Dies und Das – Geld, Kanonen und ein großes Rätsel

China verbietet den Handel mit Digitalwährungen wie bitcoin. Doch damit nicht genug; es sorgte für einiges Aufsehen, dass China zudem allen wesentlichen Leuten in den entsprechenden Unternehmen untersagte, das Land zu verlassen und sie aufforderte, sich für Untersuchungen zur Verfügung zu halten.

Warum tut China das als eines der wesentlicheren Länder der Branche mit täglichen Umsätzen im Wert von Hunderten Millionen us$ mit bitcoind & Co?

Ich bin kein Fachmann für den Finanzbereich, aber ich habe andere Zugänge zu diesem Thema und ausserdem: Jemand muss diese und einige weitergehende Fragen doch mal stellen und ihnen nachgehen. Und selbst wenn ich mich mit manchem irre, so wird man doch den einen oder anderen Gedankengang vielleicht nützlich finden.

Zunächst mal: Was ist Geld eigentlich? Es ist die Abstraktion konkreter(!) Werte – oder sollte es zumindest sein. Die ursprünglichen (und nach wie vor relevanten) Gründe sind ganz praktische. 1000 Brote lassen sich schlecht tragen und 1 Pfund Fleisch aus einer Kuh zu schneiden, um z.B. für eine Dienstleistung zu zahlen, ist auch ziemlich unpraktisch, um nicht zu sagen unsinnig.
Geld kommt als Platzhalter gelegen, als Abstraktion. Man kann nahezu alle Waren und Dienstleistungen, genauer deren Wert, statt in Broten, Hühnern, usw. in einem abstrahierten Wert ausdrücken. Statt 1 Pfund Kuhfleisch gegen 50 Brötchen oder 7 Liter Bier für eine Zahnbehandlung zu tauschen, ist es viel praktischer, Münzen oder Scheine als gegenständliche Symbole des jeweiligen Wertes („Zahlungsmittel“) in einer festgelegten Einheit, z.B. D-Mark, zum Bezahlen zu verwenden. Ganz nebenbei bietet das noch andere Vorteile, den z.B., dass die 20.000 Eier, die für einen Hausanbau zu „zahlen“ wären, zum größten Teil verkommen würden, ehe die fleissigen Maurer sie alle verzehren könnten.

Zu beachten und im Auge zu behalten: Es geht um *konkrete* Werte und die Abstraktion Geld muss allgemeingültig (für ein Gebiet) festgelegt und kontrolliert sein.

Was aber ist der Stand der Dinge? Die amis haben den mit viel Gewalt als zeitweise de fakto einzigen und mithin beherrschenden Leitwährung etablierten us$ zur reinen „fiat Währung“ gemacht; sie haben den entscheidenden, ja konstituierenden Punkt der Beziehung Geld – Wert zur Beliebigkeits-Lotterie gemacht. Ich erwähne die amis an erster Stelle, weil sie die Hauptschuldigen und größten und schlimmsten Übeltäter sind, aber viele andere wie insbesondere auch eu-ropa sind kaum besser.
Nebenbei bemerkt gibt es schon lange das Analog an den Börsen; dort wird sehr häufig und vor allem den Umfang betreffend verheerend nicht mehr mit Mais oder mit Stahl gehandelt sondern mit „Derivativen“, „Optionen“, „Futures“ usw. Kurz, auch da wurde etwas ursprünglich Nützliches zum Spielcasino pervertiert.

Allerdings war für diese Spielchen, die den Rest der Welt abzockten, eine Voraussetzung unerlässlich, nämlich die auch faktische, sprich letztlich militärische Macht, das allen aufzuzwingen.

Eben diese Voraussetzung ist aber, optimistisch formuliert, am Zerfallen (realistisch formuliert ist sie schlicht nicht mehr gegeben). Konnte man z.B. den Irak oder Libyen noch brutal und gewaltsam schädigen, um jedes Aufmucken gegen die Abzock-Spielchen der ami „globalisten“ im Keim zu ersticken, so ist das mit Russland und China keinesfalls eine Option (nicht, dass mans nicht versucht hätte, aber man scheiterte erbärmlich).
Ergebnis: Russland und China a) entziehen sich zunehmend dem us$ und, fast schlimmer noch, b) häufen sie massiv Gold an und machen keinen Hehl daraus, dass dies auch zur Deckung ihrer Währungen dient, oder anders ausgedrückt, dass sie für die neue multipolare Zeit wieder zu einer sinnvollen und glaubwürdigen Definition und Implementation von Geld und Währung zurückkehren.

Was aber wird, ja muss, geschehen, wenn man in dieser Welt zwischen Bezahlung in einer seriösen und glaubwürdigen Währung einerseits und Spielcasino-Chips andererseits wählen kann? *Natürlich* wird niemand so blöde sein zu sagen „Oh bitte, bezahlen Sie mich mit wertlosem Papier“.

Oder anders ausgedrückt: Es kommt zwangsläufig – und für die amis sehr hässlich – die Frage auf, wie man – ohne tatsächliche Werte zu haben – den us$ irgendwie als halbwegs glaubwürdige Währung erhalten kann.

An dieser Stelle kommen wir zum knackigen Kernpunkt, aber ich will vorher nochmal ausdrücklich und klar sagen, dass ich keinerlei nennenswerten Fachkenntnisse im Bereich Finanzen und Währungen habe. Dass ich mich trotzdem äussere hat drei Kerngründe: a) Ich habe gute und bewährte Kenntnisse in anderen und für dieses Thema relevanten Bereichen und also durchaus einen gewissen Zugang, b) es geht gar nicht wirklich um Finanzen und Währungen; das ist nur die Ebene, auf der der Krieg geführt wird und c) irgend jemand muss doch mal fragen.
bitcoin hatte Skandale, bitcoin stieg gewaltig im Wert, bitcoin wird erlaubt oder verboten, bitcoin war irgendwie plötzlich da (übrigens unter fragwürdigen Umständen, die auf einen Geheimdienst als wesentlichen Mitspieler deuten), bitcoin, ethereum und andere „digitale Währungen“ hier und dort und überall – und niemand schaut mal *hinter* die Kulissen oder fragt mal „warum, warum jetzt und warum so?“. Erstaunlich.

Was sind bitcoin und Co., was sind diese digitalen Währungen? Antwort: Ein Kompromiss und zwar ein lausiger und obendrein – verräterisch das – garniert mit klassischer wertewesten Propaganda.
Warum Kompromiss und warum lausig? Erinnern wir uns an die Einführung, was Geld ist. Eier, Brote, Bier oder Hausanbauten oder auch eine Zahnbehandlung sind für die Menschen praktische Dinge; es sind konkrete Werte, sie werden gebraucht und eignen sich als Gegenwert (tatsächlich sind die ja eben Grund und Grundlage für Geld). Das ist das eine „Extrem“. Rein spekulatives Spielcasino-Papier, also der us$, ist das andere Extrem. bitcoin & Co liegen dazwischen und sind also ein Kompromiss. Und „lausig“, weil das, was hinter bitcoin und Co steht, nämlich „Arbeit“ in Form cryptographischer Berechnungen eben *keinen* Wert hat für die normalen Menschen.

Und damit haben wirs aus meiner Sicht auch im wesentlichen sauber seziert auf dem Tisch liegen. Diese Digitalwährungen sind ein lausiger Kompromiss, der keineswegs die Bedingungen erfüllt, die sinnvollerweise an Geld, an Währung zu stellen sind. Aber es ist mehr als der us$ bieten kann, hinter dem nur die heisse Luft von Spielcasinos steht. Um genau zu sein, sind bitcoin & Co mAn genau das, was herauskommt, wenn betrügerische Globalisten das Messer am Hals haben und versuchen „Wert“ wenigstens zu simulieren und den zumindest formalen Anschein von „Gegenwert“ anzubieten.

Warum jetzt, warum so? Weil sie das Messer am Hals haben, weil sie nicht umhin konnten zu bemerken, dass das ami Militär kaum mehr dazu taugt, auch nur Hinterdingsbums-Land einzuschüchtern, schon gar nicht, wenn die Freude Chinas oder Russlands sind. Kurz, weil sie gesehen haben, dass die *wirkliche* Grundlage für ihre Spielcasino und Abzock-„Währung“ us$ nicht mehr gegeben ist. Und das zu merken war wirklich nicht schwer; nicht wenige Länder zeigen den amis mittlerweile ganz unverhohlen den Stinkefinger und machen ihre Geschäfte in allem, nur nicht in us$.

Und weil sie nichts, rein gar nichts an nennenswerten *wirklichen* Werten haben, um die Situation aufzufangen. Aber irgendwas *muss* her, wenn sie nicht in ein sehr, sehr tiefes Loch fallen wollen mit ihrem us$. Also erfanden sie etwas, nämlich eine ziemlich seltsame Form von „Arbeit“ als „Gegenwert“ bzw. „Deckung“, nämlich die cryptographischen Berechnungen, mit denen bitcoin und Co. „gemined“ werden. Typisch ziocons, übrigens, dieser Begriff, weil der mit echten Werten assoziert ist (in Minen wird ja was Wertvolles gefördert) und so unterschwellig nahelegt, es seien wirkliche Werte im Spiel.
Dazu noch ein bisschen Gemaule von westlichen Regierungen, reichlich PR von wegen „Freiheit“ und „anonym bezahlen“ und natürlich auch das zugrunde liegende und für viele unwiderstehlich anziehende „aus dem Nichts ‚Geld‘ erschaffen und reich werden“, usw.

Nein, Im Kern sind die digitalen Währungen eben keine Währungen, keine Werte, sondern der aus der – absolut selbst verschuldeten Not – entstandene Verarsche-Versuch, der vor allem zweierlei soll: Erstens soll er Rettungsboote für die us$ der Reichen bieten und zweitens Konvertierbarkeit in echte Währungen der neuen multipolaren Welt.
Womit auch klar sein sollte, warum China als a) größte und entscheidende Wirtschaftsmachtt und b) als einer der Top-3 Goldproduzenten und Aufkäufer der Welt das U-Boot und $-Ratten Spielchen grob beendet hat, zumal aus der Sicht von Ländern wie China bitcoin und Co letztlich Viren sind, die das mühsam geschaffene neue System anstecken, vergiften – und zweifellos letztlich übernehmen sollen.

Wenig überraschend spielte auch Russland, ebenfalls einer der Top-3 Goldproduzenten und Aufkäufer, eine Rolle in diesem Spielchen. Allerdings eine andere als China und eine, die mich breit grinsend „Ihr schlauen Russen, haha“ denken lässt.
Zur Erklärung muss ich ein bisschen ausholen.

Beim „mining“, also bei Erzeugen von digitalen *Pseudo* „Werten“, geht es, ich halte das mal sehr einfach (Fachleute bitte nicht meckern. Euch muss mans nicht mehr erklären und mir geht’s darum, dass Fritz und Karin Normal das verstehen), darum, dass sehr aufwendige Berechnungen auf Computern durchzuführen sind. Dabei ist zu bedenken, dass diese Computer nicht nur Strom verbrauchen, sondern auch reichlich Abwärme erzeugen; eben diese gehört mit zu den größten und teuersten Brocken an Aufwand und Kosten beim „mining“ in größeren „Farmen“ (Regalsysteme oder sogar ganze Hallen voller Rechner). Ein weiterer Faktor ist der, dass es eine Art Hierarchie der Systeme gibt, die (unten) mit dem normalen Computer anfängt, über (simpel gesagt) „missbrauchte“ Graphikkarten bis hin zu (ganz oben in der Hierarchie der Leistungsfähigkeit) speziellen Systemen mit eigens auf diesen Zweck hin getrimmten speziellen Prozessoren geht.

Was fällt uns auf? Wer hat die meisten Entwicklungskapazitäten und die entsprechenden hoch-technisierten Fabriken für solche speziellen Chips? Die amis. So ein Zufall aber auch. Dachten sie jedenfalls. Tatsächlich ist es nämlich so, dass die Chinesen das nicht schlechter können; zudem können sie ein bisschen weniger leistungsfähige Prozessoren durch einfach mehr davon ausgleichen, weil sie erheblich billiger als die amis produzieren. Dumm gelaufen für die amis.
Und natürlich weist auch das System der Spieler in verschiedenen Leistungsklassen auf den „Leuchtturm“ des „wertewestens“ hin. Es zeigt sich, dass man das als eine Art Krieg durchziehen wollte, bei dem, typisch amis, die anderen nie eine Chance haben sollten, da man sich weit voraus und führend wähnte. Und natürlich meinte man auch, sich als (ganz knapp) noch Finanzgroßmacht die meisten „Farmen“ leisten und betreiben zu können und auch so den anderen vom ersten Tag an voraus zu sein.

Daneben spielen noch zwei Faktoren eine erstaunlich wesentliche Rolle, nämlich erstens Stromkosten und zweitens Aufwand und Kosten für die Kühlung der „Farmen“.

Und an dieser Stelle kommt Russland ins Spiel. Es gab (auf fast schon aufdringliche Befragung hin) von Putin eine halbgar wirkende (tatsächlich aber sehr kluge und wohlbedachte) Ansage zum Thema digitale „Währungen“. Die lautete sinngemäß „Na ja, warum nicht. Kann man jedenfalls mal drüber nachdenken“. Natürlich galt das primär den amis und die Botschaft war klar: Wer bitte möchte zum Thema Stromkosten und Aufwand für Kühlung mit Russland mithalten? Ein einziger alter überholter Schiffsreaktor und eine große „Farm“ irgendwo bei Archangelsk oder Norilsk und die amis können nicht so viele Taschentücker ranschaffen wie sie weinen. Übrigens gibt’s auch in Ostsibirien reichlich Platz. Das Ganze dort, die Chinesen liefern die Systeme – und beide gemeinsam ballern die usppa einfach aus dem Spiel.

Das ist der Kontext, in dem man mMn. das chinesische Verbot sehen muss. Die Ansage ist unmissverständlich: „Danke nein, wir wollen eure virtuelle Verarsche nicht und vergiften lassen wir uns die Welt, die wir gerade aufbauen, auch nicht“. Sagen die bedeutendste Wirtschafts- und die bedeutendste Militärmacht der Welt.
Was die amis dazu sagen? Wen bitte interessiert das denn noch?

212 Gedanken zu „Dies und Das – Geld, Kanonen und ein großes Rätsel“

  1. Nur weil eine Währung „fiat money“ ist, heißt das noch lange nicht, daß sie wertlos ist.

    Der Wert des Geldes ist unabhängig von seiner Entstehungsart; er wird dadurch definiert, was für ein Warenpool ihm zur Zeit gegenübersteht.

    Wenn also die Bevölkerung und die Produktivität auf der Erde weltweit um 20% gesteigert wurde, dann kann man natürlich auch 20% mehr Geld erschaffen, ohne daß das in irgendeiner Form den Wert des Geldes verändert.

    Das Problem ist also nicht das „fiat money“-Prinzip, eine z.B. goldgedeckte Währung ist bei weitem destruktiver, weil sie de fakto jegliches Wachstum unterbindet.

    Das Problem ist, daß die meisten Länder derzeit Geld lediglich in Form von Schulden schaffen können, für die auch noch Zinsen anfallen.

    Kreditaufnahme führt also dazu, daß ein Teil der vor dem Kredit vorhandenen Geldmenge zugunsten des Kreditgebers verschoben wird, während die Geldmenge am Ende wieder konstant ist.

    In souveränen Staaten wird Geld zins-und schuldenlos erschaffen und die Geldmenge richtet sich nach der Produktivität.

    Es gibt übrigens auch keine Notwendigkeit, die Geldmenge zu erhöhen, weil Geld bekanntlich durch Benutzung nicht verschwindet oder an Wert verliert.

    Ebenso kann eine Währung wie der Euro nicht dadurch stabilisiert oder „gerettet“ werden, daß innerhalb des Euro-Raumes Geld verschoben wird.

    Geld ist primitiv einfach und zugleich ungeheuer kompliziert, weil man nie gelernt hat, es richtig zu durchdenken.

    Es hat auch niemand ein Interesse daran, einem die Wahrheit zu sagen, weil Geld(mangel) natürlich das beste Mittel ist, um Leute gefügig zu machen.

    1. Na, dann ist es wohl so, dass jemand, der sich „killerbee“ nennt (und wiederholt Fragen zu sich ausweicht) total schlau ist und Bescheid weiss, während Russland und China ahnungslos und dumm sind.

      Unterlassen Sie es doch bitte, hier gängige Wertewesten Dogmen herunterzuleiern.

      Vernünftigerweise hat Geld *natürlich* einen Wert – genau das ist doch sein Daseinszweck – es symbolisiert in praktisch nutzbarer Form das, wofür es steht, Kühe, Häuser, Zahnbehandlungen, usw. Gold eignet sich dafür gut, aber es muss ja nicht komplett Gold sein; dazu können auch andere *reale* Werte kommen. Ich habe nicht umsonst auch „Zahnbehandlungen“ als Beispiel genannt; die stehen nämlich für den Wert „menschliche Arbeitskraft“.

      Übrigens geht es in diesem Artikel mal *nicht* ums Zinseszins-Thema.

      Ach und: Ich bin Ihr Ausweichen leid. Sie werden entweder ansagen und belegen, dass Sie killerbee (vom killerbee blog) sind oder aber hier einen anderen Namen verwenden.

    2. Falsch, falsch und nochmals falsch, was Sie hier schreiben. Aber eben Mainstream für Laien – warum wohl?
      Nur ein paar Stichworte: Wenn garantiert wäre, dass der Schaffer von Fiatgeld (auch Schuldgeld) die Geldmenge nicht inflationiert, sondern entsprechend dem Wirtschaftswachstum steuert (alte Bundesbankpolitik, als sie noch unabhängig war und die DM hart) könnte es so halbwegs funktionieren, da Irrtümer trotzdem systemimmanent sind. Mit Gold (oder einem anderen Warengeld) funktioniert die Steuerung aus sich heraus, der Preis von Gold steigt oder fällt auf Grund des Marktmechanismus und das nur in einer engen Bandbreite.
      Die westlichen Staaten inflationieren ihre Dollars und Euros jedoch hemmungslos. Der kurzfristig verlockenden Versuchung kann kein Politiker widerstehen, will er Wahlen gewinnen.
      Und zur guten alten Zinspolemik: Der natürliche Zins ist der Ausdruck von Zeitpräferenz. Wer sein Geld nicht ausgibt, auf Konsum verzichtet, und es einem Anderen überlässt, wird dafür mit dem Zins entschädigt. Wer konsumieren will, bevor er bezahlen kann, muss einen Preis, den Zins entrichten.
      Das gilt auf allen Stufen der Wertschöpfung hinunter zum Letztverbraucher von Waren und Dienstleistungen.
      (Fiat)geld kann seinen Wert nicht verlieren? Jetzt werden sie aber kindisch. Wenn ein Laib Brot vier Euro statt drei Euro vor zwei Jahren kostet, ist das Geld noch gleich viel wert? Real oder nominal unterscheiden kann schon ein Zehnjähriger.

      1. Antwort ist an Killerbee gerichtet.
        Dass der geschätzte Russophilus nunmehr auch die Bedeutung des Geldes in der Geopolitik anerkennt, erfüllt mich mit Freude.

      2. @Thomas
        Das sehe ich auch so.
        Aber
        „Mit Gold (oder einem anderen Warengeld) funktioniert die Steuerung aus sich heraus, der Preis von Gold steigt oder fällt auf Grund des Marktmechanismus und das nur in einer engen Bandbreite.“

        Hier möchte ich Ihnen widersprechen:
        Wenn eine Währung mit Realwerten gedeckt wird, liegt in der Regel ein festgelegter Deckungswert vor.
        Z.B. „eine Unze Gold entsprechen eintausend Mark“, wie das früher beim Dollar gegeben war. Schwanken kann der Preis für diese Werthinterlegung nur in anderen Währungen, die evtl. mit alternativen Werten gedeckt werden (Kupfer o.ä.).
        Echtes Geld ist jedoch etwas anderes. Echtes Geld wie z.B. Goldmünzen behalten einen Wert auch dann, wenn es die aufgeprägte Währung gar nicht mehr gibt (Ausnahme – sehr alte Münzen, bei denen stellt sich der Staat einem freien Verkehr entgegen).
        Zur Verdeutlichung:
        Eine 5 DM Münze in Gold mit einem Gewicht von einer Unze wird vom Händler in der Regel mit dem entsprechenden Einkaufspreis für 1 Unze Gold angenommen – überall auf der Welt. Die damals übliche 5 DM Umlaufmünze in der wertlosen Legierung wird nur zum nominalen Umtauschkurs in Euro von der Bundesbank zurückgenommen – solange die da noch mitmacht (nimmt die DM-Münzen überhaupt noch an?). Sobald der politische Wille zum Umtausch erlischt, ist diese Münze nur noch ihr Metall wert – also zu diesem Zeitpunkt wahrscheinlich weit weniger.

          1. Es geht m E. auch darum, dass ehrliches Geld die von uns allen beklagten Probleme mit einem Schlag lösen würde.
            Wann begann die Falschgeldproduktion in großem Stil? Lassen wir einmal die Münzverschlechterung klammer Herrscher in vergangenen Zeiten beiseite!
            Es begann mit dem ersten WK, als sich herausstellte, dass er lange dauern wird und mit dem goldgedeckten Geld unfinanzierbar ist.
            Seither finanzieren die Zionisten alle Kriege mit Falschgeld.

            1. In Deutschland wurde der Erste Weltkrieg zunächst über Anleihen (Staatsverschuldung) finanziert. Die Notenpresse begann aber erst nach dessen Ende auf höchsten Touren zu laufen (Hyperinflation). Richtig ist unbedingt. Ohne Falschgeld wäre (ist) kein Krieg auf lange Sicht finanzierbar.

        1. Der Wert der Goldeinheiten in Relation zu den verfügbaren Waren und Dienstleistungen. Weil die Goldmenge nur um 1-2 % jährlich wächst.
          Da die Anpassung unmittelbar in einem freien Markt erfolgt, wird die Bandbreite der Wertschwankung gering sein.
          Das ist leider Theorie, wenn auch logisch nicht widerlegbar, da wir keine freien Märkte ohne Staatseingriffe haben und da der Staat (die Notenbanken) Gold sofort verbieten, wenn es dem Geldmonopol gefährlich wird.
          Z B. 1933 in den USA.

        2. keine Währung, kein Geld hat einen ihm immanenten Wert. Egal ob man Gold, Silber, Diamanten, Adamantium oder sonst etwas ansieht. ALLES sind nur gesellschaftliche Vereinbarungen.
          Und es gibt bessere und schlechtere – Fiatmoney etc. ist die absolut schlechtere Variante.
          Und Edelmetalle / Edelsteine haben natürlich das Problem das es keine Verbindung zwischen Umfang an Waren und Umfang an Zahlungsmittel gibt.

          1. Nicht ganz. Früher mal hatte Geld, also Münzen, einen immanenten Wert, nämlich den des Golds, Silbers oder Kupfers, aus dem es gemacht wurde.
            Bedenken Sie auch, dass der (bei Gold in der Tat große) gesellschaftlich attribuierte Wert von bestimmten Metallen letztlich auf im immanenten gründet. Es hat einen Grund, dass Gartenwerkzeuge aus Kupfer besser sind als solche aus Stahl, dass Besteck, soweit irgend möglich, aus Silber war, usw. Diese Metalle sind naturgemäß begrenzt und sie haben unverzichtbare und wichtige Eigenschaften.

      3. Zu den „Mängeln“ der Golddeckung kurz!

        Bis 1914 waren alle Währungen der großen Industrie- und Handelsmächte goldgedeckt.
        Das bedeutete, dass positive oder negative Salden im internationalen Handelsverkehr über die Nationalbanken mit Gold ausgeglichen werden mussten. Dabei spielten die Geschäftsbanken eine nicht unerhebliche Rolle.

        Am Beispiel Britanniens: Die Bank of England war gewissermaßen das zentrale Gold-Depot des gesamten Bankensystems.
        Wenn im Konjunktur- (oder besser Krisen-?) Zyklus die Kapitalverwertung und Kreditvergabe wieder in Schwung kam, taten die Banken natürlich alles Mögliche, um das Kreditgeschäft auszuweiten. Ach die schönen Zinsen.

        Am Ende wurde auch jedem Glücksritter Kredit nachgeworfen!! Egal ob der Markt für die Produktverwertung zugänglich war oder nicht.

        Der größte Haken aber bestand darin, dass mit der Hochkonjunktur die Importe von Rohstoffen stärker anwuchsen als die Exporte von Fertigwaren. Das führte in dieser Phase dazu, dass im Rahmen des Bilanzausgleichs mehr und mehr Gold aus den Tresoren der BoE ins Ausland abfloss. Im gleichen Maße musste die BoE dann die umlaufende Geldmenge reduzieren, was tödliche Folgen für die Erwirtschaftung der Zinsen und überhaupt die Absatzmöglichkeit für Waren auf dem Binnenmarkt hatte. – Krise. Allgemeine Stockung.

        Wer auf neue Golddeckung setzt, muss verflixte Probleme dieser Art irgendwie „schadensarm“ lösen können. Ich kenne dafür aber kein prägnantes praktisches Beispiel. Leider.

        1. Gelöscht. Endlos lang und weitgehend unformatiert in einem langen Schlauch, wilde und teils wirre Spekulationen (wie in idiotistan üblich), etc. Das alles zusammen ist mir dann doch zu viel, daher gelöscht. – Russophilus

    3. Zitat:
      „Der Wert des Geldes ist unabhängig von seiner Entstehungsart; er wird dadurch definiert, was für ein Warenpool ihm zur Zeit gegenübersteht.“

      Falsch, der Geldwert definiert sich aus Warenpool UND Wertverlußt durch inflation, sprich Gelddrucken.
      DAS ist DAS Problem vor dem der westen gerade scheitert.

      Zitat:
      „Wenn also die Bevölkerung und die Produktivität auf der Erde weltweit um 20% gesteigert wurde, dann kann man natürlich auch 20% mehr Geld erschaffen, ohne daß das in irgendeiner Form den Wert des Geldes verändert.“

      Falsch, der Zinseszins zerstört den Geldwert weiter.

      Zitat:
      „Das Problem ist also nicht das „fiat money“-Prinzip, eine z.B. goldgedeckte Währung ist bei weitem destruktiver, weil sie de fakto jegliches Wachstum unterbindet.“

      Falsch, es findet eine Goldproduktion statt d.h. die Goldmenge steigt ebenfalls entgegen der Verlautbarungen des Systems.
      Ausserdem ist es eine Stückelungsfrage.
      Ausserdem kann man Goldgedeckte Währungen Kombinieren .

      Zitat:
      „Das Problem ist, daß die meisten Länder derzeit Geld lediglich in Form von Schulden schaffen können, für die auch noch Zinsen anfallen.“

      DAS ist ja DAS ZIEL der finanzfaschisten-junta, es dient der Kriegstreibereien und dem Reichtum der milliarärsdynastien.
      Der Grund war ja BISHER das ami Militär, in 140 Ländern der TERROR verbreitend.
      Dieser Grund entfällt demnächst.

      Zitat:
      „Es gibt übrigens auch keine Notwendigkeit, die Geldmenge zu erhöhen, weil Geld bekanntlich durch Benutzung nicht verschwindet oder an Wert verliert.“

      Das ist eine der frechsten Behauptungen des Systems.
      Die plünderung der Welt bisher IST das Ergebnis des Geldwertverlustes durch Zinseszins.
      Die Geldentwertung findet Tatsächlich äusserst massiv statt,
      bei Lebensnotwendigen Dingen.

    4. @Killerbee
      Eine Währung ist nie „fiat money“, eine Währung ist entweder stark oder schwach, gedeckt oder ungedeckt. Als „fiat money“ wird der willentlich durch Kreditvergabe der Finanzinstitute künstlich geschaffene Anteil einer Währung bezeichnet, der eben nicht durch Erzeugen von realen Gütern gedeckt ist. Es ist im Grunde eine – schlecht verborgene – Abwertung, ja Aushöhlung des Geldwertes. Warum wird das nicht erkannt und warum fliehen die Staaten bzw. Menschen nicht aus dieser ungedeckten Währung? Weil sie es nicht wissen, weil die Statistiken verfälscht sind, weil die Medien die Matrix aufrechterhalten und weil das Land, welches den grössten Anteil an fg erzeugt hat, auch die militärische Drohung aufrecht erhielt. Das geht nun zu Ende.
      Und, auch da irren Sie sich, Geld ist auch zu einem guten Teil Vertrauen. Und nur noch Traumtänzer haben solches in die usppa.

  2. Hallo und vielen Dank für Ihren Artikel. Leider gehöre ich zu denjenigen, die sich aufgrund von Zeitmangel, leider nicht mehr so mit den Geschehnissen in der Welt auseinandersetzen können. Es wäre sehr hilfreich, wenn Sie in Zukunft, wenn Sie solche Ereignisse beschreiben, wenigstens einen Link setzen könnten, damit eine Quelle zur Verfügung steht und man gegebenenfalls auch mal nachlesen kann, was im Bezug dazu noch vorgefallen ist. Analitik macht das z.B. sehr gut in seinen Artikeln und verwendet meist Quellen, auf der er verweist. Das würde ich mir bei Ihren Artikeln auch wünschen. Ich hoffe, Sie fassen das nicht als Kritik, sondern als Anregung auf. Viele Grüße.

    1. Werter Herr Penryn!
      Ein paar Links genügen nicht, um in die Materie einzudringen. Bücher und Zeitschriften – da werden Sie geholfen.
      Welche? Ich will Sie nicht beeinflussen. Falls Sie nochmal fragen, gebe ich gerne ein paar Tips.

  3. Bislang kann ich mir immernoch keinen Reim darauf machen warum es Anfang/Mitte diesen Jahres diesen Hype gab:

    https://www.heise.de/newsticker/meldung/Ethereum-Mining-als-Geldquelle-Schnelle-Radeon-Grafikkarten-ausverkauft-3744511.html

    Ich würde sagen wer die Kurse manipulieren kann (und das traue ich der CIA ausdrücklich zu) der kann auch abkassieren.

    Ist für die CIA vielleicht eine gute Einnahmequelle neben ihrer Drogengeschäfte um nicht auf den US Haushalt angewiesen zu sein (der ja wissen möchte wofür denn das Steuergeld das er gibt bitteschön bestimmt ist).

    Damit können Sie ein paar neue Kampfhubschrauber für Afghanistan kaufen oder in Syrien Terroristen ausfliegen. Muss ja alles irgendwie finanziert werden.

    1. Nein, da geht’s um viel mehr, um so viel sogar, dass das Strippen der bösen nsa als marketing-Maßnahme Sinn machen würde.
      Unter anderem …
      – der us$ ist den amis zuzuordnen, bitcoin und Co aber nicht
      – man kann heute noch $ Vermögen rüber retten. Einfach bitcoins kaufen.
      – *wenn* – und man darf sicher sein, dass das der Plan war/ist – es gelingt bitcoin & Co weltweit zu etablieren (u.a. Dank der nsa Skandale, die ja ein mächtiger Motor für das Anonymitätsbedürfnis der Menschen sind), dann könnte die total bankrotte usppa voll mit dabei sein, weil ja de fakto bisherige Geldsysteme peu a peu verschwinden und durch bitcoin & Co ersetzt werden.
      – die amis könnten sogar, anstatt im tiefen Loch zu sitzen, *überproportional* viel „Geld“ erzeugen.
      – nach der us$ Pleite werden die amis im bisherigen System null Chancen haben, an die größenordnungsmäßig 10 – 15 Billionen ($ Kaufkraft von heute) zu kommen, die sie bräuchten, um nicht elend abzusaufen sondern ihr Land zu erhalten.

      Anders ausgedrückt: Was macht eine skrupellose Verbrecherbande, wenn sie den ganzen Finanz- und Währungszirkus im wahrsten Sinn des Wortes bis zum Zusammenbrechen abgezockt hat? Na, sie schmeisst das kaputte System weg und führt ein neues ein, natürlich eines, bei dem sie selbst in guter Position anfängt. -> bitcoin & Co.

      Und die sind nicht alleine. Erste Komplizen scheinen sie schon zu haben. Siehe modis eifrigen Versuch, „digitale Währungen“ in indien einzuführen und dem bestehenden System einen schweren Schlag zuzufügen…

      1. @Russophilus
        Ihre Überlegungen sind überzeugend. Zusätzlich geht es ja noch um die Abschaffung von Bargeld. Gibt es kein anonymes bares Zahlungsmittel mehr, sind wir wieder in der Knechtschaft des Mittelalters.
        Wir müssen uns vorbereiten, wieder mit Tauschhandel zu leben und Tauschmittel zu verwenden. Die guten alten Lucky Strikes? Ah, deswegen läuft die gnadenlose Kampagne gegen das Rauchen? Jetzt wird’s lustig!

        1. Übrigens, weil ich denke wir sind in einer „Endphase“ des Systems:
          Mein Tipp als „vorübergehendes“ Tauschmittel :
          Werkzeuge, Holzöfen ect. ect. !
          Simple Planen, decken, Seile.
          Ist leider nicht für alle praktikabel im großen Stil, aber es reichen auch Kleine Praktische Dinge.

      2. Auch die Diskussion um die Abschaffung der Bargeldes passt da hervorragend ins Bild, als kleines au deuvre.
        Als Vorbereitung der Zirkus um das was mal eigentl. will:
        bitcoin

          1. Achtung: Bitcoin ist nicht wirklich anonym.

            Ein Bitcoin-Wallet ist öffentlich gekennzeichnet durch den zugehörigen öffentlichen Schlüssel (verwenden kann es allerdings nur derjenige, der den zugehörigen privaten Schlüssel kennt). Der öffentliche Schlüssel ist sozusagen die Kontonummer.

            Will jetzt irgendjemand wissen, welche Person hinter meinem Wallet steht, dann trackt er alle Transaktionen, welche mit meinem Wallet durchgeführt werden. Das ist ja öffentlich einsehbar.

            Kaufe ich bei einem Händler ein, dann ist öffentlich sichtbar, dass von meinem Wallet zum Händler-Wallet ein Betrag geflossen ist.

            Es ist jetzt üblicherweise bekannt ist, zu welcher Person der öffl. Schlüssel des Händlers gehört. Er muss dies ja bekannt geben, damit er bezahlt werden kann. Da muss jetzt der Staat/Mafia/Geheimdienst nur beim Händler „nachfragen“, zu welchem Käufer die Transaktion gehört.

            Jetzt gibt es für zwar Techniken, diese Schwachstelle azzusichern, z.B. durch die Verwendung eine Mixing-Services. Allerdings würde ich erstmal annehmen, dass Mixing-Services selbst von Geheimdiensten betrieben werden.

          2. Ich bin ein totaler Bargeld-fan, unterstütze die Initiative vom Thorsten Schulte (Silberjunge) und sehe Bargeld als eine Bedingung für eine NICHTGLÄSERNE Gesellschaft an, aber bitcoin finde ich – zumindest bislang – aus ähnlichen Überlegungen , die mich Bargeld/Gold schätzen lassen EBEN AUCH GUT !

            Sie mögen aus diesem Grunde meine Sicht auf Geld oder auch die gesamte Welt komplett ablehnen,…Ihr Ding !

  4. Hallo,
    sehr schöner Artikel – Danke !
    Sehr geehrter Herr Russophilus ich beobachte den medial hochgespielten Tumult um Katalonien – da läuft doch auch irgend
    eine Sauerei ?
    Können sie uns dazu eine Einschätzung geben ?

  5. Zum Beitrag von Russophilus:
    Bitcoin und Co erfüllen mich von Anfang an mit Misstrauen weil
    1. das Internet nicht sicher ist, da von den USA kontrolliert. Somit ist der Zugang zu Bitcoins nicht jederzeit gewährleistet. Es wurden schon mehrfach Börsen gecrasht und die schönen Bitcoin waren futsch – wahrscheinlich in eine andere wallet gewandert;
    und
    2. ich mich nicht darauf verlassen kann, dass die bitcoin Menge tatsächlich immer nur 21 Mio Einheiten betragen wird. Sollte es ein „Finanzzionismusprojekt“ sein, werden die Drahtzieher die Einheiten vermehren und Kasse machen, bevor es die große Bitcoin-Gemeinde merkt.

    1. Da gibt es noch eine Menge anderer kritischer Punkte, u.a. auch im Hinblick auf Sicherheit. Oder auch der Umstand, dass bitcoin Wertzuwachs praktischerweise gleich fest eingebaut hat. Und auch das ganze „proof of work“ Geschwafel ist hahnebüchen. Es gibt höchstens eine Gruppe in der Welt, die für gewaltige Mengen von hashes einen Wert hätten, nämlich große Verbrecherbanden, inkl. denen von Staaten (z.B. cia, nsa, …).
      Für jeden normalen Menschen haben diese Hashes nicht mal den Wert eines gebrauchten Katzenfurzes von vorgestern.

  6. Lese gerade geilen Artikel.

    „‘US Secret Services‘ Tried to Nab 29 Russian Troops in Syria … and Got Their Butts Kicked – Russian Military “

    Sinngemäß übersetzt „Die Amis haben in Syrien auf die Fresse bekommen“.

    Russophilus und Yorck und andere, Sie hatten recht. Gut so.

    Link ist englisch

    (link gelöscht wegen klarer U-Boot Funktion, massiver Zensur, reichlich ami Autoren (und ami Kontrolle) und überaus aufdringlicher Spendendrängerei der betreffenden Seite – Russophilus)

  7. Klammheimlich Dollar—-na ja, klammheimlich ja nicht: auf doof passt hier wohl eher—- in Bitcoin tauschen und diese dann ins Spiel bringen um gesunde Waehrung zu kaufen. Ja, alles schoen und gut. So wird es auch wohl sein. Nur, eine Sache verstehe ich nicht: warum tun es die Amis dann nicht den Russen und Chinesen gleich und kaufen Gold? Mehr noch……es sieht eher danach aus, dass gerade riesige Mengen an Gold von USA nach China verschoben werden.

    1. Verschiedene Gründe, u.a. der, dass dann die Frage aufkäme, warum sie denn nicht einfach das Gold nehmen, von dem sie doch angeblich so gigantisch viel haben. Auch, dass man dann Gold von Ihnen verlangen würde statt wertloses Papier. Und den, dass auf bitcoins keine Flagge klebt. Vor allem aber auch den, dass man bitcoins leichter aus nichts zaubern kann als Gold.

      Schauen Sie, die amis haben nun offiziell ca. 20 Billionen Schulden, realistisch irgendwo um die 150 Billionen aufwärts. Wenn die demnächst Bankrott gehen, dann wollen – und können – die sich doch nicht etwa mit endlosen Billionen Schulden herumschlagen oder gerade stehen dafür.
      Wenn man seinen Gläubigern allerdings mitteilt „Fickt euch!“, dann braucht man ein internationales System, in dem man namen- und gesichtslos agieren kann.

      Natürlich reden wir hier nicht von den 280 – 300 Mio Jedermann amis, sondern von den 0,1% – max. 1%.
      Da eröffnen sich vielerlei Möglichkeiten, u.a. auch die seinem „Land“ „großzügig“ Kredite zu geben (für die die Jedermann-amis dann natürlich wie gehabt bluten).

  8. Hallo, killerbee,

    genau durch ihre falschen auswendig gelernten und niemals begriffenen Dogmen läuft der Motor noch ein Weilchen.

    1. Sie schreiben der Wert des Geldes misst sich am Warenpool welcher dem gedruckten Geld gegen über steht.
    So sollte es auch sein ist es aber nicht! Wenn dem so wäre bräuchte die EZB keine Staatsanleihen oder Firmenanleihen von schwankenden Konstrukten aufkaufen weil diese sich nämlich im Ungleichgewicht (Geld=Warenpool) befinden.

    2. Wenn die Produktivität gesteigert wird kann man „natürlich“ im gleichen Maße die Geldmenge erhöhen. Zunächst einmal, ist Produktivität noch kein Ergebnis, sondern eine Grundvoraussetzung um Ergebnisse zu erlangen. Also ist die reine Produktivität fiktiv. Und genau das wird zur Zeit mit dem Euro zelebriert, durch die angenommene nicht tatsächliche Produktivität der Euroraumländer und der Nähe zum noch Hegemon mit seiner Nato wird ein fiktiver Wert für den Euro festgelegt. Deswegen ist es nicht für den Euroraum gefährlich, wenn Mitgliedsländer aussteigen, sondern für den Euro. Der Euro ist ein wesentlicher Bestandteil der Machtpolitik in Europa. Solange der Euroraum als Einheit fungiert hält man das fiktive Zahlungsmittel Euro aufrecht und kann beliebig davon drucken oder die Kurse manipulieren. Unabhängig von den tatsächlich erwirtschafteten Waren.

    3. Die Golddeckung einer Währung begrenzt Wachstum. Wachstum entsteht durch Geist, Innovation und Tatkraft und nicht per se durch Geld schon gar nicht durch solches welches keinem realen Wert entspricht. Ihnen ist sicherlich klar das der Wertewesten sich in seiner Ganzheit in einer schweren Rezession befindet. Das fiktive Geld kreist nicht mehr im Kreislauf es parkt an der Börse oder in Immobilien. Denen die Waren erschaffen ist es entzogen und weil alles auf Geld basiert (Lebensunterhalt) können keine Waren (Werte) in ausreichender Menge geschaffen werden um Wachstum zu erzeugen. Ein größeres Unternehmen investiert nicht in neue Maschinen oder Gebäude noch in weitere Mitarbeiter, weil das Wachsen der Firma und der damit höhere Ausstoß von Waren sich nicht rechnet denn keiner hat Geld selbige zu kaufen. Eine Goldgedeckte Währung widerspiegelt den Wert des Goldes. Eine stabile wertabhänige Währung lockt Anleger und somit auch Werte schaffende und Schluss endlich Wachstum. Dieses Thema ist in seiner Gesamtheit mit ein paar Worten nicht komplett darzustellen.

    4. In den meisten Ländern wird Geld durch Schuldenaufnahme generiert. Ist dies jetzt Wachstum? Und wie begleichen die Länder ihre Schulden? Mit Produktivität oder Produkten? Was wenn jene Länder die Kapazitäten für das Erschaffen von diversen Produkten gar nicht besitzen?

    5. Es gibt keine Notwendigkeit die Geldmenge zu erhöhen? Was glauben Sie ist dafür verantwortlich das Sie ihre Papierschnipsel noch am Automaten bekommen. Die Geldmengen welche dem BIP der ganzen Welt entsprechen sind in den Händen weniger. Die Menge die über das BIP zirkuliert ist zusätzliches erschaffenes Geld ohne Wertgrundlage. https://de.statista.com/statistik/daten/studie/207261/umfrage/prognose-der-staatsverschuldung-von-ausgewaehlten-europaeischen-laendern/.

    6. Geld wird gerade verschoben um genau das Auseinanderdriften der Eurostaaten zu verhindern um den Euro zu retten und somit die Machtgrundlage im Euroraum. (EZB Anleihenkäufe, übrigens verboten)

    7. Geld ist primitiv und oder? Kompliziert?
    Das was Sie hier als Antwort auf wirklich gute Gedankengänge seitens Russophilus von sich gegeben haben ist für die Debatte wertlos. Genau wie die Aussage zu 7.

    Wünsche allen noch einen schönen Tag.

  9. Lieber Russophilus,
    ganz herzlichen Dank für die Auführungen zum Thema bitcoins – ein Thema, das ich bisher gemieden habe, da mir das Ganze sehr suspekt vorkommt/vorkam. Anscheinend sind meine Vorbehalte sehr begründet. Eine „dumme“ Frage habe ich jedoch noch: Wie kann man mit hoher Rechenleistung (evtl. schnelle Grafikkarten) „Kryptowährung“ erzeugen und wer ist dann so blöd, solche Währungen zu akzeptieren? Schon der bisher behauptete „Wertzuwachs“ der bitcoins führt bei mir nur dazu, dass ich so etwas sicher nicht als Zahlungsmittel akzeptiere bzw. akzeptieren werde. Ich halte es für äußerst wichtig, dass wir alle für den Erhalt des Bargeldes kämpfen, auch wenn es immer weniger Wert wird. Jeder sollte auch reichlich Bargeld zu Hause aufbewahren – der Zugang zu Banken ist nicht sicher.

    1. Normale Prozessoren arbeiten mit 32 oder 64 bit. Die für digitale Währungen verwendeten Hashes aber sind 256 oder mehr bits. Für solche Operationen brauchte man früher spezielle Algorithmen („bignum“), um die Operationen „in Stückchen“ durchzuführen.
      Graphik arbeitet viel mit Vektoren (z.B. 8 * 32 bit) und so begann intel (ich glaube, es war bei einem pentium) sogenannte Vektorregister einzuführen (z.B. sog. sse2), allerdings waren die knapp.
      (Anmerkung: Dies ist nur eine sehr grobe erste Einführung, die vieles unerwähnt lässt, z.B. Altivec, das es schon lange gibt).
      Dazu muss man bedenken, dass in weiten Teilen des Computerbereichs nahezu alles weitestgehend durch „verkauft sich gut“ getrieben wird. Schnelle Graphik verkauft sich gut und deshalb wird da Aufwand betrieben.
      Und so kam es zu immer aufwendigeren Graphik-Prozessoren für immer tollere Graphikkarten. Die haben heute hunderte oder sogar tausende Prozessorenkerne jeweils mit ein paar großen Vektorregistern. Seit einigen Jahren gibt es Möglichkeiten, diese Dinger mehr oder weniger frei nach Belieben zu nutzen (früher war da nichts veröffentlicht und man konnte nur Graphikzeug damit machen).
      Und das war der Punkt an dem man sagen konnte „Hey, das sind Prozessoren mit hunderten Kernen und jeweils ein paar (z.b. 256 bits breiten) Vektorregistern. Das ist doch genau das, was wir wunderbar für hashing brauchen könnten“. Aus der Sicht eines „miners“ ist so eine 500 (oder mehr) euro Graphikkarte einfach nur ein mehr oder weniger optimaler Co-Prozessor für hashing, der *erheblich* schneller ist (für diesen Zweck) als der normale Hauptprozessor (der dafür viel mehr verschiedenes kann).

      Inzwischen ist das so ausgeufert, dass es „farmen“ gibt, die ganze Produktionsserien bei den Herstellern aufkaufen. Es gab sogar (mindestens) einen Fall, in dem ein „farmer“ sich eine ganze Ladung per gechartertem Frachtflugzeug liefern ließ – und das rechnete sich für ihn!

      Wobei das noch lange nicht die Spitze ist. Die sind sogenannte ASICS, also eigens entwickelte Spezialprozessoren nur für diesen Zweck. Die nsa z.B. soll reichlich davon haben (Passwort Datenbanken sind zum größten Teil auch Hashes).

      Und das ist mit etwas, das mir sofort erkennbar war: Klar, das läuft auf die alte Produktionsmittel Kiste hinaus, also „Optimale Produktionsanlagen für massive Operationen können sich nur wenige Reiche leisten und sie können auch nur in wenigen hoch industrialisierten Ländern gebaut werden“.
      Ich zitiere dazu mal, einfach weil der mir im beruflichen Bereich dieser Tage „über die Füße stolperte“ einen der höchstangesehenen „Experten“ der amis. Der sagte sinngemäß, dass es erfreulich ist, wenn Russland, China und einige andere u.a. aus Sicherheitsgründen ihre eigenen Systeme und Software entwickeln und einsetzen wollen – weil das nämlich den amis immense Vorteile verschaffe, weil die etwa 10 – 15 Jahre voraus und ganz allgemein *viel* besser seien als alle anderen.
      Natürlich ist das akuter Schwachsinn und typische ami Feuchtträumerei und völlige Fehl-Selbsteinschätzung (die Realität zeigt, dass amis zum größten Teil unprofessionell stümpern). Nur: Entscheidungen werden bei denen ja nicht aufgrund von Realität getroffen sondern aufgrund *vermeintlicher* Realität. Dazu kommt, dass amis schon immer Masse mit Klasse verwechselt haben.

      Deren Logik: „Wir sind besser als alle anderen, wir haben die Technologie und wir haben (noch) das Geld. Also tun wir einfach, was wir können und alle anderen erheblich weniger oder gar nicht: Wir pflastern etliche gigantische „farmen“ hin und betreiben „mining“ im großen industriellen Stil“.

      Man muss bei diesem gesamten Fragenkomplex dir *wirkliche* Überschrift nicht vergessen nämlich: Wie kann man weit über hundert Billionen offene und verdeckte Schulden einfach platzen lassen, dabei „nebenbei“ noch gigantische Schäden in Welt anrichten – und dabei nicht nur ungeschoren davon kommen, sondern in der Welt danach weiter mitspielen und zwar bitte in einer besonders guten Position?

      1. @Russophilus
        Zu der *wirklichen* Überschrift eine Frage:
        Heißt das, dass die 0,1 bis 1% ihre Dollarguthaben jetzt in Bitcoin stecken, die nach dem Fall des Dollars die neue Leitwährung werden soll?

        1. Nein, die Leitwährung wird jedenfalls bitcoin nicht (und auch keine andere so schnell). Aber als Rettungsboot, als Transfer-Instrument sind digitale Währungen gut geeignet, weil sie jedenfalls eine Form von Anonymität bieten: Anders als auf Geldscheinen ist das Land nicht erkennbar.

          Übrigens habe ich gerade noch einen Bericht von jemandem gelesen, der als (Halb-)Fachmann gebeten worden war, bei einer wichtigen Zeremonie – inkl. äusserst entscheidenden cryptographischen „Grundsteinen“ – dabei zu sein als einer von knapp unter einem Dutzend Leuten.
          Beim Lesen kanns einem die Schuhe ausziehen. Die software stürzte ihm ab und ist noch voller Fehler (obwohl die „Währung“ bereits im Betrieb ist!) und auf der Cryptographie Seite klemmts auch gewaltig (sprich, die „Währung“ hat – wie nahezu alle – hübsche Broschüren zur „Sicherheit“, aber erhebliche und vermutlich auch tödliche Sicherheitslücken(für interessierte Fachleute: vor allem im entscheidenden zero knowledge proof Bereich)).

          Ich sag’s mal lustig: Ich warte auf den ersten Anti-Virus Scanner für die wallet, haha.

      2. Lieber Russophilus,
        zunächst einmal sollten Sie es nicht bedauern, den Artikel geschrieben zu haben – ich finde ihn aufschlussreich und wichtig, deshalb nochmals Danke dafür, auch vielen Dank für die weitergehenden Erläuterungen in Ihrer Antwort, wenn auch meine Frage anders gemeint war (Grundlagen der Prozessortechnik sind mir bekannt, auch einige Besonderheiten der modernen Grafikprozessoren) – mir ist nur nicht klar, wie überhaupt „Kryptowährung“ erzeugt wird und wieso es Leute gibt, die so etwas akzeptieren – sicherlich eine „dumme“ Frage, doch wenn mit extremer Rechenleistung eine solche“ Währung“ aus dem Nichts (also nur Stromkosten und Investitionskosten für Rechner) geschöpft werden kann, müsste der „Wert“ solcher Währung nach und nach verfallen, da mit fortschreitender Rechnertechnik der elektrische Leistungsbedarf sinkt und die Prozessoren relativ zur Rechenleistung immer billiger werden.

  10. „Beim „mining“, also bei Erzeugen von digitalen *Pseudo* „Werten“, geht es, ich halte das mal sehr einfach (Fachleute bitte nicht meckern. Euch muss mans nicht mehr erklären und mir geht’s darum, dass Fritz und Karin Normal das verstehen“

    Der Satz in der Klammer hat es in sich.
    Es heißt das „Fachleute“ unser Finanzsystem durchschauen und seine Stärken / Schwächen und seinen Gestank kennen.
    Realität ist allerdings das haufenweise absolut KEINE AHNUNG haben was Geld ist – wie es sich entwickelte (bzw. entwickelt wurde) und diese Experten kennen unser Finanzsystem auch nur so weit das sie es be-nutzen können.

    1. An sw
      Ich kann das nur bestätigen. In meinem Bekanntenkreis gibt es viele, die im Finanzwesen tätig sind und zwar i ziemlich hohen Positionen. Wenn ich mit denen über das ganze ungerechte System spreche, haben praktisch alle keinen Schimmer davon. Da ist eine Art von Betriebsblindheit sichtbar, die, auf andere Bereiche, z. B. militärische oder politische, übertragen, einen erschaudern lassen.
      Wenn ich das weiterdenke und auf das heute nahezu alle Bereiche dominierend Feld der Computersysteme etc. übertrage, wo die meisten ‚Experten‘ nicht mehr durchblicken, kann einem angst und bange werden.

          1. Jein. „nicht mehr da sein“ und „nicht mehr benutzbar sein“ ist ja nicht dasselbe. Auch: Das internet wird nicht abgeschaltet; das könnte sich heute kaum ein Land leisten.

            Aber klar: Die Abhängigkeit, die Sie mit Sorge sehen, ist durchaus ganz und gar nicht unerwünscht.

            1. Ich habe keine Sorge wegen der Bitcoins,weil ich zu deren Nutzung offensichtlich zu blöde bin,was nicht einmal Weh tut.
              Was mir viel mehr Kopfschmerzen macht ist die zunehmende Bereitschaft der Smartphon-Generation das Bargeld nicht zu nutzen und somit der Abschaffung desselben Vorschub leisten.

  11. Was man bei der Crypto Debatte nicht ausser Acht lassen sollte – ist die Angst der Regierungen und Grosskonzerne (speziell Banken) vor der Dezentralisierung – der sogn. Blockchain.

    Cryptowährungen sind nur eine Anwendung von der Blockchain. Die Blockchain ist eine dezentralisierte Transaktionshistorie – das kann natürlich auf ganze viele andere Bereiche auch ausgeweitet/angewendet werden.

    Vereinfacht: Wenn sich die Gemeinschaft dezentral fast alles selbst „besorgen/anwenden“ kann – wird es Banken nicht mehr brauchen und der Staat kann sich reduzieren und auf wesent-
    liche Dinge wie u.a. auf Grenzsicherung konzentrieren.

    Russland ist was die Blockchaintechnologie betrifft – sehr gut – wenn nicht am Besten – aufgestellt.

    1. blockchaining und digitale Währungen sind eng verknüpft. Und: Nein, nicht „die Regierungen“ haben Angst, sondern, wenn überhaupt, die Regierungen der (vielen) Länder, die damit auch noch die (ohnehin schon sehr limitierte) Souveränität in diesem Bereich verlieren.
      Länder wie Russland oder China haben keine Angst und brauchen auch keine haben. Die sagen einfach „Njet. Bei uns wird mit xyz (Rubel, etc) bezahlt. Basta“.

        1. Ja, das halte ich aber zu 90% für Drohung und zu 10% für eine Rückfall-Position.

          Wie ich ja ausführte, kann mAn niemand auch nur annähernd so günstig wie Russland digitales Geld produzieren.

  12. Das Gefährliche am US-$ ist, dass die VSvA ihre weltweiten Stützpunkte nur unterhalten können, weil sie
    A) Einige Länder zwingen aus Steueraufkommen diese Stützpunkte und ihre Peripherie in USD zu finanzieren (z.B. D und Japan)
    B) Alle anderen hunderte Militärbasen weltweit alleine dadurch finanzieren, dass sie USD drucken und damit in diesen Ländern einkaufen gehen.
    Dem steht keinerlei Wertschöpfung in den VSvA gegenüber.
    Das gesamte Stützpunktsystem würde also kollabieren, wenn
    der USD den Bach runter ginge.
    Die Chinesen und Russen wissen das.
    Sie wissen aber auch, dass es vorher einer sicheren Umfinanzierung bedarf.

    Was ich nicht verstehe, ist, dass RU als dickster Rohstofflieferant weltweit, keine eigene Rohstoffbörse in RuRub unterhält. Das würde den Rubel richtig hart machen. Und dann würden die US-Mondpreise (die aus Optionen und „Futures“ entstehen) der tatsächlichen Nachfrage und dem tatsächlichen Angebot ausgesetzt werden.

    Gold allein ist auf Grund seines begrenzten Vorhandenseins als Basis für eine Währung nicht geeignet.
    Ein Warenkorb einer russischen Rohstoffbörse wäre hingegen
    sehr gut dafür geeignet. Nickel,Kupfer,Gold,Palladium,Aluminium,Rohöl, Erdgas,Platin, Weizen,etc.pp. sind in RU reichlich vorhanden.

    1. @ Oberbayer
      Rohstoffbörse in Rubel –
      das scheint nicht so einfach zu gehen.
      Was inzwischen daraus geworden ist, weiß ich nicht:

      http://www.faz.net/aktuell/finanzen/krisenregion-osteuropa/rohstoffboerse-spimex-russland-will-sein-erdoel-in-rubel-handeln-1815925.html

      Aber ich kann mir vorstellen, dass Russland kein akutes Interesse am Dollarcrash hat, diese Karte aber im Fall „völlig überraschend, wie es russische Art ist, auspielen wird.

  13. Moskau stellt den Handel an russischen Seehäfen von US-Dollar auf Rubel um. Dies ordnete Russlands Präsident Putin an, wie Russia Today meldet.

    Der russische Präsident Wladimir Putin hat den Rubel zur Hauptwährung für den Handel an sämtlichen russischen Seehäfen erklärt. Dies meldete RT in Berufung auf die offizielle Website des Kreml. Dafür ist eine Übergangszeit bis nächstes Jahr vorgesehen.

    Viele Dienstleistungen an russischen Seehäfen würden noch immer in US-Dollar abgewickelt, obwohl sich diese in Staatsbesitz befinden, sagte Igor Artemyev, Chef des russischen Kartell-Watchdogs FAS.

    Putin wollte bereits vor eineinhalb Jahren von Dollar auf Rubel umstellen. Damals sprachen sich jedoch zahlreiche Transportunternehmen aufgrund der Schwankungen des Rubels dagegen aus.

    Artemyev kommentierte, dass die jüngste Entscheidung die ausländischen Partner dazu zwingen werde die russische Währung zu kaufen, was den Rubel stärken dürfte.

    https://www.rt.com/business/403804-russian-sea-ports-ruble-settlements/

    1. Vielen schmerzt bestimmt sein Herz weil es keine sozialen oder christlichen Demokraten oder echten Linken denen man seine Stimme geben kann, gibt.
      Bin ich (mal) in der Kirche, seh ich die csu-wähler, wie sie nicht im Leben nicht einhalten, für was sie beten.
      Oder die sozialdemokraten, die die Arbeiter an der Nase rumgeführt und dann (unterm Staunen und Feixen der fdpcdsu) – ich sag mal – Sicherheit und eine Zukunft in Sicherheit genommen hat.
      Die Linke, die bei einem Glas guten Rotwein, über das Ungemach Mancher sinniert, aber aufsteht im BT für Nicht-Deutsche.

      Wenn Deutsche einfach nicht für ihre Landsleute einstehen können, auch wenn sie nicht so sind, wie man sie in der Traumfabrik gern hätte,
      freu ich mich auf das Deutschland, wie es nach 4 Jahren aussieht.
      Und es geht für die Politiker auch nicht gut aus, wenn sie erst die Bürger aufeinander hetzen, stehen irgendwann sie im Rampenlicht.

      1. @ M.E.

        Die letztgenannte Hoffnung kann nur aufgehen, wenn sie – was sie tunlichst vermeiden – den Bogen überspannen und es zu einer Explosion (Implosion?) kommen würde.

        Sie beschreiben sehr gut, die einzelnen Charaktere im Theaterstück. Ein Stück, das einst eher gehobenen Anspruchs war; heute einem trivialen Volksschauspiel gleicht. Die Schauspieler geben ihr Bestes, da am 1. des Folgemonats die Gagen bei der Besucherkassa ausbezahlt werden. Der eine Charakter tritt von der Bühne ab; ein neuer kommt dazu (und umgekehrt; je nach Bedarf …). Die Besucher sind – mehr oder weniger – glücklich bzw. werden bei Laune gehalten.

        Na ja. Ich sehe das so; vielleicht läuft es ja auch anders …

  14. Mein Umfeld ist eigenartiger Weise voll von Elektrogeld Fans. Da sind Akademiker, ehemalige Finanzfachleute, Freiberufler, Beamte etc.
    Ich war also gezwungen mich damit irgendwann auch zu beschäftigen und hatte nie ein gutes Bauchgefühl dabei und hab genau das dann auch hinterfragt.

    Meiner Meinung nach ist Bitcoin und Co. nur eine neue Illusionswand, die für den Menschen hochgezogen wird.
    Wieder sagt man dir: Du musst das dahinten haben, das da in der Ecke und dann bist Du wertvoll, dann bist Du frei dann, hast Du was geschafft, dann bist Du unabhängig.
    Dabei zieht man den Menschen wieder von sich selbst weg, lenkt Ihn wieder im Außen mit etwas ab, damit er nicht zu eigenen Wert und Kraft findet. Dadurch wird er wieder Spielball von etwas …. ja was eigentlich?
    Selbst wenn die Eliten nicht über Bitcoin und Co. wie beim bisherigen Geldsystem verfügen können, so können sie doch mit ihm direkt (Kurse) oder indirekt über die Medien spielen und ständig die Aufmerksamkeit des Menschen im Außen gefangen halten und ihn so steuern.
    Dazu kommt: wem gehören die Kraftwerke, die Netze und die Zugänge zum Netz, also die Werkzeuge, die ich brauche damit Elektrogeld überhaupt handelbar wird? Ich denke an den Stellen kann man ansetzen, wenn man die Menschen steuern will.
    Ich kann mir auch gut vorstellen, dass man die Coins splitten kann und splitten wird, so das beispielsweise beim Bitcoin nicht 21 Millionen vorhanden sind, sondern vielleicht auch 42 oder 210 Millionen. Für kurze Zeit wird dann ein Aufschrei durch die Fangemeinde gehen – aber was soll´s ist halt nötig (aus 1000 und einem Grund z.B. zum Erhalt der Freiheit) und alle machen weiter.
    Was man bei Coin und Co nicht unterschätzen sollte – einer der Triebkräfte für den Einstieg sind Eitelkeiten, die auch bewußt genutzt werden.
    Die sogenannten Werte wie beispielsweise Freiheit oder Unabhängigkeit sind ein Teil dieser Manipulation.
    Wie kann ich frei und Unabhängig sein, wenn ich über etwas drittes verfügen muss, dass auch von irgendjemand anderen besessen, gesteuert oder bemessen wird, um mich mit jemanden in Waren oder Dienstleistungen auszutauschen.

    Ein weiterer Effekt bei den Coins ist der stetig steigende „Wert“, das hält die Menschen bei der Stange, das Drängen nach mehr wird zumindest virtuell erfüllt und saugt immer mehr Menschen in den Trichter der Aufmerksamkeit, weg von ihm selbst und seiner Umgebung.

    Zum Anderen ist Coin und Co nicht fair.
    Sollte er irgendwann zu einem echten alltäglichen Zahlungsmittel werden, dann müssen sehr viele Menschen nachziehen und zu wesentlich höheren Kursen einsteigen. Die allerdings bekommen für ihr Geld viel weniger Coins, als die, welche früher eingestiegen sind.
    Frage: Ist die Lebensarbeitsleistung der Späteinsteiger weniger Wert?
    Bsp: Zwei Menschen haben die gleiche Arbeit und leisten das Gleiche und bekommen jeder 1000 Euro dafür.
    Der Ersteinsteiger hat 1000 Coin´s zu 1 Euro gekauft,
    also 1000 Euro investiert. Der Späteinsteiger kann auch nur 1000 Euro investieren muss jetzt aber zu 1000 Euro kaufen also nur einen Coin.
    Frage: Wodurch unterscheidet sich die Lebensarbeitleistung der Beiden? Durch nichts. Sie ist gleich.
    Die Leistung des Menschen wird hier durch irgendein beliebiges System von außen bemessen. Der Mensch selber hat bezüglich seines Werte, seines Arbeitswertes überhaupt kein Mitspracherecht.
    Eine Hauptnahrung des Coins ist zum Teil wieder nur die Gier, die Spekulation und das Vorteilsdenken von Menschen, die noch einer gewissen Reife bedürfen.
    Es ist das alte System (Geld/Aktien/Spekulation…) der Vereinnahmung der Aufmerksamkeit und Energie des Menschen in neuen Kleidern.

    Für mich ist der Mensch der Wert. Er ist ist es der mit seiner Energie und Kreativität die Dinge in die Welt bringt. Und hier muss eine Bewertungsgrundlage angesetzt werden.
    Vorschläge und vollständig ausgearbeitete Pläne in den Schubladen scheint es schon genug zu geben. Meiner Erfahrung und Beobachtung nach scheitern sie bisher daran, dass es zu wenig Teilnehmer/Wissende gibt und das in den Schlüsselpositionen der Hierarchien die Profiteure des alten Systems sitzen.

    Eine goldgedeckte Währung ist meiner Meinung auch nur eine Übergangslösung.
    @killerbee:
    Eine goldgedeckte Währung behindert auch nicht, durch die Begrenztheit des Goldes, die Entwicklung. Der Wert wird dann nur entsprechend der wirtschaftlichen Entwicklung angepasst.

    Zum Schluß nochmal:
    Die eigentliche Währung des Menschen ist meiner Meinung nach seine Gesundheit/Lebensenergie und genau danach sollte ein Maßstab gefunden werden.

    1. Bitcoin wird sicher primär den Unterschied zwischen arm und reich nicht auflösen, verstehe jedoch ihren Wunsch nach einem Lebensenergiemaßstab emotional. Jedoch wird so ein Einheitsmaßstab schwer, da der Wert die ein Mensch einer Sache beimisst nicht nur von der Sache an sich sondern auch von den umgebenden Bedingungen abhängt ( z.B. ist ein Glas Wasser einem Durstigen in der Wüste ein vieles an Mehr wert als einem Kneipenbesucher in Kölln – Wert abhängig hier von Verfügbarkeit ab)

  15. @ Russophilus

    Sehr guter Denkanstoss Ihr Artikel:
    mit der Theorie
    „Bitcoin als Transfervehikel von wertlosem Zionistenfiat in werthaltiges Leistungs- oder Hart- oder Echtgeld der Zukunft“, dafür herzlichen Dank.

    Ergänzen möchte ich vorab, dass gutes Geld neben der Eigenschaft, ein universell akzeptiertes Tauschmittel zu sein auch die Eigenschaft besitzen sollte, ein wertstabiles Wertaufbewahrungsmittel zu sein.
    BEDES sind menschliche Bedürfnisse: Tausch UND Wertaufbewahrung !

    Für Ihre Theorie spricht:
    1) der nebelige Weg der Bitcoinentstehung (vielleicht weiß ich aber auch einfach zu wenig)
    2) die Tatsche dass wir den Typen der Bitcoin programmierte (irgend so ein japanisch klingendes NAmensgebilde) nicht wirklich kennen, dieser aber 1 000.000 von den Dingern besitzten (ca 3,7 Mrd Euro) soll
    3) wir nicht wissen ob es eine kleine Insider-Gruppe (evtl 30 bis ca 50 Typen) gibt, die womöglich eine empfindliche Menge an Bitcoin also eine marktmanipulierende Sperminorität dieser Dinger besitzen und durch Kauf- und Verkaufsabsprachen den Bitcoinmarkt manipulieren können
    4) dass der Zeitpunkt der Entstehung dieser Krypto-Währungen wie es scheint „zufällig“ mit der Entstehung starker souveräner Nichtfiatwährungen im Osten einhergeht

    Leider -lieber Russophilus -halten Sie sich zu bedeckt hinsichtlich ihrer Mutmaßung, dass CIA / NSA in Kombination mit großen Banken oder dem tiefen Staat hinter Bitcoin stehen könnten,
    …….könnte man dies belegen, wäre Bitcoin SOFORT tot.
    denn
    Diejenigen die ich kenne, die Bitcoin haben (mich eingenommen) , haben den festen Glauben (manche von ihnen nennen es Wissen 🙂 ) an folgende Dinge:
    1) Bitcoin kann und wird es (bis 2140) nur 21 Mio geben (Anmerkung: Ein Bitcoin-Split ist keine Bitcoinvermehrung), bislang sind ca 16 Mio gemined
    2) Bitcoin wird dezentral generiert (ist natürlich relativ…Sie erwähnten bereits wer die Mittel für Mining-Farmen und Zugang zu billiger Energie hat)
    3) Bitcoin wird dezentral überwacht
    4) der Bitcoin-Besitz sei so verteilt, dass Kauf und Verkaufsabsprachen der Bitcoinbesitzer zu Zwecken der MArktmanipulation nicht möglich seien
    5) hinter Bitcoin stehe weder ein Staat noch eine Bank noch ein Verbund solcher

    Wichtiger als dieser Glaube ist jedoch, dass alle Bitcoin-Besitzer, die ich kenne, Ihre Bitcoin SOFORT VERKAUFEN würden , erführen sie stichhaltig , dass AUCH NUR EINER der o.g. „Glaubenspunkte“ NICHT MEHR ZUTRÄFE…..

    BITCOIN WÄRE SOFORT TOT !!! bzw. wertlos.

    Sicher : Bitcoin ist nahezu so imaginär wie Fiatgeld, aber immerhin kostet das Mining von einem Bitcoin gegenwärtig ca 1000 usd an Energie (hat der Gründer von McAffee behauptet – der Druck von 4000 Fiat usd ist womöglich deutlich billiger)
    Fazit: Ich würde nie mehr Geld in Bitcoin stecken, als ich verkraften könnte ersatzlos zu verlieren !

    Schönen Abend

    1. 1) Bitcoin kann und wird es (bis 2140) nur 21 Mio geben (Anmerkung: Ein Bitcoin-Split ist keine Bitcoinvermehrung), bislang sind ca 16 Mio gemined

      Belanglos, denn 1) ist bitcoin nur 1, wenn auch die derzeit(!) vorherrschende digitale Währung. Meiner Ansicht nach dient bitcoin hauptsächlich als Aufreisser. 2) Was bitte passiert denn dann (wenn die ca. 21 Mio bitcoins gemined sind?

      2) Bitcoin wird dezentral generiert (ist natürlich relativ…Sie erwähnten bereits wer die Mittel für Mining-Farmen und Zugang zu billiger Energie hat)

      Bitte sauber und geradeaus denken! Das klingt politisch gut für viele, aber: Es läuft der Definition von Währung zuwider und es bedeutet, dass auch die Kontrolle dezentral ist, was sich wiederum als Euphemismus für „kann manipuliert werden“ herausstellen dürfte.

      3) Bitcoin wird dezentral überwacht – siehe 2)

      4) der Bitcoin-Besitz sei so verteilt, dass Kauf und Verkaufsabsprachen der Bitcoinbesitzer zu Zwecken der MArktmanipulation nicht möglich seien

      „Die demokratie in westlichen Ländern ist so gestaltet dass heimliche Absprachen der politiker zu unguten oder gar illegalen Zwecken nicht möglich seien“ – merken Sie was? Das ist nichts als – völlig unverifizierbares blabla.

      5) hinter Bitcoin stehe weder ein Staat noch eine Bank noch ein Verbund solcher

      Und? Ist das per se ein Vorteil? Abgesehen davon ist auch das völlig unbewiesenes blabla – oder dachte hier jemand, die cia klebe „made by cia“ Etiketten auf ihre Operationen.

      Ich mag nicht viel Ahnung von Finanzmärkten und dergleichen haben, aber es gehört zu meinem beruflichen Alltag, Aussagen (meist in Form von Theoremen oder von Code) zu verifizieren. Dazu gehört wesentlich auch die Einschätzung oder Überprüfung von Domänen (Sie erinnern sich vielleicht an Mathe, wo man immer Geltungsbereiche oder Definitionsmengen angeben musste…). Wenn ich einen Mechanismus sehe – und das, wovon wir hier sprechen *ist* ein Mechanismus – dann gehört die Frage nach den Domänen mit zu den ersten. So habe ich z.B. gerade erst dieser Tage in einer „hochsicheren cryptographischen“ (windows) Software sehr schwerwiegende Fehler gefunden. Und es war ein klassischer Domänenfehler (die Autoren gingen davon aus, dass nur „sinnvolle“ Werte übergeben werden, stellten das aber nicht sicher. Und so konnte ich das ganze Konstrukt zur „Explosion“ bringen, indem ich einfach einen kleinen negativen Wert übergab).

      Entsprechend betrachte ich auch bitcoin & Co mit kühler geschulter Logik als Mechanismus und stelle fest, dass so einige Grundpfeiler nichts weiter als völlig unbewiesene Behauptungen sind.

      Zweitens habe ich mir im Laufe der Jahre ein recht brauchbares Erkennungssystem für Täuschungsmechanismen angeeignet. Und ich sage Ihnen – und habe das ja auch teilweise ausgeführt – dass bitcoin & Co. mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit eine Operation einer Gruppe aus westlichem Geheimdienst, ziocon politikern und bankern/zockern ist. Es gibt reichlich Anzeichen; die Handschrift ist die einer Operation, die im deep state politisch beauftragt und von Geheimdiensten Hand in Hand mit Finanzleuten ausgearbeitet und dann via „Bewegungen von Einzelnen/von unten“ implementiert wird.

      Drittens habe ich mangels Interesse zwar nicht bitcoin aber eine andere, mittlerweile recht etablierte digitale Währung aus IT Sicherheits- und insb. cryptologischer und formaler Sicht genauer angesehen, weil ich darum gebeten wurde. Ergebnis: In nicht mal 2 Tagen habe ich derart schwerwiegende Mängel festgestellt, dass ich es als Zeitverschwendung ablehnte, eine komplette Analyse zu erarbeiten.

      1. Abgesehen von alledem: als Privatverbraucher bin ich angewiesen auf meine Endgeräte. Sind die nicht absolut sicher ist das Geld nicht sicher.
        Der „Endkunde“ hat doch die Sicherheitsresourcen überhaupt nicht zur Verfügung, ist das Endgerät gehackt ist mein Geld futsch.
        Hier erübrigt sich doch jede weitere Diskussion.
        Und als privater Endkunde verfüge ich nicht über eine Vielzahl von Endgeräten, ich muss alles von einem oder zwei Geräten aus fahren?

        1. Natürlich sind Sie als normaler Bürger sowieso der Gef*ckte. Allerdings ist das doch mit so ziemlich allem von den ziocons so…

          Übrigens gilt das ebenso für 98+% der ITler. So ziemlich alles an weithin genutzten Prozessoren und Chipsets hat heutzutage „trustzone“ eingebaut; bei intel heisst es anders, ist aber im Grunde das selbe (plus noch eine Menge Dreck dazu). Auch da wieder die zionisten „Handschrift“, tavistock lässt grüßen: „trustzone“ klingt gut und *verspricht* Sicherheit und Schutz für den Nutzer – ist aber de fakto das Gegenteil. Bei intel z.B. ist praktisch überall „amt“ drin; das kann *unbeobachtet vom Betriebssystem* und völlig unkontrollierbar sogar Netzwerkverbindungen aufbauen!

          Der einzige Ausweg wäre im westen der, mit eher schmalbrüstigen Prozessoren (macht nix, reicht für den Zweck), vor allem aber mit eher wenig bekannten (was meist auch wenig doku, keine Gemeinschaften, etc heisst) selbst bzw in Gruppen, wo man sich trauen kann eigene Systeme zu bauen, dann aus einem der nicht gerade vielen brauchbaren, meist universitären Ansatz-Brocken ein kleines Betriebssystem zu bauen usw. Daten von und zu diesem sicheren System dann natürlich nur z.B. über Infrarot Kurzstrecken o.ä. („air gap“), Stromversorgung ebenfalls „aufpanzern“ mit mehreren Kondensatorstufen, zufallsgesteuerten Zusatzverbrauchern, usw. Sie merkens schon, damit sind selbst die meisten durchaus fähigen Hobbygruppen überfordert (und genau so wars wohl auch geplant).
          Allerdings kann ich breit grinsend und sehr gut gelaunt berichten, dass es in und für Russland deutlich besser aussieht. Die haben einige eigene Prozessoren, wovon die Interessantesten übrigens aus Sowjetzeiten stammen. Ein Detail, das es mir besonders angetan hat, erzähl ich euch noch: Diese Prozessoren laufen großteils mit aus westlicher Sicht ärmlich niedrigen Frequenzen, z.B. im Bereich 500 MHz oder 800 MHz (im westen stecken üblicherweise 2 – 3.5 GHz Prozessoren in Computern). Da ist nur das kleine – im westen nahezu unbekannte – Detail, dass diese Russenprozessoren bis zu über 20 Instruktionen gleichzeitig ausführen können, haha.

          1. Die auch nicht sicher sind. Ich erinnere nur an den großen Vorfall bei einer der weltweit größten bitCoin Buden.

            Letztlich läuft es auf eine simple Formel hinaus: Digitales Geld is maximal(!) so sicher wie die Computer der Beteiligten – und die sind praktisch alle akut unsicher, weshalb es auch bei praktisch allen bitCoin & Co. Buden *große* Raubzüge gab (oft mit zig oder gar Hunderten Millionen Beute/Schaden); Fachleute beziffern die Verluste durch diverse Betrügereien, bei denen meist Computer/Hacker im Spiel sind, auf jährlich mehrere Milliarden $.

            Interessant übrigens auch, dass so gut wie immer (betrügerische) Wege gefunden wurden, die Geldbuden schadlos zu halten und die „Kunden“ eben noch mehr abzuzocken.

            1. Bitcoin ist nur ein Code (private-Key) !! – man muss den nicht auf einem hardware wallet speichern, mann kann ihn auch ausdrucken und vergraben oder nur im Kopf abspeichern.

              Die (von Ihnen genannten) Buden wurden geknackt, weil diese Buden Bitcoin-Verwalter (für Ihre Kunden die Bitcoinbesitzer) waren, dass heißt „die Buden“ waren im Besitz der private-Keys ihrer Kunden und haben Scheisse gebaut, weil sie online waren.
              Aber eines sollte man in der heutigen Zeit gelernt haben- nämlich: Überlassen Deine gespeicherte Lebensarbeitszeit nicht Banken oder Buden !

              😉

              1. So langsam reicht’s! Wo hört Ihr „ich weiss das besser!“ auf? Was Sie da sagen, ist schlicht Unsinn. Sie verwechseln offensichtlich bitcoin, wallet und Transaktion.

                Ich hab schon meine Gründe, Finanzthemen wie die Pest zu meiden. Aber diesmal ging’s um etwas weitaus Grundlegenderes und um etwas *politisches* – auch wenn einige das nicht bemerkt haben, weil bei Finanzthemen grundsätzlich bestimmte Muster aktiviert und gnadenlos durchgepeitscht werden.

                Das Ergebnis? Viele hatten keine Chance das eigentliche und wirklich wichtige Thema zu durchdringen, weil alles zugeballert wurde von einigen mit Zineszins und dem anderen Üblichen. Viele sind gefickt, aber egal, drauf geschissen, Hauptsache die „an finanz-Themen Interessierten“ haben ihr übliches Ritualtänzchen aufgeführt. Ich könnte kotzen.

                1. Ja, dieses Dingelchen scheint recht nahe an etwas wie wirkliche Sicherheit zu kommen, was die Technik angeht. Äusserst negativ allerdings bewerte ich, dass der Hersteller angibt, ein google chrome Browser sei erforderlich.
                  Insgesamt jedenfalls *ganz erheblich besser* als einfach nur eine software wallt auf android oder iphone.

                  Allerdings rate ich ganz grundsätzlich von digitalen Währungen ab.

                2. JFK: ja, ABER: es ist doch im Grunde genommen so:
                  Sie (man) kämpft IMMER mit der Technik des JETZT gegen die Entschlüsselungsmethoden DER ZUKUNFT an.
                  Sie möchten so ein Rennen führen, gegen cia ect..?
                  Ja, im Prinzip ist es wie mit einem Tresor, nur dass der Angreifer in Timbuktu sitzen könnte oder in Langley und nicht mehr physisch ins Haus muss?

      2. @ Russophilus

        Das klingt politisch gut für viele, aber: Es läuft der Definition von Währung zuwider und es bedeutet, dass auch die Kontrolle dezentral ist, was sich wiederum als Euphemismus für „kann manipuliert werden“ herausstellen dürfte.

        Erst einmal kurz und oberflächlich zu Definition von Währung und Geld.
        Die Werbeständigkeit einer Währung ist an eien Staat gebunden. Die von echtem Geld (bislang nur Edelmetalle) NICHT !
        Sie kritisieren die Möglichkeit der Währungs/Geldmanipulation durch dezentrale Kontrolle einer Währung/Geld.
        Ich kritisiere die vorhandene Währungsmanipulion DURCH ZENTRALE KONTROLLE .

        Russland scheint eine Ausnahme zu machen und die Kontrolle des Geldes liegt in den Händen des russischen Volkes.

        So lange ich keine Gesetzmäßigkeit bei der Machtwiedererlangung der Mehrheit ., nämlich uns , des Souveräns über das Geld erkennen kann.
        So lange es von einem glücklich Zufall – wie in Russland – abhängt, dass die Kontrolle über das Geld wieder zum Volke kommt.

        So lange ist mir der Spatz in der Hand lieber als die Taube auf dem Dach !!!

        Welchen Mechanismus haben wir denn, sicherzustellen, dass es nicht (erneut) zu einem Missbrauch der Geldmacht durch Banken oder / und Regierungen kommt . Gäbe es einen Kontrollmechanismus die Korrumpierbarkeit von Menschen auszuschließen, bräuchte es kein Bitcoin.

        So lange es diesen Mechanismus nicht gibt ist zumindest aus meiner Sicht DEZENTRAL BESSER ALS ZENTRAL (=Regierung)

        1. Vorab: Das liest sich schwer. Machen Sie bitte deutlich erkennbar, was zitiert ist und was von Ihnen.

          Zum Thema: Ich bin erstaunt, dass Sie, der sich doch mit Finanzkram besser auskennt als ich, so treuherzig argumentieren. Das meine ich ernst, ehrlich und nicht irgendwie fies.

          Welchen Mechanismus haben wir denn, sicherzustellen, dass es nicht (erneut) zu einem Missbrauch der Geldmacht durch Banken oder / und Regierungen kommt

          Sage ich Ihnen. Keinen, jedenfalls keinen im Bereich Finanzen, sondern wenn, dann im politischen Bereich (wobei ich Bürger mit Mistgabeln in der Hand dem politischen Bereich zuordne).

          Aber die Frage ist schon verkehrt in gegebenen Kontext, denn: Dass Regierungen die digitalen Währungen nicht manipulieren ist lediglich eine unbelegbare Annahme von Ihnen. Und die Banken sind schon mittendrin; die gründen, kaufen, pushen, ruinieren digitale Währungen und Geld und betrügen und manipulieren nach Strich und Faden damit. Dafür gibt es Belege.

          1. Ich kann und will gar nicht ausschließen, dass die Banken bei Kryptowährungen manipulieren und betrügen.
            Aber sehen sie das mal aus chinesischer Sicht !
            Die sagen sich vielleicht…… ich hab hier einen Wolkenkratzer voller grüner Fiat$ , also einer Währung, die ich GAR NICHT herstellen kann und deren Kaufkraft VON EINER REGIEUNG bestimmt wird.

            Warum nicht mein Risiko streuen und für einen Teil von dem grünen Fiat jetzt Kryptofiat kaufen, wo ich ja zumindest ETWAS Einfluss nehmen (weil ich wenigstens ETWAS davon herstellen) kann.

            Verstehe Sie jetzt , das mit dem Spatz und der Taube ?

    2. Ichstehe immer noch in der Klammer:
      a) welchen geistigen Nährwert hat ein Bitcoin ?
      b) kann ich mit dem Bitcoin in der Tasche einkaufen,und wenn ja;
      alles oder nur bestimmte Waren

    1. Dazu denke ich, dass das für manche hier interessant sein dürfte und für andere ärgerlich. Und ich denke, dass wir hier keine Propaganda-Einrichtung irgendeiner Gruppe oder partei sind und deshalb gerne verschiedene Sichten und Quellen zulassen.

      Zum Inhalt selbst habe ich derzeit nichts zu sagen.

      Ach und: Meinen festen Entschluss, die Afd aus den reichlich aufgeführten Gründen zu wählen, ändert das nicht.

      1. Hallo Russophilus,
        von mir volle Zustimmung – mein Entschluss steht ebenfalls schon längst fest – ich wähle taktisch AfD, denn nur so haben wir eine kleine Chance, dass die diktatura in berlin aufgemischt wird und das märkel entmachtet wird …

        1. Schliesse mich völlig an. Wollte eigentlich nicht wählen, werde nun aber AFD wählen, einzig als Protest, und um es Merkel und Co so schwer wie möglich zu machen.

  16. Digitale Währung und Anonymität ist ein Widerspruch. Mit digitaler Währung kann man derzeit fast nur über Internet einkaufen und dabei muss man natürlich eine Lieferadresse (Post, Email, etc.) angeben. Ich denke, Bargeld ist nach wie vor das anonymste Zahlungsmittel. Allerdings wird in naher Zukunft noch sehr viel mehr über Internet bestellt werden, wodurch Bargeld weiter an Bedeutung verliert. Es wird wahrscheinlich nicht mehr lange dauern, bis Lebensmittel in den urbaneren Gegenden schnell und günstig mittels Drohnen vor die Haustür zugestellt werden können.
    Ich halte es ebenfalls für wahrscheinlich, dass US-Geheimdienste bei der Verbreitung von Bitcoin und Co stark beteiligt sind. Momentan wird Bitcoin hauptsächlich als Zahlungsmittel im Darknet (für Drogen, Waffen, Falschgeld, Auftragsmörder etc.) verwendet. Das sind Bereiche, in denen sich US-Geheimdienste gerne bewegen, um selbst Geschäfte zu machen und um andere kompromitieren zu können bei Bedarf.
    Ein Arbeitskollege wollte mir vor Kurzem das „Minen“ von Bitcoins schmackhaft machen, darum habe ich gerade überschlagsmäßige Werte im Kopf. Wenn man sich so einen Asics Rechner um ca. 2000€ kauft kann man damit in einem Land mit günstigen Stromkosten und kalter Umgebungstemperatur (Russland) per derzeitigem Kurs pro Tag ca. 10€ „erwirtschaften“. In einem Land wie Deutschland wäre es ungefähr die Hälfte. Schon klar, dass sich da viele Leute ein gutes Geschäft erhoffen. Ich habe vor einigen Jahren schon mit dem Gedanken gespielt, ein paar Rechner für das Minen zu besorgen. Ich hab mir dann aber auch gedacht, dass das ganze ziemlich schwachsinnig ist und es sein lassen.
    Aufwendlg nach Gold zu graben und dieses dann zu horten finde ich aber ebenfalls relativ schwachsinnig.
    In einer utopischen Welt gibt es meiner Meinung nach kein Geld. Ich denke, dass der Weg zu einer geldlosen Gesellschaft am leichtesten mit digitalen Währungen zu erreichen ist (wie z.B. von Prof. Hörmann vertreten). Kann gut sein, dass ich mich hierbei irre. Es bleibt die Frage, wer dieses System kontrollieren soll. Den derzeitigen westlichen Führern kann man diese Macht nicht anvertrauen, die haben komplett versagt.

    1. @ Polemarchos

      Danke für den Link! Ich kannte den Sänger bisher nicht. Das Lied ist unglaublich tiefgründig. Am besten wird es im (ersten) Kommentar beschrieben (Filip Ecimovic), den ich versuchen werde (gar nicht so einfach …), zu übersetzen:

      Mein lieber Gibo … warum brichst Du mich – kleinen Mann – immer wieder von Neuem … immer dann, wenn ich davon überzeugt bin, gehärtet und stark zu sein, weckst Du mein kindliches „Ich“ erneut auf … weckst Emotionen und Gefühle in mir, die ich schon längst vergessen meinte … brichst meine Schale und gibst mir die Kraft, weiter zu kämpfen … dann ziehe ich mich in die Einsamkeit zurück und ruhe … immer dann, wenn Du allem erneut einen Sinn gibst …

      Danke Dir!

      Anmk: Je öfter ich das Lied höre, umso weniger ECHTE Probleme und Themen kann ich tatsächlich wahrnehmen. Die meisten verschwinden – bei genauerer/tiefgründiger Betrachtung – irgendwo im Nirwana …

  17. Wieder ein großartiger und aufklärender Artikel – bedanke mich sehr……hatte bei Bitcoin a priori meine Zweifel, die sich nun bestätigen.
    Danke an Russophilus und an alle Schreiber. Sie alle sind lesenswert.

  18. Zu Bitcoin etc: Wenn ich 1637, beim Ende der Tulpenmanie, ein paar Tulpenzwiebeln gehabt hätte, wäre trotz der geplatzten ersten großen Blase noch etwas in der Hand gewesen, um im kleinen Rahmen weiter Tulpen zu züchten. Zur Not und gut zubereitet, hätte man sie sogar essen können. Bitcoin & Co. müssten allerdings, dem Klimakillerargument folgend, mit hohen Ausgleichsgebühren wegen Umwelterwärmung belegt werden. Was wie ein Witz klingt, kann auch noch kommen. Als jemand, der die meiste Zeit als Hacker arbeitet (Birken- und Erlenholz), habe ich ohnehin keinen Zugang zu „digitaler Währung“. Mir graut schon bei der Vorstellung, dass meine bescheidenen Ersparnisse nichts anderes als Nullen und Einsen sind. Ein Ster trockenes Holz hält die Hütte einen Monat lang warm und spendet warmes Wasser (aus eigener Quelle). Im Hinblick auf den „Klimawandel“ habe ich statt in Bitcoin in Angora-Wäsche und Wollsocken investiert. Und mit zuverlässigen Bio-Sensoren für Kommendes ausgestattet, bin ich schon vor einer Dekade ausgewandert (radikal und nicht halbherzig unter Wohnsitzbeibehaltung und mit Rückfahrschein). Reden ist Silber, Handeln ist Gold.
    Am Schluss noch ein Hoch auf unser Dorf und auf Russophilus. Gerade aus der Ferne sind die hervorragenden Artikel und die sehr geschätzten Kommentare für einen Altlinken, der heute als Neurechter gelten würde, ein Labsal.

  19. Ich stimme Russophilus und seiner Analyse des Versuchs der Verschiebeung „realer“ Werte in eine rein „virtuelle“ und den Ursachen dafür uneingeschränkt zu.
    Danke für die brillante Analyse. Darüber inwiefern die BIZ und andere Freistaaten an dem Ganzen beteiligt sind – darüber kann man spekulieren.

    Ich möchte auf zwei hochinteressante Interviews mit einem ehemaligen, für die 1% tätig gewesenen, Insider verweisen.

    Diese Inhalte sollte meiner Meinung nach ein jeder Mensch gesehen haben.
    Im Teil 2 des Intrviews geht es darum WIE große Summen international verschoben werden (relevant für diesen Atrikel):
    https://www.youtube.com/watch?v=uKjTQKp5h2g

    Für Teil 1 braucht es wirklich starke Nerven, denn da geht es darum wie und warum das Ganze funktioniert:
    https://www.youtube.com/watch?v=SoY0bK4agbg

    Eine Stunde an Material gesamt, eine Stunde sinnvoll investierter Zeit, welche vieles im „Weltbild“ von „Fritz und Karin Normal“ zurechtrücken würde…

    1. Ronald Bernards: ein Destillat all des in letzter Zeit hochgekommenen Wissens, es wird immer klarer, deutlicher.
      Leider sind es immer noch viel zu wenige Menschen / Zombies… die solche Informationen auf sich wirken lassen (wollen).
      Interessante Frage: in welcher Beziehung steht Russland mit der BIZ usw… ???
      alligator79: danke für den Link!

  20. Danke, lieber Russophilus, daß Sie dieses wichtige Thema ansprechen. Insbesondere auch Dank für die Aufklärung über diese Bitcoins. Ich wusste nicht, was das ist. Jetzt habe ich eine Idee davon.
    Ich denke, Sie haben recht, das ganze ist eine Zio-Aktion.

    Ja, es geht in Ihrem Artikel nicht um die Zinsproblematik.
    Es ist aber kein Wunder, daß in den Kommentaren immer wieder auf diese verwiesen wird. Das Zins- und Schuldgeldsystem ist die Wurzel, aus der das gegenwärtige todkranke Finanz- und Wirtschaftssystem erwuchs.

    Es nutzt nichts, dieses verkrüppelte Gewächs [es ist kein Baum mehr, so entartet, wie es ist] zu beschneiden, Äste aufzupfropfen oder dergleichen. Der Gärtner muß das Monstrum mit der Wurzel aus dem Boden reißen und verbrennen.

    Bernd Senf, einer der Geld-Aufklärer hat ein Buch geschrieben, dem er nicht umsonst diesen Titel gab: „Der Nebel um das Geld“. Kaum ein Gebiet wurde so vernebelt wie das der Theorie des Wirtschaftens, einschließlich des Finanzsystems. Die Volkswirtschaftslehre ist eine einzige riesige Nebelkerze. Selbstverständlich von den Zios platziert und überwacht.

    @ sunwalker
    „Für mich ist der Mensch der Wert. Er ist es, der mit seiner Energie und Kreativität die Dinge in die Welt bringt.“

    Zustimmung. Der Mensch ist der Wert.
    Und die Tiere und Pflanzen, und der Boden und die Luft …

    „Die eigentliche Währung des Menschen ist meiner Meinung nach seine Gesundheit/Lebensenergie und genau danach sollte ein Maßstab gefunden werden.“

    Vielleicht ist es schon eine Falle, bis ins letzte verstehen zu wollen, was dieses mysteriöse Geld ist. Klar ist es wichtig, sich mit den wesentlichen Mustern des Gebietes vertraut zu machen. Aber um seinen Beitrag dafür zu leisten, daß unsere Heimat wieder mit Freude besungen werden kann, muß man kein Finanzexperte werden.

    Dieses Lied habe ich in der Schule gelernt. Es ist wunderschön. Ich habe es bis heute nicht vergessen:

    https://www.youtube.com/watch?v=sWPl94rpKrI

    Was können wir tun? Das ist die Frage, die wir uns stellen müssen.
    Wie soll der Baum aussehen, den der Gärtner neu pflanzen und hegen wird?

    Ein Weg, sich der Antwort zu nähern, ist sich anzuschauen, welche Wirtschafts- und gesellschaftlichen Systeme in der Vergangenheit funktioniert haben.
    Da gab es einiges. Vom Wörgel über die Brakteaten, vom Zusammenleben unserer germanischen Ahnen bis zum Leben im Einklang mit den geistigen Gesetzen im mythischen Goldenen Zeitalter.

    Unsere dringliche Aufgabe heute ist es, das Beste aus all dem zu nehmen und mit den Erfahrungen, die die Geschichte uns gelehrt hat, daraus unseren Garten zu gestalten.

    1. @Ekstroem

      Ich finde es wirklich schade, dass leider sehr häufig die richtige und notwendige Kritik am Fiatgeld mit der unsinnigen Kritik am Zins einhergeht oder in einem Atemzug verbunden wird.

      Die meisten derjenigen, die dies tun, haben immer noch nicht den Unterschied zwischen einem Kredit von Oma Meyer und einem Kredit der Deutschen Bank (bei identisch hohem Darlehen) verinnerlicht .
      1) Kredit wird es auch in Zukunft geben
      2) man wird Oma Meyer nicht zwingen können, ihre ersparte Lebensarbeitszeit (in Form von Geld) zinslos zu verleihen, …..Wenn sie es freiwillig tun soll , braucht sie einen Anreiz ( man kann zwar auf die uneigennützige 0 -Zins-Kreditvergabe der Oma hoffen – weil sie ein guter und weiser Mensch ist, ABER MAN KANN NICHT DAVON AUSGEHEN )
      3) ist es so schwer zu begreifen, dass nur Fiatgeld ermächtigte Banken, die für den zu vergeben Kreditbetrag EBEN NICHT vorher gearbeitet haben, die EBEN NUR SUGGERIEREN gespeicherte Lebensarbeitszeit zur Verfügung zu stellen, dass eben nur DIESE DRECKSBANKEN in der Lage sind, keinen oder einen so Niedrigen Zins wie gegenwärtig verlangenZU KÖNNEN.
      WENN DIESE DRECKSBANKEN DEMNÄCHST 0 % Zinsen oder sogar Negativzinsen nehmen (was sie ja bereits tun) ist dann das Geldsystem um einen Furz besser geworden ???

      Also überlegt bei der Zinskritik ganz genau, wessen Pferd ihr reitet !

      1. Es gibt allerdings einige Punkte, die auch erwähnt werden müssen. Der z.B., dass das zinseszins System Arbeitsplätze vernichtet.

        Malen wir uns mal als Experiment einen Staat in dem Geld dauernd, weil ich System so festgelegt, an Wert verliert, wenn es nicht für Waren, Dienstleistungen oder konkretes wirtschaftliches Handeln (z.B. Betriebe) eingesetzt wird. In diesem Staat wäre Geld zu horten sehr unattraktiv und es würde ständig der größte Teil des Geldes im Umlauf sein. Man könnte sich auch Geld borgen, aber es gäbe keine Zinsen dafür (Geld würde nicht „arbeiten“), sondern es wäre sogar so, dass viel Geld herumliegen zu haben ein Problem wäre und die Oma aus Ihrem Beispiel sehr gern das Geld verleihen würde, weil sie sonst nach z.B. 20 Jahren nichts mehr davon hätte.

        Ich will damit nicht sagen, dass ich so ein System möchte (und schon gar nicht so grob. Es müsste z.B. eine Summe, sagen wir 3 Durchschnitts-Monatseinkommen, festgelegt sein, die nicht verfällt, damit Menschen eine gewisse Vorsorge betreiben können). Aber ich finde es interessant, mal in anderen Bahnen zu denken und Systeme auch mal auf den Kopf zu stellen, alleine schon, weil dabei deutlich wird, was im jetzigen System ziemlich willkürlich und einseitig festgelegt ist und auch ganz anders gemacht werden könnte.

        Ich persönlich halte wenig von dem Streit „Ist das Zineszins-System der Böse oder ist es das fiat Geld?“ – Meiner Ansicht nach ist das derzeitige System eine mehrstufige Abzocke. Giftpunkt Nr. 1) ist das fraktionelle banking, bei dem banken mit z.B. 1 Mio Geld Kredite für 10 Mio vergeben – und damit de fakto Geld aus dem Nichts schaffen – dürfen. Giftpunkt Nr. 2) ist das Zinseszins-System und Giftpunkt Nr. 3) ist das fiat-Geld. Diese drei zusammen bilden das immense Betrugskarussel, bei dem auch – ganz gleich wie fleissig die Oma spart – immer unten gearbeitet und oben kassiert wird und bei dem immer auf Dauer (und auf vielerlei Wegen) das kleine Geld der 99% zum großen Geld des 1% fließt.

        1. Fraktionelles Geld unter Ihrem Punkt 1:
          Es gab eine Zeit, so ca vor 10 -15 Jahren, also ein besonders interessanter Zeitpunkt da die Krise begann, sich aufzubauen,
          da war die Vorgabe dass Banken für die Vergabe von Krediten 2 (!!!) % eigene Werte vorweisen mussten.
          Beim „Stresstest“ kam heraus dass die Banken im Durchschnitt
          0,75% (incl. Griechische Staatsanleihen) REAL vorzuweisen HATTEN.

          Nett, dass die den Bundesbürgern noch das Märchen der seriösen Bankenwelt vorgespielt haben ?

      2. Nachtrag

        Frau Weidel hat auf den Frager nach der Berechtigung von Zins genau so geantwortet wie zumindest ich es von jemandem erwarte, der eine Ahnung von Geld hat.

        Interessant wäre gewesen, wenn die Frage gestellt worden wäre, ob AUCH SIE das Fraktionalbankensystem als das Grundübel der Ungerechtigkeit in unserer Gesellschaft ansieht und wie sie gedenkt , es zu ändern !

        Leider bekommt man nur dann die richtigen Antworten, wenn man auch die richtigen Fragen stellt, dazu war der Frager jedoch nicht in der Lage !

      3. Lieber jfk, Ihre Meinungen seien Ihnen unbenommen.
        Doch ein paar Anmerkungen zu Ihren Kommentaren zum Zins-Gangstertum.
        Warum dieser polemisch/aggressive Ton? Ist der hier im Dorf notwendig oder angebracht? Beispiele für Ihre polemische bis aggressive Sprache:

        – „unsinnige Kritik“
        – „ist es so schwer zu begreifen“
        – „überlegt […] ganz genau, wessen Pferd ihr reitet“

        Ich kann verstehen, daß die Empörung einen manchmal zu scharfen Äußerungen hinreißen lässt. Passiert mir auch ab und zu. Aber ein freundlicher Umgang miteinander ist eine wichtige Basis für wirklichen Dialog. Das muß ich mir auch immer wieder mal selber sagen.

        Ihr einziges sachliches Argument zur Verteidigung des Zinses ist der Kleinkredit von Oma Mayer. Das ist ziemlich dünn.
        Selbstverständlich wird es Kredite dieser Art wohl immer geben [solange immer eben dauert]. Das ist in der natürlichen Ordnung der Dinge.
        Nicht in dieser Ordnung ist aber beispielsweise, daß in jedem Produkt und in jeder Dienstleistung heute von vornherein mehr als 40% Zins stecken. Und dieser Anteil steigt immer rasanter.[ Das liegt in der Natur des Zinseszinses.]

        Diese hohe Zins-Prozentzahl hat die liebe Frau Weidel auf die Zuschauerfrage hin nicht genannt. Sie wird ihre Gründe dafür haben. Gegenwärtig spielt die Dame [noch?] eine gute Rolle in der AfD. Vielleicht liegt die Betonung aber auf Rolle.

        Das Zins- und Schuldgeldsystem ist eines der Grundübel unserer Gesellschaft. Aber nicht alleine. Da stimme ich dem werten Russophilus zu. Wie er zu Ihrem Kommentar schreibt:

        „Meiner Ansicht nach ist das derzeitige System eine mehrstufige Abzocke.
        Giftpunkt Nr. 1) ist das fraktionelle banking, bei dem banken mit z.B. 1 Mio Geld Kredite für 10 Mio vergeben – und damit de fakto Geld aus dem Nichts schaffen – dürfen.
        Giftpunkt Nr. 2) ist das Zinseszins-System und
        Giftpunkt Nr. 3) ist das fiat-Geld.
        Diese drei zusammen bilden das immense Betrugskarussel,“

        Selbstverständlich kann eine Abschaffung des Zinssystems nur funktionieren, wenn die betrügerische Kreditpolitik der Banken und die Geldschöpfung aus dem Nichts durch die Finanz-Gangster gleichzeitig unterbunden werden. Das gehört zusammen.
        Die Abschaffung des Zins- und Schuldgeldsystem ist nur der zentrale Punkt.

        1. Der Zins stammt aus Zeiten wo Geld noch Gold war und nicht Fiat-Währung. An dem Tage wo aus Geld (unbemerkt) eine Fiat-Währung wurde, begann der auserwählte Betrug und er war am Anfang am größten, weil zum Fraktionalen Geld kein fraktionaler Zins (also Zins nur auf das wirklich eingesetzte Risiko = 10% des Kreditbetrages nach Russophilus Bsp.) geschaffen wurde.

          (durch Entwertung) Umlaufgesicherte Währungen lieber Russophilus haben sich nicht etabliert, weil sie KEINE Alternative zum Euro der Dollarfiat sind (SIE sind DAS SELBE) da auch diese Währungen (€+$) „umlaufgesichert“ sind – die Umlaufsicherung nennt sich INFLATION !!

          und oh Wunder wir haben trotzdem eine Situation, in der immer weniger oder auch niemand mehr Kredit braucht oder will !

          und lieber Ekstroem, Sie hätten evtl ein zweites Argument in meinen Ausführungen erkennen können, deshalb sein Sie doch so nett und fragen sich, WARUM es denn in der heutige ZEIT die Zentralbanken und die Geschäftsbanken sind, DIE DEN ZINS GERADE ABSCHAFFEN, agieren die dadurch, weil die das jetzt tun (oh fein sogar Negativzins – der Sparer wird bestraft) ETWA in IHREM Interesse ????

          nebenbei: fraktional Banking IST die Schaffung von Fiat
          also: Punkt 1 = 3

          1. Nein. Fraktionales banking ist, wenn banken die Möglichkeit haben, Geld zu verleihen, das sie gar nicht haben. fiat Geld ist, wenn eine Währung nicht durch greifbare physische Werte wie Gold oder Resourcen gedeckt ist.

              1. Nehmen Sie’s mir nicht übel, aber ich lasse mich nicht gerne in Sektenkriege verwickeln. Mein Interesse ist nicht, dieses oder jenes Model oder Weltsicht zu verteidigen, sondern es ist, dass ich und möglichst viele andere die Welt – inkl. deren sehr hässlichen Seiten – immer mehr und besser verstehen.

                Ich finde es auch betrüblich, dass dieses ganze Thema im wesentlichen mal wieder in die Verkündigung und Verteidigung der üblichen Sichten und Kämpfe zu dem Themenbereich verfallen ist.

                Schade auch, weil es in meinem Artikel und viel Grundlegenderes und Wesentlicheres geht, was allerdings von den üblichen Kampfdiskussionen und Rechthabereien überdeckt wurde.

                Aber bitte, wenn die „im Zineszins liegt liegt das Übel!“, „Nein, im fiat Geld!“, „Nein, im xyz!“ „Diskussionen“ (die schon lange mehr an Fraktionskämpfe erinnern) euch wichtiger sind, dann will ich nicht weiter stören…

                1. Es tut mir ernsthaft leid, wenn es Ihnen so vorkommt, daß ich hier einen Sektenkrieg führe würde, aber wenn ich – als nicht Finanzmann (bin nur ein kleiner Dorfarzt) – eins begriffen habe, dann ist es die Tatsache, dass die Auserwählten es bei diesem Thema verstehen uns glauben zu machen, es handle sich um unbedeutende Fraktionskämpfe, wo es ums Eingemachte geht.

                  das ist mein letzter Kommentar in diesem Dies & Das

                  Aufrichtig und Hochachtungsvoll

                  jfk

              2. Ich würde ihnen anraten das Buch „Schulden“ von David Graeber zu lesen. Es gibt haufenweise Mythen wie Geld „erschaffen“ wurde, die allermeisten sind schlichtweg falsch.

          2. Lieber Russophilus, wenn mich ein Dörfler oder Dorfbesucher direkt anspricht, versuche ich zu antworten.
            Es geht mir dabei nicht darum recht zu haben.
            Wie Sie an meiner geänderten Wahlentscheidung [AfD statt DM] sehen, beharre ich nicht auf meinem Standpunkt.

            Die Thematik ist aber von enormer Wichtigkeit, deshalb antworte ich auch diesmal.

            @ jfk „Der Zins stammt aus Zeiten wo Geld noch Gold war und nicht Fiat-Währung.“

            Der Goldstandard wurde erst am 15. August 1971 von Richard Nixon zu Grabe getragen.
            Die Zinsproblematik ist viel älter. Das eigentliche Problem ist der Zinseszins.
            Es gibt eine kleine Schrift von Gottfried Feder aus dem Jahre 1919. Die ist bis heute das Referenzwerk zur Zinseszinsproblematik. Jeder, der möchte, findet sie sehr leicht im Internet. Sogar auf Youtube.

            Sie fragen, „WARUM es denn in der heutige ZEIT die Zentralbanken und die Geschäftsbanken sind, DIE DEN ZINS GERADE ABSCHAFFEN,“

            Das ist so nicht richtig. Weder Zentralbanken noch Geschäftsbanken schaffen gegenwärtig den Zins ab. Sie werden den Teufel [dessen Diener sie sind] tun. Seit geraumer Zeit ist der von den Zentralbanken festgelegte Leitzins nur extrem niedrig. Und entsprechend die Bankzinsen. Wenn es den Herrschaften bzw. ihren Hintermännern gefällt, kann der Zins aber jederzeit wieder in die Höhe schnellen. Abgeschafft sind Zins und Zinseszins ganz und gar nicht.

            Lieber Russophilus, für mich sind Zins und Schuldgeld nicht das alleinige Übel. Da gibt es soviel mehr.
            Es stimmt ja heute an allen Ecken und Enden nicht mehr. Man kann jedes Gebiet nehmen: Überall wird man bewußt herbeigeführte Degeneration finden.
            Selbst, wie kürzlich angesprochen, im Sport.

            Doch das Grundübel des degenerierten Finanzsystems sind Zins und Schuldgeld.
            Und ohne die Abschaffung des Zins- und Schuldgeldsystems* wird es keine nachhaltige gesellschaftlichen Veränderungen geben können.
            [* Hierzu gehört auch, daß die Banken auf ihre Kernaufgaben zurückgestutzt werden. Insbesondere darf es keine Zentralbanken in privater Hand geben.]

            1. Kleiner Zusatz, Ekstroem.

              Die derzeit niedrigen Leitzinsen und Bankzinsen sind Anzeichen dafür, dass das derzeit betriebene Geld-Schöpfungs-Modell (fraktional) in den letzten Zügen liegt.
              a) Weil die Zinsen kaum noch „erwirtschaftet“ werden können,
              b) weil der Kredit- und Geld-Umlauf immer mehr ins Stocken kommt (Banken klagen ja seit längerem, dass kaum noch Kreditnehmer in ausreichender Zahl finden. Geldverleih untereinander stockt.)

              Das ist offenbar nicht nur eine zyklische, schulden-basierte „Blase“. Wenn D. Trump sein Infrastruktur-Programm (oder ein paar kleine Kriege , oder Wirbelstürme) nicht in Gang kriegt, dann war es das. – Ende, aus! Die wirtschaftliche Agonie kann zwar noch Jahre dauern, wenn es friedlich bleibt und der Planet Ruhe hält.

      4. @jfk
        Sie haben leider das Problem mit dem Zins noch nicht erkannt.
        Ist ihnen bekannt das im Ursprung alle Religionen den Zins verboten hatten? Und es bei Gesellschaften mit Zins immer wieder die Schuldenschnitte gemacht wurden?
        Warum wird das wohl so gewesen sein.
        Kennen sie die Geschichte vom „Josephspfennig“?
        Diese Geschichte beschreibt die Problematik sehr sehr deutlich.

  21. Verehrter Russophilus, ich würde Ihnen gern eine meiner Übersetzungen aus dem Russischen überlassen, mit denen ich regelmäßig meinen Bekanntenkreis versorge, da sie ebenso wie ich in unserer Informationswüste zu verdursten drohen. Das Thema behandelt die Herren des Großen Geldes (Baruch & Co.) und ergänzt die Informationen, die in Ihrem Blog zur Erhellung beitragen. Wie kann ich den Artikel (falls Interesse) an Sie weiterleiten? Privet, Elisa.

    1. einfach an diesunddas ät openmailbox punkt org emailen.

      Und: Bitte keine microsoft word oder openoffice odt Dateien oder dergleichen. Einfach nackten Text. Alternativ den Inhalt eines office Dokuments ins „Notepad“ reinkopieren und dort abspeichern (notepad, der mitgelieferte Mini-Editor von windows speicherts dann für mich brauchbar als nackten Text ab).

  22. Danke an Russophilus und die Dörfler für Ihre Kommentare zur anstehenden BTW. Nach einiger Überlegung bin ich zum Entschluß gekommen, meine Kreuze bei der Wahl verteilt zu machen.

    Die Stimme für die Partei bekommt von mir die AfD. Ich glaube es ist die Erststimme.
    Obwohl deutlich zu sehen ist, daß die AfD sich bereits auf dem Weg befindet, den die Grünen schon volksverräterisch gegangen sind, werde ich die AfD wählen. Warum?

    Es wird eine starke wirkliche Opposition [das ist die AfD momentan noch] im Bundestag gebraucht.
    Wenn im Bundestag von den Rednern der AfD die gegenwärtigen Mißstände angeprangert werden, kann das selbst von den LL-Medien nicht verlogen oder verlückt werden.
    Wenn die AfD einen Untersuchungsausschuß zu den Rechtsbrüchen der Regierung verlangt und gegen die schuldigen Personen bei Gericht Klage einreicht, kann das von der Justiz nicht mehr ignoriert werden.

    [Mit einer AfD im Bundestag wäre das Netzwerkdurchsetzungsgesetz beispielsweise nicht durchgekommen. Schon gar nicht auf Art und Weise, wie es passierte.]

    Meine Zweitstimme, die für den Direktkandidaten, werde ich der DM geben, falls das möglich ist. Die DM hat nämlich keine Direktkandidaten aufgestellt.
    Falls das nicht möglich sein sollte, bekommt auch die Zweitstimme die AfD.

    Das mache ich, obwohl ich Mitglied der DM bin. Besondere Zeiten brauchen besondere Entscheidungen.

    1. Das klingt nach einem vernünftigen Kompromiss für einen überzeugten DM’ler. Auf diese Weise können Sie „Ihre“ DM wählen und durch die Stimme für die AfD zugleich sicherstellen, dass eine solide Opposition (bzw. überhaupt mal eine wirkliche) dem einheitspartei Gesindel auf die Finger schaut (und klopft) und überhaupt mal wieder das Volk wirklich das Thema ist.

      Besser wären natürlich beide Stimmen für die AfD (bzw. AfD Kandidaten), aber für jemanden, der felsenfest überzeugt ist von einer anderen partei ist das ein guter Kompromiss.

      1. Von der DM als Partei im gegenwärtigen Zustand bin ich nicht sonderlich überzeugt. Der ist nämlich stark verbesserungswürdig. Mitglied bin ich vor allem aufgrund des außergewöhnlichen Programms geworden. Wie übrigens die allermeisten der Mitglieder. Gute Leute bei den „einfachen“ und vielen der Führungsleute.
        Wenn ich merke, es bringt nichts mehr, kann ich jederzeit meinen Hut nehmen und gehen. Das ist eine komfortable Situation. Aber zurzeit versuche ich, etwas in der DM zum Guten hin zu bewegen.
        Inzwischen habe ich mich entschieden, beide Stimmen der AfD zu geben.
        Bei der Wahlparty der DM werde ich aber dabeisein. Und die 0,3 Prozent Stimmen feiern. Schon ein bisschen paradox, aber irgendwie witzig.

    2. Ich habe zwar schon 20 jahre nicht mehr gewählt, aber aus der Erinnerung heraus meine ich, daß die 1.Stimme für den Kandidaten steht und die 2.Stimme für die Partei.
      Wenn ich nicht mehr auf dem laufenden sein sollte,…dann ist dieser Kommentar überflüssig.
      Die FDP hatte vor Jahren entsprechend Stimmenfang betrieben, daß der Wähler Ihnen doch wenigstens die MINDERWERTIGE Zweitstimme, die also wirklich entscheidende Stimme geben könnte. Hatte damals immer gut für die geklappt.

    3. @Ekstroem
      genau richtig,denn wir befinden uns im Krieg und im Krieg ist Strategie gefragt .
      Und was wir nicht vergessen sollten:
      Nach der Wahl die AfD dahin treiben was sie vor der Wahl beansprucht hat.

    4. Wenn nur die Hälfte des nachfolgend verwiesenen Artikels stimmt ist die DM auch nicht wählbar, obwohl ich Hörstel, soweit ich ihn von den Interviews kenne, sehr sympathisch finde.

      http://www.anonymousnews.ru/2017/09/23/christoph-hoerstel-und-die-deutsche-mitte-wie-ein-bnd-agent-gutglaeubige-buerger-abzockt/

      Ich als Österreicher hab’s da leichter bei der Wahl im Oktober.
      Jemand, der einen Revierkonflikt (oder mehrere, Verdacht auf kleptomanische und mythomanische Konstellation bei Hörstel gemäß Germanischer Heilkunde) erlitten hat ist zwar arm dran, aber keinesfalls als Führer geeignet. Tiere würden niemals jemand mit Revierkonstelkation als Alpha akzeptieren. Ich denke, dass sehr viele führende Politiker eine mythomanische Konstellation ( Revierangst-Konflikt gepaart mit Identitätskonflikt) haben. Menschen handeln vor allem in industrialisierten Gebieten gegen ihre Programmierung, was zu vielen Konflikten und Krankheiten führt, meine bescheidene Meinung dazu.

      1. Werter terber, ja, Hörstel kommt in seinen Videos sympathisch rüber. Sympathie und Antipathie sind aber sehr subjektive und oftmals nicht besonders nützliche Kriterien.

        Einige der obigen Vorwürfe gegen Hörstel kannte ich bereits. Nicht nur deswegen habe ich bei ihm seit einiger Zeit starke Zweifel. Mal schaun, wie es nach der Wahl in der DM weitergeht.

    5. hallo ekstroem!
      leider ist es mit erst u.zweitstimme gerade umgekehrt wie von ihnen vermutet.
      hier ein auszug v. https://www.bpb.de/

      Bei Bundestagswahlen können die Wählerinnen und Wähler zwei Kreuze auf dem Stimmzettel machen.

      Mit der „Erststimme“ wählt man einen Kandidaten oder eine Kandidatin aus seinem Wahlkreis. Von diesen Wahlkreisen gibt es in Deutschland insgesamt 299. In jedem davon leben im Durchschnitt 250.000 Menschen.

      In den einzelnen Wahlkreisen konkurrieren die Kandidaten um die Erststimmen der Wähler. Jede Partei darf einen aufstellen, aber auch unabhängige Kandidaturen sind möglich.

      Jeder Kandidat macht Werbung für sich und seine Partei, tourt durch den Bezirk und präsentiert Themen, die seiner Meinung nach für die Region und für seine Partei besonders wichtig sind.

      Wer die meisten Erststimmen in seinem Wahlkreis bekommt, erhält ein Direktmandat und kommt als Abgeordneter in den Bundestag. Alle anderen Kandidaten gehen leer aus.

      So kommen insgesamt 299 Abgeordnete in den Bundestag.

      Durch das Prinzip der Erststimme wird sicher gestellt, dass jede Region im Bundestag vertreten ist.

      Die „Zweitstimme“ – sie ist trotz ihres Namens wichtiger als die Erststimme: Denn die Zweitstimme entscheidet über die Mehrheitsverhältnisse im Bundestag – also darüber, wie viele der insgesamt 598 Sitze im Bundestag jeweils einer Partei zustehen. Um die Zweitstimmen geht es auch bei den Hochrechnungen an den Wahlabenden.

  23. Inzwischen habe ich mich kundig gemacht.
    Die Zweitstimme, die auf der rechten Seite des Wahlzettels vergeben wird, ist die wichtigere. Sie allein entscheidet darüber, mit wie vielen Abgeordneten eine Partei später im Bundestag vertreten ist.
    Also auf jeden Fall: Die Zweitstimme für die AfD.

    1. Möglich. Allerdings dämpfen Sie das Interesse sehr, wenn Sie blanke Hetze gegen Weidel betreiben. Fr. Weidel *war* mal früher bei goldman sachs. Und das hat wie so ziemlich alles zwei Seiten. Die gute Seite ist die, dass die Frau *konkret kennt* und *weiss*.

      Falls man die Zockerbrut nicht mit Lieder singen einhegen will sondern wirksam, sind genau solche intimen Kenntnisse äusserst hilfreich.