Steuerleute aus Washington

Übersetzung eines Textes (Quelle) von Jewgenij Satanowskij.

Der Angriff auf Palmira setzt professionelle Stabsarbeit voraus, zu der die IS-Kämpfer nicht in der Lage sind.

Am 11. Dezember haben die Kämpfer des IS die Truppen Assads aus Tadmor, dem historischen Palmira, verdrängt und zum zweiten Mal diese Provinzstadt von weltweiter historischer Bedeutung besetzt. Das wäre strategisch nicht so wichtig, wenn sich nicht unweit eine Wegekreuzung befinden würde, die unter anderem zu dem vom IS seit einigen Jahren belagerten Deir ez-Zor – einschließlich der erdölverarbeitenden Industrie und der Basis der Luftwaffe – führt.
Charakteristisch ist, dass dem Angriff von 4000 bis 5000 IS-Kämpfern mit Panzern, mit SPW/SPz und der reaktiven Artillerie ein Anmarsch durch die Wüste von einer Strecke von mehreren Hundert Kilometern voraus ging, der weder von der Aufklärung Assads noch mit russischen Mitteln korrekt gewürdigt wurde. Das zwingt die Experten, von der Möglichkeit eines Verrats auf höchster Führungsebene im Kommando der syrischen Armee oder ihrer Muchabarat (ziviler Geheimdienst) zu reden.

Verrat oder Fahrlässigkeit?

Ein eigenes Thema ist, woher diese tausenden von IS-Kämpfern gekommen sind. Wahrscheinlich kommen sie hauptsächlich aus Mossul, in dem die Kämpfe von den USA und ihren Verbündeten unterbrochen wurden – der irakische Ministerpräsident kündigte Aufstockung der Truppe an. Den Kämpfern aus Mossul scheinen sich Kollegen aus Rakka und Deir ez-Zor angeschlossen zu haben, wo die Kämpfe ebenfalls ruhen. Hier haben die USA erklärt, dass der Angriff um mindestens zwei Monate verschoben wird. Nach den Einschätzungen der „antiterroristischen Koalition“ waren an der Einnahme von Palmira ungefähr drei-fünf Tausend Kämpfer beteiligt.

„Verhandlungen mit den Amerikanern über Syrien machen so lange keinen Sinn, wie die verbleibenden terroristischen Gruppen noch nicht kapituliert haben und aus dem Krieg ausgetreten sind.“

Außerdem ist es vollkommen unverständlich, wie die IS-Kämpfer durch die Gefechtsordnungen der Mossul belagernden Truppen hindurch sickern konnten und sich dann mit all ihrer Willkür auf das Schicksal der syrischen Hauptstadt werfen konnten. Und das, zum Beispiel, vor den Augen der kurdischen und türkischen Truppenteile, die um das Recht wetteifern, sich vor Rakka im Bündnis mit den Amerikanern mit dem IS schlagen zu dürfen. Und die sollen die Islamisten nicht bemerkt haben? Ungeachtet ihrer ganzen schweren Technik wurde Niemand bemerkt? Und es gab keinen einzigen Schuss seitens der Luftwaffe der amerikanischen Koalition?
Dann endlich ist die Luftflotte Assads angekommen und – wir haben es bemerkt – auch die Luftflotte der Russischen Föderation. Der korrekten Berichterstattung wegen muß man auf das für Fliegerkräfte sehr ungünstige Wetter verweisen. Die Fluggruppen kämpften dann doch mit dem IS, der trotzdem nach schweren Kämpfen Palmira eingenommen hat. Es war ganz deutlich zu sehen, dass die Planung einer solchen Operation eine professionelle Stabsarbeit war, zu der die Kämpfer einfach nicht in der Lage sind.

Die erste Welle der Angreifer wurde von den Fliegern Russlands noch halb zerstört, was aber den Ausgang der Schlacht insgesamt nicht beeinflusst hat: sie war verloren.
Vertrieben wurden die Kämpfer aus Palmira beim ersten Mal nach einer komplizierten und sorgfältig vorbereiteten Operation, die geplant und unter der unmittelbaren Führung von russischen Militärberatern durchgeführt wurde.
Sowohl beim ersten Mal wie auch beim zweiten Mal wurde die Stadt von den Syrern ganz schnell aufgegeben, obwohl sie jetzt immerhin versuchten, die Einwohner zu evakuieren. Letzten Endes haben sie dann den überlegenen Kräften des Gegners die Stadt überlassen.

Assads Verlust von Palmira hat viel zu genau mit der Vollendung der Operation im östlichen Aleppo übereingestimmt, um zufällig geschehen zu sein. Sehr wahrscheinlich ist, dass die USA in diesem Fall den IS erstmals wie ein Instrument eingesetzt haben, um militärisch unmittelbar Druck auf Damaskus auszuüben. Bisher haben sie nur ein Auge zugedrückt wenn ihre Verbündeten innerhalb der „antiterroristischen Koalition“ – sicher Katar, möglicherweise auch Saudi-Arabien und die Türkei – die Kämpfer für ihre Interessen nutzten. Wahrscheinlich haben Doha, Er-Riad und Ankara seinerzeit die Handlungen in Syrien – falls notwendig – koordiniert. Welche der Versionen der Wirklichkeit entsprechen, bleibt bisher noch die Zusatzfrage. Bisher ist nur eins klar: Washington und seine Verbündeten haben nichts gegen den IS unternommen – und aller Wahrscheinlichkeit nach werden sie auch im Folgenden keine Handlungen gegen den IS unternehmen, vorausgesetzt, dass diese terroristische Struktur mit Assad und den russischen Militärs kämpfen will.
Das zeigt aber auch, dass Verhandlungen mit ihnen über Syrien bis zum Erringen des endgültigen Sieges, dass heißt bis zur Vernichtung der terroristischen Gruppen keinen Sinn machen. Und bis zum Sieg meint, dass sie nach der endgültigen Kapitulation unter den Garantien der Gesprächspartner von der Basis „Hmeimim“ aus dem Krieg austreten. Das wiederum widerspricht nicht nur der westlichen Logik, sondern auch der Logik der einheimischen Diplomaten, die den Sinn ihrer Tätigkeit in der Beschränkung und dem Versuch, sich die Tätigkeit der Russischen Armee unterzuordnen sehen, die anstatt selbst den militärischen Erfolgen zu folgen und diese politisch zu festigen, lieber die führende Rolle beanspruchen. Dass die Unterbrechung des Einsatzes der Fluggruppe der Russischen Föderation gegen die Terroristen, die freiwillig von Russland übernommenen Beschränkungen der Handlungen der Fluggruppe in der städtischen Bebauung und bei humanitären Pausen, auf denen die UNO und die USA bestanden, die Ergebnisse der Kriegsoperationen entwerten und den Krieg unendlich machen, ist einer jeden Fachkraft klar. Die Frage, wann man den Armeen gestatten wird, ihre Arbeit zu machen, und zwar so, wie es für die Errungenschaft eines Endergebnisses notwendig ist, kann man heute noch nicht beantworten.

Die aktuelle Situation in Palmira – ist die Antwort der USA und ihrer Verbündeten auf die glänzenden Ergebnisse, die Russland und die von ihm unterstützten Kräfte in Aleppo erreicht haben. Diese Stadt wird keine Hauptstadt für die syrischen Dschihadisten, wie es seinerzeit Benghazi in Libyen wurde. Aber die erneute Einnahme von Palmira führt vor, dass der syrische Krieg von seiner Vollendung noch fern ist.
Das erfordert die Analyse der Situation in Palmira und auch in Mossul und Aleppo. Im Folgenden wird die Reinigung Idlibs, die Befreiung Palmiras von den IS-Kämpfern und die Deblockierung von Deir ez-Zor erfolgen – selbst die Vernichtung des IS im Irak ist nicht ausgeschlossen, auch wenn die USA in Wirklichkeit nichts gegen diese Organisation unternehmen, ihr alle Chancen gewähren. Wir betrachten im Folgenden eine Reihe der Aspekte des Krieges mit den Dschihadisten in Syrien und dem Irak. Dabei stützen wir uns auf die Artikel von J. B.Schtscheglowins, die für das Institut Naher Osten vorbereitet wurden.

Die Lehren von Mossul

Wir werden mit der Analyse der Situation um Mossul beginnen.
Am 03. Dezember ist das Kontingent der türkischen Truppen auf dem Territorium des Lagers der bewaffneten Miliz Al-Schikchan eingetroffen, um der irakischen Armee bei der Einnahme von Mossul Hilfe zu erweisen. Die türkische Verstärkung besteht aus drei Bataillonen mit schwerer Ausrüstung. Sie sollen der sunnitischen Miliz, die die Bezeichnung trägt „Die Nationalen Kräfte zur Befreiung Ninives“ bei der Befreiung der Provinz Ninive helfen. Das Lager Al-Schikchan ist an der Grenze von Dachuka und Ninive gelegen. In ihm durchlaufen unter Leitung von türkischen Ausbildern ungefähr 3500 Kämpfer der sunnitischen Miliz ein Ausbildungsprogramm. Sie sollen in allernächster Zeit in Richtung Mossul verlegt werden.

Nach der Schätzung der Experten ist es bisher noch zu früh, um über einen realen groß angelegten Angriff der türkischen Truppen und ihre Teilnahme am Sturm auf die irakische Hauptstadt des IS zu sprechen. Über die Rotation des türkischen Kontingentes kann man schon eher sprechen. Es ist noch die negative Reaktion des Ministerpräsidenten des Iraks, al-Abadi, auf die Teilnahme der Türkei im Bürgerkrieg in seinem Land in Erinnerung. Das wird Ankara berücksichtigen, ungeachtet der harten Sprüche der höchsten türkischen Führung. Die Türken sorgen sich eher um die Erhaltung ihrer Anwesenheit im Irakischen Kurdistan, als um die Teilnahme an irgendwelchen Straßenkämpfen in Mossul oder die Befreiung des „sunnitischen Dreieckes“. In der Kurdischen Autonomie nimmt der Einfluss des Iran zu, weil er seine Kontakte mit dem Klan Talabani und zur Arbeitspartei Kurdistans geschickt einsetzt. Dort gibt es Ausbilder der Islamischen Revolutionsgarden und es sind sogar reaktive Systeme für Salvenfeuer aus dem Iran aufgestellt.
Dabei wird die neue Etappe im Sturm auf Mossul, so scheint es, gerade geplant. Die irakischen Sondertruppen beteiligen sich zusammen mit der Polizei und den Landwehrmännern an den Straßenkämpfen. Laut Angaben von amerikanischen Militärs wird der Sieg in Mossul nicht so bald zu erwarten sein. Der Angriff dauert jetzt schon zwei Monate und die Amerikaner waren schon zweimal gezwungen, die ursprünglichen Pläne zu korrigieren. Nach allem, werden sie es noch ein drittes Mal machen müssen. Der Angriffsversuch der irakischen Sondertruppen ist auf Befehl von Ministerpräsident, al-Abadi, unternommen worden. Die Militärs versuchten, aus Osten anzugreifen, was dem IS ermöglichte, zu manövrieren und die Kräfte an den Prioritätsfrontabschnitten zu konzentrieren. Bei der Führung der Koalition und dem irakischen Kommando gaben die Nerven nach. Die letzten Flugschläge auf die zivilen Ziele zeugten davon, dass die irakischen Militärs und die Amerikaner zum gewaltsamen Auspressen der Bevölkerung aus Mossul übergegangen sind. Zu dieser Taktik passt auch die Vernichtung der Wasserstationen, was ungefähr 650000 Menschen das Trinkwasser entzogen hat.

Schon im Oktober hat Teheran auf den irakischen Ministerpräsidenten Druck ausgeübt, doch zum aktiven Kampf den Iranern loyal gegenüberstehende schiitische Kräfte aus der Volksmobilisierung heranzuziehen. Das wollte aber das Kommando der irakischen Armee nicht. Dabei ist die Artillerie der Regierungskräfte in der Stadt unergiebig. Die Kämpfer des IS haben auch bei Mossul ein System von unterirdischen Tunneln geschaffen, die es ermöglichen, plötzlich im Hinterland der irakischen Militärs aufzutauchen. Der IS verwendet Minenfallen und auch verminte Autos. Die engen Straßen gestatten es dann Todeskandidaten, die irakischen Angreifer anzugreifen. Das Kommando des IS nutzt sehr erfolgreich die Winterbedingungen für Streifzüge von mobilen Gruppen mit schwerer Ausrüstung im Hinterland der irakischen Truppenteile. Dabei ruft die Armee die Bevölkerung auf in der Stadt zu bleiben und der Premierminister al-Abadi, die Stadt zu verlassen.
Die Sondertruppen Bagdads, die es schafften, sich an den östlichen Stadträndern Mossuls einzugraben, vermissten die ausreichende Unterstützung durch die 9. Division. Ihre Panzer versuchten, in die Stadt einzudringen, aber als sie auf Hinterhalte stießen, zogen sie sich wieder zurück. Die Verluste der irakischen Truppen betrugen im November ungefähr 2000 Menschen. Zur Unterstützung der 9. Division wurden die 15. und 16. hinzugezogen, was eine Konzentration fast aller angreifenden Verbände in der östlichen Richtung bedeutet. Truppenteile der 15. Division kontrollieren darüber hinaus den engen Frontabschnitt im Südwesten zwischen dem Weg nach Mossul und dem bis nach Tell-Afara. Das ist bisher die ganze Vorbereitung auf den Angriff, obwohl sogar die amerikanischen Militärs schon begonnen haben, am Kampf in den Straßen Mossuls teilzunehmen.

Die radikale Spaltung

Die Vollendung der Zerschlagung der Islamisten im östlichen Aleppo hat zu scharfen Differenzen in deren Reihen geführt. Ein Teil der Kämpfer hat die Waffen gestreckt. Andere haben zugestimmt, die Stadt zu verlassen und sind durch den dafür vorgesehenen Korridor in die Provinz Idlib gegangen, die unter der Kontrolle der Gegner Assads bleibt. Gegen die Kapitulation sind die Führer von „Dschebchat Fatch asch-Scham“
(ex – „an-Nusra“) und „Kataib Abu Ammar“ aufgetreten. Die Radikalen griffen die Stäbe der Brigaden „Dschejsch der al-Islam“ und „Feilak den al-Islam“ und die Lagerhäuser für Waffen an. Sie hatten sie verdächtigt, sich ergeben zu wollen. Die Feldkommandeure, geführt von Abu Abdo vom asch-Scheich, die Unterhandlungen mit den Regierungskräften anknüpften und führten, wurden verhaftet.
Dabei sind die Versuche, mit den Titeln der Gruppen zu manövrieren und „Dschebchat an-Nusra“ in „Dschebchat Fatch asch-Scham“ zu tauschen, nicht gelungen. Man wollte in dem Bündnis neun Gruppierungen mit kompromittierten Strukturen auflösen. Dabei sind auch die Versuche einer öffentlichen Erklärung gescheitert, eine Trennung von Al-Qaeda zu behaupten. Formell haben das nach langem Zureden seitens der türkischen Aufklärung die Verwaltungen der allgemeinen Aufklärung Saudi-Arabiens erklärt. Aber es war so schlecht gemacht, dass sogar Washington erklären musste: es glaube nicht an die Trennung von der Al-Qaeda. Was aber die USA nicht störte, sämtliche Flugschläge auf die Positionen von „Dschebchat Fatch asch-Scham konsequent einzustellen. Er-Riad mochte nicht auf die Ideologie der „Al Qaeda“ verzichten, da genau diese Ideologie, neben dem Geld, der Faktor dafür ist, dass viele neue Freiwillige erwartet werden dürfen. Darunter sind, genau wie die Kämpfer der „Dschebchat Fatch asch-Scham“, viele überzeugte Islamisten.
Vor dem Hintergrund der Niederlage der bewaffneten Opposition in Aleppo haben die türkische Aufklärung und der katarische Staatssicherheitsdienst versucht, die zerfallende Allianz der neun Oppositionsgruppen neu zu formen. Wie man in Ankara und Doha annahm, wird in Aleppo das Zentrum des Widerstandes vermutet und es macht Sinn, es zukünftig zum Bollwerk der zukünftigen Expansion der Anti-Assad-Kräfte zu machen. Es wurde in diesem Zusammenhang die Aufgabe entwickelt, den zentralisierten sunnitischen Widerstand in Idlib zu schaffen, wohin die „versöhnten“ Kämpfer aus Aleppo und der Umgebung von Damaskus gehen. Das ermöglicht es, die Zeit anzuhalten, die endgültige Zerschlagung zu vermeiden und das Kampfpotential wieder herzustellen. Und vor allem sind das alles protürkische Gruppen. Ankara und Doha bemühen sich, die zentralen Partner und die Sponsoren der neu strukturierten aufständischen Bewegung Syriens zu werden, das Königreich SA und Jordanien schieben sie dabei beiseite.
Die Koalition „Dschejsch al-Fatch“ ist nicht nur in Gruppen zerfallen, die zwei größten von ihnen erleben auch noch eine innere Spaltung. «Dschebchat Fatch asch-Scham“ wurde in Anhänger von Al Qaeda und deren Gegner geteilt. Als der Hauptopponent der prosaudischen Elemente tritt der Jordanier Abu Chadidscha al-Urduni auf, der mit der Verwaltung der allgemeinen Aufklärung Jordaniens eng verbunden ist. «Achrar asch-Scham“ wurde in die Anhänger der Salafiten und die der Moslembrüderschaft gespaltet. Diese Gruppierung wurde von Er-Riad und Ankara finanziert. Zwischen ihren Kreaturen ist der Konflikt entstanden. Katar und die Türkei unternehmen alle Anstrengungen, um den zentralisierten sunnitischen Widerstand in Syrien zu bewahren und die Ideologie der Moslem-Brüder politisch im Westen legitimieren zu lassen und dann diese Position zur politischen Hauptkraft zu machen, die in die zukünftige staatliche Architektur Syriens eingebaut werden soll.

Diese Pläne und die Perspektiven ihrer Realisierung werden in den analytischen Vorträgen der Sonderdienste Saudiarabiens und der Emirate skeptisch bewertet. Das zeugt davon, dass ihrer Meinung nach der Versuch die Spaltung zu überwinden, eine Zeitverschwendung ist. In den Dokumenten wird auf die produktive Arbeit der syrischen Sicherheitsorgane hingewiesen, in deren Ergebnis der Prozess der Massenfahnenflucht bei einem bedeutenden Teil der Feldkommandeure der Partisanen angefangen hat. Er-Riad befindet sich am Kreuzweg der Wahl der weiteren Taktik, was sich auch am Umfang der materiell-technischen Hilfe für die Kämpfern negativ widerspiegelt. Es gibt Zweifel an der Fähigkeit, das ganze Konglomerat der Anti-Assad-Gruppierungen zentralisiert zu verwalten. Das Ergebnis der Kämpfe in Aleppo hat solche Möglichkeiten auch noch einmal ernsthaft verringert.

Aleppo als Symbol der Mehrpolarität

Die Fragen zum Verhalten des militärischen Kontingentes der USA und der von ihnen geleiteten Koalition zwingen im Verlaufe des IS-Angriffs auf Palmira auch die amerikanischen Initiativen in Bezug auf Aleppo zu analysieren. Die Widersprüchlichkeit Washingtons, dass erst durch Staatssekretär John Kerry Absichten formuliert wurden, die dann im zweiten Schritt widerrufen wurden, sowie der massive Angriff der EU mit dem Einschluß der UNO (Generalsekretär Ban Ki-Moon geht von seinem Posten weg und kann alles Mögliche tun, infolgedessen kann man auch neugierig fragen, welchen neuen Arbeitsplatz er erhält und ob das mit seinem Verhalten zu tun hat) und der Einleitung neuer Sanktionen gegen die „Freunde Assads“ zeugen davon, was wegen der Aufgabe Aleppos und der Fragmentation des sunnitischen Widerstands in Syrien der Westen in Panik verfallen ist.
Die Vorschläge Kerrys sind nur noch dazu da, zu retten was noch zu retten ist und Moskau die Initiative aus den Händen zu schlagen. Im Statedepartment meinte man, dass mit Hilfe des nächsten humanitären Waffenstillstands, die Kräfte der Gegner des Regimes Assad neu geordnet werden können und auch in irgendeinem Teil des östlichen Aleppos untergebracht werden. Dann wurde offenbar, dass die Kämpfer aus der Stadt weggehen und von einer Einheitsfront zu reden ist müßig. Danach haben die USA die ursprüngliche Initiative zurückgerufen und versuchten dabei zu verstehen, was gerade geschieht, welche Dynamik und welche Varianten unter diesen Umständen realisierbar sind. Das war auch der Grund für das Absagen der Hauptrunde der Amerikanisch-Russischen Konsultationen vom 9. Dezember. Washington weiß einfach nicht, was es machen soll.

Die Europäer verstehen es auch nicht, aber sie sind sich bewußt: die Initiative auf der syrischen Erde gehört Russland. Die Teilnahme Brüssels an den Programmen der Hilfssendung „Das leidende Aleppo“ ist minimalisiert. Zu sagen: “Wir können die Hilfssendungen den Sunniten in Aleppo nicht über Moskau und Damaskus leisten, weil das zu einem Zeugnis ihres Dominierens würde“ – ist politisch unkorrekt und seitens der öffentlichen Meinung für die europäischen Führer riskant, denn wenn bekannt würde, dass ihre persönlichen politischen Ambitionen für sie wichtiger als das Leben der hungernden Syrer ist, …
Der Pressesprecher des Weißen Hauses, Josh Earnest, antwortete auf dem regulären Briefing auf die Fragen der Journalisten. Er konnte nicht berichten, wie Washington beabsichtigt, Moskau zu zwingen, seine Politik in Syrien zu verändern. Er hat die Sanktionen erwähnt, anerkannt, dass sie bei weitem nicht immer wirken. Dann haben sie ihn daran erinnert, dass früher in Bezug auf den Iran und Syrien schon Sanktionen eingeführt waren, die auf der Basis von Resolutionen des Sicherheitsrats der UNO eingeführt wurden. Ernest hat dazu aufgerufen, den Schutz der amerikanischen Interessen und die Kriegsoperationen gegen den IS nicht zu vermischen. „Die Situation in Aleppo bindet viel Aufmerksamkeit, aber man darf nicht zulassen, dass die Tragödie in Aleppo die Wichtigkeit von dem überdeckt, was die Militärs der USA und die der 67 Mitglieder der Koalition gemacht haben“, – hat er gesagt, was nach der Untätigkeit der Koalition in Bezug auf den IS im Verlauf der Einnahme von Palmira sehr zynisch klingt. Außerdem hat das US-Militär das Spital in Mossul zerbombt, in dem sich, nach ihren Daten, ein Stab des IS befand. Und das ist eine mehr als zweifelhafte Rechtfertigung des Geschehenen.
Washington meint nach wie vor, dass Russland nicht auf den Kampf mit der Gruppierung „Dschebchat an-Nusra“ aus ist, sondern sich ausschließlich auf die Unterstützung Baschar al-Assads konzentriert. Mit so einer Erklärung ist der stellvertretende Leiter des Presseamtes des Statedepartments der USA, Mark Toner, auf dem regelmäßig stattfindenden Briefing der Journalisten aufgetreten. „Russland und die USA sind beide der Meinung, dass „an-Nusra“eine terroristische Organisation ist und zerstört werden sollte, genau wie auch der IS. Aber wir sahen bis jetzt nicht, dass Russland seine Aufmerksamkeit auf „an-Nusra“ konzentriert hätte. Es ist auf die Hilfeleistung dem Regime im Kampf mit der gemäßigten Opposition in Aleppo konzentriert. Wir meinen, dass genau das dort geschieht,“ – behauptete Toner.

Dabei ist wohlbekannt, dass in Aleppo vor allem „Dschebchat an-Nusra“ und Schwesterorganisationen mit ihren Gruppierungen waren, die offiziell erklärt hatten, dass sie dazugehören. Niemand hielt die USA davon ab, die Positionen von „Dschebchat an-Nusra“ in Idlib zu bombardieren (aber gemacht wurde es nicht). Klar ist, dass sich die Position der amtlichen Personen in Washington und Brüssel damit erklärt, dass Syrien und die Handlungen Russlands einen Bruch der unipolaren Welt herbeiführen. Und das gefällt Washington und Brüssel überhaupt nicht. Aber darüber offen zu reden bedeutet, Reputationsrisiken werden eingegangen. In diesem Zusammenhang ist die Taktik angenommen worden, allen großen Kräften in Syrien zu helfen, wenn sie nur Assad feindselig gegenüber stehen. Dabei liegt nicht unbedingt Logik dieser Entscheidung zu Grunde. Damit begründet sich dann auch ganz klar der Verlust Washingtons und Brüssels im informativen Krieg.
Es scheint, dass sich in dieser Situation die Hauptaufgabe für Damaskus und Moskau im syrischen Konflikt nicht geändert hat. Es ist die endgültige Reinigung Aleppos mit dem gleichzeitigen Start des Mechanismus von Hilfssendungen. Es wäre zweckmäßig, in Aleppo eine Rundfahrt für ausländische Journalisten zu organisieren, wie es auch in Hmeimim gemacht wurde. Es ist überhaupt wichtig, dem Westen nicht zu gestatten, die Initiative für informative und politische Handlungen im syrischen Konflikt zu übernehmen. Wir werden die Position Pekings beachten, das begonnen hat, die Unterstützung der Handlungen Moskaus in der UNO zu betonen. Das hat den Westen außerordentlich erschrocken. Über die Stufe des Schreckens gibt die Neutralität (wenn nicht sogar die Unterstützung) gegenüber dem IS im Verlauf der Einnahme von Palmira durch die USA Auskunft. Schließlich nahm die Aufgabe, den Sturz Assads herbeizuführen, die seinerzeit von Er-Riad und von Doha gestellt wurde, bisher niemand Ankara und Washington ab.

203 Gedanken zu „Steuerleute aus Washington“

  1. Palmyra war des Friedensnobelpreisträgers im weißen Haus letzte schmutzige Aktion. Sein Abschied sozusagen. Aber es ist schon unheimlich, momentan das Handeln der Neocons und EU Eliten/Wahrheitsmedien zu verfolgen. Als ob Trump nie gewählt worden wäre. Ich bin gespannt auf die Zeit nach dem 20. Januar.

  2. Danke Th.Roth für den neuen Satanowski.Immer spannend.Denoch der Kriegsverlauf frustriert in Sachen Palmyra schon.Das man immer wieder den Yankees erlaubt Gelände und Söldner bis hin zur Rettung der Ausbilder kann nicht befriedigen.Ist immer Verlust von tapferen syrischen und russischen Soldaten verbunden.Inwieweit hier Iraner und Hisbollah involviert sind wissen wir wohl nicht.

  3. Danke, Thomas Roth. Da haben Sie mal wieder ein Prachtstück von Satanowski übersetzt (wobei es sich eigentlich immer lohnt, den zu lesen).

    Kurz zu Syrien angemerkt: Ich bin einigermaßen überrascht, wie viele schon so abgerichtet sind, dass sie nun „Aber Palmira wurde eingenommen!“ jammern statt sich über den sehr entscheidenden Sieg in Aleppo zu freuen.

    Und: Es wäre äusserst erfreulich und wichtig, wenn man aus Palmira immerhin gelernt hätte, rückeroberte Gebiete ordentlich abzusichern.

    1. Russophilus

      „Und: Es wäre äusserst erfreulich und wichtig, wenn man aus Palmira immerhin gelernt hätte, rückeroberte Gebiete ordentlich abzusichern.“

      Wer ist „man“ ?
      Können ja nur die Russen sein.
      Die Syrische armme aus sich heraus kann das sowieso nicht.
      Bei all dem neuesten waffen und aufklärungs zeugs was die Russen haben, haben die also nicht bemerkt, das da 3-5000 bärtige über hunderte kilometer und panzer etc. antanzen?
      Da bin ich baff.

      1. Ich meine nicht damit, dass man Russen dahinstellt zur absicherung..aber sie hätten dafür sorgen können, das die syrische armee dort nach russischer empfehlung irgendwie aufstellt.

        1. Es gibt profunde Meinungen das der Angriff auf Palmyra von der USA/SA/Katar gestartet wurde um die Syrien / Rußland zu verleiten Truppen aus Aleppo dorthin zu verlegen. Das hätte natürlich den Sieg deren in Aleppo hinausgezögert.
          Und dazu passend sollen Syrien / Rußland diesen IS-Angriff sehr wohl aufgeklärt haben aber um die Operationen in Aleppo zum siegreichen Abschluß zu bringen sozusagen „gestattet“ haben.
          In jedem Fall ist das Kampfgebiet um Palmyra für den Einsatz von Luftstreitkräften sehr sehr günstig. Ich denke das wir erleben werden wie diese IS-„Kämpfer“ sehr bald eine gründliche Niederlage erleiden.
          Man findet in den letzten Monaten sehr oft ähnliche Vorgänge, zb. die IS-Großoffensive aus dem Süden Aleppos um die eingekesselten IS-Verbände in Aleppo zu befreien. Erfolgter Durchbruch durch die syrischen Linien geht Hand-in-Hand mit einem definiert zivilistenfreien Raum. Und als „Konter“ massive Verluste der IS durch massierte syrische Artillerie und syrisch / russische Luftangriffe.

      2. @ Tamas
        Ich denke, hier wird Kriegsunwichtiges mit Kriegswichtigem vermischt. Nichts gegen das Kulturgut Palmira, aber ich denke mal, die Syrer hatten bestimmt ihre Schwerpunkte und es scheint, dass Ihnen die Stadt Alleppo wichtiger war als die Steinwüste wie Palmira, die ist sowieso schon schwer beschädigt ist.
        Viele Soldaten mit Absicherungsaufgaben dort zu stationieren halte ich m.E nicht sinvoll, denn die fehlen in anderen Bereichen. Und eines darf man nicht vergessen, die sryrische Armee in ihrem jahrelangen Abnutuzungs-Krieg hat auch nur noch begrenzte Mittel und Ressourcen, das darf man einfach nicht vergessen.

      3. @Tamas,
        wir Sofageneräle sollten etwas vorsichtiger sein ;o)
        Man wußte sicher was dort passieren wird…nur waren die syrischen Kräfte gebunden!
        Etwas mehr Achtung sollte man vor den syr. Militärs haben. Die haben über hunderttausend Leute verloren, Waffen muss man auch kaufen können…. die Sanktionen machen es nicht besser um gutes Material zu bekommen.
        Man hat Palmyra weitestgehend evakuiert ( ein Zeichen, dass man es „mitbekommen hat) und das ist auch etwas wert!

        Ein Krieg ist kein Computerspiel….wir sollten Geduld haben.

        1. Hier macht sicher niemand die Soldaten vor Ort verantwortlich. Das die ihr Bestes gegeben haben, wird sicher nicht angezweifelt. Das es aber entweder in der Führungsstruktur nicht besonders rund lief, oder Palmyra bewusst geopfert wurde, steht auf einem anderen Blatt.

          Die Versorgung mit (guten) Waffen ist Dank Russland auch embargofrei gesichert.

          Das trotz der Evakuierung ein Haufen (schwerer) Waffen zurückblieb, lässt nicht auf eine vorbereitete Aktion schließen.

    2. Hallo miteinander, ein Wort zur Kritik. Ich habe schon gestern bemerkt, dass kritische Bemerkungen manchmal wie Gemecker ankommen, manchmal sind sie auch unverständlich. Z.B. Kritik an der SAA. Das hat seine Ursache in meinem Lebensweg. Mit 18 wurde ich Zugführer eines Mot.-Schützen-Zuges und mußte ab dem Tag (ich habe zu Hause nicht einmal Bett gebaut) Gleichaltrige unterweisen und erziehen. Und das blieb so. Selbst als ich nach der Militärzeit eine Versicherungsorganisation gründete, war wieder Ausbildung angesagt. Dazu muß man die Dinge kritisch betrachten. Macht man das nicht, dann fehlt einem Substanz für eine präzise Ausbildung. Als, langer Rede kurzer Sinn. Was die Syrer leisten, bei allem kritikwürdigen, ist aller Ehren wert. Es ist doch ein Hammer, dass diese Armee in den vergangenen 5 Jahren nach Auskunft der Meldebehörden 1,7 Mio Mann aus Gründen von Kriegsverletzungen und Tod verloren hat – und es gibt sie immer noch. Grüsse ..

      1. Und nicht vergessen die Massen an Deserteuren, die Sankt Angela in voller Absicht hier aufgenommen hat. Wenn es nicht sogar der Hauptgrund dieses ganzen Flüchtlingstrecks war, die Syrische Armee zu schwächen.

      2. @T.Roth
        Sie verzeihen mir, aber ich musste spontan lächeln als ich ihren Werdegang las. Er kam mir persönlich sehr bekannt vor , will sagen fast wie mein eigener. Ich hab nur nicht Mot.-Schützen, sondern Pz. Spezialisten unter mir gehabt.
        Auch was die Vers.organsisation betrifft, die ich gegründet und die mich zum Unternehmer und wirtschaftlich gesichert und selbständig machte.
        Was die SAA betrifft kann man wirklich sagen, das von all den negativen Punkten die man dazu erörtern kann, ist es wirklich sehr bedeutsam wie aus einer ehem. französischen Kolonie ein selbständiger Staat wurde, der auch militärische Kräfte sein eigen nennen kann, die über einen langen Zeitraum dem internationalen westlich gespeisten Terrorismus widerstanden.
        Es ist unseren ehemal. Waffenbrüdern hoch anzurechnen, das als sich nach 4jährigen Ringen die militärische Niederlage begann abzuzeichnen, diese zu Hilfe eilten und dem westlichen System mit den VSA an der Spitze endgültig klar machten, wer in Zukunft den Weg der Geschichte prägen wird.
        Aleppo wird nur ein Schritt bleiben, es werden weitere folgen. Die Professionalität der SAA hat spürbar zugenommen.

  4. 1 million chinesischer soldaten und der käs ist , nach ankunft der chinesen in 3 tagen gegessen.

    is ja alles so hochdiplomatisch und extra kompliziert , was ein kleiner einfacher bürger ja eh nicht versteht. (is ja extra so gemacht..luther lässt grüssen). Ach stimmt, waffenproduktion, öl-gashandel alles arbeitsplätze und so……….
    Nur ich als kleiner bürger verstehe nicht, dass 7 milliarden menschen nicht die paar bärtigen sofort und schon längst vernichten haben.
    Es wird nicht gewollt. Auch hier nicht. Lieber aufregen über vergewaltiger und mörder und später dann bei aldi zusammen an der kasse stehen.

    1. So einfach – alle Bärtigen abmurksen zu müssen – ist es ja nicht.
      Woher wollen Sie wissen, dass „dieser“ Bärtige wirklich ein IS-Psycho ist, der bereits kriminell war oder es plant.

      Vllt haben Sie es einfach mit ein Salafist (in der Schlange an der Aldi-Kasse) zu tun. Heißt: der hat den Wunsch auf ein Kalifen-Staat, was ja, in einer Demokratie, (eine extra-Meinung zu haben) sein Recht ist. Solange er nix tut, auch nicht zu Gewalt aufruft, sondern u.U. nur laut irgendwelchen Träume in aller Öffentlichkeit auslebt, hätten Sie, ihm etwas anzutun, gegen Gesetz verstoßen.
      Dann sind Sie der Kriminelle – nicht er.
      So ist das System hier.

      Das Grundproblem ist, sich solche extra-vagante Existenzen importiert zu haben (übrigens auch das Internet wird von deutschen oder hierlebenden Moslems genutzt, sich seine Sinne eintrüben zu lassen).

      Irgendwie scheint es, es gibt nur 2 Möglichkeiten (solange es nicht zum offenen Kampf kommt):
      Diese überhaupt nicht hiergehörenden Personen, schon wegen ihren Fantasien, hier herein zu lassen
      – oder –
      sie gewähren zu lassen, und „Interessierte“ mit Kapital und Sachgegenständen vollzustopfen, um sie nicht aktiv werden zu lassen (bzw laut werden zu lassen. Gibt genügend Salafisten unter den Deutschen, die auch hoffen, das System knickt ein, und ein Staat nach ihren Idealen hätte eine Chance)

      Ich war früher immer recht welt offen, heut denk ich, Wellkome (außerhalb Tourismus und einigen Studenten) und Toleranz ist und war ein Fehler.

      1. Salafisten tragen hochwasserhosen oder haben die hosenenden in die strümpfe gesteckt, weil die hose den boden nicht berühren darf.
        Das pluss ein bart am besten ganz lang ist das markenzeichen der salamisten.
        Die anderen auch ohne bart kann man wenn man denn auch wollte schnell ausfindig machen…

        1. Moslems, die ihrer Religion ernsthaft nachgehen, tragen die Hosen so.
          Die schneiden aber keine Köpfe ab oder vergewaltigen und töten.

          „Hier“ hat man Tür und Tor für Psychopathen, Gewalttäter, Rache-Nehmende und sonst was aufgemacht
          und den Startschuss für die bereits Hierlebenden mit den gleichen sadistischen Fantasien eingeläutet

          eigentlich finde ich keine Worte für das, was da abläuft.
          Die Faseln was von Globalsierung und der damit einhergehenden Problematik
          Richtiger ist: die sperren Leute, die sich das nicht ausgesucht haben und nicht zusammengehören in einen Käfig, nach dem Motto: Kämpf oder Stirb – und für jeden, der gestorben ist, importiert man sich einen Ersatz-Konsument

          die haben Deutschland (bzw was davon übrig ist) kaputt gemacht und hören nicht auf,

          Zur csu: der eine sagt hü der andere hott – und manchmal ists umgekehrt. Hauptsach an der Regierung. Dreckspatei

          Zur Zeit lese ich nur, schaffe gar nicht alles und sehr anspruchsvoll hier. (war mir nur wichtig die Differenzierung von gläubigen Moslem und psychopathischen Mordsviechern nicht unkommentiert zu lassen)

          Tolles blog.
          Danke Russophilus, weil Sie so eisern durchhalten, trotz sichtbaren (und nicht sichtbaren) Hindernissen
          (mich freute das „Weitermachen!“ von Thomas Roth an Sie. Schließe mich an, formuliere es aber weiblich&süß und mit Bitte&Danke & so. g‘)

    2. Äh ja. Mal schnell 1 Mill Chinesen rüberschippern (dauert auch nicht) und innerhalb von 3 Tagen ist die Sache gegessen.

      Da stellen sich allerdings einige Fragen.
      * Wo kommen sie nach Syrien? Per Schiff, Flugzeug,….?
      * Sollen diese chinesischen Soldaten mit ihren Handwaffen den IS besiegen oder bekommen sie auch schwere Waffen?
      Was würde das für die Verlustquote der chin.Verbände bedeuten?
      Und wieder stellt sich die Transportfrage.
      * Aufbau des Logistikkette.
      * und ja, diplomatisch müßte soetwas abgesichert werden und das wäre kaum möglich.

      Ist es also das?

      „is ja alles so hochdiplomatisch und extra kompliziert , was ein kleiner einfacher bürger ja eh nicht versteht. “

      Nein, nicht „hochdiplomatisch“ und nicht „extra kompliziert“ sondern einfach mal nachdenken was solch ein „einfacher“ Vorschlag nach sich zieht (rein militärisch und logistisch).

      1. sw

        ich weiß ich bin gesperrt.
        Aber bevor sie so hochklug über logistik und allerlei mich belehren , sollten sie vorher lernen richtig zu lesen.
        Abgesehen davon , dass sie ja regelmässig den checker hier makieren.

        Was hab ich geschrieben?

        1 million chinesischer soldaten und der käs ist ,(—– nach ankunft der chinesen—– )in 3 tagen gegessen.

        Also vorraisgesetzt, die chinesen wären schon drinn in syrien.

        Comprende?

        Aber hauptsache einem gesperrten noch nachspucken, wie so ein paar andere es auch sofort reflexartig taten.
        Ich merk mir das.

        Das brauchen sie Russophilus nicht freischalten….ich habs im hirn.

        ——————————————-
        Tue ich aber. Weil Sie nicht wehrlos stillhalten müssen. Ich habe oft genug erklärt, dass wir uns hier nicht negativ über Abwesende äussern.
        Zugleich merke ich an, dass sw insofern nicht ganz Unrecht hat, als die Mio. Chinesen ja erst mal irgendwie da hin müsste.
        Vorschlag: Sie sind zu Weihnachten wieder hier und sw verklemmt sich weitere Anmerkungen zu Abwesenden – Russophilus

  5. Heute in der Deutschen Drecks(F)(P)resse gelesen, jammern was das Zeugs hält, Och Gottelchen, den armen Leuten in Alleppo wird der Abzug nicht genehmigt . Aber gleichzeitig verlegen die Hohlköpfe in Berlin ein PzGren Btl mit Mardern nach Litauen, na ja mit dem alten Glump können sie mal gerade noch in Grafenwöhr üben, mal schauen, wieviel PzSchrott dort stehen bleibt.

  6. …lieber Thomas Roth, denke, dass ich hier ein Kommentärlein zur Lage in Syrien, reinstellen darf…..

    …..das Tintenfass ist voll, der Gänsekiel gespitzt (….hause immer abwechselnd an den Südhängen des Thüringer Waldes, dann im Hörselgebirge, wo Thannhäusser hausset…
    (…..hier aus Richard Wagners Oper, Tannhäuser, der Pilgerchor……

    https://www.youtube.com/watch?v=0GfPBcj5nJ8

    ….die Neocons-Spiesgesellen in Brüssel, singen im CHORE……. ????

    …wenn ich noch dazu, eine persönliche Bemerkung machen darf, habe vor vielen Jahren auch mal in Bayreuth gehauset, also gewohnt in der Wölfelstrasse, ca. 800 m weg, vom Hause Wagners und seiner Grablege… über die Badstrasse, zur Richard-Wagnerstrasse, das Haus Wahnfried, steht ziemlich am Ende….. gibt einen Durchgang zum Neuen Schlosspark….)
    oder auf der Wartburg….. auf meinen Reisen, finde ich immer eine Gans, der ich eine Schwanzfeder, zum Tintenschreiben ausreisse…

    WIR, KAMERADEN UND GENOSSEN, haben DIE GRÖSSTE NIEDERLAGE DER ANGLOAMERIKANISCHEN NEOCONS UND ZIONISTEN, SEIT SIE IHREN EROBERUNGSZUG GESTARTET HABEN ERLEBEN DÜRFEN …… !!!!!

    …..noch was klassisches, zum UNTERGANG, der „Satanisten“……

    ….Tannhäuser, der Finale Fangschuss,der angloamerikanischen NEOCONS und Spiessgesellen….

    Text…

    „CIA-Söldner in Aleppo….
    Ein Engel bat für dich auf Erden,, Bald schwebt er segnend über dir; OHBAMA, rette er uns….. ÄNSCHELA……

    …statt us-neocons flugzeuge, kamen Russische Flugzeuge geflogen….. ????

    Ohbama…..
    …ÄNSCHELA::::: ????

    US-NEOCON-ZIONISTEN-NATO-EU-GESANG; im Chore…..

    „Der Seele Heil, die nun entflohnen
    Dem Leib der frommen Dulderin!

    ….Änschela…..
    Weh! Mir verloren!

    MÄNNERGESANGSVEREIN der Brüsseler Puppen…..

    …Ihr ward der Engel selger Lohn, Himmlischer Freuden Hochgewinn. ……

    ALLE (der gesamte verreckende westen, singt jetzt zusammen…..)

    Der Gnade Heil ward dem Büßer beschieden,
    Nun geht er ein in den Seligen Frieden! “

    Tannhäuser – Finale

    https://www.youtube.com/watch?v=Sj57sQahA4w

    ….ich schätze Ihre Kommentare, bin leider etwas abgeschweifet…… schreibe noch einen Zweiten Kommentar, sonst wird es zu lange…..

    …bis kurz….

    1. JEDE WAHRHEITSSITE IST EINE GUTE!!!!!!!!

      JEDE ERST EINMAL DANKE FÜR DIESE SEITE:

      zu YORCK:

      ich spreche aus meiner erfahrung, habe echt schnauz…voll von undeutlichem protest!!

      ruhig mehr mut zum klartext!
      den ferkel ähhh merkelpack hat auch kein bedauern oder sogar SCHUTZ!!!!!!!!!!!!! FÜR DEUTSCHE!!!!!!!!!!!!!

      dieses politische hurenpack wie gutmenschen machen ihr geld mit deutschem genozid!
      merkt euch jeden einzelnen namen etc denn sie sind in eurer nähe!!

      die zeit der rache wird kommen und ich freue mich darauf!!!!!!!!!!!!

      1. …lieber Kamerad, überlasse, es meinem Wesen nach, der Zeitgeschichte….. wenn nächsten Frühjahr, nach dem ausgehandelten Pakt mit Wladimir Putin, dieses gesamte Islamisten-Gesindel in die bäh-er-däh geschickt wird, hoffe nur, dass genügend Fischerboote bereitstehen……

        ……denke, da für die russischen Fischerboote, durch die Dardanellen und den Bosporus, der Weg zu weit ist, werden italienische Fischer einspringen……… notfalls, kann man die Venezianischen Galeeren, auch zur „HILFE“ einsetzen…… obwohl, Transportschiffe, da passen mehr „Migranten“ drauf, wäre besser….. haben die Venezianer, schon damals gerechnet……

        ……hier das Lied, der CAPRI-ASYLANTEN-MIGRANTEN-FISCHER…..

        gesungen von Vico Torriani

        https://www.youtube.com/watch?v=oeYX7zCHo1U

        Gruß Yorck, Fränzelsmühle

  7. Russophilus

    Sie wollten doch vor ein paar wochen „in kürze“ den stand der dinge über den saker 2.0 und weiteres zu D.Henn berichten!?
    Wie ist den der stand der dinge und ist sie wieder aufgetaucht?

      1. Was soll der Zynismus? Wollen Sie mich vor sich sich her treiben und manipulieren? Solche Stammtisch-Spielchen versuchen Sie doch besser bei anderen, die dumm genug sind, darauf hereinzufallen.

        Würde ich wirklich seltsame Spielchen treiben, wie Sie das ja andeuten, dann hätte ich Ihren Kommentar gar nicht erst freigeschaltet.

        Machen Sie die ganze Arbeit hier oder mache ich sie? Haben Sie, als man uns ermeucheln wollte und wir so gut wie abgesoffen waren, mal eben unter Nutzung privater Resourcen und mit reichlich Energie und Aufwand dieses blog, unser Dorf, gerettet oder war das ich?

        Ich habe hier seit vielen Monaten sehr viel Arbeit reingesteckt und sehr viel geleistet; als wir durch den saker Anschlag vom Netz waren, habe ich uns notdürftig über Wasser gehalten, was ich wiederum nur tun konnte, weil ich misstrauisch Vorsorge getroffen hatte. Zugleich habe ich eine neue Infrastruktur aufgebaut, die wir nun nutzen – und Sie kommen mir viertelschlau daher und versuchen mich als fragwürdig und vielleicht sogar als Verräter zu zeichnen?

        Zur Sache: Ich kann das hier nicht dauerhaft alleine tragen. Erst recht nicht in Anbetracht der drohenden Zensurgefahr durch die diktatura. Deshalb habe ich frühzeitig, als es noch nicht offiziell ausgesprochen, für mich aber abzusehen war, dass die diktatura bald zu Mitteln der Unterdrückung und Zensur greifen wird versucht, eine Spendenaktion anzuleiern.
        Hierzu gab es eine klare Vereinbarung mit Dagmar Henn (bereits als wir vom Netz waren). Ich kümmere mich um die Infrastruktur und den Kommentarbereich und die kümmert sich um die Spendenaktion und „Futter“ (Artikel).
        Als ich auch nach Wochen immer nur davon hörte, dass jemand, der dazu gebraucht würde, z.B., ein gewisser „anständiger kommunistischer“ Anwalt, gerade nicht erreichbar sei per facebook(!), oder dass man im Hinblick auf die schicklgruber Kommunisten geschickt verfahren oder noch irgendwelche Formalien abwarten oder Schritte machen müsse, habe ich begonnen, Druck zu machen. Am Rande sei bemerkt, dass besagter Anwalt, das ist jedenfalls mein klarer Eindruck, sich verleugnen ließ und bestrebt zu sein schien, für mich unerreichbar zu sein. Dagmar Henns tatsächliche Rolle dabei ist mir nicht bekannt.
        Zwischendurch gab es noch eine andere Phase, in der mir der Eindruck vermittelt wurde, Dagmar Henn könne auch persönlichen Gründen (die ich hier anständigerweise nicht ausbreiten werde) ihren Teil der Abmachung nicht einhalten, bemühe sich aber.
        Dann kam irgendeine Tagung in Bulgarien, zu der sie wollte/musste. Allerdings, so wurde mir versichert, habe sich ein guter und zuverlässiger Freund bereit erklärt zu helfen und alles Nötige werde während der Woche, die sie in Bulgarien sei erledigt. Auch habe sie sich erkundigt und wisse, dass sie dort ins Internet gehen und den Kontakt mit mir aufrecht erhalten, mich informieren und nötigenfalls Details mit besagtem Freunde klären könnte.

        Das war’s. Es gab *keinen* Kontakt in der Bulgarien-Woche. Das einzige, was es seither an Kontakt gab, war eine (1) email (aus München) nach der Rückkehr, ihr Tablett sei dort nicht ins Internet gekommen.

        Dass ich nicht gerade Freude habe, lernen zu müssen, dass eine Frau, der ich seinerzeit, als es hier schonmal brannte, zu Hilfe kam, zu der ich bedingungslos loyal war und der ich vertraute, nun einfach wortlos verschwindet, dürften wohl die meisten hier verstehen.

        Es mag hässlich sein, aber die Realität ist: Ich weiss nicht wo Dagmar Henn ist, ob die nochmal kommt und falls ja, wann. Etliche Versuche, den Kontakt wieder herzustellen und sei es auch nur, um sich anständig und in Frieden „Adieu“ zu sagen, liefen ins Leere.

        Und noch etwas weiss ich. Ich werde weder selbst über diese Frau herfallen, noch werde ich dulden, dass andere das hier tun. Nicht weil ich ihr immer noch vertraue (das tue ich nicht. Meine Blödheit hat Grenzen), sondern aus zwei Gründen: 1) könnte man sie wohl kaum gerecht be- oder gar verurteilen ohne zu wissen, was da lief, was sie antrieb, warum sie so handelte. 2) es nützt unserem Dorf nichts. Was es zu lernen gab, wurde gelernt. Ich schrieb es ja schon öfter mal: Wir sind im Krieg und in Kriegen wird nicht nur sauber gekämpft. 3) Schmuddelaktionen überlassen wir (anscheinend meist linken) politstern und Handlangern. Wir haben wichtigeres zu tun, als denen hinterher zu schimpfen.

        ——————

        Nun die gute Nachricht: Wenn auch aus den eben genannten Gründen mit gewaltiger Verspätung habe ich nun alles Nötige weitgehend vorbereitet, sowohl technisch als auch die Spendenaktion betreffend. Ich denke, dass wir die – dringend, dringend nötige – Spendenaktion im Lauf der nächsten Woche endlich starten können. Was die Technik angeht, so steht die (durchaus komplexe) Konzeption und die nötigen Vorbereitungen sind getroffen – was auch gut ist angesichts der bösartigen Zensurvorhaben der diktatura. Wir haben dank der erheblichen und vermutlich durchaus absichtlichen Verzögerungen (grrr) nur noch knapp 3 Monate Zeit, um ein solides, gut abgesichertes Dorf aufzubauen.

        Eine persönliche Anmerkung noch @Thomas Roth

        Ich war als Moderator seinerzeit hart zu Thomas Roth, weil er ein gutes Näschen hatte und einer gewissen Frau frühzeitig sehr misstrauisch und negativ gegenüberstand. Dabei habe ich ihn öffentlich getadelt und so ist es nur recht und billig, wenn ich mich nun auch ebenso öffentlich entschuldige.

        Thomas Roth, ich habe Ihnen damals Unrecht getan. Sie hatten Recht und ich hatte Unrecht. Zwar hatte ich die besten Absichten, aber das ändert nichts daran, dass ich faktisch falsch gehandelt habe.

        Ich entschuldige mich bei Ihnen, Thomas Roth

        1. Hallo Russophilus,
          vielen Dank für die Aufklärung – ich habe es mir bisher verkniffen, danach weiter zu fragen. Für die Spendenaktion habe ich ein kleines dreistelliges Sümmchen für unser Dorf reserviert. An dieser Stelle von mir auch ein GROßES Dankeschön an die fleißigen Übersetzer und Kommentatoren, insbesondere an Sie, Sloga und Thomas Roth.

          1. Schließe mich an.

            Ebenso.

            Ein Mühlenleibeigener wartet auf Daten – und das Amt frage ich eh nicht.

            Allen noch frohen gesegneten Advent!

            – Konrad Fitz –

        2. Guten Morgen Russophilus,

          das von ihnen beschriebene Verhalten kenne und erleide ich jeden Tag. Es ist also eine Mode dieser Zeit, im unverbindlichen zu verharren und, bei unangenehmen Dingen einfach ab zu tauchen. Es ist für mich ein tiefer Ausdruck einer Störung im Geiste.

          Andererseits, „was interessiert mich mein Geschwätz von Gestern“ Politisches verhalten.

          Es soll nicht Missverstanden werden, es ist nur eine „Bestandsaufnahme“ und ein Ergebnis aus dem gelesenen, im Vergleich zu meinen Erfahrungen mit „unseren“ Mitmenschen in punkto Zuverlässigkeit und Aufrichtigkeit.

        3. Gibt es denn auch Software / it Vorschläge, wie man das Dorf erreichen könnte, wenn es geblockt ist? Der thor brwoser ist fürn arsch, weil unterlaufen, oder? Ich denke wir müssen in beide Richtungen denken. Anonymität beim surfen wird dann wohl noch wichtiger..,

          Heute morgen war ein einziges sperrfeuer an mm-fakenews im radio… die versuchen an allen fronten richtig druck zu machen….

        4. @Russophilus
          Respekt und Hochachtung für Ihre Offenheit und Ihrem Mut!
          Was mir möglich sein wird, werde ich selbstverständlich gerne bringen.

          @ Thomas Roth & Sloga
          Missionare erzählen gerne von „Wahrheiten“ die letztlich wie ein mächtiges und ertragreiches Fangnetz für die „Reichen Fischer“ arbeiten.
          Aufrechte Menschen fördern die Kraft ERKENNTNISSE gebären zu können. Solche Prozesse sind mitunter träge und manchmal schmerzvoll. Das Ergebnis jedoch wird von jedem Beseelten g