A. Wasserman – 2017, Kriegsjahr um die Köpfe

Übersetzung eines Gesprächs mit Anatolij Wasserman (Quelle)

2017 wird ein Jahr des Krieges um die Köpfe: Wasserman über Syrien, die Ukraine, den Donbass und die USA

Das Jahr 2016 geht zur Neige und es ist die Zeit gekommen, über die Zukunft nachzudenken. Der syrische Krieg, die russisch-amerikanischen Beziehungen, die Situation in der Ukraine und im Donbass – all das sind brennend aktuelle Themen.
Anatolij Wasserman, der bekannte Intellektuelle und politische Konsultant, hat der Bundesnachrichtenagentur seine Einschätzung der Ergebnisse des Jahres 2016 und die Perspektiven für das Jahr 2017 genannt. Das Interview führte Iwan Werichow.

Der syrische Krieg und der Krieg um die Köpfe

I.W. – Die russische Militäroperation in Syrien dauert schon länger als ein Jahr. In dieser Zeit wurden wir die Zeugen der Befreiung und des zweiten Fallens von Palmira, der Befreiung Aleppos und anderer Orte…

A.W. – Meiner Meinung nach hätte man die syrische Kampagne nur dann anders aufbauen können, wenn die Russische Föderation das Kommando über die syrischen Truppen vollständig übernommen hätte. Und auch dann bin ich nicht davon überzeugt, dass es geholfen hätte. Selbst wenn wir im Generalstab des Ministeriums für Verteidigung Syriens einige Dutzend Berater gepflanzt hätten, so müssten wir dennoch damit leben, dass der ganze Bestand der syrischen Armee – sowohl die Offiziere, als auch die Mannschaften – in ganz anderem Stil ausgebildet sind. Und auch trotz der Tatsache, dass es in der militärischen Führung vieler arabischer Länder diese Offiziere gibt, die die Schule in unseren Bildungseinrichtungen verschiedenen Niveaus durchliefen, überwiegt dennoch der Stil der arabischen Kriegsführung und der ist unserem nicht ähnlich. Er ist mit anderer Lebensweise, mit anderem Denken, und sogar mit anderem Klima verbunden. Selbst wenn wir nicht nur die Zehn geschickt hätten, sondern einige Hundert Militärberater, dann würden sie dennoch als syrische Armee weder mit ihren Handlungen, noch in der Genauigkeit unserer Militärdoktrin und unseren Traditionen entsprechen.

Deshalb meine ich, dass in Syrien das Beste gemacht wurde, was man unter diesen ausgeprägten Bedingungen machen konnte. Irgendeine Zahl unserer Militärberater ist dort, aber sie zeigen den Syrern nur die beste – nach unseren Vorstellungen – Richtung des Kampfes. Das Plus dort sind natürlich die modernen sowjetisch-russischen Kampfflugzeuge, die nach ihren Eigenschaften die sowjetischen Flugzeuge wesentlich übertreffen, die in der Ausrüstung der Luftwaffe Syriens stehen. Aber darüber muss man nichts sagen. Ich will nur bemerken, dass unsere Flugzeuge mit der Navigationsausrüstung für den Kampf in der Nacht ausgestattet sind und die Flieger sind für solche Handlungen ausgebildet. Das gibt es leider in der syrischen Luftflotte nicht. Jetzt verwenden wir die Möglichkeiten der Syrer in der maximalen Stufe. Die syrische Armee macht das Beste daraus, was sie machen kann.

Betreffs des Verlustes von Palmira kann man nicht viel mehr sagen, als das er natürlich sehr kränkend ist. Aber es ist auch klar, dass man nach einem der Gebote der Kriegskunst – nicht überall gleich stark sein kann. Denn dann muß man mit dem Risiko ähnlicher Verluste rechnen. Aber soweit ich das beurteilen kann, aus rein militärischer Sicht und unter den jetzigen Umständen, hilft der Verlust Palmiras den IS-Kämpfern nicht und uns gleichzeitig nicht. Es ist für das Prestige unangenehm, aber beeinflusst sehr wenig den Verlauf des Kampfes. Bei für uns günstigen Umständen kann sich Palmira in eine Falle für die Kämpfer verwandeln, worauf ich sehr hoffe.

Meiner Meinung nach, wenn wir mal Palmira ausklammern, so ist das ganze übrige, was jetzt in Syrien geschieht, in höchstem Maß für uns günstig. Dabei ist im Gegenteil äußerst unangenehm für uns, dass die westliche öffentliche Meinung die Fälschungen bis jetzt gekauft hat, die mit einem Klick bei Google hätten aufgedeckt werden können. Es bedeutet, dass uns die schwerste Schlacht noch bevorsteht. Die Schlacht um die Köpfe in der ganzen Welt. 2016 hat vorgeführt, wie schwer dieser Kampf sein wird.

Und das hat hier nicht nur mit Palmira zu tun. Zum Beispiel, der berühmte Vortrag Mclarens (er ist den Dopingverstößen im russischen Sport gewidmet – Anm. der BAN), wo der Bezug zur Fälschung in der Unterstellung sitzt, wird in letzter Instanz wie der Wahrheit letzter Schluß wahrgenommen. Und Fakt ist, dass Mclaren auch im zweiten Teil seines Vortrags – genauso wie auch im ersten – keinen einzigen Beweis für unsere Schuld vorgebracht hat. Er hat nur erklärt, dass er die Beweise hat. Nichtsdestoweniger reichte sogar das für reale Handlungen: für den Ausschluß einiger unserer Sportler von den Wettbewerben bis zum Abschluss der Untersuchung und der Wegnahme der Russischen Föderation einiger großer sportlicher Weltereignisse. Das alles führt vor, dass es sogar im virtuellen Krieg reale katastrophale Folgen gibt. Ich meine, dass wir im folgenden Jahr diese Lehre berücksichtigen müssen und in die Gegenoffensive übergehen sollten.

Zum Beispiel, soweit mir bekannt ist, soll in Großbritannien bei der Verhandlung über eine Verleumdung der Verleumder die Behauptungen beweisen und nicht im Gegenteil der Verleumdete beweisen, dass die Verleumdung falsch ist. Die gerichtlichen Instanzen, wo man die Behauptungen beweisen muss, gibt es. Entsprechend müssen wir die Klagen gerade dorthin einreichen. Schließlich, wir sollten den Mclarens der Welt einen einfachen Gedanken näher bringen: es ist notwendig, entweder den Markt zu filtern, oder für den Markt zu reagieren. Bis wir die Kriege auf der Erde gewinnen, oder im Himmel und auf dem Meer, muss man jetzt wohl lernen, die Schlachten in den Köpfen zu gewinnen.

I.W. – Was sagen Sie über die Abfahrt des russischen Bataillons der Militärpolizei nach Aleppo?

A.W. – Militärpolizisten sind in erster Linie Polizisten und erst später – Militärs. Sie nehmen auf keine Weise am Kampf teil. Sie unterscheiden sich von gewöhnlichen Militärs nur dadurch, dass sie ausgebildet sind, die Menschen mit Waffen aufzuhalten. Aber sie werden auf niemanden schießen und nur Kämpfer einfangen. Und wenn an irgendeiner Stelle die Konzentration dieser Kämpfer wachsen wird, so werden sich mit ihnen schon nicht mehr die Polizisten beschäftigen. So dass die Abfahrt des Kontingentes der Militärpolizei nach Aleppo ganz und gar nicht bedeutet, dass wir uns in Syrien jetzt mit Landstreitkräften am Bodenkampf beteiligen.

Russland muss Trump nacheifern

I.W. – Was bedeutet der Sieg bei den Wahlen in den USA von Donald Trump für diesen Krieg um die Köpfe und für Russland?

A.W. – Ich denke, dass man Trump ein bemerkenswertes Zeugnis ausstellen muß, das ihm bescheinigt, dass er die Schlacht um die Köpfe gewinnen kann und muss. Dank der Bemühungen Trumps wurde das vollkommen offensichtlich. Doch „fuhren“ die amerikanischen Massenmedien gegen ihn mit einer solchen furchtbaren Kraft auf, mit der sie sogar den Präsidenten Russlands, Wladimir Putin, wohl nicht jeden Tag angreifen. Trump hat es nichtsdestoweniger geschafft, bei den Wahlen, in diesem so schweren psychologischen Krieg, sehr überzeugend zu gewinnen. Jetzt müssen wir seine Erfahrungen studieren und aufklären, wie ihm dieser Sieg gelungen ist.

Es ist klar, dass Trump kein Freund Russlands ist. Es ist jetzt einfach für ihn genauso wie für uns von Vorteil, zusammenzuarbeiten. Aber welchen Weg wir zusammen gehen werden, kann ich bis jetzt nicht genau voraussagen. Jene Aufgaben, die Trump in der Wahlkampagne vorstellte, reichen für ihn über die ganze erste Frist seiner Präsidentschaft, ja wahrscheinlich auch noch über die zweite – wenn er sie denn wirklich angehen will. Ich denke, dass wir wenigstens in den nächsten Jahren, mit ihm absolut wirksam und gewissenhaft (übrigens von beiden Seiten aus) zusammenarbeiten werden. Was danach kommt, werden wir sehen. Aber, wenn Trump alles das gelingen sollte, was er im Wahlkampf versprach, dann wird es in der Zukunft zwischen der Russischen Föderation und den USA weniger Gründe für Konflikte geben. Und es gibt die Hoffnung, dass diese Zusammenarbeit andauern wird.

Die Ukraine und der Donbass

I.W. – In den letzten Monaten konnten wir beobachten, dass die Leidenschaften in der Ukraine anwachsen. Es sind zum Beispiel immer mehr Gespräche über vorgezogene Wahlen zu hören, solche Politiker wie Saakaschwili und Sawtschenko bringen sich in Position und demonstrieren offen, dass sie Gegner der jetzigen Kiewer Behörden sind. Was denken Sie, was erwartet die Ukraine im Jahr 2017?

A.W. – Leider ist es schwierig, etwas substantielles über die Zukunft der Ukraine zu sagen, weil sie – wenigstens von meinem Standpunkt aus – nicht das Subjekt sondern das Objekt der internationalen Politik ist. Leider versucht heute die Mehrzahl der Leute, die in der Ukraine Politiker genannt werden, den Amerikanern ähnlich zu sein und sich den USA nicht nur unterzuordnen, sondern sich mehr als vollständig unterzuordnen. Warum mehr als vollständig? Sie erfüllen nicht nur exakt alle amerikanischen Forderungen, sondern sie versuchen auch, alle diese Forderungen vorauszuahnen und sie beizeiten zu erfüllen.

Ja, diese ukrainischen Politiker werden ständig und sehr aktiv aneinander nagen. Und das zwingt sie dazu offen zu legen, wer von ihnen mehr Kräfte hat und wer weniger und wer mehr Chancen hat, den Gegner zu besiegen. Aber man darf dabei nie vergessen, dass sich die Amerikaner zu jeder Zeit in das Spiel einmischen und dann festlegen können, dass sie den Sieg dem oder dem verleihen. Wir können uns alle noch an Kolomojski erinnern, der wirklich eine sehr gute Chance hatte, Poroschenko zu überwältigen. Aber die Amerikaner gaben ein Kommando und Kolomojski hat dem sofort zugestimmt, trat vom Posten des Gouverneurs von Dnjepropetrowsk zurück und fuhr ab ins Ausland. Das heißt, er ist tatsächlich aus dem innerukrainischen Kampf ausgetreten, da der Charakter dieses Kampfes die ständige Anwesenheit fordert – anders werden sie dich leicht auffressen.

I.W. – Was kann das alles für den Donbass bedeuten?

A.W. – Um Mitternacht am 24.12. trat das nächste – mittlerweile schon zehnte – Abkommen über die Feuereinstellung in Kraft. Schon einen halben Tag später waren mehr als 300 Schüsse aus den Kanonen der USK gezählt. Das sind doch echt beeindruckende Zahlen. Nicht jedes Abkommen über einen Waffenstillstand wird mit solch auffallender Geschwindigkeit verletzt.

Ich denke, dass jetzt die Wiedereingliederung des Donbass in die Ukraine sowohl für Moskau, als auch für Kiew gleich unvorteilhaft wäre. Moskau wird nicht zulassen, dass Kiew in seiner jetzigen Art den Donbass unter seine Kontrolle nimmt, da das zu Massentotschlägen und einer allgemeinen politischen Verrohung in Richtung eines echten faschistischen Regimes führen würde. Die Ukraine kann den Bedingungen auch nicht zustimmen, den Donbass laut Minsker Abkommen wieder einzugliedern, da das tatsächlich die Vernichtung des ukrainischen Faschismus bedeuten würde. Darüber hinaus hat die Ukraine auch ganz gewiß nicht die Kräfte und Möglichkeiten, den Donbass militärisch zu besetzen. Dazu wird wahrscheinlich ihre ganze militärische Macht einfach nicht ausreichen.

So dass ich denke, dieser Konflikt wird seinen schleichenden Verlauf weiter in der eingefrorenen Form beibehalten, bis sich das Verhältnis der Kräfte in kardinaler Weise ändern wird. Man muss darauf warten, dass Kiew so schwach wird, dass der Sturz der Macht der Terroristen in der Hauptstadt der Ukraine mit den Kräften der Mehrheit der Bürger der Ukraine möglich wird.

„Nach einem halben Jahr wird Kiew die Unterstützung Washingtons und Brüssels verlieren.“

I.W. – Ob man erwarten kann, dass etwas Ähnliches schon im folgenden Jahr geschehen wird?

A.W. – Es ist schwierig, das im voraus zu sagen. Nach allem was wir heute wissen, wird die ausländische Unterstützung der Kiewer Terroristen schon in der Mitte 2017 versickern. Denn beide staatlichen Staatsstreiche in der Ukraine – sowohl 2004 als auch 2014 – wurden durch die USA durchgeführt, um sich die EU wirtschaftlich unterzuordnen. Im Jahr 2004 trieben sie das Projekt der Transatlantischen Freihandelszone voran. Im Jahr 2014 – es war noch zerstörerischer für die europäische Wirtschaft – war es das Projekt der Transatlantischen Handels- und Investitionspartnerschaft.
Außerdem erinnern wir uns auch noch daran, wie die Amerikaner – nachdem die EU darauf verzichtet hatte, der Transatlantischen Freihandelszone beizutreten – die Unterstützung der Marionetten in Kiew unmittelbar heftig verringerten. Dank dessen gelang es im Jahr 2010 auf friedlichem Wege mit den Folgen des staatlichen Staatsstreichs von 2004 endgültig Schluß zu machen.

Diese Erfahrung berücksichtigend, haben die Amerikaner beim zweiten Mal auf ideologische Terroristen gesetzt, die man auf friedlichem Weg tatsächlich unmöglich entfernen kann. Aber die Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft ist für die europäische Wirtschaft in so offensichtlicher Weise tödlich, dass sogar Hollande – ein in der höchsten Stufe proamerikanischer Politiker – erklärt hat, dass sein Frankreich nicht unterschreiben wird. Dazu kommt, dass in den USA bald ein Mensch an die Macht kommen wird, der mehrmals erklärt hat, dass er beabsichtigt, alle Abkommen über den freien Handel sofort zu annullieren und den Abschluss eines Neuen nicht zuzulassen. Damit braucht Trump Kiew nicht mehr als Druckmittel gegen die EU. Und in der EU, so denke ich, werden bald in der Mehrheit der Schlüsselländer die Kräfte an die Macht kommen, die nicht an die Notwendigkeit der Existenz der Terroristengruppe „Ukraine“ interessiert sind. Deshalb wird, meiner Meinung nach, schon zur Mitte des Jahres 2017 die Unterstützung Kiews von Washington und Brüssel tatsächlich aufhören. Und danach Kiew niederzudrücken ist schon nur noch eine Sache der Technik.
Auf eine Sache muß ich noch einmal hinweisen: Das Jahr 2016 hat wieder einmal bewiesen, was schon seit dem XVI. Jahrhundert bekannt war. Die Trennung der Ukraine vom übrigen Russland – ist in erster Linie für die Ukraine gefährlich. Aber die Versuche, diese Trennung herbeizuführen, werden offenbar nicht aufhören, bis man die Ukraine offiziell für einen separaten Staat mit einem separaten Volk hält. Es ist höchste Zeit, diesen historischen Fehler zu beenden.

(geringfügig redigiert – Russophilus)

142 Gedanken zu „A. Wasserman – 2017, Kriegsjahr um die Köpfe“

    1. Im wesentlichen „Das Gespräch führte …“ vom Ende in die Einleitung geholt.

      Auftrag? Lassen Sie es mich mal so sagen: Ich bin immer froh, wenn jemand mit Ahnung meine Artikel nochmal korrektur-liest und kleine Fehlerchen ausmerzt.
      *Selbstverständlich* würde ich keinesfalls mehr als solche Kleinigkeiten ändern.

      1. Ich bin nur mißtrauisch und fühle mich manchmal an früher erinnert. Ich weiß nämlich nicht, warum in letzter Zeit 3 Kommentare von mir nicht freigeschaltet wurden. Und das brauche ich alles nicht. Ich will meine Arbeit machen und in Ruhe gelassen werden. Ich gehe schließlich auch Niemandem auf den Keks. Noch zwei abschließende Erfahrungen: Korrektur lesen, bei so langen Texten, nur zu. Selbst die routinierte Münchener Dame fand regelmäßig 3-4 Fehler nicht. Na und? Zweitens Vorsicht beim umstrukturieren. Das ist alles nur die Übersetzung. Wenn das im Original anders war fehlt mir irgendwie der Grund dafür.

        1. Kommentare nicht freigeschaltet? Nein, keiner Ihrer Kommentare wurde geblockt. Lediglich in Form eines Kommentars eingereichte Artikel lösche ich nachdem sie als Artikel veröffentlicht wurden.

          Was die Redaktion angeht, so sagte ich ja bereits klar, dass ich sogar froh bin, dass Sie nah am Original bleiben und auch russische Eigentümlichkeiten weitgehend beibehalten. Fehlerchen zu korrigieren sehe ich als freundlichen Service und an Freiheiten nehme ich mir nur etwas wie heute, etwas, das per se nicht bedeutend ist, wie eben z.B. die Anmerkung, wer das Gespräch führte; dabei versuche ich, eine vernünftige Linie mit Blick auf uns alle umzusetzen; so haben wir z.B. die Quellenangabe und einleitende Anmerkungen immer am Anfang, gefolgt vom (unveränderten) Text.

          Was Ihr Misstrauen angeht, so verstehe ich das mit Blick zurück in Vergangenheit, meine aber hinreichend deutlich gemacht zu haben, dass ich Ihnen wohlgesonnen bin und Ihre Arbeit für uns alle *sehr* schätze (und auch für gut gemacht halte). Falls Ihre Sorge die ist, dass jemand mich übertrumpfen und irgend gegen Sie agieren könnte, so kann ich Sie beruhigen; die Infrastruktur dieser Seite ist unter meiner Kontrolle und das wird auch fürs neue Dorf gelten, mehr noch sogar.

          1. @Russophilus: Wow, großen Respekt für Ihre professionelle Reaktion. Gewöhnliche Kameradschaft pflegt sich leichter.

  1. Der Artikel entspricht meiner (bescheidenen) Sicht der Situation, dem kann ich nichts Sinnvolles hinzufügen außer meinen herzlichen Dank an Thomas Roth.

    1. Meinen Dank an Thomas Roth,
      Die Aktualität des „Kampfes um die Köpfe“ wird durch ein drohendes Wahrheitsministerium mehr als bestätigt.

  2. Großen Dank an Thomas Roth,
    Hochachtung vor Russophilus,

    Dieser Blog ist eine Bastion im „Kriegsjahr um die Köpfe“.

    Die Übersetzung entspricht auch meinem derzeitigen Bild und hat es um viele Details ergänzt, danke!

    Der ‚Kopfkrieg‘ ist als Folge noch an einer zweiten monokulturellen Front zu führen:

    No Go Zonen für Frauen in Frankreich
    https://m.youtube.com/watch?v=Y597ZkuhhsA
    http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2017/01/in-frankreich-sind-frauen-unsichtbar.html?m=1

    In den Kommentaren gibt es ein kleines deutliches Scharmützel.

    1. @Thomas Roth
      Ich schließe mich dem Dank für die Übersetzung dieses Gespräches an. Ganz besonders hoffe ich auf die Umsetzung der Ansage „eine Gegenoffensive zu starten“ um denen den Spiegel vorzuhalten, die mit Lügen und Verleumdungen ohne Beweise um sich schlagen.
      Bezug nehmend auf die gerade wieder anlaufenden Anschuldigen gegen russische Athleten. Und wer wieder ganz vorne dabei, natürlich die Deutschen.
      @Lausitzerin
      vielen Dank auch an Sie für die Links. Den Artikel SuR habe ich mir ausgedruckt. Es erinnerte mich an die sogenannte Scharia-Polizei, welche bereits durch unsere Großstädte spaziert und hier für „Recht und Ordnung“ sorgen möchte. So fängt es an und wie in Frankreich wird es enden. Und die Staatsanwaltschaft sieht zu und entlässt diese Typen anschließend und sieht keine Gründe, dies zu unterbinden. Man wird immer sprachloser.

    2. Verehrte Lausitzerin,
      was meinen Sie mit Scharmützel?
      Ich denke der Großteil der Teilbehmer ist absolut prorussisch, die Motivationen sind unterschiedliche. Manche sind ideologisch geprägt, manche kulturell, wieder andere beides zusammen. Ich für meinen Teil habe die Schnauze vom transatlantischen “ Brot und Spielesystem“ voll und sehe Russlands aktuelle Politik und Kultur, soweit ich diese kenne, als angenehmen erstrebenswerten Gegenpart.

  3. „Und in der EU, so denke ich, werden bald in der Mehrheit der Schlüsselländer die Kräfte an die Macht kommen, die nicht an die Notwendigkeit der Existenz der Terroristengruppe „Ukraine“ interessiert sind……..“
    Hier stellt sich für mich die Frage : WER soll zukünftig an die “ Macht“ kommen, der hier etwas verändern WILL?
    Die altbekannten Kräfte werden sich nicht so leicht die “ Butter vom Brot “ nehmen lassen, vor allem auch deshalb weil es einfach keine anderen Kräfte ( jedenfalls ernst zu nehmende ) gibt!
    ALLE 8 jedenfalls mir bekannte ) Alternativkräfte sind entweder U-Boote der Regierenden oder unterwandert….
    Eine Ausnahme könnte eventuell Frankreich mit Le Pen sein.
    Was aber, meiner Meinung nach ALLE nicht wollen ist den Ukro-Abschaum zu übernehmen, also werden sie alle lieber bezahlen ( man hat es ja….)

    “ ..So dass ich denke, dieser Konflikt wird seinen schleichenden Verlauf weiter in der eingefrorenen Form beibehalten, bis sich das Verhältnis der Kräfte in kardinaler Weise ändern wird. Man muss darauf warten, dass Kiew so schwach wird…..“
    Das ist auch meine Meinung, da ich mir vorstellen kann, dass die “ Kräfte der Europäer“ darauf hoffen , dass hier ein “ Selbstzerfleischungsprozess“ stattfindet …..
    Der übersetzte Bericht ist sehr interessant, dafür vielen Dank an Th. R.

    1. Sehr geehrter Thommy, neben der Madam Le Pen und dem Front National, in Frankreich, gibt es ja noch, die Strahlenden 5 Sterne, in Italien und wenn der Umsturz, von diesen wesentlichen Staaten, in Europa ausgeht, wird auch ein Viktor Orban, bei sich so-etwas, wie Mut entdecken, danach wird es zu einer Kettenreaktion, kreuzt und quer, in Europa kommen.
      Die Ex Ukraine, wird mit Sicherheit, entlang der Nationalitäten Grenzen, aufgeteilt werden, sobald der Hegemon, abgetreten ist und seine Höllenbrut, nicht mehr säugt.

  4. Vielen Dank an Hrn. Wassermann für die „Zusammmenfassung“ einiger meiner Übersetzungen und Kommentärlein.

    Gliedern wir den Artikel in drei Schwerpunkte:

    1. Palmyra: Ich verweise auf: Isitschenko – Buletten auf Kiewer Art

    sloga, 15. Dezember 2016 um 0:28 – http://vineyardsaker.de/2016/12/12/ischtschenko-bulette-auf-kiewer-art/#comment-4940

    vielleicht in Kombination mit: Glasjew – Die organ. Natur Eurasiens 16:25:sloga

    sloga, 29. Dezember 2016 um 16:25 – http://vineyardsaker.de/2016/12/28/glasjew-die-organische-natur-eurasiens/#comment-5825

    2. Trump: Wird Merkel zum Totengräber (sloga: 24.11. – 08:30) oder Das Vizeproblem (sloga: 20.11. – 22:55 bzw. sloga: 22.11. – 13:26) oder Dies und das: Trump (sloga: 12.12. – 21:34)

    3. Ukraine: Hier verweise ich auf die Übersetzungen von Dr. Petrovic die Ukraine betreffend. Dabei können Wassermanns Feststellungen herausheben/unterstrichen werden: „schleichender Verlauf“ bzw. „eingefrorene Form“. Die letzten zwei Sätze des Experten unterschreibe ich selbstverständlich vorbehaltlos und nutze erneut die Gelegenheit, um auf die Parallelen Rußland – Serbien in Bezug auf Ukraine bzw. Bosnien/Kroatien zu verweisen.

    Wie sagte doch ein Ex-Kommentator (oder auch nicht „ex“; wer weiß das schon?; wenn wir schon beim Verweisen sind: zu diesem „kleinen Seitenhieb“ ein weiterer (und letzter) Verweis: Ein mahnendes Wort an die Polizei: sloga: 01.12. – 13:16 – letzter Absatz):

    Noch Fragen?

    An alle Mitleser: Besuchen Sie unser Dorf so oft es geht (und bringen Sie Ihre Freunde ruhig mit)! Hier werden Sie geholfen!

    —————————————–
    Wunschgemäß links eingefügt – Russophilus

  5. @T.R. Das Sie ein äußerst positiv vermerkter Dorfangehöriger der viel zum Niveau dieses Blogs beiträgt sind, dürfte unbestritten sein….und das wissen sie auch nicht erst seit dem letzten Statement von R. zu ihrer Top Arbeit.
    So einige Diskutanten haben eine nicht so weit von einander entfernte Historie in ihrem beruflichen Leben.
    Deshalb muss ich wieder mal schmunzeln wenn sie das Misstrauen so in den Vordergrund heben.
    Sie wissen sehr genau welcher Stellenwert sie hier bei uns besitzen.
    Hab mich schon gefragt aus welcher Dienstabteilung denn dieses scharfe Misstrauen herrührt??
    Belassen wir es dabei…freue mich über jede Übersetzung von Ihnen in diesem Blog, der mittlerweile einen ziemlich hohen Stellenwert besitzt….nicht nur bei mir persönlich….
    Also vielen Dank auch für zukünftige Arbeiten ihrerseits.
    VG R.B.

  6. Der „Krieg um die Köpfe“ wird m.E. leider viel länger dauern, als uns das lieb ist. Hört sich jetzt vielleicht komisch an, aber wir sollten die ganze Szenerie einmal aus den Augen der „normalen Leute“ betrachten.
    Die lesen nun mal ihre liebgewonnene Systempresse und sind mehrheitlich naiv und beeinflussbar, und das nicht zu knapp. Ich habe mit soviel Menschen, die eigentlich richtig was im Kopf haben, über die Themen, die hier so aktuell sind, gesprochen – fatal, welche Auswirkung die tägliche Lektüre von „Süddeutscher Zeitung“, „Zeit“, „Spiegel“ etc.pp. hat. Kann man, mit oder ohne ein bisschen Phantasie glatt als „Gehirnwäsche“ bezeichnen.
    Die merken die Einschläge erst, wenn es sie selbst und ihre direkte Umgebung betrifft, vorher nicht. Die halten sich für mehrheitlich „links“ und „liberal“ und merken nicht, dass sie mittlerweile dem Neoliberalismus und Faschismus die Stange halten. Ich nenne das ganze einfach „schleichende Verschiebung des Wertesystems“, mehr fällt mir dazu nicht ein.
    Das Gift ist jahre-, ach was, jahrzehntelang in die Köpfe der Menschen getröpfelt worden, und die meisten haben das noch nicht einmal ansatzweise verstanden – die entsprechende „Reinigung“ wird nicht von heute auf morgen möglich sein, es sei denn, es kommt ganz hart. Wenn’s den Leuten direkt „an’s Leder“ geht, drehen die sich auch schneller. Beim Komiss habe ich immer gesagt, es gibt zwei Wege des Lernens – durch Einsicht , oder durch Leiden. Die meisten benötigen leider den zweiten Weg…
    Bei allen positiven Dingen, die zweifelsfrei momentan laufen – ich glaube, wir schreiben derzeit alle ein bisschen Geschichte mit – der „Kampf um die Köpfe“ wird ein langer sein…

    1. An den russischen Namen
      Zu Zeiten, vor ca. 45 Jahren, als man an der Uni noch was lernen konnte, erinnere ich mich an ein Seminar über Gehirnwäsche.Es ging hauptsächlich um amerikanische versus chinesische Gehirnwäsche, Funktionalität, Nachhaltigkeit, maßgebliche Faktoren. Es handelt sich,ganz ohne Phantasie tatsächlich um Gehirnwäsche, seit Anfang der 1950 igerJahre systematisch angewendet, ursprünglich unter dem Begriff „Umerziehung der Deutschen“. Einen gewaltigen Schub gabs nochmal Mitte der 1980iger, nachdem es mehr als eine Million Deutsche gewagt hatten, gegen den NATO Dppelbeschluß auf die Straßen zu gehen. Die wunderbare Wandlung der Grünen von der Pazifisten zur größten Kriegstreiberpartei gegen Russland haben wir diesem erhöhten Einsatz zu verdanken. Kurzum Zehntausende Amerikaner, Deutsche u.a. haben mit diesem hehren Unterfangen ihre Brötchen verdient.
      Zum besseren Verständnis, nein, es sind keineswegs die Medien, die das primär bewirken, sie sind lediglich ein relevanter Faktor und nein, es ist keineswegs das einfache Volk, das der Gehirnwäsche am ehesten anheimfällt, ganz im Gegenteil.
      Zu einer ordentlichen Gehirnwäsche gehören sämtliche relevanten Lebensbereiche unter die direkte oder indirekte Kontrolle des Protagonisten. Also Reproduktion der Bevölkerung, Erziehung, Bildung/Ausbildung, berufliche Möglichkeiten, Karriereentwicklung, politische Ausrichtung, Gesetzgebung, Medien, etc.. Nehmen wir mal einen Dr. der Geschichtswissenschaften, der seine Karriere als Museumsdirektor beendet als Prototyp. Dieser hat über ca. 20Jahre bewiesen, dass er das westliche Narrativ nicht nur verstanden, sondern auch internalisiert hat. Im Laufe seiner Karriere hat er sich unzählige Male diesem Narrativ vorbehaltlos unterworfen , mühselig angebliche Beweise für dessen Wahrhaftigkeit gesammelt oder gebastelt und es standhaft gegen alle Anfeindungen verteidigt. Endlich als Museumsdirektor besser gesagt Großinquisitor am Ziel angekommen, wird er alles tun, um das Narrativ zu bewahren, und sämtliche Ketzer, zumindest argumentativ, hinrichten.
      Eine Klofrau, ohne Hauptschulabschluss, aber mit gesundem Menschenverstand hingegen, hat es um ein Vielfaches leichter, Gehirnwäsche zu durchschauen und sich ihr zu entziehen. Schon allein deshalb, weil man leichter eine neue Stelle als Klofrau, als als Museumsdirektor findet.
      Es ist ja neuerdings immer von den gefährlichen Filterbubbles im Netz die Rede, wo jeder seine Bestätigung findet und so den Kontakt zur Realität verlieren soll. Das entlockt mir ein herzliches Lachen. Die größte und leider auch machtvollste Filterbubble der BRD ist zweifelsohne das politische und wirtschaftliche Establishment, deren Realitätsverlust und deren Kriegsgefährlichkeit mehr als evident ist. Einziger Trost, wenn die Gehirnwäscher, besser gesagt Ziocons ihre militärische und/oder finanzielle Macht, sämtliche Parameter der Geirnwäsche konstant zu halten, verlieren, können wir Merkel, Kauder, Röttgen, Brock und co reuig auf den Knien rutschen sehen, oder deren letzter Gedanke auf Erden wird sein:“Man hat mir doch rechtzeitig ein S.W.A.T. Team versprochen, wo bleibt es denn, wo bleibt es denn…………..?“

      1. Gern dürfen Sie mich auch „Desert Fox“ oder „Wüstenfuchs“ rufen, gerade der erste dieser Namen ist es, unter dem ich bereits vor Jahren angefangen habe, gegen diesen ganzen Schwachsinn, der da so tagtäglich von den Massenmedien berichtet wird, anzuschreiben.
        Und mit Ihren Ausführungen haben Sie allemal Recht. Ja, da kommt neben der fehlenden Kritik- und Urteilsfähigkeit noch die „eigene Überzeugung“ mit ins Spiel, die dann noch ihr Übriges tut. Das sind knallharte Überzeugungstäter, da geschieht wahrscheinlich schon lange nichts mehr fahrlässig, da ist wahrscheinlich fast alles Vorsatz.
        Im Grunde genommen muss man wohl samt und sonders ALLE „höheren Chargen“ dereinst auswechseln und bestrafen. Bestrafen vor allem für das Ausschalten Ihres Denkvermögens und das Verschließen der Augen vor den Realitäten des Lebens.
        Allzu fern ist dieser Tag nicht mehr – dazu „rumpelt es viel zu viel im Karton“….

        1. The Reds
          Ja, Kerry ist ein ausgezeichnetes Beispiel. Jedes Mal, wenn die Russen bei irgendwas zu gewinnen drohten, wurde er von den Ziocons nach Moskau gehetzt, um das zu verhindern. Einige Stunden russischer vernunftorientierter und streng logisch strukturierter Diplomatie ausgesetzt, konnte er sich dieser nicht entziehen und fiel mehr oder minder um, was manchmal zu erstaunlich vernünftigen Pressestatements am Ende des Besuches führte. Da nützte es nichts irgendwelche Aufpasser mitzuschicken, die haben in Russland keine Deutungshoheit und damit nicht genügend Macht, um alle Parameter der Gehirnwäsche aufrechtzuerhalten. Jedoch zurück in den USA, kam dann immer eine prompte 180 Grad Wende. Solche wiederholten Wechselbäder hinterlassen natürlich Ihre Spuren. Wir alle hier kennen die unangenehmen bis schmerzhaften Aha-Erlebnisse, die uns unsere eigene Gehirnwäsche nach und nach erkennen ließen. Bei einem so hochrangigen Vertreter des Establishments dürfte es eine ziemliche Tortur sein. Verschlimmert dadurch, dass die übrigen noch-Regierungsmitglieder gerade jedwede diplomatische Gepflogenheit schlichtweg in die Tonne treten. Ja er dürfte reichlich verwirrt sein, der Arme. Bei Obama selbst habe ich den Eindruck,dass der seit seiner letzten UN Rede schlicht unter Drogen steht.

          1. @ Dietrich

            Sie treffen den Nagel auf den Kopf. Betrachtet man die Unterwerfung (eigentlich Versklavung) der Russen als langjähriges Projekt, so erklärt dies den schwarzen Präsidenten mit seiner netten afroamerikanischen „Frau“. Denn hätte man bei diesem Projekt etwas „unangenehmere“ Entscheidungen durchziehen müssen, wäre der Schwarzenkomplex zum Tragen gekommen (ähnlich wie Juden- oder Romakomplex bei D). Die eigene Bevölkerung hätte ihrem Präsidenten harte Entscheidungen schlichtweg verziehen bzw. darüber hinweggesehen.

            Ich bin fest davon überzeugt, dass man Rußland nicht nur ausgeraubt hätte, sondern sie hätten auch noch als „schwarzer Peter“ (Stichwort: Russenmafia, Russenkorruption etc.) für alle zukünftigen, die westl. Bevölkerung unangenehmen Entscheidungen fungieren sollen. Dies wäre durch das über jahrzehnte aufgebaute Bild des Russen (Stichwort: Negativtypen in Filmen etc.) gedeckt gewesen. Die Russen wären – selbst bei Unterwerfung – NIEMALS ein Teil der westl. Wertegemeinschaft geworden; viel eher dessen Mistkorb. Natürlich hätte ALLE dabei zugesehen (MIR geht es ja gut …).

            Etwas Grundsätzliches zur Gehirnwäsche: Ich finde, man sollte mit dem Deutschen nicht so hart ins Gericht gehen (wie sieht es denn in den meisten anderen eu-Ländern aus?). Der Plan ist so perfide (nützt die Schwächen der Menschen erbarmungslos aus), dass mMn keine Bevölkerung dieser (heutigen) Erde ihm standhalten könnte. Die einzige Chance – immun zu werden/sein – besteht, wenn das Projekt gegen einen gerichtet ist.

            Mit anderen Worten: Hätte man z.B. Serbien mit Geld zugeschüttet und in die Wertegemeinschaft aufgenommen, wäre es zweifellos ebenfalls der Droge verfallen (daran gibt es nichts herumzudeuten). Warum man es nicht tat? Offenbar war die Gefahr – sich ein Kuckucksei ins eigene Nest zu legen – zu groß. Man wählte den Weg, die Kleinbaustelle (Serbien) zeitgleich mit der Großbaustelle (Rußland) „fertigzustellen“ …

            p.s. Ein ruhiges und besonnenes Weihnachtsfest wünsche ich von Herzen allen Glaubensbrüdern!

      2. S.W.A.T. Team versprochen?
        Wenn wir Glück haben, werden diese Bestien von ihren eigenen Leibwächtern liquidiert.

        Man darf nicht vergessen, dass Polizisten usw. sich aus dem Volk rekrutieren und deren Angehörige ebenfalls massiv zu Opfern dieses mörderischen Umvolkungsterror zählen.

        Und wenn wir besonders viel Glück haben, brauchen wir uns überhaupt nicht die Hände blutig zu machen, sondern diese Mörderbanden werden von ihren selbst gelockten „Gästen“ abgeschlachtet.

        So oder so: keine Gnade – notfalls wird eben das bewährte Fallbeil seinen Dienst zuverlässig verrichten.

    2. Die gleichen Erfahrungen mache ich leider auch tagtäglich. Gscheite Leute aber durch die Systempresse hirngewaschen und daher null Ahnung. Mir ging es allerdings bis vor 15 Jahren auch nicht anders. Wir haben hier in D ein ganz perfides Informationssystem. Ein guter ungarsicher Freund sagt immer, in der westlichen Demokratie darf jeder sagen was er will solange es erlaubt ist. Das große Erwachen kam durch meine ukrainische Frau und einen guten russischen Freund.

      1. Hier mal eine interessanter Artikel zum Thema Gehirnwäsche/Manipulation/Krieg um Köpfe:

        http://www.tichyseinblick.de/gastbeitrag/warum-sie-mit-psychopathologisch-gestoerten-gutmenschen-nicht-diskutieren-sollten/

        Bei vielen muss gar kein Krieg um den Kopf mehr geführt werden, weil deren Birne schon längst off-line ist… Der Artikel beschreibt auch relativ gut die Mechanik kognitive Dissonanz der schlafschafen.

        Wenn´s hier mal nicht ordentlich Kracht, bewegt sich erst mal gar nix!

    3. лис пустыни:
      Danke an Thomas Roth für seine Arbeit.
      Was Sie, sehr geehrter лис пустыни ausdrücken, glaube ich auch.
      Nicht im Sinne von: „Etwas glauben“, weil man keine Antwort hat, sondern, im Sinne von: „Etwas wissen“.
      Was sind wir denn, wenn nicht, eine Idee, die uns Mensch nennt, wenn Sie wollen, jeden einzelnen auf seine eigene Weise?
      Auch wenn das nicht wissenschaftlich anerkannt werden kann, -nur, -weil „politisch unkorrekt, -ist es doch einfach unsere Warheit.
      Mensch sein, ist eine Idee.
      Wenn nun diese Idee auf einer hochkomplizierten ADN Struktur seinen Weg zur Ausprache gefunden haben könnte, ändert das absolut nichts an dieser Warheit, Idee genannt.
      Wir haben uns zu Tieren entwickelt die ideen haben können.
      Wir sind nicht die einzigen…
      Und da ist es wo ich zum Schwerpunkt Ihrer Aussprache komme.
      Wenn unser Körper der sich Mensch nennt, aber immer noch der zoologischen Entwicklung unterstellt ist, sich vom zoologischen Ursprung abwendet um sich in einer, seiner individuellen Idee von Mensch, als neuen Körper zu erkennen, muss er gezwungener Weise einen ADN virtueller Natur entwickelt haben, der den Körper, der diesen zu entwickeln fähig ist, nicht anerkennen kann.
      Das ist was uns Menschen aus einer Natur ausstoss, um uns in eine andere Natur einzubetten.
      Wir wurden Geschöpfe unserer Ideen.
      Die einzige Idee die überlebte unseren Ursprung suchend, ist die des „Re-Ligare“, der Religion.
      Seiner Misshandlung wegen, hierarchischer Natur, hat sich diese in so Toxisch verwandelt, dass in dieser nur drei primitive Urtriebe überleben können; Macht, Geld (Gold), -und Technologie.
      Alle drei sind primitive Werkzeuge dieses neo-primitiven Álter Egos, ICH, meine Idee.
      Die Ab-Natur…
      Was dieser Ab-Natur beigefügt wurde, ist das Wort.
      In seinem Ursprung, den Versuch darstellend, eine kolapierende Rasse von erschrockenen und verwirrtenTieren zu retten, entwickelte sie sich in die schlimmste aller Waffen die sich die Menschheit vorstellen kann.
      In das Werkzeug der Mannipulation unserer Idee von Menschheit.
      Die Wissenschaften haben herausgefunden, dass unsere „Bio-Maschine“, auch Gehirn genannt, den individuellen Körper darstellend, eine wesentliche Unfähigkeit besitzt, -gutes von bösem zu unterscheiden, -wenn es nicht seinen individuellen Körper betrifft.
      Das heisst, dass unser Gehirn es uns erlaubt, den sozialen Charakter der Menschheit mitzuerleben, ohne sich unmittelbar in ihm zu identifizieren.
      Dort ist der Punkt, wo Ihre Worte so grosse Bedeutung bekommen.
      Die Trägheit der Masse des „ICH´s“ ist zu gross, um sich einer sozialen Realität anzupassen.
      Wenn diese individueller Natur werden sollte, wäre es einfach zu spät um, -wie Rasse, oder Menschheit, – das schlimmste zu verhindern.
      Weil diese Idee, die der Gegenseitigkeit, vernichtet wurde.
      Wenn wir die heutige Welt anschauen, (Menschenwelt), werden wir sehen, dass einfach alle genau dasselbe anstreben; Macht, Gold und Technologie.
      Diesen Wahnsinn mit Infowars anzuheitzen, kann nicht nur schlimmeres nicht verhindern, sondern nur vertiefen.
      Wenn wir eine neue Technologie benützen wollen um den „Krieg um die Köpfe“ zu gewinnen, sind wir verloren.
      Der einzige Weg den ich erkenne, um diesen Wahnsinn zu stoppen ist, eine parallele Wirklichkeit aufzubauen um zu einem „Vergleichskonflickt“ zu kommen.
      Wenn man das erreichen könnte, wäre dieser Krieg mit einem „Kein-Krieg“, schusslos gewonnen.
      BRICS wäre eine Möglichkeit gewesen, aber, wie´s mir scheint, hat man den Zug verpasst.
      Seidenstrasse, Eurasische Handelsunion, vierte Ideologie?
      Nur mehr vom selben.

    4. @ LIS PUSTYNI (wenn ich die kyrillischen Lettern richtig übersetzt habe)
      Danke, da sprechen Sie etwas an, was ich auch so ähnlich sehe, nach eindrücklichen Erfahrungen.
      Bei manchen „Intellektuellen“ (und die sich für solche halten) hat sich in der Tat das Wertesystem voll verschoben, und das halte ich für eine irgendwie tragische Geschichte, deren Dimensionen vielleicht vielen noch nicht aufgefallen sein mag: Das erinnert mich irgendwie an sowas wie in alten Erzählungen (Metaphern): Da hat man seine Seele verkauft…

      Eben ein solcher, ein Jugendfreund, mit dem ich die Grundschulen und höhere Schulen gemeinsam machte, der dann aber studieren ging und seinen Doktor machte (während ich selber ein eher ereignis- und anspruchsloses Erwerbsdasein in einem Amt führte) und der mich bei öfteren Gelegenheiten so nach und nach in die Welt der Intellektuellen einführte: SPIEGEL lesen (war damals ja noch wirklich ein „investigatives Nachrichtenmagazin“), interessante Bücher über Gott und die Welt… ja, er führte mich in eine Zone, die vorher unerreichbar und unvorstellbar war für mich, Psychologie, Philosophie, Spiritualität… alles hochinteressant und horizonterweiternd für Leute, die das „eine Wesentliche im einem Meer von Illusionen und Schwachsinn suchen“ – Ich schätze das heute noch, dass mir dadurch einige geisteswissenschaftliche Welten erschlossen wurden.
      Inzwischen ging viel Wasser den Rhein runter, er ist erfolgreich und guter Dinge mit dem System, mit dem er im wesentlichen bestens zurecht kommt (bis auf weiteres)…
      Und als die Sprache mal darauf kam, dass wir im Grunde genommen vom bürokratischen System und in- und dahinterliegenden griesgrämigen und unmenschlichen Kräften verarscht und brutalstmöglich ausgenommen und manipuliert werden, da fehlen ihm die Worte, er hält das alles für Verschwörungstheorien, also auch 9/11 und ähnlich aufgebaute „staged Events“, wie sie die Amis seit vielen Jahrzehnten treiben. Die vorliegenden Beweise und Expertengutachten interessieren ihn nicht, „die sind wahrscheinlich gefälscht…“
      Und wenn es heutzutage bei unseren Gesprächen aufs „Wesentliche“ kommt, dann überkommt ihn fast greifbar das Gefühl von Mitleid und Peinlichkeit, denn er „weiss“ ja, dass das linke Gewäsch, das man den Zombies in aller Welt täglich über TV und Presse und Trashformate aller Art andient, doch eigentlich schon den wirklichen Gang der Dinge darstellt. Diese Verschwörungstheoretiker (> die ein Problem mit der Lügenkultur der Einheitspresse haben), so schließt er messerscharf, sind nämlich nur Leute, die ihren Frust über eigene „Erfolglosigkeit“ via seltsamer, unbewiesener, ja eigentlich paranoider Ideen abarbeiten und alles Tolle in unserer postmodernen Welt schlechtreden wollen…
      Gewissermaßen ein sozio-psychologisches Problem von Verlierern.
      Es gibt noch andere Leute, mit denen ich ständig ähnliche Erfahrungen mache, der gemeinsame Nenner scheint zu sein: Man ist eins mit dem System, und man will es nicht hinterfragen, man will nix riskieren, man hat sich arrangiert.

      Mit diesem Wahrnehmungs-Outfit der Intellektuellen wird die Erkenntnis der WIRKLICHEN Realität nicht zu schaffen sein. D.h. viele der heute im Rampenlicht stehende Intellektuelle werden nicht Teil der Lösung sein.
      Womit ich wieder bei Ihnen bin: Es wird wohl lange dauern, bis diese ganze Verbiegung durch links-liberal-grüne Krankmacher wieder behoben ist…
      Aber ich lasse mich gerne überraschen von der „Vorsehung“, falls ich das zu eng sehen sollte 🙂
      Schönen Abend noch.

      1. @Piscopo -Sie sind hier nur ein Beispiel über meine Verwunderung über häufige Klagen, dass man sein näheres Umfeld nicht im Griff habe.

        Ich bin Bauernbua trotz TU geblieben (habe auch die meisten Fächer nur für Prüfungen aufgesucht), dieses auch immer betont- und auch IMMER die Akzeptanz meiner Managementkollegen gehabt
        .(musste ja auch als kleiner Anfänger/ „Stäbler“ lernen, sich gegen „Fürsten“ mit großen Bereichen durchzusetzen)

        Oder liegt es darin, dass diese Techniker (großer Anteil der Montanuniv.) waren?

        Lag es darin, dass ich immer recht hatte- und dem Vorstand ( nicht nur „meinem“) für einen Rat auch mein „subversives “ Hintergrundwissen nur Recht war?

        Jetzt ist es erst recht kein Problem, meine Verachtung gegenüber Schwätzerstudien ist so groß, dass etwaige Absolventen einen großen Kreis um mich machen- und die schlichen Leute bzw. MEINE BAUERN froh sind, dass jemand das klar ausspricht, was sie nur unartikuliert fühlen.

        Sollte mir jedoch ein Schwätzer zu teppert kommen und mein in der Regel größeres Wissen nicht akzeptieren wir er bald rennen.
        Denn Schwätzer sind auch Seicherln (haben ja schon ein richtiges Studium vermieden) und keine cholerischen >> 100 kg Männer, die sich im Keller quälen.

        mfg
        vom Bergvolk
        PS: ich habs ja schon öfter angedeutet, glaube aber, dass die Wechselwirkungen von Willen/Bereitschaft zur Qual, die dafür erforderliche (steigen müssende) mentale Power und die sich ergebende Kraftsteigerung (und das alles immer im Kreis herum)hier noch immer keine Beachtung findet.
        Das alles strahlt auch aus, zieht die Gleichgesinnten (wie Bauern, Arbeiter ) an, die Gscheiterln /Schwätzer/ Seicherln flüchten, den gestrandeten 50 jährigen OSSI „Papa“ oder „Vati“ und das kohlrabenschwarze Mondgesicht akzentfrei „Grüß Gott“ sagen.

        Ist es nicht so, gibt es Aufholungsbedarf!

        mfg
        vom Bergvolk

  7. Und nun noch der neueste Witz : die vereinigte Systempresse meldet gerade, Putin habe die Geheimdienste persönlich beauftragt, die US-Wahl zu beeinflussen !
    Man könne sich glatt in die Ecke schmeißen vor Lachen, aber ich glaube, hinter der Meldung steckt noch ein ganz anderes Kalkül – nämlich Trump auf den letzten Metern noch „auszubooten“…

            1. @ The Reds

              „“ Ist Podkova Satiriker? „“

              Meines Wissens nicht, aber diese Erzählung (Russisch: „Bajka“) hat all diese Witzfiguren, direkt ins Auge getroffen 🙂

  8. ich denke der angesprochene punkt „kampf um die köpfe“ ist wichtiger als mancher denkt. wird er doch von der gegenseite mit gewaltigem aufwand geführt. ich sehe das als eine „traditionelle“ schwachstelle auf russischer seite.
    gut das es mal langsam zum thema wird, hoffentlich an ausreichend hoher position.

    1. @ Heimatloser
      Nach Dietrichs aufklärendem Beitrag zu Hirnwäsche weiter oben zu urteilen macht es Russland genau richtig:
      Die Hirnwäscher kommen ans Ende mit ihrem Programm, es gehen ihn nicht nur die „Argumente“ und Methoden aus, es reicht wohl bald auch finanziell nicht mehr.
      Im Westen fangen sie an zu merken, dass ein neuer Wind weht:

      Frankreich z.B. das
      https://sputniknews.com/middleeast/201701071049349372-syria-mps-visit/
      Österreich, aktuell OSZE-Vorsitz, 1. Handlung Besuch im Donbass
      https://www.contra-magazin.com/2017/01/donbass-aussenminister-sebastian-kurz-besuchte-die-ostukraine-als-osze-vorsitzender/
      Deutschland
      Bosbach, Interview in Sputnik
      https://de.sputniknews.com/gesellschaft/20170107314028390-bosbach-fall-amri-fluechtlinge/

      Das sind nur drei Beispielen von vielen, es werden immer mehr, dazwischen kommen verwirrte Versuche von Kerry etc. , auch die Hacking-Peinlichkeiten – ich denke Russlands Sachlichkeit und Zurückhaltung (Sie wissen sehr viel mehr als sie öffentlich aussprechen) fangen an sich auszuzahlen.

      1. @The Reds
        Ja, ich bin auch immer wieder beeindruckt über die Souveränität und Bestimmtheit, mit der die russischen Akteure in der Sache auftreten.
        Bei den Ami-Promotoren ist für den aufmerksamen Beobachter ein immer größerer Abgrund erkennbar, eine Abwärtsspirale, und Unsicherheiten, die mit immer lächerlicheren Zänkereien, haltlosen Vorwürfen und Peinlichkeiten geschmückt wird. Die waren die ganze Zeit vom Teufel geritten, man wollte es nicht wahrhaben, und jetzt wird das enthüllt, na ja, wird es ja schon länger, aber jetzt geht’s ans Eingemachte, also die Dessous…
        Und gleichzeitig kommt dieser Administration auch die Energie abhanden, die Energie aus dem Glauben an diese Bande von empathielosen Kriegstreibern.
        Das finde ich am schönsten (obwohl ich sonst nicht als schadenfroh gelte).
        Verzweiflung breitet sich erkennbar aus in der Obama-Clique, manche ahnen wohl schon, dass der Zeitpunkt, an dem sie sich der ausgleichenden Gerechtigkeit (auch wenn es nur ein vernichtendes Urteil in den geschichtlichen Archiven sein mag) zu stellen haben, immer näher rückt.
        Dabei mag der Umstand, dass sie in Astana nicht mehr am Tisch sein können, ein besonders schmerzhaftes Kapitel sein. So abgehalftert zu sein, fällt auch manchem Zombie mal auf.
        Trotz allem ist natürlich Vorsicht angesagt. In den letzten Zuckungen können die noch einigen Schaden anrichten, entsprechend sollten wir die Euphorie in mäßigen Dosen genießen…

    2. Zumindest gibt es also noch Köpfe, und zwar in Russland, wo mehr drin steckt als Lady Gaga, Conchita Wurst , Fußball und Schnäppchenjagd im Media-Markt, um die der Wertewesten zu kämpfen gedenkt.

      Die Denker und strategischen Analysten in Russland sind viel weiter in der Erfassung der Lage als alle Think Tank Spinner zusammen. An den Resultaten wie die Weltlage sich verändert kann man es sehr schön erkennen, wo die helleren Köpfe sitzen. Und ich stelle fest, dass die russischen Denker heute viel besser arbeiten als zu Sowjetzeiten, weil jetzt keine Denkverbote mehr existieren, die durch ideologische Korsette eingeengt sind. Das hat zu einer enormen Freisetzung