTARISCHE UND REPRÄSENTATIVE DEMOKRATIE.
      Also das pure Gegenteil, von Demokratie.

      1. Sehr geehrter Herr Felix Klinkenberg,
        ich lehne jede Art von Herrschaft ab, denn wie die Definition schon sagt besteht in der Herrschaft der Zwang und ein Verhältnis von Bestimmenden und Unterworfenen. Gewicht kann doch nur erlangen, was dem Planeten in seiner Erhaltung dient und entfaltet. Warum braucht ein Mensch einen Heiler, wenn er doch selbst der beste Heiler für sich selbst ist? Ich bin etwas älter, aber einen Arzt hatte ich nach meiner Blinddarm OP vor 30 Jahren nicht mehr an mir therapieren lassen. Wenn wir den Glauben an uns verlieren, ja dann sind wir verloren. Definieren Sie Demokratrie?! Demos heißt im griechischen „das Dorf“ Kratie kommt von Katen und heißt „den Karren ziehen „τραβήξτε το καλάθι“! Nun was ist das heute, eine wertlose Worthülse mit dem Zwang, „schön in der Reihe bleiben“. Denken Sie selbst und genießen Sie als Maßstab, Ihre Lebenszeit mit den Menschen, welche Ihnen die Liebsten sind! „DIE PARLAMENTARISCHE UND REPRÄSENTATIVE DEMOKRATIE“ ist wohl eher keine Demokratie, denn sie wirft die Stimmen in einer „URNE“ Aufbewahrungsgegenstand für sterbliche Überreste! Herrenmenschen gibt es nicht, nur Spekulanten, welche sich dafür halten. Wie lange? So lange die Anderen es zulassen!!!

        1. Nein. demokratie kommt vom demos (Pöbel) und kratein (herrschen).

          ich lehne jede Art von Herrschaft ab

          Solche Aussagen machen mich wütend, zumal in einem Land und System, das nach wie vor eine Besatzungszone ist und in dem selbst die Polizei sich mittlerweile aus manchen Vierteln heraushält und sich mithin der Gewaltherrschaft der „flüchtlinge“ beugt.
          Aber auch, weil wir alle uns der Herrschaft der Naturgesetze beugen müssen und weil wir, wenn wir ein bisschen Verstand hätten, uns gerne der Herrschaft des Schöpfers beugen würden.

          1. Herr Russophilus,
            bleiben Sie entspannt. Bei Herrn Karl Albrecht Schachtschneider, kann man dazu einen Vortrag nachhören.
            ______________________________________________________________
            Demos (griechisch δῆμος dēmos „Staatsvolk“, im Gegensatz zu ἔθνος éthnos „Volk“; Pl. im Deutschen Demen) ist ursprünglich als Dorfgemeinde die kleinste Verwaltungseinheit innerhalb einer antiken griechischen Polis (Pl. Poleis), insbesondere des ionisch-attischen Siedlungsgebiets, aber auch in einigen dorischen Poleis.
            ++++Der Begriff geht auf das Zusammensiedeln einzelner Sippen zurück und bezeichnet eine Gemeinde, gemeinhin auch das Volk.++++
            Nicht nur Deutschland ist besetzt, die ganze Welt ist besetzt und wird an den Börsen gehandelt, es sind nun mal alles Firmen.
            Und Polizei, ist eine geschützte Wortmarke:
            Trefferlisteneintrag 26 / 78, Registerauskunft
            Registernummer: 30094231
            Marke eingetragen
            Stand am: 01.08.2018
            730 Inhaber INHHilfe zum Feld INH Freistaat Bayern, vertreten durch das Bayerische Staatsministerium des Innern, 80539 München, DE
            740 Vertreter VTRHilfe zum Feld VTR BOEHMERT & BOEHMERT Anwaltspartnerschaft mbB – Patentanwälte Rechtsanwälte, 28209 Bremen, DE
            750 Zustellanschrift ZANHilfe zum Feld ZAN BOEHMERT & BOEHMERT Anwaltspartnerschaft mbB – Patentanwälte Rechtsanwälte, Hollerallee 32, 28209 Bremen
            Version der Nizza-Klassifikation

            ——————————-
            Bitte nur einen Namen nutzen! – Russophilus

  14. @Russophilus
    Ihre Diagnosen sind (grundsätzlich) atemberaubend gut, einige Ihrer Therapievorschläge teile ich (noch) nicht, falls der erste Teil auch schon Therapievorschlag war.

    Die Ideen im zweiten Teil zur Verantwortung und Kontrolle kann ich gut nachvollziehen und annehmen. Darauf hätte sich der Beitrag konzentrieren können.

    Der erste Teil ist nach meinem Empfinden sehr sozialistisch und läuft auf Umverteilung hinaus. Sozialismus endete bisher immer (?) in der Katastrophe. Daher bin ich da sehr skeptisch.

    Zum ersten Teil: Kein Zinseszins? Einkommen aus Zinsen höher besteuern, als solches aus Arbeit? Progressive Besteuerung, und das bis zu 99%? Besteuerung der Erbschaft bis hin zur Enteignung? Und das alles als Postulat ohne für mich nachvollziehbare Begründung.

    Hochleistungs-Kühe haben immer die Möglichkeit, den Stall zu wechseln, um besser behandelt und weniger gemolken zu werden. Man sollte sie nicht vertreiben sondern sorgsam mit Ihnen umgehen. Oder sollen um die Umverteilungs-Ställe Mauern gebaut werden, die eine Flucht verhindern? Warum kann man diesen Kühen nicht ganz im Gegenteil besonders vorteilhafte Bedingungen schaffen? Die Schweiz scheint mir da mit individuellen und sogar verhandelbaren Steuersätzen intelligenter zu sein.

    Wenn es dazu hier im Dorf einen Konsens geben sollte, dann ist es eben so. Man muss ja nicht in allem einer Meinung sein. Vielleicht mag es tatsächlich einmal möglich sein, materielle Motivation durch etwas anderes zu ersetzen. Es gab ja auch viele Kämpfer für den Sozialismus, die sich durch Ideen motivieren ließen, viele andere mussten allerdings gezwungen werden. Verglichen mit dem „real existierenden Sozialismus“ empfinde ich den Kapitalismus als das viel kleinere Übel.

    Derzeit glaube ich nicht, dass die Ressourcen für all die Milliarden Menschen reichen, um allen ein Leben im Schlaraffenland zu ermöglichen. Also halte ich eine gesunde Portion Egoismus für angebracht.
    Familie > Sippe > Nation > eigener Kulturkreis > weit weg.
    Und was ich für meine Familie erarbeite, soll natürlich auch vererbt werden – ohne Abzüge.

    Vielleicht ging es bei Ihren Ideen weniger um normal-Kühe wie mich. Ihre Grenzen der Umverteilung sind willkürlich gesetzt. In der zukünftigen DDR gab es nach dem Krieg eine Bodenreform, da wurde willkürlich eine Grenze gesetzt, wer als Großgrundbesitzer zählt und vollständig enteignet wird. Das empfand ich als extrem ungerecht und das ließ mich erstmalig an der Gerechtigkeit der Diktatur des Proletariats zweifeln.

    1. läuft auf Umverteilung hinaus

      Jein. Es mag, das sehe ich ein, zunächst den Anschein haben, aber die Gedanken dahinter sind grundsätzlicher. Auch gibt es bei mir z.B. keine Arbeiter- und andere Klassen, sondern nur eine: Die Mensch-Klasse.

      Auch urteilen Sie zu hart. Schauen Sie noch mal genauer hin! In meinem Modell zahlen 80 – 90% der Menschen *weniger* Abgaben als bisher und leben besser. Wo es bei meinem Modell grob wird, ist nur bei den extremen Spitzen, bei den Auswüchsen. So können z.B. praktisch alle normalen Menschen das Haus oder Anwesen der Familie problemlos vererben und auch nicht gerade kleine Vermögenswerte können vererbt werden.

      Der Grundgedanke ist simpel und mAn auch ganz offensichtlich: Die Erde gehört allen Menschen. Und ein jeder, der gerade auf ihr lebt, kann seinen fairen Anteil daran haben. Ich sehe das wie einen großen Fruchtbarkeit bringenden und Leben ermöglichenden Fluss. Solange man lebt, kann man seinen Teil Wasser daraus schöpfen; vererben aber kann man „ein Stück Fluss“ nicht – und das ist gut so.

      Zweitens interessiert mich nur nachrangig, wie „ganz erheblich mehr als die meisten“ funktioniert. Mein primäres Interesse ist, dass alle genug haben; genug zu essen, eine ordentliche menschengerechte Bleibe, eine ordentliche (und ihnen entsprechende) Ausbildung, usw.

      Und bemerken Sie bitte auch, dass ich reich-Werden ausdrücklich nicht ausgeschlossen habe, solange es keine obszönen oder gefährlichen Ausmaße annimmt und – wichtig! – selbst erarbeitet (und nicht auf einem fetten vererbten Sockel) ist.

      Die 90+% in meinem Modell betreffen die soros, gates, und andere oligarchen und sie zielen vor allem auch darauf ab, die elende Vererbungslinie zu durchtrennen, die schon unermessliches Leid über die Welt gebracht hat.

      Dem, sagen wir herausragenden Chirurgen, dem alle die Hütte einrennen, dem hochbegabten Künstler und sogar dem geschickten Geschäftemacher lässt mein Modell viel Raum. Aber Reichtum jenseits von 25 oder 50 Mio. sehe ich nicht als Verdienst, sondern als Zeichen, dass das System kaputt ist und/oder betrogen wurde.

      1. Danke für Ihre Erklärungen, ich denke, so in etwa kann ich das auch annehmen.

        Ihr Bild vom Fluss gefällt mir sehr gut! Wobei das dann die Frage ist, ob man seinen Platz am Fluss vererben kann oder sogar muss, weil nicht jeder einen Platz hat, oder ob jeder auch einen Zugang zum Fluss hat und eine Vererbung unnötig wird.

        Über die „elende Vererbungslinie“ muss ich noch mal Nachdenken, Dynastien haben auch etwas positives. Einige Länder leisten sich ihre Monarchie und müssen das ja dann wohl als wertvoll empfinden, sonst könnte man das ja abschaffen. Wahrscheinlich sollte man da auch unterscheiden, ob beim von diesen Linien erbrachten Beitrag das Positive oder das Negative überwiegt. Vielleicht muss man es auch nicht an der Vererbung festmachen, sondern kann andere Kriterien definieren für Nützlichkeit und Schädlichkeit. Sie hatten ja sehr richtig darauf hingewiesen, dass Hochkultur meistens nur möglich war, wenn sie von Oligarchen finanziert wurde.

        1. Vererbung ist ein häufig vorzufindender Teil von Dynastien – aber kein notwendiger.

          Einerseits der Monarchie nicht prinzipiell abgeneigt und durchaus auch Vorteile sehend, neige ich letztlich doch zu Ablehnung. Zum einen spielt die Genetik nicht mit und auch gute Könige hatten öfter mal sehr missratene Kinder. Zum anderen gibt es andere und mAn bessere Möglichkeiten z.B. Wissen und Kultur über Generationen zu bewahren.

          Was ich mir vorstellen könnte (was mir aber nicht wichtig genug für weitergehende Gedanken war) ist ein begrenztes Adels-System, in dem man durch hohe Verdienste ums Gemeinwohl adlig werden kann, wobei aber nur solche Kinder den Titel erben dürfen, die ihrerseits sehr positiv hervorstechen; andernfalls verfällt der Titel. Auch wäre so ein Titel zwar Ehre aber vor allem Verpflichtung.

          1. Da ergibt sich immer mehr ein rundes Bild:
            Hierarchie
            Qualifikation
            Verdienste für die Gemeinschaft
            Daraus ein Adelssystem

            Das ist hier ein sehr interessanter Blog Eintrag, insbesondere auch durch viele aufschlussreiche und auch kontroverse Kommentare.

            1. Adels-System jein und wenn dann nur für eine Generation.

              Und vergessen Sie nicht die beiden wichtigsten Elemente -> Kontrolle und Verantwortung und zwar konkrete und direkte.

          2. Sehr geehrter Russophilus
            *** und auch gute Könige hatten öfter mal sehr missratene Kinder. ***
            Das ja die Folge der Jahrtausenden währenden Inzucht , der Merowinger ist . Da kann man mal Glück oder immer häufiger Pech haben. Dann muss eine Königin, schon mal bis in die 90 iger, auf dem Thron hocken bleiben, bis beim Enkel, die Menschlichkeit weg geschliffen ist. Dies ist ja auch der Grund, warum die Adelshäuser, sich vermehrt frisches Blut Einzüchten.

  15. Hochinteressante Ansätze- mein Kompliment an Russophilus.

    Zuerst noch was zum Punkt „Hierarchie“, der hier von einigen abgelehnt wird:
    Überall, wo Menschen zusammen etwas bewirken, gibts einen, der das „Sagen“ hat…….und von den Anderen auch und gerade deshalb akzeptiert wird. Ein Orchester bestimmt auch nicht demokratisch, wann der einzelne Musiker was zu spielen hat. So ein Chef bestimmte Dinge einfach besser weiss, gibts nie Probleme; die gibts dann, wenn ers eben nicht weiss oder kann bzw. nur Chef ist, weil seiner Familie ein Teil der Firma gehört.
    Eine Meritokratie ist unserer derzeitigen Parteien-Plünderungs-Demokratie mit Sicherheit vorzuziehen.

    So ein Beamter in Russophilus Vorschlag seinen Job gut macht und zudem wirklich Verantwortung für sein Tun trägt, warum sollte der nach ein paar Jahren abgelöst werden? Ist doch falsch, weil er mit den Jahren idR seinen Job immer besser kann; warum das Korruption bedeuten oder gar fördern soll, erschliesst sich mir nicht. Ein ehrlicher Mensch bleibt das meistens, zumal wenn er einen möglichen Korruptionsgewinn mit den möglichen Folgen vergleicht(Entlassung und Strafe). Ein solches System funktioniert normalerweise geradezu vorzüglich!
    Der für mich wichtigste Punkt wurde auch angesprochen: Verantwortung und Rechenschaft!
    So Fehler gemacht werden (die macht JEDER), entsteht meist nur ein minimaler Schaden, wenn der angesprochen und zugegeben und behoben wird. Niemand reisst einem Verantwortlichen den Kopf ab, wenn der mal etwas vergisst oder falsch entschieden hat und das zugibt und ändert.
    Die Probleme bei uns bleiben doch deshalb ungelöst, weil NIE einer der verantwortlichen Politiker mal sagt „Oh, da hab ich Mist gebaut!“ und dies sofort ändert!

    „Verantwortung übernehmen“ ist bei uns immer nur ein ziemlich folgenloses Gefasel!

    Ähnlich verhält es sich mit dem Erben grosser Reichtümer. Nach recht wenigen Generationen kommt nur noch selten ein wirklich fähiger Mensch hervor; wenn, dann eher eingeheiratet oder eingekauft.
    Folglich macht auch dieser Vorschlag vom Ersteller des Threads Sinn.

    Das Problem dabei ist nur, wann und wie damit anfangen -weil der Anfang durchaus blutig sein dürfte. Am besten gleich…..

    Noch etwas zum Schluss:
    Beispielsweise finde ich den jährlichen stundenlangen Rechenschaftsbericht des angeblich so „autokratischen“ russischen Präsidenten, in selbigem er sich vielen Fragen stellt und die beantwortet, absolut vorbildlich.

    Sinnigerweise (und entlarvend) gibts derlei bei uns ach so demokratischen Kanzlern nicht und wirds auch nicht geben.
    Da könnten ja mal falsche Fragen gestellt werden.

    1. Zwei kleine aber nicht unwichtige Anmerkungen:

      … einen, der das „Sagen“ hat…….und von den Anderen auch und gerade deshalb akzeptiert wird

      Jein. In einer halbwegs gesunden Struktur hat das Sagen der/die dazu Fähige. *Deshalb* wird er akzeptiert.

      Zweitens Russland: Ich gehe schon davon aus, dass Putins Leute einiges frühzeitig raus filtern. Aber – und das ist Entscheidend – es bleibt immer noch reichlich, reichlich genug an nicht allzu unangenehmen Fragen und Bitten übrig. Bei uns dagegen hätten die merkel Leute eine sehr schwere Aufgabe, wenigstens ein paar Fälle zu finden, wo die Bürger merkel nicht kotzesauer virtuell lynchen würden.

      1. „In einer halbwegs gesunden Struktur hat das Sagen der/die dazu Fähige. *Deshalb* wird er akzeptiert.“

        Schön, dass Sie das vermerkt haben.
        Ich wollte schon schreiben, warum soll ich dem „Dirigenten“ folgen?
        Ich habe meine eigene Querflöte und spiele gerne meine (Natur) Lieder und pfeife auf die Marschlieder des angeblichen Leaders!

        Aber wenn wir im Konsens Lieder (Leader) wählen, dann bin ich auch bereit mit meiner Querflöte gerade zu flöten.

        Bei mir ist der Begriff Hierarchie äusserst negativ besetzt.
        Für mich ist Hierarchie, die Struktur wo man sich unterordnen *musst“ auch wenn der *Chef* das letzte Arschloch ist und nicht austauschbar ist.

        Weite möchte ich noch erwähnen (weil Sie immer wieder von Natur, Universum schrieben), dass Naturvölker keine wirklich hierarchische Struktur haben. Der Häuptling, die Dorfältesten haben Verantwortung für ihr Volk. Die haben sich das *verdient*.
        Kann man da wirklich von Hierarchie sprechen?
        Falls nicht, so bisse sich Ihr beschriebenes Model in den eigenen Schwanz in Bezug auf natürlich, Naturrecht.

        Übrigens habe ich mir noch Gedanken zu Demokratie gemacht.
        Nur ganz kurz:
        Es wird geplant eine Autobahn von A nach B zu bauen. Das Volk darf wählen, ja oder nein.
        51% sagen Ja.
        Autobahn wird gebaut *gegen* 49 % der Menschen.
        Vielleicht wollten aber eigentlich 70 % lieber eine schnelle Zugverbindung oder sonst eine andere Lösung.
        Demokratie kann extrem gegen die Menschen eingesetzt werden.
        Sie müssen immer gegeneinander Stimmen nach vorgegebenem Plot !!!

      2. Sehr geehrter Herr Russophilus, ich halte sehr viel von Sachkompetenz, die wird auch am ehesten Akzeptiert, während die Machtautorität, auf sachfremder Gewalt beruht. Die Dozenten, die echte Fachautorität hatten und die Dozenten, die nur wegen ihrer Macht, über das Studium oder die Bewertung , zwar Autorität einforderten, sie aber in unseren Augen nicht hatten, sie hatten nur Macht. KEINER hat aber die Autorität, der Dozenten, mit der Sachautorität, in Frage gestellt.

  16. Beim Parallel-Lesen bin ich auf Aussagen von Carroll-Quigley in „Tragödie und Hoffnung“ über die asiatische Despotie auf Seite 835 gestoßen:

    „…Wir haben das Wesen der asiatischen Despotie schon im Zusammenhang mit dem traditionellen China, dem alten Osmanischen Reich und dem zaristischen Russland angesprochen. Es geht auf die archaischen Reiche der Bronzezeit zurück, die zuerst in Mesopotamien, Ägypten, im Industal und im nördlichen China vor 1000 v. Chr. in Erscheinung getreten sind. Im Grund genommen ist eine asiatische Despotie eine Zweiklassengesellschaft, in der eine Unterschicht, die aus mindestens neun Zehnteln der Bevölkerung besteht, eine Oberschicht, die herrschende Klasse aus mehreren ineinander verflochtenen Gruppen aushält. Die herrschenden Gruppen stellen die Bürokratie der Schriftgelehrten und und Priester und sind mit der Heerführern, Großgrundbesitzern und Geldverleihern verbunden. Eine solche Oberschicht sammelt große Vermögen aus Steuern, Pachten, Zinsen für Darlehen, Gebühren für Dienstleistungen oder einfach aus finanziellen Erpressungen an. Die sozialen Folgen sind entweder progressiv oder reaktionär, je nachdem , ob diese angehäuften Vermögen im Besitz der herrschenden Klasse in die produktive Nutzung der Ressourcen investiert oder einfach nur gehortet und verschwendet werden. Der wesentliche Charakter einer solchen asiatischen Despotie beruht auf der Tatsache, dass die herrschende Klasse Rechtsansprüche an die arbeitende Masse und die Macht besitzt (aufgrund der Kontrolle über die Waffen und der politischen Struktur) und in der Lage ist, diese Forderungen auch durchzusetzen. ..“

    Beim Lesen erinnert ich mich an die politische Biografie Stalins, die von Ignaz Deutscher verfasst wurde. U. a. nahm Deutscher darin auch die Veränderungen in der Sowjetunion unter die Lupe, die nach der neuen Verfassung von 1936 wirksam wurden. Darunter die verstärkte Abschottung und Privilegierung der oberen Funktionär-Schicht bis 1938, die bestrebt war, sich vom gemeinen Volk abzusondern. Das gesellschaftliche System tendierte seiner Beobachtung nach dazu, an Durchlässigkeit für Leute von unten zu verlieren, also Züge einer asiatischen Despotie anzunehmen. (Dieser Entwicklungsprozess wurde allerdings durch den 2. WK unterbrochen.)

    Das wäre für einen neuen Gesellschaftsentwurf sicher nicht erstrebenswert. Wie hier schon richtig gesagt wurde, geht es auch um Bildung, Erwerb von Kompetenz, Möglichkeiten zur Erprobung neu erworbener Fähigkeiten, Verantwortung für den Einzelnen und damit auch „Aufstiegsmöglichkeiten“ in einer gut überschaubaren und funktionierenden Hierarchie.

    Mein Ideal für eine gute „Kader-Auswahl und -Erprobung“ ist im Urantia-Buch enthalten (früher schon erwähnt). Darin wird beschrieben, wie der regierende Gottes-Sohn unserer Galaxis in sieben Selbsthingaben die Fähigkeit erwarb, die kosmische Ordnung in der Milchstraße zu bewahren. Jede Selbsthingabe bildet einen Bewährungsschritt hin zu einem höheren Fähigkeitsniveau. Noch dazu überwacht von einem kompetenten, urteilsfähigen Gremium.

    So ähnlich müsste mit Kandidaten für die höhere Laufbahn umgegangen werden.
    Mit steigendem Wissens- und Fähigkeitsniveau unter den Mitgliedern der Gesellschaft könnte nach und nach auch die (abgestufte) Wahlbeteiligung steigen. Und wenn die geistige Verbindung der Allermeisten zum Allerhöchsten soweit gediehen ist, dass sie Zugang zum All-Wissen und somit volle Urteilskraft über alle wesentlichen gesellschaftlichen Aspekte bekämen, so könnten Wahl-Einschränkungen weitgehend entfallen. Aber das ist Zukunftsmusik!

  17. Eine wichtige Diskussion in diesem Faden ist es, ob die Wahrheit schonunglos oder „häppchenweise“ zugemutet wird.

    Drei Kennzeichen des jetzt beginnenden Goldenen Zeitalters des 21. Jahrhunderts:

    1. Die geschichtliche und gesellschaftliche Entwicklungsrichtung ändert sich.
    2. Die Wahrheit drängt immer mehr ans Licht.
    3. Die Menschen wachen auf.

    Diese drei Punkte bedingen einander und verstärken sich synergetisch.
    Es ist notwendig, die Wahrheit in vollem Umfang offenzulegen.
    Beispiel Pädogate:

    Seit einem Jahr dringen immer mehr ungeheuerliche Wahrheiten über Art und Weise und Umfang der Schändung unserer Kinder an die Öffentlichkeit. Und das ist der Anfang von dem, was bekannt werden wird.

    Die Schändung unserer Kinder ist wie eine schwärende Wunde an den Körpern aller Völker.
    Diese Wunde muß ausgebrannt und geheilt werden, dazu bedarf es der Wahrheit. (Und das kann mAn nur gemeinsam von den Völkern getan werden.)

    Etliche Kommentatoren plädieren dafür, das Schwert der Wahrheit zu schwingen. Wu Ming schrieb:

    Volles Schwert der Wahrheit. Der Wirklichkeit ins Auge blicken und Bilanz ziehen. Da trennt sich dann die Spreu vom Weizen.

    Das ist auch meine Ansicht.

    1. Ekstroem
      31. Juli 2018 um 8:38

      „2. Die Wahrheit drängt immer mehr ans Licht.
      3. Die Menschen wachen auf.“ ,

      jaja , genau deshalb wird durch Russophilus´s vorgabe, vormeinung, das thema Q hier ins absurd, lächerliche gezogen und nicht beachtet.
      Wie bei 9/11, da wurde man auch als depp und fabulierer hingestellt.
      Und ich wette, wenn die ersten (obwohl ja schon einige kamen) großen kracher losgehen, wir hier lauter Q befürworter haben.

      1. Klarstellung: Ich habe Q (und seine Fans) nicht lächerlich gemacht (sondern ihn lediglich etwas relativiert und gesagt, dass das hier kein Q Forum wird).

        Und ich habe nicht nur kaum etwas (oder sogar gar nichts) von Ihnen gelöscht, sondern Sie sogar zu unserem Q Verbindungsmann gemacht und nur darum gebeten, etwas Maß zu halten.

        1. Ich weiß Lieber RRussophilus.
          Aber sie haben , wenn sie ehrlich sind, ihre antworten und meinungen sehr negativ, fast schon manipultiv kundgetan.
          Auch hatten sie ganz schnell geschossen und waren sachlich nicht korrekt, wenns um gewisse aussagen von Q´s nachrichten ging, ohne wirklich bescheid zu wissen. Ich habe da nicht angefangen einen besserwisserdisput mit ihnen zu führen.

          Was aber hier entscheiden ist; Sie sind hier der „R“ („Q“) und wenn sie knurren, dann sind einige schnell eingeschüchtert.
          Als ami nicht freund , der sie sind, kann ich sie verstehen.
          Sachlich nicht.
          Und von löschung hab ich doch gar nicht gesprochen!?.
          Trotzdem danke, daß sie mich auserkoren haben.
          Morgen werde ich in maßen was zu den entwicklungen der Q sache schreiben.
          Ich glaube das thema wird, egal wie es ausgeht, ob sieg oder niederlage uns alle noch betreffen.

          Für neu leser: Nein das ist kein streit zwischen Russophilus und meiner wenigkeit.

          1. Viele meinen zwar Primärquellen wie das Auswärtige Amt, Kremlin.ru, cfr.org oder whitehouse.gov wären fake news bzw. Propaganda, aber verlässlich.

            Zu Q möchte ich mal einen anderen Blogautor zitieren:
            „PS: wurde In den Kommentaren gefragt, was ich von Q-Anon halte. Nicht viel, dort habe ich geantwortet. Stattdessen habe ich das Studium von Taten und offiziellen Stellungnahmen von empfohlen. … Schmökern in der gemeinsamen Erklärung“

            Man muss beim Feind mitlesen um ihn zu verstehen und dann bekämpfen zu können. (Sun Tsu o.s.ä.)

            1. Abraxas
              1. August 2018 um 1:26

              4 und 8 chan gibts schon ewig. Das ist eine plattform um unzensiert alles reinzuschreiben.
              Ich schaue nur bei 8chan, weil Q auch diese leute dort beantwortet.
              Grandawakening ist für mich der informativste sender.
              Aaaaber, was passiert?
              Der deep state und seine pedoanhenger stören überall massivst.

              Wäre schon @ Abraxas, wenn sie eine eigene meinung hätten, anstatt eine aus dem kontext gezogene antwort von irgend einem.!

              Ich sag es nochmal vorraus:
              Auch wir werden auf kurz oder lang, um die Q bewegung nicht herum kommen.
              Das ding ist epochal.

      2. @Nadie: also ich habe in keinster Weise wahrgenommen, dass Q hier lächerlich gemacht wurde oder nicht beachtet wird. Ausnahmen bestätigen die Regel aber Russophilus hat selbst mehrfach gesagt, dass Q auch eine wichtige Rolle inne hat (und das Sie unser Mittelsmann in dieser Sache sind was ich sehr begrüße!)
        Ich für meinen Teil nehme die Sache um und mit Q sehr wohl (im Rahmen meiner Möglichkeiten) wahr und verfolge das was ich (zB. von Ihnen) höre oder lese mit Interesse. Auch gibt es den einen oder anderen Blog in dem ich mich (manchmal) über Q informiere, den Stand der Zeit sozusagen. Hauptsächlich über den N8Wächter.
        Will sagen; ich befürworte Q bzw. das was aus seinen kryptischen Botschaften herausgelesen und übersetzt wird und halte das was er an Informationen transportiert für wünschenswert.
        Im Klartext: es wäre schön wenn Q richtig liegt und ich nehme das sehr wohl war (wie gesagt im Rahmen meiner Möglichkeiten) nicht mehr und nicht weniger.
        Wer bin ich, dass ich sagen könnte dies sei nur Schwachsinn, Verschwörungstheorie, Spinnerei?!
        Lasst uns hoffen, dass all das was über Q publik wird auch wirkliche Konsequenzen nach sich zieht, denn das wird das Maß sein nach dem gemessen werden muss.
        Zu viele Wahrheiten kommen da ans LIcht

  18. Russophilus schrieb im Kommentarbereich:

    Unser Universum bebt

    So ist es.
    Das Universum bebt, und gebiert etwas Neues.
    Unter Schmerzen, wie bei jeder Geburt.

    Wir sind Pioniere, die Neu-Land erahnen; und die allerersten Schritte in seine Richtung gehen. Jetzt hier in diesem Diskussionsfaden.

    Russophilus Artikel und die Dorfgemeinschaft leisten hier Pionierarbeit. Alle Kommentatoren (minus die Trolle) haben daran Anteil.

    Alles beginnt mit einer Idee (Danke, Platon).
    Die nachhaltige Gesellschaftsform, die unser Volk sich erkämpfen wird, ist als Idee im Ungeformten (oder dem Reich der Ideen) schon existent.
    Wir brauchen sie nur noch manifestieren.
    „Nur noch“, das ist nicht ganz ernst gemeint.
    Das ist Arbeit.

    Ein gutes Gleichnis für das, was wir hier versuchen, ist der Bau eines Hauses. Eine neue Gesellschaftsordnung mit entsprechender Regierungsform zu gestalten, ist wie ein Hausbau.

    Wichtig: Jedes Volk baut sein eigenes Haus.
    Da gibt es keine Uniformität.
    Die Araber mit ihrem Clan-System brauchen für ihre Völker ein jeweils anderes Haus, aus anderen Materialien, als wir Deutschen.
    Die nordamerikanischen Indiener möchten vielleicht ein Tipi?

    Jedes Volk ist eigenverantwortlich für das Gebäude, in dem es lebt.
    Gebäude deswegen, weil die Völker zur Zeit nicht in angemessenen Häusern leben.
    Wir Deutschen (und alle Völker des Abendlandes) leben in einer Ruine, die sich Demokratie nennt.
    Diese Ruine muß mAn abgerissen werden.
    Es braucht ein neues Haus, in dem wir Deutsche frei leben können.

    Russophilus schrieb im Kommentarbereich:

    Momentan geht es primär darum, dass der Aufbruch im Heute zumindest grobe Umrisse und erste Eckpfeiler des Morgen braucht.

    Und:

    Vor allem aber ist es an der Zeit, […] wirklich danach zu schauen und darüber nachzudenken, was das Volk will.

    Darum geht es jetzt.
    Wie soll unser Haus aussehen?
    Wo soll es stehen?
    In der Natur?
    Was braucht unser Haus alles?

    Wie bauen wir das Haus, damit es für uns als deutsches Volk (mit seinen individuellen Eigenheiten und Bedürfnissen) maßgeschneidert ist?
    Das ist mAn ganz wichtig. Wir haben unsere Kultur zu berücksichtigen und unsere Geschichte*.

    Was braucht unser Haus alles?
    Wie soll es aussehen?

    Noch liegen die Antworten halb-verborgen.
    Doch wir tasten uns aus der gegenwärtigen Dunkelheit (in die bereits das Licht der Wahrheit fließt) vorwärts.

    Dieser Diskussionsfaden ist ein erster Schritt hin zu einem neuen Deutschen Haus.
    In dem wir gemeinsam und in Freiheit leben werden.

    [* Dabei „unsere Geschichte“ nicht im Sinne des Schuldkultes missverstehen.
    Im Ggenteil, wir haben eine glanzvolle (aber sehr schmerzhafte) Geschichte.
    Da schließe ich die 12 Jahre ausdrücklich mit ein.
    Diese Jahre wurden dunkel GEMACHT. Und zwar von den Dunklen.
    Das ist ihre Art und Weise. Alles in sein Gegenteil verkehren; und versuchen zu beschmutzen.]

    1. Nein.

      Wir brauchen Umrisse und Eckpfeiler des Morgen – aber *fürs Heute*. Und hier, im Heute liegt der Begin des Weges und unsere aktuelle Aufgabe. Zu viel über Details des Morgen zu reden schwächt uns nur im Erfüllen der dringenden Aufgaben im Heute.

    2. Da schließe ich mich gerne an. Es bringt nicht soviel, sich in den Details des zukünftigen Hauses zu verzetteln.

      Gegenwärtig befinden wir uns auf hoher See nach Schiffbruch und mit Schlagseite kurz vorm Sinken. Die unzähligen Horden aus der Steinzeit beschleunigen mit jedem, der es an Bord schafft, das Absaufen.
      In der Ferne mag der eine oder andere noch Land sehen, mit Häusern.

      Aber es ist mittlerweile egal, ob es sich um einfache Hütten oder pompöse Villen handelt.

      Wir saufen ab … und es sollte allerhöchste Priorität haben, den Kahn mit einer nennenswerten Anzahl von Passagieren überhaupt an Land zu retten.

      Ab jetzt müsste eigentlich ein straff geführter Widerstand zur Rettung und Wiederherstellung der Überlebensfähigkeit das Kommando übernehmen, höchst unethische und nach derzeitigen Stand höchst strafbare Entscheidungen treffen, jede Menge „hässliche Bilder“ produzieren, den invasiven Ballast von Bord werfen, das Schiff stabilisieren und dann ans rettende Ufer.

      Dann können wir ausgiebig die Einzelheiten ausdiskutieren.

      Wie also machen wir den ersten Schritt? Wer ist bereit zur Meuterei mit allen unschönen Konsequenzen?

      Und genau das ist das Problem, das alle anderen in den Schatten stellt.

      1. Je Mehr sich enthalten, um so weniger Energie haben die Gegner. Wer sind die Gegner? Wie entsteht das Problem? Der erste Schritt sollte meiner Meinung nach sein, gehe jedem entgegen, der einen anderen hilft ohne eigenen Nutzen! Entziehe ich dem System die Energie, dann hat es keinen Treibstoff für das eigene Leben. Dann organisiert man Leben unter Freunden!

      2. @FÜSILLIER
        Widerstand geht aber nur mit aufgeweckten Menschen….
        Ich habe eine starke Stellungsnahme eines kroatischen Politikers (Ivan Pernar ) gefunden, welcher im kroatischen Parlament so richtig “ vom Leder “ zog und viele Wahrheiten aussprach.
        GEMAU dieses müsste bei uns in der “ politischen Debatte“ auch geschehen und publik werden.
        Hier der youtube Link ;
        https://www.youtube.com/watch?v=firleJY1jQg
        Die nackte Wahrheit über US NATO EU Kriege – Kroatisches Parlament – Deutsch

        1. @thommy: sehr schön auf den Punkt gebracht! DAS ist genau das was JEDER DENKT der einigermaßen informiert ist, also, der sich nicht jeden Tag von eben dieser Nato über ihre Propagandastellen (tagesschau/print/radio/medien) ins Gehirn scheißen lässt.
          So sieht es aus und es wird höchste Zeit dass all diese Verbrecher und Volkszertreter in schärfste Lagerhaft gebracht werden und ich wiederhole mich, die sollen gefälligst hart arbeiten. ZB. die Gebiete die sie mit DU verseucht haben dekontaminieren, Mienen räumen usw. usf.. ich wäre da eiskalt. Dazu gehören DIE gezwungen, jeder der das irgendwie unterstützt hat, also AUCH der Kleber, die Marionetta Slomka und wie sie alle heissen!

        2. Klasse!!! Vielen Dank für diesen Link!

          Bin absolut hingerissen, daß es unter Kroaten, die ich bisher für servile Pudel und Pinscher des verrotteten wertewestens gehatlten habe, auch noch aufrechte, mutige Leute gibt.

          Diesen sympathischen jungen Mann werde ich mir merken und sein Tun verfolgen.

          Nochmals vielen Dank!

  19. Eben einen passenden Text gelesen, gefunden in „William Joyce : Twilight over England (1940) “ Kapitel 1 „Historical Background“

    https://www.counter-currents.com/2012/03/historical-background-to-the-second-world-war/

    Da geht es unter Anderem um Wilhelm III von Oranien, der ab 1689 nach den Wirren um Oliver Cromwell König von England war.

    „In seiner Regierungszeit fanden zwei wichtige Entwicklungen statt. Erstens errang das Parlament, das aus den Überresten der alten Aristokratie und in viel größerer Zahl aus den Pionieren der neuen Plutokratie bestand, die Vorherrschaft. Es lag nichts Demokratisches in seiner Natur. Die große Mehrheit des Volkes hatte kein Stimmrecht, aber die Bühne war bereitet für den Endkampf zwischen Stadt und Land, Geld und landwirtschaftlicher Züchtung, Korruption und Autorität.“

    Ein schwacher König also und ein Volk ohne Mitsprache. Dafür eine Melange aus Aristokratie , Plutokratie und Kleptokratie.

    Dieser wurde der (falsche) Titel „Demokratie“ verliehen und dem Volk mit ein paar kosmetischen Tricks („Wahlen“) so schmackhaft gemacht.

    Dieses ist (ohne den König) im Grunde auch die heutige Staatsform, die Sie und andere – völlig zu Recht – kritisieren.

    Nur, noch einmal: Es liegt nichts Demokratisches in seiner Natur

    1. Bei Starikow ist zur sogn. glorious revolution, die Wilhelm III. von Oranien auf den englischen Thron gespült hat, einiges Interessante zu lesen.

      Beispielweise hat der Holländer höchst bereitwillig der Gründung der Bank of England zugestimmt. Etwas, das seinem Vorgänger, Jakob II. Stuart, nie im Leben eingefallen wäre. Deshalb mußte der Stuartkönig weg und der käufliche Holländer her.

      Und in den bunten Geschichtsbüchern erzählt man den Leuten ernsthaft, die aufsässige Aristokratie hätte in einem heldenhaften Akt von Rebellion, das bedrohte England gerade noch so vor Schröcklichkeiten wie Zwangsrosenkranzbeten, Fronleichnamsprozessionen und Marienverehrung gerettet.

      Und dabei ging es einzig und allein um die Gründung einer Zentralbank samt Verpfändung der Steuern der Untertanen … wenn nwo-Satanisten – egal in welchen Jahrhundert – von edlen Motiven schwafeln, muß man immer damit rechnen, daß damit tatsächlich dreckige Manöver wegen Geld, Betrug und Unrecht kamufliert werden.

  20. In Ihrem Artikel, Russophilus, arbeiten Sie meines Erachtens speziell einen Punkt heraus, der mich zum Nachdenken brachte.

    Derzeit ist es so, dass „von oben“ Ideen entwickelt und entschieden werden, wogegen „von unten“ diese Entscheidungsprozesse kontrolliert werden sollen, gemäß dem demokratischen Dogma.

    Das funktioniert erkennbar nicht. Einerseits, weil (hier bei uns ) von oben im schlichten Ego-Interesse gemauschelt und gemauert wird, was das Erkennen und Nachvollziehen dieser Prozesse verunmöglicht. Und andererseits, weil es die Leute unten einen Dreck interessiert, denn sie wollen nur ihre Ruhe haben (was ich verstehen kann).

    Ihr Artikel bietet an, über eine Umbesetzung der Rollen nachzudenken: das Volk macht sich seine eigenen Gedanken, entwickelt Ideen und übermittelt diese dann nach oben, wo deren Ausführung eingerichtet und überwacht wird.
    Also von unten nach oben gedacht:
    Thing, Hoch-Thing und „darüber“ keine allmächtige Regierung mehr, sondern ausführende (Fach-)Organe.

    Dazu bedarf es jedoch einer einschneidenden Änderung im Denken ALLER, also eine Hinwendung zur Ethik (= der Gedanke an die / mit der Schöpfung[slogik]. Ethos stammt vom altdeutschen ‚ata‘, = Vater,) und weg vom Ichichich.

    Diese ungewohnte Art zu denken wiederum erlernt der Mensch nur, wenn er seine bewährten Denkgewohnheiten ablegt. Nur: warum sollte er? Funktioniert doch.

    Gewohnheiten kann man sehr gut mit einer altertümlichen Ritterrüstung vergleichen: schwer, unhandlich, aber stabil und vor allem Sicherheit verheißend. Durch das geschlossene Visier erkennt man nur noch Schlitze der Wirklichkeit, und man fühlt sich unangreifbar.
    Bis man, zum Beispiel, vor eine Mauer rattert damit, die Rüstung sonstwie ernsthaft verbeult oder schlimmstenfalls in ein Gewässer plumpst.
    Was bis dahin schützend war, engt nun ein, hindert am Atmen und Bewegen (und am Weiterleben).

    Jetzt ist es höchste Zeit, die Sicherheitsrüstung aus Gewohnheitsblech abzulegen, damit man wieder atmen und sich bewegen kann.
    Also: neu denken. Frei denken. Die Rüstung haben wir selbst angelegt, wir müssen sie auch selbst ablegen.
    Wenn andere, mögen sie nun Trump, Putin oder Nachbarin heißen, uns beim Riemenaufschnüren helfen, dann ist das zwar hilfreich, aber nebensächlich: wir müssen raus aus diesem Korsett der rostenden Stabilität, sonst ersaufen wir.

  21. @Bjørn Lystaal
    Zustimmung! Persönlich finde ich den Prozess der Aufklärung & Transformation des eigenen Denkens (in den letzten ca. 12-15 Jahren) auch treffender beschrieben als ein „Auftauchen“ (als denn ein „Erwachen“). Weg mit dem Korsett und Luftholen – Rettung vor dem Absaufen!
    @Russophilus et al.
    Das Thema (Artikel & Kommentare!) hat ein sehr erfrischende Dynamik bekommen. Respekt & Danke!

  22. Das läuft nicht von allein. Eingetretene Pfade verlassen, das Ungewisse wagen kann schmerzhaft sein. Warum also die Komfortzone verlassen.
    Es klang schon an, die Masse will geführt werden. Die Modelle die hier beschrieben wurden, Machtausübung von unten nach oben, klingt nach der Theorie des Demokratischen Zentralismus. Das sollte in der DDR praktiziert werden, klang schön und funktionierte nicht.
    Funktionierte nicht aus ähnlichen Gründen wie die Demokratische Grundordnung. Klüngeleien, Postenschacherei und Machtmissbrauch.

    Um ein Haus zu bauen brauch es einen Bauherren. Und da geht es schon los. Wer oder was soll das sein? Es sollte m.E. So etwas wie eine Partei sein, die absoluten Rückhalt in der Bevölkerung hat. Nur wie soll das Gelingen?

    Alle bisherigen Parteien haben sich diskreditiert, von rechts wie CDU/CSU über die SPD, Grüne bis Linke. Einmal im Sog der Macht geht es nur noch darum, die eigenen Pfründe zu sichern. Ich habe auch bei der AfD meine Zweifel, zu deren Fähigkeit im Sinne der Massen etwas positiv zu verändern.

    Das System ist so angelegt, wer grundlegende Veränderungen anstrebt wird mit allen Mitteln bekämpft. Eine wichtige Rolle spielt dabei die Meinungsbildung, betrieben durch die Mainstreammedien.
    Als die Linke als Kraft mit Rückhalt in der Bevölkerung wahrgenommen wurde, setzte eine Verleumdungs- und Hetzkampagne ein. Jetzt ist es still geworden, sie haben sich angepasst.
    Gleiches Bild bei der AfD, egal was die sagen, egal was die machen, die rechte Keule wird geschwungen und alle etablierten machen mit. Es ist ein Konkurrent am Futtertrog erschienen. Und der Michel feixt und ändert nichts.

    Ist es ein Weg, eine Bewegung zu bilden (gründen) die ähnlich wie ein Startup aufgebaut wird. Es finanziert sich über Spenden der Bürger, die von der Idee einer wirklichen Machtausübung von unten nach oben überzeugt sind. Die Spenden müssen in der Höhe begrenzt sein, die Kontrolle kann über das Internet transparent und offen ausgeübt werden.

    Ohne eine organisatorische Führung ist eine Veränderung der Verhältnisse nicht möglich, davon bin ich überzeugt.

  23. Liebe Dorfmitglieder und Vorsteher
    Sie müssen auf Messias warten .12 JAHRE Haben aus einer stolzen Nation eine Nation gemacht ,welche sich vormachen lassen muss ,wie Ozdemirs und linke Dreckskommunisten sowie Juden und Muslime mit Doppelpass hier vorgeben zum Wohle der Deutschen Politik zu machen.
    Auf Russia brauchen Sie nicht zu hoffen dort ist Kapitalismus in Reinkultur .Deutschland hat historisch begründet noch einen Vorschuss ,wegen seiner Soldaten im letzten großen Krieg und der Weltweit geschätzten Ingenieurleistungen . In ganz Russland wird der schwarze und muslimische Mob nicht geduldet .Deutschland gibt dem Dreck aus Tschetschenien Asyl. Anderen Russen nicht. Kadyrow sagt wenn die Verräter zurück kommen werden sie umgelegt .Unsere Verräter sitzen in jedem Rathaus, in jeder Gemeinde und predigen Werte .Und bedienen sich hast du nicht gesehen wie es ihnen gefällt. Die Polizei kontrolliert Radfahrer ,statt die augenscheinlich erkennbaren Schmarotzer zu überprüfen .Die Ach so helfenden Vereine der Caritas beschäftigen Hartz Empfänger zum Nulltarif um den zugereisten Mob zuversorgen .Zugleich stopfen sich die Chefs in jedem noch so kleinen Verein erstmal die Taschen voll.Und zwar täglich. Das ist ,wie die Schweizer sagen Huredütschland . So und nun hoffe ich Sie können ruhig weiter Spinnen und von Revolution träumen .Und auch mit etwas Anti Putin und pro Israel ,sich der demokratischen Zensur weiter gewogen halten.

      1. Ich sprach von Doppelpass Inhabern .Ich meine aber auch einen Zentralrat der Juden und auch der Muslime ,und der Sinti und Roma. Hier in Singen möchten nun auch die jänischen als Minderheit anerkannt werden. Wahrscheinlich weil jahrzehntelanges klauen und Messerstechen sich irgendwie niederschlagen muss. Wenn in meiner Heimat Deutschland sich etwas zum besseren wenden soll, dann gehören diese ganzen Vereine verboten und enteignet .Die Köpfe ausgewiesen oder wegen Hetze gegen das deutsche Volk vor Gericht .Das ist natürlich nicht möglich .Der Satan in Rom wäscht Muslimen die Füße und deutsche Kirchenfürsten verkünden ,Moscheen statt Kirchen. Die sollten alle den Koran und die Thora lesen müssen und anschließend jede einzelne Seitezu fressen bekommen .Was sind sie so sensibel gehören Sie zu den Auserwählten ,auch kein Problem ,das ist ja nichts schlimmes ,sich zu dem zu bekennen was man glaubt zu sein.

    1. Ungläubig
      1. August 2018 um 1:09 ,

      geduld mein lieber. Der wind dreht sich grade.

      Das musste ich gestern einer „behörden“ mitarbeiterin mitten ins gehirn sagen, nachdem sie mir das zweite gewerbe nicht genehmigten.
      Die leute dort sind dümmer als KZ-mitarbeiter im wk2.
      (anweisung von oben, die vorgaben, kann nur der „sachbearbeiter“ entscheiden, —ich kann nichts machen, das dürfen wir nicht)

      1. dümmer als KZ-mitarbeiter im wk2

        Werter nadie, unsere Ahnen waren nicht die Monster, als die sie hingestellt werden.

        Antifa /SS

        Antifa und SS auf eine Stufe zu stellen, ist eine Beleidigung der SS.

        1. Ekstroem
          1. August 2018 um 7:20
          „Werter nadie, unsere Ahnen waren nicht die Monster, als die sie hingestellt werden.“

          Nein bestimmt nicht. Unsere ahnen sind für eine idee, für ihr vaterland in den krieg und all seine begleiterscheinungen gezogen.
          Die besten männer unserer rasse (die rasse der rundköpfe ,mit all ihren samen in den eiern) sind draufgegangen. Die auswirkungen von fehlenden guten genmaterial, ist ja live und in farbe tagtäglich zu beobachten.
          Dachte sie verstehen den vergleich zu den heutigen hartz4 „mitarbeitern“, die echter anti deutscher abschaum sind.

          Bei SS hatte ich eigentlich SA schreiben wollen. Aber der kommentar war schon durch.

          Noch grösserer abschaum und verrat ist der, der schon 1933 ein _europa_ bauen sollte, und das dann für die satanisten umgesetzt hat.
          Den namen werden sie sicher kennen.
          Denn dieses jetzige europa wurde von einem deutschen verräter hirn konstruiert.

          1. Denn dieses jetzige europa wurde von einem deutschen verräter hirn konstruiert.

            Es gab deutsche Konzepte für ein geeintes Europa, da stimme ich Ihnen zu, werter nadie.
            Doch das heutige Europa, das zur Räterepublik (die Kommissare gibt es ja schon) EU-SSR werden soll, haben mAn andere geplant; und Schritt für Schritt in ihrem Sinn gestaltet.

            Daß am 13.1.2011 an das Merkel der Europapreis der Coudenhove–Kalergi-Stiftung verliehen wurde, wissen hier fast alle.

            „Die Welt“ schrieb am 26. August 1998, S.12, über die 12 Sterne der Europa Flagge:

            Die Zwölfzahl der Sterne ist ein Hinweis auf die zwölf Stämme Israels und somit auf das auserwählte Volk Gottes.

            Richard Graf Coudenhove-Kalergi (1894–1972) gilt als „Vater der Europäischen Union“.
            Er schlug auch Beethovens „Ode an die Freude“ als europäische Nationalhymne vor und er war am Entwurf des EU-Logos beteiligt.
            Das Logo wurde endgültig fertig gestellt von Paul M.G. Lévi.
            Man sollte den Burschen die Leviten lesen.

            Was der Graf sonst noch so für Ideen für Europa hatte, ist im Dorf auch bekannt; und wir sehen die Umsetzung dieser Ideen heute auf unseren Straßen.

            Für viel wichtiger halte ich aber diesen Satz von Ihnen:

            Der wind dreht sich grade.

            Jawohl, der Wind hebt an zu wehen.
            Werter nadie, als Q-Kenner (Danke für Ihre entsprechenden Berichte. Bei der Gelegenheit: Oliver Janich hat die Theorie aufgestellt, Q sei ein illigitimer Sohn von Kennedy Jr.) stimmen Sie mir vielleicht zu, daß der Sturm, der losbrechen wird den „Wind der Veränderung“ von 1989 auf der Sturm-Skala bei weitem übertreffen wird.
            Dieser Sturm wird den tiefen Staat durch die Lüfte wirbeln und in den Orkus fegen.

            Deutschland und das deutsche Volk werden frei sein; und ihre Würde und die Hochachtung der Völker zurückgewonnen haben.

          2. Na dann rede doch mal Klartext, wenn meinst DU???

            Und noch einen kleinen Nachsatz: wer das was er glaubt rausgefunden zu haben, nicht nüchtern und unemotional rüberbringen kann, so das es für andere! nützlich ist, sollte noch ein bisschen an sich arbeiten und nicht der ganzen Welt oder auch nur einigen wenigen irgendetwas vorwerfen,

            lg
            Klaus

    2. @ Ungläubig

      Zitat: „Auf Russia brauchen Sie nicht zu hoffen. Dort ist Kapitalismus in Reinkultur.“ Hier möchte ich ansetzen; ohne viel an Emotionen und rosaroten Brillen.

      Wer die mächtigsten Waffen hat, stellt die Regeln auf (so funktioniert diese Welt nun mal …). Das ganze Ding könnte in einer Art „Rollentausch“ enden. Letztlich würde der „reiche Onkel“ nicht mehr aus amiland sondern aus China kommen (analog dazu: der „reiche Ölscheich“ aus Russland). Einige, die bisher „fleißig in der Kampfmannschaft mitgespielt haben“ könnten nun auf der Ersatzbank landen oder gar: ganz ausgemustert werden; und umgekehrt.

      Der Unterschied zu vorher? Ein etwas gerechterer Kapitalismus (es würde nicht mehr der Psychopath und Zwischenhändler, der den Produzenten und/oder Bodenschatz-Besitzer einfach als „unzurechnungsfähig einstufte“, ihn entmündigte und die große Kohle machte, sondern das bisherige Opfer, welches bis dato mit vorgehaltener Waffe in Schach gehalten/erpresst wurde …).

      Gut. Die Welt könnte dabei gerechter werden. Ändert sich im Kern etwas? Das bleibt abzuwarten … Denn auch die „neuen Anführer“ werde wahrscheinlich danach trachten, die besten Unternehmen und das beste Personal für sich arbeiten zu lassen (auf „kapitalistisch“: überschüssiges Geld investieren).

      Ich könnte mir vorstellen, dass die „Neuen“, wenn sie einmal alle internat. „Finanzwaffen“ (z.B. mmf) gekapert haben, sie genau jenen an den Schädel halten werden, die bis gestern im Besitz der Waffen waren. Einfache Frage dabei: „Wie gedenkt IHR eure Schulden abzubauen?“ Wie gesagt: ein Rollentausch (wobei – das muss betont werden – der „Verdientere“ nun die Fragen stellt bzw. das Sagen hat).

      Kurzum: Die Welt könnte gerechter werden und gleichzeitig kapitalistisch bleiben (mit Besitzern und Besitztum). In dem Fall bleibt nur zu hoffen, dass es zu keinem „Kauf- und, in weiterer Folge, Macht-Rausch“ kommt, was sich in der Vergangenheit – für unsere erbärmlichen Seelen – als kaum zu überwindende Hürde darstellte …

      Der Bezug zum Artikel: Es bleibt abzuwarten, inwieweit man letztlich frei entscheiden wird können oder (weiterhin) ein Spielball bleibt.

      Diesbez. zusätzliche Fragen: Wie gedenkt man die Staatsschulden abzubauen? Oder eine andere Frage, die nicht nur D betrifft: Was wird geschehen, wenn einige Länder – aufgrund „neuer Freiheit“ – gerne mit anderen Ländern einen Schlussstrich unter längst vergangene Zeiten ziehen möchten? „Frieden schließen“ (konkret: Friedensverträge abschließen) und gleichzeitig „Reparaturkosten“ in Rechnung stellen? Fragen über Fragen, die „plötzlich und aus heiterem Himmel“ auf einen niederprasseln könnten …

  24. Ich hoffe ,das ich Ihnen und der GILDE der Revoluzzer nicht die Suche nach Investoren für die neue Bewegung zum Widerstand versaut habe .Vergessen Sie alle nicht das der Besitz von Messern mit ?cm Klinge und das Mitführen derselben ein Straftatbestand ist.

    1. @Ungläubig: da machen sie sich mal keine Sorgen! Ich denke nicht, dass sich das Dorf durch zwei drei Kommentare von jemanden der plötzlich hier auftaucht in irgend einer weise verändern wird, oder wie sie es sagen sich auch nur irgendetwas versauen lässt.

  25. Sehr geehrter Russophilus, ich denke nicht, dass ihr Ansatz „Zins ja, Zinseszins nein“ funktionieren kann. Wenn z.B. Bank A an Kunde B Geld verleiht, und dieser eine Leihgebühr (Zins) dafür zahlt, bekommt die Bank am Ende ihr Geld plus den Zins zurück. Soweit übereinstimmend mit Ihrem Ansatz. Doch was soll die Bank hindern, dem nächsten Kunden das selbe Geld plus die eingenommenen Zinsen zu verleihen? Der Zins würde somit verzinst (Zinseszins) und man könnte es nicht verhindern. Auch solche Konstrukte wie „Zins auf eigenes Konto“ usw. funktioniert nicht – die Bank muss mit dem Zins-Geld ja irgendwas anfangen dürfen. Wenn sie es nicht verleihen dürfte, kauft sie eben irgendwas davon, verkauft es wieder und hat dann wieder „normales“, verleihfähiges Geld (quasi Geldwäsche). Irgendeinen Dreh findet man da immer.
    Wenn man Zinseszins ablehnt (und der ist die Wurzel vielen Übels!) muss man demzufolge auch den Zins an sich ablehnen, sonst wird das nichts. Geld verleihen dürfte demnach gar keine Zinsen erzeugen – und wozu auch – Geld nutzt sich ja nicht ab (anders als eine Bohrmaschine, die eine begrenzte Lebensdauer hat, dann kaputt geht und ersetzt werden muss). Geld verleihen erfüllt einen gesellschaftlichen Zweck und ist für die Wirtschaft notwendig, aber dass muss ohne Profitinteressen geschehen, und damit ohne Zins. Bankangestellte müssten von der Gesellschaft finanziert werden, nicht vom eingenommenen Zins, da sie eine gesellschaftlich wichtige Aufgabe wahrnehmen. Sobald es einen Zins gibt, ist das Zinseszins-Problem wieder auf dem Tisch, das lässt sich nicht verhindern. Also muss der Zins als solches weg, eine andere Möglichkeit, dieses Problem zu lösen, sehe ich nicht.

    1. Doch was soll die Bank hindern, dem nächsten Kunden das selbe Geld plus die eingenommenen Zinsen zu verleihen?

      Nichts. Genau so, wie nichts den Autovermieter daran hindert, nach mir das Auto jemandem anderen zu vermieten.

      Allerdings klappt deren Spielchen nicht, weil bei mir die Geldmenge nicht nach Belieben erhöht werden kann. Und noch etwas spielt eine wichtige Rolle: Es gibt in „meinem“ System keine Privatbanken. Und die Staatsbank erhöht die Geldmenge nur, wenn es mehr tatsächliche Werte gibt. Mehr tatsächliche Werte wiederum gibt es nur nur Arbeitsleistung – und die ist natürlicherweise begrenzt.
      Wenn eine Bank bei mir einen Kredit vergibtm, dann geht sie im Grunde eine Wette darauf ein, dass die Kreditvergabe *in der Realität* einen Mehrwert schafft, denn nur der ermöglicht eine Erhöhung der Geldmenge, aus der dann die Zinsen kommen.

      Zum Zweiten wird der Zins ja aus *existierendem* Geld bezahlt.

      Und wenn Sie sich die Geschichte mal anschauen, dann werden Sie feststellen, dass eine lineare Erhöhung der Profuktivität und realen Werte absolut realistisch ist. Eine exponentielle aber (wie beim Zinseszins) nicht.

      1. Eine Bank kann doch nie vorhandenes Geld verleihen, denn eine Bank verwaltet nur Schulden (Forderungen gegen jemanden), alleine die Unterschrift einer Person, also die eines Mannes oder einer Frau, welche ohne Limit für die Person haften, welche sie im System verwalten, ergibt den Anspruch der Bank. Gut, es war ein Versprechen, aber versprechen kann man sich auch mal, warum eine derartige und brutale Enteignung? Hat sich die Bank mal versprochen, nun dann haften die Einleger also Kontoinhaber usw. Was denken Sie wer für die Forderungen der FED haftet? Der us amerikanische registrierte sozialversicherte Steuerzahler.

        1. In „meinem“ System gibt es keine Privatbanken und erst recht keine fed. Und es wird *nur und ausschließlich* vorhandenes Geld verliehen.
          Einzige Ausnahme: Natürlich dürfen Bürger, die in Sozialzusammenhang stehen (Familie, Freunde, Nachbarn, …), einander Geld geben, schenken, verleihen, usw. Bedingung: Eventuelle Zinsen dürfen nicht höher als die der Banken sein.

    2. @ Mike

      Betrachten wir doch die Zinserträge von Kredit-Instituten in einem leistunsgedeckten Vollgeld-System etwas genauer.
      Der daraus erwirtschaftete Überschuss würde zunächst der Deckung der Geschäftskosten des Instituts dienen (in der Schweiz z. Z. bei der Hausbank meines Sohnes 0,88 % p.a.)
      Dann könnte der Staat einen großen Teil davon wegsteuern.
      Obendrein könnte per Gesetz oder Satzung beschlossen werden, weitere Überschuss-Anteile in gesellschaftlich nützliche Stiftungen zu übertragen.

      Und zu guter Letzt könnte die übergeordnete Geld-Schöpfungs- und -Überwachungs-Instanz auch einen Teil des Überschusses für die Erweiterung des geschäftlichen Kredit-Rahmens freigeben, weil inzwischen ein Leistungsüberschuss absehbar ist, der mehr Tauschmittel in der Zirkulationssphäre erforderlich macht. Das wäre dann das Ertragsquantum aus dem abgelaufenen Geschäftszyklus, das vom Fluch des Zinseszinses belastet erschiene, in Wirklichkeit jedoch unter voller gesellschaftlicher Kontrolle stünde, worum es ja eigentlich geht.

  26. Ihr Argument, dass es in ihrem System keine Privatbanken gibt, ist neu (lese ich zum ersten Mal in diesem Thread), aber sehr zu begrüßen. Wenn aber nur der Staat Kredite ausgibt, für Zwecke, die volkswirtschaftlich sinnvoll sind, oder auch Privatkredite in plausibler Höhe, wieso muss das mit Gewinnerzielungsabsicht geschehen (Zins)?

    Der Vergleich mit dem Autovermieter hinkt etwas – ein Auto nutzt sich ab und verliert durch die Nutzung an Wert, diese Wertminderung muss man ausgleichen und auch der Lebensunterhalt des Vermieters muss finanziert werden – hier ist eine entsprechende Leihgebühr natürlich begründet.

    Geld hingegen nutzt sich nicht ab, wenn man es verleiht, man bekommt es genauso wieder, wie man es verliehen hat. Und wenn es in Ihrem System nur staatliche Banken gibt, die gesellschaftlich notwendige Bankgeschäfte abwickeln, sollten die Bankangestellten auch beim Staat angestellt sein und von der Gemeinschaft finanziert werden. Zinseinnahmen wären so nicht notwendig, und so könnte man das Zinseszins-Problem komplett ausmerzen – was nicht funktioniert, solange es überhaupt Zinsen gibt, wie oben bereits dargelegt. Niemand würde sich beispielsweise privat Geld für Zinsen borgen, wenn man es beim Staat kostenlos bekommen kann (immer Sinnhaftigkeit des Kredites vorausgesetzt, also keine Kreditvergabe per Gießkanne oder „wünsch-dir-was“, sondern für sinnvolle Zwecke, die die Bank vorher prüfen muss, und Kredithöhe auch nur in dem Maße, dass eine pünktliche Rückzahlung gewährleistet ist). Der Finanzspekulation (die Wurzel allen Übels) wäre so ein ziemlich wirksamer Riegel vorgeschoben.

    1. Es gibt auch hier bei uns einige, die meinen, dass Geld sich durchaus „abnutzen“ sollte, weil das z.B. wirksam gegen horten schützt.

      Auch: „Mein“ System ist, nennen wir es „hart kontrolliert kapitalistisch“. Zum einen, weil die meisten Menschen ein zumindest tendentiell kapitalistisches System wollen, zum anderen, weil die kommunistischen Systeme da eine erhebliche Schwachstelle hatten (dies ist keine politische Aussage, sondern eine schlichte Beobachtung), aber auch weil Menschen nunmal anscheinend so ticken.
      Nur: Wer eine Form von Kapitalismus will, der muss dann schon auch einige Grundfaktoren in Kauf nehmen. Dass ein Kredit nicht kostenlos ist, ist ein solcher Faktor.

      1. Aus dem Vorschlag „kein Zins auf Geldgeschäfte“ gleich den Bogen zum Kommunismus zu spannen ist extrem weit hergeholt. Beispielsweise im Islam ist das Erheben von Zinsen ebenfalls verboten (siehe z.B. Wikipedia „Zinsverbot“) – niemand würde auf die Idee kommen, da Kommunismus reinzuinterpretieren. Ich meine, man kann durchaus ihr „hart kontrolliert kapitalistisches System“ haben und trotzdem in diesem speziellen Fall eine Änderung am System vornehmen, um die Schwächen, die der heutige Kapitalismus offenbart (u.a. hemmungslose Finanzspekulation, die Zecke der Gesellschaft, die _keinerlei_ gesellschaftlichen Nutzen hat) auszubessern. Nur weil es in unserem Kulturkreis in der jüngeren Geschichte immer Zinsen gegeben hat, muss das nicht automatisch optimal sein. Aber es ist vielleicht wirklich so eingebrannt in unseren Köpfen, dass viele sich etwas anderes gar nicht vorstellen können.

        Bzgl. Geld horten: da gäbe es aus meiner Sicht auch eine einfache Lösung: maßvolle Inflation. Der Staat könnte beispielsweise jedes Jahr 2-3% Geld zusätzlich „drucken“ und für Staatsaufgaben ausgeben – das würde auch die Steuerbelastung senken. Dadurch gäbe es wie heute Inflation, ein Geldbetrag X würde über die Zeit gesehen langsam weniger wert werden. Langfristiges horten führt damit zu Kaufkraftverlust und wird damit unattraktiv, so wie es heute bereits ist. Also bzgl. „Geld horten“ sehe ich gar kein Problem.

        1. Ich sagte nicht, dass „kein Zins auf Geldgeschäfte“ = Kommunismus.
          Und ich sagte auch nicht, dass ich auf jeden Fall ein System mit Zinsen haben will. Ich sagte nur, dass es mir normal erscheint, eine Gebühr zu zahlen, wenn man sich etwas leiht (egal, ob Geld, Bohrmaschine oder Auto).

  27. Man findet immer die richtige Antwort, wenn man die richtige Frage kennt . . .
    Und woran erkennt man die richtige Frage?

    Ich weiß es nicht. Sie ist immer an Voraussetzungen gebunden. Es kann demnach nie DIE richtige Frage geben und die Antwort muss jeweils anders ausfallen, wenn über die Bedingungen kein Konsens besteht. Solange es also unterschiedliche Ansichten gibt, kann auch nicht logisch weitergedacht werden und die Antwort muss jedenfalls an der Oberfläche bleiben. So auch meine hier.
    Eine „Therapie“ setzt die Diagnose voraus: „Wovon lebt der Mensch“. Nach Bertold Brecht kommt zwar zuerst das Fressen. Aber danach kommt wohl ziemlich lange nichts mehr. Denn wer sich in Moralfragen verheddert, überschätzt die Notwendigkeit der freiwilligen Unterwerfung in einen vorgegebenen Rahmen.
    Solche Rahmen sind spätestens seit dem 2. Buch Moses gesellschaftlichen Regeln. Diese Regeln entstehen nicht aus sich selbst, sondern folgen immer Vorgaben von Verfassern und deren Spin-Doctors oder der jeweiligen Propaganda.

    Die Durchsetzung von Regeln muss organisiert sein. Dies bedarf eines Instrumentariums. Was durchgesetzt wird ist im Ergebnis Zwang. Eine (Be)Herrscherfunktion und eine Hierarchie folgt daraus automatisch.
    Der Herrscher über die Regeln muss sich nicht zwingend aus dem Kreis seiner Verfasser rekrutieren. Dies ist deshalb egal, weil diese Funktion nur vorgeblich an das gegebene Korsett gebunden ist. Einmal an der Spitze gestattet ihm das bereitgestellte Instrumentarium auch die Umkehrung der ursprünglich aufgestellten Regeln bzw. deren Auslegung und Änderung. Dies klärt die zunächst Machtfrage bis auf weiteres.
    Daraus folgt aber auch, dass die Verfasser der Regeln sich nicht ohne Grund Immunität vorbehalten, um sich nicht ihren eigenen Regeln unterwerfen zu müssen und um diese auch wieder abändern zu können. Dem widerspricht aber die Verpflichtung der Regelverfasser zum Gemeinwohl. Dazwischen gibt es nichts.
    Das System ist über die Jahrhunderte so ausgefeilt, dass die Nutznießer des Systems (Ver-)Änderungen immer nur in einem nichtstörenden Umfang zulassen werden und gegebenenfalls einfach widerrufen oder sich darüber hinwegsetzen. Sie können „Therapien“ problemlos verweigern. Als Inhaber der tatsächlichen Macht wissen diese zu gebrauchen.
    Die Auswahl der Verfasser der Regeln und Herrscher nach besonderen Eigenschaften, Kompetenzen, Volksverbundenheit usw. garantiert also keineswegs sinnvolle Regeln.
    Wenn Wahlen etwas ändern würden, . . . usw.

    Andererseits gibt es vorzeigbare Ergebnisse von Leuten die einmal an die Spitze gelangt und einer Idee gefolgt sind. (Bismarck, Ghandi, Gadaffi, Xi, Putin, Trump auch).
    Wenn aber die gerade aktuellen gesellschaftlichen Verhältnisse die Regeln bestimmen, wer wen für welchen Zweck unterschiedlich belasten darf bzw. wer wieviel Energie (i. w. S.) für ein bestimmtes Ziel aufzuwenden hat oder aufwenden darf und welche Hilfs- bzw. Zwangsmittel dafür vorzuhalten oder einzusetzen sind, ist dieser Konflikt nicht lösbar oder eben nachrangig.

    Ich sehe dafür ursächlich das Prinzip kapitalistischen Wirtschaftens, welches dem Grunde nach dem profittreibenden *KonjunkturKriseKrieg*-Zyklus folgt. Absatzmärkte und Rohstoffquellen befeuern dabei die Expansion. Daran haben auch ein wachsendes ökonomisches Verständnis und moderne Methoden und Verfahren der Steuerung lediglich an der Ausprägung der einzelnen Phasen etwas geändert und zur Profitmaximierung beigetragen.
    Es lässt sich also resümieren, dass kapitalistisches Wirtschaften derzeit immer eine Kriegswirtschaft ist, der ausnahmslos ALLES einschließlich der Funktionen der Gesellschaft von Sprache bis Tradition, von Verwaltung bis Sicherheit, von Bildung bis Gesundheit usw. untergeordnet ist bzw. wird. Diese Komplexität macht deshalb die hier diskutierten *Therapien* an einzelnen Komponenten (Zinsen, Steuern u. ä.) resistent.

    Nur mal so am Rande eingeworfen.
    Vielleicht stellt sich eine ganz andere Frage: Was passiert eigentlich, wenn nunmehr anstatt der derzeitigen Drohung einer garantierten gegenseitigen Vernichtung mit gesichertem Untergang der Zivilisation plötzlich der allgemeine Frieden ausbricht, sozusagen ein kriegsbefreites Paradies auf Erden?
    Würde damit der *KonjunkturKriseKrieg*-Zyklus auf immer unterbrochen – mit allen Folgen, die eine Umstellung kapitalistischer Kriegswirtschaft auf Friedensproduktion und der damit verbundenen Veränderung der jeweiligen nationalen gesellschaftlichen Verhältnisse bewirken? Was passiert mit Finanzen, Bildung, Gesundheit, Ernährung, Sicherheit und und und und… und mit DER DENKWEISE DER MENSCHEN.

    Utopie? Kann sein. Aber Seidenstraßen zum Beispiel sind erste Schritte. Sie symbolisieren friedliches Handeln und Verhandeln. Und wer zum gegenseitigen Vorteil handelt, droht nicht und schießt nicht aufeinander. Alle Menschen wollen in Frieden leben. Die Idee ist also nicht so weit hergeholt und die Frage folglich erlaubt. Ich kann mir vorstellen, dass dann viele der hier diskutierten Probleme und die vorgeschlagenen „Therapien“ eine Chance hätten. Aber ohne grundlegende Systemveränderungen wird das nix. Und das dürfte ein langwieriger Prozess sein.

    1. @ Polemarchos

      Danke! Ich kenne/verfolge Pernar und seine Auftritte im kroat. Parlament. Er wurde vor einigen Monaten von einer Oppositionspartei (Dveri) ins serb. Parlament eingeladen.

      Ich stelle einmal eine Behauptung auf: ALLE Kinder des Balkan wissen ganz genau, was gespielt wird. Die meisten spielen mit, da es am Ende des Tages zur Belohnung Süßigkeiten gibt …

      Vielleicht kann ich es anhand eines Beispiels erklären. Nehmen wir zwei Familien her (Vater, Mutter, 3 – 5 Kinder). Beide Familien wünschen sich eine Erziehung im Sinne des liberalen Diskurses.

      Bei der ersten Familie (hier stehen die 3 Kinder für jene Staaten, in denen (überwiegend) Deutsch gesprochen wird) klappt alles wunderbar. Die Kinder sind brav und gleich „klug“. Es genügt, sie zu streicheln und loben. Mehr ist nicht von Nöten.

      Bei der zweiten Familie (5 Kinder = Staaten am Balkan, die ebenfalls ein- und dieselbe Sprache sprechen) ist die Sache um einges komplizierter. Eines der Kinder hört auf den bösen, bösen Anarcho-Onkel (Russland), der ihm ständig Flausen in den Kopf setzt. Um nun die anderen Kinder davon abzuhalten, sich mit den Flausen zu beschäftigen, bzw. sich ablenken zu lassen, genügt es nicht, sie lediglich zu streicheln bzw. loben. Hier muss handfest bestochen werden (man geht mit ihnen auf den Rummelplatz oder kauft ihnen Spielzeug oder Süßigkeiten). Gleichzeitig wird man dem „missratenen“ Kind verbieten, sich mit dem Onkel zu treffen. Ja, es sogar dafür bestrafen. DAS alles bekommen die restlichen Kinder (innerhalb der Familie) ja mit! Da Kinder (bei Erwachsenen noch weitaus stärker ausgeprägt!) „auf ihre Art“ brutal sind (im Sinne von: tendieren den „schöneren“ und zugleich einfacheren/gemütlicheren Weg zu gehen … da gibt es natürlich Ausnahmen … es sind – ob man das nun gerne hört, oder nicht – Ausnahmen …), werden sie sich für die Belohnungen entscheiden.

      Dass die Eltern ihr Geschwisterchen bei der Erziehung anderen/strengere Maßstäben ansetzt, nur weil es „anders denkt“, geht ihnen wo vorbei. Hauptsache: Spielzeug, Süßigkeiten, Rummelplatz etc. Mehr noch. Sie werden nach dem missratenen Geschwisterchen treten und es sogar bei den Eltern „verpfeifen“ und vor den Eltern ebenfalls mit Verachtung behandeln, da dafür EXTRA-Belohnung herausschauen könnte …

      Nur. Was geschieht, wenn den Eltern das Geld ausgeht und dafür der böse, böse Onkel zu Reichtum gekommen ist? Ich vermute einmal, dass sich die restl. 4 Geschwister „sowas von locker“ von den Eltern abwenden werden, um sich um ihr „allerliebstes Geschwisterlein“ (bis gestern: Arschloch-Geschwisterlein!) zu gruppieren, um dem „reichen Onkel“ näher zu kommen …

      Fazit: Der Mensch (Geld/Reichtum gelenkt/fokussiert) ist und bleibt ein Arschloch!

      1. @sloga: jetzt muss ich erst mal durchatmen….
        ich möchte mich nicht damit abfinden, dass es so ist wie sie schreiben. Ja, es trifft wohl auf die große Masse zu… wohl eher (in ihrem Modell) auch auf Kinder…
        Aber nein,… so kann es nicht sein.
        Sie schließen jegliches ethisches, gerechtes Empfinden aus, sie gehen von einer kompletten Käuflichkeit aus…
        Und ja, leider, auf die große Masse übertragen, ist wohl ein gehöriger Teil Wahrheit dabei.

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