J. Satanowski – Russische Jahreszeiten statt „arabischer Frühling“

Ein Artikel von Jewgeni Satanowski, übersetzt von Artur Quelle

Russische Jahreszeiten statt „arabischer Frühling“ – die Militärs machen Politikern Platz

Der Bürgerkrieg in Syrien ist im Großen und Ganzen beendet, wenn man nicht die Versuche der USA und ihrer Verbündeten mitzählt, lokale Brände zu provozieren; es kann auf Versuche hinauslaufen, B. Assad zu stürzen und Syrien wieder ins Chaos zu stürzen, aus welchem die russländischen Luft- und Raumfahrtkräfte es schafften, dieses herauszuführen. Zur gleichen Zeit glaubt nicht einmal Riad mehr an solch eine Möglichkeit, was die kürzliche Visite des saudischen Königs nach Moskau verdeutlicht.

Im Irak setzt sich nach dem Unabhängigheitsreferendum Erbils das Tauziehen zwischen der föderalen Regierung und der Verwaltung des Irakischen Kurdistans weiter fort, obwohl immer klarer wird: beim Referendum ging es nicht um Unabhängigkeiten, sondern um Erdölförder- und -handelsanteile einerseits, und um innerkurdische Machtkämpfe andererseits. Wir bieten Ihnen nun eine Analyse der aktuellen Situation in Syrien, dem Irak und den Nachbarregionen, basierend auf Material des Nahost-Institutexperten J. Schtscheglowin.

Syrien kurz vor dem Sieg

Elite-Einheiten der syrischen Armee führen zurzeit Säuberungsoperationen in den Vierteln von Deir ez-Zor durch – eine Stadt 420 Kilometer von Damaskus entfernt, in den Händen von Terroristen des in Russland verbotenen „Islamischen Staats“. Auf der Seite der Regierungskräfte kämpfen Krieger der schiitischen Miliz „Hisbollah“. Die Islamisten wurden aus den Siedlungspunkten Salhi und Hussein nördlich von Deir ez-Zor verdrängt. Als Ergebnis wurde die Straße Damaskus – Al-Hasaka durchtrennt, was erlaubte, die restlichen IS-Einheiten in der Stadt zu umzingeln. Südlich von Deir ez-Zor gelang es der Armee und Aufständischen, das Wohnviertel Muhasan und noch neun weitere Siedlungen zu befreien.

Die syrische Luftwaffe unterstützt die an der syrisch-irakischen Grenze Richtung Abu-Kamal marschierenden Bodenkräfte. Es entwickelten sich Kämpfe in den Vororten der Erdölförderstellen in Omar. Der [AdÜ.: russländische] Verteidigungsminister Sergej Schoigu berichtete während seines Israel-Besuchs über die bevorstehende Abschließung der Militäroperationen in Syrien, dabei anmerkend, dass einige wichtige Aufgaben noch gelöst werden müssten. Das ist nicht nur die Säuberung Deir ez-Zors, sondern auch die Kontrollerlangung über die grundlegendsten Grenzübergänge zum Irak (vor einem Jahr versuchten die US-Amerikaner und die ihnen unterstehende Opposition Abu-Kamal einzunehmen) und die wichtigsten Ölfelder der Provinz.

Die Operation in Deir ez-Zor ist als die letzte große Offensivhandlung mit massiver Beteiligung und Unterstützung durch die russländischen Luft- und Raumfahrtkräfte geplant. Das bedeutet die Transformierung der gemeinsamen Syrien-Strategie, früher charakterisiert durch das Zusammenspiel militärischer und politischer Komponenten mit einem Schwerpunkt auf der ersteren; nun wird die zweite überwiegen. Dies ist logisch, da abgesehen von der Stabilisierung der operativen Umstände mit der Liquidierung der größten Unruhequellen – des IS und (der in Russland verbotenen) „Dschabhat an-Nusra“ – eine wichtige Aufgabe notwendigerweise zu Ende geführt werden musste: die Unmöglichmachung eines militärischen Sturzes der Assad-Regierung. Die Einnahme Ost-Aleppos wurde zur Wasserscheide in den Handlungsplänen der wichtigsten Auslandssponsoren und der syrischen Opposition.

Die Lokalisierung der Opposition in Idlib und der Beginn des Funktionsmechanismus der Deeskalationszonen in Syrien zeigt einen grundlegenden Entwicklungsvektor der Situation in der mittelfristigen Perspektive. Dies sind die Errungenschaften der wichtigsten Konsenssponsoren betreffend des Waffenstillstands (ob nun öffentlich gewollt, oder nicht).

Man sollte den Durchbruch der Dschihadisten der „Dschebhat an-Nusra“ in Idlib oder die Truppenverlegung des IS (von verbündeten, lokalen, sunnitischen Stammesmilizen) in die Region von Deir ez-Zor nicht als radikalen Umbruch in den saudischen Geistesregungen bezüglich ihrer Syrien-Taktik ansehen. Riskieren wir anzunehmen, dass Riad nun deutlich mehr Probleme mit dem Widerstand gegen die türkische Expansion in Idlib hat, als dass es jetzt die Laune bekommen würde, Militäroperationen gegen Damaskus zu starten.

All diese Ereignisse fördern situationsbezogen die Panik bei den US-Amerikanern, da diese auf die Ambitionen der syrischen Regierungskräfte stoßen, mithilfe der „Hisbollah“ und der russländischen Luftwaffe das Ostufer des Euphrats und die Grenze zum Irak zu erreichen. Das Pentagon ist besorgt über die Isolierung der unter seiner Kontrolle stehenden Kräfte in den kurdischen Enklaven, was Washington droht, seinen Einfluss auf die sunnitischen Stämme in Deir ez-Zor zu verlieren. Die Blockierung der US-amerikanischen Verbündeten in den kurdischen Regionen und der Beginn einer aktiven Etappe der Integration der Sunni-Stämme in die sozial-ökonomische Architektur Syriens stellt für die Vereinigten Staaten die für sie negativste Variante der Ereignissentwicklungen dar. Das Fundament der nach dem Abschluss der Militäroperationen kommenden Situationsänderung wird der Versuch Moskaus sein, die positive Erfahrung der Funktionsfähigkeit von Deeskalationszonen zu bewahren und weiterzuentwickeln, in Richtung eines ganzstaatlichen, multikonfessionellen Kompromisses, vor dem Hintergrund der Versuche der USA, diesen Prozess durch die teilweise „Afghanisierung“ der syrischen Opposition zu sabotieren. Der Schlüssel zur Lösung dieses Problems ist in diesem Fall die Konfliktbeilegung mit der sunnitischen Elite vor dem Hintergrund von Zugeständnissen im Rahmen einer sozio-ökonomischen Autonomie.

Ob nun Assad und seine Gefolgschaft es nun wollen oder nicht, sie werden den Sunniten Zugeständnisse machen müssen, da Bürgerkonflikte Regime immer zu Kompromissen zwingen. Der Iran wird, im Gegensatz zu den Aussagen US-amerikanischer Analytiker, sich dagegen nicht wehren. In einem Land, wo Alawiten um die 20% der Bevölkerung ausmachen, ist das Ignorieren von Kompromissen mit anderen Konfessionen nicht möglich. Die Iraner demonstrieren eine große Flexibilität; sie versuchen auf diese Weise (der Libanon und der Irak dienen hier als Beweis) Vertreter anderer Religionen in die Reihen der zu ihnen loyalen schiitischen Gruppierungen zu integrieren, unter anderem auch Sunniten und Christen, und haben auch keine Scheu, mit ihnen politische Allianzen einzugehen.

Riad: eine Selbstanzeige

Die Ankunft des Königs Salman in Moskau erinnerte mehr an eine Kapitulation, wenn auch eine ehrenvolle. Riad ist nicht in der Position, Handlungsregeln in Syrien zu diktieren, und die Ankunft des saudischen Monarchen verfolgte das Ziel, mehr oder weniger annehmbare Bedingungen für die Bewahrung seines Einflusses in der SAR [AdÜ.: Syrischen Arabischen Republik] auszuhandeln. Gerade deswegen kam auch nicht sein Sohn und Hauptarchitekt der Politik des KSA [AdÜ.: Königreichs Saudi-Arabien] in Syrien, Verteidigungsminster und Kronprinz M. bin Salman, angereist. Die kürzliche Offensive der ihm unterstellten Gruppierung „Dschebhat an-Nusra“ vom idlibischen Aufmarschgebiet gegen die Positionen russländischer Militärs ist fehlgeschlagen, was sich auf die Dominanz Saudi-Arabiens in Idlib im Zuge des Kampfes gegen die Türkei auswirken wird. Diese Handlungen zwangen Moskau, gemeinsame Bemühungen mit Ankara zu aktivieren.

Das Einlassen auf einen Schlagabtausch mit Moskau in der SAR bei gleichzeitiger Konfliktverschärfung mit dem Hauptverbündeten der Türkei in der Region, Katar, musste zu einer KSA-feindlichen Allianz führen, zu was M. bin Salman durch seine Taten auch beiführte. Riad ist nicht in der Position, wo man Pläne für den politischen Austausch vorschlagen kann. Neben der militärischen Dominanz Russlands in der syrischen Richtung hat das KSA auch ein Interesse in der Abmachungsverlängerung bezüglich der Erdölförderbegrenzung. Die theoretischen Boni in Form einer Perspektive von langfristigen, gigantischen Wirtschaftsverträgen sind zur Überzeugung Moskaus, seine Position zu Syrien zu ändern, offensichtlich nicht genug. Die russländische Seite wird auch weiterhin sich darum bemühen, den Einfluss pro-saudischer Gruppierungen in der SAR zu minimisieren. Die Handlungen Ankaras in Idlib beweisen das.

Die türkische Armee bereitet sich dort auf die Schaffung einer zweiten Militärbasis in der Deeskalationszone vor. Die erste liegt in der Region von Sheikh Barakat, dem höchsten Punkt der Symeon-Berge, zwischen den Provinzen Aleppo und Idlib. Von dort aus werden die Türken die Aktivitäten der kurdischen Einheiten im Kanton Afrin beobachten. Ankara bereitet sich auf die Entfaltung einer zweiten Basis auf dem Hubschrauberlandeplatz Taftanaz vor, welcher einige Jahre unter der Kontrolle der Freien Syrischen Armee (FSA) stand. Die Türkei plant drei feste Basen in Idlib und mehr als 40 Beobachtungsposten, darunter 30 mobile. Türkische Militärkräfte wollen die Straße Reyhanlı – Afrin – Tall Rifaat sichern.

Was den iranischen Einfluss in Syrien angeht, welcher Saudi-Arabien besorgt, so sind Teheran und Moskau Partner, und ihre Allianz (Iraner und Libanesen auf dem Boden, die russländische Luftwaffe in der Luft) ist der Schlüssel zum Erfolg bei der Druckausübung auf die bewaffneten Einheiten der Opposition. Beim Beginn der Handlungen der Luft- und Raumfahrtkräfte der RF [AdÜ.: Russländischen Föderation] in Syrien kontrollierten die Kräfte Assads 20 Prozent des Landesterritoriums, und heute – 90 Prozent.

Abgesehen davon beginnt in der Republik die zweite Etappe der Krisenlösung. Besonderer Wert wird auf die Stammesdiplomatie in den Deeskalationszonen und die Beziehungsherstellung auf der Achse Damaskus – Sunni-Elite gelegt werden. Der Iran wird seine Kräfte aus Syrien nicht abziehen, wo gerade die Formierung schiitischer Milizen abläuft. Unsicher ist noch die Teilnahme des KSA in der Kontaktherstellung zwischen den syrischen Gesellschaftsschichten und seine bedingungslose Teilnahme an Verhandlungen.

Das kurdische Dilemma Washingtons

Russland und seine Verbündeten behinderten nicht den Sturm Rakkas durch die westliche Koalition, was letztendlich zur Zerstörung der Stadt führte. Die US-Amerikaner versuchten hingegen den Vormarsch der syrischen Regierungskräfte östlich des Euphrat durch das Benutzen von Islamisten zu verhindern. Die USA haben ihre Ressourcen ausgeschöpft und werden sich nun mit der Rolle des Beobachters zufriedenstellen müssen. Die wichtigste Aufgabe des Pentagons war die Sicherstellung der Kontrolle über die Territorien östlich des Euphrats durch das Benutzen von kurdischen Einheiten und örtlicher Sunni-Milizen. Das Vordringen des syrischen Militärs zur Stadt Abu-Kamal an der syrisch-irakischen Grenze schiebt weiteren Bemühungen dieser Art einen Riegel vor. Die US-Amerikaner wurden vor allem dadurch behindert, dass die Kurden auf einem begrenzten Territorium agieren, und man sich somit beim Durchführen von Operationen in fremden Regionen nicht auf sie verlassen kann. Die sunnitischen Stämme hingegen boten den Amerikanern nicht die nötige Unterstützung aufgrund dem Misstrauen der USA zu diesen.

Verständlich, dass infolge des Mangels an Alternativen für Washington Rakka von Einheiten der Demokratischen Kräfte Syriens (DKS) kontrolliert werden wird, deren Basis Kurden aus der Partei der Demokratischen Union (PYD) bilden. Die USA hätten die Stadt pro-türkischen Kräften übergeben können, aber das hätte ihre Beziehungen zu den Kurden ruiniert. Zudem hat die letzte Visite einer US-amerikanischen Delegation nach Ankara in Fragen des „Visa-Skandals“ (und anderer Fragen) keine Resultate gebracht, was die Variante einer Übergabe Rakkas an die Türkei auschließt. Hätten die US-Amerikaner diese Möglichkeit übrigens nutzen wollen, wären sie von Anfang an in eine Allianz mit den Türken getreten, was Ankara ihnen auch mehrmals vorgeschlagen hat. Die Einnahme der Stadt wäre dann eine reine Formalität gewesen, da der türkische Geheimdienst MIT in diesem Fall einfach seine Einflusshebel auf die Feldkommandeure des IS genutzt hätte.

Die weitere Entwicklung der Geschehnisse ist offensichtlich. Die Übergabe einer sunnitischen Stadt an die Kurden ist ein ernstzunehmend störender Faktor bei den Versuchen der „Afghanisierung“ des syrischen Konfliktes. Sie ist unmöglich ohne Zugeständnisse an die sunnitischen Stammeseliten im genannten Deir ez-Zor. Rakka wiederaufbauen werden die US-Amerikaner nicht; in diesem Fall werden Anhänger des IS und ihre Familien in die Stadt zurückkehren, was schnell wieder zur Wiederherstellung der Kontrolle durch die Islamisten führen wird. Die US-Amerikaner stehen somit vor einem Dilemma: die Stützung durch die Kurden schwächt ihren Einfluss auf die Situation in Syrien und droht mit einem Reinfall bei den Versuchen zu enden, sich Unterstützung durch die Sunniten zu sichern, sollten Ankara und Moskau ihren Druck erhöhen. Somit wird Washington höchstwahrscheinlich versuchen, seine bereits bestehenden Einflusszonen abzusichern.

Ein Tribut in Form von Kirkuk

Im Gegensatz zu professionellen Analytikern wurde das breite Fernsehpublikum und die Massenmedien von der Übernahme Kirkuks unter die Kontrolle der Regierung in Bagdad nach dem Unabhängigkeitsreferendum im Irakischen Kurdistan überrascht. US-Amerikanische Experten schlugen mehrere Szenarien zur weiteren Entwicklung der Ereignisse vor. Man kann von einer Vereinbarung zwischen der Patriotischen Union Kurdistans (PUK) und Bagdad bei der Kontrollübergabe der Provinz an die Regierungstruppen sprechen. In Wahrheit war die Aufgabe Kirkuks eine gemeinsame Abmachung unter sowohl der PUK [AdÜ.: „pro-irakische“ Partei], als auch der DPK [AdÜ.: „Demokratische Partei Kurdistans“ – „pro-westliche“ Barzani-Partei]. Die Iraner agierten hier als Vermittler, interessiert an der Sicherung ihrer Verbündeten in der PUK als opponierende Kraft zum konkurrierenden Barzani-Klan und seinem Gefolge. Was die Kontrolle der erdölreichen Provinzen angeht, so werden sie bei Bagdad bleiben, mit ein paar entbehrlichen bei der PUK.

[…]

Interessant sind die Chancen des Führers der Demokratischen Partei Kurdistans (DPK), Barzani, nach dem Verlust Kirkuks an der Macht zu bleiben. Er wurde vom regionalen Parlament Juni 2005 für vier Jahre als Oberhaupt der Autonomie gewählt, 2009 gewann er die ersten direkten Präsidialwahlen des Irakischen Kurdistans in der Geschichte. Seitdem wurde seine Kadenz mehrmals vom Parlament verlängert. Sein Mandat als Führer des Irakischen Kurdistans kann er nicht verlängern, da die lokale Gesetzgebung diese rechtlich nicht vorsieht. Die Verschärfung der Situation in Kirkuk und die Bedrohung einer ausländischen Intervention ist für Barzani ein guter Vorwand, um die allgemeinen Wahlen, geplant für den 1. November, abzusagen; dies geschah so auch. Am 18. Oktober hat die höchste unabhängige Wahl- und Referendumskomission des Irakischen Kurdistans entschieden, die parlamentarischen und die Präsidialwahlen in der Autonomie auf unbestimmte Zeit zu verschieben. In der WahlKom verzeichnete man, dass der Grund dafür die letzten Ereignisse in der Autonomie und das Fehlen eines Kandidaten für den Posten des Haupts des Irakischen Kurdistans seien. Barzani hat sich also entschlossen, mit scheinheiligem Vorwand an der Macht zu bleiben. Nun versucht er der PUK über kontrollierte Massenmedien „den Verrat an den Interessen des kurdischen Volkes und den kampflosen Abzug ihrer Peschmerga-Einheiten aus Kirkuk“ anzulasten. Wenn nun die Partei der kurdischen Opposition „Gorran“ aus Protest wieder die Funktion des Parlaments blockiert, wird der Klan Barzani ewig herrschen, da der Präsident des Irakischen Kurdistans nun von Abgeordneten gewählt wird. Gleichzeitig wird er Bagdad Zugeständnisse machen, und Wirtschafts- und Handelsbeziehungen mit den Türken wiederherstellen.

Das Pentagon versucht, die Bedeutung der Geschehnisse in der Provinz Kirkuk herunterzuspielen. Es war ein geplanter Rückzug der Peschmerga aus Kirkuk, welches die Kurden beschlossen unter dem Deckmantel des Kampfes gegen den IS zu privatisieren. Größtenteils waren das Leute der DPK, welche bis dahin die ganze Zeit die Erdöllagerstätten exploitierten. Funktionäre der PUK waren daran auch beteiligt. Nach dem Tod des PUK-Haupts Talabani begann in der Partei ein Machtkampf zwischen der Witwe des Führers und seinen Verwandten. Der Vorstoß von schiitischen Milizen in Schlüsselorte von Kirkuk stellt eine Unterstützung „seines“ Flügels der vom Anführer des Parteinachrichtendienstes L. Talabani geführten PUK dar.

Die Teilnahme der Schiiten an dieser Operation war nicht geplant. Die Peschmerga hätten Positionen an Schlüsselorten Kirkuks an die irakische Armee abtreten sollen, nicht an schiitische Rebellen. Ursprünglich war nicht die Rede von einer gewaltsamen Einnahme, da die Kämpfe sonst eskaliert wären, und das Potential der irakischen Armee zur Lösung solch einer Aufgabe bis heute nicht ausreicht. Es reicht aus, sich an die Belagerung Mossuls zu erinnern, um zu verstehen: die irakische Armee ist für Offensiven ungeeignet, vor allem ohne Luft- und Artillerieunterstützung durch die US-Amerikaner.

All das bedeutet, dass der Präsident der kurdischen Autonomie kapituliert hat. Seine Idee eines Referendums, dessen wichtigstes Motiv die Sicherung einer Führungsrolle für den Barzani-Klan im Irakischen Kurdistan war, war von Anfang an aufgrund von Obstruktionen der wichtigsten Weltmächte, inklusive der UNO, zum Scheitern verurteilt. Es schloss eine völkerrechtliche Anerkennung der Plebeszitergebnisse aus; zudem ist das Irakische Kurdistan wirtschaftlich unsouverän. Das internationale Geld wird in seine Erdölindustrie nicht investieren, da juristische Risiken scheuend, sollte Bagdad Klagen in internationale Schiedsgerichte einreichen.

All dies sieht Zugeständnisse vonseiten der Autonomieführung vor. Die Frage war, welche Kapitulationsvariante Barzani wählen würde. Er gab Kirkuk unter der Garantie Bagdads auf, dass dieses nicht in Richtung des eigentlichen Irakischen Kurdistans marschieren und stattdessen einen Verhandlungsprozess über neue Vereinbarungsbedingungen nach dem Prinzip „Export kurdischen Erdöls über die Infrastruktur Bagdads im Austausch für Finanztranchen nach Erbil“ starten wird. Barzani blockierte die Koordination von Peschmerga-Einheiten beim Abzug aus Kirkuk; viele Feldkommandeure (vor allem der DPK) wussten nichts von der bevorstehenden Evakuierung.

Die Berechnungen erwiesen sich als korrekt: das entstandene Chaos war für eine organisierte Konfrontation mit irakischen Kämpfern nötig, was die Kurden gegen die Bedrohung einer ausländischen Invasion zusammenrücken ließ. Erbil musste diesen Prozess der „Konsolidierung“ nur mit wüsten Aussagen unterstützen. Barzani kann Probleme bekommen, sollte sich herausstellen, dass niemand ins Irakische Kurdistan eindringen will und die Idee der Unabhängigkeit für Barzanis Machterhalt geopfert wurde. Nebenbei hat sich Barzani bei den Führungseinkommen der DPK vergriffen: sie hat die Kontrolle über die Erdölförderstellen verloren, was das Wachstum von oppositionellen Stimmungen im Irakischen Kurdistan gegen Barzani und sein Gefolge stimuliert.

Die Moral der Geschicht’: von dem Erscheinen eines Kurdistans auf der Karte (geschweige den mehrerer Kurdistane, wenn man die höchst schwierigen Beziehungen zwischen den kurdischen Stämmen, Klans und territorialen Enklaven bedenkt) kann gar nicht die Rede sein. In dieser Welt gibt es nichts Ewiges, und die nahöstlichen Grenzen sind hier keine Ausnahme; noch zerfällt der Irak nicht in Einzelteile, obwohl das für die Zukunft nicht auszuschließen ist. Was die Weltgemeinschaft angeht, welche noch zu Zeiten des Völkerbundes den Kurden eine Staatlichkeit versprach, so bestehen weitaus höhere Chancen, dass es seine Worte zurücknimmt, als sie zu erfüllen. Das Erfüllen von Versprechen solcher Art endet selten gut, wie es uns die Präzedenzfälle Liberias, Kosovos und der Gründungsversuch des palästinensischen Staates zeigen…

299 Gedanken zu „J. Satanowski – Russische Jahreszeiten statt „arabischer Frühling““

  1. Wir haben Artur wieder mal für einen Leckerbissen zu danken, wobei ich meinen Dank gleich noch ergänzen möchte um „Danke dafür Artur, dass Sie obendrein noch 1A Qualität abliefern!“ (Die meine Arbeit sehr komfortabl macht, weil ich so gut wie nichts nacharbeiten muss).

    Ansonsten: Zu Satanowski muss man kaum etwas anmerken. Anders als wertewestliche Plapperer verfügt der Mann über ein sehr solides Grundgerüst, ein offenkundig hellwaches Hirn und eine wohlverdiente Reputation.

    Gewiss, man mag gelegentlich manches anders sehen als er, ihn zu lesen aber bereichert und lohnt sich jedenfalls.

  2. @Artur

    Herzlichen Dank für die/ Ihre, gut eingespielte, Übersetzungsroutine.

    Ja,

    Satanowski führt mit sicherem Überblick durch das extreme Interessenslabyrinth und bestätigt im wesentlichen die Hauptannahmen und Erwartungen der hiesigen ‚Dörfler‘.

    Konsens- und Dissenssponsoren, welch eine gelungene Wortbegriffskombination! Letztere sind dann noch gespalten, spalten somit als ‚Gespaltene‘ und erreichen mittelfristig doch nur, dass die Müßiggänger und faulen Vasallen, wie auch Masud Barzani einer ist, schlussendlich sich selber ausboten oder ins Abseits manövrieren, keine Teilhabe an einer langfristigen Politik erreichen können, sehr im Gegensatz zum Entscheiden und Planen im Außenamt der RF. –

  3. @ Artur
    Vielen Dank für die Übersetzung diesen ungeheuer hilfreichen Überblicks.
    Ich denke, Russland wird eine sehr gute Lösung für Syrien, Irak und auch die Rechte der Kurden, die ihnen seit 100 Jahren verwehrt sind, finden. Autonomie innerhalb Syriens und Irak bei gemeinsamer Außenpolitk etc. ist wohl im Sinn aller. Die Kurden in Syrien wollen gar nicht so sehr einen „Kurden“-Staat als vielmehr „Subsistenzwirtschaft“ und direkte Demokratie unabhängig von den Ethnien, die dort leben. Vielleicht lässt sich in dieser Hinsicht durchaus etwas entwickeln. Syrien ist seit Bestehen ein multiethnischer religionstoleranter Staat, man sehe sich nur mal die Umayyaden-Moschee in Damaskus mit dem Schrein Johannes des Täufers an.

    noch was, Artur, Übersetzung unklar:
    Was den iranischen Einfluss in Syrien angeht, welcher Saudi-Arabien besorgt (которым обеспокоена Саудовская Аравия)
    muss es nicht heißen „beunruhigt“, „besorgt macht“ – in Ihrer Übersetzung bedeutet „besorgt“ = „vornimmt“.

    1. @The Reds

      Sie haben Recht, „beunruhigt“ wäre die genauere, wortwörtliche Übersetzung. Ich habe das Synonym „besorgt“ im Sinne von „ich bin besorgt wegen etwas / etwas besorgt mich“ verwendet; anscheinend gibt es aber die letztere Redewendung nicht. Mein Fehler.

    2. Ich kann ja verstehen, dass Sie sich Sorgen machen. Läuft nicht so ganz nach Plan, oder?😂 Jesses ne, da rede ich mich schon wieder um Kopf und Fell. Nichts für ungut.

  4. Danke an den Übersetzer.
    Dieser Satanowski hat einen guten Überblick.
    Wie kräftesparend von den rechtmäßig in Syrien Agierenden, Terroristen die Chance zu geben, sich selbst zu erschöpfen.

  5. Zur Frage nato gegen Russland gibt es eine neue Antwort.

    Der britische Superzerstörer „Diamant“, Kostenpunkt jenseit 1 Milliarde euro, gerne auch als „das Juwel in der Marinekrone“ bezeichnet, musste wegen *erheblicher* Funktionsstörungen einen Einsatz im persischen Golf abbrechen und nach england zurückkehren.

    Unter Druck musste sich nun auch der Hersteller erklären. Er lehnt jede Verwantwortung ab, weil das Schiff nicht für „wiederholte und längere Einsätze im warmen Wasser des persischen Golf“ konzipiert und gebaut worden sei. Anders ausgedrückt: bae (Hersteller) hat alles vertragsgemäß gemacht, aber die brit-Marine hat das Schiff unsachgemäß und
    ausserhalb des Heimathafens verwendet.

    Übrigens bin ich ziemlich sicher, dass bae da nicht lügt, jedenfalls nicht wesentlich.

    Grund: Die nato hat Jahrzehnte lang keine Kriege geführt sondern nur wehrlose schwache Länder überfallen. Da hat es natürlich nicht lange gedauert, bis ein paar durch und durch korrupte Schwachköpfe da Potential für „Einsparungen“ sahen. Zur Erklärung: „Einsparungen“ bedeuten im allgemeinen polit-Alltag 3% dessen, was eingespart wird kommt tatsächlich dem Staat (Steuerzahler) zugute; 15% – 20% kommen diversen politikern zugute und der dicke fette Rest den Konzernen.

    Putin und die Russen kommen den wertewestlern insofern ungelegen, als nun plötzlich sehr hässliche Fragen aufkommen wie z.B. die, ob ein Kriegsgerät für über eine Milliarde euro denn immerhin die Einsatzdauer eines Urlaubs-Schlauchboots erreichen kann.

    Aber es wird noch hässlicher, denn dieses Problem lässt sich nicht einfach beheben, auch nicht für 50 oder 100 Milliarden euro. Der wertewesten *kann* diverse grundlegende Waffensysteme gar nicht – egal für wieviel Geld – entwickeln und herstellen. Er hat nämlich nicht mehr den Unterbau, den Apparat dazu. Um dieses Problem zu lösen werden mindestens 10 Jahre Zeit gebraucht, weil da ganze Ministerien ausgemistet werden müssen (von wem, bitte?), Konzerne grundlegend beschnitten und in ein rechtsstaatliches Gerüst gezwungen werden müssten und ganz nebenbei noch Ingenieure herangezogen werden müssten, die wieder Ingenieure sind.

    Und die russische Abwehr vieler hach so bedrohlicher westlicher Waffen? Tee trinken und zusehen; das Zeug säuft von ganz alleine ab.

    1. Interessante Einblicke in die Vorgänge und Abläufe in der Region. Vielen Dank dafür!!
      Leider ein schier undurchdringliches Gestrüpp an Positionen und Interessen. Ich wünschte, man könnte das Bild eifacher zeichnen, doch so wird man der Sache nicht gerecht. So bleibt mir nur den Text (und andere) mehrfach zu lesen, mich aus anderen Quellen zu informieren und zu hoffen dass sich ein umfassender Einblick erarbeiten lässt.
      Die Ukraine war für mich weit einfacher zu erfassen.
      Zum britischen Superzerstörer: Langsam wir das Problem halt immer offensichtlicher. Wenn für Beschiss, Lüge und Hintergehen ganze Rechtsabteilungen fett und bräsig werden, wenn (gegenseitiger) Beschiss, Lüge und Hintergehen zu Kultur und einzig wahren Lebensinhalt hochstilisiert wird, wenn jedem noch so normalen Bürger bei jedem noch so profanen Vertrag (völlig Rechtskonform) Fussangeln und kaum sichtbare Fallen gestellt werden, die sie vollumfänglich ihrer Rechte berauben, dann ist der Weg nicht mehr weit und dieses komplette, korrupte, verlogene Sytem frisst sich selbst gegenseitig auf.
      Der „Wertewesten“ schwafelt doch immer von Freiheit, von besten Lebensbedingungen, von Gleichheit usw… und lügt schon bei solch grundlegenden Aussagen. Eine Gesellschaft, wo die innere Kompassnadel des Anstands, des guten Umgangs Miteinander, der Ehrlichkeit und Redlichkeit einen feuchten Dreck wert ist, eine Gesellschaft, die sich gegenseitig beraubt, ausnimmt und bescheißt, mit Instanzen die zudem so etwas völlig legitimieren hat nichts anderes verdient als den Bach runter zu gehen.
      Sorry, bei der Geschichte mit dem britischen Superzerstörer kann ich nur noch lachen. Nein, es freut mich aufrichtig! Ich bin mir sicher der Hersteller dieses Zerstörers ist rechtlich auf der sicheren Seite wenn das Wasser um 2° C zu warm ist.
      Traurig ist nur dass keiner was daraus lernt. Dieses korrupte Gewürm macht sich schnell noch die Taschen voll, der Kahn (Wertewesten) ist eh schon am absaufen.

    2. Tja engeland ist wieder bei seinem Problem mit den Spanischen Galeonen angelangt, diesesmal mit den amis mit im „Boot“.
      Dumm gelaufen.

      1. Soweit ich aus dem Geschichtsunterricht weiß, waren spanische Galeonen im 16. Jahrhundert ein Liebslingsraubobjekt englischer Piraten.

        Diese hatten Kaperfreibriefe der englischen Königin Elisabeth I. und bereicherten die englische Krone mit südamerikanischem Silber ganz erheblich und schufen so die finanzielle Basis der englischen Weltherrschaft bis 1913. Die City of London profitiert quasi heute noch von den damaligen Raubzügen.

        Ob es dann 1588 klug war von den Spaniern, ihre komlette Armada an Kriegsgaleonen gen Engeland zu schicken, darf bezweifelt werden. Das Kriegsglück war wiesooft den Engländern hold und die Armada versank eher jämmerlich.

        Immerhin sollen die Iren von den Kartoffeln an Bord der gestrandeten Armadaschiffe profitiert haben. Aber das ist dann schon wieder eine ganz andere Geschichte.

    3. Russophilus, komme gerade aus dem Lachen gar nicht mehr heraus……..es lebe die nato, offensichtlich ein „Verteidigungsbündnis“, zumindest was europäische Schiffe und Flugzeuge anbelangt…..

  6. @Russophilus

    Die Realität toppt somit wieder einmal locker jede noch so schräge Erfindung und Pointe des Kabaretts und der Karikaturisten. Wir sehen nun, mitten in den MIM-Komplex-Eingeweiden allerlei Widersprüche 3.0.
    Warmes Wasser als besondere, technische Herausforderung? Wer hätte das gedacht, vor einem Vierteljahrhundert? Man vergleiche diese, uns bisher überhaupt sichtbaren, kleinen Eisbergspitzen mit der, nur zu vermutenden, Dysfunktionalität des Ganzen.

    Ich erinnere noch an die Logistikprobleme, Höhe der Brückendurchfahrten, diverse Brücken in Osteuropa, bei der Zuführung von Großgerät via Bremerhaven. Jeder Spediteurmitarbeiter würde, bei entsprechenden Glanzleistungen, sofort seinen Arbeitsplatz verlieren, mit dieser Unprofessionalität. Die US-Chargen improvisieren wohl nur noch auf Mafianiveau, chaotisch organisiert durch die über 17 verschiedenen US-Geheimdienste, die wohl auch noch untereinander konkurrieren und morden. ‚Dinosaurierorganisation(en) at it’s best‘ in ‚Mammon‘s very, very own country‘.

    Und diese Volltrottel waren auf dem Mond? Wenn das warme Duschwasser ausfällt oder die Frittenküche, dann müssen die Pötte eh umdrehen, wegen der Meutereien. Da braucht es dann auch garkeinen feindlichen ‚Blackout-Überflug‘ mehr, wie 2015 im Schwarzen Meer.

  7. Nachtrag zu Dysfunktionalität(en) im Allgemeinen

    So feiern sich dann die Konzerne selbst, mit ‚tollen‘ Schiffsneubauvideos:
    https://www.designboom.com/technology/rolls-royce-crystal-blue-super-yacht-11-26-2017/

    Diese Glanzbilder, übrigens immer ohne reale Menschen und sinnliche Oberflächen, täuschen über die technische Unreife und Entwicklung hinweg.

    Und was größere Hoch- und Tiefbauprojekte in DE betrifft, seitdem die erfahrenen Controller nicht mehr das Sagen haben, sondern irgend welche Managerfuzzis, gibt es nur noch um den Faktor 10 – 20 kostenerhöhte Durchführungen/ Abrechnungen (also Kostensteigerungen von 1000 – 2000 %).

    Programme können so etwas nicht kontrollieren, wenn es keine erfahrenen Ingenieure mehr gibt, bzw. diese nix mehr zu melden haben. Positiv daran, wir werden vor so mancher Großbausünde verschont, bzw., den wenigen ‚Eingeweihten‘ wird Angst & Bange. Beispiel Oberrhein-Eisenbahntrasse, BER, S21 usw… Übrigens ist die Rheinsohle bei Duisburg 20 m ü. Geländenormalhöhe der umgebenden Siedlungsgebiete. Immerhin sind davon ca. 3 Millionen Menschen betroffen. Die Polit-Lackaffen wissen noch nichtmals von solchen Problemstellungen, siehe etwa den Zustand der Atommüll-Asse usw, usf…

    Grüße an alle, besonders an Yorck und seine Minitiger.

    1. Bei solchen Dingen stellt sich mir immer wieder die Frage, ob das evtl. mehr als nur Gier ist. Ist diese Schludrigkeit/Idiotie vielleicht von „ganz oben“ gewollt, um die stetig wachsende Geldmenge mit egal welchen Leistungen, so sinnlos sie auch seien, zu unterfüttern? Nur um das fiatsystem noch irgendwie am laufen zu halten?
      Vielleicht wäre sonst die Inflation schon vollständig aus dem Ruder gelaufen? So kann man vielleicht noch ein Teil des Geldes „verstecken“.
      Leider stecke ich da nicht tief genug drinnen, um mir ein Bild machen zu können.

    2. ….danke für die Grüße an meine 3 Stubentieger…..denen geht es gut……sind mehr im Haus als draussen, bei dem Wetter…. !!!

      Gruß Yorck Fränzelsmühle

    3. Was für ein Gefasel, schon wieder.

      Der Zerstörer ist britisch nicht US-Amerikanisch.

      und ein WERBEVIDEO, gibts sowas in Rußland nicht, als „BELEG“ für einen gesellschaftlichen Zustand?

      BER, S21 (zb.) werden nicht gebaut?

      Natürlich dürfen auch solche Sätze nicht fehlen:

      „Wir sehen nun, mitten in den MIM-Komplex-Eingeweiden allerlei Widersprüche 3.0.“
      Nichts Neues also von Conrath (nur eine seiner Verkleidungen).

  8. @ conrath
    Das gleiche gilt auch für die Donau. Wenn schon die saudämlichen Politaffen die Begradigung der Donau beschlossen und durchgezogen haben, aber einfach zu blöd im Kopf sind, sich mal die Situation eines Kanals bei Hochwasser vorzustellen, braucht man sich nicht zu wundern, dass ganze Städte absaufen !
    Im Übrigen ein interessanter Artikel von Arthur, man sieht auch wie verwirrend es im Nahen Osten zugeht !

    1. @ Alexander
      Wobei es noch einen Unterschied macht gelegentlich, während der Schmelzhochwasser, nasse Füße oder vollgelaufene Keller zu bekommen, wie bis vor kurzem etwa in Köln oder ob man durch Bergbausenkung ganze Siedlungsregionen tieferlegt. Das habt Ihr so nicht in Eurem schönen Resthabsburg, trotz Laufbegradigungen. Vergleichbare Probleme gibt es in Holland. Dort sind einige Siedlungsregionen 6 Meter unter Meeresspiegel 0 und das hochgelegte Rheindelta macht dann, im ungünstigsten Fall, die Landschaftssenken einfach voll, eine lokale Sintflut (Sünden des unvollständigen Planen/ Handelns).

      1. In Holland wurde viel Land durch Trockenlegung des Watts gewonnen. Logisch das dieses unter dem Meeresniveau liegt. Alternativ hätte man wohl dieses Land aufschütten können. Also um mindestens 6 m aufstocken – flächendeckend. Zumindest ist das die Alternative von „Conrath“.

        Und durch Bergbausenkung werden ganze Siedlungsregionen tieferlegt.
        Genau und den Weihnachtsmann gibts auch.

          1. @SW

            Senken unter Meeresnull, mit oder ohne, oder zeitweiliger Wasserfüllung, gibt es aus verschiedensten geologischen Gründen, denken wir nur an den See Genezareth, der die nördliche Fortsetzung des Afrikanischen Grabenbruchs darstellt, 212 m unter dem Meeresspiegel. Da sind die holländischen Landschaftssenken von maximal 6 m noch recht flach dagegen, haben aber viel mehr Stauvolumen. Das Tote Meer bringt es sogar auf 420 m unter Meeresspiegel. Das holländische Problem gleicht dem überhöht geführten Strombett des Niederrheins durchaus. Landschaften, auch besiedelte Regionen lassen sich, mit Bergschädensverlusten, langsam absenken, Flüsse nicht, denn sie füllen dann sofort alle aktuell erreichbaren Senkvolumen komplett auf. Daher wurde die Deichsicherung im Raum Duisburg in vielen Stufen, der umgebenden Absenkung entgegen, immer weiter erhöht! Eigentlich logisch. –

            Die Holländer bekommen aber über Wal und Leck unseren Rhein als Gratisvorflut in ihr Landschaftsbassin und je höher sich Holland gegen die offene See abschirmt, desto kritischer wird es bei extremer Wasserführung, also 8.000 oder 10.000 m³/s durch den Rhein und dazu durch alle weiteren Zuflüsse! Wenn es dann zu Starkregeninseln kommt, zu unbeweglich stehenden Tiefdrucksystemen, läuft alles voll, von hinten/ oben nach vorne (meerseitig) unten, nasse Füße vom Festland aus, entgegen der Intuition. Das sind die Naturgesetze lieber SW. Und wenn Sie etwas nicht verstanden haben können Sie ruhig mal fragen. Die Strombegradigungen sind auch ein Problem (Donau,…), aber ein etwas anderes, was ich hier im Dorf aber nicht weiter vertiefen werde.

        1. @ sw

          Eine wesentliche Ursache des Absinkens der Bodenoberfläche ist die Absenkung des Grundwasserspiegels und die fortwährende Wasserhaltung im Bergbaugebiet. Deswegen fehlt dort der vom Wasser verursachte Auftrieb. Infolge dessen treten Setzungen unter den Auflasten von Gebäuden und baulichen Anlagen auf, die sich schließlich als allgemeine Absenkung des Bodens manifestieren.

          Im Saargebiet und im Ruhrgebiet steht seit Jahren die Kultivierung der Bergbaufolgelandschaften an. Im Zusammenhang damit lässt man auch die früheren Gruben kontrolliert absaufen, so dass die Grundwasserspiegel wieder steigen können und den Wasserauftrieb früher oder später wieder wirksam machen.
          Ob dadurch im Raum Duisburg eine leichte Geländeanhebung zustande kommen könnte, weiß ich nicht. Aber es ist sinnvoll, diesen Prozess erst einmal abzuwarten und sich mit höheren Deichen zufrieden zu geben, bevor man anfängt, das ganze tiefere Gelände aufzuschütten.

  9. Amis bleiben in Syrien nicht, egal was Satanovsky sagt… Denen hilft keine Fixierung der Ergebnisse…
    Und die Kurden bekommen dort keine Autonomie… Kulturelle möglicherweise ja, nicht aber die wirtschaftliche…
    Was sie bekommen ist eine Führung, die mit Assad und Bagdad arbeiten wird… Gegen die Kurden ist die ganze Region… Keiner wird sich der Gefahr aussetzen, nachdem schon sogar ISIS besiegt wurde, die Kurden als Unsicherheitsfaktor und ein potentieller Konfliktherd, zu haben… weder Türken, noch Syrer, noch Iraker noch Iraner… Die ganze Region ist gegen sie und die Amis ändern daran nichts… sie lassen die Kurden genauso fallen, wie sie mit allen ihren “Partnern“ gemacht haben… inklusiv Katar und sogar Saudies… Der einzige Staat, der die kurdische Autonomie unterstützt ist Israel… und die ganze Region ist genauso gegen Israel… Egal welche Schweinerei im Nahost passiert, hat Israel seine Pfoten im Spiel… Den ISIS- Abschaum aufzubauen – gerne, die Assad-Truppen und sogar zivile Objekte (wie eine Kupferfabrik, die zur Wiederherstellung der Elektrizitätsinfrastruktur in ganz Syrien benötigt wird) zu bomben unter dem Vorwand Hisbollah-Waffenlieferungen zu bekämpfen – jederzeit…
    Ich warte nur darauf, dass die Israelis ihre Drohung wahr machen und gegen Hisbollah in Lybanon zur Felde ziehen… Dann werden sie so auf die Fresse fallen und bis nach Jerusalem ( sprich die Grenzen von 1947) durch die kollektiven Kräfte von allen Ländern verfrachtet, die von deren Dreistigkeit schon ganz müde sind… und ihre paar Atombomben werden den Zios definitiv nicht helfen, da ihr eigenes Land unbewohnbar sein wird, falls sie sie anwenden… Geschweige schon davon dass sie die Faschos hoch drei in den Augen der Welt werden…
    Und ich glaube nicht, dass Opa Salman in Moskau nur wegen der Projekte war… Es geht um viel mehr und zwar um die Frage, in welcher Währung die Saudis ihr Öl zukünftig verkaufen werden… Die Chinesen haben Öl für Yuan mit anschließender Möglichkeit, Yuan fürs Gold umzutauschen auf der Schangai Börse angeboten… Um den Absprung vom Dollar ging es, denke ich… die Amis wollen das saudische Geld in der Höhe von hunderten Milliarden nicht rausrücken (ich nehme an, da sie es nicht mehr haben), die sie bei sich im Laufe der Jahrzehnte gebunkert haben… Saudis haben aber momentan die Löcher im Budget, die sie, obwohl ein der reichsten Länder der Welt, wegen der Amis Dreistigkeit nicht stopfen können… Daher war der Opa da… Alle anderen Ziele sind einfach eine Nebelkerze fürs Publikum… ok, die Drosselung der Ölfördermengen, die Opa am nächsten Tag umgesetzt hat (sprich Erhöhung des Ölpreises) war wahrscheinlich auch ein Thema, trotzdem aber zweitrangig im Vergleich zum Thema Absprung von grünem Klopapier… Und man hat die nachrichtendienstlichen Erkenntnisse mit dem Opa geteilt, weswegen die Prinzenhorde verhaftet wurde… Der Abschuß von den Ministern und Riad-Raketenbeschuß war aber eine prompte Antwort von Amis, nehme ich an…
    Übrigens, was Freia gemeint hat, mit “ Satanovsky, so so“ kann ich nachvollziehen… In Russland nennt man Solovijev, Satanovsky und Jascha Kedmi “eine ambulante Synagoge“… Diese Leute vertreten die Interessen von Israel in den russischsprachigen Medien… Dabei sehr aggressiv…
    Satanovsky tarnt sich als Analytiker, da er tatsächlich Ahnung vom Nahost hat… Er ist aber parteiisch… und seine Analysen sind meistens darauf ausgerichtet, Israel zu verteidigen oder seine Taten zu vertuschen oder zu rechtfertigen… Er poltert gegen alle Parteien, wenn sie gegen Israel’s Interessen sind… in der Wirklichkeit betreibt aber Israel eine Russland-, Syrien- und Iranfeindliche Politik im Nahost, das wird aber in seinen Analysen nie diskutiert… Ich kann das anhand von vielen Beispielen zeigen, erwähne aber jetzt nur ein davon: als der Jetabschuß stattgefunden hat, war es klar, dass Erdogan ihn nicht befohlen hat sondern reingelegt wurde… Satanovsky hat damals mit dem Schaum im Mund versucht, sein russisches Publikum zu überzeugen, dass Erdogan ein personifizierter Luzifer ist und der größter Feind Russlands ist… dass Russland jetzt gegen die Türkei kämpfen muss usw. … obwohl deutlich anderen Signale von der russischen Regierung kamen… die guten, unparteiischen, Analytiker wussten das auf jeden Fall… das konnte man damals nachlesen… Und solche Beispiele gibt es viele…
    Satanovsky war übrigens der Chef des Judenkongresses in Russland eine Zeit lang…
    Ich kann mir schwer vorstellen, so eine Position ohne gute Verbindungen in den Zionistischen Kreisen zu bekommen… Kedmi ist der ehemalige Chef von einem Mossad-Ableger in Israel gewesen, was von sich selbe spricht… Solovijev ist ebenfalls ein Jude, der eine extrem ausgedehnte Politshow in Russland führt (1,5 Stunden im Primetime jeden Tag unter der Woche + 4 Stunden an jedem WE) auf einem der zetralen Fernsehekänalen Russlands… und noch eine mehrstündige Radiosendung fast jeden Tag, wo Satanovsky und Kedmi ständig anwesend sind…
    Mittlerweile macht diese jüdische Offensive in den russischen Medien das Publikum schon richtig müde, da die niedrige Qualität und Parteinahme für Israel schon ziemlich offensichtlich ist…
    Was aber noch schlimmer ist, dass die ganze Bande sehr oft gegen die Interessen der russischen Regierung poltert… Nicht offen natürlich, aber perfide unter der Hand… Das sehen mittlerweile auch schon viele Menschen…
    Hoffentlich, mutiert irgendwann das Tel-Aviv-Fernsehen in Russland (тел-авидение) zurück zum russischen…
    Eine Anmerkung: habe nichts gegen die Juden, habe sogar die Freunde im Israel… Ich mag aber nicht, wenn man andere Ziele verfolgt, als deklariert…

    1. @ Wirtschaftsfuchs

      Danke für den ausführliches Kommentar. Dank auch an Artur für die Übersetzung des interessanten Satanovsky-Artikels.

      Im Lichte der Hinweise von Wirtschaftsfuchs fällt tatsächlich auf, dass die Interessen und Aktionen Israels bei Satanovsky erheblich „unterbelichtet“ sind. Da zionistische Interessen aber eine wesentliche Motivation für die Zerstörung der arabischen Staaten und Gesellschaften sind, entgehen uns dadurch wesentliche Zusammenhänge im kausalen Gefüge.
      Glücklicherweise hilft uns da Russophilus immer auf die Sprünge.

      Aber eigentlich wollte ich zu den Assets der Saudis in den USA ein Wort verlieren. Es ist durchaus nicht so, dass die nur Staatsanleihen investiert haben. Die haben sich dazu verleiten lassen, auch beträchtliche Summen in das eine oder andere Industrieunternehmen und andere Wirtschaftszweige zu investieren.

      Wenn man in Geldnot gerät wie durch den seit fast drei Jahre laufenden Krieg im Jemen (Söldner und Nachschub für zerstörtes Kriegsgerät und Munition wollen bezahlt werden.) und die frei verfügbaren Geldreserven dahin schwinden, ist es logisch, auch die US-Anlagen frei zu machen.
      Bei den Staatsanleihen mag das ja noch gehen, wenn man Peu a Peu Käufer findet. Aber der Verkauf von Industrie-Aktien und Beteiligungen zur Unzeit bringt richtige Verluste. Und daran krankt es erheblich, weswegen SA das Wasser bis zum Halse steht.

      1. @HPB
        Also wenn die Beteiligungen nur über Aktienpakete sind und diese nicht an Restriktionen gebunden (Veräusserung z.B. nur nach Genehmigung des Aufsichtrates (des Boards), dann sollte das doch jetzt eigentlich, bei den gegenwärtigen Höchstkursen, nicht nur ein Verlustgeschäft sein, sondern doch erhebliche Profite abwerfen. Kann man natürlich nur peu a peu machen, an der Meldepflicht ab einer gewissen Grösse an die Börsenaufsicht wird man aber nicht vorbeikommen. Oder sehe ich das falsch?

        1. @ Pushek

          Klar sehen Sie das richtig. Allerdings muss die Verlust-Minimierungs-Strategie (respektive die Gewinn-Maximierungs-Strategie) jetzt im Zustand von Zeit- und Geldnot verfolgt werden.

          „Um Luft zu holen“, hat sich MbS erst einmal auf die Beschlagnahme von (vermeintlich) durch Korruption erworbenes Vermögen gestürzt. Aber diese Vermögenswerte müssen (teilweise) auch erst „versilbert“ werden, um flüssige Mittel zu gewinnen.
          Ob er dadurch die nötige Zeit gewinnen kann, um eine gewinnträchtige Strategie bei der Verwertung der in den USA befindlichen Vermögenswerte zu realisieren, wage ich zu bezweifeln.

    2. Lieber Wirtschaftsfuchs, das sind sehr wichtige Zusatzinformationen für uns auf diesem Blog, das S. hier sehr hoch gehandelt wird. Sollten die Informationen bezüglich seiner Präferenzen stimmen (und davon gehe ich jetzt mal aus), relativiert das sehr stark. Andererseits wäre das ja das typische Vorgehen: Hirne vernebeln, Propaganda für die Einzigartigen, am Schluss dann die Verfolgung aller Gegeninformation. Ich hoffe auf einen Beitrag von Russophilus hierzu.

    3. Die Amis wollen das saudische Geld in der Höhe von hunderten Milliarden nicht rausrücken?

      Ach, das glaube ich nicht.
      Immerhin verwahren unsere transatlantischen „Befreier“ die deutschen Goldreserven seit langen Zeiten so sicher, dass bisher kein deutscher „Volksvertreter“ auch nur daran dachte, diese überhaupt auch nur zu besichtigen.

      …und natürlich bestünde bei einer nicht angekündigten Besichtigung die Gefahr, bereits vom Pförtner von Fort Knox -aus Sicherheitsgründen- erschossen zu werden.

    4. Ganz fein haben Sie unbestrittene Fakten mit Propaganda vermischt.

      Ausgehend aus Ihrer Logik, haben böse zioköter den hinterlistigen Alexander Hinkstein als persönlichen Vertreter von Putin bei der Nationalgarde (Rosguardia) installiert
      und ihm eingeflüstert Gebrüder Rotenberg als Auftragnehmer für die Krimbrücke einzusetzen.
      Diese schrecklichen Monster schickten zwei Feldlazaretten aus Birobidschan nach Aleppo und Deir ez-Zor um bei syrischen Waisenkindern Blut abzusaugen. Schrecklich und blutrünstig sind sie!

      Die bösen, bösen köter sind in Massen in die Staatsduma eingedrungen und erzwungen 150 von 170 Senatoren des Oberhauses beim „Arbeitskreis der Freunde Israels“ sich einzutragen. Donnerwetter, diese Schurken!

      Und noch schlimmer, der dumme Putin sendet – nach der Kritik von Kedmi, dass Russland in Syrien akut Drohnen fehlten –
      seinen handlanger Schojgu zu Israelis;
      der letzte verkündet
      „Wir verstärken sämtliche Kooperation mit Israel in allen Militärbereichen“ (Rede bei der Pressekonferenz mit Liberman, 17.10.2017)

      und schwupps die wupps, häufen sich in der russischen Militärfachpresse mehrere Meldungen über die Fertigstellung von verschiedenen Drohnenarten für die russische Armee, wo nur israelische Avionik fehlte. Böse, böse, ahnungslose Putin und Schojgu, geschmiert von Satanowski und netanjahu.
      ***

      „…Leichter ist zu sagen: „Wir selbst sind nicht schuld, das waren Russen, sie haben sich in die Wahlen eingemischt, sie sind bös und wir sind die Guten“.
      Das erinnert mich an Antisemitismus: Juden sind an Allem schuld. Wenn du selbst Dumpfbacke und zu nichts fähig bist, schiebe Schuld Juden in die Schuhe nicht“

      W.W. Putin

      (02. Juni 2017, Quelle: Pressekonferenz beim Wirtschaftsforum, Sankt Petersburg)

      Keiner zwingt Putin, sich von Solowjew interviewen zu lassen,
      Keiner zwingt Putin, sich mit Kedmi gegen islamistischen Terroristen zu kooperieren,
      Keiner zwingt Putin, Satanowski mit der Syrienkrieg Medaille auszuzeichnen.

      Und „ein ermüdeter russischer Zuschauer“ darf sich eine von 600 in Russland laufenden Fernsehkanäle Ihrer Wahl nehmen,
      nur die Zuschauer Quoten zeichnen die höchste im Lande Rate für Solowjews Sendungen ab.
      ***

      Von mir aus können Sie selbst unserem Dorf einen anderen Nah Ost Experten vorschlagen, der besser als Satanowski und Kedmi die Lage erläutern können.

      1. Danke Nein, Ixus,

        Mir scheint, wir sind sehr gut versorgt mit Arturs Übersetzungen (und seiner Auswahl der Texte) und mit Ihren Ausführungen.

        Ach und: Wenn ich mir so ansehe wie Russland trotz der Sanktionen (die übrigens kriegerische Akte sind und nach geltendem internationalen Recht den Einsatz des russischen Militärs legitimieren würden) finanziell und wirtschaftlich da steht, dann kann ich nicht anders als zu bemerken, dass Putin und sein Team sehr gut – und klug und kenntnisreich – agiert haben.

        1. „…Ach und: Wenn ich mir so ansehe wie Russland trotz der Sanktionen (die übrigens kriegerische Akte sind und nach geltendem internationalen Recht den Einsatz des russischen Militärs legitimieren würden) finanziell und wirtschaftlich da steht, dann kann ich nicht anders als zu bemerken, dass Putin und sein Team sehr gut – und klug und kenntnisreich – agiert haben.“

          Volle Zustimmung Russophilus.

      2. In Kenntnis der von Wirtschaftsfuchs zu Satanowski gegebenen Details werden die Infos von Satanowski zu den Dingen im Nahen Osten noch interessanter. So lange sich Juden in Russland primär als Russen sehen und keine auserwählten Sonderrechte beanspruchen oder auserwählte Ideen wie den Bolschewismus verwirklichen wollen, wird Russland das erste Land der Welt sein, in welches sich jüdischgläubige wahrhaft integrieren könnten. Ich hoffe mal auf ein gutes Gelingen.

        1. @jfk

          „So lange sich Juden in Russland primär als Russen sehen und keine auserwählten Sonderrechte beanspruchen oder auserwählte Ideen wie den Bolschewismus verwirklichen wollen, wird Russland das erste Land der Welt sein, in welches sich jüdischgläubige wahrhaft integrieren könnten. Ich hoffe mal auf ein gutes Gelingen.“

          Mindestens das zweite Land.

          Im Deutschen Reich bis 1914 galten die Juden auch als voll integriert und konnten in die höchsten Ämter aufsteigen (Geheimdienstchef war z. B. ein Warburg).

          Doch dann kam der erste Weltkrieg, die Balfour-Deklaration und später die Exzesse der Weimarer Republik. Dann kam Hitler.

          Man könnte auch etwas zynisch sagen, dass die Juden schon in der Sowjetunion voll integriert waren. Dafür wurde selbige schließlich erschaffen. Nur die Russen nicht.

      3. Man muss einfach eins sagen: Der Solovjev macht hochintelligente Talk-Shows auf einem Niveau, von das Deutschland nur träumen kann, der Mann ist hochpopulär und seine Bücher verkaufen sich sehr gut. Das sind facts. Aber ich will niemanden seine Ressentiments nehmen.

          1. Die vielen vielen Aufrufen von KenFM-Positionen bei Youtube zeigt nmM anderes.
            Die deutsche Bevölkerung hätte sehr wohl Interesse und Bedarf an interessanten Talk-Show nur herrschaftliche Narrativ lautet anders. Wie bei vielen Dingen, Privatisierungen werden von großen Teilen der Bevölkerung abgelehnt und trotzdem durchgezogen. Gleiches bei der Flüchtlingsfrage, Auslandseinsätzen der Bundeswehr, Banken …… .

        1. Zu besagten Talkshows von Solovjev: Da gibts leider nur wenige mit für mich verständlichen, also englischen oder besser noch deutschen Untertiteln. Was ich von dem aber gesehen habe, ist allererste Sahne! So etwas gabs im deutschen TV praktisch nie. Der Solovjev macht das mit aktuellen politischen Themen und ist erstklassig vorbereitet – für unser TV unvorstellbar.
          So jemanden wünsche ich mir in D!

      4. Ixus, was haben Hinkstein und Gebrüder Rotenberg mit dem, was ich geschrieben habe, zu tun?
        Habe ich etwas gegen die Juden generell gesagt? Nein… Habe sogar darauf hingewiesen, dass ich definitiv kein judenfeindliches Agenda verfolge… Um genau solchen Anschuldigungen wie Ihren entgegenzuwirken… Zzz, überdenken Sie lieber, wo wirklich die Propaganda bzw. Abstemppelung als Antisemit (eine sehr beliebte Diskussionskeule bei den Zios) ist und wo eine einfache Bennenung der Tatsachen ist, die Ihnen in ihr Weltbild nicht passen…
        Das ist aber die Tatsache, dass Israel ständig die syrischen Positionen bombardiert unter dem Vorwand die Waffenlieferungen von Hisbollah zu bekämpfen… Das war nicht einmal und die Bestätigungen dafür können Sie im Internet leicht finden… Darüber hinaus waren es die israelischen Militärberater zusammen mit den Europäischen (Briten, Hollander, Franzosen usw.), die damals auf der Seite von ISIS gekämpft haben und da sie nicht geschafft haben zu fliehen, wurden sie bei der Befreiung von Aleppo durch die Syrischen Armee festgenommen… Und ich spreche nicht vom ISIS- Frischfleisch oder Kommandeuren, sondern von den Profis aus den westlichen Geheimdiensten und den durch CIA trainierten Profies, die ISIS-Operationen planen und umsetzen…
        Die Einrichtung von Lazaretten für Islamisten, die gegen die syrischen Armee gekämpft haben, auf seiner Grenze durch Israel ist auch bekannt… Die Fotos von Netanjahu, der die dort verarzteten und ausruhenden ISIS-Ratten besucht und moralisch unterstützt kann man im Internet anschauen…
        Die engen Verbindungen zwischen Israelis und Saudis, als diese noch sehr dick im Geschäft mit ISIS waren und sie noch finanziert haben, ist ebenfalls ausreichend belegt… Dabei wollte Netanjahu nicht vor langem, als diese Hariri-Krise ausgebrochen ist, die Saudies-Deppen dazu bewegen, Libanon, sprich den Russlands Verbündeten Hisbollah, zu überfallen… Wieder eine “clevere“ Idee von Israelis, eigene Probleme durch die Anderen zu lösen, ohne an der Problemlösung zu beteiligen… Die Saudies waren aber klug genug, dieser “cleverern“ Idee nicht zu folgen, da sie ein baldiges Absaufen von Saudies bedeutet hat… Syrien Krieg, wo sie ISIS finanziert haben sowie Yemen-Sumpf wo sie noch heil rauskommen müssen sind genung für sie…
        Geschweige schon von den “Greater Israel“ -Plänen, die eine Eroberung von den Gebieten von Syrien, Irak und Iran durch ISIS und deren anschließende “Befreiung“ durch Israel vorsehen… Hier gibt es ein Link dazu, leider aber nur auf Englisch:
        http://www.globalresearch.ca/greater-israel-the-zionist-plan-for-the-middle-east/5324815/amp
        Von den okkupierten Gollanen spreche ich gar nicht, genauso wie ich Israels Politik gegenüber Palästina nicht erwähne… Übrigens hat John Kerry eine ehrliche Charakterisierung dieser Politik vor ein Paar Tagen gegeben, wo er gesagt hat, dass sich die Palästinenser richtig bemüht haben, bei mehreren Angelegenheiten, inkl. Intifada in 2006, den Frieden mit Israel zu schließen und auf mehren israelischen Provokationen nicht geantwortet haben, die Israelis waren aber zu keinem Zeitpunkt an einer friedlichen Lösung interessiert… Das kann man im Internet nachlesen.. Was UNO zum Thema jüdische Siedlungen gesagt hat, kann man auch im Internet nachlesen…
        Jetzt muss aber Israel Rücksicht auf Russland nehmen , weil sich die Kräfterverhältnisse in der Region zu Gunsten von Russland, Iran und Syrien geändert haben… Syrien ist zu schwach, um einen Zweifrontenkrieg zu führen… Daher mussten sie die dreisten israelischen Bombardierungen hinnehmen, obwohl bei den letzten zwei schon zurückgeschoßen und etwas sogar abgeschossen wurde… Sowie das russische Verteidigungsministerium die Warnung den Israelis ausgesprochen hat…
        Jetzt versucht Netanjahu ständig, bei Putin die Punkte zu machen und gleichzeitig legt kleine Scheißhaufen hinter sich, wie diese Bombardierungen, um sein Gewicht in den Verhandlungen mit Putin zu erhöhen… Früher hat er die roten Linien einfach so gemahlt, sprich versucht, seine Bedingungen dreist durchzusetzen… Als er gesehen hat, dass es mit en Russen nicht funktioniert und die Russen machen, was sie geplant haben ohne Rücksicht auf Israel sowie lassen Israel nach Astana nicht, versucht er jetzt, seine Verhandlungsmasse mal durch die Peitsche (Bombardierungen) mal durch das Zuckerbrot (Drohnen usw.) zu erhöhen…
        Netanjahu hofft immer noch durch diese Strategie seine Verhandlungsmasse zu erhöhen, um den Platz erstmal in Astana zu bekommen, zweitens die Stärkung von Iran und Hisbollah, die Russlands Verbündeten im Kampf gegen ISIS sind, zu verhindern sowie irgendwelche Vorteile für die israelische Wirtschaft beim Syrienaufbau in der Nachkriegszeit zu bekommen…
        Die Russen aber machen es schlau: sie nehmen alles an, was Israelis bereit sind zu geben und lassen alle israelischen Peitschenhiebe durch, da diese die Kräfteverhältnisse in der Region sowieso nicht ändern können… Russen werden ihre Verbündeten wegen der israelischen Bedenken definitiv nicht fallen lassen oder schwächen… und auf welcher Seite der Barrikaden die Israelis standen, als es richtig brennte, haben sie auch nicht vergessen… Also, möglicherweise bekommen die Israelis noch etwas vom wirtschaftlichen Kuchen ab, mehr wird es aber nicht sein…
        Was das Verhalten von Putin gegenüber den Vertretern von der jüdischen Gemeinde in Russland, wie Solovijev, angeht… Gott, der Mann ist ein erfahrener Politiker… Ixus, glauben Sie ernsthaft, dass er seine Wahrnehmung der Situation offen ausspricht? Er ist klug… und kluge Menschen peitschen ihre Gegner nie in eine Ecke, wenn sie schon sowieso besiegt haben… Darüber hinaus, fast die Hälfte der israelischen Bevölkerung sind die ehrmaligen Bürger der Soviet Union oder Russlands… Diese Leute haben in ihrem Mentalität viel Russisches bewahrt und von der Netanjahu-Politik nicht ganz begeistert… Auf diese Leute nimmt er auch Rücksicht und bleibt zu Israel freundlich…
        Wenn die Interviewanfrage von Solovjev kommt, gibt er halt ein Iterview… Was Auszeichnungen angeht… Gott, Ixus, das ist Politik… Naina Jeltzin oder Luzhkov haben auch einen Orden von ihm bekommen, was er aber zum Thema Jeltzin Zeiten und -Politik denkt, hat er auf den Valdai-Forum nicht vor langen gesagt…
        Was Satanovsky angeht… Wenn Sie mir nur eine Stelle in seinen Analysen zeigen, wo es nur ein kritisches Wort zu allen obengenannten Entwicklungen bezüglich Israel gibt, bin ich Ihnen sehr dankbar und möglicherweise überdenke ich meine Meinung zu diesem “Analytiker“… Vor ein Paar Jahren, als ich angefangen habe, seine Analysen zu lesen, war ich von ihm, wie viele hier, begeistert… Dann aber habe ich einmal seine Meinung zu den Palästinensern in einer täglichen Sendung mit Solovjev gehört… obwohl ich kein großer Fan von Palästinensern bin, bin ich immer für die Fairness in den privaten sowie zwischenstaatlichen Beziehungen… Und ich habe mich damals gefragt, ob jemand, der so parteiisch ist, eine ausgewogene, neutrale Meinung in der Lage ist abzuliefern… und habe seine Analysen aus diesem Blickwinkel durchforstet… Das Ergebnis war ziemlich ernüchternd…

        1. Ihr Vorwurf an Satanowski, den als „Analytiker“ in Anführungszeichen zu bezeichnen Sie sich herausnehmen, ist also im Grunde der, dass Sie, Wirtschaftsfuchs, eine andere Ansicht haben als er?

          1. Bei einigen Fragen ja, bei den anderen nein…
            Mein größter Vorwurf an ihn aber, dass er die israelischen Handlungen entweder ausblendet oder ausschließlich positiv bewertet… Keine kritische Auseinandersetzung in Bezug auf Israel habe ich bei ihm gesehen, obwohl es definitiv sehr viel zu kritisieren gibt…
            Und Russophilus, das ist nicht nur bei ihm sondern bei allen drei Personen, die ich erwähnt habe… Und nich nur bei den schriftlichen Analysen, sondern auch bei den Sendungen, wo man das situationsbedingt, durch die in Polemik entstehenden, unvorbereiteten Äußerungen, Mimik und Gestik sehr gut beobachten kann…
            Im Schriftlichen ist es nicht so deutlich, da ist der Mann vorsichtger… bei den Sendungen aber verteidigen manchmal diese Leute die Russland-, Syrien- und Iranfeindliche Politik der israelischen Regierung, die allerdings durch die Erfolge der russischen Koalition in letzter Zeit gezwungen ist, ein wenig flexibler zu gestalten… aber wie gesagt, sie machen das sehr vorsichtig… die passen auf und man sieht das, ihre Parteinahme können sie aber nicht verbergen… Die öffentliche Meinung wird durch diese Analysen, Prognosen usw. in eine bestimmte Richtung manipuliert…
            Unter diesen Umständen ist es mir schwierig, die Analysen von Satanovsky ohne Anführungszeichen zu bezeichnen…

            1. Das sind *Russen*, die naturgemäß mit *russischen* Augen betrachten. *Natürlich* sieht es aus deren Perspektive, aus der also eines souveränen Landes, das nicht kriechend U-Boote an israel verschenken muss, sondern das in der Gewissheit lebt, dass israel keinesfalls gefährlicher als jede x-beliebige kläffende Töle ist, ganz anders aus.

              Zweitens, so sind Russen nunmal, ist israel rechtlich ein Staat und über das Existenzrecht von Staaten denkt man nicht nach, sondern betrachtet es als gegeben (zumal Russland, genauer die sowjetische Führung, sich der willkürlichen Gründung israels nicht entgegengestellt hat.

              Drittens, auch das ist russisch, verfällt man nicht gleich in Panik, wenn irgendeine Töle kläfft, sondern man betrachtet das rational und unterscheidet zudem zwischen „macht Lärm und drohfuchtelt“ und „überfällt tatsächlich und real“.

              Nu je, die israelis kläffen seit es sie gibt. Wenn’s drauf ankam, stand Russland als Freund stabil – auf der anderen Seite, z.B. der ägyptischen oder heute auch der iranischen.

              Und bitte, was soll die Aufregung? israels *tatsächliche* Gefährlichkeit ist begrenzt. Die Iraner verhackstücken israel wenn’s drauf ankommt. Eben deshalb machen ja auch beide Tölen, israel und usppa jede Menge Lärm, riskieren aber keinen Krieg (u.a. weil sie sehr besorgt sein müssen, dass Russland die Iraner nicht im Stich lässt).

              1. Diese Meinung zum Satanovsky habe nicht nur ich, sondern auch die anderen… Hier ist der Link zu einem Sendungsausschnitt, der durch Solovjev aus allen öffentlichen Aufzeichnungen dieser Sendung im nachhinein ausgeschnittenen wurde… (leider auf Russisch…)
                https://www.youtube.com/watch?v=DbbtUSKU0Hg
                Der Mann hat einfach Satanovsky ins Gesicht die Wahrheit zum Thema gesagt, wessen Interessen er vertritt und diese als Interessen Russlands ausgibt…
                Es gibt noch die anderen ähnlichen Äußerungen zu diesem Thema von den anderen russischen Politikern… Wenn die Politiker das schon öffentlich sagen, überlegen Sie, was das Volk darüber denkt…
                Darüber hinaus hat Solovjev aus einem seinen Interview mit Putin im 2014 die Wörter von Putin ausgeschnittenen, wo es um die Deutschen ging… Putin hat damals gesagt, es ist genug, Deutschland immer noch an den Pranger dafür zu stellen, was man unter Hitlers Führung fast vor 80 Jahren getan hat… Damalige Taten von den Faschos darf man nicht vergessen und die Schlüsse daraus ziehen… Jetzt ist aber Deutschland ein anderes Land geworden und die heutigen Deutschen haben mit dem damaligen Verbrechen nicht zu tun… dass es aber die Kreise gibt, die diese Schuldgefühle von den Deutschen in ihrem Interesse benutzen, um bestimmte Vorteile zu bekommen…

                1. Sie haben sich da, so scheint mir, in etwas verbissen. Selbst wenn wir mal annehmen, Satanowski sei irgendwie zio-freundlich, so hieße das trotzdem noch lange nicht, dass er allgemein Mist erzählt.

                  Im übrigen hat hier niemand gesagt, Satanowski sei ein Heiliger und habe grundsätzlich und immer und in allem recht. Was wir schätzen ist der kluge Mann, der uns schon vieles vermittelt und allerlei Einblicke ermöglicht hat und jedenfalls keinen Mist erzählt.

                  Wenn Sie ihn reduzieren wollen auf „der ist nicht zio-feindlich genug“, dann tun Sie das. Nur akzeptieren Sie bitte auch, dass sehr viele hier ihn nicht darauf reduzieren wollen.

                2. @ Wirtschaftsfuchs

                  Bitte um Verzeihung, wenn ich übertrieben auf Ihre Meinung reagiert habe.
                  Und lassen Sie uns bei eigenen Meinungen bleiben.

                  Wir sehen gleiche Fakten, interpretieren diese aber auf eigene Art.

                  Was ich damit ausdrucken möchte ?

                  Wenn wir „Informationen und Meinungen aus Internet“ zur Seite schieben, bleibt aufgeräumt:
                  Fakt 1. Israelis vernichten aus der Ferne Lagerstätten von iranischen Raketen. Bis auf einen Vorfall im März 2017 bekommen sie die Zusage vom russischen Militär darauf.

                  Aus meiner Sicht, die Gefahr ist dadurch bestätigt. Wir haben darüber genug im Dorf diskutiert.

                  (Und da möchte ich die Märchen zur Seite räumen, dass die SAA Kampfflugzeuge bei Israelis abgeschossen hat. Es erschienen zwar „Meldungen aus Internet und Zeitungen“ zuhauf, aber kein einziges Foto von Absturzteilen auf dem Boden.
                  Die ukrainisch-holländische „Legende um MH-17, das von Donezker Milizen vom Himmel geholt wurde“ lässt sich grüßen:
                  wir haben zwar nur Fake-Beweise, die sind aber bombenfest…deswegen zeigen wir die keinem.)

                  Fakt 2. Israelis ließen Hunderte von Terroristen in den Krankenhäusern behandeln, bis Drusen in einem Krankenwagen denjenigen Verwundeten erkannten, überfielen und töteten , der drusische Dörfer in Quneitra massakriert hatte.

                  Da stellt sich die Frage, wieso die Kerle überhaupt behandelt werden sollen, wenn sie – nach der Vernichtung von Assad – als Nächstes Israel überfallen können?
                  Das die Behandlung einerseits mit Saudis (al-Nusra, aber nicht IS Paten) vereinbart ist, ist eine Sache, die aber für Israelis seitens der übrigen Welt trotzdem stinken kann.
                  Mir scheint da eine Idee plausibel zu sein. Unter mehreren Behandelten wurden einige V-Leute angeworben, die dann über die Raketenlieferungen an Hisbollah informieren könnten.

                  (Kommentar von Kedmi in Radio dazu: „…dass unsere (israelische) manche Aufklärungsdienste ganz blöd sich in Syrien erwiesen haben, möchte ich nicht diskutieren“).
                  ***
                  Ich vertrete die nüchterne Meinung, Israelis halten sich aus dem innersyrischen Konflikt soweit wie möglich heraus.
                  Wenn sie gewollt hätten, Assad zu stürzen, hätten sie schon im Durcheinander genug Chancen und Möglichkeiten gehabt;
                  Assad war aber nachweislich von – damals von Türken und Katar finanziertem – HAMAS in Damaskus im September 2015 verraten, was eigentlich die Beschleunigung von russischen Handlungen hervorgerufen hatte.

                  Wenn wir die Aussagen der israelischen Offiziellen genau checken, so hat keiner von ihnen getrommelt „Assad muss weg!“ – im Unterschied zu Anforderungen und Äußerungen aller „Syriens Freunden“.

                  Ja, ja, man kann einfach sagen „Das ist wieder eine Chuzpe“, nur wozu sollten sie
                  a) amis & Co. nicht nachsingen und
                  b) ihre Feindschaft zum Verbündeten vom Iran unterdrücken während Geier aus der heiligen Koalition Schnäbel zur Leiche Syriens erstreckt haben ?

                  ***
                  Israelis sind eben weder in Genf noch in Astana präsent, da dort die kämpfenden Seiten sich treffen. Wen sollen sie dort vertreten ?

                  Ich habe am Rande mitgekriegt, dass im Telefongespräch Putin und Netanjahu sich nicht einigen konnten. Die tschetschenischen Milizen stehen entlang der isr.-syrischen Grenze: im Norden und in der Mitte ca. 20 Km entfernt, im Süden 9 Km entfernt. Putin sagte „Den größeren Abstand können wir nicht gewährleisten, tun aber alles, damit keine Rakete durchdringt“.
                  Bei der Konferenz in Sotchi sagten Rouhani und Putin im Einklang „Wir sollten zueinander viele Zugeständnisse machen“.

    5. …die Amis wollen das saudische Geld in der Höhe von hunderten Milliarden nicht rausrücken (ich nehme an, da sie es nicht mehr haben)

      Sie kennen also auch den Filmklassiker „Network“ aus den 70ern! Ich denke es sind mehr als „nur“ Milliarden 👍 Danke, Sie Fuchs!

    6. Schöne Urlaubserinnerungen werden da wach. Auf dem Markt in Tellawief gibt’s sogar hübsche, iranische Fliesen zu kaufen. Am Hafen in Eilat wurden dafür als Geschenk ca. 500 Pick-ups abgestellt.

      Selbst die Hizis werden von dort aus bezahlt. Mein Lieber Mann! Unglaublich!
      😂

    7. Wirtschaftsfuchs,…..hatten Sie nicht mal die „ermordeten Helden der Ostukraine“ als korrupte Kriminelle bezeichnet und wollten uns darüber eine entsprechende Übersetzung liefern? Ich meine auch, daß „Johanniskraut“ Sie mal dahin gehend angemahnt hatte. Kommt da noch was?
      Übrigens,….die „Protokolle der Weisen“ habe ich nicht nur einmal aufmerksam gelesen. Das macht sehr , sehr wachsam.
      Da brauch ich wirklich nicht nach Russland gucken,…“um sie an ihren Taten zu erkennen“!!!

    8. Danke, Wirtschaftsfuchs, für die erhellenden Ausführungen. Das sind für mich Ihre Schlüsselsätze:

      > Satanovsky war übrigens der Chef des Judenkongresses in Russland eine Zeit lang…
      Ich kann mir schwer vorstellen, so eine Position ohne gute Verbindungen in den Zionistischen Kreisen zu bekommen… Kedmi ist der ehemalige Chef von einem Mossad-Ableger in Israel gewesen, was von sich selbe spricht… Solovijev ist ebenfalls ein Jude, der eine extrem ausgedehnte Politshow in Russland führt

      Man muß bei Zios in der Regel jedes Wort auf die Goldwaage legen. Wenn sie gar den babylonischen Talmud als Handlungsgrundlage haben …

      Diese Agenda ist so perfide. Der blauäugige Deutsche kann das gar nicht glauben.
      Man muß diese Burschen entlarven. Und das geschieht gerade in großem Stil. Ein Dominostein nach dem anderen fällt.
      Die Wahrheit kommt ans Licht.

      ————————————————————
      Wie oft, verdammt nochmal, muss ich das noch erklären? „jüdisch“ und „zionistisch“ ist nicht automatisch das selbe. – Russophilus

  10. Was mich wundert ist die panische Angst der Türken vor den Kurden.
    Im Hinblick auf die hier detailreich dargelegten Verhältnissen der Kurden.
    Woher stammt die türkische Panik (der Vergangenheit?) also in Wirklichkeit?
    Sind sich die Kurden noch dazu in etliche Regionen aufgespalten, plötzlich einig, wenn es gegen die Türken geht, oder steht hinter dieser Schimäre etwas ganz anders als man es uns (anderswo) weiß machen will?
    Spielt hier wieder unser „Lieblings-KZ-Oberaufseher-der-Region“ doch wiedermal unverblümt die Hauptrolle?

    Israel fehlt mir hier in der Gleichung ein wenig und auch der Iran.
    Das soll jetzt aber keine Kritik an Satanowski sein.
    Die Gemengelage ist schon Kompliziert genug, man kann nicht alles auf einmal beleuchten.

    Danke sehr an Artur für die Arbeit!!

    1. Das ist jetzt nur eine Vermutung.

      Im Zuge des geplanten Clash of Civilizations zur Bildung von Großisrael war es wohl angedacht, die Türkei irgendwann als islamistischen Oberbösewicht zu brandmarken (ähnlich wie Dtl. nach dem 2. WK) und es dann zu zerstückeln. Unter anderem sollte der europäische Teil zu Griechenland zurück und der östliche Teil eines neuen Kurdistans werden.

      Jedenfalls konnte man das schon vor Jahren im Internet lesen. Das mag ja evtl. Desinfo ein, aber wer weiß. Was Großisrael sein soll, kann man selbst auf Wikipedia lesen, was jetzt allgemein nicht als antisemitische Hetzpropagandaseite gilt. Und bei der Darstellung kommen die Anrainerstaaten nun mal mehr als schlecht weg.

      Aber bis zu dem Putsch in der Türkei im letzten Jahr hat der Erdogan brav mit dem IS zusammen gearbeitet (z. B. soll sein Schwiegersohn die Ölkäufe des IS gemanaged haben) . Also das passt schon einiges ins Bild. Auch die Kooperation der Kurden mit Israel, welches auch Al-Nusra und den IS unterstützt haben, also die andre Seite.

      Erdogan hat dann unerwartet eine Rochade hingelegt und sich Putin angenähert, von dem er Monate vorher noch ein Flugzeug abgeschossen hat. Oder so wurde es jedenfalls in der Öffentlichkeit hingestellt.

      Worauf ich hinaus will ist, dass die Türken sicher mittlerweile gespannt haben, dass die geplante Neuordnung für den nahen Osten für sie selbst massiv zum Nachteil ist, und die Kurden darin eine erhebliche Rolle gespielt hätten. Nämlich dass man diesen einen eigenen (Vasallen)Staat auf türkischem, syrischen und irakischem Territorium versprochen hat, der dann natürlich von Israel und den USA (zumindest unter Clinton et al) massiv unterstützt worden wäre, um überhaupt lebensfähig zu sein.

      Und so etwas kann den Türken kaum gefallen. Im Hinblick darauf, was der Türkei möglicherweise blüht – oder geblüht hätte (aber die Geschichte ist noch lange nicht zu Ende) – kann ich verstehen, dass sie gegenüber den Kurden extrem paranoid sind.

      1. Die Grenzen der heutigen Türkei wurden nach den militärischen Erfolgen Mustafa Kemals (Atatürk) gegen die westlichen Besatzer, insbesondere die griechische Armee, im Vertrag von Lausanne 1923 definiert. Der Vertrag gilt für 100 Jahre.

        Ab 2011(„arabischer Frühling“) begann Erdogan seinen „Traum“ von einem neuen türkisch-mongolischen Reich zu träumen. Diese Reich sollte auch syrische Gebiete erfassen, darüber hinaus den gesamten Raum von West-Turkestan (Mittelasien), Ost-Turkestan (Dsungarei mit angrenzenden Gebieten) und die Mongolei. Das Großreich sollte ab 2023 errichtet werden – nach Ablauf des Vertrages von Lausanne (wo Grenzrevisionen wieder möglich wären).

        Noch kurz zu den Kurden:
        Während des WK I waren sie die Hauptnutznießer der Vertreibung der Armenier um 1916 und taten dabei kräftig mit, indem sie große Teile ehemals armenischer Ländereien in Besitz nahmen.
        Sie ließen sich auch später immer wieder machtpolitisch instrumentalisieren. Um 1974/75 genossen die oppositionellen iranischen Kurden die Unterstützung Saddam Husseins und umgekehrt die irakischen oppositionellen Kurden die Unterstützung des Schahs und Israels
        Trotz einer vorübergehenden Entspannung dort von 1975 bis 1978 lebte die Gegensätzlichkeit dann wieder auf.

        In der Türkei führte der Militärputsch von 1980 auch gegen die türkischen Kurden zu scharfen Restriktionen, die Abdullah Öcalan dazu verhalfen, seine 1978 gegründete Kurdische Arbeiterpartei PKK zu stärken und in den bewaffneten Kampf gegen das Militär zu führen.
        Ab den 90-er Jahren flohen dann Teile seiner Anhängerschaft auf syrisches Staatsgebiet und erhielten dort Asyl. Die PKK war damals marxistisch-leninistisch ausgerichtet, sieht sich heute wohl eher als Macht des Volkes.
        Gewiss ist die PKK ein hartnäckiges Hindernis für Erdogans hochfliegende Pläne; auch einer der Gründe, warum er sich von seiner Großreich-Idee verabschieden musste.

        Insgesamt gibt es unter den Kurden unterschiedliche Gruppen:
        In der Türkei – die PKK-Anhänger, Anhänger anderer Oppositionskräfte und solche, die sich als loyale türkische Bürger fühlen.
        Im Irak: Den Barzani-Clan und seine Anhänger mit Affinität zur Türkei und Israel; dann die Anhänger von Talabani, die relativ loyal gegenüber der Zentralregierung in Bagdad sind und Affinität zum Iran haben.
        Im Iran: Einzelne Cliquen, die sich für ausländische Interessen einspannen lassen, die Anhänger der Volksmujahedin, die jahrelang ihr Lager im Irak hatten und dort von den US-Besatzern geduldet wurden und dann natürlich auch loyale Bürger Irans.

  11. Ich lese immer die Übersetzungen von Artur und finde es endlich an der Zeit, ihm ganz herzlich dafür zu danken. Als jemand, der des Russischen gänzlich unmächtig ist, bin ich umso mehr auf Enthusiasten wie Artur angewiesen. Es gab früher schon einmal einen Übersetzer, auch dessen Arbeit war dankenswert, allerdings hatte er wohl eine etwas komplizierte und kapriziöse Persönlichkeit. Dann ist er wohl völlig ausgestiegen. Ohne Artur säßen Leute wie ich jetzt sprachlich im Dunkeln. Danke nochmals und weiterhin gute Treffer an wichtigen Zeitzeugnissen, zu denen wir ansonsten kaum Zugang hätten. Bravo, Artur!

  12. Das Satanovsky jetzt genau in das Profil eines Täuschers fällt, bedaure ich jetzt doch sehr . Schlimmer noch, erst durch Ihre Kommentare das feststellen zu müssen.

    Schade das entwertet die Analysen dieses Herren doch gewaltig. Entspricht es anscheinend genau dem Vorgehen der Propaganda Medien, Lügen und Wahrheit geschickt zu vermischen.

    1. Dass „Satanovsky“ – dessen Namen Sie interessanterweise in der angelsächsischen Weise schreiben – „genau in das Profil eines Täuschers fällt“ … sagt *wer* (ausser ein paar Idioten und wertewestlern)?

      Wenn Sie kacken müssen, benützen Sie gefälligst ein Klo und nicht unser blog!

      1. “Satanovsky “ wurde so von ‚Wirtschaftsfuchs‘ und auch ‚ HPB‘ so geschrieben und von mir per copy und past somit versehentlich falsch übernommen
        ( nicht auf der Toilette sitzend)

        Und meine Anmerkung bezog sich auch genau auf die Kommentare dieser Leute in diesem Blog hier und nicht auf irgendwelche Anderweitigen Quellen.

        Was soll diese Unhöfliche Antwort von Ihnen hier an mich.?

    2. Man man Man, irgendwann, sollte man doch den Unterschied, zwischen Menschen Jüdischen Glaubens, davon haben sie ja 6 Millionen zur Schlachtbank geführt, weil sie nicht willens waren, gemeinsam in Palästina Einzufallen und die Ansässigen Semiten Abzuschlachten, dafür sind sie dann , von der Kreatur, Adolf Hitler, der Herren“menschen“ Dynastien Abgeschlachtet worden. Und diesen ZioFaschisten, diesen Bestien, die so ähnlich, wie WIR Menschen Aussehen.

        1. Bitte keine öffentlich geäusserten Zweifel an der heiligen und gesetzlich strafbewehrt vorgeschriebenen Zahl! 6 mio, keiner weniger, keiner mehr.

          Ein Gutes immerhin haben die U-Boot Schenkungen: Sie sichern deutsche Arbeitsplätze bei den Werften.

            1. Die interessantere Frage wäre die, wieviele *angebliche* Krematorien mit welchem in der Tat unglaublichen Leistungsvermögen es gab; oder auch wieviele mit Ex-Direktoren, die irgendwann öffentlich ausgepackt haben. Oder auch die, wie es sein kann, dass der als die Koryphäe schlechthin geltende Professor and der uni tel aviv (wohl nicht des anti-semitismus verdächtig) die Zahl der hc opfer mehrfach drastisch reduziert hat … hierzulande aber weiterhin gilt „6 mio. keiner weniger keiner mehr“. Absurd. Aber es schafft sehr günstige Einkaufsbedingungen für manche …

              Wie auch immer: „6 mio. keiner mehr und keiner weniger“.

              (Übrigens: Wäre ich ein Betroffener, so bekäme ich es mittlerweile mit der Angst zu tun, denn: Was, wenn, nur mal angenommen, die Welt sich erheblich verändert und eines Tages die eine oder andere Wahrheit ans Tageslicht kommt und jemand dann auf die Idee verfällt, das mit den 6 mio. als Vorgabe zu verstehen und das auch z.B. im Hinblick auf isreals nicht endende Liste von Verbrechen, auf Milliarden schwere Betrügereien und Erpressungen, usw, usw, für absolut gerechtfertigt zu halten?)

              Auch deshalb unterscheide ich strikt. jüdisch-Gläubige haben mir mKn zeitlebens nix Böses getan und an welchen Gott die glauben ist deren Sache. zionisten allerdings haben praktisch allen deutschen – und nicht nur denen – Unglaubliches zugefügt, geplündert, erpresst, massengemordet, usw …

              1. Ich hatte mir damals nach dem Interview mit U. Haverbeck die „Kommandantur-Befehle“ beschafft (Kostenpunkt: etwa 130 €, Bestellfrist: ca. sechs Wochen – weil jede Bestellung einzeln gedruckt und ausgeliefert wird).
                Das Studium der Befehle ergab keine Widersprüche zu U. Haverbecks Aussagen!

                Was mich jetzt beim erneuten Sehen des Videos frappierte, war ihr Hinweis, wie diese monströse Verteufelung Deutschlands ins Dasein kam. Dass während des Krieges der Gegner dämonisiert wurde, war ja schon im WK I seitens der Briten „ganz normal“.

                Aber was sich den einmarschierenden alliierten Streitkräften östlich des Rheins, wo kaum Bodenkämpfe stattgefunden hatten, an Zerstörungen darbot, war für die einfachen Soldaten schlicht erschütternd, ein riesengroßes Rätsel. Wieso hatten die eigenen Luftwaffen in den industriellen Zentren und auch Wohnvierteln Deutschlands alles kurz und klein gehauen? Wo sie, die Alliierten, doch die Guten waren?

                Logischerweise mussten die politisch und militärisch Verantwortlichen den Fragen aus dem Weg gehen. Am besten mit propagandistischen Mitteln, Flugblättern, in denen man den Gegner aller möglicher Verbrechen beschuldigte (je größer desto besser), um die eigenen Verbrechern scheinbar zu verkleinern oder zu verdecken. Eine typische „Rechtfertigungs-Masche“!

                Um ein größeres BRD-Bild zu bekommen, noch folgendes:
                Nach der „deutschen Einheit“ wurde es Mode, Deutschland an den Pranger zu stellen, wo immer sich Gelegenheiten dafür boten.
                Zuerst im Rahmen des Irak-Krieges 1990/1991 wegen der an Saddam gelieferten Waffen, Giftgas-Komponenten etc. (was andere geliefert hatten, wurde sorgfältig ausgeblendet.).
                Genscher und Co. suchten ihr „Heil“ in Jugoslawien, um mit dessen Zerstörung „den Rücken wieder frei zu bekommen“.
                Ab 1993 folgten dann weitere Aktionen,, die auf Schadenersatz für Zwangsarbeiter hinaus liefen. Ein milliarden-schwerer Fonds für Entschädigungsansprüche sollte durch die deutsche Industrie (als Nutznießer) und den Steuerzahler gefüllt werden.

                Vor allem für die „Industrie“ war das ein Horror, weil nicht absehbar war, ob diese „Erpressungsstrategie“ je enden wird. In dieser Situation muss jemand auf die Idee mit dem § 130 gekommen sein, um die „Anspruchssteller“ irgendwie zu „besänftigen“ und dann darauf hinzuweisen, „dass wir doch unsere Lektion nun gelernt haben“ .

                Anstatt sich gegen unangemessene Forderungen richtig politisch zur Wehr zu setzen, wurde dieser Paragraph installiert, der das eigene Denken und Forschen über bestimmte Grenzen hinaus verbietet, einengt und in Lügen gefangen hält.

                1. Wenn man sich sämtliche Regierungen der BRD anschaut, kommt man zu dem Schluss, dass hier unsere Todfeinde entweder direkt diese Regierungen stellen oder zumindest die totale Macht über installierte Marionetten haben.

                  Besonders auffällig ist die bedingungslose Unterordnung unter das EUdSSR-Konstrukt, das ausschließlich gegründet wurde, um das deutsche Volk auf ewig zu entmündigen, zu erniedrigen und bis auf’s Blut zu plündern (die sog. „Integration in die westliche Werte-Gemeinschaft“).

                  So ein wirklich äußerst bösartiger Verrat ist nur möglich, wenn Todfeinde über ihre Opfer bestimmen oder Volksvertretern direkt mit Ermordung gedroht wird, wenn Befehle nicht befolgt werden.

                  Für die Fickilanten-Flutung gilt selbiges.

                  Auch dem letzten Volkszertreter muss doch allmählich klar sein, dass hier ein Vernichtungskrieg nicht mehr nur gegen das deutsche Volk läuft, sondern gegen alle europäischen Völker.

                1. starker tobak!
                  das was die alte dame hier anspricht ist vermutlich auch eine erklärung für die in den letzten jahren so stark angestiegene und immer extremer werdende nazihysterie. diese kann eigentlich nur ein beleg dafür sein das sie an der richtigen stelle gegraben hat.
                  allerdings kann man wohl davon ausgehen das das für deutschland und seine insassen vorgesehene weltbild so stark in die hirne hineingeprügelt ist das die meisten mit den worten der alten dame nichts anzufangen wissen bzw. überfordert sind.

                  1. „Während der Berufungsverhandlung ge-gen Frau Ursula Haverbeck vor dem Landgericht in Detmold am 23.11.2017 äußerte sich der leitende Staatsanwalt Ralf Vetter während des Schlußplädoyers …

                    1.) Einleitend mit Blick auf den Vorsitzen-den: „Wenn das hier mit einem Freispruch endet, dann ist das ein ganz böses Signal.“

                    2.) In Bezug auf Frau Haverbeck: „Sie ist eine Rassistin.“

                    3.) In Bezug auf Herrn Gerard Menuhin: Dieser sei ein geistig verwirrter Mann. “

                    https://drive.google.com/file/d/1Qq5J-Yr_Y6uyLEWjECIjDScsYSFyCQYj/view

                    1. Alle Namen der Beteiligten schön notieren. Wenn es hier losgeht, *muss* sich um die ganz besonders gekümmert werden!

                    2. Auf dem Fetten Vetter sein Facebook Account steht unter sonstiges……….

                      Papageienarche, DRB NRW, Wir in Weddinghofen, Ai Fitness (Detmold), Israel in Deutschland, Yad Vashem: World Holocaust Center, Jerusalem, Drachenhaus Delbrück, nice:-) Agentur für Kommunikation GmbH, Brauerei Pinkus Müller, Restaurant El Toro Paderborn, Roswitha Gersie-Holtgrewe, FFW Delbrück Löschzug Boke, E center Rietberg, Munzur Ocakbasi Restaurant, Brauerei Strateund mehr

                2. @kid
                  Sehr herzlichen Dank für diesen Beitrag von diesem „Besuch einer alten Dame“ in diesem Dorf. Einzigartig und heldenhaft würde ich es mal umschreiben, wie diese Frau Haverbeck auftritt, sie hat meine respektvolle Anerkennung.

                  Möge ihr letzten Endes die Gerechtigkeit und der Respekt widerfahren, die man ihr im „wertewesten“ der geifernden Mischpoke mit buchstäblich aller Gewalt vorenthalten will.
                  Und wir selber sehen einmal mehr, mit welch einer Verlogenheit und Brutalität unserer Unterdrücker wir es zu tun haben, und dass hier eine derartige Menge von Volksverrätern und juristischen Schwachköpfen herumläuft, um eine Geschichtslüge auf ewig und drei Tage aufrecht zu erhalten. Was für eine Schande, was für ein Volksverrat.

                  Aber ich gehe mal davon aus, dass man sich die Namen derer, die hier ihren verlogenen Beitrag fürs Unrechtsregime entfalten, merken wird für die Endabrechnung…

            2. Danke, kid, diese alte Dame ist wundervoll.
              Wenn man sich mal ein Video mit ihr anschaut, sieht man ihre Ehrlichkeit und ihren Humor.
              Und ihren Mut.

              P.S. Es werden ja auch 95-jährige „KZ-Wächter“, selbst wenn sie nur für ein paar Wochen abkommandiert waren, ins Gefängnis geschickt.
              Aber Ausländer (meist muslimisch), die Kinder schänden, kommen teilweise mit Bewährung davon.

          1. …und sobald wir 6 Millionen U-Boote gebaut und verschenkt haben, hat die altersschwache Schuld-Kult-Sau ihr Gnadenbrot auch wirklich redlich verdient und muss nicht mehr täglich durch jedes buntländische Dorf geprügelt werden.

            1. Die Sau wird natürlich so lange getrieben bis sie bis auf die Knochen abgemagert zusammen bricht. Und dann wird man noch auf sie spucken und „richtig so“ schreien.

    1. Halte ich für äusserst fragwürdig. Nicht zuletzt, weil die Quellen überaus fragwürdig sind.

      Im übrigen macht es wenig Sinn für Syrien, de fakto eine erheblich tiefer golan Zone – zu seinen Ungunsten! – zuzulassen.

      Diese Geschichte zeigt m.A.n das Gegenteil, nämlich den Versuch der israelis, die golanhöhen als die *ihren* zu zementieren, eben *weil* Putin *nicht* so tanzt wie die israelischen Menschenschlächter das gerne hätten.
      Das Modell ist einfach: Das Gestohlene als selbstverständlich betrachten und noch erheblich mehr verlangen und zwar mit reichlich Geplärre von wegen irgendeine Bedrohung.

      Einer der sehr deutlichen Hinweise ist der Umstand, dass Assad als verzweifelt bemüht, irgendwie an der Macht zu bleiben gezeichnet wird und als bereit, dafür Land de fakto an israel zu geben. Nur: Das ist nicht die Realität sondern die gängige zionisten-Darstellung. Die Realität ist die, dass Assad legitim gewählt und erklärtermaßen bereit ist abzutreten, wenn sein Volk das wünschen sollte. Und, wichtig, Assad hat Jahre lang um jeden Zentimeter Syriens gekämpft – also das Gegenteil dessen getan, was israel nun glauben machen will.

      Im übrigen will der Iran israel *nicht* ausrotten; es hat nur deutlich gesagt, dass israel reichlich auf die Fresse kriegt, wenn es seine üblichen kriminellen Spielchen beim/im Iran versuchen sollte. Wir erinnern uns z.B. an die Mordserie israels, das reihenweise iranische Wissenschaftler ermordete.
      Auch braucht der Iran keine Militärbasen in Syrien – und schon gar nicht knapp an israels Grenzen. Der Iran hat genügend Raketen mit genügend Reichweite. Mehr als ein paar kleine Trupps an Aufklärern oder Beleuchtern braucht der Iran einfach nicht in Syrien. Im übrigen wäre die Grundlage einer eventuellen mil. Präsenz in Syrien der *Wunsch* Syriens.

  13. Vielen Dank für einen aufschlußreichen Artikel, an den Übersetzer, an Russophilus und auch an die Dorfgemeinde.
    Diese doch recht chaotische Lage bekomme ich nirgends sonst erklärt. Putin hat bewundernswertes Geschick, ist politisch und menschlich klug und zeigt uns, wie man es richtig macht, ohne direkt bloßzustellen. Chapeau. Ich bewundere ihn von Tag zu Tag mehr.
    Juden in Rußland müssen nicht unbedingt Zionisten sein. Dennoch ist da die Gefahr einer Parteilichkeit vorhanden. DANKE jedenfalls für den Artikel.

  14. Russophilus, ich sage nicht dass alle Juden in Russland zionistisch sind… Natürlich gibt es die Juden in Russland, denen das Land und möglicherweise sogar Israel am Herzen liegt, die aber keine Zios sind… Genau so wie im Israel gibt es solche…
    Ich spreche aber nur von diesen drei Menschen, die zufälligerweise in den öffentlichen Medien in Russland sehr präsent sind… Und diese Leute vertreten ein zionistisches Agenda, obwohl nicht offensichtlich, sondern verdeckt..
    Daher wollte ich der Gemeinde meine Erkenntnisse diesbezüglich vermitteln… Was sie damit macht, kann die Gemeinde selbe entscheiden…

      1. muss das so bleiben bis in alle Ewigkeiten ?? doch wohl sicher nicht, oder ?

        es wäre irgenwie beruhigend zu wissen, wenn man wüsste, das Russland auch bei dieser „speziellen Religionsgemeinschaft“ auf die Trennung zw. Medien/Banken/Staat und Religion achtet, bzw. dafür sorgt, dass sowohl bei den Bank- und Medienvorständen als auch bei den Bank- und Medienbesitzern genau so viele orthodoxe Christen zu finden sind wie auserwählte Glaubensgenossen…und das mindestens !!!!……..wenn man den proportionalen Bevölkerungsquerschnitt beachtet.

        1. Jein. Mal abgesehen, dass das die Frage aufwirft, wie weit der Staat in Wirtschaft und Privatleben hineinregieren soll, wäre das keine Lösung sondern nur ein Aufschub. Es geht vielmehr darum, das Problem der zionistischen Seuche ein für allemal und nachhaltig zu lösen – wobei selbstverständlich (und den Vorgang erschwerend) darauf zu achten ist, dass „jüdisch“ und „zionistisch“ sehr höufig nicht dasselbe ist (nicht selten gehören jüdisch-Glöubige zu den ersten Opfern zionistischer Sauereien; ich erinnere da nur mal an den rabbi, der eine Abmachung mit der SS hatte, um jüdische Höftlinge freizukaufen. Es scheiterte am „jewish world congress“ (erzzionistisch), der, wie Dokumente und Zeitzeugen belegen, unverhohlen mitteilte, dass jüdisch-Gläubige einen Scheiss interessieren und man ausschließlich Leute, die für den geplanten Staat israel wesentlich sind, retten würde=.

  15. Phantastische Nachrichten aus Fernost: unsere koreanischen Freunde haben nach langer Ruhe wieder etwas getestet. Die Rakete flog so hoch wie noch nie (4500Km Flughöhe laut Yonhap) und landete 960 Km weit in den Gewässern vor Japan. Insgesamt legte sie, wenn ich mich nach zwei Gläsern Wein nicht völlig verrechnet habe, eine Strecke von 9105Km zurück. Das ist der weiteste Flug bisjetzt und übertrifft die beiden ICBM-Starts vom Sommer diesen Jahres. Riecht nach einer Hwasong-14, aber genaueres wissen wir wohl erst wenn die Bilder bzw. Agenturmeldungen aus Pjöngjang da sind. Bravo, liebe Nordkoreaner!

    Peinlich: Südkorea hat kurz nach dem Bekanntwerden des Tests irgendwelche „Missile Exercises“ durchgeführt:

    http://english.yonhapnews.co.kr/northkorea/2017/11/29/0401000000AEN20171129001300315.html

    Nach diesem peinlichen Säbelrasseln und der partouten Weigerung, die idiotischen Manöver mit den Amis und Rhetorik gegen den Norden zu stoppen, hoffe ich nur dass der Norden denen so richtig schön ihre kommende Olympiade vermiest!

    1. Ja, wie ist das denn nur möglich? Hat man die Nord-Koreanern denn nicht darüber informiert, dass nicht-werte-westliche, nicht „demokratische“ Länder mit bösen, dicken Diktatoren nix zuwege bringen und dass nur amärrika ächtes high-tech kann?

      Na ja, liegt vielleicht daran, dass es bei den amis schon seit längerem mau aussieht mit hochwertigen militärischen Systemen, während despotisch, diktatorische total böse Länder wie Russland, Iran oder eben auch Nord-Korea unübersehbare Fortschritte machen (und tatsächlich können und tun, worüber idiotistan nebst Kolonien und Vasallen nur plappert).

      Hach, nun bin ich besorgt.

      1. haha..allerdings!

        Die nordkoreanische Nachrichtenagentur schreibt es habe sich um eine Rakete neuen Typs, eine „Hwasong-15“ gehandelt. Sie sein in der Lage einen superschweren Gefechtskopf zu tragen und damit jeden Punkt in der USA zu erreichen. Bilder des Starts gibt es bislang noch keine, also wird es spannend sein dadurch noch mehr technische Details zu erfahren.

        Übrigens sagen die Nordkoreaner ihr Waffenprogramm sei jetzt komplettiert. Manche interpretieren das ja schon als ein Signal dass der Norden jetzt bereit sei, über einen „Freeze-Deal“ zu verhandeln. Naja, nicht solange in Washington noch weiter nur von „Denuklearisierung“ geblubbert wird.

        ———-

        Die Reaktionen bei den friedlichen Freunden der Menschenrechte sind die üblichen: der Amis faselt von „all otions on the table“, zusammen mit dem südkoreanischen Präsidenten Moon will man „maximalen Druck“ ausüben, und natürlich Sanktionen. Sehr peinlich hier auch das Verhalten Südkoreas, so kurz vor der Olympiade.
        Als ob man damit den Norden nicht noch zu mehr Aktionen herausfordert, Idioten. Apropos Idioten: sogar das Merkel hats Schandmaul aufgemacht und ihre völlig irrelevanten Sprechblasen abgeseibert:
        https://twitter.com/RegSprecher/status/935653261549416448?ref_src=twsrc%5Etfw&ref_url=https%3A%2F%2Fde.sputniknews.com%2Fpolitik%2F20171129318483532-nordkorea-rakete-test-usa-erde%2F

        Was will denn die blöde olle Kuh noch mit ihren Deppen in Berlin? Ist die nicht schon längst demontiert? Wenn große Länder wie Nordkorea auf der weltpolitischen Bühne agieren, dann haben diese Krümel in Berlin gefälligst das Maul zu halten!

        1. Zugabe: lese gerade dass Moon und Abe übereinstimmen, „Nordkoreas Provokationen nicht länger tolerieren zu können“
          http://english.yonhapnews.co.kr/northkorea/2017/11/29/0401000000AEN20171129014400315.html (englisch)

          hahahahahahahah

          Jetzt kriegt es Kim aber sicher mit der Angst zutun. Nicht dass die Japsen noch anfangen mit verdorbenem Sushi zu werfen. Oder die Südkoreaner mit brennenden Smartphones.

          Peinliches und substanzloses Gequatsche.

        2. Freuen Sie sich nicht zu früh! Ich sage Ihnen, NK ist so gut wie erledigt; die haben einen Schlag bekommen, von dem sie sich nicht so schnell erholen. Ich vermute stark, dass ganz NK taumelt.

          Und zwar hat der bundesaussensigmar den NK Botschafter einbestellt und diesem nicht nur aufs allerdemokratischste Protest zum Ausdruck gebracht, sondern auch, so vermute ich, keinen Keks zum Tee gereicht.

          Gute Güte, wie peinlich! Es sollte wirklich dringend mal jemand dem Aussen-Dingsbums siggi erklären, dass der Aushilfspraktikant der Kolonie staunt und das dumme Maul hält, wenn richtige Aussenminister von richtigen Ländern zugange sind.

          1. Irgendwie wirkt alles wie abgesprochen zwischen Kim und Trump.

            Hätten die Amis auch nur einen Funken Verstand, hätten sie NK’s Raketen-Tests ignoriert und die Fresse gehalten, statt auf die Kriegstrommel zu schlagen, dass das marode Fell nur so platzt.

            Nicht nur den Ami-Generälen wird ihre Ohnmacht und Unfähigkeit direkt unter die Nase gerieben, sondern insbesonders die Vasallen glauben ihren Augen nicht zu trauen: der alte, weltweit mordende Menschenschlächter schafft es noch nicht einmal mehr, ein vermeintlich hinterwäldlerisches Regime zur Raison zu bringen.

            Unsere unbesiegbaren, transatlantischen „Befreier“ werden gerade unter den Augen der staunenden Welt-Öffentlichkeit aus dem Pazifik und Arabien geprügelt.

            1. „Abgesprochen“ ist vermutlich zu hoch gegriffen, aber es fällt auf, dass die NK Aktionen trump immer gelegen kommen in seiner Situation in idiotistan. Ordentlich drohfuchteln und poltern kommt bei den amis ja immer gut an.

              Randbemerkung: Wer enttäuscht ist, weil trump noch wenig (sichtbar) bewirkt hat, dem rate ich zu bedenken, dass für *jeden*, der gegen die zio-Sumpf Verbrecherkartelle angeht, nichts binnen Monaten oder gar Wochen zu erreichen ist; das gilt in washington nicht weniger als in Moskau oder Teheran oder Peking.

              1. „…Wer enttäuscht ist, weil trump noch wenig (sichtbar) bewirkt hat, dem rate ich zu bedenken, dass für *jeden*, der gegen die zio-Sumpf Verbrecherkartelle angeht, nichts binnen Monaten oder gar Wochen zu erreichen ist; das gilt in washington nicht weniger als in Moskau oder Teheran oder Peking.“

                „Wenig bewirkt“ kann man angesichts der schon wesentlich besseren, globalen Situation wohl nicht behaupten, wenn man sich vorstellt, wie es unter der Extrem-Globalistin Clinton z. B. im Nahen/Mittleren Osten jetzt aussähe.

                – Diese Bemerkung richtete sich nicht an Sie, Russophilus, sondern an „potentiell Enttäuschte“.

                1. Da muss man unterscheiden. Ja, es wurde vieles bewirkt, vor allem von Russland und China – das allerdings war weniger Kampf gegen das zio-Geschwür als vielmehr unbeeindrucktes (vom wertewesten Genöle) gutes und bernünftiges Vorgehen im Sinne des eigenen Wohls und dem von (wirklichen) Partnern.

                  Lässt man das beiseite und betrachtet nur, was gezielt gegen die zio Brut unternommen und erreicht wurde, so sieht’s – noch – mau aus, aber das liegt in der Natur der Sache. Eine Verseuchung, die sich seit Jahrhunderten festgesetzt aus, kriegt man nicht schnell los; da muss erst lange und viel Vorarbeit geleistet werden, die wichtig ist, aber auf die Schnelle meist kaum sichtbare Ergebnisse bringt; die kommen erst später.

                  1. @ Russophilus

                    Da könnte vieles von der Perspektive abhängen.

                    Fragt man einen Russen, ob er einen Unterschied zw. den 90-ern und heute sieht (auf sein Land bezogen), so wird er dem nicht Widersprechen können.

                    Fragt man dasselbe einen Deutschen, so wird man dieselbe Antwort erhalten (nur in die andere Richtung …). Hier scheinen „die 90-er“ erst zu kommen … da sieht es in der Tat eher „mau-mau“ aus …

                    „Das Defizit an Verantwortung“ ist das Luder.

    2. @Yonap

      Können diese Zahlen stimmen?
      4500 km Höhe und nur 960 km Reichweite, damit wäre die Rakete steil in den Weltraum geschossen und genauso steil wieder herunter gekommen.

      Die ISS fliegt nur auf 400km Höhe.

      1. @Mohnhoff:
        Klingt nach einem Zahlendreher. Sogar deutsche MSM berichteten, daß die neuen Raketen die gesamten usppa erreichen können, das wäre mit den genannten Zahlen m. E. nicht möglich.

        1. Nein. Höhe und Reichweite hängen bei ballistischen Raketen eng zusammen. Man *kann* – und tut das üblicherweise – sozusagen Höhe in Reichweite umsetzen, muss aber nicht; gerade bei Tests beschränkt man sich oft auf Höhe und kurze Distanzen, ausser natürlich, man ist ein Riesenland oder eine (Ex-)Großmacht und hat z.B. entsprechend weit entfernte Inseln; wobei man auch dann zumindest die ersten Test auf kurze Distanz macht, weil man so ein überschaubareres Zielgebiet hat.

          Es ist mAn davon auszugehen, dass die Hwasong 15 zumindest große Teile, wenn nicht sogar die gesamte usppa erreichen kann.

        2. Nordkorea brachte heute ziemlich übereinstimmende Zahlen. Wie Russophilus schon ausführte, Höhe und Reichweite hängen zusammen und auf einer niedrigeren Flugbahn wird für diese Rakete eine Reichweite von 13.000 Km angenommen, was die usppa komplett und sehr schön abdeckt. Die als „Lofted Trajectory“ bezeichnete Startmethode, die wir hier gesehen haben, eignet sich vor allem für kleine Staaten wie NK, weil sie den Vorteil bietet dass man fremde Staaten wie Japan nicht überfliegen muss – was aber die Nordkoreaner nicht wirklich juckt, weil sie es in der Vergangenheit trotzdem schon mehrmals mit Mittelstreckenraketen getan haben. Ich denke warum man bei den ICBMs diese Methode anwendet, hat einen anderen Hintergrund: man möchte während des gesamten Fluges an Telemetriedaten kommen und die wären halt bei einer Standardflugbahn wegen der Erdkrümmung irgendwann futsch, da ist die Rakete nämlich ganz schnell hinter dem Horizont. Und wenn man keine Satelliten oder andere Stationen im Zielgebiet hat (was bei Nordkorea höchstens Schiffe erledigen könnten) dann ist das eben die einzige Möglichkeit an Echtzeitdaten von der Rakete zu kommen. Übrigens war es (laut deren Aussagen) auch das verstärkte Auftreten von Telemetriesignalen im Norden, was die Südkoreaner schon früh auf den Start hat aufmerksam werden lassen. 20 Min später kam ja schon deren tolle „Reaktion“.

          1. Btw: sehr schönes Video aus dem japanischen TV heute wo das alles sehr liebenswert graphisch veranschaulicht wird (engl.):

            https://www.youtube.com/watch?v=CulV9M0FUO4&feature=youtu.be

            Ich hoffe sehr, dass NK diese Raketen alsbald in andere Staaten wie z.B. Syrien, Iran exportieren wird, die vom satanistischen Imperium bedroht sind und somit zur globalen Entwicklung russischer Jahreszeiten statt arabischem Frühling beitragen kann.

            1. Danke für den Filmlink. Darin wird auch darauf hingewiesen, dass diese Rakete von einem bisher noch nie für Starts genutzten Ort gestartet wurde – höchstwahrscheinlich ist sie mit mobilen Startrampen nutzbar, also schwierig vorab aufzufinden und auszuschalten.
              ( kleiner Scherz am Rande: yotube bietet mir als Nachfolge-Video an: „Warum NK keine Interkontinentalraketen bauen kann“)

              1. Liebend gerne!

                nun gibt es auch endlich Bilder von der Rakete. Tatsächlich wurde eine mobile Startrampe eingesetzt. Ein Riesen-Vieh ist das, das TEL hat mehr Achsen als gewöhnlich. Hier das Video vom Start im nordkoreanischen TV:
                https://www.youtube.com/watch?v=oaXlbvu0Yf8

                Was für ein fettes Teil (also gemeint ist die Rakete 🙂

                https://pbs.twimg.com/media/DP1RT-uX4AEy-Gs.jpg

                https://pbs.twimg.com/media/DP1RZ9IWsAEyAzL.jpg

                https://pbs.twimg.com/media/DP2EWZgVwAELgS_.jpg

                Zigarette danach:
                https://pbs.twimg.com/media/DP3KtYZVQAAWPmM.jpg:large

                Im Frühjahr habe ich mir ja noch Sorgen gemacht – aber jetzt sage ich: Nordkorea ist sicher.

                1. Mein Eindruck anhand diverser, hauptsächlich technischer Faktoren ist klar der, dass das kein Test war, sondern eine Serientaufe, wo höchstens noch Nutzlast-Spezifika getestet wurden.

                  Bemerkenswert auch, wie locker, wirklich erfreut wirkend und ohne Personenschützer (zumindest in unmittelbarer Nähe) Kim ist; u.a. sitzt der da in irgendeinem Raum mit dem Rücken zur Tür und mehreren Leuten im Rücken. Anscheinend haben die Generäle, Minister und Bürger NK – entgegen westlichen „Berichten“ – herzlich wenig Lust, den „dicken, irren Diktator“ zu ermeucheln.

                  Herzliche Glückwünsche, liebe Nord-Koreaner! Das habt ihr gut gemacht. Geht unbeirrt euren Weg weiter, den der einzigen Sicherheit vor dem Welt-Maximal-Terroristen: Direkte, glaubwürdige und verheerende Antwortmöglichkeit.

    1. Das die kommentare aber auch immer wahllos verutschen, wo sie nicht hingehören und man nicht mehr weiss in welchen zusammenhang sie stehen!

  16. Tut mir leid, eigentlich gehört der Kommentar zum „Dies und das“, aber da komme ich nicht rein.
    Jetzt isses wieder passiert: Nach Kirsten Heisig und vielen anderen hat sich nunmehr der erste AfD-Politiker (Stadtrat in Kahla, ehemaliger Fremdenlegionär) verselbstmordet, nicht ohne sich zuvor gefesselt zu haben . Akte bereits geschlossen, Fall abgeschlossen! Oliver Noack heißt er. Töte einen und erziehe hundert.

    1. Dazu fand ich folgenden Kommentar

      „Merkel Regierung Arbeitet ja eng mit dem Mossad zusammen ich könnte mir eher einen Politischen Mord vorstellen wird auch so sein Denkt nur an die Nato Geheimdienste die Schakale“

    2. Eindeutig Selbstmord.

      Jetzt mal im erst: wer ist denn so blöde, fesselt und knebelt sich, um dann anschließend mit einem Messer in der Hand durch die Wohnung zu taumeln?

      Da bleibt es doch nicht aus, dass man auf die Fresse fällt und sich das Messer 15 mal in den Rücken bohrt.

        1. Da steckt mehr dahinter. Ein Ex-Fremden Legionär hat’s im Muskelgedächtnis, wie man jemandem die Kehle durchschneidet, egal wie besoffen er (angeblich) war. Das und die immens aufgeblasene Wunde (15 cm, das Opfer hat nur knapp überlebt (haha)) sprechen eine deutliche Sprache.

          1. Lieber Russophilus,
            Sie verwechseln da was.
            Man merkt, Sie stöbern zu wenig msm.
            Ein AFD-Politiker hat sich (angeblich) das Leben genommen. Scheint, irgendwo stand, er wurde mit an Händen und Füßen gefesselt gefunden (der Bericht scheint nach-editiert worden zu sein, weil dies nirgends mehr zu finden ist) aber die Polizei geht von Suizid aus.

            Der andere Fall ist der Angriff mit dem Riesenmesser, das eine 15cm lange Wunde verursachte,
            was man mit einem glitzekleinen Pflaster zuklebte.

            lg

            1. Ja, tschuldigung, ich schaue in der Tat nur sehr ausnahmsweise in die msm, u.a. weil es mich nicht interessiert, was für ein Kleid die Dingsbums vom Prinzen oder Minister irgendwem anhatte oder welche system-Lügen gerade aktuell sind.

              Nun, da SieÄs mir erklärt haben, verstehe ich das: Glasklarer typischer Selbstmord. Allerdings muss ich den erselbstmordeten AfD politiker posthum ein bisschen kritisieren. Es war rücksichtslos, sich nur zu fesseln und nicht auch noch von hinten zu erschießen oder zu erdolchen; dann wäre der Selbstmord noch klarer gewesen.

              Übrigens, wo wie gerade über die msm und meine Uninformiertheit plaudern: Ist das pestgrüne *türkische* Özmirkotz denn schon Minister für irgendwas? Ich frage nur, weil es ihm doch so gut gefiel, staatstragend zu faseln. Sein Wohl liegt mir am Herzen und deshalb würde es mich auch freuen, wenn jemand ihm einen schönen warmen Schal aus Stacheldraht … ach, ich höre besser auf, ist ja noch nicht Weihnachten.

              1. Ne der nicht türke und nicht deutsche özdedings ist nicht minister (lach), der hat doch erst kürzlich vom broder die „leviten“ gelesen bekommen, zwecks seiner auf einmal so staatsfrauischen art und weise in vorgeilheit auf den aussenministerposten. Ja und die grünin özdedings hat doch konkret krass von deutschen patriotismus geredet.. hüstl.
                Ich finde man sollte sie , die özdedings weihnachten am 23. dez. in die türkei ausfliegen , als geschenk für erdogan.

                1. Nicht dass ich den türken kein Vergnügen gönne, aber diesen özkotzir mal vor einem Volkstribunal verurteilt und an einem Laternenpfahl baumeln zu sehen, das haben *wir* teuer bezahlt und verdient-

                2. Also die özgedings (die hier keine gemeinsame Kültür sehen kann) und darum hier nix verloren hat, saß zuletzt fromm wie ein Lamm in hart-aber-fair. Wenn sie nicht am Drücker sind, sind sie wirklich recht blass, erst am Ruder entwickeln sie ihre menschenverachtende Energie (pardon wlfswl)

                  1. ich schlage vor den hier beredeten „herrn“ unter „özi“ zu führen – das assoziiert eine wirklich zu ihm passende umgebung . . .

      1. Ich entnehme Zeitungsberichten: Im September beschwerte er sich aufs kräftigste, wegen einer nicht mehr begehbaren Brücke, die er sanieren wollte, mit seinen Kumpels. Scheinbar war ihm der „amtliche Weg“ zu umständlich. Auch bzgl. Straßen „Irgendwann muss man mal anfangen, was zu investieren“.

        Schätzungsweise eher ein Mann der Tat, der eine Meinung hatte (Partei gewechselt) Ziele hatte und dazu noch Kumpels, die ähnliches unterstützten.
        (http://jena.otz.de/web/jena/startseite/detail/-/specific/Kahla-Radau-um-eine-kleine-Bruecke-307074286)
        Passt nicht zu jemand, der aus dem Leben treten möchte.

        Beängstigend.
        Will man das hier in D Angst erreichen?
        Früher (so wird/wurde erzählt) hatte es Folgen gegen Hitler zu sprechen, ist da wieder die gleiche Sorte (oder immer noch) am Werk?

        1. M.E.

          Wenns die gleiche sorte sein sollte, dann ist es die , die ihre letzten zuckungen hat.
          Das spiel merkel is aus.

          Übrigens @ York!!

          Sie hatten 2015 im dezember gewettet, das merkel im februar 2016 abrasiert wäre.
          Um 10 kästen bier.
          Ich hatte damals dagegen gehalten.
          Wat machen wir nu?
          Gruss Tamas 😉

          1. ….ich wette NIE…… !!!!!!
            ….tut mir leid….. !!!!!! (Falsch verstanden ???)
            ….das Merkel, bleibt der bäh-er-däh erhalten….

            Gruß Yorck Fränzelsmühle

            1. Yorck

              Dann schein ich das wohl geträumt zu haben.

              Ich bin aber auch ein realitäts und traum vermischer, heiligs blächle noch ma!

              Vll. grab ich mich mal durch die kommentare von 2015 …aber ne lass ma.

      2. . . . die ermittlungen waren am nächsten oder übernächsten tag schon „abgeschlossen“ – alles klar!
        hier in der nachbarschaft ist vor einem viertel jahr ein alter, kranker mann in seiner wohnung gestorben. durch die witwe bekomme ich einen grossteil mit was da alles daran hängt – riesenaufwand und eine bürokratie die immer noch am arbeiten ist.

        1. Ob die „Ermittlungen“ wirklich abgeschlossen sind, sei dahin gestellt. Was posaunt man nicht alles in die Öffentlichkeit, um den/die Täter in vermeintlicher Sicherheit zu wiegen.

          Es ist auch nicht auszuschließen, dass – politisch motiviert -die Anweisung von Polizei-Oberen kam, den „Vorgang“ als Selbstmord einzustufen und zu deckeln, weil er so am besten psychologisch verwertbar ist.
          a) als „diffuse Drohung“ gegen AfD-Funktioniere, dass sie auf ähnliche Weise „Selbstmord“ begehen könnten
          b) als „diffuse Schuld“ seitens Antifa & Co.

          Der damit gesäte Zweifel lässt sich hervorragend instrumentalisieren, um vermeintliche Linke und Rechte aufeinander zu hetzen und sich an diesem „Feuer“ die Hände zu wärmen.
          Auf, dass sie niemals zusammen kommen können!!!

          1. Nachtrag:

            Ich habe inzwischen nach „offiziellen Pressemeldungen“ zur Causa Oliver Noack gesucht, aber weder bei der zuständigen Landespolizeiinspektion Jena noch bei der zuständigen Staatsanwaltschaft Gera etwas dazu gefunden.
            Die Meldungen gehen offenbar auf „Thüringen 24“ zurück, die einen heißen Draht zur Polizei Kahla haben.

            Um der Wahrheit auf den Grund zu gehen, ist der Leitende Oberstaatsanwalt Thomas Villwock in Gera der richtige Ansprechpartner. Vermutlich ahnt der gute Mann noch gar nicht, wie schnell „die Hütte brennen kann“.
            Ich werde ihm vom Gesichtspunkt geistiger Brandstiftung her vorsichtshalber reinen Wein einschenken, damit er seine betroffenen Dienststellen rechtzeitig auf den „Pfad der Tugend“ (sprich wahrheitsgetreuer Information der Öffentlichkeit) führen kann.

            1. Ich will Ihnen nicht den Mut nehmen und auch Hr. Villwock nicht vorverurteilen. Allerdings: Wie hoch sind wohl die Chancen, dass man wegen oder trotz(?) enger Nähe zum Grundgesetz und dem Verständnis, ein Diener des Volkes – und nicht der Regierung – zu sein, Oberstaatsanwalt wird?

            2. Inzwischen gibt es einen neuen Recherche-Stand (30.11.2017) von Marc Dassen / Compact, der Leute im Umfeld Oliver Noacks. kontaktiert hat:

              https://www.compact-online.de/raetsel-um-afd-stadtrat-oliver-noack-war-es-selbstmord/?utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=Newsletter+2017-12-01T13%3A01%3A51%2B01%3A00

              Oliver Noack war aus meiner Sicht eine starke, energische und vertrauenswürdige Persönlichkeit. Seiner Initiative und Tatkraft war es zu verdanken, dass die AfD zur Bundestagswahl am 24.09.2017 in Kahla die Stimmenmehrheit erreichte.
              Allerdings hatte er als ehemaliger Berufssoldat und Fremdenlegionär ein besonderes Verhältnis zum „Problem des Todes und des Sterbens“. Dazu gehörte meiner Vermutung nach auch, dass er als Krüppel oder „Todkranker“ niemandem zur Last fallen wollte.

              Noack wurde offensichtlich – mit oder ohne Absicht – von jemandem, der um diese „Gemütslage“ wissen konnte / musste, seelisch destabilisiert, völlig aus der Bahn geworfen und schließlich in den (Frei-?) Tod getrieben.
              Für mich stellt sich das als der Anfangsverdacht eines geplanten und ausgeführten Verbrechens dar!

              1. Ergänzung:

                Ich verfolge den Fall bei Staatsanwaltschaft in Gera weiter. Wie mir heute der stellvertretende Pressesprecher der Staatsanwaltschaft mitteilte, ist die Untersuchung des Todes von Oliver Noack noch nicht abgeschlossen.
                Nach dessen Auskunft steht noch der abschließende Bericht der Obduktion aus.

                Falls es Neues zu berichten gibt, gebe ich Bescheid.

              2. Sie schreiben: „Allerdings hatte er als ehemaliger Berufssoldat und Fremdenlegionär ein besonderes Verhältnis zum „Problem des Todes und des Sterbens“. Dazu gehörte meiner Vermutung nach auch, dass er als Krüppel oder „Todkranker“ niemandem zur Last fallen wollte.“

                Hatte der Verstorbene Oliver Noack eine dementsprechende letale Diagnose? In den Medien (glaub ich) steht nichts darüber.
                Wenn dem so ist bzw. wäre, ist die Entscheidung für ein Suizid selten spontan. Damit will ich andeuten, dass tatkräftige Menschen erst noch einige Dinge, die ihnen wichtig sind, erledigt sehen wollen.
                Die wenigen Artikel wirken auf mich, dass der Verstorbene dazu zu zählen ist.

                  1. Munnie
                    Compact zu Kühns Info (Kühn, der verantwortliche Redakteur der SaaleJournal, in der zuvor das mit der Fesselung stand): „Eine interne Information, für die es laut Kühn ein Dutzend Zeugen geben soll: Während einer AfD-Veranstaltung in Jena am letzten Samstag, auf der Noack wie immer gut drauf gewesen sein soll, bekam er einen Anruf. „Plötzlich sah man, wie ihm die Gesichtszüge entglitten“, so Kühn. Da muss irgendetwas passiert sein. Wortlos soll Noack die Veranstaltung verlassen, in sein Auto gestiegen und davongefahren sein. Zwei Tage später fand man seinen leblosen Körper.“
                    Compacts Wiedergabe der Aussage eines langjährigen engen Weggefährten, der namentlich nicht genannt werden möchte: „An der These, nach der er tatsächlich Selbstmord begangen habe, gebe es für Ihn keinen Zweifel.“

                    Zu der irgendwie befremdlichen Sachlage, ist es ein trauriger Fall.
                    Vor allem für die nahen Hinterbliebenen.
                    Gruß

  17. Es gehört vielleicht nur ein bisschen zu diesem Thema, aber bis jetzt hat noch erstaunlicherweise niemand erwähnt das der Sudan Russlands Schutz sucht. Da die USA den Sudan weiter aufteilen wollen und eine Partnerschaft mit dem Sudan Russland Vorteile verschaft. Sudan hat mit vielen Staaten Afrikas sehr gute Beziehungen. Es ist das Tor Russlands nach Afrika. Man möchte sogar eine russische Militärbasis am Roten Meer im Sudan haben. Damit könnte man es dem Westen fast verunmöglichen das Land zu destabilisieren. Auch kann Russland mehr Einfluss in Nordafrika nehmen. Sowie im Nahen Osten, der Suezkanal ist in Reichweite und Ägypten ist selbst Russlandfreundlich. Sogar Militärmanöver fanden statt zwischen den beiden Staaten. Auch in Ägypten gab es Diskussionen über eine russische Militärbasis.

    Omar Al-Bashir, seines Zeichens ein Muslimbruder sagte, das Russlands Erfolge in Syrien das Land gerettet haben und der Sudan davon beeindruckt ist. Und das obwohl die Terroristen eigentlich selbst von den Muslimbrüdern beeinflusst sind da ebenjene die Matrix des Dschihadismus sind. Russlands Einfluss in Ländern der 2.- und 3.Welt nehmen kontinuierlich zu während der NATO Block mit ihren europäischen Vasallen Weltweit an Einfluss verlieren. Nordafrika könnte durchaus ganz an Russland fallen. Da diese Staaten Angst vor dem Westen haben.

      1. Mit Sudan(en) ist Sache komplexer als man denkt. Da muss man tiefer graben.

        Auszug aus dem Artikel „Schatten auf dem schwarzen Hintergrund“, Satanowski, 06.11.2017

        Es gab ein gemeinsames Land. Im Rahmen vom neoliberalen Projekt von rice und powell (Satanowski nennt es „Projekt von schwarzen-Mädchen-Mafia“) wurde Südsudan mit der „schwarzen“ christlichen und heidnischen Bevölkerung vom arabischen Küstensudan getrennt.

        Das Projekt war total rassistisch und nicht durchgedacht. Südsudan bekam fast alle Ölfelder, Küstensudan behielt den Einzigen Ölhafen. Gleich nach der Trennung fing in Südsudan ein blutiger Krieg zwischen den Stämmen an.

        Die beiden Länder streiten seitdem über die Preise für Transfer und Öl. Frieden ist nicht in Sicht.

        Unter dem Einfluss der Hexe clinton wurde muslimischer Sudan von UNO für Unterstützung der Terroristen von der UNO sanktioniert, dagegen der Anführer vom Südsudan, Kiir wurde reichlich „für Demokratie“ beschenkt und begünstigt. Wobei die afro-amerikanische Mafia in waschington sich an Geschenken genug bereichert hatte.

        Dann kam Trump und Favoriten ausgewechselt. Der oppositionelle Clan in Südsudan wurde gegen Kiir ausgespielt, Kiir explodierte und stiftete Unruhen bei der Ankunft von nikki haley an.

        Von Khartum ( Küstensudan) wird langsam, unter dem Teppich bestrebt, die Sanktionen aufzuheben, wobei der Vermittler seitens usppa keiner anderer als der Chef von cia M. Pompeo ist; sein Kontrahent ist al-Bashir’s Chef vom Geheimdienst Mohammed Atta.

        In anderen Wörtern, Sudanesen sind mit amis stark verflochten und werden u.a. von Saudis und VAE bezahlt – diese letzten sammeln mithilfe vom mächtigen und gut funktionierenden Geheimdienst „Terrorbeweise“ gegen Katar.
        ***

        Wozu Russland dieses Schlangennest braucht – Muslimbrüder sind in der RF verboten – ist mir unklar.
        Im Norden des Landes sind Trainingslager von Terroristen, die durch Ägypten zu Banden auf der Sinai kommen.

        Die einzige Idee, die ich habe : Gegenspiel gegen amis und Hilfe Ägypten, al-Sissi gegen Islamisten. Es kann auch komplexer ausfallen und entsteht unsichtbar die südsudanesische Karte mit den Aussichten auf die Befriedungsgarantie und Sicherung von Ölgewinnung und Transportierung durch Rosneft.

        Es ist nicht auszuschließen, dass al-Bashir vor amis hochpokern möchte. Andererseits, Putin lässt sich auch nicht reinlegen. Mal sehen…

        Wie Stalin sagte „Demokratie ist komplexer als Lobio* essen“ (grins!)
        (Übers.: georg., Lobio*, zu dt. Schnippelbohnenspeise)

        1. @ Ixus

          Danke für die interessanten Hinweise.

          Meines Wissens gab es ein Eisenbahnprojekt von Süd-Sudan zum Roten Meer, mit dem die Öl-Verladung bei Port Sudan umgangen werden sollte. Also Bahntransport mit „Kesselwagen“ in Richtung Djibouti. Das Projekt wurde deutscherseits angeschoben und geführt und stachelte dann den Bürgerkrieg im Süden so richtig an.

          Die Bürgerkriegsparteien im Süden wurden in Anbetracht der zu erwartenden Öl-Erträge für Waffenlieferanten „kreditwürdig“und brauchten sich um den Nachschub keine Sorgen mehr zu machen.
          Am Ende war China der Gelackmeierte, weil es das Meiste in die Erschließung der Ölfelder investiert hatte und im späteren neuen Bürgerkriegs-Chaos des Südens eher Zerstörungen folgten als Erträge aus dem Ölgeschäft.

          Dennoch bleiben die Öl- und Gas-Vorkommen und deren Ausbeute der Schlüssel zur Lösung wirtschaftlicher und sozialer Probleme von Nord- und Süd-Sudan. Solange man sich abernur darum rauft, wird gar nichts!
          Ich hoffe, dass Russen und Chinesen da an einem Strang ziehen werden, um die einheimischen „Hitzköpfe“ zu vernünftigen langfristigen Lösungen im gegenseitigen Vorteil bewegen zu können.

    1. „Die multipolare Weltordnung läuft immer besser während dem globalistischen Rumpelkarren ein Rad nach dem anderen abfällt“

      Das ist doch Logisch. Keder Mensch hat seine Interessen und Belange im Vordergrund. Bei Firmen und Staaten ist es ebenso. In Wahrheit gibt es keine Globalisten sondern nur persönliche Interessen.
      Adidas lässt in China produzieren und verkauft diese dort produzierten Schuhe teuer in Europa und den USA. Adidas hat maimale Marge, China Arbeitsplätze und für die Zukunft technisches und kaufmännisches Wissen. Beide Motive sind egoistischer Natur. Mit Globalistischen Gedanken oder gar NWP al lah (verzeihung) Weltverbesserung oder Verschlimmerung hat das meiner Meinung nichts zu tun.

      Ich erkenne das unsinnige Begriffe, welche aus der amrikanischen Betriebswirtschaft verdenglischt wurden, tief sitzen.

      Wer stand denn im globalen Wettbewerb? Konzerne!
      Und hätte sich die Politik, die Soziale wohlgemerkt, nicht von den Konzernen erpressen lassen hier in der BRD einen Niedriglohnsektor zu schaffen, währe die Arbeitslosenzahl nicht höher oder niedriger als heute.

      Apropos Arbeitslosenzahlen. Gestern tönte aus dem Ähter wieder die neuesten Rekordzahlen. Was nichts besonderes währe wenn man diesmal nicht die Unterbeschäftigten in einem Nebensatz mit 3,5 Millionen zusätzlich erwähnt hätte.

      Apropos terroristische islamische Gefahr in der BRD. Der Verbrecher de Missere verkündet offen und ohne jede Scham dass mittlerweile 900 Verfahren, also die harten Fälle nicht die Ficki Ficki Geschichten, gegen harte Islamistische Terroristen laufen.

      Mich wundert dass aus der Politik plötzlich Zahlen kommen die so vor ein paar Jahren nicht kommuniziert worden währen. Ich befürchte die Taktik ist die „wir haben euch doch gesagt wie es steht, wir sind uns keiner Schuld bewusst“

      Anmerkung Arbeitlsosenzahlen.
      Laut Wirtschaftsinstituten fallen durch Digitalisierung nur 1,5 Millionen Arbeitsplätze weg. Dafür würden aber über 1,5 Millionen neueArbeitplätze entstehen. Keiner geht soweit zu sagen welche Arbeitsplätze denn entstehen würden. Also in welchen Branchen und ob die Mensche welche die Arbeitplätze verlieren nahtlos die neuen besetzen könnten. wie stellen die sich das vor, der 50 Jährige Bergmann der noch schnell ein IT Studium absolviert und dann als Programmierer arbeitet.

      Resümee. weder die Wirtschaftsinstitute noch die AfA haben eine genaue und der Wahrheit entsprechende Datenerhebung gemacht. Die hochdotierten FH Abgänger, mit Bachelabschluss, der AfA sind nicht in der Lage Daten aus der Wirtschaft zu beziehen. Man muss sich fragen was die AfA eigentlich macht.

      Die BRD ist ein einziger nicht überschaubarer Saustall der letztendlich untergehen muss und wird.

  18. Ergänzung: Die Breitbart-Kommentatoren, die sich bis jetzt dazu geäußert haben, halten die Tillerson-Rücktritts-/Rücktretungsgeschichte überwiegend für fake news.

  19. Es soll 4289 Versiegelte Anklageschriften in den USA zur zeit geben, die wie gemunkelt wird, für eventuelle massenverhaftungen , auch bekannte „grössen“ betreffen sollen. (alles konjunktivistisch im moment).
    Jetzt kommt das nächste gerücht oder auch echt, die nachricht mit tillerson´s entlassung und die ernennung des oberspions pompei aus langley als nachfolger.

    Steht das vielleicht im zusammenhang?

    ..bei der zahl 4289 (anklageschriften) sehen ja einige die quersumme 23 und davon wieder die 5 im illurechenspiel .
    Und die 5 ist wiederum das zeichen von tot und vernichtung..oder was auch immer bei denen….

    Ich hab nur fragezeichen im kopf.

    1. Oh je, dazu gäbe es viel, sehr viel zu sagen, genug für ganze Bücher. U.a. auch, dass das meiste an „Wissen“ (z.B. Numerologie) entweder ohnehin von denen kommt oder aber so verbogen und entstellt wurde, dass es weitgehend wertlos ist.

      Was wir zur Zeit wahrnehmen, ist einerseits etwas wie ein Endspielszenario, aber andererseits nehmen die meisten sehr wenig wahr (weil die gehirngewaschen wurden) und es ist ohnehin nur eine Art Flimmern, Schieflage wahrnehmbar. Ausnahme: Die Vorgänge im wertewesten, insb. in idiotstan.

      Aber: Mit msm, die weitgehend Kernbestandteil des Systems sind, sollte es nicht wundern, was die new york times schreibt. Was hinter den „tillerson wird gefeuert“ Gerüchten (die erste Auflage war „tillerson hält trump für idioten und will amt niederlegen“) steht, dürfte wohl eher der Wunsch (der ziocons) sein, die unerträglich blöde und bösartige un „botschafterin“ haley als Aussenministerin zu sehen.

      Da ich nicht die Zeit habe, o.a. Buch zu schreiben, biete ich Ihnen meine Ultrakurzversion an und da die pragmatische Fassung:
      – Das Spielchen der nwo, ziocons, usw. bricht in sich zusammen.
      – Es wird relativ wenig Kampf nötig sein; die verhackstücken sich gegenseitig.
      – Der Weg zum Sieg wird noch Übelstes und einiges an Leid bringen und einiges an Zeit brauchen
      – Der große Krieg kommt nicht
      – Die Satanisten sind am Verlieren (und dann direkt auf dem Weg zu ihrem „Gott“)
      – deutschland hat eine besondere Position und Rolle. Die gute Nachricht: Es wird in der einen oder anderen Form notdürftig überleben (mit genügend sozusagen gesunden Samenresten, um später wieder aufgebaut und endlich zur Blüte gebracht werden zu können). Die schlechte Nachricht: Es wird knapp und es wird noch schlimmer als es schon ist.

      Kurz noch zum esoterischen, numerologischen, new age, etc: Ja, natürlich gibt es eine Ebene, aus der alles sichtbar ist, aber für die gilt wie für alles andere: Auf die Qualität des Betreffenden und seine Haltung kommt es an und, wichtig, auf einen vielen Jahre dauernden Weg zur Meisterschaft („Meister“ wie im Handwerk). Man muss sich das hart erarbeiten und unter anderem vielem an Mist („Lichtarbeiter“, „Akasha-Chronik“, uvm.) ausweichen; seien Sie sicher, dass Jahrtausende an illuminaten-Bemühungen viele hässliche Früchte, Entstellungen, Verführungen, und hohle Lehren gebracht haben.

      1. Danke für Ihre Erläuterungen, Russophilus!

        Daß den Globalisten und Satanisten das Wasser bis zum Hals steht, erkennt man m. E. auch daran, daß die Versuche, ihre Agenda noch zuende umzusetzen (siehe u. a. Macron und Merkel in Libyen) immer kurzfristiger, hektischer und chaotischer werden.

  20. Russophilus,

    herzlichen dank für ihre antwort.

    Ich empfinde mich oft als durchblicker , zumindest bei meinen persönlichen hauptthemen. Aber dann kommen hier leute (dörfler , stammschreiber, auch neuere) , die mit sachen aufwarten, wo ich mir denke; hammer was die hier alles an gescheiten zeugs raushauen, auf das ich nie von selbst gekommen wäre.

    Als mann der ich nu mal bin, vertrete ich die devise; -Was für ein mann ist ein mann, der die welt nicht verbessert!?-

    Die gemütliche zeit des sich aufregens über all die missstände in D und weltweit wie vor ein paar jahren ist vorbei, weil die geschwindigkeit der ereignisse potenziel zunimmt.
    Einen klaren kopf zu behalten, gleichzeitig (ich persönlich) noch geld ranzuschaffen um zu überleben und den roten faden nicht zu verlieren, was unsere dorfthemen angeht, bringt mich zur zeit schwer an meine belastungsgrenze.
    Das sagt einer , der zu fressen , zu saufen und ein dach überm kopf hat.
    Was für ein luxus, gegenüber denen , die das nicht haben.
    Genug geklagt.
    Danke Russophilus, danke dörfler.

    1. Was für ein mann ist ein mann, der die welt nicht verbessert!?

      Ich greife das noch kurz auf, weil ja immer mal wieder die Kritik aufkommt, man – auch wir hier – tue nichts ausser reden

      Wir alle, ein jeder von uns, haben eine ganz „einfache“ und doch oft so unüberwindlich wirkende Möglichkeit, die Welt *wirklich* besser zu machen: Uns selbst, selbst bessere Menschen zu werden.

      Klar, der Gedanke, sich eine Knarre zu besorgen und z.B. das wichtigere Dutzend der diktatura Figuren abzuräumen, erscheint attraktiver und wirksamer, nur: Das macht die Welt nicht besser; im Gegenteil, es gibt denen einen wunderbaren Grund, es noch härter durchzuziehen. Und die paar toten Figuren sind schnell ersetzt.

      Mal als Beispiel: Klar, bei amazon klicken ist praktisch und meist auch billiger, aber ich achte pingelig darauf, nur )in der Reihenfolge) regionale, deutsche, europäische (excl. britische, aber incl. und insb. russische!), oder jedenfalls nicht ami Produkte zu kaufen und wenn irgend möglich, im Laden in der Gegend.
      Das klingt nach nix Großem, was verändert das schon? *Viel* verändert das – wenn immer mehr es tun. Und es ist auch in Diskussionen brauchbar „Ja, genau, 3 euro sparen beim amazon Kauf, aber dafür ist Sohn/Tochter arbeitslos, weil alle ‚Schlauen‘ das machen, das ist emminent schlau! Wie bitte, wer ich bin? Ich bin einer, der hier kauft, regional, wo immer möglich, auch damit Ihr Sohn/Tochter eine Lehrstelle kriegt“.

      Zugleich ist das ein hübsches fettes „Nein!“ ans wertewesten-System.

      1. Bei am zon um gottes willen nichts kaufen.
        Denn , amazon will händlerrechnungen von bei a m azon mitgliedern, die ihre ware bei a m a z on mit a ma z on anbieten.
        Machst du das nicht, schliessen die dir dein verkaufsportal und du bist raus, Danach musst du solange zu kreuze kriechen, bis du deine ware bei dennen einlagern musst und neben den 15% noch lagerhaltung bezahlen musst.
        Haben die deine händlerdaten bei denen du einkaufst und den händler kontaktiert und ihn überzeugt direkt bei a ma zon einzustellen, bist du tutti kompletti raus. Und dein geschäft , welches du 24 std. , 7 tage die woche wegen versendbarkeitgarantie betreibst ist wegen nicht erreichbarkeit deiner a mazon – verbundenen homepage , ist im arsch.
        Niemals bei a m azon kaufen, niemals.
        Nicht umsonst ist dieses miese arschloch von jeff bezos 90 milliarden schwer. Und die sklaven , wie bei za la ndo bekommen grade mal prosamen.
        a maz on ist ein „geht nicht“.
        Lieber regional nach homepages von kleinen anbietern schauen und mal eben 3-4 euro mehr zahlen.

      2. Dann kann man noch einmal überlegen, wohin geht der nächste Urlaub.
        Wie wärs mit Sotschi und Flug mit der Aeroflot.
        Zwischenstop in Moskau.
        Das Geld aus dem Schweinesystem kommt dort an.

        1. Ja, absolut. Wobei mein Primäraspekt weniger der war, wie man Russland helfen kann (was wohlgemerkt jedenfalls eine gute Sache ist), sondern wie man die Welt verbessern kann, indem man sich selbst verbessert und z.B. mehr hinterfragt, nicht beim Konzern klick-einkauft sondern mäglichst in regionalen Läden, aber auch indem man manchen Trend einfach nicht mitmacht und auf „cool“ sein scheisst.

          Das gilt analog auch fürs ‚die eigene Kultur verteidigen‘. Das beginnt nämlich an der *inneren* Front und nicht an einer auf den Straßen. Das fängt schon damit an, nicht „cool“ denglish zu reden, sondern ordentlich deutsch und es geht weiter damit, dass wir Deutschen eine im wesentlichen christlich geprägte Kultur sind – gute Stichworte sind Bescheidenheit, Ehrlichkeit, Hilfsbereitschaft einerseits aber auch eine sehr klare Ablehnung von Lügen (z.B: „flüchtlingsmärchen“),usw.
          Und natürlich gehört dazu auch die Frage, was uns Deutsche mal beliebt und geachtet sein ließ; das waren Dinge wie Zuverlässigkeit, durchaus auch ein bisschen Bräsigkeit (scheiss auf den neuesten Trend), Bodenständigkeit und vor allem eine starke „wir“ Orientierung.

      3. Zustimmung, Russophilus. Insbesondere auch zu diesem Punkt:
        „Wir alle, ein jeder von uns, haben eine ganz „einfache“ und doch oft so unüberwindlich wirkende Möglichkeit, die Welt *wirklich* besser zu machen: Uns selbst, selbst bessere Menschen zu werden.“

        Und daß es funktioniert, hinsichtlich Reflektion, Selbstdisziplinierung und daraus resultierenden Erkenntnissen, dafür gibt uns m. E. hier Tamas ein besonders ansprechendes und leuchtendes Beispiel. – Dafür möchte ich auch ihm nochmal ganz besonders danken.

      4. Hallo Herr Russophilus,

        ich möchte eine Anmerkung zu diesen Punkten machen:

        „… regionale, deutsche, europäische (excl. britische, aber incl. und insb. russische!), oder jedenfalls nicht ami Produkte zu kaufen …“

        Da ich Land und Leute (GB) gut kenne, tut mir eine derartige Aussage leid.
        Die britischen Eliten gehören sicher mit zum übelsten was es gibt, ABER auf den „Normalo“ (nicht die Hooligans oder Ballermanntypen) trifft genau das hier gesagte:

        „… dass wir Deutschen eine im wesentlichen … – gute Stichworte sind Bescheidenheit, Ehrlichkeit, Hilfsbereitschaft …“

        in hohem Maße zu. Und genau diese würden/werden Boykotte spüren. Den Herren im Herz der Finsternis (CoL) tut das nicht weh.
        Aber das ist sicher das NaziGen in mir, soweit ich weiß, war
        ein gewisser A der gleichen Meinung, der sagte, die englischen Arbeiter sind Brüder im Geiste und Blut 🙂

        Viele Grüße und Danke für die viele Arbeit.

        PS.
        Komme leider nur über Proxy auf diese Seite, finde nicht woran das liegt.

  21. Ich sag das nicht einfach so.
    Ich hab die letzten 10 jahre von der substanz gelebt und wollte eigentlich nie mehr arbeiten im herkömmlichen sinn.
    Meine strandbar in der karibik habe ich jemanden verpachtet , der dieses jahr verstorben ist bei einem banalen rollerunfall.
    Vor 5 jahren hätte ich die bar für 150 000 $ an eine ami verkaufen können. Alles kompliziert und nix für hier.

    Aber ich habe auch bekannte die bei a ma zon mitgemacht haben, und heute wegen der a ma zon -mafia pleite sind. A m azon ist nichts anderes als an händlerdaten zu kommen. Haben die diese, bist du raus. Genial, verbrecherisch. Und steuern braucht jeff auch nur trinkgeldmässig abführen.
    Genauso kenne ich nahe bekannte, die bei za la ando zwar für 12,50 die std arbeiten, aber nur geknüppelt werden.
    Man kann nur hoffen, dass die zuckerberger und go ogelisten, etc. bald verhaftet , enteignet und in steinbrüchen bei wasser und brot eingesetzt werden.
    Und die chinesen verdammt nochmal nicht mehr für a pp le produzieren.

  22. Entschuldigung wenn ich mich einmische und den hier kommentiere.

    „Was für ein mann ist ein mann, der die welt nicht verbessert!?“

    Die Welt verbessern? Natürlich nur nach dem eigenen Empfinden. Nicht wahr?
    Und genau das ist was Mord und Totschlag hervorruft. Die grünen „Weltverbesserer“, die die die ….alle wollten die Wlet verbessern und verschlimmerten diese in Wahrheit.

    Merkel möchte auch die Welt verbessern, zumindest lallte sie etwas diesbezüglich auf dem Afrikagipfel daher. Lybien und Syrien ist auch von den Weltverbesserrern attakiert worden. Mit Bombastischen Ergebniss.

    Die Welt verbessern mit Männlichkeit gekoppelt?

    1. @Politicus:
      Daran sehen Sie, daß es eben doch Globalisten gibt: extremst asoziale Egoisten, die ihre Gier- und Machtambtionen auf globaler Ebene zusammenkoppeln um für ihre kleine „Eliten“gruppe maximale Vorteile auf Kosten der restlichen (Welt-) bevölkerung zusammen zu raffen.
      In deren Auftrag sind u. a Frau Merkel und Herr Macron unterwegs und versuchen, militärischen und wirtschaftlichen Imperialismus als „humanitär“ oder „Weltverbesserung“ zu verkaufen.

      Wirkliche Welt- und Selbstverbesserung, wie sie Russophilus angesprochen hat, beginnt u. a. damit, die eigene Identität im positiven Sinne anzunehmen und (zuerst) für das persönliche Umfeld einzusetzen. Das könnte für „männliche Weltverbesserung“ z. B. heißen, daß man die positiven Eigenschaften, die Mann-sein mal ausmachten, auch lebt: Verantwortungsbewußtsein und Ritterlichkeit gehören für mich z. B. dazu und die Gesellschaft wäre in einer wesentlich besseren Situation, wenn „virtute“ bei deutschen Männern wieder eine Rolle spielen würde.

      1. @ Blue Angel

        was ist denn ein Globalist? Es war und ist mir immer schon ein greuel seltsame Begrifflichkeiten zu nutzen. Dienen diese doch nur um zu verschleiern. Nennen wir doch Roß und Reiter ………. globalist, das klingt nach unangreifbarkeit, nach Macht und Größe…….und ist dem so? Wenn ja weshalb?

        Oder „das System“, „die Satanisten“, und und und………..
        Nun, Blue Angel, sie sind das System und wenn es ihnen beliebt um einen Ziegenbock rumzuhüpfen eventuell ein Satanist, aber in Wahrheit sind Sie der Blue Angel. Nicht mehr und nicht weniger.

        Und, um Gottes willen, was ist denn Ritterlichkeit? Ist das ähnlich wie hanseatische Kaufmannsehre?
        Oder anderst gefragt, in welcher Epoche meinen sie das es Tugend, Verantwortungsbewusstsein und Ritterlichkeit (was auch immer das sein mag) gab?

        Ist nicht Böse von mir gemeint und Sie haben ja auch nicht Unrecht. sie nannten ja schon zwei Namen, Merkel und Macron. Gut so und was sind die beiden, Menschen. Schlechte noch dazu. Natürlich nur in unseren Augen.

        Was wäre eigentlich wenn man Spenden sammeln würde um einen Profikiller zu agagieren.

        1. @Politicus:
          Ihren letzten Vorschlag haben Sie hoffentlich nicht ernstgemeint: Auf sowas warten die Globalisten doch nur. Sie sehen doch, wie schon dieser lächerliche Angriff auf diesen Refugee welcome-Bürgermeister ausgeschlachtet wird.
          Klare Antwort: Nein, kann „man“ nicht.

          Globalisten sind eine kleine Gruppe einflußreicher Leute, die die größten Anteile an global operierenden Konzernen haben und immer noch viel Macht über die Politik von Staaten. Dazu gehören u. a. Zionisten und Atlantiker, insgesamt gibt es zwischen diesen Gruppen sicher große Überschneidungsmengen. Globalisten ist ein allgemeinerer Begriff, der die beiden anderen mit einbezieht, daher finde ich ihn praktisch.
          Frau Merkel und Herr Macron u. a. sind deren Werkzeuge.

          1. Ergänzung:
            Nein, die Globalisten sind nicht mehr fast allmächtig. Was wir vor allem der Klugheit der russischen Regierung zu verdanken haben.

            Wann und wo Sie aufgewachsen sind, Politicus, weiß ich nicht. Im Deutschland der Sechziger Jahre, in dem ich meine Kindheit verbrachte, waren Begriffe wie u. a. „Ritterlichkeit“, „Fairness“ und „Verantwortungsbewußtsein“ noch klare Inhalte der Erziehungsarbeit von Eltern und Lehrern.
            Es soll Länder geben (wie z. B. Russland und andere, östliche Nachbarn) wo sie das heute noch sind. Man braucht also nicht bis in´s Mittelalter zurückschauen, um sie als gelebte Werte anzutreffen.

            1. @ Blue Angel
              Schade dass sie weiterhin im Nebulösen, „Globalisten“-„Zionisten“ usw. verharren. Das macht es natürlich sehr einfach. Und, ob Russland diesen Einfluss hat, den sie benennen, ist in keinster Weise bewiesen.

              Und ob ich etwas ernst nehme? Aber ja doch, überlegen sie mal scharf was die „andere Seite“ macht. Die haben ihre Profis nur nennen die sich nicht so.

              Zu Ihren erwähnten Eigenschaften. Entschuldigung sie würfeln hier so einiges durcheinander. Thema war doch „Globalisten“ und nicht Erziehung. Und, bei den Drahtziehern waren und sind Tungenden wie, Ritterlichkeit, Fairness und was sie noch so alles aufzählen, kaum vorhanden. Das sind für mich Worthülsen für den Pöbel.

              Feststellung, ich bin gänzlich anderer Meinung als Sie und damit belassen ich es jetzt.

              1. Politicus,…Sie würfeln so ziemlich alles durcheinander. Sie!! Ja, Fairness,..das ist eine Worthülse für den Pöbel.
                Aber Anstand und Ritterlichkeit, …damit kann nun wirklich kein Pöbel was mit anfangen.
                Siehe Ihren Kommentar. Lesen Sie ihn nochmal aufmerksam und ordnen Sie sich selbst ein.

        2. @Politicus
          NmA stellt sich die Frage ob „Politicus“ tatsächlich „der“ „Politicus“ ist. Der Politicus welcher schon hier und bei Analitik geschrieben hat. Denn dieser Politicus hatte Wissen während der „neue Politicus“ mit seltsamen Fragen aufwartet.
          Nachweise darauf das Deutschland im syrischen Krieg involviert ist oder hier
          „wer sind die Globalisten“.

          1. sw

            Dieser „politicus“ ist der , der als er hier in seiner manier die leute beleidigt hat und geckikt wurde, bei Analitik und Iknews Russophilus feige von hinten versucht hat dessen ruf zu zerstören.
            (ich hab wenigstens Russophilus hier in unserem dorf blöd angemacht, was trotzdem ein grosser fehler war)
            Und den stiefel zieht er bis heute durch. Mit seiner perfieden art und weise immer wieder ossis gegen wessis und umgekehrt aufzuhetzen.

            Genau auch wie dieser tage, wo er schleimscheisserisch mit dem satz anfängt , „entschuldige, wenn ich mich da einklinke, aber…“.
            Anstatt mich direkt anzusprechen, redet er über meinen kopf hinweg und versucht unruhe reinzubringen, was ja sein „das elephantenhirn“ (also ich gemeint) deutlich zeigt.

            Ich hab dem kerl schon mal gesagt, dass ich in der magdeburger arge angerufen hab und mich nach Ihm erkundigt habe, dem dozenten für flüchtlinge. Und wenn er will besuch ihn mal. Und dann schauen wir mal weiter, ob er dann immer noch sein dreckiges spiel weiter spielt.
            Politicus , ich sag die nur eins; Reg mich nicht auf , hast du das verstanden?

            1. @ Tamas -3. Dezember 2017 um 16:39
              Ja, besserwisserisch und beleidigend war er oft. Allerdings war, nmA, erkennbar das er Wissen vorweisen konnte. Der „neue“ P. ist nur ein Dampfplauderer und Blender.

        3. „Was wäre eigentlich wenn man Spenden sammeln würde um einen Profikiller zu agagieren. . .“
          wenn man das seriös aufzieht und entsprechende profis beauftragt (z.b. irgendwas richtung „blackwater“ und dergleichen) dann würde man ein quittung erhalten die man steuerlich geltend machen kann.

          1. @ Heimatloser

            Danke , das käme noch zum positiven effekt hinzu.

            @ sw

            Wissen sie, ich weiß sehr genau was wie gemeint ist. Nur wollte ich aufmuntern Namen zu nennen anstatt mit Worthülsen zu arbeiten. Nun VW ist ein Weltweit unternehmerisch tätiger Konzern, ist der Chef und sind die Aktionäre Globalisten? Also im Sinne von negativ?

            Übrigens „Nachweis ob im Krieg“ reißen sie aus dem Kontext. Der Kontext war in Verbindung mit Kapitalismus und das ist nicht Nachgewiesen. Ich habe nie bestritten das die BRD im Syrienkonflikt auf verschiednen Ebenen mitmischt.

            @ gradischnik

            ordnen sie sich lieber selbst ein.
            Und, wenn sie etwas nicht verstehen wie es gemeint ist, fragen sie doch mal höflich nach. Oder ist ihnen diese Tugend unbekannt?
            Wenn sie etwas nicht verstehen wollen, nur weil sie bei „Politicus“ ein rotes Tuch vor Augen haben ist das nicht dessen Problem.
            Aber keine Angst, ich verfahre in Zukunft mit ihren Einlassugen wie mit den Einlassungen des Elefantenhirns.

            Anmerkung und Richtigstellung.

            Den „Streit“, über Monate, welchen das „Elefantehirn“ hier erwähnte wurde genau von diesem Hirn begonnen und geschürt. Und, er kann bis heute seine pöbeleien nicht lassen.

            Alles das, was ich Ihnen allen hier, über die Methoden und die Abläufe bezüglich den Flüchtlingen mittgeteil habe, hätten Sie nicht mitbekommen wenn ich mich mit dem Thema nicht persönlich ausseinandergesetzt hätte. Sie wussten durch mich schon 2015 und Anfang 2016 bescheid wie die dinge liefen und laufen. Das nur am Rande bemerkt.

            1. Politicus…Elefantengedächtnis,…nicht Elefantenhirn. feiner Unterschied.
              Wie es SW geschrieben hat. Sie waren früher mal ein ganz anderer Schreiber. Sie geben sich so erfahren unternehmerisch überlegen Besserwissend und fallen ständig über ihre eigenen Worte. Fällt Ihnen nicht auf, wie Sie Blue Angel kränken? Vielleicht ist das mehr so fahrig nachlässig, aber es kommt mir nicht so vor.
              Möglicherweise ist Ihnen ihre unternehmerische Tätigkeit zu Kopf gestiegen.
              Es ist bestimmt ein riesen Unterschied, ob man sich in diesen zeiten selbständig macht oder früher schon mal selbständig war. Da hat man absolut verschiedene Sichten. Die neugegründeten Unternehmer von heute sind wirklich arm dran (unerfahren, unwissend) oder sie sie gehen geldgierig über Leichen (merken das überhaupt nicht) und sind trotzdem nur leidlich erfolgreich.
              Damit will ich nicht sagen, daß Sie über Leichen gehen,…..aber der „Politicus“ hat sich in den letzten Jahren gewaltig gewandelt. Sie sind ja nicht erst seit gestern im Netz.

              1. Danke, gradischnik! Aber keine Sorge: ich bin nicht so leicht zu kränken 😉

                @alle: Grundsätzlich fände ich es allerdings begrüßenswert, immer möglichst sachorientiert zu diskutieren. Natürlich kommt es immer wieder zu sehr verschiedenen, individuellen Schlüssen und entsprechend gegensätzlichen Vorschlägen/Ideen bezüglich der weiteren Vorgehensweise im Prozess der De-Globalisierung. Diese argumentativ zu begründen, abzuwägen und ggf. zu widerlegen dient der gemeinsamen Sache (die multipolare Weltordnung voranbringen zu helfen) m. E. weit mehr als Angriffe auf (fiktiv) persönlicher Ebene. – Das ist eine allgemeine Bemerkung und richtet sich nicht an/gegen jemand Bestimmten.

              2. @ gradischnik

                Ohne Hirn kein Gedächtnis.
                Sie können es sich ja zurechtbiegen wie Sie wollen.

                Zum Rest Ihres Kommentars…………früher war alles besser………………tja wenn es so gewesen wäre, warum ist es dann heute so schlecht?

                Ich sage es Ihnen, das hier ist ein Dorf deren Bewohner überwiegend Rentner sind. Griesgrämige noch dazu. di Jugend ist verblasst die Libido und Potenz lässt zu wünschen übrig. was bleibt ist Politisches genöle ohne Gehör nach aussen.

                Zumindest, und, das gradischnik ist ja das Dorfproblem, ist dieses abgeschottet und introvertiert in der Meinung. Seien sie ehrlich, Sie und viele der „Dorfbewohner“ sind doch gar nicht mehr in der Lage andere Meinungen zu akzeptieren und auch nicht willens darüber nachzudenken. Nur damit befinden Sie und ihre Kollegen sich auf der Straße der Verlierer.

                Maulen über die dumme Jugend, maulen über den Wertewesten. Maulen über dies und das. Objektivität ein Fremdwort und, Wasser predigen und Wein saufen das tun doch so einige hier. Nicht wahr.

                Eigentlich ist die Welt der „Dörfler“ hier sehr einfach….Westen schlecht, Osten gut…………ich befürchte sie machen es sich allesamt zu einfach.

                ———————————
                Also, sowas soll Ihnen keinesfalls zugemutet werden. Sie sind hiermit draussen. – Russophilus

  23. @Tamas:
    M. E. machen die Chinesen mit Apfel u. a. das, was diese Konzerne mit allen anderen machen: Aussaugen (speziell Wissen) und dann die ausgelutschte Hülle fallen lassen. Karma is a b*tch 😉

  24. Vielleicht nicht ganz OT, da zum Russischen Frühling passend:
    https://de.sputniknews.com/gesellschaft/20171201318514215-25-Jahre-nach-abspaltuig-patriarch-von-kiew-bittet-moskau-um-vergebung/

    Und auch sonst mehren sich die Zeichen für das Untergehen der Globalistenmacht:
    Laut RT wird in Japan ein Ex-Marine zu lebenslanger Haft für Vergewaltigung und Mord an einer Japanerin verurteilt (in früheren Zeiten war m. W. schon die Anklageerhebung für einen usppa-Militärangehörigen undenkbar).
    Auch der eine oder andere, weitere Vasall traut sich, aufmüpfig gegenüber Globalisten-assets zu werden:
    https://www.rt.com/op-edge/411241-german-intelligence-facebook-russia/

  25. Na ja , Sie der mann mit dem schütteren haar und bauch , der bei der damenwelt keine chance mehr hat (ihre eigene aussage) kann das nicht verstehen, da einer wie sie ständig alles absichtlich falsch versteht und dessen hauptaugenmerk auf wiederworte und negativität liegt.
    Man kann auch ständig ein haar in der suppe suchen und alles madig reden.
    Gelle!

      1. Russophilus,

        könnten sie mir bitte sagen, warum sie das (madig reden) auf sich bezogen haben?
        Das lässt mich grad nicht los.

          1. Ja nur woher soll ich ihr äusseres beschreiben, wenn ich es nicht kenne.
            Und 2015 hat Politicus genau diese selbstbeschreibung hier geschrieben und es gab damals monatelang deswegen , und wegen seiner magdeburger flüchtlings-dozenten hilfe für ein halbes jahr (mit gutem cash für ihn) dauerstreit.
            Muss doch noch in erinnerung sein!?

            Und wenn ich was zu ihnen zu sagen habe, dann postuliere ich am anfang „Russophilus“.
            Und da war doch gar nichts weit und breit von ihnen, was meinen kommentar in ihre richtung erscheinen lassen hätte können.

            Ma ne frage?
            Trifft die beschreibung auch auf sie zu? ( dass sie so reagiert haben)
            Dann tuts mir leid.
            Für mich sind sie , auch wenn ich nicht weiß wie sie aussehen, ein schöner mensch, weil sie sehr menschlich und klug sind und einen vorbildlichen charakter zeigen.

            1. Ich habe einen vor und nachteil in meinem leben.
              Ich hab ein gedächtnis wie ein elephant.
              Ich kann dinge sagen von situationen oder gesprächen von vor 30 jahren , als wäre es gestern gewesen.
              Die meisten können sich noch nichtmal erinnern, was vor einer woche war.

              Genau wie @ Yorck….der seine grossmundige wette jetzt dauernd mit ?????? und !!!! versieht.
              Das kommt, wenn man den klassenclown spielt und postet, postet, postet…und sich das ego aufbläst und man meint, man wäre der super geschichtslehrer , der mit links unter jedem satz seine clownerie als sein eigenes analytisches denken, dem publikum verkauft. Bisschen katzen und kartoffeln und gleich 3 was weiß der geier bratwürste am marktplatz verspeisend machts ja dann schrullig lustig, wenn man in bautzen einsaß.
              Als ob die mischreiber nicht selber des surfens im internet fähig wären.
              Dann ist auch klar, dass man so eine grosskotzige wette gerne vergisst , und blöde von „wer gräbt findet“ antworte mit tausend ? dahinter.

              Aber ich nicht.

              1. Fairerweise ist anzumerken, dass Yorck so ziemlich überall „!!!!“ und „????“ hin klatscht. Und was den Analysten und Klassenclown angeht: Viele mögen das und es tut ja niemandem weh. Dazu kommt, dass Yorck insb. Syrien betreffend sich sehr fleissig informiert und mit den Berichten à la Yorck praktisch immer auch etliche Quellen mit liefert.

                1. Russophilus,

                  Ja is ja schon gut.
                  Hab mal wieder überspannt.
                  ich mag halt lieber klare ansagen anstatt !!! und ??? , weil rätsel kann ich auch im wartezimmer in den käseblättchen beim arzt lösen.
                  Kindisch find ich scheisse , kindlich find ich gut, auch wenn einer 80 jahre alt ist.

                  1. @Tamas
                    Nein, Sie haben nicht überspannt.
                    Jemand, der eine verlorene Wette nicht einlöst, ist kein Ehrenmann!
                    Da nützen auch keine ???????

                    Und meiner Meinung nach ist es dann egal, ob York oftmals fundierte Informationen zu Syrien liefert und Quellen benennt. So sehr ich auch dafür danke, aber das steht mit seinem Ehrenwort bzgl. Wetten in keinem Zusammenhang.

                    1. Hat Yorck diese Wette denn wirklich gemacht? Kommt ja schon mal vor, dass da unpräzise geredet wird und dann eine Seite A versteht und die andere B.

                      (Ich will nicht Partei ergreifen, sondern schlicht Ärger aufgrund eines Missverständnisses ausschließen).

              2. …herrlich gelacht……
                …was ist denn mit Dir los ????

                ….nervlich angespannt ???……. verkürzt nur das Leben, am besten „Hingfong“ (Hofmanns-Tropfen aus dem Thüringer Wald) nehmen, 5 Tropfen auf einem Zuckerwürfel, 3 mal täglich ???…

                …hat meine Oma auch immer gemacht, wurde 86 Jahre alt…..???

                Gruß Yorck Fränzelsmühle

                  1. …..habe extra was Gutes empfohlen, ist auch wieder nicht Recht….

                    …..wesentlich aber besser als Klosterfrau-Melissengeist…??

                    Gruß Yorck Fränzelsmühle

            2. Nur in Teilen. Aber meine Frage zielte weniger auf „Sie meinen doch mich!“ ab als a) auf Klarstellung („Ich hab Sie nicht angegangen oder Ihren Beitrag madig gemacht“) und b) auf den Hinweis, Beiträge, die sich an eine spezifische Person richten, mit einer Anrede zu versehen, eben um Missverständnisse zu vermeiden.

              Was meinen vorbildlichen Charakter angeht: Irren Sie nicht, ich bin ein Mensch und habe natürlich Macken und Schwächen. Meine Mimu könnte vermutlich so einiges dazu sagen …

              Aber ich weiss, dass ich ein Geschöpf des liebevollen Schöpfergottes bin und stelle mir manchmal vor, wie ich eines Tages vor ihm stehe und er mich fragt „Und? Was hast Du gemacht aus dem, was ich Dir mitgegeben habe?“ und dann möchte ich gerne sagen können „Für eine eins als Note wird’s gewiss nicht reichen, aber ich hab mich jedenfalls bemüht, keine Wildsau in Deinem Garten zu sein und das eine oder andere Blümchen zu pflanzen und auch mal die Vögel zu füttern“.

              Ausserdem habe ich den schlauen Plan, meine Mimu leidlich lievevoll zu behandeln, damit sie später zu meinen Gunsten als Zeugin auftritt und bestätigt, dass ich irgendwann mal, vermutlich an einem Nachmittag im Jahr 2012, fast eine halbe Stunde lang wirklich nett und fast ein guter Mensch war *g

              1. Russophilus,

                „Ausserdem habe ich den schlauen Plan, meine Mimu leidlich lievevoll zu behandeln, damit sie später zu meinen Gunsten als Zeugin auftritt und bestätigt, “

                Gott lässt nicht mit sich schachern. Das machen nur krummnasen oder musels, die alkohol trinken und sich einen regenschirm übern kopf halte, damit gott es nicht sieht.

                Niemand muss vor gott von anderen armen seelen bestätigung bekommen.
                Kredit gibts dann nicht mehr, guthaben auch nicht, sondern nur fakten, fakte, fakten.

                Alles klar ….herr kommisar!?

                1. Lieber Tamas,
                  Sie schreiben „Niemand muss vor gott von anderen armen seelen bestätigung bekommen.
                  Kredit gibts dann nicht mehr, guthaben auch nicht, sondern nur fakten, fakte, fakten.“ – so ist es und es wäre ein riesiger Fortschritt für die Menschheit, wenn sich ein Jeder darüber im Klaren wäre … und wenn man den Faden weiter spinnt, wird deutlich, was vom Katholizismus zu halten ist, wo man meint, dass mit einer Beichte und „Abarbeiten“ von Auflagen des „Beichtvaters“ alles wieder gut ist.

                2. Tamas,…es ist doch schon recht bescheiden von Russophillus, wenigstens „nur“ seine Mimu als Zeugen auf seiner Seite zu wissen, wenns soweit ist. Der muß schon ne Menge erlebt haben mit seinen Mitmenschen.
                  Ein Pharisäer wird auch im Angesicht Gottes gut zu lügen verstehen und die gibt es reichlich, wie Sand am Meer.
                  …und dann kommen Sie ins Spiel: „Gott läßt nicht mit sich schachern“. Stelle mir schon einen kleinen Unterschied vor im Urteil „im Namen des Volkes“ als im „Namen Gottes“.
                  Na ja, wird wohl alles etwas anders laufen, aber man hat ja so seine Vorstellungen.
                  Tamas,….für Sie werde ich jedenfalls ein gutes Wort einlegen. Nebenbei gefragt; Können Sie eigentlich Harfe spielen? Vielleicht kommen wir ja auf die gleiche Wolke.

                  1. Leute, ehe da noch mehr draus entsteht: Meine Mimu Anmerkung war ein Scherzchen. Natürlich weiss ich, dass man mit Gott nicht schachert und, mehr noch, Ich *will* auch gar nicht mit ihm schachern (ich schacher ja schon mit Menschen nicht gern).

                    Was ich sagen wollte war in etwa, dass man darauf achten sollte, gut und liebevoll mit dem Lebenspartner, den Kindern und engeren Freunden umzugehen.

                    1. @Russophilus
                      Gehört absolut nicht hierher, aber seit langer Zei frage ich mich, was die Verkürzung „Mimu“ bedeutet und komme einfach nicht drauf…
                      Klären Sie mich auf?

                    2. Nix, jedenfalls nix, was ich öffentlich sage. Mimu ist einfach der Kosename meiner Liebsten (die mich genommen hat, obwohl sie nicht blind ist *g).

                  2. gradischnik,

                    lach.. nein kann keine harfe spielen, aber ich konnte schon als ich noch keine haare am sack hatte La paloma pfeiffen..

                    Sie verstehen die metapher, da bin ich mir sicher…. lach

    1. Oft beschreiben sich Menschen selbst sehr viel kritischer als es das Umfeld machen würde.

      Selbst-/Einschätzungen entsprechen oft momentanen Stimmungen.
      Zwischendurch könnte man mal seine Meinung neu justieren,
      was hier, weil anonym, in optischen Beschreibungen grundsätzlich nicht möglich ist, und deshalb als Diskreditierung einer Person (in dem Fall Politicus) anzusehen sein darf.

      Von daher, meine Zustimmung an Stubido.

  26. Elegant, elegant, Herr Tamas, Politicus,Russophilus- Geplänkel. Sehr geehrter Russophilus, begreifen Sie es nicht. Finden Sie zu Ihrem klaren Standpunkt zurück.

    1. Stubido

      Was soll das? Der kommentar ist verrutscht und ich habe Politicus nicht ge@tet, benannt.
      Warum Russophilus sich angesprochen fühlte weiß ich nicht.

      Aber bitte konstruieren sie nichts.

    1. Ah, die Jewdentitäten.

      Dabei haben doch gerade Super-Zion und seine Jung-Krummnasen die Fickilanten-Flutung für beendet erklärt und in der sprichwörtlich letzten Sekunde die Köterrasse vor den anbrandenden Steinzeit-Viechern gerettet, während deren Zentral-Ratten zugleich die ultimative Flutung Buntlands mit dem Dreck dieser Welt nicht nur fordern, sondern sogar aktiv betreiben.

      Wer diesem Abschaum auf den Leim geht, wacht am Haken hängend im Schlachthaus wieder auf.

      1. @Alfons
        Haben Sie sich eigentlich das Video angesehen, oder schießen Sie nur mal so gewohnheitsmäßig aus der Hüfte?

        Für Ihre negative Meinung zu den Identitären hätte ich doch gerne mal ein paar Beweise.

        1. Hier einige bedenkenswerte Ansätze, warum die Jewdentitäten Teil des Gaukelspieles sind (ab 16:08)

          „Identitäre Bewegung | Karnevalsscherz“:
          https://www.youtube.com/watch?v=wE5nKfhWd3U

          Wer weiß, wie unsere Todfeinde ihre Mörderspiele betreiben (Unterwanderung, Regime-Change, False-Flag-OPs usw), dem ist natürlich klar, dass nicht nur hier in Buntland auch viele vermeintliche Gegner dieses Verbrecher-Regimes zumindest ein doppeltes Spiel betreiben, falls sie nicht sogar direkt von unseren Todfeinden erfunden und gesteuert sind.

          Bei den „Identitären“ sticht besonders hervor, dass sie sich um den Erhalt der Werte eines „europäischen, christlich, jüdischen Abendlandes“ bemühen und gegen die islahmen Bückfleher hetzen, was das Zeug hält, aber niemals die Strippenzieher der Fickilanten-Flutung beim Namen nennen, sondern dies als „Verschwörungstheorie“ abtun.

          Auch geht es ihnen nicht um den Erhalt der Völker Europas, sondern eines „jüdisch, christlichen Abendlandes“ unter der Knute „auserwählter“ „Europäer“.

          Es gibt da noch weit mehr, was erkennen lässt, wessen Agenda sie betreiben, sobald man den Protagonisten genau zuhört.
          …bishin, dass diese ein englisches Kauderwelch benutzen („defend Europe“), statt Deutsch als meistgesprochene Sprache in Europa zu sprechen.

          1. Korrektur:
            Bei 2:50 verklickert uns Super-Zion, der Retter der Köterrasse ,warum es keine Verschwörung der Krummnasen gibt und alles nix mit nix zu tun hat.

            1. @Alfons
              Schade, es kommt der Hinweis, dass dieses Video in meinem Land nicht zur Verfügung steht.
              Gibt es vielleicht noch einen anderen Link?

    2. Mich deucht, @Blue Angel, hier hier beginnen gerade die Wehen für ein neues Diesunddas. Auf auf @Russophilus, packen Sies an, denn Sie sind der Nächste dartau, wie Onkel Bräsig sagen würde

      1. Onkel Bräsig? Dartau??

        P.S. Es hat einen Grund, dass ich höflich schwieg (und dem link nicht mal folgte) zu Blue Angels Vorschlag: Ich halte nichts, aber auch gar nichts von Gewerkschaften. Um es offen zu sagen, habe ich sogar mal eine Blockade mit, ähm ungewöhnlichen Mitteln, brechen lassen und anschließend alle Blockade Rädelsführer gefeuert (natürlich unter anderen Vorwänden und mit der Drohung, alternativ das ganze Werk zu schließen).

        Erstens sind Gewerkschaften komplett ideologisch durchseucht; das geht soweit, dass die gar nicht mehr die Realität sehen, sondern nur noch ihre seltsame Version. Zweitens basiert das Modell auf Erpressung. Drittens kenne ich keinen anständigen Gewerkschaftler aber so einige durch und durch korrupte. Das geht soweit, dass sich z.B. in einer Großbank Betriebsräte und Vorstand heimlich trafen und (mit brauchbaren Ergebnissen) verhandelten, weil die Gewerkschaftstusnelda (und BR Vorsitzende) a) auf alle Sorgen des BR schiss und ausschließlich politik betrieb und b) komplett korrupt war.
        Viertens habe ich selbst als potentielles Opfer erlebt, wie die agieren. Da wurde mit Mafia Methoden agiert („Junge, in so einem Betrieb passiert schnell mal ein Unfall und wenn Du nicht Mitglied bist, tja, dann stehst oder liegst Du alleine da und keiner hilft Dir“).

        Ausserdem sind Gewerkschaften sowieso der falsche Ansatzpunkt. Statt Raubkapitalismus zuzulassen und dann auch Gewerkschaften als Heft- und Trostpflaster, sollte ein anständiger Staat von vornherein einen brauchbaren Rahmen schaffen; einen, in dem Arbeiter nicht nach Laune ausgebeutet werden, aber auch einen, in dem Arbeiter sich nicht zusammenrotten und erpressen dürfen (und das auch gar nicht brauchen).

  27. Falls sich jemand das „breite Bündnis“ (man hört Allahu akhbar-Rufe aus der Menge, sieht den einen oder anderen mit türkischer Flagge Gesichtsvermummten und vorne weg ein Banner gegen jede Art von sexueller Unterdrückung, aaaah ja) angucken möchte, das den AfD-Parteitag verhindern möchte:
    https://www.youtube.com/watch?v=oVFytKo1ywg

    1. …das gewöhnliche bäh-er-däh-Geschmeis, handelnd in Soros Geist…..

      ….wird Zeit, dass der Anteil der bäh-er-dähler in den Grosstädten Westdeutschlands, noch schneller in Richtung unter 25% sinkt……..

      …ich werde es noch erleben und es genüsslich zuschauen, wie diese Kloaken, übernommen werden……

      Gruß Yorck Fränzelsmühle

  28. Geschätzte Dorfbewohner
    Mit grossem Interesse lese ich den aktuellen Leitartikel über „Russische Jahreszeiten statt „arabischer Frühling“ von Herrn Satan-owsky (bei dessen Namen *Nomen est Omen*, mir rein subjektiv so gar nicht warm ums Herz werden will) und darauffolgenden Beiträgen (bei diesen aber umso mehr). Was aber nichts über die Qualität des Artikels und der tollen Übersetzungsarbeit von Arthur besagen soll. Nur ist ob all des Wirrwarrs, im von den VSA losgetretenen Chaos im nahen und mittleren Osten, etwas der Überblick abhanden gekommen.

    Was jedoch verbleibt, ist eine simple und pragmatische Feststellung. Eigentlich wird dort:
    a) um geostrategische Positionen und Machtansprüche einer neuen Weltordnung auf der *Hühnerleiter* gekämpft (wer kann/darf *oben* sitzen und wer muss einige Stufen runter);
    b) um globale Wirtschaft- und Ausbeutungsansprüche internationaler Firmen;
    c) um regionale Wirtschafts- und *Vetternpründe* lokaler Stämme;
    d) um föderalere Strukturen und berechtigte politische Mitspracherecht (z.B. der Kurden);
    e) um individuelle Versuche der ansässigen Bevölkerung, ihr überleben (physisch und finanziell) zu gewährleisten (sei es bei Assad`s Armee, den diversen Fraktionen oder beim IS).

    Kurz zusammengefasst und auf einen Nenner gebracht: Jeder will (s)ein Stück des Kuchens, kämpft oder paktiert mit jedem der ihm (s)einen Vorteil verspricht. Bei funktionierenden rechtsstaatlichen Strukturen wäre dies wohl kaum so offensichtlich möglich. Eine Aussage Satanowskys lässt aufhorchen: „Ob Assad und seine Gefolgschaft es nun wollen oder nicht, sie werden den Sunniten Zugeständnisse machen müssen, da Bürgerkonflikte Regime immer zu Kompromissen zwingen“. Ersetzen wir Assad mit irgendeiner Macht und Sunniten mit Bevölkerung, wird so einiges klarer im gespielten Verteilungspoker nach erfolgter Demontage des Staatsapparates mitsamt entsprechender Rechtssprechung und -organen.

    Dabei geht mir der geschätzte Beitrag von Sloga im Dies und Das *eingebaute Fäulnis* (28.Nov. 11:26), im Rahmen der Valadaj-Konferenz irgendwie nicht aus dem Sinn. Bei allem (zunehmendem) Respekt für Putin und seiner Rede betreffs „Revolution als Resultat von Defizit an Verantwortung“, über „die Anerkennung des Völkerrechts“ bis zu Aussagen von „dass die russische Revolution als Folge und Gegenmassnahme des Westens z.B. „die Erhöhung des Lebensstandards usw. usf. brachten“.

    Alles gut und schön soweit. Es ist offensichtlich, dass je mehr Instabilität, Auflösung und Chaos sich zeigen, desto mehr der Ruf nach Sicherheit, Stabilität und strengeren Gesetzen laut wird. Ebenso der Wunsch grosser (verunsicherter) Bevölkerungsteile nach einer autoritären Macht, vertreten durch einen starken Staatspräsidenten, der vermeintlich alles in Ordnung bringen kann. Es wird aber mittlerweile niemandem entgangen sein, dass jeweils nach (fragwürdigen) Attentaten oder Anschlägen, sehr schnell irgendwelche Volksrechte eingeschränkt und beschnitten werden (Patriots-Act; Ausnahmezustand Frankreichs; Geheimdienst- oder Internetgesetze etc.).

    Nun also an dieser Stelle meine kritische Fragen aber keinesfalls die Suche nach einem Haar in der Suppe, sondern die echte Besorgnis eines demokratischen Bürgers, der versucht sich einzubringen und auch immer weiter zu verbessern und zu entwickeln, vor allem die eigene anerzogene Sichtweise.
    Beginnen möchte ich mit der selbstkritischen Frage, warum die Schweiz bisher von jeglichen Anschlägen verschont wurde? Scheint ganz so, als gäbe es eine *unheilige* Allianz zwischen Behörden und radikalen Gruppierungen unser Land als *Ruheraum* zu etablieren https://www.nzz.ch/schweiz/die-usa-werfen-der-schweiz-unkooperatives-verhalten-vor-ld.1329270
    Also im Klartext: Jeder bekommt genug vom Kuchen und somit kann alles beim Bewährten bleiben und jeder darf sich (egal welcher Gesinnung) sicher fühlen, solange er mit den geltenden Regeln konform geht.

    Folgen nun die etwas unbequemeren Fragen: An was lässt sich die Zufriedenheit der Bevölkerung und deren Identifikation mit herrschendem Regierungssystem messen? Nebst (schon vorgebrachten) *Wohlfühl-Indizes* und Umfragen ist es schlicht und ergreifend die eigene wirtschaftliche und soziale Situation. Und wenn man mal Russland spezifisch anschaut, gibt es gar nicht wenige Stimmen die sagen, dass es ihnen in der alten Sowjetunion (oder DDR) besser ergangen ist (einschließlich der russisch-ukrainischen Eltern und Verwandten meiner Lebenspartnerin). Vor allem störend, seien die zunehmenden Preise für die Ernährung.

    So würde ich gerne Herrn Putin (oder das Dorf) fragen, warum er sich wiederholt auf das Recht (lokales, nationales und internationales) beruft, selber aber nicht in der Lage zu sein scheint, im eigenen Land und der eigenen Bevölkerung diese zu gewährleisten und zu garantieren? Warum gibt es zunehmende Enteignungen und Staatswillkür z.B. bei den Bauern im Oblast Krasnodar? Dazu einige deutschsprachige Links, bin aber sicher, dass es dazu auch unzensierte russische Informationen gibt https://www.agrarheute.com/land-leben/russland-bauernproteste-gegen-landraub-gewaltsam-beendet-533387
    oder http://www.laender-analysen.de/russland/pdf/RusslandAnalysen333.pdf

    Dies alles nun lapidar und bequem als Westpropagand abzutun ist wenig glaubwürdig und schlicht zu kurz gegriffen. Passt es doch bestens zu Russlands neuen Ambitionen, Weltmarktführer im (Weizen)Agrarsektor zu werden.
    Auszug aus https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2017/11/28/weizen-statt-erdoel-russland-setzt-auf-ausbau-der-landwirtschaft/
    „Das Wirtschaftswachstum in Russland wird sich trotz der steigenden Ölpreise verlangsamen und muss seine Abhängigkeit von Öl-Exporten mindern und gleichzeitig seine Wirtschaft reformieren. Doch auch der Kreml hat diese Gefahr erkannt. Russland plant, seine Wirtschaft zu diversifizieren, indem weitere Investitionen in den Ausbau der Landwirtschaft getätigt werden. Das Land ist inzwischen noch vor den USA zum weltgrößten Hersteller von Weizen aufgestiegen und verfügt mit den sogenannten Schwarzerde-Regionen (Anm. Krasnodar) über einen der fruchtbarsten Böden der Welt. Um Investitionen in die Landwirtschaft zu fördern, hat die Duma im Jahr 2015 ein Gesetz verabschiedet. Diesem Gesetz zufolge sollen Investoren über fünf Jahre hinweg kostenlos das für die jeweiligen landwirtschaftlichen Produkte benötigte Land nutzen dürfen“.

    „Russland importiert seit drei Jahren keine westlichen Agrarprodukte mehr. Das hat einen Run der Oligarchen aufs Land ausgelöst. Sie verdienen nun mit Gemüse – aber nur unter einer Bedingung… “
    Zufall oder nicht, einer der Hauptspieler *im Bauernkrieg* in Krasnoadar ist (nebst anderen Oligarchen), „Juri Kowaltschuk, „der einstige Datschennachbar von Kremlchef Wladimir Putin nahe St. Petersburg und startete später im Sog seines Freundes wirtschaftlich richtig durch. Die Bank Rossiya, die auf der Sanktionsliste der Europäischen Union und der USA steht, gehört mehrheitlich zum Imperium des 64-Jährigen, beträchtliche Anteile im russischen Versicherungssektor auch. Zudem besitzt er eine weit verzweigte Holding von Medienunternehmen, die gute Einnahmen gewährleisten – und einen gefahrlosen, zensierten Informationsfluss“. (Quelle https://www.welt.de/wirtschaft/article155894413/Warum-Putins-Oligarchen-jetzt-zu-Bauern-werden.html)

    Oder weiter: Juri Kowaltschuk baut jetzt Gurken an.
    Dass Kowaltschuk einmal in die Landwirtschaft gehen würde, hätte noch vor zwei Jahren niemand gedacht. Auch jetzt wird über Firmengeflechte verschleiert, dass er an der Produktion von Tausenden Tonnen Gurken in Nowoselki beteiligt ist. Das russische „Forbes“-Magazin deckte die Verflechtung dennoch auf. Die Hälfte der Anteile hält demnach indirekt die Russisch-Orthodoxe Kirche. (Quelle: pa/dpa/RIA Nowosti/Sergey Guneev).

    Gibt es dafür irgendeine andere als (Heuschrecken)wirtschaftlich bedingte Erklärung? Wo sind die Bürgerrechte geblieben? Und wie kann es sein, dass auf ehemals sozialistisch/kommunistisch bearbeitendem Acker, nun die Mähdrescher von Oligarchen (Putins Freunden) alles und jeder enteignet wird, der nicht in die neue Staatsdoktrin der Weltführerschaft (zumindest beim Weizen) mehr hineinpasst, weil zu klein für grosse Geschäfte.

    Solange diese (un)rechtsstaatlichen Fragen zugunsten der kleinen Bauern und Bürgern entsprechend vom russischen System nicht gewürdigt werden, ist die *Ost*-Karte für mich persönlich keine Option. Deswegen plädiere ich für eigene *Neuwert-westliche* Lösungen und schätze überaus den, in diesem Blog verfolgten Ansatzweg, einer (hoffentlich) zunehmenden Freundschaft hin zu Russland, aber vorerst keinesfalls mehr.

    Gefordert sind nun Taten und spürbare Verbesserungen für das (jedwelches) Volk, statt schöner Worte und geistreicher Erklärungen amtierender Häupter, an irgendwelchen Konferenzen.

      1. Echt jetzt, ist das alles was wir vom vielgeschätzten Russophilus erwarten dürfen? Von wegen Dreck wertewestlicher Medien und lächerlich?

        Beruhigen Sie sich. Es kommt jetzt halt vieles ans Licht, nicht nur bei uns im Westen. Wie wäre es, einfach mal objektiv und neutral in den Ihnen zur Verfügung stehenden russischen Quellen nachzuforschen, ob es mit der Landenteignung in Krasnodar und entsprechenden Bauernbewegung (sind bereit sich zu wehren gegen die ungerechte lokale/nationale Staatsmacht) etwas auf sich hat?

        Und nein, Russland und sein Volk sind nicht böse, im Gegenteil tragen sie den Keim für eine neue Euro-Asiatische Zukunft . Böse sind höchstens seine sogenannten *Staatsdiener*, vor allem auf den unteren Ebenen mit der allgegenwärtig grassierenden Bestechlichkeit und Korruption. Anständige Löhne mit einer klaren und gerechte Rechtssprechung, mit gleichem Recht für Alle, könnten dem sicherlich Einhalt gebieten. Aber bestimmt nicht Verbote und krude *Meinungsverurteilungen*. wenn man (die Bauern) Missstände anspricht

        Tut mir wirklich leid, Ihrem Idealbild von Russland etwas entgegen zu halten, dass nicht in Ihr Schema zu passen scheint. Wenn Sie auch noch entsprechend sachliche Gegenargumente oder Beweise für die Unwahrheit besagter Quellen liefen könnten, statt mir eine *Ostgranate* (halt Dein Maul, weil eh Troll oder *west-gesteuert*) an den Kopf zu werfen, wäre einer konstruktiven Auseinandersetzung zum Thema Bürgerrechte, sei`s in Deutsch- oder Russland, Tür und Tor geöffnet.

        1. 1) Diese Auseinandersetzung zum Thema – wie Sie sie wollen – interessiert mich einfach nicht.
          2) Halten Sie mich für dumm? Meinen Sie wirklich, ich falle auf die hässliche alte Nummer „einfach mal was behaupten und der andere soll dann zusehen, wie er es als falsch belegt“ reinfalle?

          3) Mein Idealbild? Was faseln Sie da? Ich weiss und sage offen, dass Russland nicht perfekt ist – und auch gar nicht sein kann. Ich habe z.B. gelegentlich das Problem Korruption benannt.

          4) Es kommt vieles ans Licht? Haha. „west Dreckschleuder zieht sich willkürliche Anklagen aus dem Arsch“ und „es kommt ans Licht“ sind beileibe nicht dasselbe.

            1. @ JB

              Die Kater-Übersetzung von Analitik ist recht erhellend. Ausgehend von dem falschen Axiom die US-Absicht, mit dem Maidan-Putsch eine Ukraine-Falle für Russland zu basteln, um es vor dem Eingreifen in Syrien/Nahosten gewissermaßen zu „fesseln“.

              Ich zähle jetzt einige Daten auf, um den Zusammenhang sichtbar zu machen:
              – Anfang Februar 2015: „Hyperaktivität“ Merkels, um unter Einbeziehung Hollandes eine Deeskalations-Vereinbarung mit Ukraine und Russland bzgl. Donbass herbeizuführen,
              – 12.02.2015 Minsk II-Vereinbarung durch Putin, Merkel, Hollande und Emmissär Poroschenkos unterzeichnet.
              – bis 18.02.2015 Sturm der Volkswehr Donetsk und Lugansk auf Debalzevo: danach militärische Deeskalation.
              – 10.03.2015 schwere Kämpfe bei Schirokino östlich von Mariupol, dann erneut Deeskalation
              – 19.03.2015 Sanktionsgipfel der EU, Merkel drängt Partnerländer auf Verlängerung der Sanktionen gegen Russland.
              – 24.03.2015 Flug Germanwings 9525 (Airbus A320-211) von Barcelona nach Düsseldorf stürzt in Südfrankreich ab!!!

              Fazit:
              Merkel hat absichtlich oder unabsichtlich die US-Eskalationsstrategie in der Ukraine sabotiert.
              Weil sie merkte, auf welchen Unwillen das in Washington und anderswo stieß, versuchte sie sich in Wiedergutmachung als „Sanktions-Wärterin“.
              Ihr Wirken fand keine Billigung. Als Strafe und Drohung bei künftigem Fehlverhalten (für Merkel und Hollande!)wurde die Germanwings-Maschine vom himmel geholt!

              Da Seehofer die Drohung nicht auf sich bezog, wurde ihm nach seinem Russland-Besuch mit dem Zugunglück bei Bad Aibling „nachgeschenkt“.

              Faktisch wissen jetzt alle deutschen Politiker Bescheid, aber alle schweigen geflissentlich!!!

              1. Hallo HPB,
                Ihre Aufzählung und Ihre Interpretation ist mindestens interessant, möglicherweise sogar zutreffend, auch wenn ich das märkel sehr viel bösartiger einschätze. Sie liegen damit in etwa auf einer Linie mit Analitik, der sich sogar dahin versteigt, dass die groko das Schlimmste für D. abgewehrt habe.
                Sie schreiben am Schluss: „Faktisch wissen jetzt alle deutschen Politiker Bescheid, aber alle schweigen geflissentlich!!!“ – was sollen sie den anderes machen, als zu schweigen? – Selbst wenn sie reden wollten, würden sie in keinem der zahlreichen Hetz- Lügen- und Lückenmedien gesendet oder gedruckt werden – man würde sie mindestens totschweigen, evtl. gar selbstmorden …

              2. Ein weiters Beispiel:
                Phillip Missfelder wurde als Emissär nach Moskau geschickt und wurde sofort nach Rückkehr verunfallt.

                Die Rauten-Ratte ist in den Augen „gewisser Kreise“ zur unsicheren Kantonistin geworden und dürfte deswegen jetzt gegen die korrupte Sauf- und Krummnase Moshe Schluck-Schulzki ausgetauscht werden, der jederzeit für weniger als einen Schekel als Judas-Lohn, sämtliche Völker Europas ihren Schlächtern ausliefert.

              3. @HBP
                Danke das Sie das aufgebröselt hatten ,das teile ich mit Ihnen gerne……
                PS ihre sachliche strukturierte Vorgehensweise kommt bei mir gut an,ist einfach dufte

                1. JB

                  Danke für die Blumen.
                  Ich lege noch ein bißchen nach: sloga hat mich mit seinen Übersetzungen von Frau Verica Obrenovics Voraussagen darauf gebracht. Sie sagte sinngemäß, dass Wladimir Putin sich erfreut darüber geben würde, wenn A. Merkel die Bundestagswahl gewänne (und wieder Bundeskanzlerin würde – Ergänzung von mir).

                  Jetzt gibt das Ganze für mich ein besseres Bild.
                  Merkel wusste zwar, dass die Amis bei der nächsten regulären Wahl in der Ukraine (Anfang 2015) Janukowitsch abservieren und den Umsturz durchziehen wollten, aber von den Maidan-Ereignissen um den 21.02.2014 war sie genauso überrascht, ja überrumpelt, wie die anderen Westeuropäer, Janukowitsch und auch Putin.

                  Später versuchte sie dann, durch De-Eskalation (Minsk II) etwas von dem angerichteten Schaden wieder „gut“ zu machen und verhalf Putin dadurch zu mehr Möglichkeiten, seine zurückhaltende Position dort zu wahren. Zugleich verschaffte ihm das die Möglichkeit, die künftige, unumgängliche Auseinandersetzung mit dem „Imperium“ auf den Platz seiner Wahl im Nahen Osten(Syrien) zu verlagern.

                  Auch wenn Merkel noch immer in Reih und Glied in der „imperialen Streitmacht“ zu stehen scheint, wird der russische Präsident dazu neigen, Ihr bei Gefahr den Hals zu retten. Einfach um sich zu bedanken.

                  Da Frau Merkel über ihre wahren Handlungsmotive eisern schweigt, ist es gar nicht so leicht, ihr auf die Schliche zu kommen.
                  Aber Putin weiß zweifellos, was mit ihr los ist und wird sie eines Tages dorthin ziehen, wo sie seiner Meinung nach hingehört …

                  1. Ja, ja, die nette Frau merkel. Wenn da nur nicht Tatsachen wären wie die, dass sie „klitschi“ schon lange vor dem maidan für genau diesen ausbilden ließ im konrad adenauer institut, oder auch die, dass sie ihre Mörderfreundin timoschenko – die ganz tief im maidan steckte – mit allen Mitteln aus dem Gefängnis zu holen versuchte, oder auch die, dass steynmeyer – gewiss nicht gegen den Willen seiner Chefin – kräftig am maidan mitgebastelt und die Mordaktion gegen den legitimen Präsidenten unterstützt hat …

                    1. …und Herr Brok u. a. tauchte ja ebenfalls recht früh auf dem Maidan auf…

                      Abgesehen davon hätte der Krieg gegen den Donbass m. E. kaum ohne Frau Merkels Finanzierung stattfinden können!

                      Ja, ich hoffe auch, daß V. Putin „Frau Merkel dahin zieht, wo sie hingehört“. Allerdings halte ich den „passenden Platz“ für eine Anklagebank vor einem multipolaristischen Tribunal und nicht für ein Strandhaus o. ä. in Sotchi. Dort können ihr dann, neben vielen anderen, auch die Opfer von Maidan und „ATO“ „danken“…

                    2. Nur am Rande: Man muss ja auch mal die Zielgruppe von Putins Äusserungen sehen. Und das sind nicht die Russen.

                      Im wertewesten allerdings gilt ein Lob von Putin ja als negativ; Tatsächlich beschmiert Putin das merkel also im für sie relevanten Kontext. Das gilt umso mehr, wenn man andere Äusserungen aus russischen Quellen, u.a. Putin, betrachtet, die z.B. (Putin) dass deutschland (er hat’s vornehmer ausgedrückt) nicht weiter als ein Vasallenköter ist, der rein gar nichts selbst zu entscheiden hat, oder auch die immer mal wieder auftauchenden (und durchaus untermauerten) Hinweise, das merkel sei eine Mehrfachagentin.

                    3. Blue Angel & Russophilus

                      Ich muss und will mich da gar nicht mit Ihnen streiten.
                      Sobald ich Ihre „Brille“ aufsetze, komme ich bezüglich Merkels und ihrer Politik genau, voll und ganz zu den gleichen Urteilen wie Sie.

                      Nur manchmal nehme ich eine andere „Brille“, um den Vorhang ein Stückchen hoch zu ziehen, hinter dem andere politische Felder versteckt sein könnten.
                      Im konkreten Fall suchte ich nach einer plausiblen Erklärung für das von Frau Obrenic Gesagte, die ja echte Erleichterung bei Putin über Merkels Wahlerfolg zu sehen glaubte.

      2. @ Russophilus

        Nun ja. Da meine Schwiegertochter von dort stammt und meine Schwägerin bei Krasnodar einen Garten bewirtschaftet, weiß ich, dass das Schwemmland am Kuban außerordentlich fruchtbar ist und sagenhafte Ernte-Erträge ermöglicht. Das sprach sich natürlich auch nach Moskau herum, lange bevor irgendwelche Sanktionen eine neue Investitionsstrategie in der Landwirtschaft erwirkten.
        Sogar Medwedjew wurde dort um 2012 zum Landbesitzer, was sich natürlich beim einfachen Volk bekannt wurde, zumal er sich für Kurzbesuche dort bei seinem Acker einen Hubschrauber-Landeplatz bauen ließ und ab und zu vorbeirauschte.

        Aber um Frei Geist’s Problematik wenigstens zu berühren: Putins „Amtsgewalt“ als Präsident beschränkt sich auf Notariat für Gesetze (Prüfung und Bestätigung der Verfassungskonformität etc.) sowie auf die Führung der Ministerien für Landesverteidigung, Äußeres und Inneres. Darüberhinaus der Vorsitz im Sicherheitsrat.

        Alle anderen „Geschäfte“ wie z. B. Wirtschaft, Finanzen, Justiz, Bildung etc. unterstehen dem Ministerpräsidenten. Das ist genau die Geschäftsverteilung, die die „US-Ratgeber“ nach dem Sturz des Obersten Sowjets vorgaben.

        Abgesehen davon halte ich Petitionen an Putin durchaus für geeignet, um Abhilfe gegen korrupte Machenschaften zu verlangen, denn das liegt ihm sehr am Herzen.
        Traktoren-Konvois auf Zufahrtsstraßen nach Moskau mögen für ausländische Interessenten wünschenswert sein; aber da ist der Anführer der Proteste weit übers Ziel hinaus geschossen! Das kann sich ein Staat, der von außen bedroht wird, nicht bieten lassen.
        Vor allem, wenn er feststellt, dass der Protest-Anführer westlichen Einflüsterungen erliegt.

      3. Russophil ungleich putinophil.
        Es ist ja nun auch nicht so, dass sich Frei Geist auf die MSM als Quellen bezieht sondern eben unter anderem auch auf die DWN.
        Weiter scheint mir der Frei Geist auch sehr verbindlich im Ton.
        Kurzum, ich finde, der Frei Geist haette eine bessere Antwort verdient.

      4. Frei Geist,
        in unserem Dorf kommen sind sie mit dererlei msm Propaganda ( und sei sie auch noch so geschickt kaschiert, und als redlich recherchiert dahingeschwafelt ),so gar nicht gut an.

        Unserem wohl informiertem Russophilus und uns Dorfbewohnern liegt Russland, seine Menschen und seine Prosperität sehr am Herzen, und die meisten hier wissen sehr genau das nichts unversucht gelassen wird, dem russischen Bären so viele Haare zu krümmen wie möglich.

        Nur übersehen die Propagandisten und ihre Helfershelfer immer und immer wieder, daß das Bärlein sich durchMückenstiche, Ameisenbisse und Kakerkerlakengewimmel nicht aus der Ruhe bringen lässt.
        Wird am Rande registriert, und gut ist.
        So auch ihr Beitrag, reine Zeitverschwendung.
        Wie wärs wenn sie sich die Zeit nehmen und mal folgendes lesen?
        https://de.sputniknews.com/wirtschaft/20171202318532071-russland-landwirtschaft-exporte-lebensmittel/
        Oder das hier?
        https://de.sputniknews.com/wirtschaft/20171102318143675-wunter-weizen-in-russland-gezuechtet/
        Der russische Baum hat so viele aufsteigende dicke Äste, das in seinem Schatten und an seinem Stamm gut verweilen und ruhen ist.
        Und wenn die nervigen Winzlinge die ich erwähnte den Bären jucken sollten dann kann er sein Fell wohlig an diesem Stamm scheuern, und sich danach wieder wichtigen Aufgaben widmen.

        1. Sehr geehrter Kid,
          das muss ich jetzt mal äußern: ich liebe Ihre Kommentare – kurz, prägnant, angemessen und schlüssig und oft mit optimal passenden links garniert, vielen herzlichen Dank …

        2. Liebe Dorfbewohner,

          wir müssen bei dem, was Frei Geist hier herein brachte, zwischen „Propaganda“ und „Substanz“ unterscheiden.
          Ich gebe dem „Bild“ mal etwas Farbe.

          Zuerst zum historischen Kontext:
          Vor hundert Jahren gab es die Oktoberrevolution der Bolschewiki und der Linken Sozialrevolutionäre (mit einer Koalitionsregierung).
          Als erstes wurden von der Sowjetmacht die Dekrete über den Frieden und die Nationalisierung des Bodens erlassen.
          Bis zum Frühjahr 1918 erfolgte die Landaufteilung unter reger Mitwirkung der künftigen Bauernschaft, so gut und ehrlich es eben ging. Landvermessung, Aufteilung in Lose, Auslosung einschließlich Festlegungen über regelmäßige Neu-Auslosungen, damit jeder auch einmal die besten Böden bestellen konnte.
          Alles recht und billig. Und dennoch entwickelten sich in den 1920-er Jahren wirtschaftliche und soziale Unterschiede, ja sogar Gegensätze , auf dem Land, auch erste Kolchosen.
          Mit der durchgängigen Kollektivierung ab 1930 wurde der Gegensatz von Dorfarmut und Kulaken aufgehoben, die Ländereien und Viehbestände außer den kleinen Hofgärten zusammengelegt, und so blieb es bis 1991.

          Dann begannen unter Jelzin und Gaidar die „Reformen“, die sich die „Harvard-Boys“ ausgedacht hatten. Nach dem Motto: “ so viel wie möglich Schaden anrichten, ohne dass es zur sozialen Explosion kommt.“
          Das galt auch für die Landwirtschaft.Man teilte auf und sicherte sich Land- und Pacht-Titel sowie Teile des Gemeinschafts-Inventars.
          Es gab Kolchos-Vorsitzende, die den Prozess der Aufteilung ganz sauber und gerecht zum Erfolg führten. Es gab aber auch andere, deren Moral weniger durch Ehrlichkeit und Integrität geprägt war. Dort wurde gemauschelt, übervorteilt, betrogen. Am Ende gingen diese Leute mit dem größten Acker, dem besten Viehbestand oder der größten „Inventar-Beute“ nach Hause. (Das war ganz im Sinne der „Harvard-Boys“.)

          Ein Nachbar von meiner Schwägerin war genau so ein „Typ“. Er leistete sich dann eine schöne Jacht auf dem Schwarzen Meer und soff sich dort zu Tode.
          Aber weiter im Kontext. Inzwischen sind fast 25 Jahre vergangen. In dieser Zeit hat bald die Hälfte der neuen Bauern aufgegeben, ist gestorben etc. Es gab dadurch eine Menge an „Besitzwechseln“, nicht immer nach Recht und Gesetz.

          Infolge des neuen „Landhungers“ der Oligarchen ist jetzt eine merkwürdige Situation eingetreten. Landwirte werden offenbar gebeten, bei Gericht zu erscheinen, um ihre Pacht- oder Besitzurkunden zur Prüfung vorzulegen.
          Bei diesem Gedanken bekommen plötzlich bestimmte Leute mächtige Bauchschmerzen. Eben weil ihre Urkunden nicht in Ordnung sind (Rasuren, falsche Namen, falsche Flächen, falsche Unterschriften …). Das mag etwa 10 bis 20 Prozent der Landwirte betreffen, die sich plötzlich sehr unbequem fühlen und auf jedes Stichwort lauern.
          Es ist durchaus „normal“, dass sie auch die unbescholtenen Landwirte von dieser Unsicherheit anzustecken versuchen, um sich hinter denen zu verbergen – am besten hinter einer „allgemeinen Bauernbewegung“ …
          Ich schließe auch gar nicht aus, dass in Einzelfällen ein Oligarch, der von unrechtmäßigem Landbesitz Kenntnis erhielt, auf seine Art dort „kurzen Prozess“ gemacht hat, was für zusätzliche Verunsicherung sorgt oder sorgte.

          Der größte Gauner wird sich – wie üblich – im Hintergrund halten und einen Dummen als Lautsprecher / Anführer vorgeschickt haben, um eine brisante Stimmung zu erzeugen, die nur eines Funkens bedarf!
          Und da kommen unsere „guten NGO und Fachverbände“ des Westens ins Spiel, die den russischen Bauern unbedingt „helfen“ wollen. Mir schönen Bildern und Videos französischer Bauern-Demonstrationen, Autobahn-Blockaden usw., mit denen man jede staatliche Obrigkeit einschüchtern kann.

          Was ich hier beschreibe, betrifft den Süden Russlands. Und es gibt wirklich ein Problem der Rechtsunsicherheit, das aber die Landwirte zum Teil selbst verschuldet haben.
          Meiner Meinung nach muss und wird Russland den Landwirten eine „Brücke bauen“, um das leidige Problem mit Rechtssicherheit aus der Welt zu schaffen. Das bedingt jedoch die Mitwirkung jedes Einzelnen sich betroffen Fühlenden.

          Mit großen Demos und schlauen Ratgebern aus dem Westen ist es nicht getan.

          PS: Dass man den größten Hetzer, der zu ungesetzlichen Demonstrationen aufruft, aus dem Verkehr zieht, halte ich für eine legitime Reaktion der Behörden.

          1. Geschätzter HPB
            Da ich weder russisch spreche noch englischsprachigen Medien vertraue, ist es im Kontext (m)eines alemannisch-schweizerisch als auch russisch-ukrainisch geprägten Haushaltes, mit entsprechend natürlich kulturbedingten Meinungsdivergenzen, äusserst hilfreich, solch sachlich fundierte und fachkundige Antworten (genährt aus direkten russischen Quellen) zu erhalten.

            Umso erfreulicher, dass Teile Ihres persönlichen Umfeldes sogar aus besagtem Krasnodar stammen, besser könnten entsprechende persönliche Befunde und Informationen gar nicht sein. Quasi aus erster Hand der betreffenden Bevölkerung. Ihnen und Ihrer Familie besten Dank für die mutige Offenheit und Ehrlichkeit, was ich persönlich über alles (andere) schätze.

            Es spricht doch irgendwie auch für sich, dass auf einen Russland-kritischen (aber im Geiste durchaus Russland-wohlwollenden) Beitrag, mit solch spärlicher Resonanz bezüglich Kenntnisnahme und allfälliger Gegenargumente auf gewisse Rechtsunsicherheiten und Bürgerrechte entgegnet wird. Dahingehend meinen ausdrücklichen Respekt für Ihren Beitrag und die positive Rückmeldung des geschätzten firenzass, für eine angemessene Antwort auf diese drängenden Bürgerrechts-Fragen.

            Halten wir fest: Es gibt das Problem der Landenteignungen und Rechtsunsicherheit in Russland und das ist keine werte-westliche Propaganda, sondern schlicht und ergreifend wahr und hausgemacht (wenn man bereit ist hinzuschauen). Sei es unter den Zaren, den Sowjets oder den heutigen Oligarchen. Kein einziger Bürger Russlands kann sich rechtlich sicher sein, dass sein Eigentum und/oder bewirtschaftetes Land auch in seinem Besitz oder dem seiner Nachkommen verbleibt.

            Einzig froh bin ich zu erfahren, dass Putin als Staatspräsident für diese Landenteignungen und *Rechtsbrechungen* nicht persönlich verantwortlich gemacht werden kann, sondern der amtierende Ministerpräsident mit all seinen Ministern, bis hinunter zu lokalen/regionalen herrschenden Richtern und Polizeikommandanten und deren Helfersschaften. Äusserst beruhigend und vertrauensbildend. Es zeigt jedoch sehr deutlich, dass Putin`s Macht, in innenpolitischen Aspekten mehr als nur begrenzt ist. Quasi ein russischer Bär mit einem dicken Pelz und (Waffen)mächtigen Tatzen, das darunter liegende Fleisch aber ist in Relation zur Population (den dort lebenden Menschen) verteilt in den Händen Weniger. Bei uns im ach so vielgeschmähten Westen, sind klein- und mittelständische Unternehmen KMUs das reale nicht virtuelle Rückgrat der Volkswirtschaft (zumindest im deutschsprachigen Raum).

            Worauf ich hinaus will sind folgende Überlegungen:
            a) infolge westlicher Wirtschaftssanktionen oder schon davor, sehen zunehmend mehr Grossbetriebe unter der Kapitalherrschaft von russischen Oligarchen (und nicht westlicher Kapitalisten) ihre Chance für Profitmaximierung, in der Übernahme von grossen landwirtschaftlichen Flächen im eigenen Land.
            b) da es keinen oder sehr wenig wirklichen Wettbewerb mehr gibt mit landwirtschaftlichen Produkten innerhalb der russischen Substitutionswirtschaft, bestimmen wenige *Grossherren* immenser Landgüter zunehmend die Preise handelsüblicher Lebensmittel. Dies auch eine direkte Folge der einbrechenden Preise für bisher lukrative Rohstoffe, vor allem im Energiehandel.
            c) von den derzeit noch 28 Prozent der gesamten nutzbaren Agrarflächen in Russland brachliegenden Agrarflächen, das entspricht einer Fläche von 56 Millionen Hektar, befinden sich 21,6 Millionen Hektar in Sibirien.
            d) es scheint keinerlei Garantien für die *einfache Bevölkerung* zu geben, dass sie entgegen den herrschenden korrupten Lokalbehörden und Interessen von Grosskonzernen (Oligarchen) irgendetwas entgegenhalten können, ausser traditionell übliche *Protestfahrten* in die Machtzentrale Moskau`s zum jeweiligen Zaren.
            f) nun diese in Russland vielleicht einzigartige, eben erwachende friedliche Bürger/Bauernbewegung abzustrafen, weil sie lediglich für ihre eigenen (später vielleicht auch für die anderer) berechtigten Bürger- und Landsrechte einstehen, ist schlichtweg falsch und Unrecht.

            Warum sind diese Bürger- und Landrechtsfragen nun so wichtig, für uns Europäer? Russland alleine ist zu bevölkerungsschwach im fernen Osten, um die riesigen Ländereien in Sibirien selbst zu bewirtschaften. Entweder es akzeptiert zunehmend chinesische (Gast)Arbeiter und deren zukünftigen *Mitspracherechte* (mit der Gefahr einer ethnischen Übernahme) oder es rekrutiert eine neue Bauernsame aus Kontinentaleuropa , wie vormals die Wolgadeutschen.

            Nicht wenige junge (auch Schweizer) Bauerngenerationen halten nach neuem Land Ausschau infolge zu kleiner Güter und wären, unter entsprechend günstigen Bedingungen bereit ihr Heimatland mitsamt Familiennachzug zu verlassen und gen Osten zu ziehen. Voraussetzung wären Rechts- und Eigentumssicherheit, nicht nur jetzt, sondern über nachfolgende Generationen.

            Sie und viele mittelständische KMUs schauen heute auch nach Krasnodar und fragen sich, ob ihre beabsichtigten Investitionen dereinst sicher sein können vor Beamtenwillkür, Korruption und fortlaufenden Umverteilungsgesetzen (kämpfen)? Das der dort grassierende Autokratendschungel nachweislich die eigenen wirtschaftlichen Wachstumspotentiale hemmen und ausbremsen, können neben betroffenen Einheimischen auch so manche eigeninitiative Kleinunternehmen aus dem Ausland bestätigen. Bemerkenswert auch, dass es einigen ehemaligen Satellitenstaaten im Osten jedoch ganz gut gelungen ist, Westfirmen anzuziehen (Ungarn und Tschechien) und damit viele Arbeitsplätze und zunehmenden Wohlstand zu schaffen.

            Gibt es irgendjemand, der anhand der herrschenden Rechtslage und Bürgerrechte in Russland heute zu Investitionen und einer Übersiedlung dorthin bereit wäre? Wohl kaum. Aber eben, Systemkritik im eigenen Meinungsumfeld gegen den *Wertewesten* zu äussern ist sehr einfach und bequem. Schwieriger wird es, diese entgegen des herrschenden Meinungsdiktates zu vertreten. Noch mehr *Mut* braucht es, genauer hinzuschauen und benannten Hinweisen nachzugehen, ob sie fundiert sind oder widerlegt werden können im sachlichen Diskurs, statt mit althergebrachten Nebelgranaten und Worthülsen, seine bisherigen Auffassungen und Weltbilder zu zementieren.

            Und nochmals eine ganz andere Sache ist es, konstruktive Verbesserungsvorschläge einzubringen. Wie wäre es den mal, das eigene Vermögen oder Teile davon, den westlichen Banken oder dem eigenen Kopfkissen zu entziehen und direkt in RF und/oder entsprechende Alternativen dort zu investieren (in russische Obligationen, Werten, Immobilien, Gemeinschaftsprojekten usw.). Das wäre ein konkreter Tatbeweis, um russlandfreundlichen Lippenbekenntnissen auch einmal konkrete Taten folgen zu lassen. Entsprechende Vorschläge unserer Finanzexperten im Blog sind erwünscht und erhofft.

            Wem das alles jetzt ein wenig zu schnell vonstatten geht, der sei herzlich dazu eingeladen, Land und Leute in der direkten Begegnung zu erleben. Wer weiss, vielleicht treffen wir uns im Sommer im Oblast Krasnodar (nahe Sochi), bei der Fussball WM und dem Schweiz-Brasilien Spiel? Treffpunkt ist bei der Urner Fahne im Stadion (schwarzer Stier in gelbem Hintergrund).

            1. Was? Wie bitte? Russland ist nicht 100% perfekt und Putin kann nicht alle Probleme (teilweise mit sehr alten Wurzeln) umgehend und komplett lösen? Also nein, sowas aber auch!

              Wenn ich den Drang nach Utopia hätte und in einem Land lebte, das mal ein gewisses Ansehen genoss, mittlerweile aber zur drittklassigen Bücknutte der amis verkommen ist, u.a. auch weil es eine polit-Kaste hat, die um nichts besser ist als andere … also, dann würde ich nicht als erstes nach Russland schauen, sondern andere höflich anlächeln und erst mal im eigenen verkommenen Saustall aufräumen.

              1. Eins ist sicher: Wenn Juncker, Draghi, die Marionette Macron und die anderen EU-Verbrecher ihre Pläne zur Rest-Enteignung der EU-Bürger (und in erster Linie der Deutschen) umsetzen können („EU-Finanzministerium“ mit „eigenem Budget“) dann wird hier jeder Besitz mit Zwangshypotheken belegt und zum Schluß werden noch die Menschen (komplett) versklavt.
                Wohl dem, der dann noch Asyl in Russland oder anderen Ländern mit vernünftiger Regierung findet!

                1. Aber. Aber … aber in Russland kann man doch einfach mal so eben Haus und Land weggenommen kriegen!

                  Besonders fragwürdig fand ich die Passage von wegen Unsicherheit, ob Kinder und Nachfahren Haus und Hof … 1) weil: Als ob das je sicher gewesen wäre! und 2) Kinder sollten ein *Vorrecht* darauf haben, im Haus der Familie wohnen zu können, aber man sollte Grund sowieso nicht erben können. Zum einen, weil Grund in einer gesunden Welt niemandem gehört sondern allen. Zum anderen weil – und das wird gerne übersehen – solche Gesetze natürlich auch für die Reichen gelten, denen dann z.B. 1/3 der Küsten eines Landes und ein großer Brocken der Landflächen gehören.

            2. So viel ich weiß, ist Vermögens-Transfer nach Russland ohne größere Schwierigkeiten möglich. Man richtet ein Konto z. B. bei der Sber-Bank ein und überweist dorthin seine Euros oder Schweizer Franken gemäß Umrechnungskurs. Die Zinsen sind traumhaft, allerdings muss man auch die Preisveränderungen der anvisierten Waren und Güter im Auge behalten.

              1. Nachtrag:
                Verschiedene Quellen berichten, dass sich nach 2030 ein breiter Strom von Auswandern, welche dort offensichtlich hoch willkommen sind, aus Westeuropa nach Russland ergießen wird.
                Zu diesem speziellen Thema werde ich 2018 dem „Dorf“ gelegentlich etwas vorlegen -nicht jetzt.

                Für mich ergibt sich daraus, dass die von Frei Geist eingebrachten vermeintlichen oder tatsächlichen Rechtsprobleme und Schwierigkeiten in Russland spätestens in den 2020-er Jahren soweit bereinigt sein werden, dass sie der Entwicklung der produktiven Kräfte kein Hindernis mehr sind und jeder, der sehen möchte, die offensichtlichen Fortschritte auch zu sehen vermag.

                1. @ HPB

                  Richtig. Die Zeit ist einfach (noch) nicht reif … und darüber hinaus … kein primäres Problem …

                  Außerdem hat es Putin in seiner (von mir übersetzten Rede) klar ausgesprochen (sinngemäß): „Jede (radikale) Revolution hängt eng mit einem Defizit an Verantwortung zusammen“.

                  Ein Schelm, wer denkt …

            3. @ Freigeist

              Mein (schweiz-) deutscher Freund! Ich ersuche Dich, (fairerweise) doch auch auf den Kontext zu achten.

              Eines meiner Lieblings-Videos auf y-tube:

              https://www.youtube.com/watch?v=m8Zqy62JX_o

              Um vorab div. Einwände zu entkräften: Es geht hier nicht um die Frage „der Juden“. Viel eher um die Frage: „Wie es sein kann, dass eine Minderheit in der – erst vor kurzem gegründeten – Sowjetunion, rd. 85 % der Regierung stellen kann???“

              Alles andere ist … KONTEXT … eigentlich; jener Teil des Kontextes, der (heute) bekämpft wird und dem „kein Millimeter“ Spielraum gelassen wird bzw. Angriffsfläche geboten wird.

    1. Was für eine Pixel-Verschwendung.
      Nach solchen Kommentaren muss ich jedesmal zur schwarzen Farb-Tube greifen, um meinen Monitor wieder aufzufüllen und das Warnsignal am Trollophon blinkt in höchsten Tönen.

    2. Ihre Kommentare sind immer recht lang.
      Ich portionier mal:
      Mich wundert, warum nie Terroranschlage dort sind, wo sich die Oberen aufhalten z.B. Nationaltheater usw
      Die möchte anscheinend niemand aus der Ruhe bringen.

      Pläne zu Enteignung auch in Deutschland:
      „Bauern gegen Städteplaner – Bauern in München? Ja, die gibt es – an den Stadträndern. Doch deren Land ist angesichts des enormen Siedlungsdrucks ein heißbegehrtes Gut. Die Stadt plant hier große neue Wohnviertel – auf fremdem Grund, zu Bruchteilen des eigentlichen Quadratmeterpreises und notfalls auch durch Enteignung“ (https://www.br.de/br-fernsehen/sendungen/dokthema/wohnen-statt-weizen-bauern-gegen-staedteplaner-100.html)

        1. Nein, mache ich nicht. Grund: Diese Gesetzesbestimmung zielt einfach nur darauf ab, dass ein GB-Eintrag nicht einen rechtlichen Sachverhalt verbindlich dokumentiert.

          Man mag darüber diskutieren, ob ein solches Rechtskonstrukt Sinn macht, oder ob es besser wäre, eine andere Lösung zu finden; ebenso mag man durchaus hinterfragen, ob es wirklichen Grundbesitz in diesem Land gibt – nur: das *daran*, an dieser Gesetzespassage fest machen zu wollen halte ich für fragwürdig.

          1. Ich schrieb ja auch: „*Ein* interessantes *Puzzleteil*“. Diese Passage ist insgesamt ein gutes Beispiel bzw verdeutlich das Treuhandsystem brd, indem wir juristisch gesehen leben. Solche Art von „Gesetzestexten“ gibt es auch an anderen Stellen. Und man froh sein kann, das die Deutsche Sprache so genau ist, das man diese Texte eigentlich kaum misverstehen kann… 🙂

        2. Lieber Wu Ming,
          alles ist wie Wasser in der Hand.

          Nur, was mir aufgefallen ist: hier zwingen Grundstücksbesitzer zum Teil zu riesigen Umwegen um zu öffentlich Nutzbaren zu gelangen. Zum Beispiel an Seen, welche Allgemeingut sind.
          Als Beispiel: in Schottland darf man überall sein Zelt aufschlagen (es ist höflich, dem Besitzer, wenn bekannt, es mitzuteilen und nicht in Sichtweite des Hauses zu zelten, und Pflicht, den Platz wie vorgefunden zu verlassen. Nur das sind die Auflagen für Nutzer, weil Land, obwohl es jemand gehört, Allgemeingut ist. Das find ich schön).

          Das das o.g. Grundbesitzern aufstößt ist schon verständlich, zumindest wer m2 hat im Gegensatz zu dem der paar ha hat.

          1. ME
            Na ja, das gehört ja zum Plan. Die Verprivatisierung und der Ausverkauf Deutschlands. Da gibt es so unzählige Beispiele, das einem schlecht wird. Wissen Sie, wenn es schon eine „König Pilsener“ Arenas gibt, kann es auch bald einen „Coca Cola“ See geben. 🙂

    3. Frei Geist.
      Eine Bemerkung ( Klarstellung )noch:
      Natürlich heisst der gute Mann nicht Satan owsky, sondern Sata
      Nowsky, also eher wie Satafestplatte, und nicht wie von ihnen
      (gewollt? ) und falsch interpretiert einem gehörntem und ungeliebtem Menschenverderber zugeordnet!

  29. @ Ixus

    Bei allem Respekt, aber Ihr Kommentar oben macht irgendwie keinen Sinn und manche Passagen verstehe ich einfach nicht. Aber ich versuche mal auf Einiges einzugehen, auch wenn Sie eigentlich auf Wirtschaftsfuchs geantwortet haben.

    Ihr Zitat „Da stellt sich die Frage, wieso die Kerle überhaupt behandelt werden sollen, wenn sie – nach der Vernichtung von Assad – als Nächstes Israel überfallen können?“

    Dieses Argument, dass die Terroristen Israel überfallen würden, stammt von Israel selber, damit sie ein Argument dafür haben, warum sie sich an der Nordgrenze „schützen“ müssen. Die Terroristen haben bis jetzt Israel nicht angegriffen und das ist auch nicht ihr Auftrag, wenn man davon ausgeht, dass der Auftraggeber die westlichen Geheimdienste sind.

    Im Übrigen hat Israel immer abgestritten, sie würden Kämpfer behandeln. Die Theorie mit den „V-Leuten, die man anwerben wollte“, um über Waffenlierferungen zu berichten halte ich für schwach. Israel hat genug andere Möglichkeiten der Aufklärung über Waffenlieferungen. Das meiste über Satelliten. Nein, die Kämpfer wurden behandelt, damit sie weiterkämpfen können. Das sind ihre Leute und die Behandelten sind vielleicht Kommandeure oder gar Israelis, die in den Reihen der „moderaten Rebellen“ das Kommando geführt haben.

    Ich erinnere mal daran, wie die ehrenwerte Organisation „Ärzte ohne Grenzen“ am Anfang des Krieges Krankenhäuser in der Türkisch/Syrischen Grenzregion unterhielt. Dort wurden in erster Linie Kämpfer, also Terroristen behandelt.

    Ihr Zitat: „Assad war aber nachweislich von – damals von Türken und Katar finanziertem – HAMAS in Damaskus im September 2015 verraten, was eigentlich die Beschleunigung von russischen Handlungen hervorgerufen hatte.“

    Meines Wissens hat Hamas bereits 2011 beschlossen Damaskus Richtung Doha zu verlassen. Der Verrat war gleich zu Beginn des Krieges und hat mit Russland nichts zu tun.

    Ihr Zitat: „Wenn wir die Aussagen der israelischen Offiziellen genau checken, so hat keiner von ihnen getrommelt „Assad muss weg!“ – im Unterschied zu Anforderungen und Äußerungen aller „Syriens Freunden“.

    Das stimmt nicht.

    Israel wollte und will immer noch Assads‘ Sturz. So z.B. der israelische Botschafter Oren in Washington. Das war eine Meldung von Reuters. Sogar Al Qaeda würden sie bevorzugen. Das berühmte Zitat:

    “We always wanted Bashar Assad to go, we always preferred the bad guys who weren’t backed by Iran to the bad guys who were backed by Iran,” Oren said in the interview, excerpted on Tuesday before its full publication on Friday.

    https://www.reuters.com/article/us-syria-crisis-israel/in-public-shift-israel-calls-for-assads-fall-idUSBRE98G0DR20130917

    Hier von 2016: Avigdor Liebermann, Verteidigungsminister Israels bei einer Konferenz von Juden aus der ehemaligen Sowjetunion: „Assad ist ein Schlächter, der sein Volk mordet. Es ist in unserem Interesse, dass er und die Iraner aus Syrien rausgeschmissen werden. Vom moralischen Gesichtspunkt (es darf gelacht werden) aus, können wir diesem Massaker mit chemischen Waffen nicht zusehen. “

    https://www.i24news.tv/en/news/israel/diplomacy-defense/132766-161216-butcher-assad-must-go-says-israeli-defense-minister

    Oder hier:

    Der israelische Minister für Wohnungsbau Yoav Gallant, ist im Mai 2017 der Meinung, es sei an der Zeit Bashar al Assad zu eliminieren. Erst schlagen wir der Schlange den Schwanz ab und dann kümmern wir uns um ihren Kopf in Teheran.

    https://www.bloomberg.com/news/articles/2017-05-16/time-has-come-to-assassinate-assad-senior-israeli-minister-says

    Ihr Zitat : „Israelis sind eben weder in Genf noch in Astana präsent, da dort die kämpfenden Seiten sich treffen. Wen sollen sie dort vertreten ? “

    Ixus ernsthaft jetzt? Was soll das? Die Israelis sind vertreten durch ihre Proxis, die saudischen Abgesandten. Sozusagen alle Oppositionellen sind dort im Interesse Israels, ob sie davon wissen, es wollen oder nicht sei dahingestellt.

    Ihr Zitat: „Ich vertrete die nüchterne Meinung, Israelis halten sich aus dem innersyrischen Konflikt soweit wie möglich heraus.
    Wenn sie gewollt hätten, Assad zu stürzen, hätten sie schon im Durcheinander genug Chancen und Möglichkeiten gehabt;“

    Da möchte ich widersprechen. Israel hält sich keineswegs raus. Israel ist immer involviert und sei es indirekt. Und was den Sturz Assads betrifft. Da, klopf auf Holz, hat es zum Glück einfach bisher nicht geklappt und hoffentlich auch in Zukunft nicht. Israel kann als Staat im Nahen Osten einen Mann wie Assad nicht direkt ermorden. Das würde eine nicht kalkulierbare Reaktion von allen möglichen Akteuren provozieren. Offensichtlich ist es Israel nicht gelungen, durch gedungene Mörder Assad zu töten. Den Versuch gab es ganz zu Anfang. Nur dass Assad an der Besprechung damals nicht teilnahm und sein Schwager und der Verteidigungsminister getötet wurden. Das war im Juli 2012.

  30. @ Wirtschaftsfuchs

    Ich möchte nur kurz sagen, dass ich auch des Öfteren meine Probleme mit Satanowsky hatte und habe und ich auch längere Diskussionen mit einem früheren Teilnehmer und Übersetzer diesbezüglich hatte.

    Trotzdem möchte ich Artur für die Übersetzung danken denn sie ist mit viel Mühe verbunden.

    Ausserdem ist es keineswegs schädlich verschiedene Ansichten zur Kenntnis zu nehmen. Nur so können wir alle lernen und uns ein Gesamtbild verschaffen.

    Also ich würde keinesfalls davon ausgehen, dass Satanowsky die russische Aussenpolitik bestimmt. Ich könnte mir sogar vorstellen, dass es, wie bei vielen Instituten und Organisationen in Russland heute eine neue Toleranz gibt, die selbst Meinungen und Analysen zulässt, die nicht in das Weltbild vieler Leser oder Schreiber hier passen. Das kann eine Schwäche oder auch Stärke bedeuten. Die Gefahren der Unterwanderung durch Zionistenfreunde besteht sicher nach wie vor. Da muss geschickt gehandelt werden. Zumal in Russland ein Teil der Bevölkerung Israel freundlich eingestellt ist und auch in Israel mit der russischstämmigen Bevölkerung ist es nicht im Interesse Russlands unnötigerweise Feindseligkeiten zu provozieren.

    Es ist immer gefährlich sich zu sehr an einen Analysten wie einen Guru zu binden. Das sind auch nur Menschen, die ihre Verbindungen haben und ihr Urteil auf bestimmte Fakten aufbauen, abhängig davon, wer ihnen die Informationen zuspielt und mit welchen Ziel. Ein Problem würde ich sehen, wenn die Loyalität in Frage gestellt werden muss.

    Putin und auch Lawrow sind Politiker und Diplomaten der Sonderklasse. Sozusagen Jahrhundertexemplare. Putin spricht die Dinge offen und einfach aus, aber nie aggressiv. Über sein Treffen mit Netanyahu im August heisst es, dass Netanyahu fast hysterisch war (wegen der Iranischen Gefahr), während Putin nur gesagt haben soll, da könne er leider nichts machen.

    Für Russland ist der Iran der ausgleichende Partner zu Israel. Ein Land mit derartigen Ressourcen, solchem riesigen Humanpotential und der geographischen Lage kann sich Russland nicht erlauben zu destabiliseren, geschweige anzugreifen. Das fehlt noch, dass Russland den Bully für Israel spielt.

    Putin weiss, dass auch ein Netanyahu nicht ewig Ministerpräsident bleiben wird und Geduld ist eine der grossen Stärken der russischen Regierung. Das mussten wir hier manchmal schmerzhaft untereinander auskämpfen, denn unsere Geduld wurde auf eine harte Probe gestellt, wenn Russland in unseren Augen nicht schnell genug agierte. Israel wird sich, ob es will oder nicht, den veränderten Gegebenheiten anpassen müssen und aus der Sackgasse mit den Palästinensern gibt es nun keinen Ausweg mehr. Die letzte Ablenkung, der Syrienkrieg, ist für Israel verloren.

    Ist jetzt doch etwas länger geworden.

    1. Satanowski ist ein sehr kluger und kenntnisreicher Mann. *Natürlich* kann er nur eine (1) Sicht darlegen und *natürlich* ist diese durch seine Person, seinen Hintergrund, seine Vorlieben und Ansichten usw. mit geprägt.

      Wenn ich heute ein leidlich kluger oder doch jedenfalls nicht kenntnisloser und dummer Mann bin, dann aus zwei Gründen:

      – Es gab Menschen, die wussten, was ich nicht wusste und die mir das zugänglich machten
      – Es gab Menschen – oft welche, die ich nicht mochte – die wussten und recht hatten, wo ich noch nicht wusste und unrecht hatte und von denen ich gelernt oder doch zumindest eine Veränderung oder Erweiterung eines Aspekts habe.

      Entscheidend dabei ist, dass der Betreffende kenntnisreich, klug und halbwegs integer ist. Bei Satanowski ist das mAn der Fall.

      Man könnte es mit einem Restaurantbesuch vergleichen. Da gibt es z.B. den Griechen, bei dem der Service mäßig bis besch… ist, aber der Koch wahre Gaumenfreuden produziert. Oder der Chinese, bei dem ein paar Gerichte wirklich toll sind, während andere so la la sind und wo die Kellner(innen) freundlich und flink sind.

      So ist es auch mit dem Restaurant Satanowski.

  31. Was Analysen anbelangt, haben die Russen erstaunlich viele sehr klar Denkende zu bieten („Neid“!). Leider bekommen wir hier wegen der seltenen Übersetzungen (nochmals danke, Artur!) viel zu wenig mit.
    An sich kein Wunder, weil in der RF Logik noch nicht von „Soziologen“ und ähnlichen unterrichtet wird.

    Im Vergleich sind dieselben Dinge bei uns nicht von Informationen und Logik geprägt, sondern richten sich nach Ideologie und politischen Wünschen. Die Ergebnisse sind eklatant anders und keineswegs besser. Juckt nur niemand, weil „Verantwortung“ zu einer politischen inhaltslosen Worthülse verkommen ist.
    So ich jung wäre und einen ordentlichen Beruf gelernt hätte (habe einen, aber ist dort sicher nicht gefragt, hihi), würde ich in Russland einen neuen Anfang machen.

  32. Hallo, Russophilus, Warum haben Sie meine letzte Wortmeldung zwar kurz freigeschaltet und dann aus den Kommentaren herausgenommen? Ich hatte Yorck nochmals gedankt für seine Analysen der Ereignisse im Nahen Osten und Sie gebeten, ihm meine mail-Adresse mitzuteilen, da ich einen interessanten Beitrag für ihn habe. Selbstverständlich ist es ihm überlassen, mit mir Kontakt aufzunehmen. Ich frage mich auch, warum Sie meine beiden Ihnen überlassene Übersetzungen („Die Herren des Geldes“ und „Der psycho-historische Krieg“) ohne eine Wertung von Ihnen nicht zur Diskussion ins Dorf gestellt haben. Ich bin nun sehr ins Grübeln gekommen, Russophilus. Nomen est omen? Oder muss ich an Orwell denken?

    1. Ich kann mich nicht entsinnen, einen Kommentar von Ihnen blockiert zu haben.

      Was Ihre Artikelangebote angeht, so war ich erst erfreut, dann etwas misstrauisch, dann waren Sie eine Weile weg und haben sich nicht mehr gemeldet. Ich bin pingelig, was Arbeiten angeht und klaue nicht gern, auch nicht ein bisschen oder indirekt.

      Nach diesem Kommentar von Ihnen, vor allem dem Ende, scheint die Frage ohnehin erledigt zu sein.

      1. (gelöscht)

        Diese Nicht-Diskussion ist beendet. Ich freue mich sehr über gutes Material – aber nicht um jeden Preis/zu jeder Bedingung. Als ganz normale Teilnehmerin bleiben Sie willkommen
        .
        Und wenn ich sage, dass ich Ihren Beitrag nicht gelöscht habe, dann ist das so. Sie dürfen – wie dieses Beispiel hier wohl deutlich zeigt – sicher sein, dass ich nicht feige und hinterrücks agiere und *wenn* ich denn mal lösche, auch dazu stehe. Es könnte höchstens mal passieren, dass ich (ich bin ein Mensch und nicht perfekt) *versehentlich* falsch klicke und etwas lösche (wobei mir das wenn, dann nur *sehr, sehr selten* passiert, weil ich sorgsam und aufmerksam mit den Beiträgen der Teilnehmer umgehe); dann allerdings würde eine einfache Nachfrage ohne wilde Orwell Andeutungen reichen. – Russophilus

  33. Da ich nun erfahren habe, WAS Sie löschen, sehe ich nun klarer:.Wilde Orwell-Andeutungen…nun ja. Haben Sie keine besseren Argumente? Ich hatte Sie klüger eingeschätzt.

    1. Tja, was soll ich machen. Ich muss eben irgendwie mit meinem bisschen Verstand hinkommen. Dafür habe ich recht hübsche Augenbrauen. Das tröstet mich.

      Da Sie sich nun nochmal Luft gemacht haben, können wir das nun beenden, hoffe ich (auch weil ich *nicht* gern lösche).

  34. (gelöscht)

    Da Sie’s anders anscheinend nicht verstehen: Das Thema dieses blogs ist nicht „Elisa ist unzufrieden“.

    Sie wollen hier mit diskutieren zu *Themen*? Gerne, willkommen.
    Sie finden, dass ich ein fieses, ungerechtes, willkürlich löschendes Orwell Arschloch bin? Auch recht, nur sollten Sie dann – im eigenen Interesse – gehen.

    Wie auch immer Sie sich entscheiden mögen, die Nicht-Diskussion ist beendet und weitere „Beiträge“ dazu werde ich wortlos löschen. – Russophilus

        1. Gern geschehen (scheint mir, ab einer gewissen Anzahl von Kommentaren zeigt mein browser die nr. nicht) Aber es ist im Normalfall nicht so gewichtig.

  35. (gelöscht)

    Hallo? Erde an Elisa! Der vom oh so bösen Russophilus angeblich gelöschte Beitrag, der ein wesentlicher Faktor für Ihre Erregung gewesen zu sein schien, wurde Dank M.E. gefunden – er wurde also *nicht* gelöscht.

    Gute Besserung. – Russophilus

    1. Mann oh Mann, Sie begreifen es einfach nicht, hmmm?

      Ich *muss* keine Argumente liefern, nur weil irgendjemand irgendwas behauptet. Vor allem nicht, wenn das Ganze, zumindest in einem wesentlichen Punkt, mittlerweile als objektiv und tatsächlich falsch aufgezeigt wurde.

      Schauen Sie, ich *will* Sie nicht ärgern, ich *will nicht*, dass Sie anscheinend schon den ganzen Abend vor Wut kochen und sich schlecht behandelt fühlen. Aber leider sehen Sie nur und ausschließlich Ihre, Ihre, Ihre Sicht und so walzen Sie einfach über Hinweise hinweg, die durchaus auch zu *Ihrem* Seelenfrieden gedacht waren, weil es in Ihrem Kopf nunmal so in Stein gemeisselt ist „Wenn ich was sage, dann muss, muss, muss der Andere antworten und zwar mit Argumenten!“.

      Ein Tip: In der Mathemathik und Logik gibt es eine klassische Beweismethode, „reductio ad absurdum“. Lassen Sie uns mal Ihre Sicht etwas weiter treiben: Dann müsste ich, wenn jemand behauptet, ich sei ein schwuler Vampir und steynmeyer sei mein ebenfalls schwuler heimlicher Liebhaber, auch antworten und sauber argumentieren und belegen, dass das Unsinn ist. Nur: Das ist *offensichtlich* kein haltbares Interaktionsmodell und muss notwendig scheitern.

      Im übrigen haben Sie anscheinend den Anlass vergessen, der Sie ursprünglich verärgert und das Ganze ins Rollen gebracht hat: Die Behauptung, ich hätte Ihren Beitrag an Yorck gelöscht – allerdings ist diese mittlerweile objektiv widerlegt.

      Also bitte, ein letztes Mal und deutlich aber noch höflich und durchaus nicht unfreundlich: Sie tun sich absolut keinen Gefallen mit Ihrem Auftreten. Lassen Sie’s gut sein und machen Sie nach einer guten Mütze Schlaf morgen einfach konstruktiv und themenbezogen mit hier, wenn Sie das denn wollen.

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