Der Verlust eines Anführers – Beispiele

In diesem Artikel von unserem Mitglied HPB beleuchtet dieser einige Beispiele für den Verlust eines Anführers – darunter auch Givi, Motorola, Mosgowoi und Batman.

Toussaint Louverture

Vielleicht kennt der Eine oder Andere das Buch „Flammende Insel im Ozean“, einen biografischen Roman über Toussaint Louverture, den Nationalhelden von Haiti?
Toussaint Louverture war jener Held, der den Aufstand der afrikanisch-stämmigen Sklaven in der französischen Kolonie im Westteil der Insel Hispaniola zum Sieg führte und 1793 die Abschaffung der Sklaverei durchsetzte. Ein glänzender Stratege und Politiker, dem die Wohlfahrt seiner Anhäger am Herzen lag. Nur in einem irrte er: Er glaubte, dass Napoleon der Bewahrer der Ideale der französischen Revolution von Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit sei. Dass der künftige Kaiser der Franzosen die Rechte der früheren Sklavenhalter höher schätzen könnte als die der farbigen Haitianer, kam ihm nicht in den Sinn. Auf seinen Brief „vom größten Schwarzen an den größten Weissen“ hin kam statt einer Freundschafts- und Beistandserklärung 1802 ein 24.000 Mann starkes französisches Expeditionskorps (aus Louisiana), um die Haitianische Revolution zu liquidieren.

Angesichts der militärischen Übermacht blieb der offene Kampf ohne Erfolg. Toussaint Louverture geriet in Gefangenschaft, seine Getreuen mussten sich zerstreuen und konnten der Zerstörung aller revolutionären Errungenschaften durch die Strafexpedition nichts anderes als „Nadelstiche“ entgegensetzen. Dem Führer der Revolution von Haiti blieben nur noch wenig Monate zu leben. Er starb 1803 infolge der harten Haftbedingungen in einem Verlies in Frankreich.
Doch zum gleichen Zeitpunkte, als die napoleonische Expedition ihr Zerstörungswerk vollbracht zu haben schien, wendete sich das Blatt. Seuchen brachen im Heer aus und schwächten dessen Kampfkraft. Unter Führung des nur wenig gebildeten Dessalines sammelten sich die Widerstandskämpfer und griffen den Feind aus ihren Verstecken an. Selbst die Natur mit den sommer- und herbstlichen Hurrikanen und Stürmen schien den Haitianern jetzt beizustehen. 1804 endete das französische Kolonialabenteuer in einem Fiasko. Dessalines erklärte die Unabhängigkeit Haitis von Frankreich und erhob sich (ebenso wie Napoleon Bonaparte) zum Kaiser seines Staates.
Der Kaiser der Franzosen gab 1806 alle Ambitionen auf den Kolonialbesitz in der Karibik auf, indem er Louisiana an die USA verkaufte, wodurch das Mississippi-Tal in deren Besitz gelangte.

Obwohl Toussaint Louvertures Leistungen und Vermächtnis unter seinen Anhängern große Achtung genossen, so reichten seine Nachfolger intellektuell bei weitem nicht an dessen Niveau heran, noch vermochten sie die humanistischen Ziele aufzugreifen und in der neuen Staatlichkeit zu bewahren. Nach den Gewaltakten des französischen Militärs prägten Zerstörung, Not, Streit und Kämpfe immer wieder das gesellschaftliche Leben. Und sowohl Frankreich als auch die USA taten alles, damit vom freien Haiti niemals revolutionäre Strahlkraft für andere Völker ausgehe. 1825 erklärte sich Frankreich zur Anerkennung der Unabhängigkeit Haitis bereit gegen Zahlung von 90 Millionen Goldfrancs für die den Sklavenhaltern/Plantagenbesitzern entstandenen Verluste.
Diese höchst zweifelhafte, jahrzehntelang zu bedienende „Schuld“ bildete den Mühlstein, der Haiti dazu verdammte, das Armenhaus Amerikas zu sein und zu bleiben.

Jose Marti

Nach dem Verlust ihrer lateinamerikanischen Kolonien krallten sich die Spanier um so fester an Kuba und die anderen großen Antillen. Auch das kleine Haiti hatte den Südamerikanern um Simon Bolivar und San Martin solidarisch beigestanden, damit dort endlich die Sklaverei aufgehoben wurde.

Als 1868 der bewaffnete Aufstand gegen die Spanier begann, war Marti gerade 15 Jahre alt. Zwar nahm er an den sich bis 1878 hinziehenden Guerilla-Kämpfen nicht teil, doch war es eine Zeit der persönlichen Reife, die seine Vorstellungen von Antiimperialismus, Humanismus und Unabhängigkeit prägte. Angesichts der Monroe-Doktrin erkannte er, dass für die Zukunft seines Heimatlandes von den USA ähnliche Gefahren wie von Spanien ausgingen. Mit der Gründung der Kubanischen Revolutionspartei 1892 (in Florida) bereitete er politisch den Boden für die neue militärische Erhebung gegen Spanien ab 1895. Es gelang ihm, die Anführer des vorangegangenen Kampfes, Maximo Gomez und Antonio Maceo, dazu zu bewegen, dass sie sich erneut an die Spitze der Freiheitskämpfer stellten.

Diesmal blieb Jose Marti dem Kampf nicht fern, denn der Aufstand war sein eigenes Geschöpf. Tödlich getroffen, starb er am 19.05.1895 bei Dos Rios in der Provinz Oriente. Zwar ließen seine Anhänger sich dadurch nicht beirren, die Erfahrungen der früheren Freiheitskämpfe stärkten sie im Widerstand, doch die von Marti geahnten Gefahren, die vom aggressiven Charakter der USA ausgingen, bewahrheiteten sich. 1898 versuchten die USA, den Freiheitskampf der Kubaner für ihre Zwecke zu adoptieren, indem sie nach der Explosion der „Maine“ auf der Reede von Havanna den Krieg gegen Spanien eröffneten und nachfolgend die Insel besetzten.

Statt der erhofften Unabhängigkeit folgten militärische Besatzung, formale Unabhängigkeit mit Sonderrechten für US-Interessen. Die zutiefst erniedrigten kubanischen Revolutionäre spürten, wie sehr ihnen ein lebender Jose Martis fehlte, denn mit ihm an der Spitze wäre ihnen diese Schmach sicher erspart geblieben. Um so mehr verehrten sie den zu früh Gestorbenen als ihren nationalen Helden wegen seines politischen Weitblicks, der auf nationale Unabhängigkeit und Humanität gerichtete Zielstrebigkeit seines Handelns, seiner Hingabe und Aufopferung, seines publizistischen und dichterischen Nachlasses. Die Ehrerbietung für Jose Marti ist noch heute tief in den Kubanern verwurzelt.

Dschochar Dudajew

1990 schied der Generalmajor der sowjetischen Luftstreitkräfte Dschochar Dudajew, der eine Formation strategischer Bomber befehligt hatte, aus dem aktiven Dienst und kehrte in seine Heimat Tschetschenien zurück . Nach dem Einsatz in Afghanistan war er zuletzt in Estland stationiert gewesen und hatte dort angesichts der „Perestroika“ das Aufleben nationaler Bestrebungen registriert.
Er sah, wie sich die „Bewegung zur Unterstützung der Perestroika“ namens Sajudis in Litauen in eine nationalistische Organisation wandelte und auch in den benachbarten baltischen Republiken Anklang fand. Er sah, wie im Streit um Berg-Karabach in Transkaukasien die Saat der Zwietracht aufging und Aserbaidschan und Armenien in einen militärischen Konflikt stürzte. Er ahnte, dass die scheinbar ziellose Reformpolitik Gorbatschows zum Verlust aller Ordnung führen und die Völker der Union eines Tages auf ihre nationale Gemeinschaft oder ihren Glauben bzw. ihrer Religion als Basis des Zusammenhalt zurückwerfen könne. Von der alle gesellschaftlichen Bereiche durchdringenden Führung der KPdSU war schon nichts mehr zu spüren.

Auf das Scheitern des militärischen Putschversuches im August 1991 folgte am 8. Dezember 1991 mit dem Abkommen von Beloweschskaja Puschtscha durch Boris Jelzin (RF), Leonid Krawtschuk (Ukraine) und Stanislav Schuschkewitsch (Belorussland) die Auflösung der Sowjetunion, an deren Stelle später die Gemeinschaft Unabhängiger Staaten trat.

So wie Jelzin in Moskau nutzte Dudajew in Grosny gemeinsam mit seinen Anhängern die Gunst der Stunde, um die Moskau-hörige und den Putschisten zugeneigte Führung der Teilrepublik zu entmachten. Jelzin hatte verkündet, die föderalen Subjekte mögen sich so viele Freiheiten und Rechte nehmen, wie sie kriegen könnten, um die Zustimmung von den Anführern der Teilrepubliken zu seinem Coup zu erhalten. Genau das tat Dudajew, indem er sich zum tschetschenischen Präsidenten wählen ließ und konsequent auf die staatliche Unabhängigkeit Tschetscheniens hinarbeitete. Ob nun mit oder ohne Bedacht – sein Wirken lief darauf hinaus, dem aufkeimenden großrussischen Nationalismus den tschetschenischen Nationalismus entgegen zu stellen und die religiöse Andersartigkeit der Tschetschenien zu betonen (und das, obwohl er mit einer Russin verheiratet war und drei gemeinsame Kinder hatte).
Das allerdings konnte Russlands Präsident Jelzin nicht durchgehen lassen, womit wirtschaftliche und politische Konflikte vorprogrammiert waren.

Nach einer Phase irregulärer Umsturzversuche und unerklärter militärischer Operationen im tschetschenischen Tiefland, die allesamt scheiterten und eher Dudajews politischen und militärischen Rückhalt im Volk stärkten, begann im Dezember 1994 der erste Tschetschenienkrieg.
Obwohl die russischen Truppen bis Februar 1995 die infolge der Kämpfe weit zerstörte Hauptstadt Grosny eroberten und bis April 1995 etwa 80 Prozent des Staatsgebietes unter ihre Kontrolle brachten, schwelte der Krieg weiter. Dudajew hielt sich im unbesetzten Gebiet auf und organisierte von dort aus den politischen und militärischen Widerstand.
Nach einem Waffenstillstand im August 1995 und tschetschenischen Übergriffen auf Kisljar und Daghestan, flammten die Kämpfe 1996 wieder auf. Noch bevor im August die tschetschenischen Truppen unter Aslan Maschadow Grosny zurückeroberten, starb Dschochar Dudajew am 21.04.1996. Die offizielle Version dazu besagt, dass Dudajew mittels einer Rakete getötet wurde, nachdem das Signal seines Satelliten-Telefons von einem russischen Hubschrauber geortet und zur Zielsuche verwendet worden war.

Doch warum wurde Dschochar Dudajew zu diesem Zeitpunkt getötet? Am 16.06.1996 stand in Russland der erste Wahlgang der Präsidentschaftswahlen an. Nach der Zerschlagung des Obersten Sowjet und der Inkraftsetzung einer neuen Verfassung 1993 hatten sich die Zustände im Lande eher verschlechtert als verbessert. Überall äußerten sich die Kritiker des neuen bürokratischen Regimes unter Jelzin. Vor allem die Kommunistische Partei um ihren Spitzenkandidaten Gennadi Sjuganow fand starken Zulauf. Besonders tat sich auch der Generalleutnant im Ruhestand Alexander Lebed hervor. Mit seiner beißenden Kritik an den gesellschaftlichen Zuständen hieb der frühere Kommandeur der 6. Armee am Dnjestr und Fallschirmjäger auf die Verantwortlichen in Moskau ein. Lebed entschloss sich, bei der anstehenden Wahl gegen Boris Jelzin zu kandidieren. Aber der konzentrierteste Ausdruck aller Kritik an den Machtzirkeln in Moskau bildete der ungebrochene tschetschenische Widerstand, der von Dschochar Dudajew angeführt wurde. Die Gefahr, das Generale aus der Sowjetzeit miteinander politische Gespräche führten und daraus eine neue aktive Militär-Fronde gegen das Zerstörungskonzept Russlands zustande kam, war nicht von der Hand zu weisen. Solange Dudajew nur als verfehmter Präsident seiner Republik handelte, ging von ihm keine große Gefahr für die „Parasiten“ und deren politische Vertretung in Moskau aus. Doch wehe, er würde zum Oberhaupt einer umfassenderen militärischen Opposition!
Dem musste man unbedingt mit Dudajews Tod zuvorkommen und obendrein ein starkes Signal an die Wähler senden, dass Präsident Jelzin alles im Griff habe und ihr Vertrauen verdiene.

Wie berechtigt die „Sorgen“ der Tötungsauftraggeber waren, zeigte sich im August 1996. Inzwischen war Alexander Lebed – zum Dank dafür, dass er seine Wähler im zweiten Wahlgang zur Stimmabgabe für Amtsinhaber Jelzin aufgerufen hatte – zum Vorsitzenden des russischen Sicherheitsrates ernannt worden. Im August griffen starke tschetschenische Streitkräfte unter dem neuen Anführer und früheren Oberst der Sowjetarmee, Aslan Maschadow, die russischen Truppen in Grosny an und besetzten große Teile der Stadt. Eine katastrophale Niederlage für Russland zeichnete sich ab; schnellstens musste ein neuer Waffenstillstand her! Lebed eilte nach Tschetschenien zum Treffen mit Maschadow. Die beiden sowjetischen Ex-Militärs waren sich in kurzer Zeit einig, wie der mörderische Krieg zu beenden ist, und sorgten für einen neuen Waffenstlillstand.
Worauf beide jedoch zu wenig Einfluss hatten, das waren die Bedingungen des Friedens, zumal Maschadow seine Feldkommandeure nicht alle „zu zähmen“ vermochte, noch dazu weil manche unter ihnen ihre Seelen bereits an bestimmte Geld- und Waffengeber im Ausland verkauft hatten.

Nach dem ermordeten Dschochar Dudajew wurden Straßen und Plätze in aller Welt benannt. Aber das ihn umrankende Heldengedenken diente keinem löblichen Zweck. In erster Linie sollte es die Tschetschenen zu Hass und Widerstand auf Russland anstacheln und ausländischen Dshihadisten ein antirussisches Betätigungsfeld bieten.
Dafür war Dudajew weder in seiner Jugend zur sowjetischen Luftwaffe gegangen, noch hatte er dafür in Afghanistan gekämpft. Mit der Auflösung der Sowjetunion 1991 ging der Staat unter, dem er einst den Soldaten-Eid geschworen hatte. Aus dem Schicksal Dschochar Dudajews lässt sich vieles herauslesen.
In ihm verkörpern sich Mut, Sehnsüchte, Irrungen und Opfer der Menschen einer planlos-chaotischen Politik in der Auflösungsphase der Sowjetunion.

Slobodan Milosevic und Muammar al-Gaddafi

Am 11. März 2006 wurde Slobodan Milosevic tot in seiner Gefängniszelle in Den Haag aufgefunden. Mehr als vier Jahre im Gefängnis und ein unbeendetes Gerichtsverfahren vor dem „internationalen Strafgerichtshof für das ehemalige Jugoslawien“ lagen hinter ihm. In den letzten Tagen hatte man dem schwer Erkrankten die notwendige umfassende medizinische Hilfe verweigert, so dass die Schuld am Tod des „Löwen von Belgrad“ auch auf den Verantwortlichen des Gerichtes und des Gefängnisses lastet.
Man hatte Slobodan Milosevic aller Verbrechen der jugoslawischen Tragödie seit 1991 angeklagt, die westliche Politiker und Medien – gestützt auf einheimische Kollaborateure – in die Welt hinaus posaunt hatten – betreffend Slowenien, Kroatien, Bosnien-Herzegowina, Kosovo. Milosevic war an allem Schuld, weil er sich gewagt hatte, die Idee der jugoslawischen Föderation nicht zu verraten sondern gegen Übergriffe westlicher Mächte und deren Handlanger zu verteidigen.
Sein Untergang und Tod sollte diese Idee für immer begraben und die Südslawen zu folgsamen Untertanen des Imperiums machen. Ob mit oder ohne Urteilsspruch – Milosevics Sterben galt den vermeintlichen Herrschern als Zeichen ihres Sieges, so wie es die Niederlage der Widerstrebenden zu bestätigen schien, sie auf Dauer zu Resignation und Hoffnungslosigkeit verdammend.

Aber Ereignisse und Zeit sind perpentikulärer Natur, verlaufen in auf- oder absteigenden Spiralen. Die Schimmer neuer Hoffnung zeigen sich bereits.

Am 20. Oktober 2011 wurde Muammar al-Gaddafi in der Nähe seiner Heimatstadt Sirte viehisch ermordet. Die Mörder waren „Rebellen“, die im Auftrag und mit Unterstützung Großbritanniens, Frankreichs, der USA, der Türkei und von GCO-Staaten handelten.
Sie und ihre Auftraggeber feierten nicht nur Gaddafis Tod und das Ende der Libyschen Arabischen Dschamahiriya, eines fast vier Jahrzehnte unter Gaddafis Führung gedeihenden volksdemokratischen Projekts, das mit dem unblutigen Sturz von König Idris 1969 und der nachfolgenden Vertreibung der US-Truppen vom Stützpunkt Wheelus begann. Sie glaubten, sich ungestraft die Mineralölvorkommen, die immensen Vorkommen an fossilem Grundwasser, die fast vierhundert Milliarden Dollar Finanzreserven – als Sicherheit für den afrikanischen Dinar angelegt – und die Goldreserven des Landes aneignen zu können.
Dass sie dabei ein staatliches Machtvakuum erzeugten und den „libyschen Stöpsel“ aus der „Flasche“ herauszogen, womit sie dem afrikanischen Migrantenstrom freien Lauf zum Mittelmeer gaben, nahmen sie als Risiko billigend in Kauf! Gaddafi hatte davor gewarnt.

Als König der Könige Afrikas geehrt, genoss er über Libyen hinaus die Ehrerbietung der afrikanischen Stämme, die seine Solidarität, Freigebigkeit und streitbare Führung beim Streben nach wirklicher Entkolonialisierung zu schätzen wussten.
Bereits Jahrhunderte davor kündete Nostradamus vom Tod und Weiterleben Gaddafis mit folgenden (tiefer übertragenen) Worten: „…Durch seine Jünger wird er unsterblich werden auf dieser Welt. Augen zur Mitte, auf der Brust die Hände. Körper im Feuer.“
Während Muammar al-Gaddafis Name und Werk auch in Jahrhunderten und Jahrtausenden Ehrfurcht und Bewunderung der Menschen genießen wird, werden die Namen seiner Widersacher und Mörder dem Vergessen anheim gefallen sein.

Mosgowoi, Batman, Motorola, Givi

Seit 2015 haben diese vier Männer im Donbass den Tod gefunden. Nicht im Gefecht beim offenem Kampf, sondern durch heimtückische Anschläge. Als Vorbilder an Mut und Entschlossenheit boten die Kommandeure ihren Mitkämpfer einen unentbehrlichen Halt, waren sie doch kampferprobt und mit schwierigen Gefechtslagen vertraut.
Gleich am Beginn der ATO – noch vor der „Wahl“ von Poroschenko zum Präsidenten der Ukraine hatten sie sich gegen den „nationalistischen Amoklauf“ der Kiewer Putschisten in den Volkswiderstand eingereiht.

Ihr Tod ist ein schwerer Verlust! Der Glaube, das jeder ersetzbar sei, erweist sich als ein Irrglaube. Jede Kampferfahrung wird mit Verlusten und Blut aufgewogen. So auch der Ersatz für diese vier Helden des Donbass. Bevor ein Anderer die Stelle auszufüllen vermag, muss er die Schule der Ausbildung und des Kampfes durchlaufen.

Kein Wunder also, dass die ukrainischen Faschisten und ihre Sympathisanten darüber offen oder heimlich jubelten. Glauben sie doch, dass diese Lücken den Widerstand der Volkswehr im Donbass schwächen, die Kämpfer entmutigen und desorientieren werden. Ein mutloser und verwirrter Gegner ist leichter in Schach zu halten oder zu besiegen.

Auch wenn es schwer fallen mag, das zu akzeptieren, – mit jedem dieser Männer ist wirklich ein Stück des lebendigen Kampfgeistes und der Siegesgewissheit gestorben. Nur durch neue Siege können die Überlebenden diesen Verlust überwinden und ersetzen.
Ob Mosgowoi, Batman, Motorola oder Givi – keinem von ihnen war es vergönnt, das erfolgreiche Ende der Mission seines Kampfes zu erleben. Zwar sind ihre Leichname jetzt tot, nicht jedoch der lebenspendende Geist, der sie einst zu Kämpfern und Kommandeuren machte.
Die unvollendete Mission nötigt sie,bei ihren Mitkämpfern zu verweilen, ihnen im Geiste beizustehen, sie mit Mut, Ausdauer, besseren Kampffähigkeiten und neuer Siegesgewissheit zu stählen.
Ihr (körperlicher) Tod ist also nicht nicht das Ende sondern auch der Anfang einer neuen Saat des Lebens, die den Donbass in neuer Blüte erstehen lassen wird.

23 Gedanken zu „Der Verlust eines Anführers – Beispiele“

  1. Die Anzahl charismatischer Anführer und echter Krieger ist nicht unbegrenzt.Sie entscheiden allgemein den Ausgang der Kämpfe auch gegen überlegene Gegner. Mosgowoi, Batman, Motorola, Givi haben sich in den ursprünglich fast aussichtslosen Kämpfen durch einen unbestechlichen Charakter und Mut zu Führungspersönlichkeiten entwickelt. Allen war gemeinsam, dass sie den Tod nicht mehr fürchteten. Im Kampf braucht man solche Vorbilder, denn sie halten die Gruppen zusammen. Ich bin der Überzeugung, dass im Donbass nach diesen feigen Mordattacken nicht Resignation eintritt. Ganz im Gegenteil. Da wartet auf die Zionisten noch manche Überraschung, denn der Donbass hat noch viele echte Krieger.
    Andererseits könnte es jetzt an der Zeit sein, unter den Geldsäcken, die sich selber nicht die Hände schmutzig machen, aufzuräumen. Leider gibt s dafür vermutlich keine Alternative. Auch Merkels Panzerlimousine wäre in der Schrottpresse oder im Hochofen gut platziert. Der Hosenanzug steckt offenkundig ganz tief im ukrainischen Sumpf.

    1. @ Hans Holger

      „“ Die Anzahl charismatischer Anführer und echter Krieger ist nicht unbegrenzt. „“

      Stimmt nicht, die Anzahl charismatischer Anführer und echter Krieger ist unbegrenzt.
      Diese „Quelle“ wird nie versickern, solange es sich lohnt für die Anführer und Kämpfer für ihre Liebsten (Frauen, Kindern, Eltern, Schwestern, etc.) und die Freiheit zu kämpfen.
      Schau mal in die Geschichte rein, wirst bestimmt mehrere Bestätigungen (der Vaterländische Krieg der Sowjetunion gegen Nazi-Deutschland ist nur ein Beispiel von vielen anderen) finden.

  2. „Ukraine on Fire“, der neue Dokumentarfilm von Oliver Stone, vorerst leider nur verfügbar mit englischen Untertitel. Sehr sehenswert.

    https://www.youtube.com/watch?v=uqVB3qY3Qwo

    und eine Buchempfehlung des amerikanischen Generalmajor Smedley Butler erschienen 1935: „War is a racket „Krieg ist ein schmutziges Geschäft

    https://www.ratical.org/ratville/CAH/warisaracket.html

    das Buch ist unglaublich aktuell, Geschichte wiederholt sich.

    Smedley Butler:

    https://de.wikipedia.org/wiki/War_Is_a_Racket

    und ein bemerkenswerter Artikel übersetzt bei fit4russland von Dmitrij Drobnitskij über die Startschwierigkeiten der Trump Administration.

    https://www.fit4russland.com/analyse/1804-rebellion-chaos-und-die-manager-telefonangewohntheiten

  3. @HPB

    vielen Dank für Ihren Beitrag.

    Wie steht es nun um den Kampf um Gerechtigkeit oder auch nur um den Kampf um das bloße Überleben?

    Sollen uns diese Beispiele nicht eine Warnung sein ohne jeden falschen Schuldkomplex und Schuldreflex unsere Gegenwart möglichst nüchtern einzuschätzen, aber auch nichts unversucht zu lassen?

    Ja, der naive Glaube von Toussaint Louverture an Napoleon. Aber hatte er schließlich nicht doch recht, glaubte er doch an den Sieg der Vernunft über die Ungeheuer der Anmaßung und Willkür. –

    Naiv war Louverture schließlich nicht, das trifft/ traf nur auf Napoleon zu. Der ‚Weltgeist zu Pferde‘, der allerdings viel zu viele faule Kompromisse einging.

    Der gerade Weg der Helden ist ein anderer, vorbildliche Zeichen, Weltzeichen?!

    Bei Givi geht mir der lateinische Doppelsinn von Omnibus (= für jeden/ für alle!) nicht mehr aus dem Sinn, wie ein Ohrwurm.

    Givi wartet einfach bis alle ein- und ausgestiegen sind, schließt die Türen und fährt dann sicher und ruhig los. Genauso ruhig, wie er ein Schrapnell vom Boden aufhebt oder genau so sicher, wie Louverture annahm, Napoleon wäre ein ‚echter‘ Volksheld.

  4. Alexander Sakarschenko musste seine bemerkenswertesten, und todesverachtenden Kommandeure zu Grabe tragen.
    In der Tat unersetzliche Verluste, so wie jeder der braven Donbass Kämpfer der dort sein Leben lässt.
    Solche Führungspersönlichkeiten ragen jedoch immer aus der Menge heraus.
    Vorbilder mit Charisma, Mut,Initiatve, Kampfgeist und Teamspirit.
    Und dennoch völlig bescheiden und bodenständig, und daher wiegt ihr Verlust so schwer, und es braucht Zeit um damit umzugehen.
    Man merkt in dem folgenen kurzen Interview von der Frontlinie Sakarschenko an das er zwar nicht seinen Mut verloren hat, er jedoch stiller als sonst erscheint.
    Givis Tod nagt auch an ihm, ganz klar das auch er trauert.
    Er muss trotzdem für seine Leute, sein Volk da sein und ihm Mut und Zuversicht vermitteln.
    Er tut das mit knappen Worten, so wie man ihn kennt.
    https://www.liveleak.com/view?i=003_1486747542

    Die ukrops, sollten sie eine Offensive starten, werden sich blutige Köpfe holen, trotz eines 4-1 Verhältnises.
    Der Donbass wird nicht besiegt werden,den die Männer die dort kämpfen sind wie die Spartaner vor den Thermopylen, lieber sterben bevor auch nur ein ukrop seinen Fuss nach Donetzk oder Lugansk setzen kann.

    Nebenbei: Bei Southfront war zu lesen, das schon wieder ein grosser Trupp Kosaken über die Grenze in den Donbass gereist
    ist.
    Die werden dort nich nur Händchen halten.

    1. Verzeihung, wenn das stellenweise kalt klingen mag, aber im Krieg kann man sich nur begrenzt Emotionen leisten.

      Menschlich ist der Tod von Givi natürlich tragisch, keine Frage. Nur:

      Ein herausragender Kommandeur steckt auch an, infiziert – im besten Sinne. Den Menschen Givi kann man natürlich nicht ersetzen. Aber dieser Mensch wie auch der Kommandeur Givi hat ja nicht aus einem einsamen Bunker gehandelt. Der hat ja mitten unter seinen Leuten gelebt; und wie!
      Und so sind die Leute, die unter Givis Kommando standen heute nicht mehr dieselben, die sie anfangs waren. Sie sind gewachsen, nicht nur durch den Krieg, sondern auch durch ihren Kommandeur. Diese Kämpfer werden Givi weiter in sich tragen und einige unter ihnen werden den Teil von Givi, der in ihnen liegt, nun selbst leben. Sein Batallion mag rechnerisch kühl betrachtet, unterm Strich zwei oder drei Prozent Kampfkraft verloren haben, aber es hat zugleich an Entschlossenheit dazu gewonnen – und an Motivation.

      Wenn es darauf ankommt, denn werden die Somali-Kämpfer die Antwort auf die Frage „Wie hätte Givi entschieden und gehandelt?“ in sich finden und davon geleitet handeln. Dass sie diese Antwort finden können, ist ein Teil von Givis Leistung als Kommandeur und als Mensch, die nicht mit ihm gestorben ist.

      Ich habe schlechte Nachrichten für die ukro-Viecher: Im Kampf, um den ihr so aufdringlich bettelt, wird Eure mörderische Untat keineswegs zu eurem Vorteil sein. Ganz im Gegenteil.

      1. Vielleicht noch folgendes zum Verständnis:
        Heimtückische Morde wie die an den vier Donbass-Helden sind für alle ihnen Nahe-Stehenden schockierend und verstörend. Die dadurch ausgelöste mentale oder emotionale Schwingung ist an sich nicht besonders überlebensfreundlich, induziert Gefahr, Vorsicht und Abwehr. Natürlich auch Hass und Wut.

        Es liegt nahe, sich durch ein Gelübde, einen Schwur mit den Ermordeten zu verbinden, um ihre Mission weiter zu tragen und zu erfüllen. Das geschieht meist in der Phase der Trauer. Doch der Geist des Toten bleibt nicht hier um mitzutrauern, sondern um die Kampfgefährten anzuspornen. Der Ansporn liegt auf der Ebene von Siegesgewissheit, viel höher als Trauer je sein kann.

        Im Alltag der Kampfausbildung wird sich der Geist der Kämpfer nur selten so weit öffnen, dass sie die direkte Hilfe ihres früheren Kommandeurs auf geistiger Ebene zu empfangen vermögen(es sei denn, er bittet inständig darum).
        Anders vor Beginn des Kampfes – nach durchwachten Stunden – und in der Anspannung des Kampfes selbst.
        Wer nicht feige ist, wird plötzlich den geistigen Beistand des Toten und ungeahnte Kräfte in sich aufsteigen spüren. Die Siegesgewissheit.

        Kann man das als „Initiation des siegreichen Kämpfers“ ansehen?

  5. …liebe Gemeinde, lieber sehr geehrter Herr Russophilus, entschuldigt mich, wenn ich etwas, in der Art des Heinz Mägerlein, ….. schrieb über Breslau…

    https://de.wikipedia.org/wiki/Heinz_Maegerlein

    …berichte…..

    …sass heute Vormittag, so kurz vor meinem Fernseher, schaute zuerst, die bäh-er-däh-Kochsendungen an, sind sehr interressant, für den bäh-er-dä-pöbel und dann RUPTLY……

    ….wenn der bäh-er-däh-goofi, mit seinem Schnautzbart, in einem Kochtopf rumrühret….

    ….dabei viel mir ein Video auf, welches unseren türkischen kameraden, den erdokhan, zeigte, als er „VERKÜNDETE; seine Türken und die Türken-Terroristen, genannt FSA, werden bis nach Raqqa marschieren und es mit des vsa-Koalition befreien…..

    ….nachmittags, nach meinem Kaffetrinken, habe ich wieder Ruptly eingeschaltet, zuvor kamen die seeretter im bäh-er-dä-pöbel-fernsehen…..

    …..was war da…… dieses Video, war NICHT mehr vorhanden……

    ….Sputnik, RT-Deutsch; haben es gelöscht……

    …..habe es aber trotzdem jefunden, hier……

    http://rusvesna.su/news/1486929224

    ….leider auch nur ein Auszug….

    ….könnte es damit zusammenhängen, dass Russland, dem Erdokhan, seine grosse Fresse gestopft hat….

    Zeitung: Russland will türkische Offensive auf syrische Kurden hemmen

    https://de.sputniknews.com/politik/20170213314510620-syrien-russland-tuerkei-kurden/

    ….sämtliche Meldungen, von Komersant, dass Russische Flugzeuge, mit den vs-Verbrechern in Syrien, zusammenarbeiten, sind Lügen….

    …Hier, Wladimir Putin, setzt die „Russische Islamische Armee, des Wahren Glaubens“, gegen die vs-zionisten-wahabitischen vsa-zionisten-verbrecher, verkörpert durch die Golfstaaten, in Bewegung……

    „Ein Bataillon der Militärpolizei aus Inguschetien ist laut dem Republikchef, Junus-Bek Jewkurow, zur Sicherung der russischen Flugzeuggruppe und der Mitarbeiter des russischen Zentrums für die Versöhnung der Konfliktparteien nach Syrien entsandt worden.“

    https://de.sputniknews.com/panorama/20170213314516215-syrien-russlandmilitrplizei-inguschetien/

    ….Russland wir weiter „Militärpolizisten aus Russischen Islamischen Gebieten“, Richtung Syrien in Bewegung setzen…… und sie werden den angloamerikanischen-zionisten-islamisten-wahabiten, Einhalt gebieten……

    ….ich denke sowieso, Achmad Kadyrow, ist ein wahrer Verkündiger des Glaubens MOHAMMEDS, und nicht dieses verkommene vs-zionsten-sauds gesockse……

    …Hoch lebe Achmad Kadyrov, der zukünftige Wächter, der Heiligsten Stätten des ISLAM…

    https://www.youtube.com/watch?v=Irj_4IVLBP8&feature=youtu.be

    …der Moslemische Glaube, wird von den vs-zionisten, losgelöst, und von Russischen Moslems, vertreten werden….. die vsa-zioninisten-wahabiten, werden Mekka und Medina räumen werden müssen…… sollen mit ihren Falken, in die vsa gehen….

    Gruß Yorck Fränzelsmühle

  6. ….liebe Gemeinde, liebe vsa Feinde, wie gemein ist der Putin…. der nimmt uns sau-arabien weg…..

    ….liebe vs-feind und Verbrecher, in dem Moment, als der Gläubige Moslem, Achmad Kadyrow, mit seiner Mutter in Mekka war, die KAABA besuchte, war es doch schon klar, nicht für den west-pöpel……

    …hier…..

    …Präsident Ramsan Kadyrow betet in der Kaaba….

    https://www.youtube.com/watch?v=6SmxIuORP0c

    ..in diesem Moment, haben die vsa-sauds-zionisten, den Kampf schon verloren gehabt……

    ….und jetzt ist es doch ganz einfach……. die Russischen Sunnitischen Militärpolizisten, werden gemeinsam, mit den Schiitischen Kameraden, zusammen mit der SAA und sonstige Verbündeten, das Gesindel der angloamerikanischen Zionisten-Islamisten, einfach vernichten……in Syrien….. danach kommt der Golf dran…… lauter Schiiten….. den Iranischen General, der Revolutionstruppen, mal zuhören…..

    …den nächsten Wächter der Heiligsten Stätten, des Islam, werden weder Rockefeller noch Soros bestimmen…..

    ….so einfach, ist es…..

    Gruß Yorck Fränzelsmühle

  7. @ HPB

    Danke für die historischen Hintergründe. Eine Passage (in Bezug auf Milosevic/Serbien) würde ich gerne hervorheben:

    „Aber Ereignisse und Zeit sind perpentikulärer Natur, verlaufen in auf- oder absteigenden Spiralen. Die Schimmer neuer Hoffnung zeigen sich bereits.“

    In diesem Sinne, ein Interview von Dr. Vojislav Seselj mit dem ukrain. Sender ICTV (Anmk: Bitte bei einigen allenfalls „weniger verdaulichen“ Aussagen berücksichtigen, dass er sich bei diesem Interview an das ukrain. Volk wendet.)

    Wir sind ein Volk; Russen, Ukrainer, Serben, Weißrussen. Wir sind ein vollkommen identisches Volk. Wir müssen immer zusammenhalten; auch in einem politischen Bund, in einem militärischen Bund und in einem Staatenbund. In der Geschichte hatten wir (Serben) in Rußland unseren einzigen Beschützer. Rußland hat uns vor den Türken und den Deutschen verteidigt; vor allen Feinden. Heute noch kommen wir zu Schaden, da wir aus westl. Sicht als „kleine Russen am Balkan“ gesehen werden. Es ist nicht die Sache des Regimes, ob wir pro-russisch sein werden oder nicht. Das serb. Volk insgesamt ist zur Gänze vollkommen pro-russisch.

    Wir haben eine pro-westliche Opposition, welche vollkommen zerschlagen wurde. Sie hat 12 Jahre lang regiert und Serbien total zerstört. Alle Fabriken zerstört. Sie haben wie eine Seuche gewütet in diesen 12 Jahren. Heute sind sie zerfallen. Es gibt noch einige wenige Parteien, die gerade noch die Hürde bei den Wahlen schaffen. Derzeit ist die stärkste Partei die SNS. Sie sind sowohl für die Freundschaft mit Rußland als auch für einen Betritt zur eu. Sie sitzen auf zwei Stühlen. Dies wird nicht lange möglich sein. Wir – serb. Radikale – sind für eine vollkommene Integration mit Rußland. Wir wollen uns vollkommen integrieren. In einer Vereinigung mit Rußland und Weißrußland; in die euroasische Union; in die ODKB. Alle Varianten der östl. Integration sind für uns akzeptabel.

    Nicht alle Länder um Serbien sind in der nato. Die Frage ist, ob Montenegro aufgenommen wird. In Montenegro wurde ein rein mafiöses Regime installiert. Wir erwarten, dass dieses Regime sehr bald fällt. Montenegriner sind in jeder Hinsicht Serben. Sie haben eigentlich die stärkste serb. Geist. Wie das Kiever-Rußland der erste russ. Staat war, so war Montenegro der erste serb. Staat. Bosnien ist nicht in der nato und wird auch nicht beitreten. Makedonien ist nicht in der nato und wir glauben, dass sie nicht eintreten werden. Außerdem löst sich die nato schön langsam auf. Unser Freund – Donald Trump – hat in amerika gesiegt. Wir haben ihn in seinem Wahlkampf unterstützt. Wie Biden in Belgrad zu Besuch war, haben wir serb. Radikale uns, als Zeichen der Unterstützung, Trump-Leibchen angezogen und gegen Biden und für Trump demonstriert.

    Wie die Vereinigung mit Rußland vonstatten gehen soll? Die Republika Srpska wird sich bei der ersten Gelegenheit Serbien anschließen. Montenegro wird zu Serbien zurückkehren. Wir werden mit russ. Hilfe den Kosovo behalten. Wir werden das maked. Volk unterstützen. Sie sollen dann entscheiden, wie sie fortfahren möchten. Aber wir werden sie auf jeden Fall im Kampf gegen die Albaner unterstützen. Wir erwarten in Kürze den Zerfall der eu. Bulgarien und Griechenland werden die eu verlassen. Beide werden auch die nato verlassen. Sie werden sich Richtung Rußland orientieren. Wir erwarten, dass sich in der Ukraine eine national-patriotische Regierung formieren wird, welche die Ukraine in die Umarmung Rußlands zurückbringt. Denn wir sind brüderliche Völker und dürfen kein gegenseitiges Blutvergießen erlauben. Der westen hat den Putsch in der Ukraine organisiert mit dem Sturz von Janukovic und Auslösung eines Bürgerkrieges. Außerdem hat er Nazis aus dem äußersten Westen der Ukraine in die Regierung gebracht, deren Vorfahren einst Hitlers Verbündete waren.

    Wir haben Verbindungen zu allen patriot. Parteien in Rußland. Wir haben bald Präsidentschaftswahlen in Serbien. Sollte Vucic nicht kandidieren, dann gewinne ich. Lt. regimefreundlichen Meinungsumfragen hat Vucic 58%, ich 16%, der pro-westliche Jeremic 14% und Jankovic 11%. Wobei die Prozentzahl bei Vucic aufgeblasen wurde.

    Unsere Tochterpartei in der RS ist im Regime von Dodik. In Montenegro sind wir (noch) in Opposition. Allerdings sind wir nur daher in Opposition, da es Djukanovic immer wieder gelingt, die Wahlen zu fälschen. Der Wille des Volkes in Montenegro ist ein ganz anderer. Was die überwiegende Mehrheit der Mitglieder der in Serbien regierenden Partei betrifft; wir waren in der Vergangenheit eine Partei. Als ich 12 Jahre in Haag war, haben wir uns zerrissen. Sie fuhren dannach eine pro-westliche Linie. Aber jetzt ist ihnen klar, dass sie nichts Gutes aus dem Westen erwarten können; nur neue Erpressungsversuche, Vorbedingungen, Erniedrigungen. Aus dem Westen nichts Gutes. Gleichzeitig wacht der Osten auf. Der Osten erstarkt.

    Wir erhalten aus Rußland politische, militärische, diplomatische und wirtschaftliche Unterstützung. Nach meinen Informationen bin ich in der russ. Öffentlichkeit sehr populär, weil ich das Haager-Tribunal besiegte. Die Russen kennen mich als großen Nationalisten und großen Russophilen. Die (mich betreffende) polit. Unterstützung manifestiert sich in der Tatsache, dass regelmäßig russ. Journalisten und Vertreter der russ. polit. Szene mich besuchen/zu mir kommen. Falls Sie eine Art finanzieller Unterstützung meinen; wir hatten generell niemals eine solche aus dem Ausland. Wir haben gute Verbindungen zu alle vier parlament. Parteien in Rußland. Früher hatten wir eine ausgezeichnete Zusammenarbeit mit Jirinovski, Djuganov, zur Mironov-Partei und der Putin-Partei, wobei wir mit der Putin-Partei nichts formelles unterschrieben haben. Aber unsere Deputaten treffen sich, wir arbeiten zusammen …

    Vom Trumpsieg erwarte ich mir, dass sich die Situation weltweit ändert. Dass Rußland und amerika die Interessenssphären aufteilen werden. Dass sie gemeinsam die aktuellen Weltprobleme lösen werden. Dass sie den Terrorismus zerstören. Dass in die russ. Sphäre all jenes zurückkehrt, was „natürlich“ russisch ist. Das Minimum wäre: die drei baltische „Staatleins“, Ukraine, Rumänien, Bulgarien, alle serb. Erde und Griechenland … das Orthodoxe Imperium.

    Das angebl. Attentat in Montenegro hat Djukanovic montiert. Es gab keinen Versuch eines Attentats. Er hat über seine Agenten eine kleine Gruppe Nationalisten aus Serbien „organisiert“. Er hat ihnen einreden lassen, dass sie am Wahltag an einer Wahlveranstaltung teilnehmen sollten, sofern die patriotischen Kräfte in Montenegro siegen. Als diese Gruppe in Montenegro ankam (Anmk: unmittelbar bevor der Wahltag begann!), hat sie die Polizei verhaftet. Es gab absolut keinen Versuch eines Putsches oder Mordes. In der Gruppe war eine 62-jährige Frau aus unseren Reihen. Und DIE soll sich auf den Weg gemacht haben, Djukanovic zu ermorden. Das ist so lächerlich und naiv. Dann behaupteten sie, dass zwei Russen involviert gewesen sein sollen, die keiner kennt. Unter den Namen konnte niemand gefunden werden, der sich zu dieser Zeit in Belgrad aufgehalten hätte. Alles war nur eine ordinäre Unterstellung, damit durch die Verhaftung dieser Gruppe am Wahltag Djukanovic seine Wahlgemeinschaft zusätzlich motiviert, zur Wahl zu gehen. Ich habe darüber einige Male im Parlament gesprochen und offiziell Djukanovic beschuldigt.

    Wann sich die Vereinigung dieser Staaten um Serbien geschehen wird? Dann, wann sich Rußland und amerika einig werden/sind. Die amis haben kein Interesse mehr am Balkan. Warum sollten sich die amis um drei balt. Staaten Sorgen machen, die in der Vergangenheit immer russ. waren. Narva ist ein alter russ. Hafen aus Zeiten von Ivan IV Vasiljevic. In Narva – heutiges Estland – leben noch heute 100% Russen. Das interessiert die amis nicht; sie wenden sich ihren Interessen zu. Unser Ziel ist es, dass wir als verwandte Völker derselben Zivilisation und Kultur umso stärker vereinen. Wir als kleines Volk sehen unseren einzigen Schutz in Rußland. Wir können uns auf niemand anderen verlassen.

    Ich meine, dass Montenegro nicht der nato beitreten wird, da es auf der Tagesordnung des Senats war und die Entscheidung darüber auf später (nach der Inauguration Trumps) verschoben wurde und seither nicht mehr auf die Tagesordnung kam. Montenegro hat sich abspalten können, da in Belgrad ein pro-westliches Verräterregime installiert war. Der Westen hat direkt die Kontrolle über die Abspaltung in seine Hände genommen. Das Referendum darüber wurde gefälscht. Ich war nicht in Belgrad. All das sind negative Faktoren. Wenn ich hier gewesen wäre, hätte dies nicht so stattfinden können. Ich war damals ein sog. Kriegsverbrecher in Haag.

    Ich war für Kriegsverbrechen in Bosnien, Kroatien und der Vojvodina etc. angeklagt. Ich war einer der am schwersten angeklagten. Aber ich habe gewonnen und sie haben mich freigesprochen. Sie konnen kein einziges Verbrechen beweisen. Daher hat dieser südafrikanische Journalist ein Buch mit dem Titel: „Der beste Jurist der Welt“ geschrieben. Er hat in diesem Buch meine interessantesten Aussagen herausgepickt. Ich habe von Haag eine Entschädigung über 12 Mio. Euro verlangt. Sie haben bisher niemanden Geld gegeben; aber ich werde weiter darum kämpfen.

    Der Link: https://www.youtube.com/watch?v=FHCkQz8Ec2g

    1. @ sloga

      Ihr Interview mit Dr. Vojislav Seselj trifft den Kern. Mir scheint, dass er nicht nur eine starke Persönlichkeit ist, sondern auch über prophetische Gaben verfügt.
      Vieles von dem, was er ankündigt, wird in Erfüllung gehen.

    2. …danke, für Iren aufschlussreichen Kommentar…. wir stehen auf der Gleichen Seite, der Front…..

      …denke es ist vorbei, den Balkan in die Angloamerikanische Zionistensphäre zu ziehen, genau wie Georgien, Transnistrien, Moldawien und wie Sie Montenegro, Skribska usw. aufgezählt haben…..

      Gruß Yorck Fränzelsmühle

      1. @ Yorck

        Und weil wir so gemütlich zusammensitzen, eine (kleine) Übersetzung.

        Täter: der serb. Außenminister

        Thema: die Verherrlichung des Ustasa-Führers Pavelic und des „Ustasa-Vikars“ (Anmk: Zitat eines anderen serb. Ministers (für Arbeit und Soziales) – Vulin) durch die Kroaten

        In erster Linie geht es weniger um den Inhalt; sondern mehr um die KLARHEIT der Aussage und die KLAREN Worte eines Außenministers (!) bei seiner Pressekonferenz (!) eines Staates mitten in Europa (ja, das gibt es noch …).

        Hitler ist für die Deutschen das Symbol des Bösen. Es ist einfach UNMÖGLICH, dass Pavelic und Stepinac das Symbol von Frieden, Heldentum, Tapferkeit, Heiligkeit etc. etc. sind.

        Mit dem werden wir niemals einverstanden sein. Wenn das die Bedingung ist, dass wir einen Dialog mit Kroatien führen „dürfen“, dann wird man niemanden in Serbien finden, mit dem man einen Dialog führen kann. Sollen wir vielleicht applaudieren, wenn Pavelic oder Stepinac Büsten aufgestellt werden?

        Wir wollen offene Fragen klären. Wie Sie wissen, habe ich denen allen den Dialog angeboten. Unsere Türe ist offen. Wir wollen reden …

        die erste Minute des Links (selbst wenn man es nicht versteht, sind Gestik und Emotionen doch beachtenswert): https://www.youtube.com/watch?v=2-XROZtP3Mc&t=58s

        Ich ersuche um Verständis, dass ich die (folgende) kroat. Sendung NICHT übersetzen kann. Man würde aus dem Staunen nicht herauskommen. Das Leben ist schon so schwer genug …

        1. In finde eigentlich nichts zu lesen über den Balkan in den Medien (einschließlich *gängiger Alternativmedien* ).

          Danke für die Berichterstattung @sloga !!

          Offenbar brodelt da etwas recht intensiv vor sich hin !!

          1. @ tuc_tuc

            „Brodeln“ ist mittlerweile eher ein Hilfsausdruck. Ein kleiner Situationsbericht, der eigentlich vor meinen Kommentar mit den „Spenden“ (Kampfflugzeuge und Buk-System) hilfreich gewesen wäre. Ich bitte da um Nachsicht, da ich Wissen voraussetze, das so schlichtweg nicht vorhanden sind …

            Kroatien: Man spricht über Kampfflugzeuge (F-16), die „kommen werden“. So weit so gut. Man spricht über 8 Stück balistische bzw. interkontinental (was auch immer; wie gesagt: ich bin kein Experte) Raketen mit rd. 300 km Reichweite. Böse Zungen fragen sich: „Wofür benötigen die Kroaten eigentlich diese 8 Raketen???“ Zufälligerweise hat ein Nachbar 8 mehr oder weniger große Städte in Reichweite. Dieselben bösen Zungen behaupten: „Das sind reine Angriffswaffen. Wollen die Kroaten etwa – so wie einer ihrer historischen Verbündeten (Stichwort: katholikenachse) – durch Angriff sich verteidigen???“ Da erscheint die Spende der orthodoxen Brüderschaft gleich in einem anderen Licht. Außer man kann mit diesen Buk einen Angriffskrieg führen. Da ich kein Experte bin, kann ja vielleicht jemand diese Theorie aufnehemen …

            Bosnien: Ich sage es ganz offen. Zur Zeit sind die ärmsten Schweine die Bosnier (sprich Muslime). Denen schwimmen offensichtlich ihre türkisch-sauarabischen Fälle davon. Die Rhetorik wird dementsprechend von Tag zu Tag radikaler. Die Serben werden (dank orth. Bruderschaft im Rücken) immer mutiger und weigern sich immer offener im Staatsgebilde mitzumachen. Zu allem Überfluß verlangen die Kroaten in Bosnien plötzlich (offensichtlich auf Anraten der katholischen Bruderschaft; der Zeitpunkt ist selbstredend – reiner Zufall) die Anerkennung ihrer Volksgruppe in Bosnien (plus dazugehörigem Territorium). Hier benötigt man eigentlich kein Streichholz mehr. Man muß nur warten, bis der Funke überspringt …

            Die Albaner bekommen offenbar immer weniger Milch aus dem Euter. Die Mutterkuh (amis) scheint wieder trächtig. So kommt, was kommen muß. Die bosn. Muslime rücken näher zu ihren „Brüdern“ (Albanern).

            Das sind nur einige Aspekte. Wir hätten da noch die Minderheiten (Albaner) in Montenegro und Makedonien …

            Kurzum: Die Rhetorik und politischen Schachzüge nehmen an Schärfe zu. Im Grunde braucht man sich nur den Balkan genauer ansehen, um die geopolitische Konstellation auf der Weltbühne zu erkennen. Daher wäre die einzige Hoffnung, dass es zu einer Aufteilung der Interessenssphären kommt (plus umgehende Umsetzung und Schaffung von Fakten). Was den Krieg nicht vollkommen ausschließt; ihn vielleicht in etwas weitere Ferne (wir sprechen hier von ein paar Meter; nicht mehr) rücken läßt.

            Damit Sie das richtig einordnen können: Es wird wahrscheinlich zumindest zu „kriegsähnlichen“ Zuständen kommen; eventuell zu etwas mehr. Man sollte dies allerdings auch positiv betrachten; als eine „gesunde Auslese“ (so zynisch dies klingen mag); in den EIGENEN Reihen (wohlgemerkt!). Übrigens eine Auslese, die so manch anderer Staat in Europa vermutlich bitter nötig (nötiger) hätte.

            Wie sagte einmal ein guter Freund, der leider nicht mehr unter uns ist, vor seinem Antritt zur Reise in den Kosovo 1998 zu mir: „Mein Großvater war im Krieg. Mein Vater war im Krieg. Wieso sollte es bei mir anders sein …“

        2. …Liebr Sloga…..

          …denke, so 1992, als ich noch in Offenbach wohnte, fuhr mich nachts ein Serbischer Taxifahrer nach Hause, wir unterhieten uns über das vom „Westen“ zerstörte Jugoslawien…

          ….ich vertrat die Meinung, „….es geht den vs-Zionisten, darum, Jugoslawien zu zerschlagen um die Reste in ihre Kolonie EU mit dem vs-Aggresionsbündnis nato einzugliedern….

          …er sagte, „…..Du vertrittst eine ganz andere Meinung, als man hier so hört….“…… Ich sagte, die Masse in der bäh-er-däh, wird systematisch verhetzt und verblödet……. da waren wir uns Beide einig…..

          ….noch ein Beispiel aus dieser Zeit, eine Serbische Familie, aus dem Kosovo stammend, wir waren damals ziemlich gut bekannt, weil die Frau in einer Einrichtung, wo meine Frau arbeitete, ist schon Mitte der 70er Jahre in die brd gekommen…..

          …Sie erzählten, dass sie in ihrem Heimatdorf, im Kosovo, ein Haus gebaut haben, für später, wenn sie Rentner sind…… Das Baumaterial, haben sie teilweise in Griechenland gekauft, also schon vor 90, es über die Grenze in den Kosovo transportieren lassen….

          ….anfangs der 90er war es fertig, die Eltern wohnten darin, weil sie noch einige Jahre bis zur Rente arbeiten mussten….

          ….später erzählten sie uns, das Dorf wurde von den Albanern erobert, alle Serben entweder vertrieben oder ermordet, und vollständig niedergebrannt….

          …..sie wohnen heut noch in der bäh-er-däh, Heimat und Alles verloren, was sie sich in Jahrzehntelanger Arbeit aufgebaut hatten….

          ….freue mich über jeden kriminellen Albaner, in der bäh-er-dä….. !!!

          Gruß Yorck Fränzelsmühle

          1. Lieber @ Yorck

            Apropos Taxifahrer: Wie es der Zufall will, fuhr ich gestern – so um die Zeit als Sie Ihr Kommentärlein schrieben – mit einem Kleintransporter und hatte dabei eine äußerst interessante Begegnung.

            Der Fahrer Afghane; Fahrtzeit rd. 90 min. Er spricht; ich höre zu. Er ist aus Kabul; seine Frau studiert Medizin und er hätte einen Konsul des Kosovo nach Stuttgart übersiedelt. Da wurde ich hellhörig (nicht wegen „Kosovo“ sondern wegen „Konsul“).

            Nach einer Weile lasse ich einen Probeballon steigen. Ich meine (vage) gelesen zu haben, dass der brit. Geheimdienst den Wahhabismus „erfunden“ und als Werkzeug eingesetzt hätte. Der Typ hätte beinahe einen Unfall gebaut! Er sagte zu mir (mit weit geöffneten Augen): „Sie sind der erste Mensch in Europa, von dem ich SO etwas höre.“

            Ich fahre fort. Ich spreche nun; er hört zu. Ich meine gelesen zu haben, dass die Befreiung der Araber von den Türken durch Lawrence von Arabien eine Aktion des brit. Geheimdienstes gewesen wäre. Dass man Lawrence nach vollbrachter Tat umbrachte und ein anderer Geheimdienstler die Idee eines Arabers (Wahhabismus) aufnahm und man sie letztlich zur Staatsreligion im neuen sau-arabien machte. Der Afghane nannte mir umgehend die Namen der beiden.

            Weiters erzählte ich ihm, dass ich gehört habe, dass die Anführer der ISIS eigentlich mossad-angehörige sind. Im Grunde Israelis, die sich Bärte haben wachsen lassen. Er bestätigte dies und meinte, dass auch die arab. Anführer dieser Gruppe vom mossad geschult wurden. Als er nun hörte, dass ich orthodox wäre, meinte er, dass Putin ein äußerst guter und fähiger Mann wäre.

            Wir kamen auf das Thema „Tschetschenien“ in Bezug auf Rußland und einem Teilgebiet, dass nun zur Vernunft gekommen wäre, nachdem es in der Jelzin-Ära von den zions aufgewiegelt und als Werkzeug benutzt worden wäre. Nun würde es eine der russ. Speerspitzen darstellen, die zu tausenden in Syrien auf der richtigen Seite kämpen würden. Der Afghane warf etwas Interessantes ein. „In Syrien kämpfen heute russ. Tschetschenen gegen „europ.“ Tschetschenen.“

            Ich meinte dazu: Jene europ. Tschetschenen, die von div. Schwulengemeinden aufgenommen worden sind und zu Wahhabisten geformt wurden. Wie Eisen zw. Hammer und Armbrust. Wobei den Hammer div. westl. Geheimdienste und den passiven Teil (Armbrust) die passiven Schwulengemeinden (Anmk: paßt ja sehr gut zum passiven Verhalten von Schwulen per se …) darstellen.

            Kurzum: Eine SEHR interessante Unterhaltung, die zeigt, dass div. „Verschwörungstheorien“ auch in anderen Kulturkreisen, die bei og. Themen zweifellos über einen weitaus besseren Einblick verfügen, „herumschwirren“ …

            1. noch ein kleiner Einwurf zum vorletzten Absatz: Bei allem Verständnis für div. „Heulereien“ – vonwegen: „WIR sind DAS Opfer!“ – gebe ich zu bedenken, dass man durch Passivität auch als Täter betrachtet werden kann. Im Grunde als Täter, der sich sein eigenes Grab schaufelt. Denn das Eisen, welches nach Syrien ging, kommt teilweise als gehärteter Stahl (Schwert) „nach Hause“ zurück …

              1. ….danke für Ihren aufschlussreichen Kommentar…

                …..Basherl al Assad, sagte schon vor 4 Jahren….. „….der Terrorismus, wird dahin zurückkehren, wo er hergekommen ist“…… sehen meiner Meinung nach, unsere Russischen Kameraden auch so……..

                ….das waren noch Zeiten, als Lawrence von Arabien, in Hollywood, durch die Wüste in Nevada ritt…..??

                …der verlorene Syrienkrieg, der „Allmächtigen“; brachte es an den Tag…….

                …..und hier das Nächste Gejammere, aus der Ukraine…..
                …..Ukrainischer Innen-Natzionalsozialist, auf Soros Gehaltsliste, Arsen Avakow….
                „Wir werden Zehntausende von Russen töten, – Avakov in einem Interview mit Die Welt“…

                http://rusvesna.su/news/1487237965

                „…in die EU werden Millionen Flüchtlinge drängen, mehr als aus Syrien….“

                …der Junge ist gut, zählt eine fikive Ukrainische Armee von 250 000 Tausend Soldaten, sowie 130 000 anderen Bewaffneten Kräften auf……. ???
                ….ist wie bei der „Armee Wenck“; anno 45….. bei der auch bäh-er-däh-Vorzeige-Sozi, Günther GRASS, als Waffen-SS-Kamerad mitkämpfte…..

                https://de.wikipedia.org/wiki/12._Armee_(Wehrmacht)

                …..denke aber, die Märkel, wird Millionen von Fachkräften bekommen, Avakov, Timoschenko, Poroschenko usw…….. die ganzen OLIGARCHEN der Ukraine, deren Vorfahren Auschwitz überlebt haben…… PASST….. ???

                ….übrigens, der LETZTE HERRSCHER der schiefgegangenen NWO, könnte doch nach Split; in den Ruhesitz, des Römischen Kaisers Diokletian einziehen…..

                https://de.wikipedia.org/wiki/Diokletianpalast

                ….der Palast, ist so gross, da kann das gesamte gekaufte Westgesindel, mit einziehen…… auch das Märkel und Prf. Sauer, Joseph Fischer, Martin Schulz……. einfach ALLE..

                ….denke, dieser Römische Kaiser…. Diokletian….

                https://de.wikipedia.org/wiki/Diokletian

                …hat damals, also 290 gewusst, dass er ein Grosses Asylantenheim, für die „Allmächtigen und ihren Anhang“ bauen muss….

                ….der Weg über den Sinai zurück, am Dorbusch vorbei, danach rechts abschwenkend, wurde damals schon als beschwerlich angesehen….. ???

                Gruß Yorck Fränzelsmühle

  8. Erst einmal vielen Dank an Sie beide, HPB und Russophilus, für den Versuch der historischen Einordnung. Ich halte es für wichtig, gerade in unserer schnelllebigen Zeit, das historische Bewusstsein wachzuhalten, auch, oder gerade weil sonst schnell wilde Metadiskussionen um historische Ereignisse hereinbrechen (siehe zuletzt 3. Reich bzw. DDR), in denen allerlei wenig fundierte und schiefe Ansichten mit umso größerem Gebrüll ins Feld geführt werden. Dieses „Picken“ nach den Rosinen im historischen Kuchen, die das eine oder andere Vorurteil zu bestätigen scheinen, bringt nämlich nichts außer einer Formierung von Beton(kopf)fraktionen. Je breiter daher eine historische Einordung angelegt ist, desto wertvoller wird sie.
    Was das Fallbeispiel Kuba angeht, gehe ich allerdings mit Ihrer Schlussfolgerung nicht konform. José Martí passt, trotz seiner Verdienste um die politische Organisation des Exils für die Erhebung von 1895 und seiner noch größeren Rolle bei der Schaffung einer nationalen und kulturellen Identität, nicht so recht in die Reihe der übrigen Anführer und sein Tod hatte weder die Symbolwirkung, die Sie ihm zuschreiben, noch war sein Ableben entscheidend für die Überwältigung der Unabhängigkeitsbewegung durch den US-Imperialismus.
    Der wirklich symbolhafte Verlust für die Aufständischen war der Tod von Maceo und Panchito Gomez Ende 1896 sowie der Kampf der Mambises um die Leichname, dessen Erzählung in der kubanischen Geschichtsschreibung nicht umsonst homerische Ausmaße annimmt (ähnlich Patroklos + Achilles nur mit umgekehrten Vorzeichen).
    Auch hinsichtlich der Gefahr einer US-Einmischung sehe ich eher Maceo als die zentrale Figur, der bereits 1890 die Notwendigkeit sah, im Zweifelsfall eher die spanische Kolonialmacht zu unterstützen, als unter Kontrolle der Yanquis zu geraten. Schließlich hat gerade Maceo zuvor lange gezögert, den Unabhängigkeitskampf nur auf Kuba wiederaufzunehmen, da er die Koordinierung und den Zusammenschluss mit Santo Domingo, Haiti, Puerto Rico und Venezuela für entscheidend angesichts der Bedrohung durch den US-Imperialismus hielt.
    Wie gesagt, an den Verdiensten Martís für die kubanische Nation und Kultur gibt es keine Abstriche vorzunehmen, er ist uns bleibt gleichsam der Vater der Nation, aber nicht als Anführer, sondern eben als Apostel. Ihm Anderes zuzuschreiben wäre so, als wollte man Schiller die Verdienste vom Steins, Scharnhorsts, Gneisenaus, Boyens, Clausewitz, Hardenbergs oder Blüchers zuschreiben oder aber die Rollen von Cavour und Garibaldi austauschen.

    1. @ Bilito

      Danke.
      Ich betrachte Ihre Ausführungen zu Jose Marti als ausgewogene Bereicherung meines Textes.
      Auch in allem Übrigen kann ich Ihnen zustimmen.

  9. Danke HPB für die Zusammenfassung
    und auch an die, die zum Verständnis beitrugen.

    Die Verteidiger von Recht im Donbass haben eigentlich nur zwei Möglichkeiten: nach Russland gehen oder die Stellung halten. Die 7000 russischen Kosaken (lt Sputnik) die bereit sind zu helfen, sind, so hoffe ich, Ansporn für die Russen, die in Novorussia noch unter Kontrolle der ukro-viecher sind.

    Die Aussage, dass sich RF und usa ihren Wirkungskreis aufteilen, ist bedauerlich, weil zu ahnen ist, wo wir sind.

    Wer sich noch erinnern kann, vor ca 1 Jahr schrieb Russophilus mal, wie eine Aufteilung Deutschlands aussehen könnte.

    Wir sind irgendwie auf den Untergang einprogrammiert. Anders kann man sich nicht erklären, wie man zb die von einem „Schutzsuchenden“ getötete „Flüchtlingshelferin“ in NRW, der ihre Eltern Violinespielen ermöglichten, sie zu einem hilfsbereiten Menschen erzogen haben, nicht kommentiert
    aber
    dem Aufruf zur „bunten“ Gegenveranstaltung folgt, wegen eines Afd-Treffs,
    oder eine Ausstellung besucht, die Dresdner Opfer höhnt, indem sie in ihrer Werbung die Worte „unschuldige Opfer“ oder „überflüssige Bombadierung“ in Apostrophe setzt.

    Unsere größten Widersacher sind unsere Urmitbürger.

    Danke für den Artikel noch mal.
    Ist sehr wohltuend gute Worte über die Opfer zu hören.

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