Dies und Das – oligarchen, bnd und Zange

Heute mal ein „Gemeinschafts Dies und Das“ mit zwei Blöcken. Zunächst ein kurzer, von Artur übersetzter Prawda Artikel, den ich für durchaus bedeutend halte, auch wenn er fast witzig wirkt. Und dann noch etwas von mir.

„Die Russländer sehen bald die Enteignung der Oligarchen“

03.03.2017 – pravda.ru, Übersetzung: Artur (Quelle)

Der Generaldirektor des russischen, öffentlichen Meinungsforschungszentrums VCIOM, Valeri Fedorow, veröffentlichte die Ergebnisse einer landesweiten Sozialumfrage: Anscheinend äußern sich die Russländer [AdÜ.: die Bürger Russlands] immer positiver über Unternehmer, bestehen dabei aber auf der Enteignung von Oligarchen.

„Die Bürger Russlands finden, dass es im Land keine Oligarchen geben sollte, dass ihr Eigentum dem Staat zurückgegeben werden muss. Die Beziehung zwischen Oligarchen und Volk ist schlecht, und Dynamik gibt es hier praktisch keine. Es gibt allerdings Oligarchen, und es gibt das Geschäft, die Unternehmer. In den letzten acht Jahren hat sich die Einstellung der Russländer gegenüber Unternehmern stark verbessert und die Anzahl derjenigen, die sich Geschäften widmen möchten, ist stark angewachsen“, bemerkte Fedorow im Laufe einer Diskussion des internationalen Medienklubs „Format-A3“. Dies und Das – oligarchen, bnd und Zange weiterlesen

Ein Balkangespräch

Im Folgenden die Übersetzung eines sehr interessanten Gesprächs durch sloga zum Thema Balkan. (Quelle)

Bosnien – Am Balkan nichts Neues.

Kurzes Gespräch zw. Lavrov und Dodik (Präsident der RS).
Anmk: Bitte die Flaggen im Hintergrund beachten! Keine BiH-Flagge weit und breit.

L: Schön Sie zu sehen, Hr. Präsident! Und das regelmäßig! Ausgehend von Ihrem Gespräch mit Präsident Putin, möchte ich festhalten, was vereinbart wurde. Ziel ist es, am Prinzip der Vereinbarungen von Dayton festzuhalten. Es darf zu keiner Verletzung von Rechten der Staatseinheiten und ethn. Gemeinschaften kommen. Natürlich sind wir über die – in letzter Zeit sich häufenden – Versuche, Prinzipien auszuhebeln, besorgt. Uns ist bestens bekannt, dass einige unserer westl. Partner versuchen entweder ihre Augen zu schließen oder die Verletzungen direkt (aktiv) zu unterstützen. Wir arbeiten aktiv daran, sie (westl. Partner) davon abzuhalten und auf die Schiene der Vereinbarungen des UN-Sicherheitsrates zurückzubringen. Wir haben erst kürzlich im zuständigen UN-Komitee all die Fragen, die dieses Thema betreffen, prinzipiell gestellt und (von unseren Partnern) keine Einwände vernommen. Wir werden unseren Weg unbeirrt fortsetzen. Natürlich trachten wir weiterhin, unsere Bindungen zur RS auf Handels-, Wirschafts- und humanitärer Ebene weiter auszubauen. Wir rechnen damit, diese Themen datailliert besprechen zu können. Ein Balkangespräch weiterlesen

Dies und Das – Replik auf A.A., Realität und Trump

Obgleich die Ausführungen Anpilogow’s klug sind und viel Kenntnis zeigen, widerspreche ich ihm im Kernpunkt und meine, dass er falsch schlussfolgert.

Mehr noch, ich sage, dass die usppa den Krieg *nicht* wollen und übrigens auch gar nicht führen könnten.

Ein entscheidender Faktor, der die Argumentation jener, die die usppa auf dem Kriegspfad sehen zu bestätigen scheint, die beträchtlichen Erhöhungen der Militärausgaben durch trump, sind ebenfalls eher das Gegenteil.
Ich werde das noch begründen, will aber zunächst den Kontext gerade rücken, denn dieser bestimmt die Möglichkeiten und den Kurs der usppa und nicht einige zig Mrd. $ oder einiger vermeintlich aussenpolitischer Lärm. Dies und Das – Replik auf A.A., Realität und Trump weiterlesen