R. Ischtschenko – EU mit FR am Rande der Kapitulation

Dies ist der erste von drei Artikeln von Rostislav Ischtschenko zum im Grunde selben Gegenstand (dazwischen wird’s wohl auch Dies und Das geben). Gut ausgesucht und übersetzt von unserem geschätzten Artur. (Quelle)

Die Umformatierung der EU: Frankreich am Rande der Kapitulation

Am 10. Mai 1940, nach einem achtmonatigen „Scheinkrieg“, während dessen Dauer praktischerweise keine Kriegshandlungen an der Westfront geführt wurden, attackierten deutsche Truppen Frankreich. Am 22. Juni 1940 unterschrieb die Dritte Republik einen Waffenstillstand mit dem Dritten Imperium. Faktisch gesehen war dies eine Kapitulation.

Übrigens, hätten die Deutschen sich damals nicht beeilt, hätte die Geschichte des zweiten Weltkrieges, sowie die der Welt im Ganzen in einem anderen Szenario verlaufen können. Im Sommer 1940 planten unsere zukünftigen Verbündeten (die Engländer und die Franzosen) eine Aggression gegen die UdSSR; hunderte von Flugzeugen hätten von ihren Flugbasen in Syrien und im Irak aus die Erdölindustrie in Baku zerbomben sollen. Wäre dieser Schlag ausgeführt worden und es wäre nicht ausgeschlossen gewesen, dass unsere Verbündeten sich im selben Graben mit Hitler aufgefunden hätten. Auf jeden Fall konnte der Westen nicht gleichzeitig Krieg gegen Deutschland und die UdSSR führen; dementsprechend hätte er mit Hitler Frieden schließen müssen.

Damals geschah jedoch alles so, wie es geschah, und heute, nach 77 Jahren Geschichte, scheint es, wiederholt sich alles wieder. Nicht buchstäblich natürlich, aber die generellen Linien der Geschehnisse ähneln sich und sogar die Daten stimmen fast überein.

Am 7. Mai gewählt, tritt am 15. Mai der jüngste Präsident in der Geschichte Frankreichs, Emmanuel Macron, sein Amt an. Am 20. Juni finden in Frankreich die Parlamentswahlen statt. Am 7. Mai. teilte „Gazprom“ den Baubeginn des Meeresabschnitts der Gasleitung „Turkstream“ mit. Davor ließ die EU im Laufe des Aprils unter deutschem Druck alle Widerstände gegen den Bau von „Nordstream-2“ fallen.

Der Zusammenhang dieser Ereignisse ist indirekt und unübersichtlich, aber er existiert. Nicht umsonst nennt man die moderne EU auch das „Vierte Reich“, als Analogie zum Dritten Reich, welches Europa vor 77 Jahren unter fast denselben Grenzen wie heute vereinte.

Was sehen wir heute?

Frankreich erhält einen schwachen Präsidenten, mit einem starken, rechtsradikalen Opponenten. Diese Wahlen nannte man auch schon „Volksabstimmung für oder gegen Le Pen“. Nachdem sie ein für sie sehr gutes Resultat (um die 35%) erhalten hat, führt die Vorsitzende der Rechten ihre Nationalfront mit Enthusiasmus Richtung Parlamentswahlen an, bis zu welchen etwas mehr als ein Monat verbleibt.

Während der Wahlen des Parlaments wird es für die Franzosen nicht mehr die für die Präsidentenkampagne traditionelle Notwendigkeit des Zusammenschlusses geben, um die Rechten nicht an die Macht zu lassen. Natürlich wird die Nationale Front nicht nur nicht die Mehrheit der Mandaten erhalten, sondern auch keine einigermaßen solide Repräsentation; solange soll das prognostizierte Resultat 25-30 Plätze beinhalten. Die Rechten, heute jeweils zwei Plätze sowohl in der Nationalversammlung als auch im Senat der Fünften Republik besitzend, werden ihr Resultat jedoch nicht einfach nur verzehn- bzw. verfünfzehnfachen; sie werden auch eine hervorragende Tribüne für Propaganda erhalten. Die Gesellschaft wird anfangen, sich daran zu gewöhnen, dass die Nationale Front in der großen Politik – eine Selbstverständlichkeit ist.

Hauptsache in diesem Fall ist, dass Macron praktisch keine Chancen hat, eine stabile, pro-präsidentiale Mehrheit zu bilden. Der schwache Präsident wird höchstwahrscheinlich darauf angewiesen sein, mit der ihm opponierenden Koalitionsregierung zusammenzuarbeiten.

Im Laufe der gesamten Präsidentschaft von Albert Lebrun (1932 – 1940) schloss sich Frankreich auch gegen Rechte zusammen. Damit beschäftigten sich auch die Regierungen der Nationalfront (1936 – 1938) und das Kabinett, angeführt von Édouard Daladier (1938 – 1940). Alles endete jedoch damit, dass die letzte Regierung der Dritten Republik, mit Paul Reynaud als Vorsitz, im Zuge der Nationalversammlung die Macht an Marschall Henri-Philippe Pétain übergab, dem rechtesten der französischen Politiker, sowie Autor des Begriffs „Kollaborationismus“; er rief die französische Bevölkerung dazu auf, mit Hitler zum Aufbau einer „neuen Ordnung“ in Europa zusammenzuarbeiten.

Schon heute erinnert die „Front National“ nur wenig an die marginale Partei aus der Führungsepoche von Jean-Marie Le Pen. Zudem wiederholt die derzeitige Situation geradezu die der Vorkriegszeit. Schwache, uneffektive links-rechte Koalitionen, welche sich verbünden, um nicht Rechtsradikale an die Macht zu lassen, tragen nur zur Vergrößerung der Popularität der Letzteren bei.

Im nächsten Wahlzyklus wird die Nationale Front schon reale Ansprüche an die Macht erheben können, zudem gleichzeitig an den Präsidentenposten und an die Formierung einer Koalitionsmehrheit im Parlament.

Die Rechten könnten aber auch schon früher zur Macht durchbrechen. Letztendlich wurde Pétain Anführer Frankreichs durch die Umstände einer vernichtenden, außenpolitischen Niederlage. Die Fünfte Republik befindet sich am Rande genau so einer Katastrophe, analog zu der, welche die Dritte Republik ins Nichtsein beförderte. Macron sieht nicht wie ein moderner De Gaulle aus, welcher in der Lage gewesen wäre, diese Katastrophe zu verhindern. Wenigstens wird dieses mal alles ohne Krieg verlaufen.

Ich habe nicht umsonst an die Erfolge „Gazproms“ bei der Verlegung von Gasleitungen erinnert, welche es erlauben, Gas in die EU unter Umgehung von Transitländern zu liefern. Diese Gasrohre sind direkt an Deutschland und die Türkei angeschlossen, was deren Bedeutung für die Europäische Union stark erhöht. Ankara strebte lange Zeit in die EU und Frankreich war dabei stets der größte Gegner der Aufnahme. Die Beziehungen Paris’ und Ankaras werden zudem zusätzlich erschwert, da Frankreich, mit einer einflussreichen armenischen Diaspora, seit vielen Jahrzehnten ohne Erfolg die Anerkennung des Armenergenozids der Jahre 1915 – 1917 lobbyiert.

Gleichzeitig war Deutschland schon im Ersten Weltkrieg der Verbündete der Türkei; in den 60ern, 70ern Jahren siedelten Millionen von Türken dorthin um. Heute, ungeachtet aller Beziehungsschwierigkeiten zwischen Berlin und Ankara, sind beide dazu verpflichtet, in der Frage der syrischen Flüchtlinge zusammenzuarbeiten. Die Teilnahme beider an gemeinschaftlichen Gas-Projekten mit Russland, dank welchen Deutschland zum Gas-Hauptverteilungsknoten für Zentral- und Osteuropa, und die Türkei für Südeuropa und den Balkan wird, muss letztendlich zur Annäherung beider Länder beitragen. In der Gaspolitik ist Koordination äußerst wichtig.

Die EU wurde schon früher als ein deutsches Projekt bezeichnet; daher rührt auch der von mir genannte Terminus „Viertes Reich“. Die deutsch-türkische Dominierung in Fragen der Energieträgerlieferungen wird die Europäische Union endgültig zu einer Domäne Berlins machen (die Türkei wird höchstwahrscheinlich der EU niemals beitreten, sodass die deutsche Hegemonie in der Eurounion von nichts bedroht wird).

Ich erinnere daran, dass bis jetzt immer von einer deutsch-französischen Dominierung der EU die Rede war. Der selbe Macron sammelte Stimmen, rief dazu auf, sich gegen den Euroskeptizismus der EU zu verbünden, den „Brexit auf Französisch“ nicht zuzulassen, die Position Frankreichs als Anführer des vereinigten Europas zu sichern.

Währenddessen hat die französische Wirtschaft schon vor fünf Jahren aufgehört, diesen Ambitionen zu entsprechen; das Finanzsystem der Fünften Republik ist genauso untergraben. Im Gegensatz zu Le Pen, welche versprach, die Nationalwährung zurückzubringen, um die Staatsfinanzen zu sanieren, stellt Macron die Notwendigkeit des Verbleibes im Euro nicht infrage. Dies lässt jedoch dem finanz-ökonomischen System überhaupt keine Chancen.

Die ungefähr ab dem Jahr 2020 eintretende, volle Gas-Abhängigkeit Europas von Deutschland und der Türkei überführt Frankreich endgültig in den Zustand einer zweitrangigen Macht – in der Art eines großen Polens. Man kann erwarten, dass Paris mehr und mehr aus die Zukunft der Welt bestimmenden Verhandlungsformaten herausgedrängt werden wird (aus dem Normandie- und Minsk-Format, wo nicht die Zukunft der Ukraine, sondern die Europas besprochen wird; aus dem Genfer Format, wo der Westen nicht versucht, auf das Schicksal Syriens Einfluss zu nehmen, sonderns auf das des Nahen Ostens; Paris nach Astana [AdÜ.: Syrien-Konferenz in der kasachischen Hauptstadt] einzuladen hat inzwischen auch niemand mehr vor).

Die Stimme Frankreichs ist in der EU heute nicht mehr viel wert. Der Austritt Britanniens und der Interessenschwund vonseiten der USA an Europa hat die politische Stellung Deutschlands stark erhöht; Berlin ist schon lange der Hauptfinanzier Europas. Die Inbetriebnahme von „Nordstream-2“ wird die gesamte europäische Wirtschaft in Abhängigkeit von Deutschland stellen.

Damit die Niederlage Frankreichs im Kampf um Europa den Franzosen selbst ersichtlich wird, reicht die Eskalation einer beliebigen Konfliktsituation, also ein Auseinanderlaufen der Interessen Deutschlands und Frankreichs im Rahmen der EU, aus. Paris wird sich sofort in der einsamen Position des Opponenten des zum Vierten Deutschen Imperium vereinigten Europa widerfinden.

Der Schock eines Verlusts ohne jedweden Krieg wird keinesfalls geringer sein, als der Schock von der vor 77 Jahren stattgefundenen militärischen Niederlage. Ich denke, dass die Resultate, in der Art einer vollständigen Diskreditierung des ganzen politischen Systems und eines An-die-Macht-Kommens von solchen Rechten, dass vor ihrem Hintergrund die „Front National“ von Le Pen im Parlament den linken Flügel stellen wird, jedoch sehr ähnlich sein werden.

Allerdings wird diesesmal niemand eine Exilregierung gründen können.

74 Gedanken zu „R. Ischtschenko – EU mit FR am Rande der Kapitulation“

  1. Wieder mal ein Ischtschenko Text und wieder mal hat Artur ein gutes Gespür bei der Auswahl gezeigt und eine gute Arbeit geliefert – Vielen Dank dafür, Artur!

    Dieser Artikel ist ein gutes Beispiel für die Situation, in der so manchen Widerspruch habe, den Artikel aber doch sehr schätze und wichtig finde. Und er ist durchaus schlüssig aus der Perspektive Ischtschenkos, die jedenfalls und allemal sehr interessant ist.

    Zunächst ist anzumerken, dass die eu (mittlerweile übrigens erwiesen) kein deutsches Konstrukt und Wunschkind ist. Es scheint nur so; tatsächlich stecken die amis dahinter, die als Besatzungsmacht natürlich deutschland nach Belieben einsetzen und fernsteuern konnten. Allerdings war die eu den deutschen (politstern) keineswegs unwillkommen und auch die Nazis waren es zufrieden.

    Sind Italien, Spanien und frankreich zufällig verkommen oder einfach unfähig? Nein. Ich gehe davon aus, dass deutschland ganz gezielt darauf hingewirkt hat.

    Allerdings ist da dann doch mehr zu sehen. frankreich ist nach wie vor mit Abstand die militärisch stärkste Macht in der eu; und eine Atommacht. Aber frankreich hat noch mehr Trümpfe, die Ischtschenko mMn übersieht oder weit unter Gewicht bewertet. Zum Beispiel haben die noch akademische Elite-Einrichtungen, Waffenschmieden, darunter u.a. einen führenden Flugzeugbauer und – das wird, so behaupte ich, sich noch noch als äusserst wichtig erweisen – sie haben eine ziemlich unabhängige und sehr starke Position im Bereich IT.

    Auch stört mich, dass Ischtschenko mAn zu sehr im links/rechts Raster verhaftet bleibt. Die eu, die ja ein Nationalstaaten Auflöser ist, wird naturgemäß und zwangsläufig von konservativen und mithin auch national denkenden Kräften den größten Widerstand erfahren. Und *das* ist das entscheidende Kriterium; es gibt die Auflöser, die globalisten, die „liberalen“ und es gibt die Konservativen – im wahrsten Sinne des Wortes, die Bewahrer also.
    Ist Putin links oder rechts, sind die Russen links oder rechts? Das wäre eine sinnfreie Einteilung; jedenfalls sind die Russen in der großen Mehrheit dem Heimatboden verbundene Bewahrer; das gilt sogar für die meisten sehr „linken“ Russen.

    Und das ist es auch, was Le Pen und die Russen verbindet. Übrigens, das nur am Rande, sind viele Forderungen von Le Pen am Durchschnittsfranzosen, am Arbeitnehmer orientiert – ganz anders als bei macron, der glasklar den oligarchen zuarbeitet und dort ja auch groß geworden ist.

    Was die parlamentswahlen angeht, so rate ich zu einem Blick auf entsprechende Karten. Wie auch z.B. in ukrostan gibt es in frankreich große zusammenhängende zu Le Pen tendierende Regionen und zu macron tendierende. Und wie in den usppa auch hat der zionist und globalist die Städte für sich, während Le Pen auf dem Land punktet.
    Und noch etwas ist wesentlich: Man kennt das hierzulande kaum, aber frankreich ist extrem zentralistisch. Das mag kurzfristig zugunsten von macron sein, aber es hat auch reichlich Sprengstoff in sich.

    Noch eine Anmerkung zu den parlamentswahlen: Wie übrigens auch bei uns geht es da zuerst mal nicht um Mehrheit sondern um überhaupt mal mit einer halbwegs signifikanten Anzahl von Sitzen drin sein. Abgeordnete sind Teil, vielleicht gemiedener aber doch Teil des Machtapparates und sie haben allerhand Möglichkeiten und Rechte. Man kann es vielleicht so sagen: Die Regierung regiert und oft kann die Opposition wenig dagegen setzen – aber *wissen* kann sie, Kenntnis erhalten und haben und Einblicke. Das ist äusserst wertvoll.

    1. … frankreich ist nach wie vor mit Abstand die militärisch stärkste Macht in der eu; und eine Atommacht….

      Na und? Was will die Atommacht denn machen? „Nordstream-2“ mit Atombomben zerstören? Der Witz an der Atombombe ist, dass sie mehr Gutes für die Menschen bewirkt hat als alle Pazifisten und Gesundbeter zusammen. In den meisten Fällen können die Atommächte nur mit dem eigenen Untergang „drohen“.

      1. Gegen ein Nachbarland wäre eine atomare Drohung wohl in der Tat wenig glaubwürdig, aber gegen weiter entfernte Länder ist sie durchaus wirksam. Desweiteren verfügt frankreich auch im konventionellen Bereich über die stärksten Streitkräfte der eu.

        Das ist auch insofern von Bedeutung, weil Länder, die wirtschaftlich an der Wand stehen, dazu neigen, soweit denn möglich, die Konfrontation auf die militärische Ebene zu verlegen.

        Übrigens ging es bei keiner meiner Aussagen darum, dass frankreich Nordstream 2 zerstören könnte. Darum allerdings, wie ein frankreich sich unter Le Pen verhalten könnte – und wohl würde – wenn deutschland das Gas abdreht, ging es durchaus.

      2. >“Der Witz an der Atombombe ist, dass sie mehr Gutes für die Menschen bewirkt hat als alle Pazifisten und Gesundbeter zusammen.“

        Eine Behauptung ohne jegliche Relevanz denn wieder sie noch das Gegenteil kann letztlich bewiesen werden. Nicht ganz, denn es gibt genügend Zwischenfälle bei welchen zufällig ein weltweiter Atomkrieg ausgelöst worden wäre.
        Und vor allem ignoriert ein solche Behauptung einiges mehr denn ohne eine hyperaggressive Macht wie der USA wäre kein Land der Welt genötigt sich Atomwaffen zuzulegen.

        >In den meisten Fällen können die Atommächte nur mit dem eigenen Untergang „drohen“.

        Klar, mit dem avisierte Atomwaffeneinsatz der USA gegen China während dem Korea- und Vietnamkrieg hätte die USA mit dem eigenen Untergang gedroht.

      3. Sehr geehrte/r Kutte, wenn Frankreich nicht die Atomwaffen gehabt hätte und Charles de Gaulle, nicht gesagt hätte, dass les forces de frappe, nicht nur nach Osten gerichtet sind. Hätte Charles de Gaulle, nicht die Französische Kriegsmarine, nach New York schicken können, um das Französische Gold Abzuholen. Ohne Atomwaffen, hätte Frankreich sein Gold nie Abholen können.

    2. @Russophilus
      um die ökologische Macht durchzusetzen braucht es
      die militärische Komponente , das war auch mein
      erster Gedanke , und wie geht das mit der Flüchtlingskrise
      zusammen die doch Deutschland destabilisiert…
      da bleiben viele Fragen offen…

      1. Meine Gedanken sind eher in der Nach-eu Zeit, denn die wird so garantiert wie das Amen kommen. Und in der Tat sehen nicht weniger kluge Leute im krampfhaft wirkenden „hurra. Zusammen. eu-ropa!“ von merkel und macron Verzweiflung nahe am Abgrund.

        Aber ja, Sie haben Recht. Ein militärisch äusserst schwaches, ja, völlig bedeutungsloses Land wie das, man man aus unserem Land gemacht hat, kann mit wirtschaftlicher Macht nur dann zu Ungunsten anderer agieren, wenn das in einem getürkten, einseitigen System geschieht.

        1. „Meine Gedanken sind eher in der Nach-eu Zeit, denn die wird so garantiert wie das Amen kommen.“

          @Russophilus

          sie haben doch die Gedanken schon auf der Zunge
          bringen sie das ganze hier auf Papier.

          wie sehen sie die die nahe Zukunft für de/eu
          damit das geschriebene von Ischtschenko
          einen Sinn ergeben kann…

          1. weitere Frage

            Umfrage Österreich: ÖVP unter Kurz auf Anhieb stärkste Partei

            noch ein Junger Politiker der hochgejubelt wird
            als Heilsbringer , vielleicht auch von Rothschild gesponsert!?
            genau wie Macron…

            vielleicht können wir sogar noch den jungen Lindner
            von der FDP dazu nehmen , da fliesst ja auch mächtig
            Geld in die Partei…

            alles Absicht zu welchem Zweck!?

            welche Aufgaben haben diese drei zu erfüllen!?

            1. hat es vielleicht was damit zu tun das es unter Trump
              nun möglich ist die Welt unter den großen drei
              usa/gb , China , Russland aufgeteilt wird

              es aber auch eine Ziocon-Fraktion gibt die sich
              in europa formiert die da absolut was gegen hat
              und die alleinige Weltherrschaft weiterhin anstrebt!?

              1. Also nochmal zum Mitschreiben: Da mittlerweile USA, Russland, China alle drei diktatorisch regiert werden, können diese Leute die Welt unter sich aufteilen.

                Aber in Europa gibt es ziocons (also Juden), die die Weltherrschaft anstreben.

                Sie merken vermutlich gar nicht mehr, zu was für völlig grotesken Gedankensprüngen das Gehirn verdreht wird, wenn man zuviel in alternativen Fakten surft. Ein durchschnittlicher, im europäischen Humanismus eingebetteter Bürger betrachtet die Teilnehmer dieser Foren wie exotische Tiefseefische „interessant, dass es sowas gibt“.

                1. Wie gut, dass Sie uns den Kopf zurecht rücken! Eins allerdings muss ich zugeben: Putins Zustimmungswerte liegen nur bei 80, 85%, während schulz 100% erreicht hat in seiner „im europäischen Humanismus eingebetteten“ partei.

                2. “ im europäischen Humanismus eingebetteter Bürger“

                  Der ist neu – den kannte ich noch nicht.

                  Aber wie man sich bettet, so liegt man.

                  Beim “ europäischen Humanismus“ vermute ich allerdings, dass man eher in dessen Blut ersäuft, deren Erfinder und Verkünder wohl im Brüsseler Führerbunker besoffen durch die Gänge torkeln und irgendwas von „wenn es ernst wird, muss man lügen“ lallen.

                3. Landeswahlleiter in NRW lässt alle Wahlkreise prüfen – AfD meldete außergewöhnlich viele fehlerhafte Ergebnisse
                  Epoch Times23. May 2017 Aktualisiert: 23. Mai 2017 8:55
                  Nach der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen werden alle 128 Wahlkreise noch einmal überprüft. Das bestätigte der Landeswahlleiter der „Rheinischen Post“. Hintergrund seien außergewöhnlich viele fehlerhaft übermittelte Schnellmeldungen, wie ein Sprecher von Landeswahlleiter Wolfgang Schellen sagte.

                  Bei den Wahlen geht es scheinbar nicht mehr HUMAN zu.

                  Helmut Schmidt meinte ja , der größter Terror ist der
                  Staatsterror , den bekommen wir ja die letzten Jahre
                  in besonderer Prägung zu spüren…

                  Eine Führerin die gegen das eigene Land und seine Bürger
                  Politik betreibt , oder besser im Auftrag des „Großen Geldes“
                  wenn ihnen ziocon nicht gefällt.

                  Sie öffnet Grenzen einfach mal so gegen jede Vernunft
                  (Nur noch kurz die Welt retten) und alles klatscht Beifall
                  lässt eine sogenannte Religion ins Land von der man aus
                  der Geschichte weiss das sie sich nicht integrieren lässt
                  und ausgelegt ist das Land einzunehmen , die Christen
                  helfen auch noch mit , besser ihre Führer…

                  sie lässt die eigenen Bürger ausbluten
                  „die schon länger hier leben“
                  (Harz4 , Krankenkassen , 50% Steuern , Energiekosten)
                  Zahlt aber für die „neu hinzugekommenen“ horrende
                  Summen , baut neue Häuser für Sie , ein Boom den der
                  Steuerzahler bezahlt während das Volk die
                  Altersarmut vor Augen hat , Schulen verfallen
                  Brücken auch und das bei einem gigantischen Steueraufkommen , wo ist das GELD?

                  Sie Privatisiert das Eigentum der Bürger
                  Telekom , Post und nun auch noch die Autobahnen…

                  bei den Daxkonzernen ist der Mehrheitseigner
                  Black Rock (Geld ist Macht)
                  Immobilien , ganze Strassenzüge sind inzwischen
                  auch an diese Haie verkauft worden und teilweise
                  teuer zurück gemietet

                  und das alles kann sie so „EINFACH“ tun ohne jegliche
                  Gegenwehr , die Medien voll auf ihrer Seite

                  da bleibt vom Humanismus und vor allem der Demokratie
                  wenig übrig

                  haben sie für mich eine logische Erklärung!?
                  nach der Suche ich Tag und Nacht

                  da muss die Frage erlaubt sein wer im Hintergrund
                  alles steuert denn über ein Militär verfügt das Land nicht
                  um sich im Haifischbecken behaupten zu können
                  noch dazu das sie sich heraus nimmt den Präsidenten
                  der usa , also der Besatzungsmacht als unfähig gelinde gesagt
                  hinzustellen , wie kann sie das tun ohne das sie von der Landkarte hinweg gefegt wird
                  also ist doch die logische Folgerung das jemand mächtiges hinter ihr steht , nennen wir es das Große Geld…

                  1. Nur mal ein Paar überschriften aus der Presse

                    Die Masken fallen
                    Macron-Leaks enthüllen: Machtwechsel in Paris von langer Hand geplant

                    Sparguthaben im Visier
                    IWF fordert von Deutschland „höhere Steuern auf Eigentum“

                    Appell an Deutschland
                    Italien: Der Euro kann nur mit Umverteilung funktionieren

                    Unmenschliche Behandlung droht
                    Karlsruhe stoppt Abschiebung von syrischem Asylbewerber nach Griechenland

                    Wegen niedriger Zinsen
                    Helaba meldet Gewinneinbruch wegen EZB-Politik

                    Strafe wegen Kritik
                    Erdogan macht Druck: Nato bereitet Ausschluss Österreichs als Partner-Land vor

                    alles Dinge zu schaden Deutschlands und im Sinne
                    der Internationalen Finanzelite (1% Regelung)

                    HAMBURG BEVÖLKERUNGSENTWICKLUNG
                    Bald hat jeder zweite Hamburger einen Migrationshintergrund
                    bei Kindern unter 10 Jahren sind es 70%
                    Frankfurt ist führend alle anderen Großstädte über 60%

                    ganze Stadtteile verslumen , NoGo Gebiete
                    die Kriminalität nimmt erschreckende Ausmaße an
                    die täglich zu nimmt

                    WAS NICHT SEIN DARF, GESCHIEHT DOCH
                    Ausländerkriminalität: Die Gewaltspirale dreht sich

                    https://www.tichyseinblick.de/tichys-einblick/auslaenderkriminalitaet-die-gewaltspirale-dreht-sich/

                    wenn man das liest muss man an seinem Verstand zweifeln
                    die Zahlen trotz geschönt sind eindeutig

                    und der Strom der Flüchtlinge nimmt nicht ab
                    sie werden im Taxidienst per Europa gekarrt , weiterhin

                    fassen wir zusammen , wir haben eine gewählte Führerin
                    die alles tut was das Volk nicht will , trotzdem wird sie
                    die nächste Wahl wieder gewinnen , aber noch mal 4 Jahre
                    weiter so wird das Land nicht überstehen dazu reicht
                    bis drei Zählen zu können , Frankreich mit Macrone
                    fördert das ganze da von der gleichen Fraktion
                    und man versucht die einzigen die Gegensteuern
                    Ungarn , Polen zu zwingen das Große Spiel mit zu spielen

                    Erdogan der weiss was uns bevor steht sagt uns schon
                    was auf uns wartet , was manche als Scherz abtun
                    ist bitterer ernst , das gesprochene meint er auch so
                    und weiss das die Zeit führ ihn läuft

                    und sie Lieber Erasmus schwätzen von einem europäischen
                    Humanismus den es übrigens nur unter den Dichtern gab

                    ist es Human sich selbst aus zu löschen und Europa gleich mit
                    und zurück in die Steinzeit zu gehen
                    das absolut verrückte ist doch , das gerade die Frauen das ganze
                    auch noch unterstützen (grüninnen , linke)

                  2. Zitat: sloga der den Punkt genau trifft

                    Ich kann beim besten Willen nicht erkennen, wie das System (verbessert?) weiterfunktionieren soll, wenn eine Partei die Bodenschätze hat, eine andere die Güter produziert und eine dritte Luftgeld erfindet, wobei sie gleichzeitig den anderen beiden verbietet, das Luftgeld (die Gewinne) bei ihnen zu investieren (sprich: sie letztlich aufzukaufen).

                    tja , wenn man mit dem Luftgeld keine
                    Ami-Firmen kaufen darf muss man sich
                    eben in Deutschland bedienen wo der Ausverkauf weiter geht , was das für
                    Folgen nach sich zieht kann sich jeder
                    selbst ausmalen…
                    in diesem Falle China der die grünen Blüten
                    in echte WERTE umsetzt…

                    aus dem Lokus …

                    Übernahmewelle im Mittelstand
                    China kauft gezielt deutsches Know-how: Firmen droht großer Wissensverlust
                    Im vergangenen Jahr haben ausländische Investoren so viele Unternehmen hierzulande gekauft wie nie zuvor. Nun wächst die Sorge vor einem Verlust von deutschem Fachwissen. Denn unsere Firmen gehören oftmals zur Weltspitze. Das lockt zahllose Käufer.

                    1. @ Zone

                      Ihren ersten Kommentar unterschreibe ich. Aus mir unerfindlichen Gründen wird dieser Themenschwerpunkt (europa) eher ausgeklammert bzw. oberflächlich behandelt. Aber das ist nur meine persönliche Meinung dazu.

                      Bei aller Liebe zu Nordkorea; 1. realtiv weit weg, 2. Grenzt es UNMITTELBAR an China UND RF. Da behaupte ich einmal aus dem Bauch heraus: Was soll da großartig „anbrennen“? Die waren zu keinem Augenblick gefährdet. Aber jeder wie er kann und will …

                      Was Ihren 2. Kommentar betrifft. Da verweise ich auf einen meiner letzten Kommentare (Veranstaltung in Peking).

                      Vucic zitierte Orban (zum Mitschreiben: es geht hier NICHT um Vucic oder Serbien; sondern; was sagt Orban?). Sinngemäß behauptet er, dass „ihn (bzw. sein Land) die Gravitation nach China zieht“. Das sagt ein eu-Mitglied! Da müßten bereits alle Alarmglocken läuten und der Ansatz einer Diskussion … wie auch immer …

                      Ein weiteres Anzeichen beschreiben Sie offenbar in Ihrem Kommentar.

                      Die Quintessenz der Veranstaltung war (lt. serb. Medien): „China und Rußland haben die Absicht, europa auf friedlichem Weg zu erobern.“

                    2. Anmerkung: Ich meinte 2. und 3. Kommentar. Erst später sah ich, dass noch einer „drüber“ ist …

                4. Zitat Erasmus: ..“Aber in Europa gibt es ziocons (also Juden), die die Weltherrschaft anstreben“

                  Wenn die Argumente fehlen, kommt die Antisemitismuskeule. Hier besonders subtil angedeutet.

                  Nichts neues bei den Systemtrollen.

                  Aber der nächste Satz ist noch besser:
                  Zitat – „Sie merken vermutlich gar nicht mehr, zu was für völlig grotesken Gedankensprüngen das Gehirn verdreht wird, wenn man zuviel in alternativen Fakten surft“.

                  Erklären Sie doch mal, in welchen Verrenkungen die Systemmedien sich ergehen müssen, wenn ein und dieselben Typen, die man in Deutschland als „Gefährder und Terroristen“ sucht und überwacht sofort zu moderaten Rebellen mutieren, wenn sie in Syrien auftauchen. Am besten wird es dann, wenn die Typen wieder zurückkehren und plötzlich keine unterstützenswerten „moderaten“ Rebellen sind.

                  …“im europäischen Humanismus“…. so erbärmlich lächerliche und hohle Phrase, dass man denken könnte, Sie sind der persönliche Redenschreiber von Gauck, Steinmeier und Co.

                  Muss mich immer noch kringeln vor Lachen bei so einem Stuss!

                  Fehlt nur noch der Hinweis auf „Anti-Europäer“ …als Synonym für EU-Gegner. Warum man gegen Europa (Kontinent, Heimat der Völker) sein soll nur weil man die für Konzerne und Hochfinanz arbeitende Bürokratie- und Bevormundungsmaschine also die Eurokraten-EU-Behörden ablehnt, werden Sie uns sicher besser erklären können, mit Ihrem Mainstream gestählten Wissen.

        2. Zumal die östlichen Länder, Polen, Ungarn, Tschechien, Sloawakei ja schon deutlich von der EU abrücken, wenn ich das richtig sehe. In der Flüchtlingsfrage zu sagen, daß einem EU-Sanktionen ziemlich egal sind, zeigt ja schon deutlich, wohin die Reise geht, denke ich.

    3. „Und das ist es auch, was Le Pen und die Russen verbindet. Übrigens, das nur am Rande, sind viele Forderungen von Le Pen am Durchschnittsfranzosen, am Arbeitnehmer orientiert – ganz anders als bei macron, der glasklar den oligarchen zuarbeitet und dort ja auch groß geworden ist.“

      Dann hat Macron ja viel mit Putin gemeinsam.

      „Allerdings war die eu den deutschen (politstern) keineswegs unwillkommen und auch die Nazis waren es zufrieden.“

      Interessant; die EU wurde zur Nazizeit gegründet? Wusste ich noch nicht.

      Aber nach Ischtschenko ist Deutschland jedenfalls auf einem guten Weg. Damit ist er sicher im Widerspruch zu den meisten Forenbesuchern hier.

      ——————————–
      Zur allgemeinen Erheiterung freigeschaltet. Wir sind ein besonderes Dorf ohne eigenen Idioten; macht aber nix, weil ja welche zu Besuch kommen … – Russophilus

  2. Hmmm ich muss ja immer wieder über das Pipelineprojekt nachdenken und das die brd dadurch in eine zentrale Machtposition drückt…

    Warum machen die Russen das? Kommen die an der brd nicht vorbei? Wollen die das Gas als politische Verhandlungsmasse / Druckmittel für später verwenden? Was für ein Spiel spielen die Russen da, wo die brd denen doch permanent ins Gesicht pisst?! Alles nur wieder ein grosses Theaterspiel?

    1. Unser Land liegt zentral. Und die Russen können jederzeit – und zwar rechtlich picobello sauber – hier einmarschieren.

      Ansonsten rate ich dazu, zu bedenken, dass Gas-pipelines im Gegensatz zu einzelnen Stätten wie z.B. um Baku seinerzeit sozusagen sehr, sehr lange Hälse sind, an die man viele Messer halten kann.

      1. …Und die Russen können jederzeit – und zwar rechtlich picobello sauber – hier einmarschieren….

        Putin zumindest scheint begriffen zu haben, dass ein gut bezahlter, leistungsfähiger Nachbar nützlicher ist als einer, bei dem hinter jedem Arbeiter ein teurer Soldat mit Maschinenpistole stehen muss.

          1. Wenn Sie mit „einmarschieren“ meinen, dass die Russen uns zu Hilfe kommen können, bin ich der selben Meinung. Und was an meiner Meinung über Putin arrogant sein soll, kan ich auch nicht erkennen.

          2. @Russophilus.
            Versteh den Rüffel an den Kollegen der meint, dass Putin besser daran täte einen „zahlungsfähigen“ Nachbarn zu haben, als ihn zu besetzen, nicht.
            Ist doch wirklich billiger als Deutschland zu besetzen.
            Auch versteh ich Ihr „rechtlich piccobello“ nicht. Würden Sie „moralisch“ sagen; vollstes Verständnis.
            Ich würds mir sogar manchmal wünschen, um eine Erneuerung zu haben.
            „Recht“ zwischen Staaten entscheidet doch eh die (militärische) Stärke und der Wille.
            Ist keine Kritik, sondern nur eine Frage.

            1. Zu rechtlich picobello habe ich vorhin schon geantwortet.

              Zum Nachbarn und den Soldaten: Steht hier bei uns hinter Arbeitern ein Polizist mit Waffe? Oder wenigstens hinter den in 1-euro jobs Versklavten? Oder wenigstens hinter den Familien und Freunden von Frauen und sogar kleinen Mädchen, die von „flüchtlingen“ vergewaltigt und dann womöglich aufgeschlitzt wurden?

              Nein. Soldaten mit Waffen sind im westen nicht mehr nötig. Kann man doch jeden Tag sehen.

      2. „unser Land liegt zentral. Und die Russen können jederzeit – und zwar rechtlich picobello sauber – hier einmarschieren.“

        In welchem Sinn „rechtlich sauber“?

        1. Z.B.: der unter Mithilfe deutschlands durchgeführte Genozid im Jemen. 17 Millionen von Hunger , Seuchen und Auslöschung durch Kriegshandlungen bedroht, wobei deutschland einen guten Teil der vrwendeten waffen Lieferte.
          Das Drecks- ferkel steht feist grinsend neben den Saudis auf dem Bild von Sputnik (soll ichs raussuchen?) als die die Waffenlieferungen vereinbart hatte. 1. Beispiel.
          2. die Mittäterschaft in der Ukraine.
          2 Beispiele von gefühlten 1000

      3. @Russophilus
        „Und die Russen können jederzeit – und zwar rechtlich picobello sauber – hier einmarschieren.“
        2012 sagte Dumaabgeordneter Hr. Fjedorow vor Studenten der Lomonossow- Uni:
        https://m.youtube.com/watch?v=gwbpcV17Ud4
        das Russland den KALTEN Krieg 1991 verloren hat und unter amerikanischer Verwaltung steht! Alles ist anders als es scheint. Seit damals kämpft Russland um seine Souveränität! Da gibt’s sehr viele Fragen zu dem was hier gespielt wird!

        1. Fedorow sagt das gegen die Zentralbank und die (ziemlich „liberale“) medwedew Regierung – nicht etwa im Sinne einer Tatsache.

          Auch ist die Rolle Fedorows im großen Schachspiel zu sehen. Es muss im Hinblick auf manches ein gewisser Druck aufrecht erhalten werden und Fedorow hat die Rolle des Aufrechten, der geradeheraus und bisweilen geradezu brutal gewisse Dinge ausspricht.

          Nebenbei führt seine Aussage übrigens zu einer interessanten Frage, der nämlich, warum die Russen nicht einfach die Zentralbank umkrempeln und den dollar verbannen. Ist Putin also, wie ja manche vermuten, doch auch nur eine Figur in einem großen Spiel? Nein.
          Die Sache ist die, das zeigt sich auf in anderen Bereichen, dass Russland nicht einfach einen *anderen* Hegemon (oder die Rolle selbst haben) will. Es geht vielmehr darum, das gesamte monopolare System in ein multipolares zu überführen. Wie das im Finanzbereich aussehen soll, weiss ich nicht näher; das ist nicht mein Fachbereich. Vielleicht durch eine virtuelle Weltwährung, die allerdings ausschließlich zur internationalen Verrechnung verwendet wird, denn egal wie mans dreht und wendet, irgendwie braucht der internationale Handel ja so einen Mechanismus; nur dass die virtuelle Währung eben *nicht* die eines Landes ist.
          Wie auch immer en detail, liegt weder ein Krieg gegen die amis noch einer gegen deren dollar im Interesse Russlands (obwohl sie zu beidem genug Macht hätten); das würde das unipolare Modell ja weiterführen, nur dann eben mit Russland als Hegemon.

          Zum anderen – und da macht sich wohl vor allem uralte chinesische Weisheit und Weitsich bemerkbar – möchte man einen möglichst sanften Übergang zur multipolaren Weltordnung und nicht einen ruckartigen, der viele große Probleme und übrigens auch Tote mit sich brächte.

          1. Lieber Russophilos, Sie haben natürlich recht mit dem Schachpiel. Die Engländer nannten zu Kolonialzeiten ihre Machenschaften „Das große Spiel“.
            Es ist nicht einfach, sich durch diesen Dschungel aus Wahrheiten, Halbwahrheiten, Lügen, Unterstellungen und Erfindungen seinen Weg zu bahnen. Was letztlich bleibt, ist der innere Kompass.
            Auf Fedorow bin ich vor längerer Zeit gestoßen. Er macht interessante Aussagen, kommt gut rüber.
            Besonders der angesprochene Vortrag wirft ein völlig neues Licht auf die Zusammenhänge. Hier gibt es Informationen, die ich so anderweitig noch nicht gehört hatte.

            Fedorow sagt: Die SU hatte den Krieg verloren. Es folgte eine Art virtuelle Besetzung. Die damaligen Machthaber mussten für Russland Knebel-Verträge unterzeichnen, an die sie bis heute gebunden sind. Das sei ein Dilemma für Putin – einerseits russischer Freiheitskämpfer, andererseits Verwalter der Verträge.

            Das mit den Verträgen ist ein sehr interessanter Punkt. Ich habe die Vermutung, daß auf eine bestimmte Art von Verträgen und auf Unterschriften großen Wert gelegt wird – und sie eingehalten werden müssen.
            In diesem Zusammenhang ist 2017 wohl ein wichtiges Jahr. Beispielsweise laufen gewisse Verträge, die Russland 1917 geschlossen hat, aus. RU kann in Syrien jetzt frei auftreten. Das war zur Zeit des Überfalls auf Libyen noch nicht möglich.
            Darüber gibt es einige kenntnisreiche Youtubevideos.

            Meine Fragen zum russischen Recht auf Einmarsch: Welche Verträge, an die die BRD oder Deutschland gebunden sind, meinen Sie genau? Und inwiefern wurden diese Verträge verletzt?
            Daß die Merkel Regierung geltendes Recht – Grundgesetz – gebrochen hat [Grenzöffnung, Verstöße gegen den Asylparagraphen etc.] und vor Gericht gehört, ist dabei klar.

            1. z.B. keine nicht-deutschen nato truppen auf dem Boden der Ex-DDR und vor allem kein – gar kein – Einsatz der bundeswehr zu anderen Zwecken als zur Abwehr unmittelbar auf unser Land gerichteter Angriffe.

                1. Ja Artikel 2 und Artikel 5(3) des 2+4 Vertrages. In diesem Vertrag steht auch das die BRD+DDR einen Staat, das „Vereinte Deutschland“, gründen (also mit Verfassung und was da alles so dazu gehört) und nicht das noch gar nicht gegründete „neue“ Bundesländer der DDR nach einem zu diesem Zeitpunkt (03.10) nicht mehr existierenden Artikel (23) des Grundgesetzes (Haager Landkriegsordnung Art.43 + Art.146 GG = Besatzungsrecht) der BRD beitreten.
                  Es gab keine Volksabstimmung dieses GG zur Verfassung zu machen…dann würde Art.146 GG auch keinen Sinn mehr machen.
                  Auch witzig – im 2+4 Vertrag ist zwar geregelt das das „vereinte Deutschland“ keine Gebietsansprüche östlich der Oder-Neiße Linie stellt aber mehr auch nicht. Also ist das immer noch russische Besatzungszone die größtenteils den Polen zur Verwaltung übergeben wurde. Die Russen könnten von jetzt auf gleich die Verwaltung selber übernehmen 😉
                  Putin ist sich über die völkerrechtliche Lage übrigens völlig im Klaren – in einem Interview mit einem Ami, der aus „Spaß“ sagte die Russen könnten doch Kaliningrad an die BRD zurückgeben antwortete er sinngemäß „Das Faß können wir aufmachen aber dann reden wir auch von -Aufzählung von Gebietsveränderungen nach dem 2 Weltkrieg-„.
                  Ach und eins noch – hier in die bunte Republik kann jeder einmarschieren der Lust drauf hat – einfach mal nach Feindstaatenklausel suchen + durchlesen und das dann mit den Tornados ohne UN-Mandat über Syrien in Verbindung bringen.

                  1. Wenn ich mich recht entsinne, wurde der 2+4 Vertrag vom bundes“verfassungs“gericht für nichtig erklärt…. und in einem zusatzprotokoll wurde den polen von der brid die heutigen grenzen garantieren, die polan aber selber dies nur zur kenntnis genommen haben. Weil eben völkerrechtlich die brid als verwalterin überhaupt nicht dazu befugt ist, aussagen zu treffen.. und die ganze scheisse kann man überall nachlesen.. wenns nicht so traurig wäre.

    2. Sehr geehrte/r Wu Ming, ein Blick auf die Landkarte, verrät es, wo anderes als an Deutschen Gestaden, könnte für Russland am anderen Ende der Ostsee, eine Anlandung ihrer Pipeline denkbar sein. Wohl kaum in Danmark, ein winziger Markt, im Vergleich zur BRD. Und dann hat die BRD, auch noch das am besten Ausgebaute Netz und mit der große Schaltzentrale, der Ruhrgas in Essen, DIE Organisationszentrale, für das Russische Gas, die in Essen, machen die Förderventile auf und zu und Steuern, den gesamten Fluss, des Gas, durch ALLE Pipelines, von Sibirien, bis zur letzten Station, in Süd Europa.

  3. Macron wurde nicht gewählt, sondern inthronisiert.

    Es ist ein Zögling Rothschilds, Hardcore-Zionist und hat die Aufgabe, Frankreich den Fangschuss zu geben und den letzten lebenden Franzosen persönlich zu erschlagen.

    Eine seiner Ersten Aufgaben wird es sein, Frankreichs Mittelmeer-Häfen für die Anlandung der Migratten-Armeen zu öffnen.

  4. Zunächst mal eine Korrektur: GB + F haben dem DR den Krieg erklärt und nicht umgekehrt, egal, welche Gründe damals bestanden. Vernunft hatte der damalige Entscheid nicht!

    Das Gas kommt aus RU, das den Hahn auch zudrehen kann. Daran ändert auch eine BRD Verteilestelle nichts!

    Wenn die EU nicht rasant in Richtung ‚Vaterländerverständis‘, samt Dezentralisierung mit dem Subsidaritätgedanken zurückkehrt, wird sie scheitern.

    Weder die Deutschen noch die Franzosen werden sich nicht weiter von eine undemokratischen EU-Brüssel-Mafia in bisherigen Form aussaugen lassen.

    Die finanzielle Kompensation der fehlenden EU Gelder aus GB dürfte hier ersten finanziellen Ärger bereiten.

    Woher Hr. Macron die vollmundigen EUR 100 mia. nehmen will, bleibt sein Geheimnis, sein Weg dorthin wird, absehbar, fehlschlagen. Seine Ideen: der Norden malocht, der ‚Süden‘ chillt?!

    Wenn es, auch abshebar, dazu kommt, dass Paris und auch Rom ‚brennt‘, muss sich das Hr. Macron anschreiben lassen.

    Der Frust breiter Schichten in F ist gewaltig. Die bisher bekannt gewordene Wahlfälschung in Richtung FN nimmt immer grössere Ausmasse an, samt geleakter Dokumente über Herrn Macron .

    Das sog. 4. Reich wird an den Finanzen scheitern.

    Zum Schluss: es darf nicht vergessen werden, dass am 8.5.45 die Deutsche Wehrmacht kapituliert hat, nicht aber das Deutsche Reich, welches nach Richterspruch des BRD Bundesgerichtes je jure nach wie vor besteht.

    Die BRD ist nach wie vor der Feindstaatenklausel in der UNO unterworfen. Und in der BRD selbst brodelt es ebenfalls gewaltig.

    https://www.facebook.com/institutwalberberg/videos/673386299521207/

    1. @swissmanblog
      „Und in der BRD selbst brodelt es ebenfalls gewaltig.“
      Halte ich für übertrieben.
      Die Ergebnisse der Landtagswahlen in NRW und SR sprechen da eine andere Sprache. Leider wollen die Meisten das Risiko einer deutlichen politischen Änderung nicht eingehen oder verhaften gar in der Annahme, daß sich beim Wechsel von SPD zu CDU oder umgekehrt irgend was im positiven Sinne für die Masse der Wähler ändern würde.

  5. Stimmiger Text, danke Arthur.

    Die Rolle Frankreichs sehe ich ebenfalls deutlich unterbewertet. Das Deutschland die (Schalt)Zentrale Europas gilt ist schon länger kein Geheimnis mehr, aber Deutschland braucht Frankreich für eine erfolgreiche Afrikapolitik und als Partner in der EU – nach dem Brexit mehr denn je – und der Nato.
    Paris is traditionell enger mit London und Washington verbunden als mit den Ostländern (Moskau), weshalb ich in Frankreich den geeigneten Beifahrer sehe. Frankreich wird niemals auf die Rolle eines Polens reduziert werden. Mag sein das, zyklisch gesehen, Frankreichs Einfluss in der EU schwindet, aber Deutschland braucht Frankreichs Militär und Atomwaffen, will es auf der politischen Bühne, im Kreise der Großmächte, außenpolitisch ernstgenommen werden.

    @Wu Ming:
    So läuft das dreckige Spiel der Wirtschaft. Solange der „Rubel“ rollt, geht auch der Pisswettbewerb weiter. Und keine Sorgen, man setzt lediglich die Säge an den Ast an, auf dem man sitzt, der Rest sind leere Drohungen oder Bluffs.

    1. Phil
      Das mit der dreckigen Wirtschaft hab ich mir ja auch so schon gedacht. Und da frage ich mich -moralisch gesehen – warum die RF sich dennoch sowohl durch den Finanzkrieg als auch geopolitisch ( Ukraine, Syrien, etc) physikalisch anpissen lässt. Auch den Bruch der 2+4 Verträge scheint keine Konsequenzen zu für die Brd zu haben. Dreckiges Geschäft hin oder her, da stinkt für mich etwas gewaltig! Leider werden erst die Historiker wenn überhaupt das Puzzel zusammenlegen können.

      1. Im (Wett) Streit mit Russland und anderen Ländern geht es nicht darum wer Recht hat, sondern ob man „belegen“ kann, das Russland sich irrt. Dem anderen seine Position zu vermindern ist viel einfacher als seine eigene Position zu erhöhen – moralisch gesehen.
        Es spielt keine Rolle ob die BRD die 2+4 Verträge gebrochen hat, wenn die Ländern der EU ihren Bürgern und allen Bürgern der Welt glaubhaft vermitteln kann, dass die Nato-Osterweiterung eine moralische Verpflichtung gegenüber den ehemaligen Ostblockländer darstellte.
        Und Russland hat kaum Chancen dies jemals wieder rückgängig zu machen. Allenfalls wird dieser Bruch der Verträge bei zukünftigen Verhandlungen eine Rolle spielen – das weiß auch Russland.

        Auf RT gab es auch einen Beitrag oder war es auf Analitik, jedenfalls will die EU Russland nicht als gleichberechtigten Partner. Bis Russland sich in eine Position gebracht um als gleichberechtigt anerkannt zu werden, wird der Pisswettbewerb weitergehen. Man gönnt seinem Konkurrent ja sonst nichts.

        1. Hinweis: Es gab und gibt in einigen der nato einverleibten Ländern *erheblichen* Widerstand gegen die Einverleibung und die meisten haben ganz bewusst auf das von etlichen Verfassungen vorgeschriebene Referendum verzichtet, sprich, es vermieden.

          Endgültig unsinnig ist die Behauptung, Russland habe kaum Chancen, das rückgängig zu machen. Erstens ist die nato sowieso in sich instabil und zweitens haben sich die Dinge und Gewichte sehr verändert. Heute z.B. würde in so manchem Land erst großes Zittern und dann Bewegung in Richtung „nato weg!“ Referendum ausbrechen, wenn Russland durch die Blume zu verstehen gäbe, dass insb. Ex WP Staaten sie heute nato Mitglieder sind, große fette Zielkreuze auf sich haben.

          Im übrigen sollten Sie nicht Länder (Völker) und deren „Regierungen“ verwechseln.

  6. Hallo R.-Philus
    Arroganz ist die Differenz zwischen Normalität und Genialität.!!
    Kutte hat sich auf den Weg gemacht… Dafür von mir Beifall.
    Kopernikus

  7. Hmm…Hunderte franz.und brit. Flugzeuge hätten im Sommer 1940 von Syrien und Irak aus das Erdölzentrum in Baku zerstören sollen…weiß da jemand mehr drüber? Danke

    1. zum Einstieg
      https://en.wikipedia.org/wiki/Operation_Pike

      oder
      http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-41926301.html

      „Der Traum war aus mit Frankreichs Niederwerfung durch Hitler, doch die Engländer wärmten den Plan immer mal wieder auf. Noch im Januar 1941 hatte Churchill der türkischen Regierung vorgeschlagen, Luftstützpunkte in der Türkei zu errichten, von denen aus britische Bomber „die Ölfelder von Baku angreifen könnten“. Denn, so Churchill: „Ein großer Teil der russischen Landwirtschaft hängt von der Versorgung aus diesen Ölfeldern ab. und deren Zerstörung hätte in weiten Landesteilen Hungersnot im Gefolge.“ “
      So war er, der große Demokrat und Menschenfreund – Churchill.

    2. Ich zitiere, was Carroll Quigley in „Tragödie und Hoffnung“ (1966) ab Seite 505 zu den Kriegsplänen der Westmächte gegen die Sowjetunion schreibt. Leider mehr Text, als ich erst dachte:

      „In Europa machte sich die sowjetische Führung nach der Besetzung Polens (die das russische Zentrum abschirmte) auf zwei Gebieten Sorgen. Sie befürchtete im Süden einen anglo-französischen Angriff auf die Balkanländer, die Dardanellen oder die kaspischen Ölfelder, während sie von der Ostsee her einen der Westmächte , aber auch Deutschlands befürchtete.

      Die sowjetischen Befürchtungen hinsichtlich der Westmächte im Süden erscheinen uns ganz unbegründet gewesen zu sein, waren aber für die Sowjetunion 1939 recht real.. Die Informationen, die seit 1939 freigegeben wurden, zeigen, dass es einige Gründe für diese Sorge gab, aber dass die anglo-französische Bedrohung Russlands von der Ostsee her viel größer als die aus dem Süden war. Im Süden hegte der Kreml Misstrauen gegenüber der französischen Orientarmee in Syrien. Die Russen glaubten, General Maxime Weygand verfüge über eine Streitmacht von mehreren hunderttausend Mann, die er durch den Iran oder die Türkei hindurch zu einem Angriff auf die russischen Ölfelder im kaspischen Meer einsetzen wollte. Im Januar 1940 erhielt Deutschland Berichte aus Paris, denen zufolge Weygand einen Angriff auf die Sowjetunion von Rumänien aus vorgeschlagen hatte. Tatsächlich verfügte Weygand nur über drei schlecht ausgerüstete Divisionen in der Gesamtstärke von etwa 40.000 Mann, und seine Pläne waren weitgehend defensiver Art. Er hoffte, die (im April 1939 gegebenen) Garantien seitens der Alliierten für die Türkei, Griechenland und Rumänien zu gewährleisten und die rumänischen Ölfelder dadurch zu schützen, dass er von Saloniki aus nach Norden marschieren würde, falls Deutschland, Ungarn oder Bulgarien kriegerisch in den Balkan einzudringen versuchten….“

      „In der Zeit vom September 1939 bis Juni 1940 hatte Hitler keine politischen Ambitionen in Bezug auf den Balkan öder die Sowjetunion. Von beiden wollte er nicht mehr als die maximale Versorgung mit Rohstoffen und einen politischen Frieden, der es zuließ, dass diese Waren nach Deutschland gelangten. Beide Gebiete arbeiteten wirtschaftlich uneingeschränkt mit Deutschland zusammen. Doch die Furcht vor Deutschland war so groß, dass beide Gebiete auch politische Veränderungen anstrebten, die ihre Fähigkeit zum Widerstand gegen Deutschland zu einem späteren Zeitpunkt stärken konnten…“

      „In der Zwischenzeit unternahm die Sowjetunion Schritte, um sich gegen einen Angriff von der Ostsee her zu verteidigen. In der Zeit vom 29. September und dem 10. Oktober 1939 wurden die drei baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen gezwungen, militärische Beistandspakte mit Russland zu unterzeichnen. (Anmerkung HBP: Dies erfolgte mit relativ wenig Zwang wegen der Furcht der baltischen Bevölkerungen vor dem Deutschen Reich, denn erst kürzlich hatte dieses die Rückgabe des Memel-Landes von Litauen erzwungen.) Estland und Lettland stellten den russischen Streitkräften See- und Luftwaffenstützpunkte zur Verfügung, und Russland trat die Stadt Vilnius an Litauen ab. Über 25.000 russische Truppen wurden in jedem der drei Länder stationiert. Die Appelle dieser drei Länder an Deutschland um Unterstützung gegen Russland waren kurzerhand abgelehnt und ihnen geraten worden, sich den sowjetischen Forderungen zu fügen. Im Rahmen der Reorganisation des Gebietes ordnete Hitler am 27. September an, die sogenannten Baltendeutschen … so schnell wie möglich nach Deutschland zu übersiedeln. Dies geschah innerhalb eines Monats.

      Aus sowjetischer Sicht stellte Finnland ein viel wichtigeres Problem dar als die Baltischen Staaten. Die Stadt Leningrad, eines der größten russischen Industriezentren mit einer Bevölkerung von 3.191. 000 Menschen, war durch den Golf von Finnland mit der Ostsee verbunden. Diese Bucht die etwa 150 Meilen lang und 50 Meilen breit ist, verlief von Ost nach West. Ihre nördliche und östliche Küste gehörte zu Finnland und ihr südliche weitgehend zu Estland. Leningrad mit seiner Position am äußersten südöstlichen Zipfel der Bucht lag am südlichen Ende des karelischen Isthmus, einer Landzunge, die von Norden und nach Süden zwischen dem Golf und dem Ladoga-See, nur 20 Meilen südlich der Stadt, verlief. Die finnische Grenze überquerte diese Landenge von der Bucht bis bis zum Ladoga-See nur 20 Meilen nördlich von Leningrad.

      Am 14. Oktober verlangte die Sowjetunion, dass die finnische Grenze nördlich von Leningrad zurück an die Küste des Golfs verlegt werden müsse, so dass sie nun westlich statt wie früher südlich des Ladoga-Sees verlaufen sollte. Dies hätte die finnische Grenze etwa 50 Meilen weiter von Leningrad weg versetzt und hätte Finnland etwa die Hälfte der karelischen Landzunge gelassen. Zusätzlich verlangten die Bolschewiki, den finnischen Marinestützpunkt in Hangö am Eingang zum Golf von Finnland für 40 Jahre zu pachten, dazu einen etwa 100 Meilen langen und zehn Meilen breiten Landstreifen in Zentralfinnland (wo die finnische Grenze der Eisenbahnstrecke zwischen Leningrad und Russlands eisfreiem Hafen Murmansk an der Arktischen See am nächsten kam) und eine kleine Fläche von 25 Quadratmeilen, wo die finnische Grenze westlich von Murmansk den Arktischen Ozean berührte. Im Gegenzug für diese Zugeständnisse bot Moskau an: einen Nichtangriffspakt, rund 2.100 Quadratmeilen Waldgebiet in Mittelfinnland und die Erlaubnis, die Aaland-Inseln zwischen Finnland und Schweden zu befestigen, was dem Land seit 1921 untersagt war.

      Es ist noch immer nicht klar, warum Finnland die russischen Forderungen im Oktober 1939 zurückgewiesen hat. Die Deutschen und die Russen glaubten, dass dies unter britischem Einfluss geschehen sei. Doch Beweise gibt es dafür nicht. Jedenfalls erbaten die Finnen deutsche Unterstützung und wurden schon am 6./7. Oktober 1939 abgewiesen (noch bevor die russischen Forderungen eingegangen waren). (Anmerkung HPB: Albions Kalkül sah vor, Deutschland über Finnland in den Krieg gegen die Sowjetunion zu involvieren, da die polnische Variante inzwischen gestorben war.) Finnland mobilisierte seine Streitkräfte gegen die Sowjetunion am 8. Oktober und soll laut Bericht des deutschen Botschafters zehn Tage später „vollständig mobilisiert“ gewesen sein. Bei den Verhandlungen gab Stalin die sowjetische Forderung nach Hangö auf, wenn er dafür die nahegelegene Insel Russarö und die weiter im Golf gelegene Insel Suursaari bekommen könnte. Er bestand jedoch hauptsächlich auf der Forderung, die den Bezug zu Karelien hatte. Die Finnen boten etwa ein Drittel des geforderten Kareliens an, verweigerten aber einen Marinestützpunkt am Golf. Am 8.November wurden die Diskussionen abgebrochen, und vier Tage später fuhren die finnischen Unterhändler nach Hause. Aus irgendeinem unerklärlichen Grund schienen die Finnen nicht daran geglaubt zu haben, dass die Russen ihr Land attackieren würden. Doch die Sowjets griffen am 28. November an mehreren Stellen an.

      Wenn die Finnen die sowjetische Entschlossenheit zum Angriff falsch interpretiert hatten, so hatten die Sowjets ihrerseits die finnische Entschlossenheit zum Widerstand falsch verstanden. Die Finnen wurden an fünf wichtigen Stellen durch ein großes Aufgebot an schwerem Gerät angegriffen. Sie nutzten jedoch das Gelände und das Winterwetter sehr geschickt aus. In den ersten zwei Monaten (Dezember bis Januar) wurde ein halbes Dutzend oder mehr der sowjetischen Divisionen aufgerieben. Erst im Februar 1940 begann sich die sowjetische Offensive zu bewegen, und bis ende des Monats waren die finnischen Streitkräfte vom Abwehrkampf gegen die Übermacht so erschöpft, dass sie die sowjetischen Bedingungen annahmen.. Der Frieden wurde am 12. März 1940 unterzeichnet…“

      „Mit den sowjetischen Angriffen auf Finnland erhielten die Führer der Entente-Länder wie bei einem Geschenk des Himmels die Möglichkeit, vom erklärten, aber nicht ausgetragenen Krieg gegen Deutschland, den sie nicht wollten, in einen nicht erklärten, aber auszufechtenden Krieg gegen die Sowjetunion überzugehen. Dass der Krieg mit Russland Hunderte von Meilen entfernt ablaufen würde, während der Krieg mit Deutschland vor der Haustür stattfand, war ein zusätzlicher Vorteil. Das galt vor allem für Paris, das sich immer wieder britischen Vorschlägen zu unfreundlichen Maßnahmen gegen Deutschland entlang des Rheins widersetzt hatte…“

      „Doch die anglo-französische Führung bereitete nun einen Angriff auf die Sowjetunion sowohl über Finnland als auch von Syrien aus vor.
      Im Norden unternahmen Frankreich und Großbritannien alle Anstrengungen, um den sowjetischen Angriff auf Finnland zu einem allgemeinen Krieg gegen Russland werden zu lassen..Am 19. Dezember 1939 beschloss der Oberste Kriegsrat, Finnland „jede indirekte Unterstützung, die in ihrer Macht steht“ zukommen zu lassen und diplomatischen Druck auf Norwegen und Schweden auszuüben, Finnland gegen Russland zu unterstützen. Die skandinavischen Länder wurden davon am 27. Dezember in Kenntnis gesetzt. Am 5. Februar 1940 beschloss der Oberste Kriegsrat, ein Expeditionskorps von 100.000 schwer bewaffneten Truppen nach Finnland zu schicken, um die sowjetischen Einheiten zu bekämpfen. Deutschland verwarnte plötzlich Norwegen und Schweden, es würde gegen sie vorgehen, wenn die beiden skandinavischen diese Streitkräfte passieren ließen.

      Deutschland und Russland waren beide darauf aus, die finnischen Kämpfe zu beenden, bevor die anglo-französische Intervention beginnen konnte. Die Deutschen befürchteten, dass die anglo-französischen Streitkräfte in Skandinavien die Lieferung des schwedischen Eisenerzes über den norwegischen Hafen Narvik nach Deutschland unterbinden könnten, die Russen waren in Furcht, weil sie vom Wunsch der Anglo-Franzosen, sie angreifen zu wollen, überzeugt waren. Unterlagen unterstützen beide Befürchtungen…“ (Anmerkung HPB: 1938 importierte Deutschland etwa neun Millionen Tonnen Eisenerz aus Schweden bei Gesamtimporten von 22 Millionen Tonnen.)

      „Tatsächlich hatte ein anglo-französisches Expeditionskorps beabsichtigt, Russland anzugreifen, war aber nicht rechtzeitig dazu in der Lage, obwohl Großbritannien und Frankreich alles, was sie konnten, unternahmen, um Finnland zu zwingen, den Kampf so lange fortzusetzen, bis sie dort eingreifen konnten. Im Februar wurde mitgeteilt, dass für den Fall, dass Finnland Frieden schließen sollte, die beiden Westmächte nicht verpflichtet seien die finnische Unabhängigkeit nach dem Ende des großen Krieges zu unterstützen…“
      „Am 4. März erboten sich Daladier und Lord Ironside offiziell, Finnland ein Expeditionskorps von 57.000 Mann zu schicken. Die skandinavischen Länder übten auf Finnland Druck aus, nicht um Truppen zu bitten und informierten Großbritannien, dass sie ihre Eisenbahnstrecken sprengen würden, wenn das Expeditionskorps versuchen sollte, durch sie hindurchzumarschieren.

      Als die Anfrage der Finnen nicht eintraf, schickte Daladier ihnen am 8. März eine bedrohliche Nachricht, die besagte: „Ich versichere Ihnen noch einmal, wir sind bereit, Ihnen sofort unsere Hilfe zukommen zu lassen. Die Flugzeuge sind startbereit. Die Einsatzkräfte stehen bereit. Wenn Finnland jetzt nicht seinen Appell an die Westmächte richtet, ist es offensichtlich, dass die Westmächte am Ende des Krieges nicht die geringste Verantwortung für endgültige Regelungen mit Bezug auf finnische Gebiete übernehmen können….“

      „Der sowjetisch-finnische Friedensvertrag vom 12. März 1940 beendete nicht die anglo-französischen Projekte, Russland anzugreifen oder durch Skandinavien zu marschieren. Der Ärger sowohl auf die Sowjetunion als auch auf die skandinavischen Länder war nach wie vor in Paris und London groß. Das finnische Expeditionskorps wurde in England zusammengehalten. Seine Existenz gab Deutschland einen starken Anreiz, vor Großbritannien in Norwegen einzufallen. Am 5. April, nur vier Tage vor dem deutschen Angriff auf Norwegen, schickte Lord Halifax eine Note an Norwegen und Schweden, im der er diesen Ländern mit schlimmen, wenn auch unausgesprochenen Konsequenzen seitens Großbritanniens drohte, wenn sie die Zusammenarbeit, „auf welche Weise es für sie auch immer passend erscheint“ mit den Westmächten verweigerten, Finnland bei einem künftigen sowjetischen Angriff auf das Land zu Hilfe zu kommen.

      Sechs Tage später, und zwei Tage nach dem deutschen Angriff auf Dänemark und Norwegen, bekam General Weygand den Befehl, die Sowjetunion von Syrien aus anzugreifen. Dieses Projekt war am 19. Januar 1940 eingeleitet worden, als Daladier General Gamelin und Admiral Jean Darlan befahl, Pläne für die Bombardierung der russischen Ölfelder im Kaukasus von Syrien aus vorzubereiten. Diese Pläne wurden am 22. Februar vorgelegt, jedoch zugunsten des finnischen Projekts zurückgehalten. Am 11. April, einen Monat nach dem sowjetisch-finnischen Friedensschluss, befahl der neue französische Premierminister, Renaud, seinem General Weygand, den Überfall auf die sowjetischen Ölquellen im Kaukasus so bald wie möglich durchzuführen. Weygand war dazu vor Ende Juni nicht fähig. Zu dieser Zeit war Frankreich bereits von Deutschland besiegt worden und Großbritannien nicht in der Lage, irgendwelche neuen Feinde anzugreifen.“

  8. Ich möchte doch hoffen, das der Herr Ischtschenko, den Ausspruch, von dem rechtsradikalen Front National, richtig nämlich von der eigentlichen Bedeutung und NICHT nach der Sprachregelung, des Wahrheits-Ministerium meint. Also einem Tief-gegründeten und Empfundenen gesunden Patriotismus.
    Zu Marcon, da wird sein Patron Rothschild, für seinen Lakaien, schon eine Parlamentsmehrheit, zusammen Kaufen und mit seinen Medien und den Meinung Implementierung Instituten Absichern.
    Wo er allerdings, einen fundamentalen Unterschied, zwischen unserer LeeerRaute und Marcon sieht, weiß ich nicht, sind sie doch, Diener der gleichen Herren. Die nur ein Ziel mit der EU haben, einen A Demokratischen Superstaat, unter ihrer FÜHRERschaft.

    1. Vielen herzlichen Dank für diesen Link zu dem Video „Bei Trump läuft alles nach Plan“. Es ist sehr beeindruckend, welche Zusammenhänge der Analyst Pjakin darstellt! Ich habe es nicht geschafft, eine Version des videos mit englischer Übersetzung zu finden. Kann mir jemand helfen?

      1. Ich habe mir auch die Videos von W. Pjakin angesehen. Klasse Videos!

        Aber eine konkrete Frage die sich mir dabei auftut ist:
        Wo in der Bibel wird die Globalisierung beschrieben und propagiert?

        Hat da jemand ne Antwort drauf?

  9. Sorry,
    den Deutschen wird in der Tat ganz real der „schwarze Peter“ ++ mal wieder ganz unberechtigt ++ in die Schuhe geschoben.
    Alles was im Stiefel per „Fähre“ (anders ist da nicht mehr zu bezeichnen!) ankommt wird zu 90% auf der Sondermülldeponie BRD-US-PLC abgeladen.
    Sozialkosten der ankommenden Goldstücke PRO JAHR 30 MRD Euro, nach nur 3 Jahren 100 MRD schon!!! PLUS 400 MRD. Euro für die, die schon seit 40 Jahren angelandet worden sind. Die BRD ist allein sooo faktisch pleite!
    Anstieg der Goldstücken-Kriminalität seit 2014 500%!!! — PRO JAHR wohl gemerkt! Dabei reden wir nicht von Hühnerdieben und Kaugummiautomatenknacker, gelle!? JEDEN TAG wird von diesen Goldstücken ein Bürger, meist bestialisch, aus geringfügigen, rassistischen Gründen ermordet!
    JEDEN TAG werden mehrere UNSERER Deutschen Töchter von den Goldstücken vergewaltigt, mit Drogen vollgepumpt, um sie anschließend gewinnbringend auf den Straßenstrich sexuell grausam auszubeuten.
    Nachts traut sich niemand mehr in Goldstücke-Wohngebieten auf die Straße wegen schwerster Straßenräuberei und schlimmeres.
    Das Deutsche Volk wird gleichzeitig unter fadenscheinigen Gründen komplett entwaffnet und wird mit drakonischen Strafen verfolgt, wenn es wagt sich gegen Vergewaltiger, Straßenräuber und Einbrecher zu wehren.
    Nicht umsonst heißt es seit 30 !!! JAHREN bunter TÄTERSCHUTZ.
    Bunte dt. Politiker faseln dann was von „kulturellen Missverständnissen“, die Deutsche aushalten sollen.
    usw usw usw,
    Und im Frühjahr 2018 nach den BTW kommt der finale Köppeabhacker-Holocaust an die westeuropäische Christen-Bürger!!!
    Warum fällt dieser tagtägliche blutrünstige Terror und Migrantenkrieg, den über unsere Bürger von unseren Politikern PLANMÄßIG ausgebreitet wird in diesen Überlegungen NICHT ein!!!???

    Wir als Bürger haben tagtäglich ganz andere Sorgen, als um mo(r)dernisierte US-Sprengköppe Gedanken zu machen. Warum auch!? Wenn vor der eigenen Haustür der Horror und Tod steht!?

    btw B-61- Sprengköppe.
    Die sind bekanntlich in Büchel gelagert und sollen mit dem Tornadobomber Richtung Russland geschickt werden. Die Bomben wiegen gut 4 Tonnen.
    Ergo:
    Wenn die voll beladene Tornado fliegen soll, kommt sie so höchstens bis Frankfurt- Oder, meinetwegen bis nach Königsberg– sprich_ Es werden AUSCHLIEßLICH DEUTSCHE
    STÄDTE den Erdboden gleich gemacht von DEUTSCHEN Fliegern.
    Ziele: Minsk, gar Moskau, Skt. Petersburg sind überhaupt NICHT erreichbar!!!
    Also können wir Deutschen auch in einen atomaren Krieg gegen Russland keine Ziele anfliegen, sondern ausschließlich nur uns selbst zerstören!!!
    Jetzt mal im Ernst.
    Glaubt ihr auch nur eine Sekunde daran, dass selbst völlig ideologisch auf vdL-Linie verstrahlte DEUTSCHE Kampfpiloten
    ihr eigenes Land selbst zerstören. Ihre eigenen Familien ausradieren???
    Die Frage lautet also: WO werden diese Piloten hinfliegen, wenn sie diesen Holocaust-Befehl von einen US-General erhalten!!!??
    Denk mal drüber nach!

      1. jfk

        Die neue Variante der B-61, laut Lobpreisungen des Pentagon, soll so eingestellt werden können, dass die als Flächenvernichtungsbombe, (2 reichen für komplett Berlin) oder auch als taktische Gefechtsfeldwaffe eingestellt werden kann.
        Es würde also reichen, die Option: Gefechtsfeldwaffe und Ziel: Distrikt City of London. Da trifft man so oder so immer die Verantwortlichen für diesen Scheixxx hier.
        Weil das ein Staat im Staate ist, können sich die Briten noch nicht mal beschwerden…. wir Deutsche hätten das Empire mit A-Waffen angegriffen….
        könnte ja auch sein, dass einige britische Patrioten aus den midlands oder L-Leytonstone schneller sind…

    1. Die Bomben würden ferngezündet werden weit vor dem eigentlichen Ziel.

      Übrigens fliegen auch die französischen Atomraketen gerade bis nach Hamburg.
      Ziel der „deutsch-französischen Freundschaftsraketen“ war es, einen atomar verseuchten Korridor zu schaffen, der von der roten Armee entweder nicht oder nur sehr langsam zu überwinden ist.

  10. Falk.de Büchel….Kaliningrad 1300km….. im Web angegebende Reichweite der Tornados 1400km und ich bin kein Militärexperte…bischen gogglen und weniger Mist verbreiten

    1. @Ossie
      Super wie Sie als militärischer Laie die Behauptungen von Siegfried Hermann widerlegt haben. Reichweite passt. Pilot will ja auch nicht zurück. Dass bei Zuladung die Reichweite (dramatisch) sinkt ist auch vernachlässigbar. Dass sogar ein Auto bei Zuladung mehr Sprit braucht schätzen Sie sicherlich als Verschwörungstheorie ein.
      Gut dass Sie die Reichweite eines Tornados bei Google gefunden haben. Hätten Sie allerdings Tante Google nach Reichweite gefragt, hätten Sie auch den Begriff Aktionsradius gefunden.
      Sicherlich ist russisches Territorium mit BW-Tornados erreichbar, aber nur mit Nachtanken in der Luft. Man darf aber nicht erwarten, dass die Russen hierbei nur zuschauen. Bei diesem Vorgang ist nicht einmal der Einsatz von Waffen notwendig un es zu stören/verhindern. Es genügt ein Vorbeiflug in der Nähe.
      Die Amis haben schon ohne Störungen bei der Luftbetankung viele Flugzeuge und Atombomben verloren, von denen einige bis heute nicht gefunden wurden.

    2. „..Falk.de Büchel….Kaliningrad 1300km…..“

      „Oder, meinetwegen bis nach Königsberg– sprich_ Es werden AUSCHLIEßLICH DEUTSCHE
      STÄDTE den Erdboden gleich gemacht..“

      Kaliningrad = Königsberg

  11. Schon ein sehr interessanter Text mit z. T. sehr guten Analysen. Vielen Dank für die Übersetzung !
    Einiges scheint aber überzogen zu sein; Frankreich wird m. E. Immer eine, wenn auch kleinere, Weltmacht bleiben. Allerdings mit Deutschland auf’s Engste verbunden. Ich denke, man will in Zukunft in der Geopolitik eine große Rolle spielen, insbesondere auf dem afrikanischen Kontinent, siehe z.B. den Einsatz in Mali.
    Das läuft auf eine Riesen- Führungsrolle in der EU hinaus. Stichwort „Karl der Große“, oder „Charlemagne“ – da gibt es ja noch eine uralte Linie…
    Und die Anfänge eines gemeinsamen Militärs zeichnen sich ja bereits deutlich ab, siehe die deutsch-französischen Verbände; im Zuge der Affäre um den „Terroristen-Oberleutnant“ wurde ja auch der Öffentlichkeit einiges davon publik gemacht, ich denke, dass war auch klar so gewollt.
    Imm Übrigen ist es auch gut und richtig so, das North-Stream II jetzt durchgezogen wird. Polen hatte sich das schon zu schön ausgemalt, Energie-Hub für Europa mit amerikanischem Frackinggas, genauer gesagt LPG, zu werden. Dann wären die gleichen Probleme wie all die Jahre mit der Ukraine, gekommen. Gasdiebstahl, unsichere Durchleitung, immer frechere Forderungen, Sabotage, Erpressung…
    Im Grunde genommen muss jetzt hier in Deutschland jetzt erst einmal diese widerliche Anti-Russland-Propaganda eliminiert und ihre Protagonisten kalt gestellt werden – vor allem die Grünen spielen hier eine ganz üble Rolle, aber nicht nur die, das zieht sich durch alle Parteien aber dort ist es am offensichtlichsten. Da wird eine Menge aufzuräumen sein…
    Interessant in diesem Kontext ist, dass vor kurzem ‚mal wieder die „von-Lissabon-bis-Wladiwostok“ Visionen in die Diskussion eingeführt worden – im Grunde genommen wäre das eine goldene Zukunft für Europa – aber ich glaube, dass da die anglo-amerikanischen „Partner“ wohl keinesfalls still zusehen werden, es sei denn, die Situation dort eskaliert weiter und sie müssen sich extrem um ihre eigene Innenpolitik kümmern, und haben für außenpolitische Dinge keinen richtigen Fokus mehr…
    Da läuft ein weitaus größeres Spiel im Hintergrund, als wir ahnen…

    1. Wenn es nach den Globalisten geht, die gerade die Macrone installiert haben, wird es in wenigen Jahren keine europäischen Nationen und Völker mehr geben.

      Deren Ziel ist es, eine arabo-negroide Mischrasse zu züchten, die als wurzel- und wertelose Arbeitssklaven hier vegetieren, nachdem ihre Vorgänger, die zu endlosen Millionen einflutenden Migratten-Armeen, ihren Job -unsere Ermordung- erledigt haben.

  12. Vielen Dank an die Übersetzung dieses zum Nachdenken und Widersprechen anregenden Artikels. Und vielen Dank an die vielen und vielfältigen Kommentare.
    Und wieder habe ich mehr Fragen als Antworten gefunden.
    Ein heißer Krieg gegen Russland ist mMn für niemanden eine Option. Die Amis schicken doch am liebsten die fehlislamisierten Fremdenlegionen aus dem mittleren Osten in die Schlacht. Mangels Masse dürfen es auch gerne mal SS-Runen-Träger sein, für die Atombomben gegen den Osten der Ukraine eine Option gewesen wäre.
    Alle wissen, Russland kann militärisch nicht besiegt werden. Die sind da zu Hause und die NATO muss erst mal dort hinkommen. Logistischer Alptraum. Atom-Uboote sind das zweite Gegenargument. Inzwischen beklagen sich US-Militärs bereits über die überlegene russische Waffentechnik. War auch nicht mehr zu übersehen.
    Warum die Säbelrasselei? Dummheit? Dafür sind die Strippenzieher zu clever. Also Vorsatz… Mir kommt die Stratfor-Friedmann Aussage in den Sinn, wegen der drei Kriege, die geführt wurden um D und RU auseinander zu halten.
    Könnte es sein, dass Nordstream2 die russische Antwort auf diese Trennungsbestrebungen ist?
    Es ist eine Binsenweisheit, dass westliche Hegemonialbestrebungen an der Seidenstraße verwelken werden. Europa kann entweder Teil der Seidenstraße werden, oder mit verwelken. Das wissen alle Geostrategen.
    Mir macht Sorge, dass unser österreichischer GröFaZ genauso ein „amerikanisches“ Projekt gewesen sein könnte, wie derzeit die EU und das Merkel mit dem Chapeo Macron über dem Scheitel (erinnert mich TROTZDEM irgendwie an Vichy 4044).
    Es scheinen mehrere gegnerische Fraktionen u.a. an der EU und D zu zerren. Die einen, die Nationalstaaten in einen globalen Faschismus verwandeln und die anderen, die endlich den zweiten Weltkrieg siegreich für das 1084 jährige Reich beenden wollen.
    Ich kann die Nebelkerzen nicht von Etappenzielen unterscheiden. Doppelt schwer, da auch nicht klar ist, wer Spieler und Gegenspieler ist.
    Und nein, so platt und einfach, wie manche sich das machen, das an Namen und/oder Nationalgrenzen fest zu machen, ist es nicht. Öffentlich verfügbare, unbestrittene Informationen zeigen das eindeutig.
    Siehe Soros –> Migrantenfinanzierung, Clinton Foundation –> Libyen, Nuland –> Ukraine, Westen –> Finanzierung ISIS… Und die Liste ist noch viel länger.
    Mehr Fragen als Antworten. Für mich.

  13. Ein anderer Blick auf Frankreichs Schwächen.

    In einem Artikel von Prof. Dr. Gunnar Heinsohn für den Deutschen Arbeitgeberverband wird eine sehr kritische Bilanz der Ergebnisse der französischen Bildungspolitik gezogen.
    Dagegen sieht es hier in der BRD noch goldig aus, trotz der massig zudrängenden „Fachkräfte“ und ihres Nachwuchses.

    Die Grande Nation kann man unter diesem Blickwinkel so gut wie „abschreiben“.

    Mancher mag Veröffentlichungen des Arbeitgeberverbandes für „Teufelszeug“ halten, aber man kann daraus etliches Wissenswertes entnehmen. Und gerade was die „Flüchtlingspolitik“ betrifft, finde ich (als regelmäßiger Leser) beim Präsidenten des Arbeitgeberverbandes mehr Vernunft und Augenmaß als beim Gros der Politiker, insbesondere der etablierten Parteien.

    https://deutscherarbeitgeberverband.de/aktuelles/2017/2017_05_15_dav_aktuelles_frankreich.html

    1. Irrelevant. Alle Bildungssysteme sämtlicher nato/eu Länder sind rapide verfallen worden.

      Der französische Unterschied ist der, dass frankreich nach wie vor Elite-Einrichtungen hat und so zwar nur sehr wenige, aber immerhin einige exzellente Leute hat. Damit aber hat es zugleich die unbedingt nötige und sehr wertvolle Basis, um später wieder ein brauchbares Bildungssystem aufzubauen.

      Wir hier sind dagegen besonders hart betroffen von der planvollen Verblödung und obendrein ist es einfach bei uns; es muss sich nur einer hinstellen und plärren „Nie wieder Elite!“. Mir sind Fälle bekannt, wo eine Uni, die mit Mühe über Jahrzehnte im Stillen hart am Aufbau eines guten Kerns gearbeitet hat, dann von höchster Stelle völlig verhackstückt wurde.
      Heute ist wirklich gute Bildung praktisch ausgestorben. Als Ersatz werden Exzellenz-Titel and Bildungs-Müllhalden verliehen.

    2. Heinsohn ist eine zwielichtige Figur.
      Seiner Schrift „Warum Auschwitz? Hitlers Plan und die Ratlosigkeit der Nachwelt.“ ist nur eine leichte Abwandlung der üblichen Darstellung.
      Wer Europas erstes Institut für vergleichende Völkermordanalyse gründet, ist mit Vorsicht zu genießen.

  14. Wobei durchaus zu definieren wäre, was unter Bildung zu verstehen ist. Wenn ich mir die sog. „Fakten“ anschaue, die mir vermittelt wurden und meinem Jungen heute vermittelt werden, dann beschleichen mich Zweifel ob der Tragfähigkeit der Inhalte. Eine Überprüfung mit der Wirklichkeit halten etliche nicht Stand. Wir kennen die Beispiele zur Genüge. Es ist u.U. sogar effektiver, nicht neuen Wein in alte Schläuche zu füllen, sondern leere Köpfe mit echter Information zu füllen. Zur Zeit lernt man doch nur alte Feindbilder wieder zu kauen.
    Dank Putin konnte ich mich von einem Teil meiner Hirnwäsche befreien. Zum Glück kam der erst so richtig nach dem Beginn meines Aufwachprozesses in Fahrt. Ohne Putins Besonnenheit und Klugheit wäre nicht mehr viel übrig, das zu bewahren sich lohnen würde…

  15. De Maizière fordert EU-Truppe im Süden Libyens

    https://www.wsws.org/de/articles/2017/05/23/liby-m23.html

    es gibt eine weitere Meldung das Deutschland heimlich
    eine EU-Armee aufbaut

    für Analitik ist klar dass das Realität werden wird
    und Libyen das militärische Übungsgebiet für weitere
    Aktionen dieser EU-Armee ist

    es geht auch nicht wie es De Maizière formuliert um
    die armen Flüchtlinge die nicht weiter ertrinken sollen
    sondern um was! , Natürlich die Rohstoffe , Öl , Gas
    sonstige Bodenschätze die die Rohstoffarme EU
    sprich vor allem Deutschland braucht…
    die EU will mitspielen mit den Großen Drei um
    nicht völlig abgehängt zu werden

    Auszug aus dem Artikel

    Denn mit einem Blick auf die Karte stellt sich sofort die Frage: Warum ausgerechnet die libysch-nigrische Grenze? Es gibt doch mit Niger, Tschad und dem Sudan drei Länder an der Südgrenze Libyens. Die meisten Flüchtlinge kommen im Übrigen von Südosten, vom Horn von Afrika, von Eritrea, Äthiopien und Somalia durch den Sudan nach Libyen. Warum also die südwestliche Grenze?
    Die Frage ist leicht zu beantworten: In Wirklichkeit geht es um Öl und Erdgas, und diese liegen vor allem im westlichen Fessan und nicht in Südost-Libyen. Und es geht um den strategischen Zugang zu Zentralafrika, das an Bodenschätzen ebenfalls reich ist. Es geht darum, so frühzeitig wie möglich strategisch wichtige Positionen militärisch zu besetzen.

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