J. Satanowski: Die schwarzen Löcher des Weißen Hauses

Von Jewgeni Satanowski, promovierter Ökonom, Politologe, Publizist und Leiter des Moskauer Nahost-Instituts, übersetzt von Artur (Quelle)

Der Spielraum für die USA schrumpft im Nahen Osten

Die US-amerikanische, nahöstliche Politik bleibt berechenbar unberechenbar. Sie hängt von der Konjunktur ab, von der Lobbyarbeit einflussreicher (politischer und militärischer) Einrichtungen und Korporationen, vom Druck der Verbündeten und Partner, von der außenpolitischen Belastung der letzten Jahre und nicht zuletzt von den Prioritäten des Präsidenten oder des Staatssekretärs ab. Vergessen wir nicht die Vielzahl an Analysezentren, deren Berichte (in den meisten Fällen weit von der Realität entfernt) die Führung der USA nicht weniger beeinflussen, als die Massenmedien oder der Politkalender. Das ist also, wie es unsere vaterländischen Politologen zu schreiben lieben, eine multivektorielle Politik; konsequenter wird sie dadurch aber nicht.

Einige bezeichnende Besonderheiten der US-amerikanischen Außenpolitik bleiben erhalten, dabei jedoch Probleme hinzufügend: alle Vereinbarungen werden durch die aktuelle Konjunktur diktiert und werden je nach Maßgabe auch wieder aufgehoben oder eingefroren. Die verlautbarten Ziele (der Kampf gegen den Terrorismus, für die Demokratie oder die Menschenrechte) haben nichts mit der Realität gemein. Die Handlungen der Legislative, der Exekutive, der Armee und der Aufklärungsdienste im Nahen und Mittleren Osten (und nicht nur dort) verursachen viel mehr Probleme für die US-Amerikaner, als all ihre Gegner zusammengenommen. Lassen Sie uns einige Aspekte der nahöstlichen Politik der USA betrachten, uns dabei auf für das Nahost-Institut durch die Institutexperten A. Bystrow und J. Schtscheglowin bereitgestelltes Material stützend.

Die amerikanische Ahle im syrischen Schlauch

Eine Priorität für die USA stellt die Vernichtung der in Russland verbotenen Gruppierung „Islamischer Staat“ (IS) im Euphrat-Tal Syriens dar; dabei ist es nicht so wichtig, wer dies bewerkstelligt. Mit so einer Behauptung trat bei einem Journalistenbriefing im Pentagon der Sprecher des Vereinigten Generalstabs der USA, General-Leutnant K. McKenzie, auf. In Trumps Administration wurde mehrmals betont, dass man keinen Staatsstreich in Damaskus anstrebe. Das ist eine Reaktion auf die Niederlage der USA gegen Russland in Syrien; in der Tat agiert Washington in die entgegengesetzte Richtung. Die Überzeugungsarbeit der Amerikaner in Riad, einen zum Scheitern verurteilten Durchbruch aus Idlib mit unwiderruflichen Konsequenzen für die Anwesenheit Saudi-Arabiens in der SAR [AdÜ.: „Syrisch-Arabischen Republik“] durchzuführen (Moskau vernichtete als Antwort die Führung der pro-saudischen „Dschabhat an-Nusra“), sind bekannt. Nun tauchen Daten über die Einsickerung von Terroristen aus den den Amerikanern und ihren Verbündeten unterstehenden Zonen auf.

Im Verteidigungsministerium der RF [AdÜ.: „Russländischen Föderation“] denkt man, dass das Territorium um die Militärbasis der USA in Syrien [AdÜ.: in al-Tanf] sich in ein 100 km breites, schwarzes Loch verwandelt hat, aus welchem IS-Terroristen mit Unterstützung von unter anderem US-amerikanischer Satellitenaufklärung ein- und ausgehen. Darüber berichtete der Sprecher der Einrichtung, Generalmajor I. Konaschenkow. Mit der Entwicklung des Vormarsches der syrischen Kräfte mithilfe der russländischen LRK [AdÜ.: „Luft- und Raumfahrtkräfte“] nach Osten wird die US-amerikanische Präsenz in ihrem Hinterland in der Region al-Tanf zunehmend zu einem Problem. Die Entfaltung dieser Basis im April 2017 wurde mit der Bildung der „Neuen Syrischen Armee“ und der Notwendigkeit von Operationsdurchführungen gegen den IS gerechtfertigt; letztendlich wurde jedoch nicht eines dieser Ziele erreicht.

In Wahrheit liegt die Priorität Washingtons in Syrien in der Eindämmung Russlands. Ansonsten wäre die Armee der USA in die SAR einmarschiert und hätte den Sturm Mossuls im Irak begonnen, ohne auf die russländischen LRK zu warten. Davor haben die Vereinigten Staaten seltene Luftschläge gegen minderwertige Ziele der Islamisten geführt, was den Vormarsch des IS im Irak und in Syrien nicht behinderte. Washington realisierte den Plan des Sturzes B. Assads mit den Händen radikaler Sunniten, sowie die Schwächung des schiitischen Regimes in Bagdad, welches Kontakte nach Teheran pflegte, um alles zur Teilung des Iraks nach konfessioniellen Merkmalen vorzubereiten und Syrien in eine Hochburg des radikalen Dschihadismus zu verwandeln (eine „gemäßigte“ Opposition ist dort als Resultat der US-amerikanischen Politik nicht mehr aufzufinden).

Die Taktik der USA ist die Minimisierung des russländischen und iranischen Einflusses – zu jedem Preis. Um eine Erlaubnis wird beim gehenden US-amerikanischen Präsidenten niemand bitten, was das Beispiel von G. Bush junior und dem Irak verdeutlicht. Der vollwertige Einmarsch der Amerikaner nach Syrien und den Irak wurde erzwungen durch die militärischen Erfolge Russlands und des Iran, und nicht durch die der Islamisten. Der Versuch, seine Anwesenheit in Syrien durch die Verdrängung des IS und der Eroberung Rakkas zu vergrößern, ist eben damit erklärt, und nicht mit dem Kampf gegen den internationalen Terrorismus. Die USA tun das chaotisch und mit der Nutzung aller Möglichkeiten, dabei jedoch mit dem offensichtlichen Wunsch, eine direkte Konfrontation mit den russländischen Militärs zu vermeiden. Dabei schrumpft der Spielraum für die Amerikaner kontinuierlich. Der saudische Faktor z.B. ist nach der misslungenen Offensive in Idlib, den russländischen Luftschlägen gegen die in der RF verbotenen Gruppierung „Dschabhat an-Nusra“ und der Visite des saudischen Monarchen in Moskau minimisiert.

Dem Pentagon bleiben nur die Aktivierung der „Falle“ in al-Tanf und die Aufhetzung der sunnitischen Stämme in Deir ez-Zor, da man sich auf die Kurden bei der Opposition gegen die syrischen Kräfte mit ihrer Unterstützung durch russländische Luftkräfte nur schwer verlassen kann. Ablenkungsoffensiven aus al-Tanf kann man durchführen; dabei ist das eine prinzipielle Frage für die USA. Im Falle einer Realisierung der Pläne der syrischen Regierungs- und der russländischen Militärkräfte wird Damaskus die Kontrolle über die Ölfelder bei Deir ez-Zor wiedererlangen, was wichtig für die Wirtschaft ist und den Zugang zur Grenze nach Irak ermöglicht. Dabei ist hier nicht von der „schiitischen Sichel“ vom Iran, über Irak und Syrien nach Libanon die Rede. Die Syrer nehmen hier die grundlegende Warenlogistik zwischen dem Irak und Syrien unter Kontrolle, was den Einfluss der syrischen Opposition bei Verhandlungen zur zukünftigen Gestaltung der SAR stark verringert.

Iranische Prüfung der transatlantischen Solidarität

Die USA können es dem Iran nicht erlauben, Atomwaffen zu erwerben, überlegt laut D. Trump. Mit der erlangten Unterstützung des Kongresses plant er die Annullierung des Gemeinsamen Umfassenden Aktionsplanes (GUAP) bezüglich des iranischen Atomprogramms. Es gibt keine Zweifel daran, dass das Versprechen erfüllt werden wird; die Frage ist, wie genau und was die Folgen sein werden. Alle letzten Berichte der IAEA [AdÜ.: „internationalen Atomenergiebehörde“] über die Erfüllung aller Vertragsbedingungen bezüglich des iranischen Atomprogramms durch Teheran geben dem Weißen Haus keine offiziellen Vorwände, um es in der von Trump vorgegebenen Form zu tun. Deswegen wird der Vorwand „bestehende Bedrohung vonseiten des Irans für die Interessen der nationalen Sicherheit“ genutzt werden. Er erlaubt es, niemandem erklären zu müssen, worin die Bedrohung des Irans für die USA liegt.

Die Möglichkeit einer Rezertifizierung (einer wiederholten Begutachtung der Befolgung der Vertragsbedingungen durch den Iran bezüglich des iranischen Atomprogramms) [AdÜ.: also einer Verlängerung des Vertrags] durch das Außenministerium der USA läuft am 15. Oktober ab. Höchstwahrscheinlich wird Trump dem Außenministerium empfehlen, die durch eine Frist beschränkte Prozedur nicht durchzuführen. Auf diese Weise bleibt der Vertrag automatisch in der Schwebe, was den Mechanismus im Kongress in Gang bringt, im Laufe von 60 Tagen über eine Verhärtung der Sanktionen zu entscheiden. Nach internationalem Recht stellen diese Schritte keinen Austritt aus dem Abkommen dar; dieses wirkt formal weiterhin, die Amerikaner blockieren es jedoch und verstärken dann die Sanktionen gegen den Iran. Dem Abkommen bezüglich des iranischen Atomprogramms in der bisherigen Form bleibt nicht mehr viel Zeit, und Präsident Trump wälzt dabei den bedeutenden Teil der Verantwortung in dieser Frage auf den Kongress ab. Ohne aus dem Vertrag offiziell auszutreten, setzen die Amerikaner ein individuelles Sanktionsregime gegen Teheran ein. In diesem Fall ist die Position der wichtigsten internationalen Spieler Europäische Union, Russland, Volksrepublik China und Indien bezüglich der Entscheidung Washingtons interessant.

Moskau und Peking werden ohne Zweifel die US-amerikanischen Initiativen nicht mittragen und stattdessen solche Entscheidungen opponieren. Die USA werden die entsprechende Resolution des UN-Sicherheitsrates nicht erhalten, was ihre Position schwächen wird. Indien, welches eine aktive Expansion auf den iranischen Markt begonnen hat, wird so eine Variante entmutigen. Die indischen Geschäftemacher riskieren Strafen vonseiten der USA im Falle ihrer fortwährenden Kontakte zum Iran; das Paket der US-amerikanischen Sanktionen gegen Teheran wird hart sein. Es gibt jedoch Gründe anzunehmen, dass die Inder den iranischen Markt dennoch erschließen und die Amerikaner davor ihre Augen verschließen werden. Indien ist für das Weiße Haus eine Schlüsselfigur in der neuen Strategie der USA bezüglich Afghanistan. Somit kann Neu-Delhi sich frei in der wirtschaftlichen Zusammenarbeit mit dem Iran fühlen; alternativ würde die afghanische Strategie Washingtons aufgrund von Sabotage durch Indien und seiner Seitenneigung nach Moskau einbrechen.

Was die Volksrepublik China belangt, so haben die USA keine realen Möglichkeiten, auf ihre Politik zu wirken, aufgrund der Verwobenheit der US-amerikanischen und chinesischen Wirtschaft. Einen Handelskrieg gegen Peking ist für Trump nicht gewinnbringend, ungeachtet all seiner Rhetorik.

Die wichtigste Frage hier ist die Position der EU. Die diplomatische Sprecherin der EU, F. Mogherini, hat unlängst betont, dass der GUAP nicht den USA gehöre, sondern der Weltgemeinschaft. Sie beglaubigte, dass Teheran alle Vereinbarungen des Abkommens erfülle. Die westeuropäischen Geschäftsleute werden die von den USA ausgehenden Risiken jedoch nur in dem Fall ignorieren, falls Berlin und Paris ihren Schutz garantieren; das ist allerdings schon eine Frage des politischen Willens der europäischen Führer. Für Russland ist dieses weitere Beispiel der nichtdurchdachten Politik der USA sehr nützlich. Es festigt Teheran in der entstandenen regionalen Allianz, unter anderem auch in den Diskussionsgruppen zum zukünftigen politischen Aufbau der SAR, und erhöht die Spannungen auf der Linie EU – USA. US-Amerika isoliert sich selbst, indem es Konflikte mit allen Beteiligten des iranischen Atomakommens schürt (Saudi-Arabien und Israel ausgenommen). Es ist eine anschauliche und riskante Prüfung der Systemstabilität der transatlantischen Solidarität durch die USA.

Bitte an den Irak und die Kurden, sich nicht zu streiten

Die USA haben das am 25. September stattgefundene Referendum über die Unabhängigkeit des irakischen Kurdistans und seine Resultate nicht anerkannt und und fürchten sich vor potentiellen negativen Folgen des Plebiszits. Das erzählte der Staatssekretär der USA R. Tillerson. Er rief die Regierung des Iraks und die Autonomieregierung dazu auf, auf gegenseitige Vorwürfe und Drohungen zu verzichten. Die betonte Ablehnung der Idee des Referendums lässt sich nicht durch die starke Reaktion Bagdads auf die Geschehnisse erklären, sondern eher durch die Unterstützung dieser Position durch die Mehrheit der Nachbarländer. Libyen, Katar, die Arabische Republik Ägypten, die Türkei und der Iran unterstützten die Entscheidung Bagdads, den Luftverkehr nach Erbil einzufrieren. Der Iran stoppt zeitweilig den Einkauf der dortigen Erdölerzeugnisse, die Türkei bereitet sich auf eine Beschränkung der Erdölausfuhr aus den kurdischen Autonomiegebieten vor (obwohl sie es bis jetzt nicht tat). Mal schickt Bagdad einen bewaffneten Konvoi zur Grenze des irakischen Kurdistans, mal verwirft oder bremst es die entsprechende Entscheidung. Wir beobachten demonstrative Schritte der Referendumgegner, deren wichtigstes Ziel darin liegt, Informationsrauschen zu erzeugen und Druck auf Erbil auszuüben, um es zum Beachten der Spielregeln und zum Verzicht auf weitere Absonderungsschritte zu bewegen.

Die Opponenten Erbils handeln nur wenig praktisch. Selbst die Einstellung der Luftfahrt ist nur symbolisch, da im Auftrag Washingtons die Fluglinien mit humanitärem und militärlogistischem Nutzen weiter bestehen; durch Erbil verläuft die wichtigste Waffenversorgungsroute für die syrischen Kurden. Die Waffen werden in die Autonomieregion eingeflogen, und danach mit Lastwagen nach Syrien befördert. Über die kurdischen Territorien wird auch die irakische Armee bei Mossul versorgt; so ist die Versorgungsroute deutlich kürzer, als über Bagdad. Was die syrischen Kurden angeht, so stellt dies den einzigen Waffenversorgungsweg für die den US-Amerikanern loyalen Kräfte im Norden der SAR da, da dasselbe über die Türkei nicht möglich ist.

Im Pentagon und der CIA wurden Kontakte zum Barzani-Klan aufgebaut und und werden die Positionen des Weißen Hauses und die öffentlichen Aussagen seiner Vertreter korrigiert. Washington wird seine Beziehungen zu Erbil pflegen, dabei die Versuche Bagdads oder Ankaras torpedierend, Gewaltakte gegen das irakische Kurdistan auszuführen, da dies die Anwesenheitsberechtigung der Amerikaner in Syrien infrage stellen wird, welche für die globale Konfrontation und Eindämmung Moskaus, und nicht für den Kampf mit dem IS (welcher als Vorwand für die US-amerikanische Präsenz in der SAR dient), unerlässlich ist. Für Washington ist jedes beliebige Aufflammen eines bewaffneten Konfliktes zwischen Bagdad, Ankara und Erbil unannehmbar. Die USA werden alles tun, um dies nicht zuzulassen. Über die Kurden zu sprechen ist überflüssig – Barzani ist steuerbar. Alle Truppenbewegungen der Peschmerga werden von der kurdischen Führung mit den USA abgesprochen, und die Versuche, diese am Anfang des Sommers in den Norden Syriens zu verlegen, wurden von Washington aufgrund einer Bitte Ankaras blockiert.

Dem Sudan wurde teilweise verziehen

Die USA haben beschlossen die Wirtschaftssanktionen gegen den Sudan aufzuheben, welche vor 20 Jahren eingeführt wurden, gaben offizielle Vertreter der Administration Trumps bekannt. Dabei verbleibt Khartum als Land in der Terrorunterstützerliste des US-Außenministeriums. Die Hintergründe dieser Entscheidung in einem speziellen Briefing erläuternd, betonte dabei Washington: das Weiße Haus sei zufrieden, dass die Regierung Sudans fortfahre, Erfolge in solchen Bereichen zu verzeichnen, wie die Bekämpfung von Terroristen und die Beachtung von Menschenrechten. Zusätzlich gab noch im Januar B. Obama die Anweisung, zeitweilig Finanzbeschränkungen bezüglich Khartum aufzuheben. Es wurde verlautbart, dass, sollte die Führung weiterhin die positiven Handlungen der letzten sechs Monate unterstützen, physische und rechtliche Personen aus den USA Geschäfte mit Personen und Organisationen im Sudan schließen würden können, sowie staatliches Eigentum unter US-amerikanischer Jurisdiktion entblockiert werden würde. Es wurde die Kooperation Khartums mit Washington in den Sphären der Terrorbekämpfung und der Regulierung von Regionalkonflikten unterstrichen.

Es wurde angenommen, dass die Sanktionen im Juli endgültig aufgehoben werden würden, aber Präsident Trump gab seinen Helfern drei weitere Monate dafür, damit sie zu einem endgültigen Entschluß kommen können. Erinnern wir uns, dass aufgrund von Menschenrechtsverletzungen im Land und der Schaffung einer terroristischen Bedrohung für die USA im Jahr 1997 Sanktionen gegen den Sudan eingeführt wurden, welche ein Handelsembargo und eine Blockierung der Regierungsaktiva vorsahen. Im Jahr 2006 erweiterte Washington den Sanktionsumfang, nachdem es Khartum der Mitwirkung im Darfur-Konflikt bezichtigte, wo 2003 aufgrund von Widersprüchen zwischen der arabisierten Bevölkerung, welche sich auf die Regierung stützte, und Rebellengruppierungen eine Auseinandersetzung entfachte, in der 300.000 Menschen starben und ungefähr 2 Millionen aus der Region flüchteten.

Die Abschaffung der Sanktionen demonstriert ein Beispiel der Praktiken der USA in der Außenpolitik. Was die Tatsache angeht, dass der Sudan sich bis heute in der Sponsorenliste des internationalen Terrorismus befindet, können wir bemerken: die Ereignisse in Darfur, welche als Grund für die Einführung der Sanktionen dienten, waren für alles Geschehene nur zweitrangig. Der Partisanenkrieg in dieser Region läuft, wie er immer gelaufen ist. Die Khartum oppositionierenden Rebellen der Sudanesischen Befreiungsbewegung (SLA/M) M. Minnawis (die Volksgruppe Zaghawa) und SLA-Nura (die Volksgruppe Fur) haben nichts getan, um diesen Konflikt zu beenden, genauso wie Teile der Bewegung für Gerechtigkeit und Gleichheit (JEM). Es gibt keinerlei Friedensbemühungen in Darfur. Fortschritte in der Sache des Menschenrechtsschutzes (der Präsident des Sudans befindet sich unter einem Verdikt des Internationalen Strafgerichtshofs), auf welche die USA sich beziehen, gibt es auch nicht, vor allem nicht vor dem Hintergrund von Verhaftungen und Deportationen der Oppositionsanführer und Hetzjagden gegen Journalisten.

Bezüglich der Anschuldigungen der Terrorfinanzierung hat Khartum schon lange keine Beziehungen mehr zu Osama bin-Laden und der „al-Qaida“. Die Sudanesen stellen ihr keine Territorien für den Bau von Chemiewaffenfabriken mehr bereit, was ursprünglich als wichtigster Grund für die Aktivierung von Wirtschaftssanktionen durch die USA galt. Dabei erlauben sie jedoch den Hamas, über ihr Territorium Waffenlieferungen an den Gaza-Sektor, sowie Katar diese nach Libyen und Ägypten zu tätigen, in die Sinai-Region. Lager der ägyptischen „Muslimbrüder“ existieren offen in den grenznahen sudanesischen Territorien; von dort aus starten die Kämpfer Raubzüge tief in die Arabische Republik Ägypten. Das Verbleiben des Sudans in der offiziellen Liste der Terrorsponsoren bei gleichzeitiger Inkorporation Khartums in das internationale Finanzsystem hinterlässt viele Fragen bezüglich der Prinzipientreue bei der Herangehensweise der USA im Kampf gegen den Terrorismus. Genauso wie in Syrien, wo die Amerikaner zum Zurückdrängen Russlands Radikale benutzen, welche sich offiziell in ihren schwarzen Listen befinden.

Zur gleichen Zeit ist die Antwort auf die Frage, was Washington von Khartum will, recht einfach. Der Sudan ist der wichtigste Partner der USA in Afrika in Fragen der Sicherheit. Die Sudanesen besitzen ernstzunehmende operative Möglichkeiten und stellen Aufklärungsinformationen über die Aktivitäten internationaler, islamistischer Gruppen bereit, darunter auch über „al-Qaida“ und den IS. So informierten sie die CIA über den geplanten Terroranschlag am 11. September einen Monat vor der Attacke; sie wurden jedoch nicht erhört. Nun erinnert man sich in Langley nicht gerne daran, aber die CIA bedrängte Trump in der Sache der Entfernung des Wirtschaftsembargos von Khartum. Ende Mai entschied er sich dagegen, das aber behinderte die operativen Möglichkeiten der Aufklärung, nachdem der sudanesische Präsident O. al-Baschir als Antwort alle Kommunikationskanäle zur CIA und zum FBI blockierte. Langley fehlt auch so schon eine zusätzliche Agentur zur Beleuchtung der Prozesse in der islamistischen Internationale, unter anderem auch die der globalen Bewegung der „Muslimbrüder“, auf welche nach Anweisung des Weißen Hauses besondere Aufmerksamkeit gelenkt werden soll.

Auf den Präsidenten der USA übten nicht nur die CIA und die NSA (in Khartum befindet sich die größte Radioaufklärungsstation Afrikas dieser Einrichtung) Druck aus, sondern auch das Pentagon. Die Militärs bedienen die Bitten der US-amerikanischen Rüstungsunternehmen, welche zu den wichtigsten Auftragnehmern von multimilliardenschweren Verträgen im Bereich der militärtechnischen Zusammenarbeit mit Saudi-Arabien geworden sind. Riad lobbyiert die Aufhebung der Sanktionen vom Sudan aufgrund der strategischen Rolle Khartums in den Plänen des Königreichs Saudi-Arabien für Afrika, in der Bekämpfung der Expansion des Irans auf dem Kontinent und der Teilnahme auf seiner Seite im jemenitischen Konflikt. Das Versprechen der Sanktionsaufhebung wurde O. al-Baschir vom Kronprinzen und Verteidigungsminister des Königreichs Saudi-Arabien bin Salman gegeben, welcher die Fragen der militärtechnischen Zusammenarbeit und der Sicherheit mit den USA kuriert. Somit ist der Druck der pro-saudischen Lobby auf Washington – der zweite Grund für das Entfernen der US-amerikanischen Sanktionen vom Sudan.

Der dritte Grund sind die Fronde des Südsudans bei den Versuchen der US-Amerikaner, ihrem Präsidenten S. Kiir eine Verhaltenslinie bei der Dialogherstellung mit der inneren Opposition zur Konsensfindung und Machtteilung zu diktieren. In Washington denkt man nun ernsthaft über eine Bestrafung Jubas nach; zu aller Wohl waren die US-amerikanischen Militärkräfte jedoch gezwungen, aus dem Südsudan nach Uganda umzuziehen. Die vorherige Linie Obamas der Verstärkung des Südsudans gegen den Sudan, größtenteils diktiert durch den Lobbyismus des afro-amerikanischen Flügels seines US-Außenministeriums zur Stärkung des schwarzen Rassismus (über welchen man in den Vereinigten Staaten aus Politkorrektheit nicht reden darf), statt durch eine effektive US-amerikanische Außenpolitik, wird nun überdacht. Dazu muss nun der Sudan als Gegengewicht zum Südsudan gestärkt werden.

122 Gedanken zu „J. Satanowski: Die schwarzen Löcher des Weißen Hauses“

  1. So, endlich, endlich weitgehend zurück im normalen Fluss. Dieser Tage wird es dann auch wieder Aktualisiertes auf der anderen Seite geben.

    Es ist mir eine Freude, den neuen Zyklus mit einem Satanowski Text zu beginnen, der von unserem Artur übersetzt wurde – dem ich mal wieder herzlich danke; während ich am Reparieren war, hat Artur auf eine leise Bitte hin sehr fleissig übersetzt, natürlich wie üblich gut Ausgesuchtes. Dankeschön, Artur!

    P.S. Mein letztes Dies und Das ist ja nun da und, dasv nur zur freundlichen Erinnerung, dient hauptsächlich auch dazu, Artikel wie diesen hier frei von themenfremden Kommentaren zu halten.

    1. Hallo Russophilus,
      ich schließe mich Ihrem Dank an Artur gerne an – seine gelungene Fleißarbeit verdient große Anerkennung.
      Meinen Sie mit „Aktualisiertes auf der anderen Seite“ Ihren kleinen blog drüben? – wenn ja, bitte ich um kurzen Hinweis hier, da ich drüben nicht regelmäßig reinschaue.
      Lieber Artur, mir scheint, dass Ihnen im 10. Absatz ein kleiner Tipp-Fehler unterlaufen ist, der den Sinn verfälscht. Sie schreiben im 2. Satz: „Die USA werden die entsprechende Resolution des US-Sicherheitsrates nicht erhalten, was ihre Position schwächen wird.“ – ich vermute, Sie meinen „Resolution des UN-Sicherheitsrates“ …

      1. @Axels Meinung,

        danke für das Kompliment. Sie haben Recht, da sollte „UN“, statt „US“ stehen. Hoffentlich wird es dennoch von allen richtig aus dem Kontext erschlossen.

  2. Ein wirklich sehr interessanter Text. Danke für die Übersetzung, Artur!

    Die Bedeutung dieses Satzes ist mir noch nicht klar: „Um eine Erlaubnis wird beim gehenden US-amerikanischen Präsidenten niemand bitten, was das Beispiel von G. Bush junior und dem Irak verdeutlicht.“ – Was bedeutet in diesem Zusammenhang „gehend“?

    1. Hallo Blue Angel,
      ich nehme an, es ist obomba gemeint und der Teil des Textes ist bereits Ende 2016 von Herrn Satanowski geschrieben worden.

    2. @Blue Angel

      Dieser Abschnitt hat mich beim Übersetzen auch verwirrt. Ich schließe mich der Meinung von Axel (haha) an; gemeint ist der Obama. Es ist mir jedoch nicht bekannt, dass dieser jemals öffentliche Einwände gegen das Massenmorden in Syrien (bzw. im Nahen Osten) gehabt hätte.

      1. Lieber Artur,
        ich habe mir den von Ihnen hervorragend übersetzten, komplizierten Text noch einmal durchgelesen – Herr Satanowski hat das verdient. Danach halte ich es für möglich, dass die Textstelle: „Die Taktik der USA ist die Minimisierung des russländischen und iranischen Einflusses – zu jedem Preis. Um eine Erlaubnis wird beim gehenden US-amerikanischen Präsidenten niemand bitten, was das Beispiel von G. Bush junior und dem Irak verdeutlicht.“ etwas anders gemeint sein könnte: Möglicherweise ist bei „gehender Präsident“ doch der „gegenwärtige/aktive Präsident“ gemeint. – Ist eine solche Übersetzung der Textstelle möglich?

        1. @Axels Meinung

          Nach meinem Verständnis nicht: „уходящего американского президента“ bedeutet wortwörtlich „den gehenden / den scheidenden amerikanischen Präsidenten“. Als „gegenwärtig aktiv“ kann man „уходящий“ nicht übersetzen. Somit verwirrt mich das, da Trump doch erst am Anfang seiner Präsidentschaft steht. Falls das eine Andeutung zu Trump sein soll, so ist mir dazu nichts ähnliches von Satanowski bekannt.

          1. Hallo Artur,
            vielen Dank, dann war mein erster Gedanke wohl doch der richtige … (wie schon öfter, doch ich neige dazu, an mir zu zweifeln …)

          2. Die Verb-Form bietet aber auch die Bedeutung von „los gehen“. In diesem Sinne würde das bedeuten, das Amt anzutreten, oder als Präsident zu fungieren bzw. zu amtieren.
            Dann würde der Text sofort Sinn machen, weil es um den „amtierenden Präsidenten“ ginge.

            1. @HPB

              „Уходить“ ist ein „Losgehen“ im Sinne von „Weggehen“; wenn Sie z.B. das Haus verlassen, können Sie sagen: „Я ухожу.“ = „Ich gehe (los / weg).“

  3. Der Herr Satanowski ist einfach gut. Ausgezeichnet erklärte Zusammenhänge der verheerenden Amipolitik.Bei denen agieren ganz offensichtlich praktisch nur unglaublich dämliche Personen auf Kindergartenniveau.Dazu sind besagte Personen noch von ihrer außergewöhnlichen Einmaligkeit und dem Auftrag der Führung der Welt überzeugt. Eine gefährliche Mischung.Als „Fortschritt“ sehe ich, daß all dies unter der Trump-Regierung klarer denn jeh für Aussenstehende zu sehen ist.
    Was hier Russophilus schon immer schrieb, wird eindeutig bestätigt. Die sind nur dämlich und dreist, dafür (noch) gut bewaffnet.Unglaublicher Gegensatz zu dem, was deren Propaganda in die Welt hinaus posaunt.Das Schlimme dabei ist, daß ausgerechnet eine wirtschaftliche Macht wie die EU diese Zusammenhänge unter keinen Umständen wahrhaben will und immer kritiklos der Propaganda anhängt.

    Nur ein kleines Dorf tut das nicht…..

    1. Dank unserem weisen Druiden Russophilus und seinen magischen Programmierfertigkeiten können wir die Barrikaden halten. Jetzt fehlt nur noch der Zaubertrank. =)

  4. Vielen Dank an Artur, der sich die große Mühe gemacht hat, diesen schweren Text von Satanowski zu übersetzen.
    Ich frage mich, wie lange es wohl noch dauert, bis die westliche Welt endlich bereit ist, zu erkennen, was die ami-Politik für ein destruktives Werk betreiben.
    Danke auch an Russophilus, dass jetzt alles wieder im Lot hier ist.

  5. Die aktuelle Situation für die Amis ist bereits deutlich schlechter.

    Bis auf ihre europäischen Vasallen, spucken ihnen alle anderen längst offen ins Gesicht.

    Warum das in Europa noch nicht der Fall ist, kann nur damit erklärt werden, dass hier sämtliche Institutionen komplett mit den Kollaborateuren dieses Menschenschlächter-Abschaums durchseucht ist, wozu insbesondere die presstituierten Mietmäuler zählen.

    Ami-Land hat seinen Vasallen nichts mehr zu bieten.

    Während diese noch bis vor kurzem von den Raub- und Mordzügen dieser Meuchelmörder profitierten, sind sie längst wieder zum bevorzugten Plünderungs-Opfer dieses untergehenden Hegemons verkommen, wie TTIP, CETA usw. beweisen.

    Für ihre installierten Marionetten (sog. „Volksvertreter“) bedeutet das allerdings eine tödliche Zwickmühle, denn exekutieren sie weiter diese mörderischen Befehle ihrer Herren, so ist es nur eine Frage der Zeit, bis sie von den Völkern für ihren Verrat, ihre Niedertracht und Heimtücke erschlagen oder ersäuft werden.

    Widersetzen sie sich offen den Befehlen, so können sie im kommenden Kollaps ihrer Staaten, den sie mit herbeigeführt haben, nicht damit rechnen, in Ami-Land als „traumatisierte Schutzsuchende“ unterzukriechen.

  6. Dem Dank an Artur für sein Engagement schließe ich mich an. Was Satanowski betrifft, so kommt es mir immer vor, als könne er seine Artikel noch beinahe unbegrenzt weiterschreiben und Schlussfolgerung an Schlussfolgerung reihen, was er jedoch nicht tut, sondern jedes Mal nur genau ein Schrittchen weiter voranschreitet. Eigentlich ein schöner Spannungsbogen, der sich so von Artikel zu Artikel zieht.

    1. @ Bilito

      Mir ging es auch so!
      („kommt es mir immer vor, als könne er seine Artikel noch beinahe unbegrenzt weiterschreiben und Schlussfolgerung an Schlussfolgerung reihen…“).

      @ Artur:
      Danke fürs Übersetzen dieses „Juwels“!
      Gibt es da eventuell einen 2. Teil, oder eine Fortsetzung?

      1. @Johanniskraut

        Ich habe Russophilus bereits unter anderem einen zweiten Satanowski-Artikel mit dem Titel „Russische Jahreszeiten statt arabischer Frühling“ zugeschickt. Dieser ist aktueller und behandelt die Kriegssituation in Syrien und dem irakischen Kurdistan; ist also so etwas wie eine Fortsetzung.

  7. …sehr gute Analyse, danke an den Übersetzter….. …möchte mal auf den Punkt „al-Tanf“, dem „Schwarzen Loch“ unter ami-Ägide eingehen…… habe es schon im vorhergehenden Artikel geschrieben, passt aber genau zu diesem „Schwarzen Loch“……. wie im Artikel erwähnt,

    „Darüber berichtete der Sprecher der Einrichtung, Generalmajor I. Konaschenkow. Mit der Entwicklung des Vormarsches der syrischen Kräfte mithilfe der russländischen LRK [AdÜ.: „Luft- und Raumfahrtkräfte“] nach Osten wird die US-amerikanische Präsenz in ihrem Hinterland in der Region al-Tanf zunehmend zu einem Problem. Die Entfaltung dieser Basis im April 2017 wurde mit der Bildung der „Neuen Syrischen Armee“ und der Notwendigkeit von Operationsdurchführungen gegen den IS gerechtfertigt; letztendlich wurde jedoch nicht eines dieser Ziele erreicht.“……

    …heute kam die Antwort aus Moskau, genau dieses „Schwarze Loch“ betreffend…..

    „Syrien: Ex-Luftwaffenchef Russlands prophezeit „gemäßigter Opposition“ trauriges Ende“….

    „Die neue gemäßigte Opposition‘, die derzeit von den USA in Syrien aus Dschihadisten,,Ost-Löwen‘ (eine Kämpfergruppierung – Anm. d. Red.) und anderen Banditen zusammengestellt wird, wird das gleiche Ende finden wie ihre Vorgänger, das verspreche ich Ihnen“, sagte Bondarew am Freitag gegenüber RIA Novosti. Die russische Luftwaffe werde nach Kräften dazu beitragen.“

    https://de.sputniknews.com/politik/20171103318154831-syrien-russland-prophezeiung-oppisition-ende/

    ….denke, dies dürfte das „Schwarze Loch um al-Tanf eliminieren……..

    ….so eine Aussage, habe ich bis jetzt noch nicht gehört……. ……vor allem wird erwähnt, dass diese zusammengewürfelte vsa-Truppe, nur aus „Dschihadisten und anderen Banditen“ zusammengestellt wurde…… danach, hat sich dieser Punkt erledigt……

    …Ilig, weiss vielleicht mehr dazu…???

    Gruß Yorck Fränzelsmühle

    1. Lieber Yorck,
      vielen Dank für Ihre beiden neuen Kommentare mit dem Wunsch, dass es Ihnen wieder besser geht …
      In der Tat ist „so eine Aussage“ von einem hochrangigen russischen Politiker (Oberhaus, ehemals Luftwaffenchef) immer noch erstaunlich, obwohl es sich in letzter Zeit bereits gezeigt hat, dass die Ansagen aus Russland an Deutlichkeit und Schärfe zugenommen haben, einhergehend mit den militärischen Erfolgen gegen die amis bzw. deren Stellvertreter, wobei man bei amis immer an die Puppenspieler im Hintergrund denken sollte. – Analitik hat einen neuen Beitrag geschrieben, in dem er die (aktuell wieder versuchte) Einflussnahme der politster jenes verschissenen kleinen Landes mit dem riesigen Freiluft-kz darstellt. Er schreibt: „Der israelische General Golan war vor kurzem in den USA, um die neue israelische Militärdoktrin mit den USA abzustimen. Golan ist damit beauftragt, diese Doktrin auszuformulieren. Iran soll als primäre Bedrohung reinkommen.“ Weiterlesen: http://analitik.de/2017/11/02/israels-problem-mit-iran/ – PS: Warum haben eigentlich ziocons so oft Namen, die von realen Elementen entlehnt sind (z.B. blumental/wiesental, silberstein, goldmann, rotschild, golan …)?

      1. @Axel
        Sehr viele deutsche Namen (wahrscheinlich die meisten) wurden von realen Elementen abgeleitet, was aber oft nicht so leicht zu erkennen ist, da sie beispielsweise dem Althochdeutschen entstammen oder noch weiter zurückzuführen sind. Die von dir angeführten Namen sind wohl alle relativ neu und werden vermutlich hauptsächlich von Juden getragen. Viele Chasaren waren lange Zeit (Familien-) namenlos und hatten kein Heimatland. Viele davon verfolgen einen generationenübergreifenden Plan und werden bereits als Kind darauf vorbereitet. Dabei ist ihnen relativ egal, was mit der Heimat geschieht, in der sie sich gerade aufhalten, da sie sich mit dieser Heimat nicht identifizieren. Solche Leute haben sich u.a. in jedem europäischen Hochadel eingeschlichen, z.B. durch Mord und anschließendem Platzieren eines Doppelgängers, oder haben dafür gesorgt, dass eine Monarchie gestürzt wurde, wenn eine Infiltration nicht möglich war.
        Gerard Menuhin geht in seinem Buch Wahrheit sagen, Teufel jagen recht gut auf diese Thematik ein. Ein Zitat aus dem Buch (das wiederum eine andere Quelle zitiert):
        „Im österreichischen Kaiserreich wurde anno 1787 eine Verordnung erlassen, welche die Juden dazu zwang, Familiennamen anzunehmen; allerdings waren die zur Verfügung stehenden Namen weitgehend auf biblische beschränkt. Aus Beamten bestehende Kommissionen wurden damit beauftragt, alle jüdischen Einwohner unter solchen Namen zu registrieren. Weigerte sich ein Jude, einen Namen auszuwählen, war die Kommission ermächtigt, ihm einen solchen zwangsweise zuzuweisen. Dies führte zur umfangreichen Schaffung künstlicher Familiennamen, deren Spuren sich in der jüdischen Nomenklatur bis heute erhalten
        haben. Zu diesen künstlichen Familiennamen gehören folgende, von Karl Emil Franzos erwähnte: Bettelarm, Diamant, Drachenblut, Durst, Edelstein, Elephant, Eselskopf, Fresser, Galgenstrick, Galgenvogel, Geldschrank, Goldader, Gottlos,
        Groberklotz, Hinterkopf oder Hinterkop, Hunger, Karfunkel, Küssemich, Ladstockschwinger, Lumpe, Maizel, Maulthier, Maulwurf, Nachtkäfer, Nashorn, Nothleider, Ochsenschwanz, Pferd, Pulverbestandtheil, Rindskopf, Säuger, Saumagen, Schmetterling, Schnapser, Singmirwas, Smaragd, Stinker,
        Taschengreifer, Temperaturwechsel, Todtschläger, Trinker, Veilchenduft, Wanzenknicker, Weinglas, Wohlgeruch. (Eine Liste zugelassener Vornamen findet sich in Kropatschats Gesetzsammlung, xiv. 539-567; die schwarz markierten
        Namen waren Juden vorbehalten.”

        Ich bevorzuge die Bezeichnung böse Wichte für die bösen Wichte. Ein Großteil der bösen Wichte sind sicherlich chasarisch und geben sich als Juden aus. Mit Verallgemeinerungen sollte man aber immer, auch hierbei, sehr vorsichtig sein. Ich habe mehrere jüdische Freunde. Eine davon hätte mich gerne geehlicht. Sie ist u.a. mit den Romanows (russisches Adelsgechlecht) verwandt. Ich ordne sie sicher nicht unter den bösen Wichten ein 🙂
        Zur Zeit gibt es in Russland Tendenzen, wieder eine Monarchie einzuführen. Ich persönlich finde Monarchien per se nicht schlecht, wenn die geeignete Person an der Spitze steht, aber ich erachte es als unwahrscheinlich, dass die geeignetsten Leute immer ein und der selben Familie entstammen.

        Ich denke, die systematisch agierenden bösen Wichte sind mittlerweile recht gut bekannt. Es ist wichtig, diese genau identifizieren zu können, bevor man in die Tat schreitet um für eine bessere Zukunft zu sorgen. Ansonsten könnte das wieder in einer Katastrophe wie im 2ten WK enden.

            1. @ Polemarchos
              Natürlich „meint“ er das, aber in einem Beitrag, in dem es um „Namen“ geht, sollte man schon den richtigen einsetzen. 🙂

          1. @The Reds
            Danke für die Korrektur. Regent war zu der Zeit Joseph II., Sohn von Maria Theresia, Erzherzog von Österreich. Er war Kayser des Heiligen Römischen Reichs, das ein viel größeres Gebiet als Österreich umfasste. Das Kaiserthum Oesterreich bestand von 1804-1867.

        1. Man merkt , dass hier überwiegenden alte leute schreiben.
          Monarchie, deutsches reich, nationen , deutschland wieder herstellen… das ist alles bullen scheisse.

          Ganz asien , im gegensatz zu uns , bereitet sich mit seiner jugend auf die digitale welt- zukunft aus ( in china war vor 5 jahren computergame noch verboten, heute verdienen 20 jährige millionen damit) .

          Sprachautomaten erledigen tägliche häusliche aufgaben, mein nachbar ein analphabet braucht nur ins galaxy sprechen und bei mir kommt das als geschriebene sprachnachricht an.

          Die asiaten schneiden in allen bildungsbereichen formidabel ab, während unser land der denker und dichter immer mehr abschmiert.
          Meine glaskugel hat zwar risse, aber ich erkenne , dass die zukunft den asiaten gehört.

          Afd , Adolf Hitler, Heiliges Römisches Reich, bolschewiki, und erich honni, juckt keine sau mehr.
          Im gegensatz zu „uns“ haben die Russen kapiert wo die reise hingeht.

          1. Möglicherweise wird es diese digitale Revolution geben, aber keinesfalls in den Ländern der jetzigen EUdSSR.

            Wenn alles wie geplant verläuft, reiten die hier hausenden Nomaden in weniger als einem Jahrzehnt auf ihren Ziegen und Frauen zu den befohlenen stündlichen Bückflehungen, kennen weder Strom noch Motoren und verfügen nur über einen rudimentären Wortschatz und IQ.

          2. Es scheint doch ein paar Leute mit Geschichtsinteresse zu geben, ansonsten wäre wohl die Frage zu den Namen nicht aufgetaucht.
            Da ich aber nicht nur labern will, hier eine andere, vielleicht bessere Quelle, um Axels Frage zu beantworten 🙂
            Zitat:

            „… Adler, Biermann, Goldmann, Hirsch, Kaufmann, Levy, Meir, Rothschild, Schwarz, Stern, Teitelbaum usw. Die Verwendung von deutschen Familiennamen wurde für Juden unter Joseph II. verpflichtend.“
            http://www.habsburger.net/de/kapitel/gestatten-sie-mein-name-ist

          3. Tamas
            Also ich bin wohl mittleren Alters. Auch frage ich mich, was das Alter mit einem gesunden Geschichtsbewusstsein zu tun hat. Insbesondere in Bezug auf die von Ihnen erwähnte Digitalisierung….

            Da springen Sie m.e. Auf den Zug derer auf, die Sie eigentlich hassen… Verblödung versus Digitalisierung? Was für eine Zukunft!

            Ich denke man sollte zum eine seine Wurzeln kennen und zum anderen daraus seine Stärken ableiten. Dann klappts auch in doitschland vielleicht wieder mit der Wirtschaft etc… Wir brauchen Menschen und nicht konsumenten-roboter. Bewusstsein.

          4. Hallo Tamas,

            dass Asien und besonders China gerade im Aufschwung ist, während hier die merkelsche Abrißbirne die letzten Reste abendländischer Kultur wegfegt, kommt nicht von ungefähr.

            China war (ist?) die geplante neue Wirtsnation für die NWO-Globalisten für das 21. Jhdt, nachdem diese ehrenvolle Rolle die USA im 20 Jhdt inne hatten und jetzt wirtschaftlich ausgelutscht sind und bald weg können.

            Vor diesem Hintergrund ergibt auch die vordergründig völlig geisteskranke Offshoring- und Deindustrialisierungskampagne einen Sinn, die hier in den 90er Jahren los ging, wo EU-ropa seine industirellen Kernkomptenzen mit einem gigantischen Technologietransfer als Sahnehäubchen an die kurz vorher angeblich noch noch kommunistischen Todfeinde verscherbelte.

            Tatsächlich ist China aber schon lange vorher vom Westen aufgebaut worden, man hat nur nicht darüber öffentlich geredet.

            Ich erinnere mich auch noch daran, wie damals in Spitzenmanagerkreisen über das tolle Gesellschaftsmodell Chinas geschwärmt wurde, weil das ja so wirtschaftsfreundlich wäre. Wie freundlich das gegenüber langnasigen, rundäugigen „Spitzenmanagern“ angeläschsischer Schule mit dem einzigen Talent der Wirtschaftszersetzung tatsächlich sein wird, wird sich noch zeigen.

            Die Überfremdung und Senkung (eigtl. freier Fall) des Bildungsniveaus im Westen ist eine weitere Komponente der Agenda, um sicher zu stellen, dass die asiatische Vormachtstellung auch beibehalten werden kann und die europäischen Völker bis zu ihrer geplanten Abschaffung am Boden liegen.

            Wie man seit wenigen Jahren überdeutlich sehen kann, wird die westliche Welt vorsätzlich geradezu abgewrackt. Das Unfassbare daran ist eigentlich, dass diese Entwicklung hoch begeistert von angeblich einheimischem Politster- und Wirtschafts“eliten“ vorangetrieben und dadurch überhaupt möglich gemacht wird. Kürzlich habe ich das Gerücht aufgeschnappt, dass angeblich in der deutschen Politik nur Leute was zu melden haben, die auch einen israelischen Pass haben (bzw. wird entsprechend vorselektiert). So ergibt das alles natürlich umso mehr Sinn, die Weimarer Republik lässt grüßen.

            Ein weiteres Indiz für Chinas Rolle im 21. Jhdt, ist z. B. auch die kürzliche massive Verschiebung von Vermögenswerten des Rothschild-Clans von USA/EU nach China. Mann lässt den alten Wirt fallen und macht es sich im neuen gemütlich.

            Einzige Ausnahme zum westlichen Abwärtstrend bisher: Russland. Was natürlich auch gut erklärt, wieso in den transatlantisch synchronisierten Qualitätsmedien immer so über Putin gehetzt wird.

            Die große Frage ist auch noch, wie die Chinesen damit umgehen werden. Bisher profitieren sie von der Entwicklung ja, wieso also dagegen wehren.

            Aber letztlich, wenn man weiß wo der Kommunismus (wer ihn erfand und die Länder dieser Welt, speziell auch Russland, damit bereicherte) her kommt und dieser in China nun lange Zeit erprobt wurde und mit dem Kapitalismus zu einer Synthese verschmolzen das Vorzeigegesellschaftsmodell für die Zukunft werden soll, dann ist nicht zwingend damit zu rechnen, dass in China eine gegensätzliche Bewegung (Anti-NWO) aufkommen wird. Vielleicht war die angelsächsische Globalisierung und Vorherrschaft doch nur die sich jetzt verpuppende (und als leerer Kokon endend) Raupe, und die sich nun als ein nicht ganz so hübscher fernöstlicher NWO 2.0- Schmetterling entpuppen wird. Allein die Tendenzen der wirtschaftlichen Expansion Chinas in Afrika und demnächst auch noch viel stärker in Europa (Griechendland z.B.) sind eher erschreckend. Sicher nichts, auf dass wir uns freuen dürfen.

            1. @Mohnhoff:
              China als mögliches, neues Globalisten-Hauptquartier war hier auch schon öfter Thema.

              Mir stellt sich da die Frage: Wozu braucht China nicht-chinesische Globalisten? Es fehlt doch innerhalb des Landes nicht an irgendwelchen „Eliten“ und auch nicht an Kapital.
              Wie ich die Chinesen einschätze (kenne, zugegeben, nur ein paar) sind sie stolz auf ihre eigene Kultur und auf eigene Errungenschaften. Da kann ich mir eher nicht vorstellen, daß sie sich eine auswärtige, neue Führungs-Clique „aufpropfen“ lassen würden oder ein Motiv erkennen, daß sie das für vorteilhaft oder erstrebenswert halten lassen könnte.

              Was ebenfalls nicht in´s Bild passt: Warum unterstützen die Globalisten den möglichen Angriff Israels und Saudi Arabiens gegen Libanon, Syrien und letztendlich Iran, die doch Verbündete Chinas sind?
              Die Handlungen Chinas deuten auf einen Wunsch nach friedlichen und stabilen Verhältnissen in der Region hin um gute Geschäfte machen zu können, nicht auf weitere Kriege. Chaos und zerstörte Länder sind schlecht für´s Geschäft. Da sehe ich eine erhebliche Diskrepanz.

              1. @ Blue Angel

                Ich würde gerne Ihren Kommentar zum Anlass nehmen (wobei, Sie sich nicht angesprochen fühlen sollten … ganz im Gegenteil), um mit der (von den amis?) in die Welt gesetzte Mär, von wegen: „die zionisten hätte China als neues Wirtstier auserkoren“, ein- für allemal aufzuräumen.

                Wann genau wäre diesbez. die Entscheidung denn gefallen? In den 70ern? Als die amis in China zu „investierten begannen“. Oder in den 90ern? Als nichts aus den „Russland-Vasallen“ wurde.

                Zwischenbemerkung: Vergessen wir dabei eines nicht: die zios brauchen die A-Bombe und Rohstoffe … und nicht Arbeitskraft oder Geld, denn ersteres gibt es in Unmengen und letzteres „holen sie aus der Luft“ …

                falls in den 70ern: Warum hätten sie sich damals ein neues Wirtstier suchen sollen? Es lief doch alles „wunderbar“ nach Plan. Der (geplante und tatsächlich auch umgesetzte) Zerfall des Ostblocks stand vor der Tür. Die Eroberung und Zerschlagung Russlands wurde als „Kinderspiel“ angesehen. Danach wäre von China keinerlei Gefahr ausgegangen. Wie auch? Ohne (adäquate) Waffen …

                Für die nwo – und somit für die zios – war amiland DAS Paradepferd (in erster Linie: aus gesellschaftspolitischer Sicht – multikulti, lgbt, zombies etc.). Warum hätte man umsatteln wollen/sollen? Für China war der Posten des „vorbildlichsten Vorzeige-Sklave“ vorgesehen gewesen?

                falls in den 90ern: Ein Umschwenken, da Russland nicht gefallen ist. Wäre eine Möglichkeit. Nur. Damit unterstellt man Russland „Grenzdebilität“. Kaum hat es die anglosachsen-wertewesten-zionisten-Hure aus dem Haus gejagt, holt es sich schon die nächste zion-Nutte (mit China) ins Bett? Leute! Das kann nicht Euer (Vertreter der These) Ernst sein … hier geht es nach dem altbekannten Motto: Eine tausendfach – durch Medien, Internet etc. -wiederholte Lüge wird irgendwann zur Wahrheit …

                die „ganz Schlauen“ haben natürlich auch noch eine dritte Variante: Putin spielt bei den ganzen zion-Spielen mit! … Geht es noch komplizierter? Abgesehen davon; welchen Sinn hätte das alles???
                Für die zios wäre es die einfachste Sache der Welt gewesen, einen Vasallen-Präsidenten plus Vasallen-Regierung – so wie hunderte Male davor – einzusetzen.

                der Plan (in Kurzform) war: 1. Auflösung des Ostblocks … 2. Der Fall Russland auf Vasallen-Status … 3. Russland – gratis Rohstofflieferant; China – Arbeitssklave … 4. Umformung der Gesellschaft (auf ami-Niveau bzw. Standard) und Reduzierung der Weltbevölkerung … 5. nwo … Punkt!

                Beispiel für erfolgreiche Reduzierung (Annahme: Russland = Vasall – China = Sklave) gefällig? Ein hunderte Male versoffenerer russ. (zio-)Präsident ist (warum auch immer … Grund kann sich jeder selbst ausdenken … wäre ja auch in der „Realität“ reine Fiktion … Varianten – unendlich) auf China sauer und schießt (weil ihm gerade danach ist) A-Bomben rüber.

                Die zios schlagen zwei Fliegen mit einer Klappe:
                1. Kann das wertewesten-Publikum diesmal „mit eigenen Augen sehen, was für Arschlöcher bzw. wie widerwärtig die Russen doch sind!“
                2. Offiziell würde man den Chinesen „Krokodilstränen“ nachweinen … inoffiziell vermutlich noch div. Gifte nachlegen, damit noch mehr Chinesen sterben … das würde – selbstverständlich – den Russen (sprich: ihren A-Bomben) in die Schuhe geschoben werden …

                usw. usf. … und wenn sie nicht gestorben sind, dann …

                zu China: China war in der ganzen Geschichte passiv, dass es passiver nicht mehr geht. Warum? Na, weil es schlicht und ergreifend keine adäquaten Waffen hatte, um seine Interessen gegen die beiden Haie durchzusetzen. Es hat schlicht und ergreifend (durch und durch pragmatisch) abgewartet, was passieren wird (blieb ja auch nicht viel anderes übrig …).

                Der springende Punkt ist und war: Russland. Als sich die Russen „aufrappeln“ konnten, war für die Chinesen die Entscheidungsfindung (auf welche Seite man sich schlagen sollte/würde) vermutlich einfacher als jedes Kinderspiel …

                Warum dann das (unlogische) Gerücht? Weil die „Trumpisten“ mit den zios, die heutzutage in der Beliebtheitsskala gleich nach den Pestkranken kommen, nichts mehr zu tun haben wollen und sie am liebsten in China sehen würden?

                1. Sehr geehrte Dorfbewohner!
                  Ich lese hier regelmäßig seit 2014, seit einem Jahr täglich. Heute überwinde ich meine Scheu und verlasse meinen Beobachterposten hinter dem Zaun.
                  Wen die Sicht Chinas selbst auf sich und die Variante als mögliches neues Wirtstier der ZIO`s interessiert, dem seien die Bücher von Peter Scholl-Latour empfohlen, der das Land über die Jahre immer wieder bereist und die Entwicklung dort in der ihm eigenen Unvoreingenommenheit und Tiefe analysiert hat.
                  In seinem Buch „Russland im Zangengriff“ läßt er auf Seite 130 ff. eine Geschichtsprofessorin der Universität Shenyang zu Wort kommen:
                  „Gewiß, man betont stets, China sei keine Nation, sondern eine Kultur, die in sich selber ruht und auf die Harmonie unter dem Himmel bedacht sei. Das mag stimmen, schließt jedoch nicht aus, daß sich unsere künftige Staatsdoktrin an einem kraftvollen Nationalismus ausrichten muß. Sie können sich gar nicht vorstellen, welch ambitioniertes Selbstbewußtsein bei uns geweckt wurde. Mit den Russen können wir uns gut vertragen, weil sie uns nützlich sind und in keiner Weise mehr gefährlich sind. In Europa, daß sich noch immer im Schlepptau der USA befindet, besichtigen wir das Schloß von Versailles oder den Tower von London mit der gleichen bewundernden Neugier und Überheblichkeit, die noch vor ein paar Jahrzehnten die Reisenden aus dem Abendland beim Besuch unserer Verbotenen Stadt oder der Großen Mauer zur Schau trugen. Und Amerika? Die USA haben uns als Ansporn gedient, uns einen Wettbewerb aufgezwungen, den die Ausländer fälschlich als Nachahmungstrieb interpretieren. Heute haben wir das Modell USA psychologisch bereits hinter uns gelassen. China befindet sich jenseits von Amerika, beyond Amerika.“ Diese Aussage stammt aus dem Jahr 2006.
                  Bei dieser Gelegenheit aufrichtigen Dank an Sie alle, Russophilus und Dorfbewohner für Ihr unermüdliches Engagement. Ich lerne hier auf vielen Gebieten, jeden Tag.

                2. Hallo Sloga,

                  der Griff der Zionisten auf China erfolgte spätestens mit der kommunistischen Revolution. Das heißt natürlich erst einmal nur, dass sie China ihrer Einflusssphäre einverleiben wollten, nicht unbedingt, dass es das neue HQ werden soll. Es gibt eine Verbindung zwischen den kommunistischen Eliten Chinas und den Zionisten. Zumindest muss es die mal gegeben haben. Die haben die Revolution dort nicht aus Jux und Dollerei voran getrieben.

                  Ich muss zugeben, dass ich hier die Faktenlage nicht so kenne. Zur heimlichen Aufbauhilfe der USA zum kommunistischen China gibt es einige Informationen (ähnlich wie zur SU). Das habe ich jetzt aber auch nicht mehr im Kopf. Was davon Verschwörungstheorie/Desinfo und was Fakt ist, muss jeder selber entscheiden.

                  Für mich das Augenfällige ist die Deindustrialisierung Europas und der USA in Richtung China (von mir bewusst wahrgenommen ab den 90ern). Wenn China kein Vasall der eigenen Einflusssphäre wäre, würde man sowas nicht tun, nämlich die Zerstörung der eigenen industriellen Basis und den Aufbau des Gegners.

                  Das zweite Indiz ist die chinesische Aufrüstung und geopolitische Expansion. Wäre China als reine Sklavenfabrik gedacht, würde man dort keine militärische Macht aufbauen. In den vereinten Wirtschaftsgebieten (BRD) passt man schließlich auch auf, dass da nichts zustande kommt, was ein Aufmüpfen unterstützen würde.

                  Die Gegenerklärung – und da geb ich zu, dass sich hier die Geister scheiden – ist natürlich, dass China sich emanzipiert hat und aus Eigeninteresse sein Militär und die Geopolitik ausbaut.

                  Dem kann natürlich so sein und ich bin mir in der Frage Chinas auch keineswegs sicher.

                  Was aber auffällt, sind die Unterschiede zwischen Russland und China.
                  A) Seitdem Putin die Verramschung der RF an die Zios (Jelzin-Ära) gestoppt hat, ist er der böse. Der neue Hitler. Gegen Putin wird gehetzt, was nur geht. Wäre das in China (Emanzipation gegen NWO) auch der Fall gewesen, wäre die Rhetorik gegen China deutlich unfreundlicher. Ist sie aber nach meiner Wahrnehmung nicht. Warum nicht?

                  B) Außerdem hätte es viel stärkere Bemühungen gegeben, die industrielle Basis wieder in die eigene Domäne zu bringen. Das passiert aber erst jetzt unter Trump (und nur für die USA), wenn überhaupt.

                  C) Und drittens, gegen Russland wird ein Stellvertreterkonflikt nach dem anderen losgetreten (Georgien, Ukraine) und provoziert ohne Ende (NATO-Osterweiterung und -Übungen direkt an der Grenze). Im Pazifik bauen die USA ihr „Engagement“ wohl auch aus, aber das Gestänker gegen China ist um Größenordnungen leiser. Warum?

                  Das könnte natürlich u. A. an den Schuldverhältnissen zwischen China und USA liegen. Aber ist das die einzige Erklärung?

                  Man darf aber auch nicht die USA mit der NWO gleich setzen. Die USA sind nur der Kampfköter und haben jetzt sehr wahrscheinlich ausgedient. Das heißt noch lange nicht, dass der Zionismus am Ende ist, auch wenn es hier und da Indizien gibt, dass denen immer mehr in die Suppe gespuckt wird. So ist der der Vorstoß Russlands in Syrien wohl eine ziemliche Grätsche gegen die Bestrebungen einer Erschaffung Großisraels.

                  Aber sind die Zios schon so am Ende? Es sieht derzeit doch danach aus, dass die USA und noch viel mehr EU-ropa (evtl. Ausnahme : UK) absichtlich kaputt gemacht werden, aber so richtig. Und die hiesigen Eliten machen da in nibelungenhaftem Kadavergehorsam mit? Wenn das die letzten Überbleibsel der eigenen geopolitischen Macht wären, müsste man das doch stoppen. Nach meinem Gefühl ist das kein stimmiges Bild.

                  Und selbst wenn sie am Ende wären, dann reißen sie nach aktuellem Stand Europa und ganz besonderst Dtl. noch mit in dem Abgrund. Also nichts worauf man sich als Europäer/Deutscher freuen darf.

                  1. Noch ein Nachtrag zum Thema Nationalismus.

                    Der ist in den USA auch weit verbreitet. Greatest country ever and stuff.

                    Aber die Amis sehen Hollywood-Filme, lesen Zeitungen und schauen politische Talkshows, die von Leuten gemacht werden, die nur scheinbar Amerikaner sind und die sich öfter als man denkt über den Durchschnittsami kaputt lachen und auf ihn herab blicken. Das ist natürlich nicht nur dort so.

                    Was die Kontrolle über vermeintlich amerikanische Finanzinstitutionen betrifft, muss man sich nur die Namen der großen Bankhäuser anschauen.

                    Ihre Kongressabgeordneten sind zum Großteil AIPAC-Vasallen.

                    Die Pfaffen in den protestantischen Kirchen flöten ihnen was vor, wer die tatsächlichen Lieblinge ihres Gottes sind und wie sie diese zu unterstützen haben. Man vergleiche das mit den Ansichten eines Martin Luthers.

                    Die Quote an Beschneidungen bei Jungs sind erheblich, natürlich rein aus hygienischen Gründen.

                    Der in den USA zelebrierte Nationalismus machte die Masse der Amerikaner blind dafür, dass sie eigentlich ein größtenteils fremdgesteuertes Land sind, was den eigenen Interessen schadet.

                    Was für die USA gilt, muss natürlich nicht für andere Länder gleichermaßen gelten, klar. Aber starker Nationalismus ist offensichtlich kein Indiz für ein gesundes, autonomes Land, sondern ein massenpsychologisches Kontrollelement der Eliten, um das Volk vor ihren Karren zu spannen. Und wohin dieser Karren fährt und zu wessen nutzen, steht auf einem ganz anderen Blatt.

                3. Das das Spiel der zio/chasaren ja schon erheblich länger geht, als die letzten 200 Jahre… , finde ich die These „Wirtstier China“ grundsätzlich nicht undenkbar. Die sind seid je her wie die Wanderheuschrecken von hier nach da gezogen. Hier spreche ich von Kulturen und Epochen, Agypten, Babylon, Maya etc… eine andere These hierzu besagt, das die aufgrund ihrer Homonigität immer wieder klar auffindbar waren und daher von den europäischen Urstämmen platt gemacht wurden (die sie ja ausrotten wollten…). Daher war die neue Doktrin das seinerzeit einer von den zio what ever Königen sich verschiedene Frauen aus allen Kulturen genommen hat, um später die Kinder mit einem entsprechenden Tross ausgestattet, in deren „Herkunftsländer“ entsendet hat. So konnte man die Kulturen entsprechend infiltrieren und zersetzen, ohne konkret angreifbar zu sein. …

                  Es gibt Studien zu den verwandschaftsgraden der Eliten untereinander, die die Theorie unterstützen. Siehe z.b. Obimbo etc. Darum warum auch nicht die chinesen? Und die Russen hatten ja auch so ihre Erfahrungen damit…

                  1. Zu China:
                    Slogas Gedanken entsprechen meiner Erinnerung nach auch dem, was bei früheren Diskussionen der Theorie „China als Wirtstier“ die Quintessenz war.: „Passt nicht“.
                    Wesentliche Entwicklungen, die die Wahrscheinlichkeit dieser Theorie heute als höher erscheinen ließen, sehe ich nicht.

                    In usppa- und anderen Globalisten-Propagandamedien wird China übrigens nicht hofiert, eher im Gegenteil. Da hat sich auch nichts Wesentliches geändert.

                    Bleibt die Frage, wo das neue Globalisten-Hauptquartier (aus?) gebaut werden soll. Viele Möglichkeiten bleiben ja (nach dem offensichtlichen Wegfall von usppa und Europa sowie dem wahrscheinlichen Wegfall Chinas) nicht mehr übrig.

                    1. Nochmal China:
                      Aussagefähiger als meine Wahrscheinlichkeitseinschätzung der China-Theorie ist natürlich die von Russophilus. Vielleicht äußert er sich auch noch zu diesem Thema.

                      Eine akutere Frage ist m. E. aber grade, wie sich der (geplante oder nur angedrohte?) Angriff der Globalisten (usppa, SA, Israel, wer wird sich ggf. noch militärisch beteiligen?) gegen den Libanon und damit automatisch gegen Syrien, eventuell Irak, letztendlich Iran, entwickelt. ..

                    2. Russophilus schaut viel misstrauischer Richtung indien. *Dort* ist vieles, das bei den „Auserwählten“ zu beobachten ist, ebenfalls zu beobachten.

                      Wobei ich gar nicht mal davon ausgehe, dass die „elite“ einfach einen anderen Wirtskörper heimsucht. Fest genug im Sattel fast überall sind sie ja (fast weltweit) und das Thema „tatsächliche“ Macht hat sich ja – Russland sei’s gedankt! – erheblich anders entwickelt als von den gierigen, räuberischen Aussaugern erwartet.

                      Noch ein erinnernder Nebensatz zu diesem fullford: Ja, natürlich hat der auch zeitweise gute Arbeit geliefert, nur: Dreist „schwarz-weiss“ lügen nur Amateure. In der Profiklasse ist die Lüge immer zwischen (zumindest Teil)Wahrheiten.

      2. …lieber, Blue Angel……… ……nach den Ansagen aus Moskau, werden auch andere Massnahmen erfolgen, wurde ja gesagt…..
        ….denke der Dorfbewohner Ixus , weiss mehr, zu diesem Thema…..

        ……selbstverständlich, wollen die Israelis verhindern, dass der Einfluss des Irans im Nahen und mittleren Osten wächst….. warum war aber Putin dieser Tage mit dem Präsidenten von Aserbaidschan Allijew in Teheran ????

        ……zu Satanowski Betrachtungen über den Sudan, denke ich, dass da China ins Spiel kommt, nicht umsonst, die neu errichtete Militärbasis in Dschibuti….

        http://derstandard.at/2000061169147/China-eroeffnet-erste-auslaendische-Militaerbasis-in-Dschibuti

        …denke, Afrika, wird nach dem nahen Osten und Zentralasien, wenn die Amis total rausgekippt sind, in Südostasien, bestimmt China….. die Amis, sitzen nur auf Inseln….. interessant……
        ….bei dem, was China so schon alles investiert hat…., aber etwas später, wenn China voll auftritt….. die haben Zeit……

        Gruß Yorck Fränzelsmühle

        1. “ Russophilus schaut viel misstrauischer Richtung indien…“

          – Und beweist damit wieder mal, „früher aufgestanden“ zu sein als mancher Amateur-Analyst (wie z. B. ich): Die Angriffsgefahr gegen den Libanon ist tatsächlich (zumindest hinsichtlich usppa- und EU-Beteiligung) stark zurückgegangen. Bleibt zu hoffen, daß Israel keine Alleingänge unternimmt, aber ohne vollumfängliche „Rückendeckung“ wird diese Möglichkeit m. E. unwahrscheinlicher.

          Jetzt bin ich sicher nicht der einzige, der gerne genauer wüßte, was sich grade in oder bezüglich Indiens zusammenbraut: Geht es um den Konflikt mit China und Pakistan?

      3. Hallo Axels Meinung:
        Dazu passt der Rücktritt des Libanesischen Präsis.
        Ich vermute, dass israel damit anfängt gegen den Libanon, also die Hisbollah vorzugehen (zu wollen).
        Der Iran hat schon dagegen (diesen Vorwand, der Lib.Präsi sei auf deren Abschussliste ) protestiert.
        Diese Barbaren werden wahrscheinlich bald im Libanon einfallen.

  8. Seit Monaten ist es das erste mal dass ich wieder einmal einen Kommentar schreiben kann.
    Das freut mich.
    Auch möchte ich Herrn Satanwoski für seinen Analyse danken.
    Sehr gut.
    Und Arthur möchte ich für seine Uebersetzung dankeschön sagen.
    Glaube das schonmal gesagt zu haben, die amis haben eine schreckliche Strategie entworfen, die des“ Immer Chaos“.
    Einfach fantastisch, wenn man von Strategie spricht.
    Der Kapitalismus, dem jetzt ja auch Russland und China beistimmen und unterstützen, -seit immer, -hat so verheerende Mengen von geeigneten menschlichen Elementen zur Verfügung gestellt, -dass das Chaos eine erschreckend sichere Strategie ist, die kapitalistischen Interessen weiter voranzutreiben.
    Wenn man den Artikel dieses ausgezeichneten Analisten, der Satanowski ist, richtig bewertet und untersucht, sieht man in ihm (dem Artikel), die unvermeidliche Zusammenarbeit zwischen Milliardären und Kriegen, -unendlichem Menschenleiden, -und einfachem Wahnsinn.
    Wird so weitergehen, bis es zu seinem gerechten Ende kommt.
    Was ich mich frage ist, weshalb Russland, das ja weiss, dass es das Endziel der Zios ist, so lange wartet.
    Ist es „Stärke“?
    Ist es „Geschäfte“?
    Oder ist es erschütternde Dummheit?
    Glaubt man wirklich das nur das westliche, kapitalistische System Wohlstand für die Menschen aufbauen und unterhalten kann?
    Sind wir so erschütternd dumm?
    Oder spielen wir alle, die sich das Maul mit Menschheit füllen, dasselbe miese Spiel, Teil einer schrecklichen Weltmacht-Diktadur zu sein, 90% Sklaven, und 10% Zio-Illumiatis? (Beleuchtete…)

    1. https://www.youtube.com/watch?v=aK1eUnfcK4Q
      Wie sich die „Verwirrte Herde“ auf kurs halten läßt …
      Was mir beim Noch-mal-anschauen besonders auffiel: Rainer Mausfeld und mit ihm viele NachDenkSeiten-Leserinnen und -Leser leben in einer anderen Welt als die Mehrheit der in unserem Land dominierenden Personen in Politik und Medienwelt. Wer das Geschehen kritisch betrachtet, ist weit weg von jenen, die in unserer Gesellschaft das Sagen haben. Sie unterscheiden sich vor allem im Blick auf das, was bei uns Demokratie genannt und als solche tagaus tagein gerühmt wird. Da gießt Rainer Mausfeld kübelweise Wasser in den üblichen politischen Bildungswein. Er beschreibt und belegt, wie alt und wie geplant die neoliberal geprägte Zerstörung demokratischen Zusammenlebens ist. Der historische Abriss ist ganz und gar nicht langweilig. Am Schluss kommt die große Frage: Was tun? Selbst aktiv werden.

      1. Kurz mal ins Video geschaut: verwirrend und mit 2 Stunden viel zu lange.

        Und dann hält er noch das Nürnberger Tribunal und den Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag für objektive Instanzen. Sorry, aber nein danke.

        Daß Mausfeld dann noch ein Prinzip der koordinierten Verantwortungslosigkeit unter den Regierenden zu erkennen glaubt, setzt dem ganzen die Krone auf und soll seinerseits wohl suggerieren, daß die da oben nichts für das Sch..System können und somit keiner zur Verantwortung gezogen werden kann. Der Typ ist mir komplett suspekt.

        1. Sie sehen mich erstaunt. Die Zeit für irgendeine „fuck you Goethe“ Scheisse haben Sie gleich zwei mal, aber die für einen Vortrag von Prof. Mausfeld nicht; das ist Ihnen zu lang? Seltsam.

          1. Ja weil Kinobesuch zum Geburtstag meiner Frau zusammen mit meinen Eltern und dann so ein mieser dritter Teil so ganz anders als der YouTube-Filmtrailer. Da bin ich dann auch persönlich stinkesauer.

            Den Frust darob verarbeitete ich dann hier, weil der Film ja auf ein Millionenpublikum abzielt und die perfiden Manipulationstechniken und -strategien so an einem Beispiel sichtbar werden. Auch die Naivität von Starschauspielern wie Elyad M’Barak wird deutlich. Er schien eh wie auf Drogen zu sein in jenem Film.

            Vielleicht hatte ich deshalb nun auch nicht mehr Kraft, dem 10.000 Abrufe-Video des Herrn Professor mit seinen komplizierten Gedankengängen zu folgen und das auch noch zwei Stunden lang.

            Da hab ich halt bißchen im Video geswitcht, und die paar Stellen haben mir dann schon für ein vernichtendes Urteil gereicht.

            Vielleicht tue ich ihm aber auch etwas Unrecht, denn etwas Wahrheit wird er schon verkünden, nur die Intention dieses Herrn bleibt unklar.

            Da bleib ich dann doch lieber bei den in zehn Minuten erfaßbaren Analyse- oder Übersetzungsartikeln hier, die halt in viel kürzerer Zeit das wesentliche allgemeinverständlich rüberbringen.

            1. @Michael Ballhorn
              Ja, mir scheint, ein bißchen im Film herumzappen und manche Autoren erkennen sie schon alleine am Titel. Und das langt dann schon für ein „vernichtendes Urteil“ bzw. eine Diffamierung.

              Leider sagt das sehr viel mehr über sie aus als über andere zb. Mausfeld, Ploppa, Preparata ……………… .

              1. im übrigen
                Im Rahmen seiner Möglichkeiten waren die „Nürnberger Prozesse“ sehr wohl objektiv und ein Fortschritt für die Internationale Politik denn zb. waren Präventivkriege Kriegsverbrechen.

              2. Hab mir eben mal bei Wikipedia den Mausfeld-Eintrag durchgelesen. Hat ja eine Bilderbuchkarriere im Nachkriegsdeutschland hingelegt der Experte für psychologische Mathematik oder war es jetzt mathematische Psychologie?

                Ich staune womit man sich seit dem Sigmund Freud alles beschäftigen kann an deutschen Hochschulen und damit auch noch Geld verdient. Okay er ist auch Experte für die Erforschung psychlogischer Folter zur Terrorismusbekämpfung, das hatte er sicher viel zu tun.

                Ich hab da so meine Ansicht zu dem ganzen Thema Psychologie, mir reichten da ca. 10 Vorlesungen Werbe Psychologie im BWL-Studium:

                1) Freud hat den normal tickenden Menschen komplett auseinandergenommen, um ihn dadurch angeblich in Krisensituationen mittels Psychoanalyse wieder heilen zu können. Gelingt in der Praxis aber nur in den seltensten Fällen.

                2) Auf Freudscher Grundlage manipulieren seitdem mannigfach fiese Charaktere nicht sahnende und in der Regel gutmütige Menschen mit verheerenden Folgen.

                3) Irgendwann muß sich der forschende Mensch mal zwischen Spiritualität und Psychologie entscheiden, welchen Weg er weiter geht. Ich für meinen Teil habe das jedenfalls getan.

                4) Due deutsche Sprache kennt genug Weisheiten, um mit allen möglichen Lebenssituationen umzugehen, z.B. aus der Not eine Tugend machen oder die Zeit heilt alle Wunden.

                5) Der Anklagepunkt völkerrechtswidriger Angriffskrieg wurde eigens für Nürnberg kreiirt, das gab es nach Haager Landkriegsordnung und dem 1939 noch gültigen Völkerrecht zuvor nicht.

                Ein elementarer Rechtsverstoß eigentlich, zumal angesichts der polnischen Drangsalierung von Deutschen im vormaligen Westpreußen oder auch im Raum Bromberg der Vorwurf eh fraglich ist. Dazu kommen noch polnische Kriegshysterien inkl. polnischer Generalmobilmachung im Vorfeld, sodass auch der Begriff Präventkrieg untersucht hätte werden müssen.

                1. Wenn Sie hier die Frage aufdrängen, wer wohl gewichtiger und klüger ist, Ballhorn oder Mausfeld, dann wird das Ergebnis garantiert keines mit Ihnen als Sieger sein.

                  Im übrigen war dieser Wettkampf schon verloren ehe er begonnen hat; in dem Moment nämlich, als Sie a) erklärten nur mal kurz reingesehen zu haben, weil b) 2 mal Scheisse anschauen Ihnen attraktiver schien als 1 mal Mausfeld, aber c) dennoch über Mausfelds Vortrag urteilten.

                  „Si tacuisses …“ ist noch das Höflichste, was ich Ihnen dazu zu sagen habe.

                  1. Si tacuisses … ist doch Latein und heißt übersetzt „Hättest du geschwiegen, wärst du Philosoph geblieben“.

                    Gebe zu, daß ich dieses Zitat bis heute genauso seltsam bis befremdlich finde wie Churchills „Glaube keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast“ oder gar „Sport sei Mord“.

                    Habe mich bisher wenig mit Philosophie beschäftigt, und habe das zukünftig eigentlich auch nicht vor.

                    Die Philosophie scheint mir zu denklastig und der berühmte Kant soll ja trotz aller Erkenntnisse nie ein Mädchen abbekommen haben. Das war mir damals eine Warnung.

                    Zum Maisfeld nochmal, mit dem ich nicht vorhatte, in einen Wettstreit zu treten:

                    Einen einstündigen Vortrag seinerseits zur These „Was für mein Volk gut ist, ist auch für mich und meine Familie gut“ würde ich mir vollständig anhören.

                    1. Mein Tip: Weniger „ich! ich! ich!“ und mehr „wir“. Mir scheint, Sie überschätzen das allgemeine Interesse an Ihren „also, ich finde XYZ so und so“ Beiträgen beträchtlich.

                2. @Michael Ballhorn

                  Danke, das Bild klärt sich weiter. Da muß man gar nicht auf ihre Aussagen eingehen.

                  zu Punkt 5 nur ein Hinweis.
                  Briand-Kellogg-Pakt sie können ja bei dem beliebten objektiven, und von ihnen anscheinend geschätzten, Wiki nachlesen was es mit diesem Pakt auf sich hat.

                  1. @sw

                    Wow, Stresemann ist sogar der erstgenannte der Vertragspartner, wobei jetzt nicht klar wird, ob es sich bei dem in Wikipedia verlinkten Vertragsdokument um ein auch ohne Unterschrift gültiges Dokument handelt oder es sich schlichtweg eine versuchte Urkundenfälschung handelt, von wem auch immer.

                    Im übrigen fehlt im Dokument auch jeder Hinweis auf eine Strafe, die jmd. droht, der den Weltfrieden mutwillig oder gar böswillig bricht.

                    Das Dokument wäre im übrigen bestenfalls als eine Absichtserklärung zu werten, wenn es denn von einem Gericht überhaupt als Beweismittel der Anklage zugelassen werden würde.

            2. @Michael Ballhorn:
              „…mit seinen komplizierten Gedankengängen zu folgen…“

              Professor Mausfelds Gedankengänge sind überhaupt nicht kompliziert sondern sehr schlüssig und dazu noch recht unterhaltsam vorgetragen. Wenn Sie sich das ganze Video anschauen werden Sie das selbst feststellen können.

              1. Den Reaktionen seines Publikums zufolge in jenem kurzen Videoausschnitt zumindest scheinen Sie Recht zu haben.

                Als Professor Mausfeld spontan vom Deutschen ins Englische wechselte und in eben dieser Sprache einen Scherz? machte, hat das Publikum amüsiert gelacht. Leider war mir das Englisch zu nuschlig, das ich den Scherz? akustisch nicht verstanden habe.

                Habe halt nur Schulenglisch gehabt und Umgangsenglisch mit meiner philippinischen Frau. Vielleicht hätte ich auch ein Austauschjahr in den USA machen sollen wie ein Mitschüler von mir.

                Der konnte dann 1991 super englisch, seine hübsche Traum-Teenagerliebe hatte sich inzwischen aber auf einen jungen aufstrebenden Immobilienmaklet umorientiert und irgendwie hat er sich in Amerika auch einen Virus eingefangen, unter dem er noch jahrelang litt.

        2. Hab den Beitrag von Prof. Mausfeld noch nicht angesehen, aber in der Tat vergehen Mängel i.d.R. koordiniert, sobald der Richtige Verantwortung annimmt.
          Den Haag komplett abzulehnen, birgt das Risiko, Null europäischen Gerichtshof und Null – bereits anerkannte – Verbesserungsmöglichkeit zu haben.

          Bei den Schweiger oder Ochsenknechts-Klans ist es wie mit den Politikern, die bleiben über Generationen, egal wie schlecht sie sich in unterschiedliche Positionen denken können. Aber die Medien rücken das Bild, das man sich von denen machen soll, schon gerade.

        3. wenn sie sich vorurteilslos die 2 Stunden Zeit nehmen würden, bzw. wenn sie sich nicht nach ein paar Minuten ein völlig unpassendes Bild machen würden (da ihnen einfach die Information fehlt) könnte eine Erweiterung ihrer Sichtweise eintreten.
          Leider nehmen sie sich diese Zeit nicht und meinen aber dann ein Urteil abgeben zu können. Das lässt auch mich ratlos und erstaunt auf ihren Kommentar blicken.
          Andererseits: man ist ja bei ihnen schon auf Kommetare der anderen Art gefasst…

    2. Ich bin nach wie vor der Meinung Russlands Verteidigungskraft ist enorm, die Möglichkeit sich militärisch in mehreren Konflikten weltweit zu engagieren ist weder deren Ansatz, noch ist das wirtschaftlich möglich. Das hatten wir schon einmal.
      Selbst der dämliche Ami , mit seinen Verbündeten hat sich wirtschaftlich bereits zu Tode engagiert. Mittlerweile bin ich auch der Meinung Russland und China wollen einen möglichst friedlichen Wechsel zur multipolaren Weltordnung.

    3. @ Stefan Widmer

      Schön, dass Sie wieder die Möglichkeit haben, hier zu lesen und zu kommentieren.
      Ich teile Ihre Meinung über den Text von Satanowski. Vielen Dank auch an Artur für die gelungene Übersetzung.

      Warum Russland in Anbetracht der zionistischen bzw. „imperialen Machenschaften“ noch immer so zurückhaltend agiert (oder reagiert?)?
      Es operiert auf der Basis von Wahrhaftigkeit und Zielstrebigkeit. Wobei wir die „Zielstrebigkeit“ vermissen (oder nicht so richtig wahrnehmen).
      Einerseits geht es ja um das Überleben der Menschheit. Andererseits um das Etablieren von Völkerrecht als höchstes Rechtsgut im (friedlichen) Verkehr von Staaten und Nationen.

      Die Antagonisten Russlands operieren mit einem immer größer werdenden Haufen Lügen. Sie verkleiden sich als „Menschenrechtler“, „Humanisten“ und sonst etwas. Da die Lügengebäude immer monströser werden, wächst von Tag zu Tag die Wahrscheinlichkeit, dass den Oberlügnern der „ganze Laden“ um die Ohren fliegt. Die haben davor wirklich Horror!!
      Zumal jetzt die ersten Köpfe als abschreckende Beispiele auf Pfähle gesteckt werden. Das „Lügenspiel“ kostet jede Menge Energie und wird immer energie-raubender, geradezu parasitär, was auf Dauer den Leuten nicht verborgen bleibt.

      Wladimir Putin weis um diese Gesetzmäßigkeit und wappnet sich mit Geduld, Diplomatie, Vorsorge, Bereitschaft zum unbarmherzigen Zuschlagen (lässt das militärisch demonstrieren) aber auch mit Friedfertigkeit.
      Wohin die Verstrickungen führen zeigen doch die Beispiele der Türkei, Qatars oder auch Saudi Arabiens.

      Ich will jetzt nicht behaupten, dass Russland am Ende einfach alles so in den Schoß fallen wird, ohne dass es zu einer gewaltigen militärischen Machtprobe kommt. Aber die Klarheit und Beharrlichkeit der russischen Führung stärkt zweifellos die Tendenz dahin.

      PS: Im Zittauer Gebirge gibt es auch ein „Schwarzes Loch“. Das ist ein Steinbruch bei Jonsdorf, wo im Verlaufe von 325 Jahren bis ins 19. Jahrhundert hinein Rohlinge für Mühlsteine gebrochen wurden. In dem Fall also Zeichen von Produktivität und Geschick der Menschen dort.

      1. @ HPB
        Ich teile Ihre Meinung.
        Die Lüge, das Unwahre, Künstliche braucht zum Fortbestand zunehmend immer mehr Energie. Es gehört energetisch zum abbauenden Prinzip.
        Vergleichbar damit, dass z.B. der Verbrauch eines Kapitals auf kurze Sicht mehr Möglichkeiten bietet als die bloße Nutzung des Kapitalertrages, auf lange Sicht ist der Verbrauch des Kapitals aber zum Scheitern verurteilt.
        Das Raubtier / der Vampir zerstört seine Beute – der Kapitalismus zerstört die Erde.
        Parasitentum ohne regulierende Instanz führt zum Untergang.
        Die Wahrheit braucht keine Energie – sie steht da in ihrer Klarheit. Putin weiß das. Das einzige, was die Wahrheit braucht, ist Zeit. Es braucht keine zusätzlichen Mittel, um der Wahrheit zum Durchbruch zu verhelfen. Sichtbar ist das an der Zunahme der Ablenkungsmanöver der Lügner. Die Belogenen werden immer weniger manipulierbar je häufiger und heftiger gelogen werden muss. Die Terrorwelle ist ein gutes Beispiel dafür. Die Halbwertszeit des Schocks und der Aufmerksamkeit wird immer kürzer.
        Das Ende der Energievorräte für die Puppenspieler ist nahe.

        1. Sehr geehrter Leberfleck:
          Vielleicht haben Sie recht und vielleicht nicht…
          Ich hoffe das erste.
          Meiner Meinung nach, wird der der das Chasos streut immer mächtiger.
          Ich spreche jetzt nicht von den amis.

  9. Eine Sache verstehe ich nicht: der Yankeeabschaum hat in al Tanf eine Miltärbasis errichtet ohne Zustimmung Syriens. Die Basis steht dort völkerrechtswidrig und kann als ein Kriegsakt gegen Syrien eingestuft werden. Doch weder Syrien, noch Russland, noch irgend ein anderes freies Land hat bis jetzt die UNO eingeschaltet und eine Verurteilung erwirkt. Warum?

    Das die schwulen Europäer ihr Maul halten ist klar da sie vom Yankeeabschaum besetzt und erpresst werden.

    1. Nicht nur in at Tanf, sondern mitten in Rakka haben die amis ein Militärlager gebaut. Insgesamt über ein Duzend in Syrien.
      MMn eskaliert die Sache jetzt in Syrien, in der Region.
      Die Sache steht am Scheideweg,ob und wie jetzt DIREKT gegen die amis vorgegangen werden soll.
      MMn wird sich danach schnell zeigen ob die amis auch in anderen Regionen wie das Baltikum/Ukraine/NK zu eskalieren versuchen.
      Sie versuchen, sich das beste Spielfeld auszusuchen.

      1. @ Peter Pan, Luzifer

        Abwarten, an Judo-Taktik denken und an weit vorausdenkende Schach-Züge.

        interessant:
        Russland ist, insbesondere was die derzeitige Führung betrifft, sehr geschichtsbewusst. Was die „Eliten“ vor hundert Jahren angerichtet haben, sehen sie so:

        „Im Laufe von wenigen Monaten ruinierten sie Land, Macht, Ordnung, Finanzen, Wirtschaft und Streitkräfte.
        So hatten die Bolschewiken die Macht nur vom Boden aufzuheben. Übrigens nannten Lenin selbst und andere Bolschewiken die Oktoberrevolution ohne Bedenken einen Staatsstreich.“

        „In den Jahren 1916–17 kam“, so der Historiker, „Oberst House, der Hauptberater des damaligen US-Präsidenten, nach Berlin und schlug vor, das gegen Russland verhängte Urteil auszuführen – ein 400 mal 600 Kilometer großes Reservat für die Russen zu bilden, mit Moskau in der Mitte, nach dem Vorbild der US-Reservate für die Indianer. Alles Übrige sollte von Russland abgetrennt werden.“

        https://de.sputniknews.com/gesellschaft/20171105318159215-usa-oktoberrevolution/

        Ich denke, dass sich der Westen restlos verausgabt hat und hektisch, aktionistisch und ohne Einsatz von Vernunft herumstrampelt, um, was jetzt 100 Jahre erschreckend gut geklappt hat, nämlich Dollars zu drucken und Außen“politik“ hauptsächlich durch Geheimdienste zu machen zu lassen, weiter so handhaben zu können. Nicht nur die Waffenindustrie wurde dadurch reich und mächtig.

        Russland kennt sehr genau die Zusammenhänge seit 1945 von CIA, Koreakrieg, Vietnamkrieg und Mord an Kennedy, weiter Watergate, Iran-Contragate, Iran-Irakkrieg in den 80ern, wo USofA BEIDE Seiten (typische Strategie) bewaffnete, schließlich „Ende“ des Kalten Krieges und DENNOCH NATO-Osterweiterung (warum eigentlich nicht Ende der NATO???), Zerstörung Jugoslawiens, Spaltung der Tschechoslowakei, nicht Zulassen einer Wiedervereinigung Koreas,
        Versuch mit dem Jelzin-Pudel oben genanntes Ziel von VOR dem 1. Weltkrieg zu erreichen, Ermordung von Saddam, von Gadaffi, Sterbenlassen von Milosevic in Den Haag 2006 und zehn Jahre später, wenn es niemanden mehr interessiert, der Welt mitzuteilen, dass ihm KEINE Kriegsverbrechen vorzuwerfen sind, Staatsstreich in der Ukraine, Terrorakte allüberall usw. usw. Wenn gewünscht vervollständige ich die Aufzählung. z.B. auch um Süd- und Mittelamerika u.a.

        Wie gesagt, Russland weiß das und geht seinen Weg unter Berücksichtigung dieser mafiotischen Verbrechen des Westens, indem es nach vorn schaut und unter so maximal wenig Leid wie möglich die multipolare Welt zu installieren.
        Die UNO ist der „beste“ Garant für diesen Weg, auch wenn sie (noch?) absolut vom Westen „geführt“ wird, aber ohne die UNO begeht der Westen seine Verbrechen noch ungehemmter.
        Bei obiger Aufzählung hat er sich immer wieder über die UNO hinweggesetzt, Russland zieht aber unter gar keinen Umständen daraus den Schluss, dass man dann ja die UNO dem Müllhaufen der Geschichte übergeben kann!

        1. Russland mag ja momentan noch Mitglied in der un sein, aber es zeigte ja schon mehrfach auf Falschdarstellungen, gerade auch in verb. mit Syrien.
          Man sollte daraus nicht schließen dassnRussland das ewig so laufen lässt.
          Man redet ja auch an anderer Stellen von „Partnern“, mMn steht man aber in Syrien kurz davor, den „Partnern“ eine militärische Lektion zu erteilen.
          Oktoberrevolution: ob Lenin gekauft war vom Westen oder ob er den Westen finanziell nur ausgenutzt hat muss noch ermittelt werden.
          Bei Stalin sehe ich das auf keinen Fall.

    2. @Peter Pan:
      Syrien hat schon mehrfach wegen des Verbleibs ausländischer Truppen (auch vor der UNO) protestiert. Solange die Machtverhältnisse dort sind wie sie sind (USA und Vasallen alles abblocken können) ist das weiterhin wichtig, um die Weltöffentlichkeit auf Unrecht hinzuweisen, zieht aber keine Auswirkungen nach sich (außer der, Lügner immer wieder als solche zu enttarnen).

    3. Sehr geehrter Peter Pan, wenn man sich die tatsächliche Machtstruktur, in der UNO Organisation anschaut, dann sie sieht man, wer dort die Macht ausübt, das ist immer noch, der Jeffrey Feldman ( Der UN Generalsekretär, ist der Winke August, ohne jede Machtbasis ), der dort alles Abblockt, was seinen Herren, den Herren“menschen“ Dynastien, nicht passt. Außerdem ist die UNO, in New York, in der Geißelhaft, des US Imperiums, das kann man IMMER wieder Sehen, wenn sich das US Imperium weigert, eigentlich legitimierte Repräsentanten, zu den UN vor-zulassen, indem sie selbstherrlich bestimmen, wer darf in die USA Einreisen .

    4. @ Peter Pan & Luzifer

      Warum die SAA und die RF Al Tanf in Ruhe lassen?

      Ganz einfach:
      1. Es gibt wesentlich wichtigeres zu tun im Moment, nämlich Syrien vom IS zu befreien und die befreiten Gebiete zu halten.
      2. Gegen Al Tanf vor zu gehen, was sollte das bringen? Gut, der IS hätte an der Stelle kein lokales Rückzugsgebiet mehr, das wäre schon ein Vorteil – aber es ist auch ein Vorteil den Amies die Deckung und Unterstützung vom IS nach zu weisen und vor zu werfen.
      3. Al Tanf ist einfach noch nicht an der Reihe.
      Die Strategen der Achse des Widerstands haben bisher exzellente Arbeit geleistet und werden das sicher auch weiterhin tun. Und wenn die Strategen so entscheiden (Al Tanf jetzt in Ruhe lassen), werden sie ihre Gründe haben. Und da sie 1000 mal besser über die Zustände vor Ort informiert sind als wir, werden sie schon das Richtige tun. Wie sie es bisher immer taten.
      4. Al Tanf kann nur diplomatisch geklärt werden. Soll Assad die Amies angreifen? Soll Russland die Amies angreifen? Was gäbe das für einen Aufschrei im sogg. Wertewesten! Nee, die Folgen eines Angriffs sind ziemlich unabsehbar, bis hin zu einem offenen Krieg RF gegen USA. Und wofür? Lass die sich doch da ne Weile tummeln…Wenn im Rest des Landes der IS besiegt ist, dann hat Assad eine ganz andere Ausgangsposition, die Rückgabe von Al Tanf zu fordern. Dann macht es Sinn, die Stimme zu erheben und die Stadt zurück zu fordern.

      Die Kunst ist, zur richtigen Zeit, die richtige Aktion, am richtigen Ort zu machen!!! Dann klappt das auch, was man vorhat!!!

  10. Ich finde weder Alfons noch Russophilus artikel für aufschlussreich oder die neue erkennttnis.
    Am ende des tages sind die beiden artikel nichts anderes als die essenz all der disskusionen und kommentare der letzten jahre.
    Also für mich nichts neues im westen….

    Mir fehlt das tacheles und tabula rasa , die glasklare , (wie wir es früher hatten) schonungslose wahrheit, um die hier dauernd rumgeeirt wird.

    Russophilus!!

      1. @ Alfons,

        sie wissen ganz genau , wie sich das wort „artikel“ verhält im kontext.
        Also weder schelte noch lob, nur meine persönliche meinung.

        Aber trotzdem hut ab für ihre übersetzungen.

        1. @ Alfons was für ein fauxpax….es war insgesamt natürlich unser dorf-übersetzer @Anton damit gemeint.
          Bin auch nicht mehr der frischeste.. schuldigung

  11. …auch meinen Dank an Satanowski, Arthur und Russophilus!
    wundern muss man sich dass USofA immer noch welche finden die mit ihnen, in ihrem Sinne zusammenarbeiten.
    Es werden zwar immer weniger, aber noch haben sie Kollaborateure. Man sollte meinen, dass langsam auch der letzte begriffen haben sollte, dass von den Teufelsanbetern nichts aber auch garnichts positives zu erwarten ist.
    Ich warte auf den (hoffentlich nicht mehr fernen) Tag, an dem wirklich alle diesem Abschaum den verdienten Arschtritt verpassen.
    In der USofA-Aussenstelle EU (durchsetzt von allseits bekanntem Transatlantiker-Gesindel) wird sich, wenn dann erst ganz zum Schluss, etwas in der Richtung bewegen. Leider.
    Trotz allem, es ist immer wieder erhebend mit anzusehen wie dem Gesockse die Felle davonschwimmen…
    Ich warte auf den Tag der Wahrheit, auf den Tag an dem alle bestraft werden die sich in der Vergangenheit und heute strafbar gemacht haben, mit ihren Lügen und Fälschereien, mit ihrem Arsch-hinhalten-für-den-Geldadel, für ihren Hochverrat und die Verbrechen gegen die Völker dieser Welt, für all das destruktive und schlechte was sie nähren und züchten…
    PS.: wie lange machen das die Kurden noch mit? Und warum? Ich meine die Kurden an der Waffe, den „kleinen Mann“?! Die glauben doch nicht wirklich, dass da Unterstützung ihrer Belange zu erwarten ist?!

  12. Das ist ein für mich nicht zu bewältigender Felsen von Text und Informationen.
    Danke an den Übersetzer Artur.

    Was ist das für eine Art von Menschen, in denen solche Pläne reifen.
    Worauf sich z.B. ein Trump entscheidet, Sanktionen gegen, oder Atom-Abkommen mit Iran aufrecht erhalten, frag ich mich. Auch er ist nur eine Marionette und guten oder schlechten Beratern ausgeliefert, deren Ziele für wen gut oder schlecht, je nachdem, ebenso abhängig sind.

    Wie wichtig es doch ist, z.B. das Russland eine gute Aufklärungsarbeit und Analysten hat, um immer einen Schritt voraus und mehrere Reaktionen auf Aktionen vorbereitet zu haben, sieht man hier.

    Aber in irgendeinem Winkel funkt es immer, weil jenes, was wie der Teufel vermieden wird, ist, dass irgendwo Frieden, Freundschaft und Verlässlichkeit, entsteht.
    Und genau darauf setzt Russland. Selbst wenn es nicht pro etwas entscheiden kann, versuchen die an anderer Stelle oder anderen Zeitpunkt diesem Land eine Vorzugsleistung einzuräumen, – so meine langjährige Beobachtung.

    usa schiebt alle und jeden vor, um nicht selbst auf Russland zu treffen,
    und Russland umgeht alles und erledigt alles, bevor es an die Knack-Nuss usa rangehen muss,
    Immer offener wird, dass sie den Gesichts-Verlust der usa anscheinend nur deshalb vermeiden, um ihnen immer mehr Möglichkeit zu geben, sich als das zu erkennen zu geben, was sie tatsächlich sind.
    (an der Stelle: wie wichtig und gut es ist, dass inzwischen viele russisch übersetzen und diese wichtigen Übersetzungen auf guten Internetseiten Beachtung finden können,
    oder auf weniger guten Seiten nicht mehr versteckt werden können.
    Die Zeit, wo die Gedanken der Russischsprachigen unverstanden bleiben, einfach zu bewerkstelligen wegen der Sprache, ist Vergangenheit.)

    Leider werden und müssen bei Ablenkungsmanövern und Planungen seitens usa, wo sie weiter und gewinnbringend zündeln könnten, Länder destabilisiert, Menschen zu Flucht gezwungen, bzw. getötet werden.

    1. Ich denke, dass es sehr gute Chancen gibt, dass Russland *gar nicht* an die Nuss usppa ran muss, weil diese sich selbst zerlegt.

      Aktuell (und in eu-ropa wohl noch nicht verstanden oder unterdrückt) wurde hitlary clinton *ganz beträchtlich* näher an den Galgen geschubst. Eine hochrangige partei-Kollegin, donna brazil, doe clinton seinerzeit noch die kommenden Fragen bei den Vorausscheidungen zuspielte und die mittlerweile selbst amtierende partei-Chefin war, als die unsägliche wasserman-schulz gehen musste, hat nun in einem Vorabauszug ihrer Memoiren ein großes Stück Sumpf offengelegt, z.B. dass die partei per (Knebel)Vertrag(!) komplett in clintons Hand war und illegal völlig einseitig für clinton und gegen sanders agierte.

      Stand gestern Abend (washington Zeit): Erste hochrangige und bekannte demokraten (z.B. sen. warren) stellen sich offen gegen clinton und partei und fordern ein großes Saubermachen (und den Kopf von clinton). *Natürlich* wird das Ganze noch erheblich verstärkt und angetrieben durch den Umstand, dass schon nächstes Jahr die Hälfte der abgeordneten zur (Wieder)Wahl steht. Die Gelegenheit, da einen auf „die da, diese anderen, die machen die ganze demokratie schmutzig!“ zu machen; clinton wird dieses Schlachtfest kaum überleben. clinton ist allerdings clinton (und nicht irgendwer) und u.a eine *der* zentralen Figuren überhaupt im usppa-ziocon Verbrecherkartell.

      Das ist auch für uns hier in eu-ropa sehr, sehr wichtig, weil eben dieses Verbrecherkartell aufs engste mit dem verknüpft ist, das den kenianischen „ex-präsidenten“ als Frontmann hatte – und nach wie vor nutzt – und das seine Klauen sehr, sehr tief in eu-ropa hat und u.a. mit Gesindel wie merkel, soros und Konsorten agiert und uns den ganzen braunen und schwarzen Abschaum ins Land gespült hat und auch für ukrostan verantwortlich ist.

      1. Kann man gespannt sein, wer, bzw. welches Land anfängt, sämtliche Aktionen der usa/israel durchweg abzulehnen und die Fratzen seinen Bürgern präsentiert.

        Ich befürchte D bleibt treu, steckt am Ende alle Prügel ein, räumt die Scherben auf und zahlt die Rechnung.
        Aber nur so kapieren die Bürger, die vor lauter Lebenslust einen auf nix hören-sehen gemacht haben, dass sie (wieder mal) blindgläubig geglaubt (und Knöpfchen gedrückt) haben.
        Wieder einmal. Auch wenn (wie anscheinend beim I und II WK) Drahtzieher andere waren.

        Danke für Ihre umfassende Antwort.
        Liebe Grüße

    2. @M.E., mir geht es wie Dir: Was für Text-Felsen überall und auch hier im Dorfe. Wahrlich, ich sage Euch, die Not hat bald ein Ende. Das Reich der Mitte ist zu neuer Größe erwacht. Rußland haben SIE mehrfach gedemütigt, zuerst schickten Sie die Polen (denSieg über selbige feiern die Völker Rußlands heute alljählich an ihrem Nationalfeiertag), dann schickten Sie Napoleon, dann solten Lenin und Trotzki die Drecksarbeit machen (Stalin hat Sie unter großen Opfern gestoppt), dann ließen SIE den Gröfaz anrennen und 1990 saßen SIE schon im Kreml. Seit Putin ist dort Schluß mit Lustik. Der Wendepunkt der Weltgeschichte ist leicht zu benennen: September 2015 , Landung in Syrien. Nun hat auch in den usa, dem Zentrum des Bösen, dem Onkel Säm, dem Recken Donald T. sei Dank ,das Totenglöcklein geschlagen.

      Übrigens: Ein Felsentext in der Brandung: Schlagt nach bei Thierry Meyssan

      1. Und auch das noch zuguterletzt: Seit 500 Jahren ging es auch immer gegen die Deutschen und SIE hätten es eben fast geschafft; jedoch: alles hat einmal ein Ende – nur die Wurst hat zwei

  13. Prognosen sind schierig, besonders wenn die Zukunft betreffend…

    Nun hat doch aber inzwischen Irak doch ganz gut mit Erbil aufgeräumt.

    Was sagt man dazu? Welcher Rest des Beitrages stimmt?

  14. Zitat:
    „… Für Washington ist jedes beliebige Aufflammen eines bewaffneten Konfliktes zwischen Bagdad, Ankara und Erbil unannehmbar. Die USA werden alles tun, um dies nicht zuzulassen. …“

    Also: Haben sie alles getan und es hat nichts genutzt? Was bedeutet das?
    Oder haben sie doch nicht alles getan? Warum hat der Autor sich hier geirrt und warum sollte er das an anderen Stellen des Beitrages nicht getan haben?

    1. @ unbe kant

      Meinetwegen ist in der Übersetzung und dem Originaltext alles korrekt.

      Der Artikel ist vom 10. Oktober. Das ist die Erklärung zu dem Satz
      „Die USA werden alles tun, um dies nicht zuzulassen. “

      Für amis wäre damals Konflikt Ankara vs. Erbil oder Bagdad vs. Erbil besonders unpassend, da Erbil voll von Ihnen – im Unterschied zu der Türkei und Bagdad – steuerbar war.

      Barzani spielte ein eigenes Spiel und hat verloren. Auf anderer Seite – laut späteren Äußerungen von Satanowski – verlor teilweise der Iran, da Iraner bei dieser Absprache zur Kapitulation von Kirkuk zwischen Barzani und Zentralregierung nirgends erwähnt wurden.

      Die Gewinner scheinen Erdogan, Bagdad und Russland zu sein. Barzani ist zurück getreten und irakische Kurden kapierten endlich, dass amis sie nicht wirklich schützen können und die einzige Garantie für Ruhe und ein gewisser Schutz vor Erdogan der Vertrag mit dem rus. Konzern Transneft wäre.

  15. so gerne ich auch hier lese, es stösst mir manchmal dieses schon fast abgöttische anhimmeln ‚des guten‘ und das verteufeln ‚des bösen‘ auf

    im weltpolitischen spiel gibt es keinen ‚guten‘, sie sind ALLE teil der (satanischen) machtelite – wer anderes meint, hat das system NICHT verstanden!

    ein auszug aus einem lesenwerten artikel:
    https://www.konjunktion.info/2017/11/finanzsystem-das-jahr-2018-naehern-wir-uns-dem-ende-des-endspiels/

    „Das Problem – auch der alternativen Analysten – in diesem Kontext ist, dass immer noch der Mythos aufrecht erhalten wird, dass der Osten sich aus der „internationalen Ordnung lösen will“. Dieses Argument wird sehr häufig angeführt. Genauso wie, dass das Ende des Petrodollars eine gute Sache für die Welt sei. Ich will auf diese Mythen und diese Punkte nicht weiter eingehen, ob das Ende eines Öl-denominierten US-Dollars etwas Positives oder etwas Negatives ist. Ich will vielmehr einwerfen, dass es absolut keinerlei Hinweise darauf gibt, dass die großen Spieler aus dem Osten – sprich Russland und China – das existierende globalistische System unterwandern.

    Denn das genaue Gegenteil ist der Fall. China und Russland bleiben – wie schon immer – engstens mit dem IWF, der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) und den internationalen Bankenmonolithen (Goldman Sachs, JP Morgan, Deutsche Bank und Co.) verbunden.

    [meine anmerkung: der vertrag zwischen rothschild und der russischen zentralbank lief kürzlich aus – aber es hat sich nichts geändert, es ist alles in den richtigen händen, und wird es bleiben!]

    Politiker und Wirtschaftsfunktionäre aus dem Osten haben sich zwar fortlaufend für ein neues Reservesystem stark gemacht, das den US-Dollar ersetzen soll. Aber die meisten übersehen dabei, dass sie gleichzeitig fordern, dass dieses neue System vom IWF kontrolliert und vor allem dominiert wird.

    Der Selbsttäuschung vieler Systemkritiker, dass die Finanzwelt und damit der IWF von den USA „kontrolliert“ werden, ist bislang nicht beizukommen. Der IWF wird von den internationalen Bankern und den dahinterstehenden IGE [meint: Internationalisten/Globalisten/Eliten] kontrolliert, die keinerlei Loyalität gegenüber einem bestimmten Land verspüren. Sobald man diese Tatsache verstanden hat, ergibt die systematische Demontage der USA (und seiner Währung) einen perfekten Sinn – wie auch die Absprachen zwischen Moskau, Peking und dem IWF. Die USA ist nichts weiter als ein opferbares Anhängsel für die IGE, das in Stücke gerissen wird, wenn es der Erschaffung eines neuen und vielleicht noch böseren Systems dient.

    Schon 2009 ließ uns George Soros wissen, dass die Neue Weltordnung [NWO – die hegelsche antithese ist: multipolare weltordnung = alles ist EINS, eben globale spiele der machteliten!] zu einem großen Teil auf China als die USA ersetzende Wirtschaftslokomotive beruhen wird. Mit den USA als immer unwichtiger werdenden, globalistischen Antriebsmotor. Zwar würde China in den Augen Soros nur eine kleine Variante der alten USA sein, aber eben eine Variante, die die USA ersetzen werden.“

    aber lasst euch nicht stören, immerhin seid ihr ein interessantes dorf!

    eli

    (PS: manchmal gibt es doch einen ‚guten‘: jose mujica)

    1. Die Kiste ist relativ einfach: uno, iwf, usw. sind ja nicht per se schlecht. Wir haben doch alle in der Schule die hübschen offiziellen Märchenerklärungen gehört.

      In einer so eng vernetzen Welt wie unserer modernen mit all ihren Abhängigkeiten *braucht* man internationale Institutionen. Der Ansatz „weg mit uno“ oder „raus aus uno“ ist also wenig sinnreich (wenn er auch attraktiv und naheliegend wirken mag).

      Die entscheidende Frage ist a) die der Macht dieser Institutionen und b) der Gerechtigkeit, Unvoreingenommenheit und auch Kontrolle. Worum es geht ist, dass z.B. nicht ein Land, gleich wie (angeblich) toll oder mächtig es sein mag, die uno de fakto als private Interessenvertretung missbrauchen kann.

      Was China und soros angeht, so wäre ich da vorsichtig. Einfach zu glauben, was eine der übelsten zio-Drecksäue aller Zeiten verkündet, halte ich für nur mäßig klug.

      1. Ein sehr wichtiger Kommentar, der meiner eigenen Einschaetzung ziemlich nahe kommt………wollte ich gerade schreiben. Wenn ich denn eine Einschaetzung haette. Habe ich aber nicht……dafuer weiss ich viel zu wenig.
        Meine Herangehensweise in der Auseinandersetzung mit dem in diesem Dorf vorherrschenden Thema wird bestimmt von Zweifel und Verdacht. Fuer etwas anderes ist kein Raum.
        Ein Beispiel: warum sollten sich diejenigen, die sich gerade anschicken, die USA von Innen heraus abzuwickeln, nicht mit denen zusammentun, die Amerika von Aussen bedrohen und in Syrien eine Niederlage bereitet haben?
        Noch eine Frage: warum sollen diejenigen Kreise in USA, die Amerika gerade mit der Abrissbirne bearbeiten—-Kulturrevolution Stichwort Black Lives Matter—-den Ast absaegen, auf dem sie vorgeblich selber sitzen?
        Zum Schluss: warum sind die Presseerzeugnisse rund um RT und Sputnik so islam- und migrationsfreundlich,……warum solidarisiert sich RT mit den Soroshalunken von Black Lives Matter……..warum bedient sich RT dem Mittel der Geschichtsklitterung, um uns mit einer an den Haaren herbeigezogenen Schnulze das Schicksal der „unsaeglich leidenden Rohingya“ nahezubringen?
        Wo doch hier im Dorf als ausgemacht gilt, dass Russland das letzte Bollwerk des Christentums gegen den Islam sei,…..usw.usf

        1. RT und Sputnik sind in allem, was Buntland betrifft, linksfaschistisch durchseucht.

          Der Fehler liegt vermutlich darin, dass die Chef-Redakteure diesem Abschaum glauben, dass sie Freunde des russischen Volkes wären.

          Nur: wer die Auslöschung des eigenen Volkes betreibt, ist niemandes Freund, denn bereits im nächsten Moment rammen sie auch dem russischen Volk das Messer in den Rücken für die nächste Hand voll Schekel als Judas-Lohn.

          Ein gutes Beispiel für dieses janus-köpfige Mörderpack ist Sarah Rambatz, eine Galionsfigur der Jungfaschisten bei den Linken, die bestens auf der Deutschen-Hasser-Klaviatur spielt und sämtliche Phrasen der Linksfaschisten aus dem FF runterleiert.

          Wer auch nur ein wenig an deren Gutmensch-Patina kratzt, erblickt darunter wie üblich die hässliche Fratze der absolut bösartigen Krummnasen-Agenda von „kill Amalek“:
          https://twitter.com/lakshalomni

          Und wer genau bei Gysi, Wagenknecht, Rammel-Doof („Inshalla, der schönste Tag meines Lebens“, als die erste Fickilanten-Fuhre in Thüringen ins Müllkommens-Center gekarrt wurde) hinhört, erkennt die selbe Agenda auch dort.

          Die Linksfaschisten sind zu 100% Teil dieses mörderischen Regimes und betreiben ebenfalls nahtlos den befohlenen Völkermord an den Rest-Deutschen.

          1. Viele Linkspolitiker waren in Yad Vashem und haben angesichts der dort gezeigten Bilder Tränen vergossen ob der vielen Opfer im 2. Weltkrieg.

            Auch sind deren Vorgänger und Vorbilder von 1933 bis 1945 oft in Moskau gewesen, und haben von dort aus den NS ideologisch bekämpft.

            Frau Rambatz hat eine wirklich bösartige Mord- und Vergewaltigungsdrohung bekommen, daß ist eines Deutschen unwürdig.

            Sie kämpft gegen den Finanzkapitalismus, das machen wir auch.

            Sie engagiert sich gegen den von Al Gore entdeckten Menschen gemachten Klimawandel, das machen wir auch, nur anders (Unser Ansatz: Verhinderung von Geoengineering).

            Sie bekämpft Antisemitismus, Martin Luther im Grunde auch, weil er auch Ursachen desselben und Lösungsansätze für das Problem in seinem Buch beschrieb.

            Frau Rambatz sollte vielleicht auch die Literatur der Gegenseite (die sie als die Rechten bezeichnet) lesen, im Quellenstudium und sich dafür etwas Zeit nehmen und das Internet dafür eine Weile abstellen.

            Um es mit einem Sprichwort zu sagen, ich glaub, sie sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht.

            P.S. Ich hoffe, Facebook und die deutsche Polizei finden den Drohungstäter und die deutsche Justiz bestraft ihn hart, und zwar in einem öffentlichen Verfahren. Zur Abschreckung von Wiederholungstätern.

            1. „Frau Rambatz hat eine wirklich bösartige Mord- und Vergewaltigungsdrohung bekommen, daß ist eines Deutschen unwürdig.“

              „P.S. Ich hoffe, Facebook und die deutsche Polizei finden den Drohungstäter und die deutsche Justiz bestraft ihn hart,… “

              Da Sie über den Täter Kenntnis besitzen, sollten
              Sie die Polizei unterstützen.

            2. „Sie engagiert sich gegen den von Al Gore entdeckten Menschen gemachten Klimawandel, das machen wir auch, nur anders (Unser Ansatz: Verhinderung von Geoengineering).“

              Al Gore hat den Klimawandel entdeckt?
              Geoengineering ist also gleich „menschgemachter Klimawandel“?
              Wer ist bei „Unser Ansatz“ das „unser“, das hiesige „Dorf“ und Ballhorn ist ihr Sprecher?

              Die Hinweise das Ballhorn nur ein Troll ist sind schon sehr sehr deutlich.

            3. Der pöhse „Drohungstäter“, der diese Deutschen-Schlächterin bedroht hat, während diese ihre Litanei von „Deutschland verrecke“, „Bomber Harris, do it again“ usw. in die Öffentlichkeit geifert.

              Warum hoffen Sie auf Ergreifung dieses „Täters“?
              Zuerst sind doch wohl dieser Rambatz-Abschaum und ihresgleichen zur Rechenschaft zu ziehen.
              Sind sie wohlmöglich aus dem selben Deutschen-Hasser-Loch gekrochen?

              Zu allen anderen Zeiten und bei allen Völkern, hinge diese Hass-geifernde Demokratte längst am höchsten Ast.

              Wer so einen Hass auf das deutsche Volk (nicht ihres, denn dieses Drecksweib gehört zu den „Auserwählten“) hat und in dessen Gemeinwesen als Parasit und Saboteur sein Unwesen treibt, ist schnellstmöglich unschädlich zu machen.

              Zu:
              „Tränen vergossen ob der vielen Opfer im 2. Weltkrieg.“:

              Keine Zion-Hure vergießt Tränen ob der Opfer des WW2, sondern tanzt vor Freude in dieser kruden Schuld-Kult-Stätte um das dortige Höllen-Feuer.

              Wer der Millionen Toten gedenken will, braucht nicht zu den Strippenziehern und Menschenschlächtern in deren weltgrößtes Freiluft-KZ zu gondeln, während dort das palestinensiche Volk geschlachtet wird.

              „Sie kämpft gegen den „Anti-Semitismus“?
              Nein, dass tut sie ganz gewiss nicht.

              Mindestens 85% aller Semiten sind zugleich Araber.
              Diejenigen, die behaupten, sie wären Semiten, sind zumeist entweder Khasaren oder Aschkenasen, die wie üblich unter falcher Flagge segeln.

        2. Die „Journalisten“ bei RT deutsch und Sputnik, sind , bei den Medien, des Wahrheitsministerium ausgebildet/verblödet worden und jede Sekunde dort, Indoktriniert worden. Die haben die gleiche Programmierung, verpasst bekommen, wie ihre Kollegen, bei ARDZDFSPEICHELFAZSDZBILDRTL usw.
          Also kann man, auch NICHTS anderes Erwarten

  16. Guten Abend liebe Gemeinde,

    zuerst möchte ich mich zu allen Danksagungen anschließen, bezüglich hervorragender Arbeit von Russophilus und Artur.

    Ich lese die Artikel von Satanowski regelmäßig bei der online Zeitschrift „Kurier der Militärindustrie“ (vpk-news.ru); sie erscheinen in der Regel montags.

    Zu der kleinen Unreimheit, die erst blue engel entdeckt hat. Da bin ich mit anderen Kommentatoren einig. Die Passage zum „gehenden Präsidenten“ stammt offensichtig aus dem letzten Jahr. Satanowski stellte die Rundschau aus zwei Artikel von seinen Informanten zusammen und überflog den Satz.

    Im Übrigen, hat er sich die letzte Woche über Müdigkeit beschwert. Drei Tage die Woche als Radiomoderator, mindestens drei Abende bei Talkshows, dazu Beratungen bei Außen- und Verteidigungsministerien, Unterricht als Professor bei MGIMO, aktuelle Gestaltung der syrischen Verfassung, Reisen nach Japan, usppa, Israel, Palästina (zu seinem privaten Freund Abu Masan)… dem Mann ist viel zu verzeihen.
    ***
    Jetzt zu Syrien. Ich zitiere bewusst keine Thesen aus den aktuellsten Artikeln von Satanowski, damit Genuss von Arturs Übersetzungen nicht verdorben wird; es wäre einfach unfair. Hierunter einige eigenen Gedanken anhand der verschiedenen Quellen.

    ***
    Die Zeiten vom IS in Syrien gehen zum Ende. Kurz vom grundliegenden Unterschied zwischen dem IS und al-Quaeda.

    Al-Quaeda ist Ausgeburt von Saudis, die meinen, dass internationaler Terror von Wüstenprinzen gesteuert werden kann. Al-Quaeda wird aus den privaten Mitteln finanziert.

    Der IS ist dagegen eine Formation von Muslimbrüdern (extremistische Einfacher-Mann Bewegung), gesteuert von Schirmherren Katar und der Türkei. Katar und die Türkei erkennen die Hoheit vom Stamm Saud über alle Sunniten nicht an. Andererseits halten Saudis Herkunft und daraus geleitete Heiligkeit von katarer Emiren als nichtig.

    Der IS lebt überwiegend von Eigenfinanzierung, hat eine schlanke Verwaltungsstruktur ( nur sechs Abteilungen bzw. Ministerien) und wird in sunnitischen Kreisen z.B. dadurch unterstützt, dass Bevölkerung nur etwa eine Hälfte der gewöhnlichen syrischen staatlichen Steuern abführen soll. Den Rest bewirtschaften Terroristen durch Ölschmuggel, Raub und Verkauf von Kunstschätzen und Sklaverei.

    Raqqa.

    „Wir lassen Dummchen-amis an dieses Minenfeld selbst tapfer antanzen“ (Satanowski, Januar 2016)

    Derzeit haben amis Tausende „flexiblen“ IS-Islamisten aus den verlorenen syrischen Ostprovinzen inkl. Raqqa nach Irak, in die Provinz al-Anbar abtransportiert. Von dort werden sie nach Bedarf bei den gewünschten Brandherden eingesetzt.
    Zum Ende der Gefechte blieben in Raqqa unbiegsame IS-Kämpfer, die sich keiner anderen Gruppierung anschließen wollten. Die Stadt war von amis gewöhnlich – wie Mosul und Falludscha – platt gebombt und steht menschenleer.

    Kurden können dort nicht bleiben, das ist nicht ihre Stadt. Amis zwingen Saudis und Franzosen den Wiederaufbau zu finanzieren, nur…dortige Sunniten wollen sie nicht haben (sieh Erklärung oben). Einfluss auf die Bevölkerung haben Türken und Katarer, nur Erdogan ist im Zwist mit amis wegen Kurden und beschimpft sie auf das Übelste. Verhandlungsmasse für Türken wäre Auslieferung von Gülen…nur Gülen ist Inhaber von ganzen Straßenzügen in New-York und Kumpel von Trump und Kushners. Wieder eine Sackgasse.
    Katarer sind durch Russen still gestellt und beschuldigen im Terrorismus öffentlich Saudis.

    Drei Problemecken: al-Bukamal (im Osten), Idlib und at-Tanf(im Südosten).

    Bei al-Bukamal sind Russen ganz fleißig dabei, die Kommandozentralen, Festungen und Munitionslager zu kalibrieren. Der Einsatz von Hubschraubern und Flugzeugen unter 6 km Höhe ist ausgeschlossen, da der IS genug von Manpads besitzt.

    Hoffentlich schaffen die frei gewordenen Einheiten der SAA aus Deir ez-Zor al-Bukamal schneller als Kurden zu erreichen. Aus dem Irak bewegen sich auf dem syrischen Territorium rund um die IS Zone schiitische Milizen, die übrigens keine große Vorliebe zu Assad haben. Der Grund von dieser Hilfe ist unter anderem der Wunsch von Iranern maximal Präferenzen bei den Friedensverhandlungen zu ergattern.

    Idlib.

    Türken am Boden und Russen im Himmel vom Norden und Syrer vom Süden zermalmen langsam al-Nusra.
    Nach dem Knicksen vom saud. König in Moskau sammelte er in er-Riad ihm unterliegende Warlords und befahl a) „Assad muss raus“ und b) Wiederstand der SAA ab jetzt zu vergessen. Wichtiger ist, so schnell wie möglich nach Hmeimim zu fahren und dort rechtzeitig Friedensabkommen abzuschließen.
    (Aber noch wichtiger für Saudis ist, beim Ölpreis mit Russen an einem Strang zu ziehen. Beim Erhalt von diesem Bündnis spielen ihre Proxys in Syrien nun eine untergeordnete Rolle).

    Denn wer nach Sotschi nicht kommt, der kein Kuchen bekommt. Sotschi verdrängt Zirkus in Genf.

    In Sotschi soll in der Mitte November „Kongress der syrischen Völkern“ stattfinden. Dort wird über die Nachkriegsordnung und die neue syrische (ähhhm Satanowskische) Verfassung diskutiert. Auch Clowns aus Genf kommen hin. Inwieweit amis hinter Kurden und gekauften sunnitischen Stämmen dort agieren hängt von der Befreiung von al-Bukamal ab.
    Klar auch ist, je mehr Warlords in Idlib Saudis zum Frieden zwingen, desto mehr Plätze sie in Sotschi am Verhandlungstisch bekommen.

    Schwer bleibt auch die Situation in Ost-Ghouta. Zwölf Tausend Kopfabschneider in der Deeskalationszone und anliegende Stadt Duma mit weiteren zwanzig Tausend, die nicht wirklich bereit sind aufzugeben.

    At-Tanf.

    Es ist unklar, wie Russland dort agieren wird. Bis jetzt hört man nur Wortgefechte zwischen dem russischen Generalstab und Pentagon (s. Artikel dazu bei RT). Amis decken sich mit Ausreden, dass dort eine Deeskalation Zone vereinbart ist. Das ist eine Lüge, da a) es weder Syrien noch Russland zugestimmt hat und b) dort keine IS Einheiten weit und breit zu sehen ist.

    Die Pestbeule in at-Tanf wird ständig von Terroristen aus Jordanien gefüttert. Im Ausbildungslager dort arbeiten Berater aus USA, England, Frankreich und Deutschland.

    Das Letzte Land hat Satanowski in seinem Bericht am 25. Oktober beim Föderationsrat extra unterstrichen. Bevor behauptete er, nach dem Putsch in der Türkei im Sommer 2016 wurden deutsche Ausbilder aus der türk. Provinz Hatay in der Begleitung von 20 Hubschrauber aus Incirlik nach Jordanien überlagert.

    (Ob das mit Helis – im Unterschied zu Tornados – stimmt scheint mir offen zu sein, Konaschenkow sagte nichts dazu.)

    Andererseits, erzählte der Vorsitzende des Verteidigungsausschusses des Föderationsrates, Frank Klinzewitsch, dass Russen in Syrien ständig zu Sondereinheiten aus Frankreich, England und Deutschland Kommunikation haben. Laut ihm, bei dem Überfall auf die Militärpolizei in Idlib kämpfte al-Nusra nachweislich unter der Führung von amer. Sonderkommandos. Der russische Generalstab drohte amis mit Auslöschung aller bekannten am. Stationierungen in Idlib, mitten in der Deeskalationszone.)

    ***
    Jetzt eine Notiz zu Beziehungen zwischen Assad und dem Iran.

    Iran betrachtet Alawiten als „kleine Brüder“. Assad – einerseits – ist Iranern dankbar für die Unterstützung, andererseits möchten seine zwanzig Völker mit 70% Sunniten in vierzehn Provinzen weder sunnitischen noch schiitischen Extremitäten unterliegen.

    Laut einem syrischen arabischen Kommentator im russischen Fernsehen „…wollen Assads Generäle – inklusive Sunniten – auf das Gläschen Cognac an der Strandpromenade am Abend nicht verzichten“

    Es ist Levante und keine Wüste, Leute! Säkular ist in Syrien säkular, unabhängig von der Religion.

    ***
    Jetzt zur Frage vom werten Yorck

    Was schmieden da Präsidenten von Russland, dem Iran und Aserbaidschan ?

    Die Antwort ist ein Hammer. Aus meiner Sicht, sie bauen eine würdige kleine Alternative zur Neuen Seidenstraße.

    Anstatt Ost-West-Straße eine neue Süd-Nord-Straße. „Der nächste schlaue Putins Schachzug“.

    ! Multipolär heißt nicht zwingend China-polär.

    Chinesen ziehen ihre Stränge vom Osten gen Westen um die Exporte nach Europa zu sichern.

    Die genauen Routen sind unbekannt und werden von Chinesen gut gehütet. Bis dato ist klar, dass ein Angelpunkt in Griechenland, Hafen Piräus gekauft ist, der Rest liegt im Dunkeln.

    Die Eisenbahn Transsib ist generell überlastet und braucht Erneuerung, eine neue Eisenbahnlinie entlang die russisch-chinesischen Grenze wird nicht gebaut, da Russland seine Flüsse und umgebende Wälder an der Grenze vor der Ausrottung schützt. Relevant für Russland ist alleine die Strecke Moskau-Kasan, die liegt aber als Sonderzweig und nicht auf der Hauptstrecke.

    Die geplante Eisenbahnstrecke Teheran – Baku – Sankt Petersburg (SPb) öffnet den geschützten – von amis – Weg für die Warenverkehr von China, Pakistan und Indien durch den Iran nach Nordeuropa. Der Ausbau braucht Minimum an Investitionen, da der Abschnitt Baku-SPb bereits seit Zarenzeiten existiert. Die Verträge können in nationalen Währungen gegen gerechnet werden, das stützt ihre Werte und macht von Sanktionen unabhängiger.

    Russland profitiert von Wagon und Gestell Exporten nach Iran; wenn die Teilstrecken im Iran unter russischer Beteiligung gebaut werden, so wird es der beste Schutz für Iraner vor amis.

    Azeris sind noch säkularer als Alawiten.

    Alijew hat mit russischer Hilfe eine Farbrevolution bereits abgeschlagen und NKOs Beine gekürzt.

    Die Neigung seiner Eliten zu der Türkei verliert langsam an Bedeutung, Russland bekommt mehr Einfluss und dient als Garant in Beziehungen zu Armenien und Berg-Karabach.
    Geplante gemeinsame Energiestoff Projekte bereiten einen guten Grund für SWAP Handel vor und bringen mehr Gewinn für alle Seiten.

    1. @ Ixus

      Vielen Dank für die Informationen. Es ist gut, zu lesen, was die Russen hinter „verschlossenen Türen“ so „treiben“, wo die überwiegende Mehrheit der Medien – einschließlich alternativen – keinen oder nur bedingten Zugang hat.

      Asien ist fest in russ.-chin. Hand. Eine Unmenge an Baustellen – aber es geht voran. Bei der Zusammenarbeit scheint mir ein Aspekt sehr wichtig, der einen gesunden Abstand bzw. Respekt der beiden Partner widerspiegelt: der Gegensatz in der Bevölkerungsdichte, der größer nicht sein könnte (außer Grönland o. ä.). Daraus resultiert mMn eine diametral entgegengesetzte Grundeinstellung bzw. – philosophie, was für die Zusammenarbeit förderlich erscheint (von wegen: Gegensätze ziehen sich an … und ergänzen sich).

      So wird jeder jenes tun, was er am besten kann. Die einen werden Handel treiben und Waren produzieren; die anderen sich um den weltweiten Rohstoffhandel „kümmern“. Die einen haben die nötige Arbeitskraft; die anderen die (unvermeidbare, präventive) Militärkraft.

      zum Thema Seidenstraße: Vieles liegt da noch im Dunkeln. Ein (winziges) Projekt, dass bereits in der SFRJ auf dem Tisch lag und aus polit. Gründen nicht realisiert wurde, scheint spruchreif zu werden.

      Ein Seeweg von Solun (Thessaloniki) bis zur Donau. Es soll ein Kanal gebaut werden, der die Flüsse Vardar und Morava (mündet bei Smederevo – nahe Belgrad – in die Donau) verbinden wird. Der Kanal wäre leicht realisierbar (relativ gesehen: wenige Kilometer) und wurde – wie gesagt – aus politischen Gründen niemals in Angriff genommen: Wer ist schon an einem prosperierenden Balkan interessiert?

    2. @Ixus

      Vielen Dank für Ihre äußerst gelungene Übersicht! Es ist immer gut, die schier überwältigenden Wissensmengen (besonders bei Satanowski) zu rekapitulieren; selbst bei starkem Interesse entgehen einem so viele Details. Meinen zusätzlichen Dank für Ihr Taktgefühl.

  17. Vielen Dank an alle Dorfaktivisten und auch an Kommentator Ixus und The Reds.

    Ihr Beitrag, Ixus, vernetzt die hochkomplexe Interessenslage des Trikont und schafft Übersicht aus der Perspektive der dazu Hauptbetroffenen gegenüber den weltpolititischen Hauptakteuren.

    Und The Reds bewertet weiterhin zuverlässig (nochmals in den Beiträgen der letzten Tage) aus der zeitgeschichtlichen Gesamtsicht.

    Und Russophilus ist und bleibt das Trendfrüh- und Tiefenradar, S-600 [= 6. Sinn], für die verdeckte (wirkende) Wirklichkeit im Hintergrund.

    Alle Grüßend

  18. Danke, Ixus! Die teils überraschenden Details wollen erstmal eingeordnet werden.
    Die Anwesenheit deutscher Militärangehöriger in at Tanf ist peinlich. und gehört genauso gestoppt wie alle anderen Verbrechen dieser Regierung.

  19. Der Krieg in Syrien geht endlich zu Ende… Die Verlierer starten grade eine große Propagandawelle für einen Krieg gegen Libanon und Iran (mit Syrien und Irak als „Beifang“): Der „moderne“, „sympathische“ SA Kronprinz mit Rückendeckung und im Auftrag der üblichen Verdächtigen: Teilen der oder gesamten US-Regierung (? ), weiterer NATO-Staaten (D soll eine wichtige Rolle spielen, wenn deutschsprachige Globalistenorgane so laut dafür trommeln wie z. B. ZON) und natürlich Israel.

    Gewinnen können sie nicht, allerdings noch viel Schaden anrichten: Der Libanon ist instabil und voll mit Flüchtlingen. Angriffe werden zu vielen Toten und Verletzten führen. Die Globalisten werden m. E. auch versuchen, Einfluß und Gebiete in Syrien und Irak zurück zu erobern.

    Was können wir tun, um zumindest die deutsche Beteiligung an weiteren Völkerrechtsverbrechen zu behindern? Nicht sehr viel wahrscheinlich, aber zumindest zeigen, daß es den Antideutschen nicht gelungen ist, die Friedensbewegung komplett aufzulösen. Dieser Aufruf könnte ein Schritt in diese Richtung sein: https://abruesten.jetzt

    Wir Deutsche sollten uns m. E. an den Friedens- und Stabilisierungsbemühungen Russlands und der Widerstandsachse in der Region stärker beteiligen. Bestimmt gibt es da noch mehr Möglichkeiten.

    1. Und parallel in diesem Propagandagetöse versuchen uns die MSM einzureden, die USA hätten den IS in Syrien erfolgreich bekämpft (heute früh auf WDR5 im Zusammenhang mit einem 1-Jahr-Trump-Erfolgs-Resmuee).

  20. Kurz und bündig zu den letzten Vorkommnissen.

    Syrien.

    Nicht verifizierte Meldungen:

    – al-Bukamal ist von Syrer umzingelt
    – Tiger Forces sind nach Idlib verlagert
    – in der undurchsichtigen Ecke in Dara’a – Quneitra überfiel al-Nusra drusische Dörfer.
    Darauf – nach dem russischen Abnicken – ließen Israelis ihre drusischen Pioniereinheiten durch die Grenzanlagen los.
    Diese mit drusischen Milizen der SAA vergrößerten Keil zwischen Bezirken, früher eroberten von al-Nusra.

    KSA + Libanon.

    @ Blue Angel

    >> Die Angriffsgefahr gegen den Libanon ist tatsächlich… stark zurückgegangen. Bleibt zu hoffen, daß Israel keine Alleingänge unternimmt…(Zitatende)

    Die Geschichte mit Hariri hat weder mit Israel noch mit der EU zu tun. Mit amis aber schon.

    Hariri – Kreatur von Saudis – ist auf der falschen Seite gelandet.
    Dem saud. König geht gesundheitlich ganz schlecht; der Nachfolger soll bis zum Jahresende ernannt werden.

    In der Regel, überging Thron verwechselnd zwischen verschiedenen Clans. Diesmal möchte der König eigenen Sohn, den wilden Mohammed bin Salman unbedingt durchsetzen.
    Die meisten Prinzen und Geistigen haben dagegen abgestimmt.
    Es kam zu einem Krieg, auf den Mohammed wurde im Juli eine Attentat in Jeddah ausgeübt (in der Presse keine Spur darüber).

    Jetzt hat sich die Lage zugespitzt. Der König ließ jetzt die Organisatoren, inkl. dem erwarteten Nachfolger verhaften. Alle sie sind mit amis stark verbunden.

    Mohammed – der Anstifter vom Überfall auf die russischen Milizen – ist nicht weniger mit amis liiert, aber er verkauft seine „Unabhängigkeit“ von amis in einem Paket zur Modernisierung des Landes.

    Als erste Ohrfeige – trotz allen Abmachungen – lässt er die Aktien von ARAMCO nicht bei der NY Börse, sondern in London verkaufen. Amis ärgern sich unendlich, können aber nicht dagegen tun.

    Der gesprengte bzw. abgeschossene Prinz aus dem Hubschrauber war ein Anhänger von Mohammed, also der Krieg geht weiter.
    Hariri unterstützte seine Gegner und wurde zum Prügeln abgerufen. Israel oder Hisbollah mit ihm in Verbindung zu setzen wäre die Verfolgung der falschen Spur.

    Wenn die Vermögen der Verhafteten konfisziert werden, hat Mohammed genug Reserven im Budget und für seine Pläne.

    Wie Russen darauf reagieren ?

    Die Zuhörerabfrage heute bei Satanowski:

    – uns ist egal, wir sollen eigenen Weg gehen : 94%
    – mit einer positiven Entwicklung betr. Investitionen für Russland zu erwarten : 3 %
    – es wird noch schlimmer 1%

  21. @Ixus:
    Danke für die interessanten Infos! Besonders erstaunlich finde ich die Kooperation Israels gegen Taqfiris. Fast unglaublich aber erfreulich, im Sinne eines zu Vernunft-Kommens der Netanyahu-Regierung.

    In einem der heutigen (oder gestrigen) Artikel über SA stand, daß Hairiri in SA unter Hausarrest stehen soll. Genauso wie der exilierte Yemen-Präsident. Saudi Arabien dürfte, inklusive der im Ritz Carlton versammelten Prinzen-Bagage, derzeit also das weltweit bedeutendste Prominentengefängnis sein.
    Allerdings diplomatisch und militärisch ungeschickt und auch intern mit mehr Gegnern als in alle Hotels des Landes passen.
    Wenn sogar die westlichen Propagandamedien vom Kronprinzen Abstand nehmen, ist die Vorhersage einer relativ bald endenden Prinzenherrlichkeit wohl nicht allzu gewagt.

    Aktuell würde mich besonders interessieren, ob und wie in Russland das neue (wahrscheinlich für D geplante) europäische NATO-Hauptquartier thematisiert wird. Vielleicht könnten Sie diesbezüglich für uns mal die Ohren offen halten? – Ganz herzlichen Dank im Voraus!

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