Die Gründung der Bank von England – Erscheinungen und Wesentliches danach

Dieser Artikel wurde von unserem Dorfbewohner HPB verfasst.

Vorbemerkung für die Blog-Leser:
2014 verfasste ich einen siebenteiligen Studien-Leitfaden für jedermann mit dem Titel: „Ein gültiges Urteil. Wie und woran Sie den Messias erkennen werden“. Dabei führte jeder Textteil jeweils zu einer Studien-Aufgabe hin.
Die ersten beiden Teile waren dem damals aktuellen Bezug und dem politischen Irrgarten gewidmet. Der dritte Teil führte zu der Erkenntnis hin, dass die scheinbar chaotischen Ereignisse sehr wohl gesellschaftlichen Gesetzen unterliegen, deren Wirken durch unterschiedliche oder gegensätzliche Interessen von Menschen(-gruppen) geprägt wird.
Danach geht es um Geldschuld, Zins und Wucher im historischen Werdegang. Teil 4 behandelt die Ursprünge dessen in Athen und Attika im 7. Jahrhundert v.u.Z., Teil 5 die Wucherei des Mittelalters bis zur Gründung der Bank von England. Teil 6 umfasst die Zeit bis zur Gründung der FED 1913 und trägt den Untertitel „Das Tier, das aus dem Land aufsteigt“.
Der Teil 7 reicht von 1913 bis in unsere Zeit und wurde vor etwa drei Jahren hier im Blog schon veröffentlicht.

Jetzt folgt der eigentliche Textteil (ohne die Studienaufgabe):

Ein gültiges Urteil! Wie und woran Sie den Messias erkennen werden. – Teil 6 – Das Tier, das aus dem Land aufsteigt –
Ein kleiner Studienleitfaden © HPB

Im Teil 5 identifizierten wir die Bank von England als das biblische Tier, das aus dem Meer aufstieg. Lassen Sie uns kurz Rückschau halten, was mit Hilfe dieses „Geld- und Kredit-Vehikels“ auf der globalen Bühne ge­schah.

Macht und Kriege

Das 17. Jahrhundert neigte sich in Europa dem Ende zu mit dem entscheidenden Sieg des Prinzen Eugen von Savoyen als Oberbefehlshaber der österreichischen Truppen in der Schlacht bei Zenta gegen die osmanischen Türken. Der Krieg endete 1699 mit dem Friedensvertrag von Karlowitz. Mit Österreich-Ungarn entstand eine neue Großmacht auf dem europäischen Kontinent. Doch bereits im Jahr darauf begannen zwei neue große Kriege.
Der Große Nordische Krieg bis 1721, in dem sich Schweden (unter Karl XII.) auf der einen Seite und Dänemark, Sachsen (August, der Starke), Polen und Russland (Peter, der Große) auf der anderen Seite gegenüber standen. Im ersten Kriegsjahr leistete England gemeinsam mit Holland den Schweden Waffenhilfe, was aber deren spätere Niederlage nicht verhindern konnte.

Der Spanische Erbfolgekrieg, in dem Frankreich gemeinsam mit Bayern und Aufständischen in Ungarn gegen Kaiser und Deutsches Reich, Österreich, Holland und England kämpften, dauerte bis 1714. Das Machtstre­ben des Sonnenkönigs, Ludwig XIV., der die spanische Krone für die Bourbonen in Besitz nehmen wollte, war dem Parlament und dem Haus Oranien unter Wilhelm III. auf dem Thron des Vereinigten Königreichs schon lange ein Dorn im Auge. Zumal Ludwig mehrmals versucht hatte, nicht nur die spanischen Niederlan­de sondern auch die Republik der Niederlande an sich zu bringen. Im Einvernehmen mit Jacob II., dem ka­tholischen König Englands, wäre ihm das 1672 auch beinahe gelungen. Ludwigs Besitzungen erstreckten sich so weit, dass in ihnen niemals die Sonne unterging, was ihm im Volksmund den Titel „Sonnenkönig“ einbrachte. Ob die Briten mit Ihren Schiffen in der Karibik, vor den Küsten Nordamerikas oder Indiens kreuz­ten, immer trafen sie dort auch auf französische Schiffe. Obwohl Großbritannien noch vor Kriegsende aus der Koalition gegen Frankreich ausschied, wurde Ludwigs Ziel, Frankreich und Spanien unter dem Zepter der Bourbonen zu vereinen, vereitelt.

Mit dem Sieg von 1675 bei Fehrbellin über die von Frankreich subsidierten Schweden und dem „Edikt von Potsdam“ 1685 trat Brandenburg-Preußen als neuer „Spieler“ auf die politische Bühne. Von König Friedrich Wilhelm I. (1713 bis 1740) mit einem beachtlichen stehenden Heer ausgestattet, blieb dieses Potential im Vereinigten Königreich nicht unbemerkt, zumal seit 1714 mit Georg I. das Haus Hannover dort den Thron inne hatte. Ab 1740 übernahm Friedrich II. die preußische Königswürde und machte mit den drei Schlesi­schen Kriegen gegen das von Kaiserin Maria Theresia regierte Österreich-Ungarn von der militärischen Macht, die ihm sein Vater hinterlassen hatte, wirksamen Gebrauch.
Der dritte Schlesische Krieg ging in die Geschichte als der Siebenjährige Krieg von 1756 bis 1763 ein. Den Kriegsschauplätzen nach war er ein Weltkrieg, denn es wurde nicht nur in Mitteleuropa sondern auch in Nordamerika und Indien gekämpft. Gegner Preußens waren Sachsen, Österreich-Ungarn, das Heilige Römi­sche Reich, Russland und Frankreich. Einzig das Vereinigte Königreich und das Herzogtum Braunschweig-Wolfenbüttel (Haus Hannover) standen auf Seiten des Preußenkönigs. Mit finanziellen Zuwendungen und hannoverschem Beistand stärkte Großbritannien die preußische Widerstandskraft, um den Erzrivalen Frank­reich endlich aus seinen kolonialen Besitzungen in der Karibik, Nordamerika und Indien zu vertreiben. Dank der Bank von England ging dieses Spiel auf. Friedrichs Preußen überstand den Krieg ohne territoriale Verlus­te, da die gegnerische Koalition 1762 zerfiel.

1757, also während des Siebenjährigen Krieges, setzten mit dem Ausgang der Schlacht bei Plassey zwischen den Truppen des Nabob von Bengalen und der Britischen Ostindien-Kompanie die territorialen Eroberungen Indiens durch die Briten ein.

Schon 10 Jahre nach dem Friedensvertrag von Paris, der die britischen Erwerbungen in Nordamerika bestä­tigte, begann 1773 dort die koloniale Unabhängigkeitsbewegung, die 1776 die amerikanische Republik gründete. Zur Niederwerfung der republikanischen Streitkräfte mietete Großbritannien beim Landgraf Friedrich II. von Hessen-Kassel ein Truppenkontingent, das im Verlaufe der Kriegshandlungen von 1776 bis 1783 mit ca. 19.000 Soldaten etwa ein Drittel der britischen Kolonialtruppen stellte. Zwar sorgten die französischen „Füchse im Weinberg“ (Lion Feuchtwanger) um Beaumarchais mit heimlichen Waffenlieferungen für die Unterstützung des jungen Bundesstaates, doch erst die Eintritte Frankreichs 1778, Spaniens 1779 und Hollands 1780, die mit Großbritannien noch offene Rechnungen zu begleichen hatten, in die Kampfhandlungen auf Seiten der USA besiegelten die britische Niederlage im „Unabhängigkeitskrieg“. So wurden die beiden Bourbonenmonarchien Frankreich und Spanien zu Geburtshelfern der Vereinigte Staaten von Amerika.

Die finanzmächtige und familiäre Verquickung Großbritanniens mit Deutschland begünstigte im Verlaufe des 18. Jahrhunderts den Aufstieg Preußens zu einer Großmacht. Sie förderte die als Dualität bezeichnete Machtkonkurrenz zwischen dem Österreich-Ungarn Habsburgs und dem Hohenzollernschen Preußen im Heiligen Römischen Reich und gewährte so die Eigenständigkeit des Hauses Hannover bis zum Eingreifen Napoleons in die Geschicke des Reiches.
Trotz des herben Rückschlags durch den Verlust der amerikanischen Kolonien geboten die britische Krone und die Bank of England im 19. Jahrhundert über das sich weltweit ausdehnende britische Empire, das heute in Gestalt des Commonwealth fortbesteht. Aber die aufstrebende amerikanische Republik blieb weiter im Blickfeld, denn sie versprach eine lohnende Beute.

Wirtschaft

Das Geschäft der Bank von England bestand im Wesentlichen darin, Banknoten als Zahlungsmittel in Umlauf zu bringen, Einlagen zu sammeln und unter Nutzung des Stammkapitals sowie der Einlagen verzinsliche Kre­dite zu gewähren. In den ersten Monaten nach der Gründung bestand bei wohlhabendem Publikum ein starkes Bedürfnis nach gut verzinslichen Einlagen ebenso wie eine rege Kredit-Nachfrage für neue Unternehmungen. Rasantes Wachstum von Einlagen und Ausleihungen mündete im dritten Geschäftsjahr in einen Bankrun verunsicherter Einlagenbesitzer.
Nach der Rettung im vierten Geschäftsjahr wurde ein Wachstumspfad eingeschlagen, der den großen Exzess mied. Allmählich drang die Bank mit ihren Noten und Münzen als Zahlungsmittel in alle Sphären der Waren­zirkulation und Besteuerung ein, sorgte dafür dass sich alle Naturressourcen und menschliche Produkte – ob nun physischer, künstlerischer oder geistiger Art – in Waren, klingende Münze und Profit, in Reichtumsquellen für Bankiers, Parlament und Krone verwandeln ließen.

Im 18. Jahrhundert wurden riesige Profite mit den amerikanischen Kolonien gescheffelt, an denen britische Unternehmen führend beteiligt waren. Es handelte sich um ein gigantisches „Dreiecksgeschäft“, das aus Sklavenhandel von Westafrika (Guinea) nach Amerika, aus dort mit den afrikanischen Sklaven betriebener Plantagenwirtschaft für Rohrzucker, Tabak und Baumwolle und der Versorgung Europas mit diesen Produkten sowie Lieferung von Tand und Waffen für die afrikanischen Häuptlinge im Austausch gegen weitere Sklaven bestand.

Im 19. Jahrhundert kam mit den territorialen Eroberungen Indiens und dessen Reichtümer durch die ostin­dische Kompanie ein neues Geschäftsmodell ins Spiel: Opiumproduktion in Bengalen und Export gegen Sil­ber nach China. David Sassoons Handelshaus in Bombay gehörte zu den größten Profiteuren des Opiumhan­dels, der mit den beiden Opiumkriegen von 1839 bis 1842 und von 1856 bis 1860 richtig in Schwung kam und das Mandschu-Reich in China zerstörte. (Falls Sie sich fragen sollten, warum die USA mit ihren Verbündeten 2001 Afghanistan besetzten, dann finden Sie darin einen Teil der Antwort: Es ging darum, dort die Opiumproduktion wieder anzukurbeln und das Opium nach Mittelasien und Russland zu schleusen, um Mittelasiatisch-Turkestan und die russische Gesellschaft so zu zerstören, wie es den Briten einst beim Mandschu-Reich gelang.)

Abgesehen von den kolonialen Auswüchsen fand in England in den Jahrzehnten, die auf die napoleonischen Kriege folgten, eine durch technische Erfindungen geprägte industrielle Revolution statt. Später nannte man diese Periode den „Kapitalismus der freien Konkurrenz“, um klar zu stellen, dass ausgangs des 19. Jahrhun­derts – seit 1894 – der Kapitalismus einen anderen Charakter annahm: Den des Monopolkapitalismus.
Betrachten wir nun einige kredit- und zinsbedingte Gesetzmäßigkeiten, die infolge des Wirkens der Bank ins Dasein traten.

Das Wesen des Zinses im Kapitalismus

Der Zins entspringt dem Leihkapital in Form von Bankkredit zum Beispiel als Darlehen für Industrie- oder Handelskapitalisten, indem es als Industrie- oder Handelskapital fungiert. Dabei wird seitens des Bankiers unterstellt, dass das kreditierte Unternehmen im Stande sei, die durchschnittliche Profitrate zu realisieren und den geforderten Zins abzuwerfen.
Bei der Ausleihe des Geldkapitals veräußert der Bankier eine Ware, die sowohl einen Gebrauchswert als auch einen Wert besitzt. Der Industrie- oder Handelskapitalist erwirbt die Ware um ihres Gebrauchswertes willen. Der Wert des verliehenen Geldkapitals entspricht der Nominalgröße des Darlehens plus einem Mehrwert. Sein Gebrauchswert tritt in Funktion mit der Verwendung als Industrie- oder Handelskapital, als welches es Profit erzielt. Der Gebrauchswert und Zweck von Leihkapital entfaltet sich folglich für den Bor­genden in der Erzeugung von Profit. Dem Verleihenden fließt das realisierte Leihkapital mit einem Mehr­wert zurück, wobei dieser die Form des Zinses annimmt und stets nur ein Teil des vom Industrie- oder Han­delskapitalisten erzielten Profits sein kann, wenn sich das Geschäft für beide lohnen soll.

Kredit und Zins im Auf und Ab der Konjunktur

Bereits im 19. Jahrhundert war in England zu beobachten, wie sich die freie, nicht monopolisierte Wirt­schaft auf einen zyklischen Verlauf hinein schwang, – ein Phänomen, mit dessen Erklärung die National-Ökonomen über Jahrzehnte rangen. Markante Wirtschaftskrisen traten dort beispielsweise 1825, 1837, 1847 und 1857 auf. Auch andere Wirtschaftsmächte folgten diesem Verlauf. Die Wirtschaftszyklen wurden nur durch Kriege oder Naturkatastrophen modifiziert und später durch Monopolisierung, Zentralbank- und Staatseingriffe deformiert (siehe „antizyklische Konjunkturmaßnahmen“).

Betrachten wir den zyklischen Verlauf von Kapital, Kredit und Zins in der produktiven Sphäre: Solange die Produktion stagniert (bei Depression), bewirkt Expansion von Einlagen und Depositen bei Geschäftsbanken Reichlichkeit von leih-barem Geldkapital gegenüber produktivem Kapital, das in Form von Waren, fungieren­den Produktionsmitteln, Arbeitskräften und Geld existiert. Dies ist am Anfang des Zyklus nach dem „Krach“ der Fall. Zu dieser Zeit ist produktives Kapital überreichlich vorhanden, sei es in Warenform (nur schwer ab­setzbare Waren) oder in Form nicht fungierender (also still liegender) Produktionsmittel und Arbeitskräfte. Leihbares Kapital steht im Überfluss zur Verfügung, ohne von Unternehmern gebraucht zu werden. Das An­gebot übersteigt die Nachfrage bei weitem. Der Zins ist daher sehr niedrig. Ist ein Unternehmer geneigt, Kredit aufzunehmen, so kann er unter vielen Anbietern wählen und die Bedingungen (fast) nach Belieben diktieren.

Ausgangs der Krise kommt es nach der Stagnation zur Belebung der wirtschaftlichen Aktivität. Hierbei wird brach liegendes Eigenkapital der Unternehmer wieder in Funktion genommen. Es bedarf dazu nicht des Bankkredits. Selbst wenn der Reproduktionsprozess des Kapitals nur kleinen Profit verspricht, so fällt dieser doch ungeschmälert dem Unternehmer zu, weil er nicht durch Zinsen belastet ist. Da noch längst nicht alle brach liegenden Kapitalien wieder fungieren, sind Industrie- und Handelskapitalisten in der Lage, sich ge­genseitig auch ohne das Dazwischentreten von Banken kommerzielle Kredite zu gewähren. Der Zins bleibt deshalb noch auf Minimalniveau.

Gelangt die Produktion auf den Stand der Blüte wie im konjunkturellen Aufschwung, so erreicht der kom­merzielle Kredit eine sehr große Ausdehnung. Wachsende Produktion geht mit leicht eingehenden Rückflüs­sen (Erlösen) einher. Säumige Kunden sind die Ausnahme. In dieser Phase ist die Zinsrate immer noch nied­rig, wenn sie auch bereits über das Minimum steigt. Die Profitrate erreicht eine Höhe, wo aufgrund der niedrigen Zinsrate und Löhne Extraprofite erzielt werden, welche schnell reinvestiert werden. Die Kredit­quellen sprudeln reichlich; die Nachfrage nach leih-barem Kapital kann leicht befriedigt werden, ohne an Grenzen zu stoßen. Der Kreditsuchende setzt seine Bedingungen nicht mehr so leicht wie in der vorange­gangenen Phase durch; die Wünsche der Kreditgeber kommen stärker zur Geltung. In dieser Phase von etwa zwei bis drei Jahren Dauer fallen wirkliche Ausdehnung des industriellen Kapitals mit relativer Reichlichkeit des leih-barem Kapital und niedriger Zinsrate zusammen. Infolge leichter und regelmäßiger Rückflüsse in Verbindung mit ausgedehntem kommerziellen Kredit wird ein großes Leihkapitalangebot gewährleistet, das trotz der steigenden Nachfrage den Anstieg der Zinsrate bremst.

In dieser Etappe schnell wachsender Erträge und des relativ leichten Verdienstes kommen zunehmend Glücksritter und Schwindler („Trittbrettfahrer“) ins Spiel, die ohne Reservekapital oder überhaupt ohne Ei­genkapital nur auf Geldkredit hin operieren. Die Kreditinstitute sind geneigt, solchen Leuten das noch brach liegende Leihkapital zur Verfügung zu stellen, weil es doch Verzinsung verspricht. Dadurch kommt es zu einer großen Ausdehnung des fix investierten Kapitals (industrielle Anlagen, Fabriken etc.) und zur massenhaften Eröffnung neuer, weitreichender Unternehmungen. Der Zins steigt jetzt an und erreicht die Durchschnittshöhe. Auch die Löhne steigen. Extraprofite werden nicht mehr erzielt. Wir kommen jetzt in die Hochkonjunktur, in der die Geschäfte überwiegend mit Kredit bei steigenden Zinsen finanziert werden müssen. Doch die Konkurrenz auf den Absatzmärkten nimmt zu, und nicht mehr jedes Stück Warenkapital lässt sich leicht erlösen. Trotz steigender Zinslasten müssen die Marktpreise gesenkt werden oder Waren bleiben unverkäuflich. Erste Wechsel werden gezogen und platzen; erste Bankkredite sind nicht mehr bedienbar. Es tritt eine Überanspannung im Reproduktionsprozess des Kapitals ein. Rein äußerlich glaubt man, alles stehe zum Besten, denn noch expandieren Produktion, Distribution und Konsumtion; aber dies geschieht unter höchster Anspannung mit exorbitant steigendem Kreditbedarf und unter wachsender Zinslast. Der Profit schwindet dahin.

Der Zins erreicht sein Maximum, wenn die Zahlungen stocken und jedermann nach Kredit verlangt, koste es was es wolle. Dann hört der Kredit plötzlich auf. Eine Kreditklemme tritt ein, und nur noch bares Zahlungs­mittel zählt. Geschäftsleute, denen Erlöse zufließen, horten diese in ihren Tresoren, um sich gegen geschäft­liche Risiken abzusichern. Dadurch wird auch Geld als Zahlungsmittel knapp. Der kommerzielle Kredit ver­siegt. Es tritt ein fast absoluter Mangel von Leihkapital und ein Überfluss von unbeschäftigtem industriellem Kapital ein. Profit existiert nicht mehr. Die Krise ist da. Die Märkte und Lager sind überfüllt, Fabriken werden geschlossen und Arbeitskräfte entlassen. Alle Übertreibungen und Fehlentwicklungen der vorangegangenen Zeit werden nun zwangsläufig korrigiert. Der gute Haushälter unter den Unternehmern, der mit hohem Ei­genkapitalanteil und ausreichendem Reservekapital wirtschaftet, überlebt die Krise. Glücksritter und Schwindler, die nur mit Fremdkapital operieren, werden gezwungen, den Offenbarungseid zu leisten und die Unternehmer-Arena zu verlassen.

Die Krise erscheint als ein gewaltsamer Andrang nach Zahlungsmitteln, weshalb sie sich als Kreditkrise oder Geldkrise darstellt. Jetzt erweist sich, dass die Produktion über die gesellschaftlichen Bedürfnisse hinaus ausgedehnt wurde, dass jede Menge Schwindelgeschäfte und Spekulationen gemacht wurden. Es kommt zu einer Entwertung der nicht mehr fungierenden Kapitale. Die Banken ziehen noch einbringliche Kreditforde­rungen aus der Produktionssphäre heraus und harren neuer Kreditvergaben. Doch plötzlich benötigt wegen des überschüssigen Industriekapitals niemand mehr Kredit. Große Mengen Kreditgeld finden keine Anlage mehr; der Zins fällt ins Bodenlose, das heißt auf sein Minimum.
So etwa gestaltet sich die Entwicklung des Zinses im wirtschaftlichen Zyklus.
Die Zinsrate ist eine Variable, die von Angebot und Nachfrage abhängt. Sie schwankt dabei um einen Mittelwert. Durch die Oszillation um diesen erweist sich der Zins nicht als statische sondern als dynamische Größe. Im Wirtschaftszyklus von 1837 bis 1847 lag die niedrigste Zinsrate beispielsweise bei 1½ % und die mittlere bei 4 bis 4½ %. Während der Krise 1847 stieg die Zinsrate auf 8 % und mehr.

Golddeckung und Geldmenge

Trotz des wachsenden Kolonialreiches ergaben sich für die Bank von England spezifische Schwierigkeiten aus der Edelmetalldeckung der Landeswährung, die die Wirtschaftszyklen zusätzlich verschärften. Die Bank durfte nur so viel Banknoten zirkulieren lassen, wie durch Edelmetall in ihren Tresoren gedeckt war. In der Hochkonjunktur wurden Rohstoffe stets so reichlich in den Kolonien geordert, dass die Exporterlöse dahinter zurückblieben. Die Zahlungsbilanzen mussten folglich mit Edelmetall-Lieferungen ausgeglichen werden. So kam es, dass vom Zenit der Konjunktur an mehr und mehr Gold und Silber aus den Tresoren der Bank von England abfloss und gleichzeitig die Geldmenge im Mutterland reduziert werden musste, obwohl die Geschäftswelt dringend nach vermehrtem Kredit und Geld verlangte.

Einflüsse auf die Zinsrate

Der Profit zerfällt in die Anteile Unternehmerlohn und Zins. Je geringer die Zinslast ist, desto höher fällt der Unternehmerlohn aus. Folglich steht derjenige Unternehmer gut da, der mit hohem Eigenkapitalanteil oder gänzlich ohne Fremdkapital wirtschaftet.

1. Die Profitrate

Die Profitrate bildet die obere Schranke für die Zinsrate. Im wirtschaftlichen Zyklus wächst die Zinsrate, wenn allgemein der Kreditbedarf explodiert, wohingegen die Profitrate stabil bleibt oder sogar aufgrund der verschärften Konkurrenz sinkt. Dies schmälert den Unternehmerlohn bis zu einem Punkt, wo der Unterneh­mer gezwungen sein kann, auf alles zu verzichten und Teile seines Eigenkapitals zu opfern, um die Fremdka­pitalverpflichtungen zu erfüllen. Dies darf jedoch nur kurzzeitig geschehen. In der Krise verschwindet jegli­cher Profit und macht den Einsatz von Fremdkapital untragbar.
Daraus folgt, dass die Zinsrate unterhalb der Profitrate um ihren Mittelwert zyklisch oszilliert und nur aus­nahmsweise die Profitrate tangiert oder übersteigt. Im Durchschnitt muss sie erheblich unter der Profitrate bleiben, damit sich das Industrie- oder Handelsgeschäft für den Unternehmer lohnt.

Die Profitrate unterliegt neben den o.g. zyklischen Schwankungen einer langfristigen Entwicklungstendenz hin zum Fallen. Diese Merkwürdigkeit wurde anfangs des 19. Jahrhunderts bereits von David Ricardo und Adam Smith bei wirtschaftlichen Untersuchungen industrieller Unternehmungen entdeckt.
Das lässt sich wie folgt erklären: Im Produktionsprozess übertragen alle sachlichen Produktionsfaktoren wie Grund- und Hilfsmaterial, Vorprodukte, Maschinen, Gebäude, Energieträger etc. lediglich ihre Werte auf die Produkte, ohne dabei Mehrwert zu erzeugen. Der einzige Produktionsfaktor, der imstande ist Mehrwert zu produzieren, ist die lebendige menschliche Arbeitskraft. Das bedeutet nichts anderes, als dass die Arbeits­kraft fähig ist, einen größeren Wert zu erzeugen, als sie den Unternehmer kostet. Mit zunehmender Indus­trialisierung, Technisierung, Automatisierung wird dieser Faktor mehr und mehr freigesetzt. Daher sinkt langfristig die Mehrwertrate und folglich auch die Profitrate.
Unternehmungen können sich diesem Trend durch Erschließung neuer Märkte, Konzentration und Zentrali­sation von Kapital, Monopolbildung und fortschrittliche Technik zeitweilig entziehen, wodurch Extraprofite gegenüber der durchschnittlichen Profitrate der Branche erzielbar sind. Solcherart konkurrenzfähige Unter­nehmungen eignen sich letzten Endes über die nivellierten Marktpreise einen Teil des von den Arbeitskräf­ten der Konkurrenten erzeugten Mehrwertes an. Die Tendenz zum allgemeinen Fall der Profitrate muss demnach auch einen tendenziellen Rückgang der Zinsrate bewirken.

2. Der Entwicklungsstand des Kreditsystems

Die Entwicklung des Kreditsystems brachte bereits im 19. Jahrhundert die Geldersparnisse aller Klassen durch Vermittlung der Bankiers in die Verfügung der Industriellen und Kaufleute. Mögen das anfangs nur die Reservekapitalien und rückfließenden Erlöse der Unternehmer, und die zu deren Privatverbrauch beiseite geschafften Revenuen gewesen sein, so sammelten sich bei ihnen schließlich massenhaft private und ge­schäftliche Rücklagen und Profite in Geldform als Depositen an. Auch spielte vererbtes Vermögen aus der wirtschaftlichen Aktivität vorangegangener Unternehmer-Generationen eine zunehmende Rolle, ebenso wie die kleine Ersparnis einfacher Leute.

Die immer weiter greifende Mobilisierung von Geldvermögen als verleihbares Geldkapital, ließ damals schon die Zinsrate nach unten tendieren, ebenso wie durch die rasche Akkumulation von Industrie- und Bankkapital. Zugleich wurde durch die Machenschaften der Bankiers das Leihkapital quasi vergesellschaftet und den industriellen Unternehmern zum privaten Gebrauch überlassen. Es entwuchs der Verantwortung des einzelnen Sparers oder Vermögensbesitzers.

Das heute bestehende Bruchteilreserven-Banksystem ermöglicht den Banken, nach Belieben Geld zu schöp­fen. Lediglich die erforderliche Mindestreserve von 1 % ist einzuhalten. Das heißt, die Banken dürfen bis zum 99-fachen der bei ihnen zu Buche stehenden Sichteinlagen der Kunden Kreditgeld schöpfen und Zinsen dafür verlangen. Dies gibt dem bestehenden System eine außerordentlich große Elastizität und dem Kredit eine ungeheure Ausweitung, sofern die Kreditnehmer über ausreichende Sicherheiten verfügen.
Kredit steht daher auch bei starker Inanspruchnahme jederzeit in den kapitalistischen Metropolen reichlich zur Verfügung, wodurch die Zinsraten niedrig liegen und Kapital tendenziell fehlgeleitet wird, indem Investi­tionen lukrativ erscheinen, für deren Produkte in Wirklichkeit kein Markt vorhanden ist.

3. Nachfrage nach Leihkapital

Je höher die Nachfrage nach Leihkapital in Relation zu dessen Verfügbarkeit, desto höher steigt die Zinsrate. In der Boomphase, vor der bereits erhebliches Leihkapital in Fehlspekulationen oder riskante Geschäfte floss, steigt der Kreditbedarf rapide an, um die Geschäfte trotz sinkender Profitraten auszudehnen, zu inten­sivieren oder im angestrebten Wachstumsprozess die geschäftlichen Schwierigkeiten zu überwinden. Dies führt gewöhnlich zur Verschärfung des Wettbewerbs zwischen den Konkurrenten und noch höherem Kredit­bedarf, um die Geschäfte am Laufen zu halten. Die Banken reagieren darauf ihrerseits mit dem Verlangen nach neuen Sicherheiten und höherem Zins, um die Kreditnehmer zu hoher Disziplin bei der Bedienung die­ser Kredite zu veranlassen. (Diese Entwicklung setzt sich so fort, bis die Kredite auszufallen beginnen und gebotene Sicherheiten sich entwerten.)

Ein bedeutsamer Nachfragefaktor nach Kapital ist der Staat. Dadurch, dass staatliche Schuldverschreibun­gen Ansprüche auf Zinsen garantieren und die Papiere handelbar sind, besitzen sie den Anschein von Wert­papieren. In Wirklichkeit bedeutet jedoch die Kapitalüberlassung an den Staat in der Regel die Vernichtung des Kapitals, denn der Staat verwendet es nur in Ausnahmefällen als solches, z.B. beim Straßenbau oder im Bildungswesen (Entwicklung von Humankapital). Sobald es für Rüstungen, soziale Zwecke, Beamtengehälter und –-pensionen oder Kriegseinsätze missbraucht wird, geht es verloren.
Die vermeintliche Zinszahlung sichert der Staat heute durch Neuverschuldung oder über die Einkommen­steuerpflicht ab. So bringt faktisch der Steuerzahler die Mittel für die Zinsen durch seine eigene Steuerzah­lung auf. Der Staat wirkt demnach als zinstreibender Nachfrager auf den Kreditmarkt ein, obwohl er seinerseits an möglichst niedrigen Zinsen für seine Schulden interessiert ist. (Diesem Widerspruch versucht er mittels entsprechender Steuerung der Leitzinsen durch die Zentralbank zu entgehen.)

Die Rolle des Kreditwesens umriss Karl Marx im dritten Band seines Hauptwerkes „das Kapital“ wie folgt.
„Wenn das Kreditwesen als Haupthebel der Überproduktion und Überspekulation erscheint, so nur, weil der Reproduktionsprozess, der seiner Natur nach elastisch ist, hier bis zur äußersten Grenze forciert wird und zwar deshalb forciert wird, weil ein großer Teil des gesellschaftlichen Kapitals von den Nichteigentümern desselben angewandt wird, die aber ganz anders ins Zeug gehen als der ängstlich die Schranken seines Pri­vatkapitals erwägende Eigentümer, soweit er selbst fungiert. Es tritt damit nur hervor, dass die auf den ge­gensätzlichen Charakter der kapitalistischen Produktion gegründete Verwertung des Kapitals die wirkliche, freie Entwicklung nur bis zu einem gewissen Punkt erlaubt, also eine immanente Fessel oder Schranke der Produktion bildet, die beständig durch das Kreditwesen durchbrochen wird…“

Was Karl Marx hier als Ursache für die einzelnen Krisen beschrieb, gilt wohl auch für die Gesamtentwicklung der Wirtschaft. Nacheinander wurden verschiedene Wirtschaftszweige zur Blüte gebracht, was heute als „Blase“ bezeichnet wird, zuletzt die Informationstechnologie, deren Dotcom-Blase 2000 platzte. Auf den Gebieten der Gentechnik und der Nano-Technologie verwehren technische und ethische Schranken die Bla­senbildung; Raumfahrttechnologie und fortschrittliche Energietechnologien sind (noch) verschlossen. Es blieb dem „Kreditwesen“ mangels Anlagesphären nichts anderes übrig, als sich selbst in Form der „Finanz­markt-Industrie“ aufzublasen und nun wiederum zu verdorren.

Dieser Ursachenbeschreibung mangelt es jedoch an dem im Teil 5 erwähnten Zwang, das fehlende Geld für Kreditzinsen den Konkurrenten auf dem Markt abzujagen. Und das mit zinsbedingt verteuerten Produkten. Dort hieß es: „Je höher der Kreditanteil am zirkulierenden Geld, desto stärker ist folglich die Tendenz zur Geldverknappung für alle.“ Diese Gesetzmäßigkeit entfaltet sich während jedes Krisen- oder Konjunkturzyklus. Je mehr mit der anspringenden Konjunktur die Kreditvergabe expandiert, desto mehr progressieren die Zinsforderungen. Die Kluft zwischen aufzubringender Zinsmasse im Verhältnis zur zirkulierenden Geldmenge steigt. Im Moment des Konjunkturhochs scheint sie noch wirtschaftlich erträglich zu sein, denn die Mehrzahl der Kredite wird bei steigendem Zins und sinkender Profitrate von den Schuldnern bedient, doch schon kurze Zeit später beginnt sie, die Konjunktur abzuwürgen und auf die Krise zuzusteuern, weil sich die kalkulierten Gewinne in rote Zahlen verwandeln. Die Kreditwirtschaft selbst verursacht also das Auf und Ab der Wirtschaft mit all den sie begleitenden Fehlentwicklungen.

Fazit

Zudem entsteht mit jeder Kredit- und Geldschöpfung aus dem „Nichts“ durch die Banken eine Zinsforde­rung und eine Forderung nach realer Sicherheit (wie Grundschuld oder Immobilie), was den Gläubigern fi­nanziellen oder sachlichen Reichtum beschert, indem die Kreditnehmer entsprechende Tribute zu leisten haben. Dieses parasitäre Geschäftsmodell wird durch spezielle Bankprivilegien des Staates, gestützt auf des­sen Gewaltmonopol, legalisiert und abgesichert. – Ein monströser Betrug, vor dem uns Johannes vor zwei­tausend Jahren schon warnte!

Mit dem Monopolkapitalismus, in dem durch Akkumulation und Zentralisation von Kapital große Industrie­konzerne, Kartelle und Syndikate marktbeherrschenden Einfluss gewannen und ihre Interessen bei Regie­rungen und Staaten immer wirksamer durchzusetzen wussten, begann 1894 ein neues Entwicklungsstadium. Das monopolkapitalistische Geschäftsmodell der Industrie war derartig profitabel, dass der „Kuchen“ der etablierten großen Geschäftsbanken in den USA immer kleiner zu werden drohte. Die Morgans, Rockefellers, Warburgs und Schiffs bekamen es mit der Angst zu tun. Seit der Wende zum 20. Jahrhundert sprudelten die Gewinne für die marktbeherrschenden industriellen Großunternehmen geradezu und sorgten für üppige Liquidität. Die Industriemonopole waren nicht mehr auf Kredite der Großbanken angewiesen. Im Gegenteil – sie konnten sogar selbst Darlehen vergeben!

Die klein- und mittelständische Industrie hingegen benötigte zwar Kredit um zu wachsen, bildeten aber un­ter dem Druck der monopolistischen „Platzhirsche“ eine am „Hungertuch“ nagende Kundschaft der Ge­schäftsbanken.
Händeringend suchten die führenden Bankmanager der Vereinigten Staaten nach einem Geschäftsmodell, das ihnen in Anbetracht solcher Herausforderungen dauerhaft sichere Profite verschaffte. Ein zentrales In­strument musste her, mit dem der ganze Staat als Geisel und die Großindustrie an die Kandare genommen werden konnte. Die Suche führte 1913 schließlich zur Gründung des Federal Reserve Systems, kurz FED ge­nannt, – einer privaten Zentralbank-Institution, die den Anschein einer bundesstaatlichen Einrichtung er­weckt, aber tatsächlich im Besitz eines Konsortiums US-amerikanischer Großbanken steht.

© HPB 02.11.2014

144 Gedanken zu „Die Gründung der Bank von England – Erscheinungen und Wesentliches danach“

  1. Wer sich auf die letzten einhundert Jahre – mit den zwei Weltkriegen – konzentrieren möchte (ab 1913) dem sein das in deutscher Sprache erschienene Buch
    „Die Bankierverschwörung“ (Die Machtergreifung der Hochfinanz und ihre Folgen)
    ISBN 3-922314-67-8
    als Augenöffner sehr zu empfehlen. Das Buch von Eustace Mullins erschien erstmals 1954 (englisch), und 1980 mit dem deutschen Herausgeber Roland Bohlinger und welche Repressalien der ausgesetzt war ….

    Im Vorwort findet man folgenden Text:
    „Die Stunde hat geschlagen für die Hochfinanz, öffentlich ihre Gesetze der Welt zu diktieren, wie sie es bisher im Verborgenen getan hat. …… Die Hochfinanz ist berufen, die Nachfolge der Kaiserreiche und Königtümer anzutreten, mit einer Autorität, die sich nicht nur über ein Land, sondern über den ganzen Erdball erstreckt.“
    (Erklärung anläßlich der Gründung der internationalen Bankenallianz 1913 in Paris)

    Hundert Jahre später aus berufenem Munde: „ich bin ein Banker, der Gottes Werk verrichtet“ (kurz nach der sog. Lehman-Pleite)

  2. Ja hier kann ich auch mal fachlich mitreden. Nicht umsonst gelten Zinsen schon in der Bibel als Todsünde und sind verboten. Kommt auch dazu, dass vor allem die Juden Zinsen nehmen und Banken betreiben! Daher auch der Hass auf die Juden insgesamt.

    Das Zinssystem ist das schlimmste was es gibt. Es garantiert, dass 90% der Bevölkerung Zinsverlierer sind und nur 10% Zinsgewinner. Daher eine automatische Umverteilung von unten nach oben stattfinden, bzw. garantiert ist. Man muss heute mehrere Millionen besitzen, um Zinsgewinner zu sein. Zinsen bezahlt man ja nicht nur direkt für Hypotheken und Kredite, sondern massenweise auch indirekt verdeckt in Steuern und Produkten, wo das natürlich mit einkalkuliert wird. Ich habs für mich mal ausgerechnet. Zahle im Jahr so für Zinsen ca. 15K. Nehme aber praktisch NULL ein, da Haben-Zinsen heute auf NULL sind.

    Nun, die Zinsen haben noch einen viel verheerenderen Aspekt, der heute klar verantwortlich ist für das ganze Leid auf der Welt, die ständigen Kriege und Eroberungen. Das ist das schlimmste, was man eingebaut hat. Durch das Zinssystem ist man zum „Wirtschaftswachstum“ verdammt. Denn es ist nichts weiter wie ein Pyramidensystem. Die Geldschöpfung durch die Banken wäre nicht mal das Problem. Das grösste Problem ist, dass der Zins nicht geschöpft wird! Heisst wenn ein Kreditnehmer 100 Kredit aufnimmt und 10 davon als Zins zurückzahlen muss, werden trotzdem nur 100 neues Geld erschaffen. Die 10 eben nicht! Nun was heisst das? Die muss man einem anderen „abknöpfen“, der sich neu verschuldet. Stockt nun die Wirtschaft oder man findet keine neuen Kreditnehmer mehr, denen man den Zins abschöpfen kann, platzt das System. Es ist zum Platzen verdammt, weil ewiges Wachstum nicht möglich ist. Daher auch die panische Angst der Eliten nur schon von Stagnation. Das reicht eben nicht, es braucht Wachstum. Wir werden bald so weit sein und sind schon in den Endzügen. Daher auch die ständigen Krisen und die Notenbanken versuchen alles, das unvermeidliche Ende noch etwas rauszuzögern, in der Hoffnung, man findet irgendwo auf der Welt noch neue Schuldner. Daher die Eroberungen, die Kriege, das ist sehr beliebt. Damit kann man Sachwerte zerstören und nach dem Krieg muss wieder aufgebaut werden und das heisst neue Schuldner.

    Dazu muss aber vorher noch ein Reset stattfinden. So wie in D nach dem WKII. Natürlich auch hier wieder die Juden, sprich Bänker. Guthaben werden z.B. dann fix 1:2 gewechselt in eine neue resetete Währung und Schulden meistens 1:1. Man straft hier also die Schuldner gleich nochmals. Ja die geldgierigen Juden.

    Daher, müsste man das Zinssystem abschaffen, dann wäre ein Geldsystem auch nicht mehr zu 100% zum scheitern verurteilt. In der Regel halten solche System 70 Jahre. Das wäre nun eben schon überfällig heute. Und wenn man den Reset wieder mit Zinssystem macht, wird auch das wieder zum Scheitern verurteilt sein.

    Es gibt Alternativen, aber daran sind natürlich die Banken nicht interessiert. Banken sollten nur Vermittler sein für Kredite. Heisst Gläubiger und Schuldner zusammen führen z.B. gegen eine Vermittlungsgebühr, aber kein Zins. Die könnte dann auch gleich z.B. neu geschöpft werden. Oder man lässt Sparguthaben mit der Zeit verfallen, damit jeder Interesse hat, das Geld nicht zu horten, sondern als Kredite auszureichen. Dort würde es natürlich nicht verfallen. Hat es alles schon so gegeben. Guthaben würden dann z.b. jährlich um 3% verlieren.

    Was eben auch das Problem mit der Geldschöpfung bei der Bank ist, dass die normalen Wirtschaftszyklen viel intensiver werden. Im Boom werden die Banken gierig und geben jedem Kredit, auch solche, die gar nicht würdig sind, dann läuft alles heiss. Im Niedergang werden sie überängstlich und drehen den Hahn praktisch vollends zu, was den Niedergang dann nochmals deutlich beschleunigt. Schön gesehen 2009. Dann muss der Staat wieder einspringen, welcher natürlich auch Kredite aufnehmen soll.

    In der CH gibt es ja die Vollgeldinitiative, welche nächsten Monat zur Abstimmung gelangt. Das wäre ein Weg, damit der Staat der Nutznießer der Geldschöpfung wäre und nicht mehr die Banken. Aber da wird jetzt gelogen und gedroht, dass sich die Balken biegen. Selbst unser Chef der Nationalbank erzählt Schauermärchen, dass man nur noch den Kopf schütteln kann. Ist auch einer, der die Geldschöpfung noch nicht verstanden hat oder besser, nicht verstehen will.

    Wie sagte schon Henry Ford vor 100 Jahren? Wenn die Bevölkerung wüsste, wie die Geldschöpfung funktioniert, hätten wir schon morgen eine Revolution! Ja so ist es. Das Volk ist der Betrogene und merkt es nicht mal. Und die oberen 10% oder die Juden garnieren ab. Nicht umsonst der Hass weltweit auf die Juden. Weil sie immer vom Elend der anderen Profitieren!

    1. Ist es nicht mal möglich, über Finanzthemen zu reden, ohne dass diese „die profitieren vom Leiden der anderen, die sind alle reich durch Zinswucher, die jüdisch-Gläubigen!“ Leier abgespult wird?

      Vielleicht habe ich ja einen komischen Bekanntenkreis, aber die meisten der (eher wenigen) mehr oder weniger Reichen, die ich kenne, sind nicht jüdisch-Gläubig und die meisten der jüdisch-Gläubigen, die ich kenne, sind eher nicht reich.

    2. @HPB
      vielen Dank für Ihren geschichtlichen Abriss und die Beschreibung des parasitären Betruges der Geldschöpfung aus dem 1% -NICHTS.

      @ Tom
      am Anfang meines Einstiegs in das Geldsystem hielt ich Zins auch für etwas GAANZ BÖSES, bis ich begriff,dass mir Oma Meier keinen Kredit geben würde OHNE ZINS
      Das die „Fraktionalbanken“ noch immer Zins und keinen „Fraktionalzins“ verlangen ist das „i-Tüpfelchen“ auf deren Prarasitismus. Eigentlich dürften die auch nur eine 1%-Fraktion der Sicherheit (für den Kredit) in Anspruch nehmen, wenn der Schuldner pleite geht !
      Tun sie aber NCHT.
      Die Drecksbanker tun mit Vorsatz so, als ob ihr „Fraktionaldrecksgeld“ -Kredit noch immer aus einem Geld bestünde, dass 100% Erspartes eines Sparers sei – und …das Schlimme ist, den meisten Menschen dieser Welt (wie auch Ihnen), ist dieser himmelweite Unterschied zwischen einem Fraktzionalbankkredit und einem OmaMeierKredit egal –

      sind ja in alles Euronen …gell !!

      1. @ Tom
        @ JFK

        Ihre Beobachtungen decken sich mit meinen.
        Es ist nur allzu verständlich, wenn jemand heutzutage zu der Schlussfolgerung kommt, dass Zins und Zinseszins verderbliche Instrumente sind und folglich am besten abgeschafft gehören. Eben weil das derzeitige Finanzsystem seine Kreditschranke darin findet, dass jeglicher individuelle, gesellschaftliche oder natürliche irdische Reichtum in „Schein“-Geld bewertet als Pfand dessen dient und so letztlich in die Hände der Banker gelangen könnte. Das ist wirklich satanisch!

        Aber nehmen wir doch mal an, es gäbe nun ein Vollgeldsystem, in dem jedes Geldstück leistungs-gedeckt wäre und es gäbe klar geregelte und vernünftige gesellschaftliche Vollmachten, wer das Geld (einschließlich Zins) in Abstimmung auf die Zirkulationsgeschwindigkeit des Geldes und die austauschbare Produktmenge erzeugen darf.
        Wenn unter solchen Umständen die von JFK erwähnte Oma auf ihre konsumtiven oder produktiven Ansprüche verzichten würde, um diese in Geldform zu sparen, warum soll sie dann bei der Ausleihe des Geldes (mit Hilfe ihrer Hausbank) keinen Zins dafür beanspruchen dürfen??

        Leider ist es so, dass Zins und Zinseszins bis heute weder theoretisch richtig verstanden, noch geeignete Praktiken entwickelt wurden. Statt dessen nur parasitäre Gangstermethoden, wie schon Berthold Brecht treffend feststellte.
        Wie bei einem früheren Kommentar schon erwähnt, muss man den Zins als einen Ausdruck für die Produktivität der Arbeit und die Nützlichkeit der hergestellten Produkte auffassen. Dann kommt alles in Ordnung!
        Das bedeutet, nur solche Projekte und Vorhaben zu kreditieren, wo der sauber kalkulierte Nutzen über jeden Zweifel und jedes Risiko erhaben ist. Die Zinslast darf also die Reproduktion des eingesetzten Kapitals nicht be- oder verhindern.

        Folglich muss der Zins seiner Höhe nach projektspezifisch und auskömmlich ausgelegt werden. Das Ganze einvernehmlich zwischen Kreditgeber und -nehmer. Das würde auch einschließen, dass die leihende Oma einen Blick auf den erfolgreichen Geschäftsgang des Projektes / Unternehmens werfen oder sogar mit Ratschlägen aus den Erfahrungen ihres Lebens beitragen darf.

        Vor meinem geistigen Auge sehe ich da zukünftig einen lebendigen Austausch aller Beteiligten im gesellschaftlichen Produktions-, Distributions- und Konsumtions-Prozess, wo jedermann hinter die Geheimnisse des Wirtschaftslebens gekommen und offen dafür ist.

      2. jfk-bitte bei Dirk Müller (Mr.Dax) zum Zinseszins gockeln.Der Unterschied ist enorm.
        Josephpfennig bei der y…t.. eingeben und alles wird gut.

        1. Werter Helmut Naher:
          ‚jfk-bitte bei Dirk Müller (Mr.Dax) zum Zinseszins goggeln.‘
          Haben Sie schon mal was von ‚Betriebsblindheit‘ gehört?

              1. @ Herr Nater ,

                Sorry Sie waren nicht gemein sondern Herr @ Claasen und seinen Kommentar…. der beginnt, „ Es gibt kein Geld aus dem Nichts“

                Weiter unten !

                Mein Kommentar ist topographisch fehlgeleitet

            1. @ JFK

              Danke für den Literaturhinweis „Die Kreatur von Jekyll Island“.
              Das Buch gehört nämlich mit zur „Pflicht-Literatur“ meines Studienleitfadens!

          1. @ Helmut Nater, @HPB

            Auch mir hat Dirk Müller vor ca 12. J. mit der Josephspfennig-Geschichte den Einstieg in die Zweifel in das Geldsystem mitgegeben.
            Leider hat sich Herr Müller hinsichtlich Geldkritik seither nur spärlich weiterentwickelt, bei allem Guten und Nützlichen, was er noch immer für die Aufklärung im Finanzsektor tut.

            Das einzige was Müllers Geschichte bildhaft wirklich einducksvoll beschreibt ist die Exponentalfunktion des Zins und Zinseszins.
            Und ja !, auch die Kritik am Zins derart, dass der Zins bei der Kreditvergabe durch die Bank nicht mitgeschöpft wird ist berechtigt, allerdings nur, solange die Bank der alleinige Ort ist wo Geld geschöpft werden kann / darf !

            Viele scheinen es hinzunehmen oder es als „normal anzusehen“ , dass Banken (ausserhalb der Kontrolle durch das Volk) der einzige Ort sind, wo Geld geschöpft werden darf.
            Ich stelle das in Frage !

            Denn es gab Zeiten, wo grössere Menschenansammlungen durch schwere Arbeit frisches Geld geschöpft haben – ich erinnere an die Goldgräber.

            Bleibt also die Frage: Warum dürfen Banken etwas, was andere JETZT NICHT MEHR dürfen ?

            Ausserdem habe ich Zweifel am Verbot des Zins, weil ich glaube , dass wenn man Zinsnahme verböte, man auch Mietnahme (für Immobilie) verbieten müßte.
            kurze Erklärung:
            Vater vererbt seinen 2 Söhnen (Peter und Paul) einen
            jew. gleichhohen Geldbetrag.
            Peter will das Geld mit Zins verleihen. Paul will vom Geld ein Haus bauen und das Haus vermieten.

            Warum will man also – beim Verbot des Zinses – nur Peter bestrafen ? oder muss man auch Paul die Mieteinnahmen verbieten, damit es gerechter wird ?
            Daraus wiederum resultiert die Frage: ist der Zins überhaupt DAS ÜBEL ?

            Schlussfolgerung – in der ich mich HPB anschließe.: Das wichtigste Kennzeichen eines souveränes Volkes / einer souveränen Gesellschaft ist die VOLLE KONTROLLE ÜBER IHRE GELDSCHÖPFUNG.

            Nicht nur wir in D leben hinsichtlich dieser Tatsache in einer bestens organisierten Simulation.

            Wenn wir diese Kontrolle zurückhaben, ist die Kreditgabe durch Oma Meier (mit Zins) kein Problem mehr !

            1. Also ich stelle nicht in Frage sondern für mich ist klar.
              Geldschöpfung gehört in die Hand des Volkes und darf nicht privat sein.
              Zins und Zinseszins muss man diskutieren gehört aber in jedem Fall dem Volk, denn die haben es erwirtschaftet. Wie genau Was und Wo und Wie ist alles diskutierbar.

              Und was auch sehr wichtig ist – Verträge und Gesetzte müssen in verständlicher Sprache geschrieben werden. Versteckte Botschaften,, Würgeklauseln in Dokumenten sind einfach ungültig.

              Im Prinzip müsste die ganze Gesetzgebung neu Aufgebaut werden und zwar unter dem Gesichtspunkt –„Was ist menschlich gerecht und nicht was ist Recht. Da schwebt mir eine Kommission vor per Zufall gewählt aus dem Volk, welche die Macht hat Verträge nachträglich Gerecht zu machen unter menschlichen Gesichtspunkten.

              Zur Miete!
              Ich bin nicht generell gegen Miete. NUR
              Als ich ein Kind/Jugendlicher war fand ich es irgendwie komisch, dass mir gesagt wurde, dass meine Familie Schweizer seien aber meine Eltern um zu Wohnen immer Geld bezahlen musst. Ich fragte mich, was denn der Vorteil ist ein Schweizer zu sein, hatte aber keine Lösung.

              Für mich ist klar, dass der Staat seinen Staatsbürgern gratis Land zur Verfügung stellen muss um zu Wohnen (Das Staatsgebiet gehört ja auch angeblich dem Volk!!!).
              Dort dürfen die Menschen ihre Häuschen bauen und dies ohne drangsalierende Baubehörden. Alles andere diskutierbar.
              In diesem Punkt bin ich von Russland inspiriert. Fast alle Menschen in Russland erhielten ihren Wohnraum gratis vom Staat. Bei der Auflösung der Sowjetunion wurden die Kolchose Grundstücke unter den Kolchose Arbeiter aufgeteilt.
              So besitzen viele Russen eine Eigenheim (in den Städten Wohnungen) und dazu meistens noch ein Grundstück im einem kleinen Häuschen für den Sommer also eine Datscha.
              Dort wurden (wenn nicht schon vorhanden) Datschen erreichtet. Gebaut wurde und wird mit allem und Russland interessierte es einen feuchten Kehricht was auf den Datschen-Grundstücken gebaut wurde und wird.
              Eingeschritten wurde nur, wenn z.B. einer ein kleines mehrstöckiges Hotel dorthin gepflastert hat.
              (Für unsere Breitengrade unvorstellbar – Menschen können in Eigenregie einfach Bauen, so wie es innen Gefällt. Das nennt man Eigenverantwortung, wer will schon, dass die Decke einem auf den Kopf fällt.
              Falls es Ihnen jetzt die Nackenhaare stellt, sage ich nur „Gute Tag Mister Sklave“

              Aber eben ich sehe ganz klar, dass in Russland langsam der Kapitalismus auf dem Vormarsch ist. Es kommen immer wieder, zwar in kleinen Schritten, neue Gesetzt und Verordnungen (auch bezüglich dieser Grundstücke) welche klar die Handschrift des Absahnens tragen also sprich kurz – Staat und Behörden als Raubritter.

              Mir tut es in der Seele weh, wenn ich in diese Richtung weiter schaue. Dabei habe ich den Eindruck, dass die Russischen Menschen noch gar nicht erkennen können in welche „Verdammte“ Richtung dieser Weg führt.
              Aber die Russen sind noch nicht so gut dressiert, wie wir Schweizer (DEU, AUT), also hoffe ich, dass ihre natürliche „Immunität“ sie davor beschützen wird.

              Entschuldigt, falls ich jetzt ein wenig weiter Ausgeschweift bin.

  3. Noch folgendes zu meinem „Studien-Leitfaden“ von 2014. Das Messias-Thema hatte mich beschäftigt, seit ich im Februar 2003 als Gast an einem Gottesdienst der Neuapostolischen Kirch in Düsseldorf-Eller teilgenommen hatte. Man spürte damals den „Atem des Krieges“ der „Koalition der Willigen“, die über den Irak herfallen wollte, und der Geistliche bat mehrmals händeringend, dass endlich der Messias erscheinen möge, um die Welt von solcher Pein zu befreien.

    Doch der Anstoß zu dem „Leitfaden“ kam dann Anfang März 2014, als sich der Vorsitzende der deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, mehrmals lobend und erwartungsvoll über den Putsch in Kiew öffentlich äußerte. Er glaubte wohl, dass die neuen Machtverhältnisse die Rolle der katholischen Kirche in der Ukraine stärken könnten. Wie auch immer. Das fand ich derart empörend, dass ich ihm „heimleuchten“ wollte. Ich bot ihm deshalb ein privates Coaching mit entsprechendem Studien-Programm und Fernüberwachung an.
    Dass ein ostdeutscher Atheist dem Kirchenfürsten der Erzdiözese in Freiburg auf die Sprünge helfen könnte, war wohl doch zu viel. Jedenfalls blieb das Angebot in irgendwelchen Schleifen der Kirchenbürokratie hängen, bis ich es zurück zog und beschloss, daraus einen Leitfaden für Jedermann zu machen. Soviel noch zur Entstehungsgeschichte.

    1. Danke HPB für Ihren historischen Abriß! Bzgl. Einlassung/ Erklärung hatte ich aus meiner „Theorie der Paradigmen“ eine vereinfachte Form des Generator „Produktion“ des Orbit „Zivilisations- vs. Vetogenese “ versucht, doch da kam vom Server oder wie das Ding auch heißen mag ein Fragezeichen.
      Drum noch schlichter:
      1. Auf der Seite der ‚Arbeit‘ befinden sich ‚Beschäftigung‘ vs. ‚Unternehmung‘ und hier wird ‚Mehrwert‘ generiert, was bei Ihnen ein einziges Mal auf blinzelte!
      2. Auf der Seite des ‚Kapital‘ befinden sich ‚Eigentum‘ vs. ‚Investition und hier wird ‚Profit‘ generiert!
      3. Bzgl. des Drucks auf das Bankenkartell via FED, erinnere ich hier nur an den Spruch: „SIEMENS“ ist eine Bank mit angeschlossener Industrie“ vs. der Zerschlagung des Rheinischen Kapitalismus durch die Rot-Grünen Bolschewiken !
      4. Da sich die akt. ‚Produktionsweise/PW‘ offensichtlich festgefahren hat, kommen ‚Innovationen‘ nur noch von der „Finanz-Industrie“!
      Noch mal Danke
      Rudolf-Robert Davideit

      1. @ Rudolf-Robert Davideit

        Danke für den Hinweis bzgl. „Mehrwert“ (Quelle von Profit, „Unternehmerlohn“, Zins etc.).
        Marx hatte dafür die beiden Begriffe „vergegenständlichte Arbeit“ (Maschinen, Gebäude, Vorprodukte, Energie usw.) und „lebendige Arbeit“ (Arbeitskraft des Arbeiters) als zwei Teile des fungierenden Kapitals eingeführt. Sein Nachweis führte zu der Folgerung, dass nur die lebendige Arbeit Quelle des Mehrwertes sein kann.

        Dagegen opponiert natürlich die bürgerliche Ökonomie, weil die unternehmerische Leistung außen vor bleibt. Darin liegt tatsächlich ein strittiger „Schwachpunkt“, weil der Initiator und Produktentwickler(Unternehmer im wahrsten Sinne des Wortes) gewiss eine schöpferische Schlüsselrolle spielt, die nach gesellschaftlicher Anerkennung verlangt.

        Nehmen wir mal noch den spirituellen Gesichtspunkt ein, dann wird sichtbar, dass im Streit beide Seiten (etwas) Recht haben. Der Mensch als vernunftbegabtes, intelligentes Wesen besitzt Schöpferkräfte, die auf seine göttliche Qualität hinweisen, weshalb er im Arbeitsprozess erheblich mehr zu leisten vermag, als für die Reproduktion seines Körpers, der Familie und der engeren Lebensumstände notwendig ist. Folglich wird die Arbeitskraft in ihrem Gebrauch (bei entsprechender Ausbildung) zu einer Reichtumsquelle.

        Im Grunde kann man sich die „Arbeitskräfte“ als gefangene Götter vorstellen, die hier auf Erden unter erbärmlichen Bedingungen schuften und ihres Lebens fristen müssen. Der Unternehmer auf etwas großerem schöpferischen Feld und der Abeiter auf einem engeren. oder gar rein „mechanischen“.
        Die großen (leistungslosen) Profiteure sind momentan (noch) die Banker und sonstigen bestimmenden Finanzmarkt-Akteure.

        Aber sollten diese schändlichen Verhältnisse und Schranken über den Haufen geworfen oder zukünftig schrittweise beseitigt werden, was könnten dann für Schöpferkräfte der Menschheit im Einvernehmen mit der Natur zum Vorschein kommen?
        Es dauert zwar noch, aber wenn man richtig hinguckt, sind positive Tendenzen schon erkennbar. Dazu gehört beispielsweise auch, wie solche Parasiten wie die Deutsche Bank „am Verdorren“ sind.

        1. Marx war ein Idiot, Verbrecher und Fanatiker wie Lenin auch.

          Zwei sehr gute Bücher dazu:
          Richard Wurmbrand: Das andere Gesicht des Karl Marx
          David Shub: Lenin

          Die Oppostion von Mutti müsste sich einmal gründlich mit diesem Thema beschäftigen. Ich habe den Eindruck, daß selbst die AfD (mit Ausnahme von Böhringer) nicht versteht, was gegenwärtig wirklich geschieht.

          Daß Mutti Agitation und Propaganda von Lenin gelernt und als Kernkompetenz in ihr Amt genommen hat, wird offensichtlich nicht Ernst genommen. Genauso wie, daß sich die schädliche Politik von Mutti wie Masseneinwanderung von Muslimen, Aalphabeten und Verbrechern, Dieselverbot und DSVGO zwanglos aus Lenins legaler Taktik zur Zerstörung der Nationalstaaten und Gesellschaft verstehen lässt.

          Bolschewismus und Blindheit überall.

          1. @ Pandora

            Hilft die Aussage „Marx war ein Idiot, Verbrecher und Fanatiker wie Lenin auch“ nun weiter beim Verständnis der Entwicklungen nach der Gründung der Bank von England?

            1. In gewisser Weise schon, wenn man sich klarmacht, daß Marx nur deswegen nach London gegangen ist, damit es die Schecks für seine Dienste nicht so weit haben und Lenin sich seine süßen Jahre im Exil auch nicht von den hundert Rubel jährlich finanziert hat, die sein Mütterlein als Witwenrente vom bösen Zaren erhielt (die gute Alte mußte – offiziell – noch vier weitere Kinder als parasitäre Revoluzzerexistenzen samt Lebenspartnern aushalten). Und seine Farbrevolution samt anschließendem Bürgerkrieg 1917ff hat der alte Uljanow auch nicht von den Mitgliedbeiträgen hingebungsvoller Parteigenossen bezahlt, sondern … dreimal dürfen Sie raten.

              N. Starikow und andere Autoren schreiben da so einiges über die schier unerschöpflichen Geldquellen der Sozialisten/Kommunisten/usw-isten – auch darin sind die Russen viel weiter als wir.

            2. @ Pandora
              @Polemarchos

              Noch ein Wort zur Zerstörung von Nationalstaaten:

              Wenn wir die geschichtliche Wahrheit erkennen wollen, müssen wir Kausalität verstehen, Ursachen und Wirkungen auseinander halten. Und vor allem die Hauptursachen kennen!!!

              Fakt ist, dass die Bolschewiki Russland nicht in den Krieg gegen Japan 1904 hetzten.
              Sie gaben nicht den Befehl, die vom Popen Gapon angeführten, gegen Hunger und Not unter Zaren- und Heiligenbildern als Bittprozession marschierenden Petersburger Arbeiter 1905 zusammen zu schießen und damit erst den Aufruhr und die spontane Bildung von Arbeitersowjets auszulösen.

              Sie waren auch nicht für die Mobilisierung der russischen Armee 1914 verantwortlich!
              Das alles „verbockte“ die zaristische Regierung selbst, die nicht zu sehen vermochte, welche Absichten zur Zerstörung Russlands auf den britischen Inseln seit dem Krimkrieg bzw. Russlands Expansion in Richtung Chanat Kokand (Mittelasien) gediehen.
              Weiteres spare ich mir jetzt.

              1. Lenin war gegen den Krieg, weil er gegen Nationalstaaten und für eine Weltrevolution war. Die Russen als solche waren ihm, herzlich egal. So wie Marx Menschen im Allgemeinen herzlich egal waren.

            3. Mein bezog sich nicht auf Ihren Artikel, sondern auf Ihren Kommentar. Ich wollte Sie damit darauf hinweisen, daß es bei Marx nicht auf seine Theorien ankommt. Diese waren für ihn nur ein Mittel zum Zweck. (Er sagte ja selbst sinngemäss, daß sie Unsinn sind und er es verdient hätte dafür an einem schmutzigen Strick aufgehängt zu werden.)

              Da es ihm gar nicht daum ging, mit seinen Theorien das Los von irgendwem zu verbessern (er verachtete alle Menschen und hielt die Arbeiter für Trotteln), sollte man sich besser mit Marx‘ Persönlichkeit und seinen finanziellen Quellen zu beschäftigen. Das hat dann reale Substanz.

              Ich empfehle „Das andere Gesicht von Karl Marx“ von Richard Wurmbrand.

  4. Tolle Übersicht und Zusammenfassung, danke.

    Ein Aspekt, der eigentlich sehr gut in Englischer Literatur geschichtlich greifbar ist, kommt hier allerdings nicht zur Kenntnis: Die US Unabhängigkeitserklärung ist mindestens zweifelhaft! Der Bekanntheitsgrad im deutschsprachigen Raum darüber könnte besser sein…

    Also anbei ein deutsches Excerpt der am Ende Angegebenen Quelle:

    Der britische Einfluss ist im US Justitzsystem offensichtlich zu beobachten: Das ist ganz einfach deshalb so, weil alle Bar Associations in der ganzen Welt Unterzeichner und Franchisenehmer der internationalen Bar Association sind, die an den Inns of Court at CROWN Temple in der City of London ansässig sind. Obgleich das von allen vehement bestritten wird, sind alle Bar Associations in den U.S. (z.B. die American Bar Association, die Florida Bar Assciation oder die California Bar Association) Franchisenehmer der CROWN BAR ASSOCIATION. Deshalb hat Trump’s Administration solche Schwierigkeiten mit dem US-amerikanischen Justizsystem!

    Die Amerikaner wurden reingelegt indem man sie glaubend machte, dass die legalen CROWN Colonies, New England eingeschlossen, unabhängige Nationalstaaten wären. Aber das waren sie niemals, nicht einmal heute. Sie waren und sind noch heute Colonies of the CROWN Temple der City of London, durch Dekrete und Verfügungen, die keine legale Vollmacht beinhalten unabhängig von den Ordensregeln der CROWN Templar zu wirken. Ein „legaler“ State der US ist eine CROWN Temple Colony.

    Weder das amerikanische Volk noch die Queen of Great Britain besitzen Amerika als Eigentum. Der CROWN Temple ist der Eigentümer Amerikas durch den Betrug jener, die durch ihren Eid dem Middle Templar Bar der City of London Treue geschworen haben.

    Die CROWN Banker und ihre Middle Templar Rechtsanwälte regieren Amerika durch ungesetzmäßige Verträge, ungesetzmäßige Steuern und Vertragsdokumente die falsches Eigenkapital durch Schuldenbetrug beinhalten, alles strickt erzwungen durch ihre komplett ungesetzmäßigen, aber „legalen“ Ordensregeln und Gewohnheitsrecht des CROWN Temple Courts, in Amerika „Justiz“ genannt. Und das, weil der CROWN Temple die Landtitel und Nachlassurkunden von ganz Nord-Amerika besitzt.

    1776 ist das Jahr das alle Amerikaner in Schande leben lässt. Es ist das Jahr in dem die CROWN Colonies zu CROWN States wurden. Die Unabhängigkeitserklärung war ein „legales“ aber ungesetzliches Dokument. Es wurde nur zwischen Repräsentanten des CROWN Temple abgeschlossen. „Legal“ kündigte es an, den Status Quo der CROWN Colonies mit dem neuen Namen „State“ zu belegen als direktes Grundeigentum der CROWN.

    Durch das Einführen von „State“ wurde die Bedeutung eines Regierungslandbesitzes legal etabliert. Alle Nord-Amerikanischen „States“ sind CROWN Templar Eigentum durch ihr legales Dokument, das auf beiden Seiten des Vertrags „Constitution of the United States of America“ genannt, von eigenen CROWN Repräsentanten unterschrieben wurde.

    Alle verfassungsmäßigen Rechte in Amerika sind einfach diejenigen, die vom CROWN Temple diktiert wurden und durch die Middle Inn Templars (Gesetzesvertreter) über ihr Bar Association Franchise- System auf die Unternehmenseinheit, the federal United States Government, übertragen wurde. Wenn ein „State Citizen“ versucht, seine constitutionellen , natürlichen, Gewohnheits- „Rechte“ in den Chancery Equity Courts einzuklagen, wird ihm gesagt, dass sie nicht anwendbar sind. Warum? Einfach deshalb, weil ein State citizen keinerlei Rechte außerhalb der Ordensregel des CROWN Gesetzes besitzt. Nur das über Allem stehende Göttliche Recht geht vor. Um in einem State Court Gehör zu finden musste man eine legale Fiktion sein (corporate or legal entity), als einzelner eine Person.

    Um diese „Unabhängigkeitserklärung“ im internationalen Vertragsrecht anerkannt zu bekommen, und darüber hinaus eine neue legale CROWN Körperschaft der incorporated United States zu bekommen, hat der Middle Templar König Georg III den Vertag von Paris am 3. September 1783 geschlossen „zwischen der CROWN of Great Britain und den besagten United States.“ Die CROWN of Great Britain war damals wie heute legal der CROWN Temple. Der Vertragsschluss gab formal die internationale Anerkennung der corporate „United States“, für die neuen CROWN Temple States (Colonies).

    Es ist äußerst wichtig zu wissen, wer den Vertrag von Paris tatsächlich unterschrieben hat. Bitte besonders beachten, wer die Abkürzung „Esqu.“ am Ende des Namens aufgeführt hat, denn das bezeichnet „Amtsträger der königlichen Gerichte“, wie wir wissen sind das die Templar Gerichte oder CROWN Courts.

    Beim Vertrag von Paris 1783 wurde die CROWN bei der Unterschrift vertreten von
    “David Hartley, Esqr.”, a Middle Templar of the King’s Court.
    Representing the United States (a CROWN franchise) by signature was
    “John Adams, Esqr.”,
    “Benjamin Franklin, Esqr.” und
    “John Jay, Esqr.”
    Die die Unterschrift für die “United States” geleistet haben waren also auch Middle Templars of the King’s Court durch die Bar Association membership. Was hier ganz offen in der Geschichte beschrieben wird, beweist noch einmal, dass der CROWN Temple beide Seiten des Vertrags repräsentiert hat.

    Seit der unrechtmäßigen Löschung des 13. Amendments haben die sich neu entwickelnden Rechtsanwaltvereinigungen (BAR ASSOCIATIONS) begonnen fleißig daran zu arbeiten um ein System zu kreieren, in dem die Rechtsanwälte und der [wohl britischen] Adel ‘Esquires’ sind und dafür die Ehrenämter und -Positionen (wie district attorney oder judge) nur sie besetzen können. Durch die „Tugend“ dieser Titel, Ehrungen, und besonderen Privilegien haben diese Rechtsanwälte politische und ökonomische Vorteile erreicht über alle anderen U.S. Bürger. Durch diese Privilegien haben sie eine Zwei-Klassen-Gesellschaft errichtet in den U.S.A., wo die meisten wohl wählen, aber nur wenige (Rechtsanwälte) das System betreiben.

    Quelle: https://aim4truth.org/2018/05/04/the-british-crown-
    runs-the-u-s-legal-system/

    1. Vielen Dank Sarfwgf, denn wie mich meine originäre TdP lehrte, muß es diesen Separator (ARISTOTELES lat. ‚aktus purus’/Festwertregelung der Kybernetik/ ‚ens Dei‘ des PARASELSIUS) zwingend geben, denn das ‚Geld‘ kann es nicht sein, denn das wird ‚gedruckt‘ bzw. mit BARTER-Geschäften, zum Teil über 10-Ecken, umgangen werden, drum implizierte jegliche Unterschrift wie bzgl. beim DAWSEN-, YOUNG- MARSHALLplan osä. etc. eine Unterwerfung unter das von Ihnen dezidiert ausgeführte Rechtssystem!
      Danke und noch eine Gute Zeit
      Rudolf-Robert Davideit

    2. Sehr geehrte/r Sarfwgf, diesen ganzen Juristischen Zauberkunststücke und alle Verträge, ist doch nichts anderes, wie jetzige Beute und die zukünftige Beute, innerhalb des Verbrechersyndikats aufzuteilen, je nach Stellung in der Machtpyramide und der realen militärischen Macht.
      Nur sie betreffen UNS ja eigentlich gar nicht, nur solange wie WIR, an diese Spielereien noch Glauben und uns nach IHREN Vorgaben verhalten. Wenn WIR Menschen, ihre Spiele und Regeln Ignorieren, haben sie keine Basis mehr.
      Solange wir Menschen, für SIE Arbeiten und IHR Regime füttern und Stützen, können SIE mit uns machen was SIE wollen.

  5. @ HPB
    Vielen Dank für die historische Zusammenfassung des dunkeln Kapitals. Was für eine Arbeit!

    @ sarfwgf
    Die CROWN und BAR ASSOCIATIONS sind die heutigen Auswüchse, von dem was HPB vorgelegt hat. Es gibt in Sachen UCC ja auch etliche US-Bewegungen, die auch in der BRD immer aktiver werden. Aber das muss ich Ihnen ja nicht sagen.

    Ich habe mich mit dem Thema auch intensiv beschäftigt, um eine Lücke/Nische im System zu finden… Aber für mich als Deutscher bedeutet das UCC eigentlich „niederrangiges Recht“… Aber das Grundproblem bei beiden Ansätzen, das die Bediensteten hier weder das eine (UCC) noch das andere (Artikel 5, 50 EGBGB ) wirklich verstehen (wollen). Und das durchzusetzen schon gelinde gesagt sehr zeitintensiv ist….

    Carl Peter Hofmann verfolgt hier interessante Ansätze mit seinem Affiadavid. Für mich wäre das nichts, aber die Kommunikationsstrategien mit dem System dahinter finde ich sehr gut!

    Ich denke man muss dem System die Energie durch „Abwesendheit“ entziehen und nicht durch Konfrontation.

    Ich bin!

  6. @HPB
    Schön dass Sie auch Marx zitieren zum Fraktional-Geldsstem.
    Der Stil jedoch , in dem Marx (wohl) über den „Fraktionalbetrug der inzestuösen Nullenschreiber“ schreibt (Ihr Zitat), ist so verschwurbelt, dass es mich daran zweifeln läßt , dass er
    überhaupt hinsichtlich dieses „Parasitsmus am Volke“ von eben diesem Volke verstanden werden wollte !

    1. Werter JFK,
      siehe neueren Kommentar bzgl. Generierung von ‚Mehrwert‘ vs. ‚Profit‘ und genau da, ‚dass er überhaupt hinsichtlich dieses „Parasitismus am Volke“ von eben diesem Volke verstanden werden wollte !‘, liegt die Crux des Marxismus!
      RRD

      1. mir ist es sowas von egal wie die werten Herren der 1%.-FraktionalGeldschöpfung sich selbst bezeichnen oder welche Theorien oder Philosophien sie bemühen,um uns dem Volke diesen Betrug schmackhaft oder gar verdaulich machen zu wollen. Ob sie nun als Marxisten, Templer oder scheinheilige Philantropen auftreten, sie sind nichts weiter als gerissene „1%“-Verkäufer , die geldbedürftigen Menschen und Regierungen eine 1%- Idee (ergo einen Betrug) verkauft haben…. und in Ihrer Perversion tatsächlich auch noch glauben, dass dieser Verkauf ja von UNS DEM VOLKE SO GEWOLLT wurde – denn wir wollten ja ihr Geld.

        Sie glauben auch zu wissen, dass wir das Volk zu blöd seien diesen Betrug jemals zu begreifen (siehe entsprechende Rothschild-Zitate) und wenn wir ihn begreifen würden nicht konsequent genug wären, uns dieses Betruges zu entledigen.

        Sie behaupten, so lange jemand von diesem System profitieren würde, würde er sich niemals gegen selbiges stellen.

        Bleibt also die Frage:

        LEIDEST Du noch oder PROFITIERST Du schon ?

    2. @ JFK

      Da haben Sie wohl Recht. Das Zitat war nichts fürs „Volk“. Ich musste es damals auch etliche Male lesen, ehe ich es „verdaut“ hatte.
      Offenbar gab es in Band II und III des „Kapitals“ nicht nur schwer lesbare Textteile sondern auch erhebliche Lücken, weshalb Marx nie damit fertig wurde.

      Gerechterweise muss man aber auch sagen, dass das kapitalistische System damals derart schnellen Wandlungen unterlag (man denke nur an dessen Ausbreitung in Europa, Amerika und den Kolonien), dass ein gründlicher Polit-Ökonom kaum mit seinem Verstehen hinterher kommen konnte und immer das „Gefühl“ hatte, noch lange nicht alles analysiert zu haben. So geht es uns ja heute auch.

  7. Werter Russophilus, so Sie denn gestatten, schrieb ich ja zu HPBs Beitrag via FED etwas und der Preis des Geldes, sprich Zins ist nicht per se schlecht.
    Am 23.-25. März 2001 „Biokybernetisches Seminar“, wo ich „Sturköppe treffen sich in Stuer“ (wie sie wohl wissen, bin ich seit 2014 mit meinem Autarken plus USB-Stick unterwegs) zum Thema 6. KONDRATJEW-Zyklus (denke wird Sie sicherlich freuen) versammelte!
    Noch einen Guten Abend
    Rudolf-Robert Davideit

    1. Ach ja, erstmalige akt. Gegenprobe auf meinem Brouwser osä . bzgl. „Biokybernetisches Seminar“ verzeichnete ‚Treffer‘! Ich bin seit Jahrzehnten nun wahrlich nicht mehr der Typ: ‚Welcher irgend Jemand von irgend Was überzeugen will, was Er nicht eh‘ schon wußte! Denn das Ergebnis wäre Verschlimmbesserung?
      RRD

  8. Es gibt kein Geld aus dem „Nichts“.

    Empfehlen zum Thema Paul C. Martin zu lesen

    http://www.dasgelbeforum.net/sammlung/Martin,%20Paul%20C.,%20Der%20Kapitalismus%20-%20Teil%201.pdf

    Dort insbesondere S. 17 ff.

    „Dass die Marxsche Theorie wie die Gedankengebäude aller anderen Ökonomen auch mitten im Herz ein
    faustgroßes Loch hat, ist nicht mehr zu übersehen. Der Meister behauptet zwar, dass ein Mehrwert existiert
    worüber man auch gar nicht streiten sollte.
    Nennen wir den Mehrwert doch Gewinn, das läuft zumindest im wichtigsten Punkte auf dasselbe hinaus:
    dass die Arbeiter halt mehr verdienten, wenn die Kapitalisten (Unternehmer) diesen Gewinn nicht an sich selbst oder ihre Aktionäre, sondern an die Arbeiter ausschütten würden.
    Aber der Meister kann nicht erklären, wie der vermaledeite
    Profit anders in die Taschen der Kapitalisten gelangen kann als dadurch, dass er in gleicher Höhe vorher die Taschen der Kapitalisten verlässt.

    Wozu die ganze Übung?

    Andererseits ist die Marxsche »Cirkulations«,
    alias Kreislauftheorie absolut richtig.
    Nur das kann irgendwo hin zufließen, was vorher dort auch abgeflossen ist.

    (Die Mätzchen mit den »dritten Personen« und anderen
    prokapitalistischen Wohltätern in aller Welt, die auch Rosa Luxemburg auftischt, lassen wir hier noch beiseite.)

    Was nun?
    Der Fehler liegt bei Marx nicht im »Mehrwert« und erst recht nicht in der »Cirkulation«, sondern im »Geld«.

    Davon hat er keine Ahnung.
    Es ist kaum zu fassen, wie die bürgerliche Marx-Kritik immer wieder dieses Loch übersehen wollte.
    Enorme Bücher sind geschrieben worden, um Marx zu »widerlegen«, und zum Schluss hat sich die bürgerliche Welt damit getröstet, dass Marx nicht »stimmt«, weil er ja »nicht recht behalten hat«: Die von Marx vorhergesagte »Verelendung« ist nicht eingetreten. Doch ans
    Naheliegende hat niemand gedacht: Karl Marx zu fragen:

    Was ist das eigentlich für »Geld«, lieber Herr,
    von dem Sie da immer sprechen?“

    1. Sie wissen aber schon, dass deutschland zu den Ländern mit ausgesprochen hoher Verelendung in Form einer mittlerweile extrem weit aufgeklappten Vermögensschere gehört und dass die deutschen zu den ärmsten Ländern eu-ropas (sehr niedriges Durchschnittsvermögen) gehören?

      Die Verelendung *ist* eingetreten, aber hallo.

      1. Dachte es wird über Geld geredet und wie es in die Welt kommt.

        Aber das scheint nicht zu interessieren.
        Keine Analyse der Macht, statt dessen immer schön auf der Herrschaftsebene bleiben.
        So kann man den Herreschenden eine scheinbare oder tatsächliche Verelendung anhängen und die Mächtigen bleiben außen vor.

          1. MACHT hat, wer darüber entscheidet wer
            – GELD
            zu welchen
            – BEDINGUNGEN
            – WOFÜR
            als
            – ERSTER
            erhält.
            Alles was danach kommt,
            Geld als ZWEITER (z.B. Banken)
            Geld als DRITTER – z.B. der „Kapitalist“
            und so weiter ….. z.B. der Arbeiter,
            ist ausschließlich auf der
            Herrschaftsebene
            angesiedelt.

            1. @ Claasen
              Sie merken aber schon, dass das was Sie da geschrieben haben, gequirlte Scheiße ist, oder?

              Geld wird durch die Gewährung von Krediten auf Bankenebene erschaffen. Es entsteht durch die Benutzung der EDV als elektronische 0 und 1, und durch eine bewusst fehlerhafte Buchführung der Banken.
              Näheres dazu sagt der bekannte österreichische ehemalige Wirtschaftswissenschaftsprofessor Hörmann. Wer was von Buchhaltung versteht, weiß spätestens nach seiner Darlegung der Abläufe, dass genau an dieser Stelle unsere Sklaverei erschaffen wird. Anders wäre unser Wirtschaftsturbokapitalismus in der heutigen Form gar nicht möglich.
              Bargeld macht nicht mal mehr 5% der vorhandenen Geldmenge aus. Der Rest läuft elektronisch über das Bankensystem.
              Die Handhabung des Themas „woher kommt das Geld“ wurde 1913 auf das heutige System umgestellt. Erst zu dem Zeitpunkt konnte die „Elite“ den Staubsauger wirkungsvoll ganz unten ansetzen. Seit diesem Zeitpunkt läuft genau das, was Russophilus für Deutschland so treffend beschrieben hat, weltweit.
              Die Crux ist der Aberglaube der Sklaven-Menschen, Geld diene allen Menschen gleichermaßen und man könne überhaupt nur dann in einer technischen Zivilisation leben, wenn man Geld benutzt. Das Geld in Verbindung mit der Käuflichkeit der Schergen verleihen erst die Macht.
              Reichtum per sé ist keine Macht. Erst die Fähigkeit, die Menschen aufeinander zu hetzen, DAS ist Macht.
              Wer ein Heer von Sklaven-Polizisten losschicken kann, der kann jedes Scheißgesetz durchsetzen.
              Wer Bomben und Drohnen einsetzen kann, kann Länder zerstören und ein Zentralbanksystem durchsetzen – oder Flüchtlingsströme in Gang setzen.
              Die Tatsache, dass sich fast alle Polizisten (Soldaten usw.) das Hirn abschalten und sich erpressen lassen, macht die Mächtigen mächtig. EGAL wer das ist. Die sogenannte Exekutive trägt am Ende die Verantwortung. Man *muss* den Abzug nicht betätigen!
              Die sklavenhafte Bereitschaft der „Exekutive“ für sie Gewalt auszuüben, zu schlagen, zu rauben und zu morden, gibt den „Mächtigen“ die Macht.
              Beispiele gefällig?
              12 hochgerüstete Polizisten, die sich nicht schämen, einen über 80 Jährigen gewaltsam aus seiner Wohnung zu holen.
              Vorgesetzte, die die Remonstration ihrer Untergebenen mit deren angeblicher Unzurechnungsfähigkeit beantworten und sie vom Dienst suspensieren.
              Polizisten, die dienstlich (und deshalb bewaffnet) NICHT UNTERSCHRIEBENE (d.h. 1. handschriftlich, 2. leserlich und 3. *persönlich* vom Richter unterschrieben -> und deshalb laut StPO oder ZPO ungültige) Gerichtsurteile mit Gewalt durchsetzen (Beschlagnahmen, Geldeintreibungen, Verhaftungen usw. -> Tatbestandsmerkmale von Raub und Entführung).
              Bundeswehrsoldaten, die am Hindukusch unsere nicht vorhandene Demokratie verteidigen.
              Die Amisoldaten glauben auch so eine Scheiße. Vor allem auch die, die für den tiefen Staat die Welt terrorisieren.
              DORT sitzt die Macht. Das Geld ist doch nur Schein. So lange die Menschen mitmachen, weil es ein anderer auch tut oder täte, so lange gibt es Sklaven und Sklavenhalter.

              1. @ Leberfleck

                Wenn ich es richtig verstanden habe, hat Claasen da einen der Hauptgedanken aus „Die Kreatur von Jekyll Island“ aufgenommen, wo der Autor der Frage nachgeht, wie die Geldentwertung stufenweise voranschreitet, wenn das Kreditgeld in die Zirkulation eingebracht wird.
                Natürlich scheint der Erst-Empfänger solchen Geldes in der besten Position zu sein, was die Tendenz zur Inflation betrifft.

                1. Um dieses Prinzip wusste schon ein Herr Richard Cantillion (1680-1734), der dieses Phänomen bei den Preisen in der Umgebung eines neuen Goldfundes (damals verbreitete Form der Geldschöpfung) beschrieb.

                  1. @ Claasen

                    Einverstanden.
                    Aber „zufällig“ deckt sich das vom Grunde her mit der Abfolge, wer wann Zugriff auf das „Geschöpfte“ (über die Kette der bei den Banken einlaufenden Sichteinlagen) bekommt und somit als „Kunde“ von der indendierten Inflation bei jeder darauf basierenden Neuschöpfung betroffen ist.

                    Das ist auch Teil des teuflichen Mechanismus‘.

              2. @Leberfleck

                Bezug nehmend auf Ihren Kommentar weiter unten und nach lesen des obigen –
                …..wenn Sie mal Hilfe bräuchten, Ihnen würde ich gerne helfen !

                M.f.G.

              3. Sehr geehrte/r Leberfleck, exakt so ist das System Organisiert und wenn WIR, es weiter Stützen, wird es bis in alle Ewigkeit Fortbestehen.

              4. @Leberfleck
                „gequirlte Scheiße“ zeigt die unbedingte Fähigkeit zur Diskussion auf hohem Niveau.

                Sie sagen:
                „Geld wird durch die Gewährung von Krediten auf Bankenebene erschaffen.“

                Welches Geld erschaffen denn Banken zu denen SIE Zugang haben durch Kreditgewährung?

                Ist es Buchgeld, Giralgeld, eine Forderung auf Geld
                oder sind es Scheine und Münze?

                1. @ Claasen

                  Das ist ziemlich Wurst… Fakt ist, dass heutzutage alles Geld durch Schuld entsteht (auch die bunten Zettel – genannt Euros – In der Geldbörse sind Schuldscheine). Da der darauf geforderte Zins nicht mitentsteht , muss auch dieser später durch neue Schuld nachentstehen…usw. Die Neuentstehung von Geld….besser ist das Wort Währung ( also die von Ihnen genannten Schuldformen) ist nicht in Händen des Volkes sondern in Händen der inzestuösen Nullenschreiber, denen die Gesetze eines Landes egal sind, so lange sie die Herren der Schuldscheine sind.

                  1. @Claasen
                    Danke für das Kompliment – gequirlte Scheiße ist was sie ist… -> war übrigens nicht als Angriff gemeint, das hätte man doch anders geschrieben. Ich kenne Sie nicht und hab nichts gegen Sie persönlich.

                    @JFK
                    Danke (ernst gemeint), dass Sie das Antworten übernommen haben. Meine wäre ähnlich genug ausgefallen.
                    Auch ich bin der Meinung, dass der eine oder andere den Wald vor lauter Bäumen nicht sieht.
                    Es ist wie im Krimi oder im Krieg – es stellt sich die alte Frage: qui bono?
                    Wenn das nicht klar macht, dass man mit dem, was hier vorzufinden ist, keine Reparaturorgien zu beginnen braucht und deshalb Details nur ablenken, dann wäre eine gute Zeit stiller Kontemplation ohne Gehirnwäsche mal ein Versuch, etwas Neues zu wagen.
                    Wenn das ihre Frage nach Hilfe betroffen hat, dann hab ich diese gerne angenommen. Falls Sie Hilfe in anderer Form anbieten wollen, bitte ich um nähere Erläuterung.
                    Falls das ironisch gemeint war, steh ich gerade auf dem Schlauch…

                    1. @Leberfleck
                      war so gemeint wie geschrieben, beobachte in dem von uns gedachten und geschriebenen Resonanz……sowas kommt nicht all zu oft vor !

                      🙂

        1. Es wird nur mit GERECHTIGKEIT, gegen JEDEN Menschen gehen. Jeder Mensch auf diesem Planeten, MUSS die Ressourcen, dieses Planeten, nach seinen Talenten und Motivationen nutzen können, aber NUR für die Dauer SEINES Lebens. Danach stehen die Ressourcen, wieder für Alle zur Verfügung, denn mitnehmen, kann KEINER was. So wird eine Ressourcen/Machtzusammenballung UNMÖGLICH und damit Kriege, denn wenn man keine Belohnung, für seine Killer sammeln kann, dann können einzelne Induvidien, die stark Eigenzentriert sind, ja mal versuchen, gegen die Mehrheit, ihr Ego Durchzusetzen.
          Nur so wird sich ein Menschliches, Freies, Selbstbestimmtes, Kreatives Leben, für ALLE Organisieren lassen.
          Damit die Austauschmittel / Geld, nicht Missbraucht/ Aufgehäuft werden können, hatte der Herr Gesell eine prima Idee. Je länger jemand, das Austauschmittel bei sich behält und versucht es zu MISSBRAUCHEN, je weniger ist sein Missbrauchtes Geld noch Wert, so das jeder bestrebt ist, das Geld, schnellstens wieder in den Kreislauf zu geben, denn dann hat er den Maximalen Austausch Wert genutzt.

            1. Sehr geehrter Herr Klinkenberg,

              Geld ist kein Austauschmittel.
              Mittels Geld wird rein garnichts ausgetauscht.
              Mit Geld erfolgt ein KAUF.
              Und dieses Gekaufte wurde wiederum mit Geld aus einem Schuldverhältnis gekauft. Ad Infinitum.
              Geld ist eine Abfolge von Schuldverhältnissen zum Zwecke des Kaufs.
              Diese Abfolge darf niemals reißen. Es müssen immer genügend Nachschuldner hinzutreten sonst platzt der Kettenbrief.

              Geld ist also eine Forderung.
              Sie haben kein Geld auf Ihrem Girokonto.
              Ihr dortiges „Guthaben“ ist eine Forderung die Sie an Ihre Bank haben.
              Alles Geld ist eine aus dem zugrundeliegenden Schuldverhältnis begründete Forderung.
              Deshalb kann das Konstrukt des Herrn Gesell auch nicht beständig in die Zirkulation zurückgegeben werden.
              Wenn ein Schuldverhältnis erfüllt wurde, dann ist das damit erzeugte Geld nicht mehr vorhanden.

              1. Sehr geehrter Claasen.
                *** Geld ist kein Austauschmittel.***
                Noch nicht, sollte aber, weil es das einzig ist, wozu Geld Sinnvoll zu Verwenden ist. Wenn wir uns auf Glasperlen als Austauschmittel einigen, so soll es mir auch recht sein.

              2. @ Claasen
                Das ist so gewollt und soll so sein. Es gab mächtige Gegner dieses Ansatzes, aber nicht etwa weil der Ansatz unvernünftig ist. Und doch stimmt ihre Theorie nur für das derzeitige Geldsystem.
                Schwundgeld müsste nur noch ergänzt werden durch Einschränkungen was Güter- und damit Machtanhäufung betrifft. Denn etliche unserer superreichen Philantropen haben nichts geerbt und bringen mit ihrem aufgehäuften Reichtum trotzdem die Welt in Unordnung. Beweise? Umschauen, beobachten, lernen…

              3. @ laasen

                Geld sollte Tauschmittel und auch wertstabiler Wertspeicher sein, wenn es meinen Anforderungen genügen soll !

    2. Na (ät)Claasen
      ‚Der Meister behauptet zwar, dass ein Mehrwert existiert
      worüber man auch gar nicht streiten sollte.‘ .welche nicht seine Mitarbeitern (war ja Kostgänger bei dem Erben F. E. a ‚la dem ‚AUGSTEIN Bastard‘) handwerklich vs. unternehmerisch gemeinschaftlich, sprich ‚Arbeit‘ & ‚Lohn’generierten und diese Realität gerierte MARX zur Verteufelung Rechtschaffender, um ‚Schmarotzer‘ zu schützen! Noch Fragen?

    3. Sie sind wohl auch ein „Jünger“ des gelben Messias? Schreiben Sie auch dort?

      „Notenbanken schaffen Geld, indem sie Geschäftsbanken gegen Sicherheiten Kredite gewähren oder ihnen Aktiva wie zum Beispiel Anleihen abkaufen. Die Finanzkraft einer Notenbank ist dabei prinzipiell unbegrenzt, da sich eine Notenbank das Geld, das sie vergibt oder mit dem sie bezahlt vorher nicht etwa beschaffen muss, sondern es quasi aus dem Nichts erschaffen kann.“

      Sagt wer?
      Jens Weidmann, hier nachzulesen
      https://www.bundesbank.de/Redaktion/DE/Reden/2012/2012_09_18_weidmann_begruessungsrede.html#doc114892bodyText2

      1. Also entsteht alles Geld nur durch Schulden
        und nicht aus dem „Nichts“.
        Wenn es aus dem Nichts käme bräuchte es keine Schuldverhältnisse.

        1. @ Claasen

          Vielleicht wird man sich so einig: Zunächst entsteht das Geld als die berüchtigte Nullen-Schreiberei im Computer der Bank (als Darlehen) für den Kreditnehmer, jedoch ohne jegliche reale Leistungsdeckung. Erst durch den Gebrauch und somit die Anerkennung als Zahlungs- bzw. Tauschmittel wächst ihm bei der Zirkulation allmählich Leistungsdeckung zu.

          Am Ende des Kreditvrtrages, wenn vollständige Tilgung und Verzinsung erfolgt ist, ist das Kreditgeld vollständig leistungsgedeckt und wird als Schuld aus dem Computerbestand genommen.
          Wenn das schuldenbasierte Kreditgeld anfangs als aus dem Nichts geschaffen erscheinen mag, so trifft das doch nicht ganz zu. Denn der Schuldner muss in der Regel Sicherheit leisten, die dem Gläubiger die Deckung der Schuld bei Zahlungsunfähigkeit gewährleisten soll. Die gebotene Sicherheit (z. B. Pfandobjekt …) fungiert somit als temporäre Deckung aus früheren Leistungen.

          Der eigentliche „Schwindel“ liegt in den Zinsforderungen und der mangelhaften Erschaffung des Zinsgeldes, wie hier schon diskutiert wurde.

          1. Im Prinzip richtig HPB und da ich kein Postfach bin, könnten Sie sich in meiner TdP unter „Lehrgenese“; 0.4.K. Orbit – „Kreditgenese“ auch noch weiterbilden!
            PS.: Doch was passiert z. B., wenn die Politik a ‚la J. CARTER etc. via einigen skandinavischen Ländern jedem Bürger sein Häuschen verspricht?

            1. @ Claasen

              Unter Wikipedia wird bei der Definition des Wortes „Kredit“ das Wortkonstrukt „Überlassung …von Etwas zum Gebrauch“ bemüht.
              Und gerade hierin unterscheidet sich der Kleinkredit von Oma Meier vom Kleinkredit der Deutschen Bank erheblich,

              nämlich darin, dass Oma Meier dem Kreditnehmer tatsächlich etwas überläßt (was vorher schon da war.. weil angespart) und für den Zeitraum der Überlassung von Ihr selbst NICHT GENUTZT WERDEN KANN.

              GENAU DAS aber TUT DIE deutsche bank EBEN NICHT !
              SIE HAT NICHTS ANGESPART was sie überlassen könnte, hat aber die Macht Geld , das bis zum Schuldverspechen des Kreditnehmer noch nicht da war frisch (für dieses Schuldversprechen) zu schöpfen.

              WEIL dieses frische Gels bis zum Schuldversprechen NICHT da war, plötzlich aber da ist, ist es wohl aus dem NICHTS gekommen.
              Die Oberdreistigkeit drauf ist, dass sich die Drecksbank auch noch eine NICHTFRAKTIONLE SICHERHEIT für diese Geld geben läßt und dann auch noch einen NICHTFRAKTIONALEN ZINS dafür verlangt.

              Das bedeutet dreister weise gleichzeitig, dass das Risiko der Bank nur EIN FRAKTIONALES RISIKO ist (im Gegensatz zu Oma Meier, die volles Risiko bei der Kreditvergabe fährt) und die Bank auch dann immer einen satten Profit einfährt, wenn der Kredit platzt, für die Bank platz ja nur eine 1%-Kreditfraktion, für Oma Meier ALLES !

          2. Sehr geehrter HPB,
            solange der Kettenbrief nicht platzt, es also genügend Nachschuldner gibt, ist der Zins für dieses Geldsystem nicht so sehr das Problem. Sonst wäre diese Geldsystem längst kollabiert.
            Derzeit liegt der Zentralbankzins ja fast bei Null oder sogar im negativen Bereich.
            Selbst bei Verbraucherschuldverhältnisse gibt es schon Angebote – 1.000 leihen und 994 zurückzahlen.

            Aktuell schließen die Herrschenden die Nachschuldnerlücke
            durch das Hereinholen von Millionen neuer Käufer.

            Da diese Millionen aber über keine Sicherheiten zur Begründung von Schuldverhältnissen verfügen tritt der Staat als Schuldner ein und transferiert das Geld an Millionen neue Käufer.

      2. (ät)McKotz: ‚Sie sind wohl auch ein „Jünger“ des gelben Messias? Schreiben Sie auch dort?‘, Sie arbeiten klassisch mit Unterstellungen! Was lehrt mich daß?
        1. Ich schreibe immer unter meinem ehrlichen Schottisch-preußischen Namen.
        2. Ca. 2005 habe ich meine originäre „Theorie der Paradigmen“ ins Internet gestellt, sprich ich habe jenseits davon auch eine reale Vita.

  9. Na ja wenns nur die Zinsen wären.
    Der größte Betrug der Nachkriegsgeschichte war die Einführung des Euros. Mein Gott wie sich die Idioten Hoffnungen machten. Die DM wurde 2:1 getauscht und die meisten Politverbrecher, ich nenne mal den Pfälzer Saumagenfresser mit seinem Augenbrauentrottel haben uns eine tüchtige Mogelpackung untergejubelt. Die Preise blieben im Großen und Ganzen gleich, aber das Gehalt und der Lohn wurde auf einen Schlag halbiert. Und jetzt wundern sich die ganzen Analphabeten, warum das Geld hinten und vorne nicht reicht. Im Rechnen war der Durchschnitts Deutschtrottel noch nie eine Leuchte, aber dafür kann er jetzt arbeiten, bis er umfällt.

    1. @Alexander
      Der Euro ist nicht DAS Werkzeug dazu, es ist EINES von vielen. Der Euro ist vor allem das Werkzeug, das Gefälle im Euroraum zu verstärken -> siehe Griechenland, Spanien, Portugal…
      Wer die Austerität verpasst bekommt, wird automatisch erwürgt. Den Griechen haben sie so eine gigantische Menge an Werten und Ressourcen entzogen. Denen wäre es nicht schlechter gegangen, wenn sie sofort den Bankrott erklärt hätten. Aber sie hätten nicht alle Möglichkeit zum Geldverdienen hergeben müssen. Heut haben sie mehr Schulden und noch weniger Möglichkeiten, die zurückzuzahlen.

  10. Was die von den Amerikanern gesteuerten Drecksmedien gerne vertuschen. Auch die Alliierten hatten Massenvergewaltigungen an deutschen Frauen begangen.
    Weit über 100.000 sollen es gewesen sein. Vor allem die Amerikanischen triebgesteurerten Soldaten sollen sehr aktiv gewesen sei. Ich hoffe Trump wird diese Kriegsveteranen an Deutschland ausliefern, damit diese Verrbecher hier in Deutschland angekjlagt werden können.
    http://www.mz-web.de/kultur/zeitgeschichte-us-soldaten-sollen-hunderttausende-frauen-missbraucht-haben,20642198,33048132.html

    Die Deutschen Journalisten standen unter strenger amerikanischer bzw. britischer Aufsicht. Sie hatten umzusetzen, was die Psychologische Kriegführung vorgegeben hatte. Hauptziel war, dass „die Deutschen ihre Kollektivschuld eingestanden und von ihrer Minderwertigkeit überzeugt wurden“, wie Helmuth Mosberg in seiner auch als Buch erschienenen Dissertation „Reeducation – Umerziehung und Lizenzpresse im Nachkriegsdeutschland“ schreibt. Jeder Journalist hatte ein Umerzieher zu sein.
    —–
    Passend zum Thema des vorherigen Artikels möchte ich auf Hans-Joachim von Leesens Essay “Die Umerziehung der Deutschen als Teil der psychologischen Kriegsführung” aufmerksam machen. Hier ein kurzer Auszug als Appetithäppchen:

    In seinem Werk “Charakterwäsche” hat Caspar von Schrenck-Notzing diese Strategie auch für die BRD glasklar aufgedeckt:
    In allen Artikeln sollten die alliierten Kriegsverbrecher als die Guten dargestellt werden.

    wie Helmuth Mosberg in seiner auch als Buch erschienenen Dissertation „Reeducation – Umerziehung und Lizenzpresse im Nachkriegsdeutschland“ schreibt. Jeder Journalist hatte ein Umerzieher im Sinne der Alliierten Siegermächte zu sein.

    https://deutschlandswahrheit.wordpress.com/2012/10/16/der-dritte-krieg-gegen-deutschland-2/

    Die Umerziehung der Deutschen als Teil der psychologischen Kriegsführung.Von Hans-Joachim von Leesen
    […]
    „Wir werden die gesamte deutsche Tradition auslöschen.“
    Nach dem Krieg sagte der Stellvertretende US-Außenminister Archibald McLeesh, der 1939 in den USA die Institution der Psychologischen Kriegführung gegründet hatte, auf der Potsdamer Konferenz, es müsse das Ziel der Umerziehung sein, den Charakter und die Mentalität der deutschen Nation zu verändern, so dass Deutschland schließlich ein Leben
    ohne Überwachung gestattet werden könne. Dafür sei eine Behandlung der Deutschen notwendig, die man mit der eines Kriminellen in einer modernen Strafanstalt vergleichen könne. „Wir werden die gesamte deutsche Tradition auslöschen.“ Man müsse einen Prozess in Gang setzen, an dessen Ende die deutsche „Self Reeducation“ stehen müsse (ausführlich in Schrenck-Notzing, Charakterwäsche, sowie in Mosberg, Reeducation).
    “Allgemeine psychische Minderwertigkeit des deutschen Menschen”
    Im „Report of a Conference on Germany after the War“, erarbeitet im Sommer 1944 vom „Joint Committee on Post-War-Planning“ an der Columbia University, New York City, fand sich der Fahrplan für die Umerziehung der Deutschen, der dann zur offi ziellen Richtlinie der US-amerikanischen Nachkriegspolitik wurde. (Er ist wiedergegeben in Mosberg, Reeducation.)
    Entwickelt wurde er von Wissenschaftlern aus den Gebieten der Medizin, Psychologie, Soziologie usw. Der zu den geistigen Vätern gehörende Schweizer Psychoanalytiker C. G. Jung hatte davor gewarnt, einen Unterschied zwischen „anständigen und unanständigen“ Deutschen zu machen (zitiert in Mosberg, Reeducation). Die Deutschen seien „kollektiv schuldig“. Der Grund dafür sei eine „allgemeine psychische Minderwertigkeit des deutschen Menschen“. Nach seiner Auffassung seien die Deutschen „entartet“. Die einzig wirksame Therapie sei es, dass die Deutschen dazu gebracht werden müssen, ihre Schuld anzuerkennen, ja, dass sie sich selbst öffentlich und immer wieder zu ihrer Schuld bekennen.
    Stuttgarter Schuldbekenntnis der Evangelischen Kirche Deutschlands
    Einer der ersten Schritte zu diesem Ziel war das Stuttgarter Schuldbekenntnis der Evangelischen Kirche Deutschlands (EKD). Als sich führende Persönlichkeiten der deutschen evangelischen Kirche, die überwiegend der Bekennenden Kirche angehörten, bemühten, in den im Aufbau befindlichen Ökumenischen Rat aufgenommen zu werden, wurde ihnen die Bedingung gestellt, zunächst ein Bekenntnis zur deutschen Kollektivschuld öffentlich abzulegen. Generalsekretär des Ökumenischen Rates war der Holländer Visser’t Hooft, der im Kriege dem britischen Geheimdienst angehört hatte.
    Am 18./19. Oktober 1945 legten die Führer der deutschen evangelischen Kirchen vom Landesbischof Lilje über Pastor Martin Niemöller bis zu Dr. Dr. Gustav Heinemann das gewünschte Schuldbekenntnis ab, und zwar nicht nur für die evangelische Kirche, sondern für das gesamte deutsche Volk, also beispielsweise auch die Katholiken und Konfessionslosen. (Ausführlich dazu der Kieler Theologieprofessor Walter Bodenstein in „Ist nur der Besiegte schuldig? Die EKD und das Stuttgarter Schuldbekenntnis von 1945“)
    Presse, Rundfunk, Film
    Immer wieder stößt man auf die Annahme der Umerzieher, die Kollektivschuld der Deutschen habe ihre Ursache in ihrer biologischen Veranlagung. Das müsse den Deutschen eingeprägt werden, bis sie davon selbst überzeugt seien. Die Instrumente dazu seien die Medien, in der damaligen Zeit vor allem die Presse, der Rundfunk und der Film.
    Dazu mussten zunächst die in Deutschland vorhandenen Medien beseitigt werden. Sie wurden verboten. Der nächste Schritt war es, alle Männer und Frauen aus dem öffentlichen Leben zu entfernen, die den Zielen der Umerziehung hätten widersprechen können. In den Internierungslagern verschwanden in bis zu drei Jahren zwischen 314.000 und 454.000 Menschen (die Angaben in der Literatur schwanken), ohne völkerrechtliche Grundlage und ohne Anklage – von BDM-Führerinnen bis zu hohen Ministerialbeamten, von Ortsgruppenleitern der NSDAP über Schriftsteller bis zu Diplomaten.
    Das Personal der Rundfunkanstalten wurde entlassen, die führenden Journalisten und Verleger in Internierungslager gesperrt. An die Stelle der deutschen Medien traten zunächst Rundfunksender der alliierten Militärregierungen. Was sie zu veröffentlichen hatten, lieferten die Besatzungsmächte über ihre Nachrichtenagenturen, in der US-Zone die Agentur DANA, später DENA, in der britischen unter der Leitung von Sefton Delmer, einem führenden Mann der PSK, die German News –Service = GNS. Nichts anderes durften die deutschsprachigen Zeitungen und Rundfunksender veröffentlichen als das, was diese Agenturen verbreiteten.
    Nach einiger Zeit lockerte man die Personalpolitik, indem man auch Journalisten einstellte, die keine Emigranten waren, aber im Dritten Reich aus politischen Gründen kaltgestellt waren. Nach ein bis zwei Jahren kamen die ersten von der Besatzungsmacht ausgebildeten Redakteure zum Zuge. (Ein eindrucksvolles Bild liefert das von den deutschen Journalisten der ersten Stunde Richard Tüngel und Hans Rudolf Berndorff geschriebene Buch „Auf dem Bauche sollst Du kriechen“, erschienen 1958.) Die Spitze bildete in der US-Zone ein Leon Edel, später Eugene Jolas. Der Chef der Presseoffiziere war der Intelligence Officer Alfred Rosenberg.
    Strenge Aufsicht
    Die Deutschen Journalisten standen unter strenger amerikanischer bzw. britischer Aufsicht. Sie hatten umzusetzen, was die Psychologische Kriegführung vorgegeben hatte. Hauptziel war, dass „die Deutschen ihre Kollektivschuld eingestanden und von ihrer Minderwertigkeit überzeugt wurden“, wie Helmuth Mosberg in seiner auch als Buch erschienenen Dissertation „Reeducation – Umerziehung und Lizenzpresse im Nachkriegsdeutschland“ schreibt. Jeder Journalist hatte ein Umerzieher zu sein.
    Der deutsche Charakter wird gewaschen
    Auf die Dauer konnte man die Deutschen nicht allein mit den Zeitungen und Rundfunksendungen der alliierten Militärbehörden abspeisen. So suchte man Deutsche, die geeignet erschienen, neu gegründete Zeitungen zu verlegen. Darüber hat Caspar von Schrenck-Notzing bereits 1965 in seinem grundlegenden Werk „Charakterwäsche“ berichtet, das in immer neuen Auflagen und kürzlich in einer Neufassung erschien. Die neuen deutschen Zeitungs- und Zeitschriftenverleger sollten das „andere Deutschland“ verkörpern, also Menschen sein, die sich von den bisherigen Deutschen deutlich unterschieden. Bei der Auswahl ging es erst in zweiter Linie um fachliche Eignung, vor allem aber um die charakterlichen Eigenschaften.
    Die Siegermächte gingen davon aus, dass die meisten Deutschen einen falsch entwickelten Charakter hatten, da sie durch ihre autoritären Familien geprägt worden waren. Wie die neue Elite in der Medienwelt geartet sein soll, das hatte eine Fachgruppe von Wissenschaftlern unter der Leitung von Max Horkheimer erarbeitet (auch er begegnet uns wieder bei den Vordenkern der 68er Revolte) und in einem fünfbändigen Werk „Studies in Prejudice“ vorgelegt, einem Werk, zu dessen Autoren u. a. Theodor W. Adorno, Else Frenkel-Brunswik, Daniel J. Levinson, R. Nevitt Sanford gehörten. Sie wollten die Vorurteile, unter denen die Deutschen angeblich leiden, aufdecken und ausrotten. Wörtlich: „Ausrottung meint Umerziehung, die wissenschaftlich geplant wird.“ Damit sollten „potentiell faschistische Individuen aufgedeckt werden“.
    So suchte man Menschen, bei denen die in Deutschland typischen Werte, wie „äußerlich korrektes Benehmen, Fleiß, Tüchtigkeit, physische Sauberkeit, Gesundheit und unkritisches Verhalten“ nicht vorhanden waren, denn diese Eigenschaften verbergen angeblich „eine tiefe Schwäche des eigenen Ichs“.
    Man befragte die ins Auge gefassten Persönlichkeiten u. a. danach, wie ihr Verhältnis zu Vater und Mutter war. Bevorzugt wurden Männer, die zu ihren Eltern ein gebrochenes Verhältnis hatten, also nicht durch die autoritäre deutsche Familie geformt waren. Und sie gingen mit gutem Gewissen vor, waren doch, wie sie behaupteten, die Deutschen krank, waren Patienten, die von ihrer Paranoia geheilt werden mussten. Die neuen Zeitungsverleger und Chefredakteure wurden entsprechenden Tests unterzogen, und wenn sich herausstellte, dass sie solche gebrochenen Charaktere hatten, dann kamen sie in die engste Wahl.
    Sozusagen als Belohnung erhielten sie die Lizenz für eine Zeitung oder Zeitschrift, natürlich immer noch überwacht von den Presseoffizieren. Die neuen Zeitungsverleger hüteten sich, gegen die vorgegebenen Regeln zu verstoßen, wäre ihnen doch anderenfalls die Lizenz wieder entzogen oder sie hätten ihre Stellung verloren. Die allermeisten funktionierten wie verlangt, wobei auch bald Überzeugungen im Spiel waren, schlagen sich doch die meisten Menschen gern auf die Seite der Sieger (ausführlich dazu Schrenck-Notzing).
    Daß eine große Rolle bei der Umerziehung die Prozesse gegen die deutsche Führungsschicht und gegen angebliche und wirkliche Kriegsverbrecher spielten, liegt auf der Hand. Das Verfahren vor dem Internationalen Militärgerichtshof in Nürnberg gegen die Reichsführung sowie die darauf folgenden der amerikanischen Militärjustiz wurden den Deutschen durch die Zeitungen der alliierten Militärregierungen vermittelt. Sie sollten der deutschen Bevölkerung in allen Einzelheiten die Kollektivschuld vor Augen führen, hatte aber gleichzeitig die Aufgabe, die alliierten Kriegsverbrechen wie etwa den Luftkrieg gegen die Zivilbevölkerung zu rechtfertigen oder zu verdecken.
    Jeder Journalist hat ein Umerzieher zu sein
    Bei all diesen Maßnahmen wurde die Hauptforderung der Psychologischen Kriegführung befolgt: Man muß ein gegnerisches Volk von seiner Führung trennen. Das war bereits ein Ziel der Alliierten im Ersten Weltkrieg, als der Kaiser als bluttriefendes Monster dargestellt wurde. Für alle Zeitungen wie auch beim Rundfunk galt der Grundsatz, dass jeder Journalist ein Umerzieher zu sein hat. Befolgte er das nicht, lief er Gefahr, seine Stellung zu verlieren. Nicht zuletzt das erklärte die Linientreue von Verlegern und Redakteuren (ausführlich dazu Mosberg, Reeducation). Als 1949 die Bundesrepublik Deutschland entstand, ging die Lizenzierung der Presse durch die Militärregierung zu Ende. Aber man hatte in den Jahren 1945 bis 1949 seinen Nachwuchs herangezogen, und der war durch die Schule der von den Militärregierungen überwachten Umerzieher gegangen.
    Auch daher erklärt es sich, daß heute die bundesdeutschen Journalisten zwar frei sind in Einzelfragen, daß sie sich aber alle einigen Grundeinstellungen verpflichtet fühlen (müssen), so der deutschen Kollektivschuld und der deutschen Alleinschuld am Ausbruch des Zweiten Weltkriegs.
    So wie die Presse im Sinne der Umerzieher umgestaltet wurde, so erging es auch dem Rundfunk und der Filmwirtschaft. Die bis 1945 in Deutschland produzierten Filme wurden zunächst generell verboten; dann gab man ausgewählte Revue- und Unterhaltungsfilme frei. (Noch heute sind zahlreiche Filme verboten.) Die Kinos zeigten zunächst überwiegend englisch- und russischsprachige Filme mit Untertiteln, bis nach den Prinzipien der Umerzieher gedrehte deutsche Filme zur Verfügung standen. (Beispiele: Die Mörder sind unter uns, Film ohne Titel, Rotation)
    Umerziehung in Schulen und Universitäten
    Parallel lief die Umerziehung in Schulen und Universitäten. Alle Schulbücher wurden verboten. Um Bücher verlegen zu können, benötigte man die Lizenz der Militärregierung. Es bestand erheblicher Bedarf an Neuerscheinungen, nachdem der Alliierte Kontrollrat insgesamt 34.645 Bücher verboten hatte sowie pauschal alle Bücher über den Ersten Weltkrieg und über die Olympischen Spiele 1936; das waren alles in allem drei- bis viermal so viele Bücher wie im Dritten Reich. (Siehe den Befehl Nr. 4 des Alliierten Kontrollrates vom 13. 5. 1946 „Betreffend Einziehung von Literatur und Werken nationalsozialistischen und militaristischen Charakters“ sowie „Liste der auszusondernden Literatur“ mit drei Nachträgen.) Nachdrucke im Uwe Berg Verlag, Toppenstedt 1983/1984.

    http://www.deutschlandjournal.de/Deutschland_Journal_Ausgabe_20/Umerziehung_der_Deutschen_als_Teil_der.pdf

    Wahrscheinlich ist es an der Zeit alle Alliierten vor einem Kriegsverbrecher-Tribunal zu verklagen.
    DIe barbarischen Amerikaner versuchen uns seit Jahrzehnten einzurtichtern, dass der Russe der Böse udn sie die Amerikaner die gute netten Befreier sind.
    Wir müssen endlich alle britischen und amerikanischen Truppen zum Teufel jagen.

    1. @ Legionär
      Ehrlich – so einen langen Scheiß les ich nicht – vor allem wenn es am Thema komplett vorbei geht…
      Andere wollen auch teilnehmen. Andere haben meine Aufmerksamkeit auch verdient.
      Ich finde so lange *fremde* Texte sind eine Zumutung.
      Falls ich mich mit genau diesem, von Ihnen angesprochenen Thema befassen will, bin ich durchaus dankbar für Literaturhinweise. Aber das hier ist kein *dies und das*…

    1. @ Alinos aus Bruchsal

      Die anderen Teile kamen bisher (außer Teil 7) noch nicht im Internet zur Veröffentlichung. Ich kann sie aber über die private E-Mail-Adresse zur Verfügung stellen.
      Damals (2014/2015) verteilte ich das Material zur freien Verfügung an Kollegen, Studienkollegen, Freunde und Kirchenleute. Sogar an Oskar Lafontaine, Sahra Wagenknecht, die Redaktion von Compact usw.

      Vielleicht hat Russophilus noch Zugriff auf den Teil 7, den ich 2015 als Kommentar einstellte? Ich komme jedenfalls im Archiv nicht bis dahin zurück.

  11. Schöner Artikel… danke

    Weniger informativ sind so einige Kommentare. Man kann das heute laufende KGS (Kreditgeldsystem) zurecht für so einiges kritisieren, jedoch sollte man dabei aufpassen, dass man sich nicht vor den Karren so einiger dubioser Geldsystemkritiker spannen lässt.

    Natürlich ist zum Beispiel ein „KGS“ kein Spekulationsgeldsystem und solcherlei Machenschaften fahren noch jedes „GS“ an die Wand… nicht nur ein „KGS“

    Genau so wie die Hortung von Kreditgeldeinheiten, welche natürlich danach im „KGS“ fehlen. Man muss eben immer berücksichtigen, dass des einen Guthaben, in einem „KGS“, des andern Kredite (Schulden) sind.

    Die Zinskritik allerdings, zumindest so wie diese meisst vorgebracht wird, ist Unsinn. Dies fängt schon mit dem Satz: Geldschöpfung aus dem Nichts an. Dies ist natürlich völlig irreführend…… denn: Für GB’s (Geschäftsbanken) ist das geschaffene (geschöpfte) Kreditgeld eine Schuld, und nicht wie gerne dargestellt wird ein Aktivum (Guthaben).

    ….. Somit müsste man korrekterweise sagen: Schuldanerkennungsschöpfung aus dem Nichts denn: Eine „GB“ erzeugt Kreditgeld (Giralgeld), in dem Sie eine Forderung gegen einen Kreditnehmer, zu einer höher besicherten Forderung gegen sich selbst macht.

    Wir müssen umdenken, dies ist klar. Mit unserem althergebrachten Verständnis vom Geldsystem kommen wir in einem „KGS“ nicht weiter. Ein „KGS ist kein „Spekulations- und auch kein Spargeldsystem.

    Weder für das eine noch das andere sind Kreditgeldeinheiten des „KGS“ geeignet.

    Deshalb stelle ich für meinen Teil folgende Forderungen an die Politik:

    1. Der Spekulationszirkus ist unverzüglich ein zu stellen. In anderen Worten, in einem der Wirtschaft dienenden Kreditgeldsystem gehört dies verboten. Eventuell kann man darüber nachdenken, für den Markt der Finanzprodukte ein eigenes Banksystem auf zu ziehen…. welches jedoch strikt getrennt vom „KGS“ zu unterhalten ist und die Konvertierung von Spekulationsgeldeinheiten zu Kreditgeldeinheiten bis aufs Detail genau geregelt ist… auf alle Fälle so, das es dem „KGS“ nicht Schaden zugügt.

    2. Ein“ KGS“ verträgt kein horten. Denn durch das Horten werden dem „KGS“ Kreditgeldeinheiten entzogen, welche anderen Kretitgeldteilnehmern die erfüllungen ihrer Kreditverträge erschwert bis unmögich macht. Dies macht es notwenig, neben dem „KGS“ ein eigenständiges und strikt vom „KGS“ getrenntes Spargeldsystem zu entwickeln. Auch hier wieder: die Konvertierung von Spargeldeinheiten zu Kreditgeldeinheiten müssen bis aufs Detail genau geregelt sein… auf alle Fälle so, das es dem KGS nicht Schaden zugügt.

    3. Eine Kapitalisierung von Zins auf Guthaben, gehören sofort verboten und zwar ohne Ausnahme. Zinserträge sind vom Ursprungsbetrag getrennt zu verbuchen (zum Beispiel Zinskonto zu XXX) und dürfen nicht weiter verzinst werden. Dies würde ein sofortiger Stop des Zinseszins bedeuten.

    4. Erbschaften gehören gedeckelt…. Was jedoch nicht heisen soll, das Guthaben resozialisiert werden. Alle Guthaben aus Erbschaften die zum Beispiel die Deckelungshöhe von 5 Millionen Kreditgeldeinheiten übersteigen, und keinen realen Mehrwert für die Gesellschaften bringen, werden vernichtet.

    Das hätte neben dem Gerechtigkeit, gleiche Chancen für alle, auch noch den Vorteil, dass in der Höhe der vernichteten Guthaben, auch die gleiche Höhe an Schulden vernichtet würde… In anderen Worten, die Staatsschuldenkrise würde effektiv bekämpft und nicht sozialisiert wie heute.

    In Wahrheit gibt es ja gar keine Staatsschuldenkrise, sondern wir haben eine Guthabenkrise.

    ja und so sind des einen Geldberge sind des anderen Schuldenberge

    1. @dragaoNordestino
      Diese ganze Reparaturdiskussion des Geldsystems erinnert mich immer an meine späte Jugend um die zwanzig herum. Ich fuhr einen Audi 60 und mein Kumpel fuhr immer irgendeine Ente. Richtig, die Kisten waren gebraucht. Vor allem seine Enten. Ständig war man am basteln und reparieren. Aber so richtig gut und zuverlässig von A nach B war… zumindest nicht gewährleistet.
      Man kann sich alles irgendwie schönreden und herumträumen. Geld ist was für linkshirnige Bürokraten und Zwangsneurotiker. Kontrolle, Kontrolle, Kontrolle – das ist das Wichtigste. Wer Geld benutzt, vor allem über die Banken, hat seine Freiheit an der Kasse abgegeben. Die meisten Dinge tun Menschen immer noch ohne Geld. Kinder in die Welt setzen und aufziehen zum Beispiel (das gab es schon vor dem Kindergeld). Der Familie, Verwandtschaft und Freunden helfen. Einige meiner Nachbarn haben in den letzten Monaten unentgeltlich unseren gemeinschaftlichen Grillplatz (ETW-Gemeinschaft mit 31 Wohnungen) aufwendig mit einem neuen Zugangsweg und ca 30 m2 Steinplatten belegt. Russophilus betreibt den Blog hier ohne Geld dafür zu verlangen. Es gibt Millionen Leute, die ein Ehrenamt ausüben – viele Stunden pro Woche. Von der Lebensleistung eines Menschen ist der größere Anteil unentgeltlich. Wer immer noch an die Schöpfungskraft von Geldes glaubt, sollte noch einmal anfangen zu denken…
      Denn das denkt der Sklavenhalter und das glaubt der Sklave – ohne Peitsche bliebe jeder im Bett. Der freie Mensch entscheidet sich ohne Peitsche zum handeln – für sich und andere.

      1. @Leberfleck

        Wer immer noch an die Schöpfungskraft von Geldes glaubt, sollte noch einmal anfangen zu denken…

        Ehrlich gesagt, ist mir nicht ganz klar, was Sie mit Ihrem Kommentar ausdücken wollen.

        Ein Geldsystem ist einfach praktischer als ein Tauschsystem…

        … Ein Kreditgeldsystem hat so manche Vorteile gegenüber anderen Arten von Geldsystemen… nur braucht es natürlich Regeln, dass ein solches modernes „KGS“ auch einwandfrei funktioniert.

        Dass die Menschen vielerlei Arbeit auch ohne Entgeld erledigen ist ja ok… nur was hat dies mit dem „KGS“ zu tun.?

        1. Schenkungswirtschaft gibt es auch noch und wird in Zukunft an Bedeutung gewinnen, ähnlich wie Nachbarschaftshilfe.

          Der Überschuss an Salatköpfen wird an die Nachbarn verschenkt, der verschenkt sein Rotkraut, oder die Eier seiner Wanderhühner – das ergibt Vielfalt.

          Das Miteinander teilen ist wichtiger wie das Gegeneinander konkurrieren – ein sozialer Bewusstseinssprung wird kommen, das hoffe ich zumindest und bewege mich in diese Richtung;

          Geld erscheint wertvoller, als es ist.

          1. @Inselchen
            Das sehe ich genau so. Der nächste logische Schritt, den angstgesteuerte Menschen so ungern gehen, ist, sich ein Wirtschaften in Freiwilligkeit vorzustellen. Ohne Geldnutzung UND ohne Tausch. Dann gibt es keine Möglichkeit mehr, Missstände der heutigen Art zu produzieren. Ich wollte mit dem obigen Text darauf aufmerksam machen, dass es keine neue Idee oder Spinnerei ist, unentgeltlich Leistung zu erbringen. Wir alle auf diesem Erdball werden durch die Nutznießer der Geldnutzung ständig aufs Kreuz gelegt. Was wäre, wenn wir das Gegenteil im privaten Leben tun würden und von jedem, für den wir etwas tun, Geld verlangen würden – wie würde sich das anfühlen?
            Ich finde jede Menge guten Willen und unentgeltliche Arbeitskraft in meinem Umfeld. Wer ehrlich hinschaut wird entdecken, dass der Wunsch nach Geld immer auch das Bedürfnis erfüllen soll, besser, mehr zu sein als der Mitmensch – ich bin mehr wert, weil ich mehr Geld „verdiene“.
            Wenn wir uns anschauen wer in unserer Welt am meisten Geld „verdient“ stellen wir fest, dass gerade die dieses Geld gar nicht verdienen. Die zahlen nicht einmal ihren prozentualen Anteil an die Gemeinschaft in der sie mehr als ihren Anteil beanspruchen. Nur Sklaven „verdienen“ Geld. Die Anderen „machen“ es. Auch so eine Lüge. Gemacht wird es durch die Nutzung von EDV-Anlagen in bestimmten Zusammenhängen. Aus dem Nichts – denn den Bedarf an frischen Schulden hat man durch das NICHTerschaffen des Zinses bereits ins System mit eingebaut.
            Ein einziger Betrug. Wie bereits geschrieben – Hörmann erklärt das besser als ich das vermag. Ein gezinktes Kartenspiel KANN nicht repariert werden. Besser ist, man tauscht es aus.

            1. Leberfleck
              //Wir alle auf diesem Erdball werden durch die Nutznießer der Geldnutzung ständig aufs Kreuz gelegt.//

              Und genau das vermittelt auch das alte Geld – es wird als schlau gewertet den anderen über den Tisch zu ziehen.
              Mit dem gezinkten Kartenspiel gebe ich Ihnen recht – dieser Hörmann ist aber für mich eine große Nebelwurfmaschine – besser direkt Gesell lesen, Karl Walker (Das Geld in der Geschichte, gibt es als gratis Download)
              oder Helmut Creutz.

          2. @Inselchen

            Geld erscheint wertvoller, als es ist.

            Ja aber nur dann, wenn man darunter etwas falsches versteht.

            Münzen und Banknoten kann man noch als Geld bezeichnen.

            Buchgeld / Fiatmoney welches ja über 98% ausmacht, was die Leute so allgemein unter Geld verstehen ist aber gar kein Geld.

            Buchgeld hat mit Geld genau so wenig zu tun wie die Osterhase mit Weihnachten. Sichtguthaben sind nur Schuldscheine, oder auch Schuldverträge.

            Nur diese Schuldverpflichtungen können GB’s frei erschaffen… Dies ist ja auch der Hauptmechanismus eines „KGS“….

            Schuldverträge werden bei Nachfrage erschaffen (kredite) und bei Tilgung wieder vernichtet.

            1. Das ist mit den bunten Zettel der Zentralbank auch nicht anders – sie verlieren ihren Wert wird damit die Schuld an die ZB zurück gezahlt – im Gegenzug wird die Verpfändung des Eigentum aufgelöst.

            2. Lieber dragaoNordestino
              Nur weil man die Definitionebn ein wenig herumknetet ändert man die Realität nicht. Es mag für Hardcore-Sprachgenies wichtig sein zwischen Sichteinlage und Geld zu unterscheiden. Da aber aus Sichteinlagen wieder BARgeld gemacht werden kann, und aus Sichteinlagen ein Goldbarren werden kann, ist das alles Geld – im Rahmen unserer Diskussion zumindest. Denn ob diese Betrugsmasche nun den Tatbestand eines Diebstahls oder der Unterschlagung oder sonst einen vor Gericht wichtig zu benennenden Tatbestand erfüllt, ist doch für den um seine Rechte und seine Existenzmöglichkeit gebrachten vollkommen irrelevant.
              ES ist Beschiss“ Punkt. Ob mir nun mein Geld als „Sichteinlage“ oder sonstwie abhanden kommt, interessiert mich doch gar nicht. Ich will nicht mehr und nicht weniger als meinen Anteil. Und der muss in meinem Mensch-Sein begründet liegen als Anteil des gesamten Lebens auf diesem Planeten. Deshalb KANN der Anteil an der Natur und den Ressourcen von unserem Planeten für keinen Menschen größer oder kleiner sein, als der Anteil eines anderen. Sowas nun mit einem -ismus-Begriff zu vergiften ist die Gehirnwäschepolitik des Systems der Raffgierigen. Ich sehe mich weder bei den Sozialisten noch bei den Kommunisten noch bei den Kapitalisten… Ich denke hier selbst und geradeaus und renne keinem hinterher – weder Marx noch Zentralbank. Wer bewusst und gewollt rafft und damit willentlich Menschen verhungern lässt, hat sein Existenzrecht hier verwirkt. Meine Überzeugung.

          3. „Schenkungswirtschaft gibt es auch noch “

            Stimmt. Alle Steuerabgaben in der BRD fallen rechtlich gesehen unter Schenkungsrecht. Läuft gut das Konzept!

  12. Was hier in diesem Videoclip (bitte nur kurze Sequenz ab 11:40 anschauen, Filmausschnitt „The International“) über Schulden in der Geopolitik angesprochen wird, gilt ebenso im Kleinen beim Privatkredit.

    Geld also Kredit also Schulden sind Kontrolle, Kontrolle des Kreditgebers über den Menschen (Kreditnehmer).

    Da die meisten Menschen (Kreditnehmer) freiwillig Kredit / Schulden genommen haben , wird keiner von Ihnen jemals annehmen oder zugeben, sich (freiwillig )in ein Abhängigkeits -oder Kontrollverhältnis begeben zu haben (denn so etwas tut man normaler Weise nicht freiwillig) ……, in dem sie aber faktisch um so tiefer stecken , je höher der genommene Kredit ist.

    Da der Kredit wiederum aus dem 1%-Nichts kreiert wird, bekommen die Kreditgeber nun unseren vollen Einsatz, also unsere volle Arbeitskraft samt Intellekt für ein sage und schreibe fraktionales 1% fast NICHTS, also für … lau.

    Na wenn das kein Bombengeschäft ist !

  13. Ich denke, dass Geld an sich kein Problem ist, sondern vom Prinzip her nützlich. Die diversen zum Thema Geld diskutierten Probleme laufen mAn letztlich auf das (gar nicht) gute alte 0,1% vs. 99,9% Problem hinaus.

    Geld läuft auf die Wert-Frage hinaus. Bei dieser wiederum gibt es diverse Ansätze; ein paar typische sind Realwert („Kuh, Ziegelsteine, Holz“) und potentieller Wert („Arbeitskraft“), wobei Geld eine Gegenwert-Entsprechung („Deckung“) haben muss, was zugleich einen dritten Ansatz bildet, nämlich Gold- (und manchmal noch Silber-) Deckung. Wirklich stabil, insb. im Sinne von unveränderlich, ist keiner davon; Kühe oder Holz haben nunmal einen höheren Wert, wenn es Mangel gibt, potentieller Wert ist naturgemäß volatil und Gold-Deckung ist auch nicht wirklich stabil und hat vor allem den Nachteil, sich ausschließlich auf die Wertfrage zu fokussieren. Nebenbei missfällt jedenfalls mir bei der Gold-Deckung, dass sie – und zwar gewiss nicht zufällig – eine ideale Antwort auf die Frage ist, wie Reiche große Werte schnell und bequem verschieben können.

    Es mag erstaunlich klingen, aber sogar das (mAn beschissene) Schulden-basierte Modell könnte funktionieren, vor allem wenn man es als ein Potential-gedecktes kurz vor der Umsetzung des Potentials betrachtet.

    In der Realität läuft eher eine Art Stein-Schere-Papier Spiel. Wer Kanonen hat, der kann die Bank in Besitz nehmen, aber um Kanonen zu haben, braucht man vorher Geld und der dritte Faktor im Spiel ist das Volk, denn Kanonen werden vom Volk produziert.

    Ein 0,1% vs. 99,9% Problem ist es letztlich, weil die 0,1% das ganze Spielfeld getürkt haben und weil nur sie alles bestimmen, z.B. und insbesondere auch, was „Wert“ ist.

    Eine merkel z.B. scheisst auf uns alle und auf die Gesetze auch und kommt damit durch. Ein reicher Unternehmer kann es nicht ganz so hart bringen, aber er kann sehr teure Anwälte bezahlen, hat Beziehungen und natürlich auch die Drohung mit Arbeitsplätzen. Nur die 80 Mio Meiers und Müllers haben nahezu 0 Macht; für sie gelten die Gesetze und zwar knüppelhart, sie müssen (anders als z.B. facebook, amazon und Konsorten) die vollen Steuern zahlen und sie sind es auch, die in Kriegen verrecken – ohne je wirklich mal etwas mit bestimmt zu haben.

    Die 0,1% legen fest, was unter „Wert“ zu verstehen ist, wie Geld gedeckt ist, wie Währungstausch läuft, usw. … und die 99,9% kriegen einen schönen aber völlig inhaltslosen Titel („der Souverän“) und das Recht, sich alle paar Jahre zwischen ein paar nahezu immer willfährigen Handlangern der 0,1% einen auszusuchen, wobei der/die Betreffende seine Wähler schlicht als „Wert“ versteht, für den er am Eingang zum bundestag abkassieren kann.

    Eine kurze Randanmerkung noch zum Thema „Nicht die Revolutionäre sondern der böse Zar hat auf protestierende Bürger schießen lassen“: Also bitte, vor 20 Jahren hätte ich das noch (mit etwas verzerrtem Gesicht) durchgehen lassen, aber heute, nach allerlei nach Belieben angezettelten „friedlichen Protesten“, die auch nach Belieben zu Regierungswechseln oder auch zu einem maidan geführt haben, da kommt mir doch bitte keiner mehr mit der Nummer vom bösen Zaren und den hach so netten Revolutionären.

    Der Zar war höchsten eines, nämlich bis ins Tödliche gutmütig dumm. Er hätte nicht die dummen Mitmarschier-Protestierer erschießen lassen sollen, sondern die Koordinierer und jene, die – und zwar gar bewusst, gezielt und bösartig – die Situation herbeigeführt hatten, in der man Teile des Volkes – und der Verwaltung! – aufwiegeln oder kaufen konnte.

    Übrigens sind die Russen heute – leider, leider – wieder genauso gutmütig dumm. Zwar hat Putin das Innere gefestigt und zudem die Nationalgarde eingerichtet, aber er geht weder die Festungen der Ratten noch deren Zentralen wirklich an.
    In ukrostan z.B. operiert der ami Abschaum nicht nur unverhohlen, sondern die setzen sogar kackdreist ihre Flagge als Schutzschirm ein.

    1. Ein paar Gedanken noch zum „Blutsonntag von Petersburg“ am 09.01.1905.
      Wenn man sich die „modernen Veröffentlichtungen“ ansieht, fällt auf, dass das Ereignis herunter geschrieben wird. Kleine Opferzahl. Wieso eigentlich die ganze Aufregung. Nur eine Marginalie.
      Und die Bittsteller bzw. Protestierer hätten doch wissen können / müssen, dass da Provokateure von der Ochrana dabei waren, um sie zu unbedachten Handlungen anzustiften. Selber schuld, wenn sie mitgegangen sind und dann erschossen wurden!
      Die Ereignisse an jenem Tag erschütterten Russland aufs Tiefste. Anstatt dass der Zar seine Soldaten in den siegreichen Kampf gegen die Japaner schickte, hatte er sie in der Hauptstadt auf unbewaffnete Zivilisten schießen lassen! Da kam sogar der ärmste Tölpel ins Grübeln über Gott und die Welt.

      Dass letztlich die Initiatoren für diese tragischen Ereignisse in Britannien zu suchen, daran gibt es für mich keinen Zweifel. Schließlich hatte das Vereinigte Königreich mit Bedacht das industrielle und militärische Vorwärtskommen Nippons begünstigt, um Russland in die Schranken zu weisen.
      Nichtsdestotrotz bleibt das Urteil, dass es sich staatlicherseits um eine politische Dummheit und ein Verbrechen handelte. Vielleicht sollte die Botschaft des Vorgehens gerade darin bestehen: „Wir wissen alles über Euch. Wenn Ihr Euch das nächste Mal zusammenrottet, werden wir wieder schießen. Also lasst es lieber bleiben!“
      Eine sehr grobe Art, die sich bitter rächte.

      Jede „anständige Regierung“ wusste damals inzwischen Bescheid, wie man oppositionelle Kräfte infiltriert, provoziert und ausschaltet. Wie leicht man die Armen und Verlumpten beeinflussen konnte , das zeigte der Film „Der Glöckner von Notre Dame“ sehr eindrucksvoll.
      Selbst die Unternehmer-Verbände kannten sich aus. Man denke nur an die Agency von Allan Pinkerton. Die Gerüchte, dass seine Agenten sich bei den ab 01. Mai 1886 in Chicago stattfindenden Arbeiterversammlungen als Provokateure unter die Versammelten gemischt oder sogar die Bombe am 04. Mai geworfen hatten, verstummten nie ganz.
      Auf jene Ereignisse geht der erste Mai als internationaler Kampf- und Feiertag der Arbeiter zurück.

      1. Ich frage mich manchmal, ob es eine Eigenheit des russischen Wesens ist, sich extreme Bösartigkeit einfach nicht vorstellen zu können (und zu wollen?).

        Und noch etwas frage ich mich, nämlich wie lange die Russen noch brauchen, bis sie auf den Dreh kommen, das Volk zu „impfen“. Wie? Die eine oder andere Übeltat mit dünn verhohlener (und garantiert „entdeckter“) brit oder ami Verbindung z.B.
        Gleich wie, es muss rein in die Hirne, dass für brits und amis grundsätzlich die Vermutung schlimmster verbrecherischer und volksfeindlicher Schuld gilt und dringend angebracht ist. Auch insofern halte ich Putins Linie, Abschaum „Partner“ oder gar „Freunde“ zu nennen für brandgefährlich.

        1. Die Russen wissen genau mit allen beweisen, wer, wie was, wann skripal.und die Russen wissen auch genau, warum man sie (Putin) als mörder hinstellt.
          Es schwebt nämlich trotz ablenkung durch skripal und aufhetzung zu mehr sanktionen/krieg gegen Russland, immer noch der riesen pädofall, der die lords und ladys bis ins königshaus betrifft in der luft.
          Wenn für die Russen der rechte zeitpunkt kommt, werden sie diesen abartigen fall mit tausenden, gefolterten und ermordeten,mißbrauchten kindern aufdecken. Das wird kommen. Deshalb auch die immer stümperhafteren aktionen von der may und ihren ober-unterhaus eliten fraktion.
          Und stirbt die queen, dann erst recht wird das empire fallen.Mit dem william und der barby ist nichts mehr zu machen, da das brit-volk sie eh nicht ernst nimmt. Ganz zu schweigen von charles riesenohr und seiner tampon camille.
          Die sezessionisten, in schottland, irland,wales scharen schon mit den hufen.
          Damit wird dann großbritanien (auch der commonwealth geschichte sein, ebenso die eu in seiner heutigen form.
          Putin weiß genau, was er macht.
          Merkel fliegt bald…..selbst die springerpresse pfeift es immer lauter, das abgesangslied.

    2. @ Russophilus

      Ich hätte auch nichts dagegen, „Potential“ zu kreditieren, aber nur dann, wenn das Volk in vollem Bewustsein vorab definiert, was es als „Potential“ respektiert.

      Denn ich sehen da das Problem eines schleichenden, manchmal bis zur Unkenntlichkeit absichtlich verstümmelten und unsichtbar gemachten Übergangs von „Potential“ ….zu……..Verarschung……(Deutsch: Betrug) ! und man sollte schon definieren können, wo Potential aufhört und Verarschung beginnt, gell ?

      Ich hoffe, ich war klar genug.

      MfG

  14. HPB:
    Vielen Dank für Ihre herrvorragende Arbeit.
    Was mich bedrückt, ist, dass wir uns noch im Jahr 2018 über Dinge, (Geld, Macht und Staat), auseinandersetzen, die, in embrionärerForm, die konstitutionelle psychologiesche Spaltung der Menschenaffen bedeutete und sie in psychotische Tiere verwandelte während sie in den Höhlen lebte.
    Die Psychose könnte man wie einen Zustand beschreiben, der uns dazu führt, Zustände zu entwickeln die nicht haltbar sind.
    Wir haben daraus einen Kult der Systemik entwickelt.
    Wir bauen Dinge auf die nicht der Naturordnung angehöhren.
    Ein ganz kleines Beispiel ist der Nationalstaat.
    Oder auch Globalisation, das ja nur eine Weltstaatnation bedeuten will.
    Den Hintergrund betrachtend, ist es doch nicht weiteres als sich selbst seines Königs zu kröhnen.
    Psychotischer Affe der der Weltkönig sein will.
    Na ja, wenn wir das weiterspielen verdienen wir uns, was diesem Spiel wie Konsequenz angehöhrt.
    Die Lösung des Problems ist so einfach, dass es als Katastrophe angesehen wird.
    Gestern habe ich in You Tube russische Volkslieder auf dem Roten Platz angehört, mit aussergewöhnlichen Interpreten.
    Wenn man die Synphonie und ihre Musiker beobachtet und auch seine Rolle versteht, ist die Lösung offensichtlich.
    Sie liegt in allen Ausdrücken der Natur.

  15. Die Wirtschaft. Die Historie. Die Gesellschaft. Alle haben sie eines gemein: Sie basieren auf Lug, Betrug, Tricksereien und nochmals LÜGEN. Solange man den Täter (dunklen Mächte) nicht ausschaltet (und sich gleichzeitig der Wahrheit stellt), wird man im Kreis laufen, den der Täter wunderschön gezeichnet (vorgegeben) hat …

    Russland und der Zar: Hier haben viele Faktoren zusammengespielt (Stichworte: die kommun. Bewegung und dessen Finanzierung; Rasputin und die drei (von europ. Geheimdiensten kontrollierten) Salons; Schaffung von Tatsachen auf dem (zukünftigen) Schlachtfeld, Selbstisolation aufgrund todkrankem Thronnachfolger etc.). Wieder läuft es auf eines hinaus: Russland sollte (wie bereits einige Male davor und danach) besiegt werden. Alles andere waren Mittel zum Zweck, wobei selbstverständlich „die Russen hie und da falsch reagiert haben“ (erinnernt irgendwie an eine Ehescheidung vor Gericht, wo jener Ehepartner, der unbedingt die Scheidung will, immer Argumente finden und aufzeigen wird können, wo „sein Gegner ehefeindlich regiert haben soll“; natürlich häufig aus dem Kontext gerissen …).

    Was unterscheidet Russland von damals und heute? Die militärische Stärke! Und die muss ich nicht einmal an den Worten der Russen messen (in Sinne: Haben sie nun die Waffen oder nicht?), sondern an den „Taten“ des wertestens. Kurzum: Werden sie Russland angreifen (mit angreifen meine ich: letztlich erobern bzw. unterwerfen … nicht die Nadelstiche in der Ukraine oder sonstwo)?

    Wie bereits mehrmals gesagt: Solange der Russe das letzte Wort hat (haben wird), gibt es Hoffnung. Allerdings ist es der überwiegende Teil der Menschheit, der sich entscheiden wird müssen, welchen Weg er einschlägt (wobei er – pervers genug! – seit geraumer Zeit nicht einmal mit einer Waffe sondern nur mit Worten „bedroht bzw. in Schach gehalten wird“ … im Grunde: ER es eigentlich nur mit sich selbst ausmachen müsste …).

    Russland scheint seine Entscheidung (für alle Varianten!!!) schon längst getroffen zu haben. Es muss nur, auch in Zukunft, militärtechnisch einen Schritt voran sein, dann sollte der Rest (früher oder später … für den einen: mehr, für den anderen: weniger) auch klappen …

    1. zum Thema: das Volk und die Eigenverantwortung

      In Thessaloniki (Solun) scheint das Volk sich eine (eigene!) Meinung gebildet zu haben (Anmk: im Sinne des Zeitgeistes werden sie als „Rechtsradikale“ tituliert) und dem Bürgermeister der Stadt „ans Herz gelegt haben“. Die folgenden Bilder sprechen für sich (viele der Kommentare ebenfalls sehr aufschlussreich) …

      https://www.youtube.com/watch?v=TLe2DwV5QN4

      https://www.youtube.com/watch?v=jtdJsdaeVsA

      https://www.youtube.com/watch?v=vznntULSFN0

      1. RT und öfter auch sputnik hinterlässt immer wieder einen zwiespältigen eindruck . . . .
        einerseits berichten sie über dinge die woanders gerne „übersehen“ werden andererseits übernehmen sie gängige klischees „rechtsextreme, rechtsextremisten . . . “
        ist es zuvielverlangt diese leute im video einfach und realistisch als „aufgebrachte“ oder „wütende“ bürger zu bezeichnen ??? wirkliche journalisten dürfen sich gerne auch ein klein klein wenig um die hintergründe des gezeigten bemühen.

    2. @sloga:
      Welche Rolle spielt Rasputin bei der Revolution bzw. Umsturz?
      Wo finde ich echte Informationen dazu? Also nicht MSM infizierte Informationen?

      1. @ 330

        Keine Ahnung. Im deutschsprachigen Raum; vermutlich nirgends!

        Ich werde mir die (serb.) Radiosendung dazu noch einmal anhören und in den nächsten Tagen eine kurze Zusammenfassung einstellen, die evtl. als Grundgerüst/Tipp für weitere Nachforschungen dienen kann.

        Andererseits; da der dt. Geheimdienst in einem doch sehr beachtlichen Ausmaß involviert war (Stichwort: die drei St. Petersburger Salons), sollte dann vielleicht doch etwas zu finden sein …

      2. @330

        Ich greife sloga mal vor.
        Für das Verständnis der damaligen Ereignisse um Rasputin könnte der sowjetische Film „Agonia“ (dt. Agonie) nützlich sein, der in der Sowjetunion ab 1985 und in der DDR etwas später gezeigt wurde.

        Rasputin wurde nach unserer Zeitrechnung am 30.121916 von russischen Offizieren getötet und sein Leichnam in einem Eisloch der Newa versenkt. Er selbst hatte also an den Ereignissen der „Februar-Revolution“ keinen unmittelbaren Anteil. Jedoch zeigt seine Tötung an, wie sich im staatlichen Machtapparat Russlands immer größere Risse und Gegensätze auftaten, so dass radikale Protagonisten auch bereit waren, denjenigen zu töten, den sie für die Wurzel des Übels hielten.
        Zweifellos hatte Rasputin nach der Rettung des Zarewitschs maßgeblichen Einfluss auf die Zarewna, die ihn zum Heil ihres Sohnes ständig in der Nähe haben wollte. Immerhin hatte Rasputin in einer kritischen Situation für das Leben des Jungen, als er in der Ferne seiner Heimat weilte, sogar eine Fernheilung mit schamanischer Technologie zustande gebracht.

        Der Zar wiederum stand stark unter dem Einfluss seiner Gemahlin, so dass Rasputin – ob gewollt oder nicht – für das Denken und Fühlen Beider ein maßgeblicher „Anker“ wurde, der sie den Einflüssen der politischen Wechselfälle entzog und damit auch den dafür zuständigen Ratgebern.
        Last des Krieges und die zunehmende Erstarrung in den Staatsorganen finden in dem deutschen Filmtitel „Agonie“ durchaus eine treffende Bezeichnung.

  16. Wie sehr das derzeit betriebene Banken- und Finanz-System „leidet“, lässt sich an verschiedenen Symptomen ausmachen. Hier nur drei Beispiele:

    Ich hatte ja schon früher auf das „Schicksal“ der ältesten Bank der Welt, der Banca Monte dei Paschi di Siena (Film „Tod eines Bankers“) hingewiesen, die um 1994 durch die modernen Condottiere mittels un- oder scheinbesicherter Kredite ausgeraubt wurde, um politische Projekte zu betreiben. Seither versuchte man, den Verbleib der einstigen Reichtümer und deren Nutznießer vor der Öffentlichkeit zu verschleiern.
    Doch sowohl das Aufblasen zur drittgrößten italienischen Bank als auch die Nullzins-Politik der EZB unter Mario Draghi konnten das „Problem“ der Refinanzierung nicht dauerhaft lösen, sondern dienen nur der Verschiebung auf den St.-Nimmerleins-Tag oder die „Sintflut“.

    Die Deutsche Bank ist heute nur noch ein Schatten ihrer selbst, nachdem sie unter Josef Ackermann jede „Finanzmarkt-Schweinerei“ mitgemacht hatte. Sie schleuste damals im großen Stil kontaminierte, verbriefte Finanzprodukte nach Europa, woran unter anderem die IKB pleite ging.
    Die Strafe für die Sünden folgt hier etwas verzögert. Jetzt ist die Lage so, dass sogar der neue Vorstand die Investment-Banker los werden will, weil sie mit ihren Boni-Ansprüchen wie Parasiten den Bank-Organismus „aussaugen“. Ob daraus eine „Gesundung“ des Geldhauses erwachsen wird, darf bezweifelt werden.

    Und wie sieht es bei den Sparkassen und Volksbanken aus? Ein Beispiel aus dem Aargau in der Schweiz.
    Vor fünf Monaten bekam bei der dortigen Kantonalbank ein solventer Kunde mit relativ hoher Eigenfinanzierung den Immobilienkredit mit 0,88 % p.a. verzinst. Das war im Prinzip der reine Gebührensatz für die Kostendeckung des Bankbetriebes. Dort wo die Bank etwas Risiko verspürt, verlangt sie 0,5 % mehr usw.
    Auch dort ist Maßhalten angesagt. Ein „Reibach“ ist kaum noch drin.

    Das sind einige der Folgen, wenn kaum noch wirklich produktive, zukunftsorientierte Anlage-Sphären im Westen existieren. Eine Dauerkrise, die eigentlich nach neuen vernünftigen Lösungen schreit.

      1. @ McKotz

        Da bin ich ganz Ihrer Meinung.
        An den Beispielen wollte ich nur zeigen, dass für die Akteure die „Decke ziemlich kurz geworden ist“.
        Die See wird immer rauer. Um weiter zu schwimmen, muss man sich gegenseitig Profit abjagen, oder man säuft ab. Feinste Piraterie. Einige Branchen bzw. Akteure – wie die Rückversicherer – verstehen es, noch ein gutes Ertrags- und Wachstumsbild zu zeichnen. Wie bei einem sinkenden Schiff, wo der Bug sich noch einmal weit aufrichtet, bevor es …

        1. Frage mich auch was aus den ganzen Häuslebauer
          wird die aus der guten Mittelschicht bei niedrigen
          Zinsen nun bauen was das Zeug hält.
          Man kennt das ja von der Börse , wenn die Schafe
          alle reingetrieben sind ins Gehege werden sie geschlachtet

          @HBB was denken sie was denen bevorsteht?

          1. Die Enteignung!

            Aber 90 % werden ohnehin nie Eigentümer, die bleiben SchuldSKLAVEN der Kreditgeber.

            Kreditwucher war eine Spezialität von …. ??? Eigentum, nicht nur an Grund und Boden (hier seit rd. 200 Jahren), ist ein Auslaufmodell. UND: glaubt jemand ernsthaft seine Goldbarren würden am Tag x nicht konfisziert? Abliefern ist demnächst angesagt, bleiben nur noch die Fähigkeiten (zum Überleben) und da sieht es bei der jungen Generation (weltweit) schlecht, ganz schlecht aus.
            https://movehappy.sg/wp-content/uploads/2017/06/feature-1-1200×800.jpg

          2. @ Zone

            Wenn hier US-amerikanische Sitten einreißen, die Schuldner trotz aller Bemühungen nicht mehr zahlungsfähig bleiben, die Kredite in der Bedienung übefällig („notleidend“, faul) werden, dann wird das nicht nur die Häuslebauer treffen, sondern auch die Banken.
            Das „Normale“ in Deutschland wäre ja, dass die Bank erst die gebotene Sicherheit (z.B. Grundschuld) in Anspruch nimmt, und wenn das nicht funktioniert, fliegt „der Eigentümer in spe“ raus und das Objekt wird per Auktion versteigert. Nahe am Wert der Restschuld.

            Sollte das massenhaft geschehen und sich die Pfänder bei den Banken gar als unverkäuflich ansammeln, gehen natürlich auch die Immobilienpreise in den Keller. Dann werden „Retter“ wie Dr. Jürgen Schneider auf den Plan treten und den Banken die „Lasten“zum Spottpreis abnehmen, um ein eigenes Ding zu drehen und den Immobilienmarkt wieder zu „beruhigen“. (Darin dürfteübrigens auch ein Bezug zur „Merkelschen Siedlungspolitik“ liegen.).
            Die Banken werden solche „Retter“ sogar nach Kräften unterstützen, bis alles wieder im Lot ist.
            Aber irgendwann wäre dann auch manche Bank soweit, dass sie in den Abgrund stürzt.
            Die US-Immoblienkrise ab 2006 ist / war da ein eindrucksvolles Lehrbeispiel.

    1. Wieso? Mit Putins Russland geht’s doch. Da wird Empörungsgejammer kommen und das war’s.

      Und ja, ich hasse es, Russland so zu sehen. Zum Heulen.

      Nachtrag: Auch in Russland selbst wird zunehmend Unmut laut. Gerade erst dieser Tage bezeichnete ein angesehener (russischer) Experte das russische Aussenministerium sinngemäß als unnütze Plapperbude und meinte, die „Linie der Zivilisten“ habe offensichtlich komplett versagt.

  17. Wenn man all das Negative über den Zins betrachtet und dann die Welt, wie sie sich im Moment dreht, dann muss wohl Lloyd Blankfein wirklich Gottes Banker auf Erden sein, wie er sich selbst nannte.
    Die Welt dreht sich nach wie vor und ein großer Teil der Menschen auf diesem Planeten ist nicht nur wohlhabend, sondern kann sich sehr viel bis alles leisten, wenn auch auf Kredit. Wohlstand für alle kann es nie geben.
    Selbst ein weiterer Krieg wird daran nichts ändern, der Rahmen bleibt gleich, nur die Dimensionen werden sich ändern.

    1. Hallo stcorona,
      Gott hat sicher keinen Banker auf Erden und selbst bei einem Atomkrieg würde sich die Welt mühelos weiter drehen.

      Ein großer Teil der Menschen leiden Hunger und haben kein, oder schlechtes Wasser – und andere sind nützliche Konsumenten.

      1% delegiert 99%

      Ein Krieg wird daran nichts ändern – wie kommen Sie darauf?

  18. stcorona
    Bitte unterschätzen Sie nicht ein tief-sistemisches Problem, das, auch wenn es sich immer wieder repetieren konnte, es nur möglich war, danke der existierenden Resilentz.
    Sowas wie Wiederaufbau und Wiederverbreitung, dank vorhandenen Reserven.
    Möchte beifügen, dass diese Reserven nicht NUR planetarische Reserven bedeuten.
    Weil der Mensch, seine Arbeit und seine Opfer, die wichtigsten Weltreserven der Menschenwelt darstellen.
    Die Sistemik und seine kapitalistische Ausführung, wird die Menschheit erwürgen.
    Die Ueberbevölkerung unseres Planeten ist ein Instinkt der Natur, sich der Bürde des Kapitalismus zu befreien.
    So viele Opfer die die ganze Menschheit bedrohen kann die Natur nur mit mehr Menschheit beantworten.
    Wir kommen am Ende unserer sistemischer Psychose an.
    Oder, wir akzepieren die Natur der Oekonomie, oder wir werden uns gegenseitig töten.
    Der einzige Weg den wir begehen können ist, auf das hierarchische Denken zu verzichten um damit der Menscheit wie alles, seine Hierachie zurückzugeben.
    Das meinte ich, als ich von den russischen Liedern auf dem Roten Platz sprach.
    Dies war eine wunderbare und perfekte Drei-Polare Naturordnung.

  19. Wenn dahinter keine Botschaft steckt? Nicht eine, mehrere!

    Einst DIE Fluchtburg der russischen Oligarchen die ihre „Ersparnisse“ retten wollten, verlässt eine große „Nummer“ das Königreich oder eher doch das Zentrum der Finanzwelt, die CoL.
    http://orf.at/#/stories/2440424/

    Beresowski wollte wieder (so glaubwürdige Quellen) wieder unter die Fittiche von Putin und verstarb ganz plötzlich. Nur Chodorkowski scheint es dort noch zu gefallen und der sollte ja (so glaubwürdige Quellen) „ein wenig“ Erdöl in andere Taschen umleiten.

  20. Ich will noch etwas nachtragen.
    Es gibt ja die Idee, dass die Schöpfung von leistungs-gedecktem Privatgeld ein Ausweg aus der derzeitigen Misere der fraktionalen schuldenbasierten Kreditschöpfung durch die Banken sein könnte. Warum eigentlich nicht?

    Doch darum geht es mir weniger. Im obigen Text hatte ich auf das Geldmengenproblem bei Golddeckung hingewiesen. Jeder Goldabfluss aus den Banktresoren zum Ausgleich von Zahlungsbilanzdefiziten führte bis 1914 zur Reduzierung der umlaufenden Geldmenge, was in der Regel nicht durch wachsende Zirkulationsgeschwindigkeit, um alle Transaktionen zu bewältigen, ausgeglichen wurde. Die tendenzielle Folge: Knappheit an Zahlungsmitteln, Herausziehen von Geld als Sicherheitsrücklage (Tresor, Kopfkissen) aus dem Umlauf usw. Also weitere Verknappung.

    Aber findige Geschäftsleute hatten schon ausgangs des Mittelalters das Wechselgeschäft entdeckt. Gerade im 19. Jahrhundert wurde der Wechsel als Kredithilfe und Zahlungsversprechen zu einem wichtigen Instrument, um im wirtschaftlichen Aufschwung den schnell anwachsenden Volumina an Geschäftstransaktionen bei fast gleichbleibender Geldmenge (umlaufenden Noten und Münzen) gerecht zu werden.
    Die Wechsel verliehen dem System eine große Elastizität und waren zudem leistungs-gedeckt. Der Aussteller bot den Wechsel ja als (privates) Zahlungsversprechen für eine bezogene Lieferung oder Leistung an. Neben der gold-gedeckten Währung stand also schon damals der leistungs-gedeckte Wechsel, der gleichsam Geld vertrat, und als eine Art von Privatgeld interpretiert werden könnte.

    Auch im 20. Jahrhundert waren Wechselgeschäfte durchaus üblich. Nach dem WK II zerbrachen sich viele Leute den Kopf, wieso die Wirtschaft des 3. Reiches nicht schon vor dem Krieg durch Inflation und Mangel zusammengebrochen war(wir hatten das hier schon früher).
    Die Reichsbank hatte die Geldmenge sehr restriktiv gesteuert und nur moderat erhöht, um genau der Inflation vorzubeugen. Statt dessen hatten Wechsel anstelle von Geld dem Mangel abgeholfen. Speziell die Wechsel der Metallforschungsanstalt (Mefo-Wechsel), die bei den Unternehmern als so etwas wie heute ein unsinkbarer Flugzeugträger galt.
    Sowohl die Reichswährung wie auch die Wechsel hatten demnach Leistungsdeckung.

    Heute gibt es immer noch Wechselgesetze, wenn auch die EZB seit 1999 die Re-Diskontierung von Wechseln einschränkte.
    Aber prinzipiell können Unternehmen oder Privatpersonen Wechsel ausstellen, die dann wegen keiner sofortigen Fälligkeit als Kredit fungieren und unter bestimmten Bedingungen auch weiter gereicht werden können.
    Deshalb sehe ich das als einen Hebel an, der manch notleidender Volkswirtschaft aus der Patsche helfen könnte.

    Würden beispielsweise Gasprom oder Lukoil Wechsel wie weiland die Mefo in Umlauf bringen, dann könnte deren Glanz sie irgendwann sogar zum internationalen Zahlungsmittel machen.
    Oder eine griechische Projektgesellschaft zur Erkundung und Ausbeutung der Kohlenwasserstoff-Vorkommen in der Ägäis? Wenn man das nicht im Gegeneinander sondern im Miteinander mit der Türkei anginge? Die auf Euro-Basis heraus gegebenen Projekt-Wechsel könnten eines Tages als Öl-Drachmen zirkulieren und auch bei der Staats-Schulden-Tilgung, soweit diese unabdingbar ist, helfen.

      1. @ Claasen

        Ich kann das leider nur laienhaft beschreiben, denn mehr als ein Laie bin ich nicht.

        Zunächst ist Golddeckung des Geldes als ein Spezialfall der Leistungsdeckung zu verstehen, wobei dessen Wertbestimmung (über die Markt-Realisierung) die Aufwendungen (Leistungen) der Minenförderung, Raffinierung, Formgebung, Prägung, Aufbewahrung usw. im Durchschnitt decken soll.
        Ähnlich können aber auch andere wertbeständige edle Metalle, Edelsteine, Perlen usw. als Deckung fungieren.
        Würde man anstelle von Leistungsdeckung „Tauschwert von Waren“ schreiben, wäre das nicht verkehrt.

        Schauen wir auf das Deutsche Reich 1932. Die Banken- und Finanzkrise hatte dazu geführt, dass die USA alle goldgedeckten Darlehen und Hilfen für das Reich aufgekündigt hatte.
        Zuvor hatten die zwei Regierungen unter Heinrich Brüning das Elend sogar absichtsvoll in Kauf genommen, um den Entente-Mächten Erleichterungen bei den Reparationen abzuringen. Doch vergebens.
        Die Kabinette Schleicher und von Papen konnten nichts mehr retten.
        Also hatte die Reichsbank 1933 außer ein paar mickrigen Valuta-Rücklagen nichts mehr, was als Deckung herhalten konnte.
        Das Einzige, was somit infrage kam, war die Produktivkraft des Volkes oder der Nation, die imstande war, den Bedürfnissen entsprechend Produkte mit realisierbaren Wert und gewünschten Gebrauchswert herzustellen.
        Folglich realisierte sich diese Produktivkraft durch Arbeit in der geschaffenen Produkt- bzw. Warenfülle jener Zeit. Auch im fungierenden Kapital und dessen organischer Zusammensetzung – sowohl in Industrie, Bergbau, Landwirtschaft und anderen Wirtschaftszweigen.
        Das nur als grobe Sicht für Leistungsdeckung im gesamtwirtschaftlichen Maßstab.

        Betrachtet man aber Geld oder Wechsel im Einzelnen im Reproduktionsprozess (beispielsweise des Kapitals), da können durchaus Zweifel an der Leistungsdeckung aufkommen.
        Geldzahlung oder Wechselausstellung erfolgt im Geschäftsleben im Gegenzug für eine empfangene werthaltige Leistung (Tauschwert). Das könnte vereinfacht als die (nur partielle für diese Transaktion bestimmte) Leistungsdeckung des gezahlten Geldes (Wechsels) – als Tauschwert – verstanden werden. Handelt es sich aber um Produkte der vorgelagerten Produktionsstufen, so steht die „Probe des Marktes“ – also die gewinnträchtige Realisierung des Wertes des Finalproduktes – noch aus. Insofern ist die unterstellte Leistungsdeckung im Einzelnen risiko-behaftet.

        Im Marktgeschehen mag es Gewinner und Verlierer geben, wobei ein Teil der Produkte unverkäuflich bleibt, manche Leistung bei der Realisierung auf der Strecke bleibt.

        Doch wie die wirtschaftliche Entwicklung im Deutschen Reich von 1933 bis 1939 zeigte, funktionierte dieses aus der Not geborene System ziemlich gut, was natürlich von missgünstigen Fremdmächten mit Argus-Augen beobachtet wurde.

        1. Für einen Laien sind Sie sehr präzise und die Verständlichkeit Ihrer Beirtäge zeugt von großem Wissen und Intelligenz….. Danke HPB

        2. @HPB

          Egal woher die „Leistungsdeckung“ kommen mag.
          Sie muß zuerst IMMER vorfinanziert werden!

          Eine Schatztruhe aus der ein Kapitalist beständig Geld nimmt um eine Leistung zu bewirken, wie es der Märchenonkel aus Trier erzählt hat, eine solche Schatztruhe gibt es nicht.

          Wenn Geld z.B. mit Gold gedeckt werden soll (wozu eigentlich), dann stellt sich die Frage WOHER KOMMT DAS GOLD?

          Damit Gold etwas decken kann, muß es zuerst mal das Licht der Welt erblicken und das bedarf einer Vorfinanzierung.

          Auch das Abschlachten der Inkas um an deren Gold zu kommen bedurfte einer gewaltigen Vorfinanzierung.

          Und diese ewige Notwendigkeit zur Vorfinanzierung ist es, die eine Abfolge von Macht und Herrschaft begründet (gesellschaftspolitisch).
          Wer als ERSTER die Vorfinanzierung in Gang setzen kann, der hat die Macht!

          Die Deutsche Reich, hat diese Vorfinanzierungsfrage mit dem Mefo-Wechsel genial gelöst. Danke, daß Sie das in Erinnerung gerufen haben.
          Der Mefo-Wechsel war die ERSTE Stufe der Vorfinanzierung – und damit war im Inland die Machtfrage geklärt.

          Churchill hat das ja auch entsprechend benannt:

          “Das unverzeihliche Verbrechen Deutschlands vor dem Zweiten Weltkrieg war der Versuch, seine Wirtschaftskraft aus dem Welthandelssystem herauszulösen und ein eigenes Austauschsystem zu schaffen, bei dem die Weltfinanz nicht mitverdienen konnte.”

          Die Reichsregierung hat mit dem Mefo-Wechsel die Basis zur VORFINANZIERUNG geschaffen,
          damit anschließend ein Teil dieser Güter auf dem Weltmarkt gerecht getauscht werden konnten (Salpeter gegen Lokomotiven).

          So umging das Deutsche Reich die Devisenherrschaft von City und Wall Street.

          Denn Tausch ist kein Kauf.
          Tausch ist Ware gegen Ware, Kauf ist Ware gegen Geld.

          Aber um die Tauschware (Lokomotive) herstellen zu können muß VORFINANZIERT werden.
          Deshalb wurde der für seine Zeit geniale Mefo-Wechsel geschaffen.

          Die Salpeter Lieferanten mußten ebenfalls vorfinanzieren, hatten das aber mit SchuldGeld zu bewerkstelligen.

          Hätten immer mehr Nationen bezüglich ihrer Vorfinanzierungen das System des Deutschen Reichs übernommen, dann wäre die Macht der „Weltfinanz“ zerbrochen.

          Das konnten DIE nicht hinnehmen.

          1. @Claasen
            @HPB
            MMn sehr wertvolle Kommentare und ein tiefgründiges Wissen beinhaltend….
            ich bin dafür sehr dankbar…..bestätigt mir immer wieder das unser Dorf mittlerweile im breiten Meinungsspektrum ein Niveau darstellt was wohl kaum zu ersetzen ist….mit einigen Details die auch HPB sehr zutreffend darlegte versuchte, man historisch „die einzig wahre Weltanschauung wissenschaftlich zu legitimieren“….was dabei raus gekommen ist dürfte bekannt sein….die Hinweise zum Tauschhandel, für Roosevelt war allein das schon genug um gegen das Deutsche Reich Gift und Galle zu spucken, existieren einige interessante Reden dazu reichsseitig aus dieser Zeit….

          2. @Claasen

            Bezug nehmend auf Ihre „Vorfinanzierung“.

            Kann es sein, das diese Vorfinanzierung „im Rahmen des Mefowechsels“ einfach dadurch gelang, dass man es schaffte, mit eben diesem MefoWechsel wieder Vertrauen in ein (WERTSTABILES) Tauchmittel herzustellen und die Menschen auf Grund des Mißtrauens in das vorangegangene Tauschmittel und auch auf Grund von Alternativlosigkeit (Geld – also Gold war ja nicht da) bereit waren, NEU Vetrauen in ein Tauschmittel zu schöpfen ( weil ja letztlich alle arbeiten/leben wollen) ?

            Das Vetrauen schaffte dann wiederum Antrieb zur Arbeit und die geleistete Arbeit die (harte) Vorfinanzierung, ….oder ?
            (Es war erst die Arbeit da, dann das wertige Tauschmittel !)

            Ich denke, jede Arbeitsleitung ist Geld(wenn nachgefragt) , bzw. Bereitschaft zu Arbeit ist Geld wert.

            Nicht nur in Gold, sondern auch in einer Möhre in einem Fahrrad, in einem Buch steckt bereits geleistete Lebensarbeitszeit.
            Der Anteil an Lebesarbeitszeit in einer Banknote konvergiert gegen „0“, bzw. ist definitiv unter der einer Möhre….und nur knapp über der einer Erbse !?

            Sie merken schon, dass Henne / Ei Spiel wird schrierig !

            1. PS:
              also für mich steht am Anfang von ALLEM der Mensch mit seinem (An)Trieb, sein Leben verbessern zu wollen…

              …….das mit dem Geld (kommt nach meiner Wahrnehmung) deutlich später ?!

            2. @ JFK

              Das ist nicht MEINE Vorfinanzierung !

              Vorfinanzierung ist eine objektive Notwendigkeit.
              ALLES muß vorfinanziert werden.

              Ihre Geburt mußte ebenso vorfinanziert werden,
              wie das Saatgut für Ihre Möhren.

              Die Währungsreform der BRD mußte vorfinanziert werden.
              Diese Vorfinanzierungskosten stehen heute noch in der Bilanz der Bundesbank.

              Auch Geschenke (wurde hier ja auch schon vorgeschlagen)
              müssen vorfinanziert werden.
              Wenn Ihnen jemand einen angenagten Bleistift schenkt, dann wurde der auch vorfinanziert, sonst gäbe es ihn nicht.

              Auch in einer Sklavenhaltergesellschaft wird vorfinanziert und zwar durch Kauf (selten Tausch) der Sklaven.

              Aber auch die Raubzüge um die Sklaven einzufangen mußten vorfinanziert werden.

              Was denken Sie denn wer die maßgeblichen Vorfinanzierer des Sklavenhandels waren?

              Eines der ersten Schiffe das von England Siedler nach Amerika brachte war ein vorfinanziertes ehemaliges Sklavenschiff.

              Sämtliche Siedler mußten Ihr zukünftiges Leben in Amerika vorfinanzieren.

              1. @ Claasen

                Ich ahnte ja bereits, dass die Henne / Ei -Diskussion schwierig wird bezüglich dessen, was Sie mit Vorfinanzierung meinen….aber unverändert denke ich, dass Sie irren, ……….denn wenn Sie gaaaaanz, ganz weit zurückgehen (in Gedanken) und sich den Menschen (wie Gott ihn schuf ) vorstellen, nackt und hilflos, den Naturgewalten ausgesetzt, …..ich glaube da gabs kein anderes Darlehen auf seiner Erdscholle als das, was Gott ihm mitgab von Geburt an…….ein Paar Hände und wenn`s gut läuft…………eine Idee (die ihn weiter brachte)………oder ?

                1. @ JFK

                  Geld steht in Zusammenhang mit WIRTSCHAFTEN.

                  Sie reden von einer Selbstausbeutung,
                  die mit dem Tod bedroht ist.
                  Denn selbst das Warten darauf, daß etwas Eßbares vorbeiläuft, und noch viel aufwendiger, das Suchen danach,
                  muß mit Kalorien (Energie) vorfinanziert werden.

                  Jedes Tier muß seine Nahrungsbeschaffung vorfinanzieren.
                  Löwen die dabei nicht in mindestens 30% ihrer Versuche erfolgreich sind, verhungern schlicht und einfach.

                  Aber weder Ihr Frühmensch noch die ersten Löwen hatten etwas mit Geld oder Wirtschaften zu tun.

                  Das Aufheben eines Apfels (Eva) verbraucht zwar Energie (Vorfinanzierung) hat aber nichts mit dem Betreiben einer Apfelplantage (wirtschaften) zu tun.
                  Eva brauchte kein Geld, der Apfelbauer hat ohne Geld keine Plantage.

                  1. @ Claasen
                    Ich stelle mir gerade ein Reh vor in einer Bank und am Bankschalter sitzt ein Krokodil. Das Reh fragt nach einer Vorfinanzierung für etwas Heu, damit es Kraft genug hat in Zukunft selbst grasen zu gehen. 😉

                    1. @ Claasen
                      @ JFK

                      Das Thema „Vorfinanzierung“(„Vorleistung“) hat die Wissenschaftler und Historiker zweifellos Jahrzehnte oder gar Jahrhunderte „beschäftigt“. Es ging um die Frage, woher denn die Mittel für die „Anschubfinanzierung“ des kapitalistischen Systems eigentlich kamen. Die vermeintliche Lösung des Rätsels wurde dann mit dem Begriff „ursprüngliche Akkumulation“ (von Kapital) beschrieben, vorwiegend durch Gewalt und (rechtlich verbrämten) Raub u. a. erklärt. Auch Fernhandel (Fugger) usw.

                      Aber ohne einen ersten Geldgeber (Vorleister – bei den Wikingern z. B.) funktionierte keine organisierte Gewalt. Selbst der Kaper-Kapitän kam ohne das nicht aus seinem Hafen. Wer sich dann einen Namen als erfolgreicher Räuber wie Murad, der Osmane, oder als Kapitän der Bukanier oder Flibustier gemacht hatte, dem liefen die Abenteurer aus aller Welt von ganz alleine zu. Beim Ursprung der Mittel landet man zwangsläufig bei Bankiers, reichen Kaufleuten, Wucherern oder Sold („Kredit“) aus königlicher oder adliger Schatulle.

                      Im Heiligen Römischen Reich dürfte Wallenstein der erfolgreichste Geschäftsmann und kaiserliche Befehlshaber (im 30-jährigen Krieg) gewesen sein. In Alfred Döblins „Wallenstein“ sind die Facetten seines Wirkens gut nach zu vollziehen.
                      Geradezu legendär ist das böhmische „Münzkonsortium“ nach der Niederlage der Böhmischen Stände, dessen Teilhaber Wallenstein wurde. Um die privaten „Vorschüsse“ für die militärischen Rüstungen und Werbungen zu tilgen, erhielt das Konsortium 1622 das Recht, in Böhmen, Mähren und Niederösterreich, neue Silbermünzen zu prägen und in Umlauf zu bringen.
                      Wallensteins Requirierungs-Kommandos machten daraufhin Jagd auf alle alten Münzbestände; er selbst und die Konsortial-Mitglieder einen Reibach, so dass Wallenstein später in noch größerem Stil rüsten und anwerben konnte.

                      Doch auch hier bleibt die Frage offen, woher die ersten „Mittel“ der „Anschubfinanzierung“ – oder besser – des Wuchers – kamen. Wie kam die antike Wucherei als Vorläufer des mittelalterlichen Wuchers zustande?
                      Ich bin dieser Frage (abseits offizieller historischer Erklärungen) im vierten Teil meines Leitfadens am Beispiel Attikas nachgegangen.
                      Falls Interesse besteht, kann ich einen kleinen Auszug davon hier als Kommentar noch einfügen. Diese „Angelegenheit“ ist gar nicht kompliziert.

              2. Wobei hier der Begriff Vorfinanzierung zu sehr den Fokus auf irgendwas Geldartiges richtet.

                Ich würde da eher in Richtung“ in Vorleistung treten“ tendieren . Das würde es weniger zahlungsmittellastig machen und dann bin ich bei Dir.

                Geld ist sowieso eine der genialsten Erfindungen der Menschen. Jeder glaubt mit flüchtigem Blick zu wissen, was es ist, aber wenn man versucht die Dimensionen dieses wie auch immer gearteten „Geldes“ zu ergründen, kommt man schnell vom Hundertstel ins Tausenstel. Die Krone des Erfindungsgeistes ist das das ungedeckte Geld, weil es dem Kern am nähsten kommt.

                Geld ist Macht, die auf dem Vertrauen von Gruppen basiert. Dabei ist es dann egal, ob das Geld auf Gold, Perlen, Wechseln oder 0 und 1 in Computern basiert.

  21. r.j.

    ….wenn ich es richtig verstehe, steht es mit den herrschenden Verhältnissen nicht zum Besten !
    Hier geht`s ums Geld !
    Wie wir wissen, hängt alles mit allem zusammen…. dann lassen sie, verehrter Russophilus und doch auch den
    @Legionär
    seinen durchaus wichtigen Beitrag zu dem unwürdigen Zustand der BRD Gesellschaft einbringen…..
    Für die meisten Mitmenschen ist das ja immer noch VT….
    Mit so einem sich selbst erniedrigenden Volk ist kein Staat zu machen !
    @sarfwgf
    bringt meines Erachtens, dankenswerterweise ungerügt !, einen sehr interessanten und langen Beitrag, der mir so noch nicht bekannt war, und parallelen mit dem Status der EU aufzeigt…..

    Die Gesetze sind dazu da, dem Menschen zu dienen, und nicht der Mensch den Gesetzen

    Ein freies Volk sollte sein eigenes Geld schöpfen, und niemals eine private Institution ! Ein freier Bürger geht zu seiner Volksbank beantragt Kredit, sagen wir für ein Haus, der wird ihm gewährt, das Haus gehört dem Volk, bis er, der Kredit, zurückgezahlt ist, ohne Zins !
    Das geht aber nur ohne Parteien, ohne EZB / FED / IWF / BIZ und andere Tarnorganisationen….
    und natürlich mit erwachsenen selbst bewussten und denkenden Bürgern
    Eine Utopie !?

    1. @ r.j.

      Sie sind ganz dicht an der Lösung.
      Sie müssen nur noch eine Stufe höher steigen.

      Ihre Volksbank entscheidet lediglich darüber wer KREDIT
      erhält.

      Das „Volk“ hat aber zu entscheiden
      WOFÜR
      und
      ZU WELCHEN BEDINGUNGEN
      Ihre
      Volksbank
      G E L D
      erhält.

      Die Volksbank ist lediglich die Herrschaftsebene.

      In der ganzen Diskussion wird aber so getan wie wenn
      Banken die Macht hätten. Dabei sind Banken lediglich Bestandteil der Herrschaftsebene.

      Wofür es sich zu kämpfen lohnte:

      1.
      Die Macht über das Entstehen von Geld geht vom Volk (nicht vom Staat) aus.

      2.
      Die Verteilung des Geldes erfolgt durch
      Banken, Staat, Unternehmen und Konsumenten.
      Diese Geld muß aber unter Terminvorgabe Kaufen, sonst verfällt es.
      So kann auch für jeden im Lande – Kind und Kegel – eine Grundversorgung ausbezahlt werden.
      Auch das unter der Bedinung, daß innerhalb einer Frist davon gekauft wird.

      Dafür bedarf es aber einer Republik und keiner Demokratie.

      Schon Benjamin Franklin hat ahnungsvoll gesagt:

      „Wir wissen nicht ob wir die Republik halten können,
      kommt die Demokratie, dann geht die Republik.
      Demokratie ist die Herrschaftsform der Oligarchen.“

      Nur zur Erinnerung:
      In keinem der drei Gründungsdokumente der Vereingten Staaten kommt das Wort Demokratie vor.
      Gemäß Verfassung sind die USA ein Republik.
      Aber seit gut 100 Jahren geht dort der Kampf darum,
      aus der Republik verwassungswidrig eine Demokratie zu machen.

      Donald Trump hat in seinem gesamten Wahlkampf immer davon gesprochen, daß es die letzte Chance sei, die Republik zu erhalten.

      Während Shitlery und der Kenianer ständig von Demokratie schwadronierten. So wie es die Satrapen der Oligarchen eben zu tun haben.

      1. @Claasen

        Aber seit gut 100 Jahren geht dort der Kampf darum,
        aus der Republik verwassungswidrig eine Demokratie zu machen.

        Demokratie ist doch keine Staatsform… sondern eine Beschreibung wie ein Staat zu seiner Regierung kommt.

        Eine Republik kann durchaus demokratisch sein, aber auch andere Herrschaftsformen und Regierungssysteme sind in einer Republik denkbar und möglich.

        Das Merkmal republikanisch sagt nur aus, dass da kein Monarch oder sonst was „Edles“ den Staat regiert sondern dass die Macht vom Volke ausgeht und die Regierung für das Volkswohl arbeiten soll.

  22. Bevor ich mich (wegen Urlaub) aus diesem doch recht vielseitigem und interessantem Themenstrang verabschiede, will ich noch etwas anreißen.

    „Die oberen Zehntausend“ haben zu Geld ein ganz anderes Verhältnis als die „Unterlinge“, denen es daran mangelt, durch die Finger rinnt etc. Für die Oberen ist es ein probates Mittel, um ihren Reichtum zu erhalten und zu mehren: aber keine Lebensnotwendigkeit.
    Folglich sind sich diese Herrschaften der Eigenheiten des Finanz-Systems sehr wohl bewusst. Deshalb steht bei ihnen auch die Wertbeständigkeit der angehäuften Reichtümer im Vordergrund. Kein Wunder, wenn sie Schlösser, Gemälde, Skulpturen, Perlen oder teure Geschmeide usw. kaufen. Rolex-Uhren, Maserati und weiß der Teufel, was noch alles.

    Auch archäologische Fundstücke stehen hoch in der Gunst. Kein Wunder, dass nach der US-Eroberung des Iraks 2003 die Plünderung von Museen und archäologischen Ausgrabungsstätten los ging. Einerseits, um die Sozialisation der irakischen Gesellschaft aufzubrechen, indem den kriminellen Ambitionen bestimmter Gesellschaftsgruppen Entfaltung gewährt wurde, um sie aus der Gefolgschaft zur nationalen Elite zu lösen. Anderseits,um den Drang reicher Sammler und Mäzene im Westen nach raren Stücken zu befriedigen. Ein Raubzug von historischer Dimension, gegen den die Razzien des Sultans Machmud von Ghasni nach Indien wie ein Kinderspiel anmuten.

    Zum Beispiel die begehrte Ming-Vase. Dazu muss man wissen, dass das Ming-Reich 1644 unterging und damit fast schlagartig der Import nach Europa endete.
    Offenbar ging bei diesem Umsturz damals, bei dem auf einen großen Bauernkrieg die Eroberung Chinas durch die Mandshu folgte, das Wissen und die Fähigkeit zur Fertigung solch edler Produkte teilweise verloren.
    Wie auch immer. Mangels „Nachschub“ gewannen die schönen, begehrten Ming-Stücke in den Augen der Königshäuser und Fürsten Europas immer mehr an Wert.

    Ob August Friedrich Böttger dem sächsischen Kurfürsten August (der Starke) tatsächlich versprochen hatte, wie ein Alchemist Gold zu machen, sei dahin gestellt. Was er aber im Dienste seines Landesherren auf der Festung Königstein hin bekam, das war Porzellan, dessen Rezepturen sich immer weiter verfeinern ließen, bis sie fast die Qualität der Ming-Zeit erreichte.
    Über August mag man Vieles denken und reden, aber den kontinentalen Bedarf an Porzellan-Produkten wusste er schnell zu ermessen. Also wurde nicht gekleckert, sondern geklotzt und in Meißen eine Porzellan-Manufaktur aufgebaut, die sich alsbald reger europäischer Nachfrage ihrer Produkte (zu Monopol-Preisen) erfreute. „Weisses Gold“ wurde zum Synonym für Porzellan. Es brachte jede Menge an barer Zahlung nach Sachsen und ließ Gewerbe und Handwerk aufblühen, so dass Sachsen bald den Ruf des wirtschaftsstärksten deutschen Fürstentums genoss.
    Obendrein halfen diese Einkünfte, das Sächsisch-Polnische Königtum für sechzig Jahre aufzurichten und die Anstrengungen des Nordischen Krieges im Bündnis mit dem Russland Peters, des Großen, doch ohne allzu große Schäden zu überstehen.
    Man könnte diese Entwicklungsrichtung Sachsen gewissermaßen als produktiven Gegenentwurf zur Gründung der Bank von England ansehen.

    Was der Erfinder und sein Förderer (oder Antreiber) damals zustande brachten, war ein Spitzenprodukt mit einer Spitzen-Technologie! Und die Entwicklung eines ganzen Landstrichs! Wenn man sich aber heute in Deutschland umsieht, wo sind sie denn – die Böttgers und die Augusts???

    Womit wir beim Monopol und monopolistischen Kapitalinteressen wären, die sich heute infolge ihrer Verwertungslogik als Hindernisse für Fortschritte a la „Meißen“ erweisen.
    Nochmals zur Erinnerung, was solch ein Monopol ausmacht. Es entsteht u. a. durch Kapitalakkumulation und -zentralisation und erlangt eine marktbeherrschende Stellung. Das heißt, es herrscht über Konkurrenten und Kunden und ist dadurch imstande, Monopolpreise und- profite zu erzielen. Was vorher freie Konkurrenz war, wird nun durch machtvollen Parasitismus deformiert!

    Es geht also auch darum, solcherart Entwicklungsschranken weg zu räumen und Entwicklern, Tüftlern (und von mir aus ihren reichen Mäzenen) Freiräume für Neues zu schaffen. Also her mit den Böttgers und Augusts!

  23. Sehr geehrter HPB, Entwickler und Tüftler haben keine reichen Mäzenen, sondern Reiche dicke fette Blutegel, die die Entwickler mittels der Juristen , aussaugen dürfen, bis nur noch die leere Hülle übrig ist, der Entwickler entsorgt wird und nun nur noch das Ausschlachten der Ideen passiert, als letztes wird nur noch das Image Verkauft.
    Die Böttgers die Entwickler und Tüftler gibt es nach wie vor, nur wenn ihre Produkte, NICHT zu den Kapitalverwertungs- Kriterien passen, können sie auf eigene Kosten Prototypen basteln, mehr nicht.

    1. @ Felix Klinkenberg

      Das von Ihnen Beschriebene ist die (traurige) Realität, aus der endlich brauchbare Auswege gefunden werden müssen.
      Seien es Zugänge zu Wagniskapital.
      Wissenschaftlich-technische Beiräte, die übergeordneten gesellschaftlichen Interessen verpflichtet sind, und wohlwollende Empfehlungen und Risikoabschätzungen (wie weiland August) für die Bereitstellung der erforderlichen gesellschaftlichen Ressourcen abzugeben vermögen.
      Und Anderes mehr.

      Ich möchte wetten, dass Ihnen sofort eine Vielzahl zweckmäßiger Förder-Maßnahmen einfiele, wenn Sie den Eindruck hätten, dass Ihr Rat gefragt wäre.

      1. Sehr geehrter HPB, beim NRW Wahlkampf, hatte ich auf der Königstrasse in Duisburg, einen Infotisch, es kam ein älteren Mann zu mir und fragte, ja was haben sie denn, für Ideen, damit es in Deutschland wieder Bergauf geht. Ich sagte ihm, das wir genauso wie China, die Risikokapital Versorgung, von Staat wegen machen müssen, genauso wie es in Kalifornien, von Hollywood und in der Schweiz, von dem gesammelten Beutegeld, der Internationalen Verbrecher, gemacht wird. Dann berichtete ich ihm noch, von unseren Ansätzen, zu einer permanenten Führung und Kontrolle, der Partei durch die Mitglieder, dazu hatten wir ihn Duisburg, schon zwei PC Plätze, zur freien Benutzung, für die Mitglieder Aufgebaut, damit Jeder sich an der Führung der Partei beteiligen kann. Das fand er alles großartig und wünschte uns viel Erfolg. Zum Schluss stellte er sich noch vor, ein Jahrzehnte langer Landes und Bundestags Abgeordneter der CDU und ein in Duisburg, bekannter Malermeister.

  24. sehr geschätzter Russophilus,
    inspiriert durch den Artikel und die,wie immer interessanten Kommentare ( besonders den über das höchste Gericht Englands) möchte ich Ihnen einige Informationen zugänglich machen. die Sie nach Gutdünken verwerten mögen:
    Vor eben diesem Gericht ist im Moment eine Klage anhängig die die Rückabwicklung von Zwangsversteigerungen zum Ziel hat.
    Eingereicht wurde diese Klage von einem, erfahrenen „Commerzler“, der in der Vergangenheit schon so beachtliche Erfolge gegen das System verbuchen konnte, (z.B. geht der Rücktritt des Bundesanwaltes Runge auf sein Konto) daß mittlerweile eine sehr hochrangige internationale Organisation ihre schützende Hand über Ihn hält.
    Dieser Klage kann sich jedermann weitestgehend kostenfrei als Nebenkläger anschließen. Je mehr Nebenkläger umso besser…. Eine Weitergabe der Information ist also durchaus erwünscht. Die Gerichtskosten wurden bereits bezahlt,
    Bei Interesse Ihrerseits folgen weitere Informationen bzw.Einsicht in die Klageschrift etc.

    Vielen herzlichen Dank für Ihre umfassende, tiefgründige Arbeit, die ich in solch hoher Qualität und Vielseitigkeit noch nirgendwo sonst vorgefunden habe.

    Beste Grüsse

  25. Vielleicht habe ich das überlesen. Doch England hat den „Krieg“ gegen die Ami-kolonnie nie verloren. Scheinbar schon.
    England hätte mit viel, viel mehr Aufwand und Kosten gewonnen. Doch warum. Die „Gründungsväter“ der USA waren alles reiche Männer die mit England davor und danach Geschäfte gemacht haben. Die Südstaaten die sich nicht der Bankenmacht unterwerfen wollte, wurde nur mit Hilfe der Bank of England, finanziell besiegt. England hat bis heute, die USA, nicht aus seinem Imperium entlassen. Indien zum Beispiel schon. Es gibt keinen offiziellen Akt, noch ein offizielles Papier. Der größte Anteilseigner der FED ist, ja wer, die Bank of England. Warum wohl. Damit kennen wir das Grundübel!

  26. FL
    4. Juni 2018 um 16:41

    Scheinbar gibt es noch ein anderes übel. (auch mit brit. beteiligung) Kannte ich bis heute noch nicht.

    „Geheime ultimativ verräterische 130-jährige Interparlamentarische Union (IPU) untergräbt absichtlich staatlice Souveränität: Euromediterranien-, Eine-Welt- und Migrationsbewegung
    Posted on June 4, 2018 by Anders

    Es scheint kein Ende der Regierungen zu geben, die weltweit im Netz der freimaurerisch-illuminaten-kommunistischen Eine-Welt-Bewegung gefangen sind, sowie der Geheimhaltung, mit der “unsere” Parlamente in diesem Bemühen zusammenarbeiten.“

    https://new.euro-med.dk/20180604-geheime-ultimativ-verraterische-130-jahrige-interparlamentarische-union-ipu-untergrabt-absichtlich-staatlice-souveranitat-euromediterranien-eine-welt-und-migrationsbewegung.php

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